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[RS 50] Fuchsjagd

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Gwen, 27 Okt. 2015.

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Diese Umfrage wurde geschlossen: 2 Dez. 2015
  1. Pacino's Yael

    20,0%
  2. Campina

    13,3%
  3. Valentines Jeanie

    26,7%
  4. Ashqar

    40,0%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    [​IMG]
    Regelwerk
    - Ihr dürft mit Pferden oder Ponys teilnehmen (Fohlen ausgeschlossen)
    - Es gibt keine Zeichenbegrenzung
    - Die Steckbriefe müssen gespoilert oder verlinkt werden
    - Bitte nur fertige Teilnahmen einfügen
    - Das übliche Startgeld von 2 Joellen (pro Teilnehmer) geht an mich (Gwen) Teilnahmegrund: RS 50
    - Wer bettelt wird von der weiteren Teilnahme disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten bitte mit Screen an mich per PN schicken
    - Wer sich nicht an die Regeln hält wird von mir ohne Vorwarnung und ohne große Diskussion disqualifiziert!
    - Abstimmungen werden regulär gehalten. Das heißt, ihr müsst bis zu einem bestimmtem Datum die höchste Stimmzahl haben!
    - Bei Fragen einfach Nachricht an mich (Gwen) schreiben


    Aufgaben
    Bei dem Text ist eure Kreativität gefragt, denn diesmal gibt es keine festen Aufgaben!

    Ein vorausreitender Reiter stellt den "Fuchs" da. Ihm wurde ein imitierter Fuchsschwanz an die Schulter geheftet, welchen es nun zu holen gilt! Wer den Fuchsschwanz als erstes schnappt, hat die Fuchsjagd gewonnen.
    Damit es jedoch nicht zu einfach wird, findet die Fuchsjagd in einem Geländeparcours statt, welcher mit einfachen Hindernissen (50-70cm hoch) gespickt ist und teils auch durch die Wälder führt.

    Zubehör- und Bewegungsbilder sind erlaubt.

    Ich wünsche euch frohes Gelingen und freue mich auf eine rege Teilnahme!

    Liebe Grüße,
    eure Gwen
     
    Zuletzt bearbeitet: 28 Okt. 2015
  2. vampyrin

    vampyrin Staatl. geprüfter Wurfbibelschmeißer

    Kathrin McAlistair mit



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    Mit einem lauten Knall ertönte der Startschuss und die Pferde setzten sich donnernd in Bewegung. Auch Yael sprintete los, es ging quer über’s Stoppelfeld an dessen Ende der Wald mit seinem Geländeparcours auf uns wartete. Wir hielten uns bisher ganz gut im Mittelfeld und ich hoffte mit dem kleinen Hengst am Ende richtig durchstarten zu können wenn den anderen (hoffentlich) langsam die Kondition ausging. Der gewaltige Rappe vor uns machte einen Freudenbocksprung, dem Yael nur knapp entging. „Pass doch auf, da vorne!“, rief ich verärgert und wurde gekonnt ignoriert. Auf den Schrecken hin lenkte ich das Pony doch lieber etwas an den Rand wo sich nicht alle Reiter auf der Pelle saßen und etwas mehr Luft war. Das Ende des Feldes kam allmählich in Sicht und ich hielt nach der Lücke im Gestrüpp Ausschau durch das wir schlüpfen mussten um den Waldweg zu erreichen. Nicht alle würden in dieser Formation hindurch passen. Vorsorglich wechselte ich die Position wieder und drängte mich in die Mitte.

    Der Reihe nach ritten wir nun in den Wald, hier zu überholen wäre reiner Selbstmord, dafür war viel zu wenig Platz. Der Reiter hinter mir probierte es trotzdem und wäre beinahe mit dem nächstbesten Baum zusammen gestoßen. „Selbst schuld.“, murrte ich und konzentrierte mich darauf genug Abstand zu meinem Vordermann zu behalten um nicht doch noch einen Tritt ab zu bekommen.

    Gekonnt setzte Yael über den dicken Baumstamm der quer über dem Weg lag. Das riss den Reiter hinter uns nun vollkommen aus dem Konzept, als sein Pferd scheute und drei weitere in ihn hineinkrachten. „Ganz schön blutrünstig heute...“, murmelte ich und blickte wieder nach vorn um nicht genauso zu enden.

    Die Hindernisse waren von der Höhe her zwar recht leicht zu bewältigen, doch ein Moment des nicht-Konzentrierens konnte ausreichen und man hing quer über dem nächsten Sprung. Dank dem riesigen Pferd vor mir war meine Sicht sehr stark eingeschränkt und ich konnte praktisch nichts sehen, bevor der Sprung direkt vor mir auftauchte.

    Ich war verdammt froh auf einer solchen Lebensversicherung zu sitzen. Yael scheute praktisch nie und um vor einem Sprung zu bocken war er viel zu faul, da er ganz genau wusste, dass dann nur mehr Arbeit auf ihn wartete. So versuchte er auch die schwierigsten Hindernisse gefahrlos zu überwinden und das erfolgreich.

    Trotzdem atmete ich erleichtert auf, als der Weg sich zweigte und auf eine gewaltige Wiese führte. Endlich wieder Platz, und endlich wieder Sicht!

    Man merkte den ersten Pferden bereits an, dass sie langsam ihre Kraftreserven erschöpft hatten und vor uns lichtete sich allmählich das Feld. Ein Großteil blieb allerdings knallhart bei der Sache und dachte offensichtlich gar nicht daran, ihre Position aufzugeben.

    Im Kopf ging ich die Wegstrecke nochmals durch. Nach der Wiese ging es wieder in einen Wald, hoffentlich war dort etwas mehr Platz. Diese Strecke sollte ich allerdings nutzen um Boden gut zu machen, damit ich spätestens nach diesem Waldteil eine gute Position erreichen konnte. „Komm Dicker, ein bisschen mehr Tempo!“, feuerte ich den kleinen Braunen an, der mühelos an dem gewaltigen Rappen vorbeizog, der zwar unglaublich langbeinig aber auch unglaublich lahmarschig war. Wie der so weit vorne hatte bleiben können war mir ein Rätsel. So konnten wir einige Pferde hinter uns lassen und die Chancen am Ende vorne zu landen standen schon um einiges besser. Und da war auch schon der Wald. Ich hatte vergeblich gehofft. Hier war fast noch weniger Platz und die Hindernisse waren anspruchsvoller.

    Der breite Fluss selektierte die nächsten Reiter aus, als einige Pferde scheuten und ein paar weitere sich davon anstecken ließen. Yael stapfte hindurch als wäre nichts.

    Vor uns waren nun nur noch zwei Reiter, ich konnte allmählich wieder sehen und meinte sogar in einiger Entfernung etwas zwischen den Bäumen hindurchflitzen zu sehen. „Oh nein, bitte nicht jetzt schon!“, flehte ich und reihte mich wieder ein, als der Weg schmaler wurde. Der Platz hier würde definitiv nicht ausreichen um zu überholen, wenn der Fuchs jetzt schon in Sicht kam, hatten wir auf jeden Fall verloren. Yael ließ sich nun doch ein wenig von meiner Anspannung anstecken. Er zuckte wild mit den Ohren und reagierte bockiger als sonst auf meine Hilfen. Wobei, vielleicht war das Ganze auch Einbildung, mir vorgegaukelt von meiner eigenen Aufregung. Ich verfluchte sie. Zum Glück war das Ende der Strecke in Sicht, gleich würde wieder Platz sein und ich bereitete mich schon einmal seelisch darauf vor, in wenigen Augenblicken die anderen zu überholen.

    Der Weg wurde breiter, dann traten wir auf Gras. „JETZT YAEL!“, rief ich lauter als gewollt und trieb das inzwischen schweißnasse Pony vorwärts. Es war noch ein ganzes Stück, doch der Fuchs war bereits in Sicht. Der kleine Hengst gab nochmal alles und überholte unseren Vordermann. Nur noch einer. Das könnte hart werden. Langsam aber sicher machten wir Boden gut, während auch unser Ziel immer näher kam. „Komm, da geht doch noch was!“, feuerte ich Yael an und schnalzte mit der Zunge. Es war ein richtiges Kopf an Kopf rennen als wir endlich aufgeholt hatten. Immer im Wechsel hatte mal der eine mal der andere die Nase vorn. Wir hatten den Fuchs jetzt von beiden Seiten erreicht, ich brauchte nur noch die Hand auszustrecken. Ich stellte mich im Sattel auf und lehnte mich weit nach vorn, den Arm bis zum äußersten gespannt. Würde Yael jetzt beschließen, dass er keinen Bock mehr hatte würde ich mit der Nase im Matsch landen. Nur noch wenige Zentimeter trennten mich von meinem Ziel, ich spürte den Fuchsschwanz schon zwischen meinen Fingern und...

    .. Fortsetzung folgt wenn das Ergebnis bekannt ist :D


    (© väämp | 5.608 Zeichen | geprüft mit MS Word)
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Nov. 2015
    Bracelet, Canyon und Gwen gefällt das.
  3. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    meine Teilnahme mit...
    Campina

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    Heute war der grosse Tag – eine der Fuchsjagden, für die wir trainiert hatten, war endlich im Begriff zu starten. Wir waren mit Campina zum Glück staufrei angereist und machten uns nun auf dem Parkplatz bereit. Ich sattelte Campina gerade, als Oliver mir die letzten Tipps gab. Ich nickte aufmerksam, konzentrierte mich aber insgeheim gar nicht auf ihn, sondern auf meine bunt gescheckte Stute und das Abenteuer, das vor uns lag. Ich streichelte sie liebevoll beim Zäumen, weil sie wiedermal förmlich nach der Trense schnappte. Sie hatte sich anscheinend von meiner Begeisterung anstecken lassen. Schon die ganze Zeit sah sie aufmerksam umher und machte einen runden Hals, wenn ein anderes Pferd am Transporter vorbeilief.
    Ich stieg direkt neben dem Fahrzeug auf und ritt hinüber zu den anderen Teilnehmern, die auf einem Feld ein wenig am Einwärmen waren. Ich tat es ihnen gleich. Campina war fit, jedenfalls wollte sie andauernd angaloppieren. Ich liess sie dennoch vorerst nur ruhig laufen, um ihre Ausdauer zu schonen.

    Endlich durften wir uns zum Start aufstellen. Dann wurde das Jagdhorn geblasen und wir galoppierten los. Die Spielregeln waren einfach: Den ‚Master‘ des Feldes nicht überholen und keinem vor die Nase reiten. Da Campina ziemlich aufgedreht war, musste ich sie anfangs ziemlich zurückhalten, doch nach den ersten Hindernissen wurde es besser. Wir mussten die Baumstämme und Hecken im vollen Galopp überspringen, um einen Stau zu vermeiden. Zugegebenermassen war mir beim ersten solchen Sprung etwas mulmig, da wir nun mit über zwanzig anderen Reitern und Pferden gemeinsam sprangen. Doch wir hatten das im Training einige Male geübt, damit Pina die Abstände richtig einschätzen konnte und sich nicht von anderen Pferden ablenken liess. Sie war jetzt beinahe schon reif für ein Steeplechase. Nachdem wir einen sanften Hügel passiert hatten, ging das ganze Feld in den Trab über, um Energie zu sparen. Die gesamte Strecke war ungefähr 20 Kilometer lang, und der Fuchs würde erst ganz am Ende in greifbare Nähe kommen, denn er hatte im Moment einen ordentlichen Vorsprung und der Master sorgte dafür, dass das auch so blieb. Ich hatte vor dem Start einen kurzen Blick auf den ‚Fuchs‘ erhascht; Er ritt auf einem Schimmel und trug den Fuchsschwanz am linken Arm, wie es sich gehörte. Doch nun lag erstmal die herrlich breite Geländestrecke vor uns. Die Bäume, die die Strecke meist säumten, erstrahlten in sämtlichen Herbstfarben und untermalten die Stimmung perfekt. Das Feld bestand auf guten Reitern, soweit ich es einschätzen konnte. Jedenfalls wahrten sie alle einen respektvollen Mindestabstand und blieben auf ihrer Position. Einmal machten wir eine Pause, damit die Pferde bei einem kleinen See etwas trinken konnten. Danach ging’s in flottem Tempo weiter.
    Die Zeit verflog schneller als gedacht, und schon näherten wir uns der 19 Kilometer Marke. Nun begann ich Ausschau zu halten, was aber eigentlich unnötig war, denn am Ende wartete der Fuchs gut sichtbar inmitten einer grossen Wiese. Der Master blies erneut in sein Horn und augenblicklich schossen die Reiter vor, um sich den Fuchsschwanz zu schnappen. Pina und ich taten es ihnen gleich. Ich feuerte die Stute kräftig an und bremste rechtzeitig vor dem Schimmel ab, um überhaupt Gelegenheit zu bekommen, den Schwanz zu schnappen. Von der linken Seite her ritt ich an ihn heran und versuchte ihn zu fassen, doch in diesem Moment drängte sich ein weiterer Reiter dazwischen und riss ihn vor mir ab. Etwas enttäuscht aber doch happy bremste ich Campina langsam in den Trab und lobte sie ausgiebig. Die Schnellsten waren wir definitiv gewesen, aber leider nicht die Geschicktesten. Allerdings meinte der 'Master', dass er nochmal überprüfen wolle, ob die Aktion mit dem Reindrängeln des anderen Reiters gerechtfertigt gewesen war und nicht gegen die Jagdregeln verstiess. Also hatten wir vielleicht doch noch eine Chance...

    Im Anschluss an die Jagd folgte ein gemütliches Beisammensein mit den anderen Reitern, wobei es auch eine kleine Stärkung für Pferd und Reiter gab.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 Nov. 2015
    Vhioti und Gwen gefällt das.
  4. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

    Meine Teilnahme mit
    Valentines Jeanie

    Jeanie Neu.png

    Sanft strich ich meiner Jeanie nochmal über den Hals, zerrte ein Blatt aus ihrer Mähne und atmete selber noch einmal tief durch.
    In Gedanken wiederholte ich für mich, dass ich nur zum Spaß hier war und keinen Sieg oder einen der vorderen Plätze erwartete.
    Es konnte also nichts schiefgehen, bei dieser Fuchsjagd.
    Eigentlich hatte ich mich nur dafür entschieden mit Jeanie teilzunehmen, um sie langsam an das Gefühl eines großen Turniers heran zu führen und was war da nicht besser, als eine Fuchsjagd mit 20 Teilnehmern?
    Ich schaute auf die Uhr. In 15 Minuten sollte es losgehen.
    Ich kontrollierte schnell nochmal unsere Ausrüstung und saß dann auf.
    Bevor es losging, ritt ich meine kleine Stute etwas abseits warm. Ich drehte kleine Volten und bog sie in alle Richtungen.
    Fünf Minuten vor Beginn der Jagd, begab ich mich zum Startplatz. Trotz ihrer geringen Größe, zeigte Jeanie keine Scheu vor den Riesen unter den Teilnehmern und das war schonmal ein Anfang.
    Als alle Reiter am Start standen, kontrollierte ich meinen Helm, nahm ich die Zügel etwas auf und kraulte mit beiden Zeigefingern Jeanie am Widerrist. Sie entspannte sich merklich und als dann der Startpfiff durch das Jagdhorn erklang, trieb ich Jeanie an und ließ sie nach vorne frei.
    Die ganze Meute stürzte nach vorne und wir galoppierten über das Feld, der 'Master' vorneweg.
    Als die ersten Hindernisse in Sicht kamen, nahm ich Jeanie etwas zurück und wir rutschten etwas nach hinten. Nachdem wir die Hindernisse aber ohne Probleme überstanden hatten, ließ ich sie wieder freier und wir holten unsere verlorenen Plätze schnell wieder auf.
    Jeanie fand schnell den Spaß an der ganzen Sache, galoppierte immer im vollen Tempo über die Hürden und fand fast schon selbst genau die richtigen Absprünge.
    Wir wichen knapp einem Reiter aus, dessen Pferd vor uns den Absprung verweigerte und nahmen dann das Hindernis. Der Reiter musste das Hindernis jetzt frei machen, um keine weiteren Reiter zu behindern und würde jetzt wohl kaum noch eine Chance haben zu gewinnen.
    Obwohl ich mit Jeanie im voraus nicht wirklich trainiert hatte, war sie vollkommen fit und man merkte, dass es ihr genau so eine Freude bereitete wie mir, hier dabei zu sein.
    Als das Ende des Felds in Sicht kam, hatten wir uns unter die ersten zehn Reiter vorgearbeitet und darauf war ich mehr als stolz.
    Nach dem Feld kam ein matschiger Feldweg, wo gerade mal zwei Reiter nebeneinander passten und es eine ganz schöne Drängelei gab. Ich ließ den anderen den Vortritt und suchte mir eine andere Lücke etwas weiter hinten.
    Die Gruppe hatte nun in den Trab durchpariert und ritt eigentlich ganz ordentlich dem 'Master' hinterher.
    Als dann jedoch der Wald sich wieder etwas öffnete und die Strecke am Rand des Waldes über eine saftige Wiese ging, wurde das Tempo schnell wieder erhöht und alle
    galoppierten wieder an. Ich reihte mich hinter einem großen Vollblut ein und sah deswegen den Baumstamm nicht, welcher mitten auf dem Weg lag. Noch im letzten Moment ließ ich Jeanie abspringen und wir kamen knapp aber heil auf der anderen Seite an. Nach diesem Sprung achtete ich nun mehr darauf, kein großes Pferd, welches mir die Sicht nehmen konnte, vor mir zu haben.
    An einem kleinen See parierten wir durch, um den Pferden eine kurze Pause zu gönnen. Ich ließ meine Stute saufen, kraulte ihr unentwegt den Hals und sprach leise mit ihr, bis der 'Master' wieder alle zusammen rief und in die zweite Hälfte startete.
    Nachdem See kam eine große weite Wiese und ich konnte nicht anders, als einfach nur die Natur zu genießen. Auch Jeanie schien noch viel Spaß zu haben und ohne das wir es merkten, rutschten wir immer etwas weiter vor, bis wir schließlich unter den fünf besten Reitern waren.
    Die Hindernisse nahm Jeanie alle mit bravour und als der 'Fuchs' nach knapp 20 Kilometern in Sicht kam, konnte ich es kaum fassen. Ich und die vier anderen Reiter, welche sich von den hinteren etwas abgespalten hatten, gaben nochmal Vollgas und ritten auf den jungen Reiter mit dem Fuchsschwanz am Arm zu.
    Ich trieb meine Jeanie voller Vorfreude an und die fünf Reiter schossen in einer Linie die Zielgerade entlang.
    Als der 'Master' in sein Horn blies, stürzten wir fünf nach vorne. Jetzt durften wir uns den Fuchsschwanz holen!
    Ich streckte meinen Arm schon ein paar Meter vorher aus, sah den Fuchsschwanz an der des Reiters baumeln, bremste, wie alle anderen auch, mein Pferd durch und hoffte nur noch, dass ich die Glückliche des Tages sein würde...

    (© Candy | 4473 Zeichen | geprüft mit Zeichenzähler.de)
     
  5. sweetvelvetrose

    sweetvelvetrose Jeder Tag ist ein neuer Anfang. Thomas Stearns Eli

    Meine Teilnahme mit
    Ashqar

    [​IMG]

    Die Fuchsjagt

    Der Wind peitsche uns das Wasser ins Gesicht seit mehreren Stunden regnete es schon in Strömen und doch standen wir in voller Montur mit weiteren 15 Reiten auf dem nun Matschigen Start Platz.

    Der „ Fuchs „ war seit gut einer Stunde unter Wegs und würde auf uns warten und uns Fuchs like an der Nase rum Führen.

    Der Parcours war als solches nur schwer zu erkennen, es gab ein abgestecktes Feld damit wir nicht verloren gingen, aber der Rest war selbst rauszufinden, die ersten Markierungen Leuchtenden in einem unübersehbaren Orange auf und markierten den Weg zum Wald.

    Der Startschuss ertönte und viele Pferde stiegen und auch zweie Buckelten dann setzten sich alle in Bewegung Ashqar tänzelte leicht und ich ließ passend zum Startschuss die Zügel nur einen Millimeter vor und der Hengst setzt sich in einen Kontrollierbaren aber schnellen Galopp vorwärts. Nach der vierten Markierung ging es um einen Kurve und wie ich befürchtet hatte so einfach wie die ganze Zeit würde es nicht werden. Ich Parierte Ash durch und schaute mich um, mit mir taten es auch die andern gleich – wiederum andere Galoppierten einfach den Weg weiter, doch mir war der kleine Seiten weg aufgefallen der versteckt hinter einer Tanne lag, ich schaute genauer und da entdeckte ich den kleinen Anhänger in Form eines Fuchses. Mit einer eleganten Wendung ritt ich den Scheckhengst in den schmalen weg und trabte locker den Windungen entlang, mit mir kamen noch drei weitere Reiter, ob sie den Anhänger auch gesehen hatten oder mir nur nach Ritten wusste ich nicht und war mir auch egal.

    Nach einer weiteren Biegung tauchte ein umgestürzter Baumstamm auf, nein eigentlich waren es zwei Baum Stämmchen zu einem Kreuz zusammen gestellt , schmunzelnd trieb ich meinen Araber in den Galopp und setzt über das Hindernis hinweg und galoppierte weiter, mehrere Baumstämme und Büche folgte ehe der Weg endete und eine Kreuzung sich auftat, eine führte tiefer in den Wald die andere zu einer Lichtung und wiederum die andere bot den Blick auf ein Stoppelfeld, zwei der drei mitgekommen Reiter Preschten an mir vorbei in Richtung Stoppelfeld und jagten darüber das die matsch Klumpen nur so fliegen und die Reiter am Schluss des Feldes absteigen musst um ihre Pferde von beachtlichen Stollen zu befreien, ich blickte zu dem anderen Reiter und lächelte „ war wohl gut das wir nicht mit sind „ umblickend entdeckte ich einen weiteren Anhänger und zeigte meiner Mitreiterin den und wir trabten weiter. Auf einmal hörten wir wildes Huf getrabbel und Gebrüll 5 Reiter kamen aus dem weg gefegt, wie die wilden die Pferde schweiß überströmt und panisch in den Augen, das schien die Reiter nicht zu interessieren und rissen ihre Pferde rum auf den Feld weg, 2 davon schlossen sich uns an froh darüber ihre Pferde etwas ruhiger reiten zu können nun zu viert folgten wir dem Weg zur Lichtung, und dort sahen wir ihnen den Reiter mit den Fuchs, und er Ritt wirklich einen Fuchs, lachend und freudig nun dem Ende nah zu sein trieb ich Ashqar an und galoppierte auf den Reiter zu die anderen taten es mir gleich und in einer Wilden jagt ging es über die Lichtung der weiche Sandboden bot guten halten für die Pferde und wieder ging es um eine Kurve und der „ Fuchs „ war weg „ Wo ist der hin !? „ schrie ich gegen den Wind und auch die anderen wirkten mehr als verwundert, im Trab ging es den Weg weiter und wir blickten uns alle um wo konnte er hier hin sein „ eine auf einem kompakten aber Fixen Pony rief „ Da hinten„ und jagte los, warum sie den anderen und mir das sagte wurde mir erst klar als ich sah das das kleine Pony immer wieder schaute nicht allein zu bleiben, gab aber ordentlich gas wenn einer näher kam.

    Wir kamen auf ein freies Feld, nein es war kein Feld es war eine ehemalige Kiesgrube mit viel Sand und einem Seichten „ See“ oder auch eine mega Große Pfütze wir jagte am Rand der Pfütze entlang und suchten den Horizont nach dem Fuchs ab.

    Auf der anderen Seite tauchte er Plötzlich wieder auf jetzt erst viel mit der „ Sprung „ mitten im Wasser auf , meinen Braunschecken rum lenkend ritt ich in das etwas tiefer werden Wasser und jagte über das aus Kisten und Reisig bestehende Hindernis drüber und war nun mit den anderen 4 Reitern auf einer Höhe, der Fuchs Jagte vor uns entlang und gab seinem Fuchs farbenen Hengst die Sporen, weit hinter uns hörten wir die anderen Brüllen doch würden sich nicht mehr auf holen können, es würde zwischen uns 5 entschieden werden, ok nur vier denn das Pony hatte keine reale Chance gegen uns vier mit den Groß Pferden. Ash hielt ich immer noch zurück ,dieser Hengst hatte echt eine unheimliche Power und so viel Freude am Rennen, mit geblähten Nüstern und aufgestellten schweif jagte er dahin nun das Ziel immer dichter vor Augen gab ich ihm die Zügel hin und er gab noch mal enorm viel Gas zusätzlich so das ich erst mal verblüfft wieder im Sattel saß und mich neue sortierte was den Hengst unter mir so gar nicht interessierte, er hatte begriffen das er den Fuchs der nun nur noch 3 Pferdelängen vor uns war eingeholt werden musste und das machte ihm wie man merkte Mega Spaß, mir kam nur der Gedanke etwas spät das er vielleicht nicht bremsen wollen würde auf Höhe des Fuchs – so das ich den Fuchs Schwanz nehmen konnte und für mich sichern könnte.

    So jagte ich etwas blöd grinsend an dem verdutzen „ Fuchs“ Reiter vorbei und versucht aber im Jagtgalopp dennoch den Fuchsschwanz zu erwischen mit zwei Fingern Berührte ich ihn , Schweiß und Wasser liefen mir über das Gesicht der Wind törnte in meinen Ohren ich griff zu ….


    Wenn ich gewinnen sollte …

    Und packte zu ich hielt den Plüschigen Fuchsschwanz in der Hand hoch jubelte und mein Hengst nahm das als Ansporn und jagte mit angelegten Ohren und Wild schlagendem schweif weiter bis die Trompeten das Ende der jagt verkündenden ich meinen Hengst angehalten bekam und mit hochrotem Kopf und einem freudigen strahlen zu den anderen Geritten kam.

    Da war dann selbst das schlechte Wetter vergessen.


    Wenn ich nicht gewinnen sollte …

    und griff ins leere Ash Galoppierte an dem Fuchs vorbei und Freute sich das er schneller war, an ein anhalten war jetzt erst mal nicht zu denken, wenn ich nicht fliegen lernen wollte also ließ ich ihn gewähren die anderen Reiter waren mir auch zu dicht auf den Fersen gewesen als das ein wenden nun noch was gebracht hätte, nun hörte ich auch schon den Jubelschrei und die Trompete das, die Jagt vorbei war, das schien auch Ashqar gehört zu haben denn er ließ sich nun Parieren und zu den anderen Zurück lenken.


    Zurück ritten alle gemächlicher und auch die Abkürzung die uns dann der Fuchsreiter zeigte , am Startplatz wieder angekommen machten alle die Pferde fertig gaben ihnen Wasser und versammelten uns dann im Warmen Zelt und Quatschten und lachten über das erlebte und tranken warmen Punsch oder Glühwein. Es hatte einfach nur Spaß gemacht und alle waren erstaunt dass keins der Pferde auf Grund des starken Windes durchgegangen war.

     
  6. Gwen

    Gwen Jolly Tickled Pink!

    Die Abstimmung ist da! Sie endet am 2. Dezember 2015 um 19 Uhr.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

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