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[RS] Light and Darkness

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Nymeria, 13 Jan. 2021.

  1. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Wo Licht ist wird man auch immer Schatten finden, genauso wie man in der Dunkelheit auch das kleinste Licht findet.

    Ob als Elf des Lichts oder der Schatten lebt ihr in einem von Spannungen und Zwist beherrschten Reich namens Talorian.
    Es wurde vor etlichen Jahren in zwei Gebiete aufgeteilt. Dazwischen fließt ein breiter Fluss welcher auf beiden Seiten von einem Wald gesäumt wird. Dieser Bereich ist mehr oder weniger neutral, wobei sich trotzdem kaum einer auf die gegenüberliegende Seite wagt.
    Vor langer Zeit spaltete ein Streit, welcher sogar fast zum Krieg geführt hätte das Reich.
    Die Elfen des Lichts, welche ihr Gebiet mit strenger Hand regieren und die Elfen der Schatten schon immer als Barbaren und Wilde sahen, verbieten jeglichen Kontakt mit solchen. Ihre Städte sind beeindruckende und prunkvoll errichtete Bollwerke.
    Die Elfen der Schatten leben seit ihrer Vertreibung als Waldvolk in den dort heimischen Bäumen und errichteten sich Siedlungen die hoch oben liegen und nur schwer zu finden sind. Sie nehmen auch Deserteure, Flüchtlinge, etc. der Lichtelfen auf diese leben jedoch nicht in den Baumsiedlungen da ihnen nicht genügend Vertrauen entgegen gebracht wird.

    Doch nicht alles ist so wie es scheint.


    (Jeder darf zwei Charaktere erstellen, bitte auf ein ausgeglichenes Verhältnis achten.)

    Charakter
    Name:
    Alter:
    Geschlecht:
    Aussehen:
    (Lichtelfen haben meist helle Haare wohingegen die Schattenelfen meist braune,rote oder schwarze besitzen.)
    Herkunft:
    Sonstiges:
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Jan. 2021
  2. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Charakter
    Name: Faye
    Alter: 22 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Faye besitzt dunkle Locken, die bis zu ihrer Brust reichen. Die Elfe hat helle, blaue Augen. Das Gesicht ist markant, wirkt beinahe so zerbrechlich wie das einer Puppe. Die Lippen sind sinnlich geschwungen. Die Haut wirkt hell im Kontrast zu den Haaren. Fayes Körper ist sehr weiblich geformt. Der Vorbau wirkt nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, es passt perfekt in das Gesamtbild. Die Elfe ist ca 1.67cm groß und hat ein breites Becken, die Taille allerdings ist schmaler. Im Allgemeinen ist sie eine Sanduhr von der Figur her. Wenn man ganz genau hin schaut sieht man zarte Sommersprossen über der Nase, diese fallen allerdings wirklich nur bei genauem Hinschauen auf. Die Wimpern sind dunkel und lang, ebenso geschwungen. Sie hat ein Muttermal unter dem linken Auge.
    Herkunft: Schattenreich
    Sonstiges: Sie weiß zwar die Geschichte zwischen dem Schatten- und dem Lichtvolk, ist allerdings neugierig, was das andere Volk angeht. Oft sitzt sie in den Bäumen am Fluss und beobachtet die anderen Elfen, wenn sich mal eine an diesen verirrt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Jan. 2021
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  3. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Name: Arya
    Alter: 24
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Arya ist eine zierliche knapp 1,60m große Elfin. Ihre hohen Wangenknochen, die großen smaragdgrünen Augen und die fein geschwungenen Lippen verleihen ihrem Gesicht zusammen mit der kleinen geraden Nase etwas edles. Ihre Haare sind in einem hellen blond gehalten, doch da sie bei den Schattenelfen lebt färbt sie dieses in einem Braun das sie weniger auffällig macht. Sie trägt ihre langen Haare meist als hohen Zopf oder Dutt was sie auf den ersten Blick etwas streng und kühl wirken lässt. Ihre Haut wirkt dagegen jedoch wie aus Porzellan und makellos bis auf eine Narbe die sich über ihren gesamten Rücken bis zur Hüfte hin verläuft. Die kleine Elfe ist insgesamt sehr drahtig und man sieht ihr das Kampfttaining an, doch dies nimmt ihr keineswegs etwas von ihrer Weiblichkeit.
    Herkunft: Wurde von Schattenelfen aufgezogen.
    Sonstiges: Arya gehört zu den Assassinen/Spionen der Schattenelfen weshalb sie den Fluss bereits das ein oder andere Mal überquert hat.



    Name: Tarron
    Alter: 26
    Geschlecht: männlich
    Aussehen: In Tarron erkennt man auf den ersten Blick den Krieger. Seine gesamte Statur lässt erkennen, dass er zwar schlank und hochgewachsen, aber muskulös ist. Lediglich seine Schultern sind etwas breiter. Auch das Gesicht mit seinen eisblauen Augen und den markanten Zügen wirkt stark und oft unnahbar. Seine hellen Haare trägt er an den Seiten streng nach hinten geflochten und am Hinterkopf zu einem Dutt zusammengefasst. Sein gesamter Körper ist mit Narben übersät was ihn nur umso mehr "Gefahr" ausstrahlen lässt.
    Herkunft: Lichtelfen
    Sonstiges: Tarron gehört zu den Kriegern des Lichts, einer Kriegergemeinschaft die sich innerhalb der Lichtelfen von den gewöhnlichen Kriegern abhebt da sie die Grenzen bewachen und auch im "neutralen" Gebiet unterwegs sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Jan. 2021 um 8:31 PM Uhr
  4. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Charakter
    Name:
    Araxis
    Alter: 30 Jahre
    Geschlecht: männlich
    Aussehen: Auf dem ersten Blick erkennt man kaum etwas von dem Schattenelf. Selten nur scheint er die Maske welche er trägt abzulegen, in der Masse meist verhüllt durch einen Umhang, scheint er kühle Krieger nicht sonderlich viel Interesse daran zu haben Konversationen zu pflegen. Er ist hochgewachsen und athletischer Gestalt, wie es für einen Elf eben üblich ist. Was wohl auf am ehesten hervor sticht sind die Bernsteinfarbenen Augen die lauernd aus dem Schatten blicken. Wenn er die Kapuze seines Mantels zurückstreift werden die rabenschwarzen Haare sichtbar welche er anders als die meisten seiner Artgenossen kürzer hält, sie sind lang genug um stets verwegen vom Kopf abzustehen um ihn gelegentlich in die Stirn zu fallen. Unter der Maske welche über Mund und Nase geht, lassen sich die edlen und scharfen Züge kaum erahnen. Man sollte meinen das er eigentlich gar nichts zu verstecken hätte. In Araxis' Gegenwart wird man irgendwie automatisch immer erstmal still -zumindest wenn man sich dieser gewahr ist- er ist schwer einzuschätzen und wirkt deswegen wohl selbst unter seinesgleichen bedrohlich.
    Herkunft: Schattenreich
    Sonstiges: Gerüchte und Munkeleien, das ist das Einzige was über Araxis bekannt ist. Einst ein hochdekorierter Feldherr, soll er in Ungnade gefallen sein und von seinem eigentlichen 'Stamm' verstoßen worden sein. Oder hatte er als Soldat eine Liebelei mit dem falschen Mädchen? Oder war es doch die Theorie das ihn die Tore der Unterwelt ausgespuckt haben und er seitdem als Racheengel durch die Reihen wandert? Vieles umgibt ihm, doch wie es wirklich war/ist weiß nur Araxis selbst.

    Charakter
    Name:
    Ereon
    Alter: 27 Jahre
    Geschlecht: männlich
    Aussehen: Ereon verfügt über einen schlanken Körper, wirkt beinahe wohl schon etwas drahtig. Man sieht in ihm wohl kaum den großen Kämpfer an, sieht eher wie jemanden aus den man mit Leichtigkeit überwältigen kann. Jedoch ist sein Körper voll mit flachen Muskeln welche sich durch das tägliche Training gebildet und gefestigt haben. Seine Größe lässt ihn wohl eher weniger hervorstechen, hat dabei wohl eine gute Durchschnittsgröße die bei Elfen eben so üblich ist. Sein dunkelbraunes Haar reicht bis zu den Schultern hinunter und wird immer wieder der Mode nach kunstvoll eingeflochten um bei Alltag und Arbeit nicht zu behindern. Seine Züge sind edel und etwas weich, erwecken auf den ersten Blick ein Grundvertrauen in den Elfenmann. Eine edle gerade Nase lässt ihn beinahe schon wie ein Aristokrat wirken, ohne dabei arrogant zu wirken. Was wohl wirklich sofort bei ihm auffällt und irritiert sind seine Augen welche verschiedene Farben aufweisen. Eines ist von einem blassen grün, das andere hellbraun.
    Generell wirkt der Elf eher etwas zerstreut und nur wenig ernst zu nehmend, wenn er jedoch kämpfen muss -was er nicht zwingend immer als erste Lösung her nimmt- so zeigt er sein wahres Können und sein Geschick.
    Herkunft: Schatten
    Sonstiges: Ereon ist ein hervorragender Speerkämpfer und Alchimist, kaum einer kommt an seine Fertigkeiten in diesen Bereichen ran. Er übt seine Arbeit als Alchimist und Medicus in der Stadt am Fluss sehr Gewissenhaft aus, macht dabei kein Unterschied ob nun Schatten oder Lichtelfe. Weswegen seine Praxis auch mitten in den Hütten am Boden steht und hinauf in die Baumwipfel reicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Jan. 2021 um 4:03 PM Uhr
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  5. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Charakter
    Name:
    Nimue
    Alter: 25
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Nimue hat langes hellblondes Haar welches sie meist zu einen geflochtenen Französischen Zopf gebunden hat. Sie hat mysteriöse helle Lilafarbene Augen, hohe Wangenknochen und eine geradlinige Nase welche leicht stupsig zuläuft. In ihrem Gesicht liegen meist Strähnen, welche sich aus ihren Wilden Zopf hinaus kämpfen. Sie ist Athletisch gebaut und von Durchschnittlicher Größe.
    Herkunft: Lichtelfen
    Sonstiges: Die Elfe sticht sich aus der Menge raus, sie war immer die kleine Unruhestifterin im städtischen Dorfe. Als sie größer wurde passte sie sich den Adeligen an, was sie aber nur als Show tat. Vielmehr interessiert sie sich für die Natur und streift in den Wäldern so oft sie kann umher, immer versteckt und auf der Lauer. Sie hasst diesen Krieg und findet die Schattenelfen äußerst interessant, vor allem die männlichen.


    Charakter
    Name: Castiel, kurz Cas
    Alter: 27
    Geschlecht: männlich
    Aussehen: Cas hat kurzes und helles fast weißes Haar, weshalb er meist weise und erfahren wirkt. Sein Haar geht ihm bis zu den Schultern, welche ihn junge wirken lassen. Er ist groß gebaut mit Kraft unter seiner zierlichen Elfenhülle versteckt. Wenn man genau hinsieht, erkennt man leichte Anzeichen für Muskeln. Seine Augen sind in ein leichtes Goldweiß getaucht, er hat markante männliche elfische Züge.
    Herkunft: Lichtelfen
    Sonstiges: Cas ist eigentlich der folgsame Typ, hatte in seiner jungen Zeit leider eine Affäre mit einer Schattenelfin, welche nie heraus kam. Die Elfin verschwand vor Jahren, sie fiel durch einen tragischen Tod im Fernwald, von welchen viele nichts mehr wissen. Es war eine Jugend-Liebelei. Seitdem arbeitet er in einen der höheren Ränge des Militärs der Lichtelfen. Doch sein Interesse für die Schattenelfen besteht noch auch wenn er es grundsätzlich versucht auszublenden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Jan. 2021
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  6. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Ich starte jetzt einfach mal mit einem Charakter, weitere Anmeldungen dürfen aber gerne noch erfolgen.

    __________________________________________________

    Arya

    Mit festem Schritt bahnte ich mir meinen Weg durch die Wipfelpfade unserer Baumsiedlung. Mein Blick war geradeaus gerichtet und ich ignorierte gekonnt die Blicke der Umherstehenden die teilweise in ihren Bewegungen inne hielten. Natürlich wussten sie wer ich war, allein meine Kleidung verriet ihnen dies und ebenso wofür ich stand. Die enganliegende, leichte, schwarze Lederrüstung mit dem Zeichen der Assassinen, welches lediglich ein einfacher Rubin auf der linken Brustseite war. Mittlerweile störten mich diese Blicke nicht mehr, schließlich war ich damit aufgewachsen und hatte schließlich den Platz meiner Mutter eingenommen als diese starb. Erst als ich die Siedlung verlassen hatte nahm ich eine entspannter Haltung an. Bis auf meinen Vater ließ ich kaum jemanden an mich heran. "Vertraue nur wenigen Arya." hatte er immer wieder zu mir gesagt. Ich atmete tief durch und nahm den Wipfelpfad gen Osten. Dort hatte es vor zwei Tagen einen Vorfall im Dorf der Flüchtlinge gegeben und dem sollte ich nachgehen. Da die gesamte Situation sowieso schon angespannt war überließ uns die Matriarchin vorerst diese Angelegenheit ehe die Truppen schickte die meist so feinfühlig wie Trolle vorgingen. Auf solche abgelegenen Pfaden traf man kaum jemanden an und einige Bereiche waren sogar bewacht und nur für uns oder andere Befugte zugänglich. Als ich einen dieser Kontrollpunkte erreichte nickte ich Muriel die dort stand lediglich knapp zu und sie ließ mich passieren. Sie gehörte glücklicherweise nicht zu den überkorrekten Wachen denen ich auch noch mein Medaillon zeigen musste. Über meiner Lederkleidung trug ich einen einfachen schwarzen Umhang unter dem ich meine Dolche versteckt hielt. Diese befanden sich in einer Halterung auf dem Rücken, was meinen Gegenüber zumindest auf den ersten Blick in Sicherheit wägte, nicht wie die bis zum Hals bewaffnete Wache. Ein leichtes Schmunzeln glitt über mein Gesicht ehe ich meinen Aussichtspunkten erreichte. Dort gab es eine kleine Hütte und von ihr führte weitere Äste, die jedoch nicht als Pfade ausgebaut waren, zu einzelnen Verstecken. An dem östlichen, welches einem einen guten Überblick gab, ließ ich mich nieder. Vorerst hieß es beobachten und ungewöhnliche Aktivitäten melden. Meine Haare band ich zu einem hohen Zopf zusammen, vereinzelt kam die helle Farbe bereits etwas durch doch noch nicht so, dass ich damit auffiel. Da es im Herbst einiges zu ernten gab herrschte reges Treiben zu meinen Füßen und ich versuchte heimliche Bewegungen zu achten, die sich natürlich von der normalen Geschäftigkeit nun deutlich unterschieden. Mein Blick glitt über den Dorfplatz und wieder zu den Bäumen. Wenn es Winter war wäre es deutlich einfacher alles zu beobachten denn auch wenn ihre Siedlungsbäume ganzjährige Schutz boten so wurde das Laubkleid der Bäume von den Jahreszeiten bestimmt und auch wenn einige bereits etwas lichter waren so boten sie noch genügend Sichtschutz und hinderten mich daran dort alles zu erkennen.
     
  7. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Faye

    Den Morgen hatte ich lange Zeit im Bett liegend verbracht, lediglich meine Gedanken boten mir Gesellschaft. Bis zu dem Augenblick, als meine Mutter irgendwann in das kleine Zimmer kam, welches ich noch immer in der Hütte meiner Eltern bewohnte. Natürlich war es nicht die feine englische Art in meinem Alter noch bei der Mutter zu wohnen. Aber andererseits genoss ich es daheim. Außerdem konnte ich es mir noch nicht vorstellen, alleine zu leben.
    Irgendwann hatte ich mich aus dem Bett aufraffen können und zog mich um. Die Haare ließ ich offen. Ich mochte es lieber, wenn ich die Locken nicht bändigen musste. Das war auch so schon anstrengend genug. Ich hatte mich auf den Weg zu meiner Lieblingsstelle gemacht. Nicht, ohne mich vorher abzusichern, dass mir niemand folgte. Es war zwar nicht verboten, an den Fluss zu gehen, aber dennoch brauchte ich keine Standpauke. Und dort saß ich inzwischen die meiste Zeit, verborgen auf einem Baum. Ich beobachtete das Geschehen um mich herum, genoss die Ruhe. Dennoch war ich aber auch gespannt, ob ich heute wohl einer der Lichtelfen zu Gesicht bekommen würde. Das andere Volk reizte mich. Vielleicht war es auch einfach der Reiz am Verbotenen, genau sagen konnte ich es nicht. Unter mir konnte ich einzelne Tiere sehen, die ihre Runde drehten.
     
  8. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Araxis

    Beinahe geräuschlos machte ich meinen Weg durch den dichten Wald. Der Herbst hatte Einzug gehalten und begann das Blätterwerk bereits in bunte Farben zu tauchen. Vereinzelt wurden sie vom aufkommenden Wind von den Ästen gelöst und tanzten förmlich von den stolzen Kronen hinab auf den Boden, wo sie zur Nahrung und Nährstoff des Waldes wurden. Langsam streckte ich meine Behandschuhte Hand nach vorne um eines der rostroten Blätter abzufangen. Sachte landete es auf meiner Handfläche und ich nahm den Stiel zwischen Zeigefinger und Daumen und drehte es ein paar mal hin und her. Betrachtete genau seine Maserung, den Farbton... Mein Blick glitt über den Rand des Blatts den Pfad entlang welchen ich zusammen mit meinem Pferd beschritt. Der dunkelrote Hengst lief mit gesenkten Kopf hinter mir her, er war voll bepackt. Was auch der Grund war wieso ich zu Fuß ging um das Tier nicht noch zusätzlich zu belasten. Was er da trug? Nun wenn ich das verraten würde, wäre doch die ganze Spannung weg. Nur so viel war gesagt, ich hatte da ein paar Kontakte auf der anderen Seite des Flusses die sehr an gewissen Dingen interessiert waren und auch ein hübsches Sümmchen für den Schmuggel zahlen würden. Generell wurde es ja nicht gerne gesehen wenn man Geschäfte mit dem 'Lichtreich' machte, aber hey... ein Söldner und Eigenbrötler wie ich war nicht wählerisch. Ich rückte den Beutel um meine Schultern etwas zurecht, richtete die Maske welche sich über meinen Mund und die Nase lag. Alles an meiner Kleidung war in dunklen Erdtönen und Schwarz mit nur wenig Verzierung gehalten - man war damit weit besser getarnt als bloß in schwarz. Zwei schlanke Klingen ragten an meinem Rücken empor, waren es die typischen leichten elfischen Klingen welche ein Teil meiner selbst waren. Der Tag an dem ich sie erhalten hatte, hatte sich unauslöschbar in mein Gedächtnis gebrannt und würde wohl auf ewig mit jedem kleinen Detail anwesend sein.
    Man sah ihnen bereits am Griff an das es besondere Stücke waren, Zwillingsschwerter welche sich glichen wie ein Ei dem anderen. Edel Verziert und die Klingen aus einem seltenen -verdammt teuren- Metall welches nie stumpf wurde -wohl kaum die Waffen eines einfachen Waldläufers. Das ich sie besaß geflügelte die Fantasie des Elfenvolks um mich herum immer wieder aufs neue. Die wildesten und oft auch brutalsten Geschichten kamen darüber auf. Natürlich könnte ich einfach alles erzählen und klar stellen wie und wieso. Wer ich eigentlich war.. aber dafür spielten mir die ganzen Gerüchte einfach viel zu gut in die Karten. Viele Leute mochten nicht wenn Leute angst hatten und unsicher waren in der Gegenwart von einem selbst. Mir kam es gerade recht, es sorgte dafür das lästige Gespräche und noch lästigere Fragen ausblieben.
    Ich übergab das Blatt welches ich noch immer hielt wieder dem Wald, indem ich es los ließ und es zu Boden glitt, setzte meinen Weg in Richtung des Flussufers weiter fort. Natürlich würde ich nicht gleich drüber setzen, musste erst mal die Lage checken und sicherstellen dass auch alles glatt gehen würde. Denn wirklich Lust darauf erwischt zu werden hatte ich natürlich nicht. Bisher hatte ich Wachen und dergleichen immer etwas blöd aussehen lassen -überließ ich ja auch nichts dem Zufall...
     
  9. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Nimue
    Gen Mittag hatte ich mich aus den Haus geschlichen, um mich wieder auf die Lauer zu setzen, mein Bussard Ikarus kam zu meinen Baum. Mein helles Haar hatte ich unter einer tiefen Kapuze versteckt, nur meine Augen blitzten unter meiner Maske hervor. Ich kraulte Ikarus unter dem Schnabel und schickte ihn dann fort. Der Wind wehte eine helle Strähne heraus, welche ich schnell hinter mein Ohr strich. Ein Knacken hallte durch den Wald und meine Augen blitzen auf, während ich die Gegend durchlöcherte, ein junger Dammhirsch kämpfte sich durch die lose liegenden Äste.
    Ich beoachtete diesen einige Minuten lang ehe ich ein weiteres Geräusch vernahm und den Baum mit einer schnellen Bewegung wechselte. Ich erblickte aus der Ferne was dunkelrotes und stellte alle Sinne scharf, während ich die Umgebung erneut abcheckte, es waren keine Wachen zu sehen, also wechselte ich mit fließenden fast fliegenden Schritten die Bäume. Ich erblickte erneut das dunkelrote Tier, welches bepackt war mit Taschen. Es machte mich neugierig und davor sah ich einen große, lange schwarze Gestalt, ich legte den Kopf schief, während ich diesen Umhang betrachte... Falls man mich entdecken würde, sah ich nicht im ersten Moment aus wie eine Wache, was ein Ziel meiner Verkleidung war... Ich saß Still auf meinen Platz und beobachtete, natürlich auf der Seite der Lichtelfen. Was war das für einer?

    Castiel
    Genervt blickte ich drein, als die Jungspunde mit ihren dummen Sprüchen um sich warfen und heraus posaunten sie hätten die schönsten Schattenelfen entdeckt und umgarnt. Wahrscheinlich kamen sie von dem verbotenen Cup in dem tiefen der Wälder. Auch ich kannte diesen, damals hatte ich Liyou dort kennengelernt... Ich grummelte und verwarf diesen Gedanken sofort: ,,Von was redet ihr da Bitteschön?", fauchte ich sie an, was sie zurückschrecken ließ und sie sich schnell ohne Ton abwanden. Sie wussten wer ich war, weswegen sie schnell Kert machten. Ich war gewillt dort hin zu gehen um Ihnen zu berichten, das sie aufpassen sollten wen sie da rein ließen. Doch ich war seit Jahren nicht mehr da gewesen, ich wollte es nicht mehr... Auch wenn ich es lieber hätte, das die Völker vereint wären, was diese Geheimnistuerei beenden würde. Doch ein Großteil der Bevölkerung war dagegen, anfangs hatte ich es noch versucht, wo es sie noch gab, doch mittlerweile äußerte ich meine Meinung kaum noch dazu. Doch trotz diesen innerlichen Hasses gegenüber des Cups, hatte ich das Gefühl diesen Schützen zu müssen, also nahm ich mir die nächsten drei Tage frei und kehrte zu meinen Eigenheim zurück, um meine Utensilien zu packen, es war eine stundenlange Reise bis dahin...
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Jan. 2021
  10. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Charakter
    Name: Arela
    Alter: 22 Jahre
    Geschlecht: weiblich
    Aussehen: Arela, die zarte unverkennbare Blume ihres Stammes. Oder eher: ihres damaligen Stammes. Die hübsche platinblonde zarte Gestalt wurde nämlich verstoßen. Die Gründe sind ihrer Meinung ziemlich unwichtig. Die hellblonden, ja schon fast weißen Haare fällen ihr tatsächlich in sanften Wellen bis zur Rückenmitte und finden sich des Öfteren zurück gebunden wieder. Die hellblauen Augen sind mit dunkelblauen Spots durchwirkt und scheinen einem direkt in die Seele sehen zu können. Die feinen, noch etwas kindlichen Züge in ihrem Gesicht lassen erahnen, was für eine hübsche junge Frau aus ihr wird. Die hellroten Lippen welchen man gerne jedes Wort abkaufen würde.. Eine zarte und zierliche Gestalt wo man doch leicht ins Schwärmen kommt. Ganz dem typischen Bild der sanften Elfe, die sie nun schließlich auch ist.
    Herkunft: Lichtelfe
    Sonstiges: Arela wurde verstoßen, ausgeschlossen. Nun denn, wie man es eben Nennen mag. Die Gründe dafür nennt sie nicht, weil sie für sie unwichtig sind und sie lieber sich mit anderen Dingen beschäftigt. Immer in ihrer Nähe ihr treuester Begleiter. Der kleine Rotfuchs Ajani. Fast wie ein Haustier für sie könnte man meinen, doch sie hat einfach eine besondere Verbindung zu den Tieren und vor allem zu Ajani.
     
    Nymeria gefällt das.
  11. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Tarron

    "Nein, wir sollten die Patrouillen am Fluss verstärken und nicht noch weiter reduzieren." Meine tiefe Stimme schallte durch das große Besprechungszelt unseres Lagers. "Seid ihr wirklich so blind?! Das kann und will ich nicht glauben!" "Tarron zügele dich!" donnerte die Stimme meines direkten Vorgesetzten los und ließ mich innehalten. Entweder waren sie alle miteinander blind oder einfach nur dumm. Sowohl der Schmuggel als auch Überfälle hatten in den letzten zwei Wochen deutlich zugenommen. Noch konnte man nicht sagen wer für die Überfälle verantwortlich war doch ich konnte mir niemand außer der Schattenelfen vorstellen. Diese Feindschaft reichte schon viel weiter zurück als ich alt war und die Abneigungen und Vorurteile nahmen eher zu als ab. Da ich mir deren Gespräch nicht mehr anhören konnte stürmte ich ohne ein weiteres Wort aus den Zelt. Zwar hörte ich noch ein letztes "Tarron" doch es war mir egal. Wie konnte der Rat glauben wir wären zu viele und einige sollten zur Stadtwache wechseln. "Pff unglaublich..." grummel ich vor mich hin. Mit gerubzwlter Stirn und zu Fäusten geballten Händen lief ich eine Weile bis ich das Plätschern des Flusses vernahm. Festen Schrittes lief ich weiter und als ich unter den Bäumen hervor trat suchte ich die Gegend wie von selbst mach möglichen Gefahren ab. Doch außer einem Hasen den ich wohl aufgeschreckt hatte war kein Lebewesen in meiner Nähe. Wie lange war ich schon nicht mehr im Fluss schwimmen gewesen? Natürlich war das eigentlich verboten doch als Junge hatte ich mich immer wieder hergeschlichen und war so wie die Götter mich erschaffen hatten in das herrliche Nass gehüpft. Ein wenig reizte es mich zwar doch sas war nichts was ich noch tat eher gehörte ich nun zu jenen die solches Verhalten unterbanden. Ich trug wie für solche Besprechungen vorgeschrieben lediglich eine leichte Lederrüstung. Mit einem kleinen Satz sprang ich auf einen der Felsen welche sich am Ufer befanden und griff nach kleineren Steinchen um diese zu werfen. Die ersten hüpften noch über das Wasser, den letzten jedoch pfefferte ich mit all meiner Kraft sodass er auch der gegenüberliegenden Seite landete, wobei ich nicht wirklich erkennen konnte wo genau. Am liebsten hätte ich auch den Felsen auf dem ich stand noch etwas maltretiert doch er konnte ja auch nichts dafür also ließ ich mich auf ihm nieder, schloss die Augen und atmete tief durch. Meine Mutter hatte immer gesagt Wasser wäre mein Element und je länger ich dem Rauschen des Flusses lauschte umso mehr konnte ich mich wieder entspannen. Die Vögel zwitscherten, sangen vom Herbst und dem nahenden Winter, während der Wind die Blätter von den Bäumen fegte und diese einen bunten Teppich auf dem Waldboden bildeten.


    Arya

    Es dauerte eine Weile bis mir jemand ins Auge stach. Ein Junge, kaum älter als 15 würde ich sagen, Haare so hell wie...nunja und einem Blick der mehr als deutlich machte, dass er etwas zu verbergen hatte. Hastig und doch darauf bedacht, dass ihm niemand folgte verließ er das Dorf gen Norden. Geschickt folgte ich ihm auf den dicken Ästen und gab keinen Laut von mir. Nach einer Weile hielt er inne und pfiff dreimal. Ich hätte fast gelacht als ich erkannte weshalb er sich aus dem Dorf geschlichen hatte. Eine junge Schattenelfin in seinem Alter trat zögerlich zwischen den Bäumen hervor und ließ sich schließlich von ihm in die Arme ziehen. Na super, da hatte ich ja wirklich ein übles Verbrechen aufgedeckt. Doch ich musste ein wenig Schmunzeln, natürlich waren solche Verbindungen nicht unbedingt gerne gesehen denn für einen Schattenelf der sich an einen der Ausgestoßen band galt das gleiche Recht wie für jene. Sie mussten ab dem Zeitpunkt ihrer Zusammenführung bei den Ausgestoßenen leben. Und doch war es ein bisschen Glück zwischen all dem Durcheinander und Zwist. Ich wollte gerade umkehren als ich das Krächzen eines Raben vernahm. Für die meisten waren dies Boten des Unglücks doch auch wennnich zu keinem eine besondere Verbindung hatte war es als wärennsie meine zusätzlichen Augen und Ohren. Anstatt nun wie geplant umzudrehen bahnte ich mir meinen Weg durch die Bäume in Richtung des Krächzens. Kaum hatte ich den Vogel erreicht flog er auch schon mit einem letzten "Kraaaah" davon. Ich hielt mich geguckt und suchte mit meinen Augen die gesamte Umgebung ab. Fast hätte ich ihn übersehen dort unten, er war kaum mehr als ein Schatten und auch sein Tier das mit Allerlei bepackt war fiel nicht besonders auf. Ich hatte ihn bereits das ein oder andere Mal gesehen, es rankten sich vermutlich mehr Gerüchte um diesen Elfen als man zählen konnte. Manche sagten ihm sogar däminisches nach da er den Schatten näher war als manch ein anderer. Doch es hatte mich noch nie interessiert was getratscht wurde. Ich hatte auch schon das ein oder andere Gerücht über mich gehört nachdem ich Ariel von den Raben erzählt hatte. Seitdem trug ich den äußerst schmeichelhaften Namen die Krähe. Mein Blick ruhte auf dem Mann und ich konnte eigentlich nichts außergewöhnliches feststellen. Er sah aus wie ein gewöhnlicher Reisender oder Händler. Bleibt nur die Frage mit was er handelt. Vielleicht sollte ich ihn etwas im Auge behalten, wer weiß ob er womöglich was mit den seltsamen Vorfällen in dem Dorf zu tun hatte. Die Aufgabe lautete schließlich verdächtige Aktivitäten beobachten und melden, doch noch gab es nichts zu melden.
     
  12. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Faye

    Während ich so gedankenverloren auf dem breiten Ast saß und die Beine baumeln ließ, nahm ich am Fluss eine Bewegung wahr. Ich drehte den Kopf neugierig. Nur um kurz darauf mit geröteten Wangen weg zu sehen. Ein Mann stand dort. Er stand dortauf einen Fels am Ufer. Mein Blick wanderte über den Mann. Blonde Haare. Ein Lichtelf. Und was für ein hübscher noch dazu. Ich biss mir, ohne es wirklich zu realisieren auf die Unterlippe. Er schmiss Steinchen. Neugierig beobachtete ich ihn still, bis mich einer der Steine nur knapp am Fuß verfehlte. Aus Schreck rutschte ich von dem, zu meinem Glück, niedriger hängenden Ast direkt auf meinem Hintern. Für einen Moment verzog ich schmerzerfüllt das Gesicht."Gott, verdammt."zischte ich, ehe mir der Lichtelf wieder einfiel. Hektisch wanderte mein Blick zu diesem. Hoffte, dass er mich vielleicht gar nicht entdeckt hatte. Rasch richtete ich mich auf und klopfte den Dreck von meiner Kleidung, ehe ich versuchte, wieder auf meinen Ast zu steigen. Gott, sowas peinliches passierte auch nur mir. Es war mehr als klar, dass sowas auch ausgerechnet dann passieren musste, wenn mal jemand vom Lichtvolk an den Fluss kam...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Jan. 2021 um 11:12 AM Uhr
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Arela
    Tief atmete ich ein und wieder aus, wusste nur zu gut, dass ich jetzt wohl nicht die Ruhe selbst sein sollte und dennoch, wollte ich mir den Augenblick nicht nehmen lassen. Immerhin gehörte ich ja derzeit quasi.. keiner Gruppierung an, nicht? Von den Lichtelfen verstoßen und von den Schattenelfen nicht aufgenommen.. Auch wenn ich mich wirklich um einen Unterschlupf kümmern sollte. Nein lieber lag ich hier in dem hohen Gras auf der Lichtung und der kleine Fuchs an meiner Seite. Räkelte er sich gerade auf den Rücken und sein Kopf mir entgegen. ,,Wenn ich aber wirklich bei den Schattenelfen unter komme, dann weiß ich noch nicht.. wie sie das mit dir wirklich aufnehmen.'', erklärte ich Ajani und dieser richtete sich zum Sitzen auf. ,,Kleiner Freigeist, ganz wie ich.'', schmunzelte ich und streichelte ihm über den Kopf. War dieser Fuchs doch schon seit seiner Geburt mein bester Freund. Mein liebster Freund. Die anderen Lichtelfen waren eher.. naja teilweise sehr hinterrücks, was mir nicht passten. Man sollte seine Meinung kund tun wenn etwas einem aufs Gemüt schlug, aber nein. Außer eben Zarah. Eine Freundin die einen ähnlichen Freigeist entwickelt hatte wie ich, sich aber noch an alles hielt und sich einschränken ließ.
    Ich rappelte mich auf und lauschte den Blättern die im Wind tanzten. Es war Musik, die nicht jeder verstand. Und noch weniger Elfen schätzen die Natur in ihren vollen Zügen. Naja zum Glück gab es davon eher wenigere. Wobei ich bei den Schattenelfen wohl eher auf solche traf. - Zumindest war das noch ein Teil meines eingebläuten Denkens von damals. Ein leises Fiepsen ertönte von Ajani und er legte die Ohren zurück, das Maul leicht geöffnet um besser etwas zu erspähen können. Kommt da wer? Mein Blick glitt herum, ehe er wieder zu dem Fuchs ging. Sein Blick verriet mir schon einiges und so riskierte ich das Ganze, legte mich einfach wieder zurück in das hohe Gras.
     
  14. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Castiel
    Geschultert mit einen einfachen Rucksack, machte ich mich auf den Weg. Es war ein ruhiger Herbsttag und das Knistern der Blätter hallte durch den Wald. Ich bewegte mich zuerst zum Fluss fort um noch ein wenig Wasser für die Reise zu besorgen. Ich blickte durch die Bäume und erspähte viele kleine Tiere. Ich lächelte in mich hinein und füllte die Wasserschläuche ehe ich mich vom Fluss entfernte. Mein Weg führte nun in die Tiefen des Bernak-Waldes. Gen Norden des Nordfolk Gebirges, wo der Cup war. Als ich an einen großen Wasserfall ankam, kletterte ich dahinter und schlug die erste Rast ein.

    Nimue
    Ich bemerkte das es ein Schattenelf war, ein besonders schöner. Sein Ross im roten Farbstich passte super zu ihm. Ich lächelte und wand mich ab, er hätte wohl sowieso besseres zu tun als auf jemanden wie mich zu treffen. Ich sprang zurück zu den restlichen Bäumen als plötzlich ein Ast unter mir nachgab und ich in die Tiefen fiel. Verzweifelt versuchte ich ein paar Äste zu greifen, doch schaffte es nicht, rutschte immer wieder weg. Beim vorletzten Ast bemerkte ich wie ich nicht mehr auf der Lichtelfen Seite war. Blanke Panik ergriff mich und ich spürte einen dumpfen Schmerz als ich auf den Boden aufschlug. Verdammt nochmal, knurrte ich in mich hinein. Ich blickte mich verzweifelt um, spürte wie mir das Blut an den Beinen runter floss auch mein Kopf hatte eine riesige Platzwunde. Mit letzten Kräften schleppte ich mich in eine kleine Höhle unter einen Baum. Ein Schmerzschrei entglitt mir, ehe ich auch schon in der tiefsten Stelle der Höhle bewusstlos wurde.
     
  15. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Araxis

    Mein Blick weiter auf den Weg gerichtet, folgte Bakir mit leichten Schritt hinter mir, ließ es sich dabei nicht nehmen immer wieder ein Blatt von einem zuvorkommenden Ast abzuzupfen um es als Wegzehrung gemütlich zwischen seinen malmenden Zähnen zu zerkauen. Gerade teilte sich das Unterholz vor mir und gab den Blick auf den Fluss mit einem seichten Ufer frei. Ich sah kurz über meine Schulter, hob meine Hand in Richtung meines Pferdes um seine Zügel nun zu nehmen. Die sonst bis gerade eben einfach locker rumgebaumelt waren. Ich führte das Tier ans Wasser ran, wo er sogleich seinen Kopf senkte um seinen Durst zu stillen. Sachte legte ich meine Hand an seinen Mähnenkamm, streifte mit der freien Hand nun die Kapuze vom Kopf und ließ meinen kundigen Blick währenddessen schweifen. Suchte nach Wachen in den Bäumen und am Ufer, doch alles war ruhig... Natürlich bis auf die eine da hinter mir in den Bäumen und das Mädchen dass da törichter Weise auf einen Morschen Ast sprang als sie fertig damit war mich anzugaffen und stürzte. Kurz zuckte mein Blick in ihre Richtung, wartete ab ob sie wieder aufstehen würde. Hatte sich jedoch nicht allzu gut angehört. Ich zuckte nicht einmal mit den Schultern, war mir sicher dass wer immer da auch im Baum hinter mir saß es genauso mitbekommen hatte und vermutlich hilfsbereiter als ich selbst war. Ehrlich, ich konnte momentan keinen Ballast gebrauchen. Bakir hob schließlich seinen Kopf, ließ das überschüssige Wasser sabbernd aus seinem Mund rinnen. So wandte ich mich also ab, zog die Kapuze wieder tief in mein Gesicht, so das eigentlich nur die Augen aus dem Schatten blitzten und ging den schmalen Pfad am Flussufer entlang in Richtung der Siedlung. Schon bald erschienen die ersten Hütten vor mir und nun ja... weil ich ja kein absoluter Unmensch war, steckte ich halt den Wachen am Eingang dass Flussabwärts ein Elf von der anderen Seite runter geplumpst war. Kam mir eigentlich gar nicht so ungelegen, denn die Wachen würden mit dem Eindringling beschäftigt sein und damit abgelenkt. Vielleicht würde das heutige Geschäft damit sogar noch einfacher werden als gedacht! Ich spürte wie meine Wange etwas spannte, tat dies jedoch mit einem leisen brummen ab, bevor ich mein Pferd nun endgültig am Zügel nahm. Hatte keine Lust wieder einmal für Äpfel zu zahlen die er meinte sich extra holen zu müssen. Mein Weg führte mich zu einer Taverne, wollte ich doch erstmal selber Ruhen, vielleicht auch etwas Essen

    Ereon

    "Nun mal sehen... hatte das Mitternachtskraut dafür die bessere Wirkung oder doch eher die Sonnenlilie..." murmelte ich vor mich hin. Mit konzentrierten Blick sah ich auf das Pergament vor mir, las genau noch einmal die Symptome nach die den Elf welcher darauf beschrieben war quälten. Dabei war meine Stirn in Furchen gelegt und durchkramte dabei meinen Kopf nach der richtigen Lösung. "Ha!" machte ich zu mir selbst, ergriff die Feder welche ich mit einer routinierten Bewegung in das Fässchen tauchte. "Es ist natürlich Mondsichelmolchsekret!" sprach ich es aus, als wäre es doch von Anfang an logisch gewesen. Zufrieden mit mir selbst, richtete ich mich wieder auf und machte die wenigen Schritte in meiner Stube hinüber zu meinem Regal in welchen sich Fläschchen, Ampullen, Tiegel und Töpfe nebeneinander aufreihten. Nach Art -Flora/Fauna- und Bezeichnung sortiert... Nun zumindest war es mal so sortiert gewesen. Doch während ich arbeitete achtete ich nur wenig darauf wohin ich etwas stellte und so kam es immer wieder zu dem kleinen Chaos welches da in dem Schrank herrschte. Doch ich fand das passende Glas ganz zielsicher. Ein wahrer Meister beherrschte eben das Chaos!
    Ich gab einen Großzügigen Klecks der zähen silbernen -und zugegeben etwas strengriechenden- Masse in den Topf vor mir und rührte anschließend solange darin bis alles verrührt war. Füllte es danach in Tiegel um und verschloss sie mit Wachspapier damit sie nicht verunreinigt wurde. "Das sollte den Baumwuchspilz an dem Hintern des Jungen heilen", sagte ich und stemmte mit einem Nicken die Hände in meine Hüften.
     
  16. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Beobachtet das Thema mal xD

    Nimue


    Ich blinzelte als ein Sonnenstrahl meine Nase kitzelte. Ich war wieder da, mein Kopf dröhnte als hätte mir ein Riese mit einen Baumstamm den Kopf eingeschlagen. Ich entdeckte Eine große Wunde an meinem Bein und seufzte leise als ich ein Knistern wahrnahm und still wurde. Ich hörte zwei Personen sprechen und verzog mich mit meinen pochenden Bein schnell hinter eine dicke Wurzel, während ich mein Messer aus dem Schuh holte und fest umgriff. Ein Schattenelf kam ein Stück hinein, leuchtete um sich und zuckte mit den Schultern. ,,Hier ist nichts!“ rief er den anderen zu und ich atmete sofort aus als dieser die Höhle verließ. Ich blickte mich um und entdeckte eine junge Wurzel, nach welche ich griff und schnell begann abzutrennen. Mit schnellen Bewegungen wickelte ich es mir um meinen Oberschenkel und schnürte es so fest es ging zu. Ich zog meine Tasche zu mir ran und wartete einige Sekunden ab, ehe ich ein Zischen hörte und Ikarus runter kam. Erleichtert atmete ich aus und strich dem Bussard über den Kopf. „Alles sicher da draußen ?“, flüsterte ich ihm zu und er sah mich mit großen Augen an. Ich nickte und schnappte mir den schwarzgebrannten Schnaps, welchen ich mir über die offene Wunde schüttete, ich biss mir vor Schmerzen die Lippen blutig. Als der Schmerz nachließ, drückte ich ein Tuch darauf und zurrte es ebenfalls fest. Ausbrennen konnte ich es nicht also musste ich versuchen weg zu kommen, damit ich mir ein Feuer machen konnte.
    Langsam kroch ich Richtung Ausgang und sah mich unsicher um. Ich hatte das Gefühl es war noch nicht sicher genug, ich musste bis zur Abenddämmerung warten, also zog ich mich leise winselnd zurück.
     
  17. Nymeria

    Nymeria Mitglied

    Arya

    Auch wenn ich kein gutes Gefühl bei ihm hatte und er mit Sicherheit etwas verbarg wurde meine Konzentration von einem Knacken gefolgt von Rascheln und einem dumpfen Aufprall unterbrochen. Ich versuchte zu orten von wo genau diese Geräusche gekommen waren. Währenddessen zog der Verdächtige natürlich weiter ohne auch nur anzudeuten, ob er etwas von dem Sturz mitbekommen hatte. Etwas hin und her gerissen zwischen dem Drang ihm zu folgen und meiner Sorge um was auch immer dort hinten vom Baum gestürzt war, denn so ein Sturz war schließlich nicht ohne. Ich entschied mich dagegen ihm zu folgen und schlich näher zu der Stelle aus der ich den Sturz vernommen hatte. Gekonnt sprang ich auf einen niedriger gelegeneren Ast und von diesem weiter auf den Boden. Kurz darauf näherten sich zwei der Wachmänner des nahegelegenen Dorfes. Ich nickte ihnen zu und deutete in die Richtung aus der ich das Geräusch vernommen hatte. Damit war die Sache für mich erledigt denn die beiden würden schon herausfinden was dort passiert war. Da es nicht sehr weit bis zum Dorf war lief ich den Weg entlang anstatt die Wipfelpfade zu nutzen, dann würde ich mich eben selbst etwas umsehen. Ob es jedoch sehr schlau war in meinem jetzigen Aufzug dort aufzukreuzen? Nun eine andere Möglichkeit hatte ich nicht außer mich komplett umzuziehen. Nun nicht alle dort wussten wer ich war und wofür ich stand. Wenn ich den Rubin abnahm und meine Haare öffnete könnte ich als Reisende durchgehen. Gedacht, getan und noch ehe ich das Dorf erreicht hatte war der Rubin in meinem Bestellen verschwunden und die Haare fielen mir über die Schultern bis zur Rückenmitte. Ich lief an den kleinen Ständen vorbei wo allerlei Obst, Gemüse und Fleisch oder auch Leder und Kräuter angeboten wurden. Bei den Kräutern blieb ich eine Weile stehen als ich deren Duft aufschnappte. Es war als kämen Erinnerungen hoch doch hatte ich keine Bilder dazu. Mit gerubzwlter Stirn betrachtete ich die beschrifteten Schilder doch es lediglich der Geruch welcher mir so vertraut vorkam.


    Tarron

    Ein Rascheln ließ mich aufspringen und ich versuchte etwas auf der gegenüberliegenden Seite zu erkennen, denn von dort hatte ich das Geräusch vernommen. "Wer ist da?" Rief ich laut und deutlich. Als ich nur ein Zischen hörte tief ich erneut "Zeig dich oder ich komme rüber!" Meine recht tiefe Stimme klang zwar nicht bedrohlich jedoch sehr bestimmt. Wer konnte schon wissen wer sich dort versteckte? Einer ihrer Spione, ein Schmuggler, Gauner oder sonst irgendein Verbrecher? Genau erkennen konnte ich nichts nur, dass sich dort eine Gestalt befand. Da ich als Grenzwächter auch das neutrale Gebiet auf der anderen Seite betreten durfte. Das Gebiet der Schattenelfen begann erst ein Stück weiter südlich. Hin und wieder gab es im neutralen Gebiet auch Treffen mit Grenzwächtern der Schattenelfen doch diese waren eher selten und wenn endeten auch diese meist mit Streitereien und Drohungen.
     
  18. Lalaweile1

    Lalaweile1 Bekanntes Mitglied

    Faye

    Gerade hatte ich es noch auf den Baum geschafft, da ertönte auch schon seine Stimme. Und um Gottes Willen, allzu freundlich klang er definitiv nicht. Mein Puls stieg gefühlt aufs dreifache an, während ich versuchte, so still wie möglich dort oben zu sitzen. Tief atmete ich ein und aus, ehe ich von meinem Ast stieg. Ich hob beide Hände. Kurz blieb ich still. Dann konnte ich nicht anders. "Ich komme in Frieden." gab ich ironisch von mir. Dann nahm ich die Hände wieder runter und sah den Lichtelf neugierig an. Natürlich konnte ich meine große Klappe nicht halten. Wer war ich denn bitteschön? Ich wusste ganz klar, was zwischen Licht- und Schattenvolk ablief, dennoch konnte ich nicht anders, als mich zu diesen Elfen hingezogen zu fühlen. Die Elfen vom Schattenvolk in meinem Alter entsprachen einfach nicht meinem... Geschmack? Still betrachtete ich den Lichtelf, ehe ich wieder zum Sprechen ansetzte. "Ich heiße Faye. Wer seit ihr?"fragte ich ihn neugierig. Hoffentlich gab ihm das Siezen das Zeichen, dass ich wirklich nichts böses im Sinn hatte. Wobei ich eh bezweifelte, dass er mich als ernsthafte Bedrohung nahm. Immerhin hatte ich noch immer leichte, kindliche Züge im Gesicht mit meinen 22 Jahren.
     
  19. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Will wer Cas Gesellschaft leisten?
    Haben wir ausreichend, das er noch wen findet? Ist ein bisschen langweilig so allein zu schreiben und niemand hat mich bis jetzt getroffen oder gesehen :D Bin voll in schreiblaune, sorry:oops: Ich hoffe jemand möchte überhaupt mit mir schreiben :oops::oops::oops:


    Castiel

    Entspannt verschlang ich ein Laib Brot und trank ein paar Schlücke aus meinen Wasserschlauch. Ich machte eine halbe Stunde Rast ehe ich mich weiter fortbewegte. Ich schulterte wieder den Rucksack auf und schlich mich hinter den Wasserfall durch. Mittlerweile hatte ich das Flussende erreicht, eigentlich schon einen Kilometer vor dem Wasserfall. Mittlerweile bewegte ich mich auf den wilden Terrain, wo nicht wirklich mehr die Grenzen bewacht waren eigentlich gar nicht mehr, da hier das Wildlingsgebiet war und hier nicht wirklich Recht und Ordnung herrschte. Ich bewegte mich nun an einer Steinklippe entlang und konnte schon in den Tiefen der Schlucht den Trampelpfad zum Cup sehen. Ich war natürlich mit Maske getarnt, dass man mich nicht erkennen konnte.

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    Beobachtet das Thema mal xD

    Nimue


    Ich blinzelte als ein Sonnenstrahl meine Nase kitzelte. Ich war wieder da, mein Kopf dröhnte als hätte mir ein Riese mit einen Baumstamm den Kopf eingeschlagen. Ich entdeckte Eine große Wunde an meinem Bein und seufzte leise als ich ein Knistern wahrnahm und still wurde. Ich hörte zwei Personen sprechen und verzog mich mit meinen pochenden Bein schnell hinter eine dicke Wurzel, während ich mein Messer aus dem Schuh holte und fest umgriff. Ein Schattenelf kam ein Stück hinein, leuchtete um sich und zuckte mit den Schultern. ,,Hier ist nichts!“ rief er den anderen zu und ich atmete sofort aus als dieser die Höhle verließ. Ich blickte mich um und entdeckte eine junge Wurzel, nach welche ich griff und schnell begann abzutrennen. Mit schnellen Bewegungen wickelte ich es mir um meinen Oberschenkel und schnürte es so fest es ging zu. Ich zog meine Tasche zu mir ran und wartete einige Sekunden ab, ehe ich ein Zischen hörte und Ikarus runter kam. Erleichtert atmete ich aus und strich dem Bussard über den Kopf. „Alles sicher da draußen ?“, flüsterte ich ihm zu und er sah mich mit großen Augen an. Ich nickte und schnappte mir den schwarzgebrannten Schnaps, welchen ich mir über die offene Wunde schüttete, ich biss mir vor Schmerzen die Lippen blutig. Als der Schmerz nachließ, drückte ich ein Tuch darauf und zurrte es ebenfalls fest. Ausbrennen konnte ich es nicht also musste ich versuchen weg zu kommen, damit ich mir ein Feuer machen konnte.
    Langsam kroch ich Richtung Ausgang und sah mich unsicher um. Ich hatte das Gefühl es war noch nicht sicher genug, ich musste bis zur Abenddämmerung warten, also zog ich mich leise winselnd zurück.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19 Jan. 2021 um 10:31 PM Uhr
  20. Obi-Wan

    Obi-Wan Feel the beauty underneath'!

    Araxis

    Ich stand schließlich an einer Weggabelung und sah vor mir das Schild einer Taverne "Zum goldenen Weinreben". Wieso Tavernen nur immer so seltsame Namen haben mussten. Ich band Bakir am Anbindepfosten an und er streckte seine Nase sogleich in Richtung der einzelnen Grashalme aus die aus dem gepflasterten Boden wuchsen. Einmal noch ließ ich meine Hand über seinen Hals gehen, klopfte sanft bevor ich mich von ihm löste und die Taverne betrat. Es herrschte reges treiben, so nah am Fluss trieb sich ein bunter Mix hier unten herum, ein paar der Köpfe drehten sich in meine Richtung und es wurde gleichsam still im Raum. Schien meine Präsenz wohl vollkommen angekommen zu sein. Stumm nickte ich zum Gruß einfach in den Raum, bevor ich schon meinen bevorzugten Platz erspähte und darauf zu ging. Es war eine stille Ecke in welcher ich weitgehend ungestört war, aber auch einen guten Überblick hatte. Mit langsamen Schritten durchquerte ich den Raum, die Holzdielen knarrten unter meinen Schritten, aber ich legte es gerade auch nicht darauf an leise zu sein. Ich ließ mich auf meinen Platz nieder, der Rücken dabei zur Wand. Ich ließ Kapuze und Maske genau dort wo sie waren. Spürte nur wieder dieses verräterische ziehen an meiner Wange. Hmm... vielleicht sollte ich später doch auch noch bei Eleron vorbeischauen. Wir waren ja zwei alte Bekannte...
    "Guten Tag!" ertönte eine glockenhelle Stimme und ich sah langsam auf. Fixierte das Schankmädchen welches vor mir stand und eher etwas verkniffen sein, dennoch versuchte zu Lächeln. Ich widerstand dem Drang zu seufzen. "Was darf ich Ihnen bringen Sir?" fragte sie und legte ihren Kopf schief, dabei glitt ihr das rote glatte Haar über ihre Schulter. Ich musterte sie, stumm und in aller Ruhe, es schien ihr offensichtlich Unbehagen zu bereiten, aber ich ließ mich eben selten zu einer Antwort hetzen. "Einen Becher Morgentau und einmal das Tagesmenü", erklang meine Stimme schließlich, sie war tief und durch die Maske drang sie nur gedämpft an das Ohr des Mädchens. Sie blinzelte schien irritiert das ich nicht einmal fragte was das Menü war. Nun ja, es roch nach frischem Brot und Eintopf, war also nicht allzu schwer zu erraten was es geben würde. Ich nahm den Blick von ihr sah ich doch unser Gespräch für beendet an. Sie schien sich schließlich zu lösen und ging weiter ihrer Arbeit nach, kam mit dem Becher von dem leichten Wein zurück und stellte ihn vor mir ab. Bereits jetzt spürte ich schon neugierige Blicke auf mir, warteten sie doch nur darauf das ich die Maske abnahm. Nun selbst ich musste um zu trinken und zu essen schließlich den Mund frei haben. Wobei wenn man manchen Gerüchten glaubte, so hatte ich Münder an meinen Handflächen die das übernahmen.
    Die Kapuze saß immer noch tief in meinem Gesicht warf einen weiten Schatten darüber als ich meine Hand hob und die dunkel verzierte Maske löste. Ich legte sie vor mir auf dem Tisch ab, doch wirklich viel mehr konnte man als Beobachter wohl nicht sehen. Zu tief saß ich im Schatten. Langsam ob ich den Becher an und nahm einen Schluck von dem Getränk, genoss den herben Geschmack auf meiner Zunge.

    Ereon

    Mit dem Tiegel in der Hand hatte ich meine Sachen zusammen gepackt und mich schließlich auf den Weg gemacht, musste noch einige Besorgungen machen. Vorräte auffüllen und dergleichen. Ich trat aus meiner Stube und zog die Tür hinter mir zu, ein kleiner Vorgarten war hier angebracht, hauptsächlich voll mit Gewächs welches ich für den täglichen Bedarf benötigte. Mit munteren Schritten machte ich mich auf den Weg, eine Hand dabei schützend über den Beutel gelegt damit niemand noch dagegen lief und den Behälter mit der Salbe beschädigte... das würde nur eine unnötige Sauerei hier geben. Der Junge Malwin lebte mit seiner Mutter im ärmeren Viertel, dafür musste ich einmal quer durch die Siedlung, aber das nahm ich durchaus in Kauf. Ich fädelte mich durch die Leute und Wagen, in meinem Kopf war ich jedoch wie üblich schon wieder drei Aufgaben weiter und so war ich nicht den Weg zum Viertel gegangen , sondern stand mitten zwischen den Ständen und ich seufzte leise. War ja mal wieder typisch ich. Weil ich natürlich während dem Laufen schon daran gedacht hatte, war ich wohl irgendwie auf direktem Weg her gekommen. Ich zuckte mit den Schultern. Naja, wenn ich schon mal hier war. Ich trat auf einen Stand mit allerhand Kuriositäten zu. Echsenbeine, Sekrete, Öle und sonstige Körperflüssigkeiten von so allerhand Getier. "Einen schönen Tag wünsche ich dir Haldir!" grüßte ich den hageren Mann am Stand, welcher den Gruß erwiderte. "Ah! Ich fragte mich schon wann du hier auftauchst Ereon!" meinte er und hielt mir schon das bestellte Päckchen hin was mir ein freudiges Lächeln entlockte. "Auch alles dabei?" fragte ich und wagte einen Blick in den Beutel. Hervorragend! "Aber natürlich!" meinte der Händler und ich reichte ihm sein Geld. "Vielen Dank, bis zum nächsten Mal!" meinte ich und wandte mich schon ab. Nun musste ich zwar mit mehr Gewicht weiter, aber wenn man eben schon hier war... Ich hielt vor einem anderen Stand inne, wo eine junge Frau davor stand. Doch hatte ich den Blick gerade eher auf die Kräuter auf dem Tisch gerichtet. Doch es gab nichts was ich nicht schon genug hatte, also schickte ich mich an weiterzugehen.
     

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