Hunde aus dem Ausland

Dieses Thema im Forum "Talk Café" wurde erstellt von Sasii, 10 Apr. 2012.

  1. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Hey,

    ich möchte mal eine Diskussion zu diesem Thema starten, vielleicht nennt mans auch besser Auslandstierschutz.
    Ich weiß noch von diesem einem Thema wo darüber diskutiert wurde, dass erst Hunde aus deutschen Tierheimen geholfen werden sollte bzw ihnen ein Zuhause gegeben werden sollte, ich finde es allerdings nicht mehr (sonst hätte ich das noch mal aufgegraben xD) und ob die Kategorie hier passt oder nicht weiß ich auch nicht. =/

    Naja, jedenfalls würde es mich interessieren, wie ihr dazu steht?
    Ist es sozusagen unnötig, Hunden (generell Tieren, aber ich gehe jetzt mal auf Hunde ein) aus dem Ausland zu helfen, wenns doch genug hier in Deutschland gibt?

    Meiner Meinung nach stimmt das schon, es gibt genügend Hunde hier in Deutschland, aber wie teilweise Hunde in anderen Ländern, in sogenannten Tierheimen (man sollte es eher Sammelstelle von über 600-700 Hunden in Verschlägen etc nennen, wo wegen Futterneid ständig (tödliche) Kämpfe zwischen den Hunden stattfinden) behandelt werden, ist eigentlich viel viel schlimmer, gar kein Vergleich zu unseren Tierheimen.
    Habe dazu auch einen Bericht von einem Verein, welcher nach Ungarn zu solch einem Tierheim fährt, ist ausführlich beschrieben wies dort zugeht und auch Bilder sind dabei. Meiner Meinung nach zeigt das schon, warum man solchen Hunden erst recht helfen sollte.
    Link (ist eine pdf-Datei): http://up.picr.de/7986850iui.pdf

    lg
     
  2. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Sinnlos ist es sicher nicht, aber da sollten die Zuständigen Behörden dran arbeiten. Die Länder müssen sich da selber drum kümmern, Deutschland hilft schon soviel in der Welt, mmn reicht es langsam. Wir versickern in der Armut und nebenbei werden Milliarden Gelder nach Griechenland gepumpt, die uns statt uns zu danken, verhöhnen.
    Tierschutz muss an der richtigen Stelle stattfinden. :) Ich werd unser Tierheim demnächst auch mit einer Spendenaktion bei Dshini unterstützen, weil die Hunde es dort viel besser haben könnten. (allgemein die Tiere)
     
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  3. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Ja, das stimmt Puffi!
    Da sollte sich auch mal drum gekümmert werden, ist schon ziemlich schade, dass sich eigentlich Deutschland drum kümmern muss. :/

    Edit: Finds aber super, dass du dein Tierheim unterstützen willst, sollte generell viel öfters gemacht werden. Sowieso sollte man generell nicht direkt zum Züchter laufen, das denke ich aber bei allen Tieren, nicht nur bei Hunden.

    lg
     
  4. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Die freuen sich da tierisch drüber. Gerade jetzt sind schon wieder total viele Hunde drin... würd am Liebsten alle zu mir holen, aber da würde mir Bastis Mutter den Kopf abreißen. Link befindet sich übrigens ab jetzt in meiner Signatur. :)
     
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  5. Fallobst

    Fallobst Bekanntes Mitglied

    Man sollte den Tierschutz im Land unterstützen.
    Meiner Meinung nach bringt es überhaupt nix, wild Straßenhunden aus z.B. Spanien nach Deutschland zu importieren.
    Was haben die in ihrem ganzen Leben gelernt?
    "Flieh vor dem Menschen" und "Friss, was du findest kannst, und verteidige dieses Fressen, so gut es nur geht".
    Dann kommt irgendein Tierschutz-Typ, fängt diesen Hund ein, sperrt ihn in eine Kiste und fliegt ihn nach Deutschland.
    Das Flugzeug ist laut, überall ist der Feind und der Hund steht Todesängste aus.
    Er landet schließlich in einer Familie, die ihn, den armen Hund, die ganze Zeit über streicheln und knuddeln will.
    Der Hund kennt keine "Familie"; er kennt auch kein Rudelleben, denn die Straßenhunden sind Einzelgänger.
    Irgendwann versteht er vielleicht, dass diese Menschen, die ihm auch sein Futter bringen, nichts tun. Aber das gilt ja noch lange nicht für all die anderen Zweibeiner!
    Ich kenne so viel spanische Hunde, die ihr ganzes Leben lang angeleint in einem Sicherheitsgeschirr verbringen müssen, weil sie bei der leisesten Gefahr die Flucht ergreifen, ggf. auch angreifen, etc.
    Übrigens: Straßenhunde haben auch nie gelernt, dass ein Zaun "HALT" bedeutet. Wo's geht, klettern die drüber. Und es geht viel.
     
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  6. Sunnyyy

    Sunnyyy Küken (°

    Ich bin da zweigeteilt. einerseits geht es den hunden oft richtig scheiße. bei uns in den tierheimen ist das nicht so. aber wir haben eben auch schon zu viele hunde
     
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  7. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Naaa, ganz so ists ja nicht. Zumindest hier bei den ganzen Vereinen nicht, sie nehmen die Hunde (die teils wirklich total verstört sind, eben genauso wie dus beschreibst) solange bei sich auf bis sie wieder einen besseren Zustand erreicht haben und überhaupt vermittelbar sind, vorher lassen die an den Hund niemanden ran.
    Und das sind durchaus auch mal einige Monate bis zu Jahren, bevor die überhaupt mal nach Vermittlungsstellen für die Hunde suchen, dann gucken sie erstmal wies da aussieht und bringen den Hund persönlich dort hin, damit sie den halben Tag den Hund beobachten können, und wenn sie sehen, dass das eindeutig zu viel stress ist, bleibt der gar nicht erst da.
    Das wäre ja auch total katastrophal so einen Hund einfach in eine fremde Umgebung zu fremden Leuten zu schmeißen, ala "Guck wie du klarkommst.", der muss den ganzen Umgang ja erstmal lernen. Das wäre für die ganzen Vereine etc ja gar nicht zu verantworten.


    EDIT: Aaaaber muss man auch dazu sagen, dass die Vereine generell nur Hunde auswählen, die man wieder einigermaßen hinbekommen würde. Man siehts ja auch im Bericht, von 600 Hunden werden zwei mitgenommen, weil das dann die einzigen sind, denen es überhaupt was bringen würde.
     
  8. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Ich würde niemals einen Hund aus dem Ausland aufnehmen.
    Warum? Weils einfach ein Geschäft für die ist!
    Natürlich sind die Tierheime überfüllt und dort gehts grausam zu. Der Grund ist aber einfach, dass die Deutschen diese Hunde aber nunmal gezielt suchen und importieren und dafür auch noch Geld hinlegen. Wenn man nur stark genug auf die Tränendrüse drückt importieren die Deutschen schon und die Spanier etc und verdienen damit ihren Lebensunterhalt ;) deswegen werden ordentlich Tiere nach 'produziert', die Situation wird noch grausamer und die Deutschen wollen noch mehr helfen. Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass es nur aufgegabelte Straßenköter sind die man da kaufen kann...
    Is wie mit den Haflingerfohlen ;)
    Ich bin da definitiv der Meinung dass es ein Problem der entsprechenden Länder ist, und wenn die Hunde auf der Straße verrecken sollten wäre es naturgemäß das sinnvollste, als die alle in Tierheime zu stecken und zu verscherbeln.
     
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  9. Lunalina

    Lunalina Hundetrainerin, whatever.

    Ich finde auch das unsere Tierheime reichlich überfüllt sind aber die meisten Hunde hier sind schon älter und hatten ein schönes Leben. Und bekommen im Tierheim meistens auch genügend Futter und Auslauf.
    Bei Hunden im Ausland ist es meistens nicht so. Hunde oder Tiere die auf der Straße leben werden meistens Misshandelt oder auf Grausame Art getötet. Und dort sind die Tierheime noch mehr überfüllt und die Tiere, bzw Hunde bekommen dort nicht genügend Futter oder Auslauf...

    Ich finde das es Sinnlos ist Tiere aus dem Ausland zu Importieren denen es gut geht und nur aus "Spaß" hier her vermittelt werden aber ehrlich, Luna hat man aus der Tötungstation gerettet und die hat vorher auf der Straße gelebt. Und die meisten Hunde die Importiert werden nach Deutschland kommen sofort in eine Familie oder Pflegefamilie und nicht ins Tierheim..
     
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  10. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Und genau das verstehe ich nicht.
    Hast du den Hund auf der Straße laufen sehen? Bist du dir sicher, dass sie ein Straßenhund ist? Oder haben wir dort wieder die Tränendrüse?

    Abgesehen davon.. was zum Teufel ist so schlimm daran, den Hundebestand dort einzuschränken und die Hunde zu töten? Weils Hunde sind?
     
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  11. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Zu dem fettmarkierten: Das stimmt. Ist eben genau so wie mit Züchtern, dadurch unterstützt man die nachproduktion ja erst recht.
    Allerdings ists ja auch so, dass gerade bei den Straßenhunden ständig welche nachkommen, weil die unkastriert da draußen rumlaufen. Das heißt, es kommen so oder so welche nach, deswegen denke ich, dass man den Hunden, denen geholfen werden könnte indem man sie da wegholt (und die auch noch jung sind, ein 10 jahre alter Hund mit totalen angststörungen und aggressionen kann man gar nicht helfen, zu viel stress für das Tier etc) und nach einer Zeit weitervermittelt, auch durchaus helfen sollte.
    Und das mit "nicht alles Straßenhunde", klar, stimmt auch. Deswegen würde ich mich, wenn ich einen Tier aus dem Ausland nehmen, genaustens darüber infomieren, auch von Leuten, die unabhängig davon die Situation kennen, sonst wird man schon ordentlich übers Ohr gehauen. Aber das ist ja nicht nur ein Problem im Ausland, in Deutschland gibts das leider auch zu genüge.

    Zum unterstrichenen: Ins Tierheim kommen sie ja nicht, sondern eben zu Pflegestellen, der einzige Nachteil den ich da sehe, ist eben dass die Hunde in deutschen Tierheimen weiterhin dort bleiben, andereseits gehts denen dort aber auch besser als eben in solchen ausländischen Tierheimen. Was auch wieder einen Nachteil hat, aber das ist ja schlichtweg ein Teufelskreis.
     
  12. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Nein, ich meinte schon die ausländischen Tierheime.. die Tiere werden ja erstmal gesammelt ehe man sie importiert ;D
    Man sucht dort ja, wie es oben schon genannt wurde, die geeigneten Tiere raus, die man für Deutsche anbieten kann.. das sie dann in Deutschland erstmal in Pflegestellen- bzw. direkt in die Famile- kommen weiß ich. Sonst wärs ja noch sinnloser.
     
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  13. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Achso, das hatte ich falsch verstanden.
    Also so wie ich weiß, werden dort nicht die besten "zur auswahl angeboten" sondern es werden alle kreuz und quer durcheinander geworfen.
    Ich gehe jetzt mal von dem "tierheim" aus dem Bericht aus, dort werden keine Tiere "vermittelt", sondern es ist so dass diese Vereine dort mit dem Tierschutz im Land reden müssen, dass die dort überhaupt eingreifen dürfen um ein paar Hunde wegzuholen, also es dürfen dort nicht einfach irgendwelche Leute hin und sich Hunde aussuchen, wahrscheinlich würden die dort auch wieder rückwärts raus.
     
  14. Puffi

    Puffi Gesperrte Benutzer

    Ich muss LaBimbam aber zustimmen! Missy war damals auch ein Welpe im Tierheim, zusammen mit Hunderten anderen. Die lassen die sich vermehren wie dir irren, deswegen sind die Tierheime da überfüllt. Habt Ihr euch mal ein Griechisches Tierheim angesehen? Da können Hunde Problemlos ausbüxen. Und so wird das überall sein. Und das gibt es in Deutschland eben nicht.
     
  15. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Ich habe ehrlich gesagt die meisten Berichte darüber gemieden und kein fundiertes Wissen, nur entferntes über paar Bekannte...
    die einen importieren fleißig, die andere hat meine Meinung geprägt, dass man es nicht unterstützen sollte ;)

    Aber ich denke eher mal drüber nach. Ich könnte mir sogar fast vorstellen, dass die Organisationen Geld an die Regierungen zahlen müssen, damit sie die Tiere dort rausholen dürfen. Bestimmt nicht viel, aber ich kanns mir vorstellen.
    .. und was heißt 'kreuz und quer'. Hab irgendwann mal durch ne Seite von einer Organisation gescrollt, dort waren max. 60 Hunde angeboten. Die sind doch selektiv ausgesucht, welche sich wohl am besten vermarkten lassen- die niedlichen mit den großen traurigen Kulleraugen direkt an den ersten Positionen ;)
    Die Hunde aus den Tötungsstationen werden mit Sicherheit genauso ausgewählt.
     
  16. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    (Habe leider die maximale Grenze von wegen Likes erreicht oder so, aber finde trotzdem jeden Beitrag hier super, vorallem auch dass ihr euch hier so beteiligt :) Schön, dass hier nicht alle Themen im Zickenkrieg enden!)

    Davon weiß ich nichts, habe darüber auch noch nie nachgedacht, könnte es mir aber, jetzt wo dus erwähnst, durchaus auch vorstellen.
    Du meinst jetzt eine ausländische Organisation, oder verstehe ichs falsch?
    Gut, ich weiß nur genauer über dieses Tierheim aus dem Bericht bescheid, nicht so von allen anderen. Ich finde es schwierig, so etwas Tierheim zu nennen.

    Ich denke, bei dem Begriff versteht man eben mehr sowas wie ein deutsches Tierheim, bzw Hunde die nett ausgesucht werden, gutes Geschäft bringen und die man mit viel Mitleid gut wegkriegen kann. Das verstehe ich jetzt auch unter dieser Organisation. Das ist natürlich unter aller Sau und sollte überhaupt nicht unterstützt werden, ich gehe aber eher von..ja, wie soll mans nennen. Von Leuten, die alle Hunde einfach sammeln, verkommen lassen, versuchen das ganze gut zu vertuschen und dies ein Dreck interessiert. Also etwas, was eher durch deutsche Vereine läuft, die eben regelmäßig zu sowas hinfahren (deswegen finde ich den Begriff Tierheim auch vollkommen unpassen,das ist einfach zu harmlos ausgedrückt, dadurch bekommt man schnell ein falsches Bild) und versuchen, ein paar Hunde, die man in Deutschland in nette Familien (ohne Geld, höchstens ein kleiner schutzbetrag von höchstens 30€, meistens wird das nichtmal genommen.) vermitteln könnte, aus diesen katastrophalen Zuständen zu holen, und die übriggebliebenen wenigstens nicht verhungern zu lassen. Diese Vereine organisieren eben in Deutschland immer wieder spenden (Futterspenden, fahrorganisationen etc), dann wird geplant wer wann zusammen mit diesen ganze Spenden zu dieser Stelle ins Ausland fährt, dort werden innerhalb von 2 Tagen versucht möglichst viele Tiere ein wenig zu pflegen, dabei werden direkt ein paar ausgesucht welche man wieder gut hinbekommen würde, die werden dann noch im Ausland von einem deutschen Tierarzt durchgecheckt und mitgenommen, dort kommen sie zu Pflegestellen innerhalb dieses Vereins und werden eben so lange aufgepäppelt, wies nötig ist.
    Zu sowas würden auch niemals "normale" Leute hinkommen können, selbst wenn sie wollten, weil da eben keine Hunde zur Vermittlung stehen. Diese Leute, die sowas betreiben, verdienen auch nichts daran,wenn welche weggehen, denen werden ja noch Tiere abgenommen, mit denen die sonstwas vorhatten.

    Dann gibts aber eben durchaus noch tatsächlich Tierheime, wos den Tieren auch nicht so sonderlich gut geht, aber wo nur aufs Geschäft aus ist. Klar, wenn man da noch einen Hund nimmt, sowieso viel zu viel Geld hinblättert etc gehts ja immer weiter, die verdienen gut und alles wird weiter so gemacht.
     
  17. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Bei dem, was die Bekannte machen darf man für den Hund 250€ Schutzgebühr bezahlen ;)
    Und das finde ich schon sehr übertrieben und krass.

    .. hab eben aus neugierde einfach mal gegooglet, und bin auf folgende Passage gestoßen.
    http://www.hundeblicke.net/hunde-in-spanien/hunde-in-burgos/

    Schon alleine der Ansatz, die Hunde freizukaufen ist doch falsch.
    Ich denke dass dort eben auch viele dieser Organisationen drauf reinfallen.
    Natürlich klingt es, wie du es beschreibst, sehr gut und geplant.
    Aber: Was bringt das?
    Zwei Tage sind se da, nehmen paar Hunde mit, die vorher leiden mussten und lassen den Rest leidend zurück.
    Wenn sie wiederkommen stecken dort noch mehr Hunde, man nimmt wieder ein paar mit, steckt wieder Geld in eine hoffnungslose Situation... und wie gesagt, ich stelle mir sogar vor dass man ne nette Ausreisegebühr für den Hund an die Regierung zahlen muss, es wird vom Inland eigentlich nichts gemacht.
    Was vom Land kommt sind ja soweit ich weiß diese Tötungsstationen, was wohl kaltherzig wirkt aber bei der Masse der Hunde gerechtfertigt ist ;)

    (übrigens hab ich auf der oben zitierten Seite mir die Hunde mal angesehen. Es sind max. 30 Hunde und alle schauen ja soooo leidend, sind aber richtig drollig und niedlich.. ;))

    Wenn den Hunden wirklich geholfen werden sollte, dann sollte man sich dort für Kastrationen und Aufklärungen einsetzen, aber nicht pausenlos Geld in eine aussichtslose Situation schaufeln und wenige Hunde in ein Land bringen, welches eh schon volle Tierheime hat.
     
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  18. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    250€ Schutzgebühr finde ich auch eindeutig zu viel, würde ich gar nicht bezahlen.

    Habe mir die Seite angesehen, auch die Hunde, und da stimme ich dir vollkommen zu. Sowas würde ich auch nicht untersützen, schlecht scheint es den Hunden nicht so zu gehen, und soo leidend sehen sie auch gar nicht aus, eigentlich so wie generell in allen Tierheimen, also auch in Deutschen..die Hunde wissen natürlich auch, wie sie sich verhalten müssen, wenn jemand kommt, der sich Hunde anschaut.
    Aber das ist eben so ein typisches, ausländisches Tierheim (oder Tötungsstation, ist ja eigentlich ein Tierheim, nur dass eben Hunde die nicht weggehen, getötet werden. Gerechtfertigt, finde ich. Wird in deutschen Zoohandlungen nicht anders gemacht) wie ich es hier nicht meine.

    Klar, da bleibt der Aspekt, was es bringt. Ist natürlich umstritten und auf einen Nenner wird man da niemals kommen, ist eben immer ein totales Wenn und Aber.
    Es bringt nicht vielen Hunden etwas, aber ein paar bringt es schon was.
    Ich habe vor kurzem von einer Geschichte gelesen (keine reale, vielleicht kennt sie hier auch jemand), in der ein Mann am Strand die Seesterne zurück ins Wasser wirft, als jemand vorbei kommt, lacht und sagt "Hier liegen tausende Seesterne, sie können sie nicht alle zurück ins Wasser werfen, es macht keinen Unterschied, es bringt nichts." Der Mann meint dazu nur, dass es für die einzelnen Seesterne, die zurück ins Wasser kommen, schon einen Unterschied macht.
    Vielleicht verstehst du dadurch etwas besser, wie ichs meine?
    Allen kann man nie helfen, wird man nie können, auch nicht den Kindern in Afrika aber das ist ja kein Grund, deswegen auch die, denen man helfen könnte, einfach da zu lassen.
    Deswegen ergibts für mich schon Sinn, zumindest bekommen dort alle Hunde wieder Futter, sie bekommen dort erst Abfälle von Schulkantinen, wenn die ausgehen, gibts nix mehr, so verhungern schonmal nicht direkt alle (Steht auch im Bericht oben im ersten Beitrag, es wurde ja über eine Tonne Futter mitgebracht), einige werden medizinisch oberflächlich versorgt, es wird versucht alles etwas sauberer zu halten, frisches Wasser und die, die vermittelt werden könnten (manche nehmen aber auch welche persönlich), werden mitgenommen, dadurch gibts auch wieder Familien, die glücklich über den Hund sind (klar, dass hat nix mit Hunden ausm Ausland zu tun, das sollten sie bei allen sein, egal von wo) und mehr Leute werden vielleicht darauf aufmerksam, dadurch wächst es immer mehr, mehr Hunde könnten mitgenommen werden und dadurch dass immer und immer wieder dorthin gefahren wird, müsste irgendwann auch der Tierschutz einsehen, dass das da katastrophal ist und die Leute würdens dort irgendwann mal sein lassen oder es zumindest deutlich reduzieren. Deswegen hätte das m.M.n schon auf längere Zeit deutlich Sinn.

    Beim letzten Punkt hast du auch wieder Recht, über Kastrationen sollte eindeutig mehr geredet und sich eingesetzt werden!
     
  19. CAMARGUE95

    CAMARGUE95 Neues Mitglied

    Eine aus unserem Stall hat einen kleinen Hund aus Griechenland seit Februar oder März. Der 'Welpe' wurde ihr durch eine Tierschutzorganisation vermittelt und lebte vorher auf der Straße. Ich finde solche Tierschitzorganisationen gut, jedoch sollte man sich vielleicht erstmal um die Hunde/Tiere in Deutschland kümmern und sich dann in andere Länder ausbreiten, denn ich denke auch hier geht es vielen Hunden schlecht. Nur bekommen die meisten davon nichts mit.

    Ich weiß nicht, ob ich lieber einen Hund aus dem Ausland holen würde, als einen aus einem deutschen Tierheim oder sogar vom Züchter. Denn ich kann das nicht so recht einschätzen, welche "besser" sind oder es nötiger haben. Aber ich finde jeder Hund/jedes Tier hat ein nettes Zuhause verdient, ganz egal ob hier oder in Griechenland oder Rumänien. Aber wenn die Zustände dort keinesfalls mehr artgerecht sind, sollte man auf jeden Fall eingreifen und den Tieren helfen. Vielleicht sollte man sie erst versuchen an "Einheimische" zu vermitteln und erst danach ins Ausland, wenn nicht alle ein gutes Zuhause finden.
     
  20. Fallobst

    Fallobst Bekanntes Mitglied

    Aber das, was die Leute da als "vermittelbar" einfangen, ist nicht immer grottenbrav und umgänglich.
    Das beste Beispiel ist ein Pensionshund, den wir für eine Woche hier im Haus hatten.
    Wunderschöner Hund, einer der hübschesten, die ich jemals gesehen habe - und deswegen kam sie auch nach Deutschland.
    Weil sie einfach schick aussah. Und Sätze wie "Momentan ist diese Hündin noch etwas schüchtern, taut aber bei IHNEN sicher schnell auf."
    nimmt doch eh kaum einer ernst.
    Die Hündin ist im Übrigen nicht nur "etwas schüchtern". Die hat 'nen Hau weg. Für die ist das hier eine Qual.
    Sie kam wohl aus einer dieser Tötungsstationen und hat nach JAHRElangem Training gelernt, nicht vor jedem Menschen zu fliehen.
    Sie lässt sich also mittlerweile - wie gesagt, nach jahrelanger Übung - von fast jedem berühren.
    Allerdings lässt sich ihre Angst vor lauten Geräuschen oder plötzlichen Bewegungen (da reicht schon ein Vogel, der aus dem Gebüsch auffliegt, jemand schlägt eine Mülltonne zu, Kinder schreien, o.Ä.) nicht bekämpfen.
    Sie reagiert immer noch mit Flucht und ist dann absolut nicht händelbar. Die muss wirklich schon unschönes erlebt haben.
    Jedenfalls ist sie jetzt ein reiner "Haushund" und darf ca. zweimal am Tag an der Leine und einem dreifach gesichertern Geschirr in den sehr, sehr sicher umzäunten Garten.

    Einen Hund aus Spanien würde ich aber ohnehin nicht nehmen - auch, wenn die Rahmenbedingungen ganz andere wären.
    Warum?
    Weil ich einen Hund für den großen Sport möchte. Und ein S-Dressurreiter kauft sich ja auch nicht aus Mitleid ein Pony vom Gnadenhof, dass dann für ihn und mit ihm in der nächsten Saison groß abräumen soll.
     
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