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[RS 38] Reise nach Jerusalem

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Jackie, 5 Mai 2014.

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Wer soll gewinnen ?

  1. Glymur

    14,3%
  2. Hryðja

    14,3%
  3. Naminé

    28,6%
  4. Sternsinger

    7,1%
  5. Muffin und Erutan (nur einer bekäme eine Schleife/Pokal)

    35,7%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Jackie

    Jackie Modi für SW's und SdMW/HdMW, Reiterspiele, Berufew

    [​IMG]
    Regelwerk

    - Ihr dürft mit Pferden oder Ponys teilnehmen (Fohlen ausgeschlossen)
    - Nur offizielle Hintergründe, keine Zubehörbilder
    - Der Steckbrief wird unter dem Pferdebild gespoilert, oder verlinkt
    - Eure Anmeldung wird wie eine Kür gegliedert sein - Textlänge spielt keine Rolle
    - Für eine gerechte Abstimmung müssen mindestens 4 Teilnahmen eingegangen sein
    - Nur fertige Teilnahmen einfügen, kein "ich nehme teil und editier es dann"
    - Startgeld: 50 Joellen pro User/Teilnehmer an mich (Jackie). Teilnahmegrund: RS 38 Jerusalem
    - Wer bettelt wird von der Teilnahme sofort disqualifiziert. Bitte etwaige Absichten mit Screen per pn an mich.
    - Wer sich nicht an die Regeln hält, wird von mir ohne Vorwarnung und ohne große Diskussion disqualifiziert.
    - Wenn ihr Fragen habt, dann stellt mir diese bitte per pn
    - 3/8 Reiter können teilnehmen - Umfrage startet spätestens am 05.06.2014
    -Beachte: nicht die Länge macht den Text aus
    -Der Gewinner der Reiterspiele darf sein Pferd die Distziplin Wendigkeit hinzufügen/erhöhen (nicht trainierbar)

    Aufgaben
    Ihr befindet euch auf einem großen Reitplatz. In der Mitte wurden 7 Stühle aufgestellt. Jack Barlett (Amys Großvater) lässt Musik laufen, während ihr auf euren Pferden um die Stuhle reitet (Auf der ganzen Bahn!). Sobald Jack die Musik ausmacht, müsst ihr vom Pferd absteigen und mit dem Pferd an der Hand in die Mitte rennen und euch auf einem Stuhl setzen. Bedenke ein dafür geeignetes Pferd zu nehmen, welches nicht stur stehen bleibt ^^ (möglich ist jedoch alles) Ihr könnt euren Text über rechtschreibpruefung24.de korrigieren und prüfen.

    Spender:
    (min. 1000 Joellen)
    Ivi.Kiwi

    Teilnehmer:
    Svartur​
    Rasha​
    Ivi.Kiwi​
    Jackie​
    medy​
     
  2. Svartur

    Svartur Flying without wings ♥

    Meine Teilnahme mit
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    „Auf geht’s Glymi!“, flüsterte ich meinem Hengst noch schnell ins Ohr, bevor ich aufsaß. Kaum hatte ich mich zurecht gesetzt, bog der Hengst seinen Hals zu mir und wartete auf sein Leckerli. Lachend steckte ich es ihm zu und lobte ihn nochmal dafür, dass er so zuverlässig stehen blieb. Schon jetzt konnte ich ahnen, dass diese Reiterspiele unvergesslich werden würden – ich hatte ein perfektes, zuverlässiges Pferd an meiner Seite und auch die anderen Teilnehmer schienen alle recht aufgeschlossen und nett zu sein. Während ich ein wenig abritt, viel mir besonders eine Reiterin auf, die ebenfalls einen Isländer vorstellte. Ich machte mich mit ihr bekannt und unterhielt mich eine Weile, bevor es dann losging. Gemeinsam ritten wir auf den großen Reitplatz, auf dem bereits sieben Stühle aufgebaut waren und trennten uns dann – später würden wir bestimmt noch in Kontakt kommen. Ich schaute mich ebenso wie Glymur etwas um und erkannte recht schnell Jack Barlett, der hinter der großen Musikanlage fast zu verschwinden drohte. Auch er wirkte gut gelaunt und pfiff schon vor sich her. Die anderen Helfer liefen hingegen noch wie aufgescheuchte Hühner umher und suchten nach etwas, wie sich herausstellte fehlte die CD mit den ganzen Liedern, die gleich laufen sollten. Ich lachte leise vor mir her, gab Glymur nochmal die Zügel komplett lang und entspannte noch etwas. Schneller als erwartet ging es dann doch weiter, sodass ich mich wieder konzentrieren musste. Der Hengst merkte sofort, dass es nun los ging und reagierte immer feiner auf meine Hilfen. Dann endlich ging die Musik los. Direkt schoss mir der Liedtext durch den Kopf:“ Because I’m happy…“, das Lied war in letzter Zeit eines meiner Lieblingslieder gewesen und lief rauf und runter bei mir – wenn es schon so anfängt konnte das Ganze heute ja nur gut enden. Leise sang ich mit während ich auf das Abstoppen der Musik wartete. Glymur’s Ohren spielten hin und her, da er einerseits meine Stimme verfolgte und andererseits das ganze Treiben außen wahrnahm. Plötzlich drehte Jack den Lautstärkeregler runter und sofort stürmte ich mit meinem Hengst in die Mitte. Da wir acht Teilnehmer waren, würde uns direkt ein Mitglied in der ersten Runde verlassen müssen… Ich sprang also schnell ab und rannte mit Glymur in die Mitte. Der Vorteil an dem wendigen Isländer waren seine schnellen Reaktionen und so kamen wir schon in die Mitte, als andere noch versuchten ihre Pferde zum mitrennen überredeten. Erleichtert ließ ich mich auf den Stuhl plumpsen, grinste und sprach dann laut aus: „Da sagt nochmal jemand mit einem Pony hätte man keine Chance bei einem Wettbewerb!“. Eine Person war leider ausgeschieden, doch so ganz bekam ich das Ganze gar nicht mit, da es schon wieder aufsteigen hieß. Ein Stuhl wurde nun entfernt und wir trabten, beziehungsweise ich genoss den bequemen Tölt, außen herum. Diesmal lief ein Lied, welches mir nicht bekannt war, doch auch dieses gefiel mir auf Anhieb gut. Kaum stoppte die Musik ab, glitt ich vom Pferd und rannte los. Glymur galoppierte übermütig los und ich musste ihn erst etwas bremsen, bevor ich weiter laufen konnte. Glücklicherweise waren wir nicht die Einzigen mit Problemen und so sicherten wir uns trotzdem noch einen Stuhl. Amy nahm nun erneut einen Stuhl weg und da standen nun nur noch fünf Stühle. Mir kamen diese schon bedenklich wenig vor und ich fragte mich wie das wohl ausgehen würde… Die nächsten beiden Runden verliefen jedoch ohne Zwischenfälle und dank der Konzentration meines Hengstes kamen wir stets weiter. Dann wurde es endgültig kritisch. Nur noch drei Stühle standen in der Bahn als ich nun erneut hinaus ritt. Um Glymi nicht zu sehr zu beanspruchen trabte ich jetzt etwas locker zu einer fröhlichen Sommermusik. Die Musik lief ungewöhnlich lange und gerade als ich darüber nachdachte, wie sie uns wohl nun austricksen wollten breitete sich auch schon die Stille aus. Automatisiert stieg ich ab und rannte zu den übrigen drei Plätzen. Diesmal gab es einiges Gerangel um die verbleibenden drei Plätze und so kam es mir vor als würden alle in einem Knubbel um die Stühle laufen, ohne jedoch es auch zu schaffen sich hinzusetzten. Kurz war die Mitstreiterin neben mir abgelenkt und sofort ergriff ich die Chance. Glymur schien mich fast auf den Stuhl zu schubsen, da er mich genau in dem Moment von der Seite rammte und somit auch noch den Weg für die anderen Teilnehmer versperrte, ich saß! Überglücklich klopfte ich den noch schwarzen Hals meines Hengstes und sang fröhlich mit der inzwischen wieder laufenden Musik. Auch Glymur rieb zufrieden seinen Kopf an meinem Bein und ich gab ihm schnell ein Leckerli bevor es in die nächste Runde ging. Wir waren nun noch drei Leute auf dem Platz und die Spannung stieg. Leise sagte ich: „Jetzt geht’s um die Wurst mein Großer!“, und gab mich dann wieder der Musik und dem Takt meines Pferdes hin. Fast hätte ich das Abstoppen der Musik verpasst, da ich so versunken war. Doch gerade noch rechtzeitig sprang ich ab und lief zu den Stühlen. Eine Reiterin saß bereits und mit der anderen lief ich gerade um die Wette. Letzten Endes gewann leider sie, da sie zugegebenermaßen einfach schneller unterwegs war als ich. Dennoch war ich überglücklich, da wir es auf den 3. Platz geschafft hatten, was für unsere ersten Reiterspiele ein riesen Erfolg waren. Ich schaute mir die letzte Runde noch an ehe ich Glymi ordentlich abritt und versorgte – ein toller Tag mit einem noch viel besseren Pferd!
    [Zeichenanzahl: 5458 I geprüft auf rechtschreibpruefung24.de I Text ©Svartur]
     
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  3. Rasha

    Rasha Aktives Mitglied

    Meine Teilnahme mit Hryðja

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    „Na Dicke, wie bist du denn heute drauf...?“, fragte ich meine Stute. Hrydja war oft sehr wankelmütig, gute Tage wechselten sich mit schlechten Tagen ab – manchmal wechselte ihre Stimmung mehrmals innerhalb eines Tages. Liebevoll nannten wir sie deshalb schon „Aprilpferdchen“, da dort das Wetter ebenso wechselhaft wie ihre Stimmungen ist.

    An diesem Tag schien die Stute jedoch gut gelaunt zu sein, denn sie kam freundlich brummelnd auf mich zu. Ich bereitet sie für den Transport vor und verlud sie anschließend.
    Auf dem Hof, der die Reiterspiele veranstaltete angekommen, baute ich schnell einen kleinen Paddock auf und holte mein Pferd aus dem Hänger. Die Fahrt hatte sie gut überstanden und daher ließ ich sie guten Gewissens im Paddock und machte mich auf zur Anmeldung. Dabei bemerkte ich, dass die Startzeit nach vorne gelegt worden war, sodass es bereits in einer dreiviertel Stunde losgehen würde. Auf dem Platz sah ich bereits Jack Barlett, der sieben Stühle für die Reise nach Jerusalem, das Einstiegsspiel an diesem Tage, aufstellte.

    Ich beeilte mich, zurück zu meinem Pferd zu kommen, um die Stute zu satteln und ein wenig warm zu reiten. Behutsam nahm ich den Pad und Sattel aus dem Auto und legte diese Hrydja auf den Rücken. Ganz bewusst hatte ich mich für die Westernausrüstung entschieden, da die Trense sogenannte „Split Reins“, lange geteilte Zügel, besaß. So konnte ich während des Spiels schneller vor dem Pferd sein und ihm etwas voraus laufen, ohne erst die Zügel über den Kopf zu ziehen oder neben meinem Pferd herlaufen zu müssen. Nachdem ich Hrydja auch die Trense angelegt und hatte, stieg ich auf und ritt in Richtung Abreiteplatz. Von dort aus konnte ich sehen, wie sich die Zuschauerränge langsam füllten. Einige Mitstreiter ritten ihre Pferde ebenfalls warm. Nach ein paar Schrittrunden trabte ich an und Madame kickte dezent unter ihren Bauch. „Sehr schön, du hast also jetzt doch keine Lust mehr…“, dachte ich und sah, wie eine Mitstreiterin grinste. „Es ist ein Reiterspiel, es geht hier um Spass und Turniererfahrung für dein Pferd“, sagte ich zu mir selbst.
    Dann wurden die Teilnehmer des Spiels aufgerufen und wir ritten zu acht in die Bahn. Herr Barlett erklärte uns noch einmal die Regeln, schickte uns auf den Hufschlag und startete die Musik. Hrydja zuckte kurz mit den Ohren, lief aber dann doch recht ordentlich im Schritt um die Bahn, wohingegen ich ziemlich angespannt war. Plötzlich stoppte die Musik und ich sprang so schnell wie möglich von meiner Stute, ließ den rechten Zügel über ihren Hals hängen und rannte, den linken Zügel in der Hand, in Richtung Stühle. Hrydja war so perplex, dass sie gar keine Zeit zum Überlegen hatte und brav mitlief. Das hatte ich so nicht erwartet und so erreichten wir bereits als drittes Paar einen Stuhl.

    Nachdem alle Stühle besetzt waren, stiegen wir lachend wieder auf unsere Pferde. Während Herr Barlett einen Stuhl wegnahm und die Musik wieder startete – diesmal schneller, wir sollten traben – begaben wir uns auf den Hufschlag. Ein Pferd kam Hrydja etwas zu nahe und Madame legte die Ohren an und drohte kurz. Nach einer weiteren halben Runde stoppte die Musik erneut, ich sprang aus dem Sattel, schnalzte meinem Pferd zu und lief zu einem Stuhl. Leider war das Mädel, welches hinter mir geritten war, einen Tacken schneller und ich sah uns schon als Verlierer ausscheiden. Doch die Rechnung hatte ich ohne mein nachtragendes Pferd gemacht. Noch genervt von dem Aufreiten auf dem Hufschlag legte Hrydja die Ohren an und drohte kräftig in Richtung des anderen Pferdes. Dieses legte prompt die Bremse ein und so musste das Mädchen auch stehenbleiben. Dank meines Giftzwerges hatten wir den Stuhl vor ihr erreicht. Grinsend lobte ich meine Stute, auch wenn es mir für das Mädchen ein wenig leid tat.

    In der nächsten Runde ritt ich hinter dem netten Mädchen, welche ebenfalls mit einem Isländer startete. Hier giftete Hrydja nicht – so war Madame doch ein wenig rassistisch veranlagt oder ihr gefiel der Hengst besonders gut…? Wir machten uns einen Spaß und tölteten unsere beiden Isis an, während der Rest der Gruppe trabte. Ich genoss die flotte Runde und bemerkte auf einmal, dass die Musik stoppte. Zu schnell ich wollte abspringen und meine Bluse verfing sich prompt im Sattelhorn. „Aaah, so ein Mist!“, dachte ich, während die anderen Teilnehmer schon zu den Stühlen liefen, musste ich mich noch entknoten. Doch eine weitere Teilnehmerin hatte sich ebenfalls verheddert. Gleichzeitig blickten wir beide auf den letzten Platz! Ich rief: „Komm Madame, gib Gas!“, und schnalzte Hrydja zu, während ich auf den Stuhl zu rannte. Würden wir ihn rechtzeitig erreichen..?

    4649 Zeichen, geprüft auf rechtschreibpruefung24.de, Text: Rasha
     
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  4. Ivi.Kiwi

    Ivi.Kiwi flugunfähiger Vogel

    Meine Teilnahme an den 38. Reiterspielen mit
    _________
    Naminé
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    Reise nach Jerusalem mit Naminé
    Neben den ganzen Wettbewerben, bei denen man seine eigenen Fähigkeiten und die des Pferdes maß, wollte ich endlich mal wieder unbekümmert und aus spaß etwas unternehmen. Ich hatte die Ausschreibung zu Reiterspielen gelesen: Reise nach Jerusalem. Das würde sicher ein wildes Gedrängel werden, aber bestimmt machte es eine Menge Spaß
    Kurz nachdem ich die Ausschreibung gelesen hatte, meldete ich mich mit meiner Stute Naminé an. Naminé war ein echtes Verlasspferd. Etwas ruhig, aber sehr ausdauernd und vor allem wendig. Sicher würde sie in dem Pferdegedrängel einen kühlen Kopf bewahren. Der Tag der Reiterspiele war schließlich auch schnell gekommen...
    Ich stand neben meiner Stute Naminé auf dem Reiterhof, welcher die Reiterspiele veranstaltete. Um mich herum war wie vermutet ein wildes gedrubbel aus Pferden und seinen Reitern, die fröhlich miteinander plauderten und lachten. Ich gurtete gerade Naminés Sattel nach, als mir Svartur mit dem Isländerhengst Glymur entgegenkam. Erst vor kurzem war ich auf ihrem Hof gewesen, um meine beiden neuen Fohlen Tvífari und Hvítasunna abzuholen. Wir begrüßten uns und Svartut erkundigte sich nach dem beiden Kleinen. Ich erzählte ihr, wie sich die beiden eingelebt hatten. Glymur und Naminé zeigten kaum Interesse füreinander. Glymur war mehr an der Hosentasche von Svartur interessiert und Naminé schaute schon gespannt zum Reitplatz herüber. Ich sagte Svartur, dass ich Naminé noch kurz etwas aufwärmen wollte. Sie hob kurz die Hand zum Gruß und kümmerte sich auch schon wieder um ihren hübschen Hengst Glymur. "Na komm Naminé!",sagte ich fröhlich. "Bevor es losgeht wollen wir dich noch ein wenig aufwärmen.". Ich klopfte Naminé noch einmal kurz den Hals, nahm die Zügel auf und stieg in den Sattel. Naminé stand immer noch gelassen da und schaute sich das Geschehen um sie herum an. Als ein anderes Pony wieherte, antwortete Naminé lautstark. "Na los Mäuschen.", sagte ich und gab ihr leichten Schenkeldruck. Ich ritt ein paar Runden im Schritt und Trab und bog Naminé gut, um Naminé auf die Reiterspiele vorzubereiten.
    Ein paar Minuten später sollte es auch schon losgehen. Ich ritt zu den anderen Teilnehmern auf den großen Reitplatz. In der Mitte standen 7 Stühle, von denen gleich einer uns gehören sollte. Schließlich wollten wir doch nicht direkt in der ersten Runde ausscheiden. Ich kicherte und tätschelte Naminé noch einmal den Hals, als auch schon die Musik ertönte. Alle Pferde setzten sich abrupt in Bewegung. Naminé ließ sich nicht anstecken und wartete auf meinen Schenkeldruck. Sie fiel in einen schönen lockeren Trab. Das Pferd hinter uns kam etwas dicht, weshalb Naminé irritiert die Ohren nach hinten richtete. Die Musik kam aus einer großen Anlage, bedient von Jack Barlett. Es lief "Happy" von Pharrell. Der Song passte wirklich gut zu einem Event wie diesem, bei dem ich schwer davon ausging, dass jeder "happy" war. Naminé trabte weiter und das Pferd hinter uns, gewann schließlich doch etwas an Abstand. Naminé entspannte sich und nahm den Kopf tiefer. Plötzlich wurde die Musik leiser und verstummte schließlich. Alle Reiter parierten hektisch ihre Pferde durch, sprangen in den Sand und rannten zu den Stühlen. Auch ich parierte Naminé durch, was sie aus ihrer Entspanntheit riss. Eine Sekunde zu spät hielt sie an, die meisten waren schon auf dem Weg zu den Stühlen. Vor mir kämpfte ein Teilnehmer noch mit seinem Pony, welches partout nicht vorwärts gehen wollte. Ich sprang von Naminé ab und flitzte so schnell ich konnte zu den Stühlen. Naminé war vollkommen irritiert und tippelte gut einen halben Meter hinter mir her. Wir erreichten den letzten Stuhl rechtzeitig, da der andere Teilnehmer sein Pferd immer noch nicht dazu bewegen konnte, mit ihm zu gehen. Als er sah, dass ich den letzten Stuhl besetzte, gab er auf und ließ die Zügel locker. Sein Pferd schnaubte und stupste seinen Reiter an. Dieser lachte und tat so, als würde er sein Pferd wegschieben wollen. "Hey, erst auf stur stellen und dann wieder einschleimen.", lachte der Reiter. Die beiden verließen den Platz und schauten vom Rand aus weiter zu. Die Musik ertönte wieder und alle erhoben sich von ihrem Stuhl. Ich stieg wieder in den Sattel und ritt zurück mit den anderen auf den Hufschlag. Ein Helfer entfernte einen Stuhl, sodass nur noch 6 Stühle vorhanden waren. Diesmal sollten wir vielleicht etwas schneller reagieren, schmunzelte ich und ließ Naminé wieder locker antraben.
    Das zweite Lied kannte ich nicht. Konzentriert hörte ich zu, damit ich nicht wieder meinen Einsatz verpasste. Diesmal war die Zeitspanne bis die Musik nicht mehr zu hören war viel kürzer. Ich parierte Naminé schnell durch und schwang mich aus dem Sattel. Diesmal war Naminé nicht so irritiert, verstand aber immer noch nicht warum wir es so eilig hatten. Wir zwängten uns zwischen zwei anderen Pferden hindurch. Ich ließ die Zügel etwas länger und Berührte den Stuhl etwas früher als der Reiter des Pferdes, das wir gerade überholen wollten. Die Reiterin setzte sich fast auf mich, sodass wir beide lachen mussten. Naminé schnupperte an ihrem Pferd, welches sie mit der Nase anstupste. "Na komm mein Kleiner", sagte sie. "Wir haben verloren." Ihr Pferd brummelte leise und folgte ihr brav vom Platz herunter. Die Musik ertönte wieder. Die Reiter stiegen auf ihre Pferde.Gerade als ich aufsteigen wollte, trat Naminé ein paar Schritte vor, da sie hinten von einem anderen Pony angeschoben wurde, das nicht stillstehen wollte. "Steeeeh, Naminé.",sagte ich und nahm die Zügel etwas kürzer. Naminé drehte den Kopf zu mir uns stupste mich sanft in der Seite an. Wieder im Sattel ging es auch schon in die nächste Runde. Diesmal war Svartur mit ihrem Glymur vor mir. Der Hengst reagierte wirklich gut und war sehr wendig unterwegs. Die beiden hatten keine Probleme schnell zu den Stühlen zu gelangen. Sie töltete in ruhigem Arbeitstempo vor uns her, während Naminé einen schönen Trab zeigte. Sie schien das Prinzip verstanden zu haben und wartete förmlich darauf, dass ich sie durchparierte. Nun standen nur noch 5 Stühle da. Ich achtete wieder darauf, wann die Musik stoppte. Als es soweit war, blieb Naminé fast von selbst stehen und stürmte in Richtung der Stühle. "Hey, warte auf mich.", lachte ich und schloss zu der Stute auf, die in schnellem Tempo zu den Stühlen trabte. Ich stolperte fast, weil ich so schnell rennen musste und gelangte diesmal als erstes zu den Stühlen. Neben mir erreichte auch Svartur kichernd einen Stuhl. "Langsam wird es eng hier.", sagte sie und streichelte ihren Hengst am Kopf. Naminé steckte den Kopf zwischen meine Knie und wollte an den Ohren gekrault werden. Die Musik ertönte für ihren Geschmack viel zu schnell und widerwillig hob sie den Kopf, damit ich aufstehen konnte. Ich stieg wieder in den Sattel und trabte weiter hinter Svartur und ihrem Glymur her. Wieder stoppte die Musik. Ich sprang aus dem Sattel und flitzte mit Naminé zu den Stühlen. Plötzlich lief ein anderes Pony vor uns her und versperrte uns den Weg. Der Reiter lief hinter seinem Pony her und rief: "Warte, wir müssen doch hier lang!". Sein Pony reagierte und änderte die Richtung, doch versperrte Naminé und mir dabei weiter den Weg. Naminé tänzelte neben mir her, weil sie eigentlich weiterlaufen wollte. Da wir so stark abgebremst hatten, kamen wir nicht rechtzeitig bei den Stühlen an. Der Reiter mit seinem "quer laufenden" Pony erreichte den letzten Stuhl.
    "Das war meine süße.", sagte ich zu Naminé und streichelte ihre Stirn. Dabei verwuschelte ich ihren Schopf und sie schüttelte den Kopf. Ich gab ihr noch ein Leckerchen und lächelte Svartur zu, die mit ihrem Glymur noch im Rennen war. Naminé und ich gesellten und zu den anderen, die vom Rand des Platzes aus zuschauten. Bevor ich jedoch den anderen zuschaute, ritt ich Naminé noch ein paar Runden im Schritt trocken. Dann öffnete ich die Trense und ließ Naminé etwas an dem Gras knabbern, das am Rand des Reitplatzes wuchs.
    Svartur und Glymur gelang es den dritten Platz zu ergattern. Ich beglückwünschte sie und ging dann zu meinem Transporter, wo ich Naminé absattelte und ein Halfter anlegte. Ich putzte sie noch einmal über und plauderte mit den anderen Reitern, die mit ihren Pferden in meiner Nähe standen. Als ich Naminé zuende versorgt hatte, ging es noch zu der Siegerehrung der Reiterspiele.​
    [8299 Zeichen │ by Ivi.Kiwi] geprüft mit lettercount.com und rechtschreibpruefung24.de
     
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  5. Jackie

    Jackie Modi für SW's und SdMW/HdMW, Reiterspiele, Berufew

    Meine Teilnahme mit Sternsinger ♥
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    "Willkommen...", mit einem Honigkuchenpferde-Grinsen, lächelte ich unsere Besucher an. Die heutigen Reiterspiele würden bei uns auf dem Hof stattfinden. Grandpa baute gerade den CD-Player auf, um nachher die Musik abzuspielen, während Lou ein Buffet aufbaute. "Amy? Wo bist du? Es geht gleich los!" das war Ty, welcher geradewegs auf mich zu lief. Ich umarmte ihn sanft und spürte wie er mir einen Kuss auf die Wange drückte. "So und jetzt zeig denen was du drauf hast!", er hielt mir die Hand entgegen. Mit einer großen Wucht klatschte ich sie ab. Dann lief ich in den Stall um mein Pferd, Sternsinger aufzusatteln. Noch vor wenigen Minuten hatte ich den Hengst geputzt gehabt, daher glänzte sein Hellrot-oranges Fell um so mehr. Mit großen Augen sah mich Stern an, in der Hoffnung das ich ihm ein Leckerchen gebe. Als er seine grauen weichen Nüstern, gegen meine Jackentasche rieb, musste er enttäuscht feststellen, das meine Jackentasche absolut blank war. "Tja mein lieber, heute nicht", mit einem breiten Grinsen, beschloss ich Sternsinger zu satteln um schließlich auf den großen Sandplatz zu reiten.
    Auf dem Sandplatz warteten noch weitere 7 Teilnehmer auf mich. Alle saßen bereits auf ihren Pferden. "Grandpa ? Wann kann es losgehen ?" Jack sah mich bittend an. "Amy, habe Geduld und reite doch bitte die erste Runde", stumm nickte ich und lockerte den Haflinger Hengst auf der Bahn auf. Mit federnden Schritten balancierte Sternsinger über den Hufschlag. Seine Ohren wackelten in alle Richtungen. Ich konnte spüren das er heute nicht ruhig sein wollte. Heute hatte er wirklich Feuer im Hintern.

    Als der CD-Player endlich ansprang, konnte man die Musik 'Happy' deutlich genug hören. Sternsingers Ohren stiegen zu Höhe. "Was war das?", blödelte ich über ihm rum. Mit einem Schnauben, antwortete er mir auf seine Art. "So meine Lieben, dann bitte im Schritt ganze Bahnen reiten. Sobald die Musik aus ist, müsst ihr vom Pferd steigen und euch einen Stuhl suchen... natürlich mit dem Pferd an der Hand", wir nickten und blickten in die Mitte, dort wo bereits die Stühle standen "Alles soweit verstanden?". Ein munterer Chor von Reitern stimmte den Regeln zu, mit der Absicht endlich anfangen zu können. Sternsinger stand bereits auf den Hufschlag, also trieb ich ihn an. Sein inneres Ohr zur Musik gerichtet, sein äußeres nach oben zu mir. Ich tätschelte seinen Hals. Während ich mich über den Hengst beugte, konnte ich Ty vom weiten vernehmen. "HALLO TY!", lief ich lauthals über den Platz. Ty sah etwas reumütig zu mir rüber. Seine Finger deuteten immer wieder zum CD-Player, nur ich wusste nicht was er damit sagen wollte, bis mir klar wurde, das Jack die Musik gerade stumm gemacht hatte.

    Tief im Gedanken bei Ty hatte ich ganz die Musik vergessen. Mit einem übermütigen Satz sprang ich vom Pferd und schliff Sternsinger fast hinter mir her bis ich endlich auf einem Stuhl saß. Schweif glitt über meine Stirn hinweg. Als ich in die Runde blickte, konnte ich erkennen wieso ich es doch noch rechtzeitig zum Stuhl geschafft hatte. Das Pferd einer Reiterin, stemmte die Beine in den Boden und rührte sich keinen Zentimeter. "Da war wohl jemand zu hektisch gewesen", dachte ich mir ins Geheimen. Die nächste Runde begann. Ein Stuhl wurde weggenommen. Diesmal sollten wir im Trab um die Stühle reiten. Konzentriert blickte ich auf unser Ziel, welches gerade aus lag. Diesmal wollte ich mich nicht von Ty ablenken lassen. Sternsingers Trab war im ersten Moment hart und unangenehm, immer wieder schleuderte er mich aus dem Sattel - das wird bestimmt bei der nächsten Kür eine super Figur abgeben. Ich stellte mich in die Bügel, um leichtzutraben. Nun konnte sich Sternsinger besser entspannen Doch dazu blieb ihm leider keine Zeit, denn die Musik verstummte wieder. Ich stieg schnell ab, halb im Sattel, halb am Stuhl angekommen. Sternsinger folgte mir im schnellen Trab, bis ich mich endlich erleichternd auf den Stuhl fallen ließ. "Puh!".

    In der dritten Runde sollten wir galoppieren. Jedoch wurde diese Runde nicht so gut wie die letzten Runden. Als die Musik nämlich verstummte, ließ sich Sternsinger kaum noch zügeln. Es brauchte seine Zeit bis ich den Hengst bremsen konnte und als dies geschehen war, stellte er sich bockig in den Sand. Enttäuscht sah ich in den Stuhlkreis und musste feststellen, das ich die letzte war. Dies hieß dann wohl "Aus die Maus..."
    4375 Zeichen | (c) Jackie | geprüft mit rechtschreibpruefung24.de
     
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  6. medy

    medy Aktives Mitglied

    Meine Teilnahme mit
    Muffin und Erutan
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    Zufrieden tätschle ich Muffin den Hals, begutachte ihr Zöpfe und wende mich dann Erutan zu, welchen ich als Handpferd neben mir habe. Erutan hat wohl eine weisse, hübsche Pferdedame entdeckt, den er wiehert dieser zu und fängt an zu tänzeln. „Erutan! Die wird wohl ein bisschen gross für dich sein!“, rufe ich ihm in Erinnerung, dass er wohl viel kleiner ist, als er zu scheinen glaubt. Er beruhigt sich schnell, als die Stute aus seinem Blickfeld verschwindet. Dafür scheint es nun Muffin langweilig zu sein. Ich streichle sie nochmals ausgiebig, ehe ich in meine Gedanken versinke. Für die Reiterspiele habe ich lange gebraucht, um zu entscheiden, wer mitkommt, ein Kaltblut als Reitpferd, und ein Shetty als Handpferd. Dann habe ich mich für Muffin und Erutan entschieden, einfach weil die trotz Grössenunterschied gut miteinander auskommen. Wir haben auch lange dafür trainiert, dass Erutan nicht weiterprescht, wenn wir halten, dass Erutan nicht anhaltet, wenn es ihm gefällt, dass Muffin sich nicht ablenken lässt, von fremden Pferde, und, zu guter Letzt, das alles reibungslos verläuft. Und auch wenn es heute nicht perfekt laufen würde, wir haben auch schon beim Üben viel Spass gehabt, da hat es sich schon gelohnt. Nun werde ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen, ich werde zur Seite gerückt und plötzlich durchfährt ein Brennen meine Hand. Schnell blicke ich mich um und sehe Erutan davonpreschen. „Erutan!“, rufe ich laut aus und ziehe somit tausende Blicke auf mich. Der scheue Hengst ist nun doch ganz frech abgehauen. Schnell setze ich Muffin in den Gang und drücke mich durch die Menschenmenge. Mit einigen „Entschuldigung“, bringe ich das empörte Gemurmel zum verstimmen. Muffin gehorcht mir brav, und schnell sehe ich Erutan, welcher, natürlich ganz unschuldig und verloren, neben dieser weissen Stute steht. Genervt, aber doch lächelnd, steige ich von Muffin herunter, nehme seinen Strick wieder auf und entdecke erst dann die Reiterin der Stute. „Tut mir Leid, normalerweise ist er ganz brav. Aber diese Stute“, ich nicke Richtung der weissen Stute, „hat ihm wohl den Kopf verdreht“, lache ich sie an, währendem ich wieder auf Muffin steige. Natürlich nicht ohne, dass ich Erutan noch eine halbpatzige Rede vorhalte, was er zu tun habe, und was nicht. Die Reiterin lächelt mir zu und erwidert dann, dass sie das kenne. Ich verabschiede mich von ihr und reite dann ein Stück weiter, wo wir mehr Platz haben. „Na du frecher Kerl!“, spreche ich lachend Erutan an, doch er schaut mich nur mit seinem süssen Blick an. Den Kopf schüttelnd wende ich mich Muffin zu und lobe sie. In dem ganzen Trubel hat sie mir ruhig und brav gehorcht. Und auch ist Erutan normalerweise brav und scheu, doch heute hat er mir ein neues Gesicht gezeigt. Muffin schnaubt und schüttelt die Mähne und plötzlich wird, durch die Lautsprecher, verkündet, dass die Reiterspiele nun anfangen. Die Teilnehmer des Reiterspiel’s „Reise nach Jerusalem“, sollten nun zu dem Reitplatz gehen. „Na, dann machen wir das mal!“, spreche ich meinen beiden Schützlingen zu und treibe Muffin in den Schritt. Brav trottet Erutan neben uns her. Chancen zu gewinnen haben wir wohl nicht, es gibt viel wendigere Pferde als Muffin. Ausserdem habe nur ich auch noch ein Handpferd dabei. Aber was soll’s, es geht um den Spass. Mit diesem Gedanken reite ich nun zum Reitplatz. Viele Reiter und Pferde sind hier schon eingetroffen, leises Gemurmel erfüllt den Reitplatz. Hier und da treffen alte Bekannte aufeinander, Pferde machen sich miteinander bekannt und alles in allem herrscht hier eine angenehme Ruhe. Wieder einmal lobe ich Muffin und Erutan und probiere, ob ich von Muffin aus Erutan streicheln kann, was aber unmöglich ist. Ich richte mich auf und meine lachend und ironisch zu den beiden: „Muffin du bist eindeutig zu gross. Und du Erutan, du bist einfach zu klein.“ Nun heisst uns eine tiefe Stimme durch die Lautsprecher willkommen und alle Gespräche enden abrupt. Die Stimme macht uns die Regeln bekannt und ich nicke, die Regeln kenne ich schon. Dann wünscht sie uns viel Glück und fordert uns auf, anzufangen. Ich streichle Muffin nochmals und treibe sie dann an. Die ersten zwei Runden sollten wir im Schritt bewältigen. Erutan folgt mir brav, anscheinend gefällt es ihm hier. Dann ertönt auch schon die Musik, nun wird es ernst. Konzentriert reite ich mit den beiden weiter, summe automatisch mit dem Lied mit. Plötzlich verstummt dann das Lied, ich achte nur noch drauf, aus dem Sattel zu kommen und mit Erutan in der linken Hand und Muffin in der rechten Hand, zu den Stühlen zu kommen. Und tatsächlich, wir haben es geschafft. Gelächter ertönt und ich stimme mit ein, Erutan findet es komisch, das nun plötzlich alle lachen und beobachtet mit seinem Köpfchen, welches er ganz hoch in die Luft gestreckt hat, alle Menschen und Pferden. Muffin steht ganz gelassen da und schnaubt mich an. Dann setzt wieder die Musik ein und ich steige schnell wieder auf. Nun meint Erutan wohl, es sei Zeit zu traben und trippelt neben uns her. „Ruhig Erutan!“, versuche ich ihn zu beruhigen, während Muffin unbeirrt weiter trottet. Wieder endet die Musik abrupt und ich habe Mühe, Erutan zu verlangsamen. Dann aber reagiert er und blitzschnell steige ich herunter und renne mit den Beiden zu den Stühlen. In der ganzen Hektik verliere ich auch noch Erutan’s Strick. Ich fluche halbpatzig und will zurückeilen, doch Erutan ist immer noch auf meine Seite. Der Brave ist neben mir geblieben, auch wenn ich ihn losgelassen habe. Froh über diese zweite Chance renne ich wieder los und meine beiden Pferde folgen sofort. Schnell reise ich mir einen Stuhl unter den Nägel und setze mich drauf. Ausser Puste schaue ich mich um und sehe, dass auch die anderen Reiter so erledigt sind. Die Reiterin neben mir lächelt mich an und ich lächle zurück, aus den Augenwinkeln beobachte ich, wie Muffin und eine graue Isländerstute sich bekannt machen. „Deine?“, frage ich nun die Reiterin neben mir und nicke den beiden zu. Sie nickt und ich lächle ihr nochmals zu. Dann ertönt plötzlich wieder Musik, diesmal „Happy“ von Pharrell Williams. Ich lache und steige wieder schnell auf. Diesmal verfehle ich den Steigbügel und brauche wertvolle Sekunden, bis ich oben bin. Dann traben wir an, zunächst schüttelt Muffin ihre Mähne und bleibt ihm Schritt, dann überzeuge ich sie doch noch, in den Trab zu fallen. „Feines Mädchen!“, lobe ich sie. In der Zwischenzeit wurde die Musik schon wieder abgestellt und plötzlich finde ich mich immer noch am Rand des Platzes vor, währendem alle andere schon zu den Stühlen geeilt sind. „Na sowas“, lache ich. Nun, wenigstens haben wir es bis hierhin geschafft. Schnell eile ich vom Platz und lobe die beiden. „Ihr habt es ganz toll gemacht! Seid echt die besten Knuddelchen’s!“, ich überhäufe sie mit Lob. Dann steige ich ab und lobe die beiden nochmals ausgiebig, beide bekommen ein Leckerchen. Dann schaue ich gespannt zu, wie es wohl weitergeht, wer kommt weiter, wer verliert. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht streichle ich die beiden, währendem ich die Spiele weiterverfolge.
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  7. Jackie

    Jackie Modi für SW's und SdMW/HdMW, Reiterspiele, Berufew

    Umfrage läuft am 29.06 um 19 Uhr ab.
    Tut mir Leid das das jetzt über einen Monat gebraucht hat t_t
     
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