Pferde ABC

Dieses Thema im Forum "Pferde ABC" wurde erstellt von madamlamour, 20 Juli 2006.

  1. madamlamour

    madamlamour Guest

    A bsatteln

    für jeden Reiter eine kleine Qual; vor allem nach dem anstrengenden Reitunterricht

    B lesse

    ein häufiges "Abzeichen" bei den Pferden ist die Blesse. Sie zieht sich senkrecht durch das GEsicht des Pferdes.

    C owboy

    Cowboys leben im Wilden Westen und haben meistens gescheckte Pferde.
    Eine beliebte Cowboy+Indianderpferderasse ist das Pinto.

    D ülmener

    der Dülmener ist die einzige noch frei lebende Pferdeart. Sie werden auf einem großen Hof gehalten, in Dülmen.

    E sel

    ein weiter Verwandter des Pferdes ist der Esel.

    F ohlen

    ...nennt man die Kinder von Pferden.

    G erte

    die Gerte ist ein Antreibungsmittel für Pferde. Es gibt außerdem Sporen und Hilfen.

    H andzahm

    Pferde können sehr gute und zahme Begleiter sein, aber manche sind auch stur.

    I mbiss

    Pferde essen hauptsächlich Heu und Gras. Sie lieben auch Möhren, rote Beete, Kartoffeln und so weiter...

    J acket

    bei Turnieren muss der Reiter ein Jacket, eine Gerte, einen Helm und meist eine weiße Reithose bei sich tragen bzw. anziehen.

    K altblut

    Das Kaltblut ist eine der drei Pferdegattungen. Sie sind immer dick, gutmütig und groß.

    L iebe

    Finden Pferde auch die große Liebe?
    Klar. Zusammen schmusen und "massieren" sie sich zärtlich.

    M aulesel und -tier

    Wenn man einen Esel mit einem Pferd kreuzt, dann ergibt das entweder einen Maulesel oder ein Maultier.

    N ervig

    Was? Nein, ein Pferdenarr wird so etwas nie sagen!!

    O

    Lippizaner und andere spanische Reitpferde werden gerne zu Vorführungen genutzt.

    P ony

    Ab 1,48 m ist unser Gefährte ein Pferd, unter 1,48 m ist es ein Pony.

    Q uarter Horse

    Eine weitere beliebte Indianderpferderásse ist das Quarter Horse.

    R otfuchs

    Jawoll, das gibt es! Hellbraune-rotfarbene Pferde werden Rotfüchse gennant!!

    S checke

    Ein Schecke hat viele Flecken. Fast hätte es sich gereimt, mist.

    T orte

    Für Pferde? Ja, man kann eine Möhrentorte backen!!

    U lkig

    ...sieht ein Pferd mit O-beinen aus.

    V oltigieren

    Man kann auf einem gallopierenden Pferd Kunststücke machen (->ZIRKUS)

    W armblut

    Warmblüter werden am meisten als Reitpferde genutzt, seltener Kaltblüter und am wenigsten Vollblüter.

    X ?

    habt ihr eine Idee?

    Y ak

    Bevor Pferde als Zugpferde benutzt worden sind, wurden die Kutschen von Öchsen, Yaks und Stieren gezogen.

    Z irkus

    Pferde sind fabelhafte Zirkustiere. Sie werden oft zu Vorstellungen benutzt, man voligiert auf ihnen, man dressiert sie.
    Was für ein Spaß!!

    :horsie:
     
  2. xxmausixx

    xxmausixx Neues Mitglied

    das ist ja cool...
    wie lange haste dafür denn gebraucht?
    lg
     
  3. vernando

    vernando Köniq.der.Löwen.Freak.

    ähm, du wolltest doch das sich des bei s reimt, gel? han da so ne idee. mach doch aus dem schecke ein scheken scheken haben viele flecken!!! *lol*
     
  4. Cudline

    Cudline Guest

    hey, das ist ja richtig gut geworden. find ich echt klasse
    x fällt mir leider auch nichts ein
     
  5. Abajo

    Abajo Bekanntes Mitglied

    Was ist denn aus dem Benutzter geworden?
     
  6. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    zizi
     
  7. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Heute kam ich das erste mal zu Luzina. Ich sah sie auf der Koppel zwischen den anderen Pferden stehen. Ihr Fell schimmerte in der Sonne. Ich ging auf die Koppel und ich kam langsam auf sie zu. Sie senkte den Kopf , ich streichlte sie und legte ihr dann das Halfter an. Ich holte sie von der Koppel und brachte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr Putzzeug. Anschließend begann ich sie gründlich zu putzen. Sie senkte den Kopf und entspannte sich. Als ich fertig war packte ich das Putzzeug ein, brachte es weg und holte Longe, Longierpeitsche und Zaumzeug. Ich legte ihr das Zaumzeug an und befestigte die Longe daran. Ich führte sie zum Außenplatz und ließ sie ein paar Runden im Trab laufen. Anschließend ließ ich sie angaloppieren. Ich stoppte sie dann und legte zwei Cavalettis hitereinander auf den Boden. Danach ließ ich sie noch einige Male im Kreis laufen und über die Cavalettis springen. Anschließend ließ ich sie noch eine Runde im Schritt laufen und stoppte sie. Ich räumte die Stangen weg und verließ dann den Außenplatz. Ich brachte sie wieder zum Abputzplatz, nahm ihr das Zaumzeug ab und legte ihr das Halfter an. Anschließend brachte ich die Sachen wieder zurück und kratzte nochmal ihre Hufe aus. Da es schon spät geworden war, brachte ich sie wieder auf die Koppel, streichelte sie nochmal ausgiebig und ließ sie dann laufen. Danach brachte ich noch Wasser auf die Weide und ging dann nach Hause ...
    __________________
    Look, if you had one shot or one opportunity
    To seize everything you ever wanted in one moment
    Would you capture it or just let it slip?

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    Luzina
    Heute kam ich wieder zu Luzina.
    Ich kam auf die Weide und rief nach ihr.
    Sie kam auf mich zu und ich streichelte sie erstmal.
    Dann legte ich ihr das Halfter an und führte sie von der Weide.
    Ich fing an sie erstmal ordentlich abzuputzen.
    Anschließend sattelte ich sie und legte ihr Zaumzeug an.
    Ich stieg auf und wir ritten vom Hof zum Wals.
    An machen Stellen konnte ich sogar mit ihr über ein paar Baumstämme springen.
    Auf dem Rückweg galoppierte wir sogar.
    Wieder auf dem Hof angekommen, stieg ich ab.
    Ich nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab:
    Dann putzte ich sie nochmal ab und brachte sie dann wieder auf die Weide.
    Ich gab ihr zum Abschied ein Leckerlie und streichelte sie.
    Dann ließ ich sie laufen.
    Zum Schluss füllte ich noch den Wasserbehälter auf und ging dann nach Hause.

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    Luzina
    Heute besuchte ich wieder Luzina.
    Ich holte sie von der Weide und brachte sie zum Abputzplatz.
    Dann fing ich an sie zu Putzen.
    Als ich fertig war, holte ich ihren Sattel und ihr Zaumzeug.
    Ich legte es ihr an, stieg auf und ritt mit ihr vom Hof.
    Da es schön warm war, ritt ich mit ihr zu einem Fluss.
    Dort planschte Luzina durchs Wasser.
    Es machte ihr richtig Spaß.
    Dann ritten wir wieder zurück.
    Auf dem Hof angekommen, stieg ich ab und nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab.
    Dann putzte ich sie nochmal.
    Ich brachte sie wieder auf Weide, gab ihr ein Leckerlie und ließ sie dann laufen.
    Zum Schluss füllte ich noch den Wasserbehälter auf und ging dann.

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  8. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Heute kam ich das erste mal zu Luzina. Ich sah sie auf der Koppel zwischen den anderen Pferden stehen. Ihr Fell schimmerte in der Sonne. Ich ging auf die Koppel und ich kam langsam auf sie zu. Sie senkte den Kopf , ich streichlte sie und legte ihr dann das Halfter an. Ich holte sie von der Koppel und brachte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr Putzzeug. Anschließend begann ich sie gründlich zu putzen. Sie senkte den Kopf und entspannte sich. Als ich fertig war packte ich das Putzzeug ein, brachte es weg und holte Longe, Longierpeitsche und Zaumzeug. Ich legte ihr das Zaumzeug an und befestigte die Longe daran. Ich führte sie zum Außenplatz und ließ sie ein paar Runden im Trab laufen. Anschließend ließ ich sie angaloppieren. Ich stoppte sie dann und legte zwei Cavalettis hitereinander auf den Boden. Danach ließ ich sie noch einige Male im Kreis laufen und über die Cavalettis springen. Anschließend ließ ich sie noch eine Runde im Schritt laufen und stoppte sie. Ich räumte die Stangen weg und verließ dann den Außenplatz. Ich brachte sie wieder zum Abputzplatz, nahm ihr das Zaumzeug ab und legte ihr das Halfter an. Anschließend brachte ich die Sachen wieder zurück und kratzte nochmal ihre Hufe aus. Da es schon spät geworden war, brachte ich sie wieder auf die Koppel, streichelte sie nochmal ausgiebig und ließ sie dann laufen. Danach brachte ich noch Wasser auf die Weide und ging dann nach Hause ...
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    Heute kam ich wieder zu Luzina.
    Ich kam auf die Weide und rief nach ihr.
    Sie kam auf mich zu und ich streichelte sie erstmal.
    Dann legte ich ihr das Halfter an und führte sie von der Weide.
    Ich fing an sie erstmal ordentlich abzuputzen.
    Anschließend sattelte ich sie und legte ihr Zaumzeug an.
    Ich stieg auf und wir ritten vom Hof zum Wals.
    An machen Stellen konnte ich sogar mit ihr über ein paar Baumstämme springen.
    Auf dem Rückweg galoppierte wir sogar.
    Wieder auf dem Hof angekommen, stieg ich ab.
    Ich nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab:
    Dann putzte ich sie nochmal ab und brachte sie dann wieder auf die Weide.
    Ich gab ihr zum Abschied ein Leckerlie und streichelte sie.
    Dann ließ ich sie laufen.
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    Heute besuchte ich wieder Luzina.
    Ich holte sie von der Weide und brachte sie zum Abputzplatz.
    Dann fing ich an sie zu Putzen.
    Als ich fertig war, holte ich ihren Sattel und ihr Zaumzeug.
    Ich legte es ihr an, stieg auf und ritt mit ihr vom Hof.
    Da es schön warm war, ritt ich mit ihr zu einem Fluss.
    Dort planschte Luzina durchs Wasser.
    Es machte ihr richtig Spaß.
    Dann ritten wir wieder zurück.
    Auf dem Hof angekommen, stieg ich ab und nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab.
    Dann putzte ich sie nochmal.
    Ich brachte sie wieder auf Weide, gab ihr ein Leckerlie und ließ sie dann laufen.
    Zum Schluss füllte ich noch den Wasserbehälter auf und ging dann.

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    Heute kam ich das erste mal zu Luzina. Ich sah sie auf der Koppel zwischen den anderen Pferden stehen. Ihr Fell schimmerte in der Sonne. Ich ging auf die Koppel und ich kam langsam auf sie zu. Sie senkte den Kopf , ich streichlte sie und legte ihr dann das Halfter an. Ich holte sie von der Koppel und brachte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr Putzzeug. Anschließend begann ich sie gründlich zu putzen. Sie senkte den Kopf und entspannte sich. Als ich fertig war packte ich das Putzzeug ein, brachte es weg und holte Longe, Longierpeitsche und Zaumzeug. Ich legte ihr das Zaumzeug an und befestigte die Longe daran. Ich führte sie zum Außenplatz und ließ sie ein paar Runden im Trab laufen. Anschließend ließ ich sie angaloppieren. Ich stoppte sie dann und legte zwei Cavalettis hitereinander auf den Boden. Danach ließ ich sie noch einige Male im Kreis laufen und über die Cavalettis springen. Anschließend ließ ich sie noch eine Runde im Schritt laufen und stoppte sie. Ich räumte die Stangen weg und verließ dann den Außenplatz. Ich brachte sie wieder zum Abputzplatz, nahm ihr das Zaumzeug ab und legte ihr das Halfter an. Anschließend brachte ich die Sachen wieder zurück und kratzte nochmal ihre Hufe aus. Da es schon spät geworden war, brachte ich sie wieder auf die Koppel, streichelte sie nochmal ausgiebig und ließ sie dann laufen. Danach brachte ich noch Wasser auf die Weide und ging dann nach Hause ...
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    Heute kam ich wieder zu Luzina.
    Ich kam auf die Weide und rief nach ihr.
    Sie kam auf mich zu und ich streichelte sie erstmal.
    Dann legte ich ihr das Halfter an und führte sie von der Weide.
    Ich fing an sie erstmal ordentlich abzuputzen.
    Anschließend sattelte ich sie und legte ihr Zaumzeug an.
    Ich stieg auf und wir ritten vom Hof zum Wals.
    An machen Stellen konnte ich sogar mit ihr über ein paar Baumstämme springen.
    Auf dem Rückweg galoppierte wir sogar.
    Wieder auf dem Hof angekommen, stieg ich ab.
    Ich nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab:
    Dann putzte ich sie nochmal ab und brachte sie dann wieder auf die Weide.
    Ich gab ihr zum Abschied ein Leckerlie und streichelte sie.
    Dann ließ ich sie laufen.
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    Luzina
    Heute besuchte ich wieder Luzina.
    Ich holte sie von der Weide und brachte sie zum Abputzplatz.
    Dann fing ich an sie zu Putzen.
    Als ich fertig war, holte ich ihren Sattel und ihr Zaumzeug.
    Ich legte es ihr an, stieg auf und ritt mit ihr vom Hof.
    Da es schön warm war, ritt ich mit ihr zu einem Fluss.
    Dort planschte Luzina durchs Wasser.
    Es machte ihr richtig Spaß.
    Dann ritten wir wieder zurück.
    Auf dem Hof angekommen, stieg ich ab und nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab.
    Dann putzte ich sie nochmal.
    Ich brachte sie wieder auf Weide, gab ihr ein Leckerlie und ließ sie dann laufen.
    Zum Schluss füllte ich noch den Wasserbehälter auf und ging dann.

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  9. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Heute kam ich das erste mal zu Luzina. Ich sah sie auf der Koppel zwischen den anderen Pferden stehen. Ihr Fell schimmerte in der Sonne. Ich ging auf die Koppel und ich kam langsam auf sie zu. Sie senkte den Kopf , ich streichlte sie und legte ihr dann das Halfter an. Ich holte sie von der Koppel und brachte sie zum Putzplatz. Dort band ich sie an und holte ihr Putzzeug. Anschließend begann ich sie gründlich zu putzen. Sie senkte den Kopf und entspannte sich. Als ich fertig war packte ich das Putzzeug ein, brachte es weg und holte Longe, Longierpeitsche und Zaumzeug. Ich legte ihr das Zaumzeug an und befestigte die Longe daran. Ich führte sie zum Außenplatz und ließ sie ein paar Runden im Trab laufen. Anschließend ließ ich sie angaloppieren. Ich stoppte sie dann und legte zwei Cavalettis hitereinander auf den Boden. Danach ließ ich sie noch einige Male im Kreis laufen und über die Cavalettis springen. Anschließend ließ ich sie noch eine Runde im Schritt laufen und stoppte sie. Ich räumte die Stangen weg und verließ dann den Außenplatz. Ich brachte sie wieder zum Abputzplatz, nahm ihr das Zaumzeug ab und legte ihr das Halfter an. Anschließend brachte ich die Sachen wieder zurück und kratzte nochmal ihre Hufe aus. Da es schon spät geworden war, brachte ich sie wieder auf die Koppel, streichelte sie nochmal ausgiebig und ließ sie dann laufen. Danach brachte ich noch Wasser auf die Weide und ging dann nach Hause ...
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    Luzina
    Heute kam ich wieder zu Luzina.
    Ich kam auf die Weide und rief nach ihr.
    Sie kam auf mich zu und ich streichelte sie erstmal.
    Dann legte ich ihr das Halfter an und führte sie von der Weide.
    Ich fing an sie erstmal ordentlich abzuputzen.
    Anschließend sattelte ich sie und legte ihr Zaumzeug an.
    Ich stieg auf und wir ritten vom Hof zum Wals.
    An machen Stellen konnte ich sogar mit ihr über ein paar Baumstämme springen.
    Auf dem Rückweg galoppierte wir sogar.
    Wieder auf dem Hof angekommen, stieg ich ab.
    Ich nahm ihr den Sattel und das Zaumzeug ab:
    Dann putzte ich sie nochmal ab und brachte sie dann wieder auf die Weide.
    Ich gab ihr zum Abschied ein Leckerlie und streichelte sie.
    Dann ließ ich sie laufen.
    Zum Schluss füllte ich noch den Wasserbehälter auf und ging dann nach Hause.

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    A bsatteln

    für jeden Reiter eine kleine Qual; vor allem nach dem anstrengenden Reitunterricht

    B lesse

    ein häufiges "Abzeichen" bei den Pferden ist die Blesse. Sie zieht sich senkrecht durch das GEsicht des Pferdes.

    C owboy

    Cowboys leben im Wilden Westen und haben meistens gescheckte Pferde.
    Eine beliebte Cowboy+Indianderpferderasse ist das Pinto.

    D ülmener

    der Dülmener ist die einzige noch frei lebende Pferdeart. Sie werden auf einem großen Hof gehalten, in Dülmen.

    E sel

    ein weiter Verwandter des Pferdes ist der Esel.

    F ohlen

    ...nennt man die Kinder von Pferden.

    G erte

    die Gerte ist ein Antreibungsmittel für Pferde. Es gibt außerdem Sporen und Hilfen.

    H andzahm

    Pferde können sehr gute und zahme Begleiter sein, aber manche sind auch stur.

    I mbiss

    Pferde essen hauptsächlich Heu und Gras. Sie lieben auch Möhren, rote Beete, Kartoffeln und so weiter...

    J acket

    bei Turnieren muss der Reiter ein Jacket, eine Gerte, einen Helm und meist eine weiße Reithose bei sich tragen bzw. anziehen.

    K altblut

    Das Kaltblut ist eine der drei Pferdegattungen. Sie sind immer dick, gutmütig und groß.

    L iebe

    Finden Pferde auch die große Liebe?
    Klar. Zusammen schmusen und "massieren" sie sich zärtlich.

    M aulesel und -tier

    Wenn man einen Esel mit einem Pferd kreuzt, dann ergibt das entweder einen Maulesel oder ein Maultier.

    N ervig

    Was? Nein, ein Pferdenarr wird so etwas nie sagen!!

    O

    Lippizaner und andere spanische Reitpferde werden gerne zu Vorführungen genutzt.

    P ony

    Ab 1,48 m ist unser Gefährte ein Pferd, unter 1,48 m ist es ein Pony.

    Q uarter Horse

    Eine weitere beliebte Indianderpferderásse ist das Quarter Horse.

    R otfuchs

    Jawoll, das gibt es! Hellbraune-rotfarbene Pferde werden Rotfüchse gennant!!

    S checke

    Ein Schecke hat viele Flecken. Fast hätte es sich gereimt, mist.

    T orte

    Für Pferde? Ja, man kann eine Möhrentorte backen!!

    U lkig

    ...sieht ein Pferd mit O-beinen aus.

    V oltigieren

    Man kann auf einem gallopierenden Pferd Kunststücke machen (->ZIRKUS)

    W armblut

    Warmblüter werden am meisten als Reitpferde genutzt, seltener Kaltblüter und am wenigsten Vollblüter.

    X ?

    habt ihr eine Idee?

    Y ak

    Bevor Pferde als Zugpferde benutzt worden sind, wurden die Kutschen von Öchsen, Yaks und Stieren gezogen.

    Z irkus

    Pferde sind fabelhafte Zirkustiere. Sie werden oft zu Vorstellungen benutzt, man voligiert auf ihnen, man dressiert sie.
    Was für ein Spaß!!

    :horsie:​
     
  10. ankamauz

    ankamauz Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    ich habe ein pferde lexikon a-z
    also hab 3 sachen zu x:

    X
    steht als besonderes kennzeichen hinter dem namen von anglo arabern . es weist sie als halbblüter aus

    xenophon
    dieser griechische offizier, pferdezüchter und geschichtsschreiber lebte von 430 bis 355 vor christus. neben wichtigen historischen büchern schrieb er auch eine reitlehrer mit dem titel "über die reitkunst". sie ist das älteste schriftlich erhaltene werk dieser art. dazu gab xenophon auch hinweise zum pferdekauf, zur pferdehaltung und zum umgang mit pferden.
    viele überlegungen und anweisungen von xenophon haben auch heute durchaus noch gültigkeit. lesenswert sind seine werke auf jeden fall

    xx
    hinter dem namen eines pferdes bedeutet, dass es sich um ein englisches vollblut handelt. wegen des verbreiteten einsatzes englischer vollblüter als veredler finden sich diese buchstaben im pedigree vieler deutscher warmblutpferde
    soa
     
  11. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Über Pferde:
    Die Geschichte
    Die Gattung der Pferdeartigen (lat. Equidae, Equus) umfaßt die Untergattungen echte Pferde (Equus caballus), der Zebras (EQUUS Zebra), der Esel (Equus asinus) und der Pferdeesel (Equus hemionus).
    Alle diese Untergattungen lassen sich auf einen gemeinsamen Vorfahren zurückführen. Dieser Vorfahr lebte vor etwa sechs Millionen Jahren. Er wird als Pliohippus bezeichnet und stellte den ersten echten Einhufer der Geschichte dar.
    Die Entwicklung der Equiden begann allerdings schon vor rund 60 Millionen Jahren, als in den feuchtwarmen Urwäldern ein ca. fuchsgroßes Tier lebte, das nach dem Erdzeitalter Eozän (60 bis 40 Millionen Jahre v. Chr..) als Eohippus bezeichnet wird. Eohippus war etwa 35cm hoch, hatte einen gewölbten Rücken und vermutlich ein gesprenkeltes Fell. An seinen Vorderbeinen besaß er vier, an den Hinterbeinen jedoch nur drei Zehen, die ihm ein Laufen auf weichem, morastigem Boden ermöglichten. Skelettfunde in Amerika und Europa geben ungefähren Aufschluß über sein damaliges Aussehen.
    Seine "Nachfahren" Orohippus und Epihippus waren etwas größer, aber der Urform noch sehr ähnlich und ebenfalls Laubfresser, wie sich aus ihren flachkronigen Backenzähne schließen lässt. Jedoch mit dem Ende des Eozäns starben die Urpferde in Europa aus, während sie sich in Amerika stetig weiterentwickeln konnten.
    Im Oligozän schließlich (vor ca. 40 bis 25 Millionen Jahren) finden wir den Mesohippus, der sich bis zu einer Größe von rund 50cm gemausert hatte. Er war deutlich besser an den schnellen Lauf angepaßt und besaß nun nur mehr je drei Zehen, von denen die mittlere deutlich stärker entwickelt war. Seine Beine waren länger und sein Gebiß kräftiger. Zu Beginn des Miozäns (vor rund 20 Millionen Jahren) trat dann Miohippus auf, ein schon eher an lichte Wälder und Baumsteppen angepaßtes Tier. Seine seitlichen Zehen erfuhren eine weitere Reduktion sodaß er hauptsächlich auf der mittleren Zehe lief. Mit rund 70cm Höhe war er schon so groß wie ein Schäferhund. Zu dieser Zeit entwickelten sich im Anchitherium und Hypohippus verzweigte Seitenlinien, welche in Amerika und auch in Europa lange Zeit existierten und zu Beginn des Pliozäns in beiden Gebieten ausstarben.
    Während des frühen Miozäns entstand dann im Parahippus ein weitgehend an Gräsernahrung angepaßtes Tier, das mit seinen rund 80 cm Höhe schon ein recht flinker Läufer war. Erstmals traten die Kunden (Schmelzgruben in den Kauflächen der Schneidezähne) in Erscheinung. Zahlreiche Unterarten des Parahippus sind bekannt. Mit dem Merychippus finden wir einen weiterentwickelten Parahippus, der sich größenmäßig mit rund 90cm Schulterhöhe schon an das Shetland-Pony heran schob. Erneut trat eine Seitenlinie auf, die sogenannte Hippariongruppe. Hipparion war auch in der Alten Welt zu finden, starb aber beidseits des Atlantiks aus. Es existierten auch einige amerikanische Formen, die während des Pliozäns lebten und dann allmählich ebenfalls verschwanden.
    Zu Beginn des Pliozäns (vor gut 10 Millionen Jahren) trat mit dem Pliohippus der erste richtige Einhufer auf. Beim Gebiß und den Extremitäten war er dem rezenten Pferd schon sehr ähnlich und erwies sich als ideal an das Leben in Grassteppen angepaßt. Er schickte die Hippidiongruppe nach Südamerika aus, die dort aber nicht so richtig bestehen konnte (es gibt jedoch Hinweise auf ein mögliches Überleben).
    Das Pleistozän (vor etwa 2 Millionen Jahren bis 10000 v. Chr..) erlebte die Weiterentwicklung des Pliohippus zum Plesihippus, einem großen und robusten Tier. Er ist der direkte Vorläufer des Equus caballus. Noch in Amerika, das damals über die Beringstraße mit Eurasien verbunden war, gelangte Equus zur derzeitigen Form und wanderte in die Alte Welt ein, während er in Amerika leider ausstarb.
    Über die weitere Entwicklung der Pferde gibt es verschiedene Meinungen. Einige gehen davon aus, daß sich aus den beiden bekannten Wildpferdeformen Tarpan (Steppen- und Waldform) und dem Mongolisches Wildpferd (Equus Przewalski) alle uns bekannten Formen des Hauspferdes durch menschliche Beeinflussung entwickelten. Andere halten eine starke Typdifferenzierung noch vor der Einwanderung von Equus aus Amerika nach Eurasien für deutlich wahrscheinlicher. Der Tarpan und das Mongolische Wildpferd wären demnach Vertreter von Unterarten oder lokale Mischformen und nicht die alleinigen Ausgangsformen der Hauspferde. Die Hippologen Ewart, Speed, Skorkowski, Ebhardt, Schäfer et. al. führten verschiedene Argumente für diese Theorie an, die heute allgemein als plausibel anerkannt wird. Man untermauerte mittels röntgenologischer Untersuchungen, archäologischer Vergleiche, Verhaltensbeobachtungen und Zuchtversuchen die These, daß es zwei gewaltige Einwanderungszüge aus Amerika gegeben hat. Der eine brachte die Südpferde nach Eurasien, der andere die Gruppe der Nordponys. Beiden Urformen waren an das jeweils vorherrschende Klima angepaßt und suchten die ihnen zusagenden Lebensräume auf wo sie überlebten und sich weiterentwickeln konnten. Durch Anpassung an unterschiedliche Umwelteinflüsse entstanden vier Formen des Pferdes, deren Merkmale wir in unseren heutigen Pferden wiederfinden. Kapitzke bezeichnet diese als die Urwildpferde, die bis zum Ende der Eiszeit lebten und frei von fremdem Erbgut waren. Die heute noch existenten Wildpferde (Equus Przewalski) haben noch im Wildzustand oder später dann auch durch den Menschen Beimischungen andersartiger Blutlinien erhalten. Deshalb sind sie in der Lage, ihr Verhalten oder Erscheinungsbild geänderten Lebensbedingungen relativ rasch anzupassen.
    Nehmen wir also an, daß es bereits vor der Domestikation durch den Menschen deutlich unterscheidbare Typen gab (die Bezeichnung Typ 1 bis 4 ist allgemein üblich.)
    Man geht von der Existenz von vier Urtypen aus, welche man in zwei Pony- und zwei Pferdetypen einteilt:

    Typ 1: Das Nordpony
    Es ist ein mittelgroßes, kräftiges Tier von etwa 120cm Stockmaß, dessen Verbreitungsgebiet sich über ganz Nordeuropa und Teile Ostasiens erstreckte. Den klimatischen Einflüssen weichend, gelangte es auf weiten Wanderungen bis nach Nordspanien, Irland und Kleinasien. Es stand der ihm vorausgegangenen amerikanischen Urform am nächsten, wie an Ausgrabungen in Alaska und Texas zu erkennen ist. Sein Erscheinungsbild war überall relativ gleichförmig, da es sich aufgrund seines Wandertriebes nicht auf einen bestimmten Lebensraum spezialisierten oder Unterformen bilden konnte.
    Sein Körper war auf das Überleben in feuchtkaltem Klima mit karger, notgedrungen unterschiedlicher Nahrung ausgerichtet. Seine kräftigen Schneidezähne standen senkrecht aufeinander und ermöglichten dadurch das Abbeißen der harten Gräser und holzreicher Nahrung. Die Mahlzähne waren langwurzelig und robust. Der Verdauungstrakt war auf die Verwertung wenig gehaltvollen, voluminösen Futters ausgerichtet. Die geräumigen Nasenhöhlen sorgten für ausreichende Erwärmung der Atemluft, kleine Ohren und kurzer Gesichtsschädel ergaben das typische, intelligente Ponygesicht, das wir heute z.b. noch am Exmoor Pony wiederfinden. Diese Rasse kann als nahezu reiner Vertreter des Typ 1 angesehen werden und zeigt alle seine Merkmale.
    Das Fell war torfbraun, mit Aufhellungen an der Körperunterseite und an Maul und Augen. Das Langhaar war dunkel. Im Sommer glatt und hart, entwickelte es sich im Winter zu einem doppelschichtigen Pelz mit Unterwolle, der Wasser an der Körperoberfläche ablaufen ließ und auch hervorragend isolierte. Das dichte, üppige Langhaar war Schutz für die empfindlichen Regionen, eine dichte Schweifwurzelbehaarung (sogenannte Ponyglocke) schützte die Analregion vor Wind und Nässe.
    Die kräftigen, kurzen Beine mit den stabilen Gelenken und harten, kleinen Hufen trugen das Körpergewicht in gleichmäßiger Verteilung. Die bevorzugte Gangart war ein flinker Trab, die Flucht erfolgte meist im Galopp oder schnellen Trab im engen Herdenverband.
    Das Verhalten war auf das enge Zusammenleben unter widrigen Bedingungen ausgerichtet und somit relativ aggressionsfrei, mit recht geringer lndividualdistanz. Die Ponys fraßen und schliefen eng nebeneinander, wodurch auch die starke Herdenbindung entstand, die sich bei heutigen Hausponys als unangenehmes Kleben bemerkbar macht.

    Typ 2: Das Tundrenpony
    Entlang der nördlichen Verbreitungsgrenze der Pferde lebte eine etwas größere Form, die sich optimal an ein sehr kaltes Klima angepaßt hatte.
    Durch die klimatischen Schwankungen der Kalt- und Warmzeiten wurde sie über lange Zeiträume in eisfreien Gebieten eingeschlossen. Die Fähigkeit, auch im Winter bei karger Nahrung zu überleben, ließ die Ponys in kleineren Gruppen ihrem jeweiligen Standort treu bleiben. Sie waren etwa 140cm bis 170cm groß und deutlich derber und massiger gebaut als die Nordponys, jedoch von ähnlicher Anlage des Körperbaus. Auch sie waren auf karges Futter und extreme Witterung eingestellt, aber meist doch wesentlich weniger bewegungsaktiv. Durch die Standorttreue bildeten sich unterschiedliche Varianten aus, unter Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten. Es kam zu Groß- und Kleinformen, Steppen- und Waldformen.
    Das Gebiß war extrem kräftig und konnte auch gefrorene Nahrung zermahlen, der Verdauungstrakt arbeitete höchst effizient. Die gute Futterverwertung finden wir auch beim heutigen Kaltblüter wieder. Der lange, ramsnasige Kopf ließ die Atemluft erwärmen, die schmalen Nüstern und Augen boten Schnee und Kälte wenig Einlaß. Sein Rumpf war tonnig und lang (Futterverwertung), die Schulter steil und die Kruppe abschüssig. Dies ergab sich aus der Fortbewegung im Schritt und kurzen Trab auf trügerischem Boden.
    Das Fell war im Winter extrem lang und dicht, das Langhaar aber nicht ganz so üppig wie bei dem Nordpony. Der Aufenthalt in Waldgebieten machte dies nicht nötig. Die Fellfarbe war eher ein Graubraun oder Braun mit dunklen Flecken (Aalstrich, Zebrierung, Talerung), im Winter vermutlich deutlich heller oder sogar Weiß.
    Die Tiere lebten in kleinen Gruppen unter Leitung einer Stute in einem geordneten Herdenverband. Futterneid oder Aggression sind nicht zu erwarten, ihr Wesen war eher phlegmatisch. Bei rechtzeitig erkannter Gefahr zogen sich die Ponys zurück und tarnten sich durch Erstarren oder flüchteten im eiligen Schritt oder Trab. Im Yakutenpony, aber auch im Highland Pony werden Vertreter dieses Typs vermutet. Das Przewalskipferd dürfte ebenfalls recht nahe mit ihm verwandt sein.

    Typ 3: Das Ramskopfpferd
    Das Verbreitungsgebiet dieses größeren der beiden Südpferdetypen reichte von Asien bis nach Südeuropa und Nordafrika. Nach der Eiszeit schrumpfte sein Lebensraum aufgrund der klimatische Veränderungen zusammen und es erhielt sich nur mehr in relativ kleinen Populationen. Sein ursprünglich fruchtbares und mildes Habitat wurde zunehmend trockener oder auch sumpfig, teilweise auch gebirgig.
    Der schlanke, lange und leicht geramste Kopf wies ein schwächeres Rupfgebiß auf, da es normal gehaltvolle, weiche Nahrung aufnahm. Der Hals war lang und hoch aufgesetzt, die Schulter- und Kruppenformation begünstigte in Verbindung mit langen, schlanken Beinen die elastischen Bewegungen. Die Hinterhand wurde vermehrt beansprucht und erhielt daher große Trag- und Schubkraft die auch das Springvermögen verbesserte. Der Rumpf war mehr auf effiziente Atmung als auf effiziente Verdauung ausgelegt - also eher tief und schmal. Das grau-, braun- oder auch gelbfalbe Fell blieb kurz und fein, da die Witterung hier freundlicher und milder war als im Norden. Oftmals trat eine deutliche Wildzeichnung auf, wie Aalstrich und Zebrierung. Das Langhaar blieb dünn und schütter, bei dem Turkmenen fehlt die Mähne oft sogar ganz. Seine Hufe waren hart und verhältnismäßig eng. Die Größe lag zwischen 140 und 160cm, eventuell sogar auch etwas darüber. Die Tendenz zur Großwüchsigkeit ist hier genetisch verankert.
    Das Ramskopfpferd lebte in eher lockeren Verbänden mit großem Individualabstand. Da es reichlich Futter gab, blieb es ortstreu und zog nur kleinräumig umher. Das Sozialverhalten war ziemlich ungesellig, die einzelgängerischen Tiere waren somit zu erhöhter Wachsamkeit gezwungen. Bei Gefahr wehrte sich das betroffene Tier heftig mit Zähnen und Hufen. Hohe Trittsicherheit und Sprungkraft ermöglichten im Notfall eine rasche Flucht querfeldein. Das etwas stürmische Temperament findet sich heute in manchen großrahmigen Sportpferden wieder, wurde aber durch Selektion größtenteils ausgemerzt. Typische Vertreter dieses Typs sind z.B. der Berber, das Sorraia-Pferd und der Turkmene (Achal Tekkiner). Im Sorraia vermutet man einen nahezu reinen Nachkommen, der sich unter unveränderten Bedingungen ohne menschliche Beeinflussung erhalten hat.

    Typ 4: Das Steppenpferd
    Dieser Urtyp wird in der Literatur etwas irreführend als Urvollblüter bezeichnet, eine Bezeichnung, die eigentlich nicht ganz zutrifft. Als kleineres der beiden Südpferde - Stockmaß ca. 120cm - war sein Verbreitungsgebiet der gesamte subtropische Gürtel von Südasien über den Orient bis hin zu Ägypten. Mit dem nacheiszeitlichen Temperaturanstieg vertrocknete sein Lebensraum zusehends, das einst üppige Nahrungsangebot verdorrte und die Tiere wurden vom Standwild zum Wanderwild. Auf ihren weiträumigen Wanderungen sind das Steppenpferd und das Nordpony wohl einander begegnet und haben sich vermischt, was den Tarpan ergab, der damit eine Wildstandskreuzung war, welche sich ihrerseits wieder an die verschiedenen Lebensräume anpaßte (Steppen- und Waldtarpan).
    Dem trockenheißen Klima angepaßt, hatte das Steppenpferd einen recht kleinen Kopf mit relativ schwachem Rupfgebiß, großen Augen und Nüstern und kleine Ohren. Die Mahlzähne waren weit weniger massiv und hatten viel kürzere Wurzeln als die der Nordponys. Hals und Kopf wurden hoch getragen, um Feinde besser erspähen oder wittern zu können. Seine steile Schulter und waagrechte Kruppe ermöglichten einen schnellen, flachen aber ausdauernden Galopp. Der Rumpf war kurz, tief und recht schmal, da eine effiziente Atmung wichtiger als eine effiziente Verdauung war. Das Langhaar war dünn und schütter, der Schweif wurde jedoch hoch getragen, um die Analregion kühl zu halten. Das Fell blieb stets kurz und fein mit unbekannter Farbe. Vermutlich waren sie aber Hellbraun, Falb- oder Isabellfarben. Die schlanken, sehnigen Beine mit den kleinen, harten Hufen waren ideal für schnellen Lauf und leichtfüßiges Überwinden von weiten Strecken.
    Die während der kurzen Regenzeiten und in den Feuchtgebieten vorhandene Nahrung war gehaltvoll, jedoch nur in recht begrenzten Gebieten vorhanden. Dadurch prägte sich ein geselliges Wesen in kleinen Herden, die immer wieder neue Weiden aufsuchten. Die Pferdchen konnten Hitze und Wassermangel gut ertragen, auch die unregelmäßige, jahreszeitlich schwankende Futteraufnahme machte ihnen nichts weiter aus. Die Herden wanderten unter der Bewachung eines Hengstes, der auf eine strenge Sozialordnung achtete. Bei Gefahr stob die Herde sofort in schnellem Galopp davon, vom Hengst angetrieben und zusammengehalten. Die Steppenpferde werden als Vorläufer der orientalischen Rassen angesehen, und im Kaspischen Pony glaubt man einen relativ reinrassigen Vertreter zu finden.

    Die Domestikation
    des Pferdes wird in der Literatur ausgiebig diskutiert, zu einem allgemein gültigen Ergebnis scheint man jedoch nicht gelangt zu sein. Alle Theorien sind bestenfalls durch Funde und historische Quellen bestärkte Mutmaßungen und keinesfalls gesicherte Erkenntnisse.
    Man kann aber davon ausgehen, daß die Domestikation des Pferdes früher erfolgte als allgemein angenommen. Diverse prähistorische Funde aus der späten Alt- und Mittleren Steinzeit (Paläo- und Mesolithikum) deuten auf eine mögliche Haustierwerdung um etwa 20000-30000 v. Chr. hin, was aber nicht heißt, daß man Pferde damals schon ritt oder einspannte. Mit größerer Sicherheit kann behauptet werden, daß in Spanien und Nordafrika im ausgehenden Mesolithikum Pferde geritten wurden und im Neolithikum die Reitkunst dort einen beachtlich hohen Stand erreichte. Wissenschaftler meinen, daß die rasche Ausbreitung der Glockenbecherkultur um 2500 v. Chr. auf der schon weit entwickelten Verwendung des Pferdes als Reit- und Transportmittel beruhte.
    Eine andere Lehrmeinung sieht dagegen die Zähmung des Pferdes erst später in zentralasiatischen Steppengebieten, und es ist anzunehmen, daß sich auch dort ein Zentrum der Reiterei entwickelte. Das Pferd dürfte als Haustier dem Ren gefolgt sein, das von Steppenvölkern in Asien um 5000 v. Chr. domestiziert wurde. Frühes Geschirr und Sattelzeug dieser beiden Tierarten ähneln einander sehr.
    Im Orient stellten der Halbesel und Esel möglicherweise eine Zwischenstufe vom Rind zum Pferd dar, obwohl er sich nicht als Reit-, sondern nur als Zugtier eignete.
    Die beiden "Epizentren" der neuen Kulturwelle, die in der Bronze- und Eisenzeit über weite Gebiete Eurasiens hinwegfegte, dürften somit in Spanien und dem angrenzenden Afrika und in Asien gelegen haben. Das ukrainische Tripolje-Volk stand schon um 3000 v. Chr. auf einer hohen Stufe und betrieb die Pferdezucht, ebenso wie die iberischen Bewohner Spaniens, die Hamiten Marokkos und die Chinesen.
    In den asiatischen Steppen bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte die berühmten Reitervölker der Skythen und Mongolen heran, im Orient wurden Ägypter und Perser, in Kleinasien Hethiter und Thraker zu begabten Pferdeleuten.
    Mit der Eisenzeit begann dann die Ausbreitung der keltischen Stämme über ganz Europa. Die Kelten hatten wesentliche kulturelle Impulse von den Skythen übernommen und brachten mit einer aristokratischen Sozialstruktur auch Streitwagen, Reiterei und eine vom Pferd dominierte Religion mit. Ihr Einfluß ist in Spanien, England, Irland und Frankreich besonders deutlich zu sehen, wo das Pferd auch heute noch eine wichtige Rolle spielt. Die Griechen hatten die Kavallerie zu einer bedeutenden Waffengattung gemacht, was aus den Werken des Offiziers und Militärschriftstellers Xenophon (430 bis 350 v. Chr.) eindeutig hervorgeht und die noch heute Gültig keit haben. Die Römer waren ein reiterlich eher wenig begabtes Volk und bedienten sich weitgehend berittener Söldnertruppen aus den besetzten Gebieten. Sie gründeten jedoch Gestüte und verbesserten die Zucht systematisch. Die Ausprägung lokaler Formen begann schon lange vor der Zeitenwende, so kannte man in römischer Zeit die paßgehenden Asturcones, das Berberpferd, den Orientalen und den schweren Ardenner.
    Im Mittelalter fand man in Europa eine Reihe von Typen oder Schlägen, die viele unterschiedliche Aufgaben erfüllten: das schwere Streitroß des gepanzerten Ritters (Drytranus), das schnelle Rennpferd (Cursorius), die leichten Reisepferde (Haquenays) und praktische, kleine Wirtschaftspferde (Hercarii) und andere.

    Das Haustier Pferd
    war als wirtschaftlicher und militärischer Faktor über Jahrtausende von eminenter Bedeutung und ließ ganze Völkergruppen groß und mächtig werden. Die Schlagkraft von Armeen, die wirtschaftliche Entwicklung der Völker, das gesamte Transportwesen zu Lande war im wesentlichen mit der Geschwindigkeit des Pferdes synchronisiert. Erst mit der Mechanisierung der Landwirtschaft und der Motorisierung von Militär- und Zivilwesen geriet das Pferd als
    Nutztier in den Hintergrund. Heute stellt es in einigen Gebieten und Ländern noch einen gewissen Faktor als Transportmittel dar, in Europa und Nordamerika dient es jedoch vornehmlich als Sport- und Freizeitpartner. Die Entwicklung dürfte mit zunehmender Mechanisierung weltweit in Richtung Sport und Freizeit im weitesten Sinne gehen.
    Die moderne Zucht hat sich daher auch auf Pferde spezialisiert, die sich durch ihre Einsatzmöglichkeiten im Breiten- und Spitzensport als wirtschaftlich erweisen. Die unterschiedlichen Verwendungszwecke haben zur Ausbildung vieler mehr oder weniger spezialisierter Formen geführt, die als Rassen in ihren Hauptzuchtgebieten vermehrt werden und mitunter einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor darstellen. Die planmäßige Selektion auf gewisse erwünschte Merkmale steht im Vordergrund und ermöglicht somit den weiteren Fortbestand der Populationen. Das Pferd erhält heute - genau wie schon vor Tausenden von Jahren - seine Daseinsberechtigung in erster Linie durch seine Verwendbarkeit im Dienste des Menschen. Der Mensch hat sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten ausgedacht, die der Befriedigung seiner Bedürfnisse dienen. Sportlicher Ehrgeiz, wirtschaftlicher Erfolg, sinnvolle Freizeitgestaltung, Tierliebe und Experimentierfreudigkeit sind neben anderen wohl die Hauptmotive der Pferdehaltung. Neben der Freude an einem ästhetisch ansprechenden Tier, die wohl ein stets mitschwingendes Grundmotiv sein dürfte, hat zu jeder Zeit auch die nüchterne Nützlichkeit eine große Rolle gespielt.
    Wir bewegen uns bei der Betrachtung des Pferdes als Begleiter des Menschen durch die Jahrtausende auf einem weiten Feld zwischen echter und tiefempfundener emotioneller Hinwendung bis zur Verehrung im Kult und Mythos (Religion) und gnadenloser wirtschaftlicher Ausbeutung bis zum Tod (Krieg).
     
  12. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Silvermoon du gehörst zu mir Am nächsten Morgen wachte ich schon früh auf. In der Nacht hatte es Frost gegeben und am Fenster hatten sich Eisblumen gebildet, die jetzt im ersten Sonnenlicht blau, grün glitzerten. Es war ein schöner Anblick und ich konnte mich nur schwer davon los reißen, aber ich wollte Dèja wecken und danach so schnell wie möglich zu Silvermoon. Dèja war nicht sehr begeistert, dass ich sie so früh weckte, aber sie stand doch auf, rieb sich die Augen, gänte und zog sich schnell um. Gemeinsamm schlenderten wir durch die langen Flure, zur Haustür und öffneten sie auch gemeinsamm. Wir hätten sie am liebsten gleich wieder geschlossen, denn ein kalter Wind wehte hinein und weckte selbst Dèja auf. Als wir den Hof betraten und zur Scheune gingen,war der Boden noch gefrohren und das steife Gras knirschte,bei jedem unserer Schritte, wie zerbrechendes Glas. Vom Dachgiebel ,der Scheune hingen Eiszapfen ,die aber im warmen Licht der Sonne, bereits anfingen zu schmelzen. Am Himmel waren kaum Wolken zu sehen und die Luft war angenehm klar und rein ,als würde sie das erste Mal über dieses Land wehen. In der Scheune selber war es angenehm warm und Silvermoon war sehr erstaunt, als ich ihm einen Strick um den Hals band und ihn nach draußen führte. Als wir draußen an gekommen waren, hielt er den Kopf in den Wind und wieherte erfreut. „Die frische Luft wird im gut tun,“ meinte Dèja und ich gab ihr Recht, schließlich war Silvermoon eines der Wildpferde, die frische Luft und Bewegung brauchen.
    Zusammen mit Silvermoon machten wir uns auf den Weg zur Koppel. Während wir gingen beobachtete ich den Hengst von Zeit zu Zeit und mir fiehl auf, dass er sich unglaublich geschmeidig bewegte, er tänzelte regelrecht,während seine Hufe nur ganz sanft den Boden berührten, seine lange Mähne tanzte im leichten Wind und sein seidiger Schweif wehte wie ein Schleier hinter ihm her.“Silvermoon, du bist wirklich das schönste Pferd der Welt ,“ flüsterte ich ihm zu, da rauf hin, sah er mich mit seinen gütigen Augen an, als wollte er Danke sagen.
    „Ich hoffe er versteht sich mit den anderen Pferden,“sagte Dèja noch, befor wir Silvermoon auf die Koppel ließen. Der Hengst lief sofort zu den anderen Pferden, beschnupperte sie und lies sich beschnuppern. Danach begannen die Pferde wieder zu grasen, Silvermoon naben Blüte. „Ich glaube, sie können sich gut riechen,“Dèja grinste „und wenn wir nicht aufpassen gibt es bald lauter kleine Silverblüten,“spöttelte sie. In dem Moment hörte ich ein anderes Pferd wiehern und als ich mich um drehte sah ich einen Reiter auf uns zu kommen, er ritt auf einem schwarzen Pferd, das er mit viel Gewalt zum stehen brachte, er zerte so fest an den Zügeln, dass ich mich wunderte warum sie nicht rissen. Dèja hatte sich auch um gedreht und fragte jetzt etwas sauer: „Mr. Mc Colder, Was suchen sie schon wieder auf unserem Land?“ der antwortete nicht gleich, aber nach einer Weile sagte er: „Ich wollte nur sehen, wie es dem Wildpferd geht,“er räusperte sich kurz „Wie ich sehe gut . Das gefällt mir.“ Er lächelte, bösartig und plötzlich sprach er ganz freundlich : „Wo ist dein Vater, Dèja? Ich muss mit ihm sprechen.“ „Wenn es um Silvermoon geht müssen sie wohl oder übel mit mir reden,“ sagte ich entschlossen. Mr. Mc Colder grinste verschlagen. „Gut ,ich will es kurz machen, du verkaufst mir den Hengst und ich mache dir einen guten Preis.“ Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Silvermoon verkaufen?! Niemals!da war ich mir sicher und das sagte ich auch: „Ich werde ihn niemals verkaufen und erst recht nicht an sie!“ Darauf hin drehte sich Mr. Mc Colder ,wortlos um und stieg auf sein Pferd. Als er davon ritt sagte er nur noch: „Ich bekomme immer was ich will und den Hengst werde ich auch bekommen !“ „Das werden sie nicht!!!“ rief ihm Dèja nach, an mich gewand sagte sie: „Wir werden schon dafür sorgen.“ Irgend wie beruhigte mich das und die nächsten Tage dachte ich nicht mehr an Mr. Mc Colders Drohung. Ich hatte auch viel zu viel zu tun um darüber nach zu denken. Ich war oft bei Silvermoon und so gewöhnte er sich an mich, ich putzte ihn und er lies sich alles, selbst das Hufe auskratzen gefallen. Eines Tages führte ich ihn auf den Reitplatz nahm ein Halfter und ging langsam auf ihn zu, erschrocken wich der Hengst zurück. Irgend wie musste ich ihn beruhigen, sonst würde er mich nicht an sich heran lassen, also begann ich auf ihn ein zu reden : „Ist ja gut, das ist nur ein Halfter du brauchst keine Angst haben. Ist ja gut,“ Silvermoon sah mir aufmerksam zu, beobachtete misstrauisch jeden meiner Schritte, schnaubte, wieherte und wich einige Schritte zurück. „Ach wenn Dèja doch hier währe, sie wüsste was zu tun währe,“ murmelte ich. Dèja war auf dem Hof geblieben, um beim aufbau des neuen Stalls zu helfen. Sie war nicht da und sie würde auch nicht kommen, ich musste es allein schaffen. „Ist ja gut, Silvermoon. Du willst doch nicht ständig mit einem Seil um den Hals herum laufen, so ein Halfter ist doch viel bequemer,“ das hatte er wohl verstanden. Langsam ging ich auf ihn zu, er blieb ganz still stehen, vorsichtig nahm ich das Halfter und zog es ihm über den Kopf. Das war ihm unheimlich und er wollte es ab schütteln, doch dann merkte er, dass ihm das Halfter nicht weh tad und dass es ihm auch nicht irgend wie schadete. Trotzdem sah er mich verwirrt an.
    Ich nahm einen Führstrick und hielt ihn Silvermoon vor die Nase, er schnupperte kurz daran, drehte sich, dann aber um, um einen Vogel zu beobachten, der auf einem der Zaunpfähle herum hüpfte. Er war so abgelenkt, dass er nicht merkte, dass ich den Führstrick am Halfter befestigte und als er es merkte sah er mich ziemlich verdutzt an. Ich nahm das eine Ende, des Stricks in die linke Hand und gab ihm, während ich „los“sagte, mit der rechten einen Klaps auf seinen Hintern, erschrocken lief er einige Schritte vorwärts. Er war noch mehr überrascht, als ich ihm einen Apfel gab und ihn lobte. Ich nahm ihm das Halfter wieder ab und brachte ihn auf die Koppel. Am nächsten Tag, brachte ich ihn wieder auf den Reitplatz und legte ihm wieder das Halfter um, er war schon viel ruhiger, als am Tag davor. Ich sagte wieder „los“, gab ihm wieder einen Klaps und lobte ihn wieder als er los lief. Nach einigen Tagen Übung, lief er ohne Klaps los, ich brauchte es ihm nur zu sagen. Als das perfeckt funktionierte, brauchte ich Dèjas Hilfe. Ich nahm Silvermoon am Führstrick und sie ritt auf Blüte neben her, so gingen wir einige Runden in der Bahn. Danach band ich Silvermoon am Zaun fest und Dèja longierte Blüte. Silvermoon sah ihr interessiert zu. „So jetzt zeigen wir dir mal Schritt, Trab und Galopp ,“ rief Dèja und gab Blüte die entsprechenden Komandos. Das machten einige Tage hinter einander. Dann machte ich die Longe an Silvermoons Halfter fest und sagte „los“ der Hengst lief los und ich longierte ihn im Kreis. „Mal sehen ob er aufgepasst hat ,“sagte Dèja. Ich verstand was sie meinte und sagte zu Silvermoon : „Trab!“ und tatsächlich er wurde schneller und trabte im Kreis. „Es funktioniert!“ rief ich, erfreut. „Natürlich tut es das, er will doch vor Blüte keinen schlechten Eindruck machen,“ lachte Dèja und auch Schritt und Galopp beherschte Silvermoon, nach einigen Tagen perfeckt.
    „Heute habe ich dir etwas anderes mit gebracht,“sagte ich zu Silvermoon, als ich ihn auf den Reitplatz geführt hatte. Der Hengst sah mich misstrauisch an. „Das ist eine Satteldecke, ich werde sie dir auf den Rücken legen,“ Silvermoon wieherte erschrocken als er die Decke sah. Ich machte einen Schritt auf ihn zu, um ihm die Decke zu zeigen, aber er erschrak und schlug nach mir aus. Verwirrt machte ich einige Schritte rückwärts. Ich hatte nicht erwartet, dass er so reagieren würde und der Schreck saß mir in den Gliedern. Trotz dem oder gerade dess halb, redete ich ganz ruhig auf ihn ein: „Ist ja gut, die Decke wird dich nicht fressen. Bleib ganz ruhig,“ langsam machte ich einen Schritt auf ihn zu „Dir wird nichts passieren, ho. Ist ja gut,“Silvermoon spitzte die Ohren und beobachtete mich ganz genau. „Ist ja gut, ganz ruhig ,schau ,das ist die Decke,“ ich zeigte sie ihm und er schupperte kurz daran „So ,diese Decke lege ich dir jetzt auf den Rücken, bleib ganz ruhig ,“ Silvermoon zuckte zusammen, als ich ihm die wollene Decke auf den Rücken legte, aber mehr auch nicht. Er stand ganz still da. „Gut gemacht mein Freund ,“ lobte ich ihn. „Jetzt werde ich einen Sattel hohlen, du brauchst keine Angst zu haben, der Sattel ist etwas schwer, aber ansonten genau so ungefährlich wie die Decke,“ Er war da wohl anderer Meinung, er stieg zwar nicht und versuchte auch nicht auszu schlagen, aber er wich mir aus. Kaum hatte ich einen Schritt auf ihn zu gemacht, wich er zwei Schritte zurück. „So geht das nicht ,bleib mal stehen süßer bitte!“ Ich überlegte schon, ob ich Dèja hohlen sollte, aber ein Mal wollte ich es noch versuchen Und tatsächlich, bei meinem letzten Versuch blieb Silvermoon ganz ruhig stehen. Er zuckte wieder zusammen, als ich ihm den Sattel über legte, aber er versuchte nicht ihn abzu werfen. „Du bist wirklich klasse, Silvermoon!“ lobte ich ihn. Als Belohnung, durfte er 2 Tage auf der Koppel bleiben, ohne das ich in störte und zusammen mit seiner geliebten Blüte und den anderen Pferden. Nach dieser Pause übten wir, das longieren mit Sattel und es dauerte ganze 8 Tage, bis er es perfeckt beherschte, denn er scheute oft und warf den Sattel sogar ein paar mal ab.
    Dèja war beindruckt : „Er lernt schnell! Für Blüte habe ich damals fast 2Jahre gebraucht ,“ sie überlegte kurz „Versuche doch mal auf ihm zu reiten,“ meinte sie dann nach einer Weile. „Nein ich glaube er ist noch nicht so weit und an ein Zaumzeug habe ich ihn auch noch nicht gewöhnt,“ gab ich ihr zu bedencken, aber sie war wie besessen von der Idee Silvermoon zu reiten „Ein Zaumzeug ist auch nicht viel anders als ein Halfter. Versuche es doch mal,“ Nach einer Weile und mindestens 60 guten Gründen, warum ich auf Silvermoon reiten sollte, gab ich nach. Ich holte das Zaumzeug und zeigte es Silvermoon, der Hengst interessierte sich nicht dafür, es sah einem Halfter doch änlicher als ich gedacht hatte. Vorsichtig legte ich Silvermoon das Zaumzeug an und wie Dèja gesagt hatte, blieb er ganz ruhig. „Na los steig auf!“ feuerte Dèja mich an. Plötzlich wurde mir flau im Magen, was würde geschehen wenn Silvermoon mich abwerfen würde? Würde ich überhaubt aufsteigen können? Ich hatte weniger Angst um mich, als um Silvermoon. Was währe wenn ich ihn verletzen würde? Was wenn er sich so erschrecken würde, dass er davon lief? „Na los! Ich halte ihn auch fest!“ Es war Dèjas Stimme, die mich aus meinen Gedanken riss. „Ich mach ja schon,“ sagte ich, obwohl mir die Sache nicht ganz geheuer war. Ich ging langsam auf Silvermoon zu, der Hengst sah mich fragend an, „Ist ja gut, mein Süßer. Dir wird nichts passieren, ich bin ganz vorsichtig.“ Flüsterte ich ihm ins Ohr. Dann ging ich ganz langsam an ihn heran, nichts passierte. Ich stellte meinen Fuß in den Steigbügel, nichts passierte. Ich hielt mich am Sattelknauf fest, nichts passierte. Ich zog mich hoch, nichts passierte. Ich schwang mein Bein über den Sattel, nichts passierte. Ich ließ mich in den Sattel gleeiten und Silvermoon stand noch ganz still da. „ Gut jetzt versuche mal ein Stück zu reiten,“ meinte Dèja nach einiger Zeit . Vorsichtig presste ich meine Schenkel an seine warme Flanke und sagte leise:“Schritt!“ Silvermoon began langsam und vorsichtig los zu laufen. „Ich werd nicht mehr, es klappt! Es klappt!“ rief Dèja erfreut. Ich wusste nicht was ich sagen oder denken sollte, es war einfach wundervoll. Er war ein Wildpferd und benahm sich mir gegenüber lammfromm, das war mehr als ich verdient hatte.
    Ich gab Silvermoon das Zeichen zum traben und er begann schneller zu laufen. Seine Bewegungen waren sanft, geschmeidig und kraft voll zu gleich. Er schnaubte leise ,als ich ihm das Zeichen zum Galopp gab, dann begann er so schnell zu laufen, dass es mir vorkam, als würde ich fliegen. Ich spürte den Wind in meinem Gesicht, sah die Büsche am Rand der Reitbahn vorbei rasen und doch fühlte ich mich wie in einem Traum. Ich hielt die Zügel in meiner Hand locker, aber Silvermoon schien genau zu wissen was ich wollte und ich brauchte wenig Kraft um ihn zum stehen zu bringen. „Ich dachte ihr würdet abheben, so schnell wart ihr,“ schwärmte Dèja, als ich abgestiegen war. Meine Hände zitterten und mein Herz rasste, so aufgeregt war ich. Mein Traum war wahr geworden, ich war auf Silvermoon geritten und es war noch Ahthem beraubender gewesen, als ich es mir vorgestellt hatte. Auch Dèja wollte versuchen ihn zu reiten, doch als sie sich ihm näherte, wich er ihr aus. „Er will es nicht, fürchte ich. Na ja, er gehört zu dir und du zu ihm,“ sagte sie enttäuscht, aber nach einer Weihle sagte sie: „Morgen reiten wir aus!Du auf Silvermoon und ich auf Blüte.Was hältst du davon?“ Ich fand die Idee natürlich genial, weil sie auch mein schlechtes Gewissen, das ich Dèja gegenüber hatte beruhigte.
    Am nächsten Morgen weckte mich Dèja: „Es hatt geschneit! Der erste Schnee dieses Jahr! Steh auf und sieh es dir an!“ schlaftrunken stand ich auf und warf einen Blick aus dem Fenster. Der Hof, die Dächer,Felder und Bäume wahren mit einer dicken Schicht weißem Puderschnee zugedeckt. Als wir vertig umgezogen wahren rannten wir ohne Frühstück aus dem Haus. Wir bewarfen uns mit Schneebällen und sattelten dann unsere Pferde. Silvermoon war aufgeregt und scharrte im weichen Schnee, während ich aufsaß. „Reiten wir wieder zum Fluss?“ fragte ich Dèja, „Nein. Ich dachte wir machen ein Wettrennen über die abgeernteten Felder und dann reiten wir zum Wald und sammeln Tannenzweige für Adventsschmuck.“ Sie grinste „Ich gewinne!“ fügte sie hinzu und galoppierte davon „Das glaubst auch nur du!“ rief ich ihr nach. Ich flüsterte Silvermoon „Galopp“ ins Ohr und er lief los, erst langsam dann schneller und immer schneller. Die Büsche und Bäume flogen nur so an uns vorbei. Der kalte Wind wehte mir ins Gesicht. Wieder glaubte ich abzu heben. Bald waren wir mit Dèja und Blüte auf gleicher Höhe. Dort vorne war auch schon der Waldrand. Blüte wieherte und hohlte das letzte aus sich heraus. Tatsächlich wurde sie schneller. Das wollte Silvermoon nicht auf sich sitzen lassen. Ein Ruck ging durch seinen strahlend weißen Pferdekörper. Er wurde schneller, viel schneller. Wir wahren wieder auf gleicher Höhe mit Dèja, die Blüte, verzweifelt anfeuerte, aber Silvermoon war schneller wir überhohlten die beiden. Ich warf einen Blick zurück, aber Dèja war schon weit zurückgeblieben, sie hatte keine Chance mehr uns einzuhohlen. Jetzt wurde es mir bewust, Silvermoon konnte viel schneller laufen als jedes andere Pferd, er war schneller als der Wind selber, nur desshalb hatten wir gewonnen und Blüte hatte von vorne herein keine Chance gehabt, mit ihm mit zu halten. Kein Pferd hatte eine Chance gegen ihn.
    Dèja stieg ab und gratulierte mir . „Wie hast du das gemacht ?Warum wart ihr schneller?Ich verstehe das nicht!“ sie schüttelte den Kopf „Na ja auch egal, es war ein faires Rennen,“ sie lachte „Dreh dich mal um ! Das muss man gesehen haben.“ Meinte sie. Hinter uns sah es aus wie auf einem Schlachtfeld, der Schnee war übersäht von Pferdespuren. „Gut das die Felder schon abgeerntet sind ,“sagte ich zu Dèja.
    Wir ritten unsere Pferde trocken, banden sie an und gingen in den Wald. Wir hatten schnell genug Tannenzweige zusammen und wollten gerade zurück reiten, als wir einen Reiter entdeckten, der sich uns schnell näherte. Wieder einmal war es Mr. Mc Colder und er war auch nur aus einem einzigen Grund hier, er wollte Silvermoon „Ich hoffe du hast es dir überlegt!“ er sah mich an und bemerkte dann Silvermoon „Ah! Jetzt wo er zugeritten ist, muss ich den Preis erhöhen, wie gerissen von dir,“er war sich seiner Sache sicher, doch ich machte ihm einen Strich durch die Rechnung: „Ich werde Silvermoon nicht verkaufen und dabei bleibe ich auch!“ meine Antwort war ihm gar nicht recht. Er stieg wütend auf sein Pferd und ritt in gestrecktem Galopp davon. In diesem Moment fiehl mir seine Drohung wieder ein.
    Kapitel 10

    Mc Colders Rache
    Mitten in der Nacht wachte ich auf.Wegen eines Alptraumes, wie ich dachte, doch es war viel mehr eine Vorahnung.
    Im Zimmer war es dunkel und Dèja schlief noch friedlich.Ich hätte mich auch wieder hin legen können, doch irgendetwas bereitete mir Sorgen. Vielleicht Mr. Mc Colders Drohung?
    Mit einem Seuftzer lies ich mich in die weichen Kissen zurück sinken. Lange starte ich die Decke über mir an, bis ich mich schließlich dazu entschied Silvermoon zu besuchen. Ich war mir sicher das mich die Nähe des Hengstes beruhigen würde. Also zog ich mir eine warme Jacke und meine Stiefel an. Dann schlich ich so leise ich konnte über die langen Flure zur Haustür und über den Hof. Mein Atem bildete kleine Rauchwölkchen, in der kalten Nachtluft .Der Himmel über mir spannte sich wie ein großes graues Tuch. Und während ich hinauf sah löste sich eine kleine weiße Flocke aus dem dichten Wolkendach. Sie schwebte zu mir hinab und landete auf meiner Hand, wo sie kurz darauf zu einem wassertropfen wurde. Als ich erneut zum Himmel sah, bemerkte ich, dass immer mehr Flocken vom Himmel fiehlen.
    Es schneite, das zweite Mal in diesem Jahr.
    Schon nach kurzer Zeit war der Boden wie weiß gepuderd Der frische Schnee knirschte unter meinen Füßen und es schien immer kälter zu werden. Denn bis ich die Koppel erreichte kam ich mir vor wie steif gefrohren.
    Auch der Atem der Pferde hatte sich in weiße Wölkchenverwandeld. Einige Pferde hatten sogar kleine Eiszapfen in ihren Mähnen. Nur Silvermoon nicht, er war so klug gewesen sich unter zu stellen. Seine Gestalt wirkte im Schnee noch verzauberter und geheimnissfoller,als sonst.
    Leise rief ich seinen Namen und er kam zu mir. Hinter ihm stob der Schnee in alle richtungen davon, er wieherte leise und als er mich erreichte, stubste er mich sachte an. Ich spürte wie mich eine Wärme und Geborgenheit ergriff, die ich nur in seiner Gegenwart fühlte.
    Sie machte mich müde, schrecklich müde. Ich war mir sicher, dass mir in Silvermoons Gegenwart nichts passieren würde und ich war mir sicher, dass noch viele Jahre vergehen würden, bevor wir uns trennen müssten. Vielleicht war es gut so, dass ich nicht ahnte wie viel schreckliches noch geschehen würde, ehe wir glücklich sein konnten.
    Ich kann nicht genau sagen wann, aber irgendwann schlief ich ein. Mitten im Schnee, doch ich war nicht allein, Silvermoon hatte sich neben mich gelegt und schützte mich so vor Wind und Kälte. Ja, ich konnte sicher sein, dass mir in seiner Nähe nie etwas geschehen würde, nie.
    Ich konnte seinen Herzschlag höhren und ich spürte die Wärme, die er ausstrahlte, selbst im Schlaf.
    Irgendwann wachte ich auf, die Sonne war bereits aufgegangen und ein Teil des Schnees war schon wieder geschmolzen.
    Ich war allein, Silvermoon war fort.
    Ich sah mich suchend nach ihm um, aber ich konnte ihn nirgends entdecken.Ich war an Kälte gewöhnt, doch ohne ihn, frohr ich. Wenn er nicht da war fehlte mir etwas. Das war schon immer so, schon, seit ich ihn das erste Mal gesehen hatte.
    Ich seufzte, stand auf und klopfte mir den Schnee von meiner Hose. Meinst du nicht du übertreibst, was Silvermoon angeht? Fragte mich eine Innerestimme. „Nein!“ sagte ich laut und entschlossen zu mir selbst. Es war vielleicht wirklich kindisch, aber dieser Hengst war mein Traumpferd und wird es immer bleiben.
    Außer mir war kein Mensch in der Nähe und die meisten Pferde standen eng anein ander gekuschelt da und dösten. Ein friedliches Bild, doch etwas störte mich. Der Umstand, dass Silvermoon verschwunden war.
    Ich suchte die ganze Koppel ab, aber der Hengst blieb verschwunden. Erst als ich das Gatte erreichte entdeckte ich eine Spur. Der Schnee war zertrampelt, von vielen Pferdehufen und einigen Menschenfüßen. Und da war Blut! Nicht viel Blut, aber doch soviel, dass es auf einen Kampf schließen ließ.
    Ratlos sah ich mich weiter um und bemerkte schließlich ein dickes Seil, dass um einen der Zaunpfosten gebunden war.
     
  13. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Allgemeines

    Pferde sind generell stämmige Tiere mit vergleichsweise großen Köpfen und langen Gliedmaßen. Größe und Gewicht variieren: Sie erreichen Kopfrumpflängen von 200 bis 300 Zentimetern, der Schwanz wird 30 bis 60 Zentimeter lang, und die Schulterhöhe beträgt 100 bis 160 Zentimeter. Das Gewicht ausgewachsener Tiere liegt zwischen 175 und 450 Kilogramm. Das Fell ist dicht und meist kurz, die meisten Arten haben am Nacken, am Schopf und am Schwanz längere Haare, Langhaar genannt. Die Fellfärbung ist bei den meisten Arten grau oder braun an der Oberseite und weißlich-grau an der Unterseite. Streifen an Schultern und Gliedmaßen können bei mehreren Arten vorhanden sein, die drei Zebraarten sind durch ihr auffälliges schwarz-weißes Fellkleid bekannt.



    Kopf und Zähne

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    Schädel eines Pferdes


    Pferde haben einen wuchtigen Kopf, der Gesichtsschädel ist auffallend langgestreckt und wird vorwiegend vom Oberkiefer gebildet. Auch das Zwischenkieferbein ist verlängert. Das Nasenbein ist lang und schmal, die Augenhöhle ist weit nach hinten versetzt und liegt hinter den Zähnen. Das Kiefergelenk liegt hoch, der Unterkieferast ist vergrößert. Die Augen liegen seitlich am Kopf, die Ohren sind lang und beweglich.
    Pferde haben pro Kieferhälfte jeweils drei Schneidezähne, diese sind meißelförmig ausgebildet. Ein Eckzahn ist in der Regel nur bei männlichen Tieren vorhanden, bei Weibchen fehlt er oder ist sehr klein. Dahinter klafft eine als Diastema bezeichnete Lücke. Pro Kieferhälfte haben Pferde meist drei Prämolaren (ein vierter, der vorderste, ist nur selten vorhanden) und drei Molaren. Die Prämolaren ähneln im Bau stark den Molaren und sind ebenfalls hochkronig (hypsodont). Durch Abschliff entsteht ein Relief aus gewundenen Schmelzleisten, dazwischen sind Lagen aus Zement und Dentin. Die Bezahnung stellt eine ideale Anpassung an harte Grasnahrung dar.


    Verbreitungsgebiet und Lebensraum

    Die wilden Formen der rezenten Pferdearten leben heute noch im östlichen und südlichen Afrika und in den zentralen Regionen Asiens. In den letzten Jahrtausenden ist das Verbreitungsgebiet der Pferde deutlich zurückgegangen. Bis zum Ende des Pleistozäns waren sie über weite Teile Eurasiens, Afrikas und Amerikas verbreitet. Auf dem amerikanischen Kontinent sind sie vor rund 10.000 Jahren aus nicht genau geklärten Gründen ausgestorben. Als Gründe dafür werden die Bejagung durch die neu eingewanderten Menschen, klimatische Veränderungen nach dem Ende der letzten Eiszeit, eine Seuche oder eine Kombination dieser Faktoren vermutet. Auch im westlichen Europa dürften die Bestände vor rund 10.000 Jahren ausgestorben sein. In Nordafrika und Westasien wurden sie vermutlich in der Antike ausgerottet - lediglich im Irak und im Iran hielt sich eine Population des Asiatischen Esels bis ins 20. Jahrhundert. Im östlichen Europa sind die letzten wildlebenden Pferde - die Tarpane - im 19. Jahrhundert ausgestorben.
    Im Gegensatz dazu wurden Hauspferd und Hausesel vom Menschen weltweit verbreitet, in einigen Ländern gibt es auch verwilderte Populationen beider Formen. Die größte Anzahl verwilderter Hauspferde und -esel lebt jeweils in Australien, aber auch in den USA und anderen Ländern sind sie zu finden.
    Als Lebensraum bevorzugen Pferde offenes Gelände, sie finden sich in Savannen und Steppen, aber auch in trockeneren Habitaten wie Halbwüsten und Wüsten. Nur der Waldtarpan war in Europa überwiegend Waldbewohner.

    Lebensweise


    Sozialverhalten

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    Kiangs leben in Gruppen


    Obwohl Pferde auch tagsüber auf Nahrungssuche gehen können, sind sie vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Das Sozialverhalten ist unterschiedlich. Bei einigen Arten wie Grevyzebra und Afrikanischem Esel etablieren die männlichen Tiere Paarungsterritorien, die über 10 Quadratkilometer groß sein können - die größte bekannte Reviergröße aller Pflanzenfresser. Obwohl sich manchmal Tiere zu Verbänden zusammenfinden, gibt es bei diesen Arten keine dauerhaften Beziehungen zwischen erwachsenen Tieren. Bei anderen Arten (wie Przewalski-Pferd, Berg- und Steppenzebra) begleiten die Hengste überwachend eine stutengeführte Herde. In diesem Fall kann es auch zur Bildung größerer Herden mit etablierter Rangordnung kommen. Die Kommunikation mit Artgenossen erfolgt mittels Gesten, etwa die Haltung der Ohren, des Kiefers oder des Schwanzes, aber auch durch Laute.


    Die rezenten Arten

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    Przewalski-Pferd


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    Der Onager ist eine der Unterarten des Asiatischen Esels


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    Die südlichen Steppenzebras sind an ihren „Schattenstreifen“ zu erkennen


    Die Anzahl der Pferdearten ist immer noch umstritten, meist werden sieben oder acht Arten unterschieden:Die genauen Verwandtschaftsverhältnisse zwischen den einzelnen Arten sind nicht restlos geklärt. Vermutlich bilden die drei Zebraarten eine gemeinsame Abstammungslinie, ebenso die „Esel“ (Afrikanischer und Asiatischer Esel sowie Kiang). Das Wildpferd ist vermutlich am entferntesten mit den übrigen Arten verwandt und hat sich schon früh von einer „Zebra-Esel-Linie“ abgespalten.
    Zwischen den einzelnen Arten sind auch Hybridbildungen bekannt. Kreuzungen zwischen Zebras und anderen Pferdearten heißen Zebroide oder Zebrule.

    Stammesgeschichte

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    Schematische Darstellung der Evolution der Pferde


    Die Stammesgeschichte der Pferde zählt zu den mittels Fossilienfunden am besten dokumentierten innerhalb der Säugetiere. Sie gilt als Paradebeispiel für den graduellen evolutionären Wandel und ist charakterisiert durch die Entwicklung von kleinen, mehrzehigen, blätterfressenden Waldbewohnern hin zu langbeinigen, einzehigen Grasfressern. Diese Entwicklung war jedoch keine lineare Folge, sondern führte oft zur Entstehung von Seitenlinien und evolutionären "Sackgassen".
    Einen Großteil der Evolution der Pferde vollzog sich in Nordamerika, doch immer wieder wanderten Seitenlinien nach Eurasien ein. Afrika erreichten die Equiden erst im oberen Miozän, Südamerika im oberen Pliozän.

    Eozän

    Als einer der frühesten und bekanntesten Pferdeverwandten gilt Hyracotherium (früher auch Eohippus genannt) aus dem Eozän – ein kleines Waldtier mit einer Schulterhöhe von nur circa 20 Zentimetern, das mit seinen kleinen, vierhöckerigen Backenzähnen Blätter und Früchte zerkaute. Die systematische Stellung von Hyracotherium ist umstritten. Heute neigt man eher dazu, in dieser Art nicht einen direkten Vorfahren der heutigen Pferde zu sehen; vielmehr wird es mit verwandten Arten wie Palaeotherium und Propalaeotherium in die Familie der Palaeotheriidae eingeordnet. Diese sind in erster Linie aus Europa belegt und starben im Oligozän aus.
    Der erste Vertreter der Pferde war Pliolophus, ein Tier, das Hyracotherium ähnelte. (Die meisten Pliolophus-Arten wurden ursprünglich sogar der Gattung Hyracotherium zugerechnet.) Dieses Urpferd dürfte sich von dem basalen Unpaarhufer Hallensia oder einer verwandten Art herleiten. Einer seiner Nachfahren war Orohippus, der sich im Bau der Zähne und der Zehen von Pliolophus unterschied und vermutlich schon etwas festere Pflanzenkost bevorzugte. Die Gattung lebte vor ca. 50 Millionen Jahren in Nordamerika. Sein Nachfahre Epihippus, der vor rund 47 Millionen Jahren lebte, war ebenfalls auf Nordamerika beschränkt.

    Oligozän

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    Mesohippus


    Aus frühen hyracotherinen Pferden wie Orohippus und Epihippus entwickelte sich die Unterfamilie der Anchitherinae. Als einer ihrer ersten Vertreter bildete sich bereits im späten Eozän, vor rund 40 Millionen Jahren, in Nordamerika die Gattung Mesohippus heraus. Dieses Pferd hatte eine Schulterhöhe von rund 60 Zentimetern. Der Rücken war nicht mehr so gekrümmt wie bei seinen Vorfahren, und die Beine, der Hals und der Gesichtsschädel waren länger. Mesohippus hatte hinten und vorne drei funktionale Zehen, vorne allerdings zusätzlich noch eine rudimentäre vierte Zehe. Das Tier lief wie seine Vorläufer immer noch auf Pfoten. Am Beginn des Oligozäns, vor rund 35 Millionen Jahren, entwickelte sich aus Mesohippus die Gattung Miohippus. Dieses Pferd war schon wesentlich größer als Mesohippus und besaß einen etwas längeren Schädel.

    Miozän

    In dieser Zeit veränderte sich das Klima grundlegend. Vor allem in Nordamerika wurde es trockener, die Wälder schrumpften, und offene Graslandschaften entstanden. Dies hatte einen bedeutsamen Trend in der Pferdeevolution zur Folge. Die Pferde passten sich nach und nach an die neuen Bedingungen einer Steppenlandschaft an. Sie wurden größer, um sich in der freien Landschaft schneller fortbewegen zu können, und entwickelten, weil sie ihre Ernährung allmählich von Laub auf Gras umstellten, vergrößerte Zahnkronen-Flächen. Die Zähne der Anchitherinae waren allerdings noch nicht hochkronig wie die späterer Pferde.
    Nach den oligozänen Formen (Mesohippus, Miohippus) lebten im Miozän spätere Gattungen der Anchitherinae in Nordamerika. Eine davon war Anchitherium, das über die Bering-Brücke auch nach Eurasien gelangte. Damit war es die erste Gattung der Pferde, die diesen Kontinent nach dem Verschwinden der Familie im Eozän wieder besiedelte. Anchitherium war von China bis Spanien verbreitet, dennoch starb seine Linie nachkommenlos aus. Zu den Vorfahren der heutigen Pferde entwickelten sich andere, nordamerikanische Gattungen der Anchitherien wie Parahippus, das vor etwa 23 Millionen Jahren auftauchte. Das Tier besaß noch drei Zehen, hatte aber längere Zähne als seine Vorfahren. Aus ihm entwickelte sich vor 18 Millionen Jahren Merychippus, das bereits zur selben Unterfamilie (Equinae) wie heutige Pferde gerechnet wird. Dieses Pferd war etwa 1 Meter hoch, und der Gesichtschädel ähnelte schon dem eines modernen Pferdes. Auch Merychippus besaß noch drei Zehen, doch stand das Tier schon völlig auf den Zehenspitzen. Die Zähne hatten hohe Furchen mit einer dicken Zahnschmelzschicht. Weil das harte Gras aufgrund seines hohen Kieselsäuregehalts in Form eingelagerter Opalphytolithe die Zähne schnell abnutzt, entwickelten diese Pferde harte, hochkronige Zähne mit Schmelzfalten auf der Kaufläche.
    Aus Merychippus-ähnlichen Tieren entwickelte sich einerseits der Seitenzweig der Hippotheriini, zu dem unter anderen Hipparion und Hippotherium gezählt werden, andererseits die Equini, zu denen die heutigen Arten gehören. Während Merychippus auf Nordamerika beschränkt war, wanderte Hipparion vor etwa 12 Millionen Jahren über die Beringlandbrücke nach Eurasien ein und ersetzte dort Anchitherium. Hippparion erreichte als erste Pferdegattung auch den afrikanischen Kontinent.
    Innerhalb der Equini, die sich währenddessen in Nordamerika weiterentwickelten, verschwanden langsam die seitlichen Zehen. Einer ihrer ältesten Vertreter war Pliohippus, der vor rund 15 Millionen Jahren in Nordamerika lebte. Es sah den modernen Pferden schon sehr ähnlich und war bereits einzehig.

    Plio-Pleistozän

    Dinohippus aus dem oberen Miozän und Pliozän Nordamerikas ist der Vorläufer der Gattungen Equus, Allohippus, Plesippus und Hippidion, die im Laufe des Pliozäns, ab etwa 4 Millionen Jahren entstehen. Dinohippus besaß im Gegensatz zu den späteren Pferdegattungen noch die für miozäne Pferde so typischen Schädelgruben vor den Augen, deren Funktion unbekannt ist. Allohippus und Plesippus gelangten als erste Vertreter der Pferde im engeren Sinne (Equinae) vor etwa 2,5 Millionen Jahren von Nordamerika nach Eurasien. Vor etwa 1,5 Millionen Jahren erreichten die ersten Pferde der Gattung Equus, zu der alle heutigen Arten gehören, ebenfalls von Nordamerika kommend, Eurasien. Mit dem Erscheinen dieser fortschrittlichen Gattungen verschwanden die Hipparionen auch in der Alten Welt, nachdem sie in Nordamerika bereits vorher ausgestorben waren.
    Mit der Entstehung der Landbrücke von Panama wanderten die Pferde auch in Südamerika ein. Die ersten Pferde dieses Kontinents zählten zur Gattung Hippidion, die vor etwa 2,5 Millionen Jahren aus Nordamerika einwanderte. Vor etwa 2 Millionen Jahren erreichten allerdings auch Pferde der Gattung Equus Südamerika, wo sie bald darauf mehrere Arten hervorbrachten. Eine davon war Equus andinum, das im südlichen Patagonien genau wie Hippidion saldiasi bis in die Nacheiszeit überlebte. Es wurden auch zahlreiche nordamerikanische Pferdearten aus dem späten Pleistozän beschrieben, doch neuere Untersuchungen lassen vermuten, dass sich alle auf zwei weit verbreitete Arten zurückführen lassen: auf eine schlanke Art, die im englischen als "stilt-legged horse" bezeichnet wird und früher für einen nahen Verwandten des Halbesels gehalten wurde, sowie auf eine caballine Art, die möglicherweise sogar mit dem Eurasischen Przewalski-Pferd identisch ist. Auf dem gesamten amerikanischen Kontinent starben die Pferde aus nicht genau bekannten Ursachen vor etwa 10.000 Jahren aus.
    Vermutlich geht das heutige Wildpferd (Equus ferus) auf die besonders großen Wildpferde des ausgehenden Eiszeitalters, die meist als Equus germanicus bezeichnet werden, zurück. Diese dürften ihrerseits aus dem mittelpleistozänen Pferd Equus mosbachensis hervorgegangen sein, das aber anscheinend kein Nachfahre der frühen eurasischen Equus-Arten (z.B. Equus suessenbornenis) ist, sondern eher auf die nordamerikanische Art Equus scotti zurückgeht. Der Vorfahre der Steppenzebras lag nicht bei Equus stenonis, wie lange vermutet wurde, sondern bei Formen wie Equus mauritanicus und Equus capensis. Der Afrikanische Esel lässt sich auf Equus melkiensis zurückführen, die Abstammungslinien von Berg- und Grevyzebra sind noch völlig unklar. Die Wurzeln der Halbesel reichen bis etwa eine Million Jahre zurück, ein Seitenzweig dieser Gruppe ist die pleistozäne Form Equus hydruntinus aus Europa.

    Pferde und Menschen


    Domestikation

    Das Hauspferd und der Hausesel haben in der Geschichte der Menschheit als Reit-, Arbeits- und Lasttiere eine bedeutende Rolle gespielt. Der genaue Zeitpunkt der Domestikation beider Arten lässt sich nicht mehr genau eruieren, Schätzungen zufolge geschah dies beim Hausesel rund 4000 vor Christus und beim Hauspferd etwas später.
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    Hauspferde vor einem Pflug


    Im Gefolge des Menschen haben beide Arten eine weltweite Verbreitung erlangt. Aufgrund der Motorisierung der Landwirtschaft und der Verbreitung des Automobilverkehrs ist die Nutzung von Pferden und Eseln in den westlichen Industrieländern stark zurückgegangen und wird meist nur mehr als Hobby oder Sport durchgeführt. In den unterentwickelten Regionen der Erde ist dieser Einsatz von Tieren aber immer noch weit verbreitet. Ein weiterer wichtiger Bereich der Nutzung von Pferden ist die Haltung wegen ihres Fleisches. Auch die Stuten- und Eselsmilch werden verwendet und die Haut beider Arten wird zu Leder verarbeitet. Im Gegensatz zu anderen Nutztieren spielten diese Zwecke jedoch stets eine untergeordnete Rolle.

    Bedrohung

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    Das Quagga ist Ende des 19. Jahrhunderts ausgestorben


    Die meisten Pferdearten sind gefährdet. Durch Bejagung und Einschränkung des Lebensraumes wurden viele Arten an den Rand der Ausrottung gedrängt. Das Quagga, vermutlich eine Unterart des Steppenzebras, wurde Ende des 19. Jahrhunderts ausgerottet, das Przewalski-Pferd gilt als in freier Wildbahn ausgerottet und lebt nur mehr dank Auswilderungsprojekten in der Natur. Vom wildlebenden Afrikanischen Esel gibt es nur mehr wenige hundert Exemplare, die IUCN listet ihn als vom Aussterben bedroht (critically endangered). Grevy- und Bergzebra gelten als stark gefährdet (endangered), der Asiatische Esel als gefährdet (vulnerable), der Kiang als gering gefährdet, und nur eine wildlebende Art, das Steppenzebra, zählt noch nicht zu den gefährdeten oder bedrohten Arten.
     
  14. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Das Fohlen
    Tina und Tanja waren Freundinnen. Tanja hatte ein Pferd. Es hieß Jan. Tina und Tanja ritten jeden Tag auf Jan, wenn sie die Hausaufgaben gemacht hatten. Eines Tages war Jan verschwunden. Sie suchten den ganzen Tag. Am Abend kamen Tina und Tanja traurig nach Hause.
    Kein Jan ! Als Tina ins Bett ging, sah sie etwas Überraschendes. Jan war in ihrem Bett. Am nächsten Morgen erzählte Tina Tanja, was passiert war. Da war sie aber froh. "Wir haben ja noch mal Glück gehabt !" sagte Tanja. Nach ein paar Tagen kam ein anderes Pferd zu Jan in den Stall. Es hieß Nina.
    Plötzlich kamen Tina und Tanja in den Stall.
    Da staunten sie aber, was sie da sahen . Tina fiel vor Staunen um . In diesem Augenblick kam ein Fohlen zur Welt.
    Nach zwei Monaten machten Tina und Tanja eine große Wanderung, in den Wald und über Wiesen.
    Als sie zu Hause ankamen, war es Abend .
    Tanja träumte von einem Pferd und Tina auch.
    Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.
     
  15. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    Pferdegeschichte: Vom Pferd, das Eier legt

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    Maria erwachte und schlug die Augen auf. Ein Glücksgefühl breitete sich in ihr aus: Sie machte Ferien auf dem Reiterhof! „Juhu, es geht los, ihr Pferde, ich komme!“, rief sie. Schnell zog sie sich an und war schon auf dem Weg in den Pferdestall zu ihrem Ferienpony Nero. So früh am Morgen war noch alles ruhig.

    Eier im Heu

    Als sie die schwere Stalltür aufschob, war sie sehr gespannt, denn gestern war etwas Merkwürdiges passiert! Maria öffnete die Box ihres Ferienponys Nero, streichelte es abwesend und schaute in die Heutraufe. Tatsächlich! Da lag wieder eines! Schneeweiß und sauber lag dort ein Ei. Vorsichtig steckte sie es in ihre Jackentasche. Damit ging sie zurück zu Mona, mit der Maria ihr Ferienzimmer teilte. „Seit wann gibt es Pferde, die Eier legen?“, überlegte sie.

    Ostern war längst vorbei und die Geschichte mit dem Osterhasen – na ja! Mona schlief noch. Maria schüttelte sie leicht und hielt ihr wortlos das Ei vor die Nase. „Was ist?“, gähnte Mona. „Na was! Rate mal, wo ich das Ei herhabe!“ Mona richtete sich auf, da fiel auch ihr alles wieder ein: Das Ei von gestern hatte der Pferdepfleger gefunden, lauthals gelacht und allen Kindern davon erzählt. „Maria, pass bloß auf, dass dir nicht noch Hasenohren wachsen!“ oder „Marias Pony legt Eier!“ waren die Spottrufe der anderen gewesen.

    Und jetzt wieder ein Ei. „Lass das bloß nicht die anderen sehen“, riet Mona, „die lachen sich tot!“ „Du hast gut reden, wir müssen herausfinden, wo das Ei herkommt!“, erwiderte Maria. Ständig spukte ihr das Ei im Kopf herum! Pferde legen keine Eier – wie kam es dann dahin?

    Das Pferd wird bewacht

    Maria genoss den Tag auf dem Pferderücken von Nero sehr. Und auf dem Rückweg zum Stall hatte sie ihren Entschluss gefasst: Heute Nacht wollte sie sich im Pferdestall einschließen lassen. Sie würde die ganze Nacht wachen, dann musste sie herausfinden, welches Geheimnis sich hinter den Eiern in Neros Heu verbarg.

    Zum Gespött würde sie sich jedenfalls nicht machen lassen! „Du spinnst!“, meinte Mona, als Maria sie in ihren Plan einweihte. „Das traust du dich nie!“ Mona hatte Recht, ihr war ziemlich mulmig zumute. Aber Maria war entschlossen, ihren Plan auszuführen.

    Maria beweist Mut

    Als es Zeit war, ins Bett zu gehen, zog sich Maria warm an und schlich in den Stall. Alles war dunkel bis auf die kleine Hoflampe, die die ganze Nacht brannte. Die Stalltür stand offen. Gott sei Dank, abgeschlossen war noch nicht! Michael, der Tierpfleger, drehte gerade seine letzte Runde im Stall. Und als er bei Jupiter in der letzten Box verschwand, schlüpfte Maria in den Stall.

    Doch Michael schien Marias Rascheln gehört zu haben, denn bevor er die Tür zuschloss, hielt er inne und schaute sich noch einmal um. Maria hielt den Atem an. Ihr Herz pochte ganz laut. Sie würde Riesenärger bekommen, wenn sie jetzt entdeckt würde! Doch Michael schloss die Stalltür ab und ging. Erleichtert kam Maria aus ihrem Versteck hervor. Wie gespenstisch es hier war! So ganz anders als bei Tageslicht!

    Die Nacht beim Pferd

    Überall große Schatten, es knarzte und knackte. Leise huschte sie zu Neros Box und öffnete sie. Neros Anwesenheit und sein vertrauter Geruch beruhigten Maria. Auch die anderen Pferde wurden still. Sie zog sich hoch und setzte sich auf die Trennwand.

    Sich in die Box zu setzen war zu gefährlich, denn schnell könnte sie getreten werden. Sie sah, dass noch kein Ei in der Heutraufe war. Sie wartete. Von den Pferden war nur hin und wieder ein leises Schnauben zu hören. Nero schien zu schlafen. Auch Maria fielen fast die Augen zu, bis ihr vom Sitzen auf der schmalen Trennwand der Po schmerzte. Sie sprang auf den Boden.

    Immer noch kein Ei und nichts zu sehen, wo eins herkommen könnte! Mit einer Satteldecke ausgerüstet, machte sie es sich wieder auf der Trennwand bequem. Wie viel Uhr es wohl sein mochte? Wieder fielen ihr die Augen zu. Sie schlief ein.

    Es flattert gespenstisch

    Plötzlich streifte sie etwas an der Wange! Sie schrak auf, fiel fast von der Trennwand. Ihr Herz klopfte wie wild: Was war das? Eine Riesenfledermaus? Ein Vogel? Im morgendlichen Dämmerlicht konnte sie wenig erkennen.

    Sie hatte fast die ganze Nacht verschlafen! Nero schien jedenfalls nicht erschrocken, als sich dieses Flatterwesen auf seinem Rücken niederließ. Jetzt hatte Maria Gelegenheit, genauer hinzusehen: Ein Huhn! Auf Neros Rücken saß ein Huhn! Beide schienen beste Freunde zu sein. Das Huhn flatterte weiter, landete in der Heutraufe und – legte mit aufgeregtem Gegackere ein Ei. Maria lachte und lachte.

    Das Rätsel um die Eier wird gelöst

    Erst jetzt merkte sie, dass ihre Knie vor Schreck zitterten. Ein Huhn war des Rätsels Lösung! Und jetzt sah sie auch, wie das Huhn in den Stall kam: Die Oberlichter der niedrigen Außenwand waren offen. Und neben dem Pferdestall war ein Bauernhof.

    Meine Güte, auf das Naheliegendste war sie nicht gekommen! Und die Nachricht von Marias Entdeckung sprach sich in Windeseile bei allen herum: Mit Michael bekam sie erst mal Ärger, aber alle anderen waren schwer beeindruckt von ihrem Mut, im Stall zu übernachten. Auch Michael musste schon wieder grinsen. Und die Eier? Die gab’s jetzt immer zum Frühstück ...
     
  16. Krissi 39

    Krissi 39 Neues Mitglied

    AW: Pferde ABC

    vom Winde verweht

    1.1.2007 von Krissi 39

    Der Sturm gestern Nacht hatte heute morgen, als ich zum Stall kam um die Pferde zu füttern, einige Spuren hinterlassen. Das erste was mir auffiel - die grüne Plane, die ich gestern Abend neben den Heuballen gelegt hatte war weg. Ein kurzer Blick in Richtung Wald und Koppel sagte mir, das sie wohl ein wenig weiter geflogen sein musste… zumindest war sie so auf die Schnelle nirgends zu sehen. Wenigstens war der Heuballen und unsere Bottiche zum Heutränken noch vorhanden. Letztere hatte ich gestern zum Glück mit einer schweren Gummiplatte beschwert in der Hoffnung, die Bottiche am nächsten Morgen noch an Ort und Stelle vorzufinden.
    Den vom Sturm umgekippten Schubkarren und den umgekippten Mineralfutterbehälter stelle ich wieder auf und beginne endlich mit dem, weshalb ich überhaupt am Stall war - dem Füttern der Pferde. Ich öffne die Klappe, welche die Heuraufe von unserem Heulager trennt und blicke in drei erwartungsvoll dreinschauene Pferdegesichter. Keine Spur von Unruhe, welche auf eventuelle Panikanfälle in dieser Silvesternacht hindeuten. Eigentlich habe ich nicht viel anderes erwartet… es war all die Jahre zuvor nicht anders.
    Nun noch schnell das vorgerichtete Futte in die Heuraufe werfen, schön verteilt, das unser COB-Pferd nicht an das trockene sondern an das für ihn extra gewässerte Heu kommt. Manchmal gar nicht so einfach, wenn sich die drei so positionieren, das ausgerechnet die zwei nebeneinanderstehen die so verschiedenen Heu brauchen… der eine darf nur naß, der andere möglichst nur trockenes fressen.
    Während ich das Futter geschickt in der Heuraufe verteile, sehe ich am hinteren Paddockende was grünes - unsere zu Anfang vermisste Plane war dort gelandet. Ich schließe die Klappe, sammle die Plane ein und verstaue sie diesmal hoffentlich sturmsicher und begebe mich dann auf den Heimweg um selber mein nun wohlverdientes Frühstück einzunehmen.
    Grüßle und ein gutes neues Jahr
    Frank K.
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    Diesen Eintrag drucken Hufrehe/Sehnenanriss

    1.1.2007 von _xXAnnaXx_.

    Hallo erstmal !! Ich erzähl euch jetzt meine Geschichte was ich erlebt habe !Es geht um mein Pony das habe ich vor 7 Monaten bekommen am 20.5.06 alles war schön und gut doch dann fing sie das erste mal an zu lahmen !! Ich dachte okay vertreten das war dann nach 3 Tagen alles wieder okay … und ich ahbe wieder langsam angefangen mein Pony Britta zu bewegen dann nach ca. 1 monat war sie wieder am lahmen da dachte ich das ist langsam echt nicht normal … okay 1 tag gewartet dann wars wieder gut ich habe dann aber sicherheitshalber sie nur ganz wenig longiert und sie lief wieder 1 A ich dachte puhh glück gehabt nichts ernstes .. doch am nächsten Tag war sie wieder am Lahmen . Ich habe sofort den Tierartzt angerufen .Der kam dann auch am nächsten Tag konnte aber so nichts feststellen also sind wir am nächsten tag dannn in die Klinik um zu Röngen usw. Da kam dan heraus das eine Faser in der Sehne angerissen ist .Das ist eine schwere Sportverletzung das kan JEDEM Pferd passieren!!!!!Okay jetzt hies es 8-10 wochen stehen lassen . Ich habe sie natürlich lieber länger stehen lassen das waren so ca 12-13 wochen .Die Zeit kam sie dann auf eine Wiese . Inerhalb dieser wochen hatte sie aber einmal die wiese gewechselt auf der ersten war alles okay die war so einigermaßen kahl doch dann kam sie auf eine wiese die sehr fett mit Gras gefüllt war und dann geschieh es dsie bekam hufrehe . Ich war total fertig AUCH DAS NOCH!!!!!!!Naja aber es half alles nichts sie hatte es eben also TIERARZT. Die Hufrehe war leider scon ziemlich heftig also wurden ihr 6-8 Liter Blut abgenommen(Aderlas).Dann bekam sie noch gibs um alle 4 Hufe. Jetzt am 1.1.07 ist die entzündung wieder raus usw… momentan kann ich sie aber noch nicht wieder reiten aber bald wahrscheinlich !!

    UND JETZT BRAUCH ICH EURE HILFE!!!!
    Also aber wirklich nur die antoworte´n die auch wissen was sie da reden also:
    Manche Leute sagen Britta dürfte jetzt nie wieder auf die Wiese und andere sagen im Sommer stundenweise.
    Wisst ihr ob aj oder nein ?????

    BITTE ANTWORTEN
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    Diesen Eintrag drucken Reitstunden………….

    28.11.2006 von Katharina.

    Hallo ich habe eine traurige Nachricht. Meine geliebten Reitstunden fallen aus. Es wird noch bis nächsten Winter dauern.
    Aber ich habe auch eine gute Nachricht. Wir bekommen eine Reithalle!!!!!!!!!!
    Und dann bekomme ich ein eigenes Pferd!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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    Diesen Eintrag drucken Es dunkelt so früh…

    25.10.2006 von Krissi 39


    Hallo,
    heute war ich mal wieder mit dem Schlepper unterwegs um den Pferden einen Ballen Heu zu bringen. Der alte war komplett weggefressen… eigentlich gestern schon. Doch als ich gestern von der Arbeit heim kam, fing es schon an Dunkel zu werden. Und mit einem Heuballen auf der Schleppergabel sieht man schon im Hellen nicht wirklich viel… im Dunkeln dann nahezu gar nichts mehr. Deshalb musste der gestriege Stalldienst dran glauben und ein paar Säcke Heu mit dem Auto zu unserem Stall bringen.
    Heute hat es dann aber geklappt… bin frühzeitig von der Arbeit weggekommen und dann direkt heimgefahren, kurz umgezogen und weiter auf den Hof. Dort war glücklicherweise der Schlepper sogar gleich frei, sodaß ich nur noch die Gabel an den Frontlader montieren musste. Dann noch schnell einen schönen Ballen rausgesucht, auf die Gabel genommen und los ging’s zu unserem Stall. Dort angekommen wurden ich und der Ballen schon sehnsüchtig erwartet *g*.
    Anschließend blieb nur noch, den Schlepper wieder wegzubringen, die Gaben an ihrem Ort zu verstauen und den Schlepper in der Garage zu parken und mich wieder auf den Heimweg zu machen.
    Grüßle
    Frank K.
    Geschrieben in

    22.10.2006 von Krissi 39.


    Hallo Leute, reitet ihr auch ? Ich schon länger.Wenn ja,seid ihr bestimmt schon runtergefallen! Ihr müsst einfach wieder aufsteigen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Grüße,Nessi ​
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    Diesen Eintrag drucken Ein Hufeisen zuviel oder eines zu wenig?

    21.10.2006 von Krissi 39


    Heute hatte ich einen relativ pferdefreien Tag vor mir, da meine Reitbeteiligung mich gefragt hatte, ob sie heute was mit dem Pferd machen dürfte. Am Mittag bin ich daher zur Koppel gefahren, auf der die Pferde zur Zeit stehen, um diese in aller Ruhe abzuäpfeln.
    Nachdem dies erledigt war, fuhr ich weiter zum Reitverein, wo auch schon meine RB am Reiten war. Kaum hatte ich jedoch den Stall betreten, wurde ich freudigst von den anderen Vereinsmitgliedern begrüsst (immer sehr verdächtig *g*). Unser pferdiger Neuzugang hatte Anfang der Woche auf der Koppel ein Hufeisen verloren - eigentlich kein Problem, da der Hufschmied für Donnerstag sein Kommen angekündigt hatte und den Neuen wieder frisch beschlagen wollte. Leider kam es anders, da der Hufschmied am Tag zuvor einen Unfall hatte und den Termin absagen musste. Daher die Freude, als ich auf dem Hof erschien, da ich nun das verbliebene Eisen noch runtermachen sollte damit das Pferd wieder richtig geritten werden konnte.
    Der zwischendurch fallengelassene Hinweis, das das Pferd nicht schmiedefromm ist, läßt schon das schlimmste erahnen. Doch es kommt ganz anders - nachdem ich unserem Neuen freundlich erklärt habe, das ich kein Schmied bin sondern nur sein Hufeisen runtermachen möchte, läßt er dieses auch ohne Probleme zu machen zu. Zwischendurch hab ich immer mal wieder seine Nase im Nacken wo er mich ein wenig beschnuppert, dann wieder direkt mit am Huf, wo er wohl gucken muß, was ich da nettes treibe *g*. Wenig später ist das Eisen dann abgenommen und auch das anschließende Feilen der Hufe läßt er eher neugierig als problemebereitend über sich ergehen. Alles in allem ein nettes Pferdchen, unser neuer. Super verschmußt und immer neugierig. Mal schauen, was er uns noch so bringt.
    Mein Hottel durfte derweil, nachdem meine RB mit reiten fertig war, mit seinen Weidekumpels auf dem Reitplatz des Vereines spielen und toben, was er auch ausgiebig nutzte. Wir Menschen ließen es uns derweil bei Kaffee und Kuchen gutgehen, und beobachteten die auf dem Reitplatz spielenden Pferde.
    Grüßle
    Krissi 39
     

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