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[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra + Cayden
    Ich blickte von Rico zu Cayden die Sorge wich aus seinem Gesicht stattdessen geballte Wut,doch er blieb zumindest ruhiger als Rico. Seine Worte erstaunten mich. Schwester? Nun gut vielleicht im Eifer des Gefechtes.....Ein rascher Blick hinter mich genügte um auch zu sehen das Alechandro auf einen Angriff gefasst war...bis er schließlich Ricos Hand auswich und nach ihm ausschlug. Ohne Nachzudenken rannte ich zu beiden einem jedem die hand auf die Brust gepresst. Egal ob ich einen Schlag kassieren würde...."Seit wann ist Prügeln denn ein Weg? Vielleicht sind einige von uns genau deswegen hier unten! Die Mauer wurde auch gebaut um die Reichen zu schützen vor heißblütigen Typen wie euch!!" Meine Stimme klang fest, tief und es klang keine Mädchenhafte naivität darin mit. Ich war nicht dumm dachte viel nach und dies war mein vollkommener Ernst. cayden hingegen starrte mich nur komplett verblüfft an..Hatte er eine solche Reaktion von seinem kleinen Mädchen nicht erwartet? ich wurde in zwei Wochen dreizehn...nichts mit klein mehr!
     
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich ließ sofort die Fäuse sinken,wollte sie auf keinen Fall verletzen und sie hatte Recht.Wir waren hier gelandet,weil sich manche nicht unter Kontrolle hatten.Ich zum Beispiel.Gott sei dank kannte sie mein Messer noch nicht.Ich wich ein paar Schritte zurück und sagte dann nur:"Ich hab sie nur nach Hause gebracht."Dann drehte ich mich um und ging.Es war besser.Ich hätte einfach sofort verschwinden sollen.Sie hätte es auch ohne mich geschafft.Hätte sie nicht.Ich verschwand in einer der Seitenstraßen und hätte am liebsten erneut auf eine Wand eingeprügelt,doch ich hielt mich davon ab und ging einfach weiter.
     
  3. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Ich fuhr auf dem Absatz herum um zu einem zweiten Schlag anzusetzen, meine nackten Füße rutschten über den harten, schmutzigen Boden. Ich duckte mich zum Sprung, ging wie ein Hund auf den Fremden zu, war für einen Moment nicht mehr als ein räudiger Köter in einer dreckigen Gasse. Ich vergrub die Fingernägel in seinem Shirt, so wie der Hund, der sich in dein Opfer verbeißen mochte, und dessen Biss nur schmerzhafter wurde, je mehr man sich wehrte.
    Plötzlich war Kendra zwischen uns, wo war sie hergekommen? Hatte sie sich zwischen uns gestellt? Hatte er mich weggestoßen? Es war zu schnell gegangen und ich war zu blind vor Zorn. Erst machte ich anstalten, sie einfach wegzustoßen und mich wieder auf den jungen Mann zu werfen; wollte fertig austragen, was ich begonnen hatte. Ob ich gewinnen oder verlieren würde, war dabei egal. Es wahren Kendras Worte, die mich innehalten ließen. Meine Brust hob und senkte sich schnell, ich war noch immer angespannt - aber ich stand. "Sich schützen? Du meinst, die wollen sich damit schützen?!" Ich schrie fast, aber nur fast. Meine Stimme war erfüllt von Bitterkeit. "Die wollen das Leid nicht sehen, das ist alles! Die wollen saubere Gärten und protzige Autos, wenn sie aus dem Fenster gucken; wir passen nicht in ihr gottverdammtes, klischeehaftes Lebensbild!"
    Er ging. Er - ging?! Er ging und ließ mich hier stehen und drückte sich vor dem Kampf und - "Feigling!" knurrte ich ihm hinterher. Sollte er zurückkommen, wäre ich jetzt vermutlich dran. Aber ich rechnete nicht damit.
     
  4. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Feigling.Seine Worte hallten in mir nach und ich spürte wieder diese eiskalte Wut in mir hochkommen.Ich wollte ihn verprügeln,solange auf ihn einschlagen,bis er sich nicht mehr rührte ...Nein.Ich blieb stehen,ließ meine Hand über das Messer gleiten,das ich immer bei mir trug.Es wäre so einfach,ein kurzer,präziser Wurf und ich würde ihn ins Herz treffen.Ich würde ihn warnen.Für das nächste Mal,wenn wir uns begegneten.Ich zog ein Messer hervor,dessen Verlust ich verschmerzen konnte und zielte.Es schrabbte - absichtlich- an seiner Schulter entlang und hinterließ einen hässlichen Kratzer,der jedoch nicht tief war,und bohrte sich dann in die Wand hinter ihm.Es war nicht mehr zu gebrauchen,weshalb ich es einfach stecken ließ.Kendra würde sich um seine Wunde kümmern können.Dann wandte ich mich ab und ging.
     
  5. Behave

    Behave See you in the pit...

    Vincent

    Es war schon viel Zeit vergangen seit sich meine AUen an die Dunkelheit gewöhnt hatten.Ich starrte meine Decke an und malte mit dem Zeigefinger Kreise auf die Bettdecke. Wieder einmal lag ich wach in der nacht und konnte nicht einschlafen. Zu viele Dingen gingen in meinem Kopf vor und die Schäfchen hatten die Eine-Million-Marke bereist überschritten. Ich seuftzte, strampelte die Decke zur Seite und ging ans Fenster um hinaus zu starren in die Nacht. Von meiner Warte aus konnte ich über meinen gesamten Garten sowie über die Mauer hinaus auf einige mehr oder weniger verfallene Dächer der Armen blickten. Es war einer der Moment in denen ich Mitleid mit den Armen empfand, doch im nächsten Augenblick wich dieses und eine Zufriedenheit machte sich in mir breit, welche nur Menschen verspüren konnten, die kaum andere Sorgen kannten als ihr Frühstück am nächsten Morgen. Ein Lächeln stahl sich auf mein Gesicht. Es hatte etwas raubtierhaftes. Dann drehte ich mich um und stieg wieder ins Bett um mit dem milliardsten Schäfchen weiterzumachen.
     
  6. Friese

    Friese Moderator

    Juana
    " Das hättest du aber auch besser gekonnt." meinte ich und sah den jungen an, welcher gerade an dem Dach vorbei lief auf dem ich saß. Ein kurzes Lächel huschte auf meine Lippen, ehe ich mich von dem niedrigen hausdach schwang und neben ihm aufkam. Kein Problem. Er würde sagen es wäre seine Sache und gehen, aber das war mir egal. Mir war langweilig und ich wollte nicht Heim, also könnte ich auch ihn Nerven.
     
  7. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    "Verdammter-- Aargh!" Ich unterdrückte einen ziemlich unsittlichen Fluch und presste meine Hand gegen die nun blutende Schulter. Am liebsten hätte ich aufgeschrien, aber ich wollte keine Memme sein. Also biss ich die Zähne zusammen und trat nur wütend gegen einen Stein, der halbherzig durch die Gasse flog und an einer Mauer mit einem dumpfen "Plonk" liegen blieb. Schließllich nahm ich vorsichtig die FInger weg und betrachtete die Wunde. Sie war gar nicht so tief, wie ich gefürchtet hatte, blutete allerdings immernoch. Wäre es eine scharfe Klinge gewesen, hätte sie weniger Schaden angerichtet. So aber war die Haut mehr aufgerissen als wirklich geschnitten und brannte wie Feuer. Außerdem war das Mistding von Messer mit Sicherheit schmutzig gewesen. Ich wollte nicht wissen, wieviele Bakterien da jetzt gerade eine Gammel-Party in meinem Arm feierten. "Lass dich noch einmal hier blicken und ich reiß dir den Kopf ab!" rief ich noch, aber da war der Fremde schon weg und meine Stimme verhallte zwischen den Mauern.
     
  8. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ein Kribbeln fuhr durch meinen Körper.Genugtuung,ja es hatte mir Genugtuung verschafft,dass ich dieses dämliche Arsc.hloch erwischt hatte.Ich liebte es anderen weh zu tun und manchmal machte mir das ganze ein wenig Angst.Ich war kurz davor gewesen die Kontrolle zu verlieren und Kendra dabei zu vergessen.Kurz davor ihm einfach die Kehle durchzuschneiden,ohne Rücksicht auf Verluste.Ich betrachtete mein Messer und fragte mich,ob ich dazu fähig wäre einem unschuldigen Kind das Leben zu nehmen.Die Antwort lautete noch: ein klares Nein, aber wer wusste,ob sich das nicht ändern konnte.Ich hatte schon immer eine gewisse Befriedigung beim Töten verspürt,aber noch nie war ich so knapp davor gewesen jemanden zu töten,der keine Schuld trug.Er hatte nur seine Schwester verteidigen wollen und ich konnte das nachvollziehen und dennoch hatte er mich gereizt und ich war darauf angesprungen.Ich beschloss die Sache zu vergessen.Vorallem Kendra musste ich vergessen,ich durfte sie nie wieder sehen,denn das würde vielleicht sie und ihren Bruder in Gefahr bringen.Ich würde diese Gegend meiden und mich tiefer in die dunklen Gassen zurückziehen,mir ein neues Revier suchen.
     
  9. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich jochte vor innerlicher Wut...auf mich selbst das ich nicht mehr hatte tun können...auf cayden weil er einfach nur daneben gestanden hatte anstatt einzugreifen und ja auch auf Rico. "Du blöder von Testostoron gesteuerter Idiot. Kannst du vielleicht mal das Ding da oben benutzen!?" Auch wenn ich kaum ran kam um seine Stirn mit dem Zeigefinger zu berühren tippte ich dagegen.Ehrlich ich hielt es hier nicht mehr aus! Ich machte ein paar schnelle Schritte hinter Rico fischte das Messer aus dem porösen Mauerwerk um mich dann auf mein Lager zu verziehen. Ich hatte jetzt alles andere als Lust Ricos Wunde zu versorgen sollte sich cayden doch darum kümmern. ich wüürde für eine Weile schmollen gehen. Alechandro war eine Chance gewesen vielleicht mal was anderes zu sehen als die unmittelbare Umgebung unseres Verschlages. Nun war diese Chance zerplaz wie eine Seifenblase zwar hatte ich noh nie eine gesehen kannte es einzig als Sprichwort aber es musste irgendwas zerbrechliches sein...


    Cayden
    Wie angewurzelt hatte ich der Auseinandersetzung der beiden beigewohnt. Nicht gewusst was ich tun könnte. Ich wollte Kendra schon wegziehen,doch da war sie schon inmitten der beiden gewesen und dann plötzlich drinnen. Als ich mit ihr reden wollte lag sie auf ihrem lager den Rücken zu mir. So drehte ich bei..."Rico? Soll ich mir die Wunde mal ansehen?"
     
  10. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich hatte das Mädchen zunächst nicht bemerkt,drehte mich dann aber zu ihr um und sagte:"Wenn ich es gewollt hätte,dann ja,aber ich wollte ihn nicht ernsthaft verletzen."Dann ging ich weiter.Was ging sie das überhaupt an?Ich zuckte nur mit den Schultern und dachte:Egal,sie hat ja recht.Ich ging weiter die Straße entlang.Schade eigentlich,dass ich Kendra nicht nocheinmal treffen konnte,aber das nächste Mal würde es für ihren Bruder oder mich tödlich ausgehen und ich wollte nicht,dass sie das mitansah.Sie war noch jung und vielleicht hatte sie noch nicht diese Verbitterung überfallen,die alle hier einzunehmen schien.Verbitterung,wo überall ich hinsah,kaum noch Freude oder Hoffnung,aber keiner wollte aufgeben,alle warteten darauf,dass das Leben besser werden würde.Irgendwann,ja irgendwann würde ich über die Mauer kommen und mich endlich für alles rächen können.
     
  11. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Irgendwann später nachdem ich so vergebens versucht hatte zu schlafen..Stand ich auf im fahlen Licht der Nacht betrachtete ich das Messer das nun in meinem Schoß ruhte ohne ein Wort über meine Lippen gleiten zu lassen schlich ich mich aus dem Verschlag..ich hatte nun ein Messer,doch eigendlich wollte ich nur dafür sorgen das es sauber war. So machte ich mich auf um nächsten Kaktus tat an einem der Äste einen winzigen Schnitt während unaufhörlich Flüssigkeit aus dem inneren der Pflanze trof. Manhcmla war sie trinkbar..an diesem jedoch nicht es genügte jedoch um damit die Klinge zu reinigen....Mein Entschluss stand beinahe fest..morgen würde ich Alechandro das Messer zurück geben! Auch um meiner selbst willen....
     
  12. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    "Nein" erwiederte ich sofort bissig, und vielleicht wollte ich in diesem Moment einfach trotzig sein; trotzig wie ein kleiner Junge, der sich auf den Boden warf und mit den Fäusten trommelte, bis er seinen Willen bekam. Der Unterschied zwischen mir und einem naiven Winzling war lediglich der, dass ich wusste, dass mir niemand meinen Willen geben konnte. Die Zähne zusammenbeißend, zog ich mir mein Hemd wieder über, das ich zum Schlafen abgelegt hatte; schon alleine, um die Wunde zu verbergen. Vor Cayden, der sich gefälligst nicht aufführen sollte wie meine fröhlich vor sich hin verrottende Mutter, vor Kendra, nicht zuletzt vor mir selbst, denn wenn ich etwas schon immer besonders gut gekonnt hatte, dann war das Verdrängen. Die Augen zukneifen. 'Was ich nicht sehe, das ist nicht da'. Oh, das klappte erstaunlich gut, das hatte schon oft geklappt. Bis ich sie irgendwann wieder öffnen musste und alles noch schlimmer war als vorher.
    Ich war wütend, auf den Fremden, weil er einfach hier aufgetaucht war und alles durcheinander gebracht hatte, auf Kendra, weil sie sich in Gefahr gebracht hatte, auf Cayden, weil er nichts getan hatte. Auf mich, weil ich vermutlich in all meinem Denken und Handeln mal wieder vollkommen überreagiert hatte. Weil ich vermutlich immernoch überreagierte, als ich mich jetzt umdrehte und einfach in die entgegengesetzte RIchtung des jungen Mannes hinein in die Dunkelheit davonstapfte. Ohja, ich war verletzt - Aber in allererster Linie im Stolz.
     
  13. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Inzwischen waren die beiden wieder zu mir zurück gekehrt und ich hatte sie angeleint, ehe ich mich auf den Weg zurück zum Anwesen meines Vaters machte. Schlafen wollte ich immer noch nicht so recht, aber wenn ich nicht langsam ins Bett ginge, würde ich es morgen bereuen und dass wusste ich. Also kehrte ich zurück und ließ die Hunde wieder in den Garten. Dann ging ich in die Villa und durch die Flure, die Treppen hinauf und in mein Zimmer. Dort ging ich ins Bad und zog meine Sachen aus, bis auf die Boxershorts. Ich warf einen Blick in den Spiegel, sah jedoch herzlich wenig, da das Licht aus war. Also ging ich zurück in mein Zimmer und legte mich aufs Bett, wo ich die Arme hinter dem Kopf verschränkte und die Augen schloss. Einschlafen wollte ich jedoch immer noch nicht so richtig.
     
  14. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Da mich keiner aufhielt und ich noch viel Zeit hatte,beschloss ich meinem recht erträglichen Geschäft nachzugehen:dem Einbruch.Ich erleichterte die sowieso schon arme Bevölkerung immer wieder um ein paar wertvolle Gegenstände,die ich dann eintauschen konnte.Es tat mir fast leid,dass ich die Armen bestehlen musste,eine neue Art von Robin Hood hätte mir besser gefallen,aber dazu hätte ich ersteinmal über die Mauer kommen müssen,also ging ich lieber meiner Arbeit auf dieser Seite der Mauer nach.Auch für Auftragsmorde war ich zu haben,dabei war es mir egal,ob der oder diejenige schuldig war oder nicht.Meine einzige Regel war niemals ein Kind zu verletzen.Alle anderen konnten auf sich aufpassen und waren für ihre Taten selbst verantwortlich.Um zu überleben tat ich so ziemlich alles,was man von mir verlangte.Es war nicht immer einfach,aber ich wusste,dass sich meine Taten eines Tages lohnen würden.Wenn ich starb,dann würden sie vielleicht alle geächtet werden,aber ich glaubte nicht an Gott,hatte keine Zeit um mir Gedanken darüber zu machen,denn wenn es einen Gott gab,wie konnte er dann zulassen,dass der eine Teil der Bevölkerung vor die Hunde ging,während der andere Teil mühelos hätte helfen können.Nein,an Gott zu glauben hatte ich lange hinter mir gelassen und ich verachtete alle,die trotz allem immer noch an einen Gott glaubten.
     
  15. Behave

    Behave See you in the pit...

    Vincent

    "So jetzt reicht´s !", mit einem Satz war ich aufgesprungen. Es hatte keinen Sinn weiterhin Schäfchen zu zählen. Vielleicht würde ein kleiner Nachtausflug meinen Kopf frei machen. Schnell zog ich mir Hose und T-Shirt über, nahm eine Jacke und verließ auf Zehenspitzen mein Zimmer. Das würde mir egrade noch fehlen, wenn einer der Bediensteten erwachte und die La Zona Police rief.Nachdem die Haustür lautlos hinter mir ins Schloss gefallen war, zog ich erst einmal tief die Nachtluft ein. Sie war klar und rein. Meine Gedanken schienen mit jedem Atemzug ruhiger zu werden und sich shcließlich zu verflüchtigen bis in meinem Kopf nur noch Stille herrschte. Ich öffnete die Augen wieder und machte mcih auf meinen kleinen Spaziergang durch La Zona.
     
  16. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Freudige Erwartung hatte von mir Besitz ergriffen,seit ich das Haus zu meinem Arbeitsplatz auserkoren hatte.Mindestens seit einer halben Stunde saß ich bereits hinter dem Bretterverschlag und beobachtete die Geschehnisse im und um das Haus.Als ich mir sicher war,dass sich niemand mehr darum scheren würde,was geschah,schlich ich mich aus meinem Versteck und hangelte mich bis zu einem Balkon im ersten Stock hinauf.Ich verharrte dort einige Sekunden regungslos,aber als sich nichts und niemand rührte,schlüpfte ich durch die Balkontür ins Innere.Schon lange hatten es die Menschen hier aufgegeben ihre Häuser zu sichern,denn es gab zu viele Löcher und geheime Gänge,die in die Häuser führten,dass es unmöglich war sich gegen Diebstahl zu schützen.Das kam mir zu Gute und allen anderen,die dieser Arbeit nachgingen.Leise schlich ich durch die Flure.Es würde sich lohnen.Das spürte ich.
     
  17. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich hatte vorgehabt schlafen zu gehen. Auch lag ich nun in meinem *Bett* ,doch was brachte es mir mich bei der Wärme auf meiner Matratze hin und her zu kugeln in Gedanken bei Alechandro. Die anderen schliefen. Ich schnappte mir meinen Beutel die wenigen sachen die ich besaß waren schnell darin verstaut hinter der Wassertonne zauberte ich eine dreckige Flasche hervor füllte diese Notdürftig mit Wasser. Der Dolch war in meinem Gürtel ein letzter Blick auf die beiden schlafenden dann drehte ich bei um mich davon zuschleichen. Eigendlich wollte ich nicht gehen um Cayden willen ich mochte ihn doch soo sehr,doch ich wollte endlich LEBEN. Meinen eigenen Weg in diesem abgekarterten Spiel zu finden, lernen mich selbst versorgen und beschützen zu können. Bei meinen Brüdern würde ich dies nie lernen, aber vielleicht konnte Alechandro mir helfen? Ich folgte seinen Spuren..
     
  18. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Es war gar nicht schwer gewesen die Leute in dem Haus auszurauben.Sie hatten nicht gemerkt wie ich eingedrungen war,sie um ihre wenigen wertvollen Gegenstände gebracht hatte und das Haus wieder verlassen hatte.Meine Ausbeute war nicht gerade groß,aber es würde mich ein paar Tage über Wasser halten.Leise schlich ich durch die Straßen und blieb schließlich stehen,als ich weit genug von dem Haus entfernt war.Ich lehnte mich an die Hauswand hinter mir und war froh,dass sie meinem Gewicht standhielt.Es war ein anstrengender Tag gewesen und auch in der Nacht hatte ich kaum Erholung bekommen.Das einzige was ich jetzt noch wollte,war schlafen zu gehen,aber ich würde noch ein wenig warten müssen.
     
  19. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Mein Herz puckerte warum lies sich für mich nicht wirklich erkennen. Oder bedeutete dies ich war dem was ich suchte bereits auf der Spur. ich kam an ein Haus auf mich wirkte es ein wenig so als seien seine Inhaber reicher als die anderen hier in der Nähe. Was würde Alechandro wohl sagen, wenn er mich sah. Plötzlich hörte ich ein geräusch hinter mir blitzschnell drehte ich mich um sah jedoch nur eine katze zu meinem übel rutschte ich aus fiel geradewegs in einen Haufen voller Gerätschaften...Ein lautes Scheppern erklang...Mist verdammte.
     
  20. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich schloss meine Augen und lauschte in die Dunkelheit.Ein entferntes Scheppern dröhnte durch die ansonsten vollkommene Stille.Ich maß dem ganzen keine weitere Bedeutung bei.Vermutlich ein Betrunkener oder ein streunendes Tier.Vielleicht auch ein Einbrecher,der noch nicht so geschickt war oder weiß der Geier was.Ich blieb wo ich war,denn so würde ich am wenigsten auffallen.Man würde mich für einen Betrunkenen halten,der seinen Rausch ausschlief oder einfach eine Rast brauchte.Ja,unverdächtig sein,das konnte ich gut.Weiterhin lauschte ich angestrengt in die Dunkelheit,um auf jede Gefahr gefasst zu sein.
     

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