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[RS] Revolution

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Sevannie, 6 Okt. 2019.

  1. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich beließ es dabei und wollte nicht weiter fragten, als sie mir sagte, dass sie das Blut einfach demjenigen abgenommen hatte. Dabei ging mein Unterbewusstsein schon die Magier durch, die sie im Camp hatten. Zum einen wäre die kleine Hu.re aus dem Bordell, Nathanael's Schützling. Wie hieß sie gleich? Lilith. Dann der kleine Feuerteufel, Quinn.. Die Anderen waren doch schon alle aussortiert, oder? Weil nicht brauchbar. Zumindest nicht derzeit. Wobei Lilith schon als eine große Waffe galt, hatte die Wölfe doch derzeit den Vorteil, dass nicht einer von ihnen verwundet aus dem Kampf gekommen war - so wurde es mir zugetragen. Und ich wusste, wie es um Cassady an dem Tag gestanden hatte, wie ausgelaugt sie war. Und abends? Da tanzte sie unbeschwert auf dem Tisch herum, die Birne zugeschüttet mit Alkohol. Wohl der beste Beweis um mir zu verdeutlichen, dass es den Wölfen derzeit nicht schlecht ging.
    Cass riss mich aus meinen Gedanken, als sie sich wieder an mich zog und mich erneut küsste, was ich nur zu gerne erwiderte. Doch ich hob mir meine Gedanken für später auf, war jetzt vor ihr sicher nicht der beste Zeitpunkt zum Grübeln. ,,Und, was hast du heute so schönes getrieben, kleine Wölfin?'', fragte ich schließlich neckisch und lehnte mich mit ihr zusammen vor um mein Glas wieder zu ergreifen. Mein Blick ging zu ihr, ehe ich einen Schluck nahm und mich nach hinten in den Sessel lehnte. Ja doch, die Schmerzen waren besser. Die Schulter und der Arm noch gereizt aber ansonsten blieb der meiste Schmerz in den Gliedmaßen aus. Blieb nur noch der Hauptschmerz in der Brust von dieser Patrone. Definitiv schon ein Segen und wer weiß, vielleicht hatte ich ja bald wieder einen sauberen Grund das Camp erneut mit meinen Männern zu besuchen.
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Hätte ich wohl etwas von seinen Gedanken geahnt hätte ich mich wohl gleich selber in den Hintern gebissen. Oder aber ich wäre maßlos enttäuscht weil er gleich unbedacht genannte Worte gegen das Rudel und mich verwendete...
    Doch so war ich zu sehr von seinen Lippen abgelenkt. Er löste sich wieder und ich hielt mich an seinem Nacken fest als er sich vorlehnte um sein Glas zu fischen. "Nichts weiter aufregendes. Das Übliche eben, Planungen durchgeführt, ein paar Welpen in den Ar.sch getreten. Meinen A.rsch selbst bewegt", antwortete ich schmunzelnd und zwinkerte ihn kess zu. Hielt es für besser natürlich nichts über den Auftrag im Vampirrevier zu sagen. Ich mein wäre ich allein unterwegs hätte ich es Dev vielleicht gesagt, aber nachdem ich Kyle und Chase auch noch mit hatte hielt ich es für besser es für mich zu behalten... wusste ja gar nicht was meine unbedachten Worte von gerade eben auslösen würden. Ich langte nach meiner Bierflasche und nahm einen Schluck davon. Ihm so nah zu sein, entsandte einen kleinen Schauer durch meinen Körper und meine Hand welche noch im seinen Nacken lag, strich genau dort darüber, ließ die Fingernägel unbewusst wohl aufreizend über die Haut schaben. "Und du mein großer starker Vampir?" fragte ich keck mit einer erhobenen Augenbraue.
     
  3. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich grinste bei ihren Worten. 'Ein paar Welpen in den Ar.sch getreten' - Ja das klang wieder ganz nach der alten Cass und so wollte ich sie sehen, nicht wie die letzten Tage voller Sorge, Trauer und Selbstverachtung zum Teil. ,,Klingt spannend.'', kommentierte ich dann ihren Tag und kratzte mich verlegen am Hinterkopf. ,,Bis auf etwas Papierkram, ein paar Befehle hier und da abgegeben und bis Nachmittag geschlafen nicht viel.'', meinte ich und lächelte ihr verlegen zu. ,,Ich war ganz schon geschlaucht und..'', sie fuhr weiter mit ihren Nägeln über meinen Nacken und sogleich kam das Verlangen wieder in mir hoch, welches schon viel zu lange geruht hatte. Ein leises Knurren durchfuhr mich und mein Blick schweifte wieder zu ihren Augen. Schien mir mit einem Mal was ganz anderes in den Sinn gekommen zu sein und wie mir schien, war das auch ganz und gar ihre Absicht. ,,Cass nicht.'', raunte ich leise und dicht an ihrem Ohr. Hatte ich ihr doch gerade noch erklärt, dass ich eben ziemlich geschlaucht war aber sie ging wohl davon aus, dass ich mich ausgeschlafen hätte. Auch wenn es schwierig war dem Drang entgegen zu setzen..
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Ich schmunzelte als er meinte das er nicht so viel getan hatte und eben bis Nachmittag geschlafen hatte, sagte mir das er ganz schön geschlaucht gewesen war. Was angesichts dieser Verletzung -die er versucht hatte runter zu spielen- wohl klar war. Ich hörte und spürte sein Knurren und meine Augen suchten sogleich die seinen. Wie gesagt die Bewegung war gänzlich unbewusst gewesen, doch nun wo ich das Feuer in seinen Augen aufflammen sah, da packte es mich völlig. Sein Atem der meinen Nacken strich und seine Worte ließen einen Schauer über meinen Rücken laufen. Nicht? Wieso sah er mich dann mit diesen Hunger an? Ich richtete mich etwas auf, ließ ihn dabei nicht aus dem Blick. Ich legte meinen Kopf zur Seite, was dafür sorgte das die goldenen Locken zur Seite rutschten und meinen Hals frei gaben. "Nicht?" fragte ich raunend und verrucht, während ich die Flasche schon abgestellt hatte und meine Hand langsam über seine Brust zu wandern begann. "Dabei könnte ich dir doch etwas beim entspannen helfen", schnurrte ich und ließ meine Lippen über sie seinen streichen. War es doch viel zu lange her, würde mich auch nur zu gerne damit begnügen nur ihm Vergnügen zu bereiten. Wusste ich doch nur zu gut um die Manneskraft dieses fabelhaften Exemplars.
     
  5. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich seufzte hingerissen auf, als ihre Lippen die Meinen strichen. Spürte die Begierde die in mir wuchs nach dieser Frau, doch ich sammelte mich und schüttelte den Kopf. Räusperte mich und ignorierte einfach das Brennen in meinen Leisten. ,,Nicht..'', wiederholte ich mich und mein Blick glitt auf ihren freien Hals. War es doch sie Verführung und Sünde selbst.. in zweierlei Hinsicht. Ich wandte den Blick ab von der Frau die hier auf meinen Schoß saß und mich so offensichtlich weiter reizen wollte. Ich räusperte mich leise um meine Gedanken selbst auch etwas zu zügeln. Wie konnte ich jetzt heil aus der Sache heraus kommen, ohne sie zu verletzten und wissen zu lassen wieso nicht..? Ich biss mir auf die Lippe, was sie durchaus als einfaches Zeichen der Selbstkontrolle deuten konnte und nicht mit der verbundenen Anstrengung einen kühlen und klaren Kopf zu bewahren. Auch wenn mein Freund da einer ganz anderen Meinung war, sprang er auch binnen weniger Sekunden auf die Frau und ihre Reize an. ,,Ich kann nicht.'', gestand ich ihr schließlich leise, wusste aber diese Ausrede allein würde ihr nicht genügen. ,,Die Schmerzen sind zwar weg aber.. der Tag und vorher alles..'' - versuchte ich es einfach auf fehlende Energie zu schieben, was in dem Sinne ja auch nicht ganz gelogen war.
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Er verneinte erneut und ich richtete mich doch etwas irritiert auf und musterte ihn. Doch meine Argwohn war geweckt. Er biss sich auf die Lippe schien sich versuchen wollen zusammen zu reißen. Denn ich spürte sehr wohl seine Begierde an meinem Hintern. Ich legte den Kopf noch etwas schief als er mir sagte er könne nicht. Das die Schmerzen zwar weg waren, er aber wohl immer noch zu erledigt war. Autsch... Gerade das er nicht sagte er habe Migräne oder seine Tage. Ich zog einen Schmollmund, doch ehrlich... meine Hände konnte ich einfach nicht ruhig halten. Pulsierte meine Sehnsucht nach ihm und seinen Berührungen so stark. Ich wollte ihn berühren und liebkosen und wollte dies natürlich auch von ihm haben. Ein heiseres Knurren vibrierte in meiner Brust, spiegelte die Lust und den Kampf um meine eigene Beherrschung wider, aber was letzteres anging war diese wohl in Bezug auf Dev sehr gering. "Ganz sicher?" hörte ich mich also nochmal nachfragen und bewegte aufreizend meine Hüfte, rieb unwillkürlich natürlich an ihm. Gott, ich war wirklich furchtbar. Ein Nein konnte ich nur schwer akzeptieren, fühlte es sich doch gerade so an als würde meine Haut quasi implodieren.
     
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Manchmal, ja manchmal konnte diese Frau ein Fluch sein im Bezug auf ihre Disziplin und das die kein Nein sagen konnte. Nur schwer lösten sich die Zähne von den Lippen und ich legte meine Hände ganz bewusst an ihre Taille, sah in ihre Augen. Erkannte das Feuer darin und die wachsende Begierde. Spürte ihre Hände über dem Shirt und wie sie sich weiter hinunter bahnten. Sie knurrte leise auf, etwas was mich schon immer zutiefst an ihr gereizt hatte. ,,Ganz sicher?'', fragte sie schließlich nach und wieder betrachtete ich das hübsche Gesicht direkt vor mir. Sicher war ich mir da keinenfalls, nein. Schrie alles in mir, sie hier und jetzt zu nehmen. Ich schluckte den Kloß im Halse, wandte den Blick unbewusst ab und sah auf ihre Hände. Lagen diese schon am Unterbauch und warteten wohl auf ihr 'Startsignal'. Merkte wie ihre kundigen Finger anfingen mit meinem Shirt zu spielen und meine Haut darunter minimal berührten. Ich sog scharf die Luft ein und legte den Kopf zurück in den Nacken und auf den Sessel. ,,Ja, Cass, ich bin mir sicher.'' - Oh, was für eine glatte Lüge das war und noch nicht einmal gut gelogen. Konnte ich es einfach nicht.. Konnte der Frau nicht in die Augen sehen, wenn ich sie doch so an log. Immerhin sprach mein Körper gerade von was ganz anderem. Sie rieb ihre Hüfte auf meinem Schoß und ich knurrte leise auf. Ein Zeichen des Reizes - doch welcher blieb dabei Ungewiss, zumindest für sie. Machte sie es mir aber auch mal wieder verdammt schwer selbst diszipliniert und beherrscht zu sein. Spätestens wenn sie die klaffende Wunde sah konnte ich mir eine Standpauke vom feinsten anhören. Hatte sie dabei schon genug für mich getan in den letzten Tagen.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Es war schwer auszumachen ober denn jetzt nun wollte oder nicht. Sein Mund sprach die Worte, doch sein Körper sendete völlig andere Signale. Meine Finger glitten wie von selbst unter sein Shirt und ich verbrannte mich beinahe an seiner Haut. Gott ich konnte mich nicht entsinnen wann ein Mann mich je so angeturnt hatte. War dieser Widerspruch vielleicht einfach nur ein Spiel von ihm? Seine Hände lagen an meiner Taille und nachdem er mich nicht wegstieß. Mir kein klares Signal zum Abbruch gab, machte ich einfach weiter. Bettete meine Lippen auf sein Kinn, fuhr hinunter zu seinem Hals, während meine Hände den Saum seiner Jacke nahmen und sie von seinen Schultern schoben. Hatte er doch einfach viel zu viel an, meine Sinne waren völlig benebelt von seinem Duft bis...der beißende Gestank von verwesten Fleisch in meine Nase stieg. Ich hielt inne und öffnete meine Augen, lag der Blick an der Grenze zwischen Hals und Shirt, die bläuliche Verfärbung... Ein Knurren stieg meine Kehle hoch, doch dieses mal war es nicht die Lust welches es ausgelöst hatte. Ich zog weiter an der Jacke und entblößte die Ärmel des Shirts auch da kam die Verfärbung schon durch. Ohne auf eine Reaktion zu warten fasste ich nachdem Saum des Shirts und schob es hoch. Der beißende Geruch ließ meine Nase sich rümpfen... Gott, wie hatte ich das bisher nicht bemerken können?! "Ist das dein Ernst?!" knurrte ich zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor und funkelte ihn sauer an. Konnte mich gerade noch beherrschen ihm das Shirt nicht zu zerreißen an der Stelle. "F.uck! Dev!" fluchte ich und fuhr mit einer Hand durch meine Haare, während ich mich ruckartig auf ihm aufrichtete. "Sonst noch etwas was du mir verschweigst?!" zeterte ich weiter und schüttelte verständnislos den Kopf. "Wieso sagst du nicht einfach was los ist?" fragte ich aufgebracht und fixierte ihn mit meinem Blick. Das konnte doch nicht sein Ernst sein! Er hatte einen Wolfsbiss an dem er ohne entsprechendes Blut verrecken würde, aber anstatt mich zu fragen siechte er lieber dahin! Jetzt war mir auch klar wieso er nicht gewollt hatte, er hatte nicht gewollt das ich es finde. "Willst du dich eigentlich umbringen?!" zischte ich und merkte erst nachdem ich es ausgesprochen hatte wie sehr der Gedanke mich schmerzte. Wollte er denn sterben? Hatte er sich nur wieder auf mich eingelassen weil er dachte er machte es sowieso nicht mehr lange und solange könnte man ja noch mit der naiven kleinen Wölfin spielen?! Mit dieser neuen Erkenntnis sah ich ihn maßlos enttäuscht an. So leicht... oh nein so leicht würde ich ihn nicht davon kommen lassen!

    Ich wusste er würde nie darum bitten, das hatte er die ganze Zeit über nicht getan, dabei war ich doch nur allzu bereit ihm auch das von mir zu geben. Mit einem Knurren sprang ich auf meine Beine und machte einen Schritt zurück, na lieber noch einen zweiten. Denn wenn er wollte konnte er sicher immer noch schneller sein als mir lieb war. Die Klinge blitzte nur für einen Moment auf, bevor ich sie anhob und die Spitze direkt über der pulsierenden Ader an meinem Hals ansetzte. Ich spürte den Druck, spürte wie das scharfe Metall die weiche Haut ritzte. Der scharfe stechende Schmerz den ich jedoch völlig ungerührt hinnahm, den Blick hart und entschlossen auf den Vampir gerichtet der wohl noch etwas brauchte um zu verstehen was ich da gerade tat. Ich verstärkte den Druck, meine Zähne trafen hart aufeinander um den Schmerz zu schlucken. Es war ein kleiner Schnitt, natürlich nichts Lebensbedrohliches, aber tief genug um das Blut sofort heraus sickern zu lassen und rann meinen Hals hinab. Färbte die Haut auf seinen Weg rot.
     
  9. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Gerade hatte ich meinen Verstand wieder erlangt, da schob die mir die Jacke schon von den Schultern und bahnte sich weiter ihren Weg. Wollte sie gerade wegdrücken, da knurrte sie schon auf. ,,Cass, ich..'' - Doch sie ließ sich gar nicht mehr beirren und zog mein Shirt von der Stelle. Fragte ob es mein Ernst war und fluchte kurz darauf. ,,Ich wollte nicht.. '' - Doch sie unterbrach mich wieder und fragte, ob ich ihr denn sonst noch was verschwieg. Leise seufzte ich auf. Kam gar nicht dazu nur meinen Mund zu öffnen, da fragte sie sogleich, warum ich denn nicht einfach sagte was los war. Ja, Dev, warum sagtest du ihr nicht, dass du sowieso zum Sterben verurteilt bist? Wieso lastest du ihr nicht noch ein schlechteres Gewissen auf, als sie es so schon hatte - weil sie dich mit dieser Munition angeschossen, um nicht zu sagen fast getötet, hat. Meine Augen funkelte sauer auf, wollte sie aber nicht Anfahren so wie es in meinen Gedanken gerade der Fall war. Fragte sie auch sogleich weiter, fragte ob ich mich umbringen wollte .. ,,Nein, ich hatte einen anderen Plan.'', erklärte ich ihr knapp. Gut der hatte zwar nicht mit inbergriffen, dass heute die Schmerzen der Munition weniger werden, aber das hatte mir gut in die Karten gespielt. Und nach meinem Plan wäre auch alles glatt gelaufen, ohne dass sie sich sorgte oder ich sie beißen musste. Wollte ich nicht, dass das zwischen uns stand. Wollte sie nicht verletzten oder gar mich in diesem Sinne von ihr abhängig machen. Doch war es eigentlich egal, was ich hier nun alles sagen würde - es brachte ja doch nichts. Mein Blick heftete sich wieder auf sie, als sie aufstand und zwei Schritte zurück ging. Kaum hatte ich meine Gedanken verarbeitet und realisiert was sie da vor hatte, da tropfte auch binnen weniger Sekunden schon ihr Blut. ,,Cass, Nein!'', murrte ich. Fand es alles andere als in Ordnung, dass sie mir die Wahl nicht einfach ließ. Nein, sie provozierte mich auf vollster Ebene und das mit Mitteln.. denen ich in diesem Zustand wohl wenig Einhalt bieten könnte. Mein Blick glitt von ihren Augen auf ihren Hals, spürte den Drang, roch das süße Blut.. Spürte wie das 'Monster' in mir frei seinem Trieb nachgehen wollte und die Augen anfingen zu brennen. Die Zähne die wie die Hölle schmerzten weil ich es zurück zu drängen zu vermochte. Oh und wie das hier alles noch böses Blut zwischen uns geben würde! Mein Blick wandte sich ab und sah ihr in die Augen, sah ihr den Schmerz an, welchen sie sich selbst zufügte. Mein Kiefer verkrampft und kämpfte weiter dagegen an. Machte dieser Biss doch nur alles schlimmer, denn jeder wusste doch, wie durstig man mit der Zeit wurde und in dem Sinne nie genug bekam. Hatte man ja allein schon heute Mittag gesehen beim Aufwachen - zehn Blutbeutel konnten einem Vampir im Training auch gut mindestens eine Woche halten. Ich benötigte sie nach einem langen Schlaf.
    Hätte ihr zu gern nun an den Kopf geknallt, wie sehr ich sie dafür hasste. Doch ich tat es nicht, blieb sitzen und zerknirschte die Armlehne des Sessels. Funkelten meine Augen ihr wieder entgegen, ehe ich binnen weniger Sekunden vor ihr stand. Mein Blick fixierte ihren Hals, bevor ich ihr in die Augen sah. Spürte das Brennen der Augen, wusste nur zu gut wie ich nun just in diesem Moment aussah, denn das Monster kam zum Vorschein. ,,Ich werde es nicht tun. Nicht auf Kosten von dir und dass du Schmerzen leidest.'', murrte ich leise, meine Stimme nicht mehr als ein ebenso provokantes Hauchen. ,,Wie soll ich es zum Teufel mit meinem Gewissen vereinbaren, dass du angegriffen wirst auf dem Heimweg - eh schon halb Blutleer bist weil ich mich in diesem Zustand nicht derartig beherrschen kann und du stirbst?!'', zischte ich leise und sah wieder auf ihren Hals. Ja, das war einer der wenigen Momente wofür ich sie hasste und ich wusste nur zu gut, dass es demnächst eindeutig öfter passierte.
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Ich spürte die Wärme meines Bluts, wie es sich am Kragen meines Tops sammelte. Ich beobachtete wie er sich wandelte, wie die feinen Äderchen an seinen Augen hervor kamen, er jedoch darum kämpfte seine Beherrschung zu behalten. Seine Finger krallten sich in die Armlehne und dann stand er mit einem Mal direkt vor mir. Doch ich blinzelte nicht einmal sah ihn einfach nur mit festen Blick entgegen. Sein Aussehen schreckte mich nicht, gehörte es doch genauso zu ihm. Und selbst jetzt, da ich meine Vene geöffnet hatte meinte er entsagen zu müssen. Er zischte seine Worte und ich sah ihn an als wäre er übergeschnappt. "Du weißt nichts über meinen Schmerz, Dev!" hauchte ich zurück. Meine Hand streckte sich nach dem Kragen seines Shirts aus und ich zog mich näher an ihn ran. "Du hast recht, es ist besser wenn mein Blut verschwendet wird!" zischte ich mit vor Sarkasmus triefender Stimme zurück und legte den Hals zur Seite um ihn nochmal auf die Wunde aufmerksam zumachen. Spürte mit jedem pulsieren meines Herzens dieses auch dort. Wie jeder Herzschlag es erneut sickern ließ, unnütz an meiner Haut runter gleiten ließ. "Ich bin bereit es dir zu geben Devraj! Und so wie du redest glaube ich dir einfach nicht, dass du dir mehr als nötig nehmen wirst!" beharrte ich und war nicht bereit auch nur einen Zentimeter zu weichen.
     
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich knurrte auf, als sie mir erzählen wollte, dass es dann reine Verschwendung war. Wusste es war ein manipulativer Schachzug aber dann sollte sie eben sehen, was sie davon hatte. Wenn ich sie komplett Blut leer saugte, dann war es kein Aufopferungsvoller Tod. Weil ich mir höchst wahrscheinlich danach gleich das Leben nehmen würde, sobald ihr Herz nicht mehr schlug. ,,Und du weißt doch gar nicht was nötig sein wird.'' - War sie eben nur ein Wolf und nicht ein Hybrid, der mir wirklich helfen konnte. Und wenn ich aufhörte, wie sollte es weiter gehen ihrer Meinung nach? Sie jeden Tag anzapfen? Als würde es der Hund Nathanael nicht merken, wenn mit Cass was nicht stimmte. Ich wusste vielleicht vieles nicht, aber eines nur zu gut. Ihr Band war auch dicker, als sie wirklich zugeben wollte.
    Meine Augen blitzten auf als sie ihren Hals noch einmal räkelte und ihn mir präsentierte. ,,Gut, du willst es so?'', knurrte ich auf. War sauer, auf mich und vor allem auf sie. Doch es gab eben nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich ging jetzt schleunigst hier hinaus, oder aber ich würde sie beißen. Und so wie sie sich präsentierte..
    Es dauerte keine Sekunde, da rammte ich ihr ohne jegliche Kontrolle die Zähne in den Hals, spürte das warme Blut wie es mich so erfüllte und den Schmerz linderte. Tief atmete ich ein und wieder aus, der Kopf wie ausgeschaltet und die Gier viel zu groß. Wieder ertönte ein Knurren aus meiner Brust und ich fixierte sie ganz unbewusst mit meinen Händen, die eine Hand in ihrem Nacken, der andere Arm um ihre Taille geschlungen. Gab ihr nicht wirklich die Freiheit sich zu lösen. Spürte nur noch den Drang nach mehr und genoss jeden Milliliter ihres Bluts. Und wieder wurde mein Griff fester, der Kopf hatte derweil schon lange verloren und das Monster vollends überhand genommen. Spürte das Brennen der Augen, wie sie sich wohl weiter dunkel verfärbten - erschienen sie in der wahren Vampirgestalt tiefschwarz, die feinen Äderchen und auch das Weiß, welches blutrot sich färbte, taten den Rest.
    Ich drängte sie an die Wand hinter ihr, fixierte sie somit noch mehr und gab ihr noch weniger eine Chance sich wirklich zu befreien. Wollte ich doch nichts mehr als einfach nur die Befriedigung dieses unendlichen Durstes!
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Ich kam nicht mehr dazu etwas zu antworten, denn er war schon über mir. "Vielleicht hättest du es dann gar nicht soweit kommen lassen sollen!" schoss ich dagegen als er meinte das ich ja nicht wusste was nötig war. Seine Zähne schlugen sich in meinem Hals und ich keuchte erschrocken nach Luft, gab jedoch sonst keinen Ton mir, der scharfe Schmerz lähmte mich schier. Japste als mir Luft aus den Lungen gepresst wurde und ich im nächsten Moment mich zwischen Wand und Vampir wiederfand. Der Wolf in mir heulte auf, war er doch sein ganzen Leben lang darauf trainiert worden Vampire zu bekämpfen und sie niemals so nah an einen ranzulassen. Nein! herrschte ich ihn klar an, würde ihn nicht hervor lassen, denn ich wusste gerade nicht wie fern Devrajs Verstand tatsächlich war und würde ich ihn dann beißen wäre das hier gerade vergebene Liebesmüh'. Ich klammerte mich an Dev fest, mein Atem ging keuchend, spürte den Zug an meinem Hals als er gierig daran saugte. Sein Griff wurde immer fester, glich dem einer Boa Constrictor. Doch das war nichts... war nichts zu den Schmerzen von damals! Sah die junge Cass vor meinem inneren Auge aufblitzen, wie sie da lag im Wald direkt hinter der Hütte welche sie mit Julian bewohnt hatte. Weggeworfen wie ein Stück Müll. Der Körper übersäht von Hämatomen, Blut und Schürfwunden die Kleider an ihrem Leib vollkommen zerfetzt als hätten Wölfe daran gerissen, die Beine noch gespreizt weil sie keine Kraft mehr hatte auch nur einen Muskel zu bewegen. Immer, immer wenn ich dachte die Schmerzen waren übermächtig, kam mir jene Nacht in den Sinn um mich daran zu erinnern, was wirkliches Leiden war!
    "Devraj!" keuchte ich wollte mal sehen ob er noch ansprechbar war. Ein Knurren entstieg der tiefen meiner Brust und ich schüttelte die Erinnerung von mir. Ich musste nun schnell sein bevor ich das Bewusstsein verlor! Spürte wie der Schwindel mich schon packte, ich konnte mich kaum bewegen in dem festen Griff. Ich schielte hinunter und konnte neben uns auf dem kleinen Tisch einen Brieföffner aus Holz sehen. Doch schien es mir angesichts des festen Griffs... Ich keuchte als er mich nochmal mit einem Ruck mehr an die Wand presste. Ok! Ich streckte meine Hand nach dem Griff aus. Biss meine Zähne zusammen, streckte sie soweit ich es vermochte, meine Fingerspitzen erreichten es und ich spürte wie er sich unter meiner Berührung bewegte. "Komm schon!" knurrte ich und spürte die Erleichterung als ich den Griff endlich hatte. "Entschuldige Dev!" keuchte ich noch, bevor ich meine Kraft zusammen nahm und ihn den hölzernen Brieföffner mit der Wucht die ich aufbringen konnte in die Flanke jagte, spürte wie er sich im Fleisch meines blutdürstigen Liebhabers vergrub! Das würde er schon verkraften!
     
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich bekam nichts mit von ihrer Aktion, hatte meine Sinne nur auf eines geschärft und das war lediglich das Trinken. Das Überleben. Fasste ich keinen klaren Gedanken und hatte nur um Sinn nicht aufzuhören, nahm die Stimme gar nicht war, die meinen Namen rief bis..
    Der Schmerz hallte ihn mir und ich knurrte sauer ob der Unterbrechung auf. Spürte wie sich mein Gewebe dermaßen verkrampfte und wich zurück. Zog diesen lästigen 'Holzsplitter' und knurrte sauer auf. Mein Mund rundherum Blut verschmiert, hatte mir auch keine Mühe gegeben sauber zu sein. Ebenso sah mein Shirt wohl auch aus, denn da waren einige Bluttropfen auch noch daneben gegangen. Mein Blick fiel von dem blutgetränkten Brieföffner aus Holz zu meiner Angreiferin. Ließ den Fremdkörper, welcher gerade noch in mir gesteckt hatte achtlos auf den Boden fallen. Mit einem Mal setzte der Verstand wieder ein und meine Wut wich. Cassady.. Und genau all das wollte ich vermieden haben, hatte ihr deshalb nichts gesagt von all dem. Ich schüttelte den Kopf und blinzelte kurz verwirrt. Musterte sie, horchte ihren Herzschlag ab und vergewisserte mich, dass es ihr wirklich gut ging. Doch sie hatte mich wohl rechtzeitig gestoppt. Oh Dev.. Zu was bist du eigentlich überhaupt fähig außer zum Töten?!, keifte die allzu vertraute Stimme und wieder schüttelte ich den Kopf, mein Blick mit einem Mal so leer und trostlos. ,,Es tut mir Leid..'', hauchte ich leise und mein Blick glitt von ihr zur Tür. Die Fangzähne waren gewichen und das Gesicht wieder völlig normal. Ich sah mit einem letzten Blick in die grünen Augen, sah den Schock und irgendetwas was ich just in diesem Moment nicht definieren konnte. Ich schluckte hart und senkte den Blick, schaltete sich der Kopf wieder aus.
    Binnen weniger Sekunden hatte ich die zweite Jacke geschnappt und Cassady wirklich dort alleine zurück gelassen. War aus der Tür geflüchtet und dank meiner Schnelligkeit hatte es auch keiner der Menschen mitbekommen. Fand mich in den Trümmern der statt wieder und knurrte heißer auf. ,,Fu.ck!'', kam es zwischen den aufeinander gepressten Zähnen hervor, schlug in das nächstgelegene Bruchteil eines Hauses. Und genau das alles waren die Reaktionen von einem fremdgesteuerten Vampir - konnte ich mich sonst so gut beherrschen und war diszipliniert, so war es unter einem Biss eines Werwolfs eben niemals das Gleiche!
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Der Angriff erzielte den gewünschten Effekt und innerlich setzte ich nun wirklich auch noch einen Holzpflock auf meine Ausrüstungsliste. Mein Brustkorb hob und senkte sich schwer und ich sah ihm mit keuchenden Atem entgegen. Lehnte doch etwas geplättet von dem gerade noch immer an der Wand, mein Blick lag auf Devraj der verwirrt zu sein schien. Dann den Kopf schüttelte und mir ein ' Es tut mir Leid' zu hauchte. Der Schreck saß unweigerlich in meinem Körper fest, war es eine völlig unbewusste Reaktion darauf eventuell doch leer gesaugt zu werden. "Es geht mir g..." Gut hatte ich natürlich sagen wollen, aber er verschwamm bereits vor meinen Augen und ich nahm ihn nur noch als Lufthauch war als er durch die Tür verschwand mit seiner übermenschlichen Geschwindigkeit. "Devraj!" knurrte ich ihm hinterher, doch er war bereits fort. Sein Ernst?! Nein wirklich, SEIN Ernst?! Ein unwirsches Knurren drang aus meiner Kehle. "F.uck!" brummte ich und dann gaben meine Knie unter mir nach und ich hockte am Boden. Hoppla! "Sch.eiß, schwacher Körper!" fluchte ich über mich selber, bevor ich mich auch schon wieder aufrappelte und mein Kreislauf erstmal damit klar kommen musste, aber es ging. Hatte ich wohl noch das Schlimmste verhindern können. Sch.eißkerl! Ich beschwerte mich nicht darüber das er so über mich hergefallen war. Er hatte mich gewarnt und ich hatte es mal wieder nicht sein lassen können. Bravo Cass! Worüber ich mich aber sehr wohl beschwerte, dass er danach wie ein kleines Hundchen den Schwanz zwischen die Beine klemmte und abhaute! Ehrlich so hätte ich ihn nie eingeschätzt...
    Mit einer schier unendlichen Wut im Bauch, die meine Enttäuschung über sein Verhalten wohl verbergen sollte, hielt mich nichts mehr länger in der Bar. Hatte er jetzt was er wollte und war deswegen abgehauen? Ich begann mich unweigerlich zu fragen wer wohl Spielchen spielte... Er hatte es mir vorgeworfen. Wahh! Meine Zähne malmten aufeinander als ich den Raum verließ. Die Bar war mittlerweile gut gefüllt und anders als Dev, kam ich natürlich nicht unbemerkt einfach hier raus. Ein paar Blicke der Männer waren schon seltsam als ich mit blutverschmierten Hals an ihnen vorbei ging. "Hey Süße!" rief einer und ich spürte wie er mein Handgelenk umfasste. Mit einem Knurren und absolut keiner Bereitschaft zu reden oder einfach angefasst zu werden zu tolerieren, fuhr ich herum und meine Faust krachte in die hässliche Visage. Wie ein nasser Mehlsack ging der Typ zu Boden und ich schnaubte nur verächtlich. Drehte mich wieder um um das Gebäude dieses Mal unbehelligt zu verlassen. Gott hatte das gut getan! Spürte das pulsieren meiner Fingerknöchel. War zwar nur wenig befriedigend, denn eigentlich hätte ich Devraj nur zu gerne eines verpasst, aber immerhin ein Anfang! Ich erreichte den Wagen und erhaschte einen Blick in das Fenster. "F.uck!" stöhnte ich genervt und verdrehte die Augen. So konnte ich auf keinen Fall im Camp aufschlagen, also öffnete ich erstmal den Kofferraum, zog den Erste Hilfe Kasten heran und reinigte erstmal mit Hilfe des Seitenspiegels meinen Hals, während ich Flüche und Verwünschungen dahin murmelte.
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich hatte mich gesammelt, hatte die kurze Zeit für mich gebraucht auch wenn es vielleicht nicht fair gegenüber Cassady war. Aber so hatte ich nun wieder einen kühlen Kopf und ich musste gestehen - keinerlei Schmerzen mehr. Und dafür war ich ihr sicher unheimlich dankbar. So trieb mich der Weg zurück in die Bar, wusste schon, dass sie schon weg gefahren war, denn der SUV stand nicht mehr an Ort und Stelle wo sie ihn sonst immer parkte. So hieß es für mich noch eben die Menschen zurecht manipulieren, denn wir wollten ja immerhin keine Spuren hinterlassen. Dafür war es dann schließlich auch besser, das Cass nicht da war.
    Nachdem die Bar also 'bereinigt' war ging ich in meinem Kopf dann die Wege zu dem Camp der Wölfe durch, wusste ja noch zu gut welchen sie sonst immer eingeschlagen hatte und selten mal einen Anderen. So machte ich mich auf den Weg eben zu dieser Route und kam wohl auch gerade rechtzeitig. Fuhr der schwarze SUV dort entlang und so stellte ich mich mitten auf den Weg, sah das erschrockene Gesicht der kleinen Blondine. Sie trat voll auf die Bremse und dicht vor mir hielt der Wagen an. Ein leichtes Schmunzeln umspielte meine Lippen. Stand doch nun vor dem Auto wieder ganz der alte Devraj. Keine Schmerzen die ihn mehr zurück drängten oder in irgendeiner Weiße beeinträchtigten. Sie schnallte sich auch sogleich ab und murmelte etwas vor sich her, durch die dicken Wände des Autos hörte ich sie nicht. Ehe sie auch schon ausstieg und mein keckes Schmunzeln dennoch blieb.
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Nachdem ich mich vom Blut befreit hatte, hatte ich die blutigen Tupfer einfach in der Seitengasse beim restlichen getürmten Müll entsorgt. Betrachtete mein und Devs Werk. Durch das Reinigen und desinfizieren hatte es nochmal nach geblutet. Aber durch Devs Speichel waren die Wunden schon am verheilen. Ich seufzte genervt davon das ich hier stand mir auch noch Sorgen um ihn machte und die Enttäuschung mehr und mehr die Überhand über die Wut erlangte. Ich seufzte tief und resignierend, mein Blick ging noch einmal herum erwartete beinahe ihn irgendwo stehen zu sehen, doch es blieb ruhig. Also stieg ich in den Wagen ein und fuhr los. Es war die übliche Strecke, es war nicht die beste Straße, aber deswegen fuhr man ja auch ein Geländegängiges Auto das eine gute Federung aufwies. Aus den Boxen dröhnte Rockmusik aus anderen Zeiten, über die CD war ich irgendwann mal gestolpert und seitdem nahm ich sie immer in jedes Auto mit welches ich fuhr. Hier geschah eigentlich nie etwas sonderlich aufregendes, gerade mal das man vielleicht ein paar Wildtiere am Straßenrand sah sie zwischen Stadt und der Außenwelt herumpendelten. Aber was da auf einmal vor meinem Wagen stand war mit sicherheit kein Reh! Fluchend stieg ich in die Bremsen als die nur allzu bekannte Gestalt vor mir auftauchte. Packte das Lenkrad fester um nicht zu verreißen. Die Reifen quietschen auf und der Wagen kam gerade so vor Devraj zum stehen. Verdammte! Ich atmete erstmal durch, was für ein Schreck! Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet! Mein Blick lag auf ihn erst wohl noch erschrocken, doch dann verärgert und aufgebracht das er sich einfach so vor mein Auto warf! Dann schmunzelte mir auch noch so entgegen! Scheiße! Ich hätte ihn umfahren können! Nicht das ihm das als Blutsauger wirklich etwas angetan hätte, aber ..Scheiße! Für mein Gewissen wäre das sicherlich nicht förderlich gewesen. Einen Fluch murmelnd, irgendwas von wegen unmöglichen Männern und das sie alle gleich waren, löste ich den Gurt und stieg aus dem Wagen aus. "Verdammt, Dev! Was sollte das?!" schleuderte ich ihm entgegen und ehrlich: Ich spürte mein Herz noch immer vor lauter Aufregung wild klopfen. Nicht weil ich etwa sauer war, nein verdammt nochmal ich hatte wirklich Angst gehabt ihn gleich auf der Motorhaube liegen zu haben! Noch immer hatte er diese unerhörte Schmunzeln im Gesicht, während ich mich mit in die Hüften gestemmten Fäusten vor ihm aufbaute.
     
  17. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Dachte sie denn wirklich, dass ich mich einfach von ihr anfahren ließ wenn ich wieder voll mit meinen Kräften war? Ich hob eine Augenbraue, ehe ich mich vor sie stellte. ,,Hast du wirklich gedacht, ich lasse mich einfach so von ihr umfahren?'', murmelte ich belustigt. ,,Ich kann dich doch nicht einfach weg fahren lassen.'', hauchte ich leise, doch der Ton versprach wenig sanftmütige Liebe, eher von.. Verlangen? Begehrte ich diese Frau hier vor mir so sehr, hatte sie mir in den letzten Monaten den Kopf gehörig verdreht und mir meinen Schlaf geraubt - auch wenn sie es ja gar nicht wusste. Zumindest nicht derart direkt. Ich hob meine Hand und betrachtete meinen Biss, schmunzelte erneut. Musste eben auch zugeben, dass es für einen Vampir ja auch derart .. reizvoll sein konnte. Es was intimeres sein könnte, statt nur dem bloßen Drang nach Blut stillen. ,,Nicht, wenn ich dir vorher nicht ausreichend gedankt habe.'', raunte ich ihr leise zu und meine Finger strichen von ihrem Hals, der Wunde, weiter hinauf zu ihrem Kinn. Ich fixierte dieses mit Zeigefinger und Daumen, sah ihr direkt in die tiefgrünen Seen. Ich musste wohl auch nicht erwähnen, dass Cass in ihrem aufgebrachten Zustand auch derartig reizend sein konnte, oder? Immerhin sprachen wir hier von Cass und ihr böser Blick, der in den meisten Fällen auch nicht lange anhielt. ,,Ich hab da noch einiges wieder gut zu machen.'', flüsterte ich und wieder ging mein Blick auf die Bisswunden. War es ja nicht das Einzige, was ich wieder gutzumachen hatte. Ein leises Knurren ertönte aus meiner Brust und mein Daumen strich über die vollen Lippen, standen sie mit einem leichten Spalt weit offen. War es mir doch sichtlich egal wo wir uns hier gerade befanden und wer uns alles sehen könnte, sollte sie ruhig wissen wie wenig es mich mittlerweile scherte was Andere von uns dachten. Eben war mir einzig und allein wichtig, dass sie bei keiner Konsequenz ums Leben kam.
     
  18. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Ich hob eine Augenbraue als er fragte ob ich gedacht hatte er würde sich wirklich umfahren lassen.. Nun.. ja! Ich setzte gerade an um etwas zu erwidern, als seine gehauchten Worte kamen und der Mund unverrichteter Dinge wieder zuklappte. Die Art wie er gesprochen hatte ließ einen Schauer über meinen Rücken laufen. "Oh, wie nobel", gab ich ein wenig spitz von mir und verschränkte die Arme vor meiner Brust. Denn so einfach ließ ich mich nicht besänftigen. Dennoch wich ich nicht zurück als er seine Hand hob, reckte nur stur das Kinn. Meine Augenbraue wanderte hoch als er davon sprach das er sich ja gar nicht ausreichend bedankt hatte. Nein, er hatte es bevorzugt einfach abzuhauen! Doch die Worte kamen nicht aus meinem Mund, schaffte es dieser Kerl doch immer wieder mich sprachlos zu machen. Seine Finger berührten meinen Hals, strichen von dort hinauf zu meinem Kinn, bis er es zwischen seinen Fingern festhielt und unsere Blicke sich begegneten. Ich wollte es nicht, bei Gott ich wollte mich wehren und ihn zum Teufel jagen. Es nicht so einfach machen zumindest! Aber wie schon die Monate zuvor schon war es so einfach für ihn mich zu besänftigen und meine Gedanken in ganz andere Bahnen zu lenken. Als würde mein Verstand sich einfach in Luft auflösen sobald er auch nur eines dieser charmanten Lächeln zeigte oder einen Finger auf mich legte. Mein Puls war erhöht und wie von selbst sprangen meine Lippen diesen einen sinnlichen Spalt auf. Sein Knurren sickerte mir tief bis ins Mark und ließ die Hitze sich in meinem Unterleib sammeln. Das wir hier mitten auf der Straße standen und uns jemand sehen könnte, war egal. Ich schluckte gegen meine mit meinem Mal ausgetrocknete Kehle. Was ihm wohl nur noch mehr belustigte. "Und wie soll diese Wiedergutmachung aussehen?" hauchte ich und fixierte ihn noch immer mit meinem Blick, nicht bereit den Blickkontakt abzubrechen. Wollte ich doch jedes Blitzen und jede Nuance in diesen herrlichen Augen, welche mich die letzten Monate verfolgt hatten, aufnehmen.
     
  19. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Mein Schmunzeln wuchs zu einem Lächeln, denn sie sprang wieder darauf an. So blitzten meine Augen auf, als sie nachfragte wie die Wiedergutmachung aussehen soll. Leise knurrte ich auf und nahm meine Hand von ihren Lippen. Kurz zuckte mein Blick nach links und rechts, hob sie dann schließlich auf meine Schulter. So fanden wir wohl auch ein wenig Deckung und auch Zeit sollte wirklich wer vorbei kommen. So kopfüber über mir hängend fand ich sie ja auch gar nicht schlimm. Hatte ich ihren entzückenden Hintern doch gleich direkt neben mir. Ein Vorteil bei so vielem war diese Schnelligkeit, so kam man schnell von einem Ort zum Anderen und konnte fast ungestört da weiter machen wo man aufgehört hatte. Hatte aber nicht wirklich bedacht, dass Cass so vielleicht noch nie 'gereist' war. Nun, gleich hatte sie wohl ganz andere Probleme. Irgendwo zwischen dem Geäst ließ ich sie wieder hinunter - beabsichtigt gleich hinter ihr ein Baum. Funkelten meine Augen doch schon vor Vorfreude und die Hitze sammelte sich in meinem Körper. Hatte ich sie doch wirklich in jeglicher Hinsicht vermisst. Ein leises Knurren durchfuhr mich und ich drängte sie vollends gegen den Baum indem ich auch die letzte Distanz zwischen uns überbrückte. ,,Also wo waren wir?'', hakte ich nach und überlegte kurz, setzte dann wieder mein charmantes Lächeln für sie auf und betrachtete erneut diese Bisswunde. Ließ mich diese Tatsache doch noch nicht ganz so in Ruhe. Ich legte wieder meinen Hand an ihren Hals, könnte man meinen ich wolle sie erwürgen, doch mein Daumen strich erneut über die Bisswunde. Schob dabei ihre Haare wieder von ihrem wunderschönen Hals, ehe ich mich zu ihr hinunter beugte. ,,Wie wäre es ...'', raunte ich ihr leise ins Ohr und küsste ihren Hals.. ,,.. damit?'', raunte ich meine Frage ganz sinnlich in ihr Ohr, küsste daraufhin diese eine empfindliche Stelle direkt darunter. Meine Hände legten sich um sie, ergriffen ihren Hintern und pressten sie weiter an mich heran. ,,Oder vielleicht willst du auch lieber eine andere Richtung?'', knurrte ich heißer auf, spürte schon das Pulsieren in meiner Hose. Knurrend kehrten meine Lippen an ihren Hals, zwickten die Haut darunter bevor sie sich auf ihre Lippen legten. Verlangten ihr einen leidenschaftlichen und innigen Kuss ab. Wollte sie nur zu gern gleich alles auf einmal spüren lassen wie sehr ich sie begehrte und auch vermisst hatte..
     
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Cassady

    Gott, wenn man schon dachte es ging nicht mehr, dann setzte dieser unverschämte Kerl auch noch ein Lächeln auf, dass wohl so manche Frau zum dahinschmelzen gebracht hatte. Ich sah das Blitzen in seinen Augen, sein leises Knurren und dann, bevor ich auch nur etwas sagen konnte, warf er mich auch schon über seine Schulter, stieß ich doch einen überraschten Laut aus, stützte mich mit meinen Händen an seinem Rücken ab. "Was tu..." Ich kam nicht weiter, denn die Welt verschwamm um mich herum und mir wurde durch die Geschwindigkeit die Luft schier geraubt. Ich musste die Augen schließen damit mir nicht übel wurde. Das Blut schoss mir in den Kopf und mir wurde ganz schwindelig. Kaum hatte er angefangen, schon waren wir wohl angekommen und ich er stellte mich wieder ab. Ich kam jedoch nicht dazu zu taumeln, denn er schob mich gleich zurück, drängte mich gegen einen Baum in meinem Rücken. Mein Atem ging keuchend und ich blinzelte erstmal gegen die Sternchen vor meinen Augen an. Meine Hände lagen auf Devs Brust, stießen ihn aber nicht weg, sondern eher hielt ich mich an seiner Jacke fest. "Gib mir 'nen Moment!" keuchte ich atemlos. Spielte das fehlende Blut und die Tatsache das ich das erste Mal so schnell bewegt worden war wohl gut zusammen. Ich atmete tief ein und aus, bevor ich auch schon von einem charmanten Lächeln abgelenkt wurde. Das war es! Genau dieses Lächeln hatte mich die Monate über verfolgt. Seine Hand an meinem Hals, bewegte mich dazu ihn zu strecken und ich spürte wie sein Daumen über die Bisswunde glitt. Ich zuckte leicht unter diesem süßen Schmerz zusammen, mein Kopf kippte zur Seite als er meine Haare wegschob und seine Lippen mit einem süßen Raunen dort hin legte. Die Knie wurden mir dabei ganz weich. Meine Augen glitten unter dem keuchenden Atem zu und ich erschauerte bei seiner Berührung. Dann packte er meine Po backen und presste mich an sich heran, nur zu gut spürte ich seine wachsende Lust die gegen meinen Bauch drückte, was mein eigenes Feuer nur begieriger zum lodern brachte. Ich war wie eine willige Puppe in seinen Armen, genoss ich es doch so sehr, das hingerissene Seufzen drang aus mir heraus und ich knurrte heiser auf als ich seine Zähne an meiner Haut spürte. Schlang meine Arme um seinen Nacken um mehr halt zu haben, als er seine perfekten seidigen Lippen auf die meinigen legte. Ich kam nicht um das Stöhnen herum welches mir dieser leidenschaftliche Kuss entlockte, nur allzu willig folgte ich ihm auf diesen Pfad. Lag doch all die Sehnsucht und das Verlangen in ihm welches ich für diesen Mann empfand. Meine Hand schob sich in sein Haar und ich hing an ihm wie eine Ertrinkende an einem Rettungsseil. Ich rieb mich am ihn um ihn sehr wohl zu zeigen, was es denn sein durfte! "Ich will dich Dev!" knurrte ich rau an seinen Lippen. Er war wie eine Droge für mich von der ich nicht genug bekommen konnte. Ich zwickte in seine Unterlippe und meine Finger krallten sich in Schulter und Haaren fest.
     

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