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Pferdehaltung, kosten?

Dieses Thema im Forum "Pferde & Ponys" wurde erstellt von Janina2604, 4 Okt. 2012.

  1. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    das finde ich bedenklich wenig. Stell dir vor, du/ne RB/ irgendwer hat durch DEIN Pferd z.B. nen Wirbel gebrochen: Querschnittsgelähmt. Dann deckt die Versicherung diese 20.000€ ab und dann musst du aus der Tasche. Und da gehst du Bankrott dran.
     
  2. bonny6993

    bonny6993 Abwesend

    Bin mit meinem Pferd bei der Uelzener und wir haben das Paket Pferd&Reiter sicher plus. Alles auf premium und mit Selbtbeteiligung. Kommen damit auf 300 schlag mich Euro im Jahr. Und da ist eigentlich wirklich ALLES mit versichert. Von daher würde ich dir dazu raten, wobei ich ja auch noch nicht lange Pferdebesitzer bin und somit keine Erfahrungen gemacht habe. Das Angebot fand ich aber sehr ansprechend :)

    An Kosten würde ich allein für das Zubehör wie schon gesagt knapp 1000€ rechnen. Zudem TA und Schmied. Da kommt es ja immer sehr auf die Gegend an. Ich rechne mit 40€ pro Monat Schmied (wenn meine später mal beschlagen wird). TA sind Impfungen weiß ich ganz ehrlich nicht und Wurmkur 2x im Jahr je 20€.
    Ausserdem sehe ich zu, dass ich knapp 100-200€ pro Monat zur Seite lege, damit ich ein Polster habe, falls es dann doch mal teuer wird. Das finde ich ganz wichtig. Rücklagen!
     
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  3. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    Alter, Elle, du entwurmst nur 2x im jahr?! o_O
    das ist ja fast so minimalistisch wie mein alter RL, der nur angefangen ist zu entwurmen, wenn die angefangen sind, sich den Schweif aufzuschubbern! =D

    Und mit 1000€ für das erstlings-zubehör kommt man nicht hin. das zahlt man schon alleine für den Sattel! Und mehr noch!
     
  4. bonny6993

    bonny6993 Abwesend

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  5. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    aiaiaiaiai... Standart ist alle 3 Monate ne kleine, nach Nikolaus bzw. am Ende der Weidesaison muss von den 4 im Jahr eine gegeben werden, die auch Dasseleier usw killt.
    Und ich bin vieel zu feige zum seltener entwurmen, einfach weil ich es sau wiederlich finde, mir vorzustellen, dass die was haben.
    Wenn du wirklich nur 2x im jahr entwurmen willst: achte penibel darauf, wenn deine Stute sich den Schweif aufscheuert. Ist dann fast immer n Zeichen dafür, dass die Würmer HAT!!
    Ich würd's einfach öfter machen, ganz ehrlich...
     
  6. bonny6993

    bonny6993 Abwesend

    Ich mags nicht abstreiten. Kenns halt nur so. Alle Höfe auf denen ich war/bin, sämtliche Pferdebesitzer und auch der TA haben gesagt 2x im Jahr. Frag mich nicht wieso.
    Ich werde bei Gelegenheit einfach noch einmal nachfragen weil mich das jetzt echt wundert.

    Übrigens würde ich auch die AKU und evtl. Transportkosten beim Kaufpreis des Pferdes drauf rechnen.
    Aku kostet hier bei mir in Mittelhessen ca. 150€ + Anfahrtskosten des TA. Und Transport würde ich gucken. Nicht jeder Pferdeverkäufer ist so nett wie meine und kutschieren das Ross für lau in den neuen Stall. Halt ggf. Hänger mieten, Sprit usw.
     
  7. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    bei uns war kleine AKU bei 160€ + Mehrwert + 8,80€ für knapp 90km hin und zurück.

    Übrigens, hab ich grad folgende Anzeige gesehen:
    http://www.reitforum.de/sueddeutsches-kaltblut-mit-sehr-guter-westernausbildung-603098.html
    da musste ich direkt an diesen Thread denken xD

    Elle, ich bemerke das schon, wenn ich mal zu langsam entwurme, fängt Mina direkt an zu scheuern. Die ist da eh sau empfindlich und wenn ich die nur 2x im jahr entwurmen würde? Das kann ja heiter werden!
    Und wenn man alle 3 Monate entwurmt, dann kann man "kleine" wurmkuren geben, die nur 6€ oder so kosten - die großen sind vieel teurer.
    Ich nehm im Jahr immer die Banminth Pferdepaste mit Pyrantel als Wirkstoff, im Januar immer entweder Ivomec (tolles zeug!) oder son anderes noch vieel teureres Kram, was dann aber echt alles killt. Die liegt aber auch schon bei über 30€!
    Also frag dir das nach und überleg dir das ;)
    Entwurmen und Impfen ist für mich absolut notwenig, sonst haste echt probleme! sowas überträgt sich auch rasend schnell. Und wenn ein Pferd im Bestand Würmer hat, haben's alle. weil die Wurmkuren ja nicht vorbeugend wirken, sondern nur das killen, was da ist, wenn man sie gibt. Und zwar JEDE wurmkur. Dieses 4x im jahr entwurmen ist also im Prinzip jedes mal ein "dafür sorgen, dass alles weg ist". und die würmer bräuchten ja ne weile, bis sie wieder ne population aufbauen können - wenn die so weit sind, kommt die nächste. Das ist das prinzip. Und nur die wirklichen Würmer sind die gefährlichen, dass die Pferde Eier, Larven usw aufnehmen ist sogar völlig normal. Nur wenn die sich da vermehren können bis Bonanza kommt ist es halt echt bedenklich.
    De facto hat also jedes Pferd immer ein paar Würmer...
     
  8. rawr

    rawr Guest

    1) Was kommen an Kosten auf mich zu nur für den Unterhalt? Eine Box mit Paddock wird auf unseren Hof gebaut. Eine Weide müsste ich Pachten.
    Verstehe ich das richtig, dass du die Pferde dann bei dir zu Hause stehen hast und keine Stallmiete zahlen musst? Dann kommen für dich nur folgende Kosten:
    - Wasser
    - Heu und Stroh (Preise varieren stark in Regionen und Jahren)
    - Kraftfutter
    - Schmied
    - Tierarzt regeömäßig Impfen, Wurmkur
    - Sattler, regelmäßig Kontrolle
    - Materialkosten für Bau und Instandhaltung der Unterbringung
    - Versicherung hier empfehle ich gerne das Paket der Uelzener da es alles abdeckt zu fairen Preisen und mit fairen Deckungssummen, die sind nicht umsonst seit Jahren Martkführer.
    - Rücklage für unerwartete Anschaffungen/Ausgaben

    2) Wie groß sollte eine Weide sein, die ich für Sommer und Winter aufteilen möchte?
    Als Futtergrundlage spricht man von 0,5ha pro Pferd und Jahr, sicherheitshalber und zur Schonung der Flächen würde ich das doppelte nehmen, dann kann man die unterteilen und immer wieder Wiesen erhohlen lassen. Ist besser für den Bewuchs und den Boden.
    Bei Winterweiden musst du aber schauen dass du die entweder klein hälst und irgendwie befestigst, oder doch lieber in einen richtig befestigten Paddock investierst. Denn gerade bei Regen und Tauwetter sind die "Weiden" dann schnell nur noch Matsch, die ganze Grasnarbe im Eimer und ein beweiden im nächsten Jahr nicht mehr möglich. Im Winter frieren die Buckelpisten dann auch noch zu und sind hervorragend geeignet für Strahlprellungen und Lahmheiten wegen Stolpern und Vertreten.

    3) Welche Versicherungen brauche ich? Das Pferd soll falls es Therapie geeignet ist auch bei meiner Freundin mit gehen, da muss sicherlich auch eine Fremdreiterversicherung her, nech?
    - Auf alle Fälle eine gute Haftpflicht und Reiterunfallversicherung, zusätzlich wenn man nicht viel Geld hat würde ich niemals auf eine OP-Versicherung verzichten, denn es ist mein persönlicher Alptraum mein Pferd töten zu müssen nur weil ich die nötige OP nicht zahlen kann.
    Wie oben erwähnt empfehle ich das Rundumpaket der Uelzener: Haftpflicht, Reiterunfall, Op und Rechtsschutzversicherung im Jahr zahle ich irgendwas um 365€ was sehr günstig ist! Und die Deckungssummen sind ausreichend hoch um wirklich Sicherheit zu bieten.

    4) Reicht für ein Kaltblut von ca.160 Stockmaß eine Box von 4x4 m? Und würdet ihr 2 Boxen machen wenn man noch ein Shetty dazu stellt, wegen Futterneid usw?
    Das Richtmaß für eine geschlossene EinzelBox ist: (Stckm x 2)²
    Also: 1,60x2=3,20, also sollte die Box mindest 3,20x3,20 sein 4m sind also ausreichend ABER ich finde diese Richtmaße zu klein. Caron steht in einer 4x4,5m Box und das sieht schon grenzwertig aus. Je größer desto besser. Ein Pony würde ich da übrigens nicht mehr zustellen. Um dich an die Richtmaße halten zu können müsstest du dann ja noch die Fläche für das Pony DAZU berechnen.
    Wenn Kraftfutter gefüttert wird würde ich zumindest eine Abtrennmöglichkeit einrichten um während des Fütterns trennen zu können. Das ist einfach ruhiger und stressfreier für die Pferde.

    5) Gibt es noch etwas das ich dringend beachten muss? Ausgenommen AKU, ohne kommt mir ein Pferd nicht auf den Hof ;)
    Wenn ihr Boxen, Weiden und Co bauen wollt müsst ihr erstmal eine Bauvoranfrage stellen, denn einfach so darf man zB Scheunen und Wiesen nicht umbauen. Da werden euch dann übrigens auch Auflagen gegeben die erfüllen MÜSST bezüglich der Boxengrößen, Deckenhöhen, Weidegrößen, Befestigungen, Mistentsorgen und und und... wenn ihr die nicht erfüllen könnt, bekommt ihr keine Baugenehmigung und das "Projekt Pferdehaltung" ist als gescheitert zu betrachten. Bzw du musst dann eben in einen Pensionsstall einstellen.

    Solange das nicht geklärt ist, würde ich KEINE Rechnung darauf aufstellen, die Tiere bei dir zu Hause zu halten. Sondern doch lieber mit den Pensionspreisen in eurer Gegend rechnen. Lieber vorher zu viel kalkuliert und hinterher gespart als andersrum.
    Pferdekauf und haltung sollte man sich nicht schönreden oder schönrechnen.

    Ansonsten möchte ich dir - ohne dir zu nahe treten oder dich verletzen zu wollen - wirklich dazu raten erst noch einiges an Gewicht abzulegen und nicht an Klischees wie "das ist ein Gewichtsträger" zu glauben. Kein Tinker, Hafi, Isländer, Fjord, Warmblut egal ob schwer oder groß ist ein Gewichtsträger, selbst auf ein Pferd wie Caron dürften Maximal 90kg. Darum sind die meisten reitenden Männer auch eher halbe Portionen ^.^
    Und gerade Kaltblüter sind KEINE Gewichtsträger, denn ihr Exterieur wurde auf Kraft und Zugleistung gezüchtet und ist meist mit komplizierten, kurzen, geschwungen Sattellagen und schwachen Lenden ausgestattet. Ja man sieht heute immer mehr reitende Übergewichtige... aber das auch nur weil es keinen mehr interessiert wie es den Tieren dabei geht. Wenn ich überleg dass Sommer jetzt schon 21" Sättel herstellt... wird mir schlecht. Man schadet damit am Ende nicht nur sich sondern auch den Tieren "die man ja so liebt". Ich weiß dass du nicht so bist und dass du das nicht übers Knie brechen willst, aber halte dir das immer vor Augen denn ich weiß wie schnell man sich in einen Traum verrennt.

    Bis es soweit ist solltest du weiterhin nach gutem Reitunterricht und RBs Ausschau halten um dich bestmöglich auf ein eigenes Pferd vorzubereiten.
    __________________________________________________________________________________________

    So habe mir jetzt die Anderen Beiträge durchgelesen =P Das hab ich vorher nicht und möchte nochmal meinen Senf dazugebe, ausserdem habe ich gesehen dass du gerne Eurobeträge hören magst also werd ich dir mal meine Kosten für Caron aufschreiben, ungefähr, mir fällt nich immer alles ein =)

    Erstmal Thema Wurmkur:
    Eowin hat soweit recht dass es Standart ist alle 3 Monate zu Entwurmen ABER - und das ist ein ganz dickes ABER - sollte man dass heutzutage nicht mehr tun und gute Tierärzte weisen einen darauf auch hin und beraten einen DENN die Würmer unserer Pferde werden immer resistenter und je mehr wir sinnlos entwurmen desto resistenter werden sie. Es gibt kaum noch Stoffe die gegen die Viecher helfen und wenn wir so weiter machen wie bisher, werden wir in wenigen Jahren gar keine Mittel mehr haben!
    DARUM soll man gerade bei kleinen privaten Beständen wo die Pferde wenig bis keinen Kontakt zu fremden Pferden haben eine Kotprobe auf Würmer untersuchen lassen und nur dann mit den entsprechenden Mitteln behandeln wenn ein Wurmbefall vorliegt!
    Das ist effektiver da man weiß welche Würmer vorhanden sind und welches Mittel garantiert greift.
    Das ist schonender für die Pferde.
    Das ist zukunftssicherung da man hilft die Resistenzen einzudämmen.
    Und das ist günstiger für den Geldbeutel, denn so eine Kotprobe kostet nicht mehr als eine Wurmkur und wenn man alle 3 Monate eine Kotprobe einschickt und vielleicht gar nicht entwurmen muss kommt man günstig bei weg =P

    Dann mal meine Rechnung ohne Stallmiete:
    - Monatlich
    ---- Schmied nur Ausschneiden 25€
    ---- Im Winter 4 Säcke Möhren 25€ (da meiner kein Kraftfutter kriegt, kriegt er die)
    = 450€ im Jahr
    - Vierteljährlich
    ---- 1 Sack Heucobs 25kg für 18,50€ (ebenfalls statt Kraftfutter hält aber etwa 3 Monate)
    = 74€ im Jahr
    - Halbjährlich
    ---- Mineralfutter einmal für den Sommer 8kg 25€
    ---- Mineralfutter für den Winter 4kg 22,50€
    = 95€ im Jahr
    - Jährlich
    ---- Zahnarzt 60-80€ je nach Aufwandt
    ---- Osteopathin 120€ für Behandlung und Akupunktur danach
    ---- Sattler 60-150€ je nach Aufwandt
    ---- Impfen 80-120€ je nach Art
    ---- Wurmkur 25-50€ je nachdem ob Kotprobe positiv oder negativ
    ---- Versicherung 365€
    = 710-885€ im Jahr
    >> Hier kann unverhofft auch mal halbjährlich oder sogar öfter draus werden!
    Macht insgesamt: 1329-1504€ im Jahr = 110-125€ jeden Monat

    Und das ist noch ohne Heu, Stroh, Wasser. Ohne Anschaffungen wie neues Halfter oder Strick weil etwas kaputt ist. Noch ohne die monatlichen Rücklagen die man unbedingt machen sollte. Und erst recht ohne ungeplante Dinge wie neuen Sattel, plötzliche Krankheit (da fällt mir ein meinen Medikamentenkoffer hab ich auch nich in der Auflistung drin), ohne Leckerlis und Schnickschnack den man immer mal kauft...
    Und unsere Gegend ist so ziemlich die günstigste die ich kenne um Pferde zu halten. Also ich denke um wirklich auf der sicheren Seite zu sein sollte man mindestens 400€ im Monat über haben um halbwegs über die Runden zu kommen.
     
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  9. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Doch! Ich hab ja auch diesen "Ich will ein Pferd haben" Wahn und fress mich durch die Kataloge und suche alles raus was Ich als Erstausstattung für ein Pferd bräuchte wenn es Nichts mitbringt. Ich war zum Schluß mit allem bei ca. 1100€ zusammen mit Reithelm und Schuhen, also noch Sachen für mich. Für den Anfang hab Ich mir einen Neuen Sattel für 400€ ausgesucht und nebenbei würde Ich mich nach einem gebrauchten, guten umsehen. Ich würde mir für das 1. eigene Pferd nicht zwingend einen sehr guten Sattel aussuchen, eben weil Ich davon ausging das Ich für den Anfang alles holen muss. :)

    Edit: Bzw. würde Ich, wenn das Pferd denn einen eigenen Sattel mitbringt, den neuen Sattel zum Ausreiten etc nutzen. Ich weiß ja nicht wie die Qualität bei einem 400€ Sattel steht aber Ich denke mit dass der sicherer ist als bei den 129€ Set's.
     
  10. rawr

    rawr Guest

    @ Puffi - gefällt mir gar nicht diese Aussage... erst Recht nachdem ich (und der arme Caron) schmerzlich lernen mussten wie scheiße billige bzw unpassende Sättel sind. Im Endeffekt spart man übrigens mehr wenn man Qualitätsware kauft statt alle Nase lang neuen Ramsch zu kaufen. Aber das gehört hier eigentlich nicht ins Thema denke ich, denn erstmal würde ich an Janinas Stelle überhaupt schauen ob der Stallbau genehmigt wird sonst zerplatzt dieser Traum wie eine Seifenblase...

    Und um Ausstattung muss man sich eh erst gedanken machen wenn man den Kaufvertrag unterschreiben will.
     
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  11. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    21'' Sättel? Heilige Scheiße... Ich hab ja auch schon mit dem Gedanken eines Kaltblüter's gespielt aber Ich schweife seit Wochen immer mehr davon ab. Dann lieber ein Schweres Warmblut. Ich hab schon einiges gehört von Leuten die Kaltblüter hatten und die nach 2-3 Jahren stark Überlastet waren...
     
  12. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Das sowieso. Im Endeffekt kauf Ich alles für ein sportliches Warmblut ein und kauf mir dann doch eine 'Wanda', dann muss Ich alles wieder ummosern. Lieber kauf Ich das Pferd, lass es 2 Wochen einleben und gebe uns Zeit aneinander zu gewöhnen und kaufe währenddessen Sachen, als vorher.

    Wirklich? Ich hatte nämlich dem ins Auge gefasst: *Wintec*
    Den haben bei uns auch 2 der Araber und der kam mir ganz gut rüber, wobei Ich dazusagen muss dass Ich von sowas noch 0 Plan habe.
     
  13. rawr

    rawr Guest

    Ich hau dich zu Muß wenn du einen WIntec kaufst!
    Ehrlich die Dinger sind der größte Scheiß der je produziert wurde *gnar* ich könnte eine ganze Abhandlung darüber verfassen wie schrecklich diese Sättel sind. Das schlimmste ist, dass die damit Werben, dass diese Sättel auf jedes Pferd passen aber in Wahrheit passen die Dinger nichtmal auf Standartwarmblüter und erst recht nicht auf komplizierte Sattellagen....

    Ich werde glaube einfach mal einen Infoblog zum Thema Sattelanpassung verfassen, wenn man sich damit erstmal befasst wird einem bewusst wie viel Scheiße es auf dem Markt gibt, die teilweise auch noch bekannt und hochgelobt ist...
     
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  14. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Das wäre nichtmal eine schlechte Idee, da kann Ich wenigstens mal über sowas lernen. xd
    Ich hätte nicht gedacht dass die wirklich so schlecht sind weil die ja wirklich jeder Leckarsch kauft. Ich meine wir haben ...*zähl* 7 Pferde im Stall und davon haben 2 so einen. Wenns nicht sogar die gleichen sind. Und geschwärmt wird da ja auch wie verrückt, wie toll die doch wären und, wie du auch sagst, dass die auf jedes Pferd passen würden.
     
  15. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    ich hatte damals für Mina einen Status, ist ne billigmarke von Busse oder so.
    Die kosten neu auch nur rund 300-400€ und man merkt, dass der sattel einfach billig ist, sobald man den in die hand nimmt xD
    ich würde IMMER ein paar eure mehr in die hand nehmen und zu nem guten greifen. und deswegen reichen 1000€ für die erstausstattungf einfach nicht.

    und zu der wurmkur:
    damit man keine resistenzen aufbaut, gibt man ja 3x im jahr "leichte" wirkstoffe, die alles, was da ist, ausrotten, aber das pferd nicht zu sehr belasten und nur einmal im jahr sonne bomben wurmkur, die dann auch auf dasseleier und bandwürmer gehen. und von einmal und dann alles tot wird nix resistent ;)
     
  16. rawr

    rawr Guest

    Eo diese Annahme ist falsch, denn dadurch sind ja die Resistenzen entstanden.
    Nicht umsonst informiert zB die TMH in Hannover ausgibigst darüber...
    Häufig wird ja auch einfach falsch dosiert so dass eben nicht alles tot ist.

    Darum Kotproben. Anhand derer lässt sich die Art des Befalls sowie die Stärke besser abschätzen, wenn man dann noch das Gewicht des Pferdes möglichst exakt weiß kann man wesentlich besser die Wirkstoffe anpassen und gezielter entwurmen. Das hat NUR Vorteile da die Kotproben wie gesagt sehr kostengünstig sind und kleine Pferdebestände ohne viele Wechsel häufig sowieso so gering befallen sind, dass so häufiges entwurmen unnötig ist.

    Ruf wegen mir in der TMH an und frag!
    Wir hatten letztens erst am Stall einen Vortrag darüber weil unsere Stallbesis jetzt auf dieses System umstellen.
     
  17. Julia

    Julia Rapante Rapante! Mannooo!

    Die stellen mitllerweile 21" Sättel her? oO kein Wunder das ich probleme habe nen 16.5 er zu finden xD Die rotten die einfach aus xD ach so, und wegen der wurmkur, wir machen auch 2, einmal wenn sie auf die weide kommen und einmal wenn sie wieder reinkommen. Also alle halbe Jahre
     
  18. Janina2604

    Janina2604 Bekanntes Mitglied

    Also, bei den Preisen hier in der Region komme ich auf ~240€-300€ mit allem außer Kraftfutter da hab ich jetzt noch keine Vorstellung bzw. weis noch nicht was ich füttern will/sollte. Bei 2 Pferden würde dann halt das doppelte bei rum kommen. Ich hab auch oft aufgerundet (sogar großzügig) also 2 Pferde wird schwierig, wenn ich noch was weglegen will im Monat bei ca.1200€ Einkommen. Denn ich habe Ausgaben in Höhe von ca.600€ im Monat für Kostgeld, Versicherungen,Auto usw. Jetzt hab ich halt die Idee, das man dann auf den Dülmener ne RB vergeben könnte oder eben die 2te Box vermietet. Na ja, jetzt muss ich halt erst mal ne nette Arbeit finden, dann sparen und währenddessen halt abnehmen.

    Eine Frage noch: Bei Westernsätteln kann doch kein Sattler was dranne ändern, die sind doch aus Holz und ohne Polster oder irre ich mich da?
     
  19. rawr

    rawr Guest

    Vermieten erscheint mir sinniger weil du dann nicht die vollen kosten für ein weiteres pferd tragen musst und auch ein bisschen "leben in der bude" hast (ist mir ja sehr wichtig ich mag das lieber als immer allein rumzumachen).

    Was die Westernsättel angeht - jain.
    Ich war ja bei Passier einen schönen Vortrag anhören und da wurde das auch kurz angeschnitzt.
    Westernsättel sind grundsätzlich auch anpassbar, sie bestehen ja schließlich auch aus einem Sattelbaum, dieser kann und sollte an den Pferderücken angepasst werden. Der große Unterschied ist, das Westernsättel keine oder minmal eigene Polster besitzen. Die Polsterung und somit Anpassung an den Pferderücken erfolgt über die Unterlagen. Das hat Vor- und Nachteile wie beim Englischsattel auch.
    Ein weiterer großer Unterschied ist die Auflagefläche, welche ja theoretisch viel zu lang ist weil sie teilweise bis auf die Lende recht allerdings ja auch viel größer als bei einem Englischsattel somit also punktuell weniger Druck ausübt bzw den Druck besser verteilt.

    Einen großen Nachteil sehe ich bei Westernsätteln darin, dass es sie kaum in geschwungenen Varianten gibt. Meistens sind sie vom Baum her sehr gerade aufgebaut, weshalb sie nicht auf Pferde mit geschwungener Rückenlinie passen ohne eine Brücke zu bilden und somit die Druckverteilung wieder schlechter zu machen. Ausgleichen lässt sich das sicherlich mit einer großzügigen Polsterung über Unterlagen, was allerdings nur bedingt hilft und evtl. zu anderen Problemen führen kann.

    Wenn Westernsattel, dann wirklich nur für Pferde mit unkomplizierter, am liebsten langer und möglichst gerader Sattellage.

    Irgendwo hatte ich einen nette Blog eines Sattlers gehabt der sich auf Westernsättel spezialisiert hat... muss ich mal suchen, das was super informativ! Gerade auch über die Unterlagen und Variationsmöglichkeiten um Westernsättel richtig hinzulegen.
     
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  20. Sunrise37

    Sunrise37 Guest

    4) ich hab gelernt 'Wiederist Höhe *2 im Quadrat. Kann aber sein das es da inzwischen andere ansprüche giebt ;)

    Mit pachten kenne im mich nicht aus (Stadtkind :) ) ich glaub ich bezahle 180€ im monat für Weide, Box und raufutter
     

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