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[RS 64] Weihnachtlicher Maskenball

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Gwen, 27 Nov. 2016.

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Welchen Text findet ihr am besten?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 19 Dez. 2016
  1. Bericht 1

    50,0%
  2. Bericht 2

    33,3%
  3. Bericht 3

    16,7%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    [​IMG]
    Regelwerk
    - Ihr dürft mit Pferden oder Ponys teilnehmen (Fohlen ausgeschlossen)
    - Maximal 9000 Zeichen
    - Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2016
    - Das übliche Startgeld von 2 Joellen (pro Teilnehmer) geht an mich (Gwen) Teilnahmegrund: RS 64
    - Wer bettelt wird von der weiteren Teilnahme disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten mit Screen an mich per PN schicken
    - Wer sich nicht an die Regeln hält wird von mir ohne Vorwarnung und ohne große Diskussion disqualifiziert!
    - Bei Fragen einfach Nachricht an mich (Gwen) schreiben

    Ablauf
    Ihr schreibt normal euren Text, aber ohne die Namen eurer Figuren oder Pferde (auch keine Nebencharaktere), als Ersatz kann dahingehend zum Beispiel das verkörperte Kostüm bzw. die Masken dienen. Diesen anonymen Text schickt ihr dann per PN an mich (Gwen) und sobald wir mindestens drei Teilnahmen haben, stelle ich die Texte anonym und in irgendeiner Reihenfolge hier in die Kommentare und dann wird allein mit den Texten abgestimmt.
    Nach der Abstimmung wird dann bekannt gegeben, von wem welcher Text war und wer gewonnen hat.

    Zusammenfassung
    - keine User-, Charakter- oder Pferdenamen im Text (Ersetzen durch ausgedachte Namen oder Kostümnamen möglich)
    - Text per PN an mich (Gwen) schicken
    - wenn möglich Stillschweigen bewahren

    Aufgaben
    Ihr und euer Pferd seid passend zum Maskenball geheimnisvoll verkleidet. Es kann geritten oder geführt werden. Der Ritt wird begleitet von weihnachtlicher Musik und einem Kommentator.

    1. Ein Tor öffnen und wieder schließen.
    2. Einen großen Flattervorhang durch queren.
    3. Der Reiter muss über ein Cavaletti balancieren und sein Pferd nebenher führen.
    4. Ein Stangenlabyrinth muss so schnell wie möglich durchquert werden.
    5. Auf unterschiedlichen Tonnen sind Zettel mit jeweils einem Wort platziert, welche der Reiter sammeln und richtig zusammensetzen muss (Ich gebe euch mal nichts vor, seid also kreativ!).

    Ich wünsche euch frohes Gelingen und hoffe auf eine rege Teilnahme!
    Liebe Grüße,
    eure Gwen

     
    Veija, Ofagwa, Canyon und 5 anderen gefällt das.
  2. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Bericht 1

    „Das war irgendwie vorhersehbar“, merkte meine Freundin mit komischer Grimasse im Gesicht an, als ich mühsam aus dem Auto stieg, um mein Kostüm auch ja nicht schmutzig zu machen. „Halt. Die. Klappe.“, knurrte ich und zerrte die Flügel von der Rückbank. Zugegeben, ein Engelskostüm war wirklich nicht das kreativste gewesen, aber zu meiner Verteidigung musste gesagt werden, dass ich auch nicht sehr kreativ war. Und wie ich nach kürzester Zeit bemerkte, vielleicht auch nicht sonderlich klug, denn ein weißes, dünnes Kleidchen war irgendwie eher unpraktisch auf einem matschig-nassen Platz Anfang Dezember. Mein treues, himmlisches Reittier wartete bereits hinter dem Hänger auf mich und brummelte mir neugierig entgegen, nur, um dann zurück zu weichen, als ich meine weit ausladenden Flügel anlegte. „Schon gut, Liebes“, flüsterte ich und überprüfte noch einmal das Horn auf der Stirn meines Vierbeiners. Natürlich gehörte zu einem süßen, hust, Engel auch ein anmutiges Einhorn – was dachtet ihr denn?

    Ich deutete meiner Begleitung mit wedelnder Handbewegung an, still zu sein, sodass sie ihren angefangenen Satz „Ein bisschen blass vielleicht, aber davon abgesehen seht ihr toll aus!“ nur noch leise vor sich hin murmeln konnte. Sie hatte gerade noch einen prüfenden Rundgang um das Einhorn und mich gemacht und mit „toll“ deutete sie sicherlich auf den Mistelzweig im Schweif, die kleinen Christbaumkugeln, welche in die Mähnenzöpfe eingeflochten waren, und die schicken Hufe hin, welche mit silbrig glitzerndem Huffett präpariert worden waren.
    Mittlerweile stand ich vor der Halle und konnte es kaum erwarten, endlich ausgerufen zu werden. Nicht, weil ich unbedingt mein Kostüm präsentieren wollte und auch nicht, weil wir zu Hause bis zum Abwinken geübt hatten, nein, sondern einfach nur, weil ich in meinem Kleidchen wahnsinnig fror und trotzdem keinen Glühwein trinken konnte; bei meinem Glück hätte ich danach nämlich ein rot-weißes Kleid gehabt.

    Als es dann soweit war, verpasste ich meinen Einsatz noch fast, denn meine ersten Schenkelhilfen kamen nicht an – vielleicht waren meine Extremitäten bereits erfroren? Schnell spürte ich in meine Füße, doch nachdem ich meine Zehen noch bewegen konnte, musste es wohl an meinem Einhorn liegen und so wiederholte ich die Hilfe, damit es sich in Bewegung setzte und wir im Schritt durch das Tor der Halle einreiten konnten.
    Der Einreitbereich war durch einen Holzzaun vom Rest der weihnachtlich geschmückten Reithalle getrennt und so lenkte ich mein edles Geschöpf quer vor das hölzerne Tor, um den Bügel umzulegen, sodass wir, begleitet von dem leisen Klang eines kleinen Glöckchens, hindurch schreiten konnten. Abschließend drehte ich mein, um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen, „blasses“ Reittier noch einmal, um das Tor wieder zu verschließen.
    Nun konnte es also losgehen! Ich verschaffte mir kurz einen Überblick, dann steuerte ich mein Fabelwesen auf ein Gestell mit roten und grünen Flatterbändern zu. Unerschrocken setzte es einen Huf vor den anderen und durchquerte den Flattervorhang ohne jegliche Unsicherheiten. Der Engel auf seinem Rücken hatte dabei wahrscheinlich mehr Angst um das glitzernde Horn gehabt. Glücklicherweise blieb alles an Ort und Stelle, sogar meine Flügel hatten durch den Vorhang gepasst.
    Nach wenigen Metern stand die nächste Herausforderung an: Ich sollte über ein Cavaletti, welches mit seinen roten und weißen Kringeln wirklich fast wie eine Zuckerstange aussah, balancieren, während mein treuer Begleiter nebenher laufen würde. Davon abgesehen, dass mein Gleichgewichtssinn nicht der ausgeprägteste war, erwiesen sich meine Flügel als größeres Problem. Da das Einhorn und ich uns unweigerlich in die Quere gekommen wären und ich eben dieses nicht irgendwo in der Halle wieder einfangen wollte, entschied ich mich, seitlich auf den Holzbalken zu steigen. Zwanzig Zentimeter mehr in der Höhe waren wohl wirklich viel, wenn man der Reaktion meines Vierbeines Glauben schenken konnte, welcher mich mit dem Hochreißen des Kopfs fast wieder vom Cavaletti befördert hätte. Man hörte die Zuschauer langsam unruhig werden, während ich mit wedelnden Armbewegungen versuchte, das andere Ende der Zuckerstange zu erreichen.
    Ich betete, dass meine Freundin gerade nicht irgendwo mit ihrer Kamera saß und dieses Spektakel filmte, denn ich hatte nicht vor, mir jemals dabei zuzusehen, wie ich schließlich sogar ein Bein in die Luft schwang, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Bevor ich aber mit dem Hintern im Sand landen konnte, hatte ich es schließlich doch geschafft und konnte vom Ende der Zuckerstange aus wieder auf dem Rücken meines Einhorns Platz nehmen. Rückblickend war der Verzicht auf Glühwein nicht nur meines Kleides wegen eine gute Entscheidung gewesen. Mit Alkohol im Blut hätte ich wahrscheinlich mehrere Versuche gebraucht, um die Zuckerstange erfolgreich zu überwinden.
    Bevor sich auf meinem engelsgleichen Gesicht ein dämliches Grinsen manifestieren konnte, welches sich keiner der Zuschauer hätte erklären können, richtete ich den Blick auf unsere nächste Aufgabe und trabte an, um schneller zu ihr zu gelangen. Vor dem Stangenlabyrinth parierte ich durch, drückte die überdimensionale Stoppuhr und betrat danach zu Einhorn das Labyrinth. Mein Reittier spitzte konzentriert die Ohren, während wir uns langsam (die Uhr zeigte bereits zwei Minuten, hoppla!), aber dafür ohne in Sackgassen zu landen, unseren Weg durch die Stangen suchten.
    Endlich am Ende angekommen folgte ein kurzer Applaus der Zuschauer, aber vielleicht wollten sie damit auch nur andeuten, dass der Engel endlich Platz für weitere Teilnehmer machen sollte?
    Unbeirrt trabte ich mein Fabelwesen erneut an und lenkte sie auf die Tonnen zu, auf welchen unsere letzte Aufgabe wartete. Mit einer durchaus filmreifen Bewegung las ich die einzelnen Briefchen von den Tonnen auf und parierte die glitzernden Hufe schließlich zum Stand durch, um mir die einzelnen Wörter durchzulesen. Ich war sehr dankbar, dass nur Wörter zu einem Satz zusammen gefügt werden mussten und nicht Buchstaben zu Wörtern. In zweiterem war ich nämlich eine wirkliche Niete. So aber gestaltete sich das Ganze als schnell lösbar und so konnte ich schon nach kürzester Zeit zu dem Helfer hinter dem Holzzaun reiten, um in das Mikrofon in seiner Hand zu sprechen:

    „Morgen, Kinder, wirds was geben,
    morgen werden wir uns freuen!“

    Die Zuschauer applaudierten erneut, als ich durch das Tor gelassen wurde und ich mich mit einem Tippen an meinen Kopf verabschiedete.

    Vor der Halle erwartete mich bereits meine Freundin. „Du hast doch nicht..“, fing ich fassungslos an, während ich noch auf dem Rücken meines Einhorns saß und die Kamera in ihrer Hand entdeckte. „Der Akku war leider leer!“, jammerte sich und ich konnte mich wieder entspannen.
    „Ach, wie schade!“, säuselte ich zufrieden und saß ab, „komm, lass uns mein Einhorn versorgen und dann genehmigen wir uns einen Glühwein!“
     
  3. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Bericht 2

    „…das war ein hervorragender Ritt. Die nächste Teilnehmerin steht bereits am Start. Wir sehen hier eine Dame in dunkelrot-rot-weissem, Barock-inspiriertem Kleid auf einem etwas nervös wirkenden Schecken. Die geheimnisvolle Maske lässt nicht erkennen, ob die Reiterin die Stimmung ihres Pferdes teilt - aber Moment … ah ja, sie hat mir ein Handzeichen gegeben, dass alles in bester Ordnung sei. Sie wirkt also doch eher cool und scheint zu wissen, worauf sie sich da eingelassen hat. Gut, dann kann es ja losgehen. Das lässt sich das gescheckte Tier nicht zweimal sagen; ein rasanter Start. Offenbar war die Glocke der Auslöser, wie bei einer Pistole. Aber sie hat ihr Reittier bereits wieder im Griff. Da kommt auch schon der erste Posten, das Tor. Ich kann mir vorstellen, wie schwierig es sein muss, das hibbelige Tier anzuhalten. Ich sehe, die Dame hat ihre liebe Mühe, aber sie schafft es dennoch, ihren Partner einhändig hindurch zu lotsen und das Tor wieder zu schliessen. So weit so gut. Als nächstes folgt der Flattervorhang. Das Pferd zögert ein wenig und geht jetzt ganz ruhig hindurch. Das Geflatter scheint ihm im Gegensatz zu lauten Geräuschen nichts auszumachen. Der nächste Posten dürfte wieder zur Herausforderung werden; weniger wegen des Pferdes, sondern eher aufgrund des Kleides der geheimnisvollen Dame. Stolpergefahr voraus! Oder täusche ich mich? Aha, der Rock ist gar nicht so lang, wie er aussah. …Wieder aufsteigen, jawoll, und weiter geht’s! Ein Stangenlabyrinth wartet auf die beiden. Das gescheckte Tier scheint sich wieder vollkommen gefasst zu haben und geht konzentriert an die Aufgabe heran. Nach dem rasanten Start dürfte es hier fast noch etwas schneller voran gehen, aber ich schätze, die Reiterin möchte sichergehen, dass keine Stange berührt wird. Oh nein, schon wieder dieses Lied? Ich meine ernsthaft, der freundliche Herr zu meiner Linken könnte etwas mehr Rücksicht auf meine strapazierten Ohren nehmen – den Song habe ich diese Woche schon gefühlte fünfzig Mal gehört! Wie auch immer, so ist Weihnachten nunmal. Ich sehe gerade, dass unsere Teilnehmerin sich dem letzten Posten widmet. Sie treibt ihr Pferd auf die erste Tonne zu, auf der ein kleiner Zettel wartet. Oh, was ist jetzt los? Das Reittier steigt kerzengerade in die Höhe! Sie hält sich knapp oben. Mein Kollege flüstert mir gerade, dass es die Tonne mit dem Vorderhuf touchiert und sich davor erschrocken hat. Der Zettel ist weg! Ist er runtergefallen? Nein! Sie hat ihn! Sie streckt ihn triumphierend in die Höhe, einen Applaus dafür, liebes Publikum! Unsere Teilnehmerin gibt jetzt alles, im vollen Galopp brettert sie auf die nächste Tonne zu. Das Pferdchen lässt sich von der Euphorie anstecken, es wird fast schon etwas übermütig, wie mir scheint. Noch eine Tonne, dann sind alle fünfe geschafft. Sehr gut, nun schnell zu uns rüberkommen, genau! Hier drüben, helfen sie ihr rasch, das aufgeheizte Tier zu halten. Liebe Maskierte, wie lautet Ihr Satz?“ „Alle Herzen sind erhellt, wenn Kranz und Kerze brennt … Äh, wenn am Kranz die Kerze brennt!“
     
  4. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Bericht 3

    Leise summte ich das weihnachtliche Lied mit, während ich breit grinsend auf dem Rücken meines Pferdes saß. Es fand ein kleines Spaßturnier statt, welches sich mit dem Namen weihnachtlicher Maskenball schmückte. Ich liebte ja solche kreativen Veranstaltungen besonders, vor allem, wenn man sich zu allem Überfluss dann auch noch verkleiden durfte!
    Ausgesucht hatte ich mir ein schwarzes, mittellanges Kleid mit goldenen Stickereien. Unter dem festeren Stoff befand sich zudem ein verspielter Tüllrock, wodurch der Sattel gar nicht mehr zu sehen war. Aus Jahreszeitengründen hatte ich mich entschieden, zusätzlich eine schwarze Reithose anzuziehen. Mit den polierten Stiefeln sah besser aus als gedacht - zumindest, solange man sich auf dem Pferd befand.
    Da es sich um einen Maskenball handelte, durfte natürlich auch eine Maske nicht fehlen. Ich wählte eine venezianische: sehr schlicht gehalten, erneut in schwarz mit goldenen Mustern und schwarzen Federn an den Seiten. Mein Pferd war hingegen sehr schlicht unterwegs, aber zusammen bildeten wir ein ansehnliches Paar.
    „Ich liebe solche Veranstaltungen!“, strahlte ich fröhlich meinen Begleiter an, welcher am Zaun des Abreiteplatzes stand und an seinem Glühwein nippte. Es begann bereits zu dämmern und man spürte, wie die abendliche Kälte über das Gelände kroch. Vereinzelt fielen auch einige Schneeflocken vom Himmel, so dass die Atmosphäre nicht schöner hätte sein können.

    Als unser Vorreiter die Halle verließ, machte ich mich bereit. Ein kleiner Schenkeldruck und mein Pferd trat an. In der Halle wurden wir begrüßt von verhaltener Weihnachtsmusik und dem Leuchten der Weihnachtsdekoration. Einen Moment lang war ich total abgelenkt, so dass ich den Startgong gar nicht wirklich wahrnahm und kurz darauf erschrocken die Hilfe zum Antraben gab.
    Ein bisschen abrupt startete mein Pferd tatsächlich, aber wie ich es gewohnt war, konnte ich mich auf meinen Vierbeiner verlassen und so blieb er tiefenentspannt. Wir ritten zügig zum Tor, positionierten uns seitlich davon, damit ich an den Haken erreichen und es öffnen konnte. Ich mochte diese Aufgabe nie. Besonders wenn man aufgeregt war und die Hände zitterten, hatte ich immer sehr viel Sorge, mich zu blamieren.
    Aber wir kamen unbeschadet durch das Tor und konnten es auch souverän schließen. Nun erwartete uns schon ein Vorhang aus roten, grünen, goldenen und silbernen Bändern. Ich wollte bereits motiviert hindurch reiten, als ich das Zögern meines Pferdes unter mir spürte. Die silbernen und goldenen Bänder reflektierten ein wenig das Licht, was die Unsicherheit auslöste. Also setzte ich mich ruhig hin, murmelte ein paar liebe Worte und schob mein Pferd dann selbstbewusst durch den Vorhang.
    Nachdem nun mein Pferd seinen Mut bewiesen hatte, war ich an der Reihe, sprang vom laufenden Pferd ab, um mir den Zügel zu schnappen und über ein Cavaletti zu balancieren. Einmal kam ich fast zum Fall, aber mein Pferd lief konstant neben mir und gab mir so guten Halt. Recht ungekonnt schwang ich mich ohne Aufstieghilfe wieder in den Sattel und machte mich auf den Weg zur nächsten Aufgabe.
    Ein Stangenlabyrinth. Irritiert musterte ich die bunten Stangen, welche kaum zuließen, dass man einen Weg ausmachen konnte. Im Schritt betraten wir das Labyrinth und ich schaute lieber zweimal, ehe ich mich entschied. So dauerte es tatsächlich ein Weilchen, ehe wir den Ausgang fanden, aber dafür hatten wir uns kein einziges Mal verritten.
    Als wir vor der letzten Aufgabe anhielten, entfuhr mir ein Seufzen. Das war ja so gar keine Aufgabe für mich… Zuerst ritt ich zu jeder aufgestellten Tonne und sammelte die Zettelchen ein, die es dort zu finden gab. Dann las ich mir nacheinander die einzelnen Wörter durch und grübelte, wie sie am besten zusammenpassen könnten.
    Der Mensch, der sich meinen Spruch ausgedacht hatte, schien es aber gnädig mit mir gemeint zu haben. Also sortierte ich die Wörter und legte sie in die richtige Reihenfolge. Etwas unsicher ergriff ich das Mikrofon und las vor: „Weihnachten ist das Fest der Liebe“ und dann ertönte der Abschlussgong. Die Zuschauer klatschten und ich kam mir nicht mehr ganz so schlecht vor, obwohl wir sicherlich keine Glanzleistung bezüglich der Zeit erbracht hätten.
    Aber man konnte ja nicht alles haben! Spaß hatte es auf jeden Fall gemacht und fröhlich stieg ich vor der Halle von meinem Pferd. „Willst du dich umziehen?“, fragte mein Begleiter und ich starrte ihn entsetzt an. „Niemals! Ich liebe dieses Kleid!“, meinte ich empört, bat dann aber doch mit unschuldigem Blick um eine Jacke, obenrum würde es sonst wohl doch etwas frisch werden.
    Nachdem wir unser Pferd versorgt hatten, gesellten wir uns auch zu der fröhlichen Runde dazu, welche noch den restlichen Teilnehmern zuschaute. Nebenher gab es Glühwein, Stollen, Lebkuchen und all die Leckereien die typisch für Weihnachten waren. Während ich mich auch auf das weihnachtliche Feeling einließ, brach mein Begleiter direkt wieder alle Grundsätze und holte sich eine Roster mit Brötchen vom Grill.
    „Wie weihnachtlich…“
     
  5. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Die Abstimmung endet am 19. Dezember 2016 um 0 Uhr!
     
  6. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Auflösung!

    Text 1
    Zaii mit Scylla

    Text 2

    Occulta mit Cabinet of Caligari

    Text 3
    Gwen mit Altair
     
Status des Themas:
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