[RS] Reitstall Drei Eichen

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Loki, 14 Jan. 2017.

  1. Loki

    Loki ihr glaubt ihr seid schlau, ich weiß ich bin dumm

    Ja, über die Kreativität des Namens und der Grundidee lässt sich streiten, aber ich habe gerade verdammt Lust auf so ein klassisches Reiterhof-RS. xD

    Der Reitstall, an dem unser kleines RS spielt, befindet sich in der Nähe eines kleinen Dorfes. Rund herum hat man viele Felder und Wälder - ein schönes Gebiet zum Ausreiten. Die Anlage ist noch jung und modern gehalten. Eine 20x60m Reithalle, ein großer Außenreitplatz (70x35m) und ein Springplatz (Rasen, 50x100m) bieten ideale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Training und auch lockeres Reiten. Auf den große Koppeln und in den großräumigen Boxen mit Paddock können die eingestellten Pferde ihre freie Zeit genießen. Zudem findet man eine Führanlage und ein Pferdesolarium vor.
    Egal ob Turnier- oder Freizeitreiter, Pferdebesitzer oder Reitbeteiligung, erstellt euch euren Wunschcharakter. Nur einen Schulbetrieb gibt es dort nicht, also auch keine Schulpferde.

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    Reiter
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Charakter:
    Reiterinfos*:
    Sonstiges:

    Pferd
    Name:
    Alter:
    Geschlecht:
    Rasse:
    Aussehen:
    Charakter:
    Besitzer:
    Ausbildungsstand:
    Sonstiges:

    *Wie lange reitet der Charakter? Inwieweit hat er Erfahrungen? Welcher Ausbildungsstand etc.


    Viel Spaß!
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Jan. 2017
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  2. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    (Genau darauf hatte ich auch letztens Lust, aber ich dachte, da macht keiner mit. :D )

    Reiter
    Name: Amelie Weber
    Alter: 21
    Aussehen: Amelie hat hellblonde Haare mit Naturwellen. Sie ist eher klein und zierlich mit heller Haut und blau-grauen Augen.
    Charakter: Amelie ist eine echte Frohnatur. Aufgeschlossen und freundlich begegnet sie allen Leuten. Außerdem ist sie sehr ehrgeizig und Fortschritte spornen sie immer mehr an. Andererseits demotivieren sie Rückschritte oder auf der Stelle treten sehr. Für sie muss immer alles so schnell wie möglich gehen.
    Reiterinfos*: LK5 erreichte sie mit ihrer alten Reitbeteiligung Damaska, die jetzt jedoch verkauft wurde.
    Sonstiges: Nachdem ihre Reitbeteiligung, die kleine Schimmelstute Damaska, verkauft wurde, entschied Amelie sich, ihr erstes eigenes Pferd zu kaufen.

    Pferd
    Name: Eibenkaiser
    Alter: 8
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Trakehner
    Aussehen: Eibenkaiser ist ein sehr dunkler Schwarzbrauner mit ausgeprägten braunen Stellen an Maul und Flanke. Ein Stern und eine Schnippe zieren sein Gesicht. Er hat volles Langhaar, die Mähne zu einer Tuniermähne getrimmt. Er hat ein Stockmaß von 163cm und eine athletische Figur.
    Charakter: Der Wallach ist sehr energiegeladen und braucht viel Bewegung. Im Umgang ist er etwas zappelig und unkonzentriert. Es braucht etwas Übung, um seine Aufmerksamkeit zu sich zu holen. Auch unter dem Sattel neigt er zum Rennen, vor allem auf Hindernisse rast er zu. Wenn er gut ausgelastet ist, merkt man aber, was für ein lieber und verschmuster Kerl er ist.
    Besitzer: Amelie Weber
    Ausbildungsstand: Vielseitigkeit L
    Sonstiges:
     
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  3. Samanta

    Samanta Leseratte

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    Reiter
    Name: Jan Philipp Kraus
    Alter: 30 Jahre
    Aussehen: Jan hat kurze, schwarze Haare und grün-braune Augen. Sein kantiges Gesicht wird durch seine kurze, gerade, aber breite Nase und seine schmalen Lippen dominiert. Sein Bart ist immer ordentlich auf einen 3 Tage Bart gestuzt. Er ist schlank und sportlich muskulös, nicht zu übertrieben, aber man sieht ihm an, dass er schwere Arbeit nicht scheut. Mit seinen 1,92 m ist er recht groß. Meistens trägt er ein Hemd und eine modische Jeans dazu. Reitklamotten gefallen ihm nicht sonderlich und stehen ihm auch nicht, sodass er es nicht einsieht, wieso er sich in diese Dinge zwängen sollte.
    Charakter: Jan ist ein freundlicher und besonnener Mann, der mitten im Leben steht und weiß, was er will und was für ihn wichtig ist. Er ist meistens gut gelaunt und lässt sich so schnell von nichts unterkriegen. Von Hinterhältigkeit hält er nichts und solche Leute streicht er auch einfach aus seinem Leben. Er ist eher der stille Typ, aber wenn er redet, dann hat er viel zu erzählen, da er schon viel rumgekommen und sich erst seit zwei Jahren endgültig häuslich niedergelassen hat. Er gibt gerne Tipps, wenn jemand Schwierigkeiten hat und ist offen für neue Erfahrungen und Leute.
    Reiterinfos*: Er reitet seit er ein kleiner Junge ist, da seine Eltern schon immer Pferde hatten. Während seiner Reisen durch die Welt hat er auf verschiedenen Farmen und in verschiedenen Dressur-und Springställen gearbeitet und hat sich das ein oder andere angeignet. Besonders die Art des Natural Horsemanship hat ihn fasziniert und er hat es in sein Training mit einbezogen. Er ist vorallem Dressurreiter, aber auch dem Springen ist er nicht abgeneigt, hat aber mehr Erfahrung in der Dressur.
    Sonstiges: Mit 24 Jahren hat er seinen Job als Immobilienmakler an den Nagel gehängt und eine Ausbildung zum Bereiter absolviert. Seitdem nimmt er Gelegenheitsjobs an, arbeitet als Reitlehrer und ist auf der Suche nach einem eigenen Hof, auf dem er seinen Traum leben kann. Solange, bis er einen eigenen Hof hat, hat er sein Pferd im Reitstall Drei Eichen untergestellt. Er ist bereits seit 3 Jahren, also direkt nach seiner Ausbildung, auf dem Hof.

    Pferd
    Name: Ladykiller
    Alter: 7 Jahre
    Rasse: Mecklenburger Warmblut
    Aussehen: Ladykiller ist ein Brauner - im eher dunklen Braunton - mit schwarzem Langhaar, also ein typischer Mecklenburger. Er ist 1,78 m groß und gut bemuskelt. Er hat einen recht kurzen, aber bemuskelten Hals und besitzt eine Schnippe. Ansonsten hat er keinerlei Abzeichen. Er hat einen recht gedrungenen Körper, aber lange, sehr feingliedrige Beine.
    Charakter: Ladykiller ist ein wahrer Ladykiller. Ein Macho vor dem Herren, der sich seines Hengstseins noch recht bewusst ist. Beim Reiten ist er ein wahrer Schatz und ein Verlasspferd. Seine Begabungen liegen sowohl in der Dressur, als auch im Springen. Ein Erbe, das wohl sein Großvater ihm noch mitgegeben hat. Er kann sehr verschmust sein und ist ein ausgeglichenes Pferd, mit dem man auch ohne Probleme ins Gelände gehen kann.
    Besitzer: Jan Philipp Kraus
    Ausbildungsstand: Dressur Klasse A, Springen Klasse E
    Sonstiges: Jan Philipp hat ihn roh mit 3 Jahren gekauft und ihn dann mit vier Jahren angeritten. Mittlerweile sind sie auf dem Weg zur L-Dressur, Jan will sich und dem Hengst aber Zeit lassen, da er ihn nicht überfordern will. Momentan gehen die beiden oft ins Gelände, machen Natural Horsemanship oder Springen, um etwas Abwechslung ins Training zu bekommen. Jan ist niemand, der jedes Wochenende aufs Turnier geht, aber um im Training zu bleiben und Ladykiller langsam an die Turniersituation heranzuführen, geht er mindestens 6 Mal im Jahr auf ein Turnier.
     
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  4. Loki

    Loki ihr glaubt ihr seid schlau, ich weiß ich bin dumm

    Reiter
    Name: Tessa Hauptmann
    Alter: 20 Jahre
    Aussehen: Tessa ist ein mittelgroßes Mädchen von schmaler, dennoch wohlproportionierter Statur. Ihre dicken, kupferblonden Haare, die sie meist geflochten trägt, reichen ihr etwa bis zur Mitte ihres Rumpfes. Die dunklen Augen, die Stupsnase und die wenigen Sommersprossen im Gesicht verleiten Tessa etwas Süßes, weshalb sie durch ein Lächeln schon oftmals bekommt, was sie haben möchte. Auch im Stall legt Tessa einen großen Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild, weshalb man sie selten im schmuddeligen Hoodie zu Gesicht bekommt.
    Charakter: Es wäre nicht fair, Tessa einfach stumpf als arrogant zu bezeichnen. Sie ist zwar sehr auf das Äußere bedacht und durch ihre recht wohlhabenden Eltern hat sie auch stets die Möglichkeiten, die neuesten Kollektionen für sich und ihr Pferd zu kaufen, doch sie verspürt auch keine Abneigung gegenüber Jenen, die diese finanziellen Mittel nicht haben.
    Reiterinfos*: Mit sechs Jahren hatte Tessa ihre ersten Reitstunden, mit neun ihr erstes Pony, Jumper, ein Welsh-Pony Wallach, mit dem sie schon ihre ersten Turniere ritt. Als sie zu groß wurde, es noch zu reiten, wurde der Wallach verkauft und mit 15 Jahren bekam Tessa ihr aktuelles Pferd von ihren Eltern gekauft. Mittlerweile reitet sie Turniere in der Vielseitigkeit auf L-Niveau.
    Sonstiges:

    Pferd
    Name: Petite Fleur
    Alter: 12 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Rasse: KWPN
    Aussehen: Petite Fleur ist eine 1,70m große Apfelschimmelstute mit einem wachen und aufmerksamen Blick. Das Langhaar der Stute ist von einem dunklen Grau, die Mähne stets kurz geschnitten.
    Charakter: Grundliegendend ist Petite Fleur ein freundliches Pferd, das vom Boden aus selten ungehorsam ist. Beim Reiten sieht das anders aus. Wie es typisch ist für Stuten, hat auch sie hin und wieder ihre zickigen Tage. Wenn sie auch mal in der Reithalle eine Ecke vollkommen unheimlich findet, ist sie im Gelände ein absolutes Verlasspferd, wenn auch manchmal etwas stur.
    Besitzer: Tessa Hauptmann
    Ausbildungsstand: Vielseitigkeit L
    Sonstiges: -
     
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  5. Leaenna

    Leaenna Killjoy

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    Reiter
    Name
    : Tizian Ginttrich
    Alter: 23 Jahre
    Aussehen: Tizian ist mit seinen 1,84 m ein durchschnittlich großer junger Mann, seine Figur ist sportlich, das ist ihm wichtig. Seine Gesichtszüge sind recht scharf geschnitten, in den letzten Monaten haben sie sichtbar ihre kindliche Weichheit verloren. Oft lässt sich der Hauch eines leichten Bartes an seinen Wangen und dem Kinn erkennen, aber lang lässt er ihn selten wachsen. Das mausbraune Haar trägt er an der längsten Stelle, oben am Kopf, gerade lang genug, dass es Spaß macht, mit den Fingern hindurchzufahren (was er, übrigens, nicht besonders leiden kann), während es im Nacken und um die Ohren immer kurzgestutzt ist. Tizian gibt sich Mühe, jeden Morgen einen ordentlich Scheitel in die feinen Strähnen zu ziehen, obwohl sich der meistens schon nach wenigen Minuten wieder in Luft auflöst. Seine Augen sind von einem auffällig satten, hellblauen Farbton und geben ziemlich viel von dem Preis, was in Tizian vorgeht - Er konnte das noch nie gut verstecken.
    Charakter: Tizian ist ein selbstbewusster Mensch, der kein ständiges Lob braucht, um zu wissen, dass er etwas gut macht; auch, wenn es gelogen wäre, zu behaupten, dass er sich nicht trotzdem herzlich über nette Worte freut. Er hat, und das darf man ihm ruhig positiv anrechnen, nie seine Kritikfähigkeit verloren und ist immer offen für ehrliche Ratschläge und Meinungen, egal, ob es nun um das Reiten geht oder um etwas anderes. Mit seiner unkomplizierten Art und seinem Pflichtbewusstsein ist Tizian seinem Pferd überraschend ähnlich, beide geben sich viel Mühe, in allem, was sie tun, und halten schlechte Launen - die nunmal jeder mal hat - so gut es geht von anderen fern.
    Reiterinfos: Tizian ist ein später Wiedereinsteiger, der zwar als Kind schon einmal Reitunterricht hatte, dann jedoch fast 10 Jahre nicht mehr im Sattel saß. Aber er lernt schnell und legt eine gute Mischung aus Ehrgeiz und Tierliebe an den Tag, sodass er sich in den zwei Jahren, die er Casparhauser nun schon besitzt, auf ein sehr solides E-Niveau hochgearbeitet hat, und in dieser Klasse auch schon eine Hand voll Schleifen sammeln durfte. Er nimmt regelmäßig Unterricht und startet ab und zu auf kleineren Turnieren im Umkreis.
    Sonstiges: Tizian kam durch seine Zwillingsschwester Valentina zum Reiten, als die beiden noch Kinder waren. Anfangs ging er eher unfreiwillig mit, wenn sonst niemand auf ihn hätte aufpassen können, und sah Valentinas Reitstunden zu. Irgendwann hat er es dann eben auch selbst mal ausprobiert - und dann sah auf einmal es eine ganze Zeit lang sogar so aus, als würde Tizian seine Schwester vollkommen ausstechen, weil er so einen Schnellstart hinlegte. Valentina war beleidigt und hörte mit dem Reitsport auf und Tizian erklärte seinen Eltern, er wolle ein eigenes Pony haben. Ein Wunsch, der ihm natürlich nicht erfüllt wurde. Nicht, so lange die Pubertät noch bevorstand, in der ein Junge doch sicherlich das Interesse an Pferden verlieren würde. Die Diskussion zog sich hin, bis Tizian zwölf Jahre alt war und tatsächlich aufhörte. "Wir haben doch gesagt, er wird das nicht durchziehen", sagten seine Eltern. Fast 10 Jahre später fielen sie dann aus allen Wolken, als ihr Sohn ihnen seinen neusten Kauf präsentierte: einen Wallach. "Ich habe doch gesagt, ich will ein eigenes Pferd", sagte Tizian.

    Pferd
    Name
    : Casparhauser
    Alter: 10 Jahre
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Holsteiner
    Aussehen: Caspar ist ein ein 1,74m großer Fuchs mit vier hochweiß gestiefelten Beinen und einer schmalen Blesse, die sich von oben rechts nach unten links schräg über die Pferdenase zieht. Er hat große, ausdrucksstarke Augen und eine stets kurz und gerade gehaltene Mähne. Mit seinen langen Beinen und seinem langen Hals hat er sich den Spitznamen "Elch" redlich verdient. Wenn er jedoch ordentlich geritten wird, wirkt Caspar lange nicht so ungelenk, wie man im Vorfeld denken könnte, sondern tritt vertrauensvoll an die Hand und legt mit seinen raumgreifenden Schritten in kurzer Zeit einiges an Metern zurück.
    Charakter: Casparhauser ist ein gutmütiger Wallach, der stets bemüht scheint, es seinem Reiter recht zu machen. Anfängern verzeiht er schon mal gröbere Fehler, und ungeübte Reiter können sich darauf konzentrieren, an ihrer Hilfengebung zu feilen, ohne Angst haben zu müssen, dass das ausgeglichene Pferd unter ihnen wegspringt, doch erst unter Fortgeschrittenen kommt Caspars wirkliches Potential zum Vorschein. Vor einem Sprung oder beim Galopp im Gelände wird er schon gerne mal schnell, jedoch nie unkontrollierbar. In der Box oder auf der Weide ist er ein freundlicher, verschmuster Kerl.
    Besitzer: Tizian Ginttrich
    Ausbildungsstand: Dressur und Springen etwa A-Niveau
    Sonstiges: //
     
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  6. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

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    Reiter
    Name: Mira Baumgartner
    Alter: 25
    Aussehen: Miras rundes Gesicht scheint immer freundlich gestimmt, was vermutlich an den natürlich nach oben geschwungenen Lippen liegt und durch die sanften Grübchen in den Wangen nur verstärkt wird. Eine handvoll dunkler Sommersprossen verteilt sich auf ihrem Gesicht und Schultern, die helle Haut hat immer einen rosafarbenen Hauch und ihm Kontrast dazu stehen die Kinnlangen, schwarz gefärbten Haare mit dunkelgrünen Spitzen. Mit ihren 177cm ist Mira im typischen Deutschen Durchschnitt und ihre Figur lässt sich wohl am besten mit sportlich aber nicht zu dünn bezeichnen, dafür nascht sie auch einfach zu gerne von ihren Kreationen in der Küche.
    Charakter: Eigentlich ist Mira ein sehr bodenständiger, gelassener Mensch der sich seine Ruhepole sucht und an denen gerne festhält. Ihre Arbeit ist jedoch häufig sehr stressvoll und dementsprechend gehetzt kommt sie an so manchen Tag am Stall oder Zuhause an und braucht dann eine Weile um wieder runter zu kommen, auf "normales Tempo" und ohne es dann böse zu meinen, kommen Unterhaltungen und Kommentare kurz angebunden und schnippisch rüber. Dabei redet sie gerne und ausgiebig über Dinge die ihr am Herzen liegen und das scheint eine ganze Menge zu sein, gibt es doch kaum etwas, dass die junge Frau nicht mag. Mira weiß wo sie beruflich hin will und was ihre Zukunft privat bereit halten soll, doch was das Reiten angeht ist sie schnell mal verunsichert und sucht sich dann auch Hilfen und Lösung um ihre Ängste und Sorgen in Angriff zu nehmen.
    Reiterinfos*: Zum Reiten kam Mira wie die Jungfer zum Kind - Opa Heinrich stand zu ihrem neunten Geburtstag mit Pony Felix im Garten, eine dicke rote Schleife um den Hals und das Strahlen in Miras Augen, alles war perfekt. Für einen Moment. Das das alles gar nicht so einfach war und das Felix, ein stures Mix-Pony, häufig andere Ideen hatte musste Mira auf die harte Tour lernen, doch heute kann sie über die häufigen Stürze und Diskussionen die sie mit dem Pony geführt hat nur Lachen. Nachdem Mira zu groß für Felix wurde ist sie eine Weile Schulpferde geritten ehe sie mit 16 eine Reitbeteiligung auf einer feinen Deutschen Reitpony Stute hatte, bis diese vor drei Jahren mit 27 eingeschläfert wurde. Bis dahin war Mira vor allem im Springen auf kleineren Turnieren unterwegs gewesen, hatte stets Unterricht genommen und Pony Felix wurde noch gefahren. Erst letztes Jahr im Frühling kam sie, abermals durch Zufall, an ihren Wallach, mit dem sie seit dem wieder Freizeitmäßig im Sattel sitzt.
    Sonstiges: Mira ist meistens am frühen Mittag schon am Stall anzutreffen und verbringt dann auch gerne viel Zeit dort, denn "Wenn ich nach Hause komme, falle ich nur noch ins Bett und schlafe!" und dafür ist ihr der Tag zu schade. Sie wohnt erst seit etwas über einem Jahr in der Gegend und hat die große 3-Zimmer-Wohnung ganz für sich. Für sich und ihre Schildkröte Peter.

    Pferd
    Name: Fürst Metternich von Winneburg
    Alter: 7 Jahre
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Hannoveraner
    Aussehen: Der Wallach hat ein beachtliches Stockmaß von 181cm und könnte, wie Mira schockiert festgestellt hat, noch ein, zwei Jahre weiter wachsen. Er hat ein eher stämmiges jedoch gut bemuskeltes Exterieur, mit einem klaren Kopf und großen Kulleraugen. Nepomuk, wie er von Mira gerufen wird, ist ein Dunkelfuchs ohne Abzeichen an den Beinen. Über seine Stirn breitet sich symmetrisch ab dem Wirbel zwischen den Augen eine Laterne, die beide Nüstern umfasst und unterm Kinn abschließt.
    Charakter: Nepomuk ist durchaus lernwillig, nur noch recht unerfahren und dementsprechend schnell überfordert, wobei er es seinem Reiter doch nur Recht machen will. Wenn es dann auf beiden Seiten nur ein riesiges Fragezeichen gibt, schaltet er gerne mal auf Autopilot und macht seine eigene Sache, wobei er nie böse wird sondern lediglich versucht zu gefallen. Vom Boden aus, mit Mira an seiner Seite, kann ihn absolut nichts aus der Ruhe bringen und es könnte vermutlich eine Bombe neben ihm einschlagen ohne das er mit der Wimper zucken würde.
    Besitzer: Mira Baumgartner
    Ausbildungsstand: Dressur und Springen E
    Sonstiges: //

    Pferd
    Name: Felix
    Alter: 21 Jahre
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Ponymix
    Aussehen: Schwarzbraunes Pony mit kleinem Weidebauch, der in Mühseliger Kleinarbeit wieder abtrainiert werden muss, ist Felix knapp 124cm groß und hat eine fast rosa anmutende Schnippe, die auf seiner Lippe sitzt und sich zu seiner Nüster zieht und dem Pony ein keckes Grinsen zu geben scheint. Seine Mähne sieht selbst nach der ausgiebigen Pflege immer leicht explodiert aus ("Das ist bestimmt Isländer und Shetlandpony. So viele Haare!!!") und auch der Schweif ist häufig ein wirres Ungeheuer. Dabei kann er frisch geputzt und gefettet noch richtig etwas her machen, trotz der ersten Stichelhaare die sich auf der Stirn ausbreiten.
    Charakter: Noch immer hat er einen sturen Ponykopf, nur die ganzen Jugenflausen hat er mittlerweile nicht mehr im Kopf. Wenn er nicht von der Weide will, bleibt er stehen, bis man es ausdiskutiert hat und man kann es ja ruhig mal langsam angehen lassen, wenn es nach Felix geht. Dabei ist er, wenn er erstmal eingespannt ist, richtig motiviert und arbeitswütig.
    Besitzer: Mira Baumgartner
    Ausbildungsstand: Dressur A, Eingefahren.
    Sonstiges: //
     
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  7. peachyes

    peachyes Bekanntes Mitglied

    (Läuft das Rs noch?)
     
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  8. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

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    Reiter
    Name: Camille (Cami) Mitchell
    Alter: 26 Jahre
    Aussehen: Cami hat helles blondes Haar welches ihr bis zu der Rückenmitte wie ein seidiger Wasserfall hinabfällt, man könnte sie fast als eine Weißblondine bezeichnen. Das Gesicht der hübschen 26 Jährigen scheint fast makellos, nur eine kleine Narbe am Kinn täuscht dieses nahezu perfekte Bild. Ihre hohen Wangenknochen unterstreichen die Eleganz und die dunkelblauen Meere scheinen einem in jeder Lebenslage etwas Freude und Hoffnung zu vermitteln. Die dunkelblauen Augen mit hellblauen Einschlüssen sind umrandet von dichten schwarzen Wimpern und die zwei fein gezupften Augenbrauen in einem etwas dunklerem Farbton der Haare verleiten dem ganzen Gesicht noch etwas mehr Klasse. Die feine Stupsnase rundet es mit einem etwas 'süßerem' oder auch kindlicherem Schein ab. Alles in allem könnte man meinen sie sei einer Zeitschrift entsprungen. Der zierliche Körper, mit den Rundungen, an jeder Stelle wo sie bei einer Frau eben zu sitzen haben, wirkt athletisch dank ihrem Hobby. Sie eifert da sehr hinter her und geht zudem noch Joggen und macht so manche Übungen noch nebenbei Zuhause. Die volle Brust, gut eine Handvoll, lässt sie doch nicht zu üppig erscheinen bei dem gesamten Körperbild. Meist trägt Cami jedoch weitere Sachen und eben auch solche, die ihren Körper gut verdecken. Selbst im Sommer verzichtet sie gut und gerne auf Shorts oder Röcke - auch wenn sie diese gerne trägen würde, es geht meist nicht ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
    Charakter: entwickelt sich
    Reiterinfos*: Camille ist eine bekannte Reiterin in der Dressurszene. Hier und da hat sie auch schon den Springsport ausgetestet mit ihrem, zur Verfügung gestelltem, Springpferd aber sie entschied sich doch für ihren treuen Rappen und die Dressur. Auch wenn sie hier und da gerne noch einmal einen kleinen Sprung wagt und sich an manchen Tagen doch ein deutsches Sportpferd wie Balthasar herbeiwünscht.
    Sonstiges: Sie zog erst vor kurzem mit ihrem Verlobten Phil in die Gegend und stellt ihren Pura Raza Española Hengst im Gestüt mitunter.

    Pferd
    Name: Sueño Negro (Schwarzer Traum)
    Alter: 7 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Pura Raza Española
    Aussehen: Sueño Negro ist ein Rappe wie er im Buche steht. Sein schwarzes kurzes Fell glänzt, als hätte man ihn gerade mit Öl eingerieben und das eigentlich immer. Er verspricht nicht nur viel in der Dressur sondern könnte sich ebenso gut als Deckhengst machen, denn er spiegelt jede Kleinigkeit der Zuchtkriterien wieder. Sein großer, leicht gewölbter Hals mit den prächtigen Muskeln, der leicht abfallenden Kruppe und natürlich wie üblich das Langhaar welches sehr üppig ausfällt. Den edlen Kopf ziert eine kleine Flocke, die fast schon geometrisch perfekt aussieht und dazu die kleine rosafarbene Schnippe an seinem Maul. Zudem weißt der Hengst, etwas zuchtuntypisch, hinten zwei weiße Fesseln auf und vorne zwei weiße Kronen an seinen kräftigen Beinen. Diese viermal weiße Kombi lässt seine Tritte und Schritte noch eleganter wirkend und es scheint, als würde er nur so durch das Viereck schweben.
    Charakter: brav, umgänglich, völlig Hengstuntypisch, verschmust, treu, loyal
    Besitzer: Camille Mitchell
    Ausbildungsstand: Dressur bis zur Klasse L platziert - potenzial für mehr. Keine Ambitionen im Springen, außer vielleicht ein Cavaletti zum Spaß
    Sonstiges: Ist im Besitz von Camilla seit Fohlenzeit an.

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    Reiter
    Name: Caden Parker
    Alter: 28 Jahre
    Aussehen: Caden ist ein großgewachsener Mann mit breiten Schultern und definierten Muskeln. Das Tattoo am inneren Unterarm zeigt eine dornige Rose in schwarz weiß und nur die Wenigstens können mit diesem Gang-Tattoo was anfangen. Naja, was will man über den Schwarzhaarigen groß sagen? Sein kurzes Haar im Undercut-Stil mit einem seitlichen Schnitt und die grauen Augen verraten nicht allzu viel. Die helle Narbe auf der sonst so sonnengebräunten Haut neben seinem Auge lassen ihn noch düsterer wirken. Zudem ist sein Rücken mit einigen Narben versehen, kleine Einschnitte von Messern, kleine Brandlöcher, natürlich eben alles verheilt. Die Zeit hat nun mal einige Spuren an dem 28-jährigem gelassen. Nicht nur äußerlich. Das er frisch aus dem Knast kommt ist wohl kein Geheimnis, daher ist er auch so gut trainiert, was soll er da sonst schon groß veranstalten? Wie schon erwähnte zeichnen sich auf seinem Rücken diverse Narben, ebenso auf der Brust und unter dem letzten Rippenbogen, doch Caden selbst macht das nichts aus. Er gibt regelrecht einen Sch.eiß drauf, was andere von ihm denken. Seine Vergangenheit geht ja auch hier keinen was an. Zu dem kleinem Gangtattoo zeichnet sich noch ein weiters auf seiner rechten Schultern, über den Oberarm und über Brust und Rücken. Ein echtes Tribal mit markanten Zügen, spiegelt es ein wenig Caden selbst wieder - wenn man ihn genauer kennen würde.
    Charakter: entwickelt sich
    Reiterinfos*: Caden hat keinerlei reiterlichen Erfahrung, lediglich etwas im Umgang mit Pferden, er wuchs auf einer Farm auf. So gelangt er nach dem erfolgreichen Ausharren des Knasts öfter mal auf Höfe wo er als waschechter Stallbursche arbeiten soll/darf. Eben um seiner Bewährung etwas mehr Glanz zu verleihen.
    Sonstiges: Caden saß schon des Öfteren im Knast, wie schon erwähnt hilft er danach - dank seinem Bewährungshelfer - öfter in Reitställen aus. Diesmal erklärte sich Familie Garcia bereit dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Juli 2020 um 5:05 PM Uhr
  9. Rose1

    Rose1 Aktives Mitglied

    Reiter
    Name: Nina Hagen
    Alter: 19
    Aussehen: Nina hat dunkle Locken, die ihr bis über die Schultern reichen. Sie hat dazu passende schwarzbraune Augen und einige Sommersprossen. Nina besitzt ein schönes, fast schon feenhaft elegantes Gesicht mit hohen Wangenknochen und langen Wimpern. Allgemein wirkt sie hübsch und ist eher athletisch gebaut. Obwohl sie mit ihren 17 Jahren noch nicht ganz ausgewachsen ist, misst sie bereits 1,80 cm. Ihr Stil ist sehr modisch und wird von teuren Markenklamotten dominiert.
    Nina trägt oft auch freizügige und figurbetonte Teile, die sie sehr selbstbewusst wirken lassen.
    Zuhause und bei engen Freunden läuft sie jedoch auch in Hoodies und Leggins herum.
    Charakter: Nina wirkt oft ein wenig kühl und abgehoben. Meistens meint sie es nicht so, genießt es aber ihr angeknackstes Selbstbewusstsein durch ihren Besitz aufzupolieren. Da ihre Eltern beide Unternehmer sind, haben sie kaum Zeit für ihre Tocher und versuchen ihr deshalb jeden Wunsch zu erfüllen. Tief in ihrem Inneren ist das Mädchen oft unsicher und wünscht sich wahre Freunde, tut sich jedoch schwer darin, Beziehungen aufzubauen und zu halten. Nina ist sehr ehrgeizig und klug, was sie schon zu vielen schulischen und reiterlichen Erfolgen brachte.
    Reiterinfos: Nina reitet schon seit vielen Jahren und gehört zu den größten Hoffnungsträgern des Spring- und Vielseitigkeitssport. Ihr Vater sponsert sie vollkommen und kauft die besten Pferde, verschafft ihr Stunden bei den besten Trainern des Landes und stattet sie mit modischen Trainingsklamotten aus.
    Dafür will er jedoch auch die nötigen Erfolge sehen. Nina selbst möchte sich eigentlich nur eine schöne Zeit mit ihrer Stute machen und natürlich auch einige Turniere bestreiten. Aktuell ist das Paar auf M-Niveau und hat schon einige große Erfolge erreicht.
    Sonstiges:

    Pferd
    Name: Be my love (Spitzname Love oder Lovely)
    Alter: 9
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Trakehner
    Aussehen: Be my love ist eine blutgeprägte, muskulöse Rappstute, die oft so wirkt als wäre sie einem Pferdefilm entsprungen.
    Unverwechselbar macht sie ein kleiner weißer Stern am Kopf und die vier weißen Fesseln.
    Charakter:Charakterlich ist Love eine typische Diva, womit sie jedoch sehr gut zu Nina passt. Sie buckelt öfters und testet ihre Reiter immer aus. Zudem verabscheut sie zu kurze Zügel und unsanfte Hilfen und tickt dann auch öfters aus. Hat man ihr Vertrauen jedoch mal gewonnen, ist Love eine treue Begleiterin, die durch ihren Ehrgeiz und ihre Loyalität hervorsticht.
    Sie würde auch über Hindernisse springen, die 2m hoch sind, obwohl das sicher nicht gut ausgehen würde.
    Die Stute ist in ihrer Rosse unausstehlich und wären ihre Papiere nicht so gut wäre sie schon lange kastriert.
    Besitzer: Nina Hagen
    Ausbildungsstand: M-Springen und M-Vielseitigkeit,
    Sonstiges:
     
  10. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

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    Reiter
    Name: Santiago (alias 'Tiago') Garcia
    Alter: 28 Jahre
    Aussehen: Tiago ist ein mit seinen 1,90 m ein hochgewachsener junger Mann. Sein Körperbau ist athletisch angehaucht und sehr gut in Form, die Muskeln sind definiert und wohlgeformt. Seiner Herkunft getreu ist seine Hautfarbe vom Grund her oliv und er hat wohl die typische Reiterbräune im Sommer -wobei er sich manchmal auch erlaubt die Koppeln ohne Shirt abzuäppeln, damit der Rest des Oberkörpers mit den Armen und dem Gesicht mitzieht. Seine Glieder sind lang und sehnig und die Hände sprechen von der täglichen Arbeit. Ein männliches und markantes Gesicht hat er auch, mittlerweile sind wohl auch die letzten kindlichen Züge daraus gewichen und zeigen einen schönen Mann. Wenn er lächelt entblößt er Grübchen jeweils links und rechts an seinen Wangen. Die Lippen sind sinnlich geschwungen, wobei die untere Lippe dicker ist als die obere. Eine stolze gerade Nase liegt darüber, die in der Mitte einen kleinen Knubbel hat der von einer alten Verletzung herrührt. Zwei dunkelbraune Augen sehen einem warm entgegen, vermitteln einem das Gefühl das egal was passiert, man auf ihn immer zählen kann. Das Feuer das dahinter lodert, lässt so mancher Dame die Knie weich werden. Beim genauen hinsehen erkennt man die verschiedenen warmen Brauntöne darin die irgendwie auch wieder etwas beruhigendes haben. Umrandet werden die schönen wachen Augen von dunklen langen Wimpern, wofür ihn wohl jede Frau beneiden würde, darüber sitzen zwei dichte etwas breitete Augenbrauen die die selbe Farbe haben wie sein Haupthaar. Das Haar welches im Undercutstil geschnitten ist Espresso farben, dementsprechend schimmern sie in einem warmen dunklen Braun wenn die Sonne richtig rein fällt. An seinen Wangen ruht gerne mal ein Dreitage Bart was ihm nochmal ein Sahnehäubchen an sexyness verleiht. Generell ist Tiago wohl ein Paradebeispiel wie umwerfend Latinos aussehen können und sein natürlicher Charme wirkt manchmal wohl sehr entwaffnend.
    Charakter: Entwickelt sich im Spiel, ich sage nur so viel; Mucho fuego español!
    Reiterinfos*: Bei Tiago könnte man wohl sagen das er das Reiten wohl noch vor dem Laufen gelernt hat. Aufgewachsen im Herzen Andalusiens erlernte er natürlich zuerst die klassische spanische Reitkunst und bildet Pferde auch nach diesen Grundsätzen aus. Als er dann mit seinen Eltern nach Deutschland kam, erlernte er auch die Dressur und fand auch seine Leidenschaft für die Vielseitigkeit, blieb dennoch im Grunde seinen spanischen Pferden treu. Musste jedoch auch natürlich auf Sportpferde umsatteln, da diese einfach den Ansprüchen in Turnieren besser erreichen können. Vom Niveau her ist Tiago schon Solide auf Grand Prix Stufe in der Dressur, beim Springen bei M.
    Sonstiges: Besitzer des Gestüts, hat Pferde zur Ausbildung neben seinen eigenen beiden. Hat auch einen kleinen Fabel fürs Motorrad fahren. Hat noch eine kleine hellbraune Podenco-Mischlings Hündin Namens Florete, mit weißer Brust und Kragen, und einem weißen Zeichen auf der Schnauze bis zum Kopf, die beinahe wie ein Schatten hinter ihrem Herrchen her läuft wenn sie darf.

    Pferd
    Name: Guerrero del sol
    Alter: 15 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: PRE
    Aussehen: Der Rücken ist kräftig, die Schulter schräg, die Kruppe ist rund, leicht abfallend und stark bemuskelt mit einem tiefen Schweifansatz. Die Nasenlinie ist gerade, der Kopf insgesamt trocken und edel. Das Fundament ist ebenfalls trocken mit kräftigen Gelenken... die perfekte Beschreibung für den reinrassigen Schimmelhengst, der in allen Punkten ganz dem Typ entspricht. Das weiße Fell glänzt silbern in der Sonne wie eine Speckschwarte. An der Hinterhand und den Beinen hat sich der Hengst jedoch seine dunkelgraue Äppelung noch beibehalten, ebenso ist ein Langhaar nicht reinweiß sondern mit verschiedenen Grautönen durchsetzt. Das Maul und die Augen herum ist er grundsätzlich dunkelgrau, hat jedoch zu seinem Mäulchen hin einen rosa Streifen der wohl darauf hindeutet das er wenn er dunkel wäre eine große Blesse hätte die bis dorthin hinunter reichen würde. Der kräftige Hals spricht nur zu deutlich von dem Training in dem der Hengst steht. Stets aufrecht und stolz, jedoch mit einem einfach entwaffnenden Charme umwirbt der Hengst spielerisch und entwickelt sich meist schnell zu einem geheimen Liebling der Leute.
    Charakter: Wie schon angedeutet verfügt der Spanier über einen umwerfenden Charme, seinem Geschlecht entsprechend verspielt ist er zu manchen Blödsinn und Quatsch zu haben. Man sollte wenn man ihn nicht kennt auch etwas auf die Kleidung achten, da er gerne mal daran zupft. Bei der Arbeit ist er sehr ehrgeizig und gelehrig, seiner Rasse entsprechend mutig. Mit kleinen Hengstallüren, speziell wenn rossige Damen in der Nähe sind muss man etwas rechnen, dabei bleibt er jedoch stets handelbar und achtet auf seinen Menschen.
    Besitzer: Santiago Garcia
    Ausbildungsstand: Klassische Schulen mit Bravour gemeistert, Dressur solides S. Springen E.
    Sonstiges: Sol war das erste Fohlen dessen Anpaarung Tiago bestimmt hat, ist damals mit der Mutterstute (Mariposa; Schimmelstute, 27 Jahre) mitgezogen

    Pferd
    Name: Mischievous' Lady (liebevoll 'Mali' genannt)
    Alter: 9 Jahre
    Geschlecht: Stute
    Rasse: Holsteiner
    Aussehen: Mit den langen Beinen, jedoch mit kräftigen Gelenken, dem schlanken Körper und dem edlen Kopf wirkt die Stute wie ein Windhund unter den Sportlern. Der Rücken ist nicht so lang wie er scheint und dementsprechend kräftig. Das Fell hat ein dunkles Schokoladenbraun, mit leichten Rotstich, ebenso ist auch das Langhaar gehalten. Sie hat zwei weiße halb hohe Stiefel an den Hinterbeinen und eine schmale Blesse mit Schnippe im Gesicht. Im Langhaar ist eine weiße Strähne, da direkt am Kamm eine kleine Pigmentstörung vorliegt wo sie ebenfalls einen kleinen weißen Fleck hat, den man unter der Mähne jedoch nicht sehen kann.
    Charakter: Leider... ja leider ist an den Namen der Stute auch etwas dran. Der Charakter ist nicht einfach, vom Boden aus ist es schwer mit der Zicke zu arbeiten und man sollte sich vor Hufen in acht nehmen, bevor man noch den Sattel drauf hat gleicht sie einem Pulverfass auf welches man sich auf keinen Fall setzten will. Doch sobald man es dann auch in den Sattel geschafft hat, scheint sich irgendwie ein Hebel bei der Stute umzulegen und sie ist voll auf ihren Reiter fokussiert und bringt das Feuer welches sie sonst zucken lässt völlig in die Arbeit ein. Anderen Pferden gegenüber ist sie etwas zickig und besteht immer auf ihren 2. Platz.
    Besitzer: Santiago Garcia
    Ausbildungsstand: Vielseitigkeit M, Dressur L, Springen M
    Sonstiges: In der Freiarbeit mit Tiago lässt die Kleine auch mal ihre kuschelige Seite raus und man merkt dabei den Charme ihres Besitzers der wohl jedes weibliche Wesen begeistert.


    Anmeldeformular
    Reiter
    Name: Roxana Carmen Juanita Garcia
    Alter: 21 Jahre
    Aussehen: Etwas derbe ausgedrückt, aber wahr, Roxy hat ein Fahrgestell zum niederknien. Ihr Körper bildet eine perfekte Sanduhr und die Kurven lassen so manchen Kerl wohl gleich sabbernd da stehen. Ähnlich ihrem Bruder ist der Grundton ihrer Haut in oliv gehalten, vielleicht nur eine Spur heller. Ihre Haare sind beinahe komplett schwarz, wenn das Licht jedoch richtig drauf fällt kann man auch den warmen Braunton darin sehen, die Mähne reicht ihr in seidigen Wellen bis zu den Ellbogen runter. Die mandelförmigen Augen verleihen ihrem Aussehen etwas exotisches, die dunklen Augen mit den goldenen Sprenkeln werden von dichten langen Wimpern umrahmt, ihre Nase ist schmal und gerade. Die Augenbrauen haben einen leichten Haken und verleihen der rassigen Spanierin noch das gewisse etwas. Sie hat volle dunkle Lippen, die zum küssen förmlich einladen. Mit ihrer Größe vom 1,75 m gehört sie wohl zu den etwas größeren und hat dementsprechend schöne lange Beine die sie nur zu gerne auch betont. Vor Jahren schon hat sie sich ein Bauchnabelpiercing machen lassen und auch ein zwei Tattoos an sehr prikeren Stellen. Sie ist sehr rassig und sticht mit dieser Ausstrahlung wohl auch gerne mal ungewollt hervor.
    Charakter: entwickelt sich
    Reiterinfos*: Roxana saß ähnlich wie ihr Bruder schon auf dem Pferd noch bevor sie laufen konnte, zeigte jedoch nie die Ambition mehr daraus zu machen. Sie kann sehr gut reiten, bezeichnet sich aber selber gerne als Wald- und Wiesenreiter. Wenn sie mal sich auf Turniere vorstellt, dann bewegt sie sich auch mit mangelnden Ernst im guten vorderen Feld. Sie arbeitet lieber vom Boden aus oder juckelt ohne Sattel herum.
    Sonstiges: Santiago ist der Big Brother. Roxy hält sich eher zurück was das Gestüt angeht, was vielleicht daran liegt das sie einfach keine Lust hat mit ihrem Bruder zu wetteifern -geschweige denn ständig auf der Familie zu kleben. Sie ist in dieser Beziehung wohl der Freigeist der Familie und auf dem besten Wege als ewige Studentin zu enden, da ihr Partys und dergleichen wichtiger sind als das Studium. Sie kellnert nebenher in einem Kaffee um der Familie mit ihren Exzessen nicht allzu sehr auf der Tasche zu liegen. Fährt liebend gerne Motorrad

    Pferd
    Name: Beezlebub
    Alter: 13 Jahre
    Geschlecht: Wallach
    Rasse: Knabstrupper
    Aussehen: Generell ein Schneeweißes Fellkleid, zusammen mit etlichen schwarzen Tupfen und Punkten mit einem hauptsächlich rosa Mäulchen, aber auch da sind graue Sprenkel. Generell ist die Haut eher grau, also um die Augen und dem Schlauchsack herum. Das Langhaar ist füllig und gut gepflegt, der Großteil ist weiß gehalten, jedoch mit schwarzen Strähnen durchsetzt, wobei beim Schweif das dunkle eher überwiegt. Der Körperbau ist nicht ganz so stämmig, geht eher in das athletische hinein.
    Charakter: Obwohl er einen doch eher verteufelten Namen hat, ist Beezle eher ein sanfter Riese der am liebsten zusammen mit seinen Kumpels auf der Wiese chillt und es sich auch nicht nehmen lässt als Rückenstütze für Roxy zu fungieren wenn sie mal wieder in ihrem Skizzenblock herumkritzelt. Bei der Arbeit ist er immer sehr bemüht und zeigt durchaus das Potenzial für mehr, er will seinem Reiter stets gefallen -ist dennoch kein Anfängerpferd da er diesen eben gerne mal testet und wenn man sich nicht durchzusetzen vermag, dann chillt das bunte Tier auch am Hufschlag mitten in der Prüfung.
    Besitzer: Roxana Garcia
    Ausbildungsstand: Roxy würde wohl nur mit den Achseln zucken und sagen, dass es nur so Grunderziehung sei, aber man kann Beezle wohl in der Dressur gutes M, über Cavaletti und Baumstümpfe springt er auch locker. Tricks und Zirkuslektionen hat er einige drauf.
    Sonstiges: Kam mit drei Jahren zu Roxy
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5 Juli 2020 um 4:45 PM Uhr
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Camille
    ,,Hättest du den Gaul nicht einfach in Portland lassen können?'', hörte ich Phil maulen und ich verdrehte die Augen entnervt. Ich stand mit dem Rücken zu ihm, was wohl mein Glück bei der Sache war. ,,Du weißt, was er mir bedeutet. Außerdem ist er ein Teil meiner Karriere.'', murmelte ich etwas kleinlaut und drehte mich zu dem großen Mann um. Seine Arme vor der Brust verschränkt und der Blick alles andere als begeistert. ,,Phil..'', seufze ich leise auf und trat an ihn heran, legte behutsam meine Hand auf seine Wange. ,,Du weißt, ohne Negro stünde ich nun nicht hier und hätte diesen Ruf in der Reiterszene.'' - ,,Gut, du hast ja Recht. Das Vieh bringt wenigstens Geld ein.'' - Ja, genau. Darauf wollte ich hinaus. Ich ließ meine Hand sinken und wandte den Blick von den blauen Augen ab. ,,Ich regel das alles und später mach ich dir als Entschuldigung was schönes zu Essen.'', lächelte ich ihm aufmunternd entgegen, auch wenn ich glaubte ich sollte nicht die sein, die sich hier zu entschuldigen hatte. Ich wandte mich wieder ganz von meinem Verlobten ab und zog mir den dünnen Pullover über. So wurde mir nicht ganz so warm an dem heutigen sonnigen Tag bei der ganzen Arbeit und ich verdeckte den ein oder anderen Makel an meinem Oberarm und dem linken Handgelenk. Was sollte ich sagen? Phil war eben ein dominanter Liebhaber? Naja, sowas in der Art. ,,Bis später, ja?'', hauchte ich leise, dicht an seinem Ohr als ich ihm noch einen Kuss auf die Wange schenkte und er mich verzückt entgegen lächelte. ,,Bis später, Babe.'', raunte er und ich sah nur zu deutlich die Begierde in seinen Augen. Ich zog mir noch rasch die Weste über, der Morgen war immer noch ziemlich frisch, auch wenn der Frühling schon im vollen Zuge sich ausbreitete. Meine Schlüssel schnappte ich mir noch aus dem kleinen Schälchen, bevor ich herumgerissen wurde. Fest am Handgelenk gepackt und ich spürte zu deutlich den Schmerz unter dem festen Griff. ,,Mach keine Dummheiten! Du weißt unter welchen Bedingungen du in diesen Stall durftest!'', knurrte Phil mit einem Mal. Die Begierde in seinen Augen war gänzlich verschwunden und die pure Eifersucht und die Drohungen kamen zum Vorschein. ,,Natürlich, Schatz.'', hauchte ich kleinlaut und legte meine freie Hand auf die Seine, versuchte den Druck derer zu mindern. ,,Gut!'', meinte er warnend und gab mich schließlich frei. Ich schluckte hart und zog schließlich die Tür hinter mir zu. Natürlich kannte ich die Bedingungen mein Pferd mitnehmen zu dürfen, in diesen klasse Stall zu wechseln und auch die negativen Seiten an dem Ganzen oder eher.. Warum er mich überhaupt von Portland weggezerrt hatte. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken bei dem Gedanken daran und so stieg ich in meinen Wagen und fuhr zu dem Stall.

    Ich kam in dem, von dem heutigen Tage an, alten Stall an. Waren es doch nur drei Tage in denen Negro hier stand und dennoch war ich froh, dass er in den berühmt berüchtigten Stall der Garcia's wechseln durfte. Da passte er wohl deutlich besser rein. ,,Hallo mein Hübscher.'', lächelte ich an der Box angekommen des schwarzen Hengstes und er brummelte mir schon entgegen, fuhr herum und sah mich an. ,,Heute geht's in deine neue Heimat und da wirst du auch bleiben.'', versicherte ich ihm und streichelte die kleine Schnippe an seinen Nüstern. Er schnappte verspielt nach meinen Fingern, würde mir dabei nie ernsthaft schaden wollen. ,,Ich pack' schon mal deine Sachen.'', murmelte ich ihm zu und der Hengst wandte sich wieder ab, fraß weiter sein morgendliches Heu. ,,Oh Cami!'', rief mir eine vertraute Stimme zu und ich sah auf die Brünette. ,,Hey Andrea.'' - ,,Ich finde es so schade, dass du den Stall wechselst, aber ganz ehrlich? Wenn es nicht mein eigener Stall wäre, würde es mich mit meinem Pferd auch dahin ziehen. Zumindest wenn mein Pferd genauso ein Prachtkerl ist.'', grinste sie und wackelte mit ihren Augenbrauen als wolle sie auf irgendwas anspielen. ,,Abgesehen davon ist Santiago ja auch ein wahrliches Schnittchen!'', kicherte sie und ich hob nun eine Augenbraue. Herr Garcia war doch sicherlich verlobt, wenn nicht sogar verheiratet. Aber Andrea war doch immer so eine gewesen, die gerne mal hinterher gaffte. Eine alte Schulfreundin, die sich hier nun ihren kleinen Traum erfüllt hatte und wie es der Zufall so wollte, sie kam in diese Gegend nur weil ihr Mann von hier stammte und zu seinen Wurzeln zurück wollte. ,,Melde dich auf alle Fälle, ja?'', fragte sie nach und ich nickte schmunzelnd. ,,Aber natürlich, An!'' - ,,Nun auf, wollen wir mal deine Sachen packen, nicht dass du noch zu spät kommst.'', kicherte sie, warf noch mit ein, dass man solche hübschen Männer wohl ungerne warten ließ und wir machten uns schon an die Arbeit.

    Endlich war alles verstaut, ja ich hatte echt viel Kram für ein einziges Pferd, doch ich war der festen Überzeugung Negro bräuchte dies auch alles. Von einem Sattel, zwei Trensen, zwei Kandaren, gefühlt hunderte Stirnriemen, tausende von Schabracken, Bandagen und Fliegenmützchen und Co. Mein Pferd hatte wahrscheinlich mehr Auswahl als ich selbst. Ich schmunzelte über diesen Aspekt, hatte im Hinterkopf genau die Szenen in denen Phil immer maulte, dass ich wieder so unnötigen Kram fürs Pferd gekauft hatte. Doch ich versicherte ihm jedes Mal auf ein Neues, das es eben darum ging, Negro immer gut zu präsentieren und er uns Geld einbrachte. Viel Geld umso höher und ansehnlicher der junge Hengst werden würde. Dann war Phil auch meist schon wieder beruhigt. Tief atmete ich ein und aus, wurde aus meinen Gedanken gerissen als mein Hengst mich anstupste und brummelte. ,,Entschuldige Großer.'', murmelte ich und streichelte den prächtigen Hals entlang, bevor ich ihm die letzten zwei Transportgamaschen an die Beine legte und ihn verlud. Die Fahrt dauerte zwar nicht lange und dennoch hielt ich es für nötig. Negro konnte ein wahrer Tollpatsch sein und ich wollte nichts dem Zufall überlassen. ,,Tschüß An!'', lächelte ich dann der Freundin entgegen, wir umarmten uns noch kurz, ehe ich einstieg. Ganz allein in diesem riesigem Geländewagen, der große Hänger hinten dran und das Auto voll beladen mit Pferdesachen in Kartons.. Okay, vielleicht war es doch etwas viel. Ich startete den Motor und fuhr behutsam los. War froh drum, den Führerschein damals gleich mitgemacht zu haben für den Hänger. Phil hätte mich doch niemals zu den Turnieren überall hingefahren. Dafür war er viel zu beschäftigt mit seiner.. Firma und gewissen anderen Dingen die er gerne am Wochenende trieb. Da drehte es mir nur den Magen um, wenn ich daran wirklich dachte.

    Wie schon erwähnt, die Fahrt war nicht lang bis ich auf das große Gestüt zufuhr. Die Auffahrt lang und die weißen Zäune erstreckten sich links und recht. Ein großer Kreis in der Mitte zwischen den Häusern. Die kleine Insel mit einer der großen Eichen versehen und einer kleinen Bank darunter. Was sich dort wohl schon für Szenen ereignet hatten? Ich schmunzelte und hielt den Wagen, als ich die Hälfte des Kreises umrundet hatte und schaltete den Motor wieder aus. Ich lief sofort nach hinten zum Hänger, sah nach ob alles bei Negro okay war, dieser jedoch mümmelte weiter an seinem Heu und als er mich entdeckte brummelte er wieder auf. ,,Wir sind da, Süßer. Ich muss nur noch Herrn Garcia finden.'', erklärte ich dem Hengst - als könne er damit was anfangen. Ich fuhr auf dem Absatz herum und ließ die kleine Tür des Hängers offen. In der Mitte das große Gebäude sah wie das Haupthaus aus, links ein großer Stalltrakt und rechts musste dann wohl die Reithalle sein? Oh bei diesem riesigem Anwesen bräuchte ich wohl eine Führung. Die Gebäude waren im alten Fachwerkstil und hatten wohl immer wieder einen neuen Anstrich bekommen, so wie es mir schien. Okay, wo fing ich nun an zu suchen? Ich umrundete den Hänger und sah mich erneut um. War ich zu früh? Ein Blick auf die Uhr verriet mir jedoch, dass ich genau pünktlich war. Einfach mal zum Haupthaus. So schritt ich die wenigen Treppenstufen hoch und klingelte an der Tür angekommen.
     
  12. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Santiago

    "Nimm die Zügel kürzer, aber bleib weich in den Händen!" rief ich zum anderen Ende der Halle hin. Mein Handgelenk lag lässig auf der Galerie des ordentlich abgearbeiteten Vaquerosattels auf dem ich saß, in der Hand die lockeren Zügel der Trense die zum Maul des weißen Hengstes unter mir führten. Mit hängenden Ohren und gestreckten Hals stand der prächtige Hengst, einem Esel gleich da. Mit konzentrierten Blick beobachtete ich eine der Einstellerinnen die mich darum gebeten hatten einmal über ihren Sitz drüber zu sehen. Was ich natürlich gerne -gegen Entgelt- tat. Stefanie war eine ganz passable Reiterin, aber eine von der Sorte die sich einfach ein Pferd über ihren eigenen Ausbildungsstand gekauft hatte und dachte damit würde sie automatisch auch besser reiten können. Gut war, dass das Tier unter ihr seinen Job kannte und Fehler ganz gut kompensieren konnte und auch willig dazu war. Der Trab des Pferdes war leicht und er schwang super mit, seine Reiterin ließ sich von ihm jedoch soweit aus den Sattel raus heben, dass das alles einfach etwas unharmonisch wirkte. "Knie ran! Schön locker bleiben!"... ja man fühlte sich verdammt oft wie einer dieser alten Reitlehrer die ständig das Gleiche predigten. "Gut so! Lass es gut sein für heute", meinte ich schließlich und richtete mich selber wieder im Sattel auf und gab mit leichten Schenkeldruck dem Tier unter mir das Zeichen zum losgehen. Schloss zu Steff auf und machte noch eine kleine Nachbesprechung. Auf was sie eben alles achten sollte und so weiter. Dabei lag ihr Blick ständig auf mir, sie lächelte und sah mich mit diesen Kuhaugen an. Nachdem ich alles gesagt hatte, lenkte ich von ihr ab und begann Sol unter mir erst mit lockeren Übungen wieder aufzuwärmen. Hatte ja meine eigene Trainingseinheit unterbrochen, weil die Frau gar so mitleiderregend drein gesehen hatte und dafür war ich zu gut erzogen worden um eine Frau in Nöten einfach stehen zu lassen.

    Als ich die Schenkel mehr anlegte, richtete sich Sol automatisch mehr auf, stellte sich am lockeren Zügel schön in die typische klassische Haltung. Er schnaubte und ich spürte wie sich die Trense bewegte als der Hengst kaute. Ich kannte den Schimmel seit er aus seiner Mutter gekommen war. Mariposa stand auch noch hier im Stall, genoss jedoch ihr Pensionisten Leben, mit stolzen 27 Jahren war sie immer noch sehr gut in Schuss und man sah ihr das Alter definitiv nicht an. Ich nahm die Zügel nun etwas auf und begann mit dem Training, schließlich sollte heute ja noch eine neue Einstellerin mit ihrem Pferd kommen und es sollte wohl auch noch ein PRE sein. Was natürlich bei mir gleich für Pluspunkte sorgte, hing ich doch schon immer an der Rasse die aus meiner Heimat stammte. Camille Mitchell, sie war eine bekannte Reiterin in der Dressurszene. Also bewusst war ich ihr jetzt zumindest noch nie begegnet, aber sowohl ihr Name als auch der ihres Hengstes sagten mir was. Gute Namen und Pferde konnte ein Stall immer gebrauchen. Mundpropaganda war die wichtigste Werbung die es gab, denn sie war kostenlos. Das die Uhr in der Halle mal wieder eine neue Batterie brauchte, hatte ich wirklich übersehen und somit das sie wohl schon da war.
    Leise schnalzte ich mit der Zunge, bog den Hengst um meine Schenkel, er folgte artig und hielt dabei seine Ohren stets bei mir.

    Währenddessen trat aus dem Haupthaus eine ältere Dame, das schwarze Haar war mit grauen Strähnen durchsetzt. Sie lächelte freundlich. "Si?" fragte sie und betrachtete das junge Mädchen vor sich. "Ah... sie müssen das Mädchen sein das mein Sohn erwähnte!" sprach die Frau gleich darauf los. Der spanische Akzent haftete meiner Mutter immer noch an, während er bei mir nur noch durchkam wenn ich mich aufregte. Ja und schimpfen tat ich auch gerne in meiner Muttersprache, das rutschte einfach eben raus. Die Frau sah sich um, schien nach mir ausschau zu halten. "Ay dieser Junge, er müsste in der Reithalle sein, wenn Sie wollen kann ich ihn schnell holen", meinte sie schließlich und betrachtete die hübsche Blondine vor sich. Wartete was sie wohl sagen würde, vermutlich würde sie eher darauf spitzen dass das Mädchen doch lieber selber ging.
     
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Camille
    Die Tür ging mit einem leisen Quietschen auf und eine ältere Dame lächelte mir freundlich entgegen. Gerade wollte ich ihrem ''Sí?'' entgegen wirken, da hatte sie schon weiter geredet und meinte, dass ihr Sohn schon von mir erzählt hätte. Hatte er das? Unbewusst legte ich den Kopf leicht schief, bevor ich mein Lächeln wieder fand. ,,Camille Mitchell. Entschuldigen Sie die Störung.. Herr Garcia wollte ..'' - "Ay dieser Junge, er müsste in der Reithalle sein, wenn Sie wollen kann ich ihn schnell holen", fiel sie mir ins Wort und ich stutzte etwas ob dieser Unhöflichkeit, doch sie schenkte mir ein entschuldigendes Lächeln. ,,Ah nein, kein Problem. Ich geh schon nachsehen nur ..'' - ,,Da vorne.'', meinte die Dame und deutete auf den Trakt, wo ich schon die Halle vermutet hatte. ,,Vielen Dank.'', lächelte ich ihr entgegen und mir entging es nicht, dass sie mich noch einmal musterte und dann auch hinterher sah, als ich gerade die Treppenstufen wieder hinunter ging.
    Wie von der Frau angedeutet lief ich zum Hallentrakt, wirkte er fast genauso groß wie das Haupthaus selber und ich konnte mir schon fast ausmalen, wie diese Halle von innen aussah. Ich ging auf die große Tür zu, sicherlich nur die für die Gäste und deren Einlass, für die Reiter gäbe es sicherlich noch hinten eine weitere. Ich schob die Tür auf und erhaschte den Blick der großen Tribüne auf der ich mich nun wiederfand. Hörte das Schnauben eines Pferdes und das Trampeln der schweren Hufe. Da sah ich auch schon den gut gebauten Mann auf dem fast schneeweißen Pferd. Erkannte die Rasse doch sofort und lächelte. Ich wollte die beiden ungern unterbrechen und so nahm ich erst einmal Platz. Immerhin wusste ich doch selber, wie schnell man sich gerne in sein Training vertiefte und wie störend es war, wenn man wieder einmal heraus geholt wurde.
    Es dauerte jedoch nicht allzu lange und der Reiter war fertig, ließ den Hengst - oder Wallach, doch das wäre wahrlich eine Verschwendung gewesen - am langen Zügel noch abkauen und seine letzten Schrittrunden drehen. Ich richtete mich auf und lief zu dem Geländer. Vorsichtig legte ich meine Hände auf das kalte Holz und sah zu dem Mann. Leise räusperte ich mich und vernahm die hektische Kopfbewegung des Hengstes weil er sich wohl auch etwas erschrocken hatte, doch nun sah auch er neugierig zu mir, ebenso wie der Mann im Sattel. ,,Entschuldigen Sie die Störung.. Herr Garcia?'', mein Satz klang eher wie eine Frage als eine Aussage, war ich mir doch eigentlich sicher, dass er Santiago Garcia war. ,,Camille Mitchell mein Name.'', erklärte ich knapp und biss mir auf die Lippen, meine Hände hatte ich mittlerweile wieder vor meinem Körper und spielte mit diesen etwas unbeholfen herum. Ja, ich mochte es definitiv nicht, andere Leute zu stören, doch wir waren ja eigentlich verabredet gewesen! Und ich hatte schon brav gewartet bis er mit seinem Training zu Ende war. Nur vielleicht lag es an dem Umgang mit Phil, dass mich dieses Gefühl beschlich wieder etwas falsch gemacht zu haben und weiteren Ärger vermeiden zu wollen.
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Santiago


    Das Training lief wie üblich mit Sol sehr gut, er bog sich schön, war stets aufgerichtet und durchlässig. Sol und ich waren einfach ein eingespieltes und harmonisches Paar, es war immer wieder schön mit ihm zu arbeiten… eine Abwechslung zu den ganzen Anderen Jungspunden welche ich ausbildete und zeitweise echt nicht ohne waren. Einige waren ganz und gar nicht klar im Kopf, aber das war bei den Sportpferden dieser Zeit ebenso. Sah man ja auch gut an meiner Mali die vom Boden her ein Drachen war, aber ihren Job nur zu gut kennt und bei der Arbeit funktionierte wie ein Schweizer Uhrwerk. Ich war so fokussiert auf meinen Partner und mich, dass ich natürlich nicht merkte das jemand auf die Tribüne kam, war aber auch gar nicht so unüblich dass das passierte. Um diese Zeit war nur weniger los auf dem Hof, was ich eben gerne dazu nutzte um meine eigenen Pferde zu bewegen oder eben Neuankömmlinge zu begrüßen, damit sie sich in Ruhe einfinden konnten… Ja ohne gleich von anderen Reitern gemustert zu werden, der Reitsport war doch ein Einzelsport und so waren Lästereien und dergleichen nicht auszuschließen… wobei ich nicht duldete wenn man auf einer Einstellerin rumhackte und das wussten die Leute. Ich zögerte dann auch nicht den Vertrag aufzulösen wenn eine/r sich gar nicht benehmen konnte.

    Ich führte gerade noch die letzte Übung durch, die Zügel locker in einer Hand, gab ich sie etwas vor, saß Tief und ließ ihn piaffieren. Dabei musste ich den Schimmel nur hin und wieder mit dem Zungenschnalzen daran erinnern seine Beine zu heben. Dann gab ich ihn frei, er trabte ein paar Schritte vor, bevor er in Schritt wechselte und ich mir die Zügel aus den Händen kauen ließ. Ich lehnte mich vor und kraulte ihn am Mähnenkamm entlang. „Gut gemacht Amigo!“ lobte ich ihn mit sanfter Stimme, während er schnaubte und locker voranging.

    Ich hörte das leise Räuspern hinter mir, von Richtung der Tribünen aus und wandte sogleich meinen Kopf, wohl ungefähr Zeitgleich mit meinem Pferd. Im Gegensatz zu ihm behielt ich jedoch den Blickkontakt. „Der bin ich!“ bestätigte ich mit einem Lächeln und wendete den Hengst unter mir und ritt auf die Bande zu. Noch während ich mich ihr näherte sprach sie weiter. Nannte ihren Namen und mein Blick zuckte unwillkürlich zu der Uhr an der Wand, erst jetzt fiel mir auf das die Zeit sich seit ich mit Stefanie gearbeitet hatte sich nicht geändert hatte. Mierda!

    Mein Blick lag auf der zierlichen Blondine vor mir, wie sie unsicher dastand und sich auf die Lippe biss, als hätte sie mich versetzt. „Ja wir hatten eine Verabredung!“ gab ich von mir um ihr zu zeigen das ich Bescheid wusste. „Entschuldigen Sie, ich habe die Zeit ganz vergessen!“ Entschuldigte ich mich also gleich sofort und es war mir sichtlich unangenehm. Ich war ja eher selber einer der viel Wert auf Pünktlichkeit legte und auch normalerweise immer pünktlich. Auf die Uhr redete ich mich jetzt erstmal gar nicht raus, denn ich hätte ja selber genauer schauen können. Ich hielt vor der Bande an und schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln, mein Blick glitt dabei unwillkürlich über das schöne ebenmäßige Gesicht. Auf Fotos im Internet hatte sie ja schon hübsch gewirkt, aber die wurden ihr wirklich nicht gerecht. „Ich bringe eben Sol in den Stall, ich bin sofort wieder bei Ihnen!“ sagte ich dann und wartete natürlich auf ihre Bestätigung. Nicht das sie nicht wollte und ich dann einfach weg war. Doch sie nickte nur und ich zwinkerte ihr zu mit einem ‚Ich beeile mich‘. Bevor ich den Hengst wieder wendete und zum Ausgang auf der langen Seite zuritt. Noch während der Hengst vor sich hin stapfte, glitt ich Leichtfüßig aus dem Sattel und lief gleich neben ihn her, legte die Steigbügel über den Sattel. Ich öffnete das Tor und machte mich auf den Weg hinüber in die Stallungen als mir schon Manuel über den Weg lief. Ich drückte dem Stallburschen kurzerhand die Zügel meines Hengstes in die Hand und bat ihn darum ihn zu versorgen. Fuhr mit einer Hand durch meine Haare um sie zu ordnen, checkte nochmal meine Kleidung… immerhin wollte ich ja einen ordentlichen Auftritt geben. Helm hatte ich jetzt keinen getragen, was ich bei Sol auf der Anlage nie machte, aber sonst trug ich immer einen.

    Ich umrundete die Halle und sah Camille schon vor der Halle stehen. Mein übliches charmantes Lächeln trat auf meine Züge und ich streckte ihr sogleich meine Hand entgegen als ich bei ihr war. „So jetzt nochmal richtig!“ meinte ich grinsend. „Santiago Garcia! Ich freue mich sehr das Sie den Weg auf mein Gestüt gefunden haben!“ strahlte ich ihr nun entgegen und wieder.. mein Blick glitt unwillkürlich über die schlanke Gestalt. Naja man wollte sein Gegenüber ja schließlich kennenlernen. Mein Blick ging hoch in ihre blauen Augen die mir so tief wie das Meer selbst erschienen… Aj, was für ein kitschiger Quatsch! „Soll ich Ihnen zuerst Sueño Negros Box zeigen oder wollen Sie ihn gleich ausladen?“ fragte ich dann schließlich freundlich. Ja natürlich hatte ich mir den Namen des Tieres schon eingeprägt.
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Camille
    Ich schmunzelte zart als er näher angeritten kam und sich selbst nochmal für die Verspätung entschuldigte. Ich kannte es doch selbst, dass man im Training gerne die Zeit vergaß. Wie oft hatte ich in Portland auf dem Platz gegen Abend trainiert und nicht einmal mitbekommen, dass das Flutlicht schon eingesetzt hatte und es somit schon dunkel war. Naja, in Portland hatte ich auch noch ein paar andere Pferde die ich trainiert hatte, doch das blieb hier aus. Hier hatte ich nur meinen Negro und das war auch gut so - zumindest laut Phil. So würde ich nicht mehr den halben Tag im Stall verbringen oder er sich Sorgen machen müssen, dass ich Abends nicht dort war sondern.. So ein Quatsch. Durch meine Abschweifungen bekam ich gar nicht richtig mit, wie der Mann im Sattel mich gemustert hatte und erst als er sich wieder zur Wort meldete war ich auch wieder im Hier und Jetzt. ,,Ist okay, nur keine Eile.'', schmunzelte ich und sah ihm nach, wie er dann Richtung Ausgang ritt. Ich wandte mich auch wieder von der Halle ab, nicht ohne einen weiteren Blick umher. Sie war groß, im alten Stil gehalten wie der Rest des Gestüts. Es hatte einfach Klasse. Elegant und edel.
    Ich trat aus der Halle und schloss auch wieder die große Tür hinter mir, drehte mich um und sah nun den großen Mann vor mir der gerade noch in dem Sattel gesessen hatte. Er streckte mir seine Hand entgegen und stellte sich noch einmal richtig bei mir vor. ,,Camille oder auch einfach Cami.'', lächelte ich ihm etwas reserviert zu und ergriff seine Hand. Sein Händedruck war stark aber er zerquetschte mir nicht gleich die Hand. Nun kam ich aber nicht ohnehin daran vorbei, ihn auch zu mustern so wie er es schließlich tat. Er war um einiges größer als ich, neben ihm sah ich wohl eher aus wie eine kleine Puppe oder dergleichen. Zusammen mit seiner großen Statur und den fein definierten Muskeln sah man ihm doch gleich an, dass er Sport trieb. Auch wenn man vielleicht nicht im ersten Moment darauf kam, dass es der Reitsport war. Mein Blick fand den Seinen als er wieder zu sprechen begann, direkt in die dunkelbraunen Augen und biss mir erneut auf die Lippe. Peinlich berührt dadurch, dass ich ihn wohl so offensichtlich angestarrt hatte. Aber wie meine Freundin schon sagte, er war nicht von schlechten Eltern und die Tatsache das er ein Gestüt leitete und mit Pferden umgehen konnte waren gleich ein Pluspunkt mehr. Aber..! Ich war vergeben und sogar verlobt. Daran sollte sich auch nichts ändern.
    ,,Ich würde ihn erst einmal ausladen, dann kann er sich schon ein bisschen umschauen, während sie mich herum führen? Er braucht immer seine kleine Eingewöhnungszeit auf neuem Gelände und schaut sich selbst gerne mal um.'', gestand ich schmunzelnd. Meine schwarze Schönheit genoss da wohl einige Vorzüge und ich gab ihm diese nur zu gerne. Es hatte sich schon an Turnieren um einiges bewährt, wenn wir früher da waren und er einfach nur am Hänger stehen konnte um seine Umgebung etwas auszukundschaften. Da war er immer gleich entspannter. Aber hier sollte er nicht nur für kurze Zeit sein, sondern - im besten Falle - unser restliches Leben. Die Tatsache, dass er den Namen meines Hengstes kannte ließ ich etwas außer Acht, immerhin waren wir schon in der ein oder anderen Zeitschrift erschienen. Newcomerin und Star-Hengst. Und wie die ganzen Schlagzeilen nicht alle hießen. ,,Dauert nicht lange.'', versicherte ich ihm und schimpfte mich selbst schon, warum ich das nicht gleich gemacht hatte, dann hätten wir uns das nun sparen können. Ich schob mich an Santiago vorbei und lief die wenigen Schritte zum Hänger, öffnete die Klappe in den gekonnten Tricks und mir wurde der breite muskulöse Hintern meines Hengstes offenbart. ,,So mein Schatz.'', murmelte ich leise und löste die Stange hinter ihn, bevor ich an der freien Seite zu ihm nach vorne trat und auch den Strick löste. Das Brummeln des Hengstes trieb mir wieder ein Schmunzeln auf die Lippen und ich streichelte noch einmal die Blesse entlang, bevor ich ihn mit den gewohnten Schnalzen hinaus schickte. Dabei tippte ich noch seine Brust etwas an und der Hengst setzte sich mit seinen schweren Hufen in Bewegung.
    Es dauerte, wie gesagt, nicht lange und Negro stand in seiner vollen Pracht draußen. Ich nahm ihm noch rasch die Transportgamaschen ab und verfrachtete diese in die freie Seite des Hängers, ehe ich ihm die Decke abnahm. Nicht das er noch zu schwitzen begann, denn so langsam kam auch schon die Sonne wieder hervor. Das Heunetz im Hänger war schnell ausgehangen und hing ihm nun draußen wieder zur Verfügung. Genüsslich zupfte er an diesem und sah sich um, bevor Santiago die Aufmerksamkeit von ihm auf sich zog. Er spitzte neugierig die Ohren, brummelte wieder mit dem Heu im Maul und kaute weiter darauf herum. Doch es war etwas stockinger, denn er schien Herr Garcia genaustens zu beobachten und zu mustern. ,,Dein neues Zuhause.'', flüsterte ich dem Hengst zu und streichelte ihm den Pony etwas von den Augen weg. ,,Okay, ich bin bereit für die Führung.'', lächelte ich dem Spanier entgegen und spürte die Nüstern meines Spaniers in meinem Rücken als er mich anstupste und somit etwas in die Richtung des Mannes. ,,Du hast ja schon deine Ruhe.'', kicherte ich und sah nochmal zu Negro, ehe ich in die Augen des Mannes vor mir blickte.
     
  16. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Santiago

    Die hübsche Blondine stellte sich mir sogleich vor und ich lächelte wie weiterhin an. „Ein sehr schöner Name!“ meinte ich als sie mir ihren Namen nannte. Ihre Hand in meiner fühlte sich gut an, ihre Haut war weich und gut gepflegt. Spürte natürlich auch ihren Blick auf mir und ein verwegenes Lächeln trat in meine Züge, natürlich wollte sie auch ihr Gegenüber kennenlernen. Im besten Fall würde sie ja auch hier im Stall bleiben mit ihrem Pferd und somit würden wir uns einige Jahre ständig über den Weg laufen. Ich nickte als sie meinte das sie ihn lieber erstmal ausladen wollte, damit er sich mal umsehen konnte. „Bitte duzen Sie mich ruhig!“ bot ich ihr schließlich an, war mir das doch viel lieber als das künstliche Gestakse. Mister Garcia war immer noch mein Vater und nicht ich. „Kein Stress“, schmunzelte ich als sie meinte das es auch nicht lange dauern würde. Ich hatte mir ja die Zeit für sie frei genommen. Denn das Gelände war groß und wenn sie alles sehen wollte, würden wir schon eine Weile brauchen. So folgte ich ihr zum Hänger, bot selbstverständlich meine Hilfe an, die sie jedoch nicht benötigte. Die Rampe senkte sich und zum Vorschein kam ein wohlgeformter runder lackschwarzer Hintern. Ich stand auf der Seite des Hängers um nicht im Weg zu stehen, musterte jedoch neugierig das Pferd als er aus dem Hänger kam und man sah es wohl gleich in meinen Augen aufblitzen. Negro war wirklich ein wunderschönes Tier…beinahe so schön wie mein Sol. Aber die eigenen Tiere waren doch sowieso immer die Schönsten in den Augen von einem selbst. Mein Blick ging kundig über die nur allzu bekannten Linien die ihn als PRE auszeichneten. Gerade noch zupfte der Schwarze an seinem Heu, als er sich wohl meiner Gegenwart bewusst wurde und mich neugierig musterte. Gleich ein Brummeln von sich gab, aber es klang lang nicht zu überzeugt wie bei seiner Besitzerin und als er weiter kaute schien er dies eher nur nebenher zu tun. War viel zu sehr damit beschäftigt mich zu mustern. Nun ich würde noch genug Gelegenheit haben mich mit ihm bekannt zu machen. „Ein wunderschönes Tier“, sagte ich ehrfürchtig und wäre am liebsten natürlich gleich auf ihn zugetreten, aber ich besann mich als Camille meinte das sie für die Führung bereit wäre. Ich lächelte, schmunzelte als der Hengst hinter ihr sie in meine Richtung zu schieben schien und begegnete mal wieder diesen wunderschönen Teichen der Frau. Mir fiel der liebevolle Umgang mit ihrem Tier natürlich sofort auf und das begrüßte ich schon mal. Ich konnte die ganzen Zicken nicht ausstehen die ihre Pferde behandelten als seien sie nur Accessoire. Ich vollführte eine kleine ausladende Geste in Richtung der Stallgebäude. Hengste und Stuten waren getrennt hier, einfach damit es auch Ruhe gab und keine der männlichen Tiere sich aufregen musste, weil mal eine nette Dame vorbei gehen könnte.

    Gerade näherten wir uns dem Eingang, als auf einmal ein heller Fleck aus dem Gang geschossen kam. Mit leisen Winseln wuselte die Podenco-Mix Hündin um eine Beine herum, sprang an mir hoch. „Is‘ ja gut!“ sagte ich beschwichtigend und kraulte die aufgeregte Hündin hinterm Ohr und über die Flanke zu ihrem Po den sie mir sogleich entgegen reckte. Dann richtete ich mich jedoch auf und lächelte entschuldigend in Richtung Camille. „Entschuldigung, sie ist etwas stürmisch“, meinte ich und gerade gesagt, stieß die Hündin sich auch schon an meinen Beinen ab und hoppelte auf Camille zu. Bremste jedoch einen Moment vor ihr und reckte ihren Kopf um vorsichtig in die Richtung der Frau zu schnuppern. Bevor sie schnaufte und sich dann genauso gegen die Beine der Frau warf, mit ihren Knopfaugen hinauf sah und so wie sie hechelte sah es aus als ob sie die Blondine anlachen würde.
     
  17. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Camille
    Ich schmunzelte als ich das Glitzern in den Augen des Mannes vor mir sah, als er dann auch schon meinem Negro ein Kompliment machte. ,,Danke. Er macht auch seinem Namen alle Ehre.'', kicherte ich und wandte den Blick von Negro wieder ab zu Santiago. Er hatte mir das Du schon angeboten und ich hatte es ihm doch sofort gleich getan. Ich mochte dieses Siezen nicht. Auch bei irgendwelchen Interviews eigentlich nicht, doch es gehörte dazu. Aber es sollte sicherlich nicht hier im Stall sein, dann würde ich mich wohl nie wie 'Zuhause' fühlen. Denn das war ja mein bisherige Stall immer gewesen, mein zweites Zuhause und ich konnte mir gut vorstellen, dass es auf diesem wunderschönen Hof genauso sein würde. Er drehte sich etwas und machte eine ausladende Geste, die auf den vermeintlichen Stalltrakt deutete. Zumindest hatte ich es so in Erwägung gezogen gehabt bei meinem ersten Rundum-Blick.
    Ich zuckte etwas zusammen als die Hündin aus dem Stallgebäude, wie ein Blitz, geschossen kam und beobachtete das wilde Treiben des kleinen Vierbeiners. Wie sie umher wuselte und ihr Herrchen wohl freudig begrüßte als hätte sie ihn heute noch nicht zu Gesicht bekommen, oder seit vielen Wochen nicht mehr. Ein erheitertes Schmunzeln trat auf meine Lippen, war es doch ein recht süßer Anblick wie sie sich freute. ,,Ach.. schon okay ich hab nur nicht so viel Erfahrung mit Hunden.'', gestand ich schmunzelnd. Doch diese Hündin schien davon recht unbeeindruckt. Sie schnupperte erst bevor sie sich mir genauso an die Beine warf wie zuvor noch ihrem Herrchen. Darauf bedacht, gestreichelt zu werden. Vorsichtig beugte ich mich etwas hinunter und streichelte über den Kopf, bis sie sich unter der Berührung weiter regte und mir ihren Po genauso entgegen brachte. Ich kicherte als sie sich im nächsten Moment auf den Rücken warf und alle vieren von sich streckte, als ich begann ihren Bauch zu streicheln und ging dabei auch in die Hocke um mich nicht so strecken zu müssen. ,,Da ist aber jemand auf Liebe aus.'', kicherte ich leise. Ich richtete mich wieder auf, wollte dem Mann nicht mehr Zeit stehlen als ich es wohl so schon tat. Die kleine Hündin raffte sich wieder und rannte den Gang entlang aus dem Sie gerade gekommen war nur um wieder an uns vorbei zu wuseln und ihrem Herrchen hinter her. Wir traten in die Stallgasse ein und mein Blick fuhr sofort herum, als mir Herr Garcia - ich meine Santiago - erklärte, dass Stuten und Hengste getrennt waren damit es hier keinen Ärger wegen solcher Kleinigkeiten gab. Es waren schöne, große Boxen mit viel Platz und durch die großen Fenster lichtdurchflutet. Mit zu verdanken war es den Paddoks, die an manchen Boxen noch mit dran waren. Eine breite Tür aus jeder Box, die man auch schließen konnte, führte zu dem kleinem Paddokabteil.
    Wir liefen so durch den Stalltrakt der Stuten und eine große Tür grenzte dieses Abteil des Gebäudes zu dem der Hengste ab. Auch hier, eine Box glich der anderen vom Stil und der Größe her. Meine Aufmerksamkeit wurde jedoch auf den Schimmel gelenkt, der nun mit Abschwitzdecke auf der Stallgasse stand. Der Pfleger gerade kurz weghuschte. Ich musterte den Hengst und kam nicht um ein Lächeln. Er glich meinem Hengst von der Statur sehr und ich hatte vorhin ja auch schon einen guten Blick auf ihn erhaschen können. ,,Das ist deiner, richtig?'', hakte ich interessiert nach. So wie er mit ihm gesprochen hatte und umgegangen war, schien es mir eher sein Pferd zu sein, statt das eines anderen, dass er nur arbeitet. Seine Pferde behandelte man immer etwas anders, etwas liebevoller auch wenn die anderen einem wohl genauso am Herz lagen. Kurz krampfte sich mein Herz zusammen, als ich an Balthasar und Hot Pink zurück dachte. Meine zwei Liebsten, die ich hatte zurücklassen müssen.
     
  18. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Santiago

    Oh ja der Hengst machte seinen Namen wirklich alle Ehre, mit dem schwarzen Fell das glänzte als wäre er frisch lackiert.
    Ich nickte verständnisvoll als Cami mir erklärte das sie nicht so viel Erfahrung mit Hunden hatte. "Ah, keine Sorge. Florete ist eher eine Kampfschmuserin", meinte ich schmunzelnd. Was die Hündin ja auch gleich unter Beweis stellte indem sie sich gegen die Beine von der Blondine warf. Ich lächelte bei Camis kichern, war der Anblick doch wirklich zu süß wie sie die Hündin streichelte. Dann richtete sie sich auf und die Hündin lief schon wieder voraus in die Stallgasse hinein, bevor sie wieder mit ihrem Lieblings-Spielzeug im Maul zurück kam und sich an meine Fersen heftete, wie üblich eben.
    Wir betraten den Stall und man brauchte wohl etwas bis man sich an das Licht hier drinnen gewöhnte. Nicht das es dunkel hier drinnen war, aber eben schon ein Unterschied wenn man von der Sonne hier rein kam. "Stuten und Hengste sind in getrennten Stalltrakten untergebracht um zu vermeiden das eine attraktive Lady die Jungs hier zusehr aufregt", erklärte ich und machte eine Ausladende Geste in den Stall hinein. Die Boxen waren großzügig gestaltet, an einer Seite gab es auch Paddockboxen. An der anderen Seite waren nur Fenster wo die anderen Pferde auch raus sehen konnten. Insgesamt waren die Gebäude in einem alten zeitlosen Stil der immer gut aufs Auge wirkte.
    Wir durchschritten das große Schiebetor mit welcher man den Trakt von den Hengsten und den Stuten trennte. Mein Blick glitt zu Sol der noch auf der Stallgasse stand, er stand mit gespitzten Ohren da als er sich unserer Gegenwart gewahr wurde und stieß ein tiefes Brummeln aus. Wir kamen bei dem Schimmel an und Cami hakte nach ob das meiner wäre. Ich lächelte stolz und nickte. "Sì, das ist Sol", bestätigte ich und kraulte dem Hengst die Stirn. Er schnaufte und streckte seinen Kopf, drehte ihn zur Seite. Ließ ganz den Hengst raushängen. Ich packte ihn spielerisch an seinem Schopf und zupfte daran. Bevor ich mich wieder an Cami wandte. "Ihm fallen immer wieder ein paar Blödheiten ein", meinte ich und ging mit dem Mädchen weiter. "Gehen wir weiter, ich möchte dir gerne noch die Koppel und Weiden, sowie die Reitplätze zeigen", sagte ich und lächelte ihr charmant entgegen. Wir schritten wieder das Stuten abteil entlang, zu spät sah ich das Malis Gitter nicht geschlossen war. Zog jedoch Cami gerade noch rechtzeitig zurück, worauf sie gegen meine Brust prallte, legte meinen Arm um sie, damit sie nicht fiel und wich mit ihr einen Schritt zurück als die temperamentvolle Stute mit offenen Maul wie ein Krokodil mit ihrem Kopf aus ihrer Box geschossen kam. Sie schnaufte angefressen und zog sich wieder zurück um sich ihrem Heu zu widmen. "Tut mir leid", murmelte ich und sah auf die Frau in meinen Armen hinunter. Begegnete dem Blick ihrer wunderschönen blauen Augen. Ein merkwürdiges Gefühl stieg in mir hoch. Ich ließ sie natürlich sofort los, als ich merkte das ich sie noch immer hielt und räusperte mich. "Alles in Ordnung bei dir?" fragte ich, während ich auf die Box zu trat und das Gitter von der Seite löste und gleich zu machte. Was man eben nicht selber tat! "Mali ist etwas temperamentvoll", meinte ich und lächelte entschuldigend. Es gab einige solche Fälle, manchmal hatte man das Gefühl das nur Pferde welche einen Schlag hatten wirklich erfolgreich im Sport waren. Auf dem Boxenschild stand ihr Name und ihr konntet mir glauben der Name passte zu ihr. Ihre Vorfahren waren bis zu den Großeltern angeführt, ebenso wie mein Name beim Besitzer stand.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 März 2020
  19. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Camille
    Ich schmunzelte als mir der Spanier versicherte, dass der weiße Spanier der Seine sei. ,,Ein Hübscher!'', gestand ich lächelnd und sah wieder zu Santiago, der mir verkündete, dass er mir die Weiden und Koppeln noch zeigen wollte und die Reitplätze. Wer weiß wie lange da noch die Führung ging. Das Gelände schien schier ewig weit zu sein, wenn ich ehrlich war. Doch um eine Führung des Besitzers war ich nicht Schade drum, wann bekam man schon so eine Gelegenheit?
    Wir liefen wieder in den Stutentrakt und mit einem Mal zog Santiago mich zurück und ich spürte seine Brust an meinen Rücken. Seine starken Arme um mich und ein wohliger Schauer lief mir über den Rücken. Wir wichen einen Schritt zurück und im nächsten Moment kam schon eine dunkelbraune Stute zum Vorschein. Sie schnaufte und schien alles andere als freundlich gestimmt. Ich schluckte kurz, spürte dann wie sich der Griff um mich lockerte und Santiago das Gatter schloss. ,,Schon okay.'', hauchte ich leise und verarbeitete das Ganze erst einmal, spürte erst jetzt die leicht erröteten Wangen und war froh drum, dass er mich gerade nicht ansah, sondern sein Blick wieder in die Box zu der Stute ging. ,,Ja alles okay.'', murmelte ich dann und sah von dem großem Mann zu Box und unwillkürlich auf das Schild. Gerade erklärte er mir, dass 'Mali' eben sehr temperamentvoll war. Sie war seine Stute. Kurz schmunzelte ich, als ich den Namen las. So schlimm konnte sie doch nicht sein, oder? ,,Abwechslung zur Dressur?'', fragte ich dann nach und sah auf die Warmblutstute. Sicherlich ging sie eher im Springen oder Vielseitigkeit, nebenbei eben die Dressur. Kannte ich nur zu gut selbst das Gefühl, dass man eben auch gerne mal Springen würde oder was anderes als Abwechslung brauchte. Natürlich, die Spanier konnte man auch über das ein oder andere Hindernis schicken. Aber wirklich im Training zu stehen mit einem Spring- oder Vielseitigkeitspferd war .. anders. Wenn man wirklich für den Pferdesport lebte und offen für neues oder eher anderes war, dann war es eben Willkommen, meiner Meinung nach.
     
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Santiago

    Ich hätte gelogen hätte ich gesagt, das es mir nicht gefiel das ihr Sol gefiel. Jeder Reiter hörte gerne Komplimente über sein Pferd.
    Sie entgegnete das es okay war. Ja Gott sei Dank hatte ich schnell genug reagiert, wäre wohl kein schöner erster Tag am Hof hier gewesen, hätte Mali sie tatsächlich erwischt. Ich wandte mich wieder Camille zu als sie fragte ob es Abwechslung zur Dressur sein sollte. Ein Lächeln stahl sich auf meine Züge. "Teils teils..." gestand ich. Ich selber wäre ja mit der Dressur und der klassischen Reitweise mehr als zufrieden, aber es ging dabei einfach darum den Kunden zu zeigen wie vielseitig man tatsächlich war und ja... als Abwechslung zwischen durch gefiel es auch ganz gut. "Die Abwechslung zwischendurch ist ganz erfrischend und es kommt bei den Kunden gut an", erklärte ich ihr dann ehrlich und zwinkerte ihr mit einem charmanten Lächeln zu, bevor ich eine ausladende Geste in die Richtung in die wir gehen wollten vollführte. "Wollen wir weiter?" fragte ich galant und setzte mich zusammen mit der hübschen Frau in Bewegung. Wir liefen die Stallgasse entlang, links und rechts sahen uns noch ein paar neugierige Nasen hinterher. Einige Boxen waren auch gerade leer, befanden sich die Tiere doch auch draußen auf der Weide um etwas frische Luft zu schnappen und um sich die Beine zu vertreten.
    Ich führte Camille weiter zum Stall hinaus, links und rechts führten Wege weg. Ich wählte den Weg nach links und nachdem wir das Stallgebäude hinter uns gelassen hatten erstreckte sich vor uns eine überdachte Gleitschienen-Führanlage. Sie war kein Kreis, sondern in ovaler Form gehalten. Die Mitte konnte man für die Freiarbeit oder zum longieren nutzen und außen rum war eben die Führung für die Pferde.
    Ich sagte ein paar kurze Worte dazu, dass auf Wunsch natürlich das Pferd bevor man kam schon mal von uns zum aufwärmen in die Maschine bringen lassen konnte. Es war ein tolles Teil und tatsächlich erst zwei Monate im Betrieb. Man rüstete eben so gut auf wie man konnte. Danach setzten wir unseren Weg zu den Koppeln und den Weiden fort. Die Koppeln waren mit diesem typischen weißen Zaun umzäunt, innen gingen auch noch Stromlitzen um diejenigen unter den Vierbeinern drinnen zu halten, die gerne mal einfach über einen Holzzaun hinwegsetzen oder durchrennen würden.
    Reitplätze hatten wir draußen noch einen großen Springplatz und ein Dressurviereck, eine Geländestrecke hatten wir auch noch. So gut es ging hatte ich eben versucht so viel wie möglich hier bereitstellen zu können und Gott sei Dank war das auf der großen Anlage möglich. Wir richteten hie und da auch Turniere aus, dementsprechend war auch alles in tadellosem Zustand... natürlich hie und da war es schon mal staubig, aber das ließ sich eben im Reitsport nicht gänzlich vermeiden. "Ich hoffe dir gefällt die Anlage", meinte ich dann und sah erwartungsvoll zu ihr hinüber, sie sah jetzt wirklich nicht so aus als hätte sie etwas auszusetzen... Würde mich auch schwer wundern... Wir hatten die große Runde beendet und standen wieder am Hof mit den Parkplätzen. Ich führte sie noch zu einer Tür hinein, hinter der sich ein gemütliches Reiterstübchen verbarg, eine gemütliche Sitzecke, ein Kachelofen und eine kleine Bar, alles war etwas im spanischen Stil eingerichtet. Aber gemütlich und lauschig, lud förmlich dazu ein hier nach getaner Arbeit noch etwas zu verweilen. "Möchtest du etwas trinken?" fragte ich sie schließlich und glitt auch schon hinter die Bar um zumindest mir ein kühles Wasser aus dem Kühlschrank zu holen.
     

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