KG 38 - Gut & Böse

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von deivi, 28 Mai 2012.

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Welche Geschichte soll gewinnen?

  1. Begegnungen. - Hummingbird

    66,7%
  2. Das Schicksal oder wir selbst. - life

    33,3%
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  1. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Hier findet der 38. Kurzgeschichtenwettbewerb statt

    Stammdaten der Kurzgeschichten:
    - Titel der Kurzgeschichte:
    - Thema der Kurzgeschichte:
    - Verfasst am:


    Thema: Gut & Böse
    Zur Geschichte: Die Geschichte soll von Gut & Böse handeln

    Regeln:
    -Startgeld von 15 Joellen gehen an mich (deivi)
    -Zahlungsgrund: KG 38
    -Wer nicht überweist wird disqualifiziert
    -Die Geschichte muss von dir geschrieben sein

    Überwiesen haben:
    -Hummingbird​
    -life​
     
  2. Hummingbird

    Hummingbird 19/02/2014

    Begegnungen.


    Heath & Kristin - zwei Menschen so unterschiedlich es nur geht - treffen sich in New York, Wallstreet bei der Rush Hour.

    30.05.2012

    Der Morgen fing mal wieder einfach grandios an. Als mein Wecker klingelte brach schon die halbe Welt für mich zusammen. Das Wochenende war nur noch ein schöner Traum und der graue Alltag der Arbeit drängelte sich wieder in meinen Geist. Ich ordnete meinen benebelten Kopf normalerweise zuerst, doch ein leises Seufzen neben mir, machte dies zunichte. Mit sofort genervten Gedanken blickte ich neben mich. Für sie hatte ich nun wirklich nichts mehr übrig. ''Die meisten Mädchen verschwinden vor lauter Scham wieder, bevor ich aufstehe.'' ,sagte ich mit genervtem Blick und einer hochgezogener Augenbraue. Erst jetzt wachte die Namenlose auf. ''Ich brauch dich nicht mehr.'' ,meinte ich dann noch etwas nachdrücklicher und schaute sie mit falschem Lächeln an. ''Arsch!'' ,zischte sie. Stolpernd fand sie das Gleichgewicht vor meiner Wohnungstür wieder und stellte sich dann mit dem zweiten Fuß gerade hin und Sekunden später holte sie aus. Ohrfeigen war ich ja Mittlerweile gewöhnt. Von meiner Mutter, meinem Vater, meiner Schwester und sogar von meiner Großmutter. Mir war das aber ziemlich egal. Wie man sehen konnte ging es mir auch so bestens. Manhattan – 18 Stock. Ein Schmunzeln glitt über mein Gesicht und damit verschwand ich in mein Bad.

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    Besser konnte man gar nicht aufstehen. Meine kleine Schwester hatte mich geweckt. Sie war gerade mal 5 Jahre alt und schon so viel weiter als die meisten in ihrem Kindergarten. Dann schloss ich die 'Aufsteh-Phase' mit einem grünen Tee und der New Yorker ab. Meine Mum war jetzt schon in heller Aufruhr und voll organisiert. Es machte Spaß ihr beim herum Wuseln in der Küche und Wohnzimmer einschließlich Bad zu zuschauen. Als sie 35 war, doch jetzt nahm ich gerne so gut wie es ging jede Aufgabe ab. In ihrem Alter war das nun wirklich nichts mehr. Also lief ich nun schon gehetzt durch das Haus und verrichtete eine Aufgabe nach der anderen. Irgendwann wurde ich dann aber in mein Bad gestoßen. ''Mach dich jetzt fertig, Schatz. Oder du kommst noch zu spät zur Arbeit.'' ,sagte mein Dad lächelnd und schloss dann die Tür hinter mir. Genau deswegen liebte ich meine Familie. Es gab wirklich nichts besseres als solch liebevolle, nette und hilfsbereite Menschen. Als ich meinen Gedankengang endlich abschloss machte ich mich für den morgendlichen Trubel an Menschen bereit. Es war nicht immer schön hier in New York, obwohl es meine Heimatstadt war. Hier bin ich schließlich aufgewachsen und ohne könnte ich wahrscheinlich auch nicht leben.

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    Jeder hier draußen war in Aufbruchstimmung. Nichts war schlimmer als die allmorgendliche Rush-Hour. Kein Taxi das vorbei war, war noch frei. So musste ich meinen Weg zu Fuß zurücklegen. Das machte meine schon sowieso tiefste Tiefstimmung noch tiefer. Ich drückte mich an den verschiedensten Menschen vorbei. Stritt mich am frühen Morgen schon mit einem Autofahrer, der mich anpöbelte, da ich angeblich die Ampel nicht beachtet hatte. Was konnte ich dafür, wenn manche Menschen scheinbar beim Autofahren die Augen zu machen. Das Bankenviertel war noch etwa zwei Blocks entfernt. Vor mir erstreckte sich eine Matte aus Köpfen, Körpern und strenge Mienen. Ausnahmezustand. Rücksicht – das Wort kannte ich nicht. Ellbogen und Schulter – meine einzigen Waffen. Natürlich wurde ich wie immer von ein handvoll Leuten angeschrien, doch das war mir so ziemlich egal.

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    Es war nicht einfach morgens durch die Straßen zu kommen. Hie und da begrüßte ich ein paar Leute, die ich kannte und in höchster Eile zu ihren Arbeitsplätzen oder Universitäten gingen. Aber an der Wallstreet war es wirklich am Schlimmsten. ''Entschuldigen... entschuldigen sie... danke... könnte ich?... danke... '' ,sagte ich immer wieder und konnte manchen Leuten wenigstens ein höfliches Lächeln entlocken. Das war hier schließlich auch nicht leicht zu finden. Doch ich sah das als Selbstverständlichkeit. Manchen Bänkern mussten man aber einfach aus dem Weg gehen, da diese keine Gnade kannten. Wie immer fühlte ich mich hier ziemlich verloren und bewunderte die Leute, die sich hier so tapfer durchschlagen konnten. Als ich mich gerade von Matt trennte, der mich kurz begrüßt hatte, knallte ich gegen eine harte Brust.

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    Warum entschuldigt sie sich? Ist er nun böse auf mich? Ihr Haar. Seine Augen. So hübsch. So gut aussehend. Sie lächelt immer noch. Ob ich vielleicht irgendetwas falsch gemacht hatte? Wie konnte sie nur so fröhlich sein. Wie konnte er nur so grimmig sein? Ich würde sie doch nur einschüchtern. Vielleicht gut so. Hinter dieser Maske musste doch auch irgendwo Gutes stecken. Diese Fröhlichkeit kauft ihr doch sowieso kein Mensch ab.



    © Hummingbird.
     
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  3. life

    life Neues Mitglied

    Das Schicksal oder wir selbst.


    Die Frage um das Schicksal, das Gut und Böse


    18. August 2012



    Letzten Sommer war es, als ich anfing nachzudenken. Also nachgedacht habe ich eigentlich immer schon, doch da fing ich an richtig nachzudenken. Nachzudenken, was alles in meinem Leben schon passiert ist, Schönes und weniger Schönes, schreckliches und fantastisches, wie immer wieder das Schicksal das Ruder meines Lebens auf seinem Meer herumgerissen hat und ich von der Woge des Glücks in unendliche Trauer oder vom Hass auf jemanden in nicht zu zügelnde Wut gestürzt bin.
    Ich denke das Schicksal ist wie das Wetter im April, es macht, was es will, ist mal gut, mal böse drauf und, hat seine guten und schlechten Tagen, die schönen und nicht so schönen Seiten. Immer wieder stehen wir dem Schicksal gegenüber und entscheiden wir nicht doch letztlich selbst, was uns wiederfährt? Sind wir nicht diejenigen, die alles zerstören müssen nur aus Hass oder Eifersucht? Sind wir nicht das schlechte in der Welt? Sind wir das Schicksal und begegnen an jedem Tag einem Stückchen davon?
    Doch wenn wir das Schicksal sind, sind wir dann nicht nur zerstörerisch und ungezügelt, sondern auch glückbringend und wichtig für die menschliche Psyche? Können wir so gut sein und anderen Menschen Helfen? Können wir das Gute in der Welt sein?
    Ich denke es kommt ganz auf uns an, ob wir das Schicksal selbst in die Hand nehmen und bestimmen, oder ob wir uns leiten, hin und herreißen lassen, stürzen und wieder hochgerissen werden. So will das doch eigentlich niemand und doch fühlt es sich oft so richtig an.
    Wie viele Menschen gibt es nicht, die so oft sagen ‚Das Schicksal hat mir wieder eins ausgewischt’ Diese Menschen haben sich leiten lassen, nicht selbst bestimmt, sie glauben an das Schicksal, an gut und böse, doch hat nicht alles Böse auch seine guten Seiten und nicht alles Gute auch seine bösen. Ist Gut und Böse immer gleich Gut und Böse oder ist es vielleicht anders herum? Wie kann ich wissen, was richtig und was falsch ist? Die Antwort darauf lautet: Gar nicht! Du musst es Ausprobieren und begegnest so dem ‚Schicksal’, dem Herr über das Leben, dir selbst!

    © life
     
  4. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Mache hier bald die Abstimmung (;
     
  5. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Abstimmung ist da (;
    Sie endet am 08.09. um ca 20:00 Uhr
     
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