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[RS] der kalte Krieg

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Zion, 16 Sep. 2015.

Status des Themas:
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  1. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Überall hört man Bomben einschlagen, eine weit weg, eine ganz nah. Überall bekämpfen sich die Leute und überall sterben sie. Alle Städte und Länder sind überfüllt mit Leichen, sodass man kaum noch gehen, geschweige denn reiten kann. Es ist furchtbar wie man mit ansehen muss, dass seine Freunde, seine Familie und seine Geliebten neben einem abgeschossen werden. Selbst muss man für sich sorgen und auf sein Pferd, welches immer auf einen aufpasst auch in riesiger Angst. Ob Soldat, Bauer oder Adliger keiner kommt um den Krieg drum rum.

    zu spielende Rollen:
    Es geht um die Kavallerie, dass heißt um die Soldaten auf Pferden. Ihr könnt euch aussuchen zu welchem Land ihr angehört und welches Pferd ihr reitet (Natürlich sollte es eine für Krieg geeignete Rasse sein und dem Land entsprechen!). Ich beschränke die Anzahl der Rollen auf max. 15 Spieler/Schreiber! Ihr könnt gerne Teams aus einem Land bilden.

    Regeln:
    -es wird in der Ichform geschrieben
    -max.15 Schreiber (mit mir natürlich 16)
    -Denkt dran andere Länder sind Feinde!
    -keine 1 Satz Dinger und auch keine 100 Seiten Romane
    -es gibt auch Frauen!

    Formular:
    Username:
    Name im Spiel (wenn du aus Frankreich kommst bitte keinen Namen mit O'Conner oder so!):
    Welches Land:
    Charakter (+Alter+Aussehen) der spielenden Person:
    Pferd Rasse + Name:
    Pferd Charakter:
    Bewaffnung/Schutzkleidung:
    Fähigkeiten (Pferd+Mensch):

    ja das wars und ich wünsche euch viel Spaß beim Schreiben! :) Falls es noch keine 15 zusätzlichen Spieler gibt könnt ihr euch auch noch während des Scheibens anmelden :)

    LG Disney

    PS: Beispielpferderassen:
    -Berber
    -sämtliche Halbblüter
    -landeseigene alte Rassen
    -finnisches Universalpferd
    -etc...
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Sep. 2015
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  2. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Formular:
    Username: DisneyHorse

    Name im Spiel (wenn du aus Frankreich kommst bitte keinen Namen mit O'Conner oder so!): Eduard [Ädwart] Marshall

    Welches Land: Großbritannien (England)

    Charakter (+Alter) der spielenden Person:
    Eduard ist ein 18-jähriger Mann, der gezwungener Maßen zum Kriegsdienst geschcikt wurde. Schon als kleiner Junge hatte er mit Pferde zu tun und meldete sich so bei der Kavallerie. Er war gezungen in den krieg zu ziehen um Geld für seine Eltern und sich zu bekommen. Eduard ist ein Mann aus einfachen Verhältnissen, der sehr zäh ist und dennoch ein großes Herz hat und sehr liebevoll ist. Manchmal kann er stur sein, aber dabei wird er niemals agressiv, es sei denn es geht um seine Familie.

    Pferd Rasse + Name:
    Atila, Halbblut, pechschwarz ohne Abzeichen

    Pferd Charakter:
    Atila ist ein pechschwarzer Halbblut Hengst der Eduard zu geteilt wurde, bei verstanden sich von anfang an und wurden während des Trainings zu einem Herz und einer Seele. Atila ist ein sehr schneller, ausdauernder und treuer Hengst mit guter Kondition. Der Hengst lässt sich nur von Eduard etwas sagen und macht alles was er will und würde für ihn durchs Feuer rennen.

    Bewaffnung/Schutzkleidung: Eduard besitzt eine Schusswaffe und trägt gepanzerte, aber einfache Kleidung. Dazu hat er noch einen Helm und feste Schuhe.

    Fähigkeiten (Pferd+Mensch): Eduard und Atila sind ein Herz und eine Seele und meistern alles. Eduard kann gut zielen und trifft alles und jeden. Atila ist sehr ausdauernd und stark und hat gutes Sprungvermögen.
     
  3. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Username: AngieMaus

    Zum Spielcharakter:
    Name:
    Heather Darcey
    Alter: 18 Jahre alt
    Aussehen:
    Heather ist eine sportlich schlanke, hübsche junge Dame, die jedoch mit ihren 1,65 m vergleichsweise klein erscheint. Durch regelmäßiges Training hat sie Muskeln aufgebaut und ist stärker, als man es von ihr erwarten würde. Allerdings hat das harte Training auch Nachteile, wie beispielsweise die weiblichen Rundungen, die bei ihr kaum ausgeprägt sind. Mit ihrer Körpergröße ist sie ebenfalls nicht zufrieden, denn wer soll feindliche Soldaten ausschalten, wenn diese gut einen Kopf größer sind als man selbst? Doch hier macht sie sich ihre Schnelligkeit & Strategie zu Nutze und überlistet Feinde mit Köpfchen und Flinkheit.
    Blondes, lockiges Haar umrahmt locker ihr hübsches Gesicht. Es reicht ihr bis zu den Rippen, wird aber meistens als Zopf zusammengebunden, um im Kampfe nicht benachteiligt zu sein. Ihre Haut ist leicht gebräunt vom Training in der prallen Sonne und ihre Wangen schimmern rosig. Ihre Lippen sind voll und wohlgeformt, aber das Schönste an ihr sind ihre Augen. Ein tiefes,dunkles Braun liegt in ihren mandelförmigen gr0ßen Augen, die sie eindeutig von ihrer Mutter geerbt hat. Diese Augen realisieren alles, jedes kleinste Detail und prüfen Menschen auf ihre Glaubwürdigkeit.
    Ja, sie ist wahrlich ein hübsches Mädel, aber kann so ein Blondinchen auch auf dem Schlachtfeld etwas taugen?
    Charakter:
    Heather lässt sich mit nur wenigen Worten beschreiben: klug, abenteuerlustig und lebensfroh. Sie liebt es neue Dinge zu lernen und Sachen zu erforschen, die ihr fremd sind. Deshalb spricht sie schon 6 verschiedene Sprachen fließend, darunter Englisch, Französisch, Spanisch, Deutsch etc. , und besitzt die Grundkenntnisse in Latein, um Texte zu übersetzen, die zumeist über die Geschichte anderer Völker sind. Sie geht mit offenen Augen durch die Welt und lässt sich von niemandem von ihren Zielen abbringen. Zugegeben, sie ist stur bei den Dingen, die sie erreichen möchte, aber das kann auch ein Vorteil sein, wenn man möchte. Ihr Vertrauen zu gewinnen ist schwer, auch wenn die meisten Menschen sie für sehr offen halten. Zur Kavallerie ging sie, weil sie helfen möchte, naja und vielleicht auch weil ihr Vater es ihr verboten hat. Vorher hatte sie noch nie wirklichen Kontakt zu Pferden, außer das sie früher als kleines Mädchen einmal Reiten gelernt hatte, sich aber meistens um anderes kümmerte. Sie kommt aus gutem Hause, ist für das Leben dort aber einfach nicht geeignet. Sie möchte Abenteuer, Nervenkitzel und Dinge tun, die sie herausfordern. Ihr Ehrgeiz hat sie angespornt das harte Training durchzuziehen, auch wenn es niemand für möglich gehalten hätte und sie dort von den Männern verlacht wurde. Sie hat immer einen Spruch auf den Lippen und eine schnelle Zunge, die ihr schon ein paar Mal großen Ärger eingebracht hat.
    Fähigkeiten:
    Heather ist eine wahre Strategin und überlistet ihre Feinde, anstatt sie mit Muskelkraft oder anderer Waffen zu ermorden. Sie hat für alles einen Plan und gute medizinische Kenntnisse, die ihr Helfen Wunden zu versorgen.
    Welches Land: England
    Bewaffnung/Schutzkleidung:
    Ihre Schutzkleidung ist schwer, erfüllt aber ihren Zweck und schützt sie weitestgehend. Ihre wichtigste Waffe ist ihr Verstand, aber zur Not kennt sie sich auch mit Handfeuerwaffen sehr gut aus.

    Zum Pferd:
    Pferdename:

    Shaytan - Teufel
    Pferderasse:
    Berber, aus einer vielversprechenden Zucht in Deutschland
    Charakter/Aussehen des Pferdes:
    Shaytan ist dunkelbraun und ohne jede Abzeichen. Seine Widerristhöhe beträgt akzeptable 1,51 m und er hat ein insgesamt schlankes Profil. Er wurde gut trainiert und seine Beine sehr kräftig. Trotzdem kann er allzu schwere, große Reiter nicht tragen und ist deshalb sehr gut für Heather geeignet.
    Shaytan neigt dazu, mit seinem Temperament vollkommen über die Stränge zu schlagen. Er ist temperamentvoll, intelligent, stur und sehr personenbezogen, lässt sich also nur von wenigen pflegen. Bevor Heather kam, hatte man eigentlich vor ihn zurückzuschicken, weil er für zu unruhig für die Kavallerie gehalten wurde. Man kann es den Leuten nicht übelnehmen, er hat gebockt, ausgetreten und konnte von keinem gehändelt werden. Als Heather ihm zugeteilt wurde, verhielt er sich anfangs genau so wie früher, aber Heather hatte Ehrgeiz & Konsequenz und zeigte dem damals dreijährigen Hengst, wer hier das sagen hatte und baute gleichzeitig eine starke Bindung auf. Zusammen meisterten sie das Training und Heather konnte sich kein besseres Pferd vorstellen als ihn. Mit Heather an seiner Seit wurde er viel ruhiger, kontrollierbarer und sie weiß, wie sie alles aus ihm herausholen kann.
    Fähigkeiten:
    Shaytan überzeugt durch seine Ausdauer und Trittsicherheit. Er kann bei Regen und starker Hitze eingesetzt werden und behält gute Konstitution. Einzig sein Temperament kann zu Problemen führen, wird er aber gut geführt, so sollte auch das kein Problem sein. Seine starke Bindung zu Heather ist einmalig und zusammen können sie alles schaffen.
     
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  4. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Wollen wir schon anfangen? Es können ja immer noch welche nachkommen ^^
     
  5. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    fahre zu 19 Uhr nach Hause und schreibe gleich hier rein ;)
     
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  6. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard Marshall

    Vor unserem kleinem Landhaus standen einen Reihe von Soldaten um mich abzuholen, denn heute war der Tag gekommen an dem ich den Kriegsdienst antreten musste. Seit dem Training durfte Atila sich die Zeit vor dem Krieg noch bei uns wohlfühlen, doch heute war sie Ruhe verschwunden. Meine Mutter stand weinend in der Tür und meine kleine Schwester Melli schlung sich um miene Beine, sodass mir auch die Tränen kamen. Etwas gab mir Hoffnung, Heather Darcy eine alte bekannte zog mit in den Krieg. Ich war bereits fertig mit Bewaffnung und Ausrüstung gekleidet und stieg auf Atila, den mein Vater gesattelt hatte. Nun ritten wir los um andere junge Soldaten abzuholen. Meine Familie winkten mir schluchzend mit einem weißen Tuch hinterher. Ich klopfte Atila den Hals und sagte: " So Junge wir komme heil zurück!"...
     
  7. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Heather
    Der Ernst meiner Situation wurde mir erst bewusst, als ich mich in die schwere Uniform zwängte. Sie war nicht gerade das, was ich sonst gewohnt war zu tragen, aber während der Vorbereitung auf die bevorstehende Zeit hatte ich schon Schlimmeres getragen. Ich sah in den großen vergoldeten Spiegel und betrachtete mich. Meine Haare waren streng zu einem Zopf zusammengebunden und mein Gesicht war frei von diesem grausamen Make-Up, das ich immer tragen musste. Eigentlich wollte ich mir die Haare abschneiden, so kurz, dass man keine Chance hat an ihnen zu ziehen oder hängen zu bleiben, aber zumindest dieses kleine bisschen Weiblichkeit wollte ich noch behalten. Ich trat hinaus in den Flur und stieg die Treppen hinunter, langsam und bedächtig. Unser Eingangsbereich war groß und an den Wänden hingen viele Bilder, eins teurer und abstrakter als das andere. Es gab unter anderem auch ein Familienportrait auf dem meine Eltern und ich abgebildet sind. Meine Mutter steht lächelnd hinter mir, ihr Lächeln so wunderschön wie ich es bei keiner Frau jemals gesehen hab. Neben ihr steht mein Vater, seine eine Hand um die Taille meiner Mutter und die andere auf meiner Schulter. Er lachte nicht, aber man sah dass er glücklich war. Ich schaffte es nicht das Bild noch länger anzusehen, zu viele Erinnerungen hingen daran und an diesem Haus, also kehrte ich ihnen den Rücken zu und öffnete die schwere Eingangstür.
    Ich sah einige Soldaten, die anscheinend ungeduldig auf mich gewartet hatten. Mein Vater sprach mit einem von ihnen, unterhielt er sich wieder über die derzeitige Politik oder so ähnlich. Als die Tür hinter mir zu schwang richteten sich alle Blicke auf mich. Ich war plötzlich angespannt und ballte meine Hände leicht zu Fäusten, ein Zeichen von Nervosität.
    "Ich bin dann so weit.", sagte ich und versuchte die Nervosität in meiner Stimme zu verbergen. Meine Mutter kam zu mir und drückte mich, wie sie es früher schon getan hatte wenn sie gehen musste. Nur dieses Mal war ich diejenige die ging und ob ich wiederkommen würde, das stand in den Sternen. Ich erwiderte die Umarmung leicht und löste mich dann schweren Herzens. Sie so zu sehen, mit roten verweinten Augen, brach mi fast das Herz, aber ich hatte das alles so gewollt und es gab kein zurück mehr. Ich trat zu meinem Vater, schaffte es aber nicht ihm in die Augen zu schauen. Ich weiß wie enttäuscht er war als ich ihm davon erzählt hatte. Als ich doch den Blick hob sah ich die tränen in seine Augen. Es war da erste Mal das ich ihn so sah, er sagte immer, dass Weinen nur etwas für schwache Leute sei und wir nicht dazu gehörten. Reflexartig nahm ich ihn in den Arm, er wehrte sich nicht und wir standen einfach nur da. Der Moment endete durch das Räuspern des Soldatens, mit dem mein Vater sich vorhin unterhalten hatte, und ich ließ los. Ich war irritiert und nahm die Zügel von Shaytan, der schon ungeduldig neben mir stand. Ich stieg in den Sattel, eine fließende Bewegung, und fühlte mich sofort sicherer. Mit Shaytan an meiner Seite kann mir nichts passieren.
    "Ich komme wieder Mum und Dad, ich verspreche es!", sagte ich laut und mit all der Liebe, die ich für sie empfinde. Nichts könnte erklären wie ich mich jetzt fühle, also blieben das meine Worte an sie. Mein Vater nickte mir zu, ich glaube Stolz in seinen Augen erkennen zu können. Meine Mutter stellte sich neben ihn und winkte mir ein letztes Mal zu. Dann setzten wir uns in Bewegung, auf Shaytans Rücken machte ich mich auf in das größte Abenteuer meines Lebens. Ob ich je wieder zurückkomme ist ungewiss, aber ich werde alles daran setzen.
     
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  8. Loki

    Loki Bekanntes Mitglied

    Username: Loki
    Name im Spiel (wenn du aus Frankreich kommst bitte keinen Namen mit O'Conner oder so!): Dean Abernethy
    Welches Land: UK
    Alter: 19 Jahre
    Aussehen: Dean ist ein schlanker, hochgewachsener, junger Mann mit ordentlich gescheiteltem, dunkelblondem Kopfhaar und grün-blauen Augen. Irgendwie hat er etwas typisch britisches an sich, was sich nicht genau definieren lässt.
    Charakter: Dean ist ein Gentleman, wie er im Buche steht. Natürlich verhält man sich im Militär doch ein wenig anders, weniger beherrscht, doch in der Regel gibt sich Dean große Mühe stets höflich zu sein. Aber manchmal reißen bei ihm eben auch Geduldsfäden oder Nerven.
    Pferd Rasse + Name: English Thoroughbred + Severide
    Pferd Charakter: Der Rapphengst ist ruhig, für seine Verwendung eine wichtige Kompetenz. Nichts scheint ihn aus der Ruhe zu bringen und doch besitzt Severide eine unglaubliche Ausdauer.
    Bewaffnung/Schutzkleidung: ganz klassisch ein Kavallerieschwert, moosgrünes Jacket
    Fähigkeiten (Pferd+Mensch): beide scheint nichts und niemand aus der Ruhe zu bringen
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Sep. 2015
    Zion gefällt das.
  9. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard

    Als auch Heather in unsrem Kru war, war es mir einerlei wer noch dazu kam. Auch wenn ich ein junger Man war und ich eigentlich vor nichts und niemanden zurückschrecken sollte, bereitete mir der Gedanke an den Krieg eine Gänsehaut. Atila hatte mitbekommen, dass nervös war und versuchte durch das Schüttel mit seinem Kopf mir zu signalisieren: "Alles ok! Wenn ich bei dir bin geht es dir gut!" Auf Anhieb fühlte ich mich besser und ruhiger. Meine Hände waren mit alten Lederhandschuhen versehen, die ich von Vater bekommen hatte. Im Stillen musste ich an meine Familie und schluckte. Ob sie ohne mich klarkommen würden? Wie ergeht es ihnen im Moment? Wenn ich wiederkomme, also falls ich wiederkomme, wie würden sie mich empfangen und wie würde Melli aussehen? Mir schwebten dutzende, tausende Fragen durch den Kopf, doch ganz in meinen Gedanken ertrunken, bemerkte ich nicht wie der General mit mir sprach. Schnell nickte ich und konzentriete mich wieder. "Entschuldigung Sir, wohin geht es nun?", fragte ich mit harter Stimme. "Wir begeben uns zum Lager, Soldat!", antwortete er schroff. Ich machte mir Gedanken wo dieses Lager liegen musste...
     
  10. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    (Wie sieht Eduard eigentlich aus?)

    Heather

    Shaytan und ich arbeiteten uns langsam zu den vorderen Rängen und ich hielt Ausschau nach bekannten Gesichtern. Viele der Soldaten, die mit uns ritten, kannte ich gar nicht oder nur flüchtig und alle sahen mich mit skeptischem Blick an. Ich wusste was sie dachten, aber es war mir egal. Warum sollte eine Frau nicht genau so gut kämpfen können wie ein Mann?
    Ich streckte mein Kinn hinaus und ritt wortlos an ihnen vorbei in die vordersten Reihen. Shaytan wollte am liebsten nach ganz vorn, die Truppe anführen, und ich nahm die Zügel ein wenig fester. "Shaytan laaangsam. Wir geben hier nicht den Ton an.", hauchte ich ihm in sein Ohr und berührte liebevoll seinen kräftigen Hals. Seine Ohren zuckten neugierig zu mir, drehten sich aber sofort wieder nach vorn, dort wo der General mit einem jungen Mann spricht. Ich beobachtete die beiden und überlegte zu ihnen aufzuschließen. Doch ich verwarf diesen Gedanken schnell. Mein Vater war gut mit dem General befreundet, aber das darf mir keine Vorteile beschaffen. Ich bin ein normaler Mensch wie jeder hier und habe nur ein einziges Leben, was ich bereit bin aufs Spiel zu setzen. Während wir den anderen folgten, belauschte ich den General und die Person neben ihm. Die Stimme des Mannes kam mir bekannt vor, auch die Statur erinnerte mich an jemanden, aber wer ist...
    Da erkannte ich die Person. Es war Eduard, Eduard Marshall, ein alter Freund von mir. Ich hatte ihn schon eine Weile nicht mehr gesehen, aber er hat sich anscheinend nicht viel verändert. Ich freute mich irgendwie ihn zu sehen, denn wir hatten immer viel Spaß zusammen gehabt. Aber ihn in so einer Situation wiederzusehen... Tja die Ironie des Schicksals. Er wurde langsame und ritt nun hinter dem General hinterher. Ich ließ Shaytan kurz antraben und näherte mich vorsichtig. "Ed... bist du es?", fragte ich leise und leicht aufgeregt wie ich feststellen musste
     
  11. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    (ohh hab ich gar nicht geschrieben: er ist schlank, groß hat dunkelbraunes Haar und hat Eisblaue Auge und ein paar Sommersprossen um die Nase herrum)

    Eduard

    "Ja Heath ich bins!", erwiederte ich und schmunzelte sie an. Um ehrlich zu sein ich wahr schon seit ich klein war in sie verliebt und hatte nie den Mut ihr etwas davon zu sagen.
    Wir waren inzwischen in dem Lager bei Liverpool angekommen und der Tag neigte sich dem Ende. "Soldaten!!! Wir sind am Lager und werden nun hier die Nacht verbringen! Morgen werden wir kämpfen müssen!", schrie der General. Atila war erschöpft trotz seines harten Trainings und seiner großen Ausdauer. "Atila wir für immer ich werde für dich kämpfen, du für mich und ich für dich ok??", flüsterte ich mit zitternder Stimme in seine Ohren. Er schnaubte. das Lager bestand aus vielen großen Zelten die in einem großem eingezäunten Gebiet waren. Leider hatte Atila seine Mähne geben müssen asl wir uns zum Dienst meldeten, denn die Mähne hinderte im Kampf. Er hatte eine kurze Stehmähne und einen gestuzten Schweif. Für die Pferde war im LAger ein großer Stall mit Paddock aufgestellt worden. Wir glitten aus den Sätteln und brachten die Pferde in den Stall. Wir durften uns danach in der Feldküche eine warme Mahlzeit gönnen und danach in die Zelte zurück ziehen. Ich stupste Heather an und flüsterte: " Wir beide in einem Zelt?? Ich habe dir sooo viel zu erzählen!"
     
  12. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Heather
    "Du hast dich aber nicht wirklich verändert, Ed.", sagte ich lächelnd und betrachtete ihn. Ich war unglaublich froh ihn wieder bei mir zu haben. Als wir klein waren haben wir immer zusammen in unserem Garten gespielt. Ich kann mich noch gut an den kleinen, lustigen Ed erinnern, der mich immer zum Lachen gebracht hatte. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist und wir uns immer weiter von einander entfernt hatten. Wir sind nicht umgezogen oder so, aber wir haben einfach andere Interessen entwickelt und uns immer seltener gesehen. Jetzt. wo ich darüber nachdenke, ist eigentlich schade was aus geworden ist und was passieren musste um uns wieder zusammen zu bringen.
    Als wir im Lager ankamen versorgte ich erst mal Shaytan, der ungeduldig und hungrig neben mir stand und es nicht erwarten konnte sein Futter zu bekommen. Ich sattelte ihn ab und streichelte sanft seinen Kopf. "Ist ja gut, mein kleiner Teufel. Du bekommst dein Futter ja schon.", sagte ich und stellte seinen Eimer vor ihn, "So, da hast du es. Ruh' dich aus, morgen beginnt unser Abenteuer!" Mit diesen Worten verließ ich den schnellgebauten Stall.
    Draußen war es schon dämmrig und ich gönnte mir eine warme Mahlzeit, vielleicht die letzte für die nächsten Tage. Ich saß zusammen mit Ed und einigen anderen an einem langen Tisch und versuchte das Essen zu genießen, auch wenn es nicht das war was ich sonst bekam. Ich blickte von meinem Teller um und sah zu den anderen Tischen hinüber. Von überall hörte man Gelächter und Gerede anderer Soldaten, es war wie ein ganz gewöhnlicher Abend, nur das man nicht wusste, ob man die nächsten Tage überleben wird.
    Ich wurde von der Seite angestupst und drehte mich zu Ed, der mir leise etwas zuflüsterte. Ich nahm das Angebot an, obwohl es mir irgendwie peinlich war mit ihm in einem Zelt zu schlafen. Jetzt hab dich nicht so, früher habt ihr sogar im gleichen Bett geschlafen, dachte ich mi und verschob das Gefühl der Scham in eine hintere Ecke meines Kopfes.
     
  13. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard

    Nach dem Essen schlichen wir uns alle in die Zelte. Ich hockte neben Heath im Zelt und erzählte ihr alles was passiert war, die Geburt von melli wie Atila zu mir gekommen war und wie es zum Kriegsdienst gekommen war. Wir unterhielten uns Stunden und ich hoffte, dass wir den Krieg überleben werden, denn ich hatte Heather schon einmal aus den Augen verloren und wollte sie nicht für immer verlieren und vorallen nicht Atila mein teuer lieber Hengst.
     
  14. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Heather
    Ich lauschte aufmerksam Eds Geschichte und verstand, wie sehr er an Melli und Atila hing. Er erzählte alles so lebendig, voller Emotionen, ich konnte gar nicht anders als ihm zuzuhören. Ich selbst hatte nicht das Bedürfnis von mir zu erzählen, denn es war einfach nichts Aufregendes passiert seitdem er weg war. Ich habe immer nach einem Abenteuer gesucht, etwas was mich aus meinem langweiligem Leben holen könnte, nun ist dieses Abenteuer da und ich habe Angst. Angst, alles zu verlieren was mir wichtig ist: meine Familie, Ed, Shaytan... Das Leben dieser Personen ist mir wichtiger als mein eigenes und ich werde alles dafür tun, das sie glücklich werden, und wenn ich dafür andere umbringen muss.
    Während ich das feststellte hat Ed schon aufgehört zu erzählen und sieht mich stattdessen mit fragendem Blick an. Anscheinend hat er gemerkt, dass ich über etwas nachgedacht habe und wartet auf eine Erklärung. "Ich..- Entschuldige, ich war wohl gerade etwas in Gedanken versunken. Was hast du gerade gesagt?" Ich versuchte meinen Missmut zu überspielen und setzte ein übertriebenes Lächeln auf.
     
  15. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard

    "Was ist? Worüber hast du nachgedacht?", fragte ich Heath die anscheinend abwesend war. Sie schaute mich bloß verblüfft an und hatte "gedachte Fragezeichen" im Gesicht. Ich musste LAchen auch wenn die jetzige Situation eigentlich gar nicht lustig war. Es wurde zunehmend kälter und ich gab wie automatisch Heather meine Jacke, nun schaute sie noch verblüffter.
     
  16. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Heather
    Ed lachen zu hören war ungewohnt und irritierend, denn in unserer jetzigen Lage gab es nicht mehr allzu viel zu lachen. Immerhin standen wir kurz davor in den Krieg zu ziehen, unsere Leben zum Wohle anderer zu riskieren. Ein ziemlich komisches Gefühl, wenn man darüber nachdenkt. Ich schüttelte meinen Kopf und versuchte mich auch Ed zu konzentrieren. Sein dunkles Haar hatte seinen eigenen Willen und standen wild von seinem Kopf ab, seine Augen von so einem blau, das man das Gefühl bekommt darin zu ertrinken, und dann noch die Sommerspossen, die seine Nase zieren. Er ist gutaussehend, das kann man nicht leugnen und er hat sicherlich schon viele Mädchen gehabt. Bei diesem Gedanken regte sich etwas in mir, ein Gefühl was ich nicht beschreiben kann, weil ich es noch nie gespürt hatte. Es fühlte sich komisch an und ließ sich nicht unterdrücken. Im Gegenteil, umso mehr ich es zu verdrängen versuchte je stärker wurde es.
    Als ich bemerkte, dass Ed mir direkt in die Augen sah erschrak ich und schaute beschämt zu Boden. Ich fror unheimlich, aber versuchte es nicht zu zeigen. Die Kälte schlich langsam in meinen Körper und ließ mich erschaudern. Ed bemerkte meine Geste und hing mir seine Jacke um die Schultern. Ich sah ihn an und brachte nicht mehr als ein stammelndes "Dankeschön.." heraus. Für ihn war es selbstverständlich gewesen, aber mich verwirrte seine Nettigkeit nur noch mehr. Ich kuschelte mich in die Jacke, die so sehr nach ihm roch, und legte meinen Kopf auf meine angewinkelten Knie.
    "Sag mal Ed,...", fing ich an zu reden , "hast du schon viele Mädchen geküsst?" Diese Worte kamen plötzlich und waren eigentlich nur Gedanken, die ich versehentlich ausgesprochen hatte. Vor Schreck erstarrte ich und hob langsam den Kopf. Hatte ich das jetzt wirklich laut gesagt? Eds Blick nach zu urteilen schon, denn er sah mir nun direkt in die Augen. "Da- Das wollte ich nicht sagen. Ich habe nur darüber nachgedacht und da ist es mir rausgerutscht!", ergänzte ich schnell. Das hat es jetzt nur noch peinlicher gemacht. Ich starrte schnell zur Seite damit er nicht sehen konnte wie rot ich werde.
     
  17. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard

    "I-Ich ähhm um ehrlich zu sein habe ich noch nie ein Mädchen geküsst und es ist mir auch nicht peinlich, aber ich bin... äh... schüchtern auch wenn es manchmal nicht so wirkt.",stotterte ich mit einem lustigem Gefühl im Bauch. "Un-Un-Und was ist mit dir??", fragte ich darauf und zögerte beim Aussprechen der einzelnen Worte. Es war seltsam mit Heather zu reden, vorallem über intime Themen, obwohl wir uns seit Ewigkeiten nicht gesehen haben. Mein Blick konnte sich nicht von ihren Augen lösen, sie waren in so ein samtes Braun gehüllt und drückten so viel aus. War ich doch noch in sie verliebt??
     
  18. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    Heather
    Das Ed mir so direkt in die Augen sah machte mich irgendwie nervös. Ich schluckte kaum merklich als er mir die Frage stellte und antwortete so selbstbewusst und gelassen wie möglich:"I-Ich? Natürlich habe ich das. " Innerlich hatte ich den drang mich selbst zu schlagen. Was hab ich da gesagt? Okay ich hatte wirklich schon einige Jungs geküsst, aber das war noch in der Grundschule und so ein kindischer Wir-sind-jetzt-zusammen-aber-verstehen-gar-nicht-was-das-heißt-Kuss, vollkommen bedeutungslos. Keck lächelnd aber innerlich verwirrt sah ich Ed in die Augen. Ob er jetzt verletzt ist? Bestimmt nicht ich meine wir sind ja nicht zusammen oder so. Wir sind nur Freunde aus Kindertagen, nicht mehr und nicht weniger. Mit diesen Worten versuchte ich mich eher selbst zu überzeugen abstatt das sie Antworten waren.
     
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  19. Zion

    Zion spricht chinesisch rückwärts

    Eduard

    "Hallo jemand da oben anwesend?", fragte ich Heath als sie nicht antwortete. Sie schien verwirrt und etwas nervös zu sein, aber ich konnte mir nicht vorstellen warum sie es sein sollte. Ich malte die verschiedensten Sachen aus und grübelte eine Weile als es plötzlich an der Zeltwand raschelte...
     
  20. AngieMaus

    AngieMaus Aktives Mitglied

    (Sie hat ihm doch geantwortet. ->"I-Ich? Natürlich habe ich das.")
     
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.

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