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[RS 51] Nikolausritt

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Gwen, 3 Dez. 2015.

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Diese Umfrage wurde geschlossen: 19 Jan. 2016
  1. Parányi

    41,7%
  2. ZM's Zanaro

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Valentines Jeanie

    58,3%
Status des Themas:
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  1. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

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    Regelwerk
    - Ihr dürft mit Pferden oder Ponys teilnehmen (Fohlen ausgeschlossen)
    - Der Text darf maximal 5000 Zeichen umfassen
    - Die Steckbriefe müssen gespoilert oder verlinkt werden
    - Bitte nur fertige Teilnahmen einfügen
    - Das übliche Startgeld von 2 Joellen (pro Teilnehmer) geht an mich (Gwen) Teilnahmegrund: RS 51
    - Wer bettelt wird von der weiteren Teilnahme disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten bitte mit Screen an mich per PN schicken
    - Wer sich nicht an die Regeln hält wird von mir ohne Vorwarnung und ohne große Diskussion disqualifiziert!
    - Abstimmungen werden regulär gehalten. Das heißt, ihr müsst bis zu einem bestimmtem Datum die höchste Stimmzahl haben!
    - Bei Fragen einfach Nachricht an mich (Gwen) schreiben


    Aufgaben
    Der Ritt findet am späten Nachmittag/Abend statt, dementsprechend ist es schon dunkel!
    Ihr dürft führen oder reiten.
    - Durchquert eine Allee aus Menschen, welche Laternen in ihren Händen halten
    - Reitet/Führt euer Pferd in das Stangen-Quadrat, haltet es an und macht eine Kehrtwendung (es darf nicht über die Stangen treten!)
    - Zeigt, dass ihr eurem Pferd ohne Probleme eine Decke auflegen und eine Weihnachtsmütze aufsetzen könnt
    - Nehmt selbst eine Laterne in die Hand und durchquert den Tannenbaum-Slalom
    - Schmückt innerhalb einer Minute einen Tannenbaum mit Pferd (Baum und Kiste mit Schmuck stehen circa 3m auseinander)

    Zubehör- und Bewegungsbilder sind erlaubt.

    Ich wünsche euch frohes Gelingen und freue mich auf eine rege Teilnahme!

    Liebe Grüße,
    eure Gwen
     
  2. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    meine Teilnahme mit...
    Parányi

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    „Nikolausritt“ war mit einer verschnörkelten Schrift auf dem Wegweiser zu lesen, der mich auf einen aus allen Nähten platzenden Parkplatz verwies. In letzter Zeit hatten die Reiterspiele einen regelrechten Aufschwung erlebt, dass es fast schon unheimlich war. Offenbar hatten viele Reiter gefallen an den kreativen und abwechslungsreichen Ideen der Veranstalter gefunden. So ging es jedenfalls mir, deshalb war ich auch heute wieder mit meiner jungen Stute Parányi dabei. Die kaum eingerittene, lackschwarze Perle scharrte bereits ungeduldig im Anhänger. Ich hatte sie vor allem des Spasses wegen mitgenommen – grosse Gewinnchancen malte ich mir mit dem unerfahrenen Jungspund nicht aus. Aber es war eine gute Gelegenheit, sie an die Turnieratmosphäre und den ganzen Trubel zu gewöhnen. Ich hatte vor, sie durch die Aufgaben zu führen, da sie ohnehin mit dem Reitergewicht noch zu unsicher war. Geputzt und hübsch gemacht war sie schon (Lily, meine kleine Nichte, hatte mit dem Glanzspray nicht gespart). Ich zeigte ihr aber vor unserem ‚Auftritt‘ noch das Gelände, um sie mit all den fremden Eindrücken vertraut zu machen. Die anderen Pferde schienen sie am meisten zu interessieren. Immer wieder wollte sie Köpfe zusammenstecken, was ich stets zu verhindern ersuchte, da ich kein Gequietsche provozieren wollte. Als wir aufgerufen wurden, standen wir bereits wieder beim Startpunkt. Der ganze Event fand auf einem Feld hinter der eigentlichen Halle statt. Ein paar Meter weiter vorne standen bereits Leute mit Laternen bereit, die einen grossen Gang bildeten. Mir wurde das Startsignal gegeben und ich setzte mich mit Parányi in Bewegung. Die junge Stute zögerte nicht einmal, als die Lichter näher kamen. Ich konnte geradewegs hindurch laufen und sie blieb brav hinter mir. Ich lief wie im Traum an den Leuten vorbei, nur auf die Lichter und nicht auf die erhellten Gesichter achtend. Auf einmal kam es mir richtig adventlich vor. Das nächste Hindernis musste ich im Dunkeln zuerst suchen, und am Ende wäre ich beinahe darüber gestolpert. Eigentlich sollte mein Pferd keine Stange berühren, aber wenn das so weitergeht, räume ich sie alle ab, dachte ich peinlich berührt und führte Parányi in das Stangenviereck. Die Stute bewies, dass sie bei Weitem nicht so tollpatschig war wie ich. Sie vollführte die Kehrtwendung ohne Probleme. Nun kam ein lustigerer Teil dran, der darin bestand, die Stute in eine Weihnachtsdecke und eine Rentiermütze einzupacken. Die Decke war nichts Neues für Parányi. Sie trug zwar normalerweise noch keine, weil sie auch noch nicht geschoren war, doch ich hatte ihr mehrfach zum Gewöhnen eine übergezogen. So konnte ich sie auch jetzt schwungvoll über ihren Rücken schmeissen, ohne auch nur ein Zucken als Antwort zu bekommen. Bei der Mütze sah das schon anders aus. Sie hob den Kopf wie eine Giraffe und liess mich das seltsame Ding nicht in die Nähe ihrer Ohren bringen. Nervös biss ich mir auf die Unterlippe und kraulte die Stute am Hals, um sie wieder zu beruhigen. Danach versuchte ich es nochmal ganz langsam, ungeduldige Blicke im Nacken spürend. Doch ich liess mich nicht beirren und schaffte es, die Kappe der Stute aufzusetzen. Ein Blitzen verriet mir, dass jemand ein Foto gemacht hatte. Ich lächelte und beschloss, später deswegen nachzufragen, da ich auch gerne eine Erinnerung an den Event haben wollte. Nun kamen wir zum Tannenbaum-Slalom. Damit ich überhaupt noch etwas erkennen konnte, wurde mir eine Laterne in die Finger gedrückt. Ohne wäre ich wohl zwischen den Ästen der nächstbesten Tanne geendet. Doch Parányi waren die buschigen, dunklen Bäume auch mit Licht nicht ganz geheuer, weshalb wir hier etwas länger brauchten. Sie driftete eher um die Bäume herum, immer gleich wieder den nächsten in der Reihe anglotzend. Au weia, wie wird das mit der letzten Aufgabe?, dachte ich skeptisch. Parányi zögerte wie erwartet vor dem Baum, liess mir aber genug Seil, dass ich trotzdem den Schmuck anbringen konnte. Wir mussten immer wieder hin und her laufen, da die Kiste etwas entfernt vom Baum stand. Parányi wurde mit jedem Mal mutiger, was eigentlich wünschenswert gewesen wäre, hätte sie nicht angefangen, spielerisch den aufgehängten Schmuck wieder vom Baum zu reissen. „Nicht hilfreich!“, schimpfte ich, doch sie Zeit war eh schon um. Wir trabten noch durch die Ziellinie, dann klopfte ich ihr erschöpft und amüsiert auf den Hals. Es war ein abenteuerlicher Durchgang gewesen, aber es hatte Spass gemacht und wir waren am Ende gar nicht so langsam gewesen, wie ich gedacht hatte. Ob es zusammen mit den Fehlerpunkten für eine Platzierung reichte, würde sich noch herausstellen.
    4'637 Zeichen mit Leerzeichen, geprüft mit Lettercount.com, Text by Occu
     
    Zuletzt bearbeitet: 23 Dez. 2015
    Gwen gefällt das.
  3. kira

    kira Ponys an die Macht!!

    Meine Teilnahme mit
    ZM's Zanaro

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    Nikolausritt
    Langsam würde es dunkel und als Zanaro und ich an der Reihe waren war so gut wie jegliches Tageslicht gewichen. Zanaro und ich nahmen am Nikolaustag an einem Reiterspiel teil. Mit "Nikolausritt" war es betitelt, Ich würde Zanaro aber führend durch die Spiele bringen, denn der Junghengst hatte bisher keinen Menschen auf seinem Rücken getragen. Als ich die Ausschreibung gelesen hatte dachte ich mir, dass dies eine gute Gelegenheit sei eines meiner ungerittenen Jungpferde an eine Atmosphäre zu gewöhnen die wohl einem Turnier ähneln würde. Viele Pferde und viele Menschen, aber wahrscheinlich nicht ganz so hektisch. Ich hatte mich nicht getäuscht, relativ ruhig ging ein Paar nach dem andern an den Start. Die Veranstalter hatten sich eine Reihe kleiner Aufgaben ausgedacht, welche alle weihnachtlich angehaucht in die Jahreszeit passten. Am Zaun des Platzes beobachtete ich einige andere Starter, während ich Naro am Hals krabbelte, was er sichtlich genoss. Zu meinem Erstaunen hatte der Hengst bisher nur vorbildliche Manieren an den Tag gelegt. Und so konnte ich ruhig mit einem gelassenen Pferd in die Aufgaben starten. Erst durchquerten wir eine Allee aus Menschen, die Laternen in ihren Händen erleuchteten die Nacht. Neugierig beäugte Naro sie, folgte mir aber brav. Danach kam ein Stangenquadrat. Problemlos ließ Zanaro sich hinein führen, Stangen kannte er, als Pferd welches freudig beim Freispringen mitmachte. Nun sollte eine Kehrtwende folgen, dabei sollte ich aber Vorsicht walten lassen, ich sah die leichte Spannung in dem Hengst. Darauf bedacht Zanaro keinen Anlass zum Sprung über eine der Stangen zu geben hob ich sanft die eine Hand und drehte ihn langsam rum. Zu unserm Glück gelang das Werk und als wir die Stangen wieder verließen war Naro wieder völlig entspannt. "Guter Junge!" Tätschelnd blieb ich stehen, nach kurzen zögern folgte Naro meinem Beispiel. Langsam hatte es angefangen zu schneien und feiner Schnee rieselte sanft auf uns hinunter, die Tannenbäume, welche für weitere Aufgaben bereit standen, sammelten die weißen Wasserkristalle auf ihren Nadeln. "Bleib stehen Kleiner!", eindringlich sah ich den Hengst an, der nun wohl aus seiner Ruhe aufgewacht schien und mich frech anschaute. Neben einer Kiste voller Weihnachtschmuck lag eine rot-weiße Decke und eine Weihnachtsmütze... für Pferde! Ich musste grinsen, gilt dürfte ich das gute Stück später ja sogar behalten. Gefallen würde mir das auf jeden Fall. Die Mütze schnappte ich mir zuerst. Sie Zanaro anzuziehen stellte sich als etwas schwieriger heraus als gedacht, zu begeistert war er von dem Bommel der Weihnachtsmütze. Als ich es endlich geschafft hatte war er immer noch hin und weg. Mit Kopfnicken brachte er den Bommel dazu auf seinem Nasenrücken auf und ab zu hüpfen und zugleich versuchte er diesen mit seiner Lippe zu erhaschen. Die Zuschauer und Helfer amüsierte es genauso wie mich, dem leichten Gekicher im Hintergrund zu entnehmen. Grinsend ließ ich den Hengst stehen der völlig mit sich selbst beschäftigt war und holte die Decke welche ich ihm dann überzog, verwundert schaute er sich um und vergaß seinen Bommel. Mit fertig geschmücktem Pferd holte ich mir eine Laterne ab. Im Joggen wollte ich nun einen Slalom aus kleinen Tannen durchqueren. Als letztes müsste ich nämlich auf Zeit einen Tannenbaum schmücken und darauf wollte ich Zanaro schon etwas einstimmen. Brav trabte er neben mir her als wir durch die Bäume joggten. Im Licht meiner Laterne glitzerte die dünne Schneeschicht auf den benadelten Ästen. Beim letzen Baum wollte der Hengst zur Seite weichen aber ein kurzer Ruck am Strick ließen ihn seinen jugendlichen Trotz vergessen. Zufrieden klopfte ich seinen Hals wofür er mir seine Nase an meiner Weste abwischte. Kopfschüttelnd steuerte ich die große Tanne an die nun vor uns stand. So, dass es nicht beim schmücken störte, stand ein kleiner Tisch mit einer Stoppuhr daneben. 60 Sekunden, dann sollte der Baum geschmückt sein. Noch ein tiefer Atemzug, ein prüfender Blick auf den Baum und ich startet die Stoppuhr und rannte los. Zanaro etwas erschrocken rauschte kurz an mir vorbei, fand sich aber wieder. Bei der Kiste angekommen schnappte ich mir zielstrebig die dicken Lamettaketten in rot und Gold. Drapierte sie um Zanaros Hals und füllte zudem meine Arme gut mit silbrigweißen Kugeln. Während ich nach der schnell gerannten Strecke zielstrebig um den Baum schritt und die Kugeln, so gut es ging, gleichmäßig verteilte, trottete Zanaro etwas erstaunt neben mir her. Das Lametta hatte sich zum Glück nicht verhäddert, sodass ich dieses von Zanaro Wickeln und dann um den Baum Schlingen konnte. 10 Sekunden. Schnell rannte ich noch einmal zu der Kiste. War da nicht noch eine schöne Spitze gewesen? Ja! Ich schnappte mir das schöne Stück und hechtete, von einem etwas aufgedrehten Zanaro gefolgt, zurück. In letzter Sekunde schaffte ich es noch diese auf das Haupt des Nadlebaumes zu setzen. "Ufff..", etwas außer Atem tätschelte ich Naro. Glücklich betrachtete ich den Baum, welcher gar nichtmal so schlecht aussah. Vielleicht sollte ich dieses Jahr die Tannen auf unserem Hof auch so schmücken? Zeitsparend war es auf jeden Fall.
    Text © kira | 4346 Zeichen ohne Leerzeichen | geprüft auf charcounter.com
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Dez. 2015
  4. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Meine Teilnahme mit
    Valentines Jeanie

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    Knotenhalfter © BellaS | Bewegung © Gwen | Mütze © Canyon

    Heute stand für mich ein weiteres Reiterspiel an, für welches ich mich angemeldet hatte. Wie beim letzten Mal schon, begleitete mich auch heute meine kleine Stute Jeanie, welche schon immer viel Spaß an solchen kleinen Spielchen hatte. Diesmal war der Anlass ein Nikolausritt, obwohl Ritt schon etwas übertrieben war, wie ich fand. Auf Jeanie würde ich mich heute jedenfalls nicht setzen, denn ich hatte mich dafür entschlossen, die Stute durch den aufgebauten Parcours zu führen. Das einzige was ich dafür brauchen würde, war mein Knotenhalfter und einen Strick. Die Geduld und der Spaß an der ganzen Sache durften natürlich nicht fehlen! Voll war es und ich hatte länger gebraucht, bis ich einen Zuständigen gefunden hatte, welcher mir meine Startnummer verpasst hatte. Nun warteten wir darauf, dass wir an die Reihe kamen. Vor uns waren viele gute Durchgänge und bei jedem neuen Starter, welcher den Parcours makellos durchging, sanken meine Chancen und die Aufregung stieg. Nervös zupfte ich mir meine Weihnachtsmütze zurecht, welche ich mir aufgesetzt hatte. Am Anfang war das lustig gewesen, mittlerweile fühlte ich mich damit etwas unwohl. Jeanie war, im Gegenteil zu mir, die Ruhe selbst und blickte mit nach vorne gerichteten Augen auf das Geschehen. Es war bereits später Nachmittag, fast Abend, und über uns tauchten bereits die ersten Sterne am Himmel auf. Einige Pferde mit ihren Reitern waren schon vor uns durch den Parcours gegangen und wir beide gehörten zu dem Schlussteil, was das ganze nicht einfacher machte. Endlich, als die Nummer vor uns den Parcours verließ, zupfte ich meiner Jeanie sanft am Strick, damit sie mir zum Start folgte. Dort warteten wir noch einen Augenblick, bis uns das Startsignal gegeben wurde und ich mich mit Jeanie in Bewegung setzte. Gehorsam und treu folgte sie mir auf unser erstes Hindernis zu. Einige Freiwillige hatten eine Allee gebildet. Jeder von ihnen trug eine leuchtende Laterne in den Hände, wessen flackerndes Licht über das Gesicht ihres Halters hinweg streute und diese zu verzerrten Grimassen verzog. Selbst mich gruselte das etwas, doch meine Jeanie ließ dies alles kalt und mit entspannt gesenktem Kopf brachte sie das erste Hindernis mit Bravour hinter sich. Doch das nächste folgte sogleich. Vor diesem hatte ich am meisten Angst. Das Stangenviereck war noch nie meins gewesen und meine Jeanie nun im dunklen dort hinein zu führen, war noch tausend mal schwerer. Zum Glück hatte ich das viel mit ihr geübt, denn was man nicht konnte, das musste man erst recht machen, hatte ich mir immer gesagt. Als Jeanie eine perfekte Kehrtwendung ans Licht (oder eher ans Dunkel) legte, war ich mächtig erleichtert. Das schwierigste war geschafft, obwohl ich etwas planlos fast über eine Stange stolperte. Auf den nächsten Teil freute ich mich regelrecht, denn damit hatten wir beide nie Schwierigkeiten gehabt. Decken auflegen gehörte für Jeanie fast schon zum Alltag und so zuckte sie mit keinem Haar, als ich ihr die rote Decke mit dem weißen Flauschrand über den Rücken warf. Bei der Weihnachtsmütze erkannte sie keinen Sinn, was es ja auch nicht hatte, und schaute diese skeptisch an, bevor ich sie auf ihrem Kopf platzierte. Ein paar Sekunden hielt sie still, bevor sie anfing den Kopf zu schütteln und ich sie ihr schnell wieder abnahm. Hoffentlich hatte der kurze Moment gereicht, um diese Aufgabe bestanden zu haben! Als auch die Decke von ihrem Rücken war, bekam ich von jemandem aus dem Dunkeln eine eigene Laterne in die Hand gedrückt, mit welcher ich nun den Tannenbaumslalom durchqueren sollte. Statt vor dem hellen Licht angst zu haben, stupste meine Jeanie die Laterne immer wieder mit ihrer Nase an, als ich sie auf die dunklen Riesen zuführte. Die dunklen Bäume interessierten sie nicht mehr, als sie merkte, dass sie nicht sonderlich gut schmeckten und trat sie elegant zwischen den Tannen hindurch, bis wir auch den Slalom hinter uns gebracht hatten. So eine Aufregung! Dabei war Jeanie ein richtiger Schatz und hatte bis jetzt alles perfekt gemeistert. Außer die Mütze, dachte ich, verdrängte diesen Gedanken jedoch gleich wieder. Die letzte Aufgabe bestand darin, einen einfachen Tannenbaum innerhalb einer Minute in einen geschmückten Weihnachtsbaum zu verwandeln und das war schwieriger als gedacht! Als ein weiterer Helfer mir das Zeichen zum Start gab und auf seine Stoppuhr drückte, zog ich meine Jeanie zu einem kleinen Tisch, wo die Dinge standen, die später an den Baum sollten. So schnell wie ich konnte, nahm ich mir zwei Hände voll Kugeln und hängte Jeanie dazu noch mehrere Lamettaketten über den Hals, was sie nicht besonders toll fand. Darauf nahm ich aber keine Acht, sondern beeilte mich, dass ich zurück zum Baum kam, wo ich so schnell, wie noch nie in meinem Leben, die Kugeln an die Äste hängte und zum Schluss noch die Lamettaketten drüber warf. Schick war es nicht, aber immerhin hielt es! Nach genau einer Minute war mein Baum fertig und zusammen mit Jeanie trabte ich ins Ziel.

    Text © Canyon | 4976 Zeichen ohne Leerzeichen | geprüft auf lettercount.com
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 Jan. 2016
    Gwen gefällt das.
  5. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Es können gerne noch welche mitmachen! Am 15.01. würde ich dann die Abstimmung machen!
     
  6. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Abstimmung da! Sie geht bis zum 19.01.2016 um 22:45 Uhr!
     
    Canyon gefällt das.
Status des Themas:
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