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[RS] Project Wild West

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von NorwegeerStar, 10 Juli 2013.

  1. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    45 Grad im Schatten, die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel, in der Ferne stobt ein wenig Staub auf, der Wind wirbelt ihn in die Hoehe, bis es ein ausgewachsenen Dust Devil bildet, und du nur froh bist, dass er in der Ferne ist.
    Die Lehmgebaeude bieten zwar Schutz, aber wenn einer dieser Sandstuerme ueber die kleinen Gebaeude fegt, fuehlt es sich dennoch alles andere als angenehm an, immer mit dem Hintergedanken, dass hier niemand ist, der dir aus der Patsche helfen kann.

    Project Wild West besteht schon seit einigen Jahren, jeden Sommer - fuer vier Wochen - haben eine Hand voll Jugendliche die Chance mitten in Nichts von Arizona, einen Sprung in der Zeit zu machen und fuer eine Weile in der kleinen Geisterstadt leben.

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    Geisterstadt:
    Die Stadt besteht aus 4 Haeusern, das Groesste macht den Anfang, ist lang gebaut, einstoeckig, mattes pink - die 'Stadthalle', dass Haus des Buergermeister.
    Das naechste Gebilde, rechts davon, ist das 'Hotel. Zweistoeckig, nicht sehr gross, hat ein Zimmer (Diner&Reception) unten und zwei Schlafzimmer oben.
    Darauf folgt ein Holzzaun, der groessere Wildtiere abhalten soll, daran gereiht ist das Polizei Department, nicht all zu gross, mit einer kleinen Zelle und einem einzelnen Raum fuer den Sheriff ausgestattet, so wie dem Eingangsraum, der als tatsaechlicher Polizeivernehmungsraum genutzt wird und Ausblick auf die Zelle gibt.
    Danach kommt die Bar, relativ gross, mit einer Theke an der Rueckseite, ein Schlafzimmer mit zwei getrennten Betten und einem Abstellraum fuer Likoere und Einmachglaeser.
    Und zum Schluss der offene Stall, er hat Platz fuer zwei Pferde, nichts besonderes, ein ueberdachter Schuppen, aber er gibt wenigstens ein bisschen Schutz.

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    Sonstiges:
    Zwischen dem Sheriff und der Bar ist ein hoelzernes Tor, dass in einen Garten fuehrt. Rechts von dem Tor ist ein erhoehter Balkon, der noch zur Polizeistation gehoert, links die nach aussen verlaufende Bar. Und dann ist da der Garten, mitten in der Wueste, so weit das Auge reicht nur Staub und trockene Buesche, ein gruener, bluehender Garten, kleine Gemuesefelder, ein Obstbaum in der Ecke, zwei offene Grille.
    Es ist wie eine Oase, die einen die 45 Grad vergessen laesst, fuer einen Moment.
    Neben dem Stall, es ist kaum erwaehnenswert, ist das Dach doch loechrig und der Schuppen noch weniger ein Gebilde als der Stall, ist der Schuppen der den Brunnen ueberdacht, und dem Wanderer, der keinen Platz im Hotel finden konnte, eine Uebernachtungsmoeglichkeit gibt. Nichts luxurioeses, aber in der direkten Zivilisation, die einzige fuer hunderte von Meilen.

    Alle diese Hauser sind im Kreis gebaut, es gibt drei Wege in die Stadt, rechts und links von dem Stadthaus, sowie einen Trampelpfad zwischen dem Stall und der Bar. In der Mitte ist eine Feuerstelle, die in der Nacht erleuchtet wird, um Schutz und Waerme und Zuflucht in der Einoede zu bieten.

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    Versorgung:
    Aus was auch immer fuer Gruenden ihr euch entschieden habt oder gezwungen wurdet hier her zu kommen, wurdet ihr dort mit eurem Gepaeck abgesetzt, es wurde euch mitgeteilt, dass es begrenzten Strom gibt - grade so viel, um die Funkmaschine am laufen zu halten, der einzige Kontakt zur Aussenwelt.
    Der Brunnen wird mit sauberem Wasser versorgt, allerdings beschraenkt auf 15/Liter pro Kopf am Tag (nimmt also jemand mehr muss jemand anderes mit weniger Leben), die zwei Pferde sind davon nicht betroffen.
    Diese Pferde sind ausschliesslich fuer den Sheriff & Deputy, sowie den Jaeger. Ausserdem ist auf der anderen Seite des Hotels ein Corral, lose Holzlatten, ein Stierkopf ueber dem Eingang.
    Der Jaeger darf und sollte Essen heranschaffen, es gibt Wild und im Gemuesegarten ist auch genug Vorrat.
    Die Bar, ist widererwartend, ausgestattet wie sie es vor ein paar hundert Jahren gewesen waere, ein bisschen Whisky, einige Faesser Rum und Bier. Kuehlung gibt es jedoch keine.

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    Wer als erstes kommt, malt zu erst. Wer als erstes ankommt, kann also den fuer ihn/sie am ansprechendsten Job annehmen.
    Jobs:
    - Sheriff (zustaendig, dass alles geregelt zugeht, zustaendig fuer 1 Pferd)
    - Gastwirt in der Bar (zustaendig fuer's zubereiten des Essens)
    - Aushilfe an der Bar (hilft dem Gastwirt, arbeitet an der Theke)
    - Hotelbetreiber (zustaendig um den Speiseraum fit zu halten und den Hotelraum)
    - Buergermeister (zustaendig, dass das Leben nicht aus den Fugen geraet)
    - Jaeger (hat sein Zimmer mit im Stadthaus, zustaendig fuer 1 Pferd)
    - Gastarbeiter 1 & 2( Einer kann im Hotel uebernachten, anderer im Schuppen. Zustaendig fuer den Garten oder welche Arbeit sonst anfaellt.)

    Mit dem Job kommt die Unterkunft. Mit der Unterkunft die Bequemlichkeit des Aufenthaltes. Mit der Bequemlichkeit die Stimmung im Dorf.

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    Richtlinien:
    - Das Projekt laeuft 4 Wochen, es ist den Teilnehmer freigestellt abzubrechen
    - In dem Fall wird beim abendlichen Bericht der Teilnehmer erwaehnt und am naechsten morgen abgeholt
    - Der Bericht umfasst was erlegt wurde & ob jemand eine der Grenzen ueberschritten hat
    - Sollte nicht genug Essen erlegt worden sein, die Vorraete knapp werden oder der Gemuesegarten sich leeren, wird ein Kleinflugzeug mit nem Noetigsten losgeschickt, dass ein Paket abwirft.
    - Dies beschraenkt sich auf eine Minimumsgroesse des Mahls, die Bewohner sollten also zusammenarbeiten
    - Vorraete, die bereits in der Stadt vorhanden sind:
    -> Mehl
    -> Speisestaerke
    -> Maismehl
    -> Gemuesegarten (Karotten, Suesskartoffeln, Bohnen, Zwiebeln, Tomaten & Butternut Kuerbis)
    -> Orangenbaum
    - Die Hauser sind voll ausgestatt jedoch wie vor hundert Jahren, Bett, Schrank und Tisch, die Bar und das Hotel hat Tische und Stuehle aus Holz, das einzige was 'pompoeser' Ausgestattet ist, ist das Stadthaus. Eine uralte Couch, ein kleiner Kaffetisch, ein paar Bilder an den Waenden und zwei seperate Raeume mit Betten und Kleiderschraenken.
    - Euer Gepaeck kann enthalten was ihr wollt, nur keine Lebensmittel. Seit euch jedoch bewusst, dass die naechste Stadt 200 Meilen Luftlinie(!) entfernt ist, dementsprechend kein Netz dort draussen ist, geschweige denn eine Moeglichkeit irgendwelche Elektrogeraete aufzuladen.
    - Die Geisterstadt liegt in der Wueste Arizonas, niemand kommt von ausserhalb der USA
    - Den Ablauf, was passiert, fuer welchen Weg ihr euch entscheidet, bleibt ganz euch und eurem Charakter ueberlassen
    - Sollte jemand seinen Job nicht ernst nehmen, kann derjenige boykottiert werden, Buergermeister neu gewaehlt und gut betuchte Hotelbesitzer schnell zum Gastarbeiter im Schuppen werden

    Reminder:
    Der Jaeger sollte wissen, wie man jagt, der/die Buergermeistern/in sollte keine Memme sein und scheu in der Ecke stehen etc.
    Und denkt euch Hintergrundgeschichten fuer eure Charaktere aus, wieso sind sie hier, wo kommen sie her, Familie..? Das heisst nicht, dass ihr hier alles ausbreiten muesst, aber das macht das Spiel nachher viel interessanter :)

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    Die zwei Pferde, die zur Verfuegung stehen. (C) Nicht bei mir.

    Regeln:
    - Ihr habt jegliche Freiheit, seit euch jedoch bewusst jede Handlung eures Charakters wird Konsequenzen haben
    - Bringt euch nicht gegenseitig um, alles andere ist erlaubt
    - Ausser dem Jaeger und dem Sheriff besitzt niemand irgendwelche Waffen
    - Bleibt realistisch, Wunden heilen nicht von heute auf Morgen, Hunger vergeht nicht einfach und wer versucht 'zur naechsten Stadt zu laufen um einkaufen zu gehen' wird zu 99,99% auf dem Weg sterben
    - Wer sich als erstes anmeldet, bekommt die Rolle, die er haben will.
    - Solltest du wirklich(!) mitmachen wollen aber alle Rollen sind vergeben, schreib mich an, wir koennen ganz sicher noch etwas finden
    - Generell nur ein Charakter pro Person, sollte sich niemand mehr finden duerft ihr gerne einen weiteren erstellen, wenn dies hier in den Regeln erscheint
    - Rollen die vergeben sind werden durchgestrichen, um es einfacher zu machen
    - Sollte euer Charakter laenger abwesend sein, wird er 'nach hause geschickt' und jemand anderes bekommt die Chance ins RS einzusteigen und euren Part zu uebernehmen
    - Bitte lest euch alles durch, die Anmeldung in einer PN an mich


    Formular:

    Name:
    Alter:
    Charakter:
    Aussehen:
    Dein Job in der Stadt?:
    Ueber dich:
     
  2. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Sheriff, NorwegeerStar:
    Name: Rose Clarice Koli
    Alter: 18 Jahre
    Charakter: Rose hat kein Problem andere Leute anzusprechen, auf sie zuzugehen oder ihre Meinung zu vertreten. Wenn ihr etwas nicht passt, wird sie das mitteilen – wenn sie guter Laune ist, kann sie sich durchaus freundlich verständigen, aber auch bei ihr ist irgendwann mal Schluss und ihr platzt die Hutschnur. Aufgewachsen mit den Kindern ihrer Straße, gefühlten 15 Geschwistern, hat sie gelernt sich durch zu setzen und macht dabei auch keinen Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, am Ende bleibt nur der Stärkste – und es mag vielleicht ein paar Jahre gedauert haben, aber irgendwann war es Rose, die den Ton angegeben hat. Das macht sie auch jetzt noch gerne, ist eine der Sorte, die unterm Sternenhimmel steht und ihren Frust ins Leere schreit, anstatt es in sich anzustauen, eine dieser Personen die Lachend in den Regen rennt und wenn sie im Matsch ausrutscht auch nach einer helfenden Hand greifen kann, denn Freunde hat Rose sich immer irgendwie irgendwo gemacht.
    Aussehen: Das ovale Gesicht hat einen goldbraunen Schimmer, die schmalen Lippen sind immer zu einem leichten Lächeln verzogen, was die dünne Narbe auf ihrer Unterlippe tiefer ins Fleisch drückt, die Zähn zeugen von mehreren Jahren ärztlicher Behandlung, strahlend Weiß und alle in einer Reihe. Runde Wangenknochen, die dem Gesicht eine erwachsene Kontor verleihen, die grade Nase vielleicht schon ein bisschen zu perfekt, Mandelförmige Augen die in einem dunklen Braun schimmern, passend zu der Haarfarbe. Ihre Haare haben schon immer was mitmachen müssen, lange Locken, dann doch wieder glatt, am nächsten Tag hochgesteckt und hart zusammen geknotet – und es kam wie es kommen musste, sie sahen ungesund und strohig aus und das war unter anderem der Grund, weshalb sie sich ihre Haare vor kurzem hatte schneiden lassen. Jetzt stehen sie ihr wild vom Kopf, passen grade so in einen kleinen Zopf, aber sehen dafür umso gesünder aus. Eine sportliche, wohl gerundete Erscheinung wäre, was sich Rose wünschen würde., leider – wie so oft im Leben – ist sie mit dem einen mehr, mit dem anderen weniger beschenkt. Sie hat weibliche Rundungen, das sportliche fehlt hier und da, dabei hat sie Muskeln und macht Sport, ist vermutlich fitter als die meisten in ihrem Alter, aber man sieht es ihr einfach nicht an.
    Dein Job in der Stadt?: Sheriff
    Ueber dich: Rose ist bei ihrer Tante und ihrem Onkel aufgewachsen, hat eine liebevolle Kindheit genossen und ist die Hitze Arizonas gewoehnt, lebt sie doch nur ein wenig ausserhalb von Phoenix. Sie redet nicht gerne ueber ihre Vergangenheit, lebt fuer das jetzt und hier und ein wenig fuer die Zukunft.

    Jaeger, Regenbogenpony:
    Name: Will Mont Gomery
    Alter: 21
    Charakter: Will ist sehr verschlossen und zurückhaltend, oft bekommt man ihn nicht zu Gesicht, weil er die meiste Zeit mit der Jagt verbringt, er ist ein ausgezeichneter Jäger, schon früh ging sein Vater mit ihm in den Wald zum schießen, seit dem der aber bei einem Jagdunfall gestorben ist hat er sich völlig verändert.
    Sein fröhliches lächeln hat sich in einem ernsten ausdruck verwandelt, er öffnet sich niemanden fast niemanden nur Personen den er wirklich vertraut oder denn Pferden öffnet er sich und nur die können seinen weichen Kern hinter seiner harten Schale entdecken.
    Aussehen: Er ist sehr groß (1,98m), hat einem Muskulösen Körperbau, sein Gesicht Zeichnet eine große Narbe unterhalb der rechten Schläfe, seine braunen Augen haben keinen Glanz überhaupt hat er eine sehr ernste Mimik und seine Mundwinkel verformen sich so gut wie nie zu einem Lächeln.
    Seine Haare sind dunkelbraun etwa 2 cm lang und meist ziemlich zerzaust, trotzdem macht er einen relativ gepflegten Eindruck, auf seinem breiten Oberarmen sind ebenfalls große kaum übersehbare Narben, keiner weis woher sie kommen und er würde es auch niemanden anvertrauen..
    Dein Job in der Stadt?: Jäger
    Ueber dich: Er kommt aus Texas woher genau ? Das weis niemand und auch sonst trägt er auch viele Geheimnisse mit sich.

    Buergermeister, IceLandGirl:
    Name: Jay-Dean Cunningham
    Alter: 19 Jahre
    Charakter: Jay-Dean,eher bekannt als J.D., ist enorm extrovertiert.Schüchtern ist wohl die am wenigsten zutreffende Eigenschaft. Er geht gerne und oft auf andere zu,kann sich gut durchsetzen und ist einfach ein 'Strahlemann',wie seine Mutter ihn immer nennt.Er ist ein sehr optimistischer junger Mann und versucht in allem stets das gute zu sehen.Dennoch ist er nicht so naiv,dass er nicht weiß,dass nicht immer alles gut ist. Er hat eine offene,einnehmende Art und ist ein guter Redner.Sein Vater würde ihn gerne irgendwann in einem hohen Posten in der Politik sehen,aber J.D. hat andere Pläne. Er eifert bereits jetzt seinem großen Idol Johnny Depp nach,der es als Sohn einer einfachen Familie ganz nach oben auf die Karriereleiter schaffte.Er möchte einmal Schauspieler werden,die Menschen begeistern und mit seinem Talent und mitreißen.Sein Vater sieht darin keine Zukunft,aber J.D. ist niemand,der sich von seinem Vater beeinflussen lassen würde.Er hat seine eigene Meinung und geht seinen eigenen Weg.Wem das nicht passt,der wird niedergewalzt,denn niemand stellt sich J.D. in den Weg. Wirklich niemand.Obwohl er viel Unsinn treibt,ist J.D. erwachsener,als manch andere seiner Kameraden.In manchen Dingen ist er furchtbar ernst und engstirnig und kann darüber auch nicht lachen.Welche Dinge das sind,sollte jeder am besten selbst herausfinden.
    Aussehen: J.D. hat kurzes,schwarzes Haar,welches er sich meist in aufwendigen Frisuren hochgeelt.Seine Augen sind wie sein Haar annähernd schwarz,wohl eher dunkelbraun,wirken aber schwarz.Er hat ein markantes Gesicht und stark ausgeprägte Wangenknochen,die stets von einem Dreitagebart hervorgehoben werden.Er hat volle,schmale Lippen und eine große,gerade Nase.Bemuskelt ist er durchaus,aber nicht so wie diese Bodybuilder,die in seinen Augen mehr als nur eklig sind,und mit seinen 1,85 m doch recht groß.Angemessen,wie er findet.Auf seinen Lippen liegt stets ein freundliches Lächeln und in seinen Augen blitzt ab und an der Schalk.
    Dein Job in der Stadt?: Bürgermeister
    Ueber dich: J.D. wuchs in einer mittelständigen Familie auf und wurde früh dazu erzogen,dass nicht alles im Leben nur aus Spaß besteht.Bereits als kleiner Junge nahm sein Vater ihn oft mit zu irgendwelchen politischen Veranstaltungen,die J.D. nicht verstand und absolut langweilig fand.Mittlerweile interessiert er sich für Politik,allerdings nicht so sehr,wie sein Vater das gerne hätte.Lieber geht er Abends ins Theater oder ins Kino,um sich dort von den beeindruckenden Fähigkeiten der Schauspieler zu überzeugen.

    Gastarbeiter 1, Tikka:
    Name: Marc Alexander Carter
    Alter: 19 Jahre
    Charakter: Alex hat einen doch etwas gewöhnungsbedürftigen Charakter, wobei ihn die meisten schlicht weg als schrägen Vogel abtun würden. Meist ist er ernst und redet kaum, schüchtern ist er jedoch nicht. Wenn er der Meinung ist, dass seine Worte etwas bewirken können, oder von Bedeutung sind, so spricht er sie aus. Vielleicht wirkt er etwas überheblich, da er oft sein Gegenüber korrigiert, wenn er es besser weiß, auch wenn es keines Wegs von böser Absicht ist. Er ist intelligent und ein unheimlicher Dickkopf, was nicht immer die beste Mischung ist. Zwar weiß er, wo sein Platz ist und kann sich durchaus unterordnen, wenn er sich aber ungerecht behandelt fühlt, wird er dies unmissverständlich zum Ausdruck bringen. Auch von seiner Meinung wird man ihn nur schwer abbringen können, denn diese ist für ihn die einzigst richtige. Alex ist ein zuverlässiger Mensch, der jedoch nicht immer nach bestem Gewissen handelt und manchmal ein wenig grob sein kann.
    Aussehen: Auch wenn der junge Mann von Geburt an in Amerika lebte und aufgewachsen ist, so sieht man ihm seine ausländischen Wurzeln durchaus an. Sein Haar, welches er weder kurz geschoren noch wirklich lang trägt, ist voll und blond, durchzogen von dunkleren Strähnen, je näher man an den Ansatz kommt. In ihnen herrscht eine Art geplantes Chaos, was ihn zusammen mit seinem müden Blick und dem matten Lächeln jedoch eher schläfrig als ungepflegt wirken lässt. Doch dieser Eindruck kann täuschen. Seine Augen sind dunkelbraun, wie die eines Rehs, wohingegen seine Haut blass ist, denn in sonnenreichen Staaten hat er nie gelebt, was ihm gewiss nicht zum Vorteil werden wird. Auf der Nase hat er einige wenige und auch nur sehr blasse Sommersprossen, während seine Lippen eher schmal und doch präzise geformt sind. Seine Gesichtszüge sind hart und knochig, seine Stirn hoch und ein Teil seines Gesichts ist geziert von einigen blondbraunen Bartstoppeln. Er ist von recht großer Statur mit knapp 1,89 Metern und eher schmal, wirkt jedoch nicht schlabbrig. Alex ist durchaus sportlich gebaut, wenn auch nicht übermäßig durchtrainiert.
    Dein Job in der Stadt?: Gastarbeiter
    Über dich: Auch wenn es eher ungewöhnlich ist, so bevorzugt Alexander es mit seinem zweiten Namen angesprochen zu werden, statt mit Marc. Er wurde 1994 in Portland, Oregon geboren, wo er ebenfalls aufwuchs und zur Schule ging. Seine Eltern trennten sich, als er neun Jahre alt war und von dort an lebte er bei seinem Vater, mit welchem er nach Seattle, Washington zog. Die Verhältnisse, in denen Alex aufwuchs kann man nicht als die besten beschreiben, zumindest nicht für ein Kind. Sein Vater war arbeitslos, das Geld fehlte an allen Ecken und Enden und zu allem Überfluss rutsche ihm recht schnell die Hand aus, wenn er wütend wurde.


    Gastwirt, Midnight:
    Name: Lauriel ‚Lay‘ Sullivan-Choi
    Alter: 17 1/2
    Charakter: Lay ist eine zurückhaltende Persönlichkeit, die erst mit seiner Umgebung vertraut werden muss, um warm zu werden. Hat man diesen Punkt erreicht, ist er ein recht angenehmer Geselle mit dem Pferde stehlen kann, der aber auch immer ein Ohr für Einen offen hat. Er hält nichts von Gewalt, kann er sich ja selbst nicht wirklich wehren, und lässt lieber Andere reden. Lay liebt es zu kochen – er hat es von seiner Mutter gelernt und erinnert sich so gerne an sie.
    Aussehen: Schon seit seiner Geburt wurde XY schnell für ein Mädchen gehalten – der hellblonde Lockenkopf, eine schmächtige Statur und weiche Züge gaben dazu den Anlass. Die dunkelbraunen, beinahe schwarzen Augen werden von hellen geschwungenen Wimpern umarmt und die vollen Lippen sind oft zu einem leichten Lächeln verzogen. Das einzige Merkmal, dass nicht für ein Mädchen ihn ihm spricht ist seine Größe – Er ist 1.84 m groß. Da Lay einen empfindlichen Nacken hat, trägt er gerne Oberteile, die diesen verdecken; zur Not greift er auch zu Halstüchern und Schals.
    Dein Job in der Stadt?: Gastwirt
    Ueber dich: Lauriels Mutter war eine Halb-Asiatin die von Norwegen nach Amerika ausgewandert ist, um dort zu studieren. Jedoch lernte sie dort ihre große Liebe kennen und bald darauf war sie mit Lay schwanger. Seine Mutter hat sich nie richtig von der Geburt erholt und starb als Lay 15 wurde. Sein Vater hat kurz darauf wieder eine Asiatin geheiratet und eine kleine Schwester mit in die Familie gebracht. Da seine Stiefmutter eine ‚moderne Patchworkfamily‘ wollte, trägt er nun einen Doppelnamen.
    Die Familie lebt eigentlich in New Orleans.

    Aushilfe an der Bar, Leaenna:
    Name: Lawrence Kendall, genannt Zacky
    Alter: 19 Jahre
    Charakter: Lawrence, bekannt, wie auch immer man darauf ursprünglich gekommen sein mochte, unter dem Spitznamen Zacky, überzeugt durch eine außergewöhnlich vehemente Einstellung von "Kein Bock auf gar nichts". Selbst auf einer Party wäre seine erste und einzige Handlung wohl stets das Aufsuchen der Theke, um sich dann den ganzen Abend nicht mehr dort wegzubewegen. Und wenn er mit Arbeit statt mit Spaß rechnen muss verdoppelt sich sein Unwille gleich noch einmal. Für gewöhnlich ist er unfreundlich und unkooperativ und seine Laune bewegt sich in der Regel irgendwo nahe des Gefrierpunktes. Lediglich brutal kann man Zacky in keinster Weise nennen, denn Raufereien geht er aus dem Weg und ihn zu provozieren kann man ja gerne mal versuchen - es wird allerdings in 99% der Fälle scheitern. Er sitzt lieber mit düsterer Miene irgendwo in der Ecke herum, sieht den anderen beim Leben zu und betrinkt sich.
    Aussehen: Zacky ist von athletischer Statur und durchschnittlich groß. Seine sonnengebräunte Haut lässt darauf schließen, dass er oft draußen ist, und eigentlich wirkt er auch allgemein durchaus sportlich - Nur sein Charakter widerspricht dem irgendwie drastisch. Zackys straßenköterblondes Haar fällt ihm in wirren, ausgefransten Strähnen bis fast in die Augen, hüllt diese damit in dunkle Schatten und mindert so zumindest ein wenig die Intensität des hellen, klaren Eisblaus, das schon so manchen hat zurückschrecken lassen, wenn der Junge einen mit missgelaunten Blicken durchbohrt. Man könnte ihn durchaus als hübschen jungen Mann betiteln, wenn der Texaner nur einmal ein bisschen freundlicher gucken, sein jungenhaftes Lächeln zeigen würde - das echte, das kleine Grübchen in seine Wangen malt und ihn sofort 5 Jahre jünger wirken lässt, nicht das aufgesetzte zynische, das er sonst an den Tag legt.
    Dein Job in der Stadt?: Aushilfe an der Bar
    Ueber dich: Zackys Familie kommt aus Texas, wo er auch aufgewachsen ist und sich irgendwie durch die Schulzeit geschlagen hat. Als schließlich und endlich der leider doch recht unansehnliche High School Abschluss ins Haus flatterte, schmiss sein Vater ihn kurzerhand raus, während seine Mutter heulend daneben stand. Seitdem hält er sich irgendwie mit Gelegenheitsjobs über Wasser, denn auf College hat Zacky beim besten Willen keine Lust - bloß nie wieder sowas wie Schule.
     
  3. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Sorry Leute, eigentlich wollte ich das RS am Wochenende aufmachen, aber wie es nun einmal gerne so kommt, war hier einiges los - nichts desto trotz geht's jetzt los.
    Wir haben immer noch die Rolle des Hotelbetreibers frei.

    ~

    Rose

    Obwohl es noch frueh war, die Sonne grade erst hinter den Bergen in der Ferne aufging, wurde es schon wieder unangenehm heiss. Die Hitze trieb mir, obwohl ich mit offenem Fenster im Auto meines Onkels sass, den Schweiss auf die Stirn und ich machte mir gar nicht erst die Muehe, ihn weg zu wischen - Sekunden spaeter waere neuer da, dass war bei dieser Hitze gar nicht zu vermeiden.
    Ich schielte zu dem Mann in seinen 50'ern, dass schwarze Haar wure langsam grau, die Sonnengegerbte Haut hatte tiefe Falten um die Augen und die Mundwinkel, eines der Zeichen, wie viel er laechelte. Bevor ich hier her gekommen war, hatten wir eine kleine Disskusion gehabt, wie ich zu der Stadt, mitten im Nichts, kommen wuerde. Ich hatte gesagt, ich koennte den Busshuttel nehmen, der vom Veranstalter, dem Reservat, angeboten wurde. Die Meisten kamen damit, weil es einfacher war und eine verdammt lange Strecke ohne die Chance auf eine Raststaette, aber Ben hatte darauf bestanden, mich selbst zu bringen. Also war meine Tasche auf der Ladeflaeche des Pick Ups, der Ruecksitz war besetzt mit zwei Kuehltruhen, voll mit Wasser und Snacks, und dann hatten wir uns auf den Weg gemacht, um fuenf Uhr Morgens, damit wir frueh genug ankamen - ich hatte darauf bestanden frueh am Tag der Anreise zu kommen, wollte ich doch nicht vier Wochen damit verbringen mich zu aergern, dass ich nicht den 'Job' bekommen hatte, den ich wollte, nur weil ich nicht aus dem Bett gekommen war.
    "Danke, Ben, und ja, ich melde mich, wenn etwas ist." Das war nur halb gelogen, hier draussen hatte kein Handy mehr Empfang, und wir beide wussten das, aber ich wollte ihn beruhigen, ihm die Sorgenfalte auf der Stirn austreiben, weshalb ich die Tasche in den Dreck fallen liess und ihn umarmte. Es machte mir nichts aus, wenn jemand mich sah, obwohl die Stadt aussah, als waere noch niemand da. Ich musste ihm noch einmal versichern, dass ich das alles wirklich wollte, ehe er zurueck in den Truck stieg und wieder davon fuhr, der Staub hinter ihm aufstob und mich husten liess, ein Knirschen auf den Zaehnen hinterliess. In der Ferne sah ich eine andere Staubwolke aufsteigen, dass duerfte der Bus sein, mit den anderen Teilnehmen.. oder eventuell noch jemand, mit viel zu vorsichtigen Eltern. Die Hitze tanzte auf dem Boden und liess die Abbilder der Haeuser in der Luft tanzen, weshalb ich jetzt mit grossen Schritten direkt auf das Haus mit dem hoelzernen Schild 'Sheriff' zuging, selbst wenn ich nicht die Erste war, wollte ich das als erste Wahl ausprobieren, und konnte danach im schlimmsten Fall noch immer anders entscheiden. Im Busch raschelte es, Erdmaennchen stuermten davon, als ich zu nah kam, krochen unter die Holzdielen des Hauses, als ich den einfachen Zinnriegel zurueck schob um die Tuer zu oeffnen, der Raum war ueberschaubar, in der Ecke tatsaechlich eine kleine Zelle mit Pritsche, ein Holztisch und drei Stuehle im vorderen Teil und eine Tuer hinter dem 'Buero'.Da der Riegel noch vorgeschoben, niemand im vorderen Zimmer und keine Geraeusche aus dem hinteren kamen, liess ich meine Tasche auf einen der Stuehle sinken und sah mich um, ein gewinnendes Laecheln auf den Lippen.
     
  4. Samanta

    Samanta Leseratte

    J.D.
    Es hatte mich bestimmt 8 Stunden gekostet meine Eltern in den letzten Tagen davon zu überzeugen,dass ich wirklich bei diesem Projekt mitmachen wollte und dass ich mit dem Shuttelbus hinfahren wollte.Ich hatte keine Lust mich auf der Fahrt dorthin mit ihnen stundenlang darüber zu streiten,dass das doch eine totale Schnapsidee war und ich mich lieber für das Politikcamp hätte melden sollen.Pah.Politikcamp.Am besten noch mit lauter so Strebern,die ständig nur davon laberten,dass der Irakkrieg eine lohnende Sache wäre,McCain ein miserabler Präsidentschaftskandidat gewesen sei und Obama uns ins neue Wirtschaftszeitalter bringen würde.Gott,wie wenig mich das ganze interessierte konnte ich gar nicht sagen.Diese endlosen Diskussionen und Nichtigkeiten,die dort ausgetauscht wurden,brachten meine Ohren regelmäßig zum Bluten.Ja,ich war im Politikcamp gewesen.In den letzten 5 Jahren jedes einzelne,verdammte Jahr und ich hatte es gehasst.Ihr könnt euch meine Begeisterung gar nicht vorstellen,als ich von diesem Projekt erfuhr.Endlich mal etwas,das mich wirklich reizte.Ich würde schauspielern können.Zwar nicht wirklich bei Film,sondern in einer Geisterstadt,aber ich würde der Bürgermeister sein - "Wenigstens etwas gutes,Junge",hatte mein Vater dazu gesagt - und mich in eine Rolle hineindenken können.Das war einfach hervorragend.Eigentlich hatte ich ja Jäger werden wollen,aber diese Rolle war leider schon besetzt gewesen,sodass ich mich also für den Bürgermeister entschieden hatte.Mein Vater meinte ja,dass ich Führungsqualitäten besäße und sah mich bereits als Präsident der Vereinigten Staaten.So ein Schwachsinn.Ich selbst sah mich eher als Schauspieler.Ich würde Schauspieler werden.Das würde ein Teil meiner kleinen Rebellionen werden.Nichts im Vergleich zu den großen Rebellionen der Geschichte,aber meine Eltern würden es bemerken,würden mich endlich bemerken.Für sie war ich nichts weiter,als ein missratener Sohn,der sich zu wenig für die Politik und das eigene Land interessierte.Nun,das störte mich nicht.Ich war glücklich mit meinem Leben und mehr wollte ich gar nicht.In dem Shuttelbus war es seit ungefähr 4 Stunden glühend heiß,weil die Klimaanlage ausgefallen war und die Fenster irgendwie nicht richtig öffneten.Ich hatte bestimmt schon 5 Liter getrunken und es schien kein Ende in Sicht.Endlich,endlich parkte der Bus und ich stieg gemeinsam mit den vier anderen aus und sah mich um.Nett hier,dachte ich.Während der Fahrt hatten wir kaum miteinander geredet und irgendwie änderte sich das auch jetzt nicht.Ich seufzte und meinte dann:"Also falls ihr irgendwann nochmal vorhabt euch vorzustellen,mein Name ist Jay-Dean,aber sagt bitte J.D."
     
  5. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alex
    Die etwas längeren Strähnen meines blonden Schopfes lagen mir verklebt in der Stirn und ich hob die Hand, um mir mit gespreizten Fingern durch die Haare zu fahren. Für einen Moment tat es seine Wirkung und sie blieben dort kleben, wo ich sie hingestrichen hatte, doch nur wenig später fielen sie wieder nach vorne und mit einem leisen Seufzen gab ich es auf. Mein Blick wandere wieder aus dem Fenster des Busses und durch den Staub hindurch den wir aufwirbelten betrachtete ich die Landschaft, die schon seit geraumer Zeit an uns vorbei flog. Es wirkte wie ein einziges, großes Nichts. Das Ödland um uns herum war flach, die trockene Landschaft in einem rötlich gelben Ton und es gab kaum Pflanzen, die bei der permanenten Sonne nicht verdorrt waren.
    Gastarbeiter. Das hieß, den größten Teil meiner Zeit würde ich im Freien mit körperlicher Arbeit verbringen und schon hier im Bus war die Hitze unerträglich, zumal es wohl kaum gut war, mit leichenblasser Haut gleich für so lange in diese Sonne zu gehen. Doch nun führte kaum ein Weg mehr zurück, der meinem Vater nicht entgehen würde. Unbemerkt kam man gewiss nicht fort von hier, dafür war die nächste Stadt zu weit entfernt. Warum ich mich jedoch mit 19 Jahren noch zu etwas von meinem alten Herrn zwingen ließ, blieb mir ein Rätsel. Vermutlich, weil er recht haben könnte, dass das ganze irgendwie gut für mich wäre, selbst wenn er sich die letzten 19 Jahre auch nicht darum gesorgt hatte, was ich machte. Letztendlich jedoch hatte mich meine Tante überzeugt, zusammen mit dem Interesse, dass hierfür in mir aufgekeimt war. Ich sollte hieraus lernen und mir nicht mit zukünftigen Taten, die ich sicher begangen hätte, meine Zukunft verbauen. Dieses Mal unterdrückte ich ein leises Seufzen, das mir über die Lippen kriechen wollte und richtete meinen Blick auf das Innere des Shuttles, welcher uns zu der Geisterstadt brachte. Für einen kurzen Augenblick musterte ich einige der anderen jungen Menschen, als ich bemerkte, wie das Fahrzeug langsam an Geschwindigkeit abnahm. Ein Blick durch die Frontscheibe verriet mir, dass wir wohl angekommen waren, denn vor uns taten sich einige alte Gebäude auf. Schließlich hielten wir an und die Türen öffnten sich, sodass ich es den anderen gleich tat und mich ebenfalls erhob. In der Hoffnung, dass es draußen zumindest etwas kühler war, verließ ich den Bus, doch wurde herbe enttäuscht. Die Hitze brannte auf meiner Haut und das einzige, was es ein wenig erträglicher machte war der gelegentliche Wind, selbst wenn auch er warm war.
    Meine Aufmerksamkeit jedoch zog ein junger Mann auf sich, welcher sich als J.D. vorstellte. Wieder breitete sich Schweigen in der kleinen Gruppe von wenigen Leuten aus und so zuckte ich die Schultern, ehe ich mich ebenfalls vorstellte. "Marc Alexander. Alex ist aber ausreichend." Mehr Worte würde es wohl kaum brauchen, also versank auch ich wieder in Schweigen.
     

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