[RS] Revolution

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Sevannie, 6 Okt. 2019.

  1. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich heißeres Stöhnen reizte mich nur weiter, brachte mich dazu beständiger in meinen Rhythmus zu werden und auch fordernder. Ich spürte ihre Hände an meinem Hintern, die Nägel, welche noch recht sanfte Spuren zogen und sich in die Haut gruben und wie sie mit einem Mal fester packten. Die Nägel hinterließen brennende Spuren und kurz darauf spürte ich die Muskulatur ihrer Weiblichkeit, wie sie sich im gleichbleibenden Rhythmus um mich zusammen zog, mich weiter meinem Höhepunkt entgegen trieb. Ein heißeres Knurren entkam mir, dicht gefolgt von einem rauen Stöhnen, reizte mit meinen Stößen ihr Glück nur weiter in aus und zog es in die Länge. Um ehrlich zu sein, wollte ich doch genauso auf meine Kosten kommen und Cass schien darüber nicht sonderlich böse, wenn ich es länger gestaltete. Ich hielt inne, als das Feuerwerk mich packte, sich genügend gesammelt hatte und ich mich in der Blondine entlud. Das Zucken meines Glieds und das Innehalten meiner Bewegungen verrieten mich wohl zu gut. Keuchend glitt ich noch ein paar weitere Male in sie, langsamer und genoss die Ekstase die ich mir selbst verlängerte, bevor ich aus ihr hinaus glitt und mich achtlos neben sie fallen ließ. Der Schweißfilm auf unser beider Haut verriet nur zu gut, dass weder für sie noch mich dieses 'Training' nicht gerade wenig intensiv war.
    Meine Atem ging anfangs schwer, doch beruhigte er sich mit der Zeit wieder und mein Blick glitt zu der Blondine Kaum zu glauben, aber so brachte man sie wohl zum Schweigen. War einzig ein Lächeln auf ihren Lippen, ehe sie sich an mich rollte und ihre Hände auf meiner Brust kleine Kreise zeichneten. Sie sich auf die Lippe biss und ich nur zu gut wusste, dass da ein Spruch auf ihrer Zunge lag. Aber auch mit entglitten die Züge, grinste sie ebenso dümmlich an wie sie mich gerade. Schien mir ja schon fast unersättlich, denn sie machte mir ihre Einladung wieder sehr offenkundig. Wanderten ihre geschickten Finger meinen Bauch hinunter zu den Lendenmuskeln und reizten mich auf ein Neues. ,,Runde Zwei also?'', fragte ich frech grinsend nach, aber sie gab mir als Antwort nur ein keckes Grinsen, Küsse auf die Brust und ihre Finger, die sich um mich schlossen. Meine Augen schlossen sich, mein Kopf fiel zurück und für einen Moment gab ich mich ihr ganz hin. Ja genoss diese Geste und spürte mein wachsendes Geschlecht unter den geschickten Fingern...

    Mein Kopf fuhr herum, als ich die Bewegungen vernahm. Hörte das Rascheln, den Reißverschluss der sich zu zog und öffnete schließlich die Augen. Ich lag auf dem Bauch, den Kopf immer noch auf dem Kissen und mein Blick fiel auf die Blondine. Sie hatte sich bereits wieder angezogen, zumindest der Unterkörper war bedeckt. Erhaschte noch den Blick auf die sinnlichen Kurven ihrer Brüste und ein Schmunzeln entkam mir. Rutschten meine Gedanken doch gleich wieder in eine andere Richtung ab. Spürte auch gleich das bekannte morgendliche Phänomen, welches mich wieder eingenommen hatte und schloss wieder die Augen, drehte mich schließlich auf die Seite und streckte mich kurz. ,,Morgen.'', brummte ich und schloss wieder die Augen, genoss die Dunkelheit solange sie noch da war. Immerhin begann schon die Sonne empor zu steigen, hatten wir uns nicht drum geschert das Rollo runter zu ziehen oder wenigstens die Gardinen zu.. Erneut musterte ich Cass, wollte eigentlich nicht großartig was weiteres sagen. Sie wollte gehen? Dann bitte, ich hielt sicherlich keine Frau auf. Wobei sie vielleicht für das ein oder andere morgendliche Training ja noch hätte bleiben können. Erneut sah ich wieder auf die Brüste, die sie gerade verdecken wollte und knurrte heißer auf. Ach, Cass wäre sicher auch nicht abgeneigt, auch wenn sie hier gerade die Harte mimte. Das könnte sie vor mir nun getrost vergessen. Sie hatte ein gutes Pokerface - wenn sie nicht gerade trank oder es offensichtlich machen wollte - aber eben nur ein gutes und kein perfektes. Bröckelte die Fassade bei ihr einmal, so bekam sie sie nicht gleich wieder aufrecht - anders als bei mir. Ich überbrückte die wenige Distanz, stand sie doch genau vorm Bett, und packte sie am Handgelenk. Zog wie wieder zu mir ins Bett, sanft aber bestimmend.
    Ich war selten einer der sich einfach eine Frau nahm - war es bei mir zumindest nicht so, dass ich sie wirklich zwang. Sie waren eher.. etwas eingeschüchtert könnte man meinen, wusste keinen genauen Wortlaut dafür. Dennoch, wenn ich merken würde, sie wollte partout nicht, würde ich es ja auch lassen. Zumindest konnte sie mir nicht sagen, dass es ihr gefallen hätte, hatte sie doch das ganze Haus zusammen gekrischen. Gott sei Dank waren wir auch irgendwann in unser Se.x-Suff-Koma gefallen, sonst hätte wahrscheinlich noch wer die Patrouille oder Sonstiges gerufen. Oder meine Mutter wäre mit Lilith wieder gekommen und dachte sich was falsches bei ihrem lauthalsen Stöhnen. ,,Morgen..'', wiederholte ich erneut, hatte die Blondine so runter ziehen können, dass sie genau vor mir lag. Oben ohne und die leicht zerzausten Haare.. stand es ihr ziemlich gut. Hatte sie wohl meine erste Begrüßung nicht vernommen. Das leise Knurren kam wieder auf, als ich gerade ihren Hals entlang küsste, mir meinen Weg zu der vollen Brust bahnte..
     
  2. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cassady

    Natürlich hatte ich es mir nicht nehmen lassen, nachdem wir uns beide von dem ersten Mal erholt hatten, die zweite Runde einzuläuten. Hätte Nate nicht gewollt, dann wäre ich auch einfach aufgestanden und noch nach Hause gegangen, aber so... hatten wir uns wohl die halbe Nacht gut miteinander Vergnügt. Irgendwann waren wir dann jedoch fertig genug gewesen um in einen Komatösen Schlaf zu sinken, bei dem es keine Träume oder Gedanken gab die irgendwie verarbeitet werden konnten. Das war gut so, genauso hatte ich das gewollt.
    Ich wurde am nächsten Morgen vor Nathanael wach, ich öffnete meine Augen und sah in das Gesicht des schlafenden Mannes neben mir. Wenn er so schlief, da Nate richtig jung aus, die Züge entspannt und glatt, alles andere als kühl. Ich schmunzelte. Oh ja das würde ich ihm natürlich schön vorhalten können! Ich streckte mich ein wenig, bevor ich mich nun aus dem Bett schwang. Spürte das pochende Brennen zwischen meinen Beinen, was man wohl unseren sehr fordernden Spielen diese Nacht zuschreiben konnte. Auf Zehenspitzen sammelte ich meine Klamotten ein und begann mich sogleich anzuziehen, schließlich war das hier etwas rein körperliches und ich kuschelte für gewöhnlich nicht mit dem Gespielen. Ich ließ natürlich die Männer um mich herum auch gerne glauben das man mich einfach durchschauen konnte, dass das Pokerface welches ich hatte Macken aufwies, wog sie das doch in einer Art Sicherheit -zumal sie auf ein eher verletzliches Weibchen schneller und besser ansprangen, als auf die eiskalte Kriegerin. Ließ meine Fassade zwischendurch eben gerne mal vermeintlich 'bröckeln', natürlich war auch ich nur eine Frau und trotz der Dinge die ich mittlerweile erlebt hatte nicht aus Stein - in extremen Emotionalen Situationen entglitten selbst mir die Züge. Von Betrunken, Krank oder Verwundet sein redeten wir hier jetzt erstmal nicht.
    Dennoch war ich gerade so fokussiert dabei meinen BH zu finden, dass ich das erste Morgen gar nicht vernahm. Ah! Vergiss es! Irgendwann würde Nate meinen BH schon finden und mir zukommen lassen... oder eben nicht. Vielleicht würde es ihn sich auch als Souvenir behalten! Bei dem Gedanken musste ich doch schmunzeln. Gerade war ich dabei mein Shirt über den Kopf zu ziehen als ich innehielt weil ich das Knurren von Nate vernahm. Oh er war also schon wach? Ein keckes Lächeln trat auf meine Züge als er mein Handgelenk packte und mich zurück zum Bett zog. Oh... wollte er etwa noch eine Runde? Ich biss mir auf die Unterlippe und schielte für einen Moment auf die Uhr die auf dem Nachtkästchen stand. Es war durchaus noch Zeit für ein schnelles Spiel! Also ließ ich es zu das er mich wieder ins Bett zog, waren die intensiven Akte es doch durchaus Wert! Nate und ich schienen was diese Aktivitäten anging einfach perfekt zusammen zu passen! Nicht mehr! Es ging rein nur darum das wir uns gegenseitig diesen Druck mildern konnten und es auch noch Spaß machte und die Höhepunkte in ungeahnte Höhen führten. Zwar nicht ganz wie bei D... Schnell hatte ich diese Schublade wieder zugeschoben! Ich musste bei ihm zumindest nichts vorspielen von meiner Lust... nicht so wie bei anderen!
    So lag ich wieder vor Nate mit nackten Oberkörper. Hörte sein gerauntes Morgen, während er auch gleich seine Lippen an meinem Hals entlang fuhr und hinunter zu meinen Brüsten. Oh ja... ihm schien wohl noch etwas im Sinn zu sein. Da brauchte ich nicht erst sein steifes Glied an meiner Hüfte spüren um das zu wissen. Er hätte mich wohl kaum zum kuscheln aufgehalten! Ich schaltete also meinen Kopf vorerst wieder aus und ließ mich darauf ein. "Morgen", schnurrte ich schmunzelnd und ließ meine Hand in sein Haar gleiten. "Da bekommt wohl jemand nicht genug von mir!" gab ich keck grinsend von mir.
    So begann das Ganze von vorne, einige Momente später war ich meine Hose auch schon wieder los. Nate bedeutete mir mich umzudrehen und so kniete ich vor ihm auf der Matratze, stützte mich mit den Händen auf dem Kopfteil des massiven Betts ab. Ich keuchte unbeherrscht als er sein Glied an mir rieb, warf den Kopf in den Nacken als er sich schließlich bis zum Anschlag in mich schob. "Oh.. F.uck.. ja!" stöhnte ich und knurrte auf.
    Eine halbe Stunde und zwei Orgasmen später, war ich wieder dabei in meine Kleidung zu schlüpfen, während Nate wie ein fetter zufriedener Kater auf der Matratze lag und lächelte -schien eindeutig entspannter als noch gestern. Sein Glied lag schlaff auf seiner Hüfte da und natürlich wäre es nur zu verführerisch ihn nun auch noch von dem Können meines Mundes zu überzeugen, aber das würde ich mir für ein anderes Mal aufheben, zumal ich nur noch wenig Zeit hatte um mich zuhause schnell zu duschen und umzuziehen. Danach hatte ich ja ein Treffen. Selbe Zeit, selber Ort... Ja ich wusste bescheid. "Also dann, bis zum nächsten Mal Scotty!" zwinkerte ich ihm frech wie eh und je zu, hatte das Top ohne BH angezogen, weswegen sich die gereizten Knospen wohl nur zu deutlich noch unter dem Stoff abzeichneten. "Falls du meinen BH findest, wäre ich froh ihn zurück zu bekommen!" meinte ich auf den Weg zur Tür, drehte mich dort noch einmal um und schenkte ihm ein kokettes Lächeln. Der Blick wohl ein kleines Versprechen auf zukünftige Zusammentreffen, hatte es jedoch nichts mit irgendwelchen Gefühlen zu tun! Ich verließ das Zimmer nun und wollte in Richtung der Tür gehen, am besten ohne den anderen Bewohnern zu begegnen. Doch als ich den Blick hob sah ich das schwarzhaarige Mädchen das gerade aus dem Zimmer nebenan mit hochroten Kopf heraus kam und beinahe in mich rein lief. Lilith... wohnte also hier?

    Lilith (& Cassady)

    Nachdem Nate gestern nach einem rätselhaften Besucher einfach abgedampft war, hatte Susan mich dazu genötigt mit ihr schick Essen zu gehen. Eigentlich wäre ich lieber zuhause geblieben und hätte mich ausgeruht, zumal das Training am nächsten Morgen ja auch wieder wäre. Aber sie hatte wirklich darauf bestanden und ich hatte mich gebeugt, vor allem nachdem es so aussah als ob Nate wohl nicht so schnell heim kommen würde. Also hatten wir uns hergerichtet und waren ausgegangen. Es war ein schöner Abend gewesen und Susan hatte nicht zu viel versprochen. Dennoch war ich in Gedanken immer wieder bei Nate, machte ich mir doch einen Kopf darum was heute alles passiert war. Fragte mich was es bedeuten würde, würden sie Hunter tatsächlich absetzen. Spät Nachts waren wir im stillen Haus angekommen.. nun ja zumindest fast still. Denn kaum hatte ich es geschafft ins Bett zu krabbeln, hörte ich dass das Zimmer welches direkt neben mir war alles andere als Still war. Ich blieb starr und wurde wohl unfreiwillig Zeuge davon das Nate... nun ja... er hatte Besuch und irgendwie. Es gab mir einen Stich mitten in die Brust und ich hatte meine Finger an meine Lippen gelegt. Also hatte auch dieser Kuss keinerlei Bedeutung für ihn gehabt? Aber... ich meine.. das Lächeln danach? Wie er mich angesehen hatte... Das hatte alles nichts zu bedeuten?
    Ich war verwirrt, erinnerte mich natürlich nur zu gut an seine Worte nach dem ersten Kuss. Dass es nichts zu bedeuten hatte und nie was werden würde. Dennoch tat es irgendwie weh, gab er mir doch so unterschiedliche Signale. Ich schluckte und drehte der Wand meinen Rücken zu, rollte mich ein und schlief dann erst ein, als es hinter mir auch still geworden war.
    Der Morgen kam und ich war schon auf den Beinen und dabei mich anzuziehen, als ich von der Wand die Nates und mein Zimmer trennte her wieder Regungen hörte. Oh nein, es war definitiv nicht so gut gedämmt um das Gestöhne und die heiseren Schreie abzuhalten. Das Klatschen von Haut auf Haut, das Tempo und die Intensität beinahe greifen konnte... ich spürte wie meine Wangen zu glühen begannen und ich bis an die Haarwurzeln errötete. Nicht weil das etwas neues für mich wäre, sondern weil ich mir wünschte... Ich wünschte ich wäre die Frau die Nate da bei sich hatte, sei es nur für eine Nacht, und diese Vorstellung. Die Vorstellung wie seine Hände meinen Körper berührten, seine Lippen an mir saugten und mich neckten. Ein leidenschaftlicher Biss in meine Schulter, während er... Unwillkürlich spannten meine Brüste und ich spürte das ziehen in meinem Unterleib. Mein Körper reagierte völlig von selbst, ich konnte nichts dagegen tun. Ich presste meine Lippen fest aufeinander und riss mich davon los.
    Zog mich fertig an und frisierte mich. Band noch die Sportschuhe zu, bevor ich auch schon den Raum verließ, gar nicht mehr darauf achtete was nebenan geschah! Nate war ja beschäftigt, also würde ich einfach alleine die Runde laufen gehen! Brauchte das jetzt um mich wieder abreagieren zu können! Ich würde ihn wohl so schnell nicht mehr in die Augen sehen können!
    Ich stoppte gerade noch Rechtzeitig, sonst wäre ich wohl noch glatt in die Person hineingekracht die da auf einmal vor Nates Tür stand und mein Blick ging zwei lange schlanke Beine hoch, über ein paar sinnlicher Kurven, zwang mich schnell über die Brüste die auch ohne BH perfekt saßen hinwegzusehen, und endete bei zwei tief grünen Augen die mir munter entgegen sahen. Cassady?! In meinem Kopf ging gerade alles drunter und drüber, Nate hatte sie gestern doch noch so abweisend behandelt und angesehen, schien alles andere als froh gewesen zu sein sie zu sehen und nun hatte er mit ihr die Nacht verbracht? Eine sehr intensive Nacht wohl bemerkt. Sie sah mir wohl meine Verwirrung an, denn ein selbstgefälliges Grinsen stieg in ihre Züge und sie zwinkerte mir zu, bevor sie sich zum gehen wandte. Ich stand noch still da, sah hinüber zur geschlossenen Tür hinter der Nate war. Ich presste meine Lippen fest aufeinander, ging noch schnell in die Küche um einen Zettel zu schreiben. >>Bin die übliche Runde laufen! -Lilith<< Als ich die Tür erreichte hatte Cassady ihre Jacke angezogen und war schon die Stiefel geschlüpft. Öffnete die Tür und hielt sie mir auf. Ich stürmte förmlich an ihr vorbei und wusste gerade wirklich nicht was ich davon halten sollte! Mein Kopf war wirklich alles andere als klar wie mir schien... Ich begann mich nun erstmal aufzuwärmen, sah dabei stumm vor mich, nur kurz hob ich den Blick und sah wie die hübsche Blondine mit ihren schwingenden Hüften die Straße hinunter verschwand.
    Ich schluckte und schmeckte etwas bitteres auf meiner Zunge. Fragte mich natürlich wieso Nate nie... er hatte nie Anzeichen gemacht das er mich auch auf diese Art wollte. War ich ihm zu jung oder einfach nicht ein Typ? Aber wieso dann dieser Kuss gestern? Ich fühlte mich wirklich zerrissen und war gerade froh darum einfach alleine zu sein. Freute mich schon förmlich als ich mich aufrichtete und zu laufen begann.
     
  3. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Cassady sprang auf meine kleinen Gesten an und gab sich mir auch sogleich hin. Zeigte mir wieder einmal deutlich, dass sie nicht abgeneigt war. Ihre Hand vergrub sich wieder in mein Haar, wie in der letzten Nacht schon so öfter und meine Lippen wanderten weiterhin hinunter, wandten sich wieder ihrer Brust zu. Ihr gemurmeltes 'Morgen' glich dabei eher einer Katze als einem Wolf - konnte wohl in mehreren Dingen meinen, dass Cass eher eine andere Gestalt annehmen sollte, eher etwas in Richtung einer Raubkatze und nicht einem Wolf. War sie doch eigentlich vom Wesen her einer dieser Katzen. Ihre weiteren Worte ließ ich einfach im Raum stehen, wollte dem jetzt keine Aufmerksamkeit schenken, sondern nur ihrem Körper. Gesagt getan, schnell war die Blondine wieder mit von der Partie und gab sich mich völlig hin, hörte ihr Stöhnen und den Ausruf, als ich sie wenig später von hinten nahm und unbeherrscht in sie stieß..
    Mehr als zufrieden ließ ich mich wieder neben die Blondine sinken, lag auf dem Rücken und den einen Arm hinter dem Kopf verschränkt. Cass stand sogleich auf und zog sich erneut an. Konnte mir dabei den Blick auf ihr nicht verkneifen und ließ diesen noch einmal über die nackte Gestalt streifen, bevor sie ihren Körper auch schon wieder verdeckte. Fast enttäuschend, dass wir noch andere Aufgaben hatten - wäre für mich heute doch glatt einer dieser Tage, wo ich mit ihr den ganzen Tag im Bett verbracht hätte. Genoss es einfach zu sehr, also.. den Se.x. Da spielten keine Gefühle mit und das versicherte mir auch Cass, als sie sich verabschiedete. Sie warf noch ein, dass sie ihren BH gerne wieder hätte, wenn ich ihn denn finden würde und ich hob belustigt eine Augenbraue. ,,Das überleg' ich mir nochmal.'', murmelte ich und richtete mich auch schließlich auf. Sie verschwand aus der Tür und ich kramte mir meine Klamotten zusammen von gestern. Diese verfrachtete ich gleich in den Wäschekorb und schnappte mir schon neue Sachen aus meinem Schrank.
    Gerade kam ich mit der Boxershorts aus meinem Zimmer, da hörte ich die Haustür ins Schloss fallen. War sicherlich Cass gewesen. Ich zuckte mit den Schultern und begab mich erst einmal ins Bad. Ich duschte und machte mich fertig für den Tag, kam schließlich aus dem Badezimmer und klopfte an die Tür von Lilith. ,,Komm, wir müssen gleich los!'', murmelte ich und lauschte kurz, hörte jedoch keinerlei Geräusche. Nun gut, wenn sie in wenigen Minuten keine Regung gab, dann würde ich eben noch einmal klopfen.
    Meine Beine trugen mich in die Küche, bereitete die Kaffeemaschine vor und stellte diese an, wandte mich herum und sah einen Zettel auf dem Küchentisch. Mein Blick fiel auf diesen und ich hob eine Augenbraue. Auch gut, dann sollte sie alleine Laufen. Sie kannte ja mittlerweile den Weg und hier war eigentlich von keiner Gefahr auszugehen, hatte sie bisher noch keiner der Höheren angebaggert und würde es vermutlich auch nicht. Cass war sicherlich nicht die Einzige, die dachte Lilith wäre die Meine. Hatte ich der Blondine diesen Gedanken wohl schnell ausgetrieben. Kurz rutschten meine Gedanken wieder an die letzte Nacht zurück und ich schmunzelte knapp, löste mich jedoch von diesen und wandte mich an die Kaffeemaschine. Ich streckte mich und lauschte den Schritten meiner Mutter, die gerade in die Küche kam. ,,Morgen.'', murmelte ich und lehnte wieder gegen den Küchentresen, verschränkte die Arme vor der Brust und sah auf sie. ,,Morgen.'', brummte sie leise und schielte kurz zu mir herüber, ehe sie anfing den Tisch zu denken. Hatte ja noch keine Ahnung, welche Auswirkungen das Spiel mit Cass mit sich trug.. War mir aber sicher meine Mutter hatte nicht wirklich viel gehört, immerhin lag ihr Schlafzimmer am Ende des Ganges und die Wände waren wohl dick genug - auch wenn, es wäre mir gleich. Se.x war auch nur ein Bedürfnis das gestillt werden wollte, genauso wie Essen und Trinken.
     
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cassady

    Eine halbe Stunde dauerte es bis ich das Haus am Waldrand erreichte, ruhig lag es da. Als ich eintrat war es warm, hatte natürlich die Heizung nicht ausgeschaltet. Ich hing meine Jacke hin und streifte die Stiefel ab, sprang schnell unter die Dusche um mich zumindest das Gröbste los zu werden. Auf das Haare waschen verzichtete ich. Ach der Geruch würde ihn vermutlich wahnsinnig machen, aber das war mir gerade herzlich egal. War der Gedanke daran dass dieser Typ mich immer noch nicht in Ruhe ließ, der beste Killer von Lust den es gab. Seit jeher hatte ich mir ihn gegenüber keine Mühe gegeben und dennoch... bestellte er mich immer und immer wieder zu sich. Im Geheimen, weil seine Frau -die eigentlich das Szepter wohl hielt- ja nichts mitbekam. Damit keiner mitbekam das der Schwiegersohn des Obersten es mit einer wie mir trieb. Einer Familienlosen Wölfin die genau keinen richtigen Status hatte. Wenn es ein zwei mal vorgekommen wäre und man es bemerkte wäre es wohl weniger ein Problem, aber das Ganze ging schon über Jahre hinweg und er reagierte gerade zu eifersüchtig wenn er mitbekam das mit anderen was lief. Naja... wenigstens würde mit Nates Geruch an meinen Körper das ganze vielleicht etwas spannend werden.
    In frischen Klamotten, streifte ich also wieder die Jacke über und verließ das Haus. Zog die Tür hinter mir zu und betrat den Wald, stiefelte den verschneiten Pfad entlang. Meine Gedanken rutschten zu dieser geilen Nacht. Eigentlich war ich was das anging für den Moment wirklich mehr als befriedigt, aber mir blieb bei dem jetzt einfach keine andere Wahl, wenn ich weiterhin an die Fronten wollte und nicht irgendwo in einem Büro versauern und nur noch zu Verfügung zu stehen... wie Ivy... Es ekelte mich regelrecht bei dem Gedanken!
    Ich war eine Kämpferin mit Leib und Seele, ohne dieser Tätigkeit wäre ich nicht mehr ich!
    Ich erreichte die kleine Lichtung mitten im Wald. Ich seufzte und ließ meinen Blick herum gehen, er schien noch nicht da zu sein. Was mich tierisch nervte, denn ich wollte raus aus dieser Kälte! Es war schon Hell, aber die Sonne ließ heute sehr auf sich warten, was das Ganze hier nicht gerade angenehm machen würde. Ich wusste es würde ihn nicht abhalten. "Wie immer pünktlich wie ich sehe!" Ich hielt für einen Moment inne als seine schmierige Stimme hinter mir erklang. Ich zwang mich zu einem Lächeln, bevor ich mich umdrehte. "Aber natürlich, ganz wie du es willst", meinte ich zuckersüß und mimte das kleine Mädchen. Rieb mir die Oberarme als wäre mir bitterkalt... versuchen konnte man es ja. "Können wir das nicht woanders hin verschieben? Hier draußen ist es.." fing ich an doch er schnitt mir harsch das Wort ab. Kam mit einem Knurren auf mich zu und presste mich mit dem Rücken gegen einen Baum, hielt mir den Mund zu. Ich knurrte selber auf und schlug die Hand zur Seite. Doch es kümmerte ihn nicht, er drehte mich herum und ich spürte wie seine kalte Hand in meine Hose und zwischen meine Beine glitt. F.uck, war das kalt! Er stöhnte leise hinter mir auf und mir blieb keine andere Wahl als mich breitbeinig hinzu stellen. "Du weißt gar nicht, wie lange ich darauf gewartet habe, dich wieder in meine Finger zu bekommen!" keuchte er an meinem Ohr und sein widerlicher Atem kreuzte mich. Konnte das Würgen gerade noch so unterdrücken. Meine Intimzone war von der Nacht immer noch ganz wund, so empfand ich seine trockenen Finger die da unten wüteten wie es ihnen gefiel, als nicht sehr anregend. Doch ich war eine Frau und wir waren Meister darin derlei Dinge vorzutäuschen. "Wir können nirgends anders hin! Der fette Walfisch zuhause hat überall Augen und Ohren dort!" Sehr nett wie er über seine eigene Frau sprach die gerade mit seinem Kind schwanger war...
    "Komm schon Cass!" meinte er ungeduldig und ich spürte wie er an meiner Hose zog. "Du weißt wie das abläuft! Also runter mit der Hose! Ich habe nicht viel Zeit!" knurrte und ich richtete mich auf. Legte meine Hände langsam an die Hose, während mein Blick über meine Schulter ging. Er hatte sich selber in der Hand und rieb sich selber, während er mich beobachtete wie ich die Hose öffnete und zögerte. Was seinen Zorn auf sich zog, er presste mich wieder gegen den Baum, schmerzhaft spürte ich wie die Rinde an meinem Gesicht scheuerte. Er brachte seinen Mund nah an mein Ohr. "Denkst du etwa ich rieche ihn nicht an dir! Ich weiß das du bei einem Anderen gelegen hast! Erwarte kein Mitleid von mir Süße!" brachte er gereizt hervor und ich spürte wie mein Geist sich dagegen auflehnen wollte. Ich wollte nein sagen! Wollte dieses Schwein lieber verprügeln als noch einmal zuzulassen das er mich nahm. Er packte meine Hose und zog sie runter, packte anschließend meine Hüften und zog sie ihm entgegen. Die andere Hand in meinen Rücken damit ich mich vorbeugte. Ich hörte wie er spukte und kurz darauf schon seine Hand wie er mich damit befeuchtete. Ich verzog mein Gesicht, froh darüber das er es nicht sehen konnte.
    Ich schloss meine Augen, biss die Zähne fest zusammen als er mich teilte, ohne Vorwarnung ohne Anregung mit einem heftigen Stoß in mich hämmerte. Ich keuchte auf unter der Gewalt. Denn nein... er hatte keinen Kleinen den man kaum spürte! Und er war auch gut trainiert und groß, was es schwer machte als Frau gegen ihn zu bestehen. Nicht das ich ihn nicht irgendwie hätte ausspielen können, aber... es es gab einfach keinen Weg um ihn herum, wenn ich weiterhin an die Front wollte... wie schon gesagt.
    So klammerte ich mich einfach an dem Baum vor mir fest, während er seinen Spaß hatte. Ich stöhnte hie und da, mimte das es mir gefiel, doch mein Gesicht zeigte alles andere als Großes Vergnügen!

    Lilith

    Es tat gut zu laufen, spürte wie mein Körper sich warm lief und ich auch immer Runder wurde. Doch... alleine laufen war doch etwas ungewohnt und ich erwischte mich dabei wie ich mich immer wieder unruhig umsah. Ich war bisher nie alleine unterwegs gewesen, ich hatte gedacht das es schon gehen würde weil... nun ja so oft wie wir diesen Weg gelaufen waren. Schaffte ich es doch schon selbst oder? Ich biss mir auf meine Unterlippe als die Gedanken wieder aufkamen. Als ich gesehen hatte das es Cassady gewesen war die mit Nate die Nacht verbracht hatte... Konnte die Bilder nicht mehr loswerden wie die Blondine da stöhnend und vor Lust schreiend sich unter Nate rekelte. Ich wusste gar nicht wieso mich das so störte... War es doch wirklich sehr naiv gewesen zu denken dieser Kuss mit Nate hätte irgendeine Bedeutung oder? Dennoch... ich senkte meinen Blick und fühlte mich ganz niedergeschlagen. Anscheinend lag mir doch mehr an Nate als ich es mir selber eingestehen hatte wollen. Er hatte es doch deutlich gemacht das nie was werden würde, selbst wenn mir Quinns Worte im Kopf rumschwirrten, was für ein schönes Paar wir nicht wären. Ach... ich fühlte mich sehr verwirrt, hatte doch noch nie... Noch nie so über einen Mann nachgedacht, war mein Verständnis von Kontakt mit Männern doch stets ein Geschäft gewesen. Doch ich war wohl so unvorbereitet gewesen, dass es mich einfach erwischt hatte ohne das ich etwas dagegen hatte tun können. War ich etwa in Nate.. verliebt? Ich schüttelte den Kopf um diesen Gedanken selber schnell wieder los zu werden. Das war gefährlich und würde unweigerlich dazu führen, dass Nate mich von sich stoßen würde. Dabei wollte ich doch nur... ich wollte... ja was wollte ich denn? Ich hatte wirklich keine Ahnung. So in Gedanken versunken war ich den Weg weiter gelaufen. War mitten im Wald als ich von irgendwo ein Stöhnen hörte. Ich hielt an und horchte auf, da war es wieder. Mein Blick ging herum, ich wusste Nate würde mir vermutlich böse sein, würde ich den Weg verlassen, aber... da war wieder ein Stöhnen. Vielleicht brauchte da jemand Hilfe? Also teilte ich den verschneiten Busch vor mir und machte die Schritte in den Wald hinein, folgte den immer wieder erklingenden Stöhnen und hielt in Entfernung inne als ich eine Bewegung wahrnahm. Meine Augen wurden groß als ich das Paar erfasste das sich hier mitten mit Wald vergnügte, um diese Uhrzeit. Um Gotteswillen hatte ich es denn langsam selber so nötig, das ich nur noch... Moment! Entgeistert sah ich wie die Blondine sich aufrichtete, den Kopf zur Seite drehte und ich das Gesicht erkennen konnte. Cassady?! Jetzt war ich wirklich... buff. Ich wusste gar nicht mehr was ich Denken sollte, war sie gerade noch bei Nate gewesen und vor knapp einer Stunde hatte sie das Haus zusammen gestöhnt und nun schon wieder ein Neuer? Ich verstand es wirklich nicht. Mein Blick glitt hoch in das Gesicht des Mannes. Beide schienen mich nicht wahrzunehmen, zu sehr vertieft in diesen Akt. Das war... Rodney Thorne. Er gehörte zum Rat und war wohl irgendwie verschwägert mit dem Obersten. Ich schluckte und drehte schnell wieder um und stolperte zurück auf den Weg, damit ich nicht noch beim Spannern erwischt wurde. Schneller als zuvor lief ich den Weg entlang und somit wohl weg von meinen eigenen Gedanken! Ich kam wieder beim Haus der Scotts an und atmete erstmal durch. Biss mir auf die Unterlippe, sollte ich es Nate sagen? Ich meinte... vielleicht würde er sich nicht mehr mit dieser Frau einlassen wenn er... Ich schüttelte den Kopf, nein ich würde nicht mit sowas anfangen! Oder? Gott ich war wirklich mehr als verwirrt gerade. Was trieb diese Frau an? War sie so eine die sich ständig irgendwelche Kerle angelte und mit ihnen ins Bett stieg ohne Rücksicht auf Verluste?
    Ich strich mir die Haarsträhne aus dem Gesicht welche sich aus dem Zopf gelöst hatte, drehte der Haustür meinen Rücken zu und begann erstmal mich nochmal zu dehnen um den Abschluss erstmal richtig zu machen. Versuchte wirklich nicht über alles was da gerade in mir tobte nachzudenken.
     
  5. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Meine Mutter war schon am Frühstücken und ich trank wie gewohnt meinen Kaffee. Hatte sie mir auch gleich erklärt, dass es so nicht ging, ich sie so nicht behandeln könnte und bei Gott.. ich hatte wirklich das Gefühl, diese Frau machte hier nun ein Fass auf. Sie wusste doch, wie ich war. Aber ihre Standpauke hielt nicht lange an, sie erklärte mich, dass Fiona angerufen habe und auch die nächsten Tage vorbei kommen würde. Stumm nickte ich nur auf die Aussage - ich liebte meine Schwester, versteht mich da nicht falsch, nur sah ich ihren Verlobten nicht als guten Umgang an. Auch wenn es für sie vielleicht mit ein Glück war, dass er ebenfalls aus dem Rat stammte. Zumindest war er einer dieser Abgeordneten Futzies, hockte in seinem schicken Büro und gab die Befehle von wo anders an die Leiter der Camps. Ich bemühte mich wirklich, nicht das Gesicht zu verziehen, als meine Mutter mir auch noch einmal bestätigte das Mason mitkam.. ,,Wo ist er nochmal stationiert?'' - ,,Weiter im Süden. Sie haben da vor kurzem zwei Camps zusammen aufgeschlagen, die Trupps vergrößert und er und Fiona leben mit dort.'', erklärte sie mir und in ihrer Stimme schwang die Sorge mit. Natürlich machte sie sich sorgen um das Nesthäckchen, dass sie einst mal war. ,,Dein Vater soll dort auch hin versetzt werden.'', erklärte sie dann und ich hob eine Augenbraue. ,,Familientreffen außerhalb? Fehlt nur, dass Sam die Truppe an seiner Seite anführt und ich mit im Trupp.'', witzelte ich und bekam wieder einen ihrer funkelnden Blicke. Ja, da wäre sie sicherlich nicht begeistert. Wenn das Camp dann angegriffen werden würde, es keine Überlebenden geben sollte, so war gleich ihre ganze Familie weggerissen. Wohl kein Thema zum Scherze machen.
    Ich richtete mich auf, als meine Mutter fertig mit Essen war, räumte ihren Teller ab und schenkte mir erneut Kaffee ein. Die Haustür schloss sich auf und ich hob meinen Blick und sah durch die offene Tür zum Wohnzimmer und zur Haustür. Lilith trat ein, noch ging ihr Atem leicht stoßweise und ich musterte sie genaustens. Das schien mir aber nicht, als wäre sie kontrolliert da her gelaufen. ,,Morgen.'', meinte ich schließlich als ich die Tasse abgestellt hatte und mich ins Wohnzimmer begab. Der Flur grenzte an dieses und ich beobachtete die Schwarzhaarige, wie sie die Schuhe von den Füßen streifte. ,,Alles okay bei dir?'', hakte ich nach, denn sie schien mir doch ziemlich abgehetzt zu sein.
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Fertig gedehnt richtete ich mich auf und betrat das Haus. Ich fühlte mich immer noch ganz aufgekratzt und wusste nicht so recht was ich denken sollte. Ich bückte mich um meine Schuhe aufzuschnüren als ich schon Nates Stimme hörte und ich zuckte etwas erschrocken zusammen. Richtete mich auf, sah kurz in seine Augen, bevor ich ihn etwas senkte. Dachte ich doch sogleich wieder daran... Ich schluckte, dass alles hier war neu für mich. Diese Gefühle, die Gedanken... "Morgen", hauchte ich also. Nahm die Schuhe und schlichtete sie in das Regal ein, bevor ich mich Nate gegenüber fand der nachfragte ob alles okay war bei mir. Ich blinzelte ein paar Mal und wusste gar nicht so recht was ich sagen sollte. "Ja", gab ich schließlich von mir. "War alles ruhig beim laufen", fügte ich hinzu, ging ich doch davon aus, dass er das meinte. Ich wollte nicht daran denken, dass ich auch nur zu gerne von diesen Armen angezogen werden wollte, näher als so wie gestern bei seinem Kuss, aber es war schwer nachdem ich ...nun ja so viel gehört hatte. Dann war da das mit Cassady, das war ganz schön viel für mich. Ich meine... was war wenn ihm doch etwas an der Blondine lag? Verdenken könnte ich es ihm nicht, sie war eine umwerfende Frau! Der Gedanke das sie ihn hinter seinen Rücken betrog war beinahe unerträglich, doch... ging mich das wirklich etwas an? Ich wusste nicht so recht wie ich das je ansprechen sollte.
     
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich beäugte sie skeptisch, war mir nicht ganz so sicher bei der Aussage, dass alles gut sei doch sie führte ihre Aussage weiter und meinte, dass alles ruhig war. ,,Gut..'', meinte ich und nickte in Richtung Küche, bevor meine Mundwinkel wieder zuckten. Hatte doch meine kleine Überraschung nicht vergessen und wir hatten jetzt noch reichlich Zeit, bis ich beim Rat antanzen müsste. ,,Du isst erstmal was, dann hab ich da noch eine kleine … Überraschung.'', raunte ich der Schwarzhaarigen dicht an ihrem Ohr zu, als sie mir gegenüber stand und zwinkerte ihr ebenso vielsagend zu. Konnte ja nicht ahnen, was in ihren Gedanken herum schwirrte und es wohl für Auswirkungen hätte. Wusste auch nichts davon, dass sie mich und Cass bei unserem nächtlichen - und auch morgendlichen - Treiben gehört hatte.
    Ich trat einen Schritt zur Seite und sah in die blauen Augen, ehe sie den Blick abwandte und auch gleich wieder tat, wie ich ihr aufgetragen hatte. Sah sie jedoch immer noch nicht so ganz glücklich aus, da hoffte ich nur, dass der kleine Ausflug sie vielleicht etwas aufmuntern würde. Wir traten wieder in die Küche, meine Mutter hatte den Tisch für Lilly schon wieder gedeckt und ich fand meinen Platz neben ihr ein - zusammen mit meiner Kaffeetasse. War es bei mir üblich, dass ich nichts aß zum Frühstück. Kam mein Körper meist mit viel weniger aus als man wohl meinte. Naja, dafür schlug ich beim Mittag und auch teilweise beim Abendessen zu genüge zu. Irgendwann holte sich der Körper immer das, was er brauchte. ,,Ich geh dann mal ins Bad, ich will noch ein paar Sachen holen, wenn Fiona und Mason wirklich so früh schon ansreisen.'', erklärte meine Mutter und wandte sich zum Gehen. Wusste sie auch schon etwas von meinem kleinen Plan und hatte mich gebeten ihr auch das Ein oder Andere mitzubringen.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Ihm schien diese Antwort auszureichen und deutete schon mit einem Kopf nicken in Richtung der Küche und seine Mundwinkel zuckten etwas in die Höhe. Ich setzte mich schon in Bewegung, hielt inne als er sich vorbeugte und mir ins Ohr raunte. Ein Schauer erfasste meinen Körper und die feinen Härchen an meinen Nacken stellten sich auf, das Kribbeln jagte mir direkt in den Unterleib. Wusste er was er da mit mir machte? Eine kleine Überraschung? Ebenso zwinkerte er auch noch und das brachte mich noch mehr durcheinander als ich es so schon war. Ich biss auf meine Unterlippe und begegnete seinem Blick für einen Moment, senkte ihn dann jedoch und drehte mich um, noch bevor meine Wangen sich richtig verfärbten. Oh Gott...
    Bis wir in der Küche waren, hatte ich mich wieder soweit gefangen das ich nicht aussah wie eine...eine... Jungfrau, der man gerade zum ersten Mal einen nackten Mann gezeigt hatte. Ich ließ mich am Tisch nieder, griff nach der Teetasse die schon bereit stand und machte einen Schluck davon, bevor ich sie abstellte und dann die Weste die ich für das Laufen angehabt hatte auszuziehen. Entblößte dabei ein kurzärmeliges Cropped Shirt, die Leggings zog sich bis zu meiner Taille hoch und somit war nur ein kleiner Streifen Haut an meinem Oberkörper zu sehen, gerade vom Bauchnabel weg, bis hin zu dem Band wo das Shirt den Bund unter meinen Brüsten hatte. Sah man die Ansätze der Bauchmuskeln die sich in den letzten Monaten dort entwickelt hatten. Ich biss in den Toast vor mir und kaute darauf herum. Dachte ständig darüber nach was für eine Überraschung Nate meinen könnte... versuchte auf alle Fälle nicht daran zu denken wie Nate wohl vollkommen nackt aussah. Ich hatte ihn ja schon nur in Badetuch oder Boxershort rumlaufen sehen, aber seine Mitte war mir bisher verwehrt geblieben... Gott.. meine Wangen wurden dabei wieder rot und ich räusperte mich. "Was steht denn heute auf dem Programm?" hörte ich mich schließlich fragen um mich von meinen eigenen Gedanken abzulenken.
     
  9. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich musterte Lilith, wie sie sich die Weste auszog und über den Stuhl hing, sie mir damit einen Blick auf ihren Körper schenkte. Nun zumindest was man erahnen könnte. Keine Frage Lilly war hübsch anzusehen, aber dennoch pochte in meinem Hinterkopf, dass sie wohl oder übel eben nicht so drauf wäre wie Cass. Dass es nur bei Se.x bleiben würde und es keine Gefühle gäbe. Wusste ja auch selbst, dass der Kuss vorgestern auch nicht davon gesprochen hatte.. Waren es die Umstände die mich hier so verwirrten und die Tatsache, dass ich seit gefühlten Ewigkeiten einfach meinen Bedürfnissen nicht nachgekommen war. Doch in meinem Hinterkopf meldete sich das Bedürfnis, nicht das der Lust, dass was mich hat das Kribbeln fühlen lassen. Ein anderes als sonst vor Aufregung, zulassen kam da trotzdem nicht in Frage. Ich wandte den Blick von Lilith ab, als sie sich setzte und nippte an dem Kaffee. Sie räusperte sich und zog somit meine Aufmerksamkeit wieder auf sich, ihre Wangen waren gerötet und ich wüsste nur zu gern, was in ihrem Kopf vorging. An was dachte die kleine Lilith nun schon wieder, was sie dermaßen erröten ließ? Schließlich fragte sie, was denn auf dem Programm stünde und ich zuckte mit den Schultern, lehnte in dem Stuhl zurück. ,,Siehst du dann, wenn wir da sind. Es ist nicht ohne Grund eine Überraschung.'', entgegnete ich ihr und betrachtete die Schwarzhaarige erneut. Ließ meinen Blick von ihrem hübschen Gesicht mit den eisblauen Augen hinunter wandern. Man konnte selbst im Sitzen das bisschen entblößte Haut noch sehen, auch wenn es nun weniger war als im Stand da sich das Shirt drüber zog. Wenn ich an den kleinen Vorfall zurück dachte, als sie ihr Handtuch verloren hatte und sie mir nun jetzt so vorstellte.. Sie war vorher schon gut anzuschauen und jetzt wäre sie wohl noch mehr eine Augenweide als zuvor. Mein Blick ging wieder hoch und fixierte den Ihren. Wollte es trotzdem nicht riskieren, dass sie sich in mich verknallte und es ein Drama gab. Spätestens wenn ich wieder an die Front musste und sie würde wo anders hinkommen, wäre das Drama groß - aus ihrer Sicht.
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Ich spürte seinen Blick auf mir, dafür bekam man einfach ein Gespür wenn man in einem Haus aufgewachsen war wo jeder potenzielle Mann dich einfach in irgendeine Ecke hätte zerren können. Trotz Regeln und Rose im Haar, aber anders als bei anderen war es mir bei Nate nicht... unangenehm. Eher prickelte meine Haut und weckte in mir eine Sehnsucht nach etwas, das ich selber nicht begriff. Mein Blick glitt zu ihm hinüber, als ich gerade dabei war den Löffel mit dem ich gerade ein Joghurt verdrückt hatte abzulecken, dachte ja gar nicht daran was das wohl auslösen konnte. Er antwortete nur das ich es dann sehen würde, es eben eine Überraschung war. Ich legte den Kopf leicht schief und bedachte Nate mit einem neugierigen Blick. Er schien kurz wieder abzutriften, legte dann jedoch wieder seinen Blick auf meinen, und ich senkte den meinen sogleich. Man sollte wohl meinen, das wenn man davon ausging wo ich her kam das ich daran gewöhnt war, dass Männer mit mir gegen Entgelt schliefen... Wobei.. ich hatte ja keine Ahnung ob Nate davon wusste das ich, eben noch unberührt war. Was dafür sprach war das Gespräch mit Hunter welches ich damals jedoch nur in Fetzen mitbekommen hatte und die Tatsache das er sich bisher nie irgendwie auf diese Art mir genähert hatte... Nun, vielleicht widerte ihn auch nur einfach der Gedanke daran an, wie viele Männer mich wohl schon benutzt haben könnten. "Ok", hauchte ich also schließlich und schenkte Nate ein kleines Lächeln. Bevor ich mein Frühstück schließlich damit beendete, dass ich diesen umwerfenden Tee von Susan noch austrank. Leckte mir danach auch noch über die Oberlippe. Zwei Schreiben Toast und ein Joghurt hatten dran glauben müssen. Das würde fürs Erste reichen. Denn mein Magen fühlte sich doch ein wenig rebellisch an, angesichts der ganzen Situation gegenüber. Ich erhob mich nun, nahm Tasse und Teller welche ich benutzt hatte und trug sie hinüber zur Spüle. Bevor Susan noch zurückkam, räumte ich auch den Rest des Frühstücks vom Tisch ab. Stellte alles auf seinen Platz zurück und nahm dann auch wie selbstverständlich den Lappen um den Tisch abzuwischen. Beugte mich dabei natürlich tief über den Tisch um auch noch an die letzte Ecke zu kommen, ich dachte mir dabei nichts. Das es Nate wohl auch ein paar tiefere Einblicke in meinen Ausschnitt bot, daran dachte ich sowieso nicht momentan. War ich doch ganz woanders...
     
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Mein Blick blieb auf der Kleinen, auch als sie ihren wieder abwendete. Beobachtete sie wie sie den Löffel ableckte und bekam gleich eine ganz andere Szene in den Kopf, verdrängte sie aber rasch. Sie räumte den Tisch ab, gefolgt davon, dass sie ihn abwischte. Sich über den Tisch beugte und ich ihr gegenüber saß, konnte somit genau in den Ausschnitt des Shirts blicken, welches sich vom Körper abhob und nach unten gezogen wurde. Schwerkraft sei Dank, hm? Natürlich ging mein Blick gleich zu den Brüsten, die mir ersichtlich wurden, wie sie unter dem einfachen BH hervorlugten. Machte sie das etwa nun mit Absicht? War sonst Lilith doch nie so.. unvorsichtig? Ich wandte den Blick ab als sie sich wieder aufrichtete. Okay, von den Einblicken müsste ich wohl erst noch los kommen. Da wäre die Autofahrt sicherlich eine gute Abwechslung. ,,Willst du noch duschen?'', hakte ich nach und trank schließlich die zweite Tasse von dem Kaffee aus, stellte diese auf die Spüle und lehnte mit verschränkten Armen vor der Brust an dem Tresen. Ich musterte noch einmal die zierliche Gestalt, hatte sie doch einiges an Muskeln aufgebaut und ihr Körper bot somit einen fantastischen Anblick. Auch unter dieser engen Leggins konnte man erahnen was da auf einen wartete wenn.. ,,So ich bin dann mal eben weg. Ihr wollt sicher auch gleich los nicht?'', ich wandte den Blick ab und sah zu meiner Mutter auf. Hatte ich gerade wirklich auf den Hintern von Lilith gestarrt..?! ,,Ja wir fahren auch gleich los.'' - ,,Gut denk' dran.'', sagte meine Mutter und schmunzelte dann in Lilly's Richtung. ,,Ja, Ma.'', meinte ich und nickte ihr zu, ehe sie auch schon zur Haustür schritt und sich anzog. Hatte ich ihren Wunsch und auch ihren sonstigen Worte nicht vergessen.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Ich war so sehr in Gedanken versunken, dass ich wohl wirklich kaum darauf achtete wie das was ich tat gerade wirkte. Also, nein ich tat nichts gerade mit Absicht. Während ich den Tisch noch trocken wischte, hörte ich Nates Worte und sah kurz auf. Nickte dann. "Eine schnelle Dusche ja", antwortete ich und richtete mich etwas auf. Ich sah auf als Susan sich zu Wort meldete. Sie sagte das sie eben weg war und wir doch sicher auch gleich los wollten. Ich sah zu Nate und nickte dann wage zur Bestätigung als er meinte wir würden gleich los fahren. Ich runzelte die Stirn, sah von Susan zu Nate und umgekehrt. Konnte immer mehr die Gedanken von vorhin verdrängen, denn meine Neugier siegte gerade über alles. Was war das denn für eine Überraschung? Ich konnte mich gerade wirklich nicht entscheiden ob ich Überraschungen mochte oder doch eher darauf verzichten konnte. "Bis später Susan!" rief ich der Frau hinterher und sah dann nochmal zu Nate, senkte meinen Blick. "Ich geh mich dann schnell waschen", murmelte ich und biss mir auf die Unterlippe, hörte ich doch schon wieder entfernt sein Stöhnen in meinen Ohren klingeln. Gott.. .ob ich ihn je wieder ansehen würde können ohne daran zu denken? Ich schluckte und verließ dann den Raum, bemühte mich wirklich ganz ruhig zu gehen um nicht so auszusehen als ob ich die Flucht ergreifen würde. Wenn auch nur vor meinen eigenen Gedanken. Ich ging in das Zimmer um mir frische Wäsche zu holen und verschwand eben im Bad. Nach einer kurzen Dusche, trocknete ich mich ab und schlüpfte in meine Klamotten. Die Hose bestand aus einem warmen robusten Stoff, schmiegte sich jedoch hauteng an meinen Körper und machte einfach einen schönen Po. Oben ein einfaches Tanktop und darüber noch ein langärmeliges tailliertes Baumwollshirt mit einem V-Ausschnitt. Es würde sowieso noch die Jacke darüber kommen. Als ich mir gerade die Haare ausbürstete kam mir das ich ja vielleicht doch hätte fragen sollen wie ich mich anziehen sollte... aber sollte es etwas anderes sein würde Nate es mir sicher noch mitteilen. Ich entschloss mich meine Haare offen zu lassen und verließ das Bad wieder fix fertig angezogen. Brachte noch den Rest in mein Zimmer um ihn in den Korb mit der Schmutzwäsche zu legen. Ich war wirklich froh darum mir meine Klamotten nun selber aussuchen zu können. "Bin soweit!" rief ich mit meiner glockenhellen Stimme ins Haus -egal wo Nate war, er würde mich mit seinem feinen Gehör sicherlich hören- und lief schon ins Vorzimmer um in die warmen Stiefel zu schlüpfen, bückte mich um die Schnürsenkel anzuziehen und die Schuhe zu binden.
    Richtete mich auf als ich fertig war und griff nach dem schwarzen Parka Wintermantel, welcher ebenfalls Tailliert war und so sehr wohl meine Figur auch betonte. Ich mochte vielleicht sanft und sowas sein, aber dennoch mochte ich es genauso wie jedes andere Mädchen wenn es gut aussah was ich trug. Freute mich natürlich das ich nun meine Figur betonen durfte wie ich wollte, nämlich mit Stil und nicht wie es mein Vater so gern getan hatte einfach nur aufreizend, teilweise auch billig. Ich war mir in den knappen Kleidern immer halb nackt vorgekommen, natürlich ich konnte auf hohen Schuhen gehen wie eine Göttin, aber hatte für dieses Können nun wirklich keine Verwendung gehabt bisher. Ich war wirklich nicht böse drum, nicht mehr irgendwelchen Fremden die mich einfach begrabschten Honig ums Maul zu schmieren zu müssen. Hier mit Nate kam ich mir doch recht... frei vor, als dürfte ich so langsam sein wer ich eben war. Die Seiten ausleben die ich sonst immer fein säuberlich hatte verstecken müssen. Wagte ich sogar -wenn auch nur selten- ein paar Widerworte zu geben, ich war einfach nicht der Typ der mit jemanden stritt oder viel Fluchte. Irgendwie.. konnte man sich doch immer einigen oder? Ich checkte noch einmal die Taschen meiner Jacke, stellte zufrieden fest das Handschuhe und Haube auch noch an ihren Platz waren. Wollte sie lieber mitnehmen falls es doch an einen kalten zugigen Ort ging. Zwar hatte ich mich mittlerweile schon etwas an die Kälte gewöhnt... aber verglichen mit Nate fühlte ich mich schon Zeitweise wie eine kleine Frostbeule.
     
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich hatte das Geschirr noch in die Spülmaschine verstaut, als Lilith dann auch duschen ging. Es dauerte auch gar nicht zu lange da ertönte die zarte Stimme, welche mir verkündete, dass sie fertig sei. Ich nickte, auch wenn sie es wohl nicht sehen konnte und stieß mich vom Tresen ab. Hatte meinen Gedanken noch etwas hinter her gehangen.. Die Sache mit Cass gestern Abend und auch der Kuss mit Lilith am Vortag. War zu dem Entschluss gekommen es sei einfach nur auf die Bedürfnisse zurück zu führen, dass ich Lilith geküsst hatte und ihr nicht gleich daraufhin wieder klar gemacht hatte, dass es eben nichts zu bedeuten hatte. Sie erinnerte sich sicherlich an meine Worte von damals, oder nicht?
    Ich trat ebenso in das Vorzimmer und streifte mir die Jacke über, ließ sie jedoch geöffnet und musterte die Schwarzhaarige die mir mit strahlenden Augen gegenüber stand. War es doch ein recht süßer Anblick wie man ihr die Vorfreude ansehen konnte, auch wenn sie gar nicht wusste wo es hin ging. Wer sagte denn, dass Überraschungen immer gut seien? Mein Blick fixierte kurz den ihren und wieder.. sie wandte ihn gleich ab. ,,Na dann komm. Haben eine etwas längere Fahrt vor uns.“, gestand ich ihr und zwinkerte ihr vielsagend zu als sie wieder in meine Augen blickte. Ich schnappte den Schlüssel vom Auto von dem Haken und schob mich an ihr vorbei. Öffnete die Haustür und deutete mit einer weiteren Geste darauf an, dass sie vorgehen sollte. Sie nickte und verließ das Haus, ging gleich zum Auto und setzte sich auf dem Beifahrersitz nieder. Ich schloss noch die Haustür ab, ehe ich zum Auto schritt und ebenfalls Einstieg. Drehte den Schlüssel herum und startete somit den Motor, fuhr auch ohne große Worte los..
    ,,Hast du denn schon eine Ahnung oder kannst du dir irgendwas denken?“, hakte ich nach und sah zu der Schwarzhaarigen rüber, nachdem wir die Stadtmauern verlassen hatten und uns nun auf einem der geteerten Feldwege befanden. Mein Blick löste sich wieder von ihr und glitt auf die Weg vor uns, bog dann ab und kam auf eine Straße - zumindest sah sie eher nach einer aus als die vorherige. Wieder sah ihr zu Lilly herüber und musterte sie erneut, war schon gespannt auf ihre Gedanken wo ich sie denn nun wieder hin verschleppen würde. Naja, wenn man es so denn auch sehen konnte. War es nicht mehr wie zu Beginn, sie hatte vertrauen in mich und würde doch keine bösen Absichten dahinter vermuten, oder?
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Klar nicht immer waren Überraschungen auch gleich etwas Gutes, aber falls es etwas unangenehmes wäre, hätte Nate mich sicherlich vorgewarnt auf irgendeine Art und Weise. Bisher hatte mich noch nie einfach ins Messer laufen lassen. Ich vertraute ihm und das merkte man wohl auch. Unsere Blicke trafen sich und vermutlich sah man mir die kleine positive Aufregung an, ich senkte den Blick jedoch und biss mir auf die Unterlippe um mich von den Gedanken abzulenken die da in meinen Kopf wieder steigen wollten. Ich nickte und sah auf als er erklärte das wir eine etwas längere Fahrt vor uns hätten, das Zwinkern ließ es in meinen Magen kribbeln. Er ging an mir vorbei und ich atmete einmal tief ein und aus, bevor ich mich umdrehte. Er hielt mir die Tür auf und bedeutete mir ich solle vorgehen. Was ich natürlich auch gleich tat. Ich umrundete das große schwarze Auto und kletterte auf den Beifahrersitz. Ich legte den Gurt an und ließ meinen Blick zu Nate gleiten, als er ebenfalls einstieg. Der Motor brummte auf und ich sah hinaus als er los fuhr, beobachtete die vorbei ziehenden Häuser. In der Richtung waren wir bisher noch nie unterwegs gewesen.

    Nates Stimme lenkte mich vom Beobachten meiner Umgebung ab, ich wandte mich ihm zu und dachte darüber nach. Hob meine Hand und tippte mir beim Nachdenken mit dem Zeigefinger auf die Unterlippe. Schüttelte dann mit einem Lächeln den Kopf und sah zu ihm hinüber. Schenkte ihm irgendwie nur zu gerne eines meiner Lächeln. „Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung“, antwortete ich ehrlich und strich mir meine Haare hinters Ohr. Wir verließen den Schutz der Stadt, passierten somit die Mauer die rund herum lag. „Aber ich vermute mal es handelt sich nicht um irgendein Sondertraining oder etwas gefährliches, weil sonst hättest du mir doch gesagt, dass ich mich dementsprechend ausrüsten soll“, mutmaßte ich mit einem süßen Schmunzeln und spürte wie mein Herz vor Aufregung zu flattern begann. Alleine unterwegs mit Nate… wieso mein Kopf trotz der Tatsache das er heute Nacht mit einer anderen verbracht hatte, dennoch sich irgendwie wohl etwas erhoffte, wusste ich selber nicht –wusste ich doch nicht einmal was ich mir da wirklich erhoffte. Allein der Gedanke daran das er mich noch einmal so küssen könnte… Gott Lilly! Du bist nicht so ein naives Dummchen! Ich biss mir auf die Unterlippe und richtete meinen Blick aus dem Fenster um mich wieder etwas mehr fangen zu können. Ich kannte die Begierde von Männern, sollte man meinen und Nathanael hatte mir wohl schon klar gemacht, dass es nie… nie dazu kommen würde. Mein Herz krampfte sich etwas zusammen und gerade noch so konnte ich verhindern dieses kleine Seufzen auszustoßen, was sich den Weg nach oben gebahnt hatte. „Es gibt so vieles was ich wohl noch nicht gesehen habe, also denke ich das es mir wohl gefallen wird… sonst würdest du doch nicht so ein großes Geheimnis daraus machen oder?“ sprach ich schließlich weiter, drehte den Kopf nochmal zu ihm und unsere Blicke begegneten sich erneut. Ich strahlte ihn für einen Moment an, zeigte ein freudiges Lächeln, bevor ich den Blick schweifen ließ. Ignorierte dieses anziehende Gefühl welches mich beschlichen hatte, während er mich so gemustert hatte.

    Die restliche Zeit verbrachten wir schweigend und ich hatte wirklich mühe nicht ständig nervös auf meinem Sitz hin und her zu rutschen, als vor uns ein paar riesige Gebäude auftauchten. Keine Hochhäuser wie ich sie gewohnt war, eher sah es aus wie riesige Hallen… Lagerstätten oder ein Einkaufszentrum? Große leere Plätze davor die von Schnee bedeckt waren, ließen die Parkplätze die darunter lagen nur erahnen. War das unser Ziel? Was das wohl mal gewesen war? Neugierig ging mein Blick herum und ich spürte die Aufregung noch mehr als Nate tatsächlich auf den Parkplatz einfuhr. Der Eingang war verschüttet, aber Nate hielt auch nicht davor an sondern lenkte den Geländewagen herum und wir hielten am ehemaligen Lieferanteneingang. „Was ist das für ein Gebäude?“ hörte ich mich fragen und sah hinüber zu meinem Begleiter. Und vor allem… was wollten wir hier? Anscheinend sollten wir für Susan doch auch was mitnehmen… Nun genug Platz hatten wir ja in diesem gepanzerten Wagen. Wenn wir die Rückbank umlegten sogar noch viel mehr.
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    ,,Ich hoffe doch, dass es dir gefallen wird.'', meinte ich ihr entgegen und lenkte kurz darauf auch schon in die nächste Stadt ein. Es dauerte auch nicht mehr lange und wir kamen an dem großen Gebäude an. Die Parkplätze waren dick eingeschneit, konnte mich nur wage daran erinnern, wie es hier früher ausgesehen hatte als das Geschäft noch lief. Ich steuerte direkt den Lieferanteneingang an, parkte den Wagen auch gleich rückwärts zur Rampe. Wollten wir doch mal schauen, was wir hier alles finden würden. Lilith fragte auch gleich nach, was das für ein Gebäude sei. ,,Finden wir es raus.'', meinte ich zu der Schwarzhaarigen und zwinkerte ihr entgegen. Vielleicht hatte sie ja jetzt eine kleine Ahnung. Auch wenn es ein riesiges Möbelgeschäft war, welches Dank dem Krieg einfach dicht gemacht hatte - war keine Zeit zum ausräumen und die Sachen mitzuschleifen. Wir waren zwar nicht hier um neue Möbel in dem Sinne zu organisieren, doch sicherlich wenn der Kleinen etwas Neues gefallen würde, wieso nicht? Hier gab es auf alle Fälle auch das, was ich mit dieser Aktion angestrebt hatte. Wusste jedoch selbst nicht, wieso ich ihr gerne einen Gefallen tun würde und mir ihr Strahlen regelrecht das Herz erwärmte. Widerlich der Gedanke..
    Ich stieg aus dem Wagen und Lilith tat es mir gleich, der Schnee unter unseren Füßen knirschte und wir erreichten die schmale Tür für die Lieferanten. Wie erhofft war diese auch nicht abgeschlossen und in dem kleinen Raum sah man deutlich, dass es schon länger verlassen hier war. Spinnweben zogen sich überall entlang und die eisige Kälte auch in diesem Raum. ,,Dann wollen wir mal.'', schmunzelte ich der Kleinen zu und hielt ihr die nächste Tür auf, uns erwartete dahinter nur das riesige Lager mit den ganzen Möbeln in den Kartons. Sie trat ein und erst einmal stand ihr ein dickes Fragezeichen auf dem Kopf. ,,Naja wir sind quasi durchs Hintertürchen eingetreten, wir müssen erstmal zum Haupteingang und dann von vorne starten.'', erklärte ich ihr und deutete auf die Tür links von uns. Diese war mitunter ein ehemaliger Notausgang und würde uns direkt zum Haupteingang führen.
    Wir schritten durch die Tür und kamen in dem großem 'Foyer' an, hier waren sämtliche Reklamen und 'Angebote' ausgeschildert. Unnütz für uns - wir bekamen es eh umsonst. Ich führte Lilith die Treppe hinauf und wir kamen schließlich im dritten Stock an. ,,Okay, dann wollen wir jetzt mal. War wohl etwas voreilig.'', murmelte ich und ließ sie wieder vor. Wurden wir nach der nächsten großen Glastür auch gleich in Empfang genommen von einer Vielzahl von Küchen und Esszimmergruppen. Ausgestellt damit man sich alles genaustens vorstellen konnte und ausmalen konnte, wie es denn Zuhause aussehen könnte. Das Licht hier drin war etwas gedämmt, war es nur durch die riesigen Fenster um uns herum. Aber dadurch, dass der Himmel heute eher grau behangen war und die Sonne nicht raus kam sondern den winterlichen Trist uns ließ, blieb es auch hier drin eher karg. Jedoch noch gut genug, dass wir alles genaustens sehen konnten. Strom war hier eben nicht an der Tagesordnung..
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilith

    Er sagte er hoffte das es mir gefallen würde, als konnte es doch auch nur etwas positives sein oder? Nach meiner Frage sah er mich an und zwinkerte mir zu, während er sagte das wir es herausfinden sollten. Vor lauter Aufregung kribbelte es in mir. Ich öffnete die Autotür als Nate es tat und glitt vom Sitz hinunter. Schloss die Autotür, der Schnee knirschte unter den Füßen, bei mir lange nicht so laut wie bei Nate, brachte er einfach mehr Gewicht auf die weiße Schneedecke. Wir quetschten -gut Nate quetschte, ich glitt- durch die schmale Tür und mein Blick ging in dem kleineren Raum hier herum. Es herrschte dumpfes Licht, kam nur durch ein ziemlich verstaubtes Fenster und die Tür hinter uns Licht in diesen Vorraum. Spinnweben die von dem Frost gefroren waren glänzten überall und die Luft roch etwas abgestanden. Mein Herz flatterte bei dem Schmunzeln von Nate und ich sah ihn überrascht an, als er mir die Tür so auf hielt. Sah in den nächsten Raum und ging dann an dem großen Mann vorbei, weiter ins Innere des Gebäudes. Meine Augen wurden groß und mein Mund stand wohl etwas offen. Links und Rechts ragten riesige Regale hoch, waren noch intakt -bis auf den Staub und das Getier welches sich hier vermutlich schon eingeschlichen hatte. In den Regalen lagen Reihenweise gefüllte Pappkartons die gefüllt waren, manche größer, manche kleiner. Ich drehte mich zu Nate um und sah ihn fragend an. Wollte er nicht langsam rausrücken damit wo wir hier waren? Nein... es kam nur eine Erklärung, dass wir ja durchs Hintertürchen hinein gekommen waren und wir erstmal zum Haupteingang müssten... Ich runzelte noch mehr fragend meine Stirn. Sprach der Mann da vor mir doch wirklich in Rätseln für mich momentan.
    Er deutete auf die nächste Tür und wir durchschritten diese. Wieder ein großer Raum, links der Haupteingang der in Trümmern und von Schutt unpassierbar war. Rechts waren gut 15 Fließbänder mit... Kassen... Ja hier hatte man früher wohl tatsächlich eingekauft. Aber was? Mit immer noch offenen Mund stand ich da und versuchte diesen Eindruck in mir aufzunehmen. Die Tafeln an den Wänden die die Produkte anpriesen... Möbel hauptsächlich. Wir gingen an einer Art Kantine vorbei wo Hotdogs und Softdrinks um 1,50 $ angeschrieben waren. Verlassene Sitzgruppen wie ebenso verstaubt waren wie der Rest hier. Sonst... sah es beinahe so aus, als wären hier vor kurzem noch die Leute einkaufen gegangen. Hätten mit ihren Familien hier vor oder nach dem Einkauf gegessen.
    Nate war mir schon etwas voraus und ich holte schnell zu ihm auf, als ich mir dessen bewusst wurde. War auf einfach viel zu fasziniert gewesen von all dem hier. Kannte ich sowas nur aus den wenigen Filmen die wir uns im Harem angesehen hatten.
    Wir stiegen Treppen hoch, viele Treppen... Doch mit dem Training der letzten Monate tat es weit weniger weh, als es wohl damals noch getan hätte. Ich hielt an als er stehen blieb und sah auf den breiten Rücken als er seine Worte murmelte. Noch immer ganz buff von all den Eindrücken hier. Wieder ließ er mich vorgehen, was ich natürlich machte weil ich wusste das wenn er es zuließ, hier auch nichts war was mir gefährlich werden könnte... nun ja, außer mir selber wenn mich mal wieder einer meiner Geschicklichkeits-Anfälle überkam.
    Der nächste Raum war überschaubarer, ein Gang führte in der Mitte durch, während links und rechts Küchen und Esszimmer aufgebaut. "Ein Möbelhaus", stellte ich mehr fest als das ich fragte. War es doch so offensichtlich oder? Ich streckte meine Hand aus und berührte eine der Arbeitsflächen der Küchen mit den Fingerspitzen, als fürchtete ich ich könne jeden Moment doch wieder in dem kleinen Zimmer im Harem wach werden. Ich hatte ja schon gesagt... es gab so vieles von dem ich nie gedacht hätte, es jemals mit eigenen Augen sehen zu dürfen. Das Licht war natürlich gedämmt hier drinnen, aber hell genug um alles gut erkennen zu können -und verdammt nochmal, ich stand hier in einem richtigen ehemaligen Möbelhaus! Was kümmerte mich da das Licht? Man könnte dennoch sagen, dass es etwas gespenstisch wirkte hier so ganz allein rumzulaufen. "Was wollen wir hier nun?" hörte ich mich dann schließlich fragen und sah zu Nate hinüber, dessen Blick auf mir ruhte. Naja, Nate hatte mich doch sicher nicht nur hierher gebracht um mir zu zeigen, dass solche Orte noch existierten.
     

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