1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    "Ja klar. Das ist mir schon klar....Sie könnten doch soetwas machen wie Robin Hood es einst tat. Vielleicht ist er nur eine Legende doch das was darin beschrieben ist ist nicht schlecht. Die Reichen bestehlen um den Armen zu helfen. Denn es gibt auch einige die können sich nicht so helfen wie du." Aus allen Richtungen tauchten plötzlich Kinder und Erwachsene auf tanzten beinahe zum Takt des immer stärker werdenden Regens..auch sie freuten sich über das willkommene Nass.
     
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich nickte und sagte dann:"Ja,eine noble Geste,wenn man bedenkt,dass er vorher zu den Reichen gehörte."Ich lächelte und war dankbar für den Regen den die Götter oder wer auch immer uns endlich geschickt hatten,nachdem bereits tausende von Menschen in der glühenden Sonne verreckt waren.An Götter glaubte ich eigentlich nicht,denn wenn es sie geben würde,dann mussten sie ziemlich sadistisch sein,wenn es ihnen gefiel wie die arme Bevölkerung zu Grunde ging.
     
  3. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich hatte bisher nicht gewusst das er zu den Reichen gehört hatte..Nungut ich folgte Alechandro weiter die Straßen entlang das Gewitter unterdess wurde immer stärker bald begann sogar ein recht angenehmer Wind durch die einzelnen Gassen der Unterstadt zu pusten. Noch vor einer Woche hätte ich nicht gewagt zu behaupten das ich je lernen würde wie ich überleben könne. "Gibt es irgendwelche Techniken mit dennen ich schneller in ein Haus gelange? Du könntest es jetzt erklären ich besitze eine gute Auffassungsgabe und später nocheinmal praktisch gezeigt behalte ich es sicher besser in Gedanken. Oder was meinst du dazu?" Mit meinen braunen Augen fixierte ich sein Gesicht das noch starr nach vorn gerichtet war darauf bedacht den Weg zu seinem Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dennoch zierte keine Sorgenfalte seine Stirn wie es bisher gewesen war. Vielleicht war ich ein narr so zu denken aber wer weiß vielleicht war es gut das ich bei ihm war. Jedem Menschen tat menschliche Gesellschaft gut und gerade ich hatte das Gefühl das auch Alechandro lernen musste..Lernen zu lachen...wirklich einmal Glücklich zu sein. Wer wusste ob soetwas je geschehen würde aber wenn das würde ich dabeo sein und das erfüllte meine Brust mit Stolz. Denoch war tief in meinem Herzen eine Art Trauer obwohl ich vielleicht Alechandro gut tat...was machten Ricco und Cayden gerade? waren sie auf der Suche nach mir.....Oder war es ihnen egal. Nein! Dies sicher nicht Cayden würde solange umher irren bis er mich gefunden hätte....."Kannst du lesen und schreiben?"
     
  4. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Der plötzliche Umschwung vom richtigen Einbrechen auf Lesen und Schreiben warf mich für einen kurzen Moment aus der Bahn,bevor ich antwortete:"Ich beherrsche es ganz gut."Dann schwieg ich wieder und fing dann an ihr zu erklären woran man das optimale Haus erkannte:"Bei den Häusern,in die ich einbreche handelt es sich zumeist um Einfamilienhäuser.Sie sehen,wenn auch nicht viel,ein wenig gepflegter aus,als die Nachbarhäuser drumherum.Man braucht dafür einfach den Blick um zu erkennen,welches Haus ein wenig gepflegter ist.Meistens achten die Hausbesitzer immer darauf,dass auch abgeschlossen ist,bevor sie das Haus verlassen und vor den Fenstern hängen provisorische Gardinen."Ich schwieg,denn mehr gab es eigentlich nicht zu sagen.Alles andere musste ich ihr vor Ort zeigen.Mein bevorzugtes Trainingshaus befand sich nicht weit entfernt von der Mauer zum reichen Viertel.Ich hielt an und deutete darauf."Dieses Haus wird uns zu Übungszwecken dienen.Es steht seit einiger Zeit leer und wenn wir Glück haben hat es noch niemand gekauft.Ich möchte dich schließlich nicht gleich beim ersten Mal einer Gefahr aussetzen."Ich ging auf das Haus zu und sagte dann zu ihr:"Das wichtigste dabei ist,dass du dich vergewisserst,dass die Besitzer entweder nicht zu Hause oder tief und fest am schlafen sind.Danach suchst du dir den bequemsten Weg um hineinzukommen.Ich rate dir,such dir am besten offenstehende Fenster oder Türen.Alles andere macht zu viel Lärm."Ich begann an der Fassade empor zu klettern und sagte dabei:"Du musst auch darauf achten,dass die Fassade nicht bröcklig ist oder du die Teile,die es sind,umgehen kannst."Nach ungefähr 5 Minuten kam ich mit ein paar Gegenständen zurück."Das war vorerst alles,was ich dir für heute zeigen wollte."Ich schwieg und warf einen Blick gen Himmel.Die ersten Blitze zuckten über den Himmel."Wir sollten uns vielleicht hier vor dem Unwetter verstecken",meinte ich,"es würde zu lange dauern um zurück in mein Versteck zu gehen."
     
  5. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Gierig wie ein Verdurstender in der Wüste streckte ich die Hände in das kalte Wasser, klatschte mir einen Schwall ins Gesicht, japste keuchend auf; trank aus der hohlen Hand, während es aus meinen Haaren tropfte, und mein Hemd durchnässte. Ich merkte erst jetzt wirklich, wie durstig ich wirklich gewesen war.
    Wieder blitzte es und das tiefe Grummeln des Donners erfolgte fast zeitgleich. Das Gewitter musste direkt über uns sein. Ich wischte mir über die feuchten Lippen und strich mir die nassen, dunklen Haarsträhnen aus der Stirn, die daraufhin noch wirrer als sonst in alle Richtungen abstanden. Eine Hand im Türrahmen, streckte ich den Kopf aus der Hütte, wurde von einer kalten Dusche empfangen, blinzelte gegen den wolkenverhangenen Himmel. In Sekunden war ich völlig durchnässt und das Shirt klebte mir am Oberkörper. Unter dem dünnen Stoff zeichneten sich meine Rippen und in der Mitte der Brust die Münze, die ich um den Hals trug, ab. Es war wenig los auf den Straßen, die Leute verschotteten sich in ihren Häusern und sperrten die Fenster gegen das Unwetter zu. Kuschelten sich im Innern wohlig an ihre Liebsten. Tranken vielleicht Tee - Zumindest die, die es sich leisten konnten. Pah. Ein heftiger Windstoß rüttelte an den Hauswänden und ließ es in den Gassen heulen. Ein riesiges, stählernes altes Werbeschild, das über die Baracken ragte, und in verblassten, rostzerfressenen Resten von einer längst vergangenen Zeit Mexico Citys in voller Blüte erzählte, schwankte Unheilvoll. Ein Knacken zerriss das monotone Rauschen des Regens, als ein Stahlseil riss. Schon kippte das Schild und das Rumpeln des Aufschlags ging in einem gewaltigen Donner unter.
     
  6. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Gespannt hatte ich an seinen Lippen gehangen gelauscht was er mir erklärt hatte und dann begeistert mit angesehen wie er behände sie Fassade des Hauses hinauf war. Nicht zu fassen ob ich dies wohl auch in ein paar Wochen vermochte? Oder sollte es bei mir länger dauern. Für einen winzigen Moment war ich leicht mutlos...was dachte ich mir dabei ich würde NIE so gut werden wie er..mal davon abgesehen Männer wünschten sich sicher Frauen die am herd standen nicht solche die sich selbst am nächsten waren. Mal davon abgesehen das ich in diesem Loch sowieso niemanden finden würde...oder etwa doch? "Ja wäre wohl das beste" meinte ich unangebunden.....Mir war gerade nicht nach Lachen und reden zu mute. Wer sollte mich auch jemals hübsch finden ausser meinem Bruder selbst,doch die beiden gehörten zur Familie....
     
  7. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich fuhr erschrocken herum,als ein gewaltiger Donner die Erde beinahe erbeben ließ und starrte fassungslos auf die hohe Mauer,die einfach so von einem riesigen Schild eingerissen worden war."Ähm Kendra",sagte ich und schluckte,"würde es dir etwas ausmachen,wenn wir kurz da rüber ..."Ich brach ab und sah sie dann an.Ich wollte sie nicht in Gefahr bringen,sie aber auch nicht einfach alleine hier lassen.Wenn sie nicht wollte,dann würde ich auf meine Chance verzichten und bei ihr bleiben.Ich musterte sie wieder.Sie wirkte älter,als sie eigentlich war,aber dennoch merkte man ihr an,dass sie noch sehr jung war.Sie war manchmal beinahe kindisch und das sollte sie auch sein,denn man sollte nicht zu schnell erwachsen werden.
     
  8. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    s knackte und zischte, einige Funken flogen auf - Hieß das, Das Schild war...?
    Einen Moment lang lauschte ich angestrengt und mit angehaltener Luft, aber um mich herum blieb alles still. Hatte es niemand gehört? So ein lauter Schlag konnte doch nicht ungehört bleiben! Interessierte es niemanden? Langsam lief ich los, sah mich immer wieder flüchtig um; erst als ich mir sicher war, dass tatsächlich alle Türen und Fenster versclossen blieben, begann ich, zu rennen, dass das Wasser aus den Pfützen nur so aufspritzte. Tatsächlich! Eben war es noch ein Hirngespinst gewesen, nun stand ich selbst davor. Es war genau das passiert, was ich mir in meinen kühnsten Träumen ausgemalt hatte. Ein hysterisches Lachen schwappte in meiner Kehle hoch, als ich näher trat und eine Hand probehalber auf die Stahlrippen legte. Sie waren rutschig vom Regen, aber bildeten in ihrem Aufbau genug Klettermöglichkeiten. Und das beste - Sie ragten mitten nach La Zona hinein, hatten den Stacheldraht zerrissen und eine der Überwachungskameras unter sich begraben, deren Stromversorgung mit Sicherheit ebenfalls dadurch ausgefallen war.
     
  9. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Das Schild das bisher uns von dem wahres La Zona getrennt hatte war eingerissen...Ich wollte das er ging das war eine wirklich mehr als gute Chance aber ich wollte auch nicht allein bleiben nicht schon wieder nicht hier. "Bitte nimm mich mit...ich werde dort irgendwo warten. Drinnen kann mir weniger passieren als hier nicht wahr?"
     
  10. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    "Natürlich nehme ich dich mit",sagte ich sanft,"und du wirst bei mir bleiben.Ich will nicht,dass du alleine bist.Weder hier noch dort.Beide Welten sind für einen alleine gefährlich."Wieder sah ich ungläubig zu dem riesen Loch im Zaun,das scheinbar weder hier noch dort irgendwen zu interessieren schien.Wie konnten sich die ganzen anderen Diebe das bloß entgehen lassen?Wahrscheinlich zu viel Angst,dachte ich abschätzig und erblickte vor dem Loch eine weitere Gestalt."Lass uns warten,was passiert",sagte ich,"und dann hinter diesem Kerl herschlüpfen."Man konnte unmöglich erkennen um wen es sich handelte,dazu war er oder sie viel zu weit weg und es war zu dunkel.Ich wandte mich wieder an Kendra und hielt ihr ein weiteres Mal meine Hand hin."Bleib dicht bei mir.Ich will nicht,dass dir etwas zustößt."
     
  11. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Der Kerl der da die Mauer erklommen hatte schien mir unwillkürlicherweise bekannt. Doch ich schüttelte leicht den Kopf und somit auch den Gedanken fort.Meine Augen fixierten Alechandro und glommen vor Freude..Er würde mich mitnehmen..und ich würde zum ersten mal La Zona betreten. Mein Herz schlug mir bis zu meinen Ohren hatte ich das Gefühl.
    Diesmal griff ich erneut nach seiner Hand packte jedoch fester zu die Aufregung konnte ich einfach nicht unterdrücken. "Danke" hauchte ich leise
     
  12. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Ich kniff die Augen zusammen, als ich zwei weitere Gestalten herannahen sah. Unwillkürlich duckte ich mich halb hinter die stählernen Gerippe. Ich glaubte nicht, dass es Polizisten waren, auch wenn ich natürlich trotzdem vorsichtig sein musste. Wahrscheinllich waren es andere Diebe, die diesen Glücksfall hier für sich entdeckt hatten. Na ganz toll, dann würde das nicht mehr lange ein Geheimnis bleiben und gleich würde halb Maxico City hier hindurchströmen. Das Problem bei der Sache war nicht, dass ich glaubte, sie könnten mir die Beute wegschappen. Da drin gab es genug für alle von uns. Das Problem war, dass die Wacht in La Zona sicher schon seit der Sekunde auf den Beinen war, da ihre putzigen Bildschirme in den Überwachungsräumen schwarz geworden waren. Ein einzelner konnte sich verstecken. Aber ich rechnete nicht damit, dass sie sich scheuen würden, zu schießen, wenn die Sache zu große Ausmaße annahm.
    "Freund oder Feind?" zischte ich in die Dunkelheit, während meine Finger unauffällig zu meinem Messer wanderten. Moment mal - Die zweite Gestalt, sie war... klein... "Kendra?"
     
  13. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Nayeli

    Schon gut, schon gut, ich hatte verstanden - kein weiterer Koerperkontakt, stattdessen wedelte ich mit der freien Hand durch die Luft, um seine Laune und die Angestellte zu verscheuchen, waehren ich laechelnd die Einladung auf das nette Zimmer mit dem netten Ausblick einging. ''Nicht, dass ich das Zuhause auch haette, aber was tut man nicht alles fuer gu--!'' Mein Redefluss wurde jaeh unterbrochen, denn noch ehe ich in eben jenem Raum war, zuckte und grollte es vor den Fenstern, ließ alles noch einmal hell erleuchten, ehe es in dem Haus stock dunkel wurde - Stromausfall. ''Bitte sag mir, dass du Kerzen hast.'' murrte ich in die Dunkelheit, wirklich Angst hatte ich nicht, aber es lag nun einmal im Wesen eines jeden Menschens, dass er sich in der vollkommen Dunkelheit nicht wohlfuehlte.
     
  14. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Ich hatte was gegen die plötzlichen Halschmerzen bekommen und ging dann auf mein Zimmer. Ich legte mich ins Bett und sah an die Decke. Mein Leben war toll. Aber trostlos. Mein Gesicht wandte sich zur Seite und ich schaute durch das offene Fenster in den sternenklaren Himmel. Meine Augenlider wurden schwerer und schließlich fielen mir die Augen zu und ich schlief. Aber nicht tief. Eher "oberflächlich". Und trotzdem träumte ich. Von... Leonardo DiCaprio?! Ich fuhr hoch und ieb mir die Stirn. Ich legte mich wieder zurück und dachte an TITANIC. Gut, hübsch war er ja. Also versuchte ich wieder einzuschlafen. Leider träumte ich jetzt nicht mehr von Leo.

    (Sry für meine Einfallslosigkeit...)
     
  15. Behave

    Behave See you in the pit...

    Vincent

    Es war eine Erleichterung gewesen als sie von mir abließ und meiner kleinen Einladung kam sie scheinbar mit Freuden nach. Gerade als wir uns zum Saal begaben, ertönte ein lautes Krachen und wir standen plötzlich im Dunkeln. Naywli war nicht weit gekommen und ihre Stimem klang durch die Dunkelheit noch näher. "Bestimmt", antwortete ich knapp und schon kam eine Bedienstete um die Ecke mit einer kleinen Kerze in der Hand, die sie mir in die Hand drückte. Ich wusste, warum ich ihnen so viel bezahlte. Die Bedienstete entfernte sich wieder und man konnte ihr Fluchen, wenn sie an eine Ecke sto0ß, bis zu uns hören. "Naja, besser als nichts", meinte ich dann schulterzuckend und musterte Nayeli im Kerzenschein. Plötzlich wirkte sie nicht mehr wie ein junges Mädchen. Die Flamme machte sie älter, aber dennoch hübsch. Es kostete mich einige Überwindung, aber schließlich streckte ich meine Hand aus. "Die Einladung steht noch und außerdem", ich wackelte kurz mit der Kerze, "habe ich das Licht."
     
  16. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    "Freund oder Feind",zischte es aus der Dunkelheit und ich wollte gerade antworten,als die Gestalt vor uns Kendra's Namen flüsterte.Ich stellte mich unwillkürlich vor sie und hielt weiterhin ihre Hand fest."Wer zum Teufel bist du",zischte ich und spürte wie meine Hand langsam mit dem Dolch unter meiner Jacke spielte.Ich würde nicht zögern ihn zu benutzen und war gleichzeitig nervös,weil jede Sekunde,die wir hier verbrachten unsere Chance auf den Einbruch in La Zona verringerte.Es konnte doch nicht sein,dass keiner bemerkte,dass der Zaun eingerissen war.
     
  17. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Genau in dem Augenblick in dem ich vorgehabt hatte mich hinter Alechandro zu verstecken damit Ricco mich nicht sah stand er auch schon vor mir. Vor lauter Aufregung drückte ich die mir gebotene Hand nur noch fester. "Das ist Ricco. Greif nur an, wenn es unausweichlich ist bitte" Murmelte ich dabei stellte ich mich leicht auf die Zehenspitzen damit Ricco davon kein Wort hören konnte. Ich wollte das desaster von gestern verhindern..oder war es schon 2 Tage her? ich hatte irgendwie komplett das Zeitgefühl verloren.
     
  18. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Die nervtötende Stimme kannte ich doch... "Du!" Meine Augen weiteten sich erschrocken bei der Erkenntnis, wem ich da gegenüberstand; Ich war nur froh, dass man das in der Dunkelheit nicht sehen konnte. Dennoch hörte man die Überraschung sicher aus meiner Stimme heraus. "Was hast du Kendra getan, du Schwein?!" Ich flüsterte noch immer, aber meine Stimme überschlug sich fast vor Aufregung. Am liebsten wäre ich hingerannt, hätte dem Kerl eine reingehauen und Kendra in die Arme geschlossen. Wie gut es tat, sie zu sehen! Wie froh ich war, dass sie immerhin noch lebte! Alles andere konnte heilen. Ich umklammerte den Griff meines Messers, verließ langsam meine Deckung hinter dem Stahlgerippe. "Kendra, komm her! Er kann dir nichts tun, hörst du? Ich bin ja da!"
     
  19. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich trat hinter seinem Rücken hervor "hobelte" meine Hand aus der seinen schüttelte sie leicht ich hatte recht doll zugedrückt. Doch in meiner Stimme schwang keine Freude nur eines Bestimmtheit. Denn mit kraftvoller und in vollem Ernst ausgesprochenem Ton erwiderte ich. "Nein. Du kannst mich dazu nicht zwingen! Auch nicht mit guten Worten ich bin niemandes kleines Mädchen mehr. In meinem Alter sind die meisten schon keine Jungfrauen mehr sind gar verheiratet. Und Warum? Weil sie sich gegen den Willen der Männer nicht durchsetzten können sich ihrer eigenen Haut nicht wehren. SO möchte ich nicht enden So werde ich nie enden!" Meine Stimme war dabei nicht etwa zittrig nein sie klang beinahe erwachsen. So jedenfalls meine Meinung...
     
  20. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Das konnte nicht wahr sein. Bestimmt würde ich gleich aufwachen und friedlich in unserer Baracke liegen, nicht weit von mir Kendra auf ihrer Matratze schlafen sehen. "Aber zu sowas würden Cayden und ich dich doch auch nie zwingen!" erwiederte ich verständnislos. Ich verstand ihre Gedankengänge nicht, verstand nicht, was hier gespielt wurde - Es klang fast, als sei sie freiwillig bei dem Kerl. Oder er hatte sie schon einer Gehirnwäsche unterzogen... Ich würde jemandem, der sich an so einem kleinen Mädchen vergriff, alles zutrauen. "Was willst du bei dem Kerl? Wir haben immer versucht, dir alles zu geben..." Gen Ende wurde meine Stimme immer brüchiger, bis sie in einem heiseren Krächzen abbrach. "Komm wieder nach Hause, Kendra. Bitte." Meine Abwehrhaltung fiel, ich ließ das Messer sinken und streckte eine Hand nach meiner kleinen Cousine aus.
     

Diese Seite empfehlen