[RS] Danach.

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Gwendolen, 16 Juni 2012.

  1. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    [Rollenspiel]
    Das Leben danach.

    Der Mond ist irgendwie aus der Umlaufbahn geraten, dies hat starke Auswirkungen auf Ebbe und Flut, riesige Tsunamis rollen über die Erde. Festland wird zu Meer und Meer zu Festland. Alles verändert sich, die Welt ist zerstört. Das war vor zehn Jahren.

    Jetzt, nachdem ihr zehn Jahre im Chaos überlebt habt, ohne Hilfen vom Staat, den es überhaupt nicht mehr gibt, zwischen Hunger, Krankheit und Plünderung, kehrt langsam wieder Ordnung ein.
    Es hat sich eine Art provisorische Regierung gebildet und die Überlebenden werden gezählt und in Siedlungsgruppen eingeteilt, die an verschiedenen Stellen siedeln und neue Dörfer und Städte aufbauen sollen. Insgesamt giebt es ca. 100.000 Überlebende, die in Gruppen von 10.000 bis 50 Menschen aufgeteilt werden und mit dem Nötigsten versorgt auf die Suche nach einem neuen Leben geschickt werden.
    Es gibt einen Guppenleiter, der die aus meist jungen Leuten bestehende Gruppe, zu einem neuen Platz führen soll. Dort werdet ihr versuchen, ein neues Dorf aufzubauen, Landwirtschaft zu betreiben und euch eine Existenz zu sichern.
    Technik gibt es nicht mehr und wird es in Zukunft auch so schnell nicht mehr geben, wohl aber die Erinnnerung an all die scheinbar normalen Dinge, die jetzt so nötig gebraucht werden.

    Ihr lebt in einer Gruppe mit ca. 50 Leuten, genannt SG - 314 (Siedlungsgruppe Nr. 314). Ihr seit ausgestattet mit einem Rucksack, Kleidung, die ihr anhabt, etwas Brot, einer Wasserflasche (die vllt. auch nur eine alte Plastikflasche von früher ist) und einem notdürftigen Messer.
    Außerdem habt ihr eine Zeltplane für alle, die ihr abends zusammen zu einem Unterstand aufbaut.

    __________________________________​

    Regeln:
    - ihr startet an einem Treffpunkt
    - nur ein Charakter
    - oft spielen und mehr als 5 Sätze schreiben
    - versuchen, jden einzubinden und nicht zu zweit 5 seiten schreiben
    - keine sonderfähigkeiten
    - auf de ersten drei seiten keine wirklichen liebesgeschichten oder streits
    - menschen werden nicht umgebracht, sterben nach absprache mit mir
    - keine familie, es sei denn, jmd. anders spielt sie als chara

    ______________________________

    Ihr spielt einen Charakter zwischen 12 und 20 Jahren, geprägt durch das 10-jährige Elend in den Trümmern einer früheren Welt...

    Was habt ihr erlebt?
    Seit ihr bereit, euch ein neues Leben aufzubauen oder hat euch jede Hoffnung verlassen?

    Formular:
    Login:
    Name:
    Alter:
    Charakter:
    Aussehen:
    Besonderes:
    Geschichte:
    persönlicher Gegenstand:

    ______________________________

    Bisher Angemeldete:

    Kiljana mit Vanessa C. (15, braune Haare, blaue Augen)
    Gwendolen mit Sonja M. und David P. (15, rotbraunesbraune, wellige Haare, dunkle Augen; 25, kurze, braune Haare)
    Feuerschweif mit Jasper L. (19, schwarze Haare, graue Augen)
    LouLou mit Corey M. (19, blondes Haar, Sommersprossen, Brandwunden)
    SmileySmileySmiley mit Carolyn D. (12, dunkelbraunes Haar, blaue Augen)
    Fynn mit Linnea B. (14, scwarze Locken)
    KleinerStern mit Kim C. (17, braune Haare, braune Augen)
    Leaenna mit Noah (18, blondes, wirres Haar, blaue Augen)
    LaScala mit Nina (18, braune Haare, graue Augen)
    Varien mit Joline E. (18, blaue Augen, schwarze Haare)
    Sevannie mit Silvana M. (16, grüne Augen, kastanienfarbenes Haar)


    Danke fürs Lesen und viel Spaß :)
     
  2. Kiljana

    Kiljana Neues Mitglied

    Formular:
    Login: Kiljana
    Name: Vanessa Collins
    Alter: 15
    Charakter: Vanessa ist ein nettes, symphatisches Mädchen mit viel Humor der auch schwarz sein kann. Manchmal ist sie ziemlich zickig, dann will sie alleine sein.
    Aussehen: Sie hat lange brauen Haare mit hellen Strähnchen. Sie ist schlank und um die 1,70m groß. Ihre blauen Augen stechen heraus
    Besonderes: //
    Geschichte: Vanessas Eltern starben schon sehr früh. Sie boxte sich immer durch und war sehr robust. Aber mehrmals überlebte sie eine Katastrophe nur knapp. Jetzt ist sie in der Siedlung und hofft auf Besserung
    Persönlicher Gegenstand: Einen Teddy den sie als Baby von ihren Eltern erhalten hatte
     
  3. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    [Ich hab nur zwei Charas, weil ich noch den Gruppenleiter dazu spiele ;D]

    Formular:
    Login: Gwendolen
    Name: David Painson
    Alter: 25 Jahre
    Charakter: gutes Durchstzungsvermögen, kann sich behaupten, strahlt Sicherheit aus
    Aussehen: groß; muskulös; brauses, kurzes Haars, Narbe über einer Augenbraue
    Besonderes: Führgunsqualität
    Geschichte: Hat sich nach dem 'Weltuntergang' einen sicheren Platz in einer Ruine besorgt und sich mit anderen an der Wiederstrukturisierung der Welt beteiligt, wanderte früher gern, hat seine Familie verloren
    persönlicher Gegenstand: altes, verblichenes Foto von seiner Mutter
    _____________________​

    Formular:
    Login: Gwendolen
    Name: Sonja Milas
    Alter: 15 Jahre
    Charakter: eigenbrödlerisch, freundlich, sarkastisch, tapfer, mutig
    Aussehen: hübsch, schmales Gesicht, rotbraunes, wellies Haar, was eigentlich immer durcheinander ist, dunkelbraune, fast schwarze Augen, sehr schlank, fast mager
    Besonderes: Kann sich gut allein durchschlagen
    Geschichte: Sonja's Eltern sind nur noch verschwommene Erinnerungen, die manchmal in ihren Träumen auftauchen. Sie sind an einer Seuche gestorben, die die Überlebenden immer wieder heimgesucht hat, mit sieben war Sonja auf sich gestellt
    persönlicher Gegenstand: ein kleines stilisiertes Einhorn aus Messig (1-Euro Kauf auf dem Flohmarkt früher, sie behielt es, weil ihre Eltern es ihr in einem Lederband um den Hals gebunden haben, jetzt ist das Band aber kaputt)
     
  4. Savo

    Savo Wildfire

    Formular:
    Login: Feuerschweif
    Name: Jasper Lennox
    Alter: 19
    Charakter: Jasper ist eigentlich meist gut gelaunt. Er liebt es, in der Natur umherzuwandern und die Ruhe zu genießen. von seinen Zielen lässt er sich nur schwer abbringen
    Aussehen: Jasper hat zerzauste, schwarze Haare, die ihm wirr vom Kopf abstehen, und wintergraue Augen. Durch seinen Überlebenskampf baute er Muskeln auf, die man deutlich unter seiner Haut erkennen kann.
    Besonderes: /
    Geschichte: Jasper wurde vor 10 Jahren von seinen Eltern getrennt.. er fand sie nicht wieder und musste zusehen, wie er klar kam. 10 Jahre hatte er sich nun durchgekämpft, im wahrsten Sinne des Wortes. Irgendwie musste er ja überleben. Die Hoffnung, seine Eltern wiederzufinden, hat er schon längst aufgegeben
    Gegenstand: eine Art alten Cowboyhut, den er als Kind von seinem Großvater bekam, bevor dieser starb
     
  5. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Formular:
    Login: Loulou
    Name: Corey McIntyre
    Alter: 19 Jahre
    Charakter: Corey ist ein netter, aufgeschlossener Typ, der trotz allem, was ihm widerfahren ist weder sich, noch den Glauben an die Menschheit aufgegeben hat. Er gibt sich bei allem was er tut große Mühe und ist immer hilfsbereit. Dennoch denkt er zuerst an sich, es gibt kaum jemanden, für den er sein Leben geben würde.
    Aussehen: Er hat blonde Haare, ist jedoch nicht besonders groß oder auffällig hübsch. Sein Gesicht ist geziert von Sommersprossen, die eine Gesichtshälfte ist jedoch verbrannt und verleiht seinem eigentlich fröhlichem Gesicht einen gruseligen Ausdruck.
    Besonderes: /
    Geschichte: Seine Mutter ist nur noch gut in seiner Erinnerung vorhanden, da sie verschleppt wurde, als er 9 war, jedoch hat er nie die Hoffnung aufgegeben, dass sie noch lebt. Sein Vater kam bei dem Brand ums Leben, wo er sich die Narben zugezogen hat. Er kann sich an vieles noch gut erinnern, da er im Verhältnis zu den anderen recht alt ist.
     
  6. SmileySmileySmiley

    SmileySmileySmiley Neues Mitglied

    Formular:
    Login: SmileySmileySmiley
    Name: Carolyn Dachsen
    Alter: 12
    Charakter: früher war sie freundlich, frech und voller Energie, jetzt nach dieser Katastrophe ist sie stiller geworden, sie lacht jetzt seltener
    Aussehen: dunkelbraune Haare, blaue Augen, schlank
    Besonderes: //
    Geschichte: Ihre Eltern starben beide an einem Kernkraftwerkunfall (die Tsunamies haben Atomkraftwerke zerstört und die radioaktiven Teilchen sind "freigekommen". Die Eltern wurden verstrahlt und Carolyn leidet immernoch daran.
     
  7. Fynn

    Fynn Neues Mitglied

    Formular:
    Login: Fynn
    Name: Linnea Bloomer
    Alter: 14
    Charakter: schüchtern, zurückhaltend, hilfsbereit
    Aussehen: mittelgroß und mager. Schwarze verwuschelte Haare (locken) die zu einem unordentlichen Dutt zusammengesteckt sind. Grüne Augen, Narbe an der Stirn.
    Besonderes: Fingerspitzengefühl (Nähen...)
    Geschichte: Linnea wohnte in der Zeit der Katastrophe bei ihrer 19 Jährigen Schwester dem Keller eines zertrümmerten Hauses. Ihre Eltern sind beide in einem Tsunami gestorbe. Ebenso wie ihre zwei kleinen Brüder. Bei Gina (ihrer Schwester) lernte sie nähen und beide tauschten ihre Arbeiten gegen das nötigste. Gina wurde in eine andere SG gesteckt.
     
  8. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Formular:
    Login: KleinerStern
    Name: Kim Chamberlain
    Alter: 17 Jahre
    Charakter: Sie ist freundlich, nett kann sich aber auch gut durchsetzten und ist manchmal ein wenig stur.
    Aussehen: Ihre Haare gehen nur knapp über die Schultern und sind von Natur aus in einem dunklen Braun gefärbt, genaus so auch ihre schlichten Augen.
    Besonderes: Sie kennt sich gut mit Medizin und Krankheiten aus, doch nun gibt es keine Medizin mehr und sie will versuchen sich mit Heilkräutern auseinander zu setzten.
    Geschichte: Sie ist Einzelkind und ihre Eltern sind erst vor kurzem schwer Krank geworden. Seitdem hat sie sie nicht mehr gesehen, da sie in die Siedlungsgruppe eingeteilt wurde.
    Gegenstand: Ein Buch über verschiedene Heilmittel.
     
  9. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Formular:
    Login: Leaenna
    Name: Noah
    Alter: 18
    Charakter: Noah wirkt kaputt, gebrochen vom Leben, psychisch angeknackst - und wahrscheinlich ist das alles nichtmal ganz an den Haaren herbeigezogen. Was sich vor seinem inneren Augen abspielt, bleibt der Außewelt verborgen; seine Gedanken und Absichten sind kaum nachvollziehbar und scheinbar noch viel weniger logisch. Aber es ist falsch, ihn deswegen zu unterschätzen, denn er ist nicht minder klug, nur weil seine Gedanken manchmal etwas seltsame Umwege zu nehmen scheinen. Noah ist unangepasst, versteht sich nicht auf gesellschaftliche Ordnungen, tut sich schwer mit Dingen wie dem Teilen oder Hilfe anbieten und ordnet sich nicht gerne unter.
    Aussehen: Noah hat wirres, dunkelblondes Haar, das ihm ausgefranst und strohig bis über die Ohren reicht. Feine Gesichtszüge, ein heller Teint, sinnliche Lippen mit einem leicht melancholischen Lächeln, das Berge schmelzen kann (Das allerdings nie jemand zu sehen bekommt) und vor allem strahlende, klare blaue Augen könnten ihn durchaus zu einem sehr hübschen Jungen machen, wenn er nur mal seine skeptische, undurchschaubare Fassade ablegen würde. Noah ist durchschnittlich groß und von schlanker, athletischer Statur.
    Besonderes: Noahs kleine Schwester begleitet ihn immer. Sie lebt nicht mehr. Aber das will ja nichts heißen, nicht wahr?
    Geschichte: Wenn Noah drei verschiedenen Leuten erzählt, was mit seiner Familie passiert ist, haben sie zum Schluss sechs verschiedene Geschichten. Vermutlich weiß er es selbst nicht mehr.
    Persönlicher Gegenstand: An einem Lederband um den Hals trägt Noah einen Ring aus Gold
     
  10. LaScala

    LaScala Bekanntes Mitglied

    Formular:

    Login: LaScala

    Name: Nina

    Alter: 18

    Charakter: etwas zickig, frech, schnell, treu

    Aussehen: bild, groß, extrem schlank, aber sportlich

    Besonderes: sie ist abnormal schnell und kann weite strecken laufen, ohne dabei müde zu werden, ist sprachlich begabt

    Geschichte: Durch die Naturkatastrophe hat sie ihre Familie, ihren Hund und ihr Pferd verloren. Alles, was ihr wichtig war. Sie leidet sehr darunter und will nicht darüber reden. Nina ist die geborene Pferdeflüsterin und kann sehr gut mit Tieren umgehen.
    Persönlicher Gegenstand: Ein silbernes Amulett indem ein Saphir ist, eine Haarklammer aus silber und mit vielen kleinen Saphiren geschmückt.
     
  11. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    [Edit: Jeder darf noch eine persönliche Sache (nichts extra Nützliches wie Streichhölzer oder ein Zelt) in sein Formular einfügen]

    Ich sag einfach mal Start!! Viel Spaß und Anmeldungen sind noch gern gesehen :)

    Situation: Wir stehen alle an dem Treffpunkt, an einer Ruine am Stadtrand, und warten auf den Aufbruch. Jeder hat nur einen alten Rucksack dabei. Der Gruppenleiter hat einen kleinen 'Bollerwagen' mit ein bisschen Verpflegung und ein paar anderen nötigen Sachen (Plane, Iod, ...)
     
  12. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    David

    Ich saß auf der Kante des kleinen Wagens und sah mich um. Es hatten sich ca. zehn Jugendliche versammelt. Ich konnte noch nichts über sie sagen, aber sie sahen aus wie eigentlich alle Menschen, die hier lebten. Müde, abgekämpft und mager. Ich seufzte. Gleichzeitig schöfte ich aber auch Hoffnung und ich schwor mir, diese Menschen, die so viel über sich hatten ergehen lassen in ein besseres Leben zu führen. Ich packte die Namensliste aus. Ein Stück Karton, auf dem mit Edding geschrieben worden war, der fast leer war. Nur die 'neue Regierung' besaß noch wertvolle Dinge wie Stifte.

    Sonja

    Ich lehnte mich an eine Mauer und betrachtete die anderen, die ein wenig verstreut herumsaßen und standen. Ich nahm mir meinen Rucksack auf den Schoß und kramte nocheinmal alles durch, was ich bekommen hatte. Ich konnte es immer noch nicht fassen, irgendetwas Sinnvolles zu besitzen! Ein wenig Hoffnung keimte in mir auf, es gab wieder jemanden, der sich um uns kümmerte und wir würden uns eine neue Heimat aufbauen, ein Wort, dass mir in den langen Jahren meines Lebens, die ich in einer zertrümmerten Stadt gelebt hatte, fremd geworden war.
     
  13. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Noah

    Konzentriert biss ich mir auf die Lippe. Sie war gut. Zu gut. Wann hatte sie so viel dazugelernt? Es hatte Zeiten gegeben, da hatte ich haushoch gewonnen und sie geweint. Dann hatte ich sie auf den Arm genommen und ihr meine Taktik erklärt. Manchmal hatte sie zugehört. Meistens war sie beleidigt. Doch mitlerweile waren wir längst auf einem Niveau und konnten stundenlang spielen, ohne, dass einer gewann.
    Ich verlagerte das Gewicht auf das rechte Knie, stützte die rechte Hand am Boden ab und streckte die Finger der Linken nach dem Spielfeld, das ich in den Staub der Erde gemalt hatte, aus. Kurz verharrten sie über einem der 64 Felder, dann wischte ich vorsichtig das Symbol weg, das dort eben noch gemalt gewesen war, und zeichnete es zwei Felder weiter mit einem dünnen Ast wieder ein. "Schach." murmelte ich, zog die Nase hoch, strich mir eine Haarsträhne aus der Stirn, die sofort wieder hineinrutschte. "Den Läufer? Bist du dir sicher?" Einen Versuch war es wert. Aber sie war sicher. Also blieb mir nichts anderes übrig, als meine eigene Figur seufzend mit einem Fingerwisch auszulöschen.
     
  14. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    [Kiljana: Sry, ich will nicht irgendwie doof wirken, aber es wär schön, wenn du ein bisschen mehr schreiben könntest, ok? :)]

    David
    Ein hübsches Mädchen mit auffalend blauen Augen kam auf mich zu. Sie schien interessiert und vielleicht sogar ein wenig hoffnungsvoll und fragte, wohin wir denn gingen. Ich wurde daran erinnert, dass ich das eigentlich gar nicht so genau wusste ... Landkarten gab es nicht mehr, nur noch ungenaue Beschreibungen... Ich durfte aber auf keinen Fall planlos wirken, denn sonst könnte die Gruppe das Vertrauen in mich verlieren und das würde Folgen haben. Ich zeigte auf die Hügelkette in der Ferne. "Wir werden als erstes auf diese Hügel zulaufen, dann werden wir sie überqueren und dahinter soll angeblich ein großer See sein, de in einen Fluss mündet. Diesem sollen wir folgen und irgendwann werden wir auf einen Wald stoßen." Das schien alles ziemlich durchgeplant, in Wirklichkeit waren es aber nur Vermutungen und Gerüchte. Das Schicksal aller dieser jungen Menschen hing von mir ab. Ich schluckte.
     
  15. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    Sonja
    Ich hörte leises Gemurmel ... hatte ich da gerade "Schach" gehört? Hatte ich Tinitus oder sowas? Ich drehte mich in die Richtung, aus der ich meinte, das Geräusch gehört zu haben. Ein älterer Junge mit blondem Haar saß auf dem Boden und beugte sich völlig konzentriert über den Boden. Ich versuchte zu erkennen, was da so Interessantes war und entdeckte es: Er hatte sich eine Art Schachfeld auf den Boden gezeichnet und schien mit sich selbst zu spielen. Ich musste schmuzeln. Dieses beliebte Spiel hatte sogar den Weltuntergang überlebt ...
     
  16. Fynn

    Fynn Neues Mitglied

    Linnea
    Verunsichert sah ich mich um. Prüfend musterte ich meine neuen SG Kameraden. Die meisten waren viel älter als ich und überragten mich um mehrere Köpfe. Ich nahm meinen Rucksack von den Schultern. Meine Finger griffen automatisch an den Stoff. Es war ein grober, schwarzer Stoff. 'Daraus würde sich etwas machen lassen', dachte ich. Langsam zog ich den alten Reißverschluss auf. Er verhakte sich mehrmals. Ich grinste. Es war sogar etwas Brot und Wasser dabei! Und ein Messer konnte man immer brauchen. Naja. Schonmal ein Anfang. Ich sah zu unserem Gruppenleiter herüber. Sein braunes Haar war zerstrubbelt und er hatte ein Pappschild in der Hand. Ich schloss meinen Rucksach wieder und wartete was gleich passieren würde.
     
  17. Nachiwa

    Nachiwa Tinker

    Kim
    Auf dem Weg zum Treffpunkt umschloss ich fest das Buch in meiner rechten Hand. Vor einigen Tagen hatte ich es gefunden, ein Glücksgriff und genau eine der Sachen, die ich gehofft hatte zu finden. Immer wieder hatte ich in den Trümmern nach brauchbarem gesucht. Eines der Sachen war dieses Buch, dass ich von nun an als eines meiner wertvollsten Gegenstand bezeichnen durfte. Es beinhaltete die Wirkung verschiedenster Heilmittel. Ich hatte zwar Ahnung von Medizin doch diese war längst nicht mehr aufzufinden und so wollte ich mir neues Wissen zulegen, dass mir in der Not helfen würde. Am Treffpunkt stellte ich mich zu der Gruppe von verschiedenen Menschen und wartete ab.
     
  18. Leaenna

    Leaenna Killjoy

    Noah

    Verdammt! Sie hatte mich tatsächlich besiegt. Da war man einmal unaufmerksam und dann das. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie könne Gedankenlesen und jeden meiner Schritte vorraussehen. Aber wahrscheinlich hatte sie tatsächlich einfach nur Glück gehabt. "Jaja, Schachmatt." gab ich mich geschlagen und strich meinen König in Ermangelung einer Figur, die ich hätte hinlegen können, durch. Flüchtig wischte ich das Feld mit der Handfläche weg und klopfte mir dann den Staub an der Hose ab - Darauf kam es auch nicht mehr an, die war sowieso längst nicht mehr sauber. Aber wer hatte schon wirklich saubere Kleidung? Ich reckte mich flüchtig und streckte die Beine aus, ehe ich den Blick schweifen ließ. Nein, natürlich, niemand; Ich hatte nichts anderes erwartet. Die wenigsten der Kinder und Jugendlichen, die sich hier versammelten, besaßen auch nur irgendetwas außer dem Rucksack, den wir beko-- Hey, beobachtete die Kleine mich? Misstrauisch erwiederte ich den Blick.
    "Nein, werde ich nicht, warum sollte ich? Ich brauche niemanden von denen allen hier. Ich habe dich, du hast mich, das hat die letzten Monate doch auch wunderbar funktioniert."
     
  19. Loulou

    Loulou Gesperrte Benutzer

    Corey
    Ich stand etwas abseits von den anderen und sah einem nach dem anderen an. Ich war älter als die meisten. Deutlich älter, stellte ich fest, auch wenn wir alle gleich herunter gekommen waren, da machten ein paar Jährchen mehr auch nichts aus. Ich ließ meine Blicke weiter schweifen, über einen Jungen, der mit sich selbst Schach spielte. Früher hatte ich gern Schach gespielt, als kleiner Junge, wo die Welt noch gut war, auch wenn ich es kaum verstanden hatte. Und jetzt stand ich hier, bei dem Grüppchen, dem ich zugeteilt worden war, oder SG 314, wie die es nannten und wartete, was als nächstes mit uns geschah. Der Junge Mann, der wohl dennoch der älteste von uns war, der ein Stück Pappe in der Hand hatte, hatte wohl das sagen. Kurz ließ ch meinen Blick auf ihm ruhen, ehe er weiter wanderte.
     
  20. Gwendolen

    Gwendolen Neues Mitglied

    Sonja
    Er hatte meinen Blick bemerkt. Und er sah mich an. Hmm ... er schien ebenso abgekämpft wie wir alle, aber da war noch etwas anderes in seinem misstrauischen Blick, das war ... ich konnte es nicht einordnen, Verträumtheit vielleicht? Nein, dazu war er zu traurig. Ich wandte verwirrt den Blick ab. Was hatte er gesehen und was sah er in uns allen? Ich traute mich nicht, ihn wieder anzusehen, an Ansprechen war gar nicht zu denken. Dazu war ich zu schüchtern und außerdem war er viel älter als ich. Und komisch. Punkt.
     

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