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[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Wenige Meter weiter blieb ich stehen und lehnte mich an die Wand eines heruntergekommenen Hauses.Mit geschlossenen Augen lauschte ich den Geräuschen um mich herum:Schreie,Lachen,Weinen,Blätterrauschen.In diesen Gassen war es beinahe nie still,denn irgendwer war immer wach,irgendwer wurde immer vergewa.ltigt,irgendwer hatte immer Spaß,irgendwer weinte immer.Beinahe hätte ich freudlos aufgelacht.Wie erbärmlich wir doch alle waren - Träume?Pah,nichts als Schall und Rauch in einer Stadt,in der kleine Kinder geschändet,alte Frauen getötet und Häuser niedergebrannt werden - wir alle hatten Träume,doch sie waren eben nur Träume.Wenn sich nicht mal jemand wehren würde,dann würden wir auf ewig in dieser Stadt leben und nichts würde sich ändern,die Reichen würden immer reicher und die Armen immer ärmer werden.Manchmal fragte ich mich,wieso sie noch niemanden geschickt hatten um uns alle auszumerzen.Ich öffnete meine Augen wieder,spürte kalte,mörderische Wut in mir hochsteigen und schlug mit meiner ganzen Kraft gegen die Mauer vor mir.Tränen traten mir in die Augen und ich fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt.Damals hatte ich viel geweint,war eine richtige Heulsuse gewesen,heute war es mir peinlich.Ich wischte wütend die Tränen fort und das Blut an meinem Oberkörper ab.Trotzdem blieb ich wo ich war.Gesehen hatte mich sowieso keiner,denn um diese Zeit war niemand mehr in diesen Gassen und selbst wenn,es wäre viel zu dunkel,um etwas zu erkennen.
     
  2. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Inzwischen war das Tageslicht fast vollkommen verblasst, ich ging jedoch immer noch mit den beiden Boxern die Straßen entlang. Sie waren wie leer gefegt und im Prinzip war mich das auch ganz recht so. So wurde man nicht von der Seite schief angeguckt und wegen irgendetwas verurteilt, wo sich dann alle ihre Mäuler drüber zerrissen. Tief atmete ich die Luft ein, die jedoch nur kaum merklich abgekühlt war. Zwar waren die Sommer hier schon immer recht warm gewesen, aber in den letzten Jahren wurde es immer schlimmer und selbst in den Nächten kühlte es sich nicht mehr ganz ab. Und einmal mehr war ich über Vater und sein blödes Öl dankbar, weswegen wir ein ständig kühles Haus und genug Wasser im Pool hatten. Ich gähnte im Gehen und ließ meine Blicke durch die Dunkelheit schweifen. Die Hitze laugte einen aus, wenn man nicht nur im Haus sein konnte. Die Hörsäle in der Uni waren überhitzt und auf den Highway brannte den ganzen Tag die Sonne. Schon als Kind hatte ich mich immer mehr zur Nacht hingezogen gefühlt, doch jetzt in diesem Moment wusste ich sie noch mehr zu schätzen. Die Hunde schnupperten an einem trockenen Busch und dann gingen wir weiter, in Richtung Wald.
     
  3. Behave

    Behave See you in the pit...

    Vincent

    Das Wasser leif meinen Körper hinab und wischte die Spuren des Schweißes hinweg, welche sich über den Tag an meiner Haut festgesetzt hatten. Während ich mir das Shampoo aus den Haaren wusch, erstellte ich meinen Plan für den nächsten Tag. Ich hatte einiges zu tun. Als erstes musste ich aber ans andere Ende der Stadt, wo mein Steuerberater saß. Den Termin konnte ich unmöglich verpassen, allerdings bedeutete es das Verlassen der Zone und das war mit einem riesen Aufwand verbunden. Ich stellte das Wasser ab und griff nach dem Handtuch. Einem Ritual folgend, trocknete ich mich von den Füßen aufwärts ab bis kein Tropfen mehr meinen Körper zierte. Danach schlüpfte ich in meinen Pyjama und sah dann in den Spiegel. Als ich meine Hand hob um meine Haare zu kämmen, hielt ich kurz inne um mein Gesicht zu betrachten. Meine Haare waren in ungewohnter Manier zerzaust und standen nach allen Richtungen vom Kopf ab. Meine Wangen waren leicht gerötet vom warmen Wasser und um meinem Augen herum begannen sich erste Fältchen breitzumachen. Ich sah alte aus. Doch da war ein Leuchten in meinen Augen, immer noch ungebrochen. Bald wandelte ich drei Jahrzehnte auf dieser Erde und verbrachte mein Leben immer noch in Einsamkeit. Mit einem energischem Kopfschütteln wischte ich alle trüben Gedanken fort und begann mein Haar sauber in Form zu kämmen.
     
  4. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich blickte an mir herab.Ein roter Streifen Blut zog sich über meinen nackten Oberkörper.Es war mein Blut,stammte von der Wunde an meiner Hand.Noch nie hatte ich mich so einsam gefühlt.Mein Herz schien sich schmerzhaft zusammenzuziehen.Ein weiteres Mal wollte ich gegen die Wand schlagen,solange bis ich keinen Schmerz mehr spürte.Ich musste weg,aber ich rührte mich nicht.Vorsichtig betastete ich meine Hand.Ich dachte an das Mädchen,das ich heute gesehen hatte.Vielleicht hätte ich zu ihr gehen sollen.Vielleicht hätte ich mich dann nicht mehr einsam gefühlt.Nicht,dass man mich jetzt falsch verstand:Ich stand nicht auf kleine Mädchen.Ich verdrängte diese Gedanken.Reiß dich zusammen,scholt ich mich selbst,du bist schon so lange alleine.Mein Gefühlsausbruch war vorbei.Heute war mein Tag,meine Nacht.Das wusste ich.Langsam stieß ich mich ab und ging in die Richtung,aus der ich gekommen war,wo ich das Mädchen gesehen hatte.
     
  5. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely

    Nach dem Abendessen stand ich auf und ging auf mein Zimmer. Meine Mutter und mein Vater hatten die ganze Zeit Löcher in die Luft gestarrt und die Luft war zum Ersticken angespannt gewesen. Ich lies Bruno noch mal raus, ehe ich ihn mit auf mein Zimmer nahm. Ich ging in mein Bad, um Wasser in die Badewanne einzulassen. Währenddessen packte ich meine Schultasche und nahm alles mit, was ich brauchte, um meinen Vortrag vorzubereiten. Ich lief ins Büro meines Vaters und nahm das Geld, mit dem ich morgen Tanken fahren würde. Ich ging wieder auf mein Zimmer, schminkte mich ab, zog mich aus, gab ein paar entspannende Öle ins Wasser und stieg ein.
     
  6. Friese

    Friese Moderator

    Juana
    Schweigend saß ich an der Wand und sah mich um. Ruhe. Wenigstens für einen kurzen Moment, denn dann hörte ich schritt. Ich wollte einfach nur meinen Ruhe uf jetzt kamen hier schreiende Kinder her und machten Blödsinn. Sie sollten doch einfach abhauen.
     
  7. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ob nun aus reiner Dummheit oder einfach um auch mal etwas Abenteurerluft zu schnuppern erhob ich mch von meiner Stelle. Nun war es schon Nacht der Scheier von rot am Horizont war vollkommen verschwunden und eine schmale Mondsichel war am Firmament zu erkennen. Langsam schlich ich den Spuren des Schatten nach...ich vermutete einfach mal das sie einem Jungen gehörten für ein Mädchen egal welchen Alters waren sie einfach zu grob.....Ich hielt mich in den Schatten wobei mir dann auch wieder auffiel das dies im Grunde hirnlos war...ich hatte ein *neues* gelbes T-Shirt an...selbst im Schatten würde es gut zu erkennen sein. Ob besagter Schatten mir nun etwas tun würde? darüber dachte ich nicht wirklich nach nein mein Verstand pochte auf die Tatsache das ich ein unschuldiges Mädchen war. Doch genug unschuldige Mädchen waren in den vergangenen jahren angeriffen worden. Bei diesem Gedanken stockte ich,doch zu spät den vor mir hörte ich plötzlich die schon beinahe vertrauten Schritte..
     
  8. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Als ich Schritte hörte,wurde ich langsamer und starrte angestrengt in die Dunkelheit.Etwas helles - vermutlich gelb - bewegte sich auf mich zu.Ich glaubte mich zu erinnern,dass das Mädchen vorhin ein gelbes T-shirt getragen hatte.Der Größe und Statur nach,konnte es das Mädchen sein.Ich ging weiter,bis wir schließlich aufeinander trafen.Es war tatsächlich das Mädchen,wie ich jetzt im fahlen Licht des Mondes erkennen konnte.Aber was tat sie so ganz alleine hier?Es war gefährlich für ein junges Mädchen sich alleine hier zu bewegen und sie sah nicht so aus,als könne sie sich besonders gut wehren.Nachdem ich sie kurz gemustert hatte - ich schätzte sie so auf etwa 12 oder 13 - sprach ich sie an."Es ist gefährlich für ein junges Mädchen sich alleine hier herumzutreiben",sagte ich und konnte nicht verhindern,dass meine Stimme einen sanften Ton annahm,wie immer,wenn ich mit jüngeren Kindern redete.Egal was sie sagen würde,ich würde sie auf jeden Fall bis nach Hause begleiten.
     
  9. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Ich lies das Wasser ablaufen, putzte mir die Zähne und zog meinen Schlafanzug an. Ich schlüpfte ins Bett. Mein Hund sprang auch hoch und legte sich ans Fußende. Dann nahm ich meinen Laptop und recherchierte noc für meinen Vortrag. Dann schlief ich müde und sehr nachdenklich ein. In meinem Traum arbeitete mein Hirn schon den Aufbau und die Unterpunkte für den Vortrag aus...
     
  10. Friese

    Friese Moderator

    Juana
    Nachdem es schon sehr dunkel war stand ich auf und ging ein Stück mehr in das innere der Stadt. Wenigstens nachts hatte man hier meistens seine ruhe. Ich setzte mich auf einen Stein und dacht nach. Immer wieder sah ich zur mauer. Mein Lebensziel: auf der anderen Seite zu leben.
     
  11. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich unterdrückte knapp ein Augenrollen verschränkte aber meine Arme vor meiner Brust....Schon wieder jemand der sich ur Sorgen um mich machte..."Darüber bin ich mir im Klaren...aber du? ist es für dich etwa nicht gefährlich?!" Erst jetzt bemerkte ich das Blut auf seinem Oberkörper.....die aufgeplatzten Fingerknöchel(hat doch gegen die Wand geschlagen?! ^.^). Einen kurzen Augenblick lang weiteten sich meine Augen. Allen Gefahren zu wider trat ich einen Schrittt nach vorn stand direkt vor ihm ergriif die Hand des fremden mit den schwarzen Haaren während die andere automatisch an meinen Gürtel glitt...Daran hing ein Beutel voller kleiner Tigel und kleinerer Beutelchen..meine kleine pflanzliche Apotheke..."Ich kann das versorgen..." murmelte ich nun etwas leiser beinahe schüchtern...Ein Fremder dazu noch ein Junge..mir stieg leichte Schamesröte auf meine Wangen und meine Ohrenspitzen begannen zu glühen...Zum Glück konnte er dies wegen der herschenden Dunkelheit nicht sehen...Seine hand hielt ich dennoch energisch in der meinen. Ein *nein* seinerseits ürde ich nicht akzeptieren..ich konnte vieles nicht aber kochen und heilen gehörte zu meinen besten Dingen. Nun gut ersteres praktizierte ich eher selten bis überhaupt gar nicht. Aber oft hatte ich kleines Geld verdient in dem ich andere behandelte...jedoch bezog sich dies nur auf das verarzten von Wunden...wie gern hätte ich noch viel mehr vollbracht. Vor ein paar Monaten hatte es in der Nähe eine schwierige Geburt gegeben ich wollte helfen, doch Cayden hatte mich nicht gehen lassen....
     
  12. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Fortziehen.Ich wollte meine Hand fortziehen,ihr sagen,dass das nichts wäre,stark sein.Aber ich tat es nicht,ließ sie gewähren und sich meine Hand genau ansehen.Ihr Griff war energisch und fester,als ich es ihr zugetraut hätte.Sie war klein,kaum verwunderlich für ein Mädchen ihres Alters,aber für mich wirkte sie noch einmal kleiner, denn ich war ihr gegenüber beinahe riesig.Ich bewunderte sie für ihren Mut und das kam selten vor.Schließlich schien sie fertig."Danke",sagte ich leise und betrachtete meine verarztete Hand."Du solltest dich trotzdem nicht hier herumtreiben",sagte ich schließlich.Dann ging ich auf ihre vorherige Frage ein:"Es ist für jeden gefährlich,aber für dich ist es noch gefährlicher.Du bist unbewaffnet und ich glaube kaum,dass sich ein böser Mensch dafür interessiert,dass du ein unschuldiges Mädchen bist."Ich musterte sie erneut.Sie musste auf jeden Fall von hier fort,denn es war hier nicht sicher.
     
  13. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Ich ging am Waldrand entlang und leinte die beiden Hunde ab, die sogleich einige Meter vor liefen, sich jedoch nicht weiter entfernten. Hier am Rande war es angenehm ruhig, kein Lärm drang aus dem Loch herüber. Ich genoss die Stille und ließ meine Gedanken schweifen. Heute Abend war mir nicht nach schlafen, auch wenn es schon relativ spät war und ich, wenn ich nicht mit Vater zusammen saß, immer früh schlafen ging. Ich streckte mich und ging etwas langsamer weiter. Dann kam ich an eine Wegzweigung. Ich entschied mich für den Weg nach links, der in den Wald hineinführte, in der Hoffnung, dass dort die Luft etwas kühler wurde. Nach einer Weile sah ich mich um und verdrehte genervt die Augen. Dann pfiff ich einmal laut auf den Fingern und hoffte, dass die beiden Köter hören würden. Es war noch nie passiert, dass sie weg liefen, höchstens, wenn sie sich von etwas bedroht fühlen. Aber normalerweise waren hier keine Leute, vor allem nicht um diese Uhrzeit. Wenn doch, tat mir der-oder die- jenige leid. Als sie immer noch nicht kamen, pfiff ich erneuert, diesmal noch lauter.
     
  14. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ein betretener Blick zu Boden erst auf meine Schuhe dann zu den seinen hinauf zu seinem Gesicht. Meine Stimme hatte fest klingen sollen war jedoch gehaucht und beinahe drei oktaven höher als normal. "Jahh ich weis. Armes kleines Mädchen." letzteres war kaum mehr als ei leichter Windhauch. Noch einmal ein letzter Blick auf seine Hand, das Blut am Oberkörper. Ich drehte auf dem Absatz um schlurfte davon bemüht so wenig Geräusche wie möglich zu machen...Nach ein, zwei Schritten hielt ich an..."Ich bin mir im klaren das ich dich nicht wieder sehen werde...aber schlage in nächster Zeit lieber nicht gegen irgendwelche Wände" Ich kratze mich am Hinterkopf grinste dabei breit. Nachdem ein paar meter platz zwischen uns war hatte ich meine Stimme, mein Selbstvertrauen zurück erlangt...2Ich bin übrigens Kendra." Dann drehte ich bei um wieder zu gehen, denn ich wa mir ziemlich sicher seinen Namen würde ich icht erfahren. Und im Grunde konnte der meine auch erlogen gewesen sein...Was waren schon Namen...nicht mehr als Schall und Rauch
     
  15. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich wollte ihr antworten,wollte ihr sagen,dass sie ruhig hier bleiben konnte,aber das würde meinem vorher gesagten widersprechen und außerdem war es besser,wenn sie verschwand.Es schadete meinem Image schon genug,dass ich überhaupt mit ihr geredet hatte.Gott sei dank hatte es niemand gesehen.Dennoch konnte ich mich nicht davon abhalten ihr meinen Namen zu nennen:"Alechandro,ich heiße Alechandro."Dann drehte ich mich um,wollte in die andere Richtung verschwinden,ließ es aber und schloss mich ihr an."Ich begleite dich noch zurück",sagte ich,"zu gefährlich alleine hier."Ich wusste,dass ich mich wiederholte.Dennoch ging ich neben ihr her,schwieg und sah sie auch nicht mehr an.
     
  16. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    "Wer mit so einer Mähne rumrennt, is selbst schuld, wenn er so einen Spitznamen bekommt" knurrte ich Cayden schlechtgelaunt entgegen. Ich bekam immer furchtbar schlechte Laune, wenn ich hunger hatte. Oder wenn ich müde war. Oder krank. Dies alles unter Einbezug unserer Lebensbedingungen betrachtet - War es ein Wunder, dass ich selten gute Laune hatte? "Mach doch, wenn du dich erschießen lassen willst." Er wäre sicher nicht der erste, der das probierte. Bisher hatte meines Wissens nie jemand den 'Sprung nach drüben' geschafft, nicht einmal, um den Reichen ihren Kaffee hinterherzutragen. Denn eien Arbeit dort drüben würde entweder bedeuten, dass man dauerhaft dort leben würde, oder, dass man täglich den Eingang hin- und her passierte. Und das würde wohl niemand zulassen. Sie schlossen uns völlig aus, sich völlig ein. Sicher, sicher, man sollte die Hoffnung nicht aufgeben. Aber meine zumindest war gestorben und begraben, seit ich 14 war. Zusammen mit den Leichen meiner Eltern.
    "Kendra! Komm rein, es ist mitten in der Nacht." Ich räkelte mich müde auf meinem Lager, zog mir das Shirt über den Kopf, angelte stattdessen nach meiner Decke, für die es eigentlich auch viel zu warm war, aber ohne die ich nicht schlafen konnte; ich fühlte mich sonst schutzlos. Wie kindisch. Ich wollte mich gerade aus der Hose schälen, als ich innehielt: "...Kendra? Kendra!" Als keine Antwort kam, war es vorbei mit meiner Ruhe - sofort sprang ich auf.
     
  17. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Cayden
    Ich war schon beinahe dabei gewesen einzuschafen schreckte auf bei Rico´s vergeblichen Versuch Kendra zu rufen.....Warum hatten wir sie auch allein gelassen?! Ich stürzte hinaus in die Nacht blickte umher...wo war sie entlang gelaufen?


    Kendra
    In meinem dünnen T-Shirt begann ich langsam zu frösteln und eine Gänsehaut bildete sich auf meinen freien Armen und beinen. Auf unserem Weg blickte ich Alechandro öfters von der Seite her an. " Danke das du mich nach Hause bringst" Als wir in der Nähe unseres Verschlages kamen blieb ich stockend stehen...davor standen Rico und Cayden. ich hoffte inständig sie würden Alechandro nichts tun....denn ihre Sorgenvoll verzerrten Gesichter sprachen eine für mich deutliche Sprache..sie würden jeden Verdächtigen mir etwas getan zu haben,oder?
     
  18. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    "Keine Ursache",sagte ich und lächelte.Ich bemerkte ihren Blick,der zu einem Verschlag ging.Offensichtlich waren wir da."Haben sich wohl Sorgen um dich gemacht",stellte ich trocken fest und blieb ein wenig hinter ihr stehen.Die beiden sahen nicht gerade aus,als würden sie mir glauben,dass ich sie einfach nur nach Hause gebracht hatte,aber das war mir egal.Verteidigen konnte ich mich schon immer gut und notfalls - nein,ich wollte es nicht einsetzen - hatte ich ja noch mein Messer.Es wäre ein unfairer Vorteil,aber wenn es um mein Leben ging - oder auch,wenn ich Lust dazu hatte - dann setzte ich das Messer auch ein.Ich behielt es jedoch noch versteckt,denn ein Kerl mit einem Messer hinter einem Mädchen käme ganz sicher gar nicht gut.
     
  19. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Da war sie ja! Erleichterung schwappte in mir hoch, gemischt mit Wut auf Kendra, wieso sie einfach weggelaufen war - Und dann bemerkte ich ihn. Den Fremden hinter ihr. Wie schön, schon hatte mein Zorn ein neues Ziel. An dem konnte ich ihn wenigstens, im Gegensatz zu dem kleinen Mädchen, auslassen. Ich spürte, wie mein ganzer Körper sich anspannte, meine Hände ballten sich ganz automatisch zu Fäusten. Wenn ich in angriffslaune war, war es mir egal, wer mir gegenüberstand. Auch wenn er, so wie dieser Klotz, nicht nur größer, sondern auch eindeutig muskulöser war, als ich. Die Frage, woher er diese Figur hatte, schoss mir für einen Sekundenbruchteil durch den Kopf. Mich hatte das Leben hier im Slum abmagern lassen und ihm sprossen die Muskeln. "Hey! Was hast du mit ihr gemacht, he? Was hast du unserer Schwester getan?!" In meinem Kopf war kein Platz für den Gedanken, dass Kendra auch freiwillig mit ihm mitgegangen sein könnte; er war voll von lange angestauntem Frust, dem das Ventil gerade recht kam. Unsere Schwester - Es war mir herausgerutscht, ohne dass ich darüber nachgedacht hatte. Aber was ging es den Fremdling schon an, dass sie es nicht war, was, dass sie mir trotzdem so wichtig wie eine Schwester war. Für einen Moment blieb ich, am ganzen Körper gespannt, stehen, lauernd wie eine Katze; dann öffnete er den Mund. Und egal was er hatte sagen wollen, es war mir Grund genug, anzugreifen.
     
  20. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ich hatte den Schlag kommen sehen,weshalb es mir gelang mich zu ducken.Seine Faust rauschte haarscharf an meinem Kopf vorbei und ich war dankbar dafür,dass sich hinter mir keine Wand befunden hatte,denn ich wusste wie weh es tun konnte,wenn man mit voller Wucht dagegen hämmerte.Sicher,es wäre nicht meine Hand gewesen,aber seine und dann hätte das ganze doch keinen Spaß gemacht.Er war mir von der Statur her und der Größe auf jeden Fall unterlegen.Dennoch nahm ich mich vor ihm in Acht,denn wütende Männer konnten Kräfte entwickeln,die ich nicht unterschätzen durfte.Ich ballte nun ebenfalls meine Hände zu Fäusten.Die Mühe ihm zu erklären,dass ich seine Schwester nur nach Hause gebracht hatte,machte ich mir erst gar nicht,denn er würde mir sowieso nicht glauben.Ich vermied Schlägereien so gut es eben ging,aber wenn ich in eine verwickelt wurde,dann kannte ich keine Gnade und auch würde ich mich nicht scheuen mein Messer einzusetzen.Ich umkreiste ihn,wartete ab,dass er unaufmerksam werden würde und schlug dann zu.
     

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