[RS] Denver

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Sevannie, 29 März 2018.

  1. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Etwas verdutzt sah ich der Rothaarigen nach. War das nun ihr Ernst? Naja die Uni rief aber.. ich schüttelte den Kopf und Benjo brachte mich aus meinen Gedanken, welcher nun ins Zimmer trottete und sich in seinem Welpensitz vor mich setzte. Er öffnete sein Maul und ein leises Winseln kam aus diesem. ,,Ist ja gut, Kleiner.“ murmelte ich und streichelte seinen Kopf, bevor ich mir das Handtuch abstreifte und mich anzog. Wollte gar nicht zu viele Gedanken an den Abend und dessen Folgen denken, gab es doch offensichtlich keine, oder? Das einzige was mir wirklich klar wurde, dass ich meine vier Abfuhren hatte wettmachen können und allein dieser Gedanke trieb mir ein Lächeln auf die Lippen. Ich zog mir einen der weinroten Hoodies über, war die Sonne zwar draußen und doch hielt sich noch der Nebel unten. Schien also noch ziemlich kalt draußen. Zu dem Pulli gab es die gewohnten Jeans und die Sneakers, bevor ich Benjo anleinte und such mit ihm durch die Straßen schlenderte.
     
  2. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Es waren zwei sehr stressige Tage gewesen, aber ich hatte einen spontanen Test - gut ich hatte ihn einfach vergessen - mit wehenden Fahnen geschafft und das ohne mich beim Professor einzuschleimen, mein Mini-Projekt beendet und damit zumindest ein paar Tage Ruhe und mich auf ein semi-professionelles Shooting mit einem Promi beworben, ich hatte zwar kaum eine Chance das Los zu bekommen, doch es war einen Versuch wert und alternativ würde ich weiterhin nach einem Thema und Interessanten Sachen ausschau halten. Und jetzt hatte ich mir definitiv einen entspannten Abend verdient an dem ich die Seele baumeln lassen und ordentlich feiern konnte! Mit der Einstellung war ich mit Mila ausgegangen, doch ihre bösen Kommentare wann immer ich mit einem neuen Kerl liebäugelte gingen mir schnell auf die Nerven und nach einer Stunde verschwand ich einfach, zupfte an der dunklen Spitze des Oberteils das vermutlich eigentlich mal als Lingerie gedacht gewesen war, doch zusammen mit der zu kurzen Jeans und der Leder Jacke war das Outfit einfach zu perfekt als das ich hatte widerstehen können. Und so wie es aussah, konnte das auch nicht der hoch gewachsene Blonde vor Alex' Bar, hielt mir die Tür offen nur um mir auf der Ferse in die Wärme zu folgen, mein Lächeln war kalt und ich hatte eigentlich ein anderes Ziel gehabt, doch als mir das bewusst wurde schüttelte ich mich vehement, dass war keine Option. Amber Morgan kam nicht zurück für Wiederholungen, schon gar nicht so nüchtern!
    Hinter der Bar konnte ich ihn schnell ausmachen und beobachten, ohne das er mich sofort wahrnahm und ich biss mir auf die Lippen, der Blonde an meiner Seite beugte sich gerade nach vorne und flüsterte mir etwas ins Ohr, ich verstand ihn über die Musik kaum aber eigentlich waren auch keine Worte dafür notwendig und ich grinste. "Vielleicht später, Süßer.." mit den Worten verabschiedete ich mich in die Menge der Menschen, hing ihn an der Tanzfläche ab und löste im gehen den unteren Teil meines Zopfes, war er doch sowieso viel zu streng für mich und jetzt hüpften die Locken motiviert be jedem Schritt den ich auf Alexander zu machte mit. "Guten Abend, Lexi!"
     
  3. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Hatte mich die letzten zwei Tagen in wenige Bewerbungen gestürzt und in die Suche nach einer neuen Wohnung, doch alles schien nicht sonderlich passend. Kreisten meine Gedanken doch nur um den einen Abend. Wieso hatte ich nicht auf mich gehört und es einfach gelassen? Sie einfach nur als betrunken abgetan und sie ins Bett gebracht, wie es sich eigentlich gehörte? Nein, stattdessen war ich das 'Opfer' an diesem Abend gewesen, kannte doch eigentlich ihre Spielchen nur zu gut. Ich ließ mich gegen den Tresen sinken und sah auf die leere Bar, sah die leeren Gläser und spülte sie nach und nach. Schien es doch so kühl hier drinnen und ich musste mir wohl selbst eingestehen, dass auch diese Freundschaft keinen Wert mehr besaß. Meldete sie sich nicht und ich tat es sicherlich auch nicht. Hatte sie doch vor zwei Tagen gemeint ich solle ihr einen Platz frei halten und als treuer Dackel wollte ich ihr sicherlich auch nicht nach hängen, nicht nachdem ich sie so gut kannte und es hätte besser wissen müssen. Doch irgendwie schien das ganze anders, seit der Nacht..
    Wie üblich hatte ich mich in eine der dunkleren Jeans geworfen und das weiße Shirt an, verebbte auch so langsam die Stimme in meinem Kopf, die mir sagte da gab es vielleicht doch noch Hoffnung für unsere Freundschaft. Ich sah mich in der stark befüllten Bar um und entdeckte die Blondine von vor zwei Tagen, war sie heute Abend auch wieder da und ich schmunzelte ihr zu, kassierte keinen bösen Blick sondern ein keckes Zwinkern. Hätte ich mich an dem Abend vielleicht doch eher auf sie fixiert. Nur wusste ich ihren Namen doch gar nicht mehr.. da fing es doch schon an. Ich mixte gerade eine der letzten Bestellungen, sah auf die Tanzfläche und musste zweimal schauen. Amber..? Ach was. Einbildung, durch die Gedanken die du dir machst. Sollte ich vielleicht doch einfach mal wieder mir gänzlich das Hirn wegsaufen damit das auch versiegte - hatte es bei Ivy nach zwei Wochen des Komasaufens doch auch gewirkt. Oder war es nicht sogar länger gewesen? Tief atmete ich wieder aus und ein, widmete mich wieder meinen Gästen und sah erneut auf als ich den bekannten Spitznamen hörte.. ,,Amber..'', stellte ich mit einem leichten Lächeln fest, wollte mir sicherlich nichts anmerken lassen. ,,Hey.'', hing ich noch hinterher und musterte sie kurz, wollte ihr keinen langen Blick schenken und die nächste Bestellung die kam, brachte mich auch dazu wegzusehen - von ihrem aufreizendem Outfit, wobei mir wieder einige Bilder in den Kopf schossen.. - und den nächsten Cocktail zu mischen.
     
  4. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    "The One and Only, mein Liebster!" Ich strahlte bis über beide Ohren bei seinem Anblick, streifte die Lederjacke ab bei der aufkommenden Hitze in der Bar, und zwinkerte als ich das Leder über den Tresen legte und mich darauf lehnte, ihm dabei zu sah wie er seiner Arbeit nachging, wie schnell seiner Finger zielstrebig wussten was sie tun mussten als ihm jemand eine Bestellung zu rief. Andere Bilder, von weit aus spannenderen Dingen, die seine Hände taten kamen mir in den Sinn und ich kam nicht umhin zu Grinsen, bewegte meine Hüften zur Musik während ich doch darauf wartete das er mir seine Aufmerksamkeit schenkte. "..was muss eine hübsche Frau hier tun um eine gescheite Begrüßung und etwas zu trinken zu bekommen?!" feixte ich, als er auch nach der nächsten Bestellung schon beinahe so aussah als würde er mich ignorieren.
     
  5. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Ich sah zu Amber und hob eine Augenbraue bei ihrem Kommentar, wandte meinen Blick wieder an den Typen vor mir und übergab ihm schließlich den Cocktail. Ich schritt wieder zu ihr und verschränkte die Arme vor der Brust, zierte doch ein Grinsen meine Lippen und diesmal fiel mir ein Spiel ein das ich spielen wollte. Ich lehnte gegen den Tresen hinter mir und sah in die grauen Augen der Rothaarigen. ,,Komm doch her zu mir, hinter dir Bar. Vielleicht begrüße ich dich dann anständig.“, sagte ich und hob eine Augenbraue erneut in die Höhe, musterte sie nun etwas ausgiebiger und das Lächeln blieb weiterhin auf meinen Lippen. ,,Vielleicht bekommst du dann auch einen Drink.“, fügte ich keck hinzu. Amber war eine Frau die gerne spielte, also musste ich mir wohl oder übel auch das ein oder andere Spiel überlegen, oder etwa nicht? War natürlich mein Recht, sie genauso zu reizen wie sie es mit mir getan hatte den Abend.
     
  6. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    "Gleich hier, einfach über den Tresen?!" fragte ich, ein unverschämtes Grinsen auf den Lippen bei dem Gedanken daran, was wir vor ein paar Tagen noch genau dort getan hatten und ließ mich nur zu gerne auf sein Spiel ein, denn ich wäre am Ende immer noch hinter der Bar und würde mich zumindest mit Alkohol versorgen können. Ich stieß mich von dem Tresen ab und spürte mehr als ein Paar Augen auf mir als ich ohne mit der Wimper zu zucken seine Aufforderung nach kam und mit nur wenigen Schritten hatte ich die Theke umrundet, ließ die Finger über die Anrichte gleiten während mein Blick zum ersten mal hinter das Geschehen fiel, dass eine professionelle Bar ausmachte. Aus dem Augenwinkel sah ich den bitter bösen Blick einer Blondine auf mir und fühlte mich damit nur noch mehr bestätigt, hatte heute auf hohe Schuhe verzichtet und musste mich deshalb nun strecken um meine kalten Finger in seinen Nacken zu legen und ihn näher an mich zu ziehen. "Eins musst du wissen, 'Vielleicht' ist mir niemals gut genug!" murmelte ich verschwörerisch grinsend während ich den Blick seiner braunen Augen hielt und versuchte in ihnen zu lesen, zu verstehen was in ihm vorging, ehe ich ihm einen Kuss stahl, meinen Körper an den seinen presste und feststellte wie gut sie zusammen passten.
     
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Ich beobachtete sie genausten, wie sie mit einem Mal die abstützte und um den Tresen herum ging. Eleganten und doch zielstrebigen Schrittes. Sah sie doch so verdammt verführerisch aus. Sie kam weiter auf mich zu und legte ihre Hände in meinen Nacken, ließ meine jedoch erst um sie gleiten, als sie mir einen Kuss entlockte. Bei ihren Worten hatte ich das Schmunzeln begonnen, bevor sie ihre Lippen auf die meinen bettete. ,,Genügt mir meist auch nicht.“, raunte ich an ihren Lippen und öffnete die Augen, sah in die grauen Augen. Ich lehnte wieder gegen den Tresen und entlockte ihr erneut einen Kuss, vielleicht etwas inniger als der zuvor. Sie lehnte sich weiter an mich und ich löste mich grinsend, sah dann kurz über sie hinweg ob irgendwo Bestellungen waren. Sah nur den ein oder anderen bösen Blick, die einen von Männern, die anderen von der kleinen Blondine. Und doch, war da ein blonder Typ, welcher irgendwie etwas Betroffener und wütender aussah als die anderen. Ich wandte den Blick ab und wieder auf die Kleine vor mir. Hätte Zugern gefragt wo sie die letzten Tage gewesen war, doch wollte sicherlich nicht aufdringlich wirken, beließ es also. ,,Also, was darf sein, Schöne Frau?“, fragte ich schließlich und schmunzelte. Sah ihr wieder in die Augen und behielt meine Beherrschung, das meine Hände nicht weiter ihren Rücken hinunter glitten an ihren süßen Hintern. ,,Oder bleiben wir heute lieber nüchtern?“, feixte ich und grinste frech, vielleicht hatte sie die letzten zwei Tage zum ausnüchtern gebraucht. Ich grinste abermals bei dem Gedanken und legte meine Lippen kurz auf ihre Stirn. Spürte immer noch die hasserfüllten Blicke. ,,Ich glaub du hast einen neuen Verehrer der nicht so schnell locker lassen will.“, sagte ich schließlich und nickte in dessen Richtung. Begriff‘ er es denn nicht?
     
  8. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Der Geschmack seiner Lippen war tatsächlich besser als das woran sich mein umnebeltes Gehirn erinnern zu versucht hatte und ich genoss die Aufmerksamkeit die er mir schenkte, dass war definitiv neu! Ich redete mir ein, dass alles andere einfach nur unpassend gewesen wäre und ich seine Berürungen nicht mehr oder weniger genoss wie die eines jeden Anderen, ich nur zurück kam weil ich unsere Freundschaft nicht opfern und aufgeben wollte. Seine Worte entlockten mir ein Lachen und ich ließ die Finger aus seinem Nacken langsam über seine Brust gleiten und meinen Blick von seinen Lippen über Auslagen der Bar gleiten. "Niemals nüchtern!" Lachte ich kopfschüttelnd, nein so weit war es dann doch noch nicht gekommen, dass ich mich von meinem verdienten Entspannungsgetränk abhalten lassen würde. "Scheint so als wären gleich zwei Blondinen heute Abend enttäuscht.." schmunzelte ich, als ich die Blondine von neulich erkannte und ihr Blick hätte sicherlich Morden können, hätte ihr Freundin ihr nicht zugeredet. Es musste frustrierend sein gleich zwei mal hintereinander gegen mich zu verlieren. Vielleicht sollten sie ihr Glück miteinander versuchen anstatt über die Bar hinweg zu geifern. "Wie wäre es mit einem deiner Cocktails, mal etwas süßes zur Abwechslung?!"
     
  9. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Ich genoss ihre Berührungen, glitt ihre Hand von meinem Nacken über die Brust. ,,Scheint ganz so.“, sagte ich und sah zu dem Blondchen. Damit wäre wohl diese Chance versiegt, machte mir aber keinen Hehl draus, immerhin hatte ich ja Amber. Bei ihren nächsten Worten glitt mein Blick wieder zu dieser und ich schmunzelte. ,,Was süßes?“, fragte ich dann doch nach und strich ihr eine Haarsträhne hinter ihr Ohr, legte meine Lippen dann doch wieder zu einem sanften Kuss auf die ihren. Ich löste mich schmunzelnd darauf und überlegte kurz. Was süßes also. ,,Kommt sofort.“, grinste ich dann doch und gab sie frei, wandte mich wieder an die Bar und mixte ihr einen der süßeren Cocktails zusammen, war der Alkoholgeschmack darin nicht ganz so herb. Ich reichte ihr den blauen Cocktail und zwinkerte ihr zu. ,,Lass es dir schmecken.“, schmunzelte ich erneut und wandte mich dann doch noch an einige Bestellungen die aufkamen.
     
  10. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Vermutlich hätten hier schon meine Alarmglocken läuten sollen, ich erkannte die Anzeichen eines Kerls der sich zu viel verhofft für gewöhnlich sehr schnell und zuverlässig, fand einen Weg meine Absichten klar zu machen. Aber würde es in diesem Fall vielleicht bedeuten die Freundschaft zu Alexander zu verlieren? Das war nichts worum ich mir jetzt Sorgen machte, stattdessen konnte ich nicht anders als ein bisschen zu sticheln, verdrehte die Augen bei seiner fast schon liebevollen Geste und dem Kuss, mit einem schlecht versteckten Grinsen auf den Lippen. "Okay, nicht so süß!" lachte ich und nahm dann doch zu gerne den Cocktail entgegen, nahm einen Schluck und der Zucker explodierte förmlich in meinem Mund, der Alkohol kam erst als Nachgeschmack und es wäre das perfekte Getränk um sehr schnell sehr betrunken zu werden. Eine Weile sah ich Alexander dabei zu, wie er seine Gäste bediente, doch langweilte mich viel zu schnell, hatte dann auch das Glas dementsprechend schneller geleert als mir vermutlich gut tun würde und hatte begonnen mich leicht zur Musik zu bewegen, doch der Platz hinter der Bar war dann doch eher etwas eng. Ich stellte das leere Glas in die Spüle, sah über die Schulter zu Alexander und lächelte, zwinkerte ihm zu, ehe ich mich auf die Tanzfläche stürzte.
     
  11. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Ich sah immer wieder zu Amber, fast schon entschuldigend. War die Bar eben an einem Freitagabend doch voller als sonst unter der Woche, wie konnte es man den Leuten auch verübeln, welche schon Wochenende hatten. Ich wollte mich gerade wieder zu Amber wenden, da zwinkerte sie mir zu und machte sich wieder auf dei Tanzfläche. Nun gut. Dann eben nicht. Konnte mir fast schon ausmalen wohin das Ganze heute Abend gehen würde und war nicht sonderlich angetan, nein fast schon eifersüchtig und das machte mich wahnsinnig an der ganze Sache. War sie doch so eine atemberaubende und faszinierende Frau, hing ihr anscheinend schon zu sehr am Rockzipfel mit ihrem Kommentar vorhin. Natürlich hatte sie diesen unter einem Grinsen bemerkt, aber auch ich erkannte wenn man mir etwas durch die sogenannte Blume sagen wollte. Ich schnaubte kurz auf, wich mein Blick doch von ihr und ich sah mich in der Bar um. Ich verschränkte erneut die Arme vor der Brust und zwang mich schon fast, nicht nehr auf Amber zu achten.
     
  12. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Ich erfüllte meinen Vorsatz heute ordentlich die Sau raus zu lassen und vergaß vollkommen die Zeit, tanzte in der Mitte der Bar mit Fremden und spürte das Adrenalin das die Dunkelheit und Berührungen eben jener auf meiner Haut auslösten durch meinen Körper pulsieren, bekam ein Getränk nach dem anderen spendiert und fand so meinen Weg nicht mehr zurück zur Bar, bis der DJ das letzte Lied des Abends spielte. Die Musik danach war leiser und weniger gute Qualität, lief über die Stereo wie auch schon vor einigen Tagen und ich löste meine Arme von den schmalen Schultern des Schwarzhaarigen, sein verhangener Blick sprach Bände und auch ohne seine Aufforderung hätte ich sofort gewusst, was in seinem Kopf vor ging, doch ich schüttelte den Kopf, die roten Locken flogen durch die Luft, ich zwinkerte ihm zu und fuhr ihm kurz über die Wange. "Vielleicht nächstes Mal, Süßer.." murmelte ich, ehe ich mich aus der sich langsam aufbrechenden Masse an Menschen löste und in die genau andere Richtung ging, endlich zurück zu Alexander, dessen Miene beinahe aussah als hätte er in eine Zitrone gebissen, als ich näher kam.
     
  13. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Hatte mich beherrschen müssen, stand ja immerhin hinter der Bar und nicht davor. Ich sah den Aufbrechenden nach, hatte dem DJ das Zeichen gegeben, dass es nun langsam so weit war und er nun auch Feierabend machen durfte. Ich spülte die ersten Gläser ab und mein Blick erhob sich, als ich eine Bewegung im Augenwinkel wahrnahm welche auf mich zu gelaufen kam. Kurz musterte ich Amber, wollte mir nichts anmerken lassen doch ich sah bestimmt so sauer wie ich mich fühlte. Hätte nicht gedacht, dass mir ihre Spielchen einmal so nah gehen könnten. Ich wandte den Blick daraufhin wieder ab und spülte weiter die Gläser. ,,Na nach dem ganzen Tanzen durstig?'', fragte ich und zwang mir ein freches Grinsen auf den Lippen, was ehrlicher wirkte als zuvor.
     
  14. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Seufzend ließ ich mich auf den Barhocker vor ihm sinken, versuchte über seine säuerliche Miene hinweg zu sehen und der Alkohol der bereits in meinen Venen pulsierte machte es mir definitiv einfacher, stützte meinen Kopf in der Hand ab und beobachtete ihn, sah dabei zu wie die Seifenblasen über die Wasseroberfläche tanzten und langsam zerplatzten, wie seine Hände so mechanisch die Arbeit erledigten und sich sein Blick dann neuerlich hob, dieses mal ein Grinsen auf den Lippen. "Irgendwann kriege ich dich schon auf die Tanzfläche." stellte ich in meinem betrunkenen Zustand sehr nüchtern fest, stellte mich auf dem Fußtritt des Hockers hin und beugte mich über den Tresen ihm entgegen, schürzte die Lippen und verzog sie dann doch wieder zu einem Grinsen. "...viel mehr hungrig." deutete ich dann an, leckte mir kurz über die Lippen als ich die seinen kurz beobachtete und war mir sicher, er verstand die Zweideutigkeit dahinter. Ich war mit niemandem mitgegangen, dabei hätte ich durchaus mehrere Chancen gehabt, aber ich hatte hier bleiben wollen, vielleicht noch einmal etwas von dieser verrückten Nacht kosten.
     
  15. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Mein Blick erhob sich und ich lauschte wieder ihren Worten. ,,Vielleicht irgendwann mal, wenn du mich unter den Tisch getrunken hast.'', lachte ich kurz auf und grinste frech. Der Schalk blitzte in meinen Augen auf und ich wollte mich gerade wieder den Gläsern widmen, doch sie näherte sich mich und ihre Worte entlockten mir ein Schmunzeln. ,,Hungrig? Ich glaube wir haben noch Pasta übrig.'', erklärte ich und musterte sie kurz. Natürlich entging mir das alles nicht, doch ich konnte selbst nicht anders. Ich nahm einen Schluck von meinem Bourbon. Hatte heute doch eher das Pure bevorzugt als einen süßen Cocktail und ich brauchte den harten Alkohol auch einfach. ,,Oder auf was hast du Hunger?'', fragte ich nach und hob eine Augenbraue, verschränkte doch wieder die Arme vor der Brust und lehnte lässig gegen den Tresen. War es mir doch aufgefallen, dass sie keiner der zahlreichen Chancen beim Tanzen ergriffen hatte, sondern doch noch hier mit mir blieb.
     
  16. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    "Nur wenn du für jedes Glas das ich trinke drei trinkst!" lachte ich Kopfschüttelnd auf seine freche Antwort und war mir dennoch sicher, dass der Tag noch kommen würde und er es genießen würde! Das Lachen verebbte bei seinen Worten, zog stattdessen eine Augenbrauen hoch und schnalzte missbilligend mit der Zunge und hatte schon befürchtet, dass er doch nicht verstanden hatte.. oder wollte, als er noch einmal nachlegte und sich ein kleines, selbstgefälliges Grinsen auf meine Züge legte. "Ich befürchte ja, dass wenn du nachfragen musst, ich vielleicht doch besser nach Hause gehe..." feixte ich, ließ mich langsam zurück auf meinen Barhocker sinken, wollte ihm die Chance geben das es heute von ihm ausging, vielleicht um mich ein wenig besser zu fühlen und weniger so, als würde ich ihn verführen. Was ich nicht tat. Das wäre mir im Leben nicht eingefallen...
     
  17. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Haderte mit mir selbst, ging ich nun doch darauf ein oder behielt ich meine Miene? Sie war betrunken oder angetrunken, so wie vor zwei Tagen und ich wollte mich dem Ganzen eigentlich nicht wieder so schnell hingeben. Nicht damit sie mich daraufhin vielleicht erst in vier Tagen wieder besuchte. Ich betrachtete sie, wie ein Kunstliebhaber ein Gemälde. Wollte sie deuten und doch konnte ich es nicht. ,,Die Entscheidung liegt ganz bei dir ob du nach Hause möchtest oder eben nicht.“, sagte ich und konnte mir das charmante Lächeln nicht verkneifen. Wusste ich dich, dass es nicht nur an dieser einen Nacht lag, was mich bei ihr so anzog. Hatte es ja schon öfter versucht.. doch ich hatte mich geändert nach meiner Studienzeit und nachdem Vorfall mit Ivy. Ich schüttelte den Kopf. ,,Nicht dass es noch heißt, ich nutze meinen Beruf aus.“, erklärte ich knapp, sah sie erneut an und lehnte nun selbst auf die Theke vor mir. ,,Also, Amber? Auf was hast du Hunger?“, fragte ich erneut nach und das freche Grinsen glitt wieder auf meine Züge, wusste es war eine Andeutung meinerseits und doch wusste ich auch, dass sich Amber sowieso nicht sonderlich viel beeinflussen lassen würde. Vielleicht blieb sie ja morgen auch länger..? Würden wir vielleicht auch mal etwas mehr Reden können..
     
  18. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Fast schon wäre ich enttäuscht gewesen, immerhin wusste ich das es meine Entscheidung war ob ich nach Hause ging oder bei ihm blieb, doch hatte meine Wahl ja meiner Meinung nach schon sehr offensichtlich getroffen, denn an jedem anderen Abend hätte ich mir keinen der Kerle auf der Tanzfläche entgehen lassen und doch hatte ich meine Hände bei mir behalten und war am Ende des Abends zu ihm zurück gekehrt. Erst seine Erklärung, er müsse aufpassen, dass man ihm nichts vorwarf lockerte meine Stimmung wieder und ich wollte nichts lieber als ihm das dreiste Grinsen aus dem Gesicht zu wischen, am besten in dem ich ihm sofort die Kleider vom Leib riss, doch ich zügelte mich, kam ihm doch wieder näher und lächelte so unschuldig ich es eben konnte. "...oh nein, niemand wird das sagen. Glaub mir." Zum einen weil niemand mehr in den Räumlichkeiten war und zum anderen, weil mir schon nachgesagt wurde, dass ich den Männern den Kopf verdrehte und sie verführte. Und es war ja nicht einmal gelogen. "Ich befürchte ich werde mich mit nicht weniger als Dir zufrieden geben heute Abend." hauchte ich an seinem Ohr, hatte mich ihm wieder entgegen gebeugt und küsste die empfindliche Stelle unter seinem Ohr, ehe ich mich wieder aufrichtete, nur wenige Zentimeter von seinem Gesicht entfernt und eine Hand an seinem Arm auf der Theke.
     
  19. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Alexander
    Ihre Worte lösten eine Art Zufriedenheit in mir aus. Ein Schmunzeln glitt auf meine Lippen. ,,Ist das ein Versprechen?“, fragte ich dann charmant lächelnd nach und sah ihr in die Augen, spürte ihren Atem auf der Haut. Doch ich hab ihr keine Zeit zu antworten, zog sie erneut in einen Kuss und dieser war anfänglich wieder so zärtlich und sanft, doch er wechselte und wurde inniger. Natürlich gab es da zum einen meinen Trieb, zum anderen ihr Dekolleté, welches mir so offenbar entgegen blickte und als dritter Punkt war es einfach ihr Art die mich umhaute. Vernebelte sie mir meine Gedanken und schien mir die Worte herum zu drehen. Ich wollte sie doch einfach nur für mich.. ich löste mich sanft von ihr und grinste frech. ,,Also gehe ich davon aus, du möchtest was von der Pasta bei mir Zuhause?“
     
  20. NorwegeerStar

    NorwegeerStar Nashorn

    Amber

    Ein Schmunzeln zierte meine Lippen, als er den Kuss löste und ich seine Worte vernahm, war es doch in etwa die Antwort die ich hören wollte, wenn auch weniger deutlich wie ich es sonst gewohnt war. Aber mit Alexander schien ich ja sowieso all meine Regeln und Prinzipien über Board zu werfen und so nahm ich, was er mir gab nur zu gerne an. "Mhm, bei dir Zuhause.." grinste ich, schmeckte noch den Bourbon auf meinen Lippen von seinem Kuss, wickelte mir eine rote Locke um den Finger und beugte mich weiter vor, wusste wie tief mein Ausschnitt war und wusste ebenfalls ihn einzusetzen. "..was hälst du davon, dass du dich etwas beeilst mit deiner Arbeit damit wir da schneller hin kommen?"
     

Diese Seite empfehlen