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[RS 63] Schnitzeljagd

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Gwen, 31 Okt. 2016.

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Welcher Text ist am schönsten?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 30 Nov. 2016
  1. Nephilim

    6,7%
  2. Primo Victoria

    40,0%
  3. Óslogi

    53,3%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

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    Regelwerk
    - Ihr dürft mit Pferden oder Ponys teilnehmen (Fohlen ausgeschlossen)
    - Keine Begrenzung der Zeichenanzahl
    - Die Steckbriefe müssen gespoilert oder verlinkt werden
    - Bitte nur fertige Teilnahmen einfügen
    - Das übliche Startgeld von 2 Joellen (pro Teilnehmer) geht an mich (Gwen) Teilnahmegrund: RS 63
    - Wer bettelt wird von der weiteren Teilnahme disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten mit Screen an mich per PN schicken
    - Wer sich nicht an die Regeln hält wird von mir ohne Vorwarnung und ohne große Diskussion disqualifiziert!
    - Bei Fragen einfach Nachricht an mich (Gwen) schreiben

    Aufgaben
    1. Sammelt vom Pferderücken aus kleine Kürbisse ein, welche an Stricken von Bäumen hängen.
    2. Aus kleiner Entfernung vom Pferd aus Dosen abschießen.
    3. Durchquert den Schreckparcours bestehend aus einer knisternden Plane, einem Flattervorhang und einem kleinen Wasserbecken.
    4. Als letztes ist der Reiter gefordert beim Baumstammwerfen: Absteigen und einen kleinen Baumstumpf so weit wie möglich werfen!

    Zubehör- und Bewegungsbilder sind erlaubt.

    Ich wünsche euch frohes Gelingen und hoffe auf eine rege Teilnahme!
    Liebe Grüße,
    eure Gwen
     
    Bracelet gefällt das.
  2. Bracelet

    Bracelet Trakehner :D

    Meine Teilnahme mit
    Nephilim


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    Das Protokoll
    ,,Startklar?'' ,,Startklar.'',erwiderte ich und ließ mich von Amelia in den Sattel meines rabenschwarzen Engels hieven. Ich grinste, als ich ohne Sattel auf seinem Rücken saß und auf Ami, wie ich sie teilweise zu ihrem Leidwesen nannte, hinunter saß. ,,Grins nicht so.'',sagte sie lachend in ihrem besten Deutsch. ,,Du klingst furchtbar.'',neckte ich sie. ,,Besser als du, Möchtegernschwedin.''
    Lachend gab ich Nephilim eine Schenkelhilfe, woraufhin dieser entspannt lostrottete. Ich nahm die Zügel in eine Hand und ging mit ihm hinüber zum Abreiteplatz, wo ich ihn etwas warm machte. Amelia sah vom Rand aus zu. Aus Sicherer Entfernung, wie sie immer sagte. Immerhin hatte sie Nephis Stimmungsschwankungen schon so oft mitbekommen. Heute jedoch schien er entspannt zu sein. So kaute er zufrieden und ging hochnäsig an den anderen Pferden vorbei. ,,Du weißt, dass du gut bist.'',sagte ich grinsend zu unserer Diva.
    Kurz danach waren auch schon wir an der Reihe und ich ritt mit Nephilim auf das Areal der ersten Aufgabe der Schnitzeljagd ein. Eine Richterin saß auf einem professorischischem Tischchen und notierte Nephis Kopfnummer. Im grüßte kurz. Dann starteten wir. Von den herbstlich bunt gefärbten Bäumen hingen kleine Kürbisse herab, welche mit Stricken liebevoll montiert waren. Unterm ersten blieb ich stehen und Nephi hob den Kopf empor; er streckte sich neugierig und stupste mit seiner Oberlippe das orange, fremde Objekt an. Es sah so goldig aus! Ich lachte und nahm das Bündel dann vom Baum. Ich zeigte es Nephi nochmals und holte dann auch die übrigen herunter.
    Die nächste Aufgabe gefiel mir persönlich besonders gut: Dosenschießen. Dies erinnerte mich an meine Kindheit, welche wirklich traumhaft war. Als der Ball zum ersten Mal die Dosen vom Tisch fegte zuckte Nephilim in sich zusammen. Ich rechnete damit, dass er gleich das weite suchen würde doch nichts passierte. ,,Guuter Junge.'',lobte ich ihn daraufhin und ging zur nächsten Station weiter.
    Den Schrecksparcours durchquerte Nephi ohne mit der Wimper zu zucken. Die Plane schien er nicht einmal wirklich wahr zu nehmen und beim Flattervorhang war er lediglich neugierig und aufgeschlossen. Im Wasserbecken hätte der Rappe am liebsten zu Spielen bekommen. Da ich ihn jedoch davon abhielt wurde er kurzzeitig etwas zickig; legte nachher seine Öhrchen an und trat mit dem Hinterbein nach Vorne, als würde er nach einer Fliege treten, die in Gurtlage saß. ,,Ist ja gut.'',sagte ich und sprang von ihm hinunter um die letzte Aufgabe zu erfüllen:
    Baumstammwerfen. Sehr knifflig, wenn man bedenkt, dass ich trotz 1,72m Körpergröße bloß 55 Kilo wog. Trotzdem hatte ich verborgene Muskeln, beziehungsweise auch noch andere Muskeln als meinen 'Piaffmuscle''. ,,Pfff.'',stieß ich aus als steche man einen Ballon an und schon flog der Baumstamm. Ami lachte lautstark. Ich warf ihr einen warnenden Blick zu, musste kurz darauf aber auch los lachen. War das überhaupt ein Meter?
    ,,Guuut gemacht Nephi.'',sagte Ami und klopfte dessen Hals.
    3000 Zeichen - geprüft mit lettercount.com
     
  3. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    meine Teilnahme mit...
    Primo Victoria

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    Primo kratzte ihre Nase an meiner Schulter, während ich mir einen Überblick schaffte. Wir befanden uns auf dem Gelände der 63. Reiterspiele, die in Form einer Schnitzeljagd ausgetragen wurden. Passend zu Halloween vom Vortag waren überall Kürbisse aufgestellt und das herrliche Herbstwetter brachte allen Teilnehmenden gute Laune. Primo und ich waren bereits startklar, wir warteten nur noch auf unseren Aufruf. Ich war nochmal abgestiegen, weil ich Primos Sattel etwas weiter nach vorne verschieben wollte. Jonas brachte mir zudem gerade ein Vorgeschirr aus dem Transporter, damit er nicht wieder verrutschte. Primos Mähne war eingeflochten und sie trug noch immer ihre Halloween Schur – wir hatten auch nicht vor, die vorzeitig wieder zu ebnen, denn es sah einfach zu cool aus. Jonas befestigte das elastische Vorgeschirr und half mir anschliessend wieder in den Sattel. „Bereit? Denkst du, du wirst sie im Griff haben?“ „Klaro, letztes Mal lief auch super.“ „Na schön, wehe du vermasselst es!“, rief er uns lachend hinterher. Ich wandte mich nach vorne und ritt in Richtung Start. Unterwegs trafen wir auf eine Vogelscheuche, die Primo Angst einjagte. Sie zögerte und wollte nicht mehr weitergehen. Ich wollte sie gerade energisch weitertreiben, da hastete Jonas zu uns und schnappte sich Primos Zügel. „Bloss keine Aufregung, überlass das mir.“ Er führte uns an der Vogelscheuche mit der Kürbisfratze vorbei und klopfte Primo dann symbolisch auf den Po. Ich lächelte dankbar und stellte mich beim Start auf. Wenige Minuten später durften wir anfangen. Zunächst ging es darum, sämtliche der aufgehängten Zierkürbisse einzusammeln, die von den Ästen der Bäume baumelten. Ich musste mir ernsthaft überlegen, wie ich die ganzen Kürbisse in meinen Armen behalten wollte. Primo war etwas zu ungeduldig und lief mir zum Teil während dem Lösen der Kürbisse davon, weshalb wir hier viel Zeit verschwendeten. Dafür klappte das Dosenwerfen trotz meiner katastrophalen Wurfkünste überraschend gut. Auch den Schreckparcours meisterte Primo mit etwas Überzeugungskraft meinerseits bestens. Beim Wasserposten stampfte sie das halbe Becken leer, bevor ich sie endlich zum Weitergehen bewegen konnte. Wir kamen zum letzten Posten, dem Baumstumpfwerfen. Ich hüpfte von Primos Rücken runter und hob den Stumpf hoch, meinen mickrigen Bizeps verfluchend. Wie erwartet kam ich nur auf eine bescheidene Distanz. Ich spürte bereits Jonas‘ schelmisches Grinsen im Nacken, als ich mich rasch wieder in den Sattel schwang und ins Ziel galoppierte. Dort angekommen lobte ich Primo ausgiebig und ritt sie im Schritt trocken, mit Jonas über die Posten diskutierend.
    2'639 Zeichen mit Leerzeichen, geprüft mit Lettercount.com, Text by Occu
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 Nov. 2016
    Zasa gefällt das.
  4. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Malte Tordenværson mit
    Óslogi

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    Uuund mal wieder nahm ich mir dir Zeit für meinen Hengst Óslogi, um mit ihm zu einem weiteren Reiterspiel zu fahren. Klar, die letzten Male waren wir mit leeren Händen wieder nach Hause gefahren, aber mit der steigenden Erfahrung, stiegen auch unsere Chancen jedes Mal ein bisschen. Ein ganz kleines bisschen. Diesmal war ich alleine gefahren, nur mein treuer Wolfshund hatte mich diesmal begleiten dürfen, jedoch war er bei der Ansammlung von Pferd und Mensch doch lieber im Auto geblieben.
    Logi war den Trubel allerdings bereits gewöhnt und suchte mit seiner Schnauze den kargen Boden nach etwas Fressbarem ab. Ich nahm mir viel Zeit den Isländer zu putzen und anschließend zu Satteln, bevor ich mir, mit ihm im Schlepptau, einen Weg durch die Menschen bahnte.
    Am Start suchte ich mir ein freies Plätzchen, stieg auf und ritt das doch recht kleine Pony gründlich warm. Fast schien es so, als seien Logi und ich die Kleinsten und dank meiner auch nicht gerade sehr großen Größe, verschwanden wir fast neben einigen der Vollblüter. Ich kannte jedoch die Aufgaben auf der Strecke und wusste, dass wir trotzdem genauso große Chancen hatten.
    "So Dicker", meinte ich, und dank Logis Winterfell passt der Spitzname sogar mal. "Los geht's, wir schaffen das!" Bei den Worten tauchte leider der Baumeister Bob vor meinen Augen auf und mein anfeuernder Spruch klang im Nachhinein eher wie ein sehr kleines Flämmchen. Aber, wie allseits bekannt war, konnte auch aus einer kleinen Flamme ein Feuer entstehen! Harharharhar!
    Oh man, die Aufregung schien bei mir zu steigen, ansonsten würde ich nicht so sinnlose Dinge denken. Zum Glück war Logi das genaue Gegenteil von mir. Bereits beim Start stand er entspannt, mit nach vorne gerichteten Ohren da und als das Startzeichen erklang, brauchte ich nur kurz zu schnalzen und er galoppierte im ruhigen Galopp zur ersten Aufgabe. Erste Aufgabe und schon hatten wir einen kleinen Nachteil wegen unserer so geringeren Größe. Die kleinen Kürbisse hingen soweit über unseren Köpfen, dass ich mich auf den Sattel knien musste, um überhaupt einen zu erwischen. Der Anfang wurde noch perfekter, als mir einer der verfluchten, kleinen, orangenen Biester aus der Hand fiel und in den Dreck kullerte. Na super Malte, du Schlaukopf! Zum Glück war Óslogi unschlagbar ruhig, auch wenn er sich zu wundern schien, was ich da auf seinem Rücken trieb.
    Zum Glück zählte Werfen zu meinem absoluten Talent, dachte ich jedenfalls, bevor ich selbstbewusst auf die Dosen zieht und dann, tatsächlich, bereits den ersten Versuch vergeudete. Ich starrte ungläubig auf die immer noch stehenden Dosen und griff perplex zum nächsten Ball. Zum Glück saß dieser Wurf und die Boxen krachten lauthals zu Boden. Damit hatte allerdings mein Hengst nicht gerechnet und so schnell hatte ich gar nicht die Zügel ergriffen, da machte er einen Sprung zur Seite und ich blieb nur noch knapp im Sattel. Wir hatten uns beide allerdings schnell wieder gefangen und ritten eilig zur nächsten Station, nur weg von hier!
    Der Schreckparcours wurde von einigen Schaulustigen umringt und wäre mein Pferd nicht so unglaublich gelassen gewesen, hätten die ihn bestimmt schon verschreckt.
    Völlig unemotional überstieg Logi die knisternde Plane und durchdrang den Flattervorhang, dessen Bänder bei dem Herbstwind meterweit wehten. Nur das Wasser, in welchem sich lauter Lichter und Kerzen spiegelten, schien ihm gar nicht zu gefallen und missmutig, ja fast angewidert, setzte er mit zwei großen Sprüngen hindurch.
    Bei der letzten Aufgabe war nur meine Kraft gefordert und während Óslogi teilnahmslos neben mir stehen bleiben durfte, hob ich einen kleinen Baumstamm vom Boden auf und schleuderte ihn mit meiner gesamten, mittlerweile jedoch etwas verringerter Energie, so weit ich konnte. Schief konnte ich auf jeden Fall werfen und ich war froh, dass ich nicht ausversehen einen Zuschauer traf. Doch recht zufrieden mit dem Endergebnis, kletterte ich zurück in den Sattel, legte einen spektakulären Endgalopp ein und beendete das Reiterspiel unter anerkennendem Beifall des Publikums. Auch ich war überaus zufrieden und knuddelte meinen hübschen Hengst gründlich, bevor ich ihm eine kleine Möhre hinhielt. Nun waren die Richter an der Reihe!

    4261 Zeichen | zeichenzähler.de | (c) Canyon
     
  5. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Die Abstimmung hat begonnen! Sie läuft bis zum 30. November 2016 um 16:45 Uhr!
     
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