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KG 26

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von deivi, 30 Dez. 2009.

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Welche Geschichte soll gewinnen?

  1. Wie kalt die Kälte wirklich ist

    100,0%
  2. Die Eisprinzessin

    0 Stimme(n)
    0,0%
Status des Themas:
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  1. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Hier findet der 26. Kurzgeschichtenwettbewerb statt

    Stammdaten der Kurzgeschichten:

    - Titel der Kurzgeschichte:
    - Thema der Kurzgeschichte:
    - Verfasst am:


    Thema: Winter
    Zur Geschichte: Die Geschichte soll etwas mit der Jahreszeit Winter zu tun haben


    Regeln:

    -Startgeld von 15 Joellen gehen an mich (deivi)
    -Zahlungsgrund: KG 26
    -Wer nicht überweist wird disqualifiziert



    Überwiesen haben:

    -Eowin
    -Midnight
    -IceLandGirl



     
  2. pumuckl

    pumuckl Guest

    Nehm warscheinlich teil^^
     
  3. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    Stammdaten der Kurzgeschichten:
    - Titel der Kurzgeschichte: Wie kalt die Kälte wirklich ist
    - Thema der Kurzgeschichte: Winter mal anders in Form einer Person. Es wird beschrieben, wie sie die Macht über einen jungen Mann bekommt und was sie mit dieser Macht treibt. Das Ganze spielt im Mittelalter, wo noch viele Menschen erfroren sind.
    - Verfasst am: 08.02.2010

    Wie kalt die Kälte wirklich ist


    Es war, als stünde die Welt still. Um ihn herum sanken immer wieder Schneeflocken aus allen Richtungen wie weiße Federn vor ihm auf die Erde und benetzten die ganze Welt mit einem silbrigen Tuch der Stille, die nur der Winter vermag zu bieten. Der Himmel war grau und schien so fern von ihm, dass er sich aus der Wirklichkeit zu entziehen versuchte. Und der Horizont verschwamm zu einem dünnen, wirren Strich, gezeichnet von der zittrigen Hand der Natur, auf dass Himmel und Erde verwimmen und werden eins, denn nur, wenn Himmel und Erde eins werden, kann eine solche Situation entstehen. Arahils aschblondes Haar wogte im milden Wind des Wintertages und warf Locken, wallte wie das Meer und glitzerte wie der Schnee, der an den Rinden der Bäume um ihn herum klebte. Seine Augen hatten die gleiche Farbe die alles um ihn herum – ein fades, helles grau. Er beobachtete mich, nur mich und verstand nicht, was unter meiner perlmuttfarbenen Haut vor sich ging, wie ich brodelte, wenn er mich ansah. Und er verstand nicht, wie mein herz pochte, wenn ich seine Gedanken las. Ja, er wusste nicht, dass ich es vermochte, diese Gabe zu beherrschen. Er dachte, ich wäre ein Mädchen der Alten Zeit, wie so viele in dieser Stadt. Das war ich auch. Doch mehr als das, denn ich war gesegnet mit Gaben, die nur wenige bekamen. So war ich die einzige, die wusste, was unter meinen haselnussbraunen Augen vor sich ging, die tief waren wie das Meer und so geheimnisvoll wie das Meer. Und mein Haar wallte wild im Wind, das einzige, was darauf hindeutete, was ich war.
    Langsam trat ich auf ihn zu und ich spürte, wie mein Zauber, dem niemand widerstehen konnte, ihn umhüllte. Er vermochte es nicht, sich zu bändigen, sich zu bewegen und seine Gedanken waren ein wildes Wirrwarr.
    Ich trat so weit auf ihn zu, dass er mich berühren könnte, streckte er seine Hand aus. Ein Windstoß fuhr unter mein weißes, dünnes Kleid, hob es an, wirbelte es auf. Ich fror nicht. Ich fror nie. Und eiskalt war mein Gesicht. Das Lächeln war gekonnt gespielt, verführerisch und zart, aber innerlich hart und ohne Gefühle. Er verstand es nicht. Ein Narr.
    Ich stand da. Er starrte mich an. Ich wusste, dass er mich bewunderte. Mein weiches Gesicht, perfekt symmetrisch. Und meine haut, die dünn war wie Pergament und unter der die Adern schimmerten, sodass es schien, als hätte ich blaues Blut, das seicht durch sie hindurch floss. Seine Augen zeichneten meine Silhouette nach, behände und sanft, mit einer Bewunderung im Blick. Sein Körper erzitterte, unmerklich und erstarrte wieder. Er blickte auf, sah mich an, vermochte es jedoch nicht zu sprechen. Er holte Luft, öffnete den Mund, schloss ihn wieder.

    Sie konnte nicht ahnen, was ich fühlte, wenn ich in ihrer Nähe war. Die Kälte, die von ihr ausging, war mächtiger, eisiger, wie der Winter, der die Macht von der Welt ergriffen hatte und uns jetzt umgab. Sie machte meine Gedanken wirr, zog mich an, denn sie war von einer solchen utopischen Schönheit und Anmut, dass es mir nicht möglich gewesen wäre, mich abzuwenden. Sie war perfekt. Wenn nicht sie, wer dann? Doch wenn sie so nah vor mir stand, vermochte ich es nicht, mich zu regen. Und das Gefühl, dass sich in meinem Bauch verbarg, ließ mir eiskalte und heiße Bäche über den Rücken jagen. Und ich kannte nicht einmal ihren Namen. Es war verwirrend. Es war merkwürdig. Denn ich kannte sie kaum. Ich sah sie nur immer wieder, wenn der Schnee vom Himmel floss und sich auf die Böden legte. Dann war sie im Wald. Und sie verschwand mit dem Schnee. Und trotz allem zog sie mich in einem solchen Bann, dass es der pure Wahnsinn war. Die Mystik, die sie umgab wie eine sichtbare Aura, übertrug sich zu mir und ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen, sie einfach nur anzusehen. Ihre dunklen Haare, ihre dunklen Augen, ihre blasse Haut, ihr perfekter Körper.

    Ich lächelte. Wegen seinen Gedanken. Doch er dachte, ich hätte andere Beweggründe. Irrtum. Doch das musste er nicht wissen. Ich trat einen weiteren Schritt auf ihn zu und legte meine eiskalten Arme um ihn, schloss ihn in sie ein, drückte ihn an mich. Schnee legte sich auf sein Haar, als ich ihn auf die Wange küsste, und der Bann war gebrochen.

    Plötzlich musste ich tief einatmen, um überhaupt noch Luft zu bekommen. Es war Wahnsinn. WAHNSINN! Sie hatte mich geküsst. Ein Gefühl erfasste mich und ergriff die Macht über meinen Körper, das ich zuvor noch nie in dem Maße gespürt hatte und für das ein unverheirateter Mann zu dieser Zeit auf den Scheiterhaufen wandern musste. Doch es war mir egal. Alles war mir egal. Und als ich begann, sie wild zu küssen, war sie die einzige, die noch zählte. Und die Welt stand still.

    Ich ließ ich machen, ließ mich auf sein Tun ein, erwiderte es, gefühllos, kalt, doch das konnte ich sehr gut verbergen. Denn ich wusste, wie lange für ihn die Welt stehen würde – im Gegensatz zu ihm.
    Nach einer Weile war es genug und ich löste mich von ihm, wich eine handbreit von ihm weg und blieb stehen, sodass ich seinen Atem im Gesicht spürte. Wie ungleichmäßig er ging.
    Dann begann ich zu singen, mit einer zuckersüßen Stimme, melodisch wie ein Glockenspiel, dem der Wind des Winters schmeichelte. Und er wusste nicht, dass es sein Tod war, als ich das erste Wort sang. „Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein. Ich weiß du willst unendlich sein, schwach und klein. Feuer brennt nieder, wenn’s keiner mehr nährt, kenn’ ja selbst, was dir heut widerfährt. Als ich fortging war’n die Arme leer, kehr wieder um, mach’s ihr leichter, einmal mehr, nicht so schwer. Als ich fortging kam ein Wind so schwach, warf mich nicht um, unter ihrem Tränendach war ich schwach. Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein. Ich weiß du willst unendlich sein, schwach und klein. Nichts ist von Dauer, was keiner recht will, auch die Trauer wird da sein, schwach und klein.“
    Ich sah ihn an, musterte ihn, als die Kraft aus ihm floss. „Wärest du umgekehrt, du Narr, so hätte der Winter dich nicht dahin gerafft. Denn der Winter rafft jeden dahin, der vergisst, was wahr ist“, sagte ich zu ihm, als er in den Schnee sank, kraftlos. Dann drehte ich mich um. Denn ich war es – der Winter.

    Ich sah ihr nach, als ich spürte, wie die letzte Kraft mich verließ. Jetzt wusste ich, wer sie war. Und jetzt wusste ich, wie kalt Kälte wirklich war. Vor allem, wenn man beachtet, dass sie aus einem Gefühl entsteht, was man als das Schönste auf Erden bezeichnet – die Liebe.
    Dann sank meinen Kopf in den Schnee. Und mein letzter Blick galt dem Winter, der mit ihrem weißen Kleid und dem dunklen Haar im Nichts verschwamm.
     
  4. midnight

    midnight SHAWOL aus Leidenschaft ♥

    nehme Teil ^-^
     
  5. Samanta

    Samanta Leseratte

    nehme auch noch teil :D
     
  6. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    *push* och kooooommt schon, macht mal mit biiiiiitte *bettel*
     
  7. Samanta

    Samanta Leseratte

    Stammdaten der Kurzgeschichten:
    - Titel der Kurzgeschichte: Die Eisprinzessin
    - Thema der Kurzgeschichte: Es geht um die Eisprinzessin und ist ein Wintermärchen
    - Verfasst am: gerade eben

    Die Eisprinzessin

    Kalt,so kalt.Er zitterte am ganzen Körper und fror so entsetzlich.Wo war er?Fragend schaute er sich um,doch er konnte nichts erkennen außer Schnee und Eis.Langsam rappelte er sich auf und ging ebenso langsam los.Bloß nicht schlapp machen,dachte er und ging immer schneller.Langsam kehrte die Wärme in seine kalten Glieder und gaben ihm die Kraft noch ein wenig schneller zu gehen.Doch es war hoffnungslos.Er wusste nicht wo er sich befand.Schließlich blieb er entmutigt stehen und schrie um Hilfe.Immer wieder,doch er bekam keine Antwort.Verzweifelt wollte er sich auf den Boden sinken lassen,doch er zwang sich dazu weiterzugehen.Wenn er jetzt anhielt,dann war alles verloren.Immer weiter und weiter drang er in das Reich der Eisprinzessin ein,ohne es überhaupt zu wissen.
    Die Eisprinzessin stutzte.Ein Mensch in ihrem Reich?Was tat dieser Bengel denn hier?Wütend rief sie nach ihrem Diener und fragte herrisch:"Kannst du mir erklären wie dieser Bengel hier in mein Reich kommt?"Der Diener verbeugte sich untertänigst und beteuerte,dass er keine Ahnung habe.Die Eisprinzessin heftete ihren Blick wieder auf den Jungen,der sich weiter durch die Schnee - und Eislandschaft kämpfte.Tapferes Bürschen,dachte sie und betrachtete den Jungen genauer.Er konnte unmöglich älter als 17 sein,war hochgewachsen und hatte bis zu den Schultern reichendes,schwarzes Haar.
    Jack blieb wie angewurzelt stehen,als er das mächtige Eisschloss vor sich erblickte.Staunend stand er da und konnte sich für einige Zeit nicht rühren.Dann jedoch setzte sein Überlebenswille ein.So schnell er konnte rannte er auf das Schloss zu und rief um Hilfe.Doch niemand antwortete.Schließlich stand er vor dem riesigen Tor,durch das selbst ein Riese gepasst hätte und hämmerte,heftig dagegen."Aufmachen.So machen Sie doch auf",schrie er immer wieder verzweifelt und am ganzen Körper zitternd.
    Fragend warf der Diener der Prinzessin einen Blick zu,die daraufhin antwortete:"Geh und mach ihm auf.Dieser Junge interessiert mich."Er nickte und ging schweigend zur Tür.Dann öffnete er sie und ließ den Jungen ein.Staunend sah dieser sich um und wollte gerade losgehen,als plötzlich das wunderschönste Mädchen,das er je gesehen hatte auf ihn zukam.Hoheitsvoll kam sie auf ihn zu und blieb schließlich vor ihm stehen.Sie lächelte gütig und sagte dann:"Willkommen mein Junge.Wie ist dein Name?"J.jack",brachte er stammelnd hervor und spürte wie ihm,trotz der Kälte,die Röte ins Gesicht schoss.Das Mädchen lächelte erneut und sagte dann:"Nun Jack.Was tust du in meinem Reich?Wie bist du hierhergelangt?"Er sah sie erst verständnislos an,doch dann antwortete er:"Ich weiß es nicht euer Hoheit.Ich bin aufgewacht und war schon hier."Sie nickte und deutete ihm ihr zu folgen.Langsam schritt sie auf einen Raum zu,der vollkommen aus Eis war.Selbst der Kamin,indem ein lustiges Feuerchen brannte,war aus Eis und doch schmolz er nicht."Setz dich mein Junge",sagte sie und deutete auf einen Stuhl.Jack gehorchte und setzte sich.Die Prinzessin nahm ihm gegenübr Platz und sagte dann:"Nun wo du mein Reich gesehen hast mein Junge,wirst du für immer hierbleiben müssen."Erschrocken sah er sie an und sagte dann:"Warum?"Weil niemand mein Reich verlassen darf,wenn er es einmal betreten hat",gab sie ihm zur Antwort.Jack war sprachlos und schwieg.Dann sagte er:"Aber ich will nicht hierbleiben.Ich will zurück nach Hause.Bitte lasst mich gehen",bat er.Doch sie blieb hart.Niedergeschlagen saß er da und hätte am liebsten geweint.Langsam stand die Prinzessin auf und legte ihm tröstend einen Arm um.Dann sagte sie sanft:"Aber nicht doch Jack.Weine doch nicht.Ich bin ja bei dir."Er sah auf und wieder wurde er von ihrer Schönheit überwältigt.Sie lächelte und dann küsste sie ihn ganz sanft.Jack erwiderte den Kuss kurz und spürte eine angenehme Hitze in sich.Die Prinzessin lächelte und sagte dann:"Nun bleibst du für immer bei mir.Meine Ehemann."Jack nickte und küsste sie nocheinmal und nocheinmal."Ja meine Prinzessin.Ja",stieß er hervor und sah sie ehrfürchtig an.Sie lächelte und streichelte ihn immer wieder.Sie hatte ihren Mann gefunden,der sie bis in seinen Tod liebe würde,lieben musste...

    Ende
     
  8. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Abstimmung ist da (;
    6 Stimmen für den Sieg
     
  9. Lifrathil

    Lifrathil Neues Mitglied

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