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[RS] Human Effort

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Ionia, 16 Nov. 2016.

  1. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Human Effort
    Laut der Regierung sind Menschenversuche nicht erlaubt, vor allem nicht an Kindern, doch hinter den Kulissen spielt sich etwas ganz anderes am. Die Psychiatrie "Psychology of Humans" wurde der Auftrag gegeben mehr über die psychischen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen herauszufinden, egal was dazu notwendig sei. Jegliche Außenstehende dürfen nicht in Kenntnis gesetzt werden und so nimmt das ganze seinen Lauf.


    Also, ihr spielt eines der Kinder bzw. Jugendlichen an dem Versuche und Experimente durchgeführt werden. In eurer Freizeit dürft ihr euch auf dem Gelände der Psychiatrie bewegen, also Gemeinschaftsraum, Garten und in eurem Zimmer. Mit der Zeit lernen sich die Charaktere kennen und vielleicht entsteht ja auch die eine oder andere Romanze, jedoch beachtet die Regeln.

    Regeln:

    1. Jeder darf nur seinen Charakter spielen
    2. Jeder hat max. 1 Charakter
    3. es wird nett und freundlich mit den Spielern umgegangen
    4. jeder Charakter muss eine psychische Auffälligkeit haben!
    5. es sind Figuren im Alter zwischen 12-17 erlaubt
    6. bitte bleibt ausgewogen mit Mädchen und Jungen
    7. bleibt realistisch!
    8. jeder hat Stärken und Schwächen

    Steckbrief:
    Vorname:
    Nachname:
    Geschlecht:
    Alter:
    Lebensgeschichte(kurz gehalten!):
    psychische Auffälligkeit:
    Charakter:
    Stärken:
    Schwächen:
    Aussehen:
    Sonstiges:


    Ich freue mich über jede Anmeldung! Jedoch fangen wir ab ca. 4-6 Personen mit dem RS an, weil es sonst zu viele werden.

    LG Ionia

    Ps. bei Fragen schreibt mich ruhig an :)
     
  2. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Steckbrief:
    Vorname: Ethan
    Nachname: O´Conell
    Geschlecht: männlich
    Alter: 16
    Lebensgeschichte(kurz gehalten!): Ethan ist in New York aufgewachsen, jedoch ständig umgezogen ab seinem 10 Lebensjahr und oft wurde seine jüngere Schwester Cathy ihm vorgezogen. Nach einigen emotionalen Zusammenbrüchen, Wutausbrüchen und tiefen Depressionen schickten seine Eltern ihn nun in die Psychiatrie.
    psychische Auffälligkeit: Borderline Syndrom
    Charakter: launisch, widerspenstig, stur, frech, respektlos, still, zurückhaltend
    Stärken: zeichnen, Sport
    Schwächen: seine Kontrolllosigkeit, mit Menschen umgehen, lesen
    Aussehen: Ethan ist ca. 1,90m groß, ziemlich breit gebaut und hat viele Narben, keiner weiß woher diese genau stammen. Er hat zausige dunkelbraune Haare, die oft ungemacht wirken und nicht gestylt.Ethan hat extrem dunkelblaue Augen, welche gegenüber seinen Haaren nicht wirklich herausstechen.
    Sonstiges:/
     
  3. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Steckbrief:
    Vorname: Valerie
    Nachname: Wincox
    Geschlecht: Weiblich
    Alter: 15
    Lebensgeschichte(kurz gehalten!): Val ist in Brooklyn aufgewachsen, nicht gerade im Reichenviertel aber dennoch knauserte ihre Mutter mit jedem Penny. Ihr Vater war öfters über Jahre im Knast, nichts großes. Fahren ohne Fahrerlaubnis und einmal unschuldig, wo man gegen ihn allerdings keine Beweise gefunden hatte. So musste klein Val immer die Probleme der Eltern lösen und auch in der Schule ist sie nicht aufmerksam und beschäftigt sich mit ihren Problem. Aber auch Mobbing hat sie hinter sich.
    psychische Auffälligkeit: Starke Depressionen und paranoide Züge.
    Charakter: ruhig, sehr introvertiert, lacht selten und spricht mit viel Ironie. Über ihre Probleme will sie nicht reden. Fügt sich aber den älteren.
    Stärken: Zeichnen von Landschaften, Singen
    Schwächen: sehr emotional labil, weint schnell bei zu groben verhalten ihr gegenüber
    Aussehen: Mit 1,70 nicht groß und nicht klein, ist gut bestückt und proportioniert, dabei aber schlank. Dunkelbraune Haare bis zur Brust und dunkelbraune Augen. Sie hat einen leicht dunkleren Hautton, allerdings ist sie keine Latina sondern 'weiß'.
    Sonstiges:
     
  4. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Steckbrief:
    Vorname: Gwendolyn (Gwen, Gwenni)
    Nachname: Dupont
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 16
    Lebensgeschichte(kurz gehalten!):

    Ahnen stammen aus Frankreich was man ihrem Nachnamen entnehmen kann, doch sie würde in England geboren besser gesagt in London. Sie wuchs in einer "normalen" Familie mit ihren Bruder Daniel auf der zwei Jahre älter ist als sie.


    psychische Auffälligkeit: bipolare Störung


    Charakter:
    Gwen ist ein sehr schüchternes zurückhaltendes Mädchen, dennoch hat sie große Probleme mit ihren Gefühlen neben der Pubertät leidet sie an bipolaren Störungen die sie manchmal euphorisch und manchmal depressiv machen. Der Kontakt zu anderen Menschen fällt ihr schwer, aber eine ihrer Leidenschaften ist es Menschen zu beobachten und genau zu analysieren.

    Stärken: Zeichen von Animes (inspiriert von Menschen die sie beobachtet), sehr gutes Gehör (was sie teilweise paranoid macht), beherrscht drei Sprachen (französisch, deutsch und englisch)

    Schwächen: Kontakt zu Menschen aufzubauen geschweige denn mit Ihnen reden

    Aussehen: Gwen ist ein sehr hübsches junges Mädchen von guter Figur mit Kurven (aber schlank!). Ihr Gesicht zieren Sommersprossen und ihre Giftgrünen Augen stechen immer heraus. Ihr nahezu schwarzes Haar fällt ihr wellig bis kurz über die Schulter. Sie hat meist eine Jeans, Sneaker, ein Top mit einem karierten Hemd an.

    Sonstiges: /
     
  5. Samanta

    Samanta Leseratte

    Steckbrief:
    Vorname: Peter
    Nachname: Dearing
    Geschlecht: männlich
    Alter: 17 Jahre
    Lebensgeschichte(kurz gehalten!): Peter ist zusammen mit seinen Eltern und seiner jüngeren Schwester in Queens aufgewachsen. Bereits in jungen Jahren verfügte Peter über einen sehr extrovertierten Charakter. Oft geriet er mit gleichaltrigen oder älteren Kindern aneinander, aber man machte sich keine Sorgen. Erst als er sich immer aggressiver gegenüber Kritik verhielt und gleichzeitig stets darum bemüht war die Anerkennung seiner 'Bewunderer' zu erlangen, besuchten seine Eltern - unter Zwang - mit ihm einen Psychiater aufzusuchen, der bei ihm eine narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostizierte und ihn nach erfolglosen Therapieversuchen in die Psychiatrie "Psychology of Humans" eingewiesen.
    psychische Auffälligkeit: Narzisstische Persönlichkeitsstörung
    Charakter: Peter hat nach außen hin ein übersteigertes Selbstwergefühlt, er findet sich selbst 'unwiderstehlich' andere ihn meistens eher zu abgehoben. Er ist oftmals aggressiv und kann nicht nachempfinden, wie andere ihn nicht ausstehen können. Er ist arrogant, hochnäsig und sehr von sich selbst überzeugt. Soweit zu seinem äußeren 'Auftreten'. Innerlich zweifelt er immer wieder an sich selbst, was auch der Grund ist, wieso er nach außen hin so extrovertiert erscheinen mag. Innerlich mangelt es ihm eigentlich an Selbstbewusstsein, aber das merkt man natürlich nicht.
    Stärken: intelligent, extrovertiert, Fotografie
    Schwächen: Kritikunfähig, Aggressivität, Konzentration auf das Wesentliche
    Aussehen: Peter ist mit seinen 1,87 m eher im oberen Durchschnitt und sportlich gebaut. Er hat halblange, schwarze Haare, die ihm leicht lockig bis über seine breiten Schultern fallen und dunkelgrüne Augen. Sein schmales Gesicht mit markant hervorstechenden Wangenknochen und einer geraden, langen Nase verleihen ihm ein durchaus ansehnliches Äußeres. Er trägt meistens schwarze Hosen mit unterschiedlich farbigen Hemden: mal einfarbig, mal im Karomuster. Sein 'Markenzeichen' ist ein rotes Halstuch, das er immer um den Hals trägt und niemals ablegt.
    Sonstiges:
     
  6. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Wenn sich noch ca. 1 Person anmeldet können wir gerne anfangen :)
     
    Ravenna gefällt das.
  7. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Canyon möchte noch mitmachen ;)
     
  8. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    dann sollen die beiden sich gerne noch anmelden und danach starten wir

    ALSO ALLE NEUEN ANMELDUNGEN WERDEN GELÖSCHT außer die von Canyon und NorweegerStar
     
    Zion gefällt das.
  9. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Steckbrief:
    Vorname: Leo
    Nachname: Wild
    Geschlecht: männlich
    Alter: 12 Jahre
    Lebensgeschichte: Leos erste sechs Lebensjahre waren die eines normalen Kindes. Zusammen mit seinen Eltern lebte er in einem kleinen Haus am Stadtrand und tat all das, was man in so einem Alter eben tat. Erst als er und seine Eltern Opfer eines betrunkenen LKW-Fahrers wurden und beim Zusammenstoß in einen nahen Teich geschleudert wurden, veränderte sich sein Leben drastisch. Unglaublicherweise entkam er dem sinkenden Auto, während es seine Eltern nicht schafften und erst Stunden später geborgen werden konnten. Zwei weitere Jahre Kinderheim folgten, bevor ihn seine Tante bei sich aufnahm, welche jedoch unter großen Alkoholproblemen litt, weder arbeitet oder sich um Leo kümmerte. Schläge und böse Worte wurden Normalität für ihn. Als auch seine Tante bei einem Autounfall, welchen sie allerdings selbst verursachte, starb, wurde der schwer traumatisierte Leo in die Psychiatrie eingewiesen.
    psychische Auffälligkeit: Traumafolgestörung
    Charakter: Leo ist unglaublich schreckhaft, ängstlich, unkommunikativ und unemotional und lebt vollkommen in sich zurückgezogen. Viele Dinge verdrängt er und tatsächlich kann er sich an einiges kaum bis gar nicht mehr erinnern. Dafür flüchtet er sich in Bücher, dessen Wissen er dafür wieder ins sich aufsagt. Außerdem hat Leo große Stimmungsschwankungen. Von einem Moment auf den anderen kann er voller Wut sein und sich im nächsten schon wieder ängstlich in einer Ecke verstecken. Ansonsten ist Leo jedoch sehr hilfsbereit und stets freundlich.
    Stärken: Seine Stärken sind vor allem, dass er gut Konflikte lösen kann, so lange sie ihn nicht betreffen. Außerdem ist er stets ohne Vorurteile und kann Anderen schnell ihre Fehler verzeihen. Leo liebt die Natur und Tiere und liebt es, längere Joggingrunden zu veranstalten, wo er seinen Kopf richtig frei bekommen kann.
    Schwächen: Seine Schwächen beruhen vor allem auf seinem Trauma und seinen negativen Erlebnissen. Wenn er wütend ist, dann zeigt er es auch richtig und nimmt auf nichts und niemanden mehr acht, trotz seines jungen Alters. Außerdem ist er meist sehr ungesprächig und kann nicht zeigen, wenn er jemanden oder etwas mag.
    Aussehen: Leo ist für sein Alter normal groß, wächst aber sehr rasant und wird später bestimmt über 1.90m. Er hat leicht lockige und etwas längere Rabenschwarze Haare, sowie eisblaue Augen, welche man jedoch selten sieht, da er jedem Blick ausweicht, oder eine dicke Haarsträhne im Gesicht hängen hat. Was seine Kleidung angeht ist er nicht sehr wählerisch, sondern zieht das an, was er gerade hat. Außer einen hellgrünen Schal, welcher mal seiner Mutter gehörte hatte, hat er nichts mit in die Psychiatrie gebracht.
    Sonstiges:
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Nov. 2016
  10. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Steckbrief:
    Vorname: Emelie Antalia
    Nachname: Pearsson
    Geschlecht:
    Alter: 16
    Lebensgeschichte: Emmie ist in einem perfekten Lebenaufgewachsen, ihre Eltern beide mittelständig arbeitende Normalbürger, die sich mit ihrer Geburt in einem perfekten Leben zu glauben wussten. Doch als alle Kinder ihre imaginären Freunde verloren hatten, sprach sie noch immer mit Ana. Erst beim Eintritt der Pubertät fiel auf das Ana kein imaginärer Freund ist sondern ihr Alter Ego, der nicht nur furchtbar schüchtern war sondern auch eine Essstörung mit sich gebracht hatte. Die Diagnose war ein Schock und drei Jahre lang versuchten ihre Eltern alle Ärzte, Psychater und Kuren die ihre Versicherung und Geldbeutel tragen konnten, doch nichts half, so wurde sie vor knapp neun Monaten eingewiesen und ist erst vor kurzem aus der geschlossenen Abteilung nach "Pschology of Humans" transferiert worden.
    psychische Auffälligkeit: Dissoziative Identitätsstörung & Essstörung
    Charakter: Emmie ist, gegensätzlich zu ihrem kindlichen Namen ein wahrer Unruhestifter - sie ärgert und zankt wo sie nur kann, zettelt Streit an und wird verletzend ohne dabei jemals Reue zu zeigen. Um ehrlich zu sein ist sie sich dabei keiner Schuld bewusst. Ana hingegen ist ein vollkommen in sich gekehrtes, zurückhaltendes junges Mädchen das sich freiwillig nicht in den Mittelpunkt stellen würde sondern lieber die Freiheit, die Natur aufsucht um dem Rest der Welt zu entkommen. Wenn man sie beobachtet könnte man meinen, sie hätte gar Angst vor anderen Menschen, außer den wenigen auf die sie sich prägt.
    Stärken: Durchhaltevermögen, Sportlich engagiert
    Schwächen: Essen, Sozial inkompetent
    Aussehen: Mit ihren 162cm Körpergröße ist sie wohl sogar noch im Durchschnitt, jedoch wiegt sie derzeit lediglich 45kg und versteckt ihre dünne Figur gerne unter mehreren Lagen Kleidung, am liebsten trägt sie Sweatshirts und Kaputzenpullis die sowieso eine Nummer zu groß sind, da Ana darin das Gefühl hat verschwinden zu können. Emmie Kleidungsstil ist dahingegen um einiges weiblicher, sie trägt gerne Kleider die im seltensten Fall bis zum Knie reichen und weiß in Absätzen zu laufen. Das hellblonde Haar trägt sie in ihren natürlichen, großen Locken offen und lässt es einfach sanft auf ihre Schultern fallen. Anas Gesicht ist eingefallen, scharfe Wangenknochen zeichnen ihr markantes Gesicht, die spitze Nase lassen sie besonders hochnäsig aussehen, wenn Emmie wieder am Zug ist und ihre grauen Augen scheinen erst bei Emmies Ankunft wieder Glanz zu bekommen.
     
  11. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Ethan
    Durch ein hartes Klopfen wurde ich geweckt und dann hörte ich auch schon den Schlüssel, der sich im Schloss drehte. Ich stand langsam auf und machte mich fertig, heute trug ich eine dunkle Jeans und ein weißes schlechtes T-Shirt. Meine Haare sahen etwas zerzaust aus, aber so ging ich zum Frühstück.
     
  12. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Valerie
    Ich war schon etwas länger wach, erschrak aber trotzdem bei dem lauten, stahlernen Hämmern gegen die Tür. Ich war immer früher wach, wenn ich denn mal schlafen konnte. Ich ging langsam vom Bett und zog mir ein Bordeuxrotes langes T-Shirt und eine schwarze Leggings an. Meine Haare glichen einem Messy Bun und so schlurfte ich den Gang entlang zum Frühstück, wo ich bereits einen großen Jungen mit dunklen Haaren sah. Setzte mich aber etwas enfternt hin. So wenig Kontakt wie möglich war meine Devise.​
     
  13. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Leo
    Die jüngsten wurden immer als erstes geweckt. Über aus blöde Strategie, befand ich. Trotzdem schlug ich die graue Bettdecke zurück, als das dumpfe und harte Klopfen an der Tür meines Zimmers zu hören war. Länger schlafen war bei der Lautstärke der Anderen sowieso nicht möglich. Träge nahm ich den Klamottenstapel von dem Holzstuhl, beeilte mich mit dem Anziehen und ging dann, ohne weitere Maßnahmen gegen das Nest von Haaren auf meinem Kopf zu unternehmen, aus meinem Zimmer. Der Strom der Jugendlichen trieb mich wie von alleine in Richtung des Speiseraums, wo es gleich wieder das gleiche Frühstück geben würde wie jeden Morgen, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr. Jedenfalls gab es überhaupt was.
     
  14. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Ethan
    Ich zwang mich das Frühstück herunterzuschlucken, zwei Plätze weiter von mir entfernt saß erst die nächste Person, aber das war normal... ich saß immer allein. Ich war froh das die Masse auf meinem teller immer weniger wurde, sonst hätte ich nämlich bald erbrochen. Ich trank etwas von meinem Wasser und sah mich um, meine Miene war starr und scante die Umgebung.
     
  15. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Gwendolyn

    Das Hämmern gegen die Tür war kaum zu überhören, mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, erschrak trotzdem jedes Mal aufs Neue. Meine zerzausten Haare band ich schnell zusammen und zog wie eigentlich immer eine Jeans, ein Top und ein kariertes Hemd samt Sneakern an. Seufzend schlürfte ich zum Frühstück.
     
  16. Samanta

    Samanta Leseratte

    Peter
    Aufstehen! "Einen wundervollen guten Morgen." Strahlend sah ich die Pflegerin an, die heute Morgen für das Wecken der 'Patienten' zuständig war. Ich bekam kein Lächeln zurück. "Anziehen und dann marsch, marsch zum Frühstück."
    "Jawohl, Mam." Grinsend klaubte ich mir meine Sachen zusammen und schlüpfte gut gelaunt in meine dunkle Jeans und entschied mich nach einigem Grübeln für ein rot kariertes Hemd. Einmal kurz durch die Haare gekämmt, Zähne geputzt und Gesicht gewaschen und ich war mehr als bloß ansehnlich. "Meine Güte, mein Herr, was sehen Sie heute morgen aber wieder gut aus." Zufrieden mit mir und der Welt, jedenfalls nach außen hin, machte ich mich überaus gut gelaunt auf den Weg zum Frühstück. "Nicht nötig, meine Fans. Bleibt doch alle sitzen. Einen wunderschönen guten Morgen haben wirs, oder etwa nicht?" Ich begann zu essen und seufzte wohlig, als wäre ich gerade in einem fünf Sterne Hotel und nicht in einer Anstalt für gestörte Individuen, die man vor der Menschheit verstecken wollte.
     
  17. Ionia

    Ionia Aktives Mitglied

    Ethan
    Ich knurrte etwas genervt als Peter den Raum betrat und war froh, dass ich gerade mit dem Essen fertig war, denn mit dieser Persönlichkeit kam ich nicht zurecht. Ich stand auf, brachte mein Tablett weg und wollte gerade den Raum verlassen, als mich eine der Angestellten aufhielt und meinte ich müsse noch 5 Minuten warten, dann konnte ich mich frei bewegen. Bissig setzte ich mich an einen einzelnen Tisch, ich war echt genervt.
     
  18. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Leo
    Irgendwo fand ich einen passenden Platz für mich. Ohne nach rechts und nach links zu schauen, setzte ich mich auf einen Plastikstuhl und löffelte das karge Müsli in ich hinein. Die Stimme eines Jungen schallte durch den Raum. Natürlich kannte ich sie, aber den Namen hatte ich mir nicht gemerkt. Wahrscheinlich war er mir einfach egal, keine Ahnung. Ich hatte nichts gegen den Jungen, jedenfalls einer, der gute Laune hatte. Als ich meine kleine Schale Müsli aufgegessen hatte, zog ich aus meiner Jackentasche ein kleines Buch. Es war eine Miniaturausgabe und dadurch extrem gut überall mit hin zu schmuggeln. Bis wir die Anweisung bekamen, dass wir den Raum wieder verlassen durften, würde ich lesen. Lesen und versuchen, all den Mist um mich herum zu vergessen. Einfach vergessen...
     
  19. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Emelie

    Ich war wach bevor die Tür geöffnet wurde und hatte mich schon angezogen, ein paar Leggings und darüber eine Jeans, ein Top und schwarzes T-Shirt und darüber einen Kaputzenpullover dessen Ärmel etwas zu lang waren. Obwohl es draußen noch nicht richtig kalt wurde, fror ich in letzter Zeit immer häufiger. "Emelie?" Das öffnen der Tür hatte ich nicht mitbekommen und auch die Pflegerin, die jetzt neben mir stand hatte ich erst wahrgenommen als sie in mein Sichtfeld trat. Auf ihre Frage legte ich den Kopf schief, zog die Beine an und machte keinerlei Anstalten auf zu stehen. Sie seufzte. "Ana.. es ist Zeit fürs Frühstück." Ein Lächeln unterstrich ihre Worte und sie half mir auf, Morgens war es mit dem Schwindel immer am schlimmsten. Ich nahm es ihr nicht übel, dass sie mich bis zum Speisesaal führte, der bereits gut gefüllt war. Zu viele Menschen für meinen Geschmack. "Danke, aber ich schaffe den Rest schon.." Und das tat ich auch, nahm auf dem Stuhl der mir am nächsten war platz, auch wenn dieser an einem der vollsten Tische war, aber weiter hätte ich es wohl heute morgen nicht geschafft. Mit einer Unlust starrte ich die Auswahl an Essen vor mir an und entschied mich schließlich für einen Apfel, dunkelrot und verführerisch.
     
  20. Samanta

    Samanta Leseratte

    Peter
    "Nur nicht ganz so euphorisch, Leute." Das war ja schlimmer als auf ner Trauerfeier hier in dem Laden. "Weißt du, der Teller mit dem Essen da ist nicht bloß zum Anstarren und dann nur einen Apfel essen", sagte ich an das Mädchen neben mir gewand. Emelie hieß sie, aber ich wusste, dass es da auch noch Ana gab, die nichts aß und irgendwie kein Wort über ihre Lippen brachte. Ein Selbstbewusstsein schien sie nicht zu haben. Ganz im Gegenteil zu mir, aber mal ehrlich, bei dem Aussehen musste man mich doch auch einfach lieben."Wenn du das nicht mehr magst, ich würds nehmen." Ich hatte meine Stimme nun gesenkt und sprach nur mit ihr.Nicht, dass ich ihr das Essen wegnehmen wollte, aber da sie sowieso nie irgendwas runterbekam, wäre es doch schade, das gute Essen wegzuwerfen, nicht wahr? Ja, so war ich eben. Wohltäter durch und durch. "Wir könnten schnell Teller tauschen, dann merken die Pfleger nichts. Das wäre für uns beide von Vorteil. Die Pfleger denken du hättest Appetit und mein leerer Magen wird ein bisschen voller. Was sagst du? Brauchst bloß nicken, wenn du einverstanden bist."
     

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