[RS] Reiterhof Rosenberg

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Samanta, 23 Mai 2016.

  1. Samanta

    Samanta Leseratte

    Hallo ihr Lieben,

    ich hatte mal wieder Lust auf ein Rollenspiel auf dem Reiterhof - weil ich das ja auch nicht zu Hause habe oder so xD

    Wir befinden uns auf dem Reiterhof Rosenberg. Die heruntergekommene Anlage an der Ostsee wurde 2007 von den Besitzern Gerd und Leonie Reinfelder gekauft und modernisiert. 2009 war die Anlage soweit modernisiert, dass die ersten Gäste anreisen konnten. Neben einer 20 x 40 Halle und einem 20 x 60 Platz, befinden sich noch eine Longierhalle und ein Springplatz auf der Anlage. In insgesamt 3 Gästehäusern mit jeweils 10 Einzelzimmern und 10 Doppelzimmern, sowie zwei Gruppenschlafräumen, kann der Hof insgesamt 80 Gäste unterbringen. Der Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch Erwachsene können hier ihre Ferien bzw. ihren Urlaub verbringen. Für diejenigen, die sich nicht so mit dem Reiten in der Halle oder dem Platz anfreunden können, gibt es noch ein tolles Ausreitgelände inklusive Strandritt. Gerne können die Gäste auch eigene Ponys/Pferde mitbringen. Wer kein eigenes Pferd hat, bekommt sein Pflegepferd aus den 40 Schulpferden zugeteilt.

    Ihr könnt entweder Kinder/Jugendliche im Alter von 8 - 17 Jahren spielen, die ihre Ferien auf dem Reiterhof Rosenberg verbringen. Außerdem gibt es noch die Rolle der Betreuer. Das sind junge Erwachsene im Alter von 18 - 25 Jahren, die sich um die Betreuung der Kinder, den Reitunterricht und die Ausritte kümmern, aber auch für alle anderen Fragen zur Verfügung stehen. Erwachsene Feriengäste können bei Bedarf auch gespielt werden.

    Auf dem Reiterhof kann alles passieren, was irgendwie realistisch ist. Ansonsten sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Keine magische Fähigkeiten oder ähnliches, da es sich um ein RS im "realen" Sektor handelt.

    Regeln:
    ~ das übliche (kein Powerplay*, bitte mehr als 5 Sätze schreiben, bleibt realistisch, niemand stirbt)
    ~ Charakter und Aussehen der Figur mit mindestens 300 Zeichen beschreiben
    ~ keine Fotos aus dem Internet benutzen, an denen ihr keine Rechte habt
    ~ niemand ist der "Superreiter", kann also alles und ist so perfekt, dass einem niemand mehr was sagen kann xD
    ~ Liebe unter den Gästen/Betreuern ist erlaubt, aber bitte nicht auf den ersten Seiten (es sei denn ihr seid schon vorher ein Paar)
    ~ schickt mir euer Formular per PN, ich teile euch dann ein Schulpferd zu, wenn ihr eines benötigt (auch die Betreuer haben eigene Pferde/Schulpferde) --> bitte beachten: nicht jeder Gast/Betreuer sollte ein eigenes Pferd haben, da nur begrenzte Boxen zur Verfügung stehen + falls ihr Rassewünsche beim Schulpferd habt, bitte teilt mir das mit, dann berücksichtige ich das ;)

    Formular:
    Name:
    Alter:
    Aussehen:
    Charakter:
    Rolle:
    Schulpferd: ja [ ] nein [ ]
    Sonstiges:

    Eigenes Pferd:
    Name:
    Alter:
    Rasse:
    Aussehen:
    Charakter:
    Disziplin:
    Ausbildungsstand:
    Sonstiges:
    _________________________________________________________
    Mitspieler:

    Formular:
    Name: Brandon Cooper
    Alter:22 Jahre
    Aussehen: Brandon ist der Inbegriff eines jeden Mädchentraums: groß, muskulös – aber kein Schrank – und eigentlich immer braungebrannt. Da hört dann aber auch schon der allgemeine Traum auf. Er hat braune, leicht gelockte, kurze Haare und blaue Augen, eine Stupsnase und markante Wangenknochen, sowie ein schmales Gesicht mit schmalen Lippen. Meistens – eigentlich fast ausschließlich – trägt er eine dunkelblaue Reithose und T-Shirts/Pullover mit irgendwelchen Bildern und/oder Sprüchen darauf.
    Charakter:Brandon ist ein wahrer Sonnenschein und Entertainer. Für die jüngeren Gäste hat er immer ein offenes Ohr und versteht sich ganz wunderbar aufs Trösten bei jedwedem Wehwehchen. Er ist sehr zuvorkommend und eigentlich fast immer gut gelaunt. Manchmal übertreibt er es mit seinen Späßen auf Kosten anderer. Er mag seinen ‚Beruf‘. Jede Ferien kommt er zurück auf den Hof und hilft aus, wenn er kann. Er kann äußerst charmant sein und schon das ein oder andere Mädchen hat heimlich oder auch nicht heimlich von ihm geschwärmt, worauf er bisher aber nicht eingegangen ist.
    Rolle:Betreuer
    Schulpferd: ja [ ] nein [x]
    Sonstiges:Er hat das ehemalige Schulpferd Diamond gekauft und bringt ihn jedes Jahr wieder mit. Fortgeschrittene dürfen ihn ab und an sogar reiten, wenn ein Engpass besteht.

    Eigenes Pferd:
    Name: Diamond
    Alter: 9 Jahre
    Rasse: Haflinger
    Aussehen: Diamond ist der typische Ur-Hafi: kugelrund. Jedenfalls, wenn man ihm 24/7 Zugang zu Gras ermöglicht. Er hat eine lange, leicht wellige blonde Hafimähne und ist – typisch Hafi – ein heller Fuchs (Palomino). Seit er bei Brandon ist, hat er ordentlich abgespeckt und sieht mittlerweile beinahe wie ein Sporthaflinger aus.
    Charakter: Stur. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann kann man ihn auch nur schwer wieder davon abhalten. Er ist eigentlich eine Seele von einem Pferd – unerschrocken und mutig, aber trotzdem ist er auf Grund seiner Sturheit nichts für blutige Anfänger, weil er ansonsten einfach nicht läuft oder einfach nur fressen geht, wenn es irgendwo was zu essen gibt. Ansonsten ist er eine richtige Schmusebacke und vor allem bei den kleineren Ferienkinder stets sehr beliebt. Mit seinem ‚natürlichen Charme‘ kann er immer wieder Leckerlis von diversen Gästen abluchsen.
    Disziplin: Dressur & Springen, Freizeit
    Ausbildungsstand: Dressur A (sind gerade an L-Dressur), Springen: E (mehr oder weniger)
    Sonstiges:Früheres Schulpferd und seit 2 Jahren im Besitz von Brandon

    Formular:
    Name: Valery Wincox
    Alter: 17
    Aussehen: Valery scheint auf dem ersten Blick eine ziemlich unscheinbare Person zu sein, deren dunkelbraune Haare in einem hellen, goldschimmernden Bayalage münden. Mit wenig Mühe scheinen ihre Brustlangen Haare im Zaum gehalten zu werden und auch sonst ist sie nicht so die schicki-mikki Braut des Stalles, sondern lernte früh bei ihrer Cousine Rachel, das teure Markensachen sie nicht zu einem besseren Reiter machten, sondern sie auch einfach mal wie ein Penner im Stall erscheinen darf. Sie ist eher in der Norm geblieben mit ihren 70 kg, welche nicht herrausstechen. Mit etwas viel Vorbau ist sie auch bestückt was ihr das Leben ein wenig erschweren mag.
    Charakter: Valery ist eigen. Eher von der ruhigen Sorte und auch sonst hört man sie selten lachen und eher mal über Kinder meckern. Sie lernt schnell und ist wissbegierig. Mit Kritik veruscht sie so gut es geht umzugehen, nur mit Druck kommt die Gute nicht klar. Aufgrunddessen hat sie auch Neurodermitis sobald sie sich aufregt und unter Stress steht.
    Rolle:
    Schulpferd: ja [ ] nein [x]
    Sonstiges:-

    Eigenes Pferd:
    Name: Riverside
    Alter: 8 Jährig
    Rasse: Englisches Vollblut
    Aussehen: Blue Roan Tobiano
    Charakter: Optimist | Rasseuntypisch | Unb. | Unb.
    Riverside ist ein junger und ziemlich unerfahrener Hengst. Sein Exterieur und Interieur ist sehr rasseuntypisch; trotz seines Alters geht er locker an neue Aufgaben heran. Man könnte ihn praktisch als 'zuversichtlichen Optimisten' bezeichnen. Bei seinen Gängen, insbesondere im Galopp, zeigt er eine hohe Knieaktion. Unterm Sattel erweist er sich als kooperativ, aufmerksam und arbeitsfroh; er hat beste Vorraussetzungen für ein sehr gutes Sportpferd mit Zukunft.
    Disziplin: Springen und Dressur
    Ausbildungsstand: Springen A + Dressur E
    Sonstiges: seit 7 Monaten an ihrer Seite

    Formular:
    Name: Leilani Schütze
    Alter: 15
    Aussehen: Trotz ihres hawaiianischen Names kommt Leilani aus Deutschland und wurde auch hier Geboren. Sie ist eher schlank aber natürlich und nicht abgemagert, des weiteren hat sie dunkelbraune lange wellige Haare die ihr bis zu Mitte des Rücken reichen. Ihre Haut ist hellolivfarben und sie hat ungewöhnlich grüne Auge, welche aber auch wieder wunderschön sind. Sie hat keinerlei Makel aber bildet sich darauf nichts ein. Außerdem kleidet sie sich eher schlicht und dezent und liebt ihre zerrissene Jeans und das rosige TShirt welche sie täglich tragen könnte. Sie trägt nicht gerne Schmuck doch Ihre Festivalarmbönder würde sie niemals ablegen. Wenn sie nicht gerade im Alltagslook raufläuft, dann im Schlafanzug oder in Reitklamotten.
    Charakter: Leilani ist äußerst Schüchtern und zurückhaltend und öffnet sich nur bei ihren Liebsten Tieren, weshalb sie auch so gerne in die Reiterferien fährt. Sie ist ebenfalls bescheiden und immer höflich und gelassen egal was passiert.
    Rolle: Gast in den Reiterferien
    Schulpferd: ja [ x] nein [ ]
    Sonstiges: sie ist relativ groß zwar schlank aber sie sollte kein altzukleines Pferd bekommen

    Schulpferd:
    Name: Natiello
    Alter: 10 Jahre
    Rasse: Mecklenburger
    Aussehen: Natiello ist ein 1,65 m großer Rappe mit kurzer Sportfrisur und auffallend langen Beinen. Er hat einen recht schmalen, kleinen Kopf und einen Stern auf der Stirn. Sein linkes Hinterbein ist mit einem weißen Stiefel geziert.
    Charakter: Natiello ist ein geduldiger Trainingspartner, der es seinem Reiter gerne recht macht. Er ist gelassen und sehr verschmust. Wenn er genug hat, dann zeigt er das auch schon mal, versucht aber nie den Reiter loszuwerden, sondern geht dann eher mal nicht auf den Zirkel oder wird etwas schneller ohne dabei durchzugehen. Im Gelände kann er schon mal ganz schön in Fahrt bekommen, aber wird auch hier niemals unkontrolliert.
    Disziplin: Dressur & Springen
    Ausbildungsstand: Dressur (Anfang) L-Dressur, Springen E
    Sonstiges: //

    Formular:
    Name: Jocelyn MacMillan
    Alter: 17 Jahre
    Aussehen: Ein geradliniger Körper mit schmalen Rundungen und einem herzförmigen Gesicht sind das erste was auffällt, wenn man Jocelyn sieht. Ihre großen, runden perlblauen Augen stechen hervor, da ihre Haut unglaublich blass ist, ihr Gesicht hat weiche Rundungen die noch etwas kindlich wirken und ihre Lippen formen häufig einen besorgten, schmalen Strich, dabei hat sie eigentlich ein sehr schönes Lächeln mit weißen, geraden Zähnen. Da sie aus einer gut betuchten Familie kommt, achtet sie auf ihr Äußeres und trägt gerne neue, ordentliche Kleidung - auch im Stall.
    Charakter: Jocelyn hat einen sarkastisch-ironischen Humor, der durchaus ziemlich schwarz sein kann aber für gewöhnlich meint sie es nicht böse. Sie ist nicht gut darin ihre Gefühle auszudrücken und eigentlich braucht sie immer wieder Bestätigung, dass das was sie macht korrekt und ausreichend ist, hat Joy doch häufig das Gefühl nicht gut genug zu sein.
    Rolle: Gast
    Schulpferd: ja [X] nein [ ]
    Sonstiges: Joy war schon häufiger auf dem Hof, während ihre Familie Freunde und Verwandte in Deutschland besuchten, doch dieses Jahr ist es der erste unfreiwillige Besuch. Die Jahre vorher ist sie mit ihrem eigenen Pony gekommen.

    Schulpferd:
    Name: Indigo
    Alter: 19 Jahre
    Rasse: Zweibrücker
    Aussehen: Indigo ist ein etwas zu groß geratener Zweibrücker Wallach, der einen zu langen Hals für den kleinen Kopf hat, etwas zu viel Bein für den kurzen Rücken aber durchaus elegant daher gelaufen kommt. Er ist 1,75m groß, von unspektakulärer, dunkelbrauner Farbe, die ersten weißen Stichelhaare kommen im Fell hervor, doch abgesehen von denen, ist er vollkommen Abzeichen-los.
    Charakter: Ein wahrer Schatz mit großem Herz verbirgt sich hinter dem leicht rittigen Wallach. Einst auf kleineren Turnieren unterwegs, ist er nun ein sehr verzeihender Freizeitpartner der einem in der Springstunde gut zeigt wie man die Sprünge an zu gehen hat und in der Dressur die Beine gut heben kann. Im Gelände entwickelt der 'Opa' gerne mal etwas viel Energie, ist dabei jedoch nie nicht zu halten oder rennt einfach los. Er scheint sich über jede Streicheleinheit zu freuen und genießt es einen Tag mal nur betüddelt zu werden.
    Disziplin: Springen, Dressur
    Ausbildungsstand: Springen L, Dressur A
    Sonstiges: /

    Formular:
    Name: Hennes Freywald
    Alter: 21
    Aussehen: Hennes ist von durchschnittlicher Größe und von Natur aus eher schmal gebaut, deswegen jedoch keineswegs schwach oder schlacksig: In Sachen Muskulatur hat er es durchaus geschafft, einiges aus sich herauszuholen. Nur mit besonders breiten Schultern, zum Beispiel, die viele Mädchen so magisch anziehen, wird er einfach nie dienen können - Denn noch so viel Sport macht seinen Knochenbau auch nicht breiter. Er hat einen eher hellen Teint und klare Gesichtszüge, eingerahmt von blondem Haar, auf den ersten Blick etwa fingerlang. Tatsächlich ist es länger, die engen Wellen, in die es sich legt, täuschen, ebenso wie der Umstand, dass Hennes' Haar immer ordentlich am Kopf anliegt, statt wild abzustehen - Wenn es das nicht von alleine tut, hilft der junge Mann morgens nach. Gerade, weiße Zähne passen gut in das sehr ordentliche Gesamtbild, in einer schlechten Angewohnheit beißt er sie oft zusammen, dann kann man von Außen einen Muskel in seiner Wangenpartie spielen sehen. Hennes' Augen sind von einem verwaschenen Grün, eigentlich eine schöne Farbe, aber nicht sehr auffällig.
    Charakter: Hennes ist ein kluger Kopf und generell ein netter Mensch, aber charakterlich ansonsten nicht besonders auffällig, ganz bestimmt nicht schüchtern, aber auch keiner, der ständig im Mittelpunkt stehen muss. Er ist im Zweifelsfall lieber höflich, als taktlos zu sein, gibt gerne sein Wissen in allen Dingen weiter, ebenso wie seine Meinung, wenn es ihm angebracht erscheint, dann aber selten in harschen Worten; Menschen, die das einmal zu schätzen gelernt haben, kommen in Zukunft für einen ehrlichen Ratschlag immer gern zu Hennes. Er hat ein gesundes, aber nicht übersteigertes Selbstvertrauen, das keine weitere Bestätigung von Außen benötigt, und kann in der Regel gut mit Kritik umgehen, sofern sie begründet ist. Nur eine Prise mehr Gelassenheit würde ihm manchmal ganz gut tun. Und auch Hennes ist nunmal nur ein Mensch, dem Gefühle von Neid oder Missgunst manchmal nicht fremd sind, aber sie überwiegen nicht und das ist die Hauptsache.
    Rolle: Betreuer
    Schulpferd: ja [X] nein [ ]
    Sonstiges: Man sieht Hennes eigentlich so gut wie nie selbst auf dem Pferd. Dass er Kindern und Jugendlichen Reitunterricht gibt, mag für manche daher ziemlich widersprüchlich wirken. Aber wer einmal eine seiner Stunden mitgeritten ist, merkt dann doch, dass Hennes durchaus Ahnung von dem hat, was er sagt. Er ist wiederkehrender "Gast" auf dem Hof Rosenberg und war schon mehrmals als Betreuer tätig.

    Schulpferd:
    Name: Destinada
    Alter: 3 Jahre
    Rasse: Deutsches Reitpony
    Aussehen: Destinada ist mit ihrer außergewöhnlichen Farbe ein echter Hingucker - sie ist ein Falbe. Mit ihren 1,48 m ist sie gerade so noch Pony. Sie hat einen kurzen, eher schmalen Hals, der mit dem richtigen Training aber muskulöser werden wird. Ihr rechtes Vorderbein und das linke Hinterbein sind beinahe vollständig schwarz, während ihr linkes Vorderbein, sowie das linke Hinterbein einen halbweißen Huf aufweisen und sich erst anschließend schwarz verfärben. Sie ist eine zarte Stute mit einem ebenso zarten Kopf, bei dem man den leichten Arabereinschlag erkennen kann. Auf Grund ihrer Veranlagung für eine gute Muskelentwicklung wird sie später auch einmal größere Reiter problemlos abdecken können.
    Charakter: Destinada ist eine sehr charakterstarke und mutige Stute. Sie ist keinesfalls böswillig oder besonders stur, sondern weiß einfach nur was sie will und braucht jemanden, der sie in ihre Schranken weisen kann. Wenn sie erst einmal Vertrauen gefunden hat, dann ist sie sehr lernwillig und engagiert, braucht aber dank ihres Temperaments immer mal wieder eine Erinnerung daran, dass sie nicht das Sagen hat. Sie ist sehr intelligent und lernt auffallend schnell, was ihr einen gewissen Vorteil verschafft. Wenn sie einmal zur Ruhe kommt, dann ist sie sehr verschmust und anhänglich. Manchmal scheint es fast, als würde sie immer wissen, was ihre Bezugsperson gerade denkt und braucht.
    Disziplin: Dressur & Springen
    Ausbildungsstand: noch in der Ausbildung (Longe)
    Sonstiges: Die Reinfelders haben die junge Stute für Hennes ausgesucht, weil sie sich bewusst darüber sind, dass er das Vertrauen in ein Pferd erst wieder erlangen muss und sie außerdem jemanden brauchten, der sich mit der Stute intensiv beschäftigen kann. Sie soll noch ein Jahr an der Longe und vom Boden gearbeitet werden, bevor sie schonend angeritten wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Mai 2016
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

    Weitere Mitspieler:

    Name: Luca McFearson
    Alter: 17
    Aussehen: Luca hat Schulterlanges, dunkelbraunes Haar, welches sie meist offen trägt, da sie eines der wenigen glücklichen Mädchen ist, dessen Haare von Natur aus zu atemberaubenden Locken fällt. Ihre grünen Augen werden durch das dunkle Braun der Haare hervorgehoben, wobei man bei bestimmten Lichteinfall sogar kleine goldene Pünktchen in der Iris erkennen kann. Alles in allem ist Luca sehr zierlich gebaut und mit ihren 1,70 m gehört sie nicht wirklich zu den Riesen in dieser Welt. Ihre Haut hat meist einen hellen Ton und so sehr sie sich auch bemüht, meist wird sie nie wirklich braun.
    Charakter: Eigentlich ist Luca ein sympathisches junges Mädchen, welches einfach noch keine Ahnung hat wo es mit sich selbst im Leben hin möchte, doch gerade in ihrem Alter kann sie sich ihre Ängste und sorgen noch nicht richtig eingestehen. Gerade aus der Pupertät heraus ist für sie das Leben nicht immer einfach, vorallem nicht wenn man vor wichtigen Entscheidungen im Leben steht. Luca neigt dazu manchmal etwas arg verbissen und grüblerisch zu sein und hat sich im laufe der Jahre nicht wirklich zum sozialsten Menschen gemausert. Anders als ihr Pferd mag sie Menschen schon, nur weiß sie oft einfach nicht mit ihnen Umzugehen.
    Rolle: Feriengast
    Schulpferd: ja [ ] nein [x]
    Sonstiges: Luca hat Clausette zu ihrem 15 Geburtstag von ihren Eltern geschenkt bekommen, da diese die Hoffnug hatten Luca würde in einem Reitstall sozialkontakte knüpfen.

    Eigenes Pferd:
    Name: Sweet Smell of Clausette
    Alter: 6
    Rasse: Englisches Vollblut
    Aussehen: Großrahmige Fuchsstute mit vier weißen Beinen. Sie hat eine Laterne und zwei blaue Augen. Die Laterne verläuft sich in ein rosa Maul. Clausettes Mähne ist ordentlich verzogen, sowie der Schweif ist eine Hand über dem Sprunggelenk gekürzt.
    Charakter: Clausette ist ein äußert launisches (meist übellauniges) Pferd, welches einem mit angelegten Ohren begrüßt und verabschiedet. Sie hält nicht viel von kuscheln, findet Putzen als lästig und hat kaum soziale kontakte zu anderen Pferden. Der perfekte Tag im Leben der Stute würde wohl daraus bestehen alleine in ihrer Box zu stehen (das einzigste Pferd im Umkreis von 100km zu sein), zu fressen und geritten zu werden. So unleidig Clausette auch sein kann, so talentiert zeigt sie sich unterm sattel (sofern man es geschafft hat sie zu satteln). Man mag es nicht glauben, doch die Stute ist ein wahrer traum zu reiten. Sie besticht mit ihren Traumhaften Gängen und einer enormen rittigkeit. Disziplin: Vielseitigkeit
    Ausbildungsstand: bis M
    Sonstiges: Clausette hat sich im Laufe ihres Lebens schon viele Spitznamen "errungen" leider beginnen die meisten mit: "Du dummes (wahlweise: du blödes..)..!"

    So, nun können wir starten :)

    Brandon
    Der erste Tag der Ferien und ich freute mich schon auf die kommenden sechs Wochen auf dem Reiterhof Rosenberg. Diamond hatte ich auf Hochglanz poliert, was auch bitter nötig gewesen war, nachdem er sich in einer Schlammpfütze gewälzt hatte. Gerade kaute er genüsslich an seinem Strick, den ich ihm schon zum dritten Mal aus dem Maul gezogen hatte. Nachdem ich ihn mit einiger Überredungskraft dazu gebracht hatte in den Hänger einzusteigen, konnte es endlich losgehen. "Tschau, Mum. Danke, dass du mir wieder deinen Hänger leihst." Lächelnd umarmte ich sie und machte mich dann endlich auf den Weg. Eine Stunde später waren wir da. Diamond wieherte und bekam sofort Antwort. Ich lächelte und parkte den Hänger neben dem Stall, anschließend lud ich Diamond aus und strahlte, als ich Leonie Reinfelder erblickte. Ihr und ihrem Mann gehörte der Reiterhof. "Hallo Leonie, schön wieder hier zu sein." Grinsend umarmte sie mich und sagte:"Hi Brandon, schön, dass du wieder da bist.Du kannst Diamond in seine alljährliche Box bringen. Alles ist vorbereitet, wie immer." Ich nickte und brachte den Wallach in seine Box. Gerd kam auf mich zu und auch von ihm wurde ich herzlich begrüßt. Anschließend drückte er mir eine Liste in die Hand und klopfte mir auf die Schulter. "Du machst das schon, hm?" Ich grinste und sagte dann:"Na klar, Boss." Zwinkernd wandte er sich ab und ich konnte in aller Ruhe die Liste durchgehen. Außer mir reisten noch zwei andere Reitschüler mit eigenem Pferd an. Die Boxen waren bereits vorbereitet, sodass ich sie ihnen bloß zeigen musste. Die anderen würden Schulpferde bekommen. Auch diese waren bereits eingeteilt. Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus, als ich sah, dass Hennes ebenfalls Betreuer sein würde. Ich freute mich schon ihn wiederzusehen. Wir verstanden uns recht gut und waren ein eingespieltes Team. Ich sah auf die Uhr.Die Reiterferienkinder würden frühestens in 2 Stunden anreisen. Hennes würde aber vermutlich in den nächsten Minuten aufschlagen. Also genug Zeit, um schon mal vorab zu koordinieren, wer sich um was heute kümmern würde.
     
  3. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Hennes

    Ich sah Leonie in dem Moment, in dem ich aus dem Zug stieg. Mit einem Lächeln schloss ich sie in die Arme. Es waren nicht viele Worte nötig, nicht jetzt. Es war schön, wieder hier zu sein. "Hennes, alles klar bei dir?" - "Klar ist alles klar." Ich warf meinen Rucksack ins Auto und ließ mich auf den Beifahrersitz fallen. Es war komisch, hin- und herkutschiert zu werden wie ein Kind. Aber für mich war es die einfachste Lösung gewesen, mit dem Zug anzureisen. Wenn ich lange saß, bekam ich Rückenschmerzen, weshalb ich mit dem Auto alle paar Kilometer eine Pause hätte machen müssen. Im Zug dagegen hatte ich die Möglichkeit, zwischendurch aufzustehen. "Erzähl, Hennes, was gibt es neues bei euch?" Leonie schlug den bekannten Weg zum Rosenhof ein. Bald konnte man die ersten Pferde auf den Weiden sehen. "Puh, da fragst du mich was. Papa hat sich ein neues Pferd gekauft, ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast. Er hat, glaube ich, ein Foto auf Facebook online gestellt." Die Frau nickte, auf ihren Lippen lag ein Lächeln. "Habe ich gesehen, ein wirklich schönes Tier. Und du, hast du Donatello noch?" Unwillkürlich musste ich grinsen. Die Frage hatte sie vermutlich schon die ganze Zeit stellen wollen. "Adrian reitet ihn jetzt. Er auf einem Pferd, das hätte vor zwei Jahren noch niemand gedacht! Aber Don ist ein guter Lehrer." Das Auto hielt auf dem Hof. Es mochte furchtbar kitschig klingen, doch es war ein bisschen wie nach Hause kommen. "Was muss alles erledigt werden, bevor die Kids kommen?", fragte ich, während ich ausstieg und meine Sachen zusammensuchte. Ich hörte Schritte hinter mir, dann spürte ich eine Hand auf der Schulter - Gerd. Ich drehte mich zu ihm um, umarmte auch ihn kurz. "Ich habe eine Liste gemacht", sagte er, "und sie Brandon gegeben." - "Brandon ist da?" Spätestens jetzt strahlte ich endgültig. Gerd nickte. "Ich weiß nicht, wo er sich herumtreibt, aber du findest ihn sicher." Keine Frage, das würde ich. War ja nicht so, als würde ich mich hier nicht schon zur Genüge auskennen. Ich bedankte mich bei Leonie fürs Abholen, dann schlug ich den erstbesten Weg ein - Zum Stall, wohin auch sonst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Juni 2016
  4. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Jocelyn

    Wirklich, ich hatte alle Register gezogen - schon vor Wochen hatte ich verkündet, dass ich doch nun alt genug war um die Ferien auch Verwandte besuchen konnte, doch das war auf taube Ohren gestoßen. "Joy, Kind, wir haben bereits vier Wochen gebucht und bezahlt. Noch letztes Jahr lagst du uns in den Ohren, dass zwei Wochen kaum genug Zeit waren und so denkst du unsere Großzügigkeit?!" Mutter hatte mich mit einem entgeisterten Blick angesehen als zweifle sie an meiner geistigen Gesundheit und Vater sah grundlos verletzt aus, als hätte ich ihn persönlich beleidigt. Dabei hatte ich bis dahin nicht einmal die Stimme gehoben oder Tränen über meine Wangen gezwungen, dass waren Tricks gewesen, die ich erst einige Tage und Wochen später ausgepackt hatte, nicht das sie tatsächlich Früchte getragen hatten. Und so saß ich nun zu Beginn meiner letzten großen Ferien in einem Flugzeug in ein Land in das ich nicht Reisen wollte, hinter meinen Eltern sitzend, mit denen ich nicht weiter sprechen wollte und in Gedanken stellte ich mir schon das schreckliche Frage und Antwort Spiel vor, dass ich zu meiner Ankunft auf dem Reiterhof sicher vor mir hatte. Die letzten Jahre hatte ich es nie erwarten können, dass die Ferien endlich um die Ecke kamen - nicht nur hieß das Urlaub am Strand mit meinem Pferd sondern auch eine Auszeit von dem Schul- und Turnierstress, waren meine Eltern zwar der Meinung das man Pferde nur unterhielt um im Sport voran zu kommen, so sahen sie wohl doch die Notwendigkeit einer Pause einmal im Jahr. Und bei Gott, hatten wir nicht immer die schönste Zeit auf dem fremden Reiterhof mit den herzlichsten Menschen, die mir außerhalb meiner Heimatstadt jemals begegnet waren. So in Gedanken versunken, verging der knapp eineinhalb Stunden Flug wie im nichts, das blau des Wassers wich schnell der flachen Flächen Hollands und kurz darauf landeten wir auch schon, mit einem Mal schlugen mir die ganzen Akzente um die Ohren. Deutsch, Englisch, Schottisch, ein paar Franzosen. Mein Hirn war sofort abgelenkt und der Trubel am Flughafen half um für eine Weile den Kummer zu vergessen, zumindest bis der schwarze Mercedes-Benz vor dem Flighafengebäude hielt um mich und meine Eltern ein zu sammeln. "Ich glaube, mir wird schlecht.." murmelte ich leise, mehr zu mir selbst als es wem unter die Nase zu reiben - das hatte ich bereits versucht und es war mir nicht gelungen - doch natürlich wurde ich nicht überhört. "Jocelyn Evvie MacMillan jetzt reiß dich gefälligst zusammen!" Wie ein geprügelter Hund zuckte ich zusammen, war mein Unwohlsein doch echter Natur, doch schien meiner Mutter dieses Detail wie so häufig entgangen zu sein. Statt zu antworten versank ich also in dem Leder der Sitze, wickelte meine Arme um meinen Bauch und starrte aus dem Fenster, aus Mangel an passender Antwort schweigend für den letzten Teil unserer gemeinsamen Reise.
     
  5. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Luca

    Ich verstand immer noch nicht ganz warum meine Eltern wollten dass ich meine Ferien auf einem Reiterhof verbrachte, welcher am anderen Ende des Landes lag.
    Na gut, eigentlich wusste ich genau warum meine Eltern das wollten. Vor 10 Jahren waren wir von Schottland nach Deutschland gezogen und meine Eltern hatten
    anscheinend immer noch gewisse Schuldgefühle und dachten ich würde niemals Freunde finden, wenn sie mich nicht dazu "zwangen". Ich hatte Freunde, wenn auch nicht viele, doch ich hatte welche. Ich seufzte leise und lehnte meinen Ellenbogen auf die Armlehne der Autotüre und starrte nach draußen auf die Landschaft, welche
    von Kilometer zu Kilometer immer flacher geworden war. Normalerweise durfte ich meine Ferien immer bei meiner Großmutter in Inverness verbringen, doch dieses Jahr sahen die Pläne meiner Eltern wie gesagt anders aus. Mein Blick glitt auf den Seitenpiegel des Wagens, in welchem man den silbernen Pferdehänger sehen konnte in welchem Clausette in unseren gemeinsamen Urlaub transportiert wurde. Dad hatte schon vor 100 Kilometern aufgegeben mit mir zu sprechen, denn er hatte nur knappe Antworten von mir bekommen. Als ich ein Schild sah, welches den Weg zu dem Hof mit dem Namen "Rosenberg" wies, seufzte ich wieder leise. Wie gerne würde ich jetzt einfach in einem Flugzeug sitzen, welches mich innerhalb 2 Stunden zu meiner Großmutter brachte.
    Das Auto kam inmitten des Hofes zum stehen und mein Dad sah mich mit seinem übertrieben euphorischen Lächeln an. "Na schau doch wie schön der Hof ist!" - echt jetzt? Dachte er ich würde jetzt luftsprünge machen und nach hinten zu dem Hänger tänzeln um das Monster zu entfesseln, während ich ihm um den Hals fiel und dafür dankte dass er mich zu diesem Schei.ß hier zwang?
     
  6. Samanta

    Samanta Leseratte

    Brandon
    Als die Tür zum Stall aufgezogen wurde, breitete sich ein breites Grinsen auf meinen Lippen aus. Hennes war angekommen. Ich faltete die Liste zusammen und steckte sie in die Hosentasche, während ich auf ihn zuging. "Hey, Hennes, altes Haus.Schön, dass du wieder hier bist." Ich klopfte ihm auf die Schulter."Wie gehts, wie stehts?" Ich freute mich riesig, dass wir dieses Jahr wieder zusammen Betreuer machten. Ich hatte schon mit vielen zusammen gearbeitet, aber er war mir einer der liebsten. Mit ihm hatte man immer Spaß und wir waren einfach schon ein eingespieltes Team. Ich zog die Liste wieder raus und sagte dann:"Wir haben diese Woche 2 Reitkinder mit eigenem Pferd. Die anderen bekommen alle Schulpferde. Wieder mal nur Mädels, aber damit werden wir ja fertig." Ich grinste und ließ ihm erst Mal Zeit zu reden. Wenn man mich nicht bremste, dann redete ich meistens ohne Punkt und Komma ohne das mir das auffiel.
     
  7. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Hennes

    Ich fand Brandon tatsächlich im Stall. Wenn ich ehrlich war, hatte ich auch nichts anderes erwartet. "Brandon!", grüßte ich ihn freudig und erwiderte das kumpelhafte Schulterklopfen. Männer konnten sich sehr darüber freuen, jemanden zu sehen, auch ohne demjenigen gleich um den Hals zu fallen, so war das nämlich. "Alles gut bei dir?" Wann waren wir das letzte Mal zusammen Betreuer gewesen? Das musste vor zwei Jahren gewesen sein, in den Sommerferien. In den darauffolgenden Herbstferien hatte ich eigentlich auch wieder kommen wollen - Ich hatte früher in den Ferien oft mehr Zeit hier als zu Hause verbracht. Doch dann war der Unfall dazwischengekommen und ich hatte Gerd und Leonie kurzfristig absagen müssen. Tatsächlich war ich jetzt gerade zum ersten Mal seitdem wieder auf dem Rosenberg. Ich nickte, während Brandon von den beiden Reitkindern mit eigenem Pferd berichtete und als mein Blick von ihm zu der Box hinter ihm wanderte, breitete sich ein Lächeln auf meinen Lippen aus. "Und du hast Diamond auch dabei, wie ich sehe." Ich streckte dem Haflinger eine Hand entgegen, die er gewissenhaft abschnoberte, nur um feststellen zu müssen, dass ich leider keine Leckerei dabei hatte. "Er sieht wahnsinnig gut aus! Zwei Jahre ist er jetzt bei dir, oder?" Ich hatte damals mitbekommen, dass Brandon das ehemalige Schulpferd gekauft hatte, doch ich hatte im Folgenden, nunja, "besseres" zu tun gehabt, als den Werdegang der beiden genauer zu verfolgen. Wenn man denn scheinbar unendliche Krankenhausaufenthalte als etwas "besseres" bezeichnen wollte.
     
  8. Samanta

    Samanta Leseratte

    Brandon
    "Ja, alles gut", sagte ich und lachte, als Diamond sich enttäuscht abwendete, weil er feststellen musste, dass Hennes keine Leckerlis dabei hatte. "Ja, genau. Zwei Jahre. Abgespeckt hat er auf jeden Fall, auch wenn ich mich manchmal frage wie er das geschafft hat." Schmunzelnd klopfte ich dem Wallach auf den Po."Wie gehts dir?" Natürlich hatten Leonie und Gert mich über den Unfall informiert. Nicht detailliert. Eigentlich wusste ich nur, dass es ein Reitunfall gewesen war. Alles andere war für mich im Dunkeln. Ich hatte auch nicht nachgehakt und würde das auch jetzt nicht tun. Es ging mich nichts an und wenn Hennes mir mehr erzählen wollte, dann würde er das tun. Ich freute mich, dass es ihm offenbar so gut ging, dass er wieder herkommen konnte. "Hast du dich schon häuslich eingerichtet oder fliegt dein Gepäck noch irgendwo rum?"
     
  9. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Valery

    Reiterferien waren früher schon toll gewesen. Verschiedene Einblicke hatte ich schon gesammelt durch viele Höfe und viele unterschiedliche Reitpferde, doch das würde nun nicht mehr geschehen. Schließlich hatte ich nun mein eigenes Pferd. Riverside.
    Der noch junge Hengst, dem man die Hengstmanieren nicht anmerkte. Er war eines der ruhigsten Pferde, die ich kannte...
    Der Weg zum Reiterhof Rosenberg gestaltete sich als langwierig aber trotzdem ganz schön aufregend, wenn man bedachte, dass ich soo lange Reisen gar nicht gewohnt war. Durch meine frühere Wohnsituation in England wusste ich, das 9 Stunden Fahrt ganz schön lange dauern, aber durch den Hänger, den wir noch am Auto hatten dauerte es dann doch noch ein ganzes Stück länger.
    Dad fuhr vorsichtig und Mom blätterte in ihrer Cosmo rum. Ich verstand nicht, wie man sich so für Stofffetzen interessieren konnte. Vorallem war ihr ganzer Kleiderschrank voll und sie kaufte immer mehr und mehr. Dad hätte ihr mal den Geldhahn zudrehen sollen.
    Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass wir in einer Stunde ankommen sollten. Immerhin nicht mehr ganz so lange, dachte ich.
     
  10. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Hennes

    "Und Muskeln hat er bekommen!", ergänzte ich das Lob über Diamonds Entwicklung. Ich warf Brandon einen flüchtigen Seitenblick zu, als er mich fragte, wie es mir ging. Ich war mir nicht sicher, wie viel er wusste. Ich meine, ich machte aus der Sache wirklich kein Geheimnis und ich hatte auch kein Problem damit, über den Unfall zu reden. Aber ihn Leuten einfach so auf die Nase zu binden und sie damit womöglich zu nerven schien mir auch nicht die feine englische Art. Immerhin ging es im Leben nicht nur um mich. Das war manchmal eine Zwickmühle - Den Menschen um mich herum weder etwas vorzuenthalten, noch mich in den Mittelpunkt zu stellen. "Mir geht's ganz gut. Ich weiß nicht, wie viel zu mitbekommen hast. Ich war eine Weile außer Gefecht gesetzt, aber ich bin wieder größtenteils auf den Beinen." Buchstäblich. Denn mit einem Wirbelsäulenschaden blieb einem erstmal nicht viel anderes übrig, als eine Weile liegen zu bleiben. Ich hatte mich beim Reden langsam an der Reihe der Boxen entlanggearbeitet und die Pferde, die da waren, mit einigen Streicheleinheiten begrüßt. Viele waren es nicht, die meisten standen bei dem Wetter sicher auf der Weide. Die meisten waren mir jedoch noch bekannt - Ich vergaß selten ein Pferd, und hier auf dem Hof war ich immerhin schon oft gewesen. Ich strich dem alten Nabucco über die Stirn, ehe ich mich wieder Brandon zuwandte. "Meine Sachen stehen noch draußen." Mit einem Grinsen und einem vagen Handwink deutete ich in Richtung der Stalltür. "Ich sollte sie rein bringen, bevor die Kids kommen. Teilen wir uns ein Zimmer oder haben wir Einzelzimmer?"
     
  11. Samanta

    Samanta Leseratte

    Brandon
    Ich lächelte und klopfte dem Wallach den stämmigen Hals."Ja, er hat ordentlich an Muskelmasse zugelegt in den letzten Monaten." Ich folgte ihm durch die Reihe der Pferde, streichelte hier und da eines der Pferde und nickte dann. Ja, er sah auch gut aus. Es war für uns alle ein großer Schock gewesen, als wir von seinem Unfall gehört hatten. "Ich weiß nur, dass es ein Reitunfall war", sagte ich,"mehr nicht. Du siehst auch gut aus." Als er mir mitteilte, dass seine Sachen noch auf dem Hof rumflogen, musste ich einfach lachen. Das war so typisch Hennes. Einfach erstmal Sachen abladen, egal wo und dann sah man weiter. "Soweit ich weiß, teilen wir uns ein Zimmer. Jedenfalls ist da noch ein freies Bett und wenn ich mich recht entsinne, dann hat Gerd vorhin erwähnt, dass ein gewisser Hennes in meinem Zimmer schläft. Soll ein ganz komischer Typ sein." Grinsend sah ich ihn an und fragte dann:"Soll ich dir beim Tragen behilflich sein?"

    Weiterer Mitspieler:
    Formular:
    Name: Svenja Johanssen
    Alter: 22
    Aussehen: Svenja ist eine eher zierliche, natürliche, junge Frau die mit ihren 167 cm nicht zu den ganz kleinen aber auch nicht zu den großen Frauen zählt. Ihr ovales Gesicht, mit den hohen Wangenknochen, zieren zwei dunkelbraune schmale Augen, die sie stets nur ein bisschen mit Lidschatten in Erdtönen und Mascara schminkt. Die spitze Nase und die schmalen Lippen machen ihr Gesicht komplett. Ihre leicht welligen Haare wurden zu einem Long Bob geschnitten und im Ombré Stil gefärbt. Sie hatte jedoch großen Wert darauf gelegt das die Haare trotzdem noch eine gewisse Natürlichkeit behalten. Großartig stylen tut sie ihre Haare nicht, lediglich beim Reiten macht sie sich einen kleinen Pferdeschwanz. Ihr Kleidungsstil ist auch eher Casual - Jeans, Tops oder karierte Hemden gehören zur Tagesordnung. Beim Reiten ist das nicht großartig anders, da sie Western reitet kommt sie auch hier in Jeans und ihren dunkelbraunen, mit helleren Applikationen verzierten, Boots. Sie macht allgemein immer einen gepflegten, aber nicht übertriebenen Eindruck.
    Charakter: Svenja ist einfach ein Sonnenschein. Man ist gern in ihrer Nähe weil sie so eine Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt und trotzdem auf ihre Art und Weise auch quirlig und einfach nur lustig sein kann. Sie macht wirklich fast jeden Spaß mit, kann auch manchmal sehr ironisch sein, und ist einfach gerne unter Menschen. Bei den weiblichen Feriengästen wird sie immer gern gesehen und als Bezugsperson herangezogen wenn es mal um Gespräche so von Frau zu Frau geht. Ansonsten hat Svenja eine sehr gute Beziehung zu Gerd und Leonie, da sie seit Anfang an als die beiden den Hof übernommen haben, dabei war und ihnen beim Aufbau geholfen hat wo es nur ging. Dort hat sie dann auch das Westernreiten angefangen und reitet seit dem fast immer ihr gleiches Schulpferd das sie selbst schon fast wie ein eigenes betiteln könnte. Es ist für sie selbstverständlich in den Ferien mit auszuhelfen.
    Rolle: Betreuer
    Schulpferd: ja [x] nein [ ]
    Sonstiges: Svenja wohnt im gleichen Ort wo der Reitstall auch ist und ist somit fast immer auf dem Hof anzutreffen. In den letzten Monaten ist es allerdings ein bisschen weniger geworden da sie nun ihr Studium in der Sozialpädagogik angefangen hat und schulisch sehr eingespannt war. Vorher hatte sie eine Ausbildung zur Erzieherin gemacht und ihr Fachabi nachgeholt. Daher ist sie sowieso gerne unter Kindern/Jugendlichen und versteht ihre kleineren oder größeren Sorgen.
    Brandon kennt sie schon sehr lange da er auch immer wieder auf dem Hof mit ausgeholfen hat. Sie verstehen sich sehr gut und sind ein gutes Team. Hennes kennt sie auch und fand ihn auch immer sehr nett, nur leider hat sie ihn jetzt schon ewig nicht mehr gesehen oder etwas von ihm gehört. Zum Thema Westernreiten gibt sie immer gerne Tipps und kann auch mal kurz jemanden auf ihr altes Schulpferd setzen um etwas zu erklären, aber sie gibt keinen richtigen Reitunterricht. Dafür hätte sie nun wirklich keine Zeit. Aber dafür kümmert sie sich immer gerne für Animationsprogramm oder Ausritte/Reiterspiele

    Schulpferd:
    Name: Little Kings Darkness
    Alter: 10 Jahre
    Rasse: American Quarter Horse
    Aussehen: Darkness ist ein relativ großrahmiger Wallach in Buckskin (Falbe). Seine Vorderbeine sind beinahe komplett schwarz, während seine Hinterbeine nur bis zur Hälfte schwarz eingefärbt sind. Er hat lange, schwarze und leicht gelockte Mähne und einen schmale Blesse als Abzeichen. Er ist gut bemuskelt, was wohl an dem guten Training liegt, das ihm durch Svenja zugute gekommen ist.
    Charakter: Darkness ist eine Seele von einem Pferd. Er ist gutmütig und macht so ziemlich alles mit, was man sich nur vorstellen kann. Ein perfektes Lehrpferd also,aber auch eines, das den Reiter fordern kann. Besonders bei fortgeschrittenen Reitern, die ihn auch mal anpacken kann er auch mal zickig werden. Gebuckelt hat er aber bisher noch nicht. Im Gelände überkommt ihn manchmal der Übermut, sodass man immer mal darauf gefasst sein muss, sich durchzusetzen. Ansonsten ist er aber lammfromm und sehr verschmust, was auch bei den Kindern immer wieder gut ankommt.
    Disziplin: Reining
    Ausbildungsstand: LK 3
    Sonstiges:
     
  12. Calypso

    Calypso Shirkan ♥ Ich vermisse dich^^

    Svenja
    Es war wieder soweit, einige Wochen Reiterferien standen wieder auf dem Programm und ich hatte mich natürlich bereit erklärt zu helfen. Ich freute mich auch einfach riesig darauf dadurch wieder öfters auf dem Pferd zu sitzen, was in letzter Zeit ja ziemlich auf der Strecke geblieben ist. So gegen Mittags machte ich mich dann fertig und schwang mich auf meinen Drahtesel um zum Hof zu fahren. Da ich sowieso im gleichen Ort wohnte brauchte ich auch kein Zimmer auf dem Hof, auch wenn es mir Gerd und Leonie wahrscheinlich trotzdem angeboten hätten. Gemütlich radelte ich durch die Ortschaft und machte mir so meine Gedanken was die nächsten Wochen auf mich zukommen würde. Auch wer noch als Betreuer da war interessierte mich natürlich brennend. Mit Brandon rechnete ich eigentlich fest, da er so gut wie immer da war, aber es kamen ja fast jährlich neue Gesichter dazu. Als ich nach ca. 15 Minuten ankam war es noch recht still auf dem Hof. Es schienen wohl noch keine Feriengäste angekommen zu sein, und auch sonst sah man niemanden. Ich stellte mein Fahrrad an der Hauswand ab und ging in´s Haupthaus um Gerd und Leonie zu begrüßen. Nach einer Umarmung und einem kurzen Plausch mit den beiden wollte ich natürlich als aller erstes zu King. Laut meines Wissens müsste er jetzt auf der Koppel stehen. Schnellen Schrittes lief ich über den Hof in Richtung Koppeln als ich vom Stall Stimmen hörte und schließlich zwei junge Männer heraus kommen sah. Mein Gesicht verzog sich zu einem Grinsen als ich Brandon erkannte und das neben ihm....das...das war doch Hennes?! Ich war mir zuerst nicht sicher, es war ja bestimmt schon Jahre her als ich ihn das letzte mal gesehen hatte, aber doch das musste er sein. Freude strahlend ging ich auf die beiden zu und begrüßte Brandon mit einer Umarmung "Heey, schön dich zu sehen". Und auch Hennes blieb nicht verschont von einer Umarmung "Hey, mein Gott das muss ja Ewigkeiten her sein.....Ich hoffe du kennst mich noch" sagte ich lachend und musterte ihn kurz. Jetzt konnten die Ferien ja nur gut werden wenn die beiden auch hier waren.
     
  13. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Hennes

    Ein Reitunfall, ja, so konnte man es nennen. Oder, wie ich treffender formulieren würde: Der Mordversuch des Arschlochpferdes. "Papas junger Hengst hat mich abgeworfen", erklärte ich Brandon, nickte. "Das ist zumindest die Kurzform. Den Rest erzähle ich dir mal in einer ruhigen Minute." Nicht so zwischen Tür und Angel, wenn wir jeden Moment mit der Ankunft der Ferienkinder zu rechnen hatten. Der Umstand, dass meine Sachen noch draußen standen, schien Brandon ziemlich zu amüsieren, und so gerne ich auch über sein Lachen ein wenig beleidigt gewesen wäre, so konnte ich doch nicht verhindern, dass sich auf meine Lippen ebenfall ein Grinsen schlich. Ja, schon gut, vermutlich war das ziemlich typisch für mich, ich gab es ja zu. "Ein komischer Typ also? Den werden wir wohl etwas genauer unter die Lupe nehmen müssen, nicht, dass er einen schlechten Einfluss auf dich hat." Im Schlendergang traten wir aus dem Stall. "Aber, nein, danke, du musst mir nicht helfen, ich habe nicht viel dabei." Mit schwerem Heben hatte ich zwar noch so meine Probleme, aber was ich zu Brandon gesagt hatte, stimmte, ich hatte nur einen Rucksack und eine kleine Sporttasche dabei. Gerade wollte ich nach den beiden Taschen greifen, als vor uns ein Mädchen auftauchte. Im ersten Moment dachte ich, die ersten Feriengäste seien eingetroffen, doch dann umarmte die Blonde Brandon, und als sie sich kurz darauf auch mir zuwandte machte es endlich 'Klick' in meinem Kopf. "Svenja!" Ich erwiederte die Umarmung mit einem Lächeln, recht hatte die junge Frau, es war wirklich ewig her, dass wir uns zuletzt gesehen hatten. "Wie könnte ich dich vergessen? Schön, dich wiederzusehen!" Ich meinte es so, wie ich es sagte. Vermutlich hätte ich damit rechnen müssen, sie hier anzutreffen, wahrscheinlicher sogar als Brandon, immerhin lebte Svenja im selben Ort - Oder hatte das zumindest vor zwei Jahren noch getan. "Wie geht's dir, was machst du mittlerweile? Ihr beiden müsst mir alles berichten, was ich in letzter Zeit verpasst hab." Damit waren die Taschen, die ich auf's Zimmer hatte bringen wollen, schon fast wieder vergessen. Es gab einfach so viel wichtigeres zu tun, so viele alte Bekannte wiederzusehen.
     
  14. Samanta

    Samanta Leseratte

    Brandon
    Hennes und ich hatten gerade den Stall verlassen, als Svenja sich schon förmlich in meine Arme geworfen hatte. "Hey, schön, dass du wieder dabei bist", sagte ich lächelnd. Mit ihr hatte ich eigentlich fest gerechnet. Sie wohnte ja hier im Ort und war schon dagewesen, als ich das erste Mal hier Betreuer gewesen war. Ich freute mich schon auf die kommenden Wochen. Sicherlich würde es toll werden. Ich sah auf, als ein Auto auf den Hof gefahren kam. Offensichtlich war der erste Gast bereits da. "Ich kümmere mich drum. Ihr beiden habt euch sicher noch das ein oder andere zu erzählen. Meine Geschichten gibts dann heute Abend." Grinsend klopfte ich Hennes auf die Schulter und boxte Svenja leicht gegen ihre, bevor ich mich auf den Weg zum Auto machte. Ein euphorisch aussehender Mann stieg aus und nach wenigen Sekunden folgte ein nicht ganz so euphorisch aussehendes Mädchen. Ich beschloss ihre Trauermiene zu ignorieren. Mit Gästen, die eigentlich keine Lust hatten, hatte ich schon Erfahrung gemacht und am besten war es, wenn man ihnen mit Freundlichkeit begegnete und ihre Unfreundlichkeiten über sich ergehen ließ. "Hallo, ich bin Brandon",stellte ich mich vor,"willkommen auf Rosenberg. Ich bin für die nächsten Wochen Ihr Reiseführer und werde all Ihre Wünsche und Belange vollkommen ernst nehmen." Lächelnd streckte ich zuerst dem jungen Mädchen meine Hand entgegen und dann ihrem Vater. Nun jedenfalls nahm ich an, dass es sich um ihren Vater handelte.
     
  15. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Jocelyn

    "Wird es gehen, Miss?" Ich nickte geistesabwesend, hatte gebeten einfach direkt vor dem Haupthaus abgesetzt zu werden, immerhin kannte ich den Ablauf des Ganzen hier nun schon ziemlich gut, nach all den Jahren die ich her gekommen war. Eine Mischung aus Nervosität und Unwillen hatte sich tief in meinem Magen eingenistet, sodass der Abschied meiner Eltern an mir vorbei zog, erst als der Wagen vom Hof fuhr, eine Staubwolke hinter sich herzog und mich alleine stehen ließ, schnappte ich aus meiner Trance und löste den Blick von dem davon fahrenden Auto, in dem meine Eltern saßen. "Puh...just another day, Joy, just another day." murmelte ich vor mich hin, ehe ich meine Koffer ergriff, die Räder hätten vor Gewicht fast im Boden fest gesteckt, und auf das Haus zu ging. Aus dem Stall hörte ich Stimmen und mein Magen krampfte abermals, es war das erste mal in all den Jahren, dass ich auf meine Ankunft hin still ins Haupthaus schlich, anstatt mit Freude den Stall überrannte, und gleich im Flur begrüßte mich Leonie, ihr freundliches Lächeln machte meinen Kummer leichter zu ertragen. "Hallo Joycelin! Schön dich zu sehen! Willst du als erstes in den Stall oder dein Zimmer beziehen?" sie klang so ehrlich interessiert, das ich etwas hilflos mit den Schultern zuckte. Das war wohl ein Kultureller Unterschied, häufig klangen Menschen in den großen Städten nur höflich, nie waren sie wirklich an einem interessiert..."Ich würde erst meine Sachen weg bringen." Und mich noch einen Moment länger davor drücken andere Menschen zu sehen. "Du bist im Haus 1, Zimmer 7. Hier ist dein Schlüssel.. Brauchst du sonst noch etwas?" Ich schüttelte den Kopf. "Du weißt ja wie der Rest abläuft, Hennes und Brandon sind schon da und Svenja kommt auch noch als Betreuer. Wenn du soweit bist, kannst du sie ja mal suchen." Keine Ahnung was über mich kam, aber in einem kurzen Ausbruch von Gefühlen, umarmte ich Leonie, etwas was ich normalerweise erst am letzten Tag meines Urlaubes tat, weil mir die Menschen hier immer so ans Herz wuchsen. "Danke, werde ich machen." Als ich kurz darauf aus dem Haus kam, hörte ich die Stimmen langsam auf den Stallausgang zu kommen, sie wurden immer lauter, doch bevor ich ausmachen konnte, was sie sagten, eilte ich schnellen Schrittes in das Gästehaus. Es war angenehm war, roch nach Heu und Pferd und doch sauber. Die Wände waren mit Bilder verziert, selbst Gemaltes und Fotos, und noch war es herrlich still in dem Haus. Meine Schritte verhallten, als ich das Zimmer mit der Nummer 7 fand, in den letzten Jahren hatte ich immer im Gruppenzimmer geschlafen, zu Letzt mit einer Freundin auch mal im Zweibettzimmer, aber diesmal wollte mein Vater mir wohl etwas Gutes tun und hatte für den gesamten Aufenthalt ein Einzelzimmer gebucht. Das große Bett stand unter dem Fenster, der Schrank stand leicht offen und auf dem kleinen Tisch lag eine Fernbedienung und mitten drin stand ich, mit zwei großen Koffern und so vielen Erinnerungen an diesen Hof. Das erste Mal seid Wochen hatte ich einen Funken Hoffnung, vielleicht würde der Urlaub doch nicht so schei.ße werden wie ich befürchtet hatte.
    Als ich kurz darauf aus dem Haus kam, wurde ich für eine Sekunde von der Sonne geblendet, musste zwei, dreimal blinzeln, bevor ich erkennen konnte das nun gleich mehrere Menschen auf dem Hof standen. Ich war mir sicher mindestens zwei von ihnen zu erkennen, vielleicht sogar drei, aber so gänzlich sicher war ich mir da nicht. Etwas Ziel- und Planlos lief ich in die Richtung des Stalls, der Menschen und würde einfach abwarten, was passierte.
     
  16. Calypso

    Calypso Shirkan ♥ Ich vermisse dich^^

    Svenja
    Ich blickte Brandon grinsend nach und wandte mich dann wieder an Hennes. "Ja also mir geht es soweit ganz gut. Ich habe mein Fachabitur abgeschlossen und habe jetzt das studieren angefangen....joa hab mir das ganze ein bisschen einfacher vorgestellt und nicht so zeitintensiv" antwortete ich lachend. Hätte ich gewusst auf was ich mich da einlasse hätte ich es mir wahrscheinlich doch anders überlegt. "Aber was ist mit dir, wie kommts das du so lange nicht mehr hier warst?" fragte ich interessiert und musterte ihn dabei.
     
  17. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Hennes

    Ein Auto kam auf den Hof gefahren und weg war Brandon. "Spinner", murmelte ich grinsend, als ich sein Gerede von Reiseführern und erfüllten Wünschen hörte. Manchmal war er ein Quatschkopf, aber eins musste man Brandon lassen: Im Umgang mit den Gästen, egal wie alt oder in welcher Stimmung sie sein mochten, war er voll in seinem Element und schien immer den richtigen Ton zu treffen. Beneidenswert. "Ich sollte wirklich meine Sachen aufs Zimmer bringen", stellte ich fest, denn wenn jetzt sogar schon die ersten Gäste kamen sollte ich lieber die Hände zum Helfen freihaben und nicht selbst noch bepackt auf dem Hof stehen. "Kommst du kurz mit, Svenja?" Immerhin war das Gespräch noch nicht beendet und einfach stehen lassen wollte ich die junge Frau auch nicht. Ich schnappte mir meine Sachen und betrat das Gästehaus. "Ich war leider eine Weile, naja, unpässlich. Ist eine lange Geschichte, die ziemlich viele Knochenbrüche und eine ziemlich lange Reha beinhaltet", erklärte ich, während wir die Treppe hinaufstiegen. "Aber mittlerweile studiere ich auch. Ich weiß also genug, wovon du redest." Am Zimmer angekommen sah ich, dass Brandon schon eines der Betten belegt hatte. Das gute Recht des Ersten, aber mir war das eigentlich sowieso egal. Ich warf die Taschen auf das freie Bett. "Was studierst du denn?"
     
  18. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Luca

    Mein Dad war meine Worte ignorierend aus dem Auto gestiegen, wobei sein dämliches Lächeln noch nicht von seinen Lippen verschwunden war. Mit einem ergebenen Seufzen öffnete ich ebenfalls meine Autotüre und stieg aus dem Auto. Wenn ich ehrlich war, so fand ich den Hof an sich eigentlich ganz hübsch und wäre es meine freie Entscheidung gewesen hierher zukommen, dann hätte ich hier wohl eine tolle Zeit verbringen können. Ein lautes Poltern aus Richtung des Hängers ließ mich wieder ins hier und jetzt kommen. Gerade wollte ich mich zu meinem Vater umdrehen um ihm zu sagen er könne eigentlich gleich wieder mit mir und der Furie nach Hause fahren, als ein junger Mann auf uns zukam. Anscheinend schienen hier alle fröhlich zu sein. Vorhin war mir schon ein Mädchen mit dämlichen Lächeln aufgefallen, mein Dad bekam seines nicht mehr aus dem Gesicht und der Kerl vor mir schien den selben Stoff geraucht haben wie alle anderen. Er stellte sich vor und als er sagte sein Name sei Brandon, wurde ich hellhörig, denn das war ja wirklich kein Name welcher hier in Deutschland üblich war. "Siehst du Dad, du kannst ja mit dem Monster gleich hier bleiben, der Kerl hört sich genau so an wie dein Assistent. Da fühlst du dich doch gleich wie zuhause!" sagte ich trocken zu meinem Vater und konnte beobachten wie sein Hals und Wangenbereich sich leicht rötete und er sich verlegen für mich entschuldigte. Eigentlich musste er sich ja gar nicht für mich entschuldigen, denn ich hatte ja eigentlich ihm einen Seitenhieb verpassen wollen. Ich setzte ein Lächeln auf von dem ich hoffte es wirkte genau so stoned wie das der Leute welche hier rumliefen und hielt Brandon ebenfalls meine Hand hin. "Luca!".
     
  19. Samanta

    Samanta Leseratte

    Brandon
    Obwohl sie nicht gerade begeistert von all dem hier zu sein schien und ihrem Vater gleich klar machte, dass er doch hierbleiben konnte, weil ich mich anhörte wie sein Assistent, blieb ich weiter freundlich und wenigstens nannte sie mir ihren Namen. Luca. Offenbar kam sie mit einem eigenen Pferd. Als sich ihr Vater bei mir für sie entschuldigte, winkte ich bloß ab und ergriff die Hand des Mädchens."Freut mich dich kennen zu lernen." Das Pferd im Hänger schien ganz schön unruhig zu sein. "Möchtest du erstmal dein Pferd ausladen? Die Box ist schon fertig. Ich kann dich hinbringen und dir anschließend alles zeigen, wenn du magst." Für manche mochte mein Lächeln vielleicht aufgesetzt erscheinen, aber das auch nur, weil ich eigentlich ein Dauergrinser war. Na ja, meistens. Auch ich hatte mal schlechte Laune, aber fast nie, wenn ich hier war.
     
  20. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Luca

    Mein Vater schien etwas erleichtert das Brandon wohl keinen Anstoß an meinem Spruch nahm, sondern nur abwinkte. Wahrscheinlich hatte der Kerl begriffen das ich nicht ihn sondern meinen Vater gemeint hatte. "Hast du gehört Luca, die Box ist schon fertig, du kannst Clausette abladen!" wiederholte mein Dad die Worte von Brandon, wobei mein Vater noch enthusiastischer klang als Brandon. Ich hob eine Augenbraue, beschloss aber dass es wohl besser wäre einfach nichts zu sagen. Was sollte ich denn auch noch sagen? Ihn darauf hinweisen das mein Gehör bis vor einer Minute noch relativ gut funktioniert hatte? Mit einem leisen, ergebenen Seufzer ging ich nach hinten zu dem Hänger um dessen Klappe zu öffnen. "Hey Monster!" begrüßte ich das Pferd und stellte fest das wir Beide in diesem Moment relativ viel gemeinsam hatten. Zumindest eine Sache. Wir hatten anscheinend Beide keinen Bock auf all das hier. Ich löste die Stange hinter dem Pferd und schlüpfte dann durch die vordere Stange um den Strick der großen Fuchsstute zu lösen, woraufhin sie begann nach hinten von dem Hänger zu steigen. "Wo ist denn die Box?" fragte ich an Brandon gewand und versuchte den Blick meines Vaters zu ignorieren.
     

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