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Pferderassen

Dieses Thema im Forum "Pferde & Ponys" wurde erstellt von rain, 8 Jan. 2007.

  1. rain

    rain Guest

    Also hier werden alle Pferderassen gesammelt!​
    Die Rassen:
    A
    Achal-Tekkiner
    FarbeVorwiegend Braune, Füchse oder Falben mit deutlichem Metallschimmer
    Stockmaß150 bis 165 cm
    ExterieurKleiner eleganter Kopf, ausdrucksvolle Augen; langer, dünner Hals (oft Hirschhals); schräge Schulter, muskulöse Brust, langer, schlanker Rumpf, ausgeprägter Widerrist, langer Rücken, breite, kräftige Kruppe; gut markierte Sehnen und Gelenke, lange Beine, harte Hufe; seidiges Fell, Mähne und Schweif spärlich, teilweise fehlen Schopf und Mähne völlig
    EigenschaftenHart, ausdauernd, widerspenstig, temperamentvoll, mutig, gesund, leichtfuttrig; viel Galoppiervermögen; hohe Widerstandkraft gegen Hitze, Trockenheit und Kälte, kann viele Hundert Kilometer ohne Wasser zurücklegen
    VerwendungDistanzreiten, Rennpferd; bewährt als Dressur-, Spring-, Jagd- und Militärypferd sowie im Fahrsport
    Herkunft, VerbreitungTurkmenistan (Gestüt Machmut Kuli), Kasachstan (Gestüt Lugowsk), Kirgisien, Usbekistan, Kaukasus (Gestüte Tersk und Stawropol, einige Sochwosen der GUS), Iran (Norden), Europa (Deutschland, Frankreich und Österreich), USA, Kanada
    Besonderes, GeschichteEine der ältesten Pferderassen der Welt, bereits 1000 v.Chr. weltberühmte Zucht in Aschkahabad; der Nomadenstamm der Tekke gab der Rasse den Namen und hielt sie durch sorgfältige Selektion rein; die Garde des Perserkönigs Darius (522 - 486 v.Chr.) ritt ausnahmslos Achal-Tekkiner; Marco Polo führt ihre Abstamung auf den Bukephalos (Alexanders Pferd) zurück; unter Timur Lenk (1336-1405) Blutauffrischung durch arabische Stuten; über Byerley's Turk vermutlich ein Turkmene oder Muniqui-Araber, auch Linienbegründer der modernen Vollblutzucht; in Deutschland recht selten und aus diesem Grund sehr teuer
    ZuchtbuchSeit 1938 Reinzuchtprogramm, ab 1973 Originalzuchtprogramm ​
    Altai-Pony
    FarbeSchimmel, Füchse, Braune, Rappen, auch Tigerschecken und Falben
    Stockmaßca. 140 cm
    ExterieurMittelgroßer, derber Kopf, breite Stirn, lebendige Augen; kurzer muskulöser Hals, steile Schulter, große Gurtentiefe; kräftiger, tiefer Rumpf, mittellanger Rücken, muskulöse, schräge Kruppe; kurze kräftige Gliedmaßen, gelegentlich säbelbeinig, gesunde Hufe, wenig Behang
    EigenschaftenRobustes kleines, trockenes Gebirgspferd; widerstandsfähig, genügsam, leistungsfähig, kräftig, trittsicher
    VerwendungTrag- und Reitpferd (kann bis zu 160 kg transportieren); Stutenmilch- (bis zu 10 l pro Tag/Stute) und Fleischlieferant
    Herkunft, VerbreitungAltai-Gebirge der GUS
    Besonderes, GeschichteZucht ist über 2.500 Jahre alt; Einfluss durch das Mongolische Pferd, den Kirgisen sowie persische und arabische Rassen; das ursprünglich größere Altai-Pferd passte sich den ungünstigen Standortbedingungen (Gebirge und extreme klimatische Bedingungen) an und wurde kleiner und widerstandsfähiger; für die Fleischproduktion Einkreuzung von Litauischem, Russischem und Schwerem Sowjetischem Kaltblut
    Altér Real
    FarbeÜberwiegend Braune, Schwarzbraune, Rappen, Füchse, selten SchimmelStockmaß150 bis 160 cm
    ExterieurMittelgroßer, ausdrucksvoller Kopf, oft Ramsnase, weit auseinanderliegende Augen; gut aufgesetzter Hals, starke Schulter, tiefe, breite Brust, wenig Widerrist, kurzer Körper, kräftige Hinterhand, muskulöse, leicht abfallende Kruppe; feste Beine, flexible Sprunggelenke, harte Hufe; üppiges Langhaar
    EigenschaftenIntelligent, temperamentvoll, tapfer, widerstandsfähig; elegante auffällige Bewegungen
    VerwendungStierkampf, "Spezialist" für die Hohe Schule; verwendbar in allen anderen Reitsportdisziplinen
    Herkunft, VerbreitungPortugal, zunehmend Europa
    Besonderes, GeschichteNobler Vertreter einer alten iberischen Edelrasse, die nahezu verschwunden war; 1748 Beginn der Zucht mit 300 importierten Andalusierstuten im königlichen Gestüt Vila de Portel (Gestüt Altér do Chao - heute Staatsgestüt, Provinz Alentejo) zur Versorgung der königlichen ("real") Ställe in Lissabon, Namensgeber war König Juan V.; sein Sohn Jose I. führte die Zucht weiter; ab 1801 konsequente Selektion für die Hohe Schule; durch die Schließung des Gestüts 1834, fehlgeschlagene Kreuzungsversuche mit Hannoveranern, Normannen, Arabern sowie Kriege wurde die Rasse in der ersten Hälfte des 19. Jh. fast zerstört; seit 1941 (nur noch zwei reinblütige alte Hengste und 12 Stuten vorhanden) Wiederaufbau der Zucht mit reinen Andalusiern (Zapateros der Züchterfamilie Zapata) und Erhalt der Zuchtbasis; gerettet wurde die Rasse Anfang des 20. Jh. durch den portugiesischen Hippologen und Züchter Dr. Ruy d´Andrade

    B
    Bardigiano
    FarbeVorzugsweise Rappen, Braune und Dunkelbraune; Abzeichen sind nur bis "halbgestiefelt" sowie ein kleiner Stern erlaubt
    Stockmaß135 bis 149 cm
    ExterieurKleiner Kopf mit geradem oder leicht konkavem Profil, ausdrucksvolle große Augen, kleine spitze Ohren; kräftiger, leicht gewölbter Hals, eher flacher Widerrist; breite, tiefe Brust, gute Gurtentiefe, mittellanger Rücken, ausgeprägte, muskulöse Kruppe; robustes Fundament, trockene Gliedmaßen, kurze Fesseln, harte, breite Hufe; kräftiges schwarzes Langhaar, üppiger Schopf und Behang
    EigenschaftenRobust, trittsicher, widerstandsfähig, unerschrocken, gelehrig, genügsam, freundlich, gutmütig; schöne raumgreifende Bewegungen
    VerwendungGebirgspferd; Zug- und Reitpferd in der Landwirtschaft, Wanderreit- und Freizeitpferd
    Herkunft, VerbreitungItalien, vor allem in der Provinz Parma mit dem Ort Bardi; Toscana, Ligurien, Emila Romagna
    Besonderes, GeschichteGallische Pferde sollen zur Zeit der Völkerwanderung (4.-6. Jh. n.Chr.) die Zucht begründet haben; die Rasse hat eine enge Verwandtschaft zum Aveligneser und Haflinger; später Veredlung durch Araber
    ZuchtbuchEinführung eines Stutbuches am 02.08.1977; Stutbuch, Hengstregister und Vorbuch beim Verband der Pferdezüchter der Provinz Parma in Parma
    Baschkirenpony, Baschkirenpferd
    FarbeHellbraune, Braune, Falben, Füchse, Rappen
    Stockmaß135 bis 150 cm
    ExterieurSchwerer, derber Kopf, gerader bis ramsnasiges Profil, kleine Ohren; muskulöser, kurzer, dicker Hals, starke, manchmal steile Schulter, breite, kräftige Brust, deutlicher Widerrist, starker, gerader Rücken, breite, leicht abfallende Kruppe, tiefer Schweifansatz; kurze, sehnige Beine, extrem harte, kleine Hufe; üppiges Langhaar, voller Schopf, wenig Behang, im Winter gekräuseltes, dickes Fell
    EigenschaftenAusdauernd, ruhiger Charakter, zäh, gutmütig, freundlich, trittsicher, anspruchslos, leistungsfähig
    VerwendungReit-, Pack-, Zug- und Schlittenpony (Wallache und Hengste), Stutenmilchlieferant (für Kumys) mit einer Leistung von 1.500 bis 2.500 Liter Milch/Stute während der sieben- bis achtmonatigen Laktationszeit
    Herkunft, VerbreitungBaschkirien/Russland, südwestlicher Ural, nordöstliche Provinzen Russlands
    Besonderes, GeschichteEs gibt zwei Typen: den etwas größeren, leichteren Steppentyp und den etwas kleineren, gedrungenen Bergtyp; die Vorfahren dieses Pferdes lebten schon vor mehreren tausend Jahren in den Steppen, Hochebenen und Waldgebirten; der Baschkire verträgt Temperaturen bis - 40°C; im Süden Russlands kreuzt man Baschkirenponys mit Budjonny oder Donpferd, im Norden mit Traber oder Ardenner; unersetzbare Ausgangsrasse für die Pferdezucht Russlands
    Bashkir Curley (Baschkirisches Lockenpferd)FarbeÜberwiegend Braune, Dunkelbraune und Füchse, oft "Zebrastreifen" an den Beinen
    Stockmaßca. 148 cm
    ExterieurMittelgroßer Kopf, breite Stirn, gerades Profil, schräg geschnittene Augen; gerader Hals, kräftiger Rumpf, elastische Rückenlinie, schräge Kruppe; kräftige Gliedmaßen, steinharte Hufe
    EigenschaftenAusgeglichen, ruhig, hart, ausdauernd, anspruchslos
    VerwendungVielseitig einsetzbares Familienpferd
    Herkunft, VerbreitungUSA, Zuchtschwerpunkt im Staat Nevada
    Besonderes, GeschichteGanzjährige Lockenbildung der Körperbehaarung; beim jährlichen Haarwechsel wird das Mähnen-, oft auch das Schweifhaar gewechselt; die Lockenbildung ist wahrscheinlich eine Mutation; der Name erinnert an das russische Baschkirenpferd, dessen Fell im Winter sehr dicht und kraus wird, ist nach dem Urteil der Zoologen jedoch kein Abkömmling des Baschirenpferdes; 1898 wurden die ersten Pferde in den Bergen Nevadas entdeckt; es gibt auch glattharige Curleys (Straight Curly)
    Das Fell der Curleys ist sehr talghaltig; der Geruch reicht sehr stark von dem normaler Pferde ab, es riecht nach reiner Wolle; die Rasse ist für Pferdeallergiker sehr interessant, da keine oder nur sehr schwache allergische Reaktionen auftreten! ​


    C
    Camargue-Pferd (Crin Blanc)
    FarbeNur Schimmel
    Stockmaß135 bis 148 cm
    ExterieurGroßer Kopf orientalischen Typs mit geradem Profil, ausdrucksvolle Augen, aufmerksame Ohren; kurzer kräftiger Hals, kurze, steile Schulter, viel Gurtentiefe, mittellanger Rücken, schmächtige Hinterhand, tief angesetzter Schweif; kräftige Beine, große, runde Hufe; volles kräftiges Langhaar
    EigenschaftenRobust, genügsam, ausgeglichen, lerneifrig, mutig, kräftig, ausdauernd, fügsam; oft gute Springbegabung
    VerwendungArbeitspferd der südfranz. Stierhirten (Guardians), Distanz- und Wanderreiten, Fahrpferd; halbwild in "Manaden" lebend
    Herkunft, VerbreitungFrankreich (Camargue im Rhone-Delta), Deutschland, Belgien, Großbritannien, Italien
    Besonderes, GeschichteCharakterisches: Unterlippenbart sowie Behaarung am Unterbauch zwischen Nabel und Schlauch; die Ursprünge des auch "Crin blanc" genannten Camargue-Pferdes lassen sich bis zum Solutré oder zum Berber zurückverfolgen; durch Einkreuzung von Arabern und später Vollblütern erhielt man ein größeres und rittigeres Pferd für die Kavallerie; seit über 200 Jahren Reinzucht, 1972 Gründung des Nationalgestüts Uzés
    ZuchtbuchStud-Book du Camargue seit 1968 für die "Race du Cheval Camargue"
    Campolina
    FarbeBraune, Füchse, Schimmel, häufig wildfarben, kaum Rappen
    Stockmaßca. 158 cm
    ExterieurLanger, trockener Kopf; hoch aufgesetzter, gut geschwungener Hals, markanter, langer Widerrist, schräge Schulter; gute Gurtentiefe, mittellanger Rücken, lange, breite Kruppe, tief angesetzter Schweif; stabiles Fundament, klare Sehnen; schönes Langhaar
    EigenschaftenGeländegängig, ausdauernd, trittsicher, widerstandsfähig
    VerwendungDistanzreiten
    Herkunft, VerbreitungBrasilien (Zuchtzentrum im Bundesstaat Minas Geraes)
    Besonderes, GeschichteEine der besten Pferderassen Südamerikas; besondere Gangarten: "Batida" (Trabtölt) und "a picada" (Passtölt); der Campolina geht aber weder Trab noch Pass; Verwandter des Mangalarga Marchador, die Abstammung geht ebenfalls auf portugiesische und spanische Pferde zurück; durch natürliche Auslese entstand der Crioulo, aus dem Wunsch nach mehr Größe und Kaliber entstand nach Einkreuzung von Englischem Vollblut, Orlowtraber, Percheron, Holsteiner und American Saddlebred der Campolina
    Zuchtbuch1951 Gründung der Campolina Breeders Association in Bela Horizonte, Brasilien
    Canadian Cutting Horse
    FarbeAlle Farben, auch Palominos, Schecken und Falben
    Stockmaß155 bis 165 cm
    ExterieurAusdrucksvoller, trockener Kopf, freundliche Augen, kleine spitze Ohren; tief aufgesetzter, gerader Hals, markanter Widerrist, muskulöse, breite Brust, schräge, breite Schulter, viel Gurtentiefe, tragstarker, kurzer Rücken, muskulöse, abgeschlagene Kruppe; stabile, gut bemuskelte Beine, gut markierte Sehnen und Gelenke, kleine, harte Hufe
    EigenschaftenGuter Charakter, gutes Temperament, ausgeglichen, ruhig zuverlässig
    VerwendungViel "Cow sense" und große Spurtkraft; Westernreiten (Cutting, Calf Roping, Barrel Racing etc.)
    Herkunft, VerbreitungKanada
    Besonderes, GeschichteEnger Verwandter des American Quarter Horse, da das Canadian Cutting Horse auf dieser Rasse aufgebaut und gezüchtet wurde; reine "Gebrauchs"zucht; da es für Viehtriebe nur noch wenig gebraucht wird, ist es ein beliebtes Pferd für die o.g. Westerndisziplinen geworden ZuchtbuchCanadian Cutting Horse Association
    Canadian Horse
    FarbeVorwiegend Rappen, auch Braune, Füchse
    Stockmaß142 bis 162 cm
    ExterieurAusdrucksvoller Kopf; kräftiger Hals, muskulöse Vorderhand, kompakter Rumpf, kräftige Hinterhand; starke Gliedmaßen, gute Hufe; dickes, langes Langhaar
    EigenschaftenIntelligent, temperamentvoll, zuverlässig, hart, willig, leichtfuttrig, langlebig
    VerwendungArbeits-, Turnier- und Familienpferd
    Herkunft, VerbreitungKanada, USA
    Besonderes, GeschichtePopulation steht auf der Liste der American Livestock Breeds Conservancy für bedrohte Tierrassen; die ersten Pferde kamen 1647 aus der Normandie und der Bretagne nach Kanada; ohne Blutauffrischung lebten sie 150 Jahre in natürlicher Auslese im kanadischen Klima und wurden als "kleine Eisenpferde" berühmt; die Zucht stagnierte Ende des 19. Jh.
    Zuchtbuch1886 Anlage des ersten Stutbuchs, 1907 Anlage eines neuen; 1913 Zuchtprogramm des Landwirtschaftsministeriums; 1895 Gründung der Canadian Horse Breeders Association ​

    D
    Dales Pony
    FarbeVorwiegend Rappen und Schwarzbraune, selten Braune, Schimmel; weiße Abzeichen nicht erwünscht
    Stockmaß142 bis 148 cm
    ExterieurSchöner, trockener Kopf, leichte Ramsnase, kleine Augen und Ohren; kräftiger, genügend langer Hals, gut bemuskelte, etwas steile Schulter, sehr breite Brust, wenig Widerrist, kräftiger, etwas langer Rücken, viel Gurtentiefe, muskulöse Hinterhand, breite, lange, muskulöse Kruppe, tief angesetzter Schweif; trockene Gliedmaßen, markante Gelenke, harte, gut geformte blaue Hufe, dichter Behang; langes, volles Langhaar, langer Schopf
    EigenschaftenVerständig, ruhig, sensibel, freundlich, ehrlich, ausdauernd, verlässlich, intelligent, freundlich, mutig, trittsicher, sehr kräftig, sehr guter Arbeiter; energische Bewegungen, gute Springanlagen
    VerwendungReit-, Fahr- und Lastenpony (Gewichtsträger), Farmarbeit, Trekking
    Herkunft, VerbreitungGroßbritannien (Pennine Hills in den Dales, Durham und Northumberland)Besonderes, GeschichteEng verwandt mit dem Fell-Pony; den Namen hat es nach den Dales-Tälern an der Ostseite der Penninen in Nordengland; Ursprungsrassen sind u.a. Galloway, Hackney Pony, Norfolk- und Yorkshire-Traber; im 17. und 18. Jh. reines Bauernpferd für die Landwirtschaft und zum Reiten; im 19. Jh. großer Einfluss durch Welsh Cob; nach 1945 vom Aussterben bedroht, die Dales Pony Society setzt sich für das Überleben der Rasse einZ
    uchtbuch1916 Einrichtung eines eigenen Zuchtverbandes und Stutbuchs, damit offizielle Trennung von den Fellponys; Dales Pony Society
    Dänisches Warmblut
    FarbeAlle Grundfarben, vor allem Braune, Füchse, Dunkelbraune
    Stockmaß162 bis 170 cm
    ExterieurEdler, trockener Kopf, gerades Profil, große ausdrucksvolle Augen, waches Ohrenspiel; schön gewölbter Hals, markanter Widerrist, muskulöse, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf, gerader Rücken, gute Sattellage, muskulöse, leicht abfallende Kruppe; kräftige, trockene Gliedmaßen, korrekte Hufe; schönes Langhaar
    EigenschaftenGutes Temperament, ausgeglichen, dressur- und springbegabt
    VerwendungSport- und Freizeitpferd
    Herkunft, VerbreitungDänemark (größtes Privatgestüt "Blue Horse Dressage" in Billund); England, Deutschland
    Besonderes, GeschichteNoch recht junge Rasse; Zuchtbasis ist der Frederiksborger; bis 1864 Hauptzuchtgebiet im heutigen Holstein; 1871 Auflösung Frederiksborgs und "Aufweichung" der Zucht; nach dem 2. Weltkrieg Umzüchtung zum Sportpferd durch Einkreuzung von Holsteinern, Hannoveranern, Trakehnern, Englischen Vollblütern, Oldenburgern sowie schwedischen und polnischen Pferden Zuchtbuch1962 Gründung des Dänischen Warmblutzuchtverbands, Privatzuchten
    Danubisches Warmblut, Danubisches Pferd (Donau Pferd)
    FarbeVorwiegend Braune, Rappen, Füchse
    Stockmaßca. 158 cm
    ExterieurGroßer, leicht geramster Kopf, freundliche Augen, lebhafte Ohren; schweres Genick, starker, hochaufgerichteter Hals, wenig Widerrist, muskulöse Schulter, tiefe, breite Brust, viel Gurtentiefe, vorgetiefter Rücken, etwas spitze, leicht abgeschlagene Kruppe; stabiles Fundament, breite Gelenke, kurze Fesseln, harte Hufe, wenig Behang; manchmal Stellungsfehler; schönes Langhaar EigenschaftenFleißig, sanft, beständig, widerstandsfähig, leichtfuttrig, hartleistungsfähig, ausdauernd; energische Bewegungen, beachtliches Springvermögen
    VerwendungDer schwere Typ besonders als Wagenpferd, Landwirtschaft, der leichte Schlag auch als Reit- und Sportpferd, Distanzreiten
    Herkunft, VerbreitungBulgarien (Donautal), Gestüte in der Donauebene, der Thrakischen Ebene und der Dobrutscha, Staatsgestüt Dimitrov (früher Klementina) bei Pleven
    Besonderes, GeschichteZwei Schläge: ein großer schwerer und ein kleiner edler; relativ junge Rasse aus den alten österreichisch-ungarischen Rassen Nonius, Gidran und Anglo-Araberstuten; häufig veredelt mit Arabischem und Englischem Vollblut; Linienbegründer sind Novak, Zdravko, Chrabr und Durczas; Rasse ist seit 1951 anerkannt
    Dartmoor Pony
    FarbeVorwiegend dunkle Farben, selten Füchse und Schimmel, möglichst keine Abzeichen, keine Schecken erlaubt
    Stockmaß116 bis 130 cm
    ExterieurKleiner, typischer Ponykopf, ausdrucksvolle Augen, kleine, spitze Ohren; kräftiger, langer Hals, kräftige, schräge Schulter, kompakter, muskulöser Rücken, gute Sattellage, kräftige Hinterhand, breite, abgeschlagene Kruppe, hoch angesetzter Schweif; kräftige, kurze Beine, gut markierte Gelenke, kleine, harte Hufe; dichtes Langhaar, Behang
    EigenschaftenRuhig, verlässlich, sensibel, langlebig, freundlich, gutartig, trittsicher, widerstandsfähig, vernünftig; flinke, elastische Gänge und natürliches Springvermögen
    VerwendungAusgezeichnetes "erstes" Kinderpony, Fahrpferd/td>
    Herkunft, VerbreitungSüdwesten Englands (Dartmoor/Devonshire)
    Besonderes, GeschichteVerwandter des Fellponys; Existenz des Dartmoorponys wurde bereits im Jahr 1012 im Testament des Bischofs Aefwold erwähnt; früher Verwendung als Farm-, Trag-, Packpferd; die Zucht wurde bis Ende des 19. Jh. weitgehend sich selbst überlassen; 1899 Festlegung des Zuchtziels und Eröffnung eiens Registers im Polo-Pony-Stutbuch; starke Dezimierung nach dem 2. Weltkrieg, nur einige Züchter haben noch Restpopulationen; es entwickelten sich zwei Typen: der stämmige Moorland-Typ und der leichtere, schlankere Typ, wobei die freilebenden Ponys nicht mehr viele typische Merkmale haben
    Zuchtbuch1923 Gründung der National Pony Society (Stutbuch wurde 1957 geschlossen)​
     
  2. rain

    rain Guest

    AW: Pferderassen

    E
    Englisches Reitpony
    FarbeAlle Farben
    StockmaßKleiner Typ bis 124 cm, mittlerer Typ 125 bis 134 cm, großer Typ 135 bis 145 cm
    ExterieurHübscher, kleiner Kopf, gerades Profil, große, ausdrucksvolle Augen, kleine Ohren; schön geformter, langer Hals, tiefe, breite Brust, schräge, gut gelagerte Schulter, markierter Widerrist, viel Gurtentiefe, gerader, muskulöser Rücken, runde Kruppe; klares Fundament, stabile Gelenke, harte, kleine, gesunde Hufe
    EigenschaftenAusgeglichen, willig, energisch, leistungsfähig
    VerwendungHochwertiges Reit- und Springpony
    Herkunft, VerbreitungGroßbritannien
    Besonderes, GeschichteErgebnis der Kreuzung von Englischem und arabischem Vollblut mit einheimischen Ponyrassen
    F
    G
    H
    I
    J
    K
    L
    M
    N
    O
    P
    Q
    R
    S
    T
    U
    V
    W
    XYZ
    Die Rassen folgen!
     
  3. Nan

    Nan Peace

    AW: Pferderassen

    Cool aber warum?
     
  4. rain

    rain Guest

    AW: Pferderassen

    tja viele suchen nach anderen Rassen die man verwenden kann!und niemand is perfekt deswegen!niemand kann sich alle rassen merken deswegen dieses Thema!
     
  5. Nan

    Nan Peace

    AW: Pferderassen

    Achso ok.
     
  6. Purzel812

    Purzel812 Guest

    AW: Pferderassen

    Ich find das echt ne super Idee!!!

    Bei "D",gibt´s noch...ganz viele....Dülmener Wildpferd...usw...

    Darf man hier auch Rassen ergänzen??

    Großes Lob an dich!!!!!:top:

    LG
     
  7. rain

    rain Guest

    AW: Pferderassen

    Klar!ergänzen kann man alles!
     

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