[RS] Nightshade

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Loulou, 8 Feb. 2013.

  1. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Nightshade
    Das Königreich Nightshade gilt als stark, groß und vor allem als uneinnehmbar.
    Zu eben diesem Königreich gehört ein weitläufiger Wald, in dem sich so manche, finstere Gestalt herum treibt und Händler auf der Durchreise überfällt, die Waren oder gar das Leben nimmt.
    Direkt an diesen Wald grenzen die Felder und das Weideland der Bauern. Den ganzen Sommer über, von Frühjahr bis in den Spätherbst arbeiten die Bauern mit ihren Familien auf den Feldern, die sie bestellt haben. Die Grünflächen, beweidet von den Schafen, Kühen und Rindern wirken vollkommen friedlich, während sie im seichten Morgennebel Schlummern, von Tau überzogen.Von hier stammt auch der Großteil aller Nahrungsmittel, die im Königreich verbraucht werden, ebenso alle weiteren Produkte, wie Kleidung oder Wolle, die durch die Viehwirtschaft gewonnen werden können.
    In weiter Ferne kann man die schwachen Umrisse des Gebirges erkennen, das sich im Westen durch die Landschaft zieht. Auf der ohnehin hügeligen Landschaft wird für das Vergnügen der großen Feste und Feiern innerhalb der Stadtmauern gesorgt. Der Weinanbau.
    Unterhalb des hohen, grasbewachsenen Hügels zur einen Seite und zu dem steil abfallenden Gelände zur anderen Seite, auf dem die Burg steht, befindet sich innerhalb der Stadtmauern das große Dorf, in dem die einfachen Bürger und die Bauern mit ihren Knechten leben.
    Auch wenn die Gassen eng sind, die Wege holprig und die Häuser alt, so ist nie auch nur eine Spur von Missmut auf den Straßen zu spüren.
    Nur südlich der Burg ist noch eine freie, unbewohnte Fläche, ebenfalls umgeben von einer Mauer, die nur durch ein eisernes Tor durchtrennt wird. Hinter dieser Mauer liegt der große Friedhof.
    Die Burg selbst ist ein ausladendes und zugleich imposantes Bauwerk, in der die Königsfamilie lebt.
    Jedoch herrscht auch innerhalb der Burgmauern wildes Treiben.
    Hier befinden sich eine Taverne, in der abends gut besucht Wein und Bier getrunken wird. Die wildesten Geschichten gehen hier umher und wer möchte, kann auch die ein oder andere warme Mahlzeit für ein paar Kupfermünzen zu sich nehmen.
    Auch die Schmiede liegt hier, in der der Hofschmied nicht nur für die Pferde zuständig ist, sondern auch Waffen und Rüstungen schmiedet. In der kleinen Wohnung über der Schmiede lebt der Schmied mit seiner Familie.
    Auch gibt es innerhalb der Mauern noch die Heilerstube. Hier hat der Heiler sein Reich. Überall stehen Fläschchen, Phiolen und dergleichen, Bücher liegen herum, getrocknete Kräuter hängen von der Decke. Es riecht rauchig, nach Kräutern und Tränken, ein magischer Hauch liegt in der Luft - man spürt, wo man ist. Doch trotz der gelegentlichen Unordnung ist es so sauber wie nur möglich und es gibt auch einen Nebenraum für Langzeitpatienten. Im zweiten Geschoss befindet sich ein Schlafzimmer mit Waschmöglichkeiten.
    Die Burg selbst ist das Zentrum des weitläufigen Königreiches. Sie ist durchzogen von langen Fluren, mit Teppichen, Skulpturen und Gemälden der größten Künstler dieser Zeit.
    In der Burg liegen die großen Gemächer der Königsfamilie und am Hof stehen die Häuser der Adligen.
    Auch eine Bibliothek ist innerhalb der Burg zu finden. Sie ist riesig - die riesigste im gesamten Königreich - und eigentlich hat auch jeder Zugang zu ihr. Doch die meisten Bauern haben keine Bildung genossen und somit bringt ihnen diese gewaltige Ansammlung von Büchern nichts, wenn sie weder lesen, noch schreiben können. Dafür fühlen sich die Gelehrten hier wie im Himmel und auch die Adligen und natürlich das Königspaar verbringt hin und wieder Zeit in der Bibliothek. Die Bücher und Dokumente - teils Einzelstücke - wurden seit Anbeginn der Zeit gesammelt und archiviert, gehegt und gepflegt.
    Wie jede Burg hat auch diese unterirdische, verzweigte Kerker. Sie sind gut bewacht und sehr ausbruchssicher und bieten genug Platz für eine Menge Gefangene - allerdings gibt es nicht sehr viele. Sie dürfen bei Brot und Wasser im Moder ihre Strafe absitzen - Folter gilt als unmenschlich und wird daher eigentlich nicht praktiziert. Zumindest spricht niemand außerhalb dieser Gewölbe darüber. Nur der Tod am Galgen ist eine praktizierte, sehr harte Strafe, wenn auch nicht seltend und dann als großes Schauspiel ausgetragen.
    An den Burghof grenzen jedoch nicht nur die Häuser der Adligen. Er beherbergt einige Räume für Bedienstete, Ställe für die königlichen Pferde, deren Zucht schon seit langer Zeit das Hobbie der Familie ist, und der Brunnen steht auch dort. Jeden Tag bieten dort die Händler ihre Waren an, jedoch geht Mittwochmorgen das Treiben erst los. Dann kommen auch die Bauern von fern und die fahrenden Spielleute werden zum großen Schauspiel für die Bewohner.
    Natürlich gibt es auch Burgkapelle, in der Zeit, wo der Glaube an Gott alles andere als eine Ausnahme ist. Hier können die Burgbewohner beten und Zuflucht bei Gott finden. Die verstreuten Dörfer, wie auch das angrenzende Dorf haben zwar ihre eigenen kleinen Kirchen, dennoch ist diese Kapelle wohl eine der prunkvollsten im Land und damit auch der nahezu prunkvollste Ort, an dem auch arme Leute verweilen dürfen und nicht nur die höhere Schicht der Gesellschaft.
    Und zu guter Letzt der Thronsaal - der prächtigste Raum im ganzen Land und vielleicht auch darüber hinaus. Er dient als Empfangshalle und auch als Festsaal. Täglich von 9 bis 10.30 Uhr und 16 bis 22 Uhr haben Dörfler die Möglichkeit, dem König ihre Bitten und Hilfegesuche vorzutragen.
    Dieses Königreich wurde bis vor kurzen noch von einem alten, aber dennoch allerseits geliebten König regiert. Sein Thronfolger und Sohn, das genaue Gegenteil von ihm, hat ihn jedoch aus dem Weg geschafft. Jeder kennt die Umstände, unter denen der junge Prinz die Krone an sich gerissen hat, jedoch wagt sich keiner, offen darüber zu sprechen. Denn man spürt förmlich in der Luft, wie dunkle Zeiten anbrechen werden.
    ~keine Bilder
    ~ausführliche Beschreibung des Charakters und des Aussehens
    ~achtet auf einen ungefähren Ausgleich zwischen den Ständen und den Geschlechtern
    ~realistisch bleiben, es wird keine Kaugummis regnen
    ~keine Einsatzposts, wir wollen hier nicht Kindergarten spielen
    ~sterben darf jeder, solange er das auch möchte
    ~vielleicht nicht gleich Friedefreudeeierkuchen auf der ersten Seite
    ~kein Powerplay
    ~Spaß haben :) Je mehr wir sind, desto interessanter wird es wohl auch werden
    Wir brauchen einen Schmied, den Medikus, Bauern, Knechte, Angestellte, Marktschreier und was es sonst noch alles am Burghof und im Dorf gibt. Ebenso jedoch auch Adlige und die höhre Schicht der Gesellschaft.

    Code:
    
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    [b]Dein Name:[/b]
    
    [b]Name deines Charakters:[/b]
    
    [b]Geschlecht:[/b]
    
    [b]Alter und Geburtsdatum:[/b]
    
    [b]Stand/Beruf:[/b]
    
    [b]Charakter:[/b]
    
    [b]Aussehen:[/b]
    
    [b]Sonstiges[size=85](wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.)[/size]:[/b]
    Vie Spaß beim Schreiben, lg Flake :)
     
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

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    Dein Name: IceLandGirl
    Name deines Charakters: Lisandro
    Geschlecht: männlich
    Alter und Geburtsdatum: 25 Jahre/ 13.06
    Stand/Beruf: über dem 1. Stand / König
    Charakter: Lisandro, dessen Name sich aus den altgriechischen Worten Lysis(die Freigabe,die Lockerung) und aner (der Mann) zusammensetzt und so übersetzt der freie/lockere/freigiebige Mann heißt, ist ganz und gar nicht,was sein Name verspricht. Er ist verbissen und nur an Macht interessiert.Sein 'Volk' geht ihm gelinde gesagt an seinem Allerwertesten vorbei.Er will nur eines: Macht und Reichtum.Was mit dem niederen Volk geschieht,ist nicht sein Problem.Er hat einen Traum von einer neuen Weltanschauung,von einem einzigen,mächtigen Königreich mit einem gottgleichen König als seinen Führer.Wer dieser Führer ist,steht wohl außer Frage,oder? Jeder im Königreich weiß,dass er seinen Vater,den vorherigen König,aus dem Weg geräumt hat,aber niemand wagt etwas zu sagen und niemand,wirklich niemand kann es beweisen. Lisandro ist das,was man einen Tyrannen nennen könnte,vielleicht ist er wahnsinnig,vielleicht durch und durch böse oder vielleicht ein verkanntes - zugegeben wahnsinniges - Genie. Sein messerscharfer Verstand und seine 'Gabe' still und heimlich zu töten,machen ihn zu einem beinahe unbesiegbaren Gegner. Er verbringt viel Zeit in der Bibliothek oder auf dem Kampfplatz,um seine Fähigkeiten zu schulen und seine Pläne mit Taten auszufüllen. Bereits in früher Kindheit war er seinen Lehrern in Wissen weitaus überlegen und begann sich für Waffen zu interessieren.Er erwarb sich selbst durch jahrelanges Studium und praktischen Übungen die Technik des effektiven und schnellen Tötens und fand in einem der hofansässigen Trainern einen Gleichgesinnten,einen Verbündeten,einen "Bruder im Geiste".
    Aussehen: Lisandro ist nicht einfach nur schön, er ist das,was die Künstler als ein Inbegriff der Schönheit bezeichnen. Er hat ebenmäßige,kantige Gesichtszüge und feine,voluminöse Lippen. Seine Augen sind strahlend blau und werden von seinem weichen, lockigen Haar überdeckt. Sein Haar, nicht einfach nur schwarz, sondern so rein und unbeschreiblich, reicht ihm bis zu seinen muskulösen Schultern. Er ist überdurchschnittlich groß und gut gebaut,gestählt vom Kampf. Sein Gang wirkt fest und zielgerichtet,seine Erscheinung einschüchternd und anziehend zugleich. Neben seinen zahllosen,tödlichen Waffen ist seine Schönheit eine weitere Waffe,die er durchaus einzusetzen weiß.Wenn er wollte,so könnte er wohl unzählige Liebhaberinnen haben,doch er hat nicht eine einzige.Keine,die ihn reizt,ihm irgendwie gefällt. Er weiß,dass würde er sie eines Tages finden,sie seine größte Schwäche und gleichzeitig sein Verderben sein könnte.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Lisandro besitzt all das,was vorher seinem Vater gehört hat.Jedes einzelne Stück Land,jedes noch so kleine Bauernhaus gehört ihm und er lässt in seiner 'Gnade' das niedere Volk darin wohnen.Selbst die Besitztümer der Adligen stehen zu seiner Verfügung.Er bräuchte nur mit dem linken Finger zu schnipsen und jeder würde ihm - ob nun mit Begeisterung oder nicht - sein Heim überlassen. Seit er denken kann,ist er auf Macht und Reichtum aus.Schon immer hat er seinen Vater beneidet,den er für schwach und nichts wissend gehalten hat.Schon immer konnte er jeden mit seinem Wissen und seiner Stärke übertrumpfen.Keiner kann ihn überbieten,keiner ist klüger und stärker als er.Nun,jedenfalls ist er davon überzeugt.Schon immer faszinierten ihn die dunklen Mächte,diejenigen,die ihm verborgenen bleiben. Seinen Vater hat er ermordet,seiner Mutter gewährt er weiterhin im Schloss zu wohnen und seinen Bruder hat er unschädlich gemacht,in dem er ihn des Hochverrates in ein tiefes,dreckiges Loch steckte,aus dem er wohl nie wieder hervorkommen wird.
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    Dein Name: IceLandGirl
    Name deines Charakters: Rafail (bei vielen nur als "Hauptmann" bekannt)
    Geschlecht: männlich
    Alter und Geburtsdatum: 22 Jahre/14.6
    Stand/Beruf: 2. Stand - Hauptmann der königlichen Wache
    Charakter:Rafail ist der verschlossene,grüblerische Typ. Er hält nicht viel von langen Reden, sondern ist eher der ‚Haudraufmensch‘. Mit Frauen hat er nicht viel am Hut, aber er ist immer höflich und würde es nie wagen einer Frau weh zu tun. Hätte er nicht einige schlechte Erfahrungen mit Frauen gehabt, so wäre er wohl der vollendete Kavalier und Ehemann. So ist er sich seines Charmes auf Frauen gar nicht bewusst. Sein Beschützerinstinkt ist trotz allem noch nicht erloschen, denn er sieht doch in Frauen das schwächere Geschlecht, welches vor jedweder Gefahr beschützt werden muss. Wer weiß, ob es jemanden gibt, der die undurchdringliche Mauer das Hauptmannes durchbrechen und ihm seine Gefühle entlocken kann.
    Aussehen: Rafail ist nicht auf eine sanfte Art schön, sondern auf die raue, wilde Art. Er strahlt eine natürliche Härte aus, die ihn respekteinflößend erscheinen lassen. Alles an ihm sind Muskeln und pure Kraft. Wenn man ihn sieht, dann meint man, man würde einem Berg gegenüberstehen. Ebenso wie sein Freund Lisandro ist er für die damaligen Verhältnisse sehr groß. Seine langen, braunen Haare fallen ihm immer etwas wild - er kann sie nicht durch Bürsten oder anderes bändigen- in sein Gesicht und über seine blauen Augen. Er wirkt manchmal furchteinflößend, aber er ist in Bezug auf Frauen alles andere als das. Viele Frauen finden sein Aussehen dennoch anziehend, denn er strahlt eine gewisse Sanftheit in Gegenwart von Frauen aus.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Rafail wuchs in wohlhabenden Verhältnissen als Sohn des vorherigen Hauptmannes auf. Bereits in frühen Jahren wurde er von seinem Vater zu einem unbeugsamen Krieger herangezogen und diese Härte hat er nie abgelegt. Nachdem sein Vater starb, erwarb er sich die Gunst des damaligen Königs - Lisandros Vater - und stieg schnell zum Hauptmann auf. Durch sein unerbittliches Ausharren und seine Sturheit, kämpfte er sich immer weiter nach oben und ist der geborene Krieger. Dennoch sehnte er sich immer nach einer Familie, jemanden, den er beschützen kann. Bisher blieb ihm das verwehrt. Er ist keineswegs Arm und könnte einer Frau viel bieten, wenn sie nur einwilligte. Eine große Abneigung hegt er gegenüber Frauen, die es wagen den Mund zu weit aufzureißen und sich in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen. Er braucht eher eine schüchterne, zurückhaltende Frau, die ihm dennoch manchmal zeigt, wo es langgeht
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    Dein Name: IceLandGirl
    Name deines Charakters: Jola(nda)
    Geschlecht: weiblich
    Alter und Geburtsdatum: 17 Jahre // 02.01
    Stand/Beruf: 2. Stand // Tochter des Herzogs von Ruthshire
    Charakter: Jolanda ist einem Engel gleich. Sie ist wohlerzogen, gebildet und stets zurückhaltend. Sie würde es sich niemals anmaßen das Wort gegenüber einem Mann zu erheben oder auch nur einen Befehl zu missachten. Dennoch ist sie nicht schwach. Sie wirkt hilflos und weckt in vielen Männern den Wunsch sie zu beschützen. Wenn sie etwas bekommen will, dann setzte sie alles daran, dass ihr dieser Wunsch auch gewährt wird. Nur einen geeigneten Ehemann hat sie bisher nicht gefunden. Viele verehren sie ihres Aussehens und ihres Charakters wegen, aber dem Vater war noch kein Bräutigam recht.
    Aussehen: Entsprechend ihrem Charakter ist Jolanda feingliedrig und engelsgleich. Sie hat hellblondes, langes Haar und sanfte, blaue Augen. Ihre Wangen, stets ein wenig gerötet und ihre kirschroten, vollen Lippen verleihen ihr ein beinahe kindliches Aussehen. Dieses wird nur durch ihre sehr weiblichen Rundungen wieder zerstört. Sie wirkt zerbrechlich und weckt auch damit den Beschützerinstinkt in den meisten Männern. Meist hat sie ein kleines Lächeln auf den Lippen und ein amüsiertes Glitzern in den Augen. Sie ist nicht besonders groß, misst gerade mal 1,60 m.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Zu ihren Besitztümern, wenn man es denn so nennen will, zählt eine stattliche Mitgift von 4000 Morgen Land und 7000 Gulden. Also durchaus keine schlechte Partie. Sie wuchs in behüteten Verhältnissen bei ihren Eltern auf und wurde schon früh zu einer wahren Herzogin erzogen. Das einzige Problem, das es gibt, ist ihr Vater, der keinen dahergelaufenen Burschen mit seiner Tochter verheiraten will. Jolanda wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich einen Mann zu finden, denn mit 17 Jahren ist man schon längst im heiratsfähigen Alter und sie fühlt sich doch auf Dauer ziemlich alleine.
     
  3. Julie

    Julie Guest

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    Dein Name: Julie
    Name deines Charakters: Brianna
    Geschlecht: weiblich
    Alter und Geburtsdatum: Ihr genaues Geburtsdatum ist nicht bekannt. Sie ist 20 Jahre alt.
    Stand/Beruf: Küchenmagd in der Burg
    Charakter: Brianna hat als eines von 6 Kindern nicht sehr viel Aufmerksamkeit genossen und daher auch nicht wirklich eine Erziehung genossen. Wie auch, wenn die Eltern eher damit beschäftigt waren, das Essen für die Großfamilie jeden Tag auf den Tisch zu bringen. Ihre Arbeit und ihre Familiengeschichte haben sie jedoch zu einer sehr entschlossenen jungen Frau heranwachsen lassen, die ihre Arbeit mit höchster Genauigkeit erledigt. Ansonsten ist sie eher still und liest sehr viel, sofern sie mal wieder ein Buch hat. Lesen hat sie sich selbst beigebracht, da sie schon früh begriffen hat, dass dies nur von Vorteil ist. Die Geschichten die sie bisher gelesen hat, haben sie alle sehr berührt und sie hütet die wenigen Bücher die sie besitzt wie einen kostbaren Schatz.
    Aussehen: Langes tiefschwarzes Haar, das meist von einem Kopftuch bedeckt wird fällt Brianna den Rücken hinab. Während der Arbeit hat sie es meistens zu einem praktichen Zopf geflochten, da sie sonst die Haare stören würden. In ihrem Gesicht fallen zuerst die schwarzen Augen auf, die im Sonnenlicht bräunlich schimmern. Eine lange gerade Nase, ziert ihr Gesicht und ein, meist zu einem schmalen Strich gepresster, voller Mund befindet sich unter der Nase. Aufgrund der harten Arbeit, ist sie sehr schlank. Es könnte aber auch an den eher dünn bemessenen Mahlzeiten liegen. Brianna trägt eigentlich immer ein einfaches Leinenkleid mit einer weißen Schürze und abgetragenen Lederschuhen. Kleidung ist für sie Luxus und den kann sie sich nicht leisten.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.):
    Sie hilft immer noch ihrer Familie und passt nach der Arbeit meist auf ihre jüngeren Geschwister auf. Ihr großer Bruder ist vor einigen Jahren gestorben. Die Gründe sind der Familie nicht bekannt. Allerdings hat sie ein kleines Zimmer über der Taverne bei der Burg, dass sie bewohnt.
     
  4. Aqsher

    Aqsher Legende

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    Dein Name: Loreal
    Name deines Charakters:Azura
    Geschlecht:weiblich
    Alter und Geburtsdatum:Geburtsdatum unbekannt, man schätzt sie 24 Jahre
    Stand/
    Beruf: 3. Stand/Pferdehändlerin und Schmiedin
    Charakter: Azura ist eine verschlossende Person, sie hat wenig Freunde und wird oft ausgeschlossen, weil wie soll man sagen einen Drecksberuf hat aber trotz alle dem Pferde besitzt die besser sind als manch Königspferde.Aus diesem Grund wird sie oft vom König besucht .Dann freut sie sich und wirkt gleich viel offener.Aber auch sonst ist sie eine hilfsbereite Person.Tja wie gesagt, Azura hat Schwächen und Stärken.Nehmen wir zunächst die Schwächen.Bindungprobleme Pferde hübsche Edelsmänner Geldmangel. Nun zu den Stärken.Durchsetzungsfähig MutigNett Hilfsbereit
    Aussehen: Azura hat langes schwarzes Haar mit leichten Wellenlinien, diese Haarpracht sieht man oft aber nicht, daher sie entweder ein Tuch trägt oder sie verdreckt sind.Azura hat einen etwas dunkleren Teint, daher sie oft draußen ist.Ansonsten ist sie schlank und hat ein rosiges Gesicht, sowie 2 rehbraune Augen.Oft trägt sie ein verschmutztes Leinenkleid, das sie nur alle 3 Tage wäscht.Zudem läuft sie öfters Baarfuß und hat so dreckige Füße.Selten geht sie zu Dorffesten und wenn sie hingeht erkennt man sie nicht wieder,weil sie dann vor Schönheit strahlt und ein weißes Seidenkleid und weiße Sandalen trägt.Diese Sachen erbte sie von ihrer Mutter, die früher zum Adel gehörte.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.
    Ihre Mutter war früher die Schreiberin des Königs und ihr Vater einer der besten Krieger ddes Hofes.
    Azura besitzt ein weißes Pferd, das nicht zum Verkauf steht, es ist ihr eigenes, zudem ist sie im Besitz eines
    edlen Kurzschwertes das sie von ihrem Vater erbte.
     
  5. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

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    Dein Name: Kim07
    Name deines Charakters: Aidan (alter, keltischer Name; bedeutet 'Feuer') Curt
    Geschlecht: Männlich
    Alter und Geburtsdatum: Aidan ist am 30.05 geboren und mittlerweile 20 Jahre alt.
    Stand/Beruf: Er gehört dem 2.Stand an und ist dementsprechend Adliger.
    Charakter: Aidan ist eigentlich ein netter Kerl. Er ist höflich, freundlich und kann, wenn er denn mal will, auch einigermaßen charmant sein. Die Betonung liegt dabei auf 'kann', denn meist ist er einfach nur desinteressiert und abweisend. Außer jemand oder etwas erweckt sein Interesse. Ein äußerst seltener Zufall. Aber er weiß, wie er sich seines Standes entsprechend zu verhalten hat. Und wenn es um geschäftliches geht, ist er stets 'proffessionel' und benimmt sich so, wie es eben alle von einem Geschäftsmann erwarten. Aber Aidan ist nicht sehr gläubig. Eigentlich gar nicht. Nach außen hin natürlich schon, er hat schließlich kein Interesse daran, in Ungnade zu fallen. Trotzdem glaubt er nicht an Gott, Himmel, Hölle und alles was dazu gehört. Denn obwohl er ein Adliger ist, weiß er sehr wohl, das nicht alles in diesem Königreich korrekt zu geht. Dementsprechend ... nunja, ungerne sieht er Lisandro auf dem Königsthron.
    Aussehen: Man kann es wohl oder übel nicht anders sagen: Er ist ein überaus gutaussehender junger Mann. Aidan hat braune, relativ kurze Haare und schokobraune, ruhige Augen, die immer etwas kühl und distanziert wirken. Er ist groß und durch den Kampf, in den er natürlich niemals ziehen würde, ihn aber ab und zu, wenn niemand hin sieht, übt, gut gebaut. Er weiß diesen Einfluss natürlich zu schätzen, denn Vorteil ist nun mal Vorteil.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Aidan wuchs in einer nicht gerade sehr liebevollen Familie auf. Sein Vater hat sich ohne hin ausschließlich für die Geschäfte interessiert und seine sensible Mutter damit wohl oder übel schon früh in den Tod getrieben. Dementsprechend schlecht ist Aidans Verhältnis zu seinem Vater.
    Der Besitz der Familie ist riesig. Das Vermögen ist nicht zu bennenen, das riesige Herrenhaus am Hofe des Königs protzig und die Zahl der Angestellten hoch.
    Natürlich hat Aidan keine Partnerin, das würde ihn auch zu sehr einschränken. Momentan ist er schließlich dabei sich mehr und mehr in die Geschäfte seines Vater reinzuarbeiten, um diese irgendwann vollständig zu übernehmen. Und da würde irgendein nerviges Weib ihn ja wohl zu sehr einschränken.
     
  6. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

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    Dein Name: Flöckchen
    Name deines Charakters: Ihr Name lautet Elisabeth Laeddis.
    Geschlecht: Weiblein
    Alter und Geburtsdatum: Sie wurde am 23. des Septembers geboren und zählt nun 19 Jahre und ein wenig mehr.
    Stand/Beruf: Ihre Familie gehört dem Klerus an, also dem 1. Stand, denn ihr Vater ist Bischof. Trotz seines hohen Amtes und der vielen Arbeit, die es mit sich bringt, hält er jeden Sonntag die Messe in der prunkvollen Kapelle.
    Charakter: Elisabeth ist ein stiller Mensch, deren Charakter von der strengen Hand ihres Vaters geprägt wurde, denn er legte als Geistlicher sehr viel Wert auf eine strenge und kirchliche Erziehung. Die junge Frau ist sehr in sich zurückgezogen und leicht in ihrem Handeln und Denken zu beeinflussen. Dies kommt wohl daher, dass sie einfach zu durchschauen ist, denn sie weiß ihre Gedanken nicht gut zu verbergen, denn ihr Gesichtsausdruck und ihre Gesten, so unscheinbar sie auch sind, verraten, was in ihrem Inneren vorgeht. Ihr Blick ist stets zu Boden gerichtet und ihre Lippen sind zu einem Schweigen verschlossen. Doch ihr abweisendes und zurückhaltendes Verhalten lässt sie nicht im Geringsten überheblich wirken, im Gegenteil. Sie ist immer freundlich und legte viel Wert auf Höflichkeit. Stets bemüht sie sich darum, es allen recht zu machen und zu helfen, wo sie kann, selbst wenn sie sich dabei manchmal vergisst. Das wichtigste in ihrem Leben jedoch ist ihr Glaube. Vielleicht wurde er so stark ausgeprägt, weil sie die Tochter eines Geistlichen ist, vielleicht jedoch auch durch ihre nicht immer einfache Kindheit. Er macht den Großteil ihres Lebens aus und bietet ihr eine Welt, in der sie sie selbst sein kann. Es fällt ihr sehr schwer, Vertrauen in ihr fremde Personen zu finden und es dauert eine ganze Weile, bis sie sich öffnet. Somit spricht sie auch nur sehr ungern über sich selbst und weicht allen Themen geschickt aus, die sie in eine missliche Lage bringen könnten. Auch dies ist ein weiteres Merkmal an ihr. Sie ist alles andere als auf den Kopf gefallen, im Gegenteil. Elisabeth ist eine sehr intelligente junge Frau, welche auch das Lesen und Schreiben erlernt hat, was für den weiblichen Teil der Gesellschaft nicht unbedingt üblich war. Ebenso kann sie sehr geschickt mit Zahlen umgehen.
    Aussehen: Wohl das erste auffällige Merkmal, wenn man Elisabeth betrachtet, sind ihre aufwendigen und teuren Gewänder. Denn auch wenn er es nicht immer zeigt, so liegt ihrem Vater viel an ihr und so achtet er nicht nur auf ihr Benehmen, sondern auch auf ihr Auftreten. Ihr liebstes Stück, das sie häufig trägt, ist ein feines, schwarzes Kleid, von innen mit rotem Samt besetzt. Nur vorne ist das sonst schwarze Kleid von einem warmen, dunklen Rot unterbrochen. Es betont ihre schmalen Hüften, so wie es grade in Mode war, ebenso wie die goldfarbenen Verzierungen und die weiten Ärmel. Ihrem Gesichtsausdruck sieht man jedoch meist an, wie sie es hasst, in enge Kleider gezwängt zu werden, die es ihr fast unmöglich machen zu atmen.

    Elisabeth sieht aus dunklen, nahezu schwarz scheinenden und dennoch intelligenten Augen in die Welt. Ihre meist unter dem feinen Stoff verborgenen Haare sind lang, pechschwarz und fallen ihr in sanften Locken bis hinunter zur Taille. Diesen Anblick bekommt man jedoch nur selten zu Gesicht, denn meist sind sie zu einem langen Zopf geflochten und verborgen unterdem feinen Stoff ihres Kleides. Ihre weichen Lippen sind voll und blutrot und stehen zusammen mit den schwarzen Haaren in einem starken Kontrast zu ihrer blassen, nahezu weißen Haut. Hinter ihrem ängstlich wirkenden Blick und dem vielen Stoff ist sie jedoch eine wahrlich hübsche, junge Frau. Ihre Gestalt ist zwar zierlich, jedoch weiß sie ihre Vorzüge zu betonen, wenn auch nicht aufreizend.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Elisabeth wuchs behütet in dem prächtigen Haus am Hofe des Königs auf, wenn auch unter der strengen Hand ihres Vaters. Als sie im zarten Alter von 6 Jahren war, erlag ihre Mutter einer schweren Krankheit und so wurde ihr Leben vollkommen umgekrempelt. Doch auch wenn sie sie immer noch Tag für Tag vermisst, so lebt sie in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit. Die einzige Erinnerung an sie, die sie in der Hand halten kann, ist die feine Goldkette, mit dem Kreuz als Anhänger, die sie stets bei sich trägt.
     
  7. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Da die meisten grade on sind, würde ich sagen, starten wir :)
    Anmedlungen sind weiterhin gerne gesehen.
    ______

    Es ist ein regnerischer Sonntagmorgen im November und das Dorf liegt in einer ungewohnten Ruhe, die nur durch die Glocken der prunkvollen Kapelle zerrissen wird.
     
  8. Samanta

    Samanta Leseratte

    Lisandro
    Sonntagmorgen.Es regnete.Eigentlich hatte ich keine Lust gehabt aufzustehen und in die Kirche gehen wollte ich auch nicht,aber wie hätte das ausgesehen,wenn ich nicht hin ging?Also hatte ich mich von meinen Dienern ankleiden lassen und machte mich dann auf den Weg zur Kapelle.Dort angekommen,setzte ich mich auf meinen Platz und wartete darauf,dass der Gottesdienst begann,nahm einige Grüße entgegen und fühlte mich einfach wunderbar.Lange hatte ich im Schatten meines 'geliebten' Vaters gestanden.Nun war er tot und ich stand im Rampenlicht.Niemand wagte es sich gegen mich zu stellen.Jedenfalls nicht öffentlich.Alle waren von mir abhängig.Ich fühlte mich zum ersten Mal nicht mehr klein,sondern groß und mächtig.Es war ein erhebendes Gefühl.
     
  9. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Elisabeth
    Wie jeden Sonntagmorgen war ich bereits früh aufgestanden und dennoch war mein Vater bereits vor mir weg. Müde erhob ich mich aus dem Bett, als auch schon die Tür aufschwang und eines unserer beiden Dienstmädchen hereinkam. Wie immer lag ein gut gelauntes Lächeln auf ihren Lippen und sie begann munter zu reden, eine Eigenschaft die sehr selten war und die ich an ihr schätzte. Ich blieb jedoch schweigend, während sie mich in das enge Kleid zwängte. Kurz seufte ich auf, als sie die Schnüre festzog und verknotete, ehe ich dann nach einiger Zeit das großzügige Haus am Königshof verließ. Als mir der Wind den Regen ins Gesicht schlug, legte ich leicht die Stirn in Falten und eilte über den großen Platz, in richtung der Kapelle, in der mein Vater heute die Messe halten würde. Schließlich trat ich durch die großen geöffneten Türen ins Innere und hielt ausschau nach einem Platz, den ich dann auch fand und mich nieder ließ.
     
  10. Kim07

    Kim07 Aktives Mitglied

    Aidan
    Regen. Wie ich Regen hasste. Alles wird nass, es ist meistens kalt und die Kleider kleben einem am Leib. Widerlich. Und noch schlimmer als dieses grausame Wetter war die Tatsache, dass heute morgen natürlich Messe war. Und natürlich musste ich hin, egal ob gläubig oder nicht. Denn ich war es definitiv nicht, aber da mein Kopf mir doch relativ wichtig war, ging ich natürlich trotzdem hin. Ich stand morgens früh auf, zog mir die vom Personal heraus gelegten Kleider an und frühstückte in aller Seelenruhe.
    Als ich über den Hof eilte und die Kirche betrat, war es zwar schon einigermaßen voll, aber in den ersten Reihen waren natürlich noch Plätze für die Adligen.
     
  11. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Formular
    Dein Name: Obi-Wan
    Name deines Charakters: Luzius (der Strahlende, der bei Tagesanbruch Geborene,Der Lichtbringende)
    Geschlecht: männlich
    Alter und Geburtsdatum: 25 Jahre/ 11.November
    Stand/Beruf: Zweiter Stand, Ritter ( in der Garde des Königs? ^^)
    Charakter: Luzius ist ein durch und durch Loyaler und treuer Mann. Auch ist er stolz und wirkt oft schon beinahe arrogant. Er nimmt seine Pflichten stets ernst und erfüllt sie nach besten Gewissen, nun es wurde ihm Genauigkeit auch ordentlich eingetrichtert. Es kann sein das er auch eine brutale Ader hat, aber welcher Ritter hat diese nicht? Jedoch kann auch dieser stolze Mann freundlich und charmant sein, auch wenn er diese Züge für jemanden aufhebt dem er voll und ganz vertrauen kann.
    Aussehen: Wenn man ihm gegenüber steht, könnte man meinen ein Berg stünde vor einem. Eine ungebrochene stolze und auch bedrohliche Ausstrahlung wirft einen beinahe um, sein hoch erhobenes Kinn und der Gang verraten schon von weitem, dass er alles andere als ein einfacher Mann ist. Er ist hochgewachsen und hat breite Schultern, sein ganzer Körper ist vom täglichen Training gestählt und muskulös, dennoch ist er alles andere als schwerfällig, im Gegenteil seine Bewegungen scheinen so geschmeidig und elegant wie die einer Raubkatze. Seine Kleidung ist stets gepflegt und die Rüstung poliert. Er hat schulterlanges lohfarbenes Haar, welches meist im Nacken zusammen gebunden ist, durchdringende türkisfarbene Augen scheinen einem direkt in die Seele zu schauen, wobei sie jedoch keinen Blick auf seine freigeben. Sein Gesicht hat markante männliche Züge, sinnliche Lippen und eine Nase die von dem einen oder anderem Knick schon etwas angeschlagen wirkt.
    Sonstiges(wie Besitztümer, Vorgeschichte, Partner, etc.): Nun Luzius ist eigentlich einer jener bedauernswerter Ritter die kein Land (mehr) besitzen. Er kam noch als kleiner Junge an den Hof, als die Festung seiner Eltern von einem Raubritter überfallen worden war und er über Nacht zum Waisen geworden war. Durch sein Alter konnte er seinen Anspruch jedoch nicht geltend machen und der alte König gab die Ländereien an jemand anderen weiter. Doch zumindest durfte der kleine Luzius, auf das Drängen des Hauptmannes hin, bei Hofe bleiben und genoss eine strenge Erziehung. Bald stellte sich der Junge als äußert stark und widerspenstig heraus und durfte dem Hauptmann als Knappe dienen und mit 22 bekam er schließlich seine Sporen. Er ist jetzt gut über zwei Jahre vom Hofe weggewesen, in einem Auftrag den er noch vom alten König bekommen hatte, er weiß zumindest schon das Lisandro nun König ist, die Umstände kennt er nicht, sie interessieren ihn auch nicht. Besitzen…nun ja er hat sich schon einen kleinen Namen gemacht und nennt zumindest ein kleines Vermögen sein eigen. Ein eineinhalbhänder Schwert das er von seiner Familie behalten durfte, ein edles Stück das noch zeigt, dass er eigentlich einem alten adeligen Geschlecht entstammt und zwei Pferde. Einen Grauschimmel als Zelter und ein braunes Schlachtross.


    Formular:
    Dein Name: Obi-Wan
    Name deines Charakters: Allegra
    Geschlecht: weiblich
    Alter und Geburtsdatum: 17 Jahre/ 13.05
    Stand/Beruf: zweiter Stand. Tochter eines Herzogs
    Charakter: Stets adrett, züchtig und mit Ehrfurcht vor dem "stärkeren" Geschlecht. So wurde Allegra erzogen und gemäß der Etikette benimmt sie sich auch in der Öffentlichkeit. Jede Bewegung ist elegant und scheint wie ein Tanz einstudiert. Nur selten überlassen ihre Eltern ihr das Wort, denn Allegra hat eine scharfe Zunge und scheut sich selten diese einzusetzen. Denn hinter der höfischen Maske schlägt ein temperamentvolles und leidenschaftliches Herz. Auch wenn sie sich souverän gibt, hat diese Frau ein riesiges Herz und ist begierig darauf hinter dem Grund aller Dinge zu sehen. Grob zusammen gefasst ist Ale ein tapferes Mädchen, das nur allzu gerne kampfeslustig ihr Kinn reckt.
    Aussehen:
    Ein verheißungsvolles glitzern in den Augen, ein leises versprechen auf den Lippen, das erste was man wohl sieht. Eine schlanke Gestalt steht vor einem, nicht besonders groß, aber das macht eine Anmutige und feurige Ausstrahlung wieder wett. Ihre Haut ist weich und hat die Farbe von Elfenbein. Ihre Hände sind fein und langgliedrig, man traut ihnen kaum harte Arbeit zu, jedoch scheinen sie umso perfekter wenn es um das Liebkosen geht. Ihre Kurven sind üppig und verleiten so manchen Mann. Ihre Schultern laufen rund aus und führen zu einem schlanken eleganten Hals. Auf dem ein schöner Kopf mit einem ovalen Gesicht sitzt. Die Linien sind fein gezogen und laden beinahe gerade dazu ein sie nachzuzeichnen. Volle sanft geschwungene dunkle Lippen sitzen über einem energischen Kinn, welches von Dickköpfigkeit zeugt und scheinen stille Versprechen zu geben, bei jedem Wort das aus ihnen kommt. Darüber kann man die Linie einer schlanken geraden Nase erkennen, die man beinahe als niedlich bezeichnen könnte, worüber sie allerdings nur allzu gerne besagte Näschen rümpft. Darauf folgen große grüne Augen, die wie Smaragde klug hervorstrahlen, ein neugieriges meist leuchtendes Glitzern liegt in ihnen und spricht für ihr Temperament. Sie sind von langen dunklen Wimpern umrahmt, die sie noch ein wenig mehr betonen und so manchen Mann schon eingewickelt hatten. Ihre Haare haben die Farbe von Honig und fallen, wenn sie offen sind in sanften Wellen über ihre Schultern bis knapp zu ihrer Hüfte hinunter, meist sind die der neusten Mode nach hochgesteckt. Gekleidet ist sie meist in ihren selbst genähten, natürlich auch nur nach Schnitten der neusten Mode und den besten Stoffen, auch wenn sie durchaus in der Lage wäre auch aus einem Leinensack etwas schönes zu zaubern. Ale ist keine einfache Schönheit die in der Maße untergeht und durch ihre Ausstrahlung sticht sie meist hervor, wenn auch unbeabsichtigt.
    Sonstiges: Eigentlich gehört alles ihrem Vater, was natürlich beträchtlich ist. Das Einzige was sie wirklich ihr eigen nennen kann ist ihre Laute, ein feingliedriger Bogen und eine dunkelfuchs Stute.

    Allegra

    Mit einem demütigen Blick hinunter auf meine in der Schoß gefalteten Hände, saß ich in den Reihen der Kapelle, zu meiner rechten saßen meine Eltern, flüsterten leise miteinander, bis der Bischof auftreten würde, konnte man überall dieses leise zischeln hören. Ich jedoch war ruhig, die Kirche war eine der wenigen Orte wo all meine rebellischen Gedanken schwiegen, wo eine innere Ruhe sich meiner bemächtigte und dem demütigen Mädchen platz machte. Links von mir saß eine etwas ältere Dame, sie hatte etwas zu viel auf den Hüften und keuchte noch immer und beschwerte sich bei ihrem Gatten über den langen Weg hierher. Ich unterdrückte den Drang mein Gesicht zu verziehen, denn das gehörte sich nicht. Ich musste mir jedoch auf die Unterlippe beißen um nicht lachen zu müssen. Hier im Gotteshaus würden mich wohl alle in die Hölle prügeln, würde ich das wagen. Ich versuchte mich also abzulenken und als mein Vater meine Hand berührte sah ich zu ihm hoch und lächelte entschuldigend. Ich sah mich um und mein Blick streifte die Leute die sich hier an einem verregnete Sonntagabend in der Kapelle der Burg eingefunden hatten. Meinen Vater hatten wichtige Geschäfte hergeführt, mit unter die Steuerabgabe seiner Leihen. Nur leider hatte er mich mitgenommen und ich ahnte, dass es nicht ohne Folgen für mich sein würde. Ich war im Heiratsfähigen Alter, mein Verlobter, Gott habe ihn Seelig, war vor zwei Jahren in einer Schlacht gefallen. Seid dem war mein Vater wohl wieder anstrengt auf der Suche nach einem Ehemann für mich. Es war einfach lästig, natürlich wusste ich das mir nichts anderes übrig blieb und mein Vater wollte natürlich seinen Titel und seine Leihen gut versorgt wissen. Aber...nun wie jedes naive Mädchen träumte auch ich zeitweise von einer Heirat die aus mehr Bestand als dem Austausch von Mitgift und Titeln, etwas das große Dichter und Minnesänger als Liebe bezeichneten. Ich hatte viel darüber gelesen und vergrub mich auch gerne in den Lehren unserer Vorväter, auch wenn meine Eltern es nie gebilligt hatten, das ich das Lesen und Schreiben erlernt hatte. Ich genoss es, wenn ich meine eigenen Briefe selbst lesen und beantworten konnte.
     
  12. Samanta

    Samanta Leseratte

    Lisandro
    Ich sah mich um,musterte die unterschiedlichen Gesichter in der Kapelle.Von Arm bis Reich.Alle waren hier versammelt.Krankheiten,Schminke und Alter zerstörten die Gesichter,nahmen ihnen ihre Natürlichkeit.Eine Masse von andächtig schweigenden Menschen allen Alters und Standes.Selbst die Kinder schwiegen,wurden von den Eltern mit starker und strenger Hand geführt und dazu ermahnt still zu sein.Meine Mundwinkel zuckten amüsiert,als eines der Kinder von der Bank rutschte und zu spielen begann.Sofort wurde es heftig von seiner Mutter gerügt und wieder auf die Bank gezerrt.Ich erinnerte mich nur zu gut,wie meine Mutter und meine Ammen mit mir umgesprungen waren.War ich nicht artig,so bekam ich eine harte Strafe.Ich wandte den Blick wieder ab und sah mich weiter um.Mein Vater hatte vorgehabt,bevor er auf unerklärliche Weise gestorben war,mir eine Braut zu suchen.Ich wusste,dass das Volk von mir erwartete,dass ich bald heiraten würde.Es war unüblich,dass ein König keine Frau hatte.Von Liebe hielt ich nicht viel.Ich würde diejenige heiraten,die die beste Mitgift mitbrachte und sonst keine,meine Macht erweiterte.Ich hatte beschlossen einen Ball zu geben,auf dem ich meine Braut aussuchen wollte.Es zählte nicht nur alleine die Mitgift - auch wenn ich das vorgab - sie musste mir auch gefallen.Ich mochte keine Bohnenstangen,brauchte Kurven,die ich anfassen konnte.Solange ich jedoch noch nicht die passende gefunden hatte,würde ich mich eben mit diversen Kurtisanen vergnügen.
     
  13. Aqsher

    Aqsher Legende

    Azura

    Ich war schon frühs wach um mich um die Pferde zu kümmern.
    Verdreckt und fertig, ging ich zurück zu meinem Haus und zog mir meine Schmiedsschürze an.
    Als ich den Weg zur Schmiede hinter mir brachte feuerte ich den Schmelzbrunnen an und polierte die fertigen Geräte.
    'Wer wei´s wie lange ich das alles noch aushalte...' ging es mir durch den Kopf.
    Als das Feuer heiß genug war, fing ich an das dünne Eisen zu schmelzen.
    Immer wieder mussste ich korigieren und wieder einschmelzen.
    Ab und zu sah ich mich nach den Pferden um, ob alles ok war.
     
  14. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Allegra

    Ich legte sanft meinen Kopf zur Seite und ließ meinen Blick weiter schweifen. Bald sollte die Messe doch losgehen, da wartete ein bestimmtes Buch in der Bibliothek auf mich. Darin ging es um alte Dynastien, unsere Vorfahren. Es war schon recht interessant, auch wenn es gelegentlich einem schwer im Magen lag. Mein Blick ging weiter, blieb kurz an unserem König hängen, die Gerüchte die hier rum kursierten wurden immer fantasievoller, mit jeder Person die einen davon erzählte kamen ein paar zugegeben witzige Details hinzu. Ich ließ meinen Blick weitergehen. Ich senkte meinen Blick wieder auf meine Hände und dann zum Altar.Schon seltsam wie so ein Ort so viele Menschen anziehen konnte. Auch wenn ich es vorzog meine Gebete für gewöhnlich eher für mich alleine sprach, wenn es nicht weiteres um mich gab, als die Stille einer leeren Kapelle.
     
  15. Samanta

    Samanta Leseratte

    Lisandro
    Herr Gott,wann fing diese verdammte Messe denn endlich an?Eigentlich hatte ich mit der Kirche nichts am Hut.Nicht,dass ich nicht an Gott glaubte,aber die Kirche war einfach nicht mein Ding.Endlich,es war mir endlos erschienen tauchte der Bischof auf und begann die sonntägliche Messe.Mehr als die Hälfte des Volkes verstand nicht,worum es ging,denn die Messe wurde - wie üblich - auf Latein gehalten.Man wollte das niedere Volk nicht teilhaben lassen,es dumm halten,damit niemand dagegen aufbegehren konnte.Selbst einige der Adligen verstanden kein Wort.Ich wusste das,aber niemand würde es zugeben.Ich hatte - im Auftrag meines Vaters - Lateinunterricht gehabt,außerdem auch noch Französisch und Italienisch - ich spreche alle drei Sprachen übrigens fließend - und verstand so auch,worum es in der Messe ging.Das Problem an dem ganzen war,dass es mich nicht die Bohne interessierte.Ich sollte mal wieder Beichten gehen,dachte ich.Obwohl.Bei meinen vielen Sünden und Vergehen konnte mir da überhaupt noch vergeben werden?Wahrscheinlich nicht.Ich hatte meinen Vater getötet.Es war mir egal.Er war alt und schwach gewesen und er hätte das Land ins Verderben gestürzt.Ich beschloss den Ball für morgen Abend anzusetzen und alle schönen Frauen des Landes und außerhalb des Landes dazu einladen,um mir eine Braut zu erwählen.
     
  16. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Elisabeth
    Bevor die laute, tiefe Stimme meines Vaters erklang hatte ich den Blick ein wenig schweifen lassen und in bekannte und dennoch fremde Gesichter gesehen. Gesichter, die meinen Vater alle für einen gutmütigen Mann hielten. Natürlich war ich nicht sein eigen Fleisch und Blut, denn er war Bischof und er hatte mich aufgenommen. Aufgenommen, nachdem meine Mutter verstarb als ich sechs war, denn bis dahin hatte ich nicht einmal einen Fuß in diese Stadt gesetzt. Zumindest ließ er alle an diese Geschichte glauben und an ihn als Wohltäter, der ein armes Weisenkind aufnahm. Das einzigst Wahre daran war wohl, dass meine Mutter verstarb und er ein schlechtes Gewissen bekommen hatte. Leise seufzte ich und fing mir dadurch nur einen schiefen Blick von der Seite. Dennoch, er war ein Heuchler und kein Heiliger. Er hatte genauso viele Lügen um sich gestrickt wie der König nur hatte ich niemals gewagt, es auszusprechen, nicht einmal vor dem einzigen Menschen, dem ich vertraute.
     
  17. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Allegra

    Ich lauschte nur beiläufig den Worten des Bischofs, natürlich beherrschte ich Latein in Schrift und in Sprache. Sowie englisch und italienisch. Mit französisch hatte ich Schwierigkeiten in der Sprache, ich verwechselte oft ein paar Wörter und sprach diese deswegen eher mangelhaft, Schrift ging wieder, sagen wir einfach ich wurde mit dieser Sprache einfach nicht warm. Mit Latein war es was anderes, irgendwie spannten sich viele der uns bekannten Sprachen um allein diese Sprache. Ich lächelte in mich hinein und saß nun brav die Stunde ab, mittlerweile war ich ja schon zu groß um unruhig rum zurutschen.
     
  18. Samanta

    Samanta Leseratte

    Lisandro
    Es war ziemlich langweilig,aber ich war zu sehr im Blickfeld aller,um jetzt demonstrativ zu gähnen.Also ließ ich die Messe und die nachfolgende Predigt über mich ergehen.Wenn ich nicht König wäre,dann würde ich sicher nicht den Gottesdienst besuchen.Wenn ich nicht König wäre,dann wäre ich Dieb,Räuber,Mörder.Irgendeine niederträchtige Gestalt,so wie jetzt nur nicht mit so viel Macht.Meine Mundwinkel zuckten amüsiert bei diesem Gedanken.Oh ja.Es gefiel mir mich mit diesen Gedanken von der Messe abzulenken.Unauffällig sah ich mich um,entdeckte in den Reihen eine junge Frau,die meine Aufmerksamkeit erregte.Sie war wirklich auffällig hübsch und ihre Rundungen waren ... Ich hielt mich vom Starren ab,in dem ich wieder nach vorne zum Bischof sah und mich in seine Predigt vertiefte.
     
  19. Aqsher

    Aqsher Legende

    Azura

    Ich hatte kein Bedürfnis zur Messe zu gehen, warum auch?
    Immerhin mochte mich eh keiner, nur wenn ich sauber war und strahlte und mich niemand als die erbärmliche Pferdehändlerin erkannte.
    Ich machte mich wieder an meine Arbeit.
    So, mit der groben Arbeit war ich fertig, jetzt gehts um die Feinarbeit.
    Immerhin war das gute Stück für den König bestimmt.
    Mit prüfenden Blick begutachtete ich das Schwert ehe ich eine Pause einlegte und nach den Pferden sah.
     
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Allegra

    Es war einfach anstrengend... anstrengend bei der ermüdenden Rede nicht einzuschlafen. Ich hielt mich jedoch tapfer aufrecht und war froh, als es vorbei war. Als erster durfte natürlich der König hinaus, man konnte es ihm ja nicht zumuten mit seinen Untertanen gemeinsam den Raum zu verlassen. Natürlich völlig ernst meinerseits gemeint...nein nicht wirklich. Schließlich war der Rest dran und dem Rang nach durften wir ziemlich bald den Raum verlassen. Ich atmete erleichtert auf als wir den Raum endlich verlassen hatte. Ich hielt mich am Arm meines Vaters fest, damit ich ihn nicht verlor. "Papa...wenn du gestattest würde ich gerne die Bibliothek besuchen," meinte ich schließlich, die Stimme melodisch und glockenhell, jedoch schwang auch eine gewisse Schwere und Unbeugsamkeit. Ein kurzer Blick zu meiner Mutter die seufzte und schließlich ein nicken in meine Richtung, sobald wir wieder im Hauptgebäude waren, würden sich unsere Wege trennen. Hinter uns postierte sich auch schon meine Amme Marie, ihrem Blick entkam ich selten bis gar nicht. Auch wenn die schon in die Jahre gekommene plumpe Frau langsam wirkte, so war sie stets hinter mir und wachte mit Argusaugen über meine Jungfräulichkeit...ja so war es im Endeffekt. Da gab es auch nichts zu beschönigen.
     

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