[RS] La Zona

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Leaenna, 22 Mai 2012.

  1. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    LA ZONA.

    Mexiko, 2052.
    In einer Gesellschaft, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, existieren Wohlstand und Armut Seite an Seite. Wenn die sozialen und politischen Konflikte aus den Fugen geraten, ist die einzige Antwort, die der Staat noch findet, Abschottung, um die Normalität zu wahren. - Zumindest derer, die es sich leisten können.


    ~*~


    "La Zona", das ist eine hochmoderne Siedlung in Mexiko City, direkt am Rande eines verwahrlosten Armenviertels. In dieser abgeschotteten Gemeinde haben sich wohlhabende Familien ihre ganz eigene Bilderbuch-Idylle aufgebaut, in der sie ihr scheinbar normales Leben mit luxuriösen Villen, protzigen Autos, adretten Kindern in Schuluniformen und ordentlich gepflegten Gärten ungestört weiterführen können - Bewacht von einer Mauer und Stacheldraht, von Kameras und bewaffneten Sicherheitsleuten, völlig abgeschottet von der unliebsamen Außenwelt. Herein kommt nur, wer dort wohnt oder eine persönliche Einladung vorweisen kann, kontrolliert wird am Eingang strenger als an so mancher Landesgrenze.

    Ob die gefürchtete Kriminalitätsrate durch den Bau dieser Mauer zurückgegangen ist, könnten Statistiken zeigen, würde man sich die Mühe machen, welche aufzustellen. Doch vermutlich würde sich keine Änderung zeigen, geht das Leben außerhalb doch weiter wie von jeher. Was niemand messen kann, ist die Beeinflussung der Menschen, die beschützt werden sollen, dadurch. Die Menschen von "Außerhalb" werden immer mehr als Abschaum angesehen. Eltern lehren ihre Kinder, etwas besseres zu sein. Und selbst untereinander herrscht zunehmend Misstrauen; wer nicht mitspielt, ist ein Verräter, fällt der gnadenlosen Lynchjustiz einer eingeschworenen Gemeinde zum Opfer. "La Zona" entwickelt sich zu einem rechtsfreien Raum voller brodelnder Gemüter hinter kitschig-perfekten Fassaden.


    Macht 24-Stunden-Überwachung wirklich frei?
    Kann Normalität tatsächlich durch Wände garantiert werden?


    ~*~


    > Obwohl ich als Spieljahr ein Zukünftiges gewählt habe, befinden wir uns auf dem technischen Stand von 2012. Denkt euch also bitte keine neumodischen Erfindungen o.Ä. aus. Das ganze soll kein SciFi werden. Ich möchte mit dem Jahr 2052 lediglich aufzeigen, wie die Welt seit 2012 weiter verfallen ist, wie die Kluft zwischen Arm und Reich noch größer geworden ist und wie nun geglaubt wird, durch La Zona einen Lösungsansatz gefunden zu haben.
    > Es wäre schön, wenn wir vielfältige Charaktere hätten. Achtet bitte darauf, dass möglichst ein Gleichgewicht von Jungs und Mädchen und von Arm und Reich gegeben ist. Außerdem wäre es interessant, verschiedene Altersgruppen dabeizuhaben, aber das will ich euch nicht vorschreiben.
    > Freundschaft oder Liebe, die "die Mauer überwindet", ist sicher eine schöne Sache. Aber nicht auf den ersten 3 Seiten. Behaltet außerdem im Hinterkopf, dass die Reichen beigebracht bekommen, wie schlecht alle Menschen von Außerhalb sind, und wie streng bewacht die Mauer ist. Bleibt in der Hinsicht bitte realistisch.
    > 500 Zeichen ja Charakter- und Aussehensbeschreibung sind Minimum. Ähnliche Anforderungen gelten für die Beiträge. Wer mir mit Ein-Satz-Posts ankommt, fliegt gnadenlos raus. PN vor Anmeldung.

    ~*~

    Formular:
    Name, Nachname:
    Alter:
    Aussehen:
    Charakter:
    Herkunft:
    Sonstiges:


    ~*~



    Liebe Grüße und viel Spaß,
    Leaenna
     
  2. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Formular
    Name, Nachname: Nayeli Edisa de Alva Cortés Ixtlilxochitl
    Alter: 18 Jahre
    Aussehen: Ein unwiderstehliches Lächeln, auf geschwungenen Lippen, die die Farbe von Milchkaffee haben. Hohe, markante Wangenknochen und ein allgemein sehr gradliniges Gesicht. Alles von ihrer Mutter. Hellbraune Haare, die in dichten Locken um das goldbraune Gesicht fallen, bis zum Schulterblatt reichen, relativ hochgewachsen. Alles von ihrem Vater. Zarte Rundungen, feingliedrige Finger und kleine Grübchen, die sich sanft in ihre Wangen bohren beim Lächeln. Alles von ihrer Oma. Und dann sieht man in das freundliche Gesicht, vergisst das freundliche, herzerwärmende Lächeln, die feinen Grübchen, die dem Gesicht die schärfe nehmen, sieht in die Augen, deren unterschiedliche Farbe kaum auffällt, sehen sie doch beide Ausdruckslos aus. Das eine grau, als hätte es niemals eine Farbe besessen und das andere wässrig blau, als würde auch es die Farbe verlieren. Und niemand in der Familie, niemand aus ihrem ganzen Stammbaum hat auch nur annähernd eine solche Augenfarbe, geschweige denn zwei unterschiedliche.
    Charakter: Zur Hochnäsigkeit erzogen, zur Erbarmungslosigkeit geschult, zur Einsamkeit gebannt. Ihre Eltern erklärten Nayeli schon früh den 'wahren Wert' der Welt, dass es so etwas wie Freunde nicht gab und andere Menschen, vor allem weniger privilegierte, nur an ihr Geld wollten. Und weil Nayeli als Kind das wohl hörigste war, dass diese Welt je gesehen hatte, brachte sie niemals jemanden mit nach Hause, erzählte nie von den Kindern aus der Schule, bis sie älter wurde, sich ihre eigene Meinung bilden konnte. Natürlich würde sie auch heute vor ihren Eltern nicht zugeben, dass diese Unrecht haben, und 'in den meisten Sachen haben sie ja auch Recht, aber eben nicht in allen Dingen.' Und deshalb wissen sie nichts davon, dass sie Abends das Haus durch ihr Fenster verlässt, dass sie schon mehr als einen Freund und wesentlich mehr Freunde die ihren nennt, als man zählen kann, auch wenn sie nicht der Typ Mensch ist, der sich mit jedem anfreundet, die meisten haben bloß gemerkt, dass es einfacher ist sie auf ihrer Seite als gegen sich zu haben.
    Oder schon einmal versucht einem Löwen seine Beute zu nehmen?
    Herkunft: Nayeli lebt in La Zona, schon seit dieser Hochsicherheitstrakt mitten in der Stadt errichtet wurde lebt ihre Familie dort.
    Sonstiges: ///
     
  3. Behave

    Behave See you in the pit...

    Formular:

    Name, Nachname: Vincent D´Avoire
    Alter: 28

    Aussehen: Auf den ersten Blick ist Vincent ein schmieriger Typ mit elegant gelegten Haare und einer spitzen Nase. Betrachtet man ihn jedoch etwas näher fallen einem seine braunen Augen auf, die einer Kastanie gleich, eine Wärme ausstrahlen, welche nicht zum Rest seines Äußeren passt. Er ist ein eher kleingewachsener Typ mit breiteren Schultern, aber einer ziemlich schmalen Hüfte. Seine Eitelkeit spiegelt sich sowohl in seiner Kleidung sowie in seiner Frisur. Allerdings sollte man nicht so genau seine Hände mustern, dann fällt einem auf, dass Vincent sich immer noch nicht von der kindlichen Abart des Nägelkauens fortreißen konnte.

    Charakter: Eine abweisende, distanzierte Aura nur unterbrochen von nervösen Eigenarten. Vincent ist ein seltsamer Mensch, obwohl ihm das eher selten bewusst ist. Seine Reserviertheit rührt von einer Furcht vor menschlichen Berührungen. Doch abgesehen davon ist Vincent ein extrovertierter Mensch, der keine Chance vergehen lässt um zu zeigen, was er besitzt. Zudem ist er getrieben von einem enormen Sinn für Ordnung, der nicht nur seine Erscheinung prägt, sondern auch sein Umfeld. Die Hände meist locker in die Hosentaschen gesteckt, präsentiert er sich als freundlicher Mensch mit einem wachen Verstand und einer ungeheuren Merkfähigkeit. Vincent interessiert sich für Philosophie und Poesie und zitiert gerne einmal einen Vers. Desweiteren verbringt er viel Zeit mit Spekulationen an der Börse und Wetteinsätzen bei Pferderennen.

    Herkunft: Er kann auf eine lange Ahnereihe hinabblicken, welche ihren Ursprung in Nordfrankreich hatte. Zunächst waren sie geprägt von einem einfachen Adelstitel, doch mit der Übersiedelung nach Mexico vor einigen Jahrzehnten wurden sie zu erfolgreichen Spekulanten und hielten ihr Vermögen.

    Sonstiges: Vincent elbt allein mit einer Haushälterin und zwei Bediensteten auf einem großen Anwesen in La Zona.
     
  4. bubbly

    bubbly Neues Mitglied

    Name, Nachname: Lucy Willbour

    Alter: 17 Jahre

    Aussehen: sie hat einen dunklen teint auf den sie sehr stolz ist. Dazu hat sie dunkelbraune haare die ihr meist glatt über die schultern fallen. Sie macht sich nämlich meist nichts drauß eine schöne frisur zumachen. Deswegen tadelt sie meist ihre große Schwester Ella die ja immer perfekt aussieht! Zudem hat sie grüne augen. Die wie sie findet überhaupt nicht zu ihrer dunklen haut passen. Sie ist normal groß und ziemlich dürr. Deswegen meint ihr Vater immer das sie mehr essen soll.

    Charakter: Sie ist offen und sagt gerne schon mal ihre meinung. Zudem hasst sie es etwas vorgeschrieben zu bekommen, besonders von ihrer Familie. Also macht sie meistens das genaue gegenteil. Aber wenn sie wikliches vertrauen in irgendjemanden gewonnen hat kann sie schon mal das tun was sie tun soll. Außerdem streitet sie sich öfter mit ihrer großen Schwester die meint alles besser zu wissen. Zudem hilft sie gerne anderen Leuten. Egal ob Reich oder Arm. Aber im eigentlichen ist sie ganz nett. Harte Scharle, Weicher Kern.

    Herkunft: Ihre wahre Herkunft ist Südfrankreich. Denn vor ein paar Jahren ist sie von dort mit ihrer Familie hergezogen. Sie wäre viel lieber in Südfrankreich. Aber ihre Eltern haben sie einfach nach La Zona mitgeschleppt. Dort wohnt sie jetzt mit ihrer Familie in einer mittelgroßen villa. Ihre Oma wohnt mit ihnen dort.

    Sonstiges: Am liebsten würde sie einfach abhauen und der perfekten Welt adiö sagen. Aber sie wüsste hier natürlich nicht wohin. und überhaupst würde das ihr Vater niemals erlauben und außerdem ist sie ja erst 17. Also muss sie noch ein bisschen warten. Ihre Mutter ist vor 1 Jahr an Krebs gestorben. So könnte sie ihren Vater auch nie mit ihrer Schwester die sich nur für Klamotten, Schminke und sowas interessiert, alleine lassen. Außerdem wohnt ihre Oma bei ihnen. Und die hat meist nichts besseres zu tun als andere zu tadeln oder zu bemekern, die nicht so perfekt sind. Dazu bemängelt ihre Oma alles Fremde. Was dazu führt das ihre Schwester und sie bloß ganz heimlich einen Fernseher und Computer und so haben.
     
  5. Samanta

    Samanta Leseratte

    Formular:
    Name, Nachname: Alechandro Vernandez
    Alter: 20 Jahre
    Aussehen: Schwarz. Seine Augen sind schwarz. Nichts auffälliges, außergewöhnliches. Einfach nur Schwarz. Seine Haare ebenfalls schwarz, schwarz wie die Nacht, wie es so schön im Sprichwort heißt, fallen ihm leicht gewellt bis zu den Schultern und rahmen sein markantes Gesicht ein. Seine Haut ist von der Sonne und seiner Abstammung wegen ebenmäßig gebräunt. Eine Bräune, um die ihn jeder "Weiße" sicher beneiden würde. Seine Figur - zäh und muskulös - lässt sich auf seine Lebensbedingungen zurückführen, die später nocheinmal genauer belichtet wird. Er ist groß, sehr groß, wenn man seiner Familie glauben schenken sollte, die alle eher gedrungen sind. Seine weichen, geschwungenen und leicht weiblich wirkenden Lippen und die mittellange, ebenmäßige Nase hat er seiner Mutter zu verdanken. Beides verleiht ihm einen weiblichen Ausdruck, der jedoch durch seine markanten Wangenknochen wieder wett gemacht wird. Alles in allem könnte man ihn als durchaus hübsch bezeichnen, wären da nicht sein "schmutziges" Aussehen und seine oftmals zerissenen Kleidungsstücke. Meist trägt er nur eine Hose, da die Familie mit Stoff sparen muss. Schuhe trägt er fast nie und wenn, dann nur zu ganz besonderen Anlässen.
    Charakter: Alechandro ist verschlossen, verschlossen wie ein Buch mit sieben Siegeln und nocheinmal sieben Schlössern. Er lässt niemanden an sich heran und streift oft durch die Straßen seiner Heimat, jedenfalls durch die, die ihm nicht verwehrt sind. Er verspürt immer öfter großen Hass auf die "Reichen und Schönen", die er verachtet, weil sie in ihrem Reichtum schwelgen, während um ihn herum Menschen sterben, weil sie nicht genügend zu essen haben oder Todkrank sind und die nötige Medizin nicht vorhanden ist, obwohl es so einfach wäre das ganze zu beschaffen. Trotz allem ist er ein Kämpfer, schon seit seiner Geburt und gibt niemals auf. Eines Tages, so macht er sich immer wieder Mut, wird er es zu etwas bringen. Eines Tages wird es den Zaun zwischen arm und reich nicht mehr geben und alle werden das gleiche verdienen. Politisch steht er auf Seiten des Kommunismus, über den er durch Zufall in einem Buch gelesen hat. Die Vorstellung, dass alle für die Gemeinschaft arbeiten und niemand nur für seinen Profit, gefällt ihm außerordentlich gut. Lesen und Schreiben brachte er sich selbst, mit Hilfe seines älteren Bruders bei, der noch die Möglichkeit hatte auf eine Schule zu gehen. Er ist meist abweisend und scheint keine Gefühle zu besitzen. Doch er war nicht immer so. Als seine Eltern noch lebten, war er freundlich und aufgeschlossen. Er verspürte zwar auch damals schon Abneigung gegen die reiche Schicht, jedoch verstärkte sich diese Abneigung erst nach dem Tod seiner Eltern zum richtigen Hass. Sein Leitspruch "Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen. Die Wurzel für den Menschen ist aber der Mensch selbst." ist ein Ausspruch Karl Marx's, der ebenfalls ein großer Verfechter des Kommunismus war.
    Herkunft: Alechandro lebt seit seiner Geburt in Mexiko, La Zona im Viertel der "Armen und Kriminellen". Er stammt von einer mexikanischen Mutter und einem spanischen Vater ab und ist stolz auf seine "gemischte" Herkunft. Während seiner Geburt kam es zu Komplikationen und beinahe hätte der kleine Alechandro niemals das Licht der Welt erblickt. Seit er von der Tragik seiner Geburt weiß, glaubt er immer fester daran, dass er ein Überlebenskünstler ist und seinen Weg machen wird.
    Sonstiges: Alechandro macht dem Ruf des Viertels alle Ehren. Er stiehlt, betrügt, raubt und tötet, wenn es unbedingt sein muss. Seine Vorlieben für Messer und allerlei spitzen Gegenstände, machen ihn zu einem gewieften Verbrecher. Bis jetzt wurde er noch nicht erwischt, wird aber wegen unzähligen Verbrechen gesucht. Seiner Fähigkeit sich "unsichtbar" zu machen, d.h. mit den "Schatten zu verschwimmen", verdankt er, dass er schon mehrmals knapp davon gekommen ist.
     
  6. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Formular:
    Name, Nachname: Amely-Sophie ( genannt Amy) Walters

    Alter: 19

    Aussehen: Amy hat lange blonde Haare, die ihr in weichen Korkenziherlocken, die natürlich sind, um die Schultern fallen. Ihre Mutter hatte schon immer für Amys perfekte Haare gesorgt. Nun reichen ihr die schönen Locken bis ein wenig über das Schulterblatt. Sie ist als einzige perfekt sonnengebräunt. Sie hat wunderschöne blaue Augen, was zu den wenigen Dingen gehört, die ihre Mutter nicht beeinflusst hat. Sie hat eine makellose Haut und braucht sich fast gar nicht schminken. Meistens trägt sie ein wenig Wimperntusche auf ihre langen Wimpern auf und fertig. Sie ist schlank, aber schön schlank, nicht magersüchtig. Sie trägt immer aktuelle Sachen und diese meist von den angesagten Designermarken.

    Charakter: Amy ist verwöhnt. Das lässt sie sich jedoch nicht oft anmerken. Sie ist stets aufmerksam und bekommt beinahe alles mit, was um sie herum geschieht. Sie ist meist freundlich, lässt aber gerne ihr arrogante Seite raushängen, wenn man sie nicht kennt. Sie ist stets hilfsbereit und will für alle nur das Beste. Es sei denn, sie mag die Person nicht. Amy handelt immer nach dem ersten Eindruck, den sie von einer Person hat. Mag sie die Person nicht, auf den ersten Blick, dann lässt sie nicht mit sich verhandeln.
    Mag sie jemanden, kann sie fast schon aufdringlich werden zu einer Freundschaft oder mehr, da sie die Liebe und Zuneigung und Geborgenheit sucht, die sie von ihrer Mutter nicht bekommen hat und auch nicht bekommt und gar nicht erst bekommen wird.

    Herkunft: Amy Großmutter kommt aus Dänemark und ihr Großvater aus Amerika. Daher wohnt sie in Mexiko. Ihre Mutter ist weiß und ihr Vater auch. Jedoch hat ihr Vater leichte indianische Züge. So hat Amy, manchmal zum Glück, manchmal als Leid, den größten Teil ihres Aussehens von ihrer Mutter geerbt. Ihre Mutter ist Star-Anwältin und ihr Vater eine Aktienfirma im Süden der Stadt. Daher ist Amy nicht wenig beschenkt, was das Geld angeht.

    Sonstiges: Amy hat ihr "Abitur" mit einer 1 vor dem Komma abgeschlossen und will nun Lehramt und Pädagogik studieren. Mit ihren Plänen Grundschullehrerin zu werden, ist ihre Mutter einverstanden. Aber nur im "Reichen-Viertel".
    Amy hat einen Hund: Bruno, ein blonder Labradorrüde.
    Sie hat mit ihren 19 Jahren auch ein eigenes Auto und zwar eine Mercedes-A-Klasse in dunkelblau.
     
  7. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Da hat wohl jemand die Regeln nicht gelesen... Ich schmeiße echt ungern jemanden raus, Leute...

    Formular:
    Name, Nachname: Ricardo "Rico" Marquez
    Alter: 19
    Aussehen: Rico ist durchschnittlich groß und zwar von athletischer, aber auch sehr hagerer Statur: Die Muskelstränge in seinen Armen und Beinen etwa sieht man nicht unbedingt deshalb so gut, weil sie so kräftig sind, sondern weil da sonst nicht viel ist außer Haut und Knochen. Die markanten Wangenknochen, für viele ein Zeichen von Männlichkeit, fallen nur deshalb so sehr auf, weil er hohlwangig und ausgemergelt ist. Sein Lächeln ist ungewöhnlich klar und strahlend für seine Lebensbedingungen - Aber wer bekommt das schonmal zu sehen? Er pflegt einen ernsten bis herrischen Ausdruck, der keinen Widerspruch duldet. Rico hat glanzloses, nachtschwarzes Haar, das ihm in leichten Wellen und immer irgendwie wirr und nicht zu bändigen bis über die Ohren reicht. Seine Augen sind von einem sanften Dunkelblau, das so gar nicht zu dem sonst eher ruppigen Typen passt. Sie wirken wie zwei makellose, tiefe Seen - Deren Grund zwar manchmal durchschimmert und erahnen lässt, welche Schätze sie noch bergen, die in der Regel jedoch nur das eigene Spiegelbild zurückwerfen.
    Ricos privates Heiligtum ist eine abgegriffene goldene Aztekenmünze, die er an einem Lederband um den Hals trägt. Er hat keine Ahnung, ob sie echt ist. Aber das spielt für ihn auch keine Rolle. Fass sie an und du wirst deines Lebens nicht mehr froh.
    Charakter: Rico ist ein verbissener, leicht exzentrischer junger Mann mit einer ziemlich herrischen Ader. Hinter dem dicken Fell, das er sich im Laufe der Jahre zugelegt hat, steckt irgendwo der berühmt-berüchtigte "weiche Kern", aber nein, den lässt er für gewöhnlich nie die Oberhand gewinnen. Rico kommandiert gerne herum, macht sich selbst zum "Oberhaupt", prahlt damit, Verantwortungen zu übernehmen, gefällt sich selbst in der Beschützer-Rolle und hat letztendlich doch schon mehr als einmal die, die ihm vertraut und auf ihn gehofft haben, hängen gelassen. Er ist stets ganz vorne dabei, wenn es um waghalsige Aktionen geht, Einbrüche, Diebstähle - Und das nicht des Materiellen wegen, nicht um Erworbenes gegen Lebensmittel einzutauschen; das meiste schmeißt er nah dem Raub sogar weg. Was Rico braucht, ist der Kick, das Adrenalin, das Herzflattern, wenn er beinahe erwischt wird, und die Bewunderung anderer, wenn er es nicht wurde. Vielleicht ist es das. Ganz allgemein. Das, worum er kämpft - Die Bewunderung. Die Aufmerksamkeit. Denn wenn es eines gibt, das Rico hasst, ja, sogar fürchtet, dann ist es das Alleinsein.
    Herkunft: Rico selbst ist zu jung, um sich an eine Zeit ohne die Mauer zu erinnern. Seine Familie aber lebte schon immer in Mexiko City und wenn man Erzählungen seiner mitlerweile verstorbenen Großmutter Glauben schenken kann, war vor seiner Zeit einmal ein kleiner Laden im Familienbesitz, der ein solides Leben versicherte. Eines Nachts wurde er von Randalierern geplündert und abgebrannt, Hilfe zum Wiederaufbau gab es keine vom Staat. Wie so viele Familien verarmten sie daraufhin immer mehr.
    Ricos Mutter starb an einer Infektionskrankheit, als er 14 war. Kein Jahr später beging sein Vater Selbstmord.
    Sonstiges: Rico ist der Cousin von Cayden und Kendra
     
  8. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Formular:
    Name, Nachname:
    Cayden D´Artigo
    Alter: 18
    Aussehen: Cayden ist von einer mittleren Statur da er viel unterwegs ist und hart arbeiten muss ist er ein eher sportlicher Typ. Doch so doll bemuskelt ist er wohl auch wieder nicht..das meiste an Energie die er durch Nahrung erhält sind wohl eher für was anderes zu nutze. Cayden hat blondes Haar das wie das seiner Schwester jedoch in der Sonne schon etwas golden glänzt..in der hinsicht kommt er seinem Vater mit den schwarzen Haaren überhaupt nicht nahe. Sein Gesicht ist eigentlich nichts besonderes...hohe Wangenknochen, Dreitage bart auf dem Kinn. Von seiner linken Schläfe bis etwa auf seine wange prangt eine Narbe. Siue ist kaum zu erkennen,doch ist er einmal wütend wird sie leicht rötlich. Doch seine Augen sind in vielerlei hinsicht besonders...Sie strahlen eine Freude aus die wohl jeden anstecken müssen. Selbst wenn er mal traurig ist strahlen sie. Seine Augen sind im eigentlichen Sinne braun..hell aber noch immer Braun. Doch sein rechtes Auge ist durchzogen von einem grünen Fleck um den herum sich kleine grün-goldene Flecken tummeln. Sein Haar trägt Cayden zusammengebunden in einem Pferdeschwanz, wenn er es jedoch einmal offen trägt fällt es ihm bis etwa in die Gegend in der der bauchnabel ist. Seine Handgelenke zieren verschiedenste Armbänder...die er entweder gefunden oder selbstgemacht hat.
    Charakter: Cayden ist in viellerlei Hinsicht das komplette Gegenteil seines Cousins. Er strahlt eine Energie und Lebensfreude aus..ein typischer Optimist eben oder spielt er diese Rolle nur um seiner Schwester ein guter Bruder zu sein? Dennoch lässte r sich selten die Laune verderben und gewinnt jeder Situation noch etwas gutes ab. Freundschaft, Familie, Solidarität und Hilfsbereitschaft sind ihm wichtig. Auf cayden kann man sich eben verlassen. Auch er liebt das Abenteuer...Oft begleitet er Rico auf Raubzügen auch wenn er nur stiehlt um daraus einen nutzen zu ziehen...Auf einem dieser raubzüge zog er sich auch die narbe zu...Fensterglas ist gefährlich das lernte er schnell.
    Herkunft: Cayden hatte nie eine richtige Familie..jedenfalls kann er sich noch kaum daran erinnern..als seine Mutter starb war er sieben...die Schwester die sie ihm hinterlassen hatte war kaum ein Jahr alt. Ab da an musste er sich darum kümmern das sie zu essen hatten,sein vater half mit keine Frage aber die kleine machte er Verantwortlich für den Tod seiner Frau.Nur ein oder zwei Jahre später ging er daran zu Grunde. Ab da lebte Cayden mit Kendra zusammen bei Ricos Familie seit dem er 13 ist leben die beiden mal hier mal dort selten länger an einem Ort
    Sonstiges: Cousin von Rico




    Formular:
    Name, Nachname:
    Kendra D´Artigo
    Alter: 12
    Aussehen: Leicht lockige Haare die blond scheinen in der Sonne jedoch wie Gold anfangen zu glänzen. Ihr Gestalt ist wie nicht anders zu erwarten dünn, von kleiner Gestalt. Auf ihrer Brust fängt an etwas zu wachsen. Ihr Gesicht hat die selben markanten Wangenknochen wie auch Cayden zudem ist sie auch noch etwas ausgemergelt. Sie sieht zumindest nicht vollkommen dürr aus...nein sie hat an Armen und Beinen sogar ein paar Muskeln. Ihre Rehbraunen Augen blicken noch mit einer Unschuld in die Welt die ihres gleichen sucht.
    Charakter: Sie ist ihrem Bruder sehr ähnlich und die beiden besitzen ein sehr gutes Verhalten. Doch sie ist gerade in den Anfängen der Pupertät weis nicht recht was mit ihrem Körper geschieht..mal fühlt sie sich glücklich dannn wieder unendlich traurig. Sie hasst sich manchmal für ihre Gefühlsausbrüche und wünscht sich weibliche Unterstützung..so gern sie ihren Bruder hat so wünscht sie sich nichts sehnlicher als einen Mutterersatz. Jemand der ihr helfen kann zu verstehen! Sie ist eine der großen bewunderer Rico´s...egal was er tut sioe findet es toll..Mal ganz davon abgesehen das sie auch ihrem Bruder nacheifert..sein wie die beiden das wollte sie schon immer. Trotz ihrer Situation hat sich Kendra ihren Humor stets bewahrt...
    Herkunft: Selbe wie bei Cayden
    Sonstiges: da auch ^-^
     
  9. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Ich freue mich, dass ihr alle mitmacht! :)
    Wir haben bisher folgende Mitspieler:

    NorwegeerStar - Nayeli, ♀, 18, Reich
    Behave - Vincent, ♂, 28, Reich
    IceLandGirl - Alechandro, ♂, 20, Arm
    Varien - Amy, ♀, 19, Reich
    Magena - Cayden, ♂, 18, Arm
    Magena - Kendra, ♀, 12, Arm
    Loulou - Alexej, ♂, 23, Reich
    Friese - Juana, ♀, 16, Arm
    Leaenna - Rico, ♂, 19, Arm

    Weitere Anmeldungen sind immernoch erlaubt und erwünscht! :)

    Das RS ist jetzt offiziell eröffnet.
     
  10. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Ein lautes Hämmern an meine Tür lies mich wach werden. Boah, wer ist das und was will der? fragte ich mich genervt. Ich schob meine Schlafbrille hoch und stand auf. Ich streckte mich und mein Rücken knackte. Ich ging zur Tür und schloss auf. Und da stand: Meine kleine nervige Schwester Alice. "Alice, was willst du?" fragte ich sie genervt. "Oha. Schon mal in den Spiegel geguckt?" war die Antwort. "Wieso? Ach egal, was willst du jetzt?" "Deinen silbernen Gürtel." "Hä?" "Ja mein Gott ich will ihn mir ausleihen!" "Nö!" Ich knallte die Tür zu und schloss wieder ab. Dann ging ich in mein Bad und schaute in den Spiegel. Oh ja ich musste meine Augenringe überschminken. Das tat ich auch und nach 10 Minuten waren mein Make-Up und meine Haare fertig. Ich ging zu meinem großen Kleiderschrank und schaute rein. Dann sah ich aus dem Fenster und entschied mich für das schwarze OUI Kleid und die neuen Ballerinas von Paul Green.
    Ich packte meine Tasche für die Uni und ging in die Küche. Dort wurde ich erfreut von Bruno begrüßt. Ich füllte ihm Futter ein und als ich mich wieder aufrichtete sagte eine kalte Stimme: "Guten Morgen, Schatz." Ich drehte mich um und sah in das ausdruckslose Gesicht meiner Mutter. Sie küsste mich auf die Stirn, doch ihre Botox-verspritzten Gesichtszüge blieben kalt.
    Ich drehte mich weg und machte mir ein Toast. Das aß ich und putzte mir dann meine Zähne. Ich lies Bruno kurz raus und stieg dann in meinen Mercedes.
    Ich startete den Motor und fuhr los.
    Endlich weg von hier...
     
  11. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Es war ein glühender Tag. Einer von vielen - Der Sommer hatte seine glühenden Tentakel erneut erbarmungslos über Mexiko ausgestreckt.
    Schon als ich aufwachte, war es so heiß, dass mir die dunklen Locken schweißnass in der Stirn klebten. Die Luft in dem kleinen Raum stand so schwer und drückend, dass ich sie vermutlich mit einem Messer hätte zerschneiden können. Mit einem unterdrückten Stöhnen trat ich die dünne Decke über meiner Hüfte weg, rappelte mich von meiner Matratze auf und fuhr mir mit den Fingern von hinten nach vorne durchs Haar, worauf die wirren Strähnen nur noch mehr nach allen Seiten abstanden. Mit einem trockenen Husten - Ich selbst hörte es schon kaum noch, schleppte es schon seit Monaten mit mir herum - tappte ich, nur in der kurzen Hose, die ich zum Schlafen trug, zum Fenster, zog im Vorbeigehen Cayden die Decke weg. "Ey, Rapunzel, steh auf" murmelte ich, hustete erneut, riss das Fenster auf; viel Unterschied machte es nicht, denn auch draußen regte sich kaum ein Wind. Der Himmel war flimmernd und wolkenlos. Ich kratzte mich an der Brust, meine Finger streiften die Kette, kurz umschloss ich sie, strich ganz unbewusst mit dem Daumen über die Prägung der Münze, die mitlerweile von ebenjener Angewohnheit schon so abgegriffen war, dass man kaum noch etwas von dem Muster erkennen konnte. Dann durchquerte ich das Zimmer erneut bis ich an der Tür war, warf einen Blick in die Regentonne, in der das Wasser aufgefangen wurde, und konnte ein Seufzen nicht unterdrücken, als ich sah, wie wenig nur noch darin war. Vielleicht hatten wir Glück und es würde am Abend gewittern; das wäre nicht ungewöhnlich bei diesem schwülen Wetter. Andererseits hatte ich das die letzten drei Tage auch schon gedacht. Ich beugte mich herunter, tauchte die Hand in das lauwarme Wasser, wusch mir flüchtig das Gesicht, rieb die Müdigkeit aus meinen Augen. "Hey, Cayden, aufsteh'n sollst du, hörst du schlecht?" wiederholte ich murrend, ehe ich mich nach meinem Cousin, der mir so unähnlich war, umsah. Mein Blick streifte auch Kendra, aber die würde ich nicht wecken. Je mehr sie schlief, desto weniger musste sie von dieser ungnädigen, unfairen Welt mitbekommen. Manchmal wünschte ich, ich hätte als Kind mehr "geschlafen". Öfter die Augen zugehabt. Weniger sehen müssen.
     
  12. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Cayden
    Die Hitze des Tages war schon am frühen Morgen deutlich zu spüren. Ich wälzte mich auf meiner Liege herum..nun gut sie bestand im eigetlichen Sinne nur aus einem Stroh ähnlichem Material. Es war leitlich bequem jedoch um längen besser als auf dem nackten Boden zu schlafen. Die einzige von uns dreien die eine Matraze(?) hatte war Kendra. Auf einem der letzten Raubzüge hatte sie Rico für sie mitgebracht...eines der wenigen Dinge die er nicht hatte weggeschmissen. Vielleicht war sie ihm doch wichtiger als er sich selbst und gerade auch mir glauben lassen wollte. ich öffnete etwas verschlafen meine Augen. Richtete mich langsam auf. "Bin ja schon wach" murmelte ich auch um Kendra nicht zu wecken die noch immer fest die Augen geschlossen hatte...glaubte ich zumindest denn ihr Kopf lag im Schatten. Relativ schnell war ich auf den Beinen. Da die Tonne beinahe leer war verzichtete ich auf die morgendliche Katzenwäsche zog mir eines meiner wenigen T-Shirts an. Drehte mich schließlich zu Rico um..."Steht irgendwas besonderes auf dem Plan?"
     
  13. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Rico

    Ich schüttelte den Kopf, während ich mir ein Shirt über den Kopf zog und in eine Hose schlüpfte. "Überleben" murrte ich. Es sollte ein Scherz sein, allerdings war ich mir nicht sicher, ob er ankam. Die meisten Leute nahmen zu ernst, was ich sagte. Und ich hatte wirkllich keine Ahnung, warum. Vielleicht, weil ich mich nicht mit unnötigem Kleinkram wie Lachen oder Augenzwinkern aufhielt. Oder weil Ironie Intelligenz beim Empfänger vorraussetzte, die die wenigsten besaßen. Wie gut, dass Cayden zum einen nicht dumm war und mich zum anderen schon eine Weile kannte. "Wir haben nichts mehr zu Essen im Haus." stellte ich fest, kramte in meinen Hosentaschen, fand zwei Münzen und einige Fusseln, zog einen kleinen Pappkarton aus einer Nische hervor und lugte hinein, fischte zwei weitere Münzen heraus, nur um dann hinzuzufügen: "Und pleite sind wir auch fast." Welch Seltenheit. "Muss heut Abend wohl arbeiten geh'n." Ich vermied das Wort "Stehlen" Kendra wegen. Sie war kein kleines Kind mehr und wahrscheinlich wusste sie sowieso schon lange, wie der Hase lief. Aber es gab mir ein besseres Gefühl, in ihrer Gesellschaft Heile Welt zu spielen. So viel Egoismus erlaubte ich mir.
    "Was soll's. Ich geh' Frühstück holen." Geldmangel hin oder her. Ich würde meine "Schützlinge" nicht verhungern lassen.
     
  14. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    So wie jeden Morgen unter der Woche musste ich durch die "Pennersiedlung" wie meine Schwester sie nannte durch. Denn die Uni in den Sicherheitstrakt zu bauen, dafür gab es dann doch kein Geld mehr. Ja, es gab eine Uni in dem Trakt. Aber nur für Jura und Wirtschaft. Und da ich ja Pädagogik und Sozialismus studierte musste ich durch die Siedlung, da ich sonst einen riesigen Umweg fahren müsste und das Sprit und Zeit kosten würde. Kurz bevor ich an der Siedlung ankam, setzte ich mir meine Sonnenbrille auf und fuhr die Scheiben hoch.
    Dann fuhr ich langsamer als auf dem vorigen Teil des Weges durch die Siedlung.
    Sie erschien mir wie jeden Morgen gar nicht enden zu wollen.
     
  15. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Kendra
    Ich richtete mich auf schenkte Rico noch ein "Morgen und tschüss" Musste jedoch einen leicht zornigen Unterton unterdrücken ob es mir nun gelang war eine andere Frage. Warum wurde ich denn von beiden so in Watte gepackt? Dachten sie etwa das ich nicht wusste das sie stahlen? Gut Cayden ging oft doch mal arbeiten,aber in letzter Zeit seltener....



    Cayden
    Ich kramte auch in meiner Hosentasche...Sand,ein Stück Schnur und eines meiner kaputten Armbänder...tarurig darum aber nungut nicht zu ändern. "Morgen Kendra...." Ich blickte mich um...es war *sauber* doch es lohnte sich kaum da ja der Wind sowieso den ganzen Sand wieder hinein bringen würde. Eines Tages würden wir vielleicht ein besseres Leben haben..wie oft erzählte ich Kendra davon wie wichtig Träume waren und die Hoffnung sie einmal wahr werden zu lassen...Aber in der sogenannten Nahrungskette waren wir jedoch sehr weit unten,sodass dies wohl auf ewig ein Traum bleiben würde...
     
  16. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Erleichtert erreichte ich das Ende der Siedlung. Jetzt musste ich noch 10 Meilen den Highway entlang fahren, dann war ich bei der Uni. Ich hatte heute wohl einen echten Glückstag. Im Sinne meiner Hater. Ich steckte im Stau fest. Und dann hatte ich dazu noch keinen Empfang. Nach einer halben Stunde löste sich der Stau auf und ich kam insgesamt eine ganze Stunde zu spät. Zum Glück begann die heutige Klausur erst in der dritten Stunde. Ich ging zum Büro um zu erklären, warum ich so spät war und huschte dann schnell in den Hörsaal für Pädagogik. Dort sprach eine Lehrerin der Grundschule im "Pennerviertel". Gebannt hörte ich zu.
     
  17. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Formular:
    Name, Nachname: Alexej Morosow

    Alter: 23 Jahre

    Aussehen: Alexej hat markante Gesichtszüge und breite Schultern. Sein Haar ist schwarz und kurz geschnitten. Seine Wangenknochen sind hoch und er hat eine recht kleine Stupsnase. Zudem ist er recht groß und hat einen ständig ernsten Gesichtsausdruck drauf. Doch unter der perfekten Fassade von Designerklamotten steckt ein ganz anderer Mensch. Dieser Mensch ist sportlich gebaut, muskulös und tätowiert. Wohl der Grund, weshalb man ihn selbst im Sommer niemals ohne Anzugshose und zumindest einem weißen, langärmligen Hemd und Krawatte sieht, denn es ist kaum mehr eine freie Stelle, auf die noch mehr Tinte passen würde, was gar nicht in sein perfektes und ordentliches Erscheinungsbild passt. Für seinen sportlichen Körper, der selbst unter dem Anzug nicht verborgen wird, trainiert er viel. Alexejs Augen sind im krassen Kontrast zu seinen schwarzen Haaren eisblau, und wenn sie einen mit kalten, durchbohrenden Blicken fixieren, wird einem schnell recht mulmig zu Mute. Seine Haut ist blass, trotz der heißen Sonne New Mexicos.

    Charakter: Wenn man ihn so sieht, könnte man meinen, dass dieser Typ noch nie gelacht hat und dass er sich wohl einen Muskel zerren würde, wenn er auch nur ein Lächeln zu Stande brächte. Allerdings stimmt das nicht so ganz, denn wenn sein Vater "Besuch" bekommt, ist er der perfekt erzogene Musterjunge, mit einem ständig freundlichem Lächeln. Er macht nur wenn er will und erledigt dann jedoch alles gewissenhaft, zügig und souverän. Er hat nie gelernt, sich einzufügen und anzupassen. Durch sein äußeres Erscheinungsbild fällt er selbst in der Masse auf und im Dunklen möchte man ihm wohl nicht begegnen. Dem Aussehen macht sein Charakter alle Ehre, vor allem, wenn er zu viel getrunken hat. Im Studium ist er ehrgeizig und nahezu perfekt, wie schon auf der Schule. Sein Vater lehrte ihm, dass man(n) alles haben konnte und er es sich nur zu nehmen brauchte. Dass man ihm zu gehorchen hatte und sich seinem Willen fügen müsse.
    Alles in einem widerspricht sich sein Charakter in sich selbst. Nach außen der perfekte, intelligente Student, im nächsten Moment sprach man mit dem rechthaberischen und ignoranten Russen, der stets an sich denkt-und nur an sich.
    Er hat gelernt, seine Gefühle zu unterdrücken und allen so gut vorzuspielen, was er war-oder auch nicht-dass er es schon selbst glaubte.

    Herkunft: Sein Vater ist ein reicher Geschäftsmann aus Russland, der mit Öl Geld gemacht hat-viel Geld. Seine Mutter ist verstorben, Geschwister hat er keine. Nun lebt er in dem reichen Teil New Mexicos, in dem großen Anwesen mit seinem Vater und ein paar russischen Dienstmädchen.

    Sonstiges: //
     
  18. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Nayeli

    Der Himmel versprach einen weiteren, warm klebrigen Tag, das Thermometer an der Wand wollte mir das selbe erzählen und noch bevor ich die Stimme meiner Mutter vernahm, wollte ich aus dem Fenster springen und in die Antarktis auswandern. Jeder Ort, wäre er nicht so warm wie Mexiko, wäre mir als Wahlheimat recht. "Nayeli, Aufstehen, frühstücken!" Kein 'Guten Morgen', kein 'liebevolles ans Bett treten und mich wecken', nein, es wird durch geschlossene Türen gerufen. Und da ich schon wach war und so wenig Zeit wie möglich verschwenden wollte, schnappte ich mir einfach irgendetwas aus dem Schrank und sprang erst einmal unter eine erfrischende Dusche. Nicht, dass es in dem vollklimatisierten Haus jemals wärmer als 20° C wurde, aber es war doch sehr angenehm das Wasser auf der Haut zu spüren.
    "Wir sind arbeiten, benimm' dich und sei um acht wieder Zuhause." Ich würde ihnen sogar meine Seele versprechen, wenn sie mich dann nur machen ließen, weshalb ich, wie jeden Morgen, alles abnickte, meinen Vater nur von hinten zu sehen bekam und meine Mutter nach ihren Auflagen nur ein kurzes 'Tschüss' in das weiße Zimmer warf.
    Dann war ich endlich, endlich alleine - und konnte das erste Mal an diesem Morgen durchatmen, schaufelte im Anschluss mein Frühstück in mich rein und überlegte dann, was ich zur Schule alles bräuchte..
     
  19. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Alexej
    Das schrille Klingeln meines Weckers riss mich aus dem Schlaf. Ich machte ihn mit noch geschlossenen Augen aus und rieb mir mit der Hand über mein Gesicht, ehe ich die dünne Decke weg schlug und mich aus dem Bett schälte. Wie jeden Morgen hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, die mir bei einem kurzen Blick auf den Wecker jedoch sofort vergingen. Zügig ging ich ins Bad und sah in den Spiegel. Vor mir stand ein verschlafener, junger Mann mit strubbeligen Haaren und weißer Haut-zumindest da, wo noch 'normale' Haut war. Ich seufzte und ging unter die Dusche. Das kalte Wasser weckte mich etwas unsanft und in meinem Zimmer hörte ich eines der Hausmädchen das Bett machen. Ich duschte schnell zu Ende und trocknete mich ab, ehe ich, mit Boxershorts bekleidet in mein Zimmer ging und meine Anziehsachen vom Stuhl nahm. Gähnend schlüpfte ich in die dunkle Jeans und zog mein weißes Hemd an. Dann noch meine Schuhe und wieder zurück ins Bad, wo ich meine schwarzen Haare trocknete und stylte. Allerdings gab es kaum etwas zu stylen, da mein Haar sehr kurz geschnitten war. Erneuert warf ich einen Blick in den Spiegel und war schon sehr viel zufriedener. Mit-wie fast immer-ernster Miene verließ ich das Bad. Das Hausmädchen hatte inzwischen mein Zimmer in Ordnung gebracht und drückte mir eine Tasse Kaffee in die Hand, die ich trank, während ich aus dem Fenster sah. Es war schon wieder ein heißer Morgen und ich rollte mit den Augen. Dann stellte ich die Tasse achtlos bei Seite und verließ mit meiner Tasche das Zimmer.
    Ich durchquerte die langen, dunklen Flure und kam am Esszimmer vorbei, in dem mein Vater an dem langen Tisch saß, Zeitung las, auf dem Laptop rumhackte und den Kaffee trank. Wie er das alles auf einmal machte konnte ich mir nicht erklären, aber eigentlich war es mir auch egal. "Morgen Vater." Ich blieb in der Tür stehen. "Morgen Alexej.", kam es hinter der Zeitung hervor. "Hast du gut geschlafen?" - "Ja Vater, und du?" Jeden Morgen ging das so und im Grunde genommen war es uns beiden egal, wie der andere geschlafen hatte. "Ich ebenfalls. Nur das Wetter.." Ich nickte zustimmend und verabschiedete mich. Gespräche über das Wetter konnte ich grade nicht gebrauchen. Ich durchquerte die Eingangshalle und verließ das Wohnhaus. Ein Schwall heißer Luft schlug mir entgegen und ich zog die Augenbrauen zusammen. Mein Bugatti Veyron, auch das Leben in Reichtum hatte seine Vorzüge, stand bereits mit laufendem Motor da. Ich nahm den Schlüssel engegen und schmiss meine Tasche auf den Beifahrersitz. Dann schnallte ich mich an und fuhr los. Außerhalb der Mauer, und wirklich weit außerhalb, studierte ich Mathe und Quantenphysik. Etwas genervt wie immer durchquerte ich das ‚Drecksloch‘, wie Vater zu sagen pflegte und fuhr auf den Highway. Ich war etwas spät dran, aber wenn ich halbwegs freie Bahn hatte, war das egal. Also gab ich Gas, was auch eine ganze Weile gut ging. Dann sah ich, trotz der flimmernden Hitze auf der Straße, wie sich das Ende eines Staus vor mir auftat. Wieder rollte ich die Augen und bremste scharf. Als sich der Stau endlich auflöste fuhr ich wieder schneller und parkte bald an der Uni. Ich stieg aus und nahm dabei meine Tasche vom Beifahrersitz. Mit großen Schritten ging ich auf das Gebäude zu. Ich bahnte mir meinen Weg durch das Gedränge und ließ mich im Höhrsaal auf einen freien Platz fallen. Dann packte ich meinen Laptop aus und wartete, dass der Dozent mit der Vorlesung begann.
     
  20. Varien

    Varien Bon Jovi.

    Amely (Amy)

    Die Frau hatte wirklich interessante Sachen erzählt und nachdenklich verlies ich den Härsaal Richtung Cafeteria. Beinahe stieß ich mit der Oberzicke zusammen, wich jedoch rechtezeitig aus. Ich kaufte mir einen Kakao und ein Crossaint. Ich lies mich auf eine leere Bank im Innenhof fallen und trank und aß, während ich mich noch mal über mein Sozialismusbuch beugte.
    Dann rannte ich, 2 Minuten zu spät in den Klausurraum und bekam schon mal eine halbe Stunde "Nachsitzen" aufgebrummt.
    Missmutig machte ich mich an die Klausur, welche überraschend einfach war.
     

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