[RS] Revolution

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Sevannie, 6 Okt. 2019.

  1. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Beängstigend? Mehr als das! Er war ein Monster. Dies nur in meinen Gedanken.. In diesen kleinen Bildern und kleinen Träumen. Nachts ruhig zu schlafen.. Es schien unmöglich. In einer Welt waren wir angelangt in der es kein entkommen vor irgendetwas gab. Männer vergewa.ltigten Frauen einfach so, weil sie ihren Spaß wollten, machten sie zur Haushu.re. Und andere hingegen brachten sich nur grundlos um. Und ich suchte mir IHN unter all den aus. Unter all diesen schrecklichen, perversen Männern die hier sowieso rumtobten. Warum musste ich mich gerade in ihn verlieben? Ich verstand es nicht, aber es sollte so sein. Respekt vor Frauen? Hatte hier kein Mensch - oder sonstiges Wesen - mehr, zumindest niemand, der dem männlichem Geschlecht angehörte. Ich dachte mit ihm zusammen könnte ich alles regeln, wie er es mir versprochen hat. Nein nun konnte ich, mehr oder minder, in die Zukunft sehen es zappten Bilder durch meine Gedanken so klar und hell, als wären sie die blanke Realität. Er meinte es wäre normal, empfand ich nicht so. Ich kam mir manchmal vor wie in die Schöne und das Biest. Nur das ich durch diese zahlreichen Narben nicht mehr schön war, im Gegenteil ich fand mir widerwärtig. Und nun ratet wem ich das zu verdanken hatte. Nein nicht ihm, der ganzen Menschheit - die männlich war.

    Ach ja.. Ich bin Giulia Damien, gestern siebzehn Jahre jung geworden und finde mich einfach nur schrecklich. Und diese Welt. Zudem bin ich laut meiner Mutter eine Magierin, da ich in die Zukunft sehen kann. Früher drückte ich es aus mit Bildern die ich malte, heute waren es diese Bilder in meinem Kopf. Ich verfiel in starre und babbelte irgendetwas vor mich her. Komisch, nicht wahr? Find' ich auch! Nun ja.. Und nun.. Hmm. Achso.. Er.. ist Devraj Adison. Ein wunderschöner braun gebrannter Mann, nicht zu wenig Muskeln und doch war er eines der Monster, schien so menschlich.. Entschuldigt, ich schweife ab. Aber nein. Er ist wirklich mehr als gut anzuschauen. Und ich habe mich in ihn verliebt.

    Nun ja. Befanden tat ich mit gerade in einem noch recht guten Hotel. Die meisten Häuser waren eingefallen oder einfach nur verbrannt. Aber keiner der Männer würde in einem fast verschüttendem Haus nach einer Frau zum Verkehr suchen, gab es doch weitaus bessere und leichtere Opfer als mich.. Aber nun denn. Das alte Waisenheim war ja noch gut in Schuss, bot mir ein altes halb zerfallenes Bett, sowie eine kleine Mini-Küche, ganz viele Bücher und noch ein intaktes Badezimmer, mit Wasser! Ich fand's klasse hier, naja den Umständen entsprechend. Und Devraj? Er hatte mir versprochen mich aus dieser Welt zu holen, mit mir zusammen wo anders auf dieser Welt hingehen wo wir besser dran waren. Derzeit hatte ich nichts mehr von ihm gehört.. Und es deprimierte mich, mehr als sonst irgendetwas. Mit dieser grausamen Welt hatte ich mich abgefunden, hatte ja gelernt mich zu wehren und durch meine Fähigkeiten war ich halbwegs gut vorbereitet auf plötzliche Kämpfe in der Nacht mit einem doch so geilem Bock. Doch nun war es wieder einmal Zeit. Ich legte das Buch aus meinen Händen und atmete tief ein und wieder aus, zog mich um, ehe ich mich in mein Bett legte und die Kerze ausblies. Die kleine Katze, war sie hellgrau und besaß eine kleine Narbe am Ohr - die mir zeigte dass auch sie eine Kämpferin war ,welcher mir vor einigen Tagen zugelaufen war, legte sich zu meinen Füßen und rollte sich ein. Ich schloss die Augen und hörte Schritte. Stimmt ich vergaß, manches kann ich nicht voraussehen, dazu waren meine Kräfte noch zu unterentwickelt.. Wusste bis dahin ja nicht, dass es auch diese Organisationen gibt.

    ___________________________

    Hallöchen meine Lieben,
    nach diesem Intro brauch ich wohl nicht mehr allzu viel sagen, außer:
    In diesem RS sind euch kaum Grenzen gesetzt, gibt es Vampire, Magier und auch Werwölfe.
    Zwischen diesen drei Nationen gilt ein heftiger Krieg, der nach und nach mehr ausartet wie man dem Intro auch entnehmen kann. In der Stadt in der sich Giulia befindet sind eben die Vampire an der Macht, hatten kürzlich eine heftigere Auseinandersetzung mit den Wölfen. Magier sind das wertvolle Gut beider größeren Rassen, so gilt eben jeder Magier als ein kleiner Schatz. Natürlich gibt es erfahrene und eben diese, die noch nicht viel mit ihren Kräften anfangen können.

    Eines noch:
    Bei den Werwölfen gibt es natürlich Rudel, welche sich über die Welt erstrecken, bei den Vampire wären dass dann die Orden. Natürlich gibt es über jeder Gruppe das eine Oberhaupt-Grüppchen. Die Magier oder auch Menschen besitzen keinerlei dieser Gruppen, sind sie her Einzelgänger oder in kleinen Grüppchen unterwegs, zumindest gibt es keine offizielle Organisation. Ordnen und Rudel dürfen ausgedacht werden, bis auf die obersten.
    Hauptrudel: Ultimate
    Haupt-Orden: Supreme

    Welcher Wolf oder Vampir welchem Orden angehört zeichnet sich meist durch ein Brandmal/Tattoo. So haben sie meist den Anfangsbuchstaben der jeweiligen Organisation auf dem Unterarm.


    Formular Vampir:
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Orden:
    Sonstiges:

    Formular Werwolf:
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Aussehen Wolfsgestalt:
    Rudel:
    Sonstiges:

    Formular Mensch/Magier:
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Rasse:
    Sonstiges:

    -> Ich habe mit Absicht die Charaktereigenschaften im Formular ausgelassen, ändert er sich sowieso im Laufe des Schreibens und ich finde so nimmt man einen spannenden Punkt nicht von vornherein gleich weg.

    Regeln sind die üblichen:
    - Kein Powerplay, minimal erlaubt sofern es auch abgesprochen ist untereinander
    - Kein Wechseln zum nächsten Tag, wenn die anderen noch am Morgen sind
    - Aufeinander achten, also auch nicht wahllos wen umbringen etc.

    Viel Spaß :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Okt. 2019
  2. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Formular Vampir:
    Name:
    Devraj Adison
    Alter: 25 Jahre / 359 Jahre schon ein Vampir
    Aussehen: Devraj hat eine braunere Haut was ihm dem Vorteil verschafft, dass man nicht sofort auf die Idee kommt er sei ein Vampir. Sieht er fast einem Südlander aähnlich. Diese braune Haut verweist auf einige Narben an der Brust, Narben der Vergangenheit und des Krieges, die Zeichnungen der Kämpfe gegen die Werwölfe. Sein schwarzes Haar ist nicht sehr lang, fällt ihm doch ab und zu eine Strähne auf die Stirn. Meist diese relativ halbherzig, und doch verboten gutaussehend, gestylt. Seine markanten Gesichtszüge, welche seine Härte nur verdeutlichen zeigen meist kaum einen weichen Ausdruck. Die fast schwarzen Augen, in einem dunklen braun teilweise mit grünen Spots, strahlen eine mysteriöse Dunkelheit aus, scheinen sie doch kaum Wärme empfinden oder gar zeigen zu können. Devraj ist ein mächtiger Vampir, der sich durch das regelmäßige Trinken von Blut immer gut in Schuss hält, zeichnen sich deutliche Muskeln, unter seinen Klamotten, und starke Arme ab, die die Stärke unterstreichen. Wie auch jeder andere im Orden trägt er sein Mal, das einem Tattoo gleicht, auf dem Unterarm, deutlich sichtbar für jeden Feind. Ein scharf gezogenes 'S' mit etwas Schnörkel um die 'Ehre' dieser etwas zu zeigen. Des weiteren besitzt er ein weiteres Tattoo auf der Schulter zieht es sich von seinem Nacken über die Schulter bis hin auf die Brust und den Oberarm, ein normales Tribal, was ihn wohl unverkennbar macht.
    Orden: Supreme
    Sonstiges: Devraj, oder auch Dev, war sonst immer ein treues Mitglied seines Ordnens, wendete er sich jedoch von den Machenschaften ab, als er Giulia fand er seinen Auftrag zu der kleinen zierlichen Frau bekam - dem ihm aber zuwider war. So ist er der Freigeist und Quersteller des Ordens, was seinem sonst so guten Ruf eher schadet, war seine Position doch sehr hoch in eben diesem.

    Formular Werwolf:
    Name:
    Nathanael (Nathan) Scott
    Alter: 26 Jahre
    Aussehen: Nathanael ist ein großgewachsener, junger Mann. Wohl in der Blüte seines Lebens und seiner Stärke. Sein Leben lang wurde er ausgebildet für den Krieg, immer im Training und daher auch gut bemuskelt und breit gebaut. Sein dunkelbraunes, fast schon schwarzes Haar ist sehr kurz gehalten, gilt der Frisur in der damaligen Army, kurz und pflegeleicht. Eben geboren um in den Krieg zu ziehen und den ein oder anderen Magier oder Magierin mit Heim zu bringen. Seine eisigen Augen, hellblau und mit feinen grauen Spots, strahlen eine gewisse Kälte aus. Seine Narbe über dem rechten Auge wirkt auf sein komplettes Äußeres noch schlimmer, scheint er gefährlich und bedrohlich. Er gleicht einer Maschine, die ihre Befehle ausführen muss und wird, gänzlich was für Emotionen oder Regungen von seinem Körper oder Geist ausgehen. Die eiskalten Augen umrahmt von einem Gesicht mit markanten Zügen und verleiht seinem Äußeres ebenso die Kälte und das Unnahbare. Auf seinem Unterarm zeichnet sich das Tattoo, oder auch Mal, des Ultimate-Rudels ab. Ein 'U' breit und markant wie die Wölfe hinter diesem Rudel. Zudem besitzt er ein Tribal, das sich über die Schulter zieht, auf Rücken und Brust erstreckt.
    Aussehen Wolfsgestalt: Nathan hat einen stattlichen, breit gebauten Wolf. Gleicht dem eines Alphas, doch ist er nur ein Soldat seines Rudels. Der sandfarbene Wolf, gleicht er einem Polarwolf am nächsten, besitzt am Kragen und Rücken einige graue Stellen, sowie eine Narbe über dem rechten Auge, wie auch in seiner Menschengestalt. Ist er in dieser Welt doch sehr auffällig als Wolf selbst. Nur seine Augen unterscheiden sich noch von denen in Menschgestalt, hat er hier keine eisblauen Augen sondern diese typischen goldenen Augen, zumindest mehr Gold als braun, die ihn auszeichnen. Wenn sein Wolf durch seine Menschengestalt dringt, dann kommen meist zuerst eben diese Augen zum Vorschein und warnen den ein oder anderen davor, was als nächstes passiert.
    Rudel: Ultimate - doch sehr gering gestellt.
    Sonstiges: Nathan hat keine hohe Stellung in dem großen Rudel, ist er nur ein Soldat, der Befehle auszuführen hat, doch mit Aussichten und Potential in eben diesem großem Rudel aufzusteigen und seine rechtmäßige Stellung zu erlangen. Ist er immerhin der Sohn eines der großen Tiere - zeichnen ihn die Alphagene aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Okt. 2019
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Formular Mensch/Magier:
    Name:
    Lilith "Lilly" Dickens
    Alter: 17 Jahre
    Aussehen: Mit knappen 1,80 m gehört Lilly zu den größeren Mädchen, ihre Beine sind lang und schlank. Ihr Körper entspricht den perfekten Maßen von 90 60 90, die Brüste sind voll und straff, lassen sich mit einer Hand nur schwer fassen, wofür sie sich schon als Jugendliche gehasst hat, weil Männer sich gerne heraus nahmen sie einfach berühren zu wollen. Sie sehr oft nur auf das hübsche Gesicht, die langen Beine und eben ihre Brüste reduzierten. Das hübsche oval geformte Gesicht, hat weiche Züge, nur die scharf gezeichneten feinen dunklen Augenbrauen geben etwas Schärfe. Denn sonst verleihen ihr die großen Augen, der dunkle Schmollmund mit seinen vollen Lippen und den sinnlichen Schwung und die Stupsnase ein eher weiches und kindliches Aussehen, die edlen Züge einer Dame müssen sich natürlich erst im Alter etwas bilden. Die dunkle Mähne auf ihrem Kopf ergießt sich in großen dramatischen Wellen über ihre Schultern bis hinunter zu ihrer Hüfte, hat die Farbe von Ebenholz, wenn das Licht richtig drauf fällt, sieht man einen warmen Braunton darin. Ihre Haut ist für ihren Typ ungewöhnlich hell, was sie wohl ihrer Mutter zu verdanken hat ebenso wie die hellen Augen. Auf ihrer Nase zeichnen sich ein paar Sommersprossen ab, die sich bis zu ihren Wangenknochen hin ausbreiten. Ihre Augen haben ein helles eisblau, welche am äußeren Rand einen dunklen Rand aufweißen, sie hat lange schwarze Wimpern die ihrem Ausdruck wohl noch mehr tiefe verleihen. Ihre Haut scheint bis auf die Sommersprossen sonst makellos zu sein. Die Kleidung wird derzeit von ihrem Vater gewählt, der sie bisher zusammen mit anderen Frauen in einer Art Harem hält der gut bewacht wird.
    Rasse: Magierin
    Sonstiges: Ihre Magie ist das Heilen von Wunden und Krankheiten, dass ist zumindest der Teil in dem sie immer noch sehr begabt war und diesen auch schon oft praktiziert hat. Die Schattenseite ihrer Magie ist, dass sie sich bei Benutzung selber in Gefahr bringen kann, tödliche Wunden und Krankheiten könnten durchaus auch für sie das Aus bedeuten. Sie kann noch ein kleines Flämmchen in ihrer Hand erzeugen welches jedoch bestenfalls zum Zigaretten anzünden reicht.

    Formular Mensch/Magier:
    Name:
    Danielle Rogers
    Alter: 23 Jahre
    Aussehen: Das Erste was man wohl von Danielle zu Gesicht bekommt, ist ein schlanker durchtrainierter Körper, von der Größe her ist sie eher guter Durchschnitt... das Letzte was die Meisten von ihr zu Gesicht bekommen ist die Faust ins Gesicht. Ihr Körperbau ist wie schon angedeutet athletisch, ihre Schultern sind etwas breiter als ihre Hüften, was sie wohl ihrem Lebenslangen Training zu verdanken hat. Ihre Brüste sind gerade richtig eine schöne Handvoll, ihr Hintern ist rund und knackig, zeugt ebenfalls von einem harten täglichen Training. Die Glieder schlank und können doch hart und stark sein. Trotz ihres Lebensstils ist sie kein Mannweib, sondern wirkt dennoch weiblich und für viele wohl genauso verletzlich. Auf ihrem Kopf wachst weißblondes Haar, dass sich bis zur Mitte ihres Rückgrats ergießt, jedoch meistens zu einem hohen Pferdeschwanz gebunden oder auch eingeflochten wird. Ihre Augenbrauen sind dunkler als ihr Haupthaar, haben einen fein gezogenen Bogen der ihrem Blick noch mehr Ausdruck verleiht. Das Gesicht ist oval und hat bis auf die harte Linie ihres Kinns sonst weiche Züge, volle Lippen die zum Küssen einladen, eine stolze gerade Nase sitzt mitten im Gesicht. Wenn sie Lächelt erscheinen links und rechts an ihren Wangen ein paar Grübchen. Die Iris ihrer Augen haben eine außergewöhnliche Farbe, erscheinen in einem dunklen Violett, umrandet wird das ganze von dunklen langen Wimpern die alles noch etwas mehr betonen. Ihre Kleidung hält sich eher praktisch und mit viel Bewegungsfreiheit und irgendwie hat sie immer irgendwo eine Waffe an ihrem Körper versteckt.
    Rasse: Magierin
    Sonstiges: Danielles Magie könnte man als richtig gemein bezeichnen, von Kindesbeinen an hatte sie ein Talent für das Puppenspiel, welches sich vorerst auch nur auf Spielzeug konzentriert hatte... mit der Zeit entdeckte sie jedoch das sie auch Menschen, Werwölfe und Vampire kontrollieren konnte. Dabei übernimmt sie jedoch nur kurzweilig die Kontrolle über den Körper ihres Opfers und kann diesen lenken, eben so als wären sie Marionetten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Okt. 2019
  4. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Formular Mensch/Magier:
    Name: Giulia Damien
    Alter: 17 Jahre
    Aussehen: Giulia hat Schulterlanges dunkelbraunes Haar mit einem leichten Rotstich in der Sonne, sie trägt es so kurz damit es ihr nicht in den Weg kommt wenn sie sich selbst verteidigen muss - und das war in ihrem kurzen Leben bisher häufiger der Fall als ihr lieb ist. Ihr herzförmiges Gesicht hat etwas erstaunlich Erwachsenes, vielleicht ist es auch der ernste Blick ihrer Haselnussbraunen Augen oder die zahlreichen Narben die ihre Haut übersehen, manche von Ungeschicktheiten, andere weil sie sich verteidigen musste. Ihr Körper ist eine Landkarte, gefühlt jeder Zentimeter erzählt eine Geschichte und schon lange fühlt sie sich nicht mehr als hübsch oder gar begehrenswert aber die meisten Männer achten nicht mehr auf solche Unwichtigkeiten, ihnen reicht das sie eine passable Figur mit guten Rundungen hat und gerade klein genug um den Eindruck zu erwecken sie sei einfache Beute.
    Rasse: Magierin
    Sonstiges: Giulia kann in Visionen die Zukunft sehen, ist gegen ihren besseren Verstand in Devraj verliebt, lebt derzeit in einem zerfallenen Waisenhaus

    Formular Mensch/Magier:
    Name: Yessenia Marìa Borja
    Alter: 19 Jahre
    Aussehen: Ihre Haut strahlt eine gewisse Wärme aus, ist stets gebräunt und hat einen karamellfarbenen Unterton, die beinahe Hüftlangen schwarzen Haare unterstreichen dies noch einmal und erinnern an flüssige Seide, glänzen sie doch in der Sonne als wären sie aus einer Werbesendung. Ganz unbedacht wie unpraktisch die lange Mähne häufig ist, trägt sie sie zudem noch gerne offen und lässt sie ihr ovales Gesicht umspielen. Auf ihren vollen Lippen liegt häufig ein Unheil verheißendes Lächeln, denn Yessenia hat zu viel Temperament als das es ihr gut tun würde und dies spiegelt sich auch nur zu deutlich in den tief braunen, beinahe schon schwarzen Augen wieder, wenn sie einen ins Visier genommen hat. Dabei ist sie keine großartige Kämpferin, hat einfach nur eine unglaublich große klappe und Mut für eine ganze Armee, ihr Körper zeugt davon das sie zwar ein wenig Sport treibt - vor allem das Flüchten vor ungewollten Gästen steht da ganz oben auf der Liste - doch ansonsten hat sie ordentliche Rundungen die zum ansehen und -fassen einzuladen scheinen. Die Junge Frau weiß jedoch nicht nur ihren Körper zu ihrem Vorteil einzusetzen, auch ihre Kräfte spielen ihr in die Karten und sind wohl der einzige Grund weshalb sie überhaupt noch lebt. Ihren linken Arm ziert ein Tattoo.. wobei 'zieren" wohl das falsche Wort ist bei dem intrikaten Muster das sich von ihren Handgelenk bis auf ihre Brust und Schulter zieht.
    Rasse: Magierin
    Sonstiges: Yessenia kann - je nach Tagesform - sehr ausgeprägte Trugbilder und Illusionen in die Köpfe ihres Gegenüber setzen, dies funktioniert vor allem bei Fremden sehr gut, je häufiger man Opfer dieser gauklerei wird, desto schneller durchschaut man sie für gewöhnlich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Okt. 2019
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilly

    Laut dröhnte die Musik im Raum, es herrschte gedämpftes Licht. Die Tische waren alle in kleinen Nischen untergebracht so das die Gäste mit ihren Gespielinnen weitgehend ungestört waren. Die Bar diente eigentlich nur dazu das die Männer ihre 'Ware' mustern und auswählen konnten. Wenn einer sich entschieden hatte gab es im hinteren Bereich dieses Hauses verschiedene Räume die man mieten konnte auf verschiedene Vorlieben ausgerichtet. Mochte man es standardmäßig gab es Zimmer mit Betten, andere Räume hatten andere Geräte drinnen stehen... Eine Wand war mit einer großen Scheibe verglast, ähnlich einem Panoramafenster, aber dahinter war kein Aquarium wie man es wohl vermutet hätte... nein man sah das dahinter liegende Zimmer, in der Mitte befand sich ein Podest und Kissen ausgelegt. Darauf rekelten sich gerade zwei Paare die sich heftig bestiegen. Es sollte anregend sein und mehr als einer gaffte natürlich bei diesem Schauspiel und holte sich Guster.

    Ich saß oben im Büro von dem ebenfalls ein verspiegeltes Fenster hinunter zeigte, man hatte den Raum gut im Blick. Aber im Gegensatz zu unten, konnte ich von hier oben runter und raus sehen, aber umgekehrt konnte mich keiner sehen. Ich war aufgewachsen in dieser Welt, es schockierte mich schon lange nicht mehr wie manche Kerle hier mit den Frauen umgingen die mich großgezogen hatten. Meine Mutter war bei der Geburt gestorben, aber ich hatte mehr als genug andere Mütter gehabt. Wenn nicht gerade gearbeitet werden musste lebten wir zusammen in einem großen Haus mit einem Innenhof indem wir uns einen hübschen Garten angelegt hatten. Ich hatte meine langen Beine überschlagen, die hohen schwarzen Highheels an meinen Füßen zogen das Ganze noch mehr in die Länge, genauso wie das unerhört kurze Kleid mit seinem luftigen Rock, an der Taille saß ein goldener Gürtel das Oberteil zog sich hinauf bis zu meinem Hals wo eine Art Kropfband es oben hielt, der Rücken war großzügig ausgeschnitten und bestand aus feiner Spitze.
    Ein leises Seufzen entkam mir, nein ich war nicht unbedingt sauer darüber das ich den Männern noch nicht zur Verfügung stand. Das mein Vater, der Besitzer dieses Etablissements und noch einigen anderen solcher Niederlassungen, beschlossen hatte das es noch nicht soweit war. Es war nur eine Frage der Zeit da machte ich mich keine Illusionen, wenn einer kam der genug Geld auf den Tisch legte würde er meinen Köper noch mit Schleifchen und Champagner hinterher verkaufen. In meinem hochgesteckten schwarzen Haar war eine rote Rose gesteckt was mich als eine der Kellnerinnen auswies die nicht zum Buchen waren. Ja die Flirterei und Fummelei im offenen Bereich das musste ich mir gefallen lassen, gehörte es doch zum Service dazu, aber es gab schlimmeres... so viel schlimmeres. Nicht selten rief man mich zu einem der Mädchen weil es schwer misshandelt zurückgelassen worden war. Mein Vater hatte dafür gesorgt das ich meine Begabung trainierte und schulte, weswegen meine Magie in diese Richtung stark ausgeprägt war, andere Bereiche hingegen waren nicht weiter beachtet worden. So konnte ich meinen Freundinnen zumindest damit helfen ihre Schmerzen verschwinden zu lassen und ihre geschundenen Körper zu heilen.
    "Gut.. Lilith...Lilith!" die dunkle Stimme meines Erzeugers riss mich aus den Gedanken, ich wandte meinen Blick von dem Treiben unten los und wandte mich an den hochgewachsenen Mann, seine Haare waren einst so schwarz wie die meinen gewesen, wurden jedoch an den Schläfen von grauen Strähnen durchwirkt, der Bart war fein säuberlich zurecht gestutzt. Der teure Maßanzug saß perfekt und die ganze Haltung und Ausstrahlung dieses Mannes strotzte nur so von Arroganz und er stellte die Macht welche er besaß ungeniert zur Schau. "Ich höre... Vater", sagte ich demütig, der Rücken war durchgedrückt und meine Hände artig im Schoß zusammen gelegt und senkte meinen Blick. Spürte wie er Näher kam, wie die Luft alleine seiner Präsenz wegen zu vibrieren anfing, seine Hand unter mein Kinn legte und mir den Kopf anhob, damit ich ihn in die dunklen beinahe seelenlosen Augen blickte. "Geh wieder an die Arbeit meine Kleine und vergiss nicht zu Lächeln!" befahl er und ich nickte langsam. Ich hatte etwas Pause machen dürfen weil ich einen Bodyguards hatte heilen müssen da dieser sich mit einem der Werwolf Gäste angelegt hatte. Ich erhob mich sobald er einen Schritt zurück machte. Mit den hohen Schuhen war ich beinahe gleich groß wie er, aber bei weitem zierlicher. Ich senkte meinen Kopf und ging dann zur Tür hinaus, die Musik wurde etwas lauter und ich atmete tief durch, sammelte mich bevor ich die Treppen hinunter ging und die Tür zu dem großen Raum aufstieß. Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich hinter die Bar ging und eine Bestellung entgegen nahm. Hob diese an und brachte sie an den Tisch, sogleich schlang sich ein Arm um meine Taille und ich wurde ran gezogen. Ich atmete innerlich durch, ich war nicht das kokette flirtende Mädchen, zählte eher zu den ruhigeren verschlossenen... so sah ich das zumindest. Aber gerade meine Unschuld und das zaghafte schien so vielen zuzusagen.. sie nur umso geiler darauf zu machen mich zu berühren und mir die Röte in die Wangen zu treiben und ich würde am liebsten Kotzen.
    Ich entkam den Griff des Mannes wieder und ging zurück zur Bar, wurde von Mairi hinter die Bar gewinkt und sie flüsterte mir zu das ich hier bleiben sollte. Ich nickte ihr dankbar zu und atmete innerlich auf, hier gab es keine Hände die nach mir griffen. Die Bar bot genug Schutz gegen sowas, also setzte ich ein Lächeln auf und bediente die Männer an der Bar, ließ sie mit mir flirten und erwiderte dieses mit einem peinlich berührten senken meiner Augen und das erröten meiner Wangen, und wie gesagt es gab viele Männer denen genau dieses Verhalten zusagte.
     
  6. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Ich knurrte leise auf bei seinen Worten. ,,Du hast sie entkommen lassen.'', zischte Harry und fuhr Cécile an. War nur einzig und allein wütend darüber, dass die kleine Magierin weg war. Hatten wir wieder eine verloren. ,,Cécile.'', murmelte ich und musterte nur kurz die wenig bekleidete Frau vor mir. Sie senkte den Blick und ich schüttelte den Kopf, packte sie am Kinn und vielleicht nicht gerade so sanft doch lange nicht so fest wie die anderen Männer. War sie doch sowieso nur eine schwach Frau. ,,Wo ist sie?'', murrte ich und ihr Blick verriet mir wie viel Angst sie hatte doch sie schüttelte zaghaft den Kopf unter meinem Griff. ,,Nate.. Ich weiß es nicht.'', flüsterte sie mit zitternder Stimme und ich rümpfte die Nase, nickte. Ich gab sie frei, ließ von ihr ab und sah zu Harry. ,,Wie wäre es wenn wir die Stadt runter gehen. Da ist als einziges nur noch das Bordell.'', sagte ich nun wieder gefasst und sah zu Harry. ,,Die Schl.ampe lügt.'', knurrte er auf und holte aus, doch meine Hand fasste die seine. ,,Du hast doch den Rat gehört. Sie ist eine Heilerin.'', zischte ich sauer und sah in die braunen Augen von dem Wolf mir gegenüber. ,,Schl.ampe.'', zischte er nur und sah wieder auf die kleine Rothaarige. Ich verdrehte genervt die Augen und sah mich um. Wo blieben eigentlich Jayden und Hunter? Ich rieb mir durch das Gesicht und seuftze auf. Waren wir schon seit Tagen unterwegs und wäre diese Frau nicht nun weg, hätten wir auch endlich wieder nach Hause gekonnt. ,,Harry. Du wartest auf die anderen und passt auf Cécile auf. Wenn Hunter kommt soll er folgen.'', sagte ich schließlich und er nickte. Doch als ich an ihm vorbei sah, sah ich schon die zwei Männer auf uns zu schreiten. Der eine breiter als der andere. ,,Guter Plan. Das Bordell.'', gab Hunter wieder und ich nickte nur knapp. ,,Dann komm, Nate.'', murmelte er und lief geradewegs an mir vorbei. War er es doch der, der die Richtung vorgab. ,,Wir finden die Kleine sowieso nicht mehr.'', murrte ich leise und sah zu Hunter welcher nickte. ,,Nein, aber vielleicht finden wir in dem Freudenhaus eine Neue. Da springen sicherlich genügend herum.'' - ,,Und wie wollen wir vorgehen? In Wolfsform?'', hakte ich nach doch der dunkle Mann sagte nichts weiteres. Ich schürzte die Lippen und schloss neben ihm auf, sah über die herunter gekommene Stadt. Viele ließ der Anblick sicherlich nicht so kalt, war es mir doch schon fast egal. Alte zertrümmerte Häuser, zerfetzt von dem Krieg. Reichte es doch aus wenn ein paar Vampire und Werwölfe zusammen stießen. ,,Wie hieß sie?'', ich sah auf und dem dunklen Mann in die ebenso dunklen Augen. ,,Giulia.'', erklärte ich knapp. Er nickte und bedachte die Wunde an seinem Arm, die Verbrennung die die dunkle Haut sich zusammen ziehen ließ. ,,Sie weiß nicht mit ihrer Kraft so richtig was anzufangen.. Das war nicht ihre Absicht gewesen und doch hat es ihr geholfen.'', knurrte er leise. ,,Wer weiß welche Talente sich dahinter verbergen.'', murmelte ich leise und sah wieder auf die Stadt zurück. ,,In Menschengestalt.'', sagte er dann nach einer Weile und ich nickte nur wieder. ,,So können wir uns besser tarnen und sie bekommen nicht gleich alles mit. Vielleicht finden wir ja wirklich noch eine andere.. Oder einen anderen. Ist mir eigentlich egal.''

    Devraj
    Ich fuhr mir mit der Hand durch das schwarze Haar und seuftze auf. ,,Verdammt..'', zischte ich leise und sah mich in dem großen Büro um. Saß ichdoch wieder in meinem Büro, weiter weg von Giulia als ich wollte. Wurde ich von den Wölfen vor zwei Tagen übermannt und war heute morgen doch erst aufgewacht. Hatten mich meine Leute gefunden und Gott sei Dank keine Ahnung warum ich mich dort aufgehalten hatte, so weit weg von meinem Posten. Ich vernahm ein Klopfen und brummte ein 'Ja?!'. Die schwarzhaarige kleine Frau trat ein und lächelte sanft. ,,Oh Dev. Es geht dir gut.'', hauchte sie und kam mit schnellen Schrittes auf mich zu, schloss mich in ihre Arme. ,,Ja, Sienna.'', flüsterte ich leise und bedachte ihren Scheitel mit einem Kuss. ,,Wieso warst du dort?'', fragte sie leise und ich schüttelte den Kopf. ,,Unwichtig.'', murmelte ich kalt und wandte mich wieder von ihr ab. Wollte es ihr nicht sagen, konnte ihr zwar vertrauen aber wie schnell würde sie erpresst werden können, wenn das alles in die falsche Richtung ging. ,,Wir haben sie gefunden. Giulia.'', gab ich zurück. ,,Und wo waren deine Männer?'', fauchte sie und ich verdrehte entnervt die Augen. ,,Sie sollten in einem anderen Gebäudetrakt nachschauen.'' - ,,Und du gehst alleine?'' - ,,Ich wäre damit fertig geworden, mit diesen Kötern. Wären sie nicht so hinterhältig und würden einfach von hinten und zu viert angreifen.'', zischte ich sauer und sie fuhr zusammen unter meinen rauen Worten. ,,Hauptsache dir geht es gut.'', sagte sie und hauchte mir einen Kuss auf die Wange, bevor sie sich abwandte, mit den Worten, dass der Rat mich sprechen wollte. Ich nickte und atmete tief ein und wieder aus. Wollte jetzt nicht mit dem Rat über die Ereignisse sprechen..
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilly

    Mit geschickten Händen, schwang ich die Flaschen herum, füllte die Gläser für die Gäste und schob ihnen ihre Getränke zu. Ein paar der Cocktails konnte ich auch mixen, hatten mir das doch die Mädchen gezeigt wenn wir zuhause waren. Da feierten wir doch auch wenn wir unter uns waren. "Hier, bitteschön", flötete ich dem jungen Mann vor mir zu, welcher mir ein unglaublich charmantes Lächeln zurück gab. Also bei ein paar der Männern wurde mir regelrecht heiß und ich fragte mich schon wie sich das alles wohl anfühlen würde. Mein Blick glitt hinüber zu der Glaswand hinter der nun ein einzelnes Paar war. Es sah jedoch alles andere als Vergnüglich aus für Olivia, ihr Gesicht war von Schmerz verzogen. Der Mann hatte ihre Haare grob gepackt und ihren Kopf in den Nacken gezogen, während er heftig in sie stieß. Ihr Mund war geöffnet zum Schreien doch hier konnte man das nicht hören, ich wandte den Blick schnell ab als ich sah wie der Mann seine Hände um ihren schlanken Hals legte und zuzudrücken begann, spürte die Schmerzen der Freundin als nachhall in meinem Körper. Gott! Mein Herz raste in panischer Angst und allein der Gedanken vorhin das es sich auch gut anfühlen könnte erschien mir geradezu grotesk... Mairi kam zurück und ich legte meine Hand auf ihre Schulter, gab ihr zu verstehen das ich nun dran war. Indem wir uns abwechselten wurde es doch erträglicher und ich konnte mich von den brutalen Bildern drüben ablenken... außerdem wusste ich das mein Vater sonst wütend werden würde. Also stöckelte ich mit elegant schwingenden Hüften zu einem der Tische hinüber, wo sich gerade drei Herren niedergelassen hatten. "Guten Abend die Herren", begrüßte ich sie mit einem sanften Lächeln und legte meinen Kopf etwas schief. Von meiner Wirkung auf die Männer hatte ich nur eine geringe Ahnung. Die Männer lächelten mir zu und gaben mir durch was sie wollten, ich ging das holen. Servierte ihnen dann ihre Drinks, beugte mich dabei über ihren Tisch und spürte die Hand des einen an meinem Hintern. Versuchte dabei ruhig zu bleiben, schenkte ihm sogar noch ein schüchternes Lächeln. "Wann bist du eigentlich zur Verfügung Süße?!" fragte der schmierige Typ und seine Hand wanderte in Richtung meiner Innenschenkel. Nervös kramte ich in meinem Kopf. "Wenn der Boss es für Richtig hält mein Herr", antwortete ich unterwürfig und schürzte die Lippen als würde ich es selber sehr bedauerlich finden. Es fiel mir unendlich schwer das Ganze so aufrecht zu halten, war ich doch eigentlich gar nicht dieser Typ.
    Der Mann fuhr weiter, berührte schon fast mein Geschlecht, ich wappnete mich dagegen als schon eines der anderen Mädchen auf mich zu kam. "Meine Kollegin wird woanders gebraucht!" verkündete Holly mit einem breiten Grinsen, versicherte den Männern aber das sie hier sei um für ihr Wohlbefinden zu sorgen, präsentierte dabei ihre fülligen Kurven, schmiss sich sogleich an den Typen ran der mich gerade noch begrabschen hatte wollen. Holly deutete mit dem Blick zum Fenster in den großen Raum und mein Blick ging dorthin. Äußerlich zeigte ich keine Regung als ich Olivia dort am Boden liegen sah, sie bewegte sich kaum noch. Innerlich schnappte ich erschrocken nach Luft und durchquerte kurz entschlossen den Raum. Betrat den Raum, die Luft war verhangen mit dem Duft von Schweiß und Körperflüssigkeiten, hinter mir trat schon einer der Bodyguards ein. Ich ging neben der jungen Frau auf die Knie und strich sanft über ihre Wange. "Hey Olivia", hauchte ich und ich brauchte nicht fragen was ihr weh tat. Jetzt wo ich sie berührte konnte ich den nachhall davon nur zu deutlich in mir spüren.
    "Wird gleich alles gut", sagte ich und schloss für einen Moment meine Augen. Griff nach dem hellen und warmen Licht in mir, bevor ich es aus meinen Händen hinaus leitete, legte diese flach auf den Körper der Frau. Als ich begann zu heilen, ließ Bill den Vorhang vor, so das man wenn nur einen begrenzten Blick auf mich bekam wie ich neben der Frau kniete und meine Handflächen in einem warmen Licht erstrahlten. Olivia erholte sich und die Blessuren und Wunden gingen zurück, während mein Atem schwerer wurde. Als ich fertig war, setzte sich die Freundin auf und umarmte mich herzlich. "Danke Lilly!" schniefte sie und ich erwiderte ihre Umarmung, zog sie fest an mich. "Zurück an die Arbeit ihr zwei!" hörte ich Bill knurren und für einen Moment warf ich ihm einen bösen Blick zu. Bevor wir uns jedoch erhoben. Olivia lächelte mir nur beruhigend entgegen und zusammen verließen wir den Raum, mir wurde etwas schwindlig und ich stützte mich an der Mauer ab. Bekam es jedoch wieder in den Griff und ging zurück an die Bar. Wo einer der Gäste nach Feuer fragte um seine Zigarette anzuzünden, doch niemand fand eines. "Moment", kam ich dazwischen, streckte meine Hand aus und entzündete darin eine kleine Flamme, lächelte dem Mann entgegen als er mit einem überraschten Ausdruck im Gesicht dann meine Hand nahm und sich vorbeugte um sich die Zigarette anzuzünden. Er zwinkerte mir zu. "Danke Süße", sagte er und sein Blick schien mir gleich ausziehen zu wollen. "Gern geschehen", kam von mir und dann bemerkte ich zwei neue Gesichter an der Bar und wandte mich diesen zu. "Guten Abend die Herren, was darf es sein?" fragte ich mit einem kleinen Lächeln.

    Danielle

    Klick...klick..klick... "Komm schon!" ...klick...klick... "Sch.eiße!" stieß ich derbe aus. Atmete noch einmal tief ein und aus, bevor ich meinen Dittrich nochmal ansetzte. Ich hockte vor einer schweren alten Tür, das Schloss war nicht kompliziert, jedoch alt und etwas eingerostet und ich wollte meine Ausrüstung nicht deswegen zerbrechen. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn, sah mich routiniert um. Viel Licht fiel nicht in diesen Raum und eigentlich konnte ich mir kaum vorstellen das in diesem alten Gebäude wirklich jemand rumlief, aber das Leben hier hatte mich bisher gelehrt lieber auf der Hut zu sein und nie davon auszugehen das nichts passieren konnte. Ich war alleine unterwegs, das war mir viel lieber, musste ich da einfach nicht auf irgendjemand achten sondern konnte mich ganz auf mich konzentrieren. "Ha!" rief ich aus als das Schloss endlich nachgab, schnell verstaute ich mein Werkzeug in dem Mäppchen, rollte es zusammen und schob es in die Tasche an meiner Hüfte. Bewaffnet war ich wohl bis an die Zähne, verdiente mein Geld als Kopfgeldjägerin. Obwohl als Frau sehr unterschätzt, bekam ich hie und da doch recht lukrative Aufträge hinein... wer vermutete denn schon das so ein Frauchen wie ich mit diesen hellen blonden Haar und den violetten Augen eine eiskalte Killerin war? Ich fristete jedoch ein Dasein im Schatten, meist unbemerkt und unerkannt für die Welt um mich herum. Bis auf das Handy auf welchen ich von Auftragsgebern angerufen wurde gab es kaum eine Spur von mir. Die die mich kannten, nannten mich einfach Dany, doch über mein Leben und was ich tat wussten diese nichts. Es war mir so erschienen als wäre das die einzige Möglichkeit dem Patriarchat zu entkommen in welchem ich festgesteckt hatte.. in welchem alle Frauen steckten. Doch ich hatte mich frei gekämpft hatte diese Fesseln durchgetrennt und war mir nicht zu schade jedem Kerl der meinte über mich bestimmen zu müssen in den Arsch zu treten egal ob Mensch, Wolf oder Vampir!
    Ich richtete mich auf, schob die Tür auf, deren leises quietschen sich in dieser Stille anhörte wie ein ewig lautes Kreischen. Ich kniff die Augen zusammen, sah mich wieder um, lauschte... doch alles blieb ruhig, also schlüpfte ich durch den kleinen Spalt. Klopfte meine Kleidung ab, die Hose bestand aus schwarzem Leder, die Füße steckten in abgetragenen Kampfstiefeln. Oben rum eine ebenso dunkel gehaltene Lederjacke. Im Holster an meinen Oberschenkel steckte meine geliebte Beretta die mir schon aus so mancher Patsche geholfen hatte, der Gürtel an meiner Hüfte war auch eher Funktional, es hängte eine Tasche daran wo ich eben meine Dittriche hatte. Messer und dergleichen waren... nun ja sagten wir gut versteckt. An meinen Händen hatte ich Halbfinger Handschuhe die am Handrücken einen Panzer hatten um Angriffe abblocken zu können. Wobei bei einem Kampf gegen Männer ich es vermied Angriffe direkt zu blocken. Kräftemäßig war ich nämlich rein körperlich gesehen unterlegen, musste mich auf meine Schnelligkeit und Technik verlassen.
    Ich schlich durch den dunklen Gang, schob und tastete mich dabei nur langsam voran. Das Gebäude in dem ich eingestiegen war war eine Ruine gewesen und diese Tür war eine alte Verbindungstür zum Gebäude nebenan. Mein Ziel sollte hier leben, das Problem dass das Gebäude selber gut bewacht war, aber Lücken fand man immer wie ihr seht. So ging ich immer weiter bis ich eine Treppe erreichte. Licht kam gedämpft bis hier runter und ich begann mit meinen Aufstieg.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Okt. 2019
  8. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Wir traten in das dunkle Gebäude ein, sah es von außen halb zerfallen aus, tummelten sich darin einige Menschen. Männer die sich den Frauen annahmen. Ich rümpfte die Nase bei dem widerwärtigem Geruch und Hunter und ich liefen hinein, zur Bar. ,,Hoffentlich geht das hier schnell.'', murrte ich leise, war es mir selbst schon viel zu eklig. Ich beobachtete die Umgebung, versuchte Feinde ausfindig zu machen, doch ich fand keine. Hunter setzte sich, während ich mich noch umsah. ,,Scheint alles gut zu sein.'', sagte er und wies mir den anderen Barhocker zu. Kurz folgte mein Blick seiner Hand, setzte mich doch auf diesen Stuhl und sah die lange Theke entlang. Saßen hier nicht viele Männer, drei Stück und einer davon fragte nach Feuer. Gerade wollte ich das meine Zücken, da hielt Hunter mich zurück und deutete mit einem Kopfnicken auf die kleine Barfrau. Stumm und mit strengem Blick beobachteten wir das Geschehen und Hunter behielt recht. Zündelte die Kleine ein Feuer in ihrer Hand und Hunter's Blick fiel auf mich. Ich nickte. Wusste was zu tun war, doch ehe wir was starten konnten lief die Kleine auf uns zu. Guten Abend die Herren, was darf es sein?, fragte sie und lächelte wage dabei. Wenn sie nur wüsste das sich gleich ihr Leben um 180 Grad wenden würde. ,,Bourbon, zwei.'', erklärte Hunter recht trocken, noch bevor ich aufstehen und knurren konnte. Saß nun angespannt auf meinen Hocker und sah zu dem dunklen Mann. Bedeutete mir sein Blick, dass es noch nicht an der Zeit wäre. Ich sah kurz auf die dunkelhaarige, musterte sie doch wandte den Blick wieder ab. Mein Blick fiel wieder in den Raum, machte die wenigen Bodyguards aus und deren Statur. Sie waren trainiert, doch längst in keiner Form wie ich oder Hunter, im Vergleich schon fast schmächtig. Aber das Volumen der Muskeln sagte ja bekanntlich wenig aus, zählte des Öfteren die Taktik dahinter. Zumindest sollte beides gut abgewogen sein. Mein Blick fiel auf einen Mann im Anzug, mit dunklem Haar welches von grauen Strähnen durchzogen war. Wahrscheinlich der Besitzer dieses Hauses. Drohte von ihm nicht wirklich viel Gefahr, sah er eher nach einem Geschäftsmann aus und keinerlei Mann der sich die Hände nur annähernd schmutzig machte. Ich hörte das Klimpern der Gläser und richtete mein Blick wieder vor mich auf die Theke, stellte die Dunkelhaarige uns die zwei bestellten Bourbon ab und setzte wieder ihr Lächeln auf. ,,Danke.'', sagte Hunter knapp und mein Blick erhob sich abermals auf die zierliche Frau, hinter ihr der Mann im Anzug und ein schmieriges Lächeln. ,,Guten Abend die Herren.'', schmunzelte er uns zu und meine Augenbraue hob sich. Wir hatten zwei Mögkichkeiten mit der kleinen Magierin hier raus zu gehen. Entweder wir nahmen sie uns, bestritten die Boyguards und waren weg, oder wahrscheinlich für sie Bezahlen. War es dem Rudel doch egal wie eine Magierin zu uns kommt, hauptsache sie war am Ende des Tages da. Mein Blick fiel erneut auf sie, beobachtete das Treiben hinter der Theke ihrerseits, bevor sie sich ein Tablet nahm und zu einem der Tische ging als ein anderes Mädel sie 'ablöste'. War abgelenkt von dem Gespräch zwischen Hunter und dem Mann, stand Hunter jedoch auf und ich tat es ihm gleich. ,,Nein Nathan.'', sagte er und bedeutete mir wieder mich zu setzen. Hätte wohl eher mal aufpassen sollen, statt mich so umzuschauen. Also setzte ich mich wieder und sah Hunter und dem anderen Mann hinterher, wie sie hinter einer Tür verschwanden. Wer weiß was die beiden nun aushandeln würden, wusste ich jedoch, wenn sie auf keinen geeigneten Preis kämen so würde Hunter nicht lange zögern und ihn wahrscheinlich gegen die Wand drücken. Damit er sah wie stark er war und gegebenfalls würde Hunter zur Erkenntnis geben das er ein Wolf sei. Da waren die meisten Menschen sowieso raus und ließen uns machen was wir wollten. Ich nahm das Glas an mich und trank einen Schluck, bevor mein Blick wieder zu der Tür fiel. Die Kleine, um die es ging, kehrte wieder an die Bar zurück und schien ebenso verwundert über diese Aktion gerade. Ich wandte mein Blick wieder ab und sah in das Glas mit dem bernsteinfarbenem Bourbon darin, schwenkte es und setzte erneut an. Sollte auf alle Fälle bereit sein, wenn Hunter gleich rausstürmen sollte.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilly

    Ich nickte als der Dunkelhäutige zwei Bourbon bestellte. "Zwei Bourbon, kommen sofort", wiederholte ich nochmal die Bestellung und bestätigte somit das ich verstanden hatte. Sogleich drehte ich mich um, griff nach zwei der breiten runden Gläser bevor ich die Flasche mit der bernsteinfarbenen Flüssigkeit griff und je zwei Finger breit einschenkte. Gerade drehte ich wieder herum als ich sah wie mein Vater den Raum durchschritt, ich bemühte mich etwas breiter zu lächeln und stellte die zwei Gläser vor den Gästen ab, kassierte auch gleich das Geld dafür. Währenddessen spürte ich die dunkle Präsenz meines Vaters hinter mir der einen scharfen Blick auf das warf was ich tat. Die zwei Herren vor mich waren mir noch nie zuvor aufgefallen, aber hier kamen so viele Gestalten her... Da konnte es schon mal passieren das einem ein Gesicht entfiel. Mein Vater mochte nicht gefährlich aussehen, doch sollte man ihn niemals unterschätzen... dieser Mann war eiskalt und wusste sich sehr wohl zu verteidigen. Ich drehte mich um und sah meinen Vater für einen Moment in die dunklen Augen, bevor ich den Blick senkte und schnell meiner Arbeit nach ging, während er die zwei Herren die ich gerade bedient hatte ansprach.
    Ich lächelte Mairi entgegen die nun hinter den Thresen kam, berührte beim Vorbeigehen nur kurz sanft ihren Unterarm, nahm ihr dann das Tablett ab und lief quer durch den Raum um die Herren an den Tischen zu bedienen, sammelte leere Gläser ein und nahm Bestellungen auf. Gerade kam ich zurück, sah wie mein Vater gerade mit dem einen Mann in sein Büro verschwand und irgendwie stieg ein mulmiges Gefühl in mir hoch. Ich stellte das Tablett ab und half sogleich Mairi die Gläser in den Geschirrspüler zu räumen um dann die neuen Drinks zu richten. Mein Blick fiel über die Bar und blieb bei dem dunkelhaarigen hängen der nun alleine da saß und seinen Bourbon trank, ich biss mir auf die Unterlippe. Eh ich mich versah war ich knapp vor ihm, richtete den nächsten Drink. "Sie sind nicht oft hier oder?" fragte ich ihn nun, schenkte ihn ein sanftes Lächeln. Wir sollten schon mit den Männern sprechen, bewog eine wohlige Atmosphäre doch die meisten länger zu bleiben und mehr zu konsumieren. Das mein Leben sich dank diesem Mann und seinem Freund sich in der nächsten Stunde drastisch ändern würde, konnte ich ja noch nicht wissen.
    Hinter den verschlossenen Türen versuchte der dunkle Begleiter des Mannes vor mir, wohl einen Preis auszuhandeln... doch mein Vater würde mich nie gehen lassen. Nicht das er seine Tochter so sehr liebte das er sie um jeden Preis beschützten wollte. Nein für ihn war ich zu wichtig, kümmerte ich mich mit meiner Heilkunst doch darum das die verletzten Mädchen innerhalb weniger Minuten wieder Einsatzbereit waren. Mir ging es dabei nur darum das meine Freundinnen keine Schmerzen hatten.
     
  10. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Yessenia

    Es war ein einfältiger Tag bisher gewesen, doch ich durfte mich darüber wohl kaum beschweren, war mein Leben doch so viel einfacher geworden, als ich mich in die Dienste des alten Massimo begeben hatte. Er hatte von meinen Fähigkeiten gehört und mich direkt aus dem Waisenhaus geholt, etwas wofür ich ihm wohl bereits mehr als Dankbar hätte sein müssen, denn es war ein raues Erwachsen werden gewesen, wenn regelmäßig deine Freundinnen des Nachts auf seltsame Art und Weise verschwanden und es nichts und niemanden gab, der dagegen etwas unternahm. Ich selbst war dem ganzen aufgrund meiner Fähigkeiten immer entgangen, nur einmal war es brenzlich geworden und die Finger des Mannes hatte ich mit der offenen Flamme meiner Öllampe verbrannt auf das er nie wieder wagen würde eine Frau derartig gegen ihren Willen zu berühren. Das war jetzt 3 lange Jahre her und seit dem fristete ich mein Dasein als Massimos überkandidelter Wachhund, sah schön aus wenn er Besuch bekam doch anfassen durften sie mich nicht und der Alte war bereits mit seinen legalen sowie illegalen Geschäften betätigt, dass auch er mich in Ruhe ließ und wenn niemand in das alte Anwesen kam durfte ich mich frei darin bewegen, versuchte hier und da eine der Wachen um die Finger zu wickeln, aber ihre Angst vor dem großrahmigen gebräunten Mann war bisher doch jedes mal größer gewesen als die Lust, die ich in ihren Augen hatte aufblitzen sehen, wenn ich halb bekleidet meinen Weg durch die leeren Hallen machte. "Yessenia!" mein Name klang kalt und gefühllos von den Wänden wieder, ertappt hielt ich in der Bewegung inne und sah einen der älteren Leibwächter hinter mir stehen, seine Figur wurde vom Licht hinter ihm erleuchtet und ließ ihn noch größer und bedrohlicher wirken - ich sollte wohl Angst haben, vor ihm und den Männern in dieser Welt generell aber bisher hatte ich doch immer die Oberhand gehabt und wusste, dass ich auch aus dieser Situation kommen würde. Meine Finger glitten von der Türklinke die ich so eben hatte bedienen wollen, mit einer geschmeidigen Bewegung drehte ich mich um meine Achse und machte einen Schritt nach vorne, stand somit direkt vor ihm und legte die Hände auf seine Brust, ein aufreizendes Lächeln auf den Lippen, doch Charles reagierte nicht, weder auf meine Berührungen noch die Dunkelheit die sich über sein Gesichtsfeld gelegt hatte, zu häufig hatte ich diesen Trick doch bei ihm angewendet und er schob mich auf eine Armlänge zurück, das Gesicht zu einer Maske versteinert und ich seufzte, ließ von ihm ab und zuckte doch im selben Atemzug die Schultern, einen Versuch war es wert gewesen. "Du weißt das du im Nordflügel nichts verloren hast, Mister Moreno wird es nicht gefallen, wenn er davon erfährt." Er hatte mich an der Schulter gepackt, der Griff eisern und schon hatte ich keine Kontrolle mehr darüber wohin ich ging, denn es würde nur sinnlos Schmerzen verursachen wenn ich mich gegen ihn zur wehr setzte und so ließ ich mich bis in das Büro zerren, saß auf dem Marmortisch, als der gesetzte Mann in den Raum kam, sein Blick tadelnd und er schnalzte mit der Zunge bei Charles Worten. Verräter.
    Ich saß in einem der Fenster als am Horizont langsam die Sonne sank und drückte die brennende Wange an das kühle Glas, wusste ja selbst das ich selbst Schuld an meinem Schmerz war, was mich dennoch nicht davon abgehalten hatte Charles ein paar Stufen übersehen zu lassen als er unachtsam hinter mir her getrottet war nachdem ich mit der Standpauke und Ohrfeige Massimos fertig gewesen war. Ich hatte amüsiert dabei zugesehen, wie er sich der Länge nach auf die Fre.sse legte, danach aus der Nase blutete und die Ecke eines Zahnes fehlte weil er so ungebremst gestürzt war. Ja, dass war meine Rache und niemand konnte mir etwas, weil es keiner nachweisen konnte das ich Schuld war und Massimo Moreno der einzige war, der mir gegenüber die Hand erheben durfte. Ein Vogel im goldenen Käfig, so lange ich dem Alten von Nutzen war. Ein Vogel der Schritte von einer Treppe vernahm, wo keine Schritte hätten sein dürfen, war doch in diesem abgelegenen Teil des Hauses nie auch nur eine Seele unterwegs. Ich presste mich in den Schatten des Fensters und sah wie eine Gestalt an mir vorbei schlich, wohl nicht darauf bedacht meine dunkle Gestalt ausgerechnet in ein Fenster gepresst zu sehen und so konnte ich barfuß auf leisen Sohlen mit etwas Abstand folgen, wollte beobachten was sie hier tat, denn ihr Gesicht kannte ich nicht und vielleicht wandte sich der langweilige Tag ja doch noch dem Besseren zu.


    Giulia

    Ein weiterer Tag an dem ich mein Dasein einsam fristete, abgeschottet vom Rest dieser sogenannten Zivilisation hatte ich mir meine eigene, heile Welt geschaffen und sie hätte so perfekt sein können. Vielleicht hätte mich hier niemals jemand gefunden, wenn da nicht Devraj in mein Leben gestürzt war, Hals über Kopf in mein Schlafzimmer gefallen wäre, als wäre es das natürlichste der Welt jemanden in einer alten Ruine zu finden. Ich war mir noch immer nicht sicher, was sein Auftrag gewesen war an jenem Abend als er mich gefunden hatte, doch sein Anblick hatte mich in jenem Moment so sehr gestört, dass ich kaum an mich hatte halten können und meinem Unmut kund getan hatte, hatte ihm gedroht das egal, was er vor hatte ich nicht ohne einen Kampf nachgeben würde und er.. er hatte gelacht, kurz und leise und dunkel und hatte keinen Schritt mehr getan, bis ich das Messer das ich immer an mir trug langsam hatte sinken lassen.
    Doch seit dem er weg war schien es als hätte er ein leuchtendes Neonschild an den Pforten hinterlassen und ein Wesen nach dem anderen spaziert ein mein Leben, doch die wenigsten waren so wohl gesonnen, wie es der gebräunte Vampir zu sein schien. Ich seufzte auf, als ich meine neuste Wunde behelfsmäßig verband, der Schmerz schoss mir vom Arm bis ins Rückenmark, der Riss der scharfen Klinge war tief gewesen als ich den dunklen Mann zu spät gesehen hatte in einer Vision, da hatte er quasi schon hinter mir gestanden und ich war im regelrecht in die offene Klinge gelaufen, hatte ihn erst abwehren können, als ich durch einen Zufälligen Treffer sein eigenes Messer in seinem Oberschenkel versenken hatte können, nur Zentimeter von seinem besten Stück entfernt. Das war dem Mann wohl doch zu viel gewesen und er hatte das Weite gesucht, mich blutend zurück gelassen und ich hatte mich dabei erwischt, mir Devraj herbei zu wünschen, dass er sein Versprechen einhielt und mich von hier weg holte, in eine bessere Welt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Okt. 2019
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    ,,Nein.'', gab ich zurück und mein Blick fiel von der Tür wieder auf die kleine Bedienung vor mir. ,,Nicht wirklich. Auf der Durchreise.'', erklärte ich knapp und sah in die eisblauen Augen die mich musterten. ,,Und Sie? Schon immer hier am bedienen?'', hakte ich etwas tonlos nach, wollte nur das Gespräch aufrecht erhalten damit ich vielleicht etwas mehr über sie erfuhr und aber auch um sie bei mir zu behalten. Wäre es unorteilhaft würde sie näher an den Bodyguards stehen. Doch bevor sie antworten konnte durchfuhr ein Schrei diesen großen Raum. ,,Verfrachtet Sie raus!'', zischte es und ich sah den dunkelhätigen Mann hinter dem Anzugträger. Ein leises Knurren durchfuhr mich, verrieten mir seine Augen doch schon alles welche in seinem typischen Goldton aufblitzten. ,,Nate!!'', knurrte dieser und deutete mit einem Kopfnicken auf die Kleine vor mir. Mit einem Mal wandelten sich auch meine Augen in ihren Goldton und das Knurren aus meiner Brust schien markerschütternd. Ich wandte den Blick auf die Bodyguards, die sich erst einmal an Hunter wandten. Zögerte nicht lange und sprang vom Stuhl auf um hinter die Theke zu gelangen. ,,So Kleines. Mach keine Faxen und das alles wird ganz glimpflich ablaufen.'', erklärte ich knapp. Ein entsetzer Schrei kam durch den Raum, schrie einer der Mädchen auf, weil einer der Bodyguards auf einen Tisch krachte und dieser unter dem Gewicht zusammenbrach. ,,Nate, los!'', zischte Hunter in meine Richtung und ich packte die Kleine mit einer Leichtigkeit auf meine Schulter, hatte sie drüber gehoben wie einen Mehlsack und machte mich mit ihr um die Theke herum. Spürte ein Ziehen im Rücken als sie ihre Hand auf diesen legte und zischte auf. Glich es schon einem Brennen. Ich ließ sie etwas unvorsichtig vor der Tür hinunter und warf einen Blick rüber zu Hunter, welcher die Bodyguards fürs erste ausgeknockt hatte. ,,Mitkommen.'', knurrte ich und packte sie grob am Arm, zog sie die Tür hinaus und einige Schritte weiter vom Haus weg. Wollte erst einmal auf Hunter warten.

    Devraj
    Die Besprechung mit dem Rat war schnell vollzogen, hatte gesagt ich müsse wieder zurück, da ich eine Magierin gefunden hatte. So waren sie natürlich gleich alle hellauf begeistert und wiesen mir wieder einige Männer zu bevor wir uns auch wieder auf den Weg machten. Der Vorteil am Vampir-Dasein bestand unter anderem darin, dass man eben schnell von A nach B kam und so fanden wir uns auch nach weniger Zeit schon in der zertrümmerten Stadt wieder. ,,Sucht in den Trümmern, irgendwo hier muss sie sein.'' - Wusste ich doch nur allzu gut wo sie sich aufhielt. Hatte sie ja noch vor wenigen Stunden gesehen und auch zu ihr wollen, wären da nicht diese vier Wölfe gewesen und hätten mich aus dem Hinterhalt angegriffen. Ich schritt zu dem alten, halbeingefallenem Waisenheim und sah mich um. ,,Giulia?'', rief ich etwas lauter in die Trümmer herein und bahnte mir meinen Weg durch diese, hatte noch keinen Mucks gehört. Vielleicht hatte sie mich und die Wölfe auch vorhin beobachtet und sich kurz darauf aus dem Staub gemacht? War es ja üblich für sie, dass sie weiter zog. Immer und immer wieder. Doch es blieb ihr ja schließlich auch nichts anderes übrig..
     
  12. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Giulia

    Vielleicht war es der Blutverlust oder das mein Kopf einfach viel zu voll war derzeit, doch ich nahm die schweren Schritte vor den Ruinen erst wahr, als sie auch schon ihren Weg in das Innere bahnten und leise fluchend versteckte ich mich im Schatten der Kochnische, hatte das Messer gezogen und mit beiden Händen fest umklammert, das Brennen im rechten Arm wurde dadurch nur stärker und ich atmete hörbar auf als ich Devrajs Stimme vernahm und kurz darauf seine Gestalt in meinem Zimmer stehen sah, dass ich doch so ungerne aufgeben wollte doch es schien als würde man mich hier bereits zu einfach finden. "Du bist zurück!" sagte ich halblaut und die Erlösung in meiner Stimme mich nicht ein weiteres mal verteidigen zu müssen an diesem Abend überkam mich, ich ließ das Messer sinken und verstaute es wieder in der Scheide die an der löchrigen Hose hing und zu meinen wenigen Besitzen gehörte. Der Vampir sah groß und bedrohlich in dem warmen Licht meines Heimes aus, er passte einfach nicht ins Bild und doch war ich froh ihn zu sehen. Kurz glitt mein Blick an ihm vorbei, vernahm ich doch leise und nicht einorderbar Geräusche in der Entfernung doch konnte niemanden sehen, keine Gestalt löste sich aus der Dunkelheit hinter ihm und so wanderte mein Blick doch wieder zu ihm.
     
  13. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilly

    Ich nickte als der Mann mir antwortete das er nur auf der Durchreise war und begegnete dem unnachgiebigen Blick für einen Moment, bevor ich ihn senkte. Er fragte mich wie es mit mir stand und ich kam nur dazu den Kopf zu schütteln, öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch bevor ein Ton hinaus kommen konnte, hörte ich einen Schrei. Die dunkle Stimme die ich nur allzu gut kannte, meine Nackenhaare stellten sich auf. Mein Vater sah aufgebracht aus, hielt sich den Hals als hätte ihn jemand verletzt. Egal was er war, aber er war immer noch mein Vater und ich wollte mich schon in Bewegung setzen um zu ihm zu gehen. Als das Knurren des Mannes neben mir mich innehalten ließ. Meine Augen wurden groß und mein Herz schlug angsterfüllt los. Über die Musik hinweg konnte ich hören wie der andere Mann den vor mir rief und ich stolperte wage einen Schritt zurück, stieß mit der Hüfte gegen den Tresen hinter mir und hörte etliche Gläser klirren, als diese fielen. Die Augen des Mannes wandelten sich und ein tiefes Knurren welches mir durch Mark und Bein fuhr erklang. Der dunkelhaarige Mann kam über den Tresen, erklärte mir das ich keine Faxen machen sollte und alles glimpflich ablaufen würde. Was?! Nein! Mein Blick wurde abgelenkt von dem Schrei einer der Mädchen, das Krachen von Holz und die Stimme des anderen die den vor mir drängte. Ich konnte nichts tun als er mich packte und über seine Schulter warf als wäre ich nicht mehr als ein Sack Mehl. Ich verlor beinahe die Balance, musste mich am Rücken meines Entführers abstützten und spürte eine heiße Energie in mir aufkochen, doch wusste nichts damit anzufangen. Wusste es war eine Art der Magie die ich noch nicht erkunden hatte dürfen, spürte aber das meine Handflächen heiß wurden und der Mann aufzischte. Oh Gott! Ich tat ihm weh! Diese Erkenntnis schrak mich mehr als die ganze Situation gerade die ich sowieso nicht erfassen konnte. Vor der Tür ließ mich der Mann unsanft ab und ich taumelte auf den hohen Hacken rückwärts, gerade noch so schaffte ich es mein Gleichgewicht zu finden. Meine Augen waren groß und der Schrecken saß darin, ähnlich einem Reh das ins Scheinwerferlicht eines herannähenden Wagens starrte... Grob packte mich der Mann am Arm, ich wimmerte leise auf unter dem Schmerz der mir da durch den Arm jagte, wurde einfach mitgeschleift als wäre ich eine Puppe. "Was wollt Ihr von mir?!" schaffte ich es dann schließlich von mir zu geben, meine Stimme war aufgeregt und überschlug sich etwas, griff mit der freien Hand nach seiner die meinen Arm hielt und zog an den groben Fingern. Meine Augen füllten sich mit Tränen, weil er mir weh tat! Stolperte auf den Highheels dahin, diese Schuhe waren definitiv nicht für sowas geeignet! Mein Herz schlug so schnell das ich es in meinen Ohren flattern hörte, der Überzeugung war es würde gleich vor mir auf dem Weg liegen, das Blut rauschte in meinen Ohren und es war als würde es hinter meinen Augen explodieren, als eine kleine Druckwelle von mir ausging, die den Mann der mich hielt einige Meter zurück stieß. Ich stöhnte nur gequält darunter auf und sackte auf meine Knie, atmete schwer, legte zwei Finger an meine Schläfe weil sofort ein Schmerz darin kam.

    Danielle

    Immer weiter schob ich mich die Treppen hoch, leider waren ein paar der Stiegen so marode das sie etwas mehr nachgaben als es mir lieb war. Doch es blieb vorerst alles ruhig, also ging ich weiter hinauf. Das Anwesen war riesig und innerlich rieb ich mir schon die Hände, hier würde sich sicherlich genug Beute machen lassen. Es ging bei dieser Mission hier nur darum leicht Beute zu machen und wieder zu verschwinden noch eher jemand etwas bemerkte. Bemerkte nicht wie sich jemand an meine Fersen heftete. Ich kauerte hinter einer der schweren Türen und lauschte in den Raum dahinter. Lehnte mich dann vorsichtig gegen einen Flügel und sie ging Gott sei Dank ohne ein Geräusch von sich zu geben auf. Fahles Licht erfüllte den Raum, aber es war niemand da... derjenige der hier lebte hatte wohl genug Geld um überall für Licht zu sorgen in dieser Hütte. Für mich nur gut, denn dann konnte ich die Stirnlampe etwas schonen. Ich schob mich in den Raum und sah mich etwas um, oh es gab hier einige hübsche Dinge, aber alles war viel zu groß um es in den Rucksack zu stecken, also musste ich weiter, öffnete vorsichtig die nächste Tür. Ich lächelte als ich den hübschen Tand in diesem Raum liegen sah, so hübsch auf gebreitet als wäre er hier extra für mich abgelegt worden. Mein Blick ging noch einmal herum, hatte ich da gerade etwas knarzen gehört? Eine Hand war sicherheitshalber an das Halfter meiner Waffe gerutscht, während mein Blick herum ging. Ich atmete durch beruhigte mich wieder, nahm dann den Rucksack ab und schob den Goldschmuck einfach hinein. Damit konnte man schon gut was anfangen. Gerade wollte ich weiter gehen als es nochmals hinter mir knarzte und meine Nackenhaare hochfuhren... da war doch jemand! Ich ging zur nächsten Tür tat so als ob ich sie öffnete und hindurch ging. Fuhr jedoch herum, zog meine gleichzeitig meine Waffe und verbarg mich im Schatten, wartete einfach ab. Tatsächlich kam kurz darauf eine Gestalt aus dem Zimmer in dem ich gerade gewesen war, ich biss die Zähne fest zusammen... hatte sie mich bemerkt? Folgte sie mir? So wie sie sich umsah schien eben das der Fall zu sein... Ich könnte einfach hinter ihr wieder durch die Tür und schnell hier weg, aber ich hielt inne. Folgte ihr einfach mit meinem Blick. Ich konnte nur Umrisse erkennen, aber es war definitiv eine Frau die mir da nach schlich. Ich biss meine Zähne zusammen und spähte zur Tür aus der ich gekommen waren. Ich hatte bereits Beute, also sollte ich einfach zusehen das ich hier weg kam, vielleicht nahm das Mädel dann an sie hätte Wahnvorstellungen oder sowas. Ihr jetzt meine Waffe an den Kopf zu halten und ihr zu drohen ich würde sie abknallen wenn sie mich verriet erschien mir doch sehr drastisch... außerdem schrien die Frauen im meisten Fall dann erst recht. Vorsichtig setzte ich mich in Bewegung als sie gerade zu der Tür schlich durch die ich vorgegeben hatte zu gehen und schlüpfte wieder in den anderen Raum zurück. Atmete dort erleichtert aus und machte einen unbedachten Schritt und schon fiel irgendetwas um. Ich zuckte zusammen und fluchte innerlich derbe, fuhr wieder herum, denn jetzt würde die Frau sicher entweder nach Hilfe schreien oder gleich durch die Tür kommen.
     
  14. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Yessenia

    Vielleicht lag es daran, dass der Schmerz von Massimos Hand nich zu deutlich auf meiner Haut spürbar war, vielleicht war es auch nur meine Faszination von dieser Frau die sich so selbstsicher durch die Dunkelheit schlich um dann in den hell erleuchteten Räumen, in denen mein Herr seine Sammlungen hatte die fette Beute zu riechen. Ich folgte ihr, mit etwas Abstand und beäugte jede ihrer Bewegungen, konnte mir vorstellen wie ihr Gesicht aufleuchtet als sie den Goldschmuck in der sonst ungesicherten Auslage sah - etwas, dass Massimo nicht für notwendig gehalten hatte, immerhin hatte er Leibwächter und Wachen und.. mich. Plötzlich hielt sie inne und ich presste mich an die Wand, sie warf einen kurzen Blick über die Schulter und das violett in ihren Augen reflektierte, ließ mich stutzen. Ich war mir sicher das ich jede der knarzenden Bodendielen vermieden hatte, barfuß auf dem Holzboden war ich beinahe lautlos hinter ihr her geschlichen und doch schien sie mich bemerkt zu haben, denn als ich ihr vermeintlich furch die nächste Tür folgte lag der Raum leer da, es war keine Spur von ihr zu sehen und ich spürte qie sich mein Puls beschleunigte, mochte es nicht, nicht die Oberhand zu haben, denn es ließ mich so verdammt schutzlos zurück. Ein Knarzen ließ mich inne halten und das Geräusch von einem schweren Gegenstand das auf den Boden aufschlug herumwirbeln, sodass meine langen Haare um meine Schultern flogen und ein gewinnendes Grinsen schlich sich auf meine Lippen, als ich zurück in den prunkvollen Raum lief aus dem ich gekommen war. Kluges Biest! dachte ich zu mir, sah die hölzerne Büste die geräuschvoll zu Boden gegangen war und sie so wunderbar verraten hatte. Mein Blick glitt über sie, sie sah nicht aus wie eine gewöhnliche Diebin die stahl um sich ihre nächste Mahlzeit zu sichern, die enge Kleidung verriet ihre Sportlichkeit und am Oberschenkel hing eine Waffe, die ich zu meinem Leidwesen erst jetzt wahrnahm und die es letztlich war, die mich dazu brachte dieses Spiel zu beenden - denn ich hatte zu sehr gekämpft um jetzt zu sterben. Wie kalte Finger streckten sich meine Fähigkeiten nach ihr aus, raubten ihr die Sicht und ließen sie stattdessen die vagen Umrisse jenes Waisenhauses sehen, in dem ich groß geworden war, dass eine halbe Ruine darbot und sie fürs erste hoffentlich genug verwirrte, als das ich ihr zumindest jene sichtbare, tödliche Waffe abnehmen oder mir gar Hilfe holen konnte. Vorsichtig, ihr Gesicht beobachtend, schlich ich mich näher, wollte ihr nicht verraten was ich vor hatte und mich nicht von ihr überrumpeln lassen, meinen Vorteil ausnutzen so lange ich ihn hatte. Das Licht reflektierte auf ihren weißen Haaren und ihre Augen, in ihrem violett Ton, starrten blank durch den Raum - ein Nebeneffekt meiner Fähigkeiten, den ich an meinen Opfern kannte - und erst als ich direkt neben ihr war, flüsterte ich atemlos direkt in ihr Ohr. "Tztztz, so ein ungezogenes Mädchen.."
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Noch bevor ich Ihr auf ihre Frage antworten konnte, ballte mich schon eine Kraft von ihr und ich fand mich am Boden wieder. ,,Uff!“, stieß ich aus und knurrte leise, sah dann Hunter der aus dem Haus kam und verwundert zu mir sah. War bei ihr also mehr vorsichtig geboten. Erst verbrannte sie mich und dann auch noch so was. Ich richtete mich auf, Hunter packte sie und zog auf die Beine. ,,Komm!“, zischte er sauer ihr entgegen und warf sie über seine Schulter bevor wir uns auf den Weg machten zurück zu den anderen. Ein Blick zurück verriet mir, dass die Bodyguards wieder stehen konnten. ,,Ich komm nach.“, erklärte ich rasch dem Dunkelhäutigen welcher nickte und sein Tempo erhöhte. Ich wandelte mich, war es doch durchaus einfacher in dieser Form zu kämpfen, wenn sie nicht gleich schon ihren Schwa.nz einzogen und davon rannten. Spürte wie jeder Muskeln in mir sich anspannte und stand auch in der nächsten Sekunde als heller Wolf da. Hatte ich es doch schon lange überwunden, dass mir das Wandeln Schmerzen bereitete. Ich fletschte die Zähne, machte zwei Schritte auf die Bodyguards zu und diese zwei zurück. Abwehrend hoben sie die Hände in die Höhe, doch der Anzugträger kam aus der Tür und bellte sie an, sie sollen ihre Är.sche bewegen und seine Tochter zurück holen. Ich spitzte die Ohren, sie war seine Tochter? Toller Vater, seine eigene Tochter im Freudenhaus anzubieten. Ich legte die Ohren wieder an, stellte mich in Kampfstellung bereit und wartete auf die beiden, doch sie taten keinen Schritt..

    Devraj
    ,,Ja ich bin wieder da.“, lächelte ich sachte und schloss sie in meine Arme, schmunzelte darüber, dass es ihr gut ging und die Wölfe sie nicht gefunden hatten. ,,Doch wir haben ein Problem.“, erklärte ich seufzend und löste mich auch gleich wieder von ihr. Ich sagte ihr, dass noch andere Vampire in der Nähe waren. Entweder sie musste weg von hier oder würde mir uns kommen. Gab es nur diese zwei Optionen und ich wollte ihr die Wahl lassen. Natürlich hätte ich sie am liebsten mitgenommen, da wäre sie in meiner Obhut und ich hätte ein Auge auf sie. Würde ihr doch nichts passieren.. ,,Es gibt da so einiges was du nicht weiß.“, hauchte ich leise und strich ihre Wange entlang. Hatte ihr noch nicht viel von den Organisationen erzählen können und auch nicht viel über die Wölfe. Sie als Magierin wäre eine Bereicherung für unseren Orden, doch es brachte nun mal auch Verpflichtungen mit sich die sonst keinem zur Wahl gestellt wurden ob man nicht doch lieber flüchten wollte. Könnte mir dafür in den Ar.sch treten ihr nicht vorher schon alles erklärt zu haben denn nun blieb keine Zeit. Ich wandte den Blick von ihr, hörte die Schritte der anderen und sah mich um. Verstecken war auch keine Option, war sie doch viel zu laut, allein schon ihr Herzschlag und der Puls wenn sie Angst hatte. Hatte es bei unserem ersten Treffen nur zu deutlich hören können..
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Lilly

    Jeder Knochen in meinem Leib schien zu schmerzen und ich zuckte zusammen als ich erneut gepackt wurde, grob auf die Beine gerissen. Wurde angezischt und wieder über eine Schulter geworfen, doch mein Körper war zu ausgelaugt von der Abwehr gerade eben, so dass ich völlig benommen an der Schulter hinunter hing. Ich stöhnte auf, kniff die Augen zusammen, schüttelte den Kopf um die Benommenheit los zu werden, als ich es schaffte meinen Kopf zu heben sah ich gerade die Männer meines Vaters die aus dem Gebäude gelaufen kamen, sie zögerten als da auf einmal ein Wolf stand.. Wölfe, ich hätte es doch gleich wissen müssen! Mein Vater kam dazu, bellte seinen Männern Befehle zu die jedoch nichts taten. Meinem Vater riss der Geduldsfaden, sogleich zog er aus einem Holster an seiner Brust seine Waffe, zögerte nicht lange. Zielte jedoch nicht auf den Wolf, sondern auf den Mann der mich fort trug. Der Schuss zerriss die Nacht und ich keuchte auf als ich den Schmerz an meinem Oberarm spürte, der aber nicht der Meine war! Ich wimmerte auf, bekam kaum Luft doch der Dunkelhäutige lief weiter, egal ob er angeschossen worden war. Tränen raubten mir die Sicht, durch den Körperkontakt konnte ich seine Schmerzen spüren, so konnte ich meine Magie optimal an der Stelle nutzen wo sie gebraucht wurde und verschwendete keine Energie, aber diese Überempfindlichkeit war in diesem Fall ein richtiger Fluch!

    Ein zweiter Schuss ertönte, pfiff knapp an mir vorbei, hörte nur das Surren und dann hörte ich ein wildes Knurren und noch einen Schuss. Der Dunkelhäutige Mann packte meine Beine fester und wurde wieder schneller, hatte sich wohl von den Schmerzen erholt. Es würde für mich keine Rettung geben, sie würden mich verschleppen… Bilder schossen mir in den Kopf, sah Olivia vor mir wie sie von ihrem Freier gewürgt wurde, nur das sich das Bild änderte und ich stattdessen dort war. Nein! Gott bitte tu mir das nicht an! Ich begann mich kurz zu winden, wurde jedoch gleich von dem Mann angefahren und ein Ruck ging durch mich als er mich wieder besser schulterte. Mein Körper zitterte vor Aufregung, Schmerz und Angst, ich stützte mich an dem Rücken des Mannes ab. Es tat so weh! Mein Arm brannte so furchtbar und mir dumme Kuh viel nichts anderes ein, als das ich ihn die ganze Zeit heilen wollte! Man raubte mir mein zuhause, all meine Freundinnen die mich doch so dringend brauchten, die Frauen welche sich meiner angenommen hatten, da meine eigene Mutter gestorben war! Daran das mein Leben sich vielleicht sogar verbessern könnte dachte ich nicht, sah nur das was ich gerade verlor und die Unsicherheit meiner Zukunft weil ich gerade von Wölfen verschleppt wurde.


    Danielle

    Mein Blick heftete sich sogleich auf die Frau die durch die Tür kam, noch rührte ich mich nicht, bedachte mein Gegenüber nur mit einem musternden Blick. Achtete auf jede noch so kleine Bewegung ihrerseits. Stand die Frau eben noch vor mir verschwamm das Bild mit einem Mal, es wurde dunkel und ich konnte die Umrisse eines alten Gebäudes erkennen. Was zum?! Ich knirschte mit den Zähnen. Miststück! Glaubte sie wirklich das sie mich damit klein bekam, ich atmete durch. Regte mich nicht, ließ mein Gehör die Arbeit übernehmen. Oft genug hatte ich vollkommen im Dunklen gestanden und hatte mich auf meine Ohren verlassen müssen. Mit diesen sch.eiß Trugbildern konnte sie vielleicht Männer verwirren aber nicht mich. Doch ich war neugierig was sie tat, weswegen ich vorerst mitspielte. Hörte ihre Schritte die näher kamen, spürte ihre Nähe. Es war jedoch schwer mit diesen Trugbildern klar zu denken, hier zu bleiben in diesem alten Haus welches ich gerade ausraubte. Ihre Stimme ertönte knapp neben mir, war kaum mehr als ein Flüstern. Meine Mundwinkel zuckten, hatte sie sich doch so eben verraten. Hatte ich schon unbemerkt, während sie vermutlich mit meinem verwirrt blickenden Gesicht beschäftigt gewesen war eines meiner Messer gezückt und hielt es gegen ihren Unterleib, wusste ja jetzt genau wo sie war. Ich wandte ihr meinen Kopf zu, erahnte wo ihr Gesicht war. Spürte wie mein Herz schlug und Schwindel meinen Kopf befiehl weil mir doch die Augen etwas ganz anderes vorgaukelten. „Hör zu Mädchen! Ich habe nichts gegen dich, aber wenn du mit dem Blödsinn nicht sofort aufhörst werde ich dir weh tun müssen!“ zischte ich und umfasste das Messer etwas fester. Von so etwas würde ich mich nicht aufhalten lassen! Notfalls würde ich auf meine eigenen Kräfte zurückgreifen, doch waren sie eher immer mein Ass im Ärmel und ich setzte sie Sparsam ein. Die Waffe an meinem Oberschenkel war natürlich im Holster mit einem Riemen noch zusätzlich gesichert damit sie nicht einfach raus fallen konnte bei heftigen Bewegungen, würde sie also dorthin fassen und versuchen sie zu stehlen, würde ich das Mädchen zu Boden schlagen! War mir sicher spätestens wenn sie KO war, würde der Spuk vor meinen Augen aufhören.
     
  17. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Nathanael
    Die Schüsse kamen etwas unerwartet, hatte ich mich doch auf die beiden Männer fixiert. Doch während er noch Schoß rannte ich auf die drei Männer zu, knurrte lauthals auf und sprang auf diese zu, als ich dicht genug war. Er richtete die Waffe auf mich, ohne mit der Wimper zu zucken und erwischte meine linke Schulter. Ein leises Winseln kam von mir, doch der Schmerz versiegte schnell wieder unter dem Adrenalin. Die zwei „Bodyguards“ suchten den Schutz des Hauses auf, während ich mich auf ihren Vater richtete. Stand über diesen, hatte ihn mit meinem Sprung umgerissen. Die Angst in seinen Augen, dass ich ihm nun die Kehle raus riss war kaum zu übersehen, beließ es doch mit einem Biss in den Oberarm und der Mann schrie vor Schmerz auf. War es eher selten meine Absicht wirklich zu töten, außer es handelte sich um einen Vampir. Er krabbelte unter mir davon und richtete erneut die Waffe auf mich, doch ein lautes Bellen was sich mit dem tiefen Knurren mischte und die Lefzen die ich danach hochzog und er verschwand. So schnell gab man also seine Tochter auf. Ich sah kurz auf die blutende Schulter, bevor ich umkehrte und etwas humpelnd davon galoppierte zu Hunter. Ich blieb in der Wolfsgestalt und lief schließlich nur noch hinter ihnen her, falls die Kleine doch noch Anstalten machte und Hunter überraschte, so konnte ich doch noch rechtzeitig reagieren. Wir kamen bei den anderen zwei Männern und Cécile an. Ich schnappte meine Tasche, hatten wir immer Wechsel Klamotten dabei, sollten wir uns unerwartet wandeln und verschwand hinter ein paar Ruinen eines alten Hauses auf dem Berg. Ich wandelte mich, spürte den Schmerz in der Schulter nur zu deutlich. Ich zog mich an und blickte auf die Wunde, die Kugel steckte noch und die müsste raus. Mit der Tasche im Gepäck kam ich wieder zu den fünf Leuten zurück. ,,Gut gemacht Nate, vielleicht etwas langsam reagiert aber wir haben sie.“, grinste Hunter und musterte meine Schulter, bevor ich auf sein blutverschmiertes Shirt sah. ,,Wir sollten zum Rudel zurück.“, erklärte er knapp. So packten wir unsere Sachen und ich zog die Kleine mit mir, die wir so eben entführt hatten. ,,Wie heißt du?“, hakte ich etwas kühl nach, war wohl noch etwas angefressen von der Kugel in meiner Schulter. Cécilia lächelte ihr etwas entschuldigend zu, bevor wir uns so langsam in Bewegung setzten.
     
  18. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Giulia

    Es war ein seltsames geborgenes Gefühl als er mich in seine Arme schloss, als wäre es schon immer so gewesen und die einzig logische Sache in dieser ganzen, verqueren Welt und dich erinnerte ich mich selbst daran, dass wir uns bisher kaum kannten und seine nächsten Worte hinterließen einen bitteren Beigeschmack. Ich war niemand der sich gerne einfangen und zwingen ließ, schon gar nicht von einem Vampir Orden aber es wäre die einfachste Art mit Devraj zusammen zu sein ohne ständig weg laufen zu müssen und zu hoffen, dass er mich irgendwo in den Ruinen dieser Stadt lebendig wieder fand. "Devraj ich kann nicht.." Meine Worte wurden unterbrochen, er wandte den Blick von mir und lauschte in die Schatten, ich wusste das es zu spät war und sich meine vermutlich letzte Chance soeben verabschiedet hatte, bevor ich sie hätte nutzen können. Die Wunde an meinem Arm begann unheilvoll zu pulsieren als ich unbewusst begonnen hatte an dem Stüxk Leinen, dass ich darun gewickelt hatte, zu nesteln, mein Blick glitt nervös in die Dunkelheit hinter dem hübschen Mann vor mir und ich seufzte, leise und tief, ließ den Blick sinken. "Ich habe keine Wahl mehr, nicht wahr, mein Liebster?" Die Worte kamen so natürlich über meine Lippen, bevor ich darüber hatte nachdenken müssen, doch jetzt wo sie ausgesprochen in der Luft zwischen uns hingen, hätte ich mir auf die Zunge beißen können um mein Herz nicht dermaßen offen vor mir her zu tragen.

    Yessenia

    Ich war vollkommen fasziniert von ihr, wie sie trotz allem so ruhig da stand und bemerkte das Messer erst als sie es gegen meinen entblößten Bauch drückte und das Metall kalt gegen meine Haut presste, löste sich meine bisher recht entspannte Haltung ihr gegenüber und ich runzelte die Stirn, schüttelte den Kopf unwillig bei ihren Worten. "Oh Süße, du bist nicht die erste die mir das versprichst und wirst auch nicht die letzte sein." Meine Stimme war schmeichelnd und warm, meine Intention und das Lächeln alles andere als das. Ich vergaß meinen eigentlichen Plan ihr die Waffe abzunehmen, denn wenn sie es darauf anlegte könnte sie mich nur zu schnell ausschalten und das bewies sie mir gerade zu gut, stattdessen müsste ich jetzt einfach zusehen das ich etwas Abstand zwischen uns bekam ohne das sie es bemerkte und es gab da eine Sache die immer zog, auch wenn sie mir für gewöhnlich vollkommen die Kraft und Nerven raubte. "Wir sehen uns wieder, versprochen.." flüsterte ich und hatte mich ihr entgegen gelehnt, ignorierte das dumpfe brennen auf der Haut ihrer Klinge und hatte die Lippen direkt an ihrem Ohr gehabt, bevor ein Ohrenbetäubendes Schreien die Stille durchbrach.
    Es war die eine Illusion der ich mich nicht trennen konnte, die auch ich immer selbst sah aber es war die effektivste und das wusste ich. Ein kleines, schwarzhaariges Mädchen saß auf dem Boden, kauerte mit einer kleinen Blondine Arm in Arm und sie weinten, bitterlich, als schwere Schritte zu hören waren und eine Gesichtslose, schwarze Gestalt sich über sie beugte, an den Haaren packte und auf die Beine zog, die schwarzhaarige wehrte sich und kam frei, wimmerte als die Wutentbrannte ein Messer zuckte und der kleinen blonden die Kehle aufschlitzte, das Blut sprudelte und der leblose kleine Körper sackte auf dem Boden zusammen und die Gestalt brummte, laut und unmenschlich, dass er immer kriegen würde was er wollte und er sie schon noch finden würde, als er dem schwarzhaarigen Mädchen nachlief, die Leiche zurück ließ die mit leeren Augen zu meiner Einbrecherin hinauf starrte während ich mich langsam von ihr entfernt hatte, Schritt für Schritt rückwärts gegangen und schon bei der Tür angekommen war, als die Illusion sich auflöste, ich selbst die Kraft verlor und meine Balance verlor. Fu.ck.
     
  19. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Devraj
    Ich seufzte auf und sah in ihre Augen, strahlte ihr Blick den Kummer aus den sie mit sich trug. Sie wollte nicht, oder konnte nicht. Und ihre nächsten Worten entlockten mir ein kleines Zucken der Mundwinkel, ehe ich den Kopf schüttelte. ,,Solange ich lebe, hast du immer die Wahl.“, hauchte ich leise und hörte die Rufe nach mir. ,,Verschwinde.. ich werde dich schon irgendwie finden. Ich halt sie solange auf.“, flüsterte ich leise, darauf bedacht, dass sie uns nicht hörten. Immerhin kamen ihre Schritte stetig näher. Ich hauchte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen, bevor mich die Stimmen aus diesen rissen. ,,DEV!“, hallte es gedämpft durch die Ruinen und ich verabschiedete mich fürs erste von ihr, hoffte auf das baldige Wiedersehen und das sie noch Leben würde. ,,Da draußen laufen Wölfe.“, zischte einer meiner Männer und mein Blick fiel ein letztes Mal auf Giulia. Hätte ich die Wahl sie dem Orden zu überlassen doch das würde sie mir nicht verzeihen, könnte ich meine Stellung jedoch weiter aufpushen. Es würde ja doch nichts bringen in der derzeitigen Situation, Ich machte auf dem Absatz kehrt und ging in die Dunkelheit in die sie gerade noch herein geblickt hatte. Ich blickte nicht noch einmal zurück, wollte mir den Kummer nicht ansehen und der Schmerz des viel zu schnellen Abschieds. Wieso verliebte man sich auch in solch einer Zeit? Ich schloss die Augen und lauschte den Worten der Männer, bevor ich dann wieder bei ihnen stand. ,,Ich hab sie nicht.“, erklärte ich nur knapp und sah mich um. ,,Sie war vorhin noch hier aber die Wölfe haben sie wohl.“ - André schüttelte den Kopf. ,,Sie haben eine Neue und die andere Schwarzhaarige.“ - ,,Die verschleppen sie schon den ganzen Tag.“, murmelte ich und bedachte die drei Männer, bevor ich mich umsah. War ich doch derjenige der das Kommando vorgab. ,,Riecht ihr das?“, wandte einer der drei ein und ich hob fragend eine Augenbraue. ,,Das ist Blut.“, stellte er dann fest und ich musste mich beherrschen mein Erstaunen nicht auch wirklich Ausdruck im Gesicht zu bringen. ,,Hier ist irgendein Mensch..“, murrte er und sah sich im, ehe er in die Ruinen steigen wollte. ,,Wir sollten zu den Wölfen. Sie verschleppen keine Menschen, nur Magier.“, erklärte ich sachlich und André nickte. ,,Das schafft ihr doch auch zu dritt und ich suche hier, vielleicht steckt sie ja doch noch hier irgendwo.“, murmelte der Ausreißer der Gruppe und ich knurrte leise auf. ,,Hab‘ wohl vergessen, dass du die Töne vorgibst.“, zischte ich sauer und seine Augen funkelten auf. ,,Vielleicht gebe ich ja die besseren vor.“, sein Blick kalt mir gegenüber und ich schritt vor ihn. ,,Der Rat wird erfreut sein, bei deinen Worten einem Mitglied gegenüber. Zumal du eine Chance verpasst, zwei Magierinnen zu bekommen und lieber einer eventuellen hinterher gaffst. Wir finden die Kleine.“, murrte ich und baute mich zugleich vor ihm auf, senkte er den Blick und schüttelte den Kopf. ,,Vor drei Wochen warst du selbst noch hinter ihr her wie eh und je. Wieso jetzt nicht mehr? Die Kleine ist was besonderes.“, stellte er fest und ich nickte. ,,Es bringt uns aber nichts sie weiter herumzuscheuchen und ihr die Chance zu geben uns noch mehr zu hassen, dass wir sie derart jagen. Wie du sagst, sie ist besonders. Vielleicht erkennt sie es dann auch demnächst dass sie es bei uns besser haben wird als hier allein oder bei den Wölfen. Abgesehen davon wird der Tag kommen, da wird sie ohne Schutz der Ruinen auf der Straße entlang taumeln. Die Vorräte sind knapp.“, murmelte ich und sah zu den anderen beiden, welche eifrig nickten. ,,Also sind wir uns einig?“, hakte ich sauer nach, wollte dass er mir die Ehrerbietung brachte die ich verdiente in meinem Rang, war er doch nichts weiter als ein Handlanger. Er nickte beständig und senkte den Blick erneut. ,,Gut. Dann los zu den Wölfen. Wie viele sind es?“ - ,,Immer noch vier. Doch zwei von ihnen verwundet.“, murmelte er und ich nickte, liegen wir nun als Gruppe aus diesem Stadtteil. ,,Ich fordere noch mehr Männer, zwei von euch spähen sie noch aus solange bis die anderen kommen. Sie dürfen nicht ins Rudel gelangen, dann haben wir keine Chance.“, erklärte ich den Plan und sie nickten erneut. André erklärte, dass sie zuletzt auf dem Hügel waren und so machten sich die andere zwei dorthin. Forderte ich die Unterstützung die wir noch bräuchten und hörte doch mit einem Mal ein lautes Aufheulen nach weniger Zeit. ,,Da sind die wirklich so doof und lassen sich erwischen.“, knurrte ich und beherrschte mich, nicht die Hand vor meine eigene Stirn zu hauen aus Dummheit der anderen. War ich manchmal doch nur mit Idioten gesegnet.
     
  20. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Giulia

    Ich wäre wohl bis ans Ende der Welt mit ihm gegangen, hätte er mich in diesem Moment nur darum gebeten, aber er tat es nicht und im Nachhinein wäre ich darüber auch definitiv froh, denn ein Leben unter den Fittichen jener Geschöpfe die so willig Leid über uns alle brachten, konnte ich mir nicht vorstellen, ganz davon abgesehen das mir die Struktur dieser Orden nicht gefiel. Eine Hierarchie in der ich sehr weit unten stünde war nicht mein Gedanke von einer freien Zukunft. Sein Kuss entlockte meinem Herz einen übermütigen Salto, doch viel zu schnell war es vorbei, die Stille durchrissen von einer rauen Stimme irgendwo hinter ihm und Devraj ging, ließ mich schon wieder zurück und ich hoffte, dass er recht hatte und er mich finden würde. Schnell klaubte ich meine Sachen zusammen, es gab nicht viel was ich mit mir tragen konnte und noch weniger das ich besaß, die Kleider an meinem Körper und eine warme Jacke hatte ich hier erst gefunden, meine löchrige Jeans und das furchtbar verschmutzte Shirt getauscht, dass ich die letzten Tage getragen hatte gegen das schwarze Hemd und die engen Hosen die ich in dem Waisenhaus gefunden hatte. Ein glücklicher Zufall aber definitiv von Vorteil, wenn es erst einmal kälter werden würde. Einen Augenblick lang konnte ich Devraj noch sprechen hören, er klang angespannt und ich hätte schwören können sein Knurren vernommen zu haben, dass mir bis ins Mark widerhallte und das Blut in den Adern gefrieren ließ. Schnell weg, von all' dem Giulia! mahnte mich meine innere Stimme und ich gab ihr Recht, steckte in die Tasche eines der Bücher und die wenigen Vorräte, ehe ich sie schilderte und in die Gegengesetzte Richtung aus der Ruine kletterte, der Weg war uneben und die Stadt würde bei Einbruch der Dunkelheit kein Ort sein, an dem ich in der Öffentlichkeit laufen wollte, also hieß es schnell ein weiteres Versteck zu finden.
     

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