[RS] Coming Home

Dieses Thema im Forum "Rollenspiele" wurde erstellt von Obi-Wan, 17 Dez. 2014.

  1. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cat

    Er kam zu mir und ein freudiges Kribbeln befiel meinen Körper. Seine Hand legte sich in die meine und er ließ sich auch neben mir auf dem Bett nieder. Ich beobachtete wie er seine meiner Haarsträhnen durch seine Finger gleiten ließ, dabei 'mein kleiner Rotfuchs' murmelte und mich auch dabei anlächelte, ich erschauerte unwillkürlich unter seinem Blick. Erwiderte seinen Blick, schloss meine Augen jedoch sanft und wiegte mich in seine Berührung als er mit seinem Handrücken über meine unversehrte Schläfe fuhr. Es war so ein schönes Gefühl und ich stieß ein kleines wohliges Seufzen aus. Ich öffnete flatternd meine Augen als ich seine Lippen an meiner Hand spürte, beobachtete wie er jeden Fingerknöchel für sich küsste. Seine Worte ließen mein Herz wieder schneller werden und kurz keimte der Nachhall der empfundenen Panik in mir wieder hoch, es legte sich jedoch wieder schnell denn ich war hier ja sicher. Ich hob meinerseits nun meine freie Hand und legte sie sanft an seine Wange, strich mit den Fingerspitzen darüber. Ich wollte nicht darüber nachdenken was passiert wäre, wäre Maxwell nicht gekommen um mich zu retten. Herr Gott er hatte die Burg wohl ohne zu zögern verlassen um meinen Entführern nachzusetzen, andernfalls hätte er mich doch wohl kaum so schnell gefunden. Die Worte welche vorhin im Wald schon auf meiner Zunge gelegen hatten, lagen auch jetzt wieder darauf. Welchen Grund gab es für mich an ihn zu zweifeln? "Maxwell," sprach ich seinen Namen als gäbe es nichts wertvolleres auf dieser Welt aus. Meine Hand glitt in seinen Nacken und ich hob mich ihm entgegen, legte meine Lippen sanft auf die Seinen. "Ich liebe dich!" raunte ich heiser als ich mich wieder von ihm gelöst hatte, nahm etwas Abstand mit meinem Gesicht um ihn betrachten zu können. Seine Reaktion darauf zu sehen. So sehr hatte ich mich davor gefürchtet von ihm zurück gewiesen zu werden die letzten Monate, dass ich es kaum gewagt hatte mich ihm zu nähern. Die Angst davor das ich der Grund für diesen Anfall damals gewesen war, hatte mir das Herz zerrissen und nur noch mehr verunsichert. Ich hatte nichts mehr gewollt als dieses Gefühl von früher wieder zurück zu bekommen... dabei war es doch ständig da gewesen. Er mochte sich verändert haben, aber dennoch war er doch auch trotzdem immer noch mein Maxwell, den Mann den ich vor vier Jahren aus Liebe geheiratet hatte. Wie viele Mädchen meines Standes gleich konnten denn bitte das von sich sagen?
     
  2. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Maxwell

    Ihre Worte und der darauf folgende Kuss brachten mein innerstes zum erbeben. Schwere Brocken aus Granit schienen von meiner Brust herunter auf den Boden zu fallen und zu zerbrechen. Mit einem heiseren Stöhnen ließ ich ihre Hand los und legte meine beiden Hände in ihren Nacken. Ich zog sie weiter zu mir, beugte mich dabei aber aber zu ihr hinunter. Ohne den Kuss zu unterbrechen, legte ich ihren Oberkörper wieder auf dem Bett ab, stützte mich mit einer Hand neben ihrem Kopf ab, damit mein Gewicht nicht auf ihr lag, als ich meinen Oberkörper auf ihren schob. Kein anderer Gedanke, außer der, hier mit meiner Frau zu sein ... in ihr zu sein, ging mir durch den Kopf. Wäre ich nicht so sehr damit beschäftigt gewesen meine wunderschöne Frau um den Verstand zu küssen, hätte ich wohl ob dieser Erkenntnis laut aufgelacht.
    "Ich liebe dich auch!" wisperte ich an ihren Lippen und löste mich wiederstrebend von ihren Lippen um ihr in die wunderschönen Augen sehen zu können. Sie leuchteten so blau, wie zwei in Sonnenlicht getauchte Seen, in deren Untiefen ein Mann sich nur zu gerne verlor. Ein lüsternes und sinnliches Lächeln legte sich um meine Züge, wobei das Grübchen auf meiner rechten Wange wieder zum Vorschein kam. "Ich weiß, dass dieses Bett hier wahrlich nicht für das geschaffen ist, was ich mit dir vorhabe. Aber Cat..." ein kehliger Laut entfuhr meiner Kehle und meine Augen verdunkelten sich vor lust auf diese Frau...meine Frau.."Ich kann nicht warten bis wir morgen wieder zuhaus sind!". Nein, das würde ich wahrlich nicht können. Wahrscheinlich würde ich neben ihr sterben beim versuch meine Finger von ihr zu lassen.
     
  3. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cat

    Seine Hand hielt mich im Nacken fest und zog mich ihm entgegen. Mein Herz begann in meiner Brust zu rasen und meine Augen gingen wie automatisch zu, ein leises Seufzen entkam mir, dann spürte ich wie er mich zurücklegte bis ich wieder völlig auf dem Bett lag. Er war ober mir und das Gefühl das mich dabei durchströmte war magisch, mein ganzer Körper schien zu summen und Hitze sammelte sich in meiner Körpermitte. Der Kuss raubte mir den Atem und meine Arme lagen auf seinen Seiten, wo ich mich festhielt um mich nicht gänzlich zu verlieren. Atemlos lag ich da als er seine Lippen von den Meinen löste, ich öffnete meine Augen wieder um seinen Blick zu begegnen und dann hörte ich wie auch er die Worte sprach. Ich liebe dich auch... Unwillkürlich traten Tränen in meine Augen, doch ich war nicht traurig im Gegenteil, ich fühlte mich erleichtert und unglaublich froh, dass auch er noch so für mich empfand. Ein Schluchzen kam aus meiner Kehle, doch ich erwiderte das Lächeln welches er mir schenkte und dafür sorgte das mir nur noch heißer wurde. Das Grübchen an seiner Wange kam zum Vorschein und ließ ihn gleich um Jahre jünger wirken. Das Rauschen in meinen Ohren wurde nur Lauter und mein Unterleib zog sich sehnsüchtig zusammen bei seinen folgenden Worten. Was ich mit dir vorhabe... Ich spürte wie ich errötete und meine Gedanken überschlugen sich, unter seinem Blick und diesem dunklen Laut aus seinem Mund, spürte ich meine eigene Lust ins unermessliche steigen. Er konnte nicht warten bis morgen... nun das würde ich auch nicht können! Meine Hände setzten sich in Bewegung, kamen von seinem Rücken vor und legte sich an die erste Schnalle seines Gambeson. Ich legte über meine Lippen, mit einem Mal war mein ganzer Mund wie ausgetrocknet. "Das ist gut zu wissen...", flüsterte ich, brachte meine Stimme einfach nicht zu mehr. Mein Blick glitt von seinen Augen, hinunter zu seinen wundervollen Lippen und wieder zurück. "Ich kann auch nicht warten", setzte ich anbei, hob meinen Kopf von der Matratze hoch, küsste ihn sehnsüchtig. Meine Hände waren etwas zittrig vor Aufregung und der Vorfreude die meinen ganzen Körper in Wallung brachte, doch ich bekam Schnalle für Schnalle erstmal seinen Gambeson auf. Oh man immer diese störende Kleidung, wenn man es gerade kaum erwarten konnte.
     
  4. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Max

    Ihre fahrigen Finger auf meiner Kleidung, brachten mein Blut nur umso mehr in Wallung. Ich lächelte an ihren Lippen und richtete mich ein klein wenig auf, damit ich ihr helfen konnte, das schwere Kleidungstück von meinen Schultern zu schieben. Darunter trug ich ein einfaches, weißes Leinenhemd, welches ich mir in einer geschmeidigen Bewegung über den Kopf zog. Als mein Oberkörper nun nackt war, beugte ich mich wieder zu ihr hinunter, suchte mit meinen Lippen die Ihren und Küsste sie wieder leidenschaftlich und fordernd. Meine Hände blieben nun auch nicht länger untätig und ich zupfte bedächtig an der Verschnürung ihres Mieders. Die Schnüre lösten sich und ich lockerte sie mit einer Hand, während ich mich mit der Anderen auf der Matratze abstützte. Mein Mund wanderte von ihren Lippen, zu ihren Mundwinkeln, über ihr Kinn hinunter zu ihrer Kehle. Die Hand, welche gerade die Schnüre gelockert hatte, zog mit einem Ruck in ihrem Ausschnitt das Kleid ein wenig hinunter, sodass der Ansatz ihrer Brüste nun frei war und meine Lippen ungehinderten Zugang zu dieser Kostbarkeit hatten.
     
  5. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cat

    Ich musste zugeben ich war froh das er mir half seine Kleidung abzustreifen. Mein Blick glitt über seinen nackten Oberkörper, nicht das ich diesen die letzte Zeit nicht auch schon gesehen hatte, aber gerade in diesem Zusammenhang und das meine Hände über seine heiße Haut gleiten durften brachte mich das beinahe um den Verstand. Ich erwiderte seinen Kuss und stöhnte darunter auf, ich spürte wie seine Hände über meinen Körper strichen und erschauerte. Mein Mieder lockerte sich, anscheinend hatte er das nicht verlernt. Ich folgte ihn mit meinem Blick als er seinen Mund von meinen löste, schnurrte dann leise und bog meinen Kopf nach hinten als seine Lippen an meinem Hals runter wanderten. Ein Ruck ging durch meinen Körper, der aber nicht von mir kam, sondern von Maxwell der mit einer Hand mein Kleid hinunter gezogen hatte und meine Brüste etwas frei zu bekommen, ein Schauer zog nun über meinen Körper und die feinen Härchen richteten sich auf als er die sensible Haut dort liebkoste. Mein ganzer Leib stand in Flammen, ich hatte ja schon gar nicht mehr richtig gewusst wie es sich angefühlt hatte von meinem Mann auf diese Weise berührt zu werden, doch mein Innerstes wusste nur allzu gut was da vor sich ging. Allzu willig reagierte mein Körper auf jede noch so kleine Berührung seinerseits, er zog glühende Spuren mit seinen Lippen über meine Haut, ich hatte das Gefühl gänzlich entwurzelt zu sein und es gab nichts mehr um uns herum. Da war nur Max und ich. Meine Hände vergruben sich im Haar meines Liebsten, während ich meinen Rücken wölbte und ihm somit meine Brüste entgegen hob.

    Henry

    Wir hatten den Angriff erfolgreich abgewandt. Nachdem die räudigen Banditen gesehen hatten, dass sie keine Chance hatten, hatten einige von ihnen den Rückzug angetreten. Gerade ritt ich mit den anderen Reitern wieder zum Tor hinein. Crawl kam von der Wehrmauer hinunter und nickte mir zu. "Die feigen Hundesöhne, sie dachten wohl die Burg wäre noch immer ohne Schutz zurückgeblieben", meinte und ich nickte nur grimmig. Rückte mich im Sattel etwas zurecht, wir waren uns einig das wir das sicher nicht so stehen lassen würden. Ich stieg schließlich ab und ließ einen Burschen das Pferd wegführen um den Hengst zu erfrischen. Mein Blick ging zum Tor von den Herrschaften war noch immer nichts zu sehen und ich wurde unruhig. Mein Herr war alleine hinter den Entführern seiner Frau hinterher gehetzt und in meinem Kopf spielte sich alle Mögliche ab, was wenn er irgendwo verwundet rumlag? Verdammte Sch.eiße! "Ich werde einen kleinen Suchtrupp in den Wald führen, vielleicht braucht unser Herr Hilfe... und wir sollten diese Ratten nicht so einfach entkommen lassen", meinte ich dann und Crawl sah mich einer hochgezogenen Augenbraue an. Ja ich und anführen, wo ich keinen Schimmer von dieser Gegend hatte... nicht mehr, ich wurde das Gefühl nicht los das ich sie eigentlich wie meine eigene Westentasche kennen sollte. Crawl würde mit den übrigen Männer hier bleiben und die Burg verteidigen. Während die Pferde noch schnell gewechselt oder erfrischt wurden und die Männer sich vorbereiteten, machte ich mich auf den Weg ins Innere der Burg um nach meiner Frau und den Kindern zu sehen. Wollte sicher gehen das bei ihnen alles in Ordnung war, es war mir einfach ein... Bedürfnis. Die Leute in der Burg liefen immer noch aufgeregt herum und schienen nicht recht zu wissen, wohin mit sich. Das die Herrin und der Herr zugleich verschwunden waren, sorgte nicht gerade dafür das sie ruhiger wurden. Mein Blick ging herum und dann sah ich die kleine Julitta die sich unter einen der Tische gekauert hatte, keiner schien sie dort zu bemerkten. Wie sie da verängstigt sich an das Tischbein klammerte und die Tränen ihr die Wangen runter liefen. Wieder sah ich mich um, hoffte das ich Anna irgendwo sehen würde, sie war doch sicher krank vor Sorge... Doch ich gab mir schließlich einen Ruck und ging zu ihr hinüber. Ging langsam in die Hocke, sie drückte sich noch mehr weg. "Alles in Ordnung Kleines", sagte ich so sanft wie es mir eben möglich war. Ich war in sowas nicht sonderlich gut, das glaubte ich zumindest, ich kratzte die juckende Narbe an meinem Kopf, ich wollte ihr meine Hand hinstrecken, sah dann jedoch das der Handschuh in dem diese steckte Blut verschmiert war, also zog ich diese erst aus und steckte sie zurück in meinen Gurt, bevor ich ihr meine Hand hin hielt. "Es ist alles gut, die bösen Männer sind weg", versuchte ich beruhigend weiter zu sprechen. Eigentlich hatte ich nicht sonderlich viel erwartet, eher gedacht das ihre Amme oder Anna auf mich aufmerksam werden würden, doch dann geschah etwas das meine Grundmauern etwas erschütterte. Julittas kleine Finger schlossen sich um meine und sie krabbelte unter dem Tisch hervor, direkt an mich heran. Sie legte ihre kleinen Ärmchen um meinen Nacken und zog ihren kleinen Körper an mich heran. Ich war... überwältigt und überrumpelt, das kleine Mädchen hatte mich gerade schonungslos und kurzerhand entwaffnet... Ich blinzelte ein, zweimal verwirrt und irritiert, bevor ich mich aus meiner Starre löste und sie mit meinem Armen umfing. Mich schließlich wieder mit ihr im Arm aufrichtete, was mir einige Mühe kostete denn mein rechtes Bein war ja etwas steif, aber um nichts in der Welt hätte ich die kostbare Fracht fallen lassen. Sie war nicht mein Kind... nicht mein leibliches, sie war aus der Vergewaltigung meiner Frau entstanden, aber ich brachte es nicht über mich sie deswegen abzulehnen... denn das Kind konnte am allerwenigsten dafür. Gerade klammerte sie sich an mich als wäre ich das einzige Rettungsseil, ich hatte einen Arm unter sie geschoben und mit den anderen strich ich beruhigend über ihren Rücken, während ich mich umdrehte um weiter nach Anna zu suchen. Ich musste bald aufbrechen und gerade versuchte ich das Gefühlschaos das dieses unerwartete Vertrauen des Mädchens in mir auslöste irgendwie runter zu kämpfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 März 2019
  6. Samanta

    Samanta Leseratte

    Anna
    Die Nachricht des Überfalls und der Entführung unserer Herrin war schnell zu mir und den anderen Frauen vorgedrungen, sodass wir auf schnellstem Weg zurück zur Burg gelangt waren. Nun stand ich vor einer den Tränen nahen Amme, die sich eigentlich um Julitta hatte kümmern sollen. "Du solltest doch auf sie aufpassen!" Ich konnte den Vorwurf nicht aus meiner Stimme halten, obwohl mir bewusst war, dass auch ich meiner Aufsichtspflicht nicht nachgekommen war. Wieso hatte ich das Kind nur nicht mitgenommen? Meine Hände begannen zu zittern und auch mir traten Tränen in die Augen. Wenn ich auch nur eines meiner Kinder verlieren würde, wäre das mein Untergang. "Ich weiß und es tut mir so leid." Nun liefen die Tränen der Amme über die Wange. "Es war ein so großes Chaos und da habe ich einen kurzen Moment nicht aufgepasst und dann war sie auch schon weg." Oh bitte lass mein Kind am Leben sein, schickte ich hinauf in den Himmel, bevor ich mir die Tränen fortwischte und energisch sagte:"Wir werden sie suchen gehen und wir werden nicht eher ruhen, bis wir sie gefunden haben." Ich straffte mich und wartete bis die Amme in die eine Richtung verschwunden war, bevor ich in die andere Richtung ging. Doch das was ich nach ein paar Minuten zu Gesicht bekam, hätte ich wohl am wenigsten erwartet. Ich fand Julitta in den Armen meines Mannes und sofort brandete eine Welle des schlechten Gewissens über mich hinweg. Wann immer ich ihm in den letzten Tagen über den Weg gelaufen war, hatte ich mich stets unzulänglich gefühlt, aber in Bezug auf meine Kinder war ich immer die perfekte Mutter gewesen. Was musste er nur von mir denken? Ich zwang mich ruhig zu bleiben. Julitta lebte, das war das einzige, was in diesem Moment für mich zählen sollte. Ich atmete einmal tief durch und ging dann mit festen Schritten auf die beiden zu. Ich würde jetzt sicherlich nicht in Tränen ausbrechen oder mich für irgendetwas entschuldigen. Genau genommen war ich ihm keine Rechenschaft schuldig. Er war zwar mein Mann, doch aktuell war er das nur auf dem Papier. Er war mir völlig fremd und ich war mir nicht sicher, ob es jemals wieder so werden würde, wie es einst gewesen war. Aber eines war sicher: ich hatte meine Kinder. Sie würden bei mir bleiben, auch wenn mein Mann es vielleicht nicht konnte. Es würde mir das Herz brechen, wenn er sich in eine andere verliebte, aber ich würde es ertragen, denn ich musste für meine Kinder da sein. Noch bevor ich die beiden erreichte, kam Gabriel angestürzt, der bei seinem Freund gewesen war, und klammerte sich an mich. "Mama." Sanft strich ich über den Kopf des Jungen und ging kurz in die Knie, um ihn fest an mich zu drücken. "Ich liebe dich so sehr, das weißt du hoffentlich", sagte ich leise und er nickte. "Ich liebe dich auch." Ich lächelte und hielt ihn noch ein paar Sekunden länger fest, bevor ich gemeinsam mit ihm zu Henry ging. Ich verbarg mein Unwohlsein in seiner Nähe zu sein, aber die Sorge und das schlechte Gewissen vermochte ich nicht ebenso zu verbergen. Julitta schmiegte sich an ihn und die Tatsache, dass er es zuließ, gab mir zumindest ein wenig Hoffnung, dass er sie nicht verstoßen würde, auch wenn sie nicht sein Kind war. Die Schmerzen in meinem Unterleib waren stärker geworden, seitdem ich von der Angst um Julitta gepackt worden war, aber auch das verbarg ich. Lediglich ein leichtes Zittern meiner Hände hätte darauf schließen lassen, aber ich hatte sie so fest zu Fäusten geballt, dass auch das kaum auffallen würde. Und obwohl ich eigentlich nicht vorhatte mich zu entschuldigen, tat ich genau das. "Es tut mir leid, dass ich nicht besser aufgepasst habe. Danke, dass Ihr sie gefunden habt." Ich konnte ihn noch immer nicht dutzen. Er war mir zu fremd und ich musste diese Distanz zwischen uns aufrecht erhalten, wenn ich nicht vor Verzweiflung zusammenbrechen wollte, weil mein Mann mich nicht mehr kannte. Ich durfte nicht zusammenbrechen. Meine Kinder brauchten mich. Nur deswegen war ich nach der Vergewaltigung stark geblieben, nur deswegen schaffte ich es jetzt ihn anzusehen und nichts oder nur sehr wenig von meinen Gefühlen nach außen dringen zu lassen. Das Leben hatte mich hart gemacht und ich würde sicherlich nicht zusammenbrechen. Ich war eine Mutter und Mütter konnten mehr ertragen als jeder andere, auch wenn mir vermutlich die meisten Männer widersprochen hätten, aber sie alle hatten ja keine Ahnung, was eine Mutter für ihre Kinder alles bereit war zu tun. Ich würde für jeden der beiden ohne zu zögern in den Tod gehen.
     
  7. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Henry

    Vorsichtig ging ich voran, ließ meinen suchenden Blick kurz abschweifen hinunter auf das kleine Wesen, dass in meinen groben Armen noch so viel zerbrechlicher wirkte als so schon. Ich fühlte mich ungelenk und beinahe schon ungeschickt so wie ich sie hielt, dass nur ich mich so fühlte nahm ich gar nicht so wahr. Ich bemerkte kurz nachdem ich mit meiner Suche begonnen hatte die schiefen Blicke die mir und dem Kind zugeworfen wurden.. und ich begegnete ihnen eiskalt und barg das Kind schützend in meinen Armen, so dass sie sich schnell wieder abwandten. Die Kleine hatte ihr Gesicht an meiner Halsbeuge verborgen, ihre kleinen Ärmchen um meinen Hals gelegt. Schließlich fand ich Anna... oder besser umgekehrt sie fand mich. Ich wandte mich ihr zu und hörte ihre Entschuldigung, was mich dazu brachte meine Stirn in Falten zu legen. Selbst als Anna sprach, blieb das Kind an mich geschmiegt machte keine Anzeichen darauf sich von mir zu lösen. Anna siezte mich von Anfang an, vielleicht ein oder zwei Mal wenn wir uns doch irgendwie trotz meiner Verletzung etwas näher kommen waren hatte sie zum duzten gewechselt... Nun was mich anging, sie war meine Ehefrau und irgendwie sah ich keinen Grund sie zu siezen... zumal es reine Gewohnheit irgendwie war. Klar eine Gewohnheit an die ich mich nicht direkt erinnern konnte, aber es war wohl irgendwie in mir verankert. Meine Frau wirkte etwas wie ein geschlagener Hund, als würde sie ein schlechtes Gewissen plagen. Natürlich war es nicht gut, dass sie das Kind verloren hatte... hätten sie uns wider erwarten überrannt wäre es vermutlich um das Kind geschehen, aber... ehrlich ich hatte die letzten Jahre so viel gesehen und erlebt... das spürte ich zumindest und träumte auch regelmäßig davon... zumal ich nach der Kopfverletzung ja auch noch den einen oder anderen Kampf miterlebt hatte. Nicht mehr viel da ich auch längere Zeit für die Erholung gebraucht hatte. Ich konnte nur erahnen wie es Anna ging, ich hielt zwar ein Bastard Mädchen in meiner Händen. Nein etwas in mir zweifelte nicht daran, dass sie sich sicher gewehrt hatte... doch was sollte seine Frau gegen die rohe Gewalt eines Mannes tun? Viel zu oft war es in unseren eigenen Reihen passiert, die Männer hatten sich nicht zügeln lassen und waren über die Frauen hergefallen... meine Gedanken rasten und ich spürte dieses nur allzu bekannte stechen in meinem Kopf wie jedesmal wenn ich versuchte mich zu erinnern. Ich neigte leicht meinen Kopf. "Nicht dafür", sagte ich und schaffte ein knappes Lächeln. "Ich wollte nur sichergehen, dass es euch dreien gut geht", sagte ich dann, als müsste ich mich rechtfertigen wieso ich überhaupt hier war. Ich hob meinen Blick und sah Anna an, aus einem Reflex heraus nahm ich die Hand vom Rücken des Kindes und streckte sie nach ihr aus, strich sanft die vorwitzige Haarsträhne zurück die sich immer aus ihren Frisuren löste... hatte sie das schon immer getan? Ja.. ich glaubte es schon, meinte mich da an etwas erinnern zu können. Doch sogleich pochte wieder dieser widerliche Schmerz hinter meinen Schläfen und ich widerstand nur knapp dem Drang eine Miene zu verziehen. Sanft glitten meine Fingerspitzen anschließend über ihre Wange, bevor ich meine Hand wieder auf Rücken des Mädchens legte. "Ich habe leider nicht viel Zeit, wir stellen einen Suchtrupp zusammen um die Herrschaften zu suchen und eventuelle Räuber die sich in der Nähe verstecken auszuräuchern", erklärte ich ihr und betrachtete ihr Gesicht... So schön... ein warmes wohliges Gefühl breitete sich in mir aus und doch überschattete mein Zustand das Ganze. "Es könnte spät werden", fügte ich dann langsam hinzu als ich merkte das ich noch immer dastand und sie einfach nur ansah. Mein Blick glitt runter zu Gabriel der mit verschlossener Miene dastand, sich an seiner Mutter festhielt. In seinem Alter war ich bereits von zuhause weg gewesen... war hierher gekommen um das Ritterhandwerk zu erlernen. Ich hob die Hand wieder, wischte mir über die Stirn um den Schmerz dahinter etwas abzumildern ob dieser Erinnerung die über mich herein gebrochen war. Ich legte meine Hände nun an die Seiten von Julitta und wollte sie von mir lösen, doch sie hielt sich verbissen fest, schüttelte den Kopf. Sie wollte nicht weg... ich wusste wirklich nicht wie ich darüber denken sollte, es verwirrte mich zutiefst... wie konnte es sein, dass ausgerechnet das Kind welches nicht von mir war sich an mich hängte, aber mein eigener Sohn mich schnitt? Beruhigend strich ich über den Rücken der Kleinen. "Es ist alles gut Kleines", sagte ich leise zu ihr, ich fühlte mich in diesem Moment so verletzlich und konnte nicht anders als einen hilfesuchenden Blick zu Anna zu werfen. Hatte einfach keine Ahnung wie ich darauf reagieren sollte, ich wollte Julitta keinesfalls weh tun... fürchtete das aber mit jeder Berührung meinerseits. Meine Hände waren grob und rau, die eines Kämpfers eben und das Mädchen war so klein und zart. "Ich bin bald wieder da", versuchte ich weiter auf sie einzureden und schließlich lockerte sich zumindest ihr griff um meinen Hals und sie sah mich stumm an. Mein Gott! Diesen Blick kannte ich irgendwoher... es war ein bohrender Schmerz in meinem Kopf und doch sah ich das paar funkelnder grüner Augen mit einem strengen Blick der sagte das auch nichts anderes geduldet werden würde.
     
  8. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Max

    Unser beider Atem ging schnell, unsere Leiber fanden einen Rhythmus, welcher so alt war wie die Menschheit selbst. Ich war über ihr, meine Arme rechts und links von ihr abgestützt, meine Augen brannten sich in die Ihren, während unsere Körper nach Erlösung lechzten. "Cat!" keuchte ich leise und spürte die Anspannung meine Wirbelsäule hinunter laufen. Der Rhythmus kam kurz aus dem Takt, ich warf meinen Kopf in den Nacken, wir fanden wieder zusammen. Schneller, härter, unwirklicher. Dann... Erlösung.

    Als die letzte Woge eines Schauders über meinen Körper hinweg geglitten war, schaffte ich es wieder meine Augen zu öffnen. Mein Blick suchte sofort den Ihren und meine Lippen senkten sich sanft auf ihren köstlichen, zarten Mund. Meine Lippen wanderten weiter, über ihren Kiefer, hinunter zu ihrem Hals und weiter zu ihrem Schlüsselbein. Unsere Körper waren von einem zarten Schweißfilm überzogen und ich konnte das Salz auf ihrer Haut schmecken. "Du schmeckst einfach zu köstlich!" murmelte ich leise und biss sie neckend in die Schulter, bevor ich mich sanft von ihr zurück zog.
     
  9. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    Cat

    Es gab nichts mehr um mich herum, es existierten nur mehr Maxwell und ich. Mein ganzer Körper summte, das Blut in meinen Venen kochte und ich wusste einfach nicht wohin mit all den Empfindungen die durch mich hindurch schossen. Wir hatten einen gemeinsamen Takt, es waren nicht länger zwei Leiber, nein eher fühlte es sich an als ob wir miteinander verschmolzen waren und somit eins. Die Intensität mit der ich diesen Akt erlebte überstieg einfach alles was bisher gewesen war - diese Ansicht konnte aber auch einfach nur davon kommen, dass alles davor schon so lange her war. Ich wusste nicht wie oft ich vor Verzückung und an meinen Höhepunkten heisere Lustschreie, leises wimmern von mir gab und er meine Welt erschütterte. Ich klammerte mich an ihn um mich nicht ganz aufzulösen.

    Völlig atemlos und von Schweiß bedeckt, lag ich nach seinem Höhepunkt unter ihm. Meine Hände lagen an seinem Rücken, langsam ließ ich sie von dort hinunter gleiten, strich seine Seiten hinauf um meine Arme unter ihm hervor zu ziehen als unsere Blicke sich trafen, um meine Hände als er sich zu seinem Kuss zu mir herunter beugte in sein perfektes blondes Haar zu schieben. Es war feucht vom Schweiß der unserer Beider Körper wohl bedeckte, aber das kümmerte mich nicht. Das Einzige was zählte war mein Mann. Als er seine Lippen von meinen löste um sie über meinen Kiefer weiter hinunter wandern zu lassen, lockerte ich meinen Griff, legte meinen Kopf zurück, seufzte hingerissen. Sein heißer Atem traf auf meine Haut und löste einen Schauer aus der mir vom Rücken aus über den ganzen Körper zog. Seine gemurmelten Worte ließen mich lächeln und der sachte biss war ein süßer kleiner Schmerz der mich unter ihm zum erbeben brachte. Gerade schien es mir als wäre jedes noch so kleine Nervenende so sensibel, dass egal was er wohl mit mir tun würde ich dahin schmelzen würde. Langsam verebbten die Wogen in meinen Körper und ließen eine tiefe Befriedigung und matte Glieder zurück. Sanft nahm ich sein Gesicht zwischen meine Hände, 'zwang' ihn seinen Kopf zu heben, ich schlug meine Augen nieder sah auf seinen perfekten Mund, dessen Lippen von unseren wilden Küssen geschwollen waren, bevor ich mich beugte um ihn einen Kuss darauf zu geben. Es fühlte sich einfach viel zu gut an und ich war bereits jetzt wieder süchtig danach. Ich hob meinen Blick und lächelte ihn liebevoll entgegen, bevor ich mich nach hinten sinken ließ, seine Nähe und Wärme die Momentan allgegenwärtig zu sein schien einfach genoss. Viel zu lange hatte ich genau das hier missen müssen, da war auch die Umgebung - und der Grund wieso wir hier befanden- egal. Ich hatte zudem sowieso nichts anderes außer ihn wahrgenommen. Mein Blick glitt nun auf meine Hände, genauer zu meinen Handgelenken, wo die zarte Haut unter den Fesseln gelitten hatte, auf meinen Oberarmen hatten sich blaue Flecke gebildet und ich wollte erst gar nicht wissen wie ich mich wohl spätestens morgen fühlen wurde... Natürlich zu einem Teil sehr gut, aber das Erlebte von vorhin würde glaube ich nicht spurlos an mir vorbei gehen. Egal ich wollte jetzt nicht daran denken, lieber das hier genießen was Max und ich uns geteilt hatten. "Ich bin wirklich froh dich wieder zu haben mein Liebster", sagte ich leise und strich sanft über seine Wange, lächelte ihn liebevoll an.
     
  10. Captain Skywalker

    Captain Skywalker Stolzer Besitzer eines Räbbhuhns!

    Max

    Ich hob meine Lippen den Ihren entgegen, als sie mein Gesicht zwischen ihre Hände nahm und mich sanft küsste. Es war als würde immer noch ein Vibrieren durch meine Muskeln und meinen gesamten Körper ziehen. Doch auch Erschöpfung machte sich in meinen Gliedern breit und ich streckte mich, in dem für mich eigentlich zu kurzem Bett. Mit einem trägen Lächeln beobachtete ich Cat, wie sie zu mir hinunter sah und sich dann neben mir zurück legte. Sofort schloss ich sie sanft in meine Arme und zog sie eng an mich. Ich beobachtete sie schweigend, wie sie ihre Handgelenke musterte und es kostete mich einiges an Selbstbeherrschung nicht erbost aufzuknurren. Ja, zu knurren! Wenn diese Kerle nicht schon tot wären, so würde ich spätestens jetzt aufspringen uns sie umbringen! Sanft fasste ich nach ihrer Hand und umfasste sie mit meiner, bevor ich sie nach unten zu meinem Mund zog. Zart küsste ich die blau verfärbte Haut und verschränkte meine Finger mit ihren. "Aber ich bin doch schon länger wieder hier!" stellte ich fest und war wohl gerade ein klein wenig schwer von Begriff.
     

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