[HK 499] Alle Hengste

Dieses Thema im Forum "Hengstkörungen" wurde erstellt von Rhapsody, 21 Sep. 2018.

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Welcher Hengst bekommt deine Stimme?

Diese Umfrage wurde geschlossen: Sonntag um 6:10 PM Uhr
  1. Юрий

    33,3%
  2. Amistad

    13,3%
  3. Akim

    0 Stimme(n)
    0,0%
  4. Tank

    33,3%
  5. Eyeball

    20,0%
  1. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    [HK 499] Alle Hengste
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    Regeln:
    - Es dürfen nur Hengste teilnehmen! (Keine Stuten, Wallache oder Fohlen)
    - Jeder User darf nur mit bis zu drei Hengsten teilnehmen!
    - Es dürfen alle Hengste teilnehmen!
    - Bei Fragen: PN an mich (Rhapsody)
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com!
    - Der Name des Pferdes muss korrekt sein! (Name auf dem Bild = Name im Album = Name bei der Anmeldung)
    - 5 Joellen an mich (Rhapsody) mit dem Grund: HK 499
    - Teilnehmerzahl ist auf 10 Pferde beschränkt!
    - Nur vollständige Teilnahmen einfügen
    - Das Pferd muss unbewegt vor dem Kürtext und Steckbrief auf einem offiziellen Hintergrund ersichtlich sein (verlinken reicht nicht)
    - Zusätzlich darf ein Bewegungsbild auf einem beliebigen Hintergrund hinzugefügt werden (das Bild darf allerdings nicht vor dem Hauptbild stehen)

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, sie darf geführt oder geritten werden:
    - Betreten der Halle/des Platzes und anschließendes Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerhengste werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    (muss verlinkt sein)
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz

    1 Punkt für jede Schönheitswettbewerb-Schleife
    1 Punkt für jede Fohlenschau-Schleife
    2 Punkte für jede Reiterspiel-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Teilnahmen und Überweisungen
    [1] ... ✔
    [2] ... ✔
    [3] ... ✔
    [4] ... ✔
    [5] ... ✔
    [6] ... ✔
    [7] ... ✔


    Disqualifizierungen
    ...

    Viel Erfolg!
     
    Elii gefällt das.
  2. Canyon

    Canyon Bekanntes Mitglied

    Canyon
    Zuchtgestüt Fominow mit Юрий
    geritten von Henning Hoppe

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    ● ○ ● ○
    Hengst | *2008 | 160cm
    Budjonny
    Fuchs

    ● ○ ● ○

    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt

    ● ○ ● ○

    Юрий ist der Vorzeigehengst des Gestüts, erfolgreich auf den Turnieren und in der Zucht und das, obwohl er mittlerweile stolze 10 Jahre alt ist. Er ist elegant und selbstbewusst und mit einer gewissen Menge an Egoismus, die jedoch in der heutigen Zeit von Nöten ist, um an die Spitze zu kommen. Trotzdem arbeitet er nicht unter jedem gut. Von falschen Hilfen ist er schnell genervt und wenn ihm zu viel gesagt wird, verspannt er schnell.

    ● ○ ● ○

    Besitzer: Canyon
    VKR/Ersteller: Canyon
    im Besitz seit: 16. Juni 2018
    Kaufpreis: x

    ● ○ ● ○

    Springen E A L M

    Military E A

    Dressur E A L

    Distanz E A

    Galopprennen E A

    ● ○ ● ○

    Fohlen ABC | Eingeritten | Eingefahren

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    502. Dressurturnier | 452. Galopprennen | 252. Synchronspringen | 398. Fahrturnier

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    399. Fahrturnier | 255. Synchronspringen | 367. Distanzturnier | 401. Fahrturnier

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    370. Militaryturnier | 513. Distanzturnier

    ● ○ ● ○

    [Schleife]
    Thema

    Abstammung: 0
    Schleifen: 10
    HS: 2
    TA: 2
    Trainer: 2
    Zubehör: 2
    Gesamt: 18

    Gencode: ee Aa Ff
    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Eingetragene Zucht: Zuchtgestüt Fominow

    Nachkommen
    -

    ● ○ ● ○

    Letzter Tierarztbesuch: 22. Juli 2018

    Letzter Hufschmiedbesuch: 15. Oktober 2018

    ● ○ ● ○
    ● ○ ● ○
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    Grunduntersuchung
    Heute bekam ich einen Neukunden und dieser schien nicht von hier zu kommen. Herr Fominow klang russisch und auch die Pferde hatten komische Namen, also ich konnte diese bei besten willen nicht aussprechen, nun hatte ich angst wie ich mich zu äußern sollte mit welchem Pferd ich anfangen möchte. Die ganze Fahrt über grübelte ich nach. Dann kam ich zum Schluss das ich Mare oder Gelding sagen werde.. Nach weiteren 30 Minuten kam ich auf dem großen Anwesen an. Ich stieg aus meinem Auto aus und holte die Tasche, heute wäre eine Grunduntersuchung und Impfen an die reihe. Mir kam schon ein Mann entgegen dieser schien wohl Fominow sein. „ Guten Tag Herr Fominow, ich bin die Tierärztin!“ stellte ich mich freundlich vor. „Dimitri, nennen Sie mich doch einfach Dimitri!“ kam er mir entgegen mit gebrochenen Deutsch. „Verzeihen Sie, wollen wir anfangen? Ich muss gestehen, ich kann die Namen ihre Pferde nicht aussprechen oder Gar verstehen!“ sagte ich kleinlaut. „ Das ist russisch, die Stute Анжелика heißt Anschelika und Юрий heißt Yuri Fangen wir mit Anschelika an.! Erklärte er mir und ließ die Rappstute holen. Ich ließ sie mir bei dieser Gelegenheit vortraben. Da zeigte sie keine Auffälligkeiten. Nun machte ich die Beugeprobe bei allen Beinen, auch da stellte ich nichts fest. Nun banden wir die Schönheit an und ich konnte mit meiner Untersuchung weiter machen.Ich sah mir Maul und die Zähne an. „ In ca 4 Wochen müssten sie mal gemacht werden!“ gab ich Dimitri Bescheid. Nun ging es weiter zu den Augen und Ohren. Mit wachen klaren Augen wurde ich von der Rappstute begutachtet und auch da konnte ich nichts feststellen. Nun tastete ich sie ab und da war auch nichts zu erkennen. Nun hörte ich mir sie noch ab, um genau sicher zu sein, und als ich sicher war impfte ich die Stute und lobte sie ausgiebig, sie war wirklich brav und geduldig.
    Dimitri brachte zurück in ihre Box und kam mit einem Fuchshengst wieder dieser war also auf Deutsch Yuri. Auch ihn ließ ich mir vortraben und die Beugeprobe machen. Mit stolzem Haupt präsentiert er sich vor mir. Der kecke Kerl wusste sich zu präsentieren. Nun banden wir ihn an, und ich bat Dimitri ihn mir zu sichern. Ich schaute auch bei ihm gründlich nach, doch Zähne waren in Ordnung und altersgemäß abgeschliffen. Die Augen waren klar und die Ohren waren frei von Milben und nun tastete ich den Fuchshengst ab dort war alles in Ordnung, nun hörte ich Darm und Lungen ab und die Geräusche waren vollkommen gut. Nun konnte ich Yuri in ruhe impfen. Ich trug alles ein und verabschiedete mich von Dimitri und erinnerte ihn an den Zahnarzttermin von Anschelika.
    22.07.2018 | 2.618 Zeichen | Elsaria
    ● ○ ● ○
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    Vollbeschlag
    Gut für mich, dass ich sowieso gerade in Deutschland unterwegs war als ein Auftrag für die Schmiede einging. Schlecht für mich, dass ich die mobile Schmiede auf meinem Hof in England gelassen hatte und auch Eisen hatte ich nicht dabei. Ich versprach meinem neusten Kunden mich gegen Abend noch einmal zu melden ob ich nun gleich am nächsten oder erst in zwei Tagen kommen könnte. Je nachdem ob ich eine mobile Schmiede in Deutschland mieten konnte oder ob ich zurück nach England musste um meine eigene abzuholen. Mir war es fast schon unangenehm Dimitri Fominow keine fünfzehn Minuten später wieder zu belästigen. Wenigstens mit erfreulichem Grund, denn ich konnte den Wagen einer alten Bekannten ausleihen und damit nach Mecklenburg fahren.

    Am nächsten Morgen stand ich früh auf um zu frühstücken, mein Werkzeug zu kontrollieren und es dann in die geliehene Schmiede zu werfen, ehe ich mich hinters Steuer setzte und losfuhr. Ich hatte den Wagen gestern sofort abgeholt, damit ich heute gleich zum Zuchtgestüt Fominow fahren konnte. Zwei Pferde erwarteten dort meine Leistung. Die Namen der Pferde – für mich unaussprechlich. Eine der Fragen, die ich Mr. Fominow stellen würde, sobald ich eintreffe. Kryptische Pferdenamen hatte ich in Deutschland bislang noch nicht gesehen und ich hatte hier einen Teil meines Lebens verbracht. Das Wetter war schlecht. Immer wieder Starkregenfälle, die die Fahrt verlangsamten. Ich hielt meine Laune mit guter Musik aufrecht, bis ich endlich in Mecklenburg ankam, wo es zu diesem Zeitpunkt nicht regnete. Doch auch hier war schon alles durchtränkt und der Himmel drohte förmlich mit noch mehr Nass. Ich nahm meinen Werkgürtel aus dem Wagen und legte ihn an, bevor ich mich etwas zurückhaltend auf dem Hof umsah. Auch an diesem Ort hatte der heiße Sommer Spuren hinterlassen. An manchen Bäumen war die Rinde abgeplatzt und es lagen viele vertrocknete Blätter auf dem Boden, die vom Regenfluss zusammengetrieben wurden. Lediglich den Pflanzen in Kübeln schien es noch so richtig gut zu gehen.

    „Mr. Crowley?“ Ein junger Mann Mitte zwanzig streckte mir seine Hand entgegen. Ich ergriff sie und nickte zustimmend. „Mr. Fominow, nehme ich an?“ Er ließ meine Hand los und nickte kaum merklich, da er sich mit einer ausladenden Geste von mir weg drehte. „Kommen sie mit. Ich mache sie mit den Budjonnys bekannt.“ Bei der Bezeichnung klingelte etwas in meinem Hinterkopf. Neugierig folgte ich in die Stallungen wo Pferdeköpfe aus den Boxen lugten um zu überprüfen wer die Ruhe störte. Mr. Fominow stellte mir jedes Pferd an dem wir vorbeigingen kurz vor. Ich versuchte auf die Namensschilder zu achten, doch der Mann ging so schnell, dass ich kaum hinterherkam. Die Namen klangen alle nicht nach dem, was ich in der Mail gelesen hatte. Mir brannte die Frage nach den russischen Namen auf der Zunge und als er endlich stehen blieb und mir ‚Yuri‘ vorstellte klopfte er kurz gegen die Box. „Einer ihrer heutigen Kunden.“ Meine Augen weiteten sich in Erstaunen. „Yuri?“, wiederholte ich leise und nahm mir nun die Zeit auf das Boxenschild zu gucken. Yuri stand dort nicht. Stattdessen die kryptischen Zeichen ‚Юрий‘. Wieder ging Mr. Fominow weiter und hielt ein paar Boxen später bei einem Rappen. „Das ist Anschelika.“ Ein Blick auf das Schild an der Box verriet mir, dass Anschelika in Russisch wenigstens ein bisschen Ähnlichkeit mit der Aussprache hatte: ‚Анжелика‘. „Mit ihr fangen wir an. Die Pferde sind beide unkompliziert. Brauchen beide neue Eisen.“ Er schob die Tür auf und trat in die Box. Die Rappstute ließ sich brav aufhalftern und auf die Stallgasse führen. Die Eisen klackerten mit jedem Schritt auf hartem Boden. „Kommen sie.“, forderte Mr. Fominow erneut und ich folgte. Während ich den beiden hinterherging beobachtete ich automatisch die Hufe der Stute. Wir gingen auf den Innenhof wo der Mann seine Stute automatisch im Trab vorstellte, sodass ich ein besseres Bild bekam. Dann machte er sie an einer Putzstange fest, während ich meinen Wagen vorfuhr, da ich Hufböcke und Amboss brauchen würde. „Sie sollte ihnen keine Probleme machen. Falls doch: Ich bin drinnen. Möchten sie einen Kaffee?“, fragte er, doch ich lehnte höflich ab. Anschelika war tatsächlich brav. Sie blieb ruhig stehen, während ich sie streichelte und mir im Anschluss den ersten Huf und das entsprechende Sporteisen ansah. Mit dem Finger tastete ich das Hufhorn ab. Doch bevor ich auch nur einen Schnitt machen konnte musste ich das alte Eisen abnehmen. Mit einer Zange zog ich die Nägel aus dem Huf. Das Eisen kam von ganz alleine mit. Ich legte es zur Seite und strich über die Durchbruchstellen im Huf. Dann nahm ich mein Hufmesser zur Hand und machte einen prüfenden Schnitt um zu sehen wie tief ich schneiden konnte. Erst danach schnitt ich mit groben Zügen das alte Horn runter und korrigierte dann mit immer feineren Schnitten und legte den Strahl frei. Die harte Hufwand musste ich mit einer Zange abknipsen. Da Anschelika neu beschlagen werden sollte, mussten Innenteil und Wand plan sein. Um dabei auf Nummer sicher zu gehen arbeitete ich mit der Raspel besonders ordentlich und überprüfte meine Arbeit immer wieder. Nach einem Positionswechsel bockte ich Anschelikas Huf nach vorne auf und arbeitete nun die Ränder und Kanten nach, bevor ich mich ihrem neuen Eisen widmete. Der Vorteil für mich als Hufschmied beim Sportbeschlag lag vor Allem darin, dass ich ihn nicht erhitzen musste um ihn an den Huf anzupassen. Nach Augenmaß griff ich direkt zur richtigen Größe für den Huf. Gezielte Schläge auf dem Amboss brachten das Eisen in die gewünschte Form. Die ersten Schläge weckten die Sinne der schwarzen Stute, sodass sie mich empört ansah. Sie gewöhnte sich schnell an die Unruhe und ließ mich problemlos das neue Eisen aufnageln. Bei den übrigen Hufen verfuhr gleich. Die Rappstute ließ die Prozedur geduldig über sich ergehen. Als alle vier Hufe ausgeschnitten und neu beschlagen waren trug ich Hufbalsam als Pflege auf. Damit war sie fertig und konnte zurück in ihre Box.

    Mr. Fominow kam mir bereits entgegen, als ich in Richtung Haus ging und nahm mir Anschelika ab. „Ich räume den Platz kurz auf. Wenn sie die Stute jetzt wegbringen, können sie den Hengst gleich mitbringen?“, fragte ich höflich und ging in die Hocke um mit der Kehrbürste das alte Horn zusammenzufegen. Mr. Fominow tat wie geheißen. Ein paar Minuten später brachte er mir einen stattlichen Fuchshengst. ‚Yuri.‘, erinnerte ich mich und beobachtete sein Gangwerk, während er mir vorgeführt wurde. Als er eben in der Box stand hätte ich nicht erwartet, dass er so edel laufen würde. Sehr taktklar und aufrecht. Beeindruckend. Seinem Besitzer war bewusst welchen Eindruck sein Hengst machte und lächelte mich heroisch an, als er ihn zurück zur Stange brachte. Schmunzelnd wartete ich, bis er ihn festgebunden hatte und strich dem Hengst dann über den Hals. Ein paar Tropfen kündigten erneute Schauer an und Wind kam auf. Mr. Fominow verabschiedete sich wieder ins Haus. Wie bei der Rappstute zuvor überprüfte ich auch bei diesem Hengst zuerst die Substanz des Horns, ehe ich das alte Eisen löste. Wieder schnitt ich das alte Horn runter und arbeitete den Strahl frei, ehe ich die Hufwand kürzte und alles plan feilte. Nachdem der Huf gut vorbereitet war suchte ich das richtige Eisen heraus und richtete es auf dem Amboss her, bis die Nagellöcher auf der weißen Linie des Hufes lagen. Mit ein paar Nägeln schlug ich das neue Eisen an. Auch Yuri war von den lauten Schlägen nicht begeistert, blieb aber dennoch ruhig stehen, wenngleich etwas verspannt. „Guter Junge.“, lobte ich zwischen den Hufen und streichelte ihn, ehe ich mit der Arbeit fortfuhr. Als ich mit den neuen Beschlägen fertig war stand Mr. Fominow schon wieder draußen und beobachtete mich dabei, wie ich bei seinem Fuchshengst Hufbalsam auftrug. Zufrieden lächelte er und löste den Strick. Während er Yuri zurück in die Box brachte überprüfte er meine Arbeit. Ich kehrte in der Zwischenzeit den Dreck weg, den ich verursacht hatte und räumte mein Werkzeug zurück in den Wagen. Als der Gestütsbesitzer zurückkam klärten wir den finanziellen Part und verabschiedeten uns in höflicher Distanz. Gerade als ich wieder im Wagen saß begann es aus Kübeln zu gießen. Glück gehabt, dachte ich grinsend und überprüfte kurz mein Telefon, ehe ich mich auf die Heimreise machte.
    15.10.2018 | 8.335 Zeichen | sadasha
    ● ○ ● ○
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    Distanz E → A
    Nach langer Pause ging es für mich wieder mal los, ich hatte einen Auftrag auf dem Zuchtgestüt Fominow, dort sollte ich zwei Pferde in der Distanz weiterbilden. Als ich mein süßen kleinen pinken Flitzer parkte kam Dimitri Fominow schon in meine Richtung. Er begrüßte mich und zeigte mir anschließend meine Übernachtungsmöglichkeit für die nächste Zeit und natürlich den Hof, damit ich wusste wo ich was fand. Dann verabschiedete er sich schon, denn ein großes Gestüt bedeutet viel Arbeit. Ich räumte meine Sachen so ein wie ich es brauchte und machte mich dann auf den Weg um Анжелика & Юрий die Anschelika und Yuri ausgesprochen wurden zu besuchen und bereits die erste Einheit durchzuführen. In der Nähe des Zuchtgestüts hatte ich eine Bekannte die mir dabei helfen wollte, Andrea wollte am nächsten Tag hinzustoßen. Ich schnappte mir als erstes Anschelika, die hübsche Budjonny Stute schaute mir mit wachen klaren Augen entgegen, sie ließ sich brav aufhalftern und kam bereitwillig mit mir mit. Nachdem ich die hübsche Rappstute geputzt hatte, sattelte ich sie und legte ihr meinen mitgebrachten Equizaum an, dort hatte ich vorher ihr Gebiss eingebaut. Ich hakte die Zügel ein und meine Longe, dann schnappte ich mir noch meinen bereitgelegten Helm und die Peitsche. In der Halle angekommen ließ ich Anschi erst mal an der Kurzlonge laufen, nach dem Aufwärmen im Schritt ließ ich sie auch Traben und Galoppieren. Sie reagierte gut auf meine Hilfen und ich setzte mich schließlich drauf um zu wissen auf was ich mich da eingelassen habe. Man merkte von der ersten Sekunde an, dass sie gut Power hat, aber sie ließ sich gut zurückhalten und reagierte fein auf meine Hilfen. Ich arbeitete sie etwas dressurlich um zu wissen wie sie da ausgebildet war und war sehr zufrieden mit ihr. Für den ersten Tag beendete ich meine Einheit nach einer guten Stunde lockerer Arbeit auf einem lockeren Pferd. Ich versorgte Anschi und holte anschließend Yuri. Der Fuchshengst hatte außer seinem Kaltbrand keine Abzeichen auf dem Körper, er ließ sich wie zuvor bereits Anschi brav putzen und auch beim Satteln machte er keine Anstalten. Mit ihm wiederholte ich das Prozedere, welches ich bereits mit Anschi gemacht hatte. Auch er hatte viel GO, aber er war ebenfalls fein ausgebildet und gut erzogen. Auch mit ihm hörte ich nach gut einer Stunde auf. Nachdem ich ihn versorgt hatte duschte ich schnell und fiel dann müde auf mein Bett, ich hatte völlig vergessen wie anstrengend solch ein Beritt ist.

    Am nächsten Tag hatten Andrea und ich uns für die ersten Ritte verabredet. Wir hatten und im Vorfeld bereits einige Runden ausgesucht welche nach und nach der gewünschten Distanz entsprachen. Heute ritt ich Yuri und Andrea Anschi, wir kontrollierten am Anfang den Puls der Pferde indem wir unsere Pulsuhren anschlossen. Dann ging es los, wie bereits vorher in der Halle bewiesen die beiden, dass sie viel GO haben aber sehr gut erzogen sind und wissen wie sie sich benehmen müssen. Als eine längere Rennstrecke kam ließen wie die beiden rennen, man merkte wie sie sich streckten und immer länger wurden. Nach der Strecke ließen wir sie austraben und ritten in lockeren Trab weiter. Zwischendurch kontrollierten wir immer wieder den Puls der beiden, machten die vorgeschriebene Pause und kontrollierten erneut. Wenn der Puls von beiden passend war ging es weiter. Sie hatten eine großartige Kondition und der Puls beruhigte sich immer genau passend. Wieder am Zuchtgestüt angekommen versorgten wir die Pferde und freuten uns auf die nächsten Einheiten. Der nächste Tag war eine aktive Pause, es ging nur locker ins Gelände, damit die beiden keinen Muskelkater bekommen. Am dritten Tag nach der ersten Einheit ging es wieder raus für eine längere Strecke, dieses Mal ritten wir bereits 25km welches der Mindestanforderung für Distanzwettbewerbe entsprach. Auch dies schafften die beiden ohne Probleme. Wieder drei Tage später waren wir bei 30, dann 35 und schließlich bei 40km. Als wir die 40km Strecke 2 Mal ohne Auffälligkeiten geritten war der Beritt beendet. Ich erklärte Dimitri was er zu beachten hat und bedankte mich für sein Vertrauen in mein Training.
    12.07.2018 | 4.177 Zeichen | AliciaFarina

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    Springen E → A
    Es war noch früh am Morgen und etwas fröstelnd kuschelte ich mich in meine warme Jacke. Ich war auf dem Weg zu den großen Hengstweiden, um Намисо und Юрий zu holen. Zu meinen Aufgaben auf dem Gestüt Fominow gehörte nicht nur das Reiten, sondern auch die alltäglichen Arbeiten, ebenso wie den anderen unter die Arme greifen.
    Schon seit einigen Wochen machte ich Намисо meist für Dimitri fertig, wenn er ihn reiten wollte. Aufgrund der Büroarbeit und dem Unterricht hatte er nicht gar so viel Zeit und, auch wenn es ihm nicht immer passte, übergab er diese Aufgabe mir.
    Юрий brachte ich für Henning mit, der bereits das Futter für die beiden Hengste vorbereitete, denn es reichte, wenn einer die Pferde auf den großen Weiden einsammelte. Diesmal hatte ich jedoch Glück, denn die Gruppe stand soeben vorne am Wasser, so dass ich keinen weiten Weg hatte.
    Ich schnappte mir den großen Braunen und den schlanken Fuchs, begrüßte beide und machte mich auf den Weg zurück zum Stall. Trotz der Tatsache, dass beides Hengste waren, hatten sie durchaus eine gute Erziehung genossen und ließen sich einwandfrei händeln.
    Im Stall überreichte ich Henning sein Pferd und band Намисо am Putzplatz an. In aller Ruhe putzte ich den Hengst, kratzte die Hufen aus, kämmte Mähne und Schweif und fettete zuletzt die Hufen ein. Da es kühler geworden war, ließen auch die Fliegenplagen nach und so war dahingehend zum Glück kein Schutz mehr nötig.
    Heute Morgen stand für Намисо und Юрий Springtraining auf dem Plan. Ich schaute den beiden erfahrenen Reitern gerne dabei zu, wenn es meine Zeit zuließ, denn allein vom zu sehen konnte man viel lernen. Für mich hieß Springtraining aber auch, dass Намисо heute den Springsattel, das Vorderzeug und Gamaschen bekam.
    Es dauerte nicht lange und der Hengst stand vorbereitet am Putzplatz und ich schloss nur noch die Zügel, nachdem ich das Vorderzeug befestigt hatte. Einen Schritt trat ich zurück, um mein Werk zu begutachten und war mehr als zufrieden. In seiner Springausrüstung sah Намисо immer besonders schick aus und konnte sich sehen lassen.
    Auch Henning war mittlerweile so weit und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Springplatz. Trotz des kühlen Wetters bevorzugte Dimitri das Training draußen und härtete so nicht nur die Pferde ab. Mit einem knappen „Guten Morgen“ wurden wir begrüßt und für Henning gab es direkt Anweisungen, während er noch nachgurtete und sich dann in den Sattel schwang.
    Auch ich hatte Намисо vorbereitet und als sich Dimitri mir zuwandt, reichte ich ihm die Zügel. Trotz er machte nicht einmal Anstalten sie zu nehmen, sondern musterte mich nur knapp. „Wo sind deine Reitsachen?“, fragte er und ich zuckte zusammen. Mit einem „Aber…“, wollte ich ansetzen, wurde aber von ihm unterbrochen.
    „Ева sollte dir doch Bescheid geben“, grummelte er und schaute sich um. „Ева hat heute frei“, meinte ich etwas schüchtern und Dimitri blickte mich verwundert an, ehe er lachte. „о, господи! Soweit ist es schon mit mir“ – Dimitri bat mich, meine Sachen zu holen, während er hielt. Dabei ließ er mir auch keine Zeit, zu fragen, warum ich Намисо reiten solle.
    Ein paar Minuten später saß ich auf dem großen Braunen und hatte doch etwas Respekt. Ich sah Dimitri öfters bei dem Training mit dem Hengst zu und er hatte sehr viel Potenzial, dementsprechend wusste ich nicht so recht, was ich nun auf ihm tun sollte.
    Dimitri gab nur knapp ein paar Anweisungen zum Aufwärmen, ehe er sich Henning und Юрий widmete, die bereits zeitbedingt weiter waren und schon mit Trabstangen und Cavaletti arbeiteten. Ich nutzte also die Zeit, mich mit Намисо bekannt zu machen und schnell war klar, wie fein der Hengst zu reiten war.
    Jede noch so kleine Hilfe kam sofort an und es machte wirklich Spaß, ihn zu reiten. Er war nicht viel größer als Маэстро und doch wirkten seine Gänge von Anfang an raumgreifender. Auch merkte man deutlich, dass er zwei Jahre älter war und somit wesentlich mehr Masse hatte, aber er machte unglaublich viel Spaß.
    Als Dimitri Henning alleine weiterarbeiten ließ, kam er zu mir und unter strengen Augen und Kommentaren sprang ich mit Намисо einige der aufgebauten Hindernisse, ehe wir in den Parcours gingen. Dimitris Kritik war gnadenlos und trotzdem stets positiv ausgedrückt, so dass man immer mit einem guten Gefühl weiterritt und an sich arbeiten wollte.
    Auch waren seine Kommentare knapp und störten nicht die Konzentration und er schrie nicht, wie so manch anderer Reitlehrer, so dass weder Pferd noch Reiter taub wurden. Rundum war er einer der angenehmsten Reitlehrer und Chefs, die ich bisher in meiner Karriere gehabt hatte und ich bereute meine Entscheidung, auf das Gestüt Fominow zu wechseln, keineswegs.
    Намисо sprang den Parcours fehlerfrei und ich musste lieber zu wenig als zu viel machen. Er hatte schon gut Erfahrung, wurde aber auch fast täglich von Dimitri geritten. Nach der Stunde waren wir alle auch mehr als zufrieden. Юрий und Henning hatten zum Abschluss eine sehr schöne Runde gehabt. Der Hengst war bei keinem einzigen Hindernis mäkelig geworden und Henning war zum Reiten gekommen.
    Auch Dimitri war mit dem Paar mehr als zufrieden und entließ sie bereits zum Abreiten, ehe er sich mir zuwandte. „Und?“, fragte er neugierig und ich reagierte etwas vorsichtig mit meiner Antwort, lobte aber Намисо deutlich.
    „Kurzum: Ich möchte, dass du Намисо ab und an in der Woche mitreitest. Aufgrund meiner Position schaffe ich es nicht, den Hengst täglich zu trainieren und ich weiß deine Reitweise sehr zu schätzen. Ihr beide harmoniert schön und unter dir kann er noch einiges lernen“, meinte er knapp und ich wusste erst gar nicht was ich sagen sollte.
    „Nun?“, fragte er und ich zuckte kurz zusammen, war ich doch etwas in Gedanken versunken. „Ja gerne! Ich würde mich sehr freuen, Намисо ist ein super Pferd, vielen Dank!“. Dimitri winkte jedoch nur ab und grinste: „Всегда эта молодежь.“
    Vor dem Platz wartete Henning auf uns und lud mich zu einer Schrittrunde um das Gestüt ein, ehe wir die Pferde im Stall wieder versorgten. „Ich würde sagen, du hast dir schnell seinen Respekt erarbeitet“, meinte Henning grinsend zu mir und ich schüttelte nur den Kopf. „Ich glaube, das dauert noch“ – inzwischen bewegte ich mich dann doch in einer anderen Klasse als zu meinen Ausbildungszeiten und hier musste man sich nun schon mehr beweisen, nur gut reiten reichte nicht.
    „Na ja, meinen Respekt hast du schon einmal“, meinte Henning und schwang sich aus dem Sattel. Ich tat es ihm gleich und führte Намисо in den Stall. Dort sattelte ich den Hengst ab, säuberte ich die Beine und Hufe von dem feuchten Sand und brachte ihn dann in die Box. Dort bekam er eine Abschwitzdecke über, da er doch ordentlich geschwitzt hatte und durfte nun in Ruhe fressen.
    In der Zwischenzeit säuberte ich das Sattelzeug, verstaute alles wieder ordentlich im Spind und kehrte den Putzplatz. Намисо war auch gewohnt schnell fertig mit seinem Futter und auch gut getrocknet. Ich nahm ihm die Decke ab und putzte noch einmal kurz drüber, ehe ich den Hengst wieder hinaus auf die Weide brachte.
    02.09.2018 | 7.043 Zeichen | Gwen
    ● ○ ● ○

    Taisija entledigte zunächst Юрий der Abschwitzdecke und Gamaschen, ehe sie noch meine Jacke entgegen nahm. Wir befanden uns auf der monatlichen Hengstkörung. Dimitri hatte mir unsere Jüngste zur Seite gestellt, damit sie direkt das Drumherum kennenlernte. Den großen Auftritt hingegen hatten Юрий und ich. Da es sich um einen kühlen Oktobermorgen handelte, waren wir beide zum Abreiten warm eingepackt gewesen, doch nun kam bereits unser Vorreiter aus der Halle und kurze Zeit später tönte es aus den Lautsprechern: "Nun sehen wir Yuri, geritten von Henning Hoppe."
    Taisija zeigte mir den Daumen nach oben und lächelte uns motiviert nach, als ich die Zügel aufnahm und mit Юрий Richtung Halle ritt. Kurz bevor wir eintraten, atmete ich noch einmal tief ein und wieder aus und ließ die gesamte Aufregung hinter mir. Im leicht versammelten Arbeitstrab ritten wir geradewegs zu X, wo wir geschlossen zum Stand parierten und ich die Richter grüßte. Schnell hatte ich die Zügel wieder sortiert und ließ Юрий schon aus dem Stand antraben.
    Wir bogen zunächst auf die linke Hand ab und ritten ganze Bahn. Bei C gingen wir auf den Zirkel und ich gab Юрий die fast unsichtbare Galopphilfe. Der Hengste reagierte sofort und sprang sauber an. In schöner Selbsthaltung ritten wir zwei Zirkelrunden, ehe wir aus dem Galopp direkt in den Schritt durch parierten und ganze Bahn gingen. Der Wechsel war sauber gewesen und ich konnte mich heute nicht beklagen, das gefühlt eintönige Dressurtraining der letzten Wochen hatte sich also doch mehr als gelohnt. Dimitri hatte uns zwischenzeitlich aber durchaus auch gut getriezt.
    Ich ließ Юрий etwas mehr Zügel, damit er sich raumgreifender bewegen konnte und das gelang uns auch sehr gut. Wir wechselten kurze Zeit später durch die ganze Bahn und ritten auf der rechten Hand zunächst im Schritt weiter, ehe wir wieder antrabten und weiterhin ganze Bahn ritten. Abschließend zeigten wir auch auf der rechten Hand noch den Galopp. Zunächst auf dem Zirkel, danach noch einmal ganze Bahn. Gerade an der langen Seite gab ich Юрий mehr Raum und verlängerte ein wenig die Schritte, ohne großartig aus dem Arbeitstempo zu geraten. Einwandfrei ließ sich Юрий kurz vor der Ecke auch wieder zurücknehmen und war sofort wieder bei mir.
    Юрий stand heute fein an meinen Hilfen und wartete nur begierig auf das nächste Kommando. Die Tempiwechsel folgten prompt und dennoch geschmeidig und so parierten wir auch wieder zum Trab durch. Kurz vor C versammelte ich Юрий vermehrt und bog auf die Mittellinie ab. Bei X parierten wir erneut zum geschlossenen Stand durch und ich verabschiedete mich von den Richtern.
    Ich ließ die Zügel lang und verließ zufrieden die Halle. Draußen warf Taisija direkt Юрий die Abschwitzdecke wieder über und tätschelte ihm den Hals, ehe sie ihn kurz festhielt, damit ich absteigen konnte. Auch ich war zufrieden mit unserer Leistung und sicher, dass wir Dimitri heute nicht enttäuschen würden. Fröstelnd schlüpfte ich zurück in die Jacke - nun hieß es warten.
    Text © Gwen | 3000 Zeichen | gezählt auf zeichenzähler.de


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    Flair und adoptedfox gefällt das.
  3. Occulta

    Occulta actually dead Staff

    meine Teilnahme mit...
    PFS' Simba Twist

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    Steckbrief
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    Vom: Stunning Silence

    Aus der: Twisted Thoughts


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    Rufname: Simba
    Geburtstag: 19.04.
    Alter: 4 Jahre
    Stockmaß: wird ca. 1.65 m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Heller Fuchs
    (ee,A+A+)
    Abzeichen: Stern, weiss gestiefelt HL und VR
    Gesundheit: Sehr gut


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    Etwas schüchtern Fremden gegenüber, verspielt, energievoll, in der Box oft träumerisch, verschmust


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    Simba ist ein richtiger kleiner Löwe: mit seiner edlen Ausstrahlung und seinem oft temperamentvollen Auftreten erobert er die Herzen der Trainer im Sturm. Er hat jedoch nicht so viel mit den anderen Fohlen zu tun, er geht ihnen fast schon aus dem Weg. Nur mit Merino scheint er sich ausserordentlich gut zu verstehen. Die beiden spielen oft stundenlang miteinander, und dies manchmal ziemlich ruppig. Er ist sehr loyal und gibt alles für seinen Reiter, man muss immer aufpassen, dass er sich nicht überanstrengt. Sein Exterieur besticht nicht nur farblich, sondern auch vom Bau her und er zeigt vielversprechende Gänge.


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    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Occulta
    VKR: Occulta
    Verkäuflich: Nein


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    Gekört: nein
    Nachkommen: -


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    Galopprennen Klasse: S***
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: A
    Military Klasse: L
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: E
    Wendigkeit: A

    Eignung: Galopprennen, Military
    Eingeritten: Nein


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    [RS 55]
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    1. Platz 338. Militaryturnier
    1. Platz 341. Militaryturnier
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    1. Platz 434. Galopprennen
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    2. Platz 406. Galopprennen
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    3. Platz 414. Galopprennen
    3. Platz 431. Galopprennen
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    3. Platz 454. Dressurturnier
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    Simba's Spind

    Tierarztbericht
    3 Okt. 2018
    Tierklinik zur Lindenweide
    Grunduntersuchung + Impfen

    Patienten: Cryptic Spots (Hengst), Simba Twist (Hengst) Primo Victoria Stute

    Heute machte ich mich auf den Weg zu einer neuen Kundin MRS. Smith. Ich sollte 3 Ihrer Pferde anschauen, da sie für die Körung bereit waren und dann noch impfen. Die Fahrt war angenehm und ich kam ohne Zwischenfälle an. Ich nahm meinen Koffer und lief Richtung Stallungen. Der Hof war groß schön und sehr ordentlich. Kaum betrat ich den Stall wurde ich schon begrüßt. „Sie müssen die Ärztin sein, ich bin Occulta Smith!“ begrüßte mich eine junge Frau. Ich bejate und stellte meinen Koffer neben dem Anbinde Platz. Ich bat mit Cryptic Spots zu beginnen. Sofort holte sie den gepunkteten Hengsten aus seiner Box. Ich ließ ihn mir vortraben da war alles in Ordnung. Nun band frau Smith ihn an und ich begann mit meiner Untersuchung. Zähne waren in Ordnung, seine Augen klar, beim abtasten und abhören fand ich nichts. Der Hengst war vollkommen gesund. „Er ist gesund wie neu geboren!“ sagte ich zu seiner Besitzerin. Nun kontrollierte ich seinen Pass um zu sehen welche Impfungen notwendig waren, alle bis auf Tollwut. Diese müsste sie erst nächstes Jahr auffrischen. Nun zog ich die Spritzen, auf die ich brauchte, Herpes, Tetanus, Influenza und stepi Equi. Schnell injizierte ich die spritzen. Der Hengst blieb ruhig, darum bekam Cryptic Spots einen Apfel zur Belohnung. Nun konnte der nächste Hengst kommen, dieser war ein goldener kleiner Racker namens Simba Twist. Auch ihn ließ ich mir vortraben, und mein geschultes Auge sah, das da was im Argen war. Ich bat darum Simba anzubinden. Ich tastete den Hengst ab. Kopf war alles in Ordnung auch der hals und Brust waren intakt als ich mich weiter zu den Hufen abtastete bemerkte ich das das Kronrad heiß war und eine Beule gebildet hatte. Dies war ein Abszess. Sorgfältig schnitt ich den Abszess auf und ließ das Eiter ablaufen. Dann desinfizierte ich die stelle und band den huf dick ein und schüttete eine gelbe Flüssigkeit rein, dies würde die Bakterien abtöten und erklärte der Besitzerin das sie das 2-mal täglich erneuern musste und gab ihr noch Antibiotikum diese sollte sie 3 tage lang 1x am tag verabreichen. Nun machte ich mich weiter, der Rest war unauffällig. Nach einem abhörcheck impfte ich den Kandidaten. Ich sagte das er in 4 Tagen ruhig wieder in Training sein oder auf die Körung gehen kann. Der Abszess war am Anfang und so wurde er gleichbehandelt. Nun kam die Stute an die Reihe Primo Victoria. Ich nannte diese liebevoll Vicky. Auch sie ließ ich mir vortraben und da war nichts zu sehen. Dann schaute ich sie mir genauer an. Sie war vollkommen gesund. Beim abhören vernahm ich nur die üblichen Geräusche. So konnte ich auch sie mit ruhigem gewissen impfen. Ich packte alles zusammen trug alles in die Pferdepässe ein und verabschiedete mich von meiner Kundin. Ich hoffe das sie Zufrieden war.

    Hufschmiedbericht

    Trainingsberichte [7]
    Occulta
    Galopptraining E-A

    Es war nun vier Wochen her, seit die Nachwuchsvollblüter vorsichtig angeritten worden waren. Sie kannten kaum mehr als das alle drei Gangarten unter dem Reiter, wobei gerade das Galoppieren den meisten die grössten Schwierigkeiten bereitete – jedenfalls in der Halle, wo sie immer wieder Kurven machen mussten. Heute wurden sie von den Kurven erlöst, jedenfalls von den engen. Denn heute durften Merino, Simba Twist, Miss Moneypenny, Riven in a Dream, Primo Victoria und der Neuling Cryptic Spots zum allerersten Mal auf die Rennbahn. „So eine ausgewogene Gruppe hatten wir schon lange nicht mehr“, scherzte Jonas. „Drei Hengste, drei Stuten und alle auf exakt demselben Niveau.“ Ich stimmte ihm fröhlich zu und schob Pennys Box auf. Die Schimmelstute begrüsste mich mit ihrer weichen rosa Schnauze und versuchte, am Reissverschluss meiner Jacke zu zupfen. Ich schob sie sanft beiseite und streifte ihr das violette Halfter über, dann führte ich sie durch die Stallgasse zu den Anbindestellen. Jonas half mir beim Anbinden, doch anschliessend verschwand er nach draussen, um im Nordstall die Trackponys Calico und Dod bereit zu machen. Neben Penny und mich gesellten sich Quinn mit Primo und Parker mit Riven. Wir legten mit dem Putzen der drei los und plauderten dabei über die Sieger der letzten Rennen. Ich konnte mir ein Gähnen nicht verkneifen, denn es war erst halb sechs Uhr und draussen noch stockfinster. Wir beeilten uns mit dem Putzen, denn wir wollten die Geduld der Youngsters nicht schon jetzt strapazieren. Ausserdem hatten wir einen strengen Zeitplan für heute, denn nach dem Mittag standen eine Fohlenschau, ein Halterwettbewerb und ein Springturnier an. Deshalb fand das Training heute auch wieder so früh am Morgen statt, obwohl es im Winter normalerweise keine Rolle spielte. Auch Primo war noch müde: die Stute gähnte herzhaft, während Quinn ihre Schulter massierte. Ich bürstete rasch noch Pennys Schweif, dann war sie bereit zum Satteln. Ich holte den etwas schwereren Trainingssattel und die sonstige Ausrüstung aus der Kammer. Zuerst legte ich ein polsterndes Pad auf, dann die eigentliche Satteldecke und schliesslich den Sattel. Das ganze fixierte ich mit dem Lammfell-Gurt, damit auch bestimmt nichts zwickte. Penny trampelte ungeduldig herum und ich hatte meine liebe Mühe, ihr die Bandagen anständig anzuziehen. Auf die wollte ich aber im Moment noch nicht verzichten, denn bei jungen, unbalancierten Pferden war die Gefahr zu gross, dass sie sich im Renngalopp verschätzten und sich selbst in die vorderen Sehnen traten. Beinverletzungen wollte man im Rennsport um jeden Preis vermeiden. Wir führten die fertig gesattelten Jungstuten nach draussen, wo die gleichaltrigen Jungs bereits warteten. Ajith und Oliver halfen den Jockeys und mir beim Aufsteigen. Danach ritten wir alle hintereinander zur Bahn. Die Trackponys, Calico und Dod, stiessen beim Nordstall zu uns. Merino tänzelte bereits aufgeregt, weil er offenbar dachte, wir gingen wieder ins Gelände. Aber wir bogen stattdessen auf den Galoppweg und trabten uns dort warm. Darren und Dod bildeten die Spitze, Jonas und Calico das Schlusslicht. Dazwischen trabten die jungen Pferde fleissig hintereinander und orientierten sich stark an der Gruppe. Das war in diesem Alter auch noch vollkommen erwünscht. Riven fand die über uns dunkel in die Höhe ragenden Tannen etwas gruselig, denn sie lief mit verklemmtem Schweif vor mir und Penny. Merino und Cryptic gerieten jetzt schon aneinander, denn der freche Merino versuchte immer wieder, nahe genug an das gepunktete Hinterteil seines Vordermanns zu kommen, um hineinzukneifen. Cryptic schlug als Antwort missmutig mit dem Schweif und bedeutete dem Frechdachs auf Abstand zu bleiben. Simba arbeitete heute sehr still mit. Er schien sich nicht besonders für die anderen Pferde um ihn herum zu interessieren, und da Merino zu weit von ihm weg war, konzentrierte er sich vollkommen auf April, die ihn ritt. Er trat sogar etwas ans Gebiss, wenn auch nicht konstant, da ihm dazu schlichtweg noch die Muskeln und die Balance fehlten. Zufrieden drehte ich den Kopf wieder nach vorne um mich auf mein eigenes Reittier zu konzentrieren. Ich spielte etwas mit den Zügeln und lud Penny ein, ebenfalls den Kopf etwas runter zu nehmen. Sobald sie im Genick nachgab, lobte ich sie durch rasches Überstreichen. So beschäftigte ich sie immer wieder etwas, während wir eine ganze Runde trabten. Danach ritten wir im Schritt zur Bahn. Heute waren die absoluten Basics gefragt: Betreten der Startbox, ein/zwei erste Starts und zuletzt ein erstes, kurzes Galopptraining. Ajith und Oliver warteten bereits auf uns. Wir ritten vor der Startmaschine eine Volte. Ajith und Oliver pickten einen nach dem anderen heraus und führten uns zügig auf die Boxen zu. Je rascher und entschlossener das ganze von statten ging, desto weniger zögerten auch die Pferde. Sie standen quasi drinnen, bevor sie richtig darüber nachdenken konnten. So erging es auch Penny und mir. Hinter uns schloss Ajith die Klappen, gerade rechtzeitig, bevor Penny den Rückwärtsgang einzulegen versuchte. Ajith drückte dagegen und ich trieb sie wieder vor, dann versuchte ich sie dort zu halten, bis alle drin waren. Sobald die letzte Klappe zuging, lief Oliver zum Auslöser und liess die Startmaschine aufschnappen. Natürlich wussten die jungen Vollblüter noch nicht, was sie zu tun hatten, also trieben wir sie energisch an und gaben ihnen die Zügel frei, um ihnen das Vorwärtsgehen schmackhaft zu machen. Die Reaktionsgeschwindigkeit war auch nach dem dritten Versuch noch bescheiden, aber immerhin kamen die meisten jetzt schon ein paar Sekunden nach dem Öffnen im Trab oder sogar Galopp, in Merino und Cryptics Fall, davon. Nach dem dritten Start trieben wir alle Pferde direkt weiter in den Galopp. Wir blieben dicht beieinander und strebten ein einheitliches Grundtempo an, auch um den Gehorsam zu schulen. Auf den letzten 200 Metern trieben wir sie nochmal etwas an, sodass wir diese in 15 Sekunden schafften. Dies würden wir nun die nächsten fünf Wochen lang widerholen und perfektionieren, bevor der nächste Schritt angegangen werden konnte. Die Trackponys kamen uns entgegen und begleiteten uns im Trab von der Bahn zurück zum Stall. Die jungen Pferde hatten bereits nach diesem bescheidenen Traning stark geschwitzt und saugten Luft durch die weit geöffneten Nüstern ein, was aufgrund der schlechten Kondition ganz normal war. Dies galt es in nächster Zeit deutlich zu verbessern. Doch jetzt war erstmal Feierabend für die Jungspunde. Für uns Pfleger hingegen hatte der Tag erst begonnen.
    30 Nov. 2016

    Occulta
    Galopptraining A-L

    Es war bereits der letzte Januartag, und ein besonders schöner noch dazu. Der Himmel war tiefblau und der eisige Wind, der den Schnee auf den Feldern verwirbelte, zauberte skurrile Landschaften. Während Oliver sich ärgerte, weil die seit wenigen Tagen endlich wieder eisfreie Strasse nun wieder mit Schnee bestaubt wurde, freute ich mich auf das heutige Training mit den Pferden. Es war harte Arbeit angesagt; in erster Linie ging es um die Körungsvorbereitung. Die jungen Pferde mussten noch viel lernen und es machte für mich keinen Sinn, ein ‚grünes‘ Pferd vorzustellen. Den Richtern gefielen wohlbemuskelte, ausbalancierte und gut erzogene Pferde schliesslich auch besser. Als erstes stand Renntraining auf dem Plan. Während die meisten Vollblüter am Morgen bereits ihr Winter-Fitness-Programm genossen hatten, kamen nun am frühen Nachmittag Coulee, Framed in History, Cabinet of Caligari und die sechs jüngsten Rennpferde auf ihre Kosten. Mir blieb wiedermal fast nichts anderes übrig, als meinen Frame zu reiten, da der Hengst bei mir einfach am besten lief und Quinn noch bis nächste Woche in den Ferien war. Ein Hauch Missmut erweckte das aber schon, zumal ich doch so gerne einen der Youngsters trainiert hätte. Nächste Woche eben wieder, dann ist Quinn auch wieder da. Ich holte den Schecken aus seiner Box und begann ihn zu putzen. Zunächst massierte ich ihn gründlich mit dem Gummistriegel, um den Staub und ausgefallenes Fell zu lösen. Dann spickte ich alles mit der langborstigen Staubbürste weg. Bereits danach begann Frames Fell schön zu glänzen, aber ich bearbeitete es trotzdem noch mit der Kardätsche und zuletzt mit der feinen Bürste, wie es Routine war. Wären wir jetzt an ein Rennen gegangen, hätte ich sogar zusätzlich noch mit einem Tuch oder Fellhandschuh und etwas Glanzspray den ultimativen Feinschliff gemacht. Das Langhaar hatte ich vor dem Durchgang mit der Kardätsche gekämmt, sodass der daraus fallende Staub nicht zuletzt noch auf das saubere Fell rieselt. Auch Frame’s zweifarbiger Schweif war bereits seidig und knotenfrei, wie es sich gehörte. Nun musste ich nur noch Hufauskratzen, danach konnte ich satteln. Frame gab seine Hufe artig, zog mir aber nach einer Weile den einen Vorderhuf aus der Hand und scharrte ungeduldig. Ich stupste ihn streng, woraufhin er ihn wieder stillhielt. Nun legte ich ein Stück Chamois Leder auf seinen Rücken, damit der Sattel während dem Training nicht verrutschen konnte. Darüber kam die dünne Baumwoll-Satteldecke. Dann legte ich das schützende Pad auf und faltete die Satteldecke vorne ein Stück weit darüber. Bevor ich den Sattel auflegte und mit dem gepolsterten Trainingsgurt festgurtete, platzierte ich noch ein kleines Lammfellpad hinter dem Widerrist, damit dieser auch wirklich ausreichend geschützt war. Manche Pferde brauchten das, andere nicht, da die Sättel nicht individuell auf die Pferde angepasst waren, sondern grundsätzlich für jedes Pferd verwendet wurden. Manche hatten auch anstelle eines Pads einfach eine dicke Satteldecke, manchmal sogar zwei, oder eine halb gefaltete. Für Frame war aber meine soeben angewandte Lösung bisher die beste und hatte noch nie Druckstellen oder abgebrochene Haare verursacht. Ich zäumte den Hengst und führte ihn nach draussen, gemeinsam mit den anderen Jockeys. Ajith und Oliver halfen uns beim Aufsteigen, dann ritten wir im Gänsemarsch zum Galoppweg, um uns auf einer Trabrunde aufzuwärmen. Merino lief zufrieden direkt hinter Simba Twist. Die beiden waren richtig gute Kumpel und hatten schon als Fohlen immer zusammen gespielt. Kaythara platzte fast vor Energie und tänzelte ungeduldig, wannimmer wir bremsen mussten. Auch Caligari liess sich davon etwas anstecken, aber das Gezapple der beiden war harmlos. Wir machten auf der Bahn einen freien Start, indem wir eine saubere Linie bildeten. Danach trainierten wir zwar alleine, aber so hatten es die Pferde einmal mehr geübt. Ich überholte mit Frame Miss Moneypenny und Cryptic Spots, damit ich niemanden mehr im Weg hatte. Dann nahm ich ihn wieder etwas zurück und gleiste ein anspruchsvolles Intervalltraining mit 2-furlong-sprints auf. Frame kam dabei ganz schön ins Schwitzen, sodass ich ihn nach dem Training gründlich mit dem Schwamm waschen musste. Den ganzen Körper wollte ich aufgrund der Aussentemperaturen nicht abspritzen. Auch Primo Victoria hatte viel geschwitzt und schnaufte noch lange nach dem austraben. Wir wuschen alle Pferde mit dem Schwamm und brachten sie danach direkt mit Abschwitzdecke in die Führmaschine oder übergaben sie einem Pfleger, damit sie sich trockenlaufen konnten. Zwischendurch boten wir ihnen auch etwas zu trinken an. Nach einer guten halben Stunde brachten wir die Pferde in die Boxen und gaben ihnen ihre Karotten zur Belohnung.
    31 Jan. 2017

    Occulta
    Galopptraining L-M
    Gruppe 1: tc Miss Moneypenny, PFS' Merino, PFS' Simba Twist, PFS' Cryptic Spots, Primo Victoria, Cassiopeia

    Fünf Uhr morgens, die Sonne war noch in der Ferne versteckt, doch der Himmel wurde im Osten bereits heller. Ich gähnte ein letztes Mal, dann streckte ich mich und war auf den Beinen. Ein rasches Müsli als Energiespender für den Morgen, dann musste ich mich auch schon im Hauptstall einfinden, denn das Training der Vollblüter fand aufgrund der sommerlichen Temperaturen seit ein paar Tagen wieder wie jeden Sommer besonders früh statt. Ich begann gleich damit, Merino zu putzen, während Ajith mit der Schubkarre umherhuschte und Heu verteilte. Neben mir bereitete Quinn Simba vor. Wir plauderten fröhlich und setzten uns Ziele für den heutigen Tag und das Training. Nach dem Putzen wurden die Trainingssättel aufgelegt und die restliche Ausrüstung vervollständigt. Dann ging es auch schon raus zum Aufsteigen. Alles ging Schlag auf Schlag; einer nach dem anderen wurde von Oliver auf’s Pferd geschmissen. Wir ritten im Gänsemarsch zum Galoppweg und begannen mit dem Aufwärmen im Trab. Nach einem kurzen Aufgalopp beschleunigten wir auf ein angemessenes Trainingstempo und zogen dieses über 1600 Meter durch. Auf den letzten 400 Metern trieben wir die jungen Rennpferde nochmals an, sodass wir sie im gesetzten Limit von 26 Sekunden passierten. Danach liessen wir die trotz der kühlen Morgenluft verschwitzten, heftig atmenden Jungspunde austraben. Ich lobte Merino ausgiebig, denn er hatte seine Gesamtzeit vom letzten Mal um etwas mehr als eine Sekunde unterboten. Aber seine Kondition war noch nicht gut genug, und seine Herzfrequenz, wie sich kurz darauf bei Olivers Kontrolle herausstellte, nahe an der 200er Grenze. Wenigstens Cassiopeia war wieder fitter geworden, denn nach einer erneuten Trainingspause wegen eines Viruses, das sie sich aufgeschnappt hatte, war sie wieder etwas hinter ihren gleichaltrigen Kollegen zurückgefallen und lief deshalb nun in der jüngsten Gruppe mit. Die anderen Nachwuchsrenner, Penny, Cryptic und Primo hatten keine Auffälligkeiten gezeigt und waren fit. Zufrieden beendeten wir das Training, indem wir die sechs in den Freilauftrainer zum Auskühlen brachten. Danach ging’s für die Jockey gleich weiter zur nächsten Gruppe.
    31 Mai 2017

    Occulta
    Galopptraining M-S
    Gruppe 1: PFS‘ Merino, Primo Victoria, Simba Twist, PFS’ Stromer’s Painting Gold, PFS’ Cryptic Spots, PFS’ Miss Moneypenny, Cassiopeia

    Ungeduldig tänzelte Cryptic vor der Startmaschine. Wir warteten darauf, dass Ajith uns reinführte, doch wir standen an der äussersten Position und der Pfleger hatte innen angefangen. Nacheinander brachte er Merino, Simba, Penny, Cassy, Primo und Goldy rein, bis schliesslich wir dran waren. Cryptic war total geladen und ich rollte, einen Blick zu Quinn werfend, die Augen. Sie grinste und meinte: „Better like this than a horse that’s falling asleep.“ Ich stimmte ihr zu und fragte, wie Goldy drauf sei. Das war das erste mal, dass sie mit der Gruppe mitlief. Wir hatten sie bisher nur Dressur geritten und einzeln auf der Bahn trainiert, oder Ausritte gemacht. Wir hatten nämlich zuerst sehen wollen, wie ihr Trainingsstand war. Oliver hatte sie für fit genug befunden, also konnte sie jetzt mit unseren Dreijährigen laufen. Sie hinkte dennoch ein wenig hinterher was die Erfahrung anging, da ihre alte Besitzerin nicht so viel Zeit zum Trainieren gehabt hatte. Cassy war auch immernoch bei der jüngsten Gruppe dabei, doch Oliver wollte sie bald wieder zu den älteren Rennpferden einteilen, weil sie deutlich mehr Ausdauer als die Jungen hatte. Ich war froh, dass die palomino Stute wieder aufholte.

    Endlich gab Ajith das Startsignal und die Klappen öffneten sich. Cryptic drückte wie erwartet gewaltig ab und ich musste mich gut in seiner Mähne festkrallen, um mit den kurzen Bügeln nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Er setzte sich mit ein paar grossen Sprüngen an die Spitze und ich überlegte zufrieden: Wenn er im nächsten Rennen so losspringt, kann er schon von Anfang an einen guten Vorsprung herausholen. Allerdings musste ich ihn jetzt etwas zurücknehmen, denn unser Training fand wie fast immer in Intervallen statt. 1600 Meter insgesamt waren es heute, dazwischen Phasen mit 200 Meter Sprints. Ich sah stets auf meine Armbanduhr um unsere Geschwindigkeit zu überprüfen. Cryptic machte sich heute echt gut, doch gegen Ende der 1600 Meter wurde er etwas langsamer, was mir zeigte, dass es in Sachen Ausdauer noch haperte. Merino und Simba bieben bis zum Schluss dicht beieinander, weil die beiden gerne zusammen liefen und sich so gegenseitig anstachelten. Sie wurden dicht verfolgt von Penny, die ziemlich zurückgehalten wurde, weil sie sich beim letzten Training zu sehr verausgabt hatte und mit einem zu hohen Puls durchs Ziel gekommen war. Quinn nahm’s mit Goldy noch gelassen und blieb zuhinterst. Die Stute konzentrierte sich und war gehorsam, das machte das Training sehr angenehm. Primo hingegen war etwas abgelenkt und irgendwie nicht auf der Spur. Nichts desto Trotz war es ein gutes Training gewesen und wir kamen mit jedem Tag wieder ein kleines Stück weiter.
    31 Aug. 2017

    Occulta
    Springen E-A
    Chiccory ox, Shades of Gray, A Winter’s Day, PFS’ Captured in Time, PFS’ Merino, Simba Twist, Primo Victoria, PFS’ Cryptic Spots

    Nachdem wir mit der ersten Springstunde fertig waren und ich Iskierka weggeräumt hatte, war nun eine etwas weniger erfahrene Gruppe dran. Diesmal ritt ich Merino, den Rappen mit den lustigen weissen Punkten. Auch seine Zwillingsschwester Primo war dabei, denn beide hatten etwa denselben Trainingsstand. Natürlich folgten uns auch die restlichen Rennpferde dieser Jahrgangsgruppe, Ciela, Simba und Cryptic, auf den Reitplatz, wo immernoch derselbe Parcours wie zuvor stand - nur dass Elliot ihn inzwischen etwas runtergestellt hatte. Aber insgesamt waren wir am Schluss sogar acht Pferd-Reiterpaare auf dem Sandplatz, denn Chiccory, Gray und Winter hatten das Springtraining auch nötig. Zuallererst wärmten wir uns wie immer gründlich auf. Danach trabten wir über ein paar Stangen und schulten den gleichmässigen Takt der Vollblüter. Als nächstes folgten ein paar einfache Kreuze und Steilsprünge, bevor wir schliesslich mehrere Hindernisse flüssig nacheinander anritten. Wir gingen alles schön langsam an, da die jüngeren Pferde der Gruppe wirklich noch ganz am Anfang des Springreitens standen. Sie waren ja auch eigentlich Rennpferde, und zumindest im Moment nur indirekt fürs Springen gedacht. Aber es konnte nicht schaden, ihre Ausbildung abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten. Das beanspruchte auch wieder ganz andere Muskeln als das Galoppieren auf der Bahn, sodass sie weitere Kraft dazugewannen. Sie machten ihre Sache allesamt gut. Es gab zwar hie und da noch ein paar kleine Patzer, entweder mit Verweigerungen oder fallenden Stangen, aber das war nicht weiter schlimm. Besonders die jüngsten waren halt noch etwas tollpatschig und hatten nicht so viel Balance wie die älteren Pferde. Aber für erste Turniere würden sie bald bereit sein, da war ich mir sicher.
    31 Okt. 2017

    Occulta
    Galopptraining S-S*

    Primo Victoria, PFS’ Merino, PFS’ Cryptic Spots, Simba Twist, tc Miss Moneypenny, Cassiopeia, PFS’ Stromer’s Painting Gold

    Ziemlich genau ein Jahr war es her, seit die Vollblüter aus der jüngsten Gruppe zum ersten Mal auf die Bahn gekommen waren. Primo Victoria, ihr Zwillingsbruder Merino, Cryptic, Simba und Penny waren innerhalb eines Jahres von absoluten Anfängern zu hervorragenden Rennpferden geworden, die nun allesamt in höheren Rennen starten konnten. Da sie nächstes Jahr mit den erfahreneren Vollblütern zusammen rennen mussten, wollten wir die fünf Jungspunde, Cassiopeia, die wir immernoch am Auftrainieren waren, und Goldy, die ja erst kürzlich dazugestossen war, bis zum Frühling noch etwas härter rannehmen. Oliver hatte einen strengen Plan mit Richtzeiten und -Strecken aufgestellt, an die wir uns Tag für Tag halten mussten. Normalerweise machten wir über den Winter etwas weniger hartes Training und eher eine Art Erholungsphase. Die jungen Pferde mussten aber trotzdem Fortschritte machen und bis zum Frühling das gewünschte Trainingslevel erreichen. Natürlich bekamen die jungen Pferde dennoch genug Pausen, damit sich ihre Muskeln optimal erholen und entwickeln konnten. Auch heute fand das morgentliche Training wie gewohnt statt, typisch für das Winterhalbjahr erst ab acht Uhr. Die Sonne ging daher gerade auf, als wir mit den fix fertig geputzten und gesattelten Pferden den Hauptstall verliessen. Ich wurde von Ajith per Räuberleiter auf Simbas Rücken gehoben und zupfte symbolisch die goldene Mähne des Hengstes unter der Fleecedecke hervor. Da die Vollblüter alle geschoren waren, trugen sie während des ganzen Trainings Fleece-Nierendecken. Wir ritten im Schritt zum Galoppweg, trabten an und wärmten die Vierbeiner auf. Merinos Decke war wohl nicht gut festgemacht, denn sie verrutschte während dem Traben. Ich rief daher Charly vor mir zu «Oi, Chaplin your exercise rug is off». Der Jockey drehte sich verwirrt nach hinten, entdeckte das Problem und zupfte die Decke im leichten Sitz zurecht. Er zwinkerte mir dankbar zu, weil er genau wusste, dass er Ärger von Oliver eingefangen hätte, wenn ich nicht gewesen wäre. Es war noch neblig auf den Wiesen um Pineforest herum und das in der Nähe liegende Dorf war vollständig verschluckt. So wirkte es fast, als sei Pineforest eine Insel inmitten von gähnender Leere, die ebenfalls drohte, in den grauen Schwaden zu verschwinden. Die Pferde liefen rhytmisch über den Schnitzelweg und mein Helm streifte hie und da einen Tannenzweig. Ein Blick über die Schulter verriet mir, dass Cassy direkt hinter uns schön am Zügel lief. Die Palominostute war nebst Vai Alida die einzige Trader Joe Nachkommin in meinem Stall. Weil Alida nicht mehr im Rennsport eingesetzt wurde, lasteten auf Cassy mehr Erwartungen. Es war unheimlich schade, dass sie mit ihrer Beinverletzung hatte pausieren müssen, denn so hatte sie viele wichtige Rennen verpasst. Aber dafür war sie nun umso fitter und zeigte das ganze Potential, das sie von ihrer Abstammung mitbekommen hatte. Wir bogen nach dem Einwärmen auf die Bahn und reihten uns vor der Startmaschine auf, die heute etwas weiter vorne stand. Simba ging zuverlässig rein und auch die anderen liessen sich, bis auf ein wenig Tänzeln, brav hineinführen. Oliver gab das Startsignal und die Tore klappten auf. Doch wenige Sekunden später pfiff er uns zurück. «Penny and Cryptic were too late! Do it again, and this time move your butt properly out of there.» Leicht verärgert trabte April neben mir her. «It was nothing, really. She went off perfectly fine», murmelte sie. Offenbar nicht ‘perfectly’ genug für Oliver. Simba war diesmal ein wenig zögerlich, weil er nicht verstand, warum wir beim ersten Mal gebremst hatten. Wir starteten erneut, wobei Oliver ruhig blieb. Simba legte einen guten Start hin, stockte dann aber, weil er förmlich erwartete, dass wir wieder bremsen mussten. Ich ermunterte ihn zu einem gleichmässigen Takt und hielt den Blick entschlossen nach vorne gerichtet. Dadurch, dass der Hengst etwas unsicher bezüglich des Starts gewesen war, drehte er nun immer wieder ein Ohr nach hinten zu mir und war deutlich aufmerksamer als sonst. Es war ein tolles Gefühl, den Athleten unter mir so sehr bei der Sache zu sehen. Auch Oliver beobachtete das Geschehen interessiert mit dem Feldstecher. Ich fragte mich, ob er nicht insgeheim genau das hatte ausprobieren wollen. Es schien aber nicht bei allen geklappt zu haben, denn Rita hatte mit Cryptic immer noch eine ordentliche Handvoll. Er erinnerte mich an seinen Vater, der je nach Wetter auch lustig aufgelegt war. Aber auch die beiden kamen durchs Ziel und das in der erforderlichen Zeit. Trotzdem motzte Oliver und liess Rita nochmal dreihundert Meter kontrolliert am Zügel galoppieren. Cryptic strotzte nach wie vor mit überschüssiger Energie, war aber danach etwas weniger quengelig. Oliver liess uns austraben und fasste, nachdem sich alle Pferde zum Trockenlaufen mit den Abschwitzdecken im Freilauftrainer befanden, nochmal rasch seine Beobachtungen von vorhin zusammen. Er erklärte, dass die Pferde nun auf einem höheren Level als zuvor waren und wir auch entsprechend auf die Details achten mussten. Wir durften keine Millisekunden in schlechten Starts oder Meinungsverschiedenheiten verschenken. Unsere Konkurrenz hatte eine erste ‘Filterung’ durchlaufen; die im nächsten Jahr startenden Vierjährigen waren allesamt Pferde, die von ihren Trainern als ‘Ertrag bringend’ eingestuft worden waren, ergo ‘nur die Guten’. Diesen Vortrag durften wir uns natürlich jedes Jahr um diese Zeit wieder anhören, entsprechend nickten alle nur mehr oder weniger augenrollend. Recht hatte er aber, und das mussten alle zugeben. Auch ich fragte mich, wie gut meine Vollblüter in der kommenden Saison abschneiden würden. Oliver war erstaunlich optimistisch gestimmt und klopfte mir lobend für das heutige Training auf die Schulter. Er meinte abschliessend, dass Cassy nun ruhig wieder in die älteren Gruppen wechseln konnte, da sie ihren Trainingsrückstand beinahe aufgeholt hatte. Ich stimmte dem zu.
    29 Nov. 2017

    Occulta
    Dressur E-A
    Caspian of the Moonlightvalley, A Winter’s Day, Primo Victoria, PFS’ Navy Sniper, Yoomee, PFS’ Shadows of the Past, Nera, Chanda, PFS’ Dancin’ to Jazz, Tayr al-Diyari, PFS’ Arctic Silver Lining, PFS’ Arctic Rainstorm, PFS’ British Oreo Rascal, PFS’ Glenn’s Dare to Shine, PFS’ Bacardi Limited, PFS’ Dressy Miss Allegra, PFS’ Merino, Simba Twist, PFS’ Cryptic Spots, White Dream, Fake my Destiny, Tic Tac, PFS’ Kicks-a-Lot, Vychahr, Parányi, Satine, Areion, Diarado, Co Pilot de la Bryére, Circus Dancer

    Wir hatten trotz der Hitze heute wieder viel vor; Dressurtraining, to be exact. Es war bereits Nachmittag, somit erwischten wir leider gerade die heisseste Tageszeit. Das liess sich kaum vermeiden, denn den ganzen Morgen hindurch hatten wir auch schon gearbeitet, und die Pferde bis spät in die Nacht wach zu halten war auch keine gute Option. Deshalb brachten Lisa und ich im Voraus ein paar Wasserflaschen zum Reitplatz und stellten einen Sonnenschirm auf, damit wenigstens die Trainerin nicht unter der prallen Sonne gebraten wurde. Es kam heute extra eine externe Dressurtrainerin auf Platz, die uns und die Pferde etwas fördern sollte. Lisa ritt also heute selber auch mal in der Stunde mit, anstatt sie zu leiten. Der Name der Trainerin lautete Fiona Ramsey; eine S-Dressurreiterin die auch schon international gestartet war. Ich war gespannt auf ihr Coaching und putzte zuerst gut gelaunt Yoomee. Lisa bereitete Shira vor, Linda hatte White Dream neben mir und Yoomee angebunden und Lily ritt natürlich wieder Fake. Jonas machte nicht mit, sondern sah nur zu und reichte uns später die Wasserflaschen, wenn wir eine Pause brauchten. Anne und Robin sattelten im Nordstall Sniper und Baccardi. Darren und David waren unterdessen bei den Stuten im Offenstall und kümmerten sich um Chanda und Jazz. Auch Angelina Moore war mit ihrer Stute Nera dabei, und sogar Rosie war mit Tayr zu uns rübergeritten. Sie wartete mit dem schicken Rennaraber vor dem Nebenstall und plauderte mit mir, während ich meine Connemarastute striegelte. Fiona kam etwas früher als gedacht und sah uns schonmal beim Satteln zu. Danach trudelte ein Pferd-Reiterpaar nach dem anderen auf dem Sandplatz ein und Fiona unterrichtete uns schon beim Aufwärmen. Wir mussten eine grosse acht quer über den Platz reiten, und dabei stets die richtgie Stellung und den Abstand zum Vordermann wahren. Ausserdem machten wir viele Schlangenlinien und Seitenwechsel. Fiona war also sehr fokussiert auf Biegung und Abwechslung. Nach einer Weile durften wir die Pferde nochmal richtig strecken lassen, ehe wir mit der eigentlichen Arbeit anfingen. Yoomee schnaubte zufrieden ab und trabte locker vorwärts. Diese erste Trainingsstunde war wie eine Art Einstieg in die Dressurarbeit, denn die Pferde waren allesamt noch nicht sehr weit in der Dressur ausgebildet. Deshalb forderten wir auch nur einfache Lektionen, wie korrekte Übergänge oder leicht verstärkten Trab. Auch einfache Galoppwechsel liess uns Fiona machen, wobei sie wiederum genau darauf achtete, dass wir die Pferde richtig umstellten. Sie schien wirklich ein Auge für Feinheiten zu haben und gab wertvolle Tipps in denn richtigen Momenten. Ich war ihr zum Beispiel dankbar, als sie mich darauf hinwies, dass ich mit der äusseren Hand zu sehr mitging in den Kurven, oder dass ich mich wiedermal leicht nach vorne neigte, als ich angaloppieren wollte. Auch für Lily und Fake hatte sie ein paar Tricks auf Lager, damit die Hackneyponystute ihr volles Bewegungspotential ausschöpfen konnte. Ich sah, wie Jonas den beiden mit einem stolzen Ausdruck zusah. Die erste Runde dauerte eine Dreiviertelstunde, dann liessen wir die Pferde austraben und bereiteten die nächste Gruppe vor. Währenddessen waren Quinn, Parker, Thomas, Rita, Charly und April mit Caspian, Merino, Primo, Winter, Simba und Cryptic an der Reihe. Dem was ich beim Putzen von Parányi sah nach zu urteilen, lief es auch bei ihnen gut, obwohl die Vollblüter doch etwas mehr Power zeigten und mit der konstanten Anlehnung noch etwas Mühe hatten. Um Fiona eine Pause zu gönnen, nahmen wir uns reichlich Zeit zum Putzen und tratschten mehr mit Rosie, die noch einen Moment länger blieb. Tayr scharrte schon ungeduldig, als sie sich schliesslich auf den Heimweg machte. Ich sattelte Parányi und brachte sie auf den Platz, gefolgt von Satine, Vychahr, Co Pilot, Circus Dancer und Diarado. Jetzt kamen wir richtig ins Schwitzen. Diese sechs Vierbeiner liefen bereits höhere Dressur und kannten die meisten Lektionen, sodass wir aus dem Vollen schöpfen konnten, was Fionas Erfahrung als Grand Prix Reiterin anging. Sie gab uns wertvolle Tipps um die Piaffe zu verbessern und zeigte uns, wie wir den verstärkten Trab noch eindrucksvoller aussehen lassen konnten. Parányi machte fleissig mit und gab sich Mühe. Sie konnte zwar noch keine Piaffe, aber dafür glänzte sie bei den Galoppwechseln. Und Vychahr beeindruckte Fiona mit seinem schwungvollen Bergaufgalopp an der langen Seite. Nur das rechtzeitige Bremsen vor der Ecke bereitete ihm und Lisa noch etwas Schwierigkeiten.

    Nachdem auch diese Stunde geschafft war, kippte ich erstmal eine halbe Wasserflasche runter und setzte mich beim Nebenstall an die Wand gelehnt in den Schatten, sobald die Rappstute versorgt war. „Alles klar, Occu?“, fragte Jonas mitfühlend, als er mich sah. Ich nickte müde aber grinsend. Es hatte trotz der Hitze Spass gemacht und ich hatte das Gefühl, durchaus ein paar nützliche Inputs bekommen zu haben. Bevor Fiona wieder abreiste, wollte ich ihr aber noch ein wenig von unserem Training mit den Miniature Horses zeigen. Die wurden zwar nicht geritten, aber am langen Zügel konnten auch sie ziemlich anständige Dressurlektionen erlernen. Mit Tiki und Kiwi demonstrierten wir schon etwas komplexere Übungen, während Oreo, Lining, Acira und Darling vor den Augen der Trainerin an den Grundlagen feilten. Auch Allegra, mit der wir erst vor kurzem überhaupt angefangen hatten, zeigte immerhin schonmal schöne Übergänge. Fiona war begeistert von den Minis und nahm sogar selber mal die Zügel von Oreo in die Finger. „He’d be so handsome under saddle, if he only was a warmblood“, stellte sie belustigt fest, als Oreo mit meiner Hilfe einen ansatzweise funktionierenden Spanischen Schritt vorführte. Zuletzt gab es noch ein kleines Highlight für Lily. Sie hatte eigentlich nur noch schnell Areion auf dem Platz bewegen wollen, jetzt wo der ganze Trubel vorbei war. Aber Fiona nahm sich die Zeit, ihr mit dem Tinker ebenfalls noch eine halbe Stunde Einzelunterricht zu geben. Lily kam sogar dazu, ihre ersten Galoppwechsel zu reiten, was aber natürlich nur klappte, weil Lisa das in letzter Zeit so intensiv mit Areion geübt hatte. Lily hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht, als sie ihren Tinker nach dem Unterricht strecken liess. Ich war Fiona dafür extrem dankbar. Nun liessen wir sie aber endlich ziehen und verabschiedeten uns. Es war ein anstrengender, aber toller Nachmittag gewesen.
    31 Aug. 2018

    Die Kür

    Wenige Wochen nachdem sein ‘Halbbruder’ (wie ich das Verhältnis zwischen den beiden immer nannte, auch wenn sie überhaupt nicht verwandt waren) an einer Körung sein Können gezeigt hatte, war nun auch Simba kurz davor, eine Beurteilung über sich ergehen zu lassen. Merino war vorbildhaft vorangegangen, und ich war sicher, dass Simba nicht minder gut abschneiden würde. Mit seinem gold-fuchsfarbenen Fell und dem zuckersüssen Babyblick schlich er sich jeweils sofort in die Herzen der Menschen. Auch sein Charakter war genauso golden wie die Haarpracht: Ihm mangelte es weder an Fleiss noch Verschmustheit. Nur mit anderen Pferden hatte er manchmal etwas Mühe, er ging ihnen auf der Weide eher aus dem Weg – ausser natürlich Merino, zu dem er seit dem Fohlenalter einen besonderen Draht hatte. Er war seltsamerweise bisher auch nicht wirklich Stuten-interessiert, was mir etwas Kopfzerbrechen bereitete, aber gleichzeitig natürlich ziemlich praktisch war – zumindest jetzt während seiner Rennkarriere noch. Er verhielt sich eigentlich so ziemlich wie ein Wallach, auch wenn bei ihm noch alles intakt war. Das spielte heute aber noch keine Rolle. Wichtig war erstmal nur, dass er sich einwandfrei führen und vor allem vor-führen liess. Ich wickelte noch rasch ein zweites Gummiband um einen der geflochtenen Knubbel seiner Mähne, der sich bereits wieder zu lösen drohte; danach waren wir ready. Simba schlich mir artig hinterher zum Aufwärmplatz, wo wir uns die Zeit mit ein paar Schrittrunden vertrieben. Dabei fragte ich ein bisschen seine Seitengänge ab, um ihn auf mich fokussiert zu halten. Natürlich schweifte er in seiner jugendlichen Neugier trotzdem hin und wieder ab. Es wurde Zeit, dass wir an die Reihe kamen; und prompt erklang auch der Aufruf. Ich führte den goldenen Hengst auf den Sandplatz und stellte ihn, nach dem üblichen Grüssen, vor den Richtern auf. Anschliessend trabten wir vor (Jonas meinte im Nachhinein, dass man meine ‘hübschen Gänge’ auch gleich mit hätte bewerten können, weil ich Simba unbewusst zu grösseren Schritten zu animieren versucht hatte) und machten dabei auch immer wieder Seitenwechsel. Der Schritt wurde ebenfalls kurz angeschaut, wiederum in beide Richtungen. Danach folgte der freie Galopp auf einer abgezäunten Acht. Zuletzt brauchte ich ihn nur noch wieder einzufangen und die Richter erneut zu grüssen, dann war der ganze Spuk auch schon vorbei. Ich tätschelte stolz Simbas Hals und gab ihm vor dem Anhänger eine Karotte.
    2470 Zeichen mit Lz, geprüft mit Lettercount.com, by Occulta

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    Zuletzt bearbeitet: 3 Nov. 2018
  4. adoptedfox

    adoptedfox Bekanntes Mitglied

    adoptedfox alias Käthe von Landsberg
    Meine Teilnahme mit
    Amistad
    - englisches Vollblut | 2-jährig -

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    Hengst
    Amistad | englisches Vollblut | 06. Februar 2016
    Stockmaß: 1.68cm
    Gewicht: 430.00kg
    Fellfarbe: Minimal Bay Tobiano



    • Abstammung •

    Von Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt
    Aus der Unbekannt
    Von Unbekannt Aus der Unbekannt



    • Charakter •

    ruhig | begabt | lauffreudig | konzentriert

    Amistad (span. für Zuneigung) erblickte, als ungewolltes Fohlen, in Amsterdam das Licht der Welt und wurde nach dem Absetzen über einen Pferdehändler nach Deutschland verkauft. Im Alter von 2 Jahren wurde Amistad eingeritten und lief seine ersten Galopprennen - ohne Erfolg.
    Kurzerhand wurde er online angeboten, wo Käthe von Landsberg den Hengst fand.

    Amistad hat ein schlankes Exterieur und ist sehr lauffreudig. Unter dem Sattel ist er konzentriert und verzeiht seinem Reiter kleine Fehler.
    Der Hengst bringt großes Potenzial für den Galopprenn- und Springsport mit.
    Amistad ist sowohl für die Zucht, als auch für den Sport vorgesehen.



    • Qualifizierungen & Erfolge •
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x


    ● Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Galopprennen E A L M S
    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG

    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Offiziell
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    Inoffiziell
    -
    Zuchtverband
    -
    GHP - Prüfungen + Reiterspiele
    -

    Abstammung: 0
    Schleifen: 13
    HS: 0

    TA: 2
    Trainer: 2
    Zubehör: 2

    Gesamt: 19



    Zuchtinformationen

    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: von Landsberg

    Züchter/Herkunft: Canyon

    Nachkommen
    0/5

    Besitzer: adoptedfox (Käthe von Landsberg)
    VKR/Ersteller: Canyon



    • Gesundheitszustand •

    Letzter Tierarztbesuch: 30. Mai 2018
    Chronische Krankheit/en: -
    Erbkrankheit/en: -

    Letzter Hufschmiedbesuch: -
    Hufkrankheit/en: keine
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    Amistad | Grundimmunisierung | 2934 Zeichen
    Nach langer Pause wurde es nun Zeit wieder in die Berufswelt einzusteigen. Die neue Anzeige und Webseite hatte ich selbst gestaltet,
    geschrieben und vor zwei Tagen eröffnet. Ich hatte auch ein paar Werbeanzeigen gekauft, die im Internet aber auch in der Zeitung veröffentlicht wurden.
    Es dauerte nicht lange bis ich Glückwünsche von vielen meiner Freunde erhielt. Sie freuten sich das ich meinen Beruf wieder ausübe und wünschten mir
    viel Erfolg. Mit einer solch positiven Rückmeldung hatte ich nicht gerechnet, denn schließlich verschwand ich vor einem Jahr einfach und ließ alles stehen
    und liegen.
    Ich war sehr ungeduldig und freute mich dementsprechend als der erste Auftrag einging. Er kam von Käthe von Landsberg. Sie wohnte in Nottingham in Groß Britannien.
    Da es sich 'nur' um eine Grundimmunisierung handelte konnte ich mir problemlos einen normalen Flug buchen, ohne viel Anmelden zu müssen. Der Flug dauerte etwas länger als geplant, jedoch wurden die Fluggäste durch einen kostenlosen Transport zu Zielort entschädigt. Das von Landsberg Trainingscenter, wie die Auftraggeberin es nennt, ist umringt vom grünen, was ich persönlich auch gern mag. Ich fühlte mich irgenwie sofort wohl.Kurz darauf kam mir die junge Frau entgegen. Ich hatte schon mich vom Fahrer verabschiedet und mein Gepäck gesichert. Sie hatte braune Haare und grüne Augen. Genau, wie ich. Sie war sehr freundlich und führte mich zunächst herum. Sie erklärte das ich ruhig ein Tag oder zwei hier verbringen könnte. Das Angebot verneinte ich jedoch, da ich vorab schon einen Flug zurück gebucht hatte. Nicht lange nach dem Gespräch und der Führung stand ich dann Amistad gegenüber. Ein wunderschöner Junghengst. Bevor ich mit dem Behandlung loslegte machte ich mich mit dem Minimal Bay Tobiano bekannt. "Wenn der schöne gekört ist, würde ich gern einen Decksprung nehmen" sagte ich zu Käthe und lachte. Auch seine Erfolge lassen sich sehen, dachte ich mir und untersuchte zuerst die Vitalzeichen um sicher zu gehen, das auch geimpft werden darf. Ich kontrollierte also Puls, Atmung und Temperatur. "Alles gut, wir können Impfen" sagte ich und holte die Spritze raus. Ruhig und gelassen näherte ich mich dem Hengst und spitze die Dreier Impfung von Influenza, Tetanus und Herpes. Er zuckte und man merkte das er die Situation gar nicht toll fand. Er war aber schnell wieder zu beruhigen und Käthe unterstütze ihn mit Streicheleinheiten und warmen Worten. Auch die Tollwut Impfung überstand er gut und die Wurmkur nahm er ohne Probleme an. "Ja. Die Wurmkur ist im Gegensatz zu dem Vorher nichts, Stimmts?" lächelte ich und lobte den jungen Hengst.
    Nach der Behandlung erklärte ich Käthe das Amistad 24 Stunden keine anstrengenden Tätigkeiten vollbringen darf und beobachtet werden muss. "Sobald er erhöhte Temperatur bekommt müsste ein örtlicher Tierarzt nach ihm sehen" erklärte ich, aktualisierte den Impfpass und stellte die Rechnung aus. Kurz darauf tritt ich die Heimreise an.
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    von Landsberg Trainings-Center | Springtraining Stufe A - L | Amistad | 4434 Zeichen
    Erin | Nachdem die tägliche Stallarbeit erledigt war und Käthe und Ich zu Mittag gegessen hatten, saßen wir gemeinsam am Küchentisch und besprachen die Planung der kommenden Tage. Neben den gebuchten Trainingseinheiten und den Reitstunden, durften die eigenen Pferde natürlich nicht zu kurz kommen. “Wenn du Lust hast kannst du mit Amistad heute trainieren. Selbstverständlich nur wenn du möchtest.” sagte Käthe und sah mich ernst an. “Wirklich? Zu gern!” antwortete ich ehrlich und konnte mein freudiges Lachen nicht länger unterdrücken. Der Springsport war meine große Leidenschaft. Ich wusste auch die Notwendigkeit der Dressur zu schätzen, doch das Springen lag mir einfach. “Prima! Ich fahr dann kurz in die Stadt einkaufen und bereite dann die Halle vor für die Reitstunde heute Abend.” sagte sie und stand vom Tisch auf. Ich half ihr beim einräumen der Spülmaschine und ging in den Stall um das Halfter und den Strick von Amistad zu holen, damit ich ihn von der Weide holen konnte. Ich schnalzte mit der Zunge und rief seinen Namen um ihn zu mir zu locken, doch er zeigte sich wenig ambitioniert und so kletterte ich über den Zaun um den Hengst einzufangen. Brav ließ er sich das Halfter anziehen und folgte mir in die Stallgasse, wo ich ihn fest band und in die Sattelkammer ging um seine Putzutensilien zu holen. Mithilfe eines Nadelstriegels und einer Kardätsche putzte ich ihn gründlich und bürstete ihn mit einer weicheren Bürste nochmal ab, bevor ich seine Hufe auskratzte und das Langhaar kämmte. Ich sammelte die Utensilien wieder zusammen und brachte sie in die Sattelkammer, wo ich auch seinen Sattel, die Trense und die Gamaschen mit nahm und zurück zum Pferd ging. Mit einem gekonnten Schwung legte ich Amistad den Sattel auf und zog die Satteldecke glatt bevor ich unter seinem Bauch nach dem Gurt griff und ihn locker festzog. Bevor ich ihm auch die Trense an zog, zog ich ihm die Gamaschen an damit er sich beim Springen nicht verletzen konnte, sollte er doch einmal zu weit untertreten was in der Vergangenheit durchaus schon einmal vorgekommen war. Fertig für das anstehende Training griff ich die Zügel und führte den Hengst aus der Stallgasse in den Hof. Käthe war bereits gefahren und war zuvor offenbar noch fleißig, denn auf dem Springplatz waren ein paar Hindernisse aufgebaut mit verschiedenen Höhen. Ich schüttelte lächelnd den Kopf und setzte mir den Helm auf, bevor ich meinen Fuß in den Steigbügel stellte und mich in den Sattel schwang. Vom Pferd aus gurtete ich nochmal nach um Amistad dann im Schritt ein paar Runden aufzuwärmen. Der Hengst reagierte sehr fein auf die Hilfen die ihm gegeben wurden und war stets konzentriert bei der Sache. Nach einigen Runden im Trab auf dem Zirkel galoppierte ich ihn an und ritt durch den Parcours. Zur Aufwärmung wählte ich ein paar der kleineren Hindernisse die alle unter einem Meter Höhe waren. Auch ein paar Kombinationen waren dabei. Ich taxierte die Hindernisse und nahm dann einen Sprung ins Visier, der eine Höhe von 1.10m hatte. Ich nahm die Zügel etwas auf und verkürzte die Galoppsprünge des Hengstes um genug Kraft in den Sprung legen zu können. “Das war ja fast schon zu einfach!” lobte ich den Hengst und klopfte kurz mit beiden Händen seinen Hals bevor es zum nächsten Hindernis ging - einem Oxer. Amistad spielte kurz mit den Ohren, ließ sich aber überzeugen den Sprung in Angriff zu nehmen und flog leichtfüßig darüber ohne die Stangen zu touchieren. Nun stellten wir uns einem Steilsprung der mit 1.20m Höhe das L-Niveau erforderte. Auch wenn der Sprung für uns nur 10 Zentimeter höher war als die, die er bereits kannte, war es für das Pferd eine Herausforderung. Doch Amistad ließ sich nicht beirren und half mir sogar dabei den richtigen Absprungzeitraum zu wählen. “Prima!” lobte ich ihn und erklärte die heutige Trainingseinheit für beendet. Ich ließ mir die Zügel aus der Hand kauen und parierte den Hengst zuerst in den Trab und dann in den Schritt um ihn trocken zu reiten. Nach zirka 10 Minuten ritt ich Amistad vom Platz zu den Stallungen um ihm dort Sattel, Trense und die Gamaschen abzunehmen damit ich ihn wieder auf die Weide bringen konnte. Nachdem ich alles in die Sattelkammer gebracht hatte ging ich zu seiner Box und schrieb mit Kreide auf die Stalltafel, dass er heute eine Portion Müsli mit Luzerne zum Abendessen bekommen würde. Amistad ist ein Traum von einem Springpferd und wird in Zukunft auch im L Niveau punkten können.
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    von Landsberg Trainings-Center | Military Stufe E - A | Amistad | 4414 Zeichen
    Käthe | Endlich war er da, der lang herbeigesehnte Regen und auch wenn er sich nur als anhaltender Niesel zeigte, waren alle dankbar über die Abkühlung. Am Morgen hatte ich Erin bei der täglich anfallenden Arbeit im Stall geholfen und nachdem ich auch im Haus für etwas Ordnung gesorgt hatte, wollte ich mich nun Amistad widmen. Die letzten Wochen hatte ich damit verbracht die Zuchtanwärter bei anstehenden Körungen im Landskreis anzumelden, da kam er natürlich zu kurz. Heute wollte ich ihn fordern und mit ihm auf dem neuen Militarygelände hinter dem Wald trainieren. Ich holte mir eine dünne Fleecejacke aus dem Schrank und ging hinüber in den Stall, wo Amistad bereits sehnlichst zu warten schien. Aufgeregt stieß er ein grelles Wiehern aus und klopfte mit dem Huf gegen die Boxentür. Bevor ich zu ihm in die Box ging, ging ich in die Sattelkammer und holte die Utensilien, die ich für das Training benötigen würde. Springsattel, Trense, Gamaschen und ein Vorderzeug. Mit den letzten freien Fingern angelte ich nach meiner Putzbox und ging, voll bepackt, zurück zur Box des Hengstes. Nachdem ich alles abgelegt hatte griff ich nach dem Halfter, welches an seiner Boxentür hing und betrat die Box. Brav ließ er sich aufhalftern und in der Stallgasse anbinden. Ich nahm mir heute besonders viel Zeit ihn zu putzen und benutzte sogar den Massagehandschuh, den ich, seitdem ich ihn gekauft hatte, noch nicht einmal genutzt hatte. Amistad schien es zu gefallen, denn immer wenn ich die richtige Stelle erwischte, streckte er sich genüsslich und schloss die Augen. Nachdem ich auch die Hufe ausgekratzt hatte zog ich ihm die Gamaschen und Streichkappen zum Schutz der Beine an. Gerade in der Vielseitigkeit, wo die Hindernisse massiv waren, war es wichtig die Beine richtig zu schützen. Ebenso war nicht jedes Pferd für die Vielseitigkeit geeignet. Konzentration, Ausdauer, eine hohe Leistungsbereitschaft und Mut musste vorhanden sein und all diese Punkte erfüllte Amistad. Ich hatte den Hengst mittlerweile gesattelt und mir eine Schutzweste angezogen. Den Helm in der einen, die Zügel meines Pferdes in der anderen Hand ging ich über den Hof und folgte dem schmalen Schotterweg hinauf zu den Wäldern, wo das Militarygelände lag. Ich setzte mir den Helm auf, zog die Steigbügel nach unten und stellte einen Fuß hinein um mich mit Schwung in den Sattel zu setzen. Amistad wollte am liebsten sofort los, doch ich hielt ihn an und griff an meinem Bein nach dem Steigbügel um auch den zweiten Fuß hinein zu stellen. Ich korrigierte meinen Sitz und gab dem Hengst den Zügel etwas vor um mit ihm im Schritt das Gelände zu umrunden. Nach einer guten viertel Stunde Aufwärmphase im Schritt- und Trab gab ich dem Hengst die Galopphilfen und taxierte das erste Hindernis des Einsteigerparcours. Amistad’s Ohren waren nach vorn gerichtet und er verkürzte von allein die Galoppsprünge um dann mit einem ordentlichen Absprung über den Baumstamm setzte, der am Boden- und nun hinter uns lag. Auch die nachfolgenden Hindernisse meisterte er ohne zu zögern. Ob hochweit-Sprünge, Kisten oder Kombinationen, der Hengst ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und war konzentriert wie lang nicht mehr. Die Aufgaben die ich ihm stellte, schienen ihm zu gefallen. Ich wollte einen Schritt weiter gehen und ritt ihn auf den Graben zu, doch da forderte ich zuviel. Amistad sprang verunsichert um und legte einen Stop hin, der mich beinahe aus dem Sattel beförderte. Doch ich gab nicht auf und ritt ihn langsam an das ihm unbekannte Hindernis heran. “Immer mit der Ruhe, dir passiert nichts!” sprach ich beruhigend auf den Hengst ein und streichelte seinen Hals. Aufgeregt schnaubend trat er näher und setzte sogar einen Huf in das Wasser. Amistad zog mir den Zügel aus der Hand und streckte sein Maul neugierig in Richtung Wassergraben. Nach anfänglicher Skepsis entspannte er sich und begann mit dem Wasser zu spielen. Ich nahm die Zügel wieder auf und ritt ihn im Schritt durch den Graben. Weiter wollte ich heute nicht gehen. Ich lobte den Hengst ausgiebig und ritt mit ihm zurück zum Stall wo ich ihn absattelte und ihm eine Abschwitzdecke auflegte. Arg geschwitzt hatte er zwar nicht, jedoch war er durch den Niesel ordentlich nass geworden. Ich übrigens auch. Ich räumte den Stall auf und ging dann ins Haus um mich umzuziehen, denn so, wie ich aussah,
    konnte ich nicht nach Nottingham fahren, wo ich noch ein paar Dinge zu erledigen hatte.
    Stille. Unzählige Augenpaare waren auf uns gerichtet und ich atmete ein letztes Mal tief durch, bevor das knacken der Lautsprecher den Start der Kürmusik ankündigte und wir ins Viereck einritten. Im versammelten Trab bogen wir auf die Mittellinie ein. Mit den Schenkeln vorwärts treibend- fing ich den Schwung von Amistad ab und umfasste die Zügel um ihn in einer durch eine Parade aufzustellen. Auf dem Gebiss kauend senkte der Hengst den Kopf und ich griff mit der linken Hand die Zügel, während ich den Kopf senkte und meine rechte Hand nach unten streckte um die Richter zu begrüßen. Wie geplant, verstummte die Musik während der Begrüßung, bevor sie danach wieder eine angenehme Lautstärke erlangte. Bevor wir mit der Kür begannen, sortierte ich die Zügel wieder in meine Hände und trabte Amistad aus dem Stand an. Nachdem wir eine Runde auf der Bahn blieben, wechselten wir auf Höhe von H durch die ganze Bahn. Ich gab dem Hengst die Hilfen für den starken Trab und konzentriert zog er das Tempo an und trat raumgreifender vorwärts. Wieder in der Bahn behielt ich mir den Hengst im Trab und ritt auf den Zirkel ein, wo ich Amistad die Hilfen zum Galopp gab. Der Hengst war wahrlich ein Traum und das wurde mir in Momenten wie diesem immer wieder bewusst. Ob in der Rennbahn, bei der Bodenarbeit oder im Gelände, war er stets bei voller Konzentration und ließ sich auch von fehlerhaften Hilfen nicht durcheinander bringen.
    Wurde es ihm zu bunt, blieb er einfach stehen.
    Amistad und ich jedoch waren ein eingeschweißtes Team und meine Aufregung schnell verschwunden.
    Nach einer Runde im Galopp auf der ganzen Bahn und einer Einlage fliegender Galoppwechsel beim Wechseln durch die Länge der Bahn, parierte ich in den Schritt durch und hielt mir den Hengst versammelt um an der langen Seite der Bahn die Seitengänge zu zeigen, an denen wir seit Wochen arbeiteten. Vorbildlich schoss es mir durch den Kopf, doch meine Sicht der Dinge wurde heute leider nicht gewertet. Zufrieden lächelnd ritten wir auf die Länge der Bahn ein und hielten bei X, damit wir uns verabschieden konnten. Ich war zufrieden mit unserer Leistung und das war die Hauptsache. Amistad hatte sich seinen freien Tag mehr als verdient. Im Mittelschritt verließen wir den Platz und ritten, vorbei an den Menschentrauben, zum Abreiteplatz wo Erin bereits auf uns wartete und dem Hengst eine Abschwitzdecke über legte. Ich klemmte die Deckenenden unter meine Beine, damit sie nicht wegrutschen konnte und ritt den Hengst ein paar Runden trocken, bevor wir uns auf den Heimweg machen würden.
    2562 Zeichen | gezählt durch lettercount.com |geschrieben von adoptedfox

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    Occulta, Nuray und sadasha gefällt das.
  5. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    PFS Strolch
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    Hengst
    2016 | 5 Jahre
    Rasse Englisches Vollblut
    Stockmaß/Endmaß 176cm
    Fellfarbe Champagne Palomino
    Geno ee Aa Crcr Chch

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    Charaktereigenschaften
    Clown, Frech, Aufgeschlossen

    Beschreibung
    Strolch ähnelt seinem Vater als Fohlen sehr, denn er ist genau so gewitzt und frech wie Stromer es einst war. Mit strahlenden Augen galoppiert das quicklebendige Fohlen über die Weide und genießt jegliche Zuwendung die er bekommt. Wenn man nicht aufpasst zieht er einem die Möhre aus der Jackentasche oder zieht ein Taschentuch aus der Hosentasche, auch das ausbüchsen gelingt Strolch einwandfrei. Mal sehen wir er sich entwickelt...

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    Trainingsplan
    Fohlen ABC - | Eingeritten x | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS


    Springen E A L M S

    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****
    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate Advanced Intermediate Advanced


    Western E A L M S

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1


    Galopprennen E A L M S

    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m


    Distanz E A L M S

    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***


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    Offiziell
    425. Galopprennen
    428. Galopprennen
    431. Galopprennen
    433. Galopprennen
    445. Galopprennen
    447. Galopprennen
    449. Galopprennen
    450. Galopprennen
    457. Galopprennen
    458. Galopprennen
    363. Galopprennen


    Inoffiziell

    keine

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    Von Stromer
    Aus der unbekannt

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    Körpunkte
    Abstammung 1
    Schleifen 11
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1 2
    Zubehör 2
    Gesamt 19 20


    Schleife
    HK

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC
    Züchter/Herkunft Pineforest Stable
    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller Occulta

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 18. September 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 18. September 2018
    Letzte Wurmkur 18. September 2018
    Letzte Impfung 18. September 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 25. Oktober 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert ja


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


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    Fohlen: PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
    Ausgewachsen: PNG | Puzzle PNG | Puzzle PNG (gerader Kopf) | Offizieller Hintergrund
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    18. September 2018 | von Elsaria
    Tierklinik zur Lindenweide | Grunduntersuchung


    Nachdem mister Crowley auf meinem Hof meine Stute Showgirl neue Schuhe verpasst hatte, hatte er zusammen mit seiner Rechnung gleich einen Auftrag mitgegeben. Desshalb machte ich ein paar Tage später auf den Weg nach Linclonshire nach England. Ich fragte mich ob es da wohl keine guten Tierärzte gäbe aber um so besser für mich. Ich kam wie geplant um 13 uhr auf dem Bear Brook EC an und wurde schon von Crowley begrüßt. Wir redeten auf dem Weg zu PFS Strolch einwenig und ich bat wie er sonst mich bat den hengst vorzutraben. Seine gänge waren taktklar nun band er ihn fest und ich sagte das ich alleine zurecht käme. Nun schaute ich mir den palomino hengst genauer an. Seine zähne mussten gemacht werden, diese wären am schluss an der reihe. Augen waren in ordnung. Dann tastete ich ihn ab, er fühlte sich normal an und nun hörte ich ihn ab. Das war wichtig für die Impfungen und die leichte Narkose für die Zähne. Da ich alles ausschließen konnte und er vollkommen gesund war impfte ich ihn und gab ihm die leichte narkose. Ich bat einen Mitarbeiter mir dabei zu helfen. Er sollte den kopf des hengstes hochhalten damit ich die zähne abschleifen konnte. Ich arbeitete gewissenhaft und kontrollierte ob die zähne nicht zu scharf oder spitz sind, denn das würde zu einer fressverweigerung führen. Nun war ich fertig ich trug alles in Strolchs Pass ein . Dann verräumte ich alles und sah nochmal nach strolch der gerade beim aufwachen war. Dann fuhr ich nachhause.
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    25. Oktober 2018 | von sadasha
    Hufschmied für PFS Strolch und Xana


    Da ich mit Cantastor schneller fertig war, als ich gedacht hätte machte ich heute auch PFS Strolch und Xana die Hufe. Dabei erhielt Strolch seinen Erstbeschlag und Xanas Beschlag wurde erneuert. Strolch war zuerst an der Reihe. Der junge Hengst benahm sich wie die meisten Hengste das nunmal taten, recht hengstig. Er ließ mich jedoch meine Arbeit gut machen. Ich schnitt die Hufe zuvor gründlich aus und knipste dann die Hufwände zurück und raspelte alles plan. Auf die weiße Linie achtend passte ich die Eisen auf seine individuellen Hufformen an und schlug sie anschließend auf. Ich pinselte seine Hufe mit Huföl ein und brachte ihn dann zurück in seine Box. Im gleichen Zug holte ich Xana von der Weide. Die Scheckstute war deutlich ruhiger und langsamer, was mir sehr gelegen kam. Zumindest vorerst. Denn irgendwann wurden ihre Hufe immer schwerer und an freiwilliges Hufeheben war nicht zu denken. Trotzdem lobte ich Xana immer wieder, wenn sie es dann doch mal tat. Bei ihren Hufen musste ich zuerst den alten Beschlag abnehmen, ehe ich ausschneiden und den neuen Beschlag anpassen konnte. "Gutes Mädchen.", sagte ich als ich komplett fertig war und die Hufe auch ordentlich eingefettet hatte. Ich brachte die Tinkerstute in ihre Box und räumte dann meine Schmiede auf, ehe ich mit dem Hofalltag fortfuhr.
    [​IMG]E-A
    PFS’ Stop Making Sense, PFS’ Sarabi, PFS’ A Winter’s Tale, PFS’ Strolch, Daedra, Subsyndromal Symptomatic Depression, PFS’ Counterfire


    Es war ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag, in der gewohnten Umgebung, und unter gewohntem grauen Wolkendach. Nein ernsthaft, es hatte in letzter Zeit wieder viel zu oft gewittert und geregnet. Die Natur war zwar, nachdem sie in der langen Trockenperiode so gelitten hatte, nun wie neu geboren – alles kitschig grün und saftig; aber so langsam schien der Boden mit Wasser gesättigt und die Wege zu den Weiden glichen eher einem frisch gepflügten Feld. Wenigstens die Pferde hatten ihren Spass. Sie konnten sich auf den ‘geopferten’ Weiden austoben und nach Herzenslust einsauen. Wir hatten alle Vierbeiner auf die kleinen Gestütsweiden aufgeteilt und die grossen Weiden zur Schonung seit dem gröberen Regen nicht benutzt, sodass später wenigstens dort noch alles grün war. «Es ist immernoch Sommer!», rief Parker frustriert während dem Putzen. Wir standen im Hauptstall und bereiteten die jüngste Rennpferdegruppe für’s Training vor. Es war bereits halb acht Uhr abends. Am frühen Morgen hatten wir die erfahreneren Gruppen trainiert, danach war es schon zu warm gewesen, um die Jüngsten auch noch laufen zu lassen. Ja, trotz des Regens der letzten Tage wurde es jeweils, sobald die Sonne schien, wieder ziemlich warm, gekoppelt mit unangenehm hoher Luftfeuchtigkeit. Deshalb waren sie am Nachmittag zuerst noch draussen gewesen und mussten erst jetzt, wo es nicht mehr ganz so schwül war, arbeiten. Ich war heute bei A Winter’s Tale, und sah mit eifersüchtigem Blick zu April und Daedra rüber. Das schwarze Fell der elegant gegliederten, noch etwas babyhaft wirkenden Vollblutstute war zwar leicht staubig, aber bei weitem nicht so verunstaltet wie das der weissen Stute vor mir. Thalias leichte, bräunliche Sprenkel hatte sich vervielfacht - Aber leider nicht aufgrund von Farbgenen. Ich schrubbte mir die Arme taub, während April und Parker schon fast satteln konnten. Parker kümmerte sich übrigens um Counterfire, ihren neu ernannten Liebling der Gruppe. Die kupfrig glänzende Fuchsstute hatte sowieso schon eine breite Fangemeinschaft, Tendenz steigend. Nur ich konnte mich wiedermal auf keinen Liebling festsetzen. Mir gefielen einfach alle der Jungspunde gleichermassen gut. Daedra, mit ihrem tiefschwarzen, seidigen Fell und dem speziellen Kopfabzeichen; Fire eben, mit ihren hochweissen Beinen und dem feurig orangen Glanz; Dolly, die manchmal einfach nur ein süsser kleiner Angsthase war; Sarabi, mit ihrer cremefarbenen Robe und dem hübschen Bauchfleck; Mambo mit seinen spannenden Sprenkeln und dem tollen Charakter; und Thalia, die fast schneeweiss war und damit die Familie meiner weissen Rennpferde weiter vergrösserte. Ich kratzte dem Winter-Abkömmling die Hufe aus und holte, nachdem ich den gefühlten Beton aus der Sohle gehebelt hatte, den Trainingssattel. Ich hörte, wie Sarabi, die in dem Putzabteil gleich vor dem Eingang der Sattelkammer stand, ungeduldig scharrte. Jungpferde eben – junge Vollblüter besonders: ständig ungeduldig und verspielt. Counterfire war besonders schlimm. Sie musste alles mit dem Maul untersuchen und schmiss regelmässig Bürsten an die Wand, wenn sie sie mit dem Kopf herumschwang. Lily fand es eben lustig, ihr die Bürsten hinzustrecken, deshalb mussten wir uns dauernd in Acht nehmen. Eine Stimme riss mich aus meinen Gedanken. «Hunter! Ich dachte schon, du kommst nicht mehr.» Ich legte den Sattel ab und schüttelte unserem ‘Nachbaren’ die Hand. Ich pfiff Quinn herbei, die zuvor in der Sattelkammer die Batterie ihrer Armbanduhr ausgetauscht hatte, und wir verliessen den Hauptstall, um Strolch vom Parkplatz zu holen. Der hell palomino-farbene Hengst war bereits sauber geputzt und musste nur noch gesattelt werden. Er sollte heute mit unseren Pferden gemeinsam trainiert werden, um ein richtiges Rennen zu simulieren. Oder zumindest die Stimmung eines richtigen Rennens, mit einer fremden Umgebung, anderen Pferden und einem unbekannten Jockey. Eigentlich hatte der junge Vollblüter schon Rennerfahrung – er war sogar schon an echten Rennen gewesen, anders als meine Gruppe von zweijährigen Grünlingen. Aber wie Hunter mir bereits bei unserer letzten Begegnung erklärt hatte, war er bisher noch nicht in den Genuss einer vollständigen Ausbildung gekommen. Quinn übernahm Strolch und führte ihn in Richtung Hauptstall, während wir seine Ausrüstung ausluden und mittrugen. Er war sichtlich Aufgeregt, aber nicht ängstlichen wirkend, sondern eher extrem neugierig. Er musste schon auf dem ganzen Weg um das Stallgebäude herum den Kopf drehen und die Nüstern blähen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Ich liess Quinn und Hunter alleine, um mich zurück zu meinem eigenen Reittier zu begeben. Die mittlerweile wieder weisse Stute wollte sich in ihrem Eifer schon fast in der Stallgasse umdrehen, als sie mich kommen hörte, sodass ich ihren Popo herumschieben und sie wieder richtig hinstellen musste. Ich legte ein dünnes Anti-Rutsch-Pad auf Thalias Rücken, dann eine dicke, gepolsterte Satteldecke und schliesslich den Trainingssattel mit dem Lammfellgurt. Nicht alle Pferde hatten die gleichen Pads und Decken. Je nach Rückenform und Muskulatur benutzten wir auch Lammfellunterlagen, dünnere Satteldecken oder Gelpads. In jedem Fall war es wichtig, dass das Pferd sich damit wohlfühlte und die dünnen Sättel so gut wie möglich passten. In anderen Rennställen sah man andauernd Pferde, die sich beim Satteln zu wehren versuchten oder herumzappelten. Für mich waren das Alarmzeichen, die ich gar nicht erst aufkommen lassen wollte. Schliesslich wollte ich am Ende ihrer Rennkarriere immer noch Pferde haben, die richtig bemuskelt und dem Reiten gegenüber positiv eingestellt waren; keine verbrauchten, sauren Krüppel. Ich führte Thalia durch den Innenhof des Hauptstalls raus und bekam von Oliver ein «leg up». Quinn sass bereits in Strolchs Sattel und hielt den ungeduldigen Jungspund so gut wie möglich ruhig. Sobald ich oben sass und meine Steigbügel angepasst hatte (was beim Satteln vergessen worden war), klopfte Oliver Thalia symbolisch auf die Kruppe und lief nochmal ins Stallinnere, um sein Notizbüchlein zu holen. Er führte ein strenges Tagebuch über die Laufzeiten und das Training im Allgemeinen. Welches Pferd wann und in welchem Stil bewegt worden war, mit welcher Intensität und wie es darauf reagiert hatte, in puncto Schweissbild und Puls. Einfach alles stand darin, sodass wir genau rückverfolgen konnten, welche Art von Training bei welchem Pferd am effektivsten war. Heute wollten wir mit Startmaschine trainieren, also war ein gründliches Aufwärmen erforderlich. Wir bogen wie immer zunächst im Gänsemarsch auf den Galoppweg und trabten geschützt durch die Tannen neben uns an. Es war ein kühler Wind aufgekommen, aber wenigstens sah es noch nicht nach Regen aus. Die Pferde mussten eine Runde lang in kontrolliertem Tempo traben und dann auf der Bahn bis hin zur Startmaschine ebenfalls langsam Galoppieren. Danach stellten wir uns vor unserer mobilen Startmaschine auf. Oliver und Ajith standen schon bereit, Hunter ging ihnen zur Hand. Zunächst ritten wir zu der Maschine heran, zeigten den Jünglingen alles gründlich und Ajith liess die Tore ein paarmal auf und zuschnappen, um sie an das Geräusch und die Bewegung zu gewöhnen. Wir hatten das schon einige Male durchgespielt, aber um es immer und immer wieder zu festigen, widerholten wir das Prozedere vor jedem Training mit Maschine, zumindest, bis es keine Probleme mehr gab. Ausserdem war es heute sowieso vorteilhaft, um zu sehen, wie unser Gast darauf reagierte. Es zeigte sich auch prompt, warum wir uns jedes Mal die Zeit nahmen. Denn nicht alle der Gruppe nahmen die Geräusche so gelassen wie meine Thalia und Hunters Strolch, die beide bloss interessiert mit gespitzten Ohren zusahen und dabei stillstanden. Dolly zuckte auch jetzt noch beim ersten Mal zusammen, versuchte mit Charly abzudrehen und zu flüchten. Er nahm den einen Zügel an und drehte die Stute rasch um die eigene Achse, bis sie stillstand. Dann ritt er ruhig wieder heran und wir machten weiter. Diesmal war Charly gefasster und hielt sie zurück, wodurch sie aus Protest leicht vorne hochstieg. Heute hatte sie offenbar einfach keine Lust. Der Jockey liess sich davon nicht beeindrucken und hielt sie einfach gerade. Oliver liess die Tore extra weiterhin aufschnappen, bis sie sich wieder einkriegte und nur noch leicht zuckte. Charly lobte sie und Dolly saugte noch einmal laut Luft ein, ehe sie den Kopf, wenn auch etwas ruckartig, für einen Moment senkte und sich sogar einen Schritt vorwagte. Dafür bekam sie ein Karottenstück von Ajith. Wir wollten Mut und Neugier von Anfang an bestärken. Auch Daedra sah man an, dass ihr nicht gerade wohl war. Sie überlegte sich auch ein paarmal, mit einer Gewichtsverlagerung angedeutet, zu Flüchten. Aber sie hörte stattdessen auf Quinn und hielt sich, bis auf ein paar tänzelnde Schritte seitwärts, an ihre Position. Als alle Pferde einigermassen ruhig waren, angesichts der Tore, begannen wir, sie durch die offene Maschine hindurch zu führen. Dolly stakste geräuschvoll atmend hindurch, Thalia zögerte kurz, folgte dann aber Ajith vertrauensvoll und Mambo versuchte, das ganze schnell hinter sich zu bringen. Strolch hielt höchstens an, um die hölzernen Trittbretter für die Helfer mit seinem Maul zu untersuchen. Wir wiederholten, bis es bei allen flüssig klappte. Dabei lobten wir wieder viel, und verteilten in besonders guten Momenten weitere Karottenstücke. Als nächstes führten Oliver und Ajith immer zwei Pferde gleichzeitig rein, liessen dabei die Tore vorne geschlossen und hinten offen, warteten einen Moment, sodass die Vierbeiner stillstehen mussten, und öffneten dann die vorderen Tore manuell. Als auch das gut klappte, war es Zeit, die hinteren Klappen auch zu schliessen. Für manche Pferde war das am Anfang etwas beängstigend, weil sie plötzlich hinten Widerstand spürten, wenn sie einen Schritt zurück machten. Aber mittlerweile kannte die Gruppe den Ablauf schon ein Bisschen, weshalb sie, nach dem anfänglichen Gehampel, fast wie Profis drinstanden. Es war wichtig, dass die Pferde von Anfang an lernten, dass sie nicht rückwärts durften. Die Tore waren absichtlich nicht stark genug, um dem vollen Gewicht eines Pferdes standzuhalten, damit sie im Notfall nachgaben und aufgingen. Aber natürlich war es sehr schlecht, wenn ein Pferd das herausfand und lernte, die Tore aufzudrücken. Ich war froh, dass auch Strolch sich anständig benahm und darauf zu warten schien, dass er vorne raus durfte. Das zeigte mir, dass Hunter im Training mit dem jungen Rennpferd bisher alles richtig gemacht hatte.

    Wir hatten inzwischen gute zwanzig Minuten verpufft, und ich hielt es für ratsam, eine Pause zu machen, bevor wir zum Galopptraining übergingen. Die jungen Pferde hatten noch nicht die Fähigkeit, sich so lange am Stück zu konzentrieren. Das restliche Training würde zwar nicht mehr so lange dauern – wir mussten nur noch die Übungsdistanz in der gewünschten Zeit überwinden – aber ich wollte, dass alle Pferde fit und bereit dazu waren, um Unfälle zu vermeiden. Besonders angesichts des feuchten Geläufs, weswegen auch alle heute Stollen trugen. Wir bewegten uns ein wenig im Schritt, um nicht ganz ‘kalt’ zu werden. Dann gab Oliver das Signal und Ajith half uns erneut in die Startboxen. Er löste die Tore sofort aus, sobald alle drinnen waren, um die Geduld nicht unnötig zu strapazieren. Die Pferde starteten noch nicht alle so schön synchron, wie man es von erfahreneren Gruppen kannte, und Strolch kam dank seiner Erfahrung mit einem deutlichen Vorsprung weg. Auch im Verlaufe der Distanz konnte ihm keiner der Zweijährigen das Wasser reichen, was bei dem Altersunterschied auch zu erwarten gewesen war. Sein Grundtempo wurde von Quinn etwas höher gefordert als das der anderen, und auch die Sprints waren länger und intensiver. Am Ende war er trotzdem nicht so verschwitzt wie die restliche Gruppe und seine Atmung wurde rascher wieder normal. Zufrieden klopfte ich Thalia auf den Hals, die angestrengt schnaufte, aber alles in allem noch fit wirkte. Wir trainierten niemals an die Belastungsgrenze, weil es unvernünftig wäre zu riskieren, dass ein Pferd umkippte. Ausserdem gab es daraus keinen besseren Trainingseffekt, im Gegenteil – die Muskeln wurden übersäuert und die Pferde verbanden das Training mit Schmerz. Das galt es unbedingt zu verhindern. Beim Austraben schienen jedenfalls alle gut beisammen und müde, aber locker. Zum Ausschreiten brachten wir sie mit Abschwitzdecken in den Freilauftrainer, nachdem wir sie abgeduscht, oder mit einem Schwamm gewaschen hatten. Mittlerweile war es dunkel, aber dank der grosszügig verteilten Flutlichter im Innenhof des Hauptstalls sahen wir mehr als genug. Während Strolch trocknete, tranken die Jockeys und ich zusammen mit Hunter und Oliver einen Tee in der Reiterstube. Gleichzeitig besprachen wir das Training. Oliver teilte meine Ansicht, dass ausnahmslos alle Pferde bereit waren, in die nächst höhere Trainingsstufe aufzusteigen und erste Rennen zu bestreiten. Auch bei Dolly war ich mir sicher, dass sie sich bald mit der Startmaschine anfreunden würde. Von der Rennleistung her, war sie ihrem Alter entsprechend gut. Irgendwann sahen wir nach den Pferden, brachten sie in die Boxen und halfen Hunter beim Verladen von Strolch. Wir verabschiedeten uns und ich wünschte ihm viel Erfolg für kommende Rennen. Es erfüllte mich mit stolz zu wissen, dass ein weiterer Stromer-Nachkomme eine grosse Zukunft vor sich hatte.

    Die Kür
    Der mittlerweile fünfjährige PFS Strolch war nun endlich soweit zu seiner Zuchtzulassung zu gehen. Der schicke Palomino Vollbluthengst hatte einige Rennen gewonnen und sein Zuchtpotential maximiert. Jetzt mussten das nur noch die Richter auf seiner Körung erkennen. Im zackigen Trab führte ich Strolch in die Veranstaltungshalle und grüßte in der Mitte die Richter. Dann begannen wir im Schritt auf der linken Hand seine Grundgangarten vorzustellen. Nach dem Schritt zuppelte ich kurz am Strick und schnalzte im Tackt, damit Strolch antrabte. Zuletzt stellten wir noch den Galopp auf dieser Hand vor. Nach einer Galopprunde war für mich erstmal die Luft weg und ich blieb kurz stehen um mich zu erholen. Danach starteten wir in umkeherter Reihenfolge auf der rechten Hand. Wir stellen erst den Galopp, dann Trab und zuletzt den Schritt vor. Die Richter baten dann Strolch einmal freilaufen zu lassen. Gesagt getan. Strolch rannte kurz zum anderen Ende der Halle und blieb dann dort stehen um einen langen Hals in Richtung Publikum zu machen. Erst als die Mitarbeiter der Veranstaltung zu ihm liefen setzte mein Hengst wieder zum Galopp an und drehte seine Runden. Ein paar Minuten später hatte ich Strolch wieder am Strick und verabschiedete mich von den Richtern. Außerhalb der Halle lief ich Käthe in die Arme, die zuvor ihren Amistad vorgestellt hatte. Wir unterhielten uns über die verschiedenen Teilnehmer und deren Auftritte und rätselten welche Hengste es wohl schaffen würden und welche ohne Titel heimkehren mussten.
    1525 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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    Occulta, Veija und adoptedfox gefällt das.
  6. Maleen

    Maleen Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit
    Akim

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    Rufname:
    Akim


    Dam: unbekannt | S. unbekannt D. unbekannt
    Sire: unbekannt | S. unbekannt D. unbekannt

    Geburtstag:
    05.März 2005
    Geschlecht:
    Hengst
    Rasse:
    Welsh Partbred
    Classic Pony (50%), Welsh A (50%)
    Farbe:
    Silver Dapple Tobiano
    Abzeichen:
    unregelmäßige, unten breitere Blesse; Tobianoscheckung
    Stockmaß:
    1.20 m

    Charakter:
    Akim ist im Grunde ein sehr ruhiger und gelassener Hengst, er lässt Vieles mit sich machen und zeigt sich immer recht neugierig. In ihm unbekannten Umgebungen, wird er meist ein wenig nervös und vergisst hin und wieder seine Erziehung, aber normalerweise beruhigt er sich schnell wieder wenn man mit ihm redet und ihm zeigt, dass alles nur halb so schlimm ist.
    Sowohl unter dem Sattel, als auch vor der Kutsche oder dem Sulky zeigt Akim sich sehr willig und fleißig. Er hat schöne Gänge und lässt sich auch von Kindern problemlos reiten. Außerdem ist er ein kleiner Bewegungskünstler und ist selbst unebenen Gelände stets trittsicher unterwegs.


    Genetik:
    EE aa nZ nTob

    Zuchterlaubnis:
    //
    Fohlen:
    //


    Besitzer:
    Maleen
    Pfleger:
    //
    Turnierreiter:
    //
    Maler(VKR):
    Maleen

    Reitstil:
    Englisch, Western

    Dressur: L/L

    Springreiten: A/A
    Geländespringen: A/A
    Fahren: L/S
    Rennen(Galopp): -/-
    Distanzreiten: M/M
    Western: L/L

    Fett > besonderes Talent // kursiv > dafür geeignet // durchgestrichen > keine Begabung

    Turnierschleifen:
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    508.Springturnier 355.Distanzturnier 398.Fahrturnier
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    510.Springturnier 456.Westernturnier 371.Militaryturnier
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    514.Dressurturnier 404.Fahrturnier 515.Springturnier

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    362.Distanzturnier 519.Springturnier 461.Westernturnier
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    521.Dressurturnier 465.Westernturnier 367.Distanzturnier


    Stecki © Maleen 2013

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    Akim | Prophylaxe | 3620 Zeichen
    Heute ging es nach einer kleinen Pause nach Italien. Die Klinik lief einige Wochen nicht sehr gut, aber das war nicht schlimm, denn ich konnte mich einige Wochen davor vor Arbeit kaum retten. Ich war froh somit ein wenig Zeit für meinen Hof und die Galopper zu haben. Jedoch war ich auch über den neuen Auftrag glücklich. Mein Auftraggeberin war Jamie. Ich wurde nicht das erste mal nach Royal Peerge bestellt. Im Juli hatte ich hier ausgeholfen und einige Wochen später besuchte ich auch Pferde im medizinischen Auftrag. Auch diesmal sollte ich als Tierärztin das Gelände besuchen. Ich besprach schnell alles mit Simon und buchte dann einen Flug. Da wir in Kanada zurzeit einen großen Sturm hatten, konnte ich jedoch erst zwei Tage nach geplanter Anreise, anreisen.
    In Italien war es angenehme 26 Grad. Ich freute mich sehr darüber das ich dem schnell abgekühlten Kanada entkommen konnte, und noch mal die Sonne sehen durfte. Ich blieb drei Tage in Italien und entschloss gleich am ersten Tag Royal Peerge zu besuchen. Empfangen wurde ich wie immer sehr freundlich und ich unterhielt mich mit Jamie erst mal über die vergangenen Wochen in deren wir uns nicht gesehen hatten. Zudem beglückwünschte sie mich zu der Körung von Sajé. Dann kamen wir aber wieder auf das Thema zu sprechen, weshalb ich eigentlich angereist war. "Ja. Also Akim braucht eine einfache Prophylaxe" sagte sie knapp und führte mich zu dem Welsh Partbred. Ich grüßte das 1.20 cm große Tier und trat erst in die Box ein, als der Hengst sich an meine Anwesenheit gewöhnt hatte. Er zeigte im Gegensatz zur Erwartung von Jamie keine große Nervosität und ließ sich leicht anfassen. Ich nutze die Gelegenheit und schaute mir den äußerlichen Zustand des Tieres an. Ich streifte mit meiner Hand am bestimmten Fellgegenden entlang und fand einen kleinen Kratzer in der Brustgegend. Ich schaute mir die kleine Verletzung genauer an. "Ist sehr klein, aber relativ tief. Frag mich nicht wo die sowas her bekommen. Sowas kommt sehr oft vor. In der Regel bekommt die Wundheilung eines gesunden Pferdes das ohne Probleme hin. Ich gebe dir zur Not aber eine antiseptische Salbe, damit ihr was da habt, falls es sich entzünden sollte" lächelte ich und führte die Untersuchung am Kopf fort indem ich mit die Augen, dessen Reflexe, Zähne, Maul und Ohren begutachtete. Neugierig schaute der Hengst mir bei jeder Bewegung die ich tätigte zu und versuchte mich auch zu Beobachten während ich seine Vitalzeichen untersuchte. "Herzrhythmus, Puls, Atmung und Temperatur sind im Normalbereich" sagte ich leise vor mir hin und dokumentierte alles. Schnaubend wartete der Hengst regelrecht auf darauf wieder weiter zu machen. Wir lachten. "Dann hör aber auf solche Verrenkungen zu machen" lachte ich erneut, stand auf und lief zu ihm. Da soweit alles in Ordnung war konnten wir nun die Immunisierungen vornehmen. Dafür hielt Jamie das Welsh Partbred am Kopf mit fest und beruhigte ihn etwas. Leise und gelassen redete ich auf das Tier ein. Die erste Impfung vertrug er nicht sehr gut, dafür ging er mit den darauffolgenden besser um. Ich lobte den Hengst verbal und mit einem Stück Banane. Glücklich und nicht nachtragend kaute er darauf rum und ließ sich auch die Wurmkur gut verabreichen. Erneut lobte ich ihn und trat aus seiner Box aus. Jamie händigte mir seinen Impfpass, den ich aktualisierte. "Herzlichen Glückwunsch. Dein Tier ist jetzt gegen Influenza, Tetanus, Herpes, Tollwut und Würmer geschützt" lächelte ich und räumte die über gebliebenen Verpackungen weg. Nach der Behandlung unterhielt ich mich noch eine Weile mit Jamie und trat dann die Reise ins Hotel an.
    Training Distanz L auf M - Freitag, 19. Oktober 2018
    Akim
    Für die kommenden Wochen verschlug es mich regelmäßig auf das Gestüt Royal Peerage. Dort hatte sich ein neues Berittpferd ergeben. Akim war ein 13-jähriger Welsh Partbred Hengst, welchen in aktuell in der Distanz trainierte. Mit seinen 1.20m Stockmaß war er definitiv kein Riese, aber zum Glück so robust gebaut, dass ich ihn mit meinen wiederum nur 1.65m gut reiten konnte.
    Wir kannten uns nun schon seit gut einer Woche und hatten uns schnell aneinander gewöhnt. Akim war ein problemloses Pony, welches sich stets fleißig und motiviert zeigte. Außerdem besaß er neben schönen Gängen auch eine unglaubliche Trittsicherheit, was das Training im Gelände ungemein erleichterte.
    Wir hatten langsam angefangen, da Akim den Sommer über wenig Distanzen gelaufen war. So war die Kondition zunächst unser Fokus gewesen. Doch inzwischen schien er schon wieder auf einem guten Stand zu sein. So schnell wie er abbaute, baute er anscheinend auch auf. Seine Besitzerin war mit unseren Fortschritten zumindest mehr als zufrieden.

    Akims Training genoss ich in vollen Zügen. So fiel es in den bunten Oktober, dem wohl herbstlichen Monat überhaupt – zumindest in diesem Jahr. Wenn wir früh am Morgen ritten, war es noch recht kühl und der Nebel schwebte langsam über die Wiesen und Felder, aber stets begrüßte einen die warme Herbstsonne und ließ die bunten Blätter strahlen.
    Den Mittag über wurde es teilweise so warm, dass man wieder kurzärmelig unterwegs war und selbst dann noch ganz gut ins Schwitzen kam. Und abends war meine absolute Lieblingszeit, wenn sich der Tag langsam dem Ende zuneigte, es aber doch noch etwas wärmer war und die untergehende Sonne alles in ein warmes Licht tauchte und der Nebel sich schon langsam wieder zurückstahl.
    An diesen Tagen hätte ich ewig mit Akim trainieren können. Gerade beim Distanztraining verbrachten wir viel Zeit draußen und waren unterwegs. Wir suchten uns an manchen Tagen die unwegsamsten Routen aus, damit Akim auch in seiner Trittsicherheit weiter trainiert wurde.
    Mit unserem regelmäßigen Training verlängerte ich auch immer mehr die Trab- und Galopptouren. Außerdem wurde Akim zusätzlich am Tag noch einmal longiert. Meist übernahm das jemand von Royal Peerage, denn zweimal am Tag hinaus zu fahren schaffte ich nicht immer, denn Akim war nicht das einzige Pferd, um welches ich mich kümmerte.
    Trotz der kurzen Zeit gewann ich Akim wirklich lieb. Er war sowohl im Umgang als auch beim Reiten so ein feines Pferd, dass man ihn nur einfach mögen konnte. Auf dem Gestüt war er auch der totale Kinderheld unter den Ponys und das nicht nur allein wegen seiner besonderen Farbe.
    Unser Training neigte sich auch schon bald dem Ende zu, doch wir hatten wirklich gute Erfolge erzielen können. Akim hatte nicht nur an Kondition gewonnen, sondern auch an Muskeln. Sein sowieso schon kräftiger Ponyhals wirkte so nun noch wuchtiger. Außerdem hatten wir seine Zeiten auf die geforderten Distanzen sehr gut verbessern können und an guten Tagen legte er wirklich einwandfreie Strecken hin.
    Zumindest in seiner Größenkategorie würde er so sicherlich noch einige Erfolge mit nach Hause bringen können und ich war sehr zufrieden mit unserer Arbeit. Akim schien auch stets Spaß an der Arbeit zu haben und auch am Distanzreiten. Unbeirrt trabte er im Ponytrab wie eine Dampflok voran und würde wohl nie anhalten, wenn man ihn nicht darum bat, aber genau dieser Ehrgeiz war im Distanzsport von Nöten.

    Die Kür
    Ein wenig nervös stand der kleine Ponyhengst, der neben mir eigentlich gar nicht mehr so klein aussah, neben mir und blickte gespannt ins innere der Halle. Man merkte ihm die Unsicherheit an, immer wieder richtete er ein Ohr auf mich und schaute kurz zu mir. Ich legte meinen Arm um ihn und klopfte seine Schulter er schien sich ein wenig zu beruhigen und kurz drauf ging es auch schon los.
    Mit Longe und Peitsche ausgestattet lief ich bis ihn die Mitte der Halle, Akim trabte brav neben mir. In der Mitte angekommen, hielten wir an, Akim stellte sich vorbildlich auf und ich grüßte die Richter. Nachdem ich die Longe in meiner Hand sortiert hatte, trieb ich Akim mit der Peitsche vorwärts. Zunächst einmal im Schritt auf der linken Hand, Akim machte gut mit, lief fleißig vorwärts und schaute sich nun ganz entspannt die Umgebung an. Nach ein paar Runden ließ ich ihn antraben, auch hier machte er problemlos mit und trat gut unter seinen Schwerpunkt, der kleine Kerl wusste sich offensichtlich zu präsentieren. Auf meine Aufforderung hin galoppierte Akim an, er schnaubte zwei drei mal und lief routiniert seine Runden. Anschließend holte ich ihn zurück in den Trab und ließ ihn aus dem Zirkel auf die andere Hand wechseln. Beim Wechsel trieb ich ihn ein wenig mehr, sodass er eine leichte Verstärkung zeigte. Auf der rechten Hand ließ ich ihn nun ebenfalls einige Runden traben. Dann ließ ich ihn angaloppieren und nachdem er auch im Galopp seine Runden absolviert hatte, holte ich ihn zurück in den Schritt. Akim streckte sich und schnaubte nun wieder mehrmals ab. Abschließend holte ich ihn wieder zu mir, führte ihn wieder zur richtigen Stelle und grüßte die Richter.

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  7. Occulta

    Occulta actually dead Staff

    meine Teilnahme mit...
    PFS' Cryptic Spots

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    Steckbrief
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    Vom: Spotted Timeout

    Aus der: Mikke


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    Rufname: Cryptic
    Geburtstag: 11.05.
    Alter: 4 Jahre
    Stockmaß: 1.67 m
    Rasse: Englisches Vollblut
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: Dominant White
    (Ee,Aa,Ff,Ww)
    Abzeichen: -
    Gesundheit: sehr gut


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    ehrgeizig, verschmust, Temperamentvoll, versteht sich nicht mit Jedem, manchmal stur, stolz

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    Cryptic Spots kommt farblich ganz nach seinem jungen Vater. Allerdings hat er das Temperament und die Sturheit seiner Mutter geerbt, was ihn eher zu einem Pferd für fortgeschrittene Reiter macht. Er ist eigentlich lieb und will keinem etwas böses, aber durch seinen Ehrgeiz und seinen Stolz vergisst er den Reiter auf seinem Rücken manchmal. Er lässt sich leicht von anderen Hengsten herausfordern und scheut nicht davor zurück, ihnen seine Meinung zu sagen. Trotzdem hat er auch eine weiche Seite, die zum Vorschein kommt, wenn er einer Stute begegnet oder wenn ihn jemand streichelt. Er liebt es, mit dem Gummistriegel massiert zu werden.

    Cryptic stammt aus unserer eigenen Zucht, Pineforest Stable.


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    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Occulta
    VKR: Occulta
    Verkäuflich: ✗


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    Gekört: ✗
    Nachkommen: -
    Decktaxe:-


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    Galopprennen Klasse: S***
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: M
    Military Klasse: E
    Dressur Klasse: L
    Distanz Klasse: A

    Eignung: Galopprennen, Springen
    Eingeritten: ✓


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    1. Platz 319. Distanzturnier
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    1. Platz 456. Dressurturnier
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    1. Platz 456. Springturnier
    1. Platz 470. Springturnier
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    2. Platz 464. Galopprennen
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    3. Platz 423. Galopprennen
    3. Platz 406. Galopprennen
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    Cryptic's Spind

    Tierarztbericht
    3 Okt. 2018
    Tierklinik zur Lindenweide
    Grunduntersuchung + Impfen

    Patienten: Cryptic Spots (Hengst), Simba Twist (Hengst) Primo Victoria Stute

    Heute machte ich mich auf den Weg zu einer neuen Kundin MRS. Smith. Ich sollte 3 Ihrer Pferde anschauen, da sie für die Körung bereit waren und dann noch impfen. Die Fahrt war angenehm und ich kam ohne Zwischenfälle an. Ich nahm meinen Koffer und lief Richtung Stallungen. Der Hof war groß schön und sehr ordentlich. Kaum betrat ich den Stall wurde ich schon begrüßt. „Sie müssen die Ärztin sein, ich bin Occulta Smith!“ begrüßte mich eine junge Frau. Ich bejate und stellte meinen Koffer neben dem Anbinde Platz. Ich bat mit Cryptic Spots zu beginnen. Sofort holte sie den gepunkteten Hengsten aus seiner Box. Ich ließ ihn mir vortraben da war alles in Ordnung. Nun band frau Smith ihn an und ich begann mit meiner Untersuchung. Zähne waren in Ordnung, seine Augen klar, beim abtasten und abhören fand ich nichts. Der Hengst war vollkommen gesund. „Er ist gesund wie neu geboren!“ sagte ich zu seiner Besitzerin. Nun kontrollierte ich seinen Pass um zu sehen welche Impfungen notwendig waren, alle bis auf Tollwut. Diese müsste sie erst nächstes Jahr auffrischen. Nun zog ich die Spritzen, auf die ich brauchte, Herpes, Tetanus, Influenza und stepi Equi. Schnell injizierte ich die spritzen. Der Hengst blieb ruhig, darum bekam Cryptic Spots einen Apfel zur Belohnung. Nun konnte der nächste Hengst kommen, dieser war ein goldener kleiner Racker namens Simba Twist. Auch ihn ließ ich mir vortraben, und mein geschultes Auge sah, das da was im Argen war. Ich bat darum Simba anzubinden. Ich tastete den Hengst ab. Kopf war alles in Ordnung auch der hals und Brust waren intakt als ich mich weiter zu den Hufen abtastete bemerkte ich das das Kronrad heiß war und eine Beule gebildet hatte. Dies war ein Abszess. Sorgfältig schnitt ich den Abszess auf und ließ das Eiter ablaufen. Dann desinfizierte ich die stelle und band den huf dick ein und schüttete eine gelbe Flüssigkeit rein, dies würde die Bakterien abtöten und erklärte der Besitzerin das sie das 2-mal täglich erneuern musste und gab ihr noch Antibiotikum diese sollte sie 3 tage lang 1x am tag verabreichen. Nun machte ich mich weiter, der Rest war unauffällig. Nach einem abhörcheck impfte ich den Kandidaten. Ich sagte das er in 4 Tagen ruhig wieder in Training sein oder auf die Körung gehen kann. Der Abszess war am Anfang und so wurde er gleichbehandelt. Nun kam die Stute an die Reihe Primo Victoria. Ich nannte diese liebevoll Vicky. Auch sie ließ ich mir vortraben und da war nichts zu sehen. Dann schaute ich sie mir genauer an. Sie war vollkommen gesund. Beim abhören vernahm ich nur die üblichen Geräusche. So konnte ich auch sie mit ruhigem gewissen impfen. Ich packte alles zusammen trug alles in die Pferdepässe ein und verabschiedete mich von meiner Kundin. Ich hoffe das sie Zufrieden war.

    Hufschmiedbericht

    Trainingsberichte [7]
    Occulta
    Galopptraining E-A

    Es war nun vier Wochen her, seit die Nachwuchsvollblüter vorsichtig angeritten worden waren. Sie kannten kaum mehr als das alle drei Gangarten unter dem Reiter, wobei gerade das Galoppieren den meisten die grössten Schwierigkeiten bereitete – jedenfalls in der Halle, wo sie immer wieder Kurven machen mussten. Heute wurden sie von den Kurven erlöst, jedenfalls von den engen. Denn heute durften Merino, Simba Twist, Miss Moneypenny, Riven in a Dream, Primo Victoria und der Neuling Cryptic Spots zum allerersten Mal auf die Rennbahn. „So eine ausgewogene Gruppe hatten wir schon lange nicht mehr“, scherzte Jonas. „Drei Hengste, drei Stuten und alle auf exakt demselben Niveau.“ Ich stimmte ihm fröhlich zu und schob Pennys Box auf. Die Schimmelstute begrüsste mich mit ihrer weichen rosa Schnauze und versuchte, am Reissverschluss meiner Jacke zu zupfen. Ich schob sie sanft beiseite und streifte ihr das violette Halfter über, dann führte ich sie durch die Stallgasse zu den Anbindestellen. Jonas half mir beim Anbinden, doch anschliessend verschwand er nach draussen, um im Nordstall die Trackponys Calico und Dod bereit zu machen. Neben Penny und mich gesellten sich Quinn mit Primo und Parker mit Riven. Wir legten mit dem Putzen der drei los und plauderten dabei über die Sieger der letzten Rennen. Ich konnte mir ein Gähnen nicht verkneifen, denn es war erst halb sechs Uhr und draussen noch stockfinster. Wir beeilten uns mit dem Putzen, denn wir wollten die Geduld der Youngsters nicht schon jetzt strapazieren. Ausserdem hatten wir einen strengen Zeitplan für heute, denn nach dem Mittag standen eine Fohlenschau, ein Halterwettbewerb und ein Springturnier an. Deshalb fand das Training heute auch wieder so früh am Morgen statt, obwohl es im Winter normalerweise keine Rolle spielte. Auch Primo war noch müde: die Stute gähnte herzhaft, während Quinn ihre Schulter massierte. Ich bürstete rasch noch Pennys Schweif, dann war sie bereit zum Satteln. Ich holte den etwas schwereren Trainingssattel und die sonstige Ausrüstung aus der Kammer. Zuerst legte ich ein polsterndes Pad auf, dann die eigentliche Satteldecke und schliesslich den Sattel. Das ganze fixierte ich mit dem Lammfell-Gurt, damit auch bestimmt nichts zwickte. Penny trampelte ungeduldig herum und ich hatte meine liebe Mühe, ihr die Bandagen anständig anzuziehen. Auf die wollte ich aber im Moment noch nicht verzichten, denn bei jungen, unbalancierten Pferden war die Gefahr zu gross, dass sie sich im Renngalopp verschätzten und sich selbst in die vorderen Sehnen traten. Beinverletzungen wollte man im Rennsport um jeden Preis vermeiden. Wir führten die fertig gesattelten Jungstuten nach draussen, wo die gleichaltrigen Jungs bereits warteten. Ajith und Oliver halfen den Jockeys und mir beim Aufsteigen. Danach ritten wir alle hintereinander zur Bahn. Die Trackponys, Calico und Dod, stiessen beim Nordstall zu uns. Merino tänzelte bereits aufgeregt, weil er offenbar dachte, wir gingen wieder ins Gelände. Aber wir bogen stattdessen auf den Galoppweg und trabten uns dort warm. Darren und Dod bildeten die Spitze, Jonas und Calico das Schlusslicht. Dazwischen trabten die jungen Pferde fleissig hintereinander und orientierten sich stark an der Gruppe. Das war in diesem Alter auch noch vollkommen erwünscht. Riven fand die über uns dunkel in die Höhe ragenden Tannen etwas gruselig, denn sie lief mit verklemmtem Schweif vor mir und Penny. Merino und Cryptic gerieten jetzt schon aneinander, denn der freche Merino versuchte immer wieder, nahe genug an das gepunktete Hinterteil seines Vordermanns zu kommen, um hineinzukneifen. Cryptic schlug als Antwort missmutig mit dem Schweif und bedeutete dem Frechdachs auf Abstand zu bleiben. Simba arbeitete heute sehr still mit. Er schien sich nicht besonders für die anderen Pferde um ihn herum zu interessieren, und da Merino zu weit von ihm weg war, konzentrierte er sich vollkommen auf April, die ihn ritt. Er trat sogar etwas ans Gebiss, wenn auch nicht konstant, da ihm dazu schlichtweg noch die Muskeln und die Balance fehlten. Zufrieden drehte ich den Kopf wieder nach vorne um mich auf mein eigenes Reittier zu konzentrieren. Ich spielte etwas mit den Zügeln und lud Penny ein, ebenfalls den Kopf etwas runter zu nehmen. Sobald sie im Genick nachgab, lobte ich sie durch rasches Überstreichen. So beschäftigte ich sie immer wieder etwas, während wir eine ganze Runde trabten. Danach ritten wir im Schritt zur Bahn. Heute waren die absoluten Basics gefragt: Betreten der Startbox, ein/zwei erste Starts und zuletzt ein erstes, kurzes Galopptraining. Ajith und Oliver warteten bereits auf uns. Wir ritten vor der Startmaschine eine Volte. Ajith und Oliver pickten einen nach dem anderen heraus und führten uns zügig auf die Boxen zu. Je rascher und entschlossener das ganze von statten ging, desto weniger zögerten auch die Pferde. Sie standen quasi drinnen, bevor sie richtig darüber nachdenken konnten. So erging es auch Penny und mir. Hinter uns schloss Ajith die Klappen, gerade rechtzeitig, bevor Penny den Rückwärtsgang einzulegen versuchte. Ajith drückte dagegen und ich trieb sie wieder vor, dann versuchte ich sie dort zu halten, bis alle drin waren. Sobald die letzte Klappe zuging, lief Oliver zum Auslöser und liess die Startmaschine aufschnappen. Natürlich wussten die jungen Vollblüter noch nicht, was sie zu tun hatten, also trieben wir sie energisch an und gaben ihnen die Zügel frei, um ihnen das Vorwärtsgehen schmackhaft zu machen. Die Reaktionsgeschwindigkeit war auch nach dem dritten Versuch noch bescheiden, aber immerhin kamen die meisten jetzt schon ein paar Sekunden nach dem Öffnen im Trab oder sogar Galopp, in Merino und Cryptics Fall, davon. Nach dem dritten Start trieben wir alle Pferde direkt weiter in den Galopp. Wir blieben dicht beieinander und strebten ein einheitliches Grundtempo an, auch um den Gehorsam zu schulen. Auf den letzten 200 Metern trieben wir sie nochmal etwas an, sodass wir diese in 15 Sekunden schafften. Dies würden wir nun die nächsten fünf Wochen lang widerholen und perfektionieren, bevor der nächste Schritt angegangen werden konnte. Die Trackponys kamen uns entgegen und begleiteten uns im Trab von der Bahn zurück zum Stall. Die jungen Pferde hatten bereits nach diesem bescheidenen Traning stark geschwitzt und saugten Luft durch die weit geöffneten Nüstern ein, was aufgrund der schlechten Kondition ganz normal war. Dies galt es in nächster Zeit deutlich zu verbessern. Doch jetzt war erstmal Feierabend für die Jungspunde. Für uns Pfleger hingegen hatte der Tag erst begonnen.
    30 Nov. 2016

    Occulta
    Galopptraining A-L

    Es war bereits der letzte Januartag, und ein besonders schöner noch dazu. Der Himmel war tiefblau und der eisige Wind, der den Schnee auf den Feldern verwirbelte, zauberte skurrile Landschaften. Während Oliver sich ärgerte, weil die seit wenigen Tagen endlich wieder eisfreie Strasse nun wieder mit Schnee bestaubt wurde, freute ich mich auf das heutige Training mit den Pferden. Es war harte Arbeit angesagt; in erster Linie ging es um die Körungsvorbereitung. Die jungen Pferde mussten noch viel lernen und es machte für mich keinen Sinn, ein ‚grünes‘ Pferd vorzustellen. Den Richtern gefielen wohlbemuskelte, ausbalancierte und gut erzogene Pferde schliesslich auch besser. Als erstes stand Renntraining auf dem Plan. Während die meisten Vollblüter am Morgen bereits ihr Winter-Fitness-Programm genossen hatten, kamen nun am frühen Nachmittag Coulee, Framed in History, Cabinet of Caligari und die sechs jüngsten Rennpferde auf ihre Kosten. Mir blieb wiedermal fast nichts anderes übrig, als meinen Frame zu reiten, da der Hengst bei mir einfach am besten lief und Quinn noch bis nächste Woche in den Ferien war. Ein Hauch Missmut erweckte das aber schon, zumal ich doch so gerne einen der Youngsters trainiert hätte. Nächste Woche eben wieder, dann ist Quinn auch wieder da. Ich holte den Schecken aus seiner Box und begann ihn zu putzen. Zunächst massierte ich ihn gründlich mit dem Gummistriegel, um den Staub und ausgefallenes Fell zu lösen. Dann spickte ich alles mit der langborstigen Staubbürste weg. Bereits danach begann Frames Fell schön zu glänzen, aber ich bearbeitete es trotzdem noch mit der Kardätsche und zuletzt mit der feinen Bürste, wie es Routine war. Wären wir jetzt an ein Rennen gegangen, hätte ich sogar zusätzlich noch mit einem Tuch oder Fellhandschuh und etwas Glanzspray den ultimativen Feinschliff gemacht. Das Langhaar hatte ich vor dem Durchgang mit der Kardätsche gekämmt, sodass der daraus fallende Staub nicht zuletzt noch auf das saubere Fell rieselt. Auch Frame’s zweifarbiger Schweif war bereits seidig und knotenfrei, wie es sich gehörte. Nun musste ich nur noch Hufauskratzen, danach konnte ich satteln. Frame gab seine Hufe artig, zog mir aber nach einer Weile den einen Vorderhuf aus der Hand und scharrte ungeduldig. Ich stupste ihn streng, woraufhin er ihn wieder stillhielt. Nun legte ich ein Stück Chamois Leder auf seinen Rücken, damit der Sattel während dem Training nicht verrutschen konnte. Darüber kam die dünne Baumwoll-Satteldecke. Dann legte ich das schützende Pad auf und faltete die Satteldecke vorne ein Stück weit darüber. Bevor ich den Sattel auflegte und mit dem gepolsterten Trainingsgurt festgurtete, platzierte ich noch ein kleines Lammfellpad hinter dem Widerrist, damit dieser auch wirklich ausreichend geschützt war. Manche Pferde brauchten das, andere nicht, da die Sättel nicht individuell auf die Pferde angepasst waren, sondern grundsätzlich für jedes Pferd verwendet wurden. Manche hatten auch anstelle eines Pads einfach eine dicke Satteldecke, manchmal sogar zwei, oder eine halb gefaltete. Für Frame war aber meine soeben angewandte Lösung bisher die beste und hatte noch nie Druckstellen oder abgebrochene Haare verursacht. Ich zäumte den Hengst und führte ihn nach draussen, gemeinsam mit den anderen Jockeys. Ajith und Oliver halfen uns beim Aufsteigen, dann ritten wir im Gänsemarsch zum Galoppweg, um uns auf einer Trabrunde aufzuwärmen. Merino lief zufrieden direkt hinter Simba Twist. Die beiden waren richtig gute Kumpel und hatten schon als Fohlen immer zusammen gespielt. Kaythara platzte fast vor Energie und tänzelte ungeduldig, wannimmer wir bremsen mussten. Auch Caligari liess sich davon etwas anstecken, aber das Gezapple der beiden war harmlos. Wir machten auf der Bahn einen freien Start, indem wir eine saubere Linie bildeten. Danach trainierten wir zwar alleine, aber so hatten es die Pferde einmal mehr geübt. Ich überholte mit Frame Miss Moneypenny und Cryptic Spots, damit ich niemanden mehr im Weg hatte. Dann nahm ich ihn wieder etwas zurück und gleiste ein anspruchsvolles Intervalltraining mit 2-furlong-sprints auf. Frame kam dabei ganz schön ins Schwitzen, sodass ich ihn nach dem Training gründlich mit dem Schwamm waschen musste. Den ganzen Körper wollte ich aufgrund der Aussentemperaturen nicht abspritzen. Auch Primo Victoria hatte viel geschwitzt und schnaufte noch lange nach dem austraben. Wir wuschen alle Pferde mit dem Schwamm und brachten sie danach direkt mit Abschwitzdecke in die Führmaschine oder übergaben sie einem Pfleger, damit sie sich trockenlaufen konnten. Zwischendurch boten wir ihnen auch etwas zu trinken an. Nach einer guten halben Stunde brachten wir die Pferde in die Boxen und gaben ihnen ihre Karotten zur Belohnung.
    31 Jan. 2017

    Occulta
    Galopptraining L-M
    Gruppe 1: tc Miss Moneypenny, PFS' Merino, PFS' Simba Twist, PFS' Cryptic Spots, Primo Victoria, Cassiopeia

    Fünf Uhr morgens, die Sonne war noch in der Ferne versteckt, doch der Himmel wurde im Osten bereits heller. Ich gähnte ein letztes Mal, dann streckte ich mich und war auf den Beinen. Ein rasches Müsli als Energiespender für den Morgen, dann musste ich mich auch schon im Hauptstall einfinden, denn das Training der Vollblüter fand aufgrund der sommerlichen Temperaturen seit ein paar Tagen wieder wie jeden Sommer besonders früh statt. Ich begann gleich damit, Merino zu putzen, während Ajith mit der Schubkarre umherhuschte und Heu verteilte. Neben mir bereitete Quinn Simba vor. Wir plauderten fröhlich und setzten uns Ziele für den heutigen Tag und das Training. Nach dem Putzen wurden die Trainingssättel aufgelegt und die restliche Ausrüstung vervollständigt. Dann ging es auch schon raus zum Aufsteigen. Alles ging Schlag auf Schlag; einer nach dem anderen wurde von Oliver auf’s Pferd geschmissen. Wir ritten im Gänsemarsch zum Galoppweg und begannen mit dem Aufwärmen im Trab. Nach einem kurzen Aufgalopp beschleunigten wir auf ein angemessenes Trainingstempo und zogen dieses über 1600 Meter durch. Auf den letzten 400 Metern trieben wir die jungen Rennpferde nochmals an, sodass wir sie im gesetzten Limit von 26 Sekunden passierten. Danach liessen wir die trotz der kühlen Morgenluft verschwitzten, heftig atmenden Jungspunde austraben. Ich lobte Merino ausgiebig, denn er hatte seine Gesamtzeit vom letzten Mal um etwas mehr als eine Sekunde unterboten. Aber seine Kondition war noch nicht gut genug, und seine Herzfrequenz, wie sich kurz darauf bei Olivers Kontrolle herausstellte, nahe an der 200er Grenze. Wenigstens Cassiopeia war wieder fitter geworden, denn nach einer erneuten Trainingspause wegen eines Viruses, das sie sich aufgeschnappt hatte, war sie wieder etwas hinter ihren gleichaltrigen Kollegen zurückgefallen und lief deshalb nun in der jüngsten Gruppe mit. Die anderen Nachwuchsrenner, Penny, Cryptic und Primo hatten keine Auffälligkeiten gezeigt und waren fit. Zufrieden beendeten wir das Training, indem wir die sechs in den Freilauftrainer zum Auskühlen brachten. Danach ging’s für die Jockey gleich weiter zur nächsten Gruppe.
    31 Mai 2017

    Occulta
    Galopptraining M-S
    Gruppe 1: PFS‘ Merino, Primo Victoria, Simba Twist, PFS’ Stromer’s Painting Gold, PFS’ Cryptic Spots, PFS’ Miss Moneypenny, Cassiopeia

    Ungeduldig tänzelte Cryptic vor der Startmaschine. Wir warteten darauf, dass Ajith uns reinführte, doch wir standen an der äussersten Position und der Pfleger hatte innen angefangen. Nacheinander brachte er Merino, Simba, Penny, Cassy, Primo und Goldy rein, bis schliesslich wir dran waren. Cryptic war total geladen und ich rollte, einen Blick zu Quinn werfend, die Augen. Sie grinste und meinte: „Better like this than a horse that’s falling asleep.“ Ich stimmte ihr zu und fragte, wie Goldy drauf sei. Das war das erste mal, dass sie mit der Gruppe mitlief. Wir hatten sie bisher nur Dressur geritten und einzeln auf der Bahn trainiert, oder Ausritte gemacht. Wir hatten nämlich zuerst sehen wollen, wie ihr Trainingsstand war. Oliver hatte sie für fit genug befunden, also konnte sie jetzt mit unseren Dreijährigen laufen. Sie hinkte dennoch ein wenig hinterher was die Erfahrung anging, da ihre alte Besitzerin nicht so viel Zeit zum Trainieren gehabt hatte. Cassy war auch immernoch bei der jüngsten Gruppe dabei, doch Oliver wollte sie bald wieder zu den älteren Rennpferden einteilen, weil sie deutlich mehr Ausdauer als die Jungen hatte. Ich war froh, dass die palomino Stute wieder aufholte.

    Endlich gab Ajith das Startsignal und die Klappen öffneten sich. Cryptic drückte wie erwartet gewaltig ab und ich musste mich gut in seiner Mähne festkrallen, um mit den kurzen Bügeln nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Er setzte sich mit ein paar grossen Sprüngen an die Spitze und ich überlegte zufrieden: Wenn er im nächsten Rennen so losspringt, kann er schon von Anfang an einen guten Vorsprung herausholen. Allerdings musste ich ihn jetzt etwas zurücknehmen, denn unser Training fand wie fast immer in Intervallen statt. 1600 Meter insgesamt waren es heute, dazwischen Phasen mit 200 Meter Sprints. Ich sah stets auf meine Armbanduhr um unsere Geschwindigkeit zu überprüfen. Cryptic machte sich heute echt gut, doch gegen Ende der 1600 Meter wurde er etwas langsamer, was mir zeigte, dass es in Sachen Ausdauer noch haperte. Merino und Simba bieben bis zum Schluss dicht beieinander, weil die beiden gerne zusammen liefen und sich so gegenseitig anstachelten. Sie wurden dicht verfolgt von Penny, die ziemlich zurückgehalten wurde, weil sie sich beim letzten Training zu sehr verausgabt hatte und mit einem zu hohen Puls durchs Ziel gekommen war. Quinn nahm’s mit Goldy noch gelassen und blieb zuhinterst. Die Stute konzentrierte sich und war gehorsam, das machte das Training sehr angenehm. Primo hingegen war etwas abgelenkt und irgendwie nicht auf der Spur. Nichts desto Trotz war es ein gutes Training gewesen und wir kamen mit jedem Tag wieder ein kleines Stück weiter.
    31 Aug. 2017

    Occulta
    Springtraining E-A
    Chiccory ox, Shades of Gray, A Winter’s Day, PFS’ Captured in Time, PFS’ Merino, Simba Twist, Primo Victoria, PFS’ Cryptic Spots

    Nachdem wir mit der ersten Springstunde fertig waren und ich Iskierka weggeräumt hatte, war nun eine etwas weniger erfahrene Gruppe dran. Diesmal ritt ich Merino, den Rappen mit den lustigen weissen Punkten. Auch seine Zwillingsschwester Primo war dabei, denn beide hatten etwa denselben Trainingsstand. Natürlich folgten uns auch die restlichen Rennpferde dieser Jahrgangsgruppe, Ciela, Simba und Cryptic, auf den Reitplatz, wo immernoch derselbe Parcours wie zuvor stand - nur dass Elliot ihn inzwischen etwas runtergestellt hatte. Aber insgesamt waren wir am Schluss sogar acht Pferd-Reiterpaare auf dem Sandplatz, denn Chiccory, Gray und Winter hatten das Springtraining auch nötig. Zuallererst wärmten wir uns wie immer gründlich auf. Danach trabten wir über ein paar Stangen und schulten den gleichmässigen Takt der Vollblüter. Als nächstes folgten ein paar einfache Kreuze und Steilsprünge, bevor wir schliesslich mehrere Hindernisse flüssig nacheinander anritten. Wir gingen alles schön langsam an, da die jüngeren Pferde der Gruppe wirklich noch ganz am Anfang des Springreitens standen. Sie waren ja auch eigentlich Rennpferde, und zumindest im Moment nur indirekt fürs Springen gedacht. Aber es konnte nicht schaden, ihre Ausbildung abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten. Das beanspruchte auch wieder ganz andere Muskeln als das Galoppieren auf der Bahn, sodass sie weitere Kraft dazugewannen. Sie machten ihre Sache allesamt gut. Es gab zwar hie und da noch ein paar kleine Patzer, entweder mit Verweigerungen oder fallenden Stangen, aber das war nicht weiter schlimm. Besonders die jüngsten waren halt noch etwas tollpatschig und hatten nicht so viel Balance wie die älteren Pferde. Aber für erste Turniere würden sie bald bereit sein, da war ich mir sicher.
    31 Okt. 2017

    Occulta
    Galopptraining S-S*

    Primo Victoria, PFS’ Merino, PFS’ Cryptic Spots, Simba Twist, tc Miss Moneypenny, Cassiopeia, PFS’ Stromer’s Painting Gold

    Ziemlich genau ein Jahr war es her, seit die Vollblüter aus der jüngsten Gruppe zum ersten Mal auf die Bahn gekommen waren. Primo Victoria, ihr Zwillingsbruder Merino, Cryptic, Simba und Penny waren innerhalb eines Jahres von absoluten Anfängern zu hervorragenden Rennpferden geworden, die nun allesamt in höheren Rennen starten konnten. Da sie nächstes Jahr mit den erfahreneren Vollblütern zusammen rennen mussten, wollten wir die fünf Jungspunde, Cassiopeia, die wir immernoch am Auftrainieren waren, und Goldy, die ja erst kürzlich dazugestossen war, bis zum Frühling noch etwas härter rannehmen. Oliver hatte einen strengen Plan mit Richtzeiten und -Strecken aufgestellt, an die wir uns Tag für Tag halten mussten. Normalerweise machten wir über den Winter etwas weniger hartes Training und eher eine Art Erholungsphase. Die jungen Pferde mussten aber trotzdem Fortschritte machen und bis zum Frühling das gewünschte Trainingslevel erreichen. Natürlich bekamen die jungen Pferde dennoch genug Pausen, damit sich ihre Muskeln optimal erholen und entwickeln konnten. Auch heute fand das morgentliche Training wie gewohnt statt, typisch für das Winterhalbjahr erst ab acht Uhr. Die Sonne ging daher gerade auf, als wir mit den fix fertig geputzten und gesattelten Pferden den Hauptstall verliessen. Ich wurde von Ajith per Räuberleiter auf Simbas Rücken gehoben und zupfte symbolisch die goldene Mähne des Hengstes unter der Fleecedecke hervor. Da die Vollblüter alle geschoren waren, trugen sie während des ganzen Trainings Fleece-Nierendecken. Wir ritten im Schritt zum Galoppweg, trabten an und wärmten die Vierbeiner auf. Merinos Decke war wohl nicht gut festgemacht, denn sie verrutschte während dem Traben. Ich rief daher Charly vor mir zu «Oi, Chaplin your exercise rug is off». Der Jockey drehte sich verwirrt nach hinten, entdeckte das Problem und zupfte die Decke im leichten Sitz zurecht. Er zwinkerte mir dankbar zu, weil er genau wusste, dass er Ärger von Oliver eingefangen hätte, wenn ich nicht gewesen wäre. Es war noch neblig auf den Wiesen um Pineforest herum und das in der Nähe liegende Dorf war vollständig verschluckt. So wirkte es fast, als sei Pineforest eine Insel inmitten von gähnender Leere, die ebenfalls drohte, in den grauen Schwaden zu verschwinden. Die Pferde liefen rhytmisch über den Schnitzelweg und mein Helm streifte hie und da einen Tannenzweig. Ein Blick über die Schulter verriet mir, dass Cassy direkt hinter uns schön am Zügel lief. Die Palominostute war nebst Vai Alida die einzige Trader Joe Nachkommin in meinem Stall. Weil Alida nicht mehr im Rennsport eingesetzt wurde, lasteten auf Cassy mehr Erwartungen. Es war unheimlich schade, dass sie mit ihrer Beinverletzung hatte pausieren müssen, denn so hatte sie viele wichtige Rennen verpasst. Aber dafür war sie nun umso fitter und zeigte das ganze Potential, das sie von ihrer Abstammung mitbekommen hatte. Wir bogen nach dem Einwärmen auf die Bahn und reihten uns vor der Startmaschine auf, die heute etwas weiter vorne stand. Simba ging zuverlässig rein und auch die anderen liessen sich, bis auf ein wenig Tänzeln, brav hineinführen. Oliver gab das Startsignal und die Tore klappten auf. Doch wenige Sekunden später pfiff er uns zurück. «Penny and Cryptic were too late! Do it again, and this time move your butt properly out of there.» Leicht verärgert trabte April neben mir her. «It was nothing, really. She went off perfectly fine», murmelte sie. Offenbar nicht ‘perfectly’ genug für Oliver. Simba war diesmal ein wenig zögerlich, weil er nicht verstand, warum wir beim ersten Mal gebremst hatten. Wir starteten erneut, wobei Oliver ruhig blieb. Simba legte einen guten Start hin, stockte dann aber, weil er förmlich erwartete, dass wir wieder bremsen mussten. Ich ermunterte ihn zu einem gleichmässigen Takt und hielt den Blick entschlossen nach vorne gerichtet. Dadurch, dass der Hengst etwas unsicher bezüglich des Starts gewesen war, drehte er nun immer wieder ein Ohr nach hinten zu mir und war deutlich aufmerksamer als sonst. Es war ein tolles Gefühl, den Athleten unter mir so sehr bei der Sache zu sehen. Auch Oliver beobachtete das Geschehen interessiert mit dem Feldstecher. Ich fragte mich, ob er nicht insgeheim genau das hatte ausprobieren wollen. Es schien aber nicht bei allen geklappt zu haben, denn Rita hatte mit Cryptic immer noch eine ordentliche Handvoll. Er erinnerte mich an seinen Vater, der je nach Wetter auch lustig aufgelegt war. Aber auch die beiden kamen durchs Ziel und das in der erforderlichen Zeit. Trotzdem motzte Oliver und liess Rita nochmal dreihundert Meter kontrolliert am Zügel galoppieren. Cryptic strotzte nach wie vor mit überschüssiger Energie, war aber danach etwas weniger quengelig. Oliver liess uns austraben und fasste, nachdem sich alle Pferde zum Trockenlaufen mit den Abschwitzdecken im Freilauftrainer befanden, nochmal rasch seine Beobachtungen von vorhin zusammen. Er erklärte, dass die Pferde nun auf einem höheren Level als zuvor waren und wir auch entsprechend auf die Details achten mussten. Wir durften keine Millisekunden in schlechten Starts oder Meinungsverschiedenheiten verschenken. Unsere Konkurrenz hatte eine erste ‘Filterung’ durchlaufen; die im nächsten Jahr startenden Vierjährigen waren allesamt Pferde, die von ihren Trainern als ‘Ertrag bringend’ eingestuft worden waren, ergo ‘nur die Guten’. Diesen Vortrag durften wir uns natürlich jedes Jahr um diese Zeit wieder anhören, entsprechend nickten alle nur mehr oder weniger augenrollend. Recht hatte er aber, und das mussten alle zugeben. Auch ich fragte mich, wie gut meine Vollblüter in der kommenden Saison abschneiden würden. Oliver war erstaunlich optimistisch gestimmt und klopfte mir lobend für das heutige Training auf die Schulter. Er meinte abschliessend, dass Cassy nun ruhig wieder in die älteren Gruppen wechseln konnte, da sie ihren Trainingsrückstand beinahe aufgeholt hatte. Ich stimmte dem zu.
    29 Nov. 2017

    Occulta
    Dressur E-A
    Caspian of the Moonlightvalley, A Winter’s Day, Primo Victoria, PFS’ Navy Sniper, Yoomee, PFS’ Shadows of the Past, Nera, Chanda, PFS’ Dancin’ to Jazz, Tayr al-Diyari, PFS’ Arctic Silver Lining, PFS’ Arctic Rainstorm, PFS’ British Oreo Rascal, PFS’ Glenn’s Dare to Shine, PFS’ Bacardi Limited, PFS’ Dressy Miss Allegra, PFS’ Merino, Simba Twist, PFS’ Cryptic Spots, White Dream, Fake my Destiny, Tic Tac, PFS’ Kicks-a-Lot, Vychahr, Parányi, Satine, Areion, Diarado, Co Pilot de la Bryére, Circus Dancer

    Wir hatten trotz der Hitze heute wieder viel vor; Dressurtraining, to be exact. Es war bereits Nachmittag, somit erwischten wir leider gerade die heisseste Tageszeit. Das liess sich kaum vermeiden, denn den ganzen Morgen hindurch hatten wir auch schon gearbeitet, und die Pferde bis spät in die Nacht wach zu halten war auch keine gute Option. Deshalb brachten Lisa und ich im Voraus ein paar Wasserflaschen zum Reitplatz und stellten einen Sonnenschirm auf, damit wenigstens die Trainerin nicht unter der prallen Sonne gebraten wurde. Es kam heute extra eine externe Dressurtrainerin auf Platz, die uns und die Pferde etwas fördern sollte. Lisa ritt also heute selber auch mal in der Stunde mit, anstatt sie zu leiten. Der Name der Trainerin lautete Fiona Ramsey; eine S-Dressurreiterin die auch schon international gestartet war. Ich war gespannt auf ihr Coaching und putzte zuerst gut gelaunt Yoomee. Lisa bereitete Shira vor, Linda hatte White Dream neben mir und Yoomee angebunden und Lily ritt natürlich wieder Fake. Jonas machte nicht mit, sondern sah nur zu und reichte uns später die Wasserflaschen, wenn wir eine Pause brauchten. Anne und Robin sattelten im Nordstall Sniper und Baccardi. Darren und David waren unterdessen bei den Stuten im Offenstall und kümmerten sich um Chanda und Jazz. Auch Angelina Moore war mit ihrer Stute Nera dabei, und sogar Rosie war mit Tayr zu uns rübergeritten. Sie wartete mit dem schicken Rennaraber vor dem Nebenstall und plauderte mit mir, während ich meine Connemarastute striegelte. Fiona kam etwas früher als gedacht und sah uns schonmal beim Satteln zu. Danach trudelte ein Pferd-Reiterpaar nach dem anderen auf dem Sandplatz ein und Fiona unterrichtete uns schon beim Aufwärmen. Wir mussten eine grosse acht quer über den Platz reiten, und dabei stets die richtgie Stellung und den Abstand zum Vordermann wahren. Ausserdem machten wir viele Schlangenlinien und Seitenwechsel. Fiona war also sehr fokussiert auf Biegung und Abwechslung. Nach einer Weile durften wir die Pferde nochmal richtig strecken lassen, ehe wir mit der eigentlichen Arbeit anfingen. Yoomee schnaubte zufrieden ab und trabte locker vorwärts. Diese erste Trainingsstunde war wie eine Art Einstieg in die Dressurarbeit, denn die Pferde waren allesamt noch nicht sehr weit in der Dressur ausgebildet. Deshalb forderten wir auch nur einfache Lektionen, wie korrekte Übergänge oder leicht verstärkten Trab. Auch einfache Galoppwechsel liess uns Fiona machen, wobei sie wiederum genau darauf achtete, dass wir die Pferde richtig umstellten. Sie schien wirklich ein Auge für Feinheiten zu haben und gab wertvolle Tipps in denn richtigen Momenten. Ich war ihr zum Beispiel dankbar, als sie mich darauf hinwies, dass ich mit der äusseren Hand zu sehr mitging in den Kurven, oder dass ich mich wiedermal leicht nach vorne neigte, als ich angaloppieren wollte. Auch für Lily und Fake hatte sie ein paar Tricks auf Lager, damit die Hackneyponystute ihr volles Bewegungspotential ausschöpfen konnte. Ich sah, wie Jonas den beiden mit einem stolzen Ausdruck zusah. Die erste Runde dauerte eine Dreiviertelstunde, dann liessen wir die Pferde austraben und bereiteten die nächste Gruppe vor. Währenddessen waren Quinn, Parker, Thomas, Rita, Charly und April mit Caspian, Merino, Primo, Winter, Simba und Cryptic an der Reihe. Dem was ich beim Putzen von Parányi sah nach zu urteilen, lief es auch bei ihnen gut, obwohl die Vollblüter doch etwas mehr Power zeigten und mit der konstanten Anlehnung noch etwas Mühe hatten. Um Fiona eine Pause zu gönnen, nahmen wir uns reichlich Zeit zum Putzen und tratschten mehr mit Rosie, die noch einen Moment länger blieb. Tayr scharrte schon ungeduldig, als sie sich schliesslich auf den Heimweg machte. Ich sattelte Parányi und brachte sie auf den Platz, gefolgt von Satine, Vychahr, Co Pilot, Circus Dancer und Diarado. Jetzt kamen wir richtig ins Schwitzen. Diese sechs Vierbeiner liefen bereits höhere Dressur und kannten die meisten Lektionen, sodass wir aus dem Vollen schöpfen konnten, was Fionas Erfahrung als Grand Prix Reiterin anging. Sie gab uns wertvolle Tipps um die Piaffe zu verbessern und zeigte uns, wie wir den verstärkten Trab noch eindrucksvoller aussehen lassen konnten. Parányi machte fleissig mit und gab sich Mühe. Sie konnte zwar noch keine Piaffe, aber dafür glänzte sie bei den Galoppwechseln. Und Vychahr beeindruckte Fiona mit seinem schwungvollen Bergaufgalopp an der langen Seite. Nur das rechtzeitige Bremsen vor der Ecke bereitete ihm und Lisa noch etwas Schwierigkeiten.

    Nachdem auch diese Stunde geschafft war, kippte ich erstmal eine halbe Wasserflasche runter und setzte mich beim Nebenstall an die Wand gelehnt in den Schatten, sobald die Rappstute versorgt war. „Alles klar, Occu?“, fragte Jonas mitfühlend, als er mich sah. Ich nickte müde aber grinsend. Es hatte trotz der Hitze Spass gemacht und ich hatte das Gefühl, durchaus ein paar nützliche Inputs bekommen zu haben. Bevor Fiona wieder abreiste, wollte ich ihr aber noch ein wenig von unserem Training mit den Miniature Horses zeigen. Die wurden zwar nicht geritten, aber am langen Zügel konnten auch sie ziemlich anständige Dressurlektionen erlernen. Mit Tiki und Kiwi demonstrierten wir schon etwas komplexere Übungen, während Oreo, Lining, Acira und Darling vor den Augen der Trainerin an den Grundlagen feilten. Auch Allegra, mit der wir erst vor kurzem überhaupt angefangen hatten, zeigte immerhin schonmal schöne Übergänge. Fiona war begeistert von den Minis und nahm sogar selber mal die Zügel von Oreo in die Finger. „He’d be so handsome under saddle, if he only was a warmblood“, stellte sie belustigt fest, als Oreo mit meiner Hilfe einen ansatzweise funktionierenden Spanischen Schritt vorführte. Zuletzt gab es noch ein kleines Highlight für Lily. Sie hatte eigentlich nur noch schnell Areion auf dem Platz bewegen wollen, jetzt wo der ganze Trubel vorbei war. Aber Fiona nahm sich die Zeit, ihr mit dem Tinker ebenfalls noch eine halbe Stunde Einzelunterricht zu geben. Lily kam sogar dazu, ihre ersten Galoppwechsel zu reiten, was aber natürlich nur klappte, weil Lisa das in letzter Zeit so intensiv mit Areion geübt hatte. Lily hatte ein breites Grinsen auf dem Gesicht, als sie ihren Tinker nach dem Unterricht strecken liess. Ich war Fiona dafür extrem dankbar. Nun liessen wir sie aber endlich ziehen und verabschiedeten uns. Es war ein anstrengender, aber toller Nachmittag gewesen.
    31 Aug. 2018

    Die Kür

    Ausgerechnet am Tag von PFS' Cryptic Spots Körung wurden die Veranstalter und Teilnehmer von einem Platzregen überrascht. Noch während wir zum Austragungsort fuhren, bauschten sich immer mehr Wolken auf, und schliesslich regnete es in Strömen, als wir auf den Parkplatz bogen. Wir hatten nur einen einzigen Schirm im Kofferraum, also wurden Jonas und ich etwas feucht, als wir den Hengst ausluden und mit ihm zur Halle joggten. Dort hatten sich auch schon die vielen anderen Teilnehmer gesammelt. Manche zupften noch ein wenig an den Zöpfchen ihrer Pferde herum, andere widerum versuchten, ihre Pferde, die angesichts der Regenschirme laut schnauften, zu beruhigen. Cryptic war auf seinem Rücken etwas feucht geworden, aber wir hatten noch einen Moment Zeit, ehe wir dran waren. Jonas sah sich die Teilnehmerliste an und wies auf ein paar uns bekannte Namen hin. Wir unterhielten uns über die Nachwuchshengste rum um uns herum, während wir warteten. Laut Wetterbericht sollte der Regen so schnell wieder aufhören, wie er aufgezogen war. Also hatten wir eine kleine Chance, während der Kür trocken zu bleiben. Die sollte nämlich trotz allem auf dem Sandplatz stattfinden, denn schleisslich war dort alles nötige aufgestellt. Die Teilnehmerin, die gerade auf dem Platz war, tat mir leid. Sie und ihr Hengst waren pitsch nass, als sie das Viereck verliessen. Aber so langsam liess der Regen tatsächlich nach, und als Cryptic aufgerufen wurde, tröpfelte es nur noch ein wenig. Erleichtert führte ich ihn vor die Richter und grüsste diese. Sie nahmen eine kurze Bewertung des Äusseren meines Hengstes vor, dann musste ich ihn auf beide Seiten vortraben und im Schritt vorführen. Ich schnalzte leicht mit der Zunge, damit der Hengst noch etwas mehr angestachelt war, sein ganzes Gangpotenzial zu zeigen. Er war gewiss kein Dressurpferd mit hoher Knieaktion oder extremen Bergaufbewegungen, aber er hatte einen schönen, gleitenden Schritt und einen fleissigen, raumgreifenden Trab. Ausserdem war er mit seiner aussergewöhnlichen Farbe natürlich sehr schön anzusehen, auch wenn es vielleicht nicht gerade ein typisches Gewand für ein Rennpferd war. Ich liess ihn freilaufen, damit die Richter auch noch seinen Galopp auf beide Seiten sehen konnten. Im Galopp fühlte sich der Hengst eindeutig am wohlsten; er sprang mit Leichtigkeit über den Platz, seine Bewegungen waren kraftvoll und elastisch. Ausserdem wechselte er geschickt den Galopp, wannimmer er auf einen Handwechsel geschickt wurde. Als die Zeit um war, fing ich ihn wieder ein, was einen kurzen Moment dauerte, weil er fast etwas übermütig geworden war. Aber dann hatte ich ihn wieder fest im Griff und grüsste die Richter zum Abschied. Ich klopfte Cryptic stolz auf den Hals und führte ihn raus, unter dem Schein der nun durch die Wolken brechenden Sonne.
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    Zuletzt bearbeitet: 3 Nov. 2018
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  8. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    Tank
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    Hengst
    9 Jahre
    Rasse Shire Horse
    Stockmaß/Endmaß 198cm
    Fellfarbe Rappe
    Geno EE aa

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    Charaktereigenschaften
    Nervenstark, Sanftmütig, Fleißig

    Vorgeschichte
    Tank wurde im Norden Englands gezogen und nach bestem Wissen und Gewissen ausgebildet. Der Rappe lernte hier eine Kutsche zu ziehen und wurde einmal die Woche zur Waldarbeit rangezogen. Hier zog er schwere Lasten und baute ordentlich Muskelmasse auf. Später wurde Tank eingeritten. Er bekam hier eine solide Grundausbildung, die wohl gerade für's Freizeitreiten ausreicht. Mit sechs Jahren wurde er an Hunter Crowley verkauft um eine erfolgreiche Zukunft in der Zucht zu haben.

    Beschreibung
    Fürs Springen ist Tank dank seiner enormen Masse nicht geeignet. Er ist breiter als das übliche Shire Horse und ist es gewohnt schwere Lasten zu ziehen. Er möchte gefordert werden. Mit Denkaufgaben tut sich der Hengst manchmal schwer, da er ein langsamer Lerner ist. Doch er bemüht sich immer zu folgen und bindet sich schnell an seine Menschen. Tank ist Allen Lebewesen gegenüber wohl gesonnen und zeigt wenig Hengstmanieren. Natürlich kann er bei einer besonders attraktiven Stute nicht umher "Hallo" zu sagen. Tank hat recht flache Grundgangarten, was jedoch mit seinem Gebäude zusammenhängt. Er lässt sich sitzen wie ein Sofa und ist ein Traum für jeden Freizeitreiter. Mit etwas Training reicht sein Potential für das ein oder andere Dressur und/oder Trailturnier. Jedoch darf man mehr von ihm erwarten, wenn man ihn vor einen Karren spannt. Im Fahrsport liegt seine Zukunft.


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    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A

    Lektionen der Dressur: E A


    Western E A L
    Trail: LK5 LK4 LK3


    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


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    Offiziell
    370. Fahrturnier
    438. Westernturnier
    388. Fahrturnier
    393. Fahrturnier
    452. Westernturnier
    406. Fahrturnier
    407. Fahrturnier
    461. Westernturnier
    463. Westernturnier
    409. Fahrturnier
    466. Westernturnier
    469. Westernturnier
    10. Synchronfahren
    10. Synchronfahren


    Inoffiziell
    keine

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    Von unbekannt
    Aus der unbekannt

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    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen 14
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1
    Zubehör 2
    Gesamt 21


    Schleife
    HK

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller sadasha

    Nachkommen
    keine

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    Letzter Tierarztbesuch 04. November 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 04. November 2018
    Letzte Wurmkur 04. November 2018
    Letzte Impfung 04. November 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 04. November 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 04. November 2018


    Beschlag vorne Stahleisen mit Gripeinlagen
    Beschlag hinten Stahleisen mit Gripeinlagen


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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
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    04. November 2018 | von Elsaria
    Tierklinik zur Lindenweide | HK Grunduntersuchung für Tank

    Abermals fuhr ich nach Bear Brook EC. Ich war gerade letzte Woche da und schon hatte ich einen weiteren Auftrag. Inzwischen war von Hunter seinen Shire Hengst Tank für die Körung soweit und wie ich ihn kenne wollte er einfach auf Nummer sicher gehen. Ich bin zwar nicht so der Fan von großen Pferden aber als Tierärztin musste man einfach alles nehmen was kommt. Es ist kalt geworden deshalb zog ich mich warm an und fuhr zu Hunter. Er erwartete mich bereits und sagte mir das er die ganze Zeit zur Verfügung stand und auch das die Zähne gemacht werden müssen. Tank ist sehr sensibel wenn ihm was stört dann bewegte er sich keinen Zentimeter und das wäre für die Körung schlecht. Ich ließ ihn mir vortraben und machte die Beugeprobe. Ich sah keine Auffälligkeiten und bat Hunter den Rapphengst anzubinden. Sorgfältig tastete ich ihn ab und entdeckte nichts. Nun hörte ich ihn ab auch da war alles in bester Ordnung. Nun impfte ich den Hengsten und sedierte ihn um seine Zähne machen zu können. Als ich sicher war das Tank schlief machte ich mich sofort an die Arbeit. Denn niemand konnte so ein riesen Pferd halten und gar lange stützen. Nun war alles fertig ich gab Anweisungen das man den Hengst bis er wieder ganz wach war an der Box festbinden sollte und immer wieder nach ihm sehen müsste damit nichts passierte. Dann trug ich alles ein und verabschiedete mich von meiner Kundschaft.
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    04. November 2018 | von sadasha
    Hufschmiedbericht

    "Na mein Guter, heute hast du quasi frei.", begrüßte ich Tank, der noch im Halbschlaf in seiner Box stand. Ich hatte die neuen Eisen für den Riesen schon vorbereitet und die Schmiede ordentlich angeheizt. Die ersten Mitarbeiter trudelten auf dem Hof ein und ich nutze diese morgendliche Ruhe direkt aus und führte Tank ein wenig über den Hof, achtete dabei nochmal besonders auf seine Hufe und seinen Bewegungsablauf. Zwei der Eisen saßen shon so locker, dass sie mehr als üblich klackerten. Es wurde Zeit den Beschlag zu erneuern. Ohne nochmal zur Box zu gehen brachte ich Tank in die Schmiede. Der Rappe warf immer wieder sehnsüchtige Blicke in Richtung Stallungen, da er dort üblicherweise sein Futter bekam. Doch heute würde er in der Schmiede frühstücken. Den Eimer hatte ich schon vorbereitet und als Tank das begriff zog er zielstrebig zum Trog am Stellplatz der Schmiede. "So ists brav.", lobte ich und nahm mir gleich die Zange zur Hand um das erste Eisen zu lösen. Wie erwartet kam es mir fast schon von alleine entgegen, mit ein wenig Gewalt löste ich es komplett und konnte dann mit dem Ausschneiden beginnen. Shirehufe boten viel Arbeitsfläche und die von Tank waren üblicherweise recht trocken und im Sommer sogar etwas brüchig. Besonders dieser Sommer hatte uns etwas zu schaffen gemacht. Doch mittlerweile waren die kleinen Risse und Ausbrüche gut verwachsen und ich konnte ohne große Umwege einfach ausschneiden, das neue Eisen herrichten und es schließlich nach mehrmaliger Korrektur aufnageln. Auch die anderen Hufe waren in Ordnung und Tank döste nach seinem Frühstück beinahe weg. Die Arbeit machte er mir mit seiner morgendlichen Trägheit etwas schwerer, im wahrsten Sinne des Wortes. Denn so ein entspanntes Shirebein wog eine ganze Menge, wenn man es als Mensch alleine tragen musste. Nach einer ganzen Weile war Tank komplett frisch beschlagen. Ich nutzte für die Hufe noch einen Feuchtigkeit spendenden Balsam um dem harten, trockenen Horn entgegen zu wirken. Dann entließ ich ihn auf seinen Paddock.
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    31. Oktober 2018 | 21.393 Zeichen von Samarti
    WHT Ausbildungsbetrieb | Dressurtraining Stufe E - A


    Lang war es her, dass ich meine Füße auf britischen Boden gesetzt hatte. Diesen Monat, kurz vor Halloween, sollte es mich aber nochmal hierher verschlagen. Ehrlich gesagt war ich mehr als froh darüber, denn in Kanada war es jetzt schon eisig kalt – da kam mir etwas wärmeres Wetter gerade recht, auch wenn es nur wenige Grad waren.
    Als ich aus dem Flugzeug trat, bereute ich diesen Gedanken fast direkt danach, denn irgendwie war es zu Hause doch gefühlt wärmer. Dort schien noch die Sonne, während mir hier Windböen um die Ohren knallten, dass ich glaubte, mir würden diese gleich abfallen. Wenigstens war es einigermaßen trocken. Dennoch schien es vor kurzem geregnet zu haben, denn der Asphaltboden war stellenweise noch dunkler gefärbt und hie und da tummelten sich einige kleine Pfützen.
    Ich hielt Ausschau nach dem Taxi, welches mich zum Bear Brook EC bringen sollte. Die Gegend, in der das Gestüt lag, war mir nicht gänzlich unbekannt; ich war mit Matthew schon ein paar Mal in Boston gewesen. Hunter Crowley hatte ich aber bisher noch nie auf seinem Gestüt selbst angetroffen. Wir kannten uns bereits, nicht zuletzt, weil Accomplishment aus seiner Zucht stammte. Aber auch vorher hatte ich schon ein paar seiner Pferde trainiert.

    Auf dem Gestüt angekommen, staunte ich, wie riesig das Gestüt war. Eigentlich sollte mich die Größe der Anlage nicht wundern, besonders nicht, dass ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder eine Rennbahn erblicken konnte, wenn auch nur aus der Ferne. Was für ein absurder Gedanke, einer Zucht, die sich besonders auf Englische Vollblüter konzentriert hatte, keine Rennbahn zuzutrauen. Viel konnte ich von dieser zwar nicht erkennen, weil ich erst einmal am Haupthaus vorbei musste, aber ich würde bestimmt genug Zeit haben, das Gelände zu erkunden.
    Ich hatte mich diesmal dafür entschieden, die Pferde nicht nach Kanada einfliegen zu lassen – ich war für das Training von drei Pferden hergekommen und hatte momentan keine anderen Trainingspferde im Stall, weshalb ich genauso gut mal wieder einen Abstecher nach England machen konnte. Offensichtlich bot Hunter Crowleys Gestüt mir mindestens dieselben Möglichkeiten wie das Townsend Acres, wenn nicht sogar noch mehr.
    So, wie ich dort stand und staunte, musste ich ziemlich verloren gewirkt haben, denn schon wenige Zeit später wurde ich von einer netten Frau begrüßt, die mich sofort ins Haus dirigierte und mir mein Zimmer zeigte. Man hatte mir ein Zimmer angeboten, und obwohl ich zuvor bereits nach einem Hotel geschaut hatte, lehnte ich das Angebot nicht ab. Immerhin war ich faul und wollte mir den Arbeitsweg so kurz wie möglich gestalten.
    Die Frau stellte sich als Elise Clayton vor, weshalb ich lächeln musste, hatte ich als Kind doch immer gern das A am Ende meines Namens in ein E verwandelt.
    Sie erklärte mir kurz, dass ich mich ruhig einmal einrichten sollte und sie Hunter Bescheid geben würde, dass ich angekommen wäre. Dankend lächelte ich sie erneut an und machte mich dann daran, meine Sachen auszuräumen, während sie mich allein ließ.

    Ein wenig später, als ich mir gerade das Gestüt auf einem Alleingang ansehen wollte, fing Hunter Crowley mich ab. Wir sprachen wahrscheinlich gerade ausnahmsweise mehr miteinander als sonst, waren wir doch eigentlich beide recht schweigsam, aber durch die vielen Informationen, die er mir über seine drei Schützlinge mitgeben wollte, bekam man auch ihn zum Reden. Man konnte von seiner sonstigen Stille denken, was man wollte, aber ein Herz für Pferde hatte der Mann definitiv. Dadurch, dass er mir so viel von Tank, Mephisto und Reverence erzählte, wurde das anfängliche Eis zwar nicht ganz gebrochen, aber ein Teil davon schmolz auf jeden Fall weg. Es fiel uns beiden leichter, zu kommunizieren, wenn wir über Pferde sprechen konnten. Hunter erkundigte sich auch nach Accomplishment. Das war ein Thema, bei dem mich nichts mehr stoppen konnte.
    Der Gestütsinhaber führte mich auf der Anlage herum und stellte mich auch den drei Pferden vor, für die ich hergekommen war. Tank war ein fast zwei Meter großes Shire Horse und seine Hufe waren bestimmt größer als mein gesamter Kopf. Der Rappe sah eindrucksvoll aus mit dem glänzenden Fell und dem langen, aber außerordentlich gepflegten Langhaar und ich freute mich wirklich auf die Zeit mit ihm. Das letzte Pferd dieser Größe, das ich trainiert hatte, war Albus von Abajo gewesen. Und das war auch schon wieder fast fünf Jahre her. Dementsprechend hoffte ich, dass sie hier eine Aufstiegshilfe für mich haben würden, denn sonst würde das Training bereits daran scheitern.
    Mephisto war ein Gypsy Vanner und sah aus wie ein Märchenpferd. Das helle, gescheckte Fell und seidige Langhaar war verantwortlich für diesen ersten Eindruck, aber das dunkel umrandete blaue Auge war auch nicht gerade unschuldig.
    Ich war mir nicht sicher, ob ich ihn als Tinker bezeichnen dürfte oder ob man da in genauso ein Fettnäpfen treten würde, wenn man Isländer als Ponys bezeichnete, also entschied ich mich dafür, der Einfachheit halber bei Gypsy Vanner zu bleiben. So war ich definitiv auf der sicheren Seite.
    Zu guter Letzt lernte ich den Schimmelhengst Reverence kennen. Hatte ich zuerst ein hibbeliges, übersensibles Vollblut erwartet, so wurde ich eines Besseren belehrt. Reverence kümmerte sich kaum um uns, als wir vor seiner Box standen, stattdessen drehte er sich wahrscheinlich nur um, um zu sehen, ob ihm jemand ein Leckerli zustecken würde.
    „Freu dich nicht zu früh“, murmelte Hunter. „So gelassen ist er unter dem Sattel nicht.“ Das wusste ich. Der Mann hatte mir vorher schon einige Informationen zukommen lassen, und daher wusste ich auch, dass Reverence beim Reiten Probleme mit dem Stillstehen hatte und gerne mal etwas zappelte. Das kannte ich von vielen Springpferden im Parcours, aber normalerweise konnte man auch mit zu heißen Pferden gut umgehen, aber bei ihm war es wohl nicht nur beim Anblick eines Hindernisses so. Deshalb war ich gespannt, wie der Schimmel und ich miteinander zurechtkommen würden.
    Auch Pitch, dem Hofhund, begegneten wir auf unserem Rundgang. Der war aber gerade viel zu sehr mit einem Knochen beschäftigt, als dass er sich groß um mich kümmerte. Stattdessen warf er mir einen skeptischen Seitenblick zu und entschied sich dann wohl dafür, dass er mich später mal genauer unter die Lupe nehmen müsste.

    Abends fiel ich todmüde in mein Bett. Morgen würde ich mit dem Training der Pferde beginnen, dafür musste ich fit sein – drei Pferde an einem Tag wären mehr, als ich die ganzen letzten Monate gemacht hatte. Hoffentlich machten meine Muskeln das mit und straften mich nicht den Tag darauf mit fiesem Muskelkater.

    Ich hatte mich dazu entschieden, mit Mephistos Training zu beginnen. Es wäre wahrscheinlich keine schlechte Idee, sich auf eine Abfolge festzulegen und die dann beizubehalten, und deshalb wollte ich mit Mephisto anfangen. Er war ein absolut ruhiger und ausgeglichener Hengst, auch unter dem Sattel. Und außerdem war er keine zwei Meter groß, also ein ganz netter Einstieg.
    Von Hunter hatte ich den Auftrag bekommen, den Scheckhengst in Dressur auf L-Niveau zu trainieren.
    Heute ging es allerdings sowieso erst einmal darum, sich besser kennenzulernen und für mich war es auch eine gute Gelegenheit, um selbst zu erfahren, wo Mephistos Stärken und Schwächen lagen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass er ein kleiner Träumer war. Eigentlich war er sehr vorbildlich unter dem Sattel und versuchte, mir alles recht zu machen, trotzdem war er ab und zu noch etwas unkonzentriert und ließ sich schnell ablenken. Er war aber eines dieser Pferde, das man dann schnell wieder zu sich holen konnte. Mephisto schaltete nicht auf Durchzug, sondern war wieder ganz bei der Sache, wenn man kurz auf sich aufmerksam machte. Alles in allem war er sehr angenehm zu arbeiten, weshalb ich mir nicht vorstellen konnte, dass das Training mit ihm große Probleme machen würde. Stattdessen glaubte ich daran, dass Mephisto, der ein sehr schneller und eifriger Lerner war, wahrscheinlich als erstes das Trainingsziel erreicht haben würde.
    Die nächsten Wochen beschäftigte ich mich zuerst viel mit der Festigung der Grundlagen, also besonders auch der Lektionen und Figuren der A-Dressur, damit diese wirklich einwandfrei saßen. Der Gypsy Vanner-Hengst aber machte mir schnell deutlich, dass das kaum von Nöten war. Bis auf einige kleine Ungereimtheiten lief alles wie am Schnürchen, deshalb konnten wir schnell auf die neuen Sachen, die es zu lernen galt, umsteigen.
    In der Klasse L kamen einige neue Figuren hinzu, dazu zählten acht Meter-Volten im Galopp, halbe Volte links und halbe Volte rechts, aus der Ecke kehrt mit ebenfalls acht Metern Durchmesser sowie der Wechsel durch die halbe Bahn und der Wechsel durch die Länge der Bahn. Außerdem sollten die Pferde ein einer L-Dressur den versammelten Trab und den versammelten Galopp beherrschen. Als Lektionen kamen der Außengalopp, die Kurzkehrt und die Hinterhandwendung hinzu.
    Wir begannen mit den Bahnfiguren, denn die waren meistens das, was am einfachsten zu erarbeiten war. Um durch die halbe oder die Länge der Bahn zu wechseln, war meistens nicht sonderlich viel notwendig. Stattdessen brauchte man nur ein Pferd, das gut mitarbeitete und das war dann bereits die halbe Miete. Ich hatte bisher kein Pferd erlebt, das nicht wusste, was ich von ihm wollte, wenn ich durch die halbe Bahn wechseln wollte. Dementsprechend waren die schnell abgehakt und wir fuhren mit den Voltenfiguren fort. Mephisto hatte den acht Meter Durchmesser bei den Volten im Galopp schnell raus. Obwohl wir uns langsam heranarbeiteten musste, war er doch recht wendig und schien kaum bis gar keine Probleme damit zu haben. Genauso verhielt es sich, wenn wir aus der Ecke kehrt machten. Auch das lief einwandfrei ab.
    Obwohl wir uns gerade zu Beginn auf die Figuren konzentrierten, baute ich doch schon immer mal wieder erste Anfänge für die Lektionen mit ein, gerade, um das Training abwechslungsreicher und nicht so eintönig zu gestalten. So übten wir die Hinterhandwendung, indem ich zwei Stangen im 90°-Winkel auf den Boden legte, die als Begrenzung dienen sollten. Dann ritt ich Mephisto auf die Mittellinie und wendete aus dem Schritt heraus, um danach in die Ecke hineinzureiten. Der Hengst sollte sich so um das innere Hinterbein drehen, was zwar anfangs ein paar Holprigkeiten mit sich brachte, aber nicht lange dauerte, bis der Palominoschecke das ganze Theater auch ohne Stangen beherrschte und die Hinterhandwendung einigermaßen saß. Natürlich vertieften wir alle Lektionen während des gesamten Trainings immer mal wieder, bis sie wirklich perfekt ausgeführt wurden, aber ein weiter Weg war das längst nicht mehr.
    Immer mal wieder brachten wir Anfänge für die beiden versammelten Gangarten ein. Im versammelten Trab sind erhabenere Tritte das Ziel, ohne dass das Pferd an Fleiß oder Schwung verliert. Hierzu war es notwendig, dass Mephisto die großen Gelenke der Hinterhand deutlicher beugte und den Raum der Tritte verkürzte, sodass die Hinterhand in die Spur der Vorhand fußte. Grundsätzlich konnte jedes Pferd das lernen, und auch Mephisto hatte den Dreh schnell raus.
    Je weiter das Training fortschritt, desto mehr brachten wir auch die Kurzkehrt und den Außengalopp mit ein. Wir machten relativ große Sprünge, was Mephistos Training betraf, dennoch war alles noch im Rahmen und ich achtete darauf, dass ich den Hengst nicht überforderte.

    Jedes Mal, wenn ich mit Mephistos Training für den Tag fertig war, wandte ich mich Reverence zu. Der achtjährige Vollbluthengst sollte im Springen auf A-Niveau trainiert werden. Ich lernte schnell, was Hunter damit meinte, dass der Hengst unter dem Sattel nicht so gelassen war, denn der Schimmel wollte einfach nicht stillhalten. Ob er nun ein wenig zappelte, nicht auf der Stelle stehen konnte oder versuchte, auf den Zügeln zu kauen, wenn ich diese durchhingen ließ – irgendwas wollte er immer finden, mit dem er sich beschäftigen konnte. Deshalb musste ich seine Beschäftigung sein, sodass er gar nicht mehr auf die Idee kommen sollte, sich so viel auf Unbedeutendes zu konzentrieren. Im E-Parcours, den ich mit ihm durchgeritten war, hatte er sich beinahe voll und ganz auf die Sprünge konzentriert, weshalb ich fix verstanden hatte, dass ich ihn nur dazu bringen musste, seine Aufmerksamkeit auf die Arbeit zu lenken. Vielleicht würde sich immer noch etwas von seinem Zappeln im Training wiederfinden, aber irgendwo hatte ja jedes Pferd seine Macken. Wäre ja auch langweilig, wenn nicht.
    Genauso schnell merkte ich aber auch, dass Reverence im Springen wirklich Potenzial besaß. Er erinnerte mich insgeheim an Sterling, einen Schimmel aus der Vollblut-Serie, die ich damals gern gelesen hatte. Sterling war zwar von der Rennbahn gekommen, was bei Reverence nicht zutraf, aber sie beide machten sich ausgezeichnet im Parcours. Auch, wenn der Hengst manchmal etwas zu viel Motivation brauchte, um sich für das Training aufzuraffen, so machte er doch ganz gut mit.
    Mit ihm hatte ich, nachdem ich Hunter danach gefragt hatte, auch viel Zeit im Gelände verbracht. Springpferde brauchten Ausdauer, Kraft und allgemeine Kondition, die man besonders im unebenen Gelände gut trainieren konnte. Den ein oder anderen Natursprung nahmen wir dann natürlich auch mit.
    Trotzdem baute ich auch viele Cavalettisprünge in unsere Routine ein. Auch Trabstangen waren oft Teil unseres Trainings, bevor es wirklich an die höheren Sprünge ging. Im A-Springen durften die Hindernisse bis zu 110 Zentimeter hoch sein, in die Weite durften sie bis 125 Zentimeter gehen. Das war ein relativ großer Sprung im Vergleich zum E-Parcours. Aus diesem Grund legte ich viel Wert darauf, Reverences Kraft zu verbessern. Er wusste ja schon, worum es ging: Nämlich darum, die Hindernisse zu übersprüngen. Seine Bascule über dem Sprung war gut, er machte sich schön rund und zog nicht so komisch die Beine hinterher, wie ich es schon bei anderen Pferden gesehen hatte.
    Im Parcours im Freien würden ihn auf einem A-Turnier mindestens sieben Hindernisse erwarten; in der Halle lag das Minimum bei sechs Hindernissen pro Parcours. Darum brachte ich so früh wie möglich und nötig zumindest diese Hindernisse ein, häufig sogar noch ein oder zwei mehr, denn so konnte ich weiterhin die Ausdauer des Hengstes trainieren.
    Ab und zu war es wirklich anstrengend, mit Reverence zu arbeiten, wenn er wieder eine Extraportion Ansporn brauchte, um seine Leistung zu erbringen. Dennoch arbeitete er nicht gegen mich, wenn er dann arbeitete, sondern mit mir und das war ein ganz entscheidender Punkt. Grundsätzlich war auch er relativ pflegeleicht, wenn auch ein wenig speziell.
    Durch unsere häufigen Geländeritte stieg seine Kondition sehr schnell, er baute gut Muskeln auf und konnte dies auch im Parcours deutlich zeigen. Nach einer relativ kurzen Zeitspanne konnten wir problemlos einen A-Parcours durchspringen, ohne dass wir großen Herausforderungen gegenüberstanden. Dadurch, dass er zum Glück nicht zu heiß war, wenn er einen Sprung erblickte, ließ er sich gut kontrollieren und hatte man ihn erst einmal motiviert, war er ein Traum von Springpferd auf dem Platz.

    Tank war der letzte in der Reihe, nicht nur aus dem Grund, dass ich mich erst einmal aufgewärmt haben wollte, um mich an so ein Koloss zu gewöhnen. Außerdem war er sanftmütig, fleißig und von allen dreien am angenehmsten zu sitzen, weshalb ich mich jedes Mal auf unsere Trainingseinheit freute. Es war eine Kunst, auf ihm aufzusteigen, hatte ich doch teilweise die Aufstiegshilfe vergessen und musste rumturnen, bis ich die Hoffnung aufgab und sie mir letztendlich doch holte. Mit meinen weniger als 170 Zentimetern Körpergröße konnte ich einfach nicht auf ein dreißig Zentimeter größeres Pferd aufsteigen. Immer, wenn ich neben dem Rapphengst stand, fühlte ich mich, als würde ich gegen eine schwarze Wand starren, weil ich es nicht gewohnt war, nicht über einen Pferderücken herübersehen zu können.
    Ich lernte den Hengst schnell zu schätzen und zu mögen. Er war wirklich brav, stets gehorsam und ich hatte keinerlei Ausfälle von ihm erleben dürfen. Auch Stuten schaute er zwar gern hinterher und wurde etwas unruhig, dennoch ließ er sich auch dann immer gut kontrollieren und händeln. Es wäre wohl auch mein Todesurteil gewesen, wenn dem nicht der Fall gewesen wäre.
    Aber darin lag auch die erste Schwierigkeit des Trainings: Aufgrund seiner Größe und des stämmigen Körperbaus hatte Tank oft Probleme mit engeren Wendungen. In der Klasse A gab es davon glücklicherweise noch nicht allzu viele, aber spätestens die Galoppvolten, die ich mit Mephisto geübt hatte, würden viel Training und Zeit in Anspruch nehmen. Denen mussten wir uns aber bisher noch nicht widmen, also konnte ich mich voll und ganz auf die jetzigen Aufgaben konzentrieren.
    Als Figuren kamen Schlangenlinien mit vier Bögen und zehn Meter-Volten im Trab hinzu. In der Klasse E musste das Pferd schon den Mittelschritt, Arbeitstrab und Arbeitsgalopp beherrschen – für A brauchte man dann ebenfalls den Mitteltrab, der häufig im Leichttrab durchgeführt wurde, und den Mittelgalopp.
    Es gab außerdem eine ganze Handvoll Lektionen dazu: das Viereck verkleinern und vergrößern, der einfache Galoppwechsel, die Zügel aus der Hand kauen lassen und das Rückwärtsrichten. All diese würden wir in der nächsten Zeit in Angriff nehmen. Zuerst allerdings konzentrierten wir uns auf das Training allgemein, um Tank ein wenig wendiger zu machen und die Schlangenlinien problemlos durchführen zu können. Dann liefen auch die zehn Meter-Volten völlig ohne Schwierigkeiten ab. Schon zu Beginn arbeiteten wir am Mitteltrab und am Mittelgalopp, also einfach den raumgreifenden Tempi. Der Shire Horse Hengst arbeitete ausgezeichnet mit und wollte es mir immer recht machen, auch wenn er hin und wieder Probleme damit hatte, etwas zu verstehen. Er brauchte bei einigen Dingen ein wenig länger als andere Pferde, um sie wirklich zu lernen, aber wir hatten ja auch alle Zeit der Welt und standen nicht unter Zeitdruck, irgendetwas möglichst schnell zu erledigen, weshalb ich Tank zu nichts drängte.
    Nach einer Weile nahm ich die ersten Lektionen mit ins Training, wir begannen mit dem einfachen Galoppwechsel. Hierzu galoppierte ich Tank an, parierte ihn dann in den Schritt durch und anschließend galoppierten wir nach drei bis vier Schritten wieder an. Während der Schrittphase stellte ich das Kaltblut um, indem ich eine halbe Parade gab und zeitgleich den äußeren Schenkel ein wenig zurücknahm. Außerdem schob ich meine Hüfte nach vorn, um das Gewicht zu verlagern, und gab mit dem neuen inneren Zügel nach, sodass Tank die Hand wechselte. Er verstand irgendwann, worauf ich hinauswollte und führte die Lektion mit den Schritten dazwischen fehlerfrei aus, weshalb wir die Anzahl der Schritte immer weiter verringern konnten, bis das Durchparieren komplett wegfiel.
    Um das Viereck zu verkleinern und zu vergrößern, musste Tank das Schenkelweichen beherrschen, was allerdings nicht zu einhundert Prozent saß, weshalb ich auch dies noch mit ihm erarbeitete. Dazu bat ich Hunter, mir vom Boden aus ein wenig Hilfe zu leisten, zumindest für den Anfang. Hunter tippte den Hengst dann mit der Gerte an, sodass er einen Schritt zur Seite ging. Sobald er das tat, wurde Tank ausgiebig gelobt. Wir verringerten Hunters Einfluss immer weiter, bis es schließlich reichte, dass ich den Rappen mit dem Schenkel antippte, damit er zur Seite ausweichte. Damit konnten wir dann auch die entsprechende Lektion ausführen und von der Liste abhaken.
    Zu guter Letzt ließ ich Tank die Zügel aus der Hand kauen. Dazu ließ ich den äußeren Zügel etwas strammer als den inneren, damit ich noch eine Verbindung zum Pferdemaul hatte, und gab immer wieder halbe Paraden, damit Tank sich fallen ließ. Sobald er verstanden hatte, was ich meinte, und das auch ausführte, gab ich meine Hände nach vorn, damit das Riesenpferd sich entsprechend dehnen konnte. Es war grundsätzlich keine sonderlich schwierige Lektion, wenn der Vierbeiner einmal verstanden hatte, was von ihm verlangt wurde, und obwohl der Hengst etwas Zeit brauchte, um das auszuarbeiten, so lief es danach doch wie geschmiert.

    Es war eine ganze Weile vergangen, seit ich auf dem Bear Brook EC angekommen war, aber irgendwann endete jede Zeit und so war es für mich Zeit, Abschied zu nehmen, als ich das Training der Pferde erfolgreich für beendet erklärt hatte. Alle drei waren relativ problemlos gewesen und hatten größtenteils gut mitgearbeitet, auch wenn gerade Reverence dabei ab und zu einige Schwierigkeiten gehabt hatte. Dennoch war ich mehr als zufrieden mit dem Endergebnis und konnte dem Gestütsinhaber dann stolz verkünden, dass der Auftrag erledigt war. Hunter wollte sich natürlich noch selbst überzeugen, deshalb hatte ich ihn zur letzten Trainingseinheit eines jeden seiner drei Schützlinge mitgenommen und nochmal im Detail erklärt, wie alles gelaufen war, was einige Hindernisse gewesen waren und was besonders gut geklappt hatte. Hunter schien zufrieden, was nach einigen Absprachen und dem Packen meines Koffers für mich die Heimreise bedeutete. Ich wurde genauso herzlich verabschiedet wie vor einiger Zeit begrüßt, und fast bedauerte ich es, das Gestüt verlassen zu müssen, aber ich freute mich mindestens doppelt so sehr auf Townsend Acres und meine kleinen Reitponys, für die ich zumindest keine Aufstiegshilfe benötigte.

    Die Kür
    Neben Strolch war auch Tank für diese Körung zugelassen worden. Der große Rappe hatte sich ganz gut entwickelt und durfte heute Alles geben. Ich hatte ihn wie für ein Shire Horse typisch hergerichtet und wurde gerade für die geführte Kür aufgerufen. Ich überprüfte noch einmal die Bänder im Langhaar des Hengstes und betrat dann den abgesteckten Wiesenplatz. Ich grüßte die Richter und stellte Tank dann entlang einer Bodenstange auf. Ich brachte ihn in den typischen Showstand, leicht nach hinten ausgestreckt und ging ein paar Schritte zurück, damit das Exterieur beurteilt werden konnte. Als die Richter mir das Ok gaben führte ich Tanks Grundgangarten vor. Ich begann mit dem Schritt auf der linken Hand und Trabte ihn nach ein paar Metern an. Zuketzt zeigte ich noch den Galopp des Hengstes, wenngleich ich kaum mithalten konnte, da Tank riesig war. Das gleiche Spiel gab es nun auch noch für die rechte Hand, nur dass ich dort mit dem Galopp begann, dann den Trab zeigte und schließlich den Schritt. Vor den Richtern blieb ich stehen und schnappte erstmal nach Luft. Einen Moment gab man mir, dann musste ich Tanks Strick lösen und ihn freilaufen lassen. Der Hengst polterte los und galoppierte den abgesteckten Zaun entlang, bis die Mitarbeiter ihn wieder auf die Platzmitte lenkten. Irgendwann durfte ich Tank wieder zu mir rufen und den Strick anlegen. Ich verabschiedete mich von den Richtern und verließ den Wiesenplatz um zum Hänger zu gehen. "Gut gemacht, mein Dicker.", lobte ich Tank und nahm ihn die Trense ab, ehe ich ihm eine Karotte zusteckte. Wir warteten noch ein paar Stunden, bis die Ergebnisse verkündet wurden.
    1635 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

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    Ravenna, adoptedfox, Occulta und 2 anderen gefällt das.
  9. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Eyeball
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    Steckbrief:
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    Hengst
    07.04.2015

    Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 1,72cm
    Fellfarbe: Porzelanschecke
    Geno unbekannt

    ——————————————

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    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen, Unausgeglichen, Aufmerksam, Unaufmerksam, Intelligent, Sozial, Unsozial, Ruhig, Nervös, Loyal, Gutmütig, Aggressiv, Nervenstark, Scheu, Temperamentvoll, Faul

    Vorgeschichte

    Eyeball stammt aus einer kleinen sehr erfolgreichen Trakehnergestüt. Er wuchs in einer jungen Hengstherde auf ganzjahres weiden an mit hin und da menschenkontakt. Mit ende 2 jahres wurde er in den Stall geholt und ist bei schonend auf seine tunier und Zuchthengst karriere vorzubereiten.

    Beschreibung

    Eyeball täuscht mit seinem süßen Babyface, er hat es faustdick hinter den ohren, er ist sehr intelligent und aufmerksam. Zuhause zeigt er sich ausgeglichen, auf fremden höfen oder tunieren ist er nervös und temperamentvoll. Ansonsten will er gefallen
    ——————————————

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    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten x | Eingefahren x
    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S

    Springen E A L M S

    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Western E A L M S

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1

    Galopprennen E A L M S
    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m

    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4

    ——————————————


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    Offiziell

    1/ 1-Platz im 509 Dressur
    2./1Platz 457 Gallopprennen
    3./1 Platz im 516 Dressur
    4./ 3 Platz im 379 Military
    5./ 1 Platz im 412 Fahrtunier
    6./ 2 Platz im 10. Syncronfahren (1 Auslosung)
    7. 1 Platz im 10. Syncronfahren (2 Auslosung)

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    Inoffiziell
    keine

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    Von Sir Outlaw
    Von unbekannt Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der Mystical Star
    Von unbekannt Aus der Ysun
    Von Royal Champion Aus der mon cherie | Von Pacey Aus der unbekannt

    ——————————————

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    Körpunkte

    Abstammung 6
    Schleifen 7
    HS 2
    TA 2
    Trainer 0
    Zubehör 2
    Gesamt 19
    Fehlen:1

    Schleife
    HK/SK


    Eingetragene Zucht Gestüt Hochsetten
    Züchter/Herkunft Flair
    Besitzer Elsaria / Alexandra(x)
    VKR/Ersteller Flair

    Nachkommen
    keine

    ——————————————

    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch unbekannt
    Gesamteindruck unbekannt

    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur überfällig
    Letzte Impfung überfällig

    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert nein

    Beschlag vorne keiner
    Beschlag hinten keiner

    ——————————————

    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund




    Ta:
    Tierklinik zur Lindenweide
    Gestüt Hochsetten / Alexandra Winkler/Eyeball/ Hk Grunduntersuchung 05.11.18



    Heute kam ich nach Hochsetten um eine gute Freundin einen gefallen zu machen. Ihr Porzelanscheckhengst Eyeball zu untersuchen. Letzte woche war ich schon da und hatte ihm die Zähne gemacht. Nun sollte ich ihn nur noch etwas genauer ansehen. Bald kam ich auf den Hof an und wurde von Alex begrüßt. Sie trabte mir den Hengst auf dem Hof an und ich konnte nichts feststellen das er lahmte oder der gleichen. Nun band sie ihn an und ich konnte ihn genauer anschauen. beim Abtasten und abhören fand ich nichts heraus. Das war ein sehr gutes Zeichen. Alex achtete immer stehts sehr gut auf ihre Pferde. Eyeball war in einem sehr guten Gesundheitszustand desshalb konnte ich ihn mit ruhigem gewissen impfen. Ich trug alles ein und verabschiedete mich von meiner freundin und fuhr heim.
    HS:

    13. Juli 2018 | 5693 Zeichen von sadasha
    Hufschmiedbericht

    „Du fährst schon wieder nach Deutschland?“ fragte Isaac ungläubig und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf, während ich mich in den Wagen setzte. Pitch hatte sich in seiner Transportbox schon gemütlich gemacht, denn er war jetzt groß genug um auch auf die weiteren Reisen mitzukommen ohne zu viel meiner Aufmerksamkeit zu benötigen. „Ohne Arbeit, kein Geld.“ antwortete ich kühl lächelnd. „Steht übrigens auch seit einer Woche am Brett, dass ich heute für zwei Tage weg bin.“ Isaac nickte und wünschte uns eine gute Fahrt. Als er sich wieder auf den Weg in die Stallungen machte schlug ich die Tür zu und ließ den Motor an.
    Am späten Abend kamen wir auf dem Gestüt Hochsetten an. Frau Winkler begrüßte mich freundlich und freute sich über Pitch, der eine kurze Streicheinheit von ihr bekam, wenngleich der Rüde die neue Umgebung viel interessanter fand. Sie bat uns ins Haus, denn heute würden wir keinem Pferd mehr die Hufe machen. Die Fahrt war auslaugend lang. Wir brauchten jetzt beide etwas für den Magen und nach einer kurzen Erkundungstour über das weitläufige Gestüt würden wir komatös ins Bett fallen. Alexandra hatte uns eines der Gästezimmer im Erdgeschoss zur Verfügung gestellt.
    Viel zu früh klingelte am nächsten Morgen der Wecker. Genervt nutzte ich die Snooze Funktion mit dem Ergebnis, dass ich den nächsten Weckruf einfach verschlief. Eine Stunde und eine feuchte Hundenase brauchte ich um aufzuwachen und zu bemerken, dass ich mich verschlafen hatte. Hektisch sprang ich auf und packte meine Klamotten und meine Kulturtasche, ehe ich ins Bad ging um mich für den Tag fertig zu machen. Pitch hatte ich dabei im Zimmer eingeschlossen. Als ich aus dem Bad kam traf ich auf Frau Winkler die mit einer Tasse Kaffee in der Hand gerade das Haus verlassen wollte. „In der Küche“ sie zeigte den Gang runter „stehen Tassen oben links und der Kaffee in der Kanne ist noch heiß.“ Ich nickte dankbar und brachte meine Kulturtasche zurück und ließ Pitch aus dem Zimmer, ehe ich dem Duft des Kaffees folgte. Pitch kam mit in die Küche und legte sich gegen die Küchenzeile gelehnt auf den Boden um mich beobachten zu können. „Du hast wohl Hunger?“ brummte ich und goss mir eine Tasse Kaffee ein. Nachdem ich Pitch gefüttert hatte packte ich mein Werkzeug und machte mich auf den Weg in den Stall.
    „Zwei Stuten und einen Hengst gibt es auszuschneiden und zu beschlagen. Wen wollen Sie zuerst?“ fragte Alexandra Winkler, die mich heimlich dabei beobachtet hatte wie ich den Arbeitsbereich aufbaute. Ich zuckte mit den Schultern. „Die Reihenfolge ist mir egal. Wer steht gerade in der Nähe?“ fragte ich. „Eyeball...“ sagte sie mehr zu sich selbst als zu mir und ging in eine der naheliegenden Boxen. Heraus holte sie einen Scheckhengst. Die Farbe war meines Wissens nach untypisch für einen Trakehner. Doch ich beschloss diesen Gedanken bei mir zu behalten. Ich ließ sie den Hengst vortraben, der bereits beschlagen war. Er war ein wenig nervös sobald er mich im Blick hatte, lief aber unauffällig gut. Ich bedankte mich bei Frau Winkler und sah mir die Hufe nach kurzer Annäherung von unten an. Sie waren von gesundem, festem Horn. Mit einer Zange holte ich die Nägel aus den Hufen und löste damit das alte Eisen. Danach schnitt ich das alte Horn weg und den Strahl frei. Mit einer Zange knipste ich die Hufwand zurück, die nun wieder hervorstand. Zuletzt raspelte ich den Rand plan. Der erste Huf war damit ausgeschnitten und für das neue Eisen vorbereitet. Ich richtete mich auf und streckte mich kurz durch, ehe ich das neue Eisen in die Hand nahm, das ich zuerst ohne etwas daran zu bearbeiten an den Huf hielt. Auf dem Amboss nahm ich mit gezielten Schlägen feine Änderungen am Aluminiumeisen vor. Immer wieder überprüfte ich die Passform, bis ich es schließlich mit ein paar Nägeln auf schlug. Auch die anderen Hufe bearbeitete ich nach diesem Prinzip. Zum Schluss pinselte ich Hufbalsam auf alle vier Hufe und brachte den Hengst der sich nachdem er sich an mich gewöhnt hatte sehr ruhig verhielt, zurück in seine Box.
    Als nächstes brachte mir Frau Winkler Mystical Grey, die das gleiche Programm bekam wie Eyeball vor ihr. Sie hatte von Anfang an kein Problem mit mir, aber auch sie hatte eine untypische Trakehnerfarbe. Ein interessantes Zuchtgestüt war das hier, nur leider absolut nicht meine Rasse. Als auch Mysitcal Grey ausgeschnitten und frisch beschlagen war brachte man mir Donnerschall’s Jubilee. Die Stute war noch sehr jung und sollte nun zum ersten Mal beschlagen werden. Sportbeschlag, ganz so wie die anderen Pferde hier auch. Die Arbeit mit Jubilee war anstrengend. Die Scheckstute war ungestüm und frech. Immer wieder wies ich sie zurecht immer darauf bedacht nicht zu grob zu werden. Schließlich wollte ich meine Kunden nicht verschrecken. Der Vorteil des Erstbeschlags war, dass ich nicht darauf achten musste wo die Hufnägel vorher saßen. Ich konnte einfach anschlagen, sobald das Eisen passte. Auch dieser Stute pinselte ich zuletzt Hufbalsam auf, ehe ich sie an Frau Winkler übergab, die sie zurück in die Box brachte. Währenddessen räumte ich den Arbeitsplatz auf. Pitch streckte ich ächzend und stand schließlich auf um zu mir zu kommen, sobald ich die Hände wieder frei hatte. „Braver Junge.“ lobte ich ihn, da er die ganze Zeit ruhig mit ordentlich Sicherheitsabstand auf der Stallgasse gelegen hatte.
    Frau Winkler und ich klärten noch alles Übrige, ehe ich Pitch wieder in seine Transportbox ließ und die Heimfahrt anstrebte. Eine ganze Stunde weniger hatte ich für die Rückfahrt gebraucht. Trotzdem war es bereits Abend, als wir zu Hause ankamen. Mein Team war jedoch noch fleißig und nutzte die kühleren Temperaturen abends um die Turnierpferde fit zu halten.

    Kür:
    Endlich war es soweit, kaum nervös fuhren wir zur gerade Stattfindenden Hengstkörung. Eyeball war soweit für die Körung. Am platz angekommen machten wir ihn fertig. Ich kontrollierte noch seine Tunierzöpfe strich die weise schabracke mit unserem Logo glatt und schwang mich auf den Hengsten. Eyeball war heute schlecht gelaunt darum machte ich mich auf einige Spinner gefasst. Bei der Aufwärmrunde verhielt er sich brav und gelassen, aber das konnte schlagartig umschlagen. Ich hoffte auf das beste. Nun wurden wir aufgerufen und ich trieb meinen hengst in den Trab wir ritten in die Halle ein und bei X blieben wir geschlossen stehen. Ich grüßte die richter und trabte an.Zurerst ritten wir ganze bahn in Trab Gallopp und schritt und das gleiche auf der anderen Seite. So konntem an ihn gut beurteilen. Noch lief alles wie geplant ich merkte aber wie Eyeball sich anspannte. Mit aufgaben und übungen versuchte ich den fokus umzulenken. Wir machten eine Traversahle und nun wollte ich noch eine Piaffe zeigen. Dies verwechselte er wohl und Stieg. Ich konnte mich halten und hoffte das man es als geplant annahm. Dann gingen wir auf eine Passage über und mit einer ecke kehrt ritten wir zu X und verabschiedeten uns.

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    Zuletzt bearbeitet: 10 Nov. 2018 um 9:31 AM Uhr
  10. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Sir Lancelott II
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    Steckbrief:
    EXTERIEUR

    Geschlecht : Hengst
    Alter 9
    Rasse Shire horse
    Stockmaß/Endmaß 2,00m
    Fellfarbe Silver Brownschecke

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    ABSTAMMUNG

    Von unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt
    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    INTERIEUR

    Charakter
    Mutig, lieb, schmusig

    Beschreibung
    Sir Lancelot ist mutig, wacker und tapfer, er würde alles für sein Besitzer tun. Er ist anmutig, und prachtvoll, er gibt alles was er hat und ist stehts gut gelaunt.
    -folgt-
    Disziplinen
    Dressur -
    Springen A
    Military -
    Western: a
    Galopprennen -
    Distanz -
    Fahren -
    Gangreiten -


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    ERFOLGE
    2. Platz im Westerntunier 421
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    1.Platz im 232 Syncronspringen
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    3. Platz im 233 Syncronspringen
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    2.Platz im 235 Syncronspringen
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    1.Platz im 237 Syncronspringen
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    2. Platz im 238 Syncron
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    3.platz 247 Syncron¨springen

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    3. Platz 246 im Syncronspringen
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    2. Platz im 245 Syncronspringen
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    3.platz im 243 Syncronspringen
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    1.Platz im 250 Syncronspringen
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    ZUCHT- & BESITZDATEN

    Körpunkte
    Abstammung 0
    Schleifen11
    HS 2
    TA 0
    Trainer 0
    Zubehör 2
    Gesamt 15

    Schleife
    HK/SK

    Züchter unbk,
    BesitzerJayden Buck
    VKR x
    Ersteller: Flair

    Nachkommen
    keine

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    GESUNDHEIT

    Letzter Tierarztbesuch unbekannt
    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt

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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

    Tierarzt:
    Tierarztbericht für Sir Lancelott II - Erneuter Besuch auf dem Clair high Stud

    Heute erwartete mich mal wieder ein Auftrag im Ausland. Für mich hieß es nun, nach Skegness zu reisen um dort für meinen Kunden Jayden Buck einen seiner Shire Horses zu untersuchen. Bereits am Telefon hatte ich erfahren, dass der schöne Silver Brownschecke, welchen ich von meinem letzten Besuch auf dem Clair high Stud noch vom Sehen kannte, auf seine Körung vorbereitet wurde.

    Ich freute mich immer Auftraggeber in aller Welt als Kunden zu bekommen, da ich so meine Leidenschaft und die Reiselust vereinen konnte. Der Flug und die Fahrt zum Gestüt verliefen ereignislos und ohne weitere Zwischenfälle. Als ich auf dem Gestüt ankam, suchte ich als erstes Jayden. Als ich ihn fand, erkundigt ich mich nach den Neuigkeiten und nach der Entwicklung seiner Tiere. Zufrieden nahm ich zur Kenntnis, dass sich alle Tiere unter der Obhut des Clair high Stud positiv weiter entwickelten. Nun bat ich Mister Buck mich zu meinem Patienten zu führen. Wir hielten vor einer Box in der sich der 200 cm große Hengst befand und sich neugierig seinen Besuchern entgegen streckte. Mister Buck streichelte dem Hengst sanft über den Kopf und nahm dann das Halfter vom Harken und zog den dem prachtvollen Tier über den Schädel. Als der Strick eingehängt war, öffnete ich die Boxentür, sodass Mister Buck mit Sir Lancelot II aus der Box treten konnte.


    Zuerst einmal führten wir den Hengst auf den Hof, da ich dort das Exterieur besser bewerten konnte. Nach und nach umrandete ich Sir Lancelot II und notierte mir stichwortartig das Erscheinungsbild. Anschließend tastete ich den kompletten Körper ab und schaute mir dann die Gliedmaßen und den Kopf genauer an. Augen, Ohren und Nüstern sowie die Schleimhäute im Maul waren alle in einem sehr guten Zustand. Auch dies notierte ich mir. Ich fuhr mit der Handinnenseite die beiden Zahnreihen ab und konnte keine Kanten oder Entzündungen an den Zähnen und am Zahnfleisch ertasten. Als nächstes nahm ich mir mein Stethoskop und hörte mir zuerst die Lungengeräusche und dann die Verdauung an. Beide Male waren nur die regulär üblichen Geräusche zu vernehmen. Abschließend schaute ich mir die Hufe an und sah, dass diese gerade frisch bearbeitet worden sind. Dann bat ich Jayden Buck um den Pass des Scheckhengstes um mir die Impfstände anzusehen. Diese waren bisher regelmäßig und in Vollständigkeit erfolgt. Ich informierte den Pferdebesitzer darüber, dass in einigen Wochen die Impfung fällig sei und führte noch eine Beugeprobe durch. Auch diese war unauffällig, so dass ich mein Zeug zusammen räumte, die Notizen einsteckte und mich vom Hengst und seinem Besitzer verabschiedete. Bereits auf dem Flug nach Hause nahm ich mir die Notizen und verfasste den umfassenden Bericht für meine Unterlagen und sandte diesen gemeinsam mit dem Gesundheitszeugnis per Mail an Jayden Buck zu.

    Nun war der Hengst vollumfänglich für die Körung bereit - zumindest aus veterinärtechnischer Sicht.

    Zeichen: 2909 (Ohne Überschrift)11. Juli 18
    Hufschmied:
    08. Juli 2018
    Hufschmiedbericht

    „Was machst du, Hunter?“ fragte Käthe, die ich angerufen hatte um einfach mal wieder ihre Stimme zu hören, da wir uns lange nicht mehr gesehen hatten. Währenddessen packte ich mein Zeug in den Wagen, was wohl am anderen Ende der Leitung zu hören war. „Ich fahre in ein paar Minuten los, nach Skegness.“ erklärte ich. Käthe stockte und so ergänzte ich: „Für einen Auftrag. Heute Abend bin ich wieder zu Hause.“ Erleichtert atmete sie aus, wünschte mir eine gute Fahrt und ließ mich versprechen vorsichtig zu sein, ehe wir auflegten. Die Fahrt nach Skegness lief wie erwartet reibungslos. Wie immer war der Verkehr recht hoch, sodass ich für die Strecke gut fünf Stunden brauchte. Der Rückweg ließ sich beinahe doppelt so schnell bewältigen. Auf dem hübschen Gestüt am Strand wurde ich bereits erwartet. Freudig begrüßte man mich und auf dem Weg zum Innenhof plauderten wir über unsere Forstschritte mit den Kaltblütern. Sir Lancelott II war nun so gut wie fertig für seine Zulassungsprüfung. Deshalb und auch weil seine Beschlagsperiode es verlangte sollte er heute einmal runderneuert werden. Der Scheckhengst beobachtete mich dabei, wie ich die meinen Arbeitsbereich aufbaute, ehe mich dem anmutigen Tier widmete. „Na du.“ grüßte ich und streckte ihm den Apfel hin, den ich eigentlich als Proviant für mich dabei hatte. Er nahm den Schmaus freudig an und ließ sich ruhig von mir streicheln. Behutsam strich ich über die Schulter am Vorderbein runter und sah mir den ersten Huf von unten an. Die Eisen saßen schon recht locker, was die Arbeit für mich etwas leichter machte. Ich ließ ihn einmal vortraben und begann dann damit die alten Eisen von den Hufen zu lösen. Nacheinander schnitt ich das alte Horn von den Hufen und arbeitete schließlich den Strahl eines jeden heraus. Mit der Raspel feilte ich Ecken und Kanten rund und stellte sicher, dass auch die Hufwände wirklich plan lagen. Erst jetzt bearbeitete ich die neuen Eisen, die in Spezialübergröße gefertigt wurden. Eins nach dem anderen passte ich an die vier Hufe an und schlug sie schließlich mit ein paar Kupfernägeln auf. Noch einmal ließ ich Sir Lancelott II vortraben. Er lief gut, ich musste keine weiteren Korrekturen vornehmen. Aus eigener Erfahrung jedoch wusste ich, dass die großen Hufe recht anfällig waren. In Absprache mit dem Besitzer trug ich Hufbalsam auf die Hufe auf und verabschiedete den hübschen Schecken dann in seine Box, ehe ich meinen Arbeitsplatz wieder aufräumte. Alles wieder verstaubt und den Putzplatz sauber, reichte ich auch dem Besitzer der Clair Stud Highs die Hand. Es tat mir etwas leid so kurz angebunden zu sein, doch da ich heute Abend noch zu Hause ankommen wollte bevor Käthe schlief, musste ich mich wieder auf den Weg machen.

    Kür:
    Die Kür
    Auf der hiesigen Hengstkörung traf ich auch einen alten Bekannten wieder: Sir Lancelott II, der Shire-Scheckhengst wurde hier vorgestellt und das Paar hatte soeben die Halle betreten und stand nun an Punkt X um die Richter zu grüßen. Die Musik spielte noch recht leise eine leichte aber taktvolle Geigenmelodie. Die beiden begannen auf der linken Hand und stellten hier zuerst den raumgreifenden Schritt des Riesen vor. Erst an der nächsten langen Seite und mit dem Aufbäumen der Stimmung des Hintergrundliedes trabten sie an. Lancelott stand gut am Zügel und arbeitete äußerst konzentriert. Ich konnte ihn mir gut als Zugpferd vorstellen, so kräftig wie er aus der Hinterhand schob. Auch im Galopp strotzte der Hengst nur so vor Kraft. Nach ein paar Runden im Galopp auf dem Zirkel wechselte das Paar die Hand auf den gegenüberliegenden Zirkel. Nun stellten sie im Rahmen dieser harmonischen Darbietung auch auf dieser Hand die drei Gangarten vor. Erst als die Grundgangarten auf beiden Händen ausgiebig vorgestellt wurden, sammelten sie sich wieder in der Hallenmitte. Das war das Ende dieser Vorstellung. Sie verabschiedeten sich in Dressurmanier von den Richtern und trabten schließlich aus der Halle. Ich nickte anerkennend und schloss mich dem begeisterten Applaus an.
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    Zuletzt bearbeitet: 8 Nov. 2018 um 12:21 PM Uhr
  11. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Boulevard Showcaster
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    Steckbrief:
    Abstammung
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    Von Schwarzgold
    Aus der Bolonya joleen
    Von // Aus der //
    Exterieur
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    Hengst
    3 Jahre
    Rasse:
    Trakehner
    End-/Stockmaß: 172cm
    Gewicht: 450kg
    Fellfarbe: Rappe


    Interieur / Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: frech,biestig
    Verhalten auf der Weide: Verspielt, Wild
    Charaktereigenschaften:
    selten freundlich, stürmisch, temperamentvoll, loyal, menschenbezogen, unerschrocken
    Vorgeschichte
    Charakter
    Weide: Jungpferdeweide
    Unterbringung: Weide / Box
    Einstreu:
    Stroh
    Futtersorte: Rau- und Saftfutter
    Fütterungszeiten: morgens, abends
    Besitzer: Elsaria
    VKR/Ersteller: Sadasha

    Qualifizierungen & Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    ● Schleifenaufstieg ● Trainingsaufstieg ● Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's
    Dressur E A L M S S* S** S***
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1
    Springen E A L M S S* S** S***
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****
    Military E A L M S S* S** S***
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m

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    Offiziell
    1/- 1. Platz im 251 Synchronspringen
    2/3.Platz im 252 Synchronspringen
    3/3.platz im 254 Synchronspringen
    4/2. platz im 257 Syncronspringen
    5/2.Platz im 258 Synconspringen
    6./3.platz im 259 Syncronspringen
    7./ 3. Platz im 260 Syncrhornspringen
    8./ 3. Platz im 261 Synchronspringen
    9, 3 Platz im 264 Synchronspringen


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    Inoffiziell
    -
    Zuchtverband
    -
    GHP - Prüfungen
    -
    Gewinnsumme: x
    Verursachte Kosten: x

    Ausbildung und Zuchtdaten
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    Trainingsplan
    Fohlen ABC x | Eingeritten x | Eingefahren x
    Abstammung: 2
    Schleifen: 9
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 1
    Zubehör: 2
    Gesamt: 14
    Fohlenausbildung (bis 2 Jahre)

    Anfassen ✓ | Putzen ✓ | Aufhalftern ✓
    Führen x | Hufe geben x
    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren ● Antrainiert ✪ Prüfung Abgeschlossen
    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Stangenarbeit: 3 2 1 ✪
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪
    Verladefromm: 3 2 1 ✪
    Schrecktraining: 3 2 1 ✪
    Bodenarbeit

    Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x
    Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x
    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x
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    Pferdepass
    Schleife

    Zur Zucht zugelassen:
    nein
    Eingetragene Zucht: x
    Züchter/Herkunft: Sadasha
    Trächtig [] Nächste Rosse (alle 21 Tage): x
    Nachkommen

    0/5
    -
    Gesundheitszustand
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    Letzter Tierarztbesuch: unbekannt
    Chipnummer: xxx
    zuletzt kontrolliert []
    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig
    Wurmkur (jedes Jahr) überfällig
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig
    Influenza Impfung (alle 6 Monate) überfällig
    EHV-1 + EHV-4 (alle 6 Monate) überfällig
    Gesamteindruck: gut
    Aktue Krankheit/en: x
    Chronische Krankheit/en: x
    Erbkrankheit/en: x
    Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt
    Ausgeschnitten/Korrigiert: x
    Hufbeschaffenheit: x
    Hufkrankheit/en: x
    Beschlag vorne: -
    Beschlag hinten: -
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    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
    Tierarzt: 7.818
    Tierklinik Zur Lindenweide
    Gestüt Hochsetten/ Alexandra Winkler/ Boulevard Showcaster und Donnerschall´s Jubilee /HK und SK Grunduntersuchung 07.11.18
    Nun fuhr ich wieder auf Gestüt Hochsetten auf den heute hatte ich 2 Patienten die für die Hengst und sowie Stut Körung vorbereitet wurden. Alexandra winkler war mächtig stolz das ihre Nachkommen endlich soweit war. Es war kalt geworden dick eingepackt parkte ich mein Auto auf dem Hof und ich wurde schon von Alex mit einem Kaffee begrüßt. Wir waren inzwischen Freunde geworden. Wir redeten noch etwas als ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte besprachen wir noch unser vorgehen. Wir beschlossen mit dem Hengst anzufangen der im umgang etwas schwieriger war. Alex holte also Boulevard Showcaster und trabte mir vor. Noch benahm sich der Hengst wunderbar. Er hatte feine gänge und mir fiel nichts besonderes auf. Dann band Alex ihn an blieb aber an seinem kopf um mich sofort unterstüzen zu können. Ich tastete den Rapphengsten ab. Der mittlerweile 5 jährige Hengst sah wunderbar aus. Ich fand nichts dann hörte ich ihn ab und auch da war alles in ordnung. nun Impfte ich ihn und sedierte ihn etwas um seine zähne zu machen. Showcaster hatte heute wohl einen guten Tag den er machte reingar nichts. Als er in den Weiden der Träume war begann ich seine zähne abzuschleifen. Dies dauerte ca 10 minuten wir waren fertig. Dann banden wir ihn in der Box an und ich trug alles in seinen Pass ein. während ich dies das machte holte Alex Donnerschall Jubilee die letzte nachkommen vom berühmten Donnerschall. Schon beim hinlaufen fiel mir auf das die Stute lahmte. Die zähne hatten wir gerade vor ein paar tagen gemacht . Ich tastete sie nun gründlichst ab auch das bein wo sie lahmte. diese fühlte sich heiß an und fand dann am kronenrand einen abzess, diesen ich aufschnitt, damit das eiter abfließen konnte. Dann hörte ich die Stute ab. Da war alles in ordnung. Ich impfte sie und verabreichte ihr ein Antibiotikum und verband das bein mit einer tinktur. Ich ließ alex beides da und sagte das sie das antibiotikum 1x täglich geben musste und die tinktur 2x täglich bis beides fertig war. an einer körung kann sie trozdem teilnehmen, den die lahmheit müssten in 2 tagen wieder weg sein. Auch bei ihr trug ich alles ein und verabschiedete mich.

    Hufschmied: 07.11.18
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    07. November 2018 | von sadasha
    Hufschmiedbericht

    Es zog mich heute wieder nach Deutschland zum Gestüt Hochsetten. Boulevard Showcaster sollte einen frischen Sportbeschlag bekommen, damit er für seine Hengstkörung bestens vorbereitet ist. Ich kannte seine Mutter, sowie seinen Vater und rechnete mit dem Schlimmsten fürt diesen Arbeitstag. Der Rappe hatte heute einen besonders schlechten Tag, wie Alexandra Winkler mir vor Ort erklärte. Er hatte sie den ganzen Weg von seiner Box bis zum Putzplatz angegiftet. Auch von mir war er nicht sonderlich begeistert, doch ich ignorierte sein Verhalten weitestgehend. Alex trabte ihn mir vor und im Anschluss begann ich damit die alten Eisen von den Hufen zu lösen. Boulevard Showcaster wurde dabei von Alex abgelenkt, damit er mich meine Arbeit in Ruhe machen ließ. Auch während ich die Hufe ausschnitt lenkte sie den Hengst mit Futter und Spielereien ab, sodass ich kaum etwas von seinen Launen mitbekam. Sobald alle Hufe ausgeschnitten waren passte ich die neuen Eisen auf dem Amboss an seine individuelle Hufform an und schlug sie danach gleich auf. Alle Hufe frisch beschlagen pinselte ich sie noch mit Hufbalsam ein, wenngleich das Horn von sehr guter Qualität war und keine besondere Pflege nötig hätte. Alex bedankte sich und brachte den Rappen zurück in seine Box. In der Zwischenzeit säuberte ich den Arbeitsplatz und packte mein Werkzeug zurück in den Wagen. "Viel Erfolg bei der Körung.", wünschte ich noch und machte mcih dann wieder auf die Heimreise.


    Kür:
    Heute nahm ich mit Boulevard Showcaster ebenfalls an der Körung teil. Der Relativ Junge hengst kannte bis jetzt nur Tuniere und keine körung, den heute war das sein erstes mal ich legte zwar nicht sehr viele Hoffnung das er bei diesem Durch kommt, Aber Erfahrungen sammeln das konnte er aber bereits. Ich nahm Dusty Catcher als mitfahrer mit. Damit der etwas nervöse Schimmel auf der angemitetenden paddock die Atmosphäre erlernen. Ich brachte also zuerst den schimmel auf das Paddock während eine Pratikantin Showcaster fertig machen wollte. Als ich Catcher auf dem Paddock hatte ging ich zum anmeldehäuschen und meldete uns an. In dieser zeit musste sich Showcaster losgerissen haben und war zu Catcher auf sein Paddock gesprungen. Die 2 Hengste rauften mit einander. Als ich das unglück sah stürzte ich sofort dorthin. Nele versuchte dazwischen zu gehen. " Wie konnte das passieren!" schrie ich fast und sah dann neles blutige hände und knien. Es schien so als hätte sie nicht loslassen wollen und wurde einige meter hinterhergeschlieffen. Ich betrat das Paddock und versuchte nach dem Strick zu angeln. Endlich hielt ich den strick und zog energisch den Hengst von Catcher weg und führte ihn zum hänger. Eigentlich wäre die Show gelaufen. Aber ich wollte wenigstens Mitreiten. Mir war klar das nach so einer Nummer nicht gewinnen konnten, aber vielleicht ja doch wer weiß. Ich hatte nun den Hengst gesattelt, durch die einfangaktion war viel zeit vergangen so das wir nicht mehr auf dem Abreiteplatz konnten. Ich trabte ihn also in die Halle, bei X hielten wir an und grüßten die richter. Dann stellte ich meinen Hengsten in allen Grundgangarten vor das waren Schritt trab und gallopp das auf beiden seiten. Nun ritt ich eine Traversahle nach rechts zeigten eine piaffe und dann aus der ecke keht. Nun ritten wir wieder einige runden, dort wurden 2 sprünge aufgebaut, da Showcaster eine gute figur im springen machte, wollte ich ihn noch zeigen, indem wir über einen oxer und einen wassergabren sprangen. Dies machte er wieder sehr gut. Dann hielten wir bei X und verabschiedeten uns. Ich lobte den Hengst und ritt im Schritt aus der halle, aufregung hatten wir heute allemal.



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    Zuletzt bearbeitet: 8 Nov. 2018 um 12:17 PM Uhr
  12. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Die Abstimmung ist eröffnet und läuft bis zum 11.11. um 19:10 Uhr.

    PFS Strolch wurde wegen falschen Angaben auf dem Bild disqualifiziert.
    Sir Lancelott II wurde wegen fehlenden Angaben auf dem Bild disqualifiziert.
    Boulevard Showcaster wurde wegen Einfügen einer unvollständigen Teilnahme disqualifiziert.
    PFS' Simba Twist wurde wegen falschen Angaben auf dem Bild disqualifiziert.
    PFS' Cryptic Spots wurde wegen falschen Angaben auf dem Bild disqualifiziert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Nov. 2018 um 8:07 PM Uhr

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