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[RS] Heaven and Hell

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Veni, 16 Nov. 2014.

  1. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Achtung, viel Text xD

    STORYLINE
    1946. Wir töten, wir reißen, wir hetzen und jagen. Wir sind Killermaschinen auf dem Weg in den Tod. Wir sterben für die Menschheit, wieso sonst bindet man uns Waffen an den Schädel oder Bomben an den Rücken? Monatelang wurden wir ausgebildet, um uns auf diesen Tag vorzubereiten. Wir wurden angeschrien und geschlagen. Und wenn dieser Tag gekommen war, rannten wir blind umher, bissen alles, was uns in den Weg kam. Sie spießten uns auf und drückten uns zu Boden, schnitten uns die Ohren ab und ließen uns liegen, während wir nicht einmal wussten, ob es Freund oder Feind war. Wenn die letzte Waffe fällt, tragen wir uns schwer über das Feld. Den meisten fehlten Ohren, Augen und Beine, manche erlitten schwere Knochenbrüche und Infektionen. Die Glücklichen, die überlebten, entkamen in die nahe gelegenen Wälder. Hunde, die sich trafen, zerstückelten gegeneinander aus Angst vor dem Tod. Es gibt kein Rudel. Es gibt keinen Frieden. Nicht für uns.

    • Wir spielen im Jahr 1946
    • Wir spielen in einem fiktiven Krieg zwischen Russland und Polen
    • Die Hunde sind nur vereinzelt in den russischen Wäldern aufzufinden
    • Die Hunde treffen auf Gefahren, seien es Patrouillen, Soldaten oder Jäger

    REGELN
    - Realistisch spielen, kein Hund überlebt mehrere Wunden oder kann mit solchen immer noch perfekt Kämpfen!
    - Kein Hund ist perfekt!
    - Bitte keine Namen wie "Rex" oder "Bello"
    - Bitte bemüht euch, wenigstens mehr als zwei Sätze zu schreiben
    - Gesprochenes in "Anführungszeichen", gedachtes in "kursiv"
    - Kämpfe und Tode dürfen beschrieben werden, aber bitte nicht zu stark ins Detail gehen
    - In der dritten Form und in der Vergangenheit (Er/Sie ging ..) schreiben!
    - Achtet auf Körpersprache, Mimik und Körperhaltung
    - Ihr seit ausgebildete Kriegshunde, d.h., kein Hund ist freundlich oder begrüßt andere höflich. Euch wurde beigebracht, zu töten, egal was euch in den Weg kommt!
    - Es gibt kein Rudel und es wird auch wahrscheinlich keins geben!
    - Gruppierungen mit feststehenden Aufgaben und einem Anführer dürfen erst nach der 5. Seite gebildet werden

    HUNDERASSEN
    Es gibt bestimmte Hunderassen, die im Krieg verwendet wurden und die hier gespielt werden dürfen.
    - Shar Pei
    - Mastiff
    - Boxer
    - Rottweiler
    - Bullterrier
    - Dobermann
    - Pitbull
    - Doggen
    - Schäferhunde (Deutsche, Holländische ..)
    - Tervueren
    - Groenendael
    - Laekenois
    - Windhunde (Saluki, Barsoi ..)
    - Terrier
    - Mischlinge aus den oben genannten Rassen

    Verbotene Hunderassen sind kleine Hunde wie Chihuahuas. Überlegt euch bitte, wie soll ein 10 cm kleiner Hund im Krieg helfen oder bei der Jagd? Seit realistisch!

    UMGEBUNG
    Die Zonen außerhalb der Städte sind meist frei von Schlachtfeldern, allerdings trifft man oft auf Soldaten, Bodenmienen und Wachtürme.
    Gefahren: Mienenfelder, Jagdtrupps, Wachtürme, Soldatenlager, Verseuchte Gebiete, Waldbrände, Ausrottung von Wild, Stacheldraht, Züge und Autos, Reißende Gewässer, Fressfeinde, Unwetter, Gerölllawinen

    Nur in Hungersnöten zieht es die Hunde in die Stadt. Sie wissen aber, dass sie dort nicht willkommen sind. Die Menschen können keine Tiere leiden, die schon halb tot sind und krank im Sterben liegen.
    Gefahren: Menschliche Angst, Züge und Autos, Unwetter

    BEUTE
    Hirsch, Reh und Wildschweine können nur in Gruppen gejagt werden, da sie sehr gefährlich sind. Kaninchen, Hasen, Mäuse, Ratten, Igel und Vögel können auch einzeln gejagt werden.

    FORMULAR
    Username:
    Name:
    Geschlecht:
    Alter:
    Krankheiten:
    Behinderungen:
    Hunderasse:
    Herkunft:
    Aussehen:
    Charakter:
    Beziehung zu Menschen:

    Dankeschön fürs lesen! Ich hoffe, wenigstens irgendjemand ist interessiert :) Es ist eher ein "professionelles" Rollenspiel, daher würde ich mich über aktive User, die sehr viel schreiben und realistisch spielen, freuen.
    Liebe Grüße, Veni ♥
     
  2. Veni

    Veni Neues Mitglied

    FORMULAR
    Username: Veni
    Name: Aevhen
    Geschlecht: ♀
    Alter: 4 Jahre
    Krankheiten: -
    Behinderungen: Stumm; Hinkt auf dem rechten Hinterbein
    Hunderasse: Windhundmischling
    Herkunft: Ukraine
    Aussehen: Aevhen ist eine schlanke, bunte Windhündin mit langen Beinen und schmalem Körperbau. In ihr steckt auf jeden Fall ein Saluki, so viel ist klar. Sie hat kurzes, aber extrem weiches Fell in einer Mischung aus hellbraun und dunkelbraun sowie schwarz. Sie hat braune Augen und einen weißen, kleinen Fleck auf der Brust. Ihre Nase ist spitz und ihre Ohren umgeklappt.
    Charakter: Aevhen war im Krieg eine Abwehrhündin, die ganz vorne an der Front stand und die Feine ablenken sollte. An ihrem Halsband waren mehrere Klingen und Fackeln angebracht, um sie abzulenken, und ihr wurde beigebracht, schnell auf die Feinde los zu rennen. Doch Aevhen war und ist immer noch eine Rebellin: Meist blieb sie in den eigenen Reihen stehen und war so eine Gefahr für die anderen Hunde sowie Soldaten. In ihrer Ausbildung war sie bekannt als der "Terrorhund", denn sie biss regelmäßig, schnappte herum und schaffte es sogar, ein paar Soldaten tödlich zu verletzen. Das machte sie natürlich immer wertvoller auf dem Schlachtfeld. Aber Aevhen wendete sich immer gegen sie, interessierte sich meist nicht für den Krieg und floh nach einiger Zeit aus dem Lager, als jemand ihre Kette einmal zu locker am Boden festmachte. Aevhen ist etwas ungehobelt und unhöflich gegenüber anderen Hunden und sehr aggressiv, kontrolliert sich aber meist.
    Beziehung zu Menschen: Aevhen hasst Menschen.
     
  3. Elsaria

    Elsaria Guest

    FORMULAR
    Username: Angy
    Name: Danger
    Geschlecht: Rüde
    Alter: ca 5
    Krankheiten: //
    Behinderungen: eun Auge fehlt
    Hunderasse: Pitbull
    Herkunft: Irland
    Aussehen: schwarz, mit weißer Bauch, weißer stirn und einer weißen pfote
    Charakter: hasserfüllt, blutrünstig gegenüber menschen. Der Hass gegenüber den Menschen schnürrte sich als man ihm ohne betäubung sein kaputtes auge Entfernte. Danger, ist hinterhältig, greift meistens aus dem Hinterhalt an. Aber er ist auch angreifbar da er seine Sehkraft um 50% verringert ist. Danger ist ein meister der Tarnung.
    Beziehung zu Menschen: keine guten, er hasst sie abgrundtiefst.
     
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  4. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    FORMULAR
    Username: Snoooooopyyy :D
    Name: Shadow
    Geschlecht: weiblich
    Alter: 5. Jahre
    Krankheiten: //
    Behinderungen: Ihr fehlt die rechte Hinterpfote, diese wurde ersetzt
    Hunderasse: Dobermann
    Herkunft: Rumänien
    Aussehen: Shadow hat die typische Farbe von einem Dobermann, schwarz und braun. Sie hat einen kräftigen und muskelbesetzten Körper. Farblich hat sie braune Akcente im Gesicht und einen braunen Fleck auf der Brust. Ebenso ist werden ihre Beine an verschiedenen Stellen braun.
    Charakter: Shadow ist eine aufgeweckte Hündin, sie ist selbstbewusst und mutig, aber auch vorsichtig und wachsam. Sie beobachtet meist erst alles aus der Ferne und reagiert dann, wenn Gefahr besteht. Shadow hat mit der zeit gelernt, das nicht alle Menschen gleich sind und reagiert bei bestimmten anders, denn die Hündin prüft, diese bzw. beobachtet ihr verhalten und ihr Auftreten. Und wenn man sie bedroht oder ihr zu Nahe kommt, wenn sie das nicht will, kann sie schnell mal dominant und aggressiv. Sonst ist sie recht freundlich, aber auch nur selten.
    Beziehung zu Menschen: Unterschiedlich, aber seitdem es 'diese' Menschen gibt, ist sie sehr menschenfeindlich.
     
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  5. Islandpony

    Islandpony Mitglied

    Username: Islandpony
    Name: Alaska
    Geschlecht: Weiblich
    Alter: 4
    Krankheiten: /
    Behinderungen: Bisher noch keine
    Hunderasse: Boxer
    Herkunft: Polen
    Aussehen: Alaska ist eine schwarze Hündin mit einem weißen Fleck auf der Brust.
    Charakter: Alaska ist temperamentvoll und wild. Sie lässt sich von keinem etwas sagen und tut nur das, was sie für richtig hält.Außerdem denkt sie nie über die Folgen nach, die etwas haben könnte.
    Beziehung zu Menschen: Alaska ist menschenfeindlich. Jeder Mensch oder auch nur so etwas ähnliches ist ihr Feind.
     
  6. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    FORMULAR
    Username: Ravenna
    Name: Topsana - kurz Sana
    Geschlecht: Hündin
    Alter: knapp 3 Jahre alt
    Krankheiten: Ihren Körper zieren die Narben des Krieges in dem sie einst diente. Die Krallen ihres rechten Hinterlaufes fehlen beinahe vollständig. All ihre wichtigen Sinne sind intakt, wenn auch das Sehvermögen des linken Augen durch Gift in Mitleidenschaft gezogen wurde.
    Behinderungen: Sehbehinderung im linken Auge, bei langem Lauf hinken des rechen Hinterlaufs
    Hunderasse: Mischling (ihre Mutter war ein Mix aus Rideback und Dogge ihr Vater in Richtung Kangal/Windhund)
    Herkunft: // ist ihr nicht bekannt
    Aussehen: Mit einer stolzen Höhe von knapp 81 Zentimetern überragt sie so ziemlich jeden in ihrem Umfelld, auszeichnend sind ihre riesigen Pfoten, die unverkennbar breite Brust, die ein kleiner weißer Wirbel ziert. Der etwas nach oben gezogene Bauch der Hündin lassen darauf schließen, dass sie auch Windhundgene in sich trägt. Auf ihrem Rücken zeichnet sich deutlich die Ridge des Ridgeback ab, die besonders wenn sie Aufgeregt ist aufgerichtet ist. Die Haut um ihre langen, leicht hängenen Lefzen und ihre Augen ist von einem schmutzigen Schwarz, der Rest ihres Körpers von einem eher verwaschenen Beige, das nur vom weiß ihrer linken Vorderpfote und dem Wirbel auf der Brust unterbrochen wird.Alles in allem besteht Sana jedoch aus reinen Muskeln, gerade ihre Hinterläufe lassen jedes Gramm Fett vermissen.
    Charakter: Topsana wäre wohl, wenn sie in einem gerelten Umfeld aufgewachsen wäre ein guter Wachhund geworden, denn was sie zu ihrem Eigentum erkoren hat beschützt sie mit ihrem Leben. Da sie jedoch in den Unruhen eines Krieges in ein rauhes Leben geworfen wurde, so wurde auch jegliche Liebenswürdigkeit die vielleicht in ihr verborgen ist verschlossen hinter einem Groll. Diesen Groll kann sie sich selbst nicht direkt erklären, doch traf sie der Krieg längst nicht so stark wie die anderen. Als er sich seinem "Ende" nährte befand sie sich in der wenig feinfühligen Ausbildung - doch hasst sie die Menschen nicht von Grund auf, denn sie lernte auch den Hass ihrer Artgenossen kennen. Topsana war anders, das konnten sie riechen - sie roch nach Mensch. Einem der wenigen Menschen der nicht wie der Rest war, sie liebte ihn nicht und der junge Mann schenkte ihr keine Liebkosungen, doch erhielten sie im Dienste ihres Landes einander am Leben. Sana ist in dieser Hinsicht sehr Loyal, schätzt es wenn dies auch andere sind. Der Mann und sie gehörten zu einer Einheit junger neuer "Soldaten", die wichtige Nachrichten von einem Punkt zum nächsten bringen mussten. Angebunden an die Ketten, eingepfercht mit ihren Artgenossen jedoch lernte sie den Hass erst wirklich kennen - er brodelt in ihr, doch spätestens seitdem sie viele von ihnen überragt sind die Anfeidungen weniger geworden. Als der Mann vom Gift dahin gerafft wurde, starb das letzte was aus ihr vielleicht einen "normalen" Hund aus ihr hätte machen können. Ihrer Aufgabe beraubt lief sie in die Wälder, folgte dem Ruf der Wildnis dem sie bisher nie hatte folgen können. Hier ist sie nur sich selbst verpflichtet, einen Hauch der Freiheit trägt sie in sich - die sie mit ihren Zähnen verteidigen wird, wer auch immer ihren Weg kreuzt.
    Beziehung zu Menschen: sie kann sie nicht leiden verabscheut ihre Art des Krieges, des Tötens und wie die Hunde behandelt werden, doch kennt sie auch keine andere Behandlung - wie kann sie etwas hassen, wenn sie es nur so kennt?
     
  7. Veni

    Veni Neues Mitglied

    START! Ihr seit alle im russischem Wald und könnt euch eure Stellen, wo ihr gerade seit, aussuchen, aber bitte nicht allzu nah aneinander. Es ist die gleiche Jahrezeit wie im echten Leben, also Herbst bzw. bald Winter, und da wir in Russland spielen, liegt schon Schnee auf dem Boden. Der Krieg ist allerdings noch nicht beendet, aber es ist jetzt eher seltener, auf Soldaten zu treffen, da sie bei dem kalten Wetter lieber in den Zelten bleiben. Ein Nachteil ist allerdings die Seltenheit an Beute, die sich während dem Winter versteckt oder von den Jägern erschossen wird, damit sie genug Fell für dicke Kleidung haben.

    Aevhen
    Rippen stachen aus ihrem dicken Winterfell heraus. Sie hatte seit Tagen nichts gegessen und ihr Magen war leer, aber sie hatte wichtigere Dinge, um die sie sich kümmern musste, wie zum Beispiel einen sicheren und warmen Ruheplatz suchen. Denn sie hatte auch seit mehreren Tagen nicht mehr geschlafen, wollte nicht im Schnee erfrieren oder unter den Bäumen gefunden werden. Immer war sie auf Trab, achtete auf jede Bewegung im Schatten und beobachtete ihre Umgebung aufmerksam, obwohl es bis auf tausende Reihen von Bäumen und die weiße Pracht auf dem Boden nichts besonderes zu sehen war. Sie wusste, dass sie nah an einem der Der wunderschöne Geruch nach Essen, der aus der Richtung des Lagers wehte, ließ ihren Magen laut grölen und ihr wurde klar, dass wenn sie in nächster Zeit nichts aß, sie böse verenden würde.
     
  8. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Shadow
    Gemütlich trottete die kräftige Dobermanhündin durch den kalten Wind. Sie witterte keine einzigen Tiere in der Nähe, doch ihr Hunger wurde immer größer, deshalb beschloss sie erstmal zum See zu gehen und dort nach Fischen um zusehen. Also setzte sie ihren Weg fort und trottet durch das knisternde Laub. Sie wusste in dieser Gegend waren kaum andere Lebewesen, da sie ziemlich weit Nähe eines Wasserfalls war, der tief im Wald verborgen lag und kaum von oben zu sehen war. Knisternd gab das Laub unter ihren Pfoten nach und de Dobermannhünding schnaubte, da ihr eine Fliege um die Nse flog. Als sie nach ihr schnappte war sie verschwunden und sie ging weiter.
     
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  9. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    Die Nase dicht am Boden ging die junge Hündin ihre Möglichkeiten durch, dabei grollte es in ihrem Innern ein wenig - nicht nur angesichts des Hungers der an ihr zu nagen began, wie sie vor einigen Sonnenwechseln am verwesenden Körper eines Hirsches. Vor ihr befand sich die unverkennbare Makierung eines Rüden - eines Wolfsrüden, würde sie der Spur der Rehe folgen so würde sie direkt in das Revier eines Rudels laufen. Als sich ihre Kiefer zusammen pressten, hörte Sana in ihren Ohren deren knirschen. Noch vor einem Jahr hätte sie sich um diese Grenzen kaum irgendwelche Sorgen machen, doch sie hatte schon einige ihrer Art ins verderben rennen sehen - angegriffen von einem Rudel sorgte eine noch so gute Ausbildung nicht für das überleben. Wäre sie eine läufige Hündin - ja dann wäre es vielleicht etwas anderes, doch so würde sie in ihren sicheren Tod laufen. Andererseits würde sie auch sterben, wenn sie nicht bald etwas zu fressen finden würde. Ihr Kopf drehte sich in die Richtung aus der sie gekommen war...irgendwo hinter all diesen Bäumen lag das Lager der Menschen, doch hatte Sana mehr gefallen daran ihre Beute allein zu töten, als sie sich wie ein Schatten von den Menschen zu stehlen. Da ging durch die Büsche in ihrer Nähe ein Rascheln, ein grauer Kopf schob sich daraus hervor - das Gesicht des Wolfes zeigte keine Agressivität, mehr noch...deutliche Neugierde. In den Augen des Wolfes flackerte eine Wildheit, die ihrer Art über die Jahrhunderte verloren gegangen war - noch konnten sie mit einander Kommunizieren, aber wie lange noch...
    Den jungen Rüden überragte Tpsana um einiges, außerdem strahlte sie eine Dominanz nach außen, die er zu spüren schien. Noch stand sie außerhalb der Grenzen, also würde er keinen Angriff wagen und sie selbst war des Kampfes müde. Sie legte ihre Ohren ein wenig nach hinten, begann zu "lächeln" um ihm ihre Unterwürfigkeit zu signalisieren bis sie sich davon trollte - ihr Futter musste sie von woanders beschaffen.
     
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  10. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Aevhen
    Hatte es überhaupt noch Sinn, nach Futter zu suchen? Der Schnee hatte alle möglichen Gerüche verdeckt und der Wind trug die, die an die Oberfläche kamen, in eile davon. Sie atmete tief ein, beobachtete die eisigen Atemwolken, die aus ihrer Nase stiegen und sah sich um. Sie war gut versteckt hinter dichten Bäumen und Gebüsch, konnte durch ein paar Äste aber hindurch spähen und mögliche Gefahren erkennen. Das einzige Problem war das offene Blätterdach, was über ihr lag und das graue Licht der Wolken und der fahlen Sonne dahinter auf den Schnee scheinen ließ. Zwar war es selten, aber Raubvögel könnten sie angreifen, und sie wollte nichts riskieren. Sie war ein dünner, schmaler, erschöpfter Hund auf einer offenen Lichtung, wer würde da denn nicht die Chance ergreifen und sie angreifen? Mit gesenkter Rute führte sie ihren Weg fort. Ihre Gelenke pulsierten und die Muskeln zerrten, aber sie ignorierte das heftige Rauschen des Blutes in ihren Ohren und presste ihre Zähne fest zusammen. Sie passierte ein paar Bäume, die für sie aber alle gleich aussahen, und roch die deutliche Markierung eines Wolfsrüden. Sofort hob sie ihren Kopf, fuhr herum und schlich langsam aus dem Gebiet heraus. Sie könnte kämpfen, ja, aber sie hatte wichtigeres zu tun als unnötige Energie zu verschwenden. Irgendwo hier musste doch wenigstens ein Kadaver liegen?
     
  11. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    Ihr Atem ging in vielen, schnellen Nebelwolken aus ihren Lungen in die sie umgebene Luft, wirbelnde Gestalten umgaben sie als sie sich über die Blut befleckten Lippen leckte und darauf wartete das ihr Atem wieder gleichmäßig gehen würde. Ihre Geduld der letzten Sonnenwenden hatte ihr nun endlich den gekrönten Erfolg verholfen - zwar hatte sie den satten herbst für viele jagden genutzt um sich ein Polster für den Winter zu verschaffen - eine Taktik die sie den Rudeln von Wölfen zu verdanken hatte, andererseits wäre sie so unvorbereitet wie andere ihrer Art. Sana hatte ein junges, mageres Reh aus diesem jahr gerissen - so weit im Norden befanden sie sich normalerweise nicht, doch nach ihrer Flucht hatte sie sich so weit von den Feldern des Todes entfernt wie nur möglich. In diesen Landen jedoch trat der Winter früh ein, wehrte lange und die Zeit der Blüte war kurz - doch kannte sie diese Gegend seit dem Tag ihrer Geburt an, ihr Fell war dick, mit einer Unterwolle die Sana bei allen Widrigkeiten schützte. Ihr einziger Feind war der Hunger - zumindest für die nächsten Sonnenwenden würde sie ihm entkommen können.
     
  12. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Aevhen
    Ihr Kopf fuhr hoch und ihr kompletter Körper spannte sich an, als sie den leichten Geruch von Blut roch. Was auch immer es war, es näherte sich ihr. Ihr natürlicher Instinkt war es, zu fliehen, aber die Ausbildung bei den Menschen hatten ihre letzten Instinkte verrotten lassen und ihr beigebracht, auf Gefahren zuzulaufen. Und genau das war es, was sie tat. Erst trottete sie, die Nase hoch in der Luft, die Rute senkrecht zum Boden, dann verfiel sie in einen Galopp, der immer schneller wurde, und nach einiger Zeit hörte man nur noch das stetige Einsinken ihrer Pfoten, die durch den Schnee auf den Waldboden rutschten. Tausende Gedanken fuhren ihr durch den Kopf, während der Geruch immer deutlicher wurde. War es eine Leiche? Es roch nach tierischem Blut, ein Mensch könnte es nicht sein, vielleicht Futter? Ein totes Reh? Ein Kaninchen? Ihr Magen grollte laut und sie blieb abrupt stehen, als sie deutlich einen Hund roch. Ihre Hinterpfote schmerzte und sie hinkte ein bisschen weiter, hob dann aber ihre Hinterpfote. Sie fühlte das Blut strömen und es pochte schmerzhaft. Sie öffnete ihr Maul, hechelte, und die Luft, die aus ihrer Lunge herausströmte, machte ein raues Geräusch. Es war das einzige Geräusch, was man je von ihr hören würde, denn ihre Stimme hatte sie schon seit vielen Wintern nicht mehr. Ihr Blick glitt über den Horizont, und als sie eine riesige Fähe zwischen den Bäumen sah, richtete sie sich auf, hob warnend ihre Rute und stellte die Ohren nach vorne, so übermannte sie die Neugier doch. War sie ein Kampfhund, der ebenfalls geflohen war? Mit angeschwollener Brust trabte sie umher, doch Aevhen sah, dass auch sie erschöpft war. Sie hatte trockenes Blut an den Lefzen kleben, und sofort spannte sich ihr Magen an. [> Topsana]
     
  13. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    Am Rande ihres Blickfeldes erhaschte sie eine stetige, unruhige Bewegung - zu laut - hämmerte es durch Sana´s Gedanken. Schützend stellte sie sich über ihre Beute, die noch nicht begonnen hatte zu fressen, denn erst jetzt beruhigte sich langsam ihr Atem. Sie signaliesierte der Fremden mit ihrer gesamten Körpersprache, der drohend erhobenen Rute, dem Kamm auf ihrem Rücken und den leicht erhobenen Lefzen ihre Wachsamkeit, ihre Dominanz - sie würde ihre Beute nicht freiwillig aufgeben.
    Mit wachsamen Augen blickte sie auf die schlanke, eher dürre Gestalt der Hündin - diese Gestalt dort war nicht ausgelegt in diesen Wäldern zu überleben, der Winter war hart und ihr Fell mehr als zu kurz. Selbst auf diese Distanz war Sana als würde sie das leichte Schaudern erahnen....die Hündin stand starr, beobachtete die Situation ebenso wie sie - abwartend. Topsana ließ etwas von ihrer Spannung ab, die Lefzen gesengt und die Rute leicht wedelnt lud sie die Hündin zu sich ein.
     
  14. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Aevhen
    Obwohl sie stumm war, brauchte sie keine Worte, um mit der Hündin zu kommunizieren. Der Weg, wie sie sich über ihre Beute stürzte, warnend die Rute hob und der komplette Körper angespannt verharrte, signalisierte ihr nur allzu deutlich, dass sie hier nicht erwünscht war. Sie atmete tief ein und aus, behielt ihre pochenden Muskeln angespannt, wartete ab und verharrte still auf der Stelle, obwohl sich ihre Rute leicht senkte, denn gegen die größere und stämmigere Hündin hatte sie keine Chance. Sie wollte gerade ihre Körperhaltung senken und sich zurückziehen, als die Hündin entspannte, mit der Rute leicht wedelte und sie einlud. Aevhens Augen glänzten unsicher, und mit gesenkter Körperhaltung und abgeneigter Rute lief sie vorsichtig und langsam auf sie zu, nahm sich in großen Abstand mit gestrecktem Hals ein Teil der Beute und bei dem bloßen Geruch, auch wenn er ein wenig von dem Schnee verdeckt war, lief ihr Spucke im Maul zusammen. Sie nahm sich nur ein kleines Teil, war sich nicht sicher, wie viel die Hündin teilen wollte, und zog sich dann wieder zurück, blieb aber in Sichtweite, als sie vorsichtig auf dem blutigen Stück kaute, es gierig herunterschluckte und es, nachdem sie das Stück vollkommen gefressen hatte, bereute, dass sie nichts aufgehoben hatte. Ihr Magen war für die nächsten paar Stunden gefüllt und das reichte ihr. Sie leckte sich über die Lefzen, blieb allerdings in einer eher abgesenkten Körperhaltung, während sie den rot gefärbten Schnee umwühlte, damit die Spuren nicht allzu deutlich waren. Aufmerksam beobachtete sie die helle Hündin.
     
  15. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    So gierig wie die Hündin ihren Teil des Futters in ihren Magen hatte herab gleiten lassen, hatte sie seit längerem nichts zu sich genommen - alles in allem sah sie auch sonst nicht wie eine sonderlich geschickte Jägerin aus. Wie sie die Spuren begann zu verdecken - mehr als würde sie nach etwas graben, denn etwas verstecken. Topsana amüsierte sich nicht über dieses Leid, doch war ihr gegenüber nicht gierig gewesen als sie ihr Zugang zur Beute gelassen hatte. Sie selbst hatte ihre überlegene Haltung ein wenig fallen gelassen - eine Fassade die sie oftmals hinauf zog um sich vor einem Kampf zu schützen. Sich größer zu machen, Dominanz auszustrahlen hatte sie dereinst vor vielem bewahrt - nicht nur allein die Größe ihres eigenen Körpers trug dazu bei. Sana wandte sich von der armen Kreatur zu ihren Pfoten ab, senkte den Kopf zu ihrer Beute - ein klägliches Reh, doch es sicherte ihr überleben. Mit einem kräftigen ruck ihres Kiefers riss sie ihm eine der besseren Keulen aus. Ließ diese jedoch am Boden liegen - den Rest des Mahl nahm sie zwischen ihre Zähne und tru sie davon. Einen Teil würde an ihrem Lagerplatz verzehren, den Rest für die nächsten Sonnenwechsel verraben. Die Keule überliep sie der Hündin, die sich nur eines der vorderen Beine genommen hatte. Bevor sie das Dickicht erreichte, drehte Topsana noch einmal den Kopf, die Hündin bewegte sich nicht von der Stelle ihre unterwürfige Haltung behielt sie bei. Auffordend wuffte Sana mit der Beute zwischen den kräftigen Zähnen, ehe sie im beginnenden Schneefall verschwand - zumindest für eine Zeit hatte sie das Leben der Kreatur gesichert.
     
  16. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Aevhen
    Sie beobachtete aufmerksam, wie die helle Hündin ihr eine Keule des Rehes ausriss, vor ihre Pfoten warf und mit dem Rest des kleinen Leichnams davon ging. Sie strahlte immer noch Dominanz aus, obwohl sie jetzt eine eher neutrale Körperhaltung als eine überlegene hatte. Aevhen atmete tief aus und blickte der Hündin dankbar nach, wollte ihr ein kurzes Geräusch schenken, doch wie immer kam kein Laut aus ihrem Mund. Sie leckte sich kurz über die Lefzen, wartete, bis die Helle verschwand und nahm dann die Keule sanft zwischen die Zähne, stolperte dank ihrer schmerzenden Pfote durch den Wald und suchte ein Dickicht, in dem sie wenigstens ein bisschen ruhen konnte. Sie brauchte nicht lange, ehe sie einen dichten Dornenbusch fand, und sie schlüpfte hinunter durch, prustete ein wenig Luft aus ihrer Lunge, als eine Dorne sich in ihre Haut bohrte und machte sich dann innerhalb des Busches ein wenig Platz. Es war dunkel, so verdeckten die Blätter und Ranken ihre Sicht, aber besser als nichts. Sie vergrub die Keule unter dem Schnee, damit der Geruch nicht allzu prominent war, und legte sich schnaufend hin. Dank der hellen Hündin hatte sich ihre Überlebenschance erhöht, und sie war ihr endlos dankbar, auch wenn sie es nicht zeigen konnte. Sie war stumm, wie denn auch? Ihre Körpersprache war deutlicher als alle anderen und auch ihre anderen Sinne hatten sich durch den Entzug ihrer Stimme verstärkt, aber das Winseln, Fiepsen und Bellen fehlte ihr doch ein wenig. Sie schloss die Augen, und es dauerte nicht lange, bis Müdigkeit sie übermannte und sie in einen tiefen Schlaf fiel, hoffend, dass niemand ihr Versteck finden würde.
     
  17. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    Die helle Hündin war oftmals lange Zeit nicht in ihrem "Lager" doch von beizeiten kehrte sie zu ihrer geschützten Stelle zurück - es machte einen stark zu wissen wo seine Wurzeln waren, so zumindest hatte einst ihre Mutter gesprochen. Das Lager lag hinter vielen Büschen, die dadurch den Wind der übelsten Blizzards fernhielt, jemand hatte dereinst am Hang eine Höhle gegraben oder eine der vielen Bomben hatte die Kuhle ausgehoben. In tagelanger Arbeit hatte sie den Eingang verbreitert - nicht darauf bedacht nach innen zu gehen, sondern ihr vorn genug Platz am Anfang zu geben. Bei Regen konnte sie sich hinein legen, das Loch war tief genug das sie auch bei starkem Wind geschützt war und es hielt die Wärme des eigenen Körpers ein wenig bei sich. Ähnliche Löcher mit einer erdigen Überdachung hatte sie ihren Jungen buddeln sehen, wenn sie die Briefe und Anwesiungen von einem Gefechtspunkt zum nächsten transportierten. Sana konnte nicht behaupten sie habe nichts von dem Menschen gelernt, doch vollkommen sicher war ihr Ort nicht gewesen. Während ihrer langen Abwesenheit, schien ein Bär teile des Gebüschs ausgerissen zu haben, welchem Zwecke vermochte Sana nicht zu sagen. Rund um ihre Bleibe erneuerte sie die Markierungen, sie hatte kein wirkliches Revier doch ihr Lager wollte sie geschützt wissen. Unterwegs hatte sie einen Teil der Beute verschlungen den Rest für später aufgespart. Nach der Jagd, dem vollen Bauch und dem ohnehin langen Lauf durch diverse Sonnenwechsel forderten in Form des Schlafes ihren Tribut.
     
  18. Veni

    Veni Neues Mitglied

    Aevhen
    Ihr Schlaf war keineswegs ruhig. Sie träumte von den Tagen auf dem Schlachtfeld, die endlos für sie schienen. Bomben jagten neben ihr hoch, es piepte in ihren Ohren, wurde still, dann plötzlich laut. Menschen schrien herum, liefen herum, traten auf sie, schmissen sie herum. Jemand kam, eine Maske über sein Gesicht gestülpt, setzte ihr mit einer kurzen, stumpfen Waffe einen gezielten Stich in den Hals, verletzte ihre Stimmbänder und obwohl sie nicht starb und die Wunde zusammengeflickt wurde, hatte sie an diesem Tag dennoch ihre Stimme verloren. Vollgeschwitzt und nass, der Schnee um sie herum geschmolzen und matschig, schreckte sie hoch, ihre Augen aufgerissen, der Brustkorb hob und senkte sich schneller als sonst. Der Tag hatte sich in ihr Gehirn gebrannt, und es gab keinen Schlaf, in dem sie nicht von ihm träumte. Sie war nicht mehr müde, obwohl sie wusste, dass sie nur wenige Stunden geschlafen hatte. Sie buddelte nach der Keule, um sich zu vergewissern, dass sie immer noch da war, schaufelte sie dann wieder zu und kroch unter den Dornen her, markierte das Dickicht, in dem sie geschlafen hatte, und trottete dann umher, überprüfte aufmerksam die Umgebung und kniff die Augen zusammen. Es war dunkel, und bis auf den dunkelblauen Himmel sah sie kaum etwas. Bäume beschwerten ihre Sicht und sie hob ihre Ohren, lauschte still, doch bis auf das Flüstern des Windes hörte sie nichts. Hier war sie sicher, zumindest vorerst. Irgendwann würden auch hier Jäger vorbei kommen, da war sie sich sicher - Kein Platz war über mehrere Wochen immer noch komplett sicher.
     
  19. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Shadow
    Als die Dobermanndame am Fluss ankam, ließ sie leicht den Kopf hängen, denn hier war die Hälfte des Sees schon fast zu Eis gefroren. Sie ließ sich doch nicht einschüchtern und ging nahe des Ufers, ehe sie mit ihrer Warmen Zunge das eiskalte Wasser berührte und somit etwas ihren Durst stillte. Die kalte Flüssigkeit, rann ihr durch den hals und ließ sie schaudern, doch es musste sein. Sie nahm noch weiter Schlücke des Wassers und trottete am Seeufer entlang, als ihr plötzlich der Geruch eines Wildschweins in die Nase zog. Dieser erfreute die Fähe ziemlich und sie ging in geduckter Haltung durch das Dickicht, bis sie es endlich entdeckte. Es war ein Eber, sie seufzte leise, doch plötzlich entdeckte sie eine riesige klaffende Wunde an seinem Bauch und sie schöpfte neuen Mut. Sie nahm all ihre Kraft zusammen, den das war die einzige Chance was zu erbeuten. Sie sprang wie eine wilde Furie aus dem Gebüsch und landete knurrend vor dem Tier, das zusammenzuckte und das Weite suchte.Ihr taten zwar die Pfoten weh, doch sie sprintete hinterher und trieb es in eine Sackgasse, wo sie knurrend dem Tier näher trat, das nun versuchte sich zu wehren. Somit begann ein blutiger Kampf und beide rangen miteinander, bis Shadow endlich seine Kehle erwischte und tief hinein biss. Sie hatte ein sehr starkes Gebiss, worauf sie in diesem Moment stolz war und dem Wildschwein die kehle aufriss und das Genick brach. Erschöpft ließ sie es vor sich fallen und weilte einen Moment so aus, ehe sie begann das Tier zu fressen. Also riss sie ein großes Stück aus seiner Brust heraus und fraß gierig bis auf die Knochen. Dann hatte sie endlich einen vollen Bauch und zog Das Wildschwein in eine Höhle, die sie in der Nähe gefunden hatte, wo sie schnell noch die Spuren verschwinde ließ und sich zu ihrer Beute gesellte. Dann begann die Fellpflege und sie leckte sich das Blut von den Pfoten.
     
  20. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Topsana
    Nachdem der Schlaf sie aus seinen Fängen befreit hatte brauchte Sana einen ganzen Moment lang sich an ihre Umgebung zu gewöhnen, manchmal fehlte ihr in mitten der Büsche vollkommen die Orientierung. Mit Muskelkater in den Gelenken streckte sie sich einmal nach vor und nach hinten, schüttelte sich anschließend um die schwere des Schlafes aus ihrem Körper zu verbannen.
    Langsam schob sich die große Hündin durch das Gebüsch, sah sich nach allen Seiten um - ihr Futter war zunächst gesichert, ihr Magen gefüllt, ein Revier besaß sie nicht also keine Grenzen die sie ablaufen musste. Topsana besaß keine weiteren Aufaben, nicht solche die ihr leibliches Wohl anging, noch jene die sie selbst sich auferlegt hatte. Das Innere ihres Mundes jedoch fühlte sich ein wenig trocken an, eine kleine Runde hinunter zum Fluss würde ihren steifen Gliedern nach dem Schlaf wohl tuen. Einen kurzen Gedanken verschwendete die Helle an die gestromte Hündin - Ob sie den Winter wohl überhaupt überstehen würde?
     

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