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[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Mit weiteren fallenden Geräten und folgenden Lauten Geräuschen pellte ich mich aus dem Haufen. Eine Hake hatte sich in meinen Oberschenkel gebohrt als ich diese heraus nahm fing es an in leichten Rinnsalen mein Bein hinunter zu laufen. Am Himmel wurde es nun langsam hell,sodass ich das Blut nun genau erkennen konnte. Besorgt griff meine Hand an meinen Gürtel ich atmete Augenblicklich auf gut der Dolch steckte nochimmer dort. Langsam humpelnd bewegte ich mich langsam weiter folgte den Spuren der Schuhe(?) am Boden sie fielen auf wegen der vielen nackten Fußspuren genau wie auch ich selbst.....Plötzlich sah ich in den Schatten plötzlich eine Gestalt liegen die Spuren am Boden endeten dort...War ja fast einfach gewesen...Meine Stimme in der Stille lies mich zwar zusammen zucken jedoch nur leicht und so drang meine Stimme voll und klar wahrscheinlich bis zu "Alechandro?"
     
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Es dauerte nur ein paar Sekunden,in denen ich aufgesprungen war und ein paar weitere bis die Person ein Messer an ihrem Hals zu spüren bekam.Erst jetzt machte ich mir die Mühe die Person näher zu betrachten.Das erste was ich erkannte war,dass es eine junge Frau,oder eher ein Mädchen war.Erst auf den zweiten Blick erkannte ich sie."Kendra",sagte ich und ließ sie im gleichen Moment los.Was zur Hölle wollte sie hier?"Was willst du",fragte ich deshalb auch sofort und musterte sie.Hatte sie nicht kapiert,dass es gefährlich für sie war?Sie war noch ein Kind,aber es gab Menschen,denen das egal war.Mein Messer hatte ich mittlerweile wieder eingesteckt und ich musterte sie kurz.
     
  3. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich konnte irdendwie nicht anders ein Lächeln zuckte über meine Lippen bis es schließlich zu einem breiten Grinsen wurde....."Dein Dolch" damit griff ich an meinen Gürtel legte ihn auf die Handfläche "...ich dachte du hättest ihn gern wieder. Aber du musst doch zugeben das ich gut bin,oder?" Vielleicht würde er mir einiges beibringen...
     
  4. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich nahm den Dolch wortlos entgegen und musterte sie."Geh nach Hause,Kendra",sagte ich schließlich und seufzte.Es war unschwer zu erkennen,dass sie hier bleiben wollte."Verdammt du bist noch ein Kind und ich kann dir nichts geben,das für dich nützlich sein könnte.Ich bin ein Dieb und Mörder,mehr nicht.Ich werde dich jetzt nach Hause bringen und du bleibst bei deinen Brüdern.Sie machen sich bestimmt Sorgen um dich und ich kann sie verstehen."
     
  5. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    das Lächeln auf meinen Lippen erstarrte...Wut loderte wie Feuer in meinem innersten auf. Einen Zeigefinger erhoben einen Schritt vorwärtsmachend setzte ich ihm den Finger auf die Brust oder eher dem Bauch..."Sag mir doch mal wann DU das letzte Mal ein Kind warst?! Denn ich bin es nie gewesen genau wie so viele andere in diesem bekloppten Slum. Du hast Rico erlebt..wenn er stirb wird Cayden nicht in der Lage sein uns zu versorgen geschweige denn sich selbst zu beschützen. Geschieht dies werde ich in größerer Gefahr sein als ich es jetzt je sein könnte. Also gibt es schon etwas das du mir geben kannst!" Hatte ich eben ausversehen dabei auf sein T-Shirt gespuckt?!Peinlich berührt nahm ich meinen Finger wieder weg blickte zu ihm auf...atmen nicht vergessen ermahnte ich mich selbst.
     
  6. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich hatte die ganze Zeit während ihrer "Rede" gelächelt und als sie schließlich geendet hatte,legte ich ihr begütigend die Hand auf den Kopf.Dann sagte ich:"Beeindruckende Rede,Kleine.Aber was genau soll ich dir beibringen?"Ich sah auf sie hinab.Sie war klein,verdammt klein und wirkte doch schon so erwachsen.Es war eine Schande wie schnell die Kinder hier an diesem Ort erwachsen werden mussten,um zu überleben.Vorsichtig nahm ich meine Hand wieder von ihrem Kopf und betrachtete sie.
     
  7. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Unter seiner Berührung zuckte ich leicht zusammen lies mir jedoch nichts anmerken....Beeindruckend hatte er es genannt. "Es geht einfach darum das ich lerne zu überleben! Das ich weiß wie ich mir essen beschaffen kann, auch möchte ich lernen wie ich mich schützen kann falls mich jemand angreift. Eigentlich viel von dem du weist nur möchte ich nicht töten, wenn ich es nicht unbedingt muss." Zuversichtlich blickte ich ihn an..entlastete dann mein rechtes Bein ein kleiner Seitenblick zeigte mir das das Blut nun noch mehr vorallem jedoch schneller aus der Wunde trat. Ich stellte mich zur Belastung mehr auf das andere Bein.....Ich hatte nicht vor mir die Schmerzen anmerken zu lassen.
     
  8. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich hatte gelernt jede noch so kleine Bewegung zu registrieren,denn im Kampf war jede kleinste Bewegung wichtig und so registrierte ich auch ihren unauffälligen Seitenblick.Schnell huschte mein Blick zu ihrem rechten Bein und fluchend ging ich in die Knie.Mit einer raschen Bewegung meines Messers hatte ich das Loch in ihrer Hose vergrößert.Die Wunde war nicht tief,aber sie musste dennoch versorgt werden."So kann ich dir schonmal nichts beibringen",sagte ich und stand wieder auf.Ich hatte kein Verbandszeug hier,mit dem ich ihre Wunde versorgen hätte können,also warf ich sie ohne lange zu fragen über meine Schulter und trug sie in Richtung meines Verstecks.Als wir ankamen,ließ ich sie sanft auf meine Matratze sinken und kramte in meinen Sachen nach Verbandszeug.
     
  9. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ein leiser Schrei entwich meinen Lippen als er mich plötzlich über die Schulter fiel...Wie ein nasser Sack Kartoffeln. Lächeln musste ich ja schon irgendwie. Dort angekommen blickte ich mich neugierig um zumindest hatte er merh als wir hatten bei ihm schien es nicht reinzuregnen, wenn es denn mal regnete. "Danke.."Ich suchte in meinem Beutel dort fand ich eine Art Pflanze die vor Entzündungen schützt. "Die musst du erst in Wasser einlegen und dann kauen schließlich zwischen Verband und Haut auf die Wunde pressen." gab ich die Anweisungen. Ob er wohl kauen würde,oder?
     
  10. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich nickte und nahm die Pflanze,legte sie ins Wasser,wie sie gesagt hatte und nahm sie schließlich in den Mund und begann zu kauen,bevor ich sie auf ihre Wunde legte und den Verband drumwickelte.Schließlich war ich zufrieden mit dem Ergebnis und drückte sie vorsichtig auf die Matratze,die im Gegensatz zu allem anderen weich und bequem war.Ich hatte sie auf einer Müllhalde gefunden und das nötige Material,um sie zu reparieren hatte ich mir zusammengestohlen.Vorsichtig zog ich einen Kollder hervor und legte ihn über sie.Es war noch warm,aber eine Decke konnte nicht schaden."Schlaf ein bisschen",sagte ich,"du musst bei Kräften sein,wenn du etwas lernen willst."Dann legte ich mich auf den Boden und zog eine weitere Decke über mich selbst.
     
  11. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Weder protestierte ich noch war ich enttäuscht darüber das er nicht schon jetzt mit dem Unterricht anfing. Ich lag gerade ein paar Minuten meine Augen waren geschlossen ich wickelte mich in die Decke seufzte ein leises "Danke". Er hatte Recht ich musste bei Kräften bleiben....Eine Wunde, einen Lehrmeister fürs Überleben was wollte ich an meinem Geburtstag eigendlich mehr? Nungut auf ersteres hätte ich gut und gern verzichten können. Mein gesamtes Bein kribelte nur noch, wenn ich aufwachte würde mich nur noch ein schmerz an die Wunde erinnern falls ich daraufrum drücken würde....
     
  12. Samanta

    Samanta Leseratte

    (so ich bin mal off ^^ gute Nacht)
    Alechandro
    Es dauerte nicht lange,bis ich in einen leichten Schlummerschlaf gefallen war.Ich würde sie auf keinen Fall ungeschützt schlafen lassen und seit ich für mich selbst hatte sorgen müssen,hatte ich gelernt immer auf die kleinsten Geräusche zu reagieren.Ich lauschte ihrem gleichmäßigen atmen.Es war fremd für mich,dass jemand sich hier befand,aber auch nicht unangenehm.Offengestanden war ich froh,dass ich nicht mehr alleine war.
     
  13. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    (Rico ist nicht in der Behausung, geschweigedenn dass er schläft... Siehe mein letzter Post... ^^)

    Rico

    Die blasse Sonne schwabbte langsam über den Horizont, das fade Licht tastete sich zögerlich über das dunkle Land, wie eine zähe Masse, die jemand umgeschüttet hatte, der nun zu faul war, es wieder aufzuwischen. Ich hasste es, alleine zu sein, hasste es mehr als alles andere, aber ich würde den Teufel tun und jetzt zurückgehen - Dazu war ich zu stolz. Morgen, morgen im Laufe des Tages würde ich mich wieder 'zu Hause' bicken lassen; selbstverständlich, als wäre nie irgendwas gewesen, mit stoischer Ignoranz.
    Mein Magen knurrte hörbar. Natürlich, ich hatte den ganzen Tag nichts außer einem Stückchen Schokolade gegessen. Ausgerechnet Schokolade, der Luxus der Wohlhabenden, welche Ironie des Schicksals! Ich griff nach einem Ast, stieß einen Fluch aus und warf ihn wütend; es knackte und Funken stoben auf, als er an dem unter Strom stehenden Stacheldraht an der Oberseite der Mauer hängen blieb. Ein Stein hatte in seiner Flugbahn mehr Erfolg - Irgendwo, weit in einem Areal, das ich vermutlich nie auch nur zu Gesicht bekommen würde, klirrte es. Vermutlich eine Fensterscheibe. Wie schön, dann hatten sie wenigstens mal wieder einen Grund dazu, die Sicherheitsmaßnahmen noch zu verschärfen, um "Rebellen" von der anderen, von unserer Seite fernzuhalten. Was käme als nächstes, vielleicht Selbstschussanlagen? Patzig reckte ich einen Mittelfinger in die Luft, wohl wissend, dass sich wahrscheinlich gerade mindestens drei Überwachungskameras auf mich richteten. Die Mauer wurde gebaut... wegen Typen wie euch... Kendras Stimme hallte in meinem Kopf nach. Hatte sie recht? Und ich machte gerade alles nur noch schlimmer? Was war schon richtig, was falsch in dieser Welt, was Böse udn was Gut... Mit einem Seufzen ließ ich mich an einer nahen Hauswand hinabsinken.
     
  14. Behave

    Behave See you in the pit...

    Vincent

    Die Nachtluft hatte meine Gedanken beruhigt und mittlerweile zog sich ein leichter, heller Streifen über den Horizont. Mit einem Seufzen lehnte ich mich vor und stützte die Ellebogen auf die Knie. Es war einige Zeit vergangen seit ich mich auf der Parkbank niedergelassen hatte. Plötzlich vernahm ich ein Knacken. Es kam von der Mauer, die noch in einigen metern Entfernung zu mir war. Vermutlich einTier. Mein Blick schweifte wieder in den Himmel. Es schien mir geradezu absurd um diese Zeit hier zu sitzen, aber um ehrlich zu sein, hatte ich nichts besseres zu tun gehabt. Mein Leben wurde langweilig. Ich bekam alles was ich wollte und genauso wie ich es wollte und dafür brauchte ich nur mit einem Geldschein zu wedeln. Ein zynisches Lächeln huschte über mein Gesicht. Mit einer fahrigen Bewegung strich ich mri das Haar glatt und lehnte mich wieder zurück.
     
  15. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Letztendlich hatte ich doch Schlaf gefunden, wenn auch nur für kurze Zeit. Als ich wieder aufwachte, war die Sonne noch nicht aufgegangen, dennoch stand ich auf, ging ins Bad und duschte. Schon wieder. Ich genoss das kalte Wasser, war froh, es zu haben und dennoch war es für mich eine Selbstverständlichkeit. Ich trocknete mich schließlich ab, zog mir frische Sachen an und ging zurück in mein Zimmer, welches ich dann verließ. Im Haus war es still, angenehm still. Nur die Schritte meiner Schuhe auf dem Boden zerrissen diese Stille. Ich nach draußen, auf die Terrasse und setzte mich auf einen der Stühle. Weder die Dienstmädchen waren wach, noch die beiden Köter. Schweigend starrte ich vor mich hin, schaffte es für einen kurzen Moment alle Gedanken auszublenden.
     
  16. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    (Leaenna...Das war absicht von Kendra ^^ Sie hat eben nicht richtig hingeschaut =D)

    Kendra
    Als ich am nächsten Morgen erwachte stellte ich eines definitiv fest. Ich hatte keine Rückenschmerzen,wenn ich sonst erwachte auf meiner von Motten zerfressenen Matratze auf der auch noch jede einzelne Feder zu merken war hatte ich diese immer. Hier auf dieser jedoch nichts dergleichen. Das Licht der Sonne schien mir direkt auf mein Gesicht leicht blinzelte ich ihr entgegen ehe ich den Blick abwandte mich schließlich aufrichtete. Hatte ich am Vortag nicht viel gesehen und war auch zu müde gewesen um mich umzuschauen so tat ich dies nun. Überall waren verschiedenste Utensilien an der Wand. Alechandro schien oft erfolg auf seinen Raubzügen zu haben. Dann wandte ich mich an meine Wunde sie puckerte unter dem behälfmäßigen Verband. Ich zog meine Hose aus um besser sehen zu können. Dann wickelte ich den Verband ab pullte die getrocknete Masse aus der Wunde. Gut sie schien sich nicht entzündet zu haben......
     
  17. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich blinzelte und wachte langsam auf.Nachdem ich mich einmal kurz umgesehen hatte und registriert hatte,dass Kendra tatsächlich hier und es nicht nur ein Traum gewesen war,richtete ich mich auf und murmelte:"Guten Morgen."Ein kurzes Lächeln huschte über meine Lippen,bevor ich sie fragte:"Hast du Hunger?"
     
  18. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich bewegte ein wenig meine Lippen, wenn ich ehrlich war hatte ich bärenhunger doch noch viel mehr quälte mich mein Durst. "Hunger auch, aber ich könnte ein wenig Wasser sicher auch verkraften...."murmelte ich noch halb im Traum. Ich wusste nicht mehr zu sagen. Schlüpfte stattdessen in meine Hose blickte dann auf meine nackten Füße. Ich wunderte mich ja schon ein wenig...wieso hatte er nicht gefragt wie ich ihn gefunden hatte....
     
  19. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich nickte und sagte dann:"Warte hier.Ich bin gleich wieder zurück."Dann schlüpfte ich schnell aus meinem Versteck und machte mich auf den Weg um ihr etwas zu essen und zu trinken zu besorgen.Ich stellte keine Fragen,jedenfalls noch nicht.Sie sollte sich erst einmal darüber klar werden,ob sie tatsächlich hier bleiben wollte.Vielleicht würde sie ja einsehen,dass sie zu ihrer Familie gehörte.Wenn nicht,dann würde ich mich um ihre Ausbildung kümmern.Mehr war es ja nicht.Nur eine Ausbildung.Ich würde ihr beibringen wie sie hier überleben konnte und es tat mir leid,dass ich das überhaupt tun musste.Sie sollte eine Kindheit haben,in der sie nicht lernen muss sich selbst zu ernähren und zu überleben,sondern eine Kindheit,in der sie Kind sein konnte,wo sie Menschen hatte,die sich um sie kümmern konnten,bis sie alt genug war sich selbst zu helfen,zu arbeiten,eigene Kinder zu bekommen und ein geordnetes Leben zu haben.
     
  20. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Ich hasste das Alleinsein und ich hasste die Nacht. Zusammen war es der blanke Horror. Es war die aufgehende Sonne, die meine Laune und meinen Lebenswillen wieder hob und düstere Gedanken zusammen mit den Schatten der Nacht mit ihrem Licht vertrieb. Vielleicht war es kindisch, aber ich mochte die Vorstellung, dass auch sie sich jeden Tag aufs Neue aufraffen musste, um über Mexiko zu scheinen, und das schon seit vielen Jahren mehr als ich. Wenn sie das jahrhundertelang konnte, dann würde ich das ja wohl ein Menschenleben lang auch durchhalten. Was war das schon für ein winziger Zeitraum in der Weltgeschichte.
    Geschlafen hatte ich nicht, das wäre viel zu gefährlich. Doch als die Strahlen schließlich bis in die Nische, die ich mir für die Nacht auserkoren hatte, drangen, und mich an der Nase kitzelten, rappelte ich mich aus meiner kauernden Haltung auf. Ich atmete tief die frische, zu dieser Uhrzeit noch kaum von Autos verpestete Luft ein; sie klärte die letzten Nebel in meinem Kopf. Manchmal war eine Flucht aus dem Alltag alles, was ich brauchte. Jetzt konnte ich wieder in ihn einsteigen. Und prompt meldete sich auch schon mein Beschützerinstinkt.
    Ich schlenderte am Laden vorbei und kaufte Brot für das Geld, das ich gestern eingespart hatte. Im Grunde war es sinnlos, zu sparen. Entweder, man hungerte an dem Tag, an dem man sparte, oder, wenn man das Geld ausgab, am daruaffolgenden. Vielleicht sollte ich lernen, mehr im Hier und Jetzt zu leben. Auf dem Weg "nach Hause" legte ich noch einen Umweg an den etwas wohlhabenderen Häusern (Haha) des Viertels vorbei ein, spähte in Fenster, spürte das gerade erst erwachende Leben der Stadt. Ein Küchenfenster stand weit offen, um den Morgen zu grüßen, und das frische Obst auf dem Tisch kam mir gerade recht. Wer so leichtfertig mit seinem Hab und Gut umging, brauchte sich wirklich nicht zu wundern, wenn es gestohlen wurde. Fröhlich über die reiche Ausbeute kam ich schließlich an usnerer Unterkunft an. Die beiden anderen schienen noch zu schlafen. "Guten Morgen, meine beiden Blondlöckchen!" rief ich, noch ehe ich zur Tür herein war.
     

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