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[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Mit recht geringem Interesse hörte ich dem Dozenten zu und hackte gleichzeitig alles wichtige in meinem Laptop. Nachdem ich mit 19 die Schule beendet hatte, und das nicht grade erfolglos, hatte ich zwei Jahre bei meinem Vater im Konzern gearbeitet und habe danach mein Studium auf der UNM begonnen. Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre ich jetzt beim Militär, aber Vater hat darauf bestanden, dass ich mich hier einschreibe. Dank meiner Noten und seinen Beziehungen war es keine Kunst gewesen, hier einen Platz zu bekommen. So war ich jetzt dazu verdammt hier im Hörsaal mit 130 Leuten zu sitzen und mich mit dem Vortrag über Quantenphysik zu langweilen, während der Typ rechts neben mir ein Croissant in sich reinstopfte und auf meinen Laptop krümmelte. Ich warf ihm einen ärgerlichen Blick zu, ehe ich wieder nach vorne lauschte.
     
  2. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Nach einer halben Stunde war ich mit der Klausur fertig, die auf 2 Stunden angesetzt war. Ich gab sie ab und ging raus. Etwas einsam stand ich nun auf dem Flur und wusste nicht, was ich machen sollte.
    Ich ging schließlich in die Biblithek und suchte mir ein Buch über La Zona raus. Das Thema mit dem Bau des Trakts hatte mich schon immer interessiert und ich versank regelrecht in dem Buch.
     
  3. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Nachdem die Vorlesung endlich beendet war, klappte ich meinen Laptop zu und steckte ihn zurück in meine Tasche. Dann schob ich mich vorbei an den anderen Studenten, die mir recht bereitwillig Platz machten. Als ich den Hörsaal verlassen hatte war es schon Mittag und die Hitze wurde langsam unerträglich. Ich ging in die Cafeteria und kaufte mir eine Cola und ging zu einem der freien Tische herüber. Dort setzte ich mich nieder und öffnete die Flasche, während ich meinen Laptop auspackte und darauf wartete, dass meine Pause vorbei war.
     
  4. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Nachdem die eigentlichen 2 Stunden für die Klausur um waren, hätte ich für heute frei. Ich nahm mir vor, so lange wie möglich hier zu bleiben und nicht nach Hause zu müssen. Ich ging in die Cafeteria und kaufte mir einen Joghurt und ein Wasser. Ich sah mich nach einem freien Platz um, nach draußen wollte ich bei dieser Hitze wahrlich nicht. Da entdeckte ich einen Jungen, den ich schon in der High School gesehen hatte. Alexander oder so hieß der. Ich ging zu dem Tisch an dem er saß und bemerkte dass ich eigentlich alle, die an dem Tisch saßen, schon mal gesehen hatte. Ich deutete auf einen freien Stuhl. "Ist der noch frei?"
     
  5. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Ich sah nur kurz von meinem Laptop auf und nickte. "Natürlich." Dann sah ich wieder auf den Bildschirm und tippte weiter herum, ehe ich noch einen Schluck von der Coke trank. Irgendwo hatte ich das Gesicht schonmal gesehen. Aber es war auch gut möglich, dass ich es mir nur einbildete, ich hatte schon viele Gesichter gesehen und sie hatte, auch wenn es fies war, was mir aber recht egal war, ein Allerweltsgesicht. Nicht, dass es nicht schön gewesen wäre, aber es war nichts, was ich sofort wieder erkannt hätte, wenn ich nur flüchtig hinsah. Aber im Prinzip war es mir egal und ich vertrieb diese Gedanken.
     
  6. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    "Danke." Ich setzte mich hin und holte mein Handy raus. Ich checkte mein Make-Up und bürstete mir dann noch mal die Haare durch.
    Ich löffelte meinen Joghurt und trank einen Schluck vom Wasser, ehe ich mein Pädagogikbuch rausholte, einen Block und mit meinem Handy das Internet öffnete. Ich suchte nach dem Namen der Frau, die gesprochen hatte und notierte mir Informationen über sie und die Schule, an der sie unterrichtete.
    Ich suchte nach ein paar passenden Begriffen im Buch und notierte mir auch daraus etwas.
    Der Grundstein für meinen Vortrag in zwei Tagen stand.
     
  7. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Wieder mit mir selbst beschäftigt nickte ich kurz, ehe ich das Geschriebene speicherte und den Laptop mit einem leisen Seufzen zuklappte. Dann trank ich meine Cola aus. Sie war kalt und das war bei dem Wetter wirklich angenehm. Ich strich mir mit der Hand durch die akkuraten, schwarzen Haare und zupfte kurz mein Hemd zurecht, ehe ich den Laptop in die Tasche packte und mein Handy hervor zog. Ich checkte meine Mails und sms und antwortete auf ein paar.
     
  8. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Ich hielt es hier nicht mehr aus. Ich meine, ich war nicht besser, aber hier ging man miteinander so herzlos um. Ich biss mir auf die Lippe und packte verbittert meine Sachen ein. "Man sieht sich." meinte ich und setzte mein einstudiertes Zahnpastalächeln auf, ehe ich aus der Cafeteria verschwand. Ich ging zu meinem Auto und setzte mich rein, fuhr jedoch nicht los. Wie kann das kommen? Vor ein paar Jahrzenten, war das hier die netteste Stadt der Welt. Dachte ich mir. Meine Oma hatte es mir erzählt. Ich schaltete den Motor ein und rollte aus der Parklücke.
     
  9. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Ich steckte mein Handy wieder weg und nickte. "Bis dann.", brummte ich noch, obwohl ich nicht unbedingt scharf darauf war, nocheinmal ein Gespräch mit ihr zu führen. Eben das war genug gewesen, wenn man es denn Gespräch nennen könnte. Diese Art von 'Gesprächen' führte ich ständig. Höfliches Hallo hier, Hallo da und Komm nie wieder..Mit einem Blick auf die Uhr erhob ich mich und ging in die nächste Vorlesung, mit den Gedanken schon wieder zu Hause in unserem Pool.
     
  10. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Ich fuhr nach Hause, nahm diesmal aber liebend gerne den Umweg. Ich kam eine Stunde früher als sonst an und meine Schwester war noch weg. Meine Mutter und mein Vater natürlich auch. Ich schmiss meine Tasche in die Ecke und nahm Bruno mit hoch aufs Zimmer. Dort lag ein ganzer Stapel Post. Ich runzelte die Stirn und sah nach von wem. Von unseren Verwandten aus Kanada. Ich öffnete und das war doch wirklich Post zum 18. Geburtstag.
    Ich pfefferte sie direkt wieder in den Müll.
    Ich schaute zu meiner Tasche und beschloss, dass ich echt keinen Nerv mehr hatte, den Vortrag fertig zu machen. Aber ich wusste auch nicht, was ich sonst machen sollte. "Freunde" gab es in dieser Welt nicht. Ich überlegte, nahm die Post wieder aus demMüll und fischte das Geld aus den Umschlägen. Dann eben Shoppen.
    Ich rief der Putzfrau zu, dass sie Bruno in einer halben Stunde in den Garten lassen sollte und nahm meine Handtasche.
    Ich steckte das Geld in mein Portemonnaie und fuhr los zum Parkplatz für die Innenstadt.
     
  11. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Endlich saß ich wieder in meinem Auto auf dem Highway. Trotzdem war ich mir nicht sicher, was ich besser finden sollte. Jetzt im Stau festzustecken, oder mir einen Vortrag über Trigonometrie anzuhören. Ich entschied mich für den Stau, wäre da nicht diese unerträgliche Hitze gewesen. Wir standen und es ging weder vor, noch zurück und die Sonne knallte ohne Erbarmen auf meinem schwarzroten Veyron. Mit einem genervten Augenrollen stellte ich das Radio an und schob meine Lieblingscd in den CD-Player und tippte auf meinem Handy herum.
     
  12. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Unglaublich, wie viele Studenten, die ich "kannte" schwänzten um in die Stadt zu gehen. Ich fand endlich doch noch einen Parkplatz und sicherte ihn mir auch schnell vor einer älteren Dame, die wohl eher aus dem "Pennerviertel" als aus der Oberschicht kam.
    Natürlich, wohl fühlte ich mich dabei nicht, aber was solls.
    Ich zog die Handbremse und stieg aus. Ich schloss meinen Mercedes noch ab und ging in die Stadt. Die Hitze knallte erbarmungslos aufs Pflaster. Ich setzte meine Sonnenbrille auf und zog, meine Handtasche fest umklammert, um sie vor möglichen Taschendieben zu schützen los.
    Ich versuchte cool auszusehen, doch mein Blick zuckte zwischen allen Leuten hin und her.
    Überall Small-Talk.
     
  13. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Auch wenn mein Hunger sich in Grenzen hielt, fuhr ich auf den nächsten Rastplatz und suchte mir einen Parkplatz, ehe ich mich bei McDonalds in die Schlange stellte und schließlich etwas zu Essen bestellte. Genervt setzte ich mich an den letzten freien Tisch und begann meine Pommes zu essen, während ich darauf hoffte, dass sich der Stau in der Zeit auflösen würde.
     
  14. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Ich konnte und wollte nicht unser ganzen restliches Geld verprassen, denn man konnte nie genau wissen, wann sich die nächste Gelegenheit bieten würde, die Reserve wieder aufzustocken. Die meisten Leute hier hatten nicht viel mehr als wir, da lohnte sich das Stehlen kaum. Und nach La Zona kam keiner rein, ohne erschossen zu werden. Manchmal konnte ich den Leuten etwas aus der Tasche ziehen, wenn sie gerade einkaufen gehen wollten. Aber es war auch schon passiert, dass man mir das Geld aus der Tasche gezogen hatte. Nur, dass ich das nie zugeben würde. Fressen oder gefressen werden.
    Je knapper das Wasser wurde, umso mehr kletterten mit jedem Tag die Preise weiter in die Höhe. Bis es sich keiner mehr leisten konnte, die Verkäufer auf ihrer Wahre sitzenblieben und die Bürger reihenweise verhungerten und verdursteten. Unschlüssig spielte ich mit den Münzen zwischen den Fingern herum, bis der Verkäufer mich anfuhr, ich würde seine Kundschaft vertreiben. Als ob. Als ob Straßenkinder für irgendjemanden hier noch kein gewohnter Anblick seien. Als ob irgendjemand hier so viel reicher wäre. Manche hatten eine bessere bleibe und gemütlichere Betten. Dinge, die man ihnen nicht stehlen konnte. Seit Jahren im Familienbesitz - der Zug war für uns drei nunmal abgefahren. Mit Problemen wie der Hitze und dem Wassermangel jedoch hatten wir alle gleichermaßen zu kämpfen. Vielleicht glaubte er, die Reichen aus La Zona würden rüberkommen und ihm seine geschmacklosen, überteuerten Wasserbrötchen abkaufen, aber da konnte er lange warten, und vermutlich wusste er das selber. Schließlich schob ich dem bulligen Mann mit einem missmutigen Blick zwei der vier Münzen über die Holztheke hinweg zu. Die restlichen ließ ich zurück in meine Hosentasche gleiten. Niemand würde es erfahren. Auf dem Weg nach draußen zuckten meine Finger kurz nach links. Das hatte er davon, mich angemeckert zu haben.

    "Frühstück." Ich schob mich in den schummrigen Raum. Es dauerte einen Augenblick, bis sich meine Augen an die neuen Lichtverhältnisse gewöhnt hatten. "Da draußen ist es staubtrocken, das Wasser ist überall aus. Wir müssen hoffen, dass es bald regnet." teilte ich kurz mit, was ich in Erfahrung gebracht hatte. Würde es nicht regnen, wurde es nicht nur eng, was den Wasserverbrauch anging. Auch das Risiko von Bränden stieg rasant. Jeder Funke konnte die halbe Siedlung zum abfackeln bringen. Kommentarlos warf ich Cayden und Kendra je eines der beiden Brötchen zu. Damit war das eben gekaufte auch schon wieder leer. Das heißt, fast. "Kendra, ich hab dir was mitgebracht. Fang." Und schon segelte der leicht geschmolzene Scokoriegel auf ihre Matratze.
     
  15. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Ich hatte aufgegessen und noch ein Eis bestellt. Nachdem dieses auch leer war stand ich auf und ging zurück zu meinem Wagen, wobei ich einen kurzen Blick auf den Highway warf. Leer war er nicht grade, aber der Verkehr lief einiger maßen. Ich stieg ein und startete den Motor und somit das Radio. Schon wieder etwas weniger genervt fuhr ich den Highway entlang und verließ ihn schon bald. Noch ein Stück Landstraße und dann durch das Drecksloch. Als ich in dieses einbog machte ich die Fenster hoch und drückte die Zentralverrieglung. Auch wenn ich hier vor niemandem Angst hatte, wollte ich es vermeiden Vater in Schwierigkeiten zu bringen, weil sein Sohn sich seinen Laptop wiederholen musste. Und ich würde es auch tun, wenn ihn jemand mitnehmen würde. Leider konnte ich hier nicht mehr so schnell fahren, da die Straßen recht eng waren und ich keine Lust hatte schon wieder tanken zu müssen, wobei ich das sowieso schon oft genug musste. Trotz der langsamen Geschwindigkeit wirbelte ich viel Staub auf, was einige Bewohner wohl ziemlich verärgerte, aber das interessierte mich herzlich wenig.
     
  16. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Nachdem ich das Geld für 3 Paar neue Schuhe, ein neues Kleid und ein komplettes weiteres Outfit ausgegeben hatte, lies ich mich auf einem Stuhl im Eiscafé nieder. Da lief meine "Freundin" Leony den Weg entlang. Mit doppelt so vielen Einkaufstüten wie ich. Ich setzte mein Lächeln auf und winkte ihr zu. Sie sah mich, blieb kurz stehen, sah sich um und kam dann zu mir. "Na?" fragte sie. Ich umamte sie zur Begrüßung und deutete auf den leeren Stuhl. Ähm. Du. Tut mir Leid, aber ääh ich muss nch für die Uni was machen..." murmelte sie und schaute sich wieder unruhig um. Ich folgte ihrem Blick und sah den Grund: Edward Bats. Der wohl schleimigste Typ in der Nachbarschaft. Den wir doch sooo sehr "hassten". Aber ich spielte mit. "Achso. Hm. Schade. Aber vielleicht kannst du ja morgen nach der Uni mit zu mir?" Sie stuzte. Und ich hätte mir am liebsten auf die Schulter geklopft. Wie durchschaubar sie doch war. "Naja. Mal schauen. Ich schreib dir ne SMS, okay?" Und schon war sie weg. Ich grinste. Auf die SMS konnte ich lange warten, dss wusste ich jetzt schon.Ich bestellte einen Eiscafé und nachdem ich den leer getrunken hatte, fuhr ich wieder nach Hause.
     
  17. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Zum Glück war ich schnell wieder in La Zona und fuhr durch das große Eisengittertor und die Auffahrt zu dem Anwesen meines Vaters hinauf. Nachdem ich mit meiner Tasche ausgestiegen war, warf ich den Autoschlüssel einem der Hausmädchen zu, damit sie es parkte. Kurz hingen meine Gedanken bei dem Mädchen von heute Morgen in der Cafeteria. Ob sie auch in La Zona wohnte? Ich schüttelte den Kopf und zuckte die Schultern. Und wenn schon. Dann ging ich hinauf in mein Zimmer und zog meine Hose und Schuhe aus, ehe ich begann das Hemd aufzuknöpfen. Ich zog meine Badeshorts an und hoffte inständig, dass Vater nicht da war. Seine Begeisterung hielt sich stets in Grenzen, wenn er meinen zwar sportlichen, aber tätowierten Körper sah. Ich schnappte mir ein Handtuch und verließ das Haus, Vater war ich bis jetzt noch nicht begegnet. Dann überquerte ich den Rasen zum Pool und schmiss mein Handtuch auf die Liege, ehe ich mit einem Kopfsprung in das angenehm kühle Wasser sprang und begann zu schwimmen.
     
  18. Samanta

    Samanta Leseratte

    Alechandro
    Ein Tag wie jeder anderer: heiß,trocken und keine Aussichten auf Regen.Nichts hatte sich verändert,nichts würde sich wohl in den nächsten Tagen verändern.Ich seufzte leise,saß auf der Veranda eines heruntergekommenen Hauses und wartete darauf,dass irgendetwas passieren würde.Es kam zwar selten vor,aber ich hatte langeweile und starrte angewiedert auf die hohe Mauer und die Stacheldrähte,hinter denen sich der reiche Teil von La Zona verbargen.Ich hob einen kleinen Kieselstein auf und drehte ihn gelangweilt in meiner Hand,bevor ich ihn in Richtung der Mauer warf.Er prallte daran ab und fiel wieder auf den Boden."Tja,tut mir Leid,Junge,hasts leider nicht rübergeschafft,in ein besseres Leben.Ich lachte freudlos auf und starrte weiterhin auf die Mauer.Diese Leute dahinter waren Schuld am Tod meiner Eltern und mein Hass wuchs von Tag zu Tag.In einer normalen Gesellschaft würde man solche Leute liquidieren,als Warnung für die anderen.Nachdenklich fuhr mein Finger über die Klinge meines Dolches.Beinahe liebevoll fuhr ich darüber und lächelte."Als Warnung für die anderen",murmelte ich.Dann steckte ich den Dolch wieder weg.Es war unmöglich hinüber zu kommen und selbst wenn es gelang,würde man sofort getötet.Schon oft hatte ich darüber nachgedacht,den Gedanken jedoch verworfen.Sollte sich mir irgendwann die Möglichkeit bieten,so würde ich die Mauer überwinden und den erstbesten,der mir über den Weg lief,töten.Einfach so.Ein einfacher Schnitt,ohne zu wissen wer derjenige war und woher er kam.Egal,ob er Schuld am Tod meiner Eltern hatte oder nicht.Einfach als Warnung für die anderen.
     
  19. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Als ich ankam, hörte ich schon die plärrende Metal-Musik vom Freund meiner Schwester. Genervt schloss ich die Tür auf und hätte sie am liebsten gleich wieder zu gemacht.
    Der gesamte Flur stand voll mit Müll, vollen und leere Bierdosen und besoffenen Teenagern.
    Ich ging ins Wohnzimmer und stellte die Musik ab. "Trixy! Alice!" rief ich nach der Haushälterin und meiner Schwester. Da hörte ich hinter mir im Schrank ein Poltern. Ich schloss auf und darin saß Trixy mit verbundenem Mund. "Oh mein Gott, Trixy, was ist passiert?" fragte ich. Doch Trrixy bekam eine Heulatacke.
    Ich ging auf das Zimmer meiner Schwestern, wo noch mehr besoffene Leute und Bierdosen rumstanden, aber als Höhepunkt lag sie halbnackt mit ihrem Freund auf dem Bett und leckte rum.
    "Alice!" brüllte ich.
    Sie löste sich von ihrem Freund und sah mich an und begann zu kichern.
    Na super!
    Ich ging zu trixy, die schon begonnen hatte, das Chaos zu beseitigen.
    "Trixy! Du machst jetzt Feierabend! Ich fahr dich nach Hause!" Ich gab ihr ihre Jacke und wir stiegen ins Auto.
    Ich setzte sie zu Hause ab und rief erstmal meine Mutter und meinen Vater an.
    Dann fuhr ich nach Hause und räumte auf und schickte alle Leute nach Hause.
    Alice bekam einen Monat Hausarrest und ich begann, meinen Vortrag auszuarbeiten.
     
  20. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Als ich mich im Pool genügend abgekühlt hatte schwamm ich zur Leiter und nahm mein Handtuch von der Liege, mit dem ich mir kurz den Oberkörper abtrocknete und es dann um meine Schultern legte. Gemütlichen Schrittes ging ich zurück zur Villa und durch die kühlen, dunklen Flure. Wäre Vater da gewesen, hätte er mich vermutlich erschossen, weil das gechlorte Wasser von meinem Körper auf seinen geliebten Teppich tropfte. Aber er war nicht da, also juckte es mich nicht.
    Ich ging die Treppen hinauf und beschloss, mich etwas in die Sonne zu legen. Also öffnete ich die Balkontür in meinem Zimmer und trat hinaus. Ein Schwall heißer Luft schloss mir entgegen und ich zog die Augenbrauen zusammen. Kurz ging ich zum Geländer und sah in die Ferne. Von hier oben aus konnte ich über die Mauer schauen, in die Straßen vom dem staubigen Drecksloch und mir die Leute ansehen, was ich auch tat, jedoch mit reichlich wenig Interesse.
     

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