[HK 497] Alle Hengste

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Rhapsody, 3 Mai 2018.

?

Welcher Hengst bekommt deine Stimme?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 19 Juli 2018
  1. Pimp my Salt

    16,7%
  2. Mister Blockhead

    8,3%
  3. Companêro

    25,0%
  4. Free Willy

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Collido

    25,0%
  6. Sir Lancelot II

    0 Stimme(n)
    0,0%
  7. Vaughn

    8,3%
  8. HGT's Massacre Boy

    0 Stimme(n)
    0,0%
  9. Sacred Assault

    8,3%
  10. Medivh

    8,3%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    [HK 497] Alle Hengste
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Hengste teilnehmen! (Keine Stuten, Wallache oder Fohlen)
    - Jeder User darf nur mit bis zu drei Hengsten teilnehmen!
    - Es dürfen alle Hengste teilnehmen!
    - Bei Fragen: PN an mich (Rhapsody)
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com!
    - Der Name des Pferdes muss korrekt sein! (Name auf dem Bild = Name im Album = Name bei der Anmeldung)
    - 5 Joellen an mich (Rhapsody) mit dem Grund: HK 497
    - Teilnehmerzahl ist auf 10 Pferde beschränkt!
    - Nur vollständige Teilnahmen einfügen
    - Das Pferd muss unbewegt vor dem Kürtext und Steckbrief auf einem offiziellen Hintergrund ersichtlich sein (verlinken reicht nicht)
    - Zusätzlich darf ein Bewegungsbild auf einem beliebigen Hintergrund hinzugefügt werden (das Bild darf allerdings nicht vor dem Hauptbild stehen)

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, sie darf geführt oder geritten werden:
    - Betreten der Halle/des Platzes und anschließendes Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerhengste werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    (muss verlinkt sein)
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz

    1 Punkt für jede Schönheitswettbewerb-Schleife
    1 Punkt für jede Fohlenschau-Schleife
    2 Punkte für jede Reiterspiel-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Teilnahmen und Überweisungen
    [1] ... ✔
    [2] ... ✔
    [3] ... ✔
    [4] ... ✔
    [5] ... ✔
    [6] ... ✔
    [7] ... ✔


    Disqualifizierungen
    ...

    Viel Erfolg!
     
    Zuletzt bearbeitet: 27 Mai 2018
  2. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Pimp my Salt

    [​IMG]

    Steckbrief:
    EXTERIEUR


    Geschlecht Hengst

    Alter 07.4.15

    Rasse Shire horse

    Stockmaß/Endmaß 2,00cm

    Fellfarbe :Black Sabiano


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ABSTAMMUNG



    Von unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt


    Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt



    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«




    INTERIEUR



    Charakter

    Sanft, lernwillig, Lieb

    Beschreibung

    folgt


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    QUALIFIZIERUNGEN



    Dressur -

    Springen: L

    Military -

    Western E

    Galopprennen L

    Distanz E

    Fahren E

    Gangreiten -



    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ERFOLGE

    1.Platz im 479 Springtunier
    [​IMG]
    1.Platz im 435 Westerntunier
    [​IMG]
    2.Platz im 372 Fahrtunier
    [​IMG]
    3.platz im 337 Distanz
    [​IMG]
    2.platz im 430 Gallopprennen
    [​IMG]
    2.platz im 484 Springtunier
    [​IMG]
    Gewinner einer Schönheitswettbewerb 489 für Hengste
    [​IMG]
    2. Platz im 435 Gallopprennen
    [​IMG]
    3. platz im 488 Springtunier
    [​IMG]
    2-platz im 436 Gallopprennen
    [​IMG]
    1.platz im 489 Dressurtunier
    [​IMG]
    3.platz im 377 Fahrtunier
    [​IMG]
    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ZUCHT- & BESITZDATEN


    Körpunkte

    Abstammung 0

    Schleifen 12

    HS 2

    TA 2

    Trainer 0

    Zubehör 2

    Gesamt 18
    fehlen noch: 2



    Schleife

    HK/SK



    Züchter unbk,

    BesitzerJayden Buck

    VKR x sadasha

    Ersteller sadasha



    Nachkommen

    keine


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    GESUNDHEIT



    Letzter Tierarztbesuch unbekannt

    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

    Hufschmied:
    [​IMG]
    19. April 2018 | 3733 Zeichen von sadasha
    Bear Brook Farrier | Hufschmiedbericht für Pimp my Salt

    Es verschlug mich heute zum Clair High Stud in der Nähe von Skegness. Die Fahrt war mühsam, weil viel Verkehr auf den Straßen war. Doch am späten Nachmittag traf ich endlich auf dem Hof von Jayden Bucks ein. Auch ohne Arbeit war ich bereits nass geschwitzt, weil die Sonne seit Stunden auf mich niederbrannte und die Kühlung des Wagens schon lange hinüber war. Wer konnte schon ahnen, dass das Wetter von Winter gleich auf Sommer umsprang und das ohne Vorwarnung? Ich parkte die mobile Schmiede gleich neben dem Putzplatz auf dem Hof und warf sie an. Sie brauchte ein wenig um warm zu werden. Dann kam Bucks aus dem Stall und begrüßte mich überschwänglich. “Lange nicht gesehen!” gab ich zurück und sah mich kurz um, ehe ich fortfuhr. “Hat sich ja schon gemacht dein Hof. Wie viele Pferde sind es bis jetzt?” wollte ich wissen, während ich Hufbock und Hocker aus dem Auto hievte. “Sieben Pferde insgesamt.” antwortete Bucks knapp und deutete an, dass er wieder in den Stall verschwinden würde, vermutlich um den Hengst zu holen, den ich beschlagen sollte. Ich nutzte die Wartezeit um einen Schluck brühwarmen Wassers zu trinken.

    Ich musste mich zusammenreißen, das Wasser nicht gleich wieder auszuprusten, als Bucks mit Pimp my Salt auf den Innenhof kam. Der Hengst war wahnsinnig groß. Wenn ich mich nicht irrte, der größte Shire Hengst, den ich seit Langem gesehen hatte und noch dazu bestand er quasi nur aus Wolle. Wie dick die Mähne war, konnte ich nur mutmaßen, da sie wegen des heißen Wetters zu einem festen Zopf geflochten war. Auch der helle Schweif war eingeflochten und reichte dem Hengst bis runter an die Fesseln. Im geöffneten Zustand würde er sicher den Boden berühren. Nachdem ich geschluckt hatte warf ich meine Wasserflasche zurück in den Wagen und machte mich mit dem riesigen Tier vertraut. Mit neugierig gespitzten Ohren knabberte er an meiner Hand, die ich ihm zur Begrüßung hingestreckt hatte. Bucks lachte. “Er ist ganz lieb im Umgang. Allerdings wurde er bisher noch nicht beschlagen. Ich bleib in der Nähe, wenn was ist: Ruf mich.” Ich nickte. “Bevor du verschwindest, trab ihn mir bitte einmal vor.”
    Pimp my Salt stand ruhig da während ich die Hufe erst gründlich säuberte und dann einen nach dem anderen vorbereitend auf den Beschlag ausschnitt. Die Schmiede war mittlerweile heiß gelaufen und brummte lautstark vor sich hin, bis ich das erste Eisen darin heiß machte. Der Zweimeterhengst konnte leider nicht auf 0-8-15 Eisen laufen. Er benötigte Maßanfertigungen der besonderen Art. Es dauerte eine ganze Weile, ehe ich alle Eisen in ihre grobe Form gebracht hatte. Der Hengst wartete geduldig. Die ersten Schläge auf den Amboss fand er allerdings nicht so pralle. Bucks hatte das “Getrippel“ gehört und war gleich zur Stelle um den Riesen zu beruhigen. Dann endlich war es an der Zeit das erste Eisen mit sechs Nägeln aufzuschlagen. “Gut machst du das.” lobte ich leise und streichelte Pimp my Salt auf dem Weg zurück zur Schmiede über die Schulter.

    Als endlich alle vier Eisen an ihren Hufen saßen war es bereits abends. Die meist eher spröden Kaltbluthufe pflegte ich mit Hufbalsam, stellte dann die Schmiede aus und räumte den Rest der Materialien zurück in den Wagen. Der Shire Hengst kam auf Anhieb gut mit dem Beschlag zurecht, wenngleich es natürlich ungewohnt laut und schwer war. Nach ein paar Schritten lief er wie selbstverständlich an der Hand. Bucks lud mich kurzerhand zum Essen ein, da es nun doch spät geworden war und er generell das Bedürfnis hatte noch ein bisschen zu plaudern. Die Schmiede musste sowieso noch abkühlen, also hatte ich nichts dagegen einzuwenden. Wir sprachen noch ein paar Stunden über die sanften Riesen, insbesondere Pimp my Salt, ehe ich den Heimweg antrat.
    Tierarzt:
    Tierklinik Zur Lindenweide

    Besuch bei Jayden Buck 22.4.18


    Heute fuhr ich wieder nach England um einen Kunden zu besuchen, er brauchte für seinen Shire hengst Pimp my Salt einen artest das dieser gesund war. Auf der Fahrt dachte ich mir wer wohl auf so einen namen kam. Die Fahrt dauerte nicht lange und ich kam auf den hof an. Ich wurde schon von Jay erwartet in der Hand hielt er was großes weisgräuliches mit viel behang und mähne wie ein wollknäul. Das muss Pimp my salt sein. Der Hengst stand ruhig und anmutig da. Vor 2 monaten war dieser Hengst noch nicht auf den hof und er war wohl ein tuniercracker, in 2 monaten war er dann für eine körung soweit. Ich begrüßte meinen Kunden und bat ihn pimpy mal vorzutraben. Der hengst setzte sich in bewegung. Seine gänge waren klar und so anmutig wie es ein kaltblut nur ausführen konnte. Er sah gut aus und nun ging ich ans abtasten über. Auch da fand ich nichts heraus. Nun impfte ich noch und schon war mein Besuch fertig. Der Hengst war vollkommen Gesund.
    Kür:
    ,,Nun werden wir die Programmnummer 3, Pimp my Salt, sehen!'',dröhnte es aus den Lautsprechern durch die vollgefüllte Reithalle, in der heute die lang erwartete Hengstkörung stattfand. Ich hatte mich schon unfassbar lange auf diesen Tag gefreut und schlug gespannt mein Programmheftchen für den heutigen Tag auf. Als ich den Namen des Pferdes gefunden hatte staunte ich nicht schlecht über die Fakten die über ihn aufgeführt waren. Sagenhafte zwei Meter soll der Koloss groß sein! Ich war unfassbar neugierig.
    Dann, endlich, nach einer kleinen Verzögerung, wurde der Hengst in die Halle eingeritten und ich war von Anfang an komplett fasziniert von ihm. Stolz trug er seinen Kopf, als es unter seinem Reiter zur Grußaufstellung kam. Das interessant gefärbte Shire Horse stand dabei entspannt aber geschlossen und in schöner Selbsthaltung da, während sein Reiter die Richter grüßte. Nachdem Pimp my Salt geduldig gewartet hatte wurde er vom Stand aus angetrabt. Er reagierte prompt auf die Hilfen und trabte fleißig los. So ging es einmal ganze Bahn und anschließend auf den Zirkel, wo der Reiter dem Pferd die Zügel aus der Hand kauen ließ. Dabei zeigte sich wie schön das Kaltblut der Reiterhand folgte und sich nun schön in die Tiefe vorwärst-abwärts dehnte. Anschließend wechselte das Reiterpaar bei wieder aufgenommenen Zügeln durch die ganze Bahn. Dabei zeigten sie eine Trabverstärkung. Diese war zwar nicht all zu geschmeidig, wie man sie von Warmblütern kannte, aber deutlich sichtbar und jeder in dieser Hall würde mir zustimmen wenn ich sage, dass es wirklich etwas beeindruckendes hatte wie der Hengst seinen Trab präsentierte. In der Ecke wurde dann angaloppiert und das war erst so richtig beeindruckend! Die Halle bebte richtig! Nachdem der Galopp auf beiden Händen gezeigt wurde zeigte das Paar noch eine doppelte Schlangenlinie im Trab auf der Hand, auf der dieser noch nicht gezeigt wurde, ehe bei A zum Schritt durchpariert wurde ehe Pimp my Salt dann über die Diagonale einen starken Schritt zeigte, der wirklich ansehnlich war. Es war wirklich deutlich geworden welch großes Potential der Hengst mitbrachte, vor allem für seine Rasse. Auf der anderen Hand angekommen ging es dann wieder bei A aus der Mitte. Bei X traditionell Halt und Gruß.
    Das Publikum applaudierte bereits begeistert als plötzlich noch zwei Mitarbeiter in die Halle einmarschierten. Sie hatten ein weißes Tuch dabei und stellten sich in der Mitte der Viertellinie auf. Daraufhin galoppierte Pimp my Salts Reiter sein Pferd an. Der Hengst reagierte prompt und das Publikum begann im Takt zur laufenden Musik mitzuklatschen, während die beiden in erheblichem Tempo einmal geradeaus galoppierten, ehe sie dann im Laufe der zweiten Runde abwendeten und auf die beiden Männer zusteuerten, die das weiße Tuch etwas in die Höhe hoben. Und zack! Da sprang dieses riesige, aber wunderschöne Pferd doch tatsächlich darüber!
    Ich stand auf und applaudierte, wie es wohl mehr als die Hälfte der Anwesenden taten. Unfassbar!
    3000 Zeichen - geprüft mit lettercount.comBracelet

    [​IMG]
     
    Rhapsody, Any, Bracelet und 3 anderen gefällt das.
  3. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    Mister Blockhead
    [​IMG]
    [​IMG]
    Hengst
    2009
    Rasse Irish Tinker
    Stockmaß/Endmaß 153cm
    Fellfarbe Rappschecke
    Geno EE aa ToTo

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Charaktereigenschaften
    sturköpfig, eigensinnig, arrogant

    Beschreibung
    Mister Blockhead - als habe man ihm damit die Sturköpigkeit auf den Körper tätowiert...oder wurde der Hengst erst später eben wegen dieser Eigenschaft so benannt? Auf der Weide zeigt der rahmige Hengst, welche Gänge in ihm stecken - in der Arbeit ist er zwar ein wenig halsstarrig und hinterfragt manchmal einige Anweisungen, aber im Grunde steckt hinter ihm ein aufrichtiger Kerl. Blockheads "Problem" besteht im Grunde an seiner mangelnden Grunderziehung im Fohlenalter und der Tatsache, dass vorherige Besitzer ihm viel haben durchgehen lassen. Hat man das innere des Hengstes erst einmal erreicht, so wird er einem sein eigenes Herz darlegen, wenn man denn über all den Rest hinweg sehen kann. Bei der Arbeit im Sattel zeigt sich der Hengst zwar Arbeitswillig und mit einem guten Vorwärtsdrang - doch auch hier will er oft seinen eigenen Kopf durchsetzten und offenbart sein eigensinniges Verhalten. Passen andere Pferde auf ihre Reiter auf, so würde der Hengst wohl extra dicht am Zaun vorbei um ihn loszuwerden.

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S
    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS


    Springen E A

    Show Jumping: E A*

    Military E A L

    Eventing (British Eventing, national): BE80(T)
    BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate

    Western E A L M S

    Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1
    Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1


    Galopprennen E A L M S

    Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII AII AI | AU AM AG
    Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m 2000m 2250m 2500m 3000m 3400m


    Distanz E A

    Distanzritte: EL EVG1

    Fahren E A L M S

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

    [​IMG]
    Offiziell
    47. Synchronspringen
    355. Fahrturnier
    422. Westernturnier
    425. Westernturnier
    427. Westernturnier
    367. Fahrturnier
    438. Westernturnier
    380. Fahrturnier
    443. Westernturnier
    444. Westernturnier


    Inoffiziell

    keine

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Von Blue Eyed Tiger
    Von Blue Sky in Darkness Aus der Shadow-Lady

    Aus der Paulina
    Von Joe Aus der Sadmoon


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

    [​IMG]
    Körpunkte
    Abstammung 2
    Schleifen 10
    HS 2
    TA 0
    Trainer 3
    Zubehör 2
    Gesamt 19


    Schleife
    HK

    Eingetragene Zucht Bear Brook EC

    Besitzer sadasha (Hunter Crowley)
    VKR/Ersteller vampyrin (VKR verfallen)
    Rücknahmerecht AliciaFarina

    Nachkommen
    keine

    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch unbekannt
    Gesamteindruck unbekannt


    Letzte Zahnpflege überfällig
    Letzte Wurmkur überfällig
    Letzte Impfung überfällig


    Letzter Hufschmiedbesuch 18. Mai 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 18. Mai 2018


    Beschlag vorne Stahleisen
    Beschlag hinten Stahleisen


    ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾


    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

    > Sattelkammer <
    [​IMG]
    18. Mai 2018 | 2777 Zeichen von sadasha
    Bear Brook Farrier | Hufschmiedbericht für Mister Blockhead

    "Off!" rief ich Pitch zu, der der heißen Schmiede mal wieder ein wenig zu nahe kam. Sofort huschte der schwarze Rüde zurück und blieb neugierig zwei Meter weiter hinten stehen, während ich in die heiße Glut stach um zu prüfen ob ich mit dem Schmieden der neuen Eisen für meinen Tinkerhengst anfangen konnte. Sie brauchte noch einen Moment. Mister Blockhead stand angebunden vor der Schmiede. Seine Anwesenheit machte sich nur durch stetiges Schnauben oder Schmatzen bemerkbar. Pitch war da viel aktiver. Kerry hatte den Hengst heute bei mäßig warmen Wetter gewaschen, seine Hufe gründlich geputzt und das dichte Langhaar eingeflochten. Nächste Woche stand eine Körung an, bei der wir hoffentlich erfolgreich mit ihm teilnehmen würden. Theoretisch hatten seine Hufe noch gut eine Woche Zeit bevor sie neu beschlagen werden mussten, doch ich wollte das Schicksal nicht auf die Probe stellen. Sicher ist sicher.
    Nachdem die Schmiede nun heiß genug war löste ich das erste Eisen vom Huf. Mister Blockhead trug Stahleisen die durch ihr zusätzliches Gewicht zu einem noch schöneren Gangbild verhalfen. Der Tinkerhengst kam unbeschlagen auf den Hof und seine Hufen waren auch als Barhufer absolut in Ordnung. Doch für den Sport, wo er nun immer aktiver eingesetzt wurde, bat es sich an den Hufen etwas Schutz zu verleihen. Der Hengst hatte sich schnell daran gewöhnt und lief vor Allem im Gelände deutlich sicherer. Nachdem der Huf ausgeschnitten war, knipste und feilte ich den Hufrand plan. Das alte Eisen konnte ich noch einmal verwenden, doch ich nahm ein paar kleine Korrekturen vor, weshalb ich es noch einmal erhitzen musste um es schließlich auf dem Amboss in bessere form zu bringen. Das Eisen war nun wie neu und mit ein paar Nägeln schlug ich es wieder an den Huf. Bei den übrigen drei Hufen ging ich genauso vor. Mister Blockheads Geduld wurde durch meine Korrekturen auf die Probe gestellt und er wurde immer unruhiger, je länger ich an den Eisen arbeitete. Die schlechte Laune ließ er sowohl an mir, als auch an Pitch aus, der sich irgendwann in Richtung Stallungen davon machte. Ich hingegen war seinen willkürlichen Schnappattack schutzlos ausgesetzt. Immer wieder maßregelte ich das schlechte Verhalten und machte eine kurze Pause damit der werte Hengst wieder zur Ruhe kommen konnte.
    Eine ganze Weile später stand der Tinkerhengst mies gelaunt, aber sauber und frisch beschlagen wie ein übel gelauntes Barbie-Pony vor mir. Ich löschte die Glut und räumte meine Schmiede auf, ehe ich Mister Blockhead in seine Box brachte, wo er sofort anfing Randale zu machen. Kopfschüttelnd wandte ich mich ab und lief Kerry dabei beinahe um. "Wow, was hast du mit ihm angestellt?" wollte sie wissen, ging aber ohne eine Antwort zu erwarten zu Mister Blockhead um ihn zu beruhigen.
    [​IMG]
    22. Mai 2017 | von Rinnaja
    Ausbildungscenter Beacon Lodge | Western E-A


    Ich war mal wieder auf den weg nach England zu Familie Hunter. Es ging die mal um einen 8 Jahren alten Hengst der ein wenig Traning in Western Traniert werden sollte. Besser gesagt er war ein einsteiger Hengst. Da machte ich am liebsten meine Anfanger Traning. Auf den Hof Bear Brook EC holte ich erst meine Kippen raus und rauchte eine und genoss wie jedes mal die langschaft und umgebung. Lange konnte ich aber nicht die umgebung geniesen da ich noch ein auftrag in England hatte und das auch erledigen musste. Ich suchte wieder mals Hunter auf und fand in im Stall er bastelt an was rum an was genau konnte nicht mal ich selber sagen. Er war halt immer auf Zack so wie ich ihn kennen gelernt hatte. Herzlich begrüßten wir uns und redet ein wenig ein wenig zu lang nach meiner geschmackt da unte zeit druck stand. Ich hatte noch gerne Stunden lang mit ihn geredet aber das war die mal nicht drine. Hunter zeigt mir schnell wo alles war und ich machte mich umgehen an die arbeit. Ich holte Mister Blockhead schnell und machte ihn Fertig so das ich nur noch auf Reitplatz ging muss. Eine Arbeiterin die Hunter geben hatte alles auf zu bauen für mich hatte es auch alles erledigt meine kleinen Brucken traning, Stangen wo gerne durch Reite und zwei Planen wo ich immer gerne am anfang drüber lief. Zum glück hatte der Reitplatz eine tür also konnte ich das auch tranieren. Ich find an im Schritt und schon da machte mir Mister Blockhead ein strich durch die rechnung er wollte einfach nicht über die plane laufen und zeigte wie eigensinnig er doch war. Also machten wir was anderes wie über die bodenstangen zu laufen und durch die schmallen gang durch zu laufen. das war wieder rum kein Problem und ich wieder holte es im schritt damit Mister Blockhead locker wurde. Als ihn über bruckte bat zu ging blieb er auch stur stehen. Es half alles nix ich muss absteigen und ihn rüber führen und wenig druck machen schluss mit nett und freundlich wie ich sagen wurde. Ich bekamm ihn auch drüber und auch bei der plane brauchte er ein wenig mehr druck als alle anderen Pferde die ich kannte. Als ich das mehr mal gemacht hatte stieg ich wieder auf um mit ihn drüber zu Reiten. Über die Bruckte und die planen. er war erleichtet und zeigt wie stoltz er war und zu gleich war das auch ein kleines wenig Arrogant. Ich Arbeite mit ihn eine stunde lang bis ich zum schluss mit ihn die Reitplatz tür auf und wieder zu machte da hatte er spaß dran da er wusste er konnte wieder auf die weide und Faullentzen. Mit Mister Blockhead ging ich zum Platz um ihn abzusattel und ihn sein Futter zu geben war mit hingestellt wurde und raumte da zwichen alles Ordentlich wieder weg und machte alles wieder sauber. Ich brachte Mister Blockhead wieder zuruck zur Weide und suchte Hunter auf um mit ihn alles Weiter zu besprechen. Ich verabschiedet mich und machte meine England reise weiter.

    Ich kam nach einer weile auf den hof Gwynedd Stables an Hunter war noch zu lieb und hatte mir die beste Strecke raus gesucht. das war mein Glück ich stieg aus machte meine Kippe aus und suchte auf den Hof Eve Owen. Damit ich sie begrüßen konnte und michh an die Arbeit machen konnte. Ich fand sie mit ein paar Mitarbeit auf den weiden sie waren grade bei die Zaune zu Reparieren. Ich begrüßte Eve Owen und sie erzahlt mir kurz und knapp wo ich alles finden wurde und wo Cozy Blanket war. Ich nickte nur hofflich und ging den fort um Cozy Blanket von der weide zu holen und sie Fertig zu machen für ihre Traningeinheit. Wir gingen auf Reitplatz da band ich Cozy Blanket in Western Stiel an und sie blieb auch Artig stehen. Ich baute alles auf und machte mich an die Arbeit mit ihr. Ich schwang mich wieder in sattel und lief mit ihr Los leider gab es auf diesen Hof keine brucke also muss ich dieses Traning aus fallen lassen. Also Richtit ich Cozy Blanket ruckwers und lenkte sie nach recht und nack lieng. Rest rum wurde sie schnell und fing an wie ein Brummkreisel sich zu drehen da ich zu viel druck ein gesetzt hatte. Ich war froh wo sie steht bleibt. Ich Lief mit ihr über eine Plane die ich aus gebreitet hatte. Sie schnaubte zwar vor angst aber lief drüber dennoch fand die das teil auf boden zu Frurchten. Später lief ich noch zwichen den bodenstangen blieb stehen und versuchte sie ruckwers zu richtigen. Ich machte noch viele Übung mit ihr aber zu mein erstaunen war sie schon sehr gut Traniert so das ich mich fragte wieso ich überhaubt auf Hof war zum Schluss brachte ich Cozy Blanket wieder auf die weide und raumte den Reitplatz auf um dananch Eve zu suchten und ihr alles zu erzahlen. Ich sagte ihr das sie die Prufung mit eine 1+ bestanden hatte und sie nun in Western von E-A hochgestuft werden konnte. Sie bedankte sich Herzlich und ich machte mich wieder auf den weg nacht hause. Zum glück hatte ich alles an einen Tag geschaft und konnte auch rechtzeitig meinen Flieger nach Holland wieder nehmen. Es war sehr schön mal wieder in England zu sein.
    [​IMG]
    03. Februar 2018 | von Sosox3
    German Horse Center | Dressur E-A | Even though all the Beauties are unearthing


    Den Pferdehänger mit zwei Hengsten voll, erreichten wir unser Zuhause wieder. Mister Blockhead war nun schon länger bei uns und hatte sich so langsam eingelebt. Arquera kam den ersten A-Dressuren schon nahe und verstand so langsam was wir eigentlich von ihr wollten.

    Nathan | „Jetzt haben wie zwei Hengste mehr…“, Brooke rollte die Augen. „Immerhin ist der eine Dressurveranlagt und der andere im Springen eine eins. Der Schimmel ist einfach von Cornet Obolensky. Einem Spitzen Springvererber und Champion im Springsport.“ Ich bemerkte kaum wie ich ins Schwärmen gelang. „Wie viel Uhr haben wir jetzt eigentlich? Ich hasse den Winter…“ „Wir haben 18 Uhr. Wir müssen gleich die Pferde füttern und ich mach mit Mister Blockhead heute noch eine Einheit. Aber erst lad ich die Hengste noch aus. Mit beiden direkt in die Quarantäneboxen. Ich hab Rabea Bescheid gesagt, dass sie die zwei fertig macht nachdem sie mit Abs was gemacht hat.“ „Cool, ja ich bring Gunfight gleich noch für eine Stunde aufs Paddock.“ Der Gedanke gefiel mir. „Wir sind mal wieder einen Batzen Geld los geworden…“, murmelte Brooke leise. „Ja, aber die bringen uns das wieder ein. Glaub mir!“ So viel Optimismus gefiel ihr wohl nicht. Ich lenkte die Einfahrt unseres Hofes ein und verlangsamte das Tempo unseres Gefährts und hielt auf dem Parkplatz an. Wir ernteten neugierige Blicke von Christina, Gwen, Rabea und Collin. „Wie viele sinds?“, fragte Collin grinsend. „Nicht so viele wie du denkst“, knötterte Brooke. „Zwei Hengste mit top Abstammungen.“ Er lächelte und half uns dann die beiden Pferde auszuladen. „Wohin sollen die beiden jetzt?“, fragte Collin mich hektisch, denn Cornet tänzelte stark neben mir. „Auf’s Paddock, die sollen sich austoben, sonst randalieren die uns noch die Boxen kaputt.“ „Alles klar.“ Brooke brachte in der Zwischenzeit Gunfight aufs Paddock und man merkte, an wen sie ihr Herz verschenkt hatte. Sie stand stundenlang am Zaun und beobachtete ihn und seine grazilen Gänge. „Brooke, komm jetzt. Du musst die Pferde füttern!“. „Ja, ich mach das jetzt“, sagte sie und machte sich endlich ans Füttern.

    Heute kam auch noch ein weiterer Einsteller zu uns. Es war alles ziemlich turbulent und die Stute würde uns auch zur Zucht zur Verfügung stehen. Ban hatten wir noch nicht gesehen, aber seine Stute Optibase stand schon neben Attentivenly in der Box und kaute gemütlich ihr Heu aus dem Heunetz. „Hübsches Tier, darf aber eigentlich kein Oldenburger sein“, murmelte ich in mich hinein. Die Farbe war nicht zugelassen im der Zucht von den Tieren, aber vielleicht hatte es auch keinen Oldenburger als Vater gehabt. Mister Blockhead war schon fertiggemacht; Seine Dicke Mähne war zu einem französischen Zopf zusammengebunden und er trug unsere schönen Stallfarben als Schabracke in Navy. „Gut siehst du aus“, grinste ich den genervt dreinblickenden Tinkerhengst an, der seine Ohren nach hinten gestellt hatte und zeigte, dass er absolut, keine Lust hatte, jetzt etwas zu schaffen. Aber heute war seine ‚Generalprobe‘. Denn das nächste Mal ritt Mr. Crowley in selber um sich zu vergewissern, dass er die Lektionen auch beherrschte. Ich stieg auf und ritt ihn im Schritt warm, seine Motivation hielt sich in Grenzen. Dabei übte ich die verschiedenen Tempi. Ich ritt im Mittelschritt durch die mit Licht geflutete Halle. Bei F trabte ich im Arbeitstempo an und trieb ihn noch etwas schwerfällig im unteren Zirkel. An der Stellung und Biegung hatten wir gut gearbeitet, der Galopp auf dem Zirkel gestaltete sich auch gut. Er buckelte zwar noch beim angaloppieren, wie er es am Anfang auch tat, aber daran arbeiteten wir noch ein bisschen. Ich parierte ihn durch in den Arbeitstrab und ritt bis K. Bei H parierte ich ihn erneut durch. „So ist gut“, murmelte ich. Bei F ging ich durch die ganze Bahn im Wechsel und Mister Blockhead trat dabei im Mittelschritt gut unter. Übergänge gefielen dem Rapphengst überhaupt nicht. Mal machte er sie mit, mal nicht. Umso mehr quälte ich uns beide durch die Trab-Halt und Schritt-Halt Übungen, denn so kamen wir auch an unsere letzten Schritt-Galopp Übergänge, die er sogar mit Bravour bestand und mal ein bisschen Motivation zum Vorschein kam. Ich lobte ihn und klopfte ihm an den Hals. Die Zügel kaute er auch artig aus der Hand. Nur mit der Kehrtwendung im Galopp hatte er noch Mühe, gab sich aber dennoch gewillt die Lektion auszuführen. Wir übten an dem Abend noch etwas länger, bis er mit der Abschwitzdecke auf seinem langen, dichten Fell sein Futter zu sich nehmen konnte. „Wenn du mal öfter so wärst wie heute, dann wär die Arbeit mit dir auch leichter“, grinste ich schelmisch und wurde von Rabea unterbrochen. „Na du“, das hübsche Lächeln entgang mir mal wieder nicht. „Na“, grinste ich zurück und schloss seine Boxentür.
    [​IMG]
    16. Mai 2018 | 5820 Zeichen von adoptedfox
    von Landsberg Trainingscenter | Dressur A - L

    Käthe | “Die Pferde sind auf den Weiden. Dafür das regnerische Tage angekündigt waren brennt die Sonne ganz schön vom Himmel.” schnaufte Erin und lehnte sich gegen den Küchentisch. “Ich hab Limonade im Kühlschrank. Bedien dich!” bot ich ihr an und steckte meinen Helm und eine kleine Flasche Wasser in eine Tasche. “Ich fahr dann zum BearBrook EC.” sagte ich, während ich an ihr vorbei ging und die Tasche an der Tür abstellte um meine Reitstiefel anzuziehen. Wir unterhielten uns noch einen Moment, bevor ich nach draußen ging und mich auf den Weg nach Lincolnshire machte.
    Da ich mich auf dem Hof bestens auskannte holte ich meine Tasche aus dem Kofferraum und ging direkt in Richtung der Ställe um meine Lieblinge zu begrüßen, bevor ich mich Mister Blockhead widmete. Neugierig schob er mir seine weiche Nase entgegen und spielte mit seiner Oberlippe in meinen Haaren. “Schickt sich sowas etwa?” fragte ich ihn lachend und schob ihn zurück damit ich die Boxentür öffnen konnte. Hunter hatte mich bereits vorgewarnt das der Hengst sturköpfig war und in seiner Vergangenheit wenig Erziehung genossen hatte und das merkte man ihm, im Vergleich zu anderen Pferden, auch deutlich an. Ich zog ihm das Halfter an und führte ihn in die Stallgasse um ihn anzubinden. Hoffentlich bleibt er stehen dachte ich, während ich in die Sattelkammer ging um eine Putzbox , den Sattel und die Trense zu holen. Anders als erwartet stand Blockhead wie angewurzelt auf seinem Platz und beobachtete mich aufmerksam. Ich hängte den Sattel auf die Halterung an der Box, legte den Zaum darüber und stellte die Putzbox auf dem Boden ab um mir einen Striegel heraus zu nehmen. Sorgfältig striegelte ich den Hengst und bürstete ihn nochmal ab, bevor ich die Hufe auskratzte und seine dichte Mähne kämmte. Nachdem ich auch seinen Schweif verlesen hatte legte ich ihm den Sattel auf den Rücken und korrigierte seinen Sitz, bevor ich den Gurt locker schloss. Ich öffnete das Halfter und zog es ihm auf etwas auf den Hals um ihm die Trense aufzuziehen. Als er das Gebiss willig ins Maul nahm klopfte ich lobend seinen Hals. “Dann wollen wir mal, oder?” fragte ich ihn und kraulte seine Stirn. Ich zog meinen Helm aus der Tasche und setzte ihn mir auf, bevor ich den Hengst aus der Stallgasse über den Hof in die Reithalle führte, die glücklicherweise unbenutzt war. “Viel Spaß!” rief es über den Hof und als ich mich umdrehte entdeckte ich Isaac der mir lächelnd zuwinkte.
    “Danke!” rief ich zurück und winkte ihm ebenfalls zu. Ich schloss das massive Hallentor nachdem ich Blockhead in die Halle geführt hatte und ging mit ihm in die Mitte um den Sattel nachzugurten und die Steigbügel auf meine Länge einzustellen. Mit einem gekonnten Schwung setzte ich mich in seinen Sattel und nahm die Zügel auf. Bevor ich mit dem Training für den Aufstieg begann, nahm ich mir vor das bisherig gelernte abzufragen. Bereits nach dem warmreiten kam ich ordentlich ins schwitzen, denn Blockhead versuchte alles um sich vor der Arbeit zu drücken. Um ihn bei der Sache zu behalten ritt ich ihn sowohl im Schritt, als auch im Trab und Arbeitstrab verschiedene Bahnfiguren und wechselte zwischen den Gangarten. Als ich endlich die gewünschte Aufmerksamkeit hatte und Blockhead sich zunehmend löste und streckte begann ich mit dem eigentlichen Training. Ich behielt ihn mir im Trab und nahm den inneren Zügel ans Pferd um den Hengst zu versammeln. “Prima!” lobte ich ihn und parierte in den Schritt durch um mit ihm das Kurzkehrt reiten zu üben. Ich setzte meinen Unterschenkel hinter den Gurt und gab ihm mit dem äußeren Zügel nach damit der Hengst sich entsprechend biegen konnte. Anfangs tat er sich deutlich schwer, da ich ihn von der Vorwärtsbewegung abhielt und er diese Lektion noch nicht kannte, aber er zeigte sich fleißig und so klappte es von Mal zu Mal immer besser. Ich lobte ihn ausgiebig und stellte ihn geschlossen, um direkt die Hinterhandwende zu trainieren, jetzt wo ich seine volle Aufmerksamkeit hatte. Da dies gut funktionierte galoppierte ich Blockhead zum Trainingsabschluss an und konzentrierte mich auf den Außengalopp, der ebenfalls in der L Dressur verlangt wurde. “Das sieht ja gar nicht so schlecht aus.” rief Hunter, der hinter der Bande erschien und sich setzte. Da Mister Blockhead gerade fleißig mitarbeitete ignorierte ich ihn und konzentrierte mich weiter auf das Pferd unter mir. Die Sonne stand genau über der Halle und heizte diese zunehmend auf, sodass ich das Training beendete, in den Schritt durchparierte und den Hengst ausgiebig lobte. “Du weißt, das er in der L-Prüfung auf Kandare vorgestellt werden muss?” fragte ich Hunter und drehte mich im Sattel um ihn anzusehen. Er nickte und lehnte sich zurück. “Das musst du vorher üben. Die Umstellung auf Kandare ist für ein Pferd nicht gerade einfach.” erklärte ich und hielt ihn neben ihm an. “Er hat noch etwas Zeit, bis dahin bekommen wir das sicher hin.” sagte er und kraulte den Hengst am Mähnenkamm. “Machst du mir das Tor auf? Dann sattel ich ab, spritze seine Beine ab und bringe ihn auf die Koppel.” Nickend stand Hunter auf und öffnete das Tor. Im Stall sattelte ich den Hengst ab und führte ihn hinaus in den Hof wo ich seine Beine abkühlte, was dem Hengst sichtlich gut tat. “Du hast dir deinen Feierabend wirklich verdient, du Sturkopf!” sagte ich und führte ihn zu einer der Koppeln. Buckelnd zog er von dannen und ich ging zurück in den Stall um mein Chaos zu beseitigen. “Magst du zum essen bleiben? Elise hat gekocht und das darfst du dir nicht entgehen lassen.” sagte Hunter der mich in der Sattelkammer abfing. Dankend nahm ich das Angebot an und nahm meine Tasche mit, um sie auf dem Weg zum Haus in meinen Wagen zu bringen. Während des Essens besprach ich mit Hunter den weiteren Trainingsablauf, damit sich die Lektionen bei Mister Blockhead festigen konnten.

    Die Kür
    Nach fast einer Woche schönsten Sommerwetters brauchte man heute wieder eine Jacke, wollte man nicht frieren. Die Wolkendecke riss immer wieder auf und es wehte eine kühle Brise. Heute war ich als Besucher auf der Körung unterwegs. Meinen Hengst stellte Kerry vor, die grundsätzlich besser mit dem Tinker zurecht kam, da sie täglich mit ihm arbeitete. Das vom Einflechten gewellte Langhaar von Mister Blockhead wurde durch den Wind immer wieder durcheinander gebracht und Kerry kam vor Allem bei der Mähne nicht hinterher einen ordentlichen Look zu kreieren. Ich versicherte ihr zwar dass das für die Richter keine große Rolle spielte, doch sie war so aufgeregt dass sie das überhörte. Als endlich ihre Nummer aufgerufen wurde atmete sie tief durch und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Besonnen fasste sie den Strick nach und schob noch einmal eine dicke Strähne von der linken auf die rechte Halshälfte des Hengstes, ehe sie den abgesteckten Rasenplatz betrat, auf dem die Richter bereits warteten. Sie grüßte die drei Herren und stellte Mister Blockhead entlang einer auf dem Boden liegenden Stange auf. Schließlich warf sie selbst nochmal einen prüfenden Blick auf den Hengst, dessen Mähne wieder von einem Windstoß erfasst und aus dem Konzept gebracht wurde. Seiner Schönheit machte das jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil, meiner Meinung nach verlieh es Mister Blockhead einen verwegenen Ausdruck, der seinen störrischen Charakter unterstrich. Schmunzelnd beobachtete ich wie Kerry sich am Riemen riss um nicht in das Mähnenchaos einzugreifen. Die Richter machten sich Notizen und baten schließlich um die Vorstellung der Grundgangarten auf beiden Händen. Kerry begann auf der linken Hand und ging klassisch in aufsteigender Reihenfolge die Gangarten ab. Erst Schritt, dann Trab und schließlich Galopp. Das hatte sie bei mir und Isaac schon so gesehen und wohl für gut befunden. Nach dem Handwechsel kehrte sich auch die Reihenfolge der Gangarten um. Auf rechter Hand begann sie demnach im Galopp, parierte dann zum Trab und schließlich zum Schritt. Die Richter wirkten zufrieden und kamen Kerry sogar ein paar Schritte entgegen. Kerry hatte enorm viel Ausdauer und brauchte nicht lange, ehe sie nach der sportlichen Aktivität wieder fit war. Sie folgte wohl den Anweisungen der Richter und ließ Mister Blockhead nun frei laufen. Der Tinkerhengst hatte wohl keine Lust mehr sich großartig zu bewegen und so trabte er ein paar Schritte und blieb dann stehen. Erst als Mitarbeiter der Körung in seine Nähe kamen lief er weiter. Ein paar Minuten hielt man ihn in Bewegung. Er zeigte im Freilauf deutlich mehr Schwung in all seinen Gangarten, da er das Tempo mehr oder weniger frei bestimmen konnte. Schließlich ließ man von ihm ab, sodass Kerry ihn wieder festmachen konnte. Sie verabschiedete sich von den Richtern und verließ schnellen Schrittes den Platz und ging zurück zum Hänger. Auf halbem Weg fing ich sie ab und lachte, als ich sah dass sie die Mähne wieder in Ordnung gebracht hatte. "Spätestens jetzt kann es dir wirklich egal sein." erklärte ich und schob dem Scheckhengst einen Apfel zu, den ich extra zu diesem Anlass mitgebracht hatte.
    2660 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

    [​IMG]
     
    Any, Rhapsody, Cascar und 2 anderen gefällt das.
  4. Calypso

    Calypso Shirkan ♥ Ich vermisse dich^^

    Calypso´s Teilnahme mit
    Companêro
    [​IMG]

    [​IMG]
    Companêro
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Rufname: Nero
    Geburtsdatum/Alter: 2010, 7 Jahre
    Geschlecht: Hengst


    Stammbaum
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    aus der: Barella La Primera ~ von: La Amanecida el Halieto
    aus der: Antojo Enredadera ~ von: Jabali La Invernada | aus der: Pasmar Bocha ~ von: La Amanecida Choclero


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Größe: 150 cm
    Rasse: Criollo
    Fellfarbe: Blue Roan Tobiano
    Gencode: Ee aa Toto RnRn
    Abzeichen: Blesse | v.l. halbweißes Bein, v.r. weißer Kronrand, h.l. + h.r. halbweißes Bein


    Interieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Charakter

    ruhig, treu, fleißig, selbstbewusst, trittsicher, lernwillig
    Er ist sehr widerstandsfähig und hält problemlos Wetterumschwünge aus. Er ist ein sehr ruhiger Kerl, der seinem Partner treuer als alles andere auf der Welt ist. Compañero ist ein fleißiges Bürschchen, dass immer folgt und mit viel Konzentration seine Arbeit macht. Niemals im Leben würde er durchgehen, denn Scheue? Kennt er nicht!

    Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    Compañero macht seiner Rasse alle Ehre, er hat einen mittelgroßen, keilförmigen Kopf mit geradem bis leicht konvexem Profil, freundlichen Augen und kräftigen Ganaschen. Sein Hals ist von mittlerer Breite. Der Hals geht in einen eher flachen, aber kräftigen Widerrist über, der seinerseits in einen langen, aber tragfähigen Rücken ausläuft. Seine kräftige, breite und tiefe Brust ist üblich für diese Rasse. Compañero hat eine relativ gerade Rückenlinie mit langer Nierenpartie, eine runde, gut bemuskelte Kruppe mit tiefem Schweifansatz und eine kurze Schweifrübe. Sagen wir so ein sehr stabiles Fundament, kräftige Fesseln von mittlerer Länge und mittelgroße, harte Hufe zeichnen ihn aus. Sagen wir so er ist der typische Criollo mit den perfekten Maßen. Gangtechnisch ist er die Nummer eins auf den Platz, er besitzt eine unglaubliche Wendigkeit und Konzentration. Das Arbeiten mit ihm ist immer sehr angenehm!


    Vorgeschichte



    Zuchtinfos
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Gekört/Gekrönt: ✘
    Vorgesehen für die Zucht: ?
    Leihmutterschaft/Deckaxe:

    Nachkommen

    ✗/✗

    Besitzer: Calypso
    Vorbesitzer: Snoopy - Veija
    VKR/Ersteller: Rain (verfallen)
    Aktueller Wert: 800 Joellen

    Trainingsstände
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Fohlen ABC ✗ | Eingeritten ✓ | Eingefahren ✗


    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✓ | Rückwärtsrichten ✓ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✓
    Abstand halten ✓ | Wenden + Handwechsel ✗ | Abruf ✗

    Freiheitsdressur/Zirzensik
    Kompliment ✗ | Knien ✗ | Spanischer Schritt ✗ | Piaffe ✗
    Passage ✗ | Steigen ✓ | Sitzen ✗ | Liegen ✗


    Reitpferde-Ausbildung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Dressur: E A L
    Galopprennen: E
    Springen: E A L
    Military: E A L
    Fahren: E
    Distanz: E A L M S S*
    Western: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M), LK1 (S)
    Trail: LK5 (E), LK4 (A), LK3 (L), LK2 (M), LK 1 (S)

    Potential • Aufstieg durch Turnier | Training • nicht weiter gefördert

    Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯


    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    3. Platz 293. Westernturnier, 3. Platz 300. Westernturnier, 3. Platz 305. Westernturnier, 3. Platz 311. Westernturnier, 3. Platz 438. Dressurturnier, 1. Platz 314. Distanzturnier, 1. Platz 326. Distanzturnier, 1. Platz 428. Westernturnier, 2. Platz 338. Distanzturnier


    Gesundheit
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯

    Gesundheitszustand

    Letzter Tierarztbesuch: 19.01.2018
    Letzter Hufschmiedbesuch: 12.02.2018
    Gesamteindruck: gesund
    Akute Krankheit/en: ✗
    Chronische Krankheit/en: ✗
    Erbkrankheit/en: ✗


    Hufe/Beschlag

    Beschlag Vorne ✗
    Beschlag Hinten: Sliding Eisen

    Hufbeschaffenheit:
    Hufkrankheit/en: ✗

    [​IMG]
    Fantasio -> Hufkontrolle, Ausschneiden | Companêro -> Hufkontrolle, Ausschneiden, Sliding Eisen

    Heute hatte ich wieder einen Auftrag bekommen, dieser war nun bei Calypso die mir dafür Pferde tierärztlich versorgt hatte. Sie hatte gleich das erste Pferd hergestellt und ich musste nur noch mit meiner Arbeit anfangen. Also schnappte ich mir Hufmesser, Raspel und einen Eimer. Dann fing ich auf der linken Seite an, hier hob ich sein Huf, säuberte es aus und begann mit dem Ausschneiden wo ich erstmal das Außenhorn begradigte, raspelte und dann wieder runter stellte. Nun kam das hintere Bein an die Reihe, welches ich anhob, säuberte und begann auszuschneiden. Erstmal entfernte ich überstehendes Horn und raspelte den Rand wieder glatt, dann schnitt ich das Innenhorn sauber aus. Nun kam die rechte Seite dran, wo ich erstmal das Vorderhuf säuberte und dann sauber ausschnitt. Fantasio blieb während der ganzen Tortour ruhig, gut er kannte mich ja sowieso und wuchs auch bei mir auf. Beim letzen Huf machte er auch wie immer brav mit und wollte am Ende nochmal eine Runde Schmusen. Ich ließ Calypso nun eine Runde mit ihm drehen um die Gangart zu bewerten und es passte alles. Somit konnte Companêro dran kommen, dieser bekam fast das gleiche nur bei ihm kommen zusätzlich Sliding Eisen ran. Also fing ich mit beiden Hufen vorne an und begann mit dem Ausschneiden, hier begradigte ich das Außenhorn und besserte wieder das Innenhorn aus. Das gleiche folgte dann auf dem zweiten Huf, wo ich das Huf aufbockte und das Außenhorn begradigte. Dann schnitt ich das Innenhorn aus und ging zu den anderen Hufen hinten, wo das gleiche folgte und ich mir die Slidingeisen zur Hand nahm und dann begann mit dem festnageln der Eisen. In kürzester Zeit hatte der junge Criollo, den ich auch noch kannte die Eisen dran. Ich bat Calypso wieder eine Runde zu drehen und konnte auch ihn entlassen. Somit verabschiedete ich mich von Calypso und machte mich wieder auf den Weg ich hatte noch ein paar andere Aufträge zu erledigen.
    1917. Zeichen


    [​IMG]
    Januar 2018 - 2080 Zeichen
    Der Vorteil eines jeden Tierarztes? Man kann seine Tiere stets selbst behandeln. Das kam mir sehr zu gute, es war schwierig einen guten und erreichbaren Tierarzt zu finden und ich musste mich so langsam für die Körungen meiner beiden Hengste Companero und Fantasio vorbereiten. Die beiden sollten bald vorgestellt werden und ich hatte all meine Hoffnungen in die beiden gesteckt. Schließlich sollte die Criollo Zucht langsam in Gang kommen. Ich hatte mir die zwei schon von der Koppel geholt, Fantasio wartete in seiner Box und Companero war als erstes dran. Genauso wie bei meinen anderen Patienten fing ich mit abtasten der Gliedmaßen und Rücken an. Dann wurde er komplett abgehört und Herz-, und Lungenfunktion kontrolliert. Bewegungsapparat musste ich mir nicht genauer anschauen, ich sah meine Hengste jeden Tag und wusste wenn etwas im argen war. "So mein Freund, jetzt muss ich dich noch ein wenig ärgern." Companero spitzte die Ohren und wusste glaub ich sofort was ich meinte. Ich holte den Impfstoff aus meiner Tasche und zog die Spritze auf. "Gleich vorbei...." stammelte ich konzentriert vor mich hin und und verpasste ihm schnell die Spritze. Companero war da zum Glück unkompliziert und zuckte nur ein wenig. Tätschelnd lobte ich ihn und gab ihm zum Schluss noch die Wurmkur die fällig war. "Der erste fertig und der zweite folgt zugleich" gut gelaunt nahm ich Fantasios Halfter und holte ihn aus seiner Box. Companero hatte ich in der Stallgasse stehen gelassen, ich würde die beiden nach der Prozedur wieder nach draußen bringen. Fantasio wusste was auf ihn zukam und beobachtete mich genau. Wie zuvor bei Companero wurde auch Fantasio abgetastet und mit dem Stethoskop abgehört. Ich schaute mir nochmal seine Zähne an, womit er neulich Probleme hatte, aber da war alles in Ordnung. Dann wurde auch er geimpft und bekam seine Wurmkur. Mein gepunkteter Hengst schnaubte etwas angestrengt und fing dann an seinen Freund zu ärgern. "Schluss ihr zwei, macht das draußen." ich nahm sie beide an den Stricken und führte sie wieder auf die Koppel zu den anderen Hengsten.


    Trainingsbericht Dressur von E auf A | 6724 Zeichen |© Samanta
    "Trainingstall Project Second Chance, Samanta Thomsen am Apparat. Wie kann ich Ihnen helfen?"
    "Schönen guten Tag, Veronika Steglmeier hier. Ich würde gerne meinen Hengst bei Ihnen ins Dressurtraining geben. Hätten Sie Zeit zu kommen?"
    "Warten Sie, ich muss kurz in meinem Kalender nachschauen." Ich kramte nach meinem Kalender. "In drei Wochen könnte ich kommen, wenn Ihnen das passt."
    "Perfekt." Nachdem ich alles mit Veronika Steglmeier besprochen und den Flug gebucht hatte, machte ich mich drei Wochen später auf den Weg zu den Rook's Bay Stables. Dort angekommen wurde ich bereits von der jungen Frau erwartet. "Freut mich. Mein Name ist Samanta. Mir wäre es lieb, wenn wir uns dutzen können. Natürlich nur, wenn Sie das wollen. Ansonsten respektiere ich Ihren Wunsch natürlich."
    "Ich würde mich sehr gerne duzen. Veronika." Lächelnd ergriff ich ihre Hand und fragte dann:"Wo kann ich denn unterkommen?"
    "Komm, ich zeig dir dein Zimmer." Nachdem sie mir meine Unterkunft gezeigt hatte, gingen wir direkt hinunter in den Stall und Veronika zeigte mir Companero. "Na du Süßer", sagte ich sanft und kraulte ihn erst einmal zur Begrüßung. Der Hengst machte einen recht ruhigen Eindruck und als ich Veronika meinen Eindruck mitteilte, sagte sie:"Dein Eindruck täuscht nicht. Companero ist ein ganz ruhiger Zeitgenosse, nicht wahr?" Der Hengst ließ sich gerne von ihr kraulen. Veronika reichte mir ein Halfter. "Lernt ihr euch erstmal kennen. Ich komme gleich wieder, wenn du fertig bist." Ich bedankte mich und holte den Hengst aus seiner Box. Gründlich begann ich den Hengst zu putzen und stellte schnell fest, dass er gerne geputzt wurde. Fünfzehn Minuten später kam Veronika zurück und ich wurde gerade fertig. "Und schon angefreundet?"
    "Klar." Grinsend klopfte ich Companero den Hals und ließ mir dann von Veronika seinen Sattel und die Trense zeigen. "Ich werde heute mit ihm noch nicht direkt ins Training einsteigen, sondern ihn erstmal kennen lernen. In den nächsten Tagen werden wir dann richtig anfangen." Ich führte den Hengst eine Runde im Schritt, bevor ich nachgurtete und dann aufstieg. Er ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen und gi ng ganz entspannt im Schritt an. Ich arbeitete heute dreißig Minuten mit dem Hengst, verschaffte mir einen Eindruck von seinem bisherigen Leistungsstand und stellte fest, dass er schon recht gut gearbeitet war. Andernfalls wäre es für ein Pferd seines Alters aber auch verwunderlich gewesen. Nachdem ich mich noch etwas mit Veronika unterhalten und kurz etwas gegessen hatte, ging ich nach oben auf mein Zimmer und stellte einen Trainingsplan für die nächsten Wochen zusammen. Wenn alles gut lief, dann würde ich in sieben Wochen wieder zu Hause sein. Die nächsten Tage verbrachte ich damit, Companero an mich und meine Art zu gewöhnen und baute bereits die ersten vorbereitenden Übungen für den Mitteltrab und den Mittelgalopp. Hierzu ritt ich immer wieder Tempounterschiede in den Gangarten und viele Übergänge, um Companero vermehrt auf die Hinterhand zu bringen. Eine Woche später war er soweit vorbereitet, dass ich die ersten Ansätze zum Mitteltrab herauskitzeln konnte. Auf gerader Linie würde ich zunächst trainieren, damit der Hengst genug Gleichgewicht hatte. Dazu brachte ich ihn in der Ecke davor etwas unter Spannung und trieb gleichzeitig weiter. Sobald ich das Gefühl hatte, dass er vorwärtsschieben wollte, gab ich die Hand leicht vor und trieb weiter, stellte aber gleichzeitig sicher, dass er nicht auseinander fiel. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis er Mitteltrab und Mittelgalopp wirklich sicher hinbekam, aber der erste Schritt war getan und so konnte ich die nächsten Lektionen mit einbauen. Zunächst wollte ich mich ans rückwärtsrichten und die Kehrtwendung auf der Vorhand konzentrieren. Um ersteres zu erarbeiten, erarbeitete ich das Rückwärtsrichten zunächst vom Boden aus. Ich setzte dazu sowohl die Stimme, als auch die Gerte - touchierend - ein. Als er es vom Boden aus beherrschte, stieg ich wieder in den Sattel und versuchte durch sanften Druck am Zügel und vorwärtstreibenden Hilfen und unter Einsatz meiner Stimme dazu zu bringen, einen Schritt rückwärts zu machen. "Zurück." Companero brauchte nur ein paar Minuten, bevor er verstand, was ich von ihm wollte und er seinen ersten Schritt rückwärts gemacht. "Gut gemacht. Super." Sanft lobte ich ihn und ritt erstmal wieder vorwärts. In den nächsten Tagen fragte ich die Übung immer wieder ab und vermehrte die Rückwärtschritte nach und nach, bis er anstandslos auf meine Hilfen rückwärts ging. Während ich weiter am Mitteltrab, Mittelgalopp und dem Rückwärtsrichten arbeitete, hatte ich gleichzeitig an der Vorhandwendung gearbeitet, die ebenfalls reibungslos mittlerweile funktionierte. Es folgte Viereck verkleinern und vergrößern. Hier kam mir die seitwärtstreibenden Hilfen, die ich vorher bereits bei der Vorhandwendung gebraucht hatte, zu gute. Der Hengst war damit nun schon vertraut, sodass es nicht lange dauerte, bis er auch verstand, was ich nun von ihm wollte. Er machte mir das Training wirklich einfach und wenn es weiter so gut ging, dann würde ich sogar in insgesamt sechs Wochen sch0n fertig werden. Nun musste ich mit ihm nur noch die Übergänge vom Schritt in den Galopp und andersherum erarbeiten. Er hatte mehr Probleme beim Angaloppieren aus dem Schritt, sodass ich mich damit länger beschäftigte. Immer wieder gab ich die Galopphilfe, aber immer wieder trabte er zunächst an. Ich brachte ihn kurz vorher unter Spannung, um diese dann in den Galopp zu wandeln, aber er tat sich damit wirklich schwer. So versuchte ich es mit Unterstützung von Veronika, die den Hengst an die Longe nahm und von unten mittrieb und wenig später, schaffte es der Hengst zum ersten Mal anzugaloppieren. Überschwänglich lobte ich ihn und nachdem wir die Übung ein paar Mal wiederholt hatten, konnte er es auch ohne Veronikas Unterstützung. Ich trainierte noch drei weitere Tage mit dem Hengst, wiederholte immer wieder die Übungen. In den letzten Wochen hatte ich immer wieder Trainingspausen eingelegt und war mit ihm ausgeritten, damit er etwas Abwechslung bekam und sich erholen konnte. Heute war mein letzter Tag und ich bat Veronika den Hengst zu reiten, um mir ein Bild davon zu machen, wie sie sich mit dem Hengst machte. Sie waren ein eingespieltes Team und unter meiner Anleitung klappten die Lektionen reibungslos. Nachdem ich ihr noch einige Tipps mit auf den Weg gegeben hatte, verabschiedete ich mich und machte mich am nächsten Tag wieder auf den Weg nach Hause. "Wenn irgendetwas sein sollte, kannst du mich jederzeit anrufen", sagte ich zum Abschied, "das gehört zum Service." Lächelnd umarmte ich die junge Frau und machte mich dann endgültig auf den Weg nach Hause.

    Companêro: Stufenerhöhung Distanz (E/A)
    11'734 Zeichen // Cascar
    Der Himmel war trist und grau und äußerst wolkenverhangen. Hin und wieder regnete es in feinen Tröpfchen, sodass mir Kälte und Nässe trotz der dicken Winterjacke gefühlt bis auf die Haut drangen. Da war es doch gut, wenn man mit Pferden zusammenarbeitete: sowohl körperlich als auch seelisch wärmten sie und führten mich zu guter Laune. Wie beinahe jeden Morgen versorgte ich meine Schützlinge (mit einiger Hilfe), packte dann aber, definitiv anders als normalerweise, meinen Koffer. Ich würde nach Deutschland reisen. Für bestimmt zwei Monate, um den Criollohengst Compañero zu trainieren. Unterstützen würde mich dabei meine langjährige Freundin Eddi Caen, denn viel praktische Erfahrung im Distanzreiten hatte ich ehrlich gesagt nicht.
    Aus diesem Grund freute ich mich eher besonders auf die Ausbildung des als ruhig beschriebenen Hengstes. Wir beide würden so einiges dazulernen - während ich zähe 21 im Flugzeug saß, um von Neuseeland auf die andere Seite der Welt, in das deutsche Bayern, zu fliegen, erarbeitete ich einen groben Trainingsplan. Ansonsten schlief ich und hoffte, der Jetlag würde mich nicht zu sehr in meinem Tatendrang einschränken.
    In Deutschland regnete es auch. Das positive daran war, dass ich ein wenig aufwachte, als ich ins Freie trat und ein Taxi heranwinkte. Mein Ziel war der Hof Rook's Bay Stable, wo mich Veronica, meine Ansprechpartnerin, dann auch trotz des schlechten Wetters tapfer erwartete. "Halloo", sagte ich ein wenig erschöpft und reichte ihr die Hand. Sie begrüßte mich äußerst herzlich und half mir mit meinem Gepäck. Nachdem der Taxifahrer dann wieder verschwunden war, führte sie mich in den warmen Stall. Angesichts der wohl bekannten und geliebten Gerüche fühlte ich mich gleich wie Zuhause und in mir herrschte eine tiefe Ruhe, als ich an Compañeros Box trat. Der Hengst zupfte friedlich an seinem Heu und ließ sich direkt von mir streicheln. Ich fand, er machte einen sehr vertauenserweckenden Eindruck. Es juckte mich quasi in den Fingern, ihn irgendwie besser kennen zu lernen. Vorerst aber musste ich mich meinen Pflichten unterwerfen, die da hießen "Aufpassen, was Veronica über die Sattelkammer und die Pferde erzählt." Ich gab mir wirklich allergrößte Mühe, aber schließlich lag die Müdigkeit wie ein Stein auf mir. "Hey. Cascar.", meinte mein Gegenüber grinsend und schnipste vor meinem Gesicht, "Willst du vielleicht schlafen gehen?"
    Und wie ich das wollte.
    Meinen Koffer räumte ich demzufolge erst am folgenden Tag aus. Genau so wie Compañeros Putzzeug aus der Sattelkammer. Der Blue Roan gestaltete sich als recht extrovertiert und genoss das Putzen, besonders an Brust und Hals, sichtlich. Außerdem fiel auf, dass er rein gar keine Probleme oder Macken besaß. Er war wahrhaft totlieb. Das bedeutete auch, dass wir mit dem ersten Kennen lernen schnell fertig waren - es ging an die Arbeit. Heute bedeutete das Longentraining: Zum einen wollte ich gerne mehr über den Ausbildungsstand und das Arbeitsverhalten des Hengstes erfahren, zum anderen wurde so gleich seine Ausdauer ein wenig gefördert. Der Weg zum Reitplatz gestaltete sich als nicht sehr weit, aber dafür um so mehr von Respekt gezeichnet. Compañero besaß ansehnliche Manieren, drängelte nicht beim führen, oder ließ sich zurückfallen. Nein, er zeigte Eifer, mir zu gefallen. Das würde im späteren Training sehr nützlich sein.
    Auf dem Zirkel angekommen, schickte ich den Lieben vorerst im Schritt. Seine Haltung war vorbildlich und brachte seinen rassetypischen, markanten Körperbau zur Geltung. Die breite Brust allein war schon Zeichen seines starken Willens und vor allem seiner Ausdauer. Jene wurde im Folgenden geprüft und bewiesen: Mit vielen Gangartwechseln und übermäßig Trab und Galopp, und einigen Schrittpausen, forderte ich den Hengst seiner Ausbildung entsprechend. Compañero indes war die Freude darüber anzumerken: Er schnaubte häufig, lief locker und hochkonzentriert; zu erkennen an den strikt nach innen gedrehten Ohren. Die Arbeit insgesamt empfand ich als sehr angenehm, denn der Hengst verzichtete auf jegliche Spirenzchen oder Herausforderungen. Er stellte mich nicht infrage, sondern bot mir praktisch eine friedliche, konstruktive Zusammenarbeit an. So konnte ich letztendlich nicht anders, als meinen neuen Schützling ausgiebig zu loben und auf dem Hufschlag des Reitplatzes trocken zu führen. Ich war ein wenig in (erneut schläfrigen) Gedanken versunken, als mich eine wohlbekannte Stimme aus meiner Trance riss: "Hu-hu!" Ich sah auf und erkannte Eddi, ihres Zeichens Tierärztin und eine meiner engsten Freundinnen. Ich lächelte unwillkürlich und winkte, dann gesellte ich mich mit Compañero zu ihr, an den Zaun. Wir umarmten uns anständig und plauderten ein wenig, bevor wir auf das Pferd zu meiner Rechten zu sprechen kamen. "Das ist der hübsche Kerl?", fragte sie mich, ich bejahte. "Dann hole ich wohl kurz meine Sachen und checke ihn mal durch." Gesagt, getan. Wir warteten noch ein Weilchen, um sicher zu gehen, dass der liebe Hengst wieder seinen Ruhepuls besaß, bevor seine Gesundheit einmal gründlich durchgecheckt wurde. Ich notierte dabei, unter Eddis Anleitung, Neros Ruhepuls und seine Atemzüge pro Minute. Außerdem war die Tierärztin so lieb und sah kritisch über meinen Trainingsplan, segnete ihn dann aber zufrieden ab. "Das ist ein fittes Pferd. Der macht das schon. Wenn irgendwas ist, kannst du mich ja anrufen.", meinte Eddi schließlich und wedelte mit ihrem Handy vor meiner Nase rum. Ich grinste und meinte schlicht "Danke!", während ich meine Notiz in meiner Hosentasche verstaute. Compañero neben mir war nicht die kleinste Beunruhigung anzumerken. Er sah uns Mädels ein wenig verwirrt an. Ich lobte ihn für sein braves Verhalten, denn er hatte die ganze Untersuchung über sich ergehen lassen. Nun konnte das Training also wirklich beginnen.
    Schon am nächsten Tag traute ich mich auf den Rücken des ruhigen Criollos - vorerst in der Reithalle. Dort ging es um ausgesprochen teambildende Maßnahmen wie Bahnfiguren und einen kleinen Trailparcours. Wieder arbeitete mein neuer Freund konzentriert und fleißig mit und ich hatte kaum etwas auszusetzen. Zudem schien er mich als Reiterin schnell zu akzeptieren, setzte meine Hilfen bereitwillig um. Immer wenn er etwas falsch interpretierte, wusste ich praktisch schon, dass ich mich nicht deutlich oder korrekt genug ausgedrückt hatte und so arbeiteten wir an diesem zweiten Tag voranging an unserem gegenseitigen Verständnis. Zum Tragen kam jenes in unserer dritten gemeinsamen Trainingseinheit, die nunmehr im Gelände stattfand. Auch dort zeigte sich Compañero ruhig und aufgeschlossen, aber keinesfalls schreckhaft. Außerdem bemerkte ich schon bei unserer ersten Runde, querfeldein durch den Wald, dass der Hengst äußerst trittsicher war. Den Aufnahmetest für das Distanzreiten hatte er so bestanden.
    Normalerweise, das hatte ich mir abgeschaut, war es üblich an dieser Stelle des Trainings längere Geländeritte mit einem ausgebildeten Distanzpferd und dem Trainingskumpanen als Handpferd durchzuführen. Das Problem war, dass Nero das ausgebildetste Pferd war, das mir zur Verfügung stand. Ich wusste, dass ich aus diesem Grund äußerst schonend und langsam arbeiten musste, damit mein Lieber die Lust nicht verlor.
    In den nächsten Tagen machten wir also länger werdende Ausritte, vordergründig im Schritt. Es ging durch flaches Gelände, manchmal führte ich Nero, hin und wieder trabten wir auch. Immer, wenn zwei Stunden um waren, ob wir da noch draußen oder wieder daheim waren spielte keine Rolle, kontrollierte ich seinen Puls und notierte seine Atemzüge pro Minute. Anhanddessen sah ich den zunehmenden Trainingsfortschritt, was die Ausdauer des Criollos betraf. Ein weiterer Schwerpunkt des Ausbildungsbeginns war dann die Gewöhnung an Wasser. Ein Unterfangen, das sich tatsächlich als nicht ganz so leicht herausstellte. Nero fand das, zu dieser Jahreszeit äußerst kühle, Nass zwar nicht zum Weglaufen, wollte mir aber so gar nicht die Böschung zum Fluss hinunter folgen. So brauchte es viel Zeit, Ruhe und Geduld, ehe der Liebe mal mit den Vorderhufen drin stand, ohne zu mucken. Ab da wurde vor jeder Pfütze kurz diskutiert, bis nach meinen Wünschen hindurchgegangen wurde. Das war wichtig, weil das Training uns nun auch in hügeligeres Gelände führte, in dem sich Wasser an verschiedensten Stellen seinen Weg bahnte und damit unseren Weg kreuzte. Ich bekam Compañero schließlich sogar dazu, durch die unscheinbaren Bäche zu traben!
    So wurde unsere Arbeit anspruchsvoller, blieb mit dem Hengst aber ausgesprochen angenehm. Ich spürte jeden Morgen, beim Putzen und Satteln, dass er mich heile nach Hause bringen würde. Guten Gewissens durchzogen wir das neue Gelände damit im steten Trab und näherten uns vom Schwierigkeitsgrad den schmalen Gebirgspfaden der Alpen an. Durch den Anstieg und das allnachmittäglich verordnete Longieren am Hang, legte Nero an Muskeln zu. Schließlich befand ich ihn als bereit, um an einem ersten, richtigen Distanzritt teilzunehmen. Einfach, damit er so etwas einmal gesehen hatte und ich mich seiner Tauglichkeit vergewissern konnte.
    Veronica half mir am folgenden Morgen, den Criollo sicher zu verladen und fuhr mich (leider, weil ich noch nicht achtzehn Jahre alt war) zum Wettbewerbsstart. Der Ritt würde den ganzen dauern Tage und insgesamt knapp 38km umfassen. Das bestehen dieser Prüfung gewährleistete Nero den Stufenaufstieg. Mit dieser, für ihn vielleicht nicht allzu großen Motivation, putzte und sattelte ich den Hengst sorgfältig, bevor es losging. Mit von der Partie war eine, hinten am Sattel festgebundene, dunkelblaue Regendecke - der Himmel war gefährlich wolkenverhangen und es nieselte schon. Ich sah deshalb prüfend zum Himmel, bevor ich meine Reitkappe aufsetzte und mich auf Compañeros Rücken schwang. Der Liebe blieb ruhig stehend und wartete kauend, bis ich die Zügel aufgenommen hatte und das Signal zum Losgehen gab. Was mein Partner ja vielleicht nicht wusste, war, dass es auch mein erster Distanzritt war. Wohl ein wenig vergeblich versuchte ich meine Aufregung im Zaum zu halten, als wir uns der riesigen Pferdeansammlung am Start näherten. Hinter der seitlichen Absperrung entdeckte ich Veronica, die uns zulächelte und zwei Daumen nach oben hielt. Ich grinste erleichtert und lobte Nero trotz des Trubels für sein ruhiges Verhalten. Als das Startsignal dann fiel, ging es erst nur langsam voran. Es musste sich erstmal ein Teilnehmerfeld aufbauen, damit man laufen konnte. Nero und ich, wir platzierten uns recht weit hinten. Unser Ziel war ja das Bestehen der Strecke und nicht das als-erstes-Ankommen.
    Zu Beginn führte der Weg durch weitläufige Wiesenflächen. Wir konnten viel Traben, ehe das Gelände steiler wurde und nur noch ein Kraxeln im Schritt möglich war. Mit unzähmbarer Entschlossenheit meisterten Nero und ich alles, was uns vor die Hufe kam. Auch den einmaligen Gesundheitscheck auf halbem Weg. Ab da ging es durch den Wald und im Regen bis zum Ziel. Wir erreichten jenes erschöpft, aber glücklich als 54. Teilnehmer von circa 110. Ich jubelte auf Neros Rücken und warf meine Arme um seinen Hals, bevor ich mich zu Boden gleiten lies. Es dauerte dann eine Weile, ehe wir Veronica und unseren Pferdeanhänger gefunden hatten. Compañero trank die meiste Zeit, während ich ihn absattelte und eine Decke über das klamme Fell zog. Danach ging es wohlbehalten zurück in den heimatlichen Stall.
    Schon am nächsten Tag packte ich meine Koffer und verabschiedete mich von Nero und Veronica, die mir beide ehrlich gesagt sehr ans Herz gewachsen waren. Während der langen Taxifahrt zum Flughafen und auch in der Maschine hoffte ich inständig, eines Tages wiederkommen zu dürfen - man sah sich ja erfahrungsgemäß immer zweimal im Leben.


    [​IMG]
    Distanz M - S (von Friese)
    Heute machte ich mich auf den Weg zu Veronika Stegelmeier. Ich hatte mit ihr abgemacht, dass ich ihren Hengst Companero trainieren wollte. Der Blue Roan Tobiano sollte in der Distanz von M auf S trainiert werden. Vroni und ich hatten abgemacht, dass der Hengst hierfür auf mein Gestüt kommen würde, da wir eine sehr gut ausgebaute Trainingsstrecke am Hof hatten. Ich war also mit meinem Hänger unterwegs und parke ihn auf meinem Parkplatz. Danach machte ich mich auf die Suche nach Vroni und fand sie auch schnell im Stall. Sie deckte gerade Nero ein. Die Transportgamaschen hatte er bereits an den Füßen. „ Hallo, ich bin’s Elena“ meinte ich, damit sie nicht einen zu großen Schock bekam, wenn ich jetzt hinter ihr stand. „ Ah hallo. Ich habe schon auf dich gewartet“ erwiderte sie nur und gab mir dann zur Begrüßung die Hand. Wir packten als erstes das Zubehör fertig und brachten es in meinen Hänger beziehungsweise in mein Auto. Nachdem wir damit fertig waren, holten wir noch das Futter, welches Companero die Tage überbekommen sollte. Der Hengst war ruhig stehen geblieben und nun führten wir ihn zum Hänger. Er ging brav auf diesen und so konnte ich mich relativ schnell wieder von Vroni verabschieden. Die Fahrt verging einigermaßen ruhig und wir hatten keine Probleme bei der Fahrt. An unserem Hof angekommen lud ich den Hengst aus und brachte ihn als aller erstes auf die Weide. Dort entfernte ich ihm die Transportgamaschen und die Decke. Nachdem ich ihm den Strick entfernt hatte trabte er ein bisschen über die Weide. Ich war ganz froh, dass der Hengst nicht komplett versteinert rumstand, sondern sich die Beine vertrat. Ich lud den Hänger aus und brachte das Zubehör in einen der Schränke, welche extra für unsere Gastpferde bereit standen. Die Schränke wurden natürlich vor jedem erneuten Benutzen gereinigt und desinfiziert. Nachdem ich mit dem Verstauen des Zubehörs fertig war, richtete ich die Box und das Futter für den Hengst her. Ich ging nach draußen zu den Koppeln und holte mir von dieser Companero. Heute wollte ich nicht wirklich was mit ihm machen, sondern ihn nur an alles gewöhnen. Ich band den Blue Roan Tobiano vor seiner Box an und klopfte ihm den Hals. Nachdem er ruhig stand, deckte ich ihn ab und putzte ihn dann ein bisschen. Ich wollte, dass er sich erst ein bisschen an mich gewöhnen konnte. Zwischendrin lobte ich ihn und gab ihm ein Stück Karotte. Der Hengst stand während des ganzen Putzens ruhig neben mir und schnaubte gelegentlich ab. Nachdem wir damit fertig waren, klopfte ich ihm nochmal den Hals und führte ihn danach am Knotenhalfter in die Halle. Dort ließ ich ihn ein bisschen laufen und machte mir ein paar Notizen. Der Hengst wies eine unglaubliche Wendigkeit und auch gangtechnisch war ich sehr von dem Criollo überzeugt. Ich wollte morgen bereits eine Runde mit ihm ins Gelände gehen und hier schauen wie viel Kondition er hatte. Davor konnte ich den Trainingsplan noch nicht wirklich erstellen. Der Tag war schon so gut wie um und so gab es für uns nur noch Abendessen.

    Am nächsten Tag sollte unser zweites so gesehenes Probereiten stattfinden. Ich machte Companero fertig und stieg draußen auf den Rücken des Hengstes. Veronika hatte mir bereits erzählt, dass es sein letztes Training beziehungsweise die letzte Stufenerhöhung vor der Hengstkörung sein würde. Da er bereits auf M Niveau war, konnte ich diese Strecke heute gleich mit ihm gehen. Ich wollte nur ein bisschen weiter mit ihm gehen, also noch nicht so nahe an das S-Niveau sondern eher bei längeren M bleiben. Ich ritt den Hengst bereits im Gelände ab und band ihn dann vor seiner Box an. Ich sattelte ihn ab und klopfte seinen Hals. Er bekam noch ein Leckerlie und ich putzte ihn nochmal. Seine Huf wurden auch nochmal ausgekratzt und dann durfte er seine Belohnung fressen. Nachdem ich damit fertig war, brachte ich ihn mitsamt Decke nach draußen. Danach räumte ich das komplette Zeug auf und ging auf mein Zimmer. Dort duschte ich und machte mich für das Mittagessen fertig. Ich aß mit dem restlichen Team und erzählte Veronika von meinen ersten Erkenntnissen. Ich wollte später den Trainingsplan erstellen und mit ihr absprechen. Dies tat ich auch direkt nach dem Essen und wir besprachen ihn schließlich. Für mich war meine Arbeit damit für heute wieder getan und ich konnte mich nochmal ein bisschen im Bereich Western beschäftigen. Ich las hierfür mein Buch von einem anderen bekannten Trainer und schrieb Bellamy meine Erkenntnisse.

    Die nächsten Tage steigerte ich die Strecke immer ein bisschen mehr. Für den Hengst sollte dieses kaum merkbar geschehen und nach einer gewissen Zeit hatte ich das niedrigste Niveau der S-Klasse erreicht. Nachdem dies geschafft war, trainierten wir diese Entfernung ein paar Tage und er bekam eine Woche komplett Pause. Während dieser Woche flog ich wieder nach Hause und kam danach wieder zu ihr auf den Hof. Ich begann noch am gleichen Tag das Training mit dem Hengst. Ich ritt mit ihm die Strecke, welche wir auch vor der Pause gegangen waren. Er machte brav mit und ich wusste, dass es jetzt nicht mehr viel Arbeit war und ich seine Kondition nur noch ein bisschen steigern musste. Hierfür ging er während der ersten Woche einmal am Tag an die Longe und wir gingen einmal am Tag die „kurze“ S-Strecke. Nach der Woche steigerten wir die Strecke wieder und hörten das Longentraining wieder auf. Wir erreichten die maximale Länge des S-Niveaus und trainierten dieses auch noch eine Woche. Ich klärte alles mit Veronika ab und erstellte ihr ein Zertifikat. Ich sagte ihr, dass sie melden solle, wenn nochmal irgendwas wäre. Danach flog ich wieder zurück auf meinen Hof und versuchte mich wieder in den normalen Alltag einzufinden.

    Springen E- A
    April 2018, by Veija
    [​IMG]
    Octavia
    Heute stand mein erster Auftrag im neuen Trainingskonzept an. Dieses Mal führte es mich zu einem alten Bekannten, Compañero, nach Wales, Little Haven. Es dauerte eine Weile, bis ich dort war und auch am ersten Tag lief nicht mehr viel, da ich durch eine Flugverspätung erst am Abend gegen 20 Uhr ankam. Veronika Steglmeier, so hieß Neros Besitzerin, zeigte mir nur kurz wo alles stand, damit ich am nächsten Tag gleich anfangen konnte.
    So war es dann auch. Am nächsten Morgen war ich ausgeschlafen und fit und nahm mir vor, jeden Tag 2 Einheiten mit dem Hengst zu trainieren. So stand ich am Putzplatz und putzte ihn nur schnell über, denn ich wollt ihn ein wenig freispringen lassen, damit ich mal sah, was er so konnte. Wir gingen also in die Halle, wo Veronika schon eine Bahn mit Hindernissen abgesteckt hatte und ich lenkte ihn dort hin. Ich klickte den Führstrick raus und ließ ihn dann laufen. Zu erst durfte er sich alles anschauen, ehe ich ihn gezielt über die Sprünge lenkte. Das klappte schon super gut und Nero hatte sichtlich Spaß daran. Ich übte noch eine Weile mit ihm, ehe ich ihn wieder weg brachte, doch diesmal auf die Koppel. Am Abend putzte ich ihn dann gründlicher und sattelte ihn, ehe wir in die Halle gingen. Wir ritten ein paar Cavalettis sowie Schritt-, Trab- und Galoppstangen sowie ein paar kleinere E- Hindernisse.
    In den nächsten Tagen baute ich das Training gleich auf. Morgens war longieren oder Freispringen angesagt und abends wurde dann geritten. Nach und nach erreichten wir dann auch die A- Höhe, so dass wir am letzten Tag einen A- Parcours fehlerfrei ritten und ich Compañero als fertig einstufen konnte. Dann machte ich mich wieder auf den Heimweg.

    Die Kür
    „Und das war Mister Blockhead vom Bear Brook EC!“ Applaus ertönte von dem nahe liegenden Reitplatz. Ich konnte noch einen kurzen Blick auf den imposanten Tinker Hengst erhaschen, ehe mich Luke aus den Gedanken riss „Hey, du solltest jetzt aufsteigen.“. Wie in Trance stieg ich auf meinen Criollo Hengst auf und nahm die Zügel in die rechte Hand. Ich war heute so aufgeregt wie noch nie, ich hoffte einfach so darauf das es dieses mal klappen würde. Luke strich mit seiner Hand über meinen Oberschenkel und lächelte mich an „Wird schon. Er ist gut in Form, du bist es auch und jetzt zeigst du ihnen das Companêro es verdient hat prämiert zu werden!“ seine Euphorie war ansteckend und es zauberte mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich drückte seine Hand und gab ihm noch einen Kuss, bevor ich dann in die Halle trabte und bei X die Richter grüßte. Als sie mir zunickten das ich anfangen konnte, atmete ich nochmal tief ein und aus und stellte Companêro an die Hilfen. Zunächst trabten wir auf der rechten Hand und gingen auf den Zirkel. Dort blieb ich für zwei Runden und wechselte aus dem Zirkel auf die linke Hand. Ich parierte ihn durch zum Schritt und brachte ihn abwechselnd in Innen-, und Außenstellung auf dem Zirkel. Schließlich verließen wir den Zirkel und schritten an der langen Seite entlang. Companêro trug den Kopf tief und lief am langen Zügel, die ich in einer Hand führte. Nun lenkte ich meinen Hengst in eine Kehrtvolte und ging wieder zurück auf den Zirkel, wo ich ihn antrabte. Auch im Trab führte ich ihn nochmal in Innen-, und Außenstellung vor und galoppierte ihn dann an. Schwungvoll schwebten wir über den Boden und den fliegenden Wechsel sind wir so gut wie noch nie geritten. Auf der linken Hand galoppierten wir weiterhin für drei Runden auf dem Zirkel bis ich Companêro locker durchparierte zum Trab und zur Mitte ritt. Dort stoppte ich den Hengst und bereitete ihn auf den Spin vor. Konzentriert gab ich die Hilfen und er fing an sich zu drehen. Abrupt blieben wir stehen und ich lobte Companêro kaum sichtbar am Mähnenansatz. Dann galoppierte ich ihn sofort wieder an, wendete auf die Mittellinie ab, beschleunigte ihn und er führte einen gut gelungenen Sliding Stop vor. Nach dem rückwärtsrichten kamen wir zum stehen und ich verabschiedete mich von den Richtern. Die Zuschauer klatschten und erleichtert ließ ich die Zügel auf seinen Hals fallen und beugte mich an seinem Hals herunter um ihn zu loben und zu streicheln. Mit einem breiten Grinsen verließen wir die Halle und Luke kam uns entgegen. „Guter Ritt Cowgirl.“ ich liebte sein verschmitztes Lächeln. „Nun lassen wir uns mal überraschen.“ antwortete ich und malte mir in Gedanken die Siegerehrung aus.
    2685 Zeichen - geprüft lettercount.com - by Calypso

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Mai 2018
  5. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Veija (Octavia Blake) mit Free Willy

    [​IMG]

    Steckbrief
    Exterieur
    Name: Free Willy
    Rufname: Willy
    Alter: 21.03.2013, 4 Jahre
    Geschlecht: Hengst
    Größe: 1,71m
    Rasse: Holsteiner
    Fellfarbe: Blue Roan Tobiano (EeaaRnrnToto)

    Stammbaum
    von: unbekannt
    aus der: unbekannt

    Charakter
    Free Willy ist ein kleiner Wirbelwind; aufgeweckt, neugierig, stur, dickköpfig und eigensinnig. Gibt man ihm eine knifflige Aufgabe, gibt er sich viel Mühe sie zu meistern und man merkt ihm an, dass es ihn ärgert, wenn etwas nicht nach seinem Kopf geht. Er ist ein sehr williger Springer und springt über kleine Hindernisse, als ginge es darum, über ein Haus zu springen. Allerdings zeigt er jedoch auch in den anderen Sparten des Pferdesports gute Fähigkeiten und es ist nicht unwahrscheinlich, dass er auch anderweitig erfolgreich einsetzbar ist.
    Sein Motto: Mit dem Kopf durch die Wand geht schneller als außenrum! Auch ist er etwas schreckhaft, was Ausritte zu einem Abenteuer werden lassen kann. Unter dem richtigen Reiter und mit einer guten Zusammenarbeit ist das jedoch nur eine kleine Hürde.
    Über Willys Vergangenheit ist nicht viel bekannt. Er wurde vor gut zwei Jahren als Zuchthengst gekauft, kam jedoch nun ungepflegt und untrainiert über eine Umwege als Notpferd zurück. Die Hufe wurden bereits vom Hufschmied wiederhergestellt und ein erster Tierarztcheck ergab, dass es Willy soweit gut geht. Der junge und etwas unausgeglichene Hengst muss nun langsam zurück in den Trainingsalltag geführt werden.

    Charaktereigenschaften
    Ausgeglichen ●●●● Unausgeglichen
    Aufmerksam ●●●● Unaufmerksam
    Intelligent ●●●● Unintelligent
    Sozial ●●●● Unsozial
    Begabt ●●●● Unbegabt
    Ruhig ●●●● Nervös
    Loyal ●●●● Untreu
    Gutmütig ●●●● Boshaft
    Nervenstark ●●●● Scheu
    Temperamentvoll ●●●● Faul

    Zuchtinfos
    Gekört/Gekrönt: nein

    Besitzer: Veija
    Vorbesitzer: Canyon
    Gezüchtet bei/Zucht:

    VKR: Canyon

    Kaufpreis: 520 Joellen
    Zu Verkaufen: nein

    Qualifikationen
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S***

    Springen E A L M S S* S** S***
    Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S*****

    Military E A L M S S* S** S***
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****

    Distanz E A L M S S* S** S***
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S S* S** S***
    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m

    Erfolge
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    3. Platz 359. Fahrturnier, 1. Platz 461. Springturnier, 1. Platz 360. Fahrturnier, 3. Platz 412. Galopprennen, 2. Pltz 222. Synchronspringen, 3. Platz 324. Distanzturnier, 2. Platz 414. Galopprennen, 3. Platz 425. Westernturnier, 2. Platz 363. Fahrturnier, 1. Platz 475. Springturnier, 2. Platz 353. Militaryturnier, 339. Distanzturnier

    Gesundheit
    Gesundheitszustand: geimpft, gechippt, entwurmt, Zähne gemacht
    Letzter Besuch: Februar 2018

    Hufschmied:
    Letzter Besuch: Dezember 2017
    Beschlag: barhuf

    Puzzle PNG
    Offizieller HG


    Tierarztbericht vom Februar 2018
    Rook's Bay Stable
    Februar 2018, by Calypso
    Ich war gerade auf meinem Amerika Trip und versuchte so gut es ging alle Patienten zu besuchen. Dabei war eine gute Planung wichtig und so fand ich mich heute in New Mexico wieder. Es ging zu Bellamy und Octavia Blake. Ich freute mich auf den heutigen Patient, es war keine normale Routineuntersuchung wie sonst immer, dieses Pferd hatte eine leider nicht so schöne Vergangenheit und es standen viele Untersuchungen auf dem Plan. Gegen Mittag kam ich an, die Sonne schien und ein angenehmes Lüftchen wehte mir um die Nase, fast schon Frühlingshaft, aber das Wetter hier konnte man ja nicht ansatzweise mit Großbritannien vergleichen. Auf dem Hof tummelten sich ein paar Reiter und ich konnte meine Auftraggeber zunächst gar nicht erblicken, bis ich in der Ferne eine Frau entdeckte dir mir zuwinkte. Das schien Octavia Blake zu sein, wir begrüßten uns und sie stellte mir sogleich den Hengst Free Willy vor, der ruhig neben ihr stand. Langsam näherte ich mich ihm an und konnte schon auf den ersten Blick sehen das das Pferd noch recht dünn war. Willy schien kein all zu schwieriger Patient zu sein, er ließ sich von mir überall streicheln und zeigte auch ein gewisses Interesse. Da war ich schon mal beruhigt. „Ich würde sagen ich fange mal mit der Routineuntersuchung an, schaue mir an wie er sich bewegt und mache dann die Röntgenaufnahme der Beine oder wenn sonst was auffällig ist und man genauer nachsehen muss davon auch. Dann hat er eine kleine Pause während ich die Bilder auswerte und dann geht’s weiter mit der immer beliebten Zahnbehandlung.“ ich schmunzelte und wartete auf die Reaktion der Pferdebesitzerin. Sie nickte und ließ mir dann freie Hand. „So mein Freund dann lass mal sehen.“ ich tastete Free Willy´s Wirbelsäule ab und suchte nach möglichen Verspannungen oder Fehlstellungen. Der Hengst reagierte auf keine Berührung oder Druck mit Schmerzen, schon mal ein gutes Zeichen. Dann hörte ich ihn mit dem Stethoskop ab, vor allem Herz-, und Lungenfunktion waren hier wichtig. „Gechippt ist er?“ Octavia nickte und reichte mir dann auch seinen Impfpass. Okay da musste sowieso alles aufgefrischt werden. Ich nahm zuerst das Lesegerät und kontrollierte die Nummer des Chip´s und fing dann an meine Spritzen aufzuziehen. Willy beäugte mich etwas kritisch und zupfte etwas am Strick um mehr sehen zu können. „Die Piekser sind nur zu deinem Besten.“ beruhigte ich ihn und setzte die Nadel schon am Hals an. Zack, weg war der Impfstoff und der Hengst wich ein paar Schritte seitwärts. Ich musste schmunzeln und schüttelte amüsiert den Kopf. „Okay, führst du ihn mir mal im Schritt und Trab vor?“ bat ich Octavia. Etwas zaghaft bewegte sich das Pferd vorwärts, aber auffällig war an seinen Bewegungen nichts. Aber das konnte ich beim Röntgen nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Aus dem Augenwinkel sah ich einen jungen Mann in unsere Richtung kommen „Ach bist du auch da! Veronika das ist mein Bruder Bellamy.“ stellte Octavia ihn mir vor und ich wischte noch schnell meine Hände an meiner Hose ab bevor ich ihm die Hand reichte. „Freut mich, dann haben wir jetzt ein bisschen Unterstützung.“ meinte ich lächelnd. Ich fuhr schnell mein Auto etwas dichter an unseren Untersuchungsort heran, da dort die ganzen Gerätschaften verstaut waren, unter anderem der Monitor für das Röntgengerät. Ich hielt es für ausreichend wenn wir uns die Beine genauer ansahen, da hier wenn dann die meisten versteckten Defizite zu finden waren. Die beiden Geschwister waren einverstanden. Ich erklärte ihnen wie wir jetzt vorgehen würden, das einer bitte bei Free Willy stehen bleiben und ihn in die richtige Position stellen sollte und der andere das Röntgen Panel halten sollte. Sie schienen alles verstanden zu haben und so gab ich ihnen jeweils eine Bleischürze und zog mir auch eine über. Octavia richtete Willy ein paar Schritte rückwärts und Bellamy hielt das Panel hinter seinem linken Vorderbein. Ich visierte mit dem Röntgengerät, was die Größe von einem CD Player hatte, das Bein an und drückte in dem Moment den Auslöser als Willy sich nicht mehr bewegte. In sekundenschnelle übertrug sich das gerade gemachte Bild auf den Bildschirm im Kofferraum meines Auto´s. Die beiden staunten nicht schlecht und auch ich war jedes mal auf´s neue begeistert von dieser Technologie. Genauso machten wir es mit allen vier Beinen und der Holsteiner war mehr als kooperativ, als ob er noch nie etwas anderes gemacht hätte. Er wurde ausgiebig von allen Seiten gelobt und ich widmete mich den Bildern auf dem Bildschirm. Ich studierte sie genau und klickte mich durch das Programm. Ich konnte ziemlich schnell eine zufriedenstellende Diagnose stellen, es war alles in Ordnung! Keine alten Brüche oder Verwachsungen oder sonst was in der Art. Von dem Aspekt her war er tip top in Form. Bis jetzt lief wirklich alles nach Plan und ich war froh noch auf keine bösen Überraschungen gestoßen zu sein. Diese freudige Mitteilung gab ich natürlich auch den Geschwistern Blake und man konnte ihnen ansehen das sie das schon mal sehr beruhigte. Doch da war ja noch das Problem mit dem schlecht fressen. Bevor ich mich dem widmete, sammelte ich die Bleischürzen wieder ein und druckte die Röntgenbilder auf. Alles ordentlich aufgeräumt und verstaut konnte es nun weiter gehen mit der Zahnbehandlung. Ich schaute mir zunächst mal so die Schneidezähne an, bevor ich ihm dann das Maulgitter anlegte. Etwas widerwillig nahm er es an aber ergab sich dann seinem Schicksal. Da Willy so groß war und seinen Kopf von alleine schön hielt, mussten wir ihn nicht fest machen und hoch heben. Mit meiner Stirnleuchte ausgerüstet sah ich mir sein Gebiss genaustens an. Hier und da waren an den Backenzähnen ein paar auffällige Haken zu erkennen. Das könnten Auslöser für die Unlust zum fressen sein. Ich nahm mir eine Handfeile, denn ich arbeitete lieber damit weil ich genauer vorgehen konnte, und schliff die Haken der Backenzähne ab. Ich achtete darauf das ich die Oberflächen der Zähne nicht zu glatt schliff, sonst könnte es auch wieder Probleme bei der Futteraufnahme geben. Nach einer halben Stunde war die Arbeit bereits getan und ich konnte nichts weiter tun. Als Free Willy wieder befreit war, unterhielt ich mich mit den Besitzern. „Also es kann sein das es an den Haken gelegen hat, die können ja schon Schmerzen verursachen, aber ich würde das jetzt mal weiter beobachten. Hat er Probleme mit dem Heu?“ fragte ich in die Runde und bekam von beiden ein leichtes Kopfschütteln „Nein, also das wäre uns nicht direkt aufgefallen. Er frisst vielleicht etwas zaghafter und langsamer als die anderen Pferde.“ erwiderte Bellamy und seine Schwester nickte zustimmend. „Vielleicht mal mit Heucops versuchen. Es kann aber auch sein das es sich bei ihm einfach nur um ein wählerisches Pferd handelt, ist oft nicht anders wie bei uns Menschen auch. Manche mögen nur bestimmte Sorten, manche fressen langsamer oder sind mit der Menge überfordert. Man könnte versuchen das Futtervolumen zu reduzieren und lieber mehrmals am Tag kleinere Portionen füttern oder das herkömmliche Futter gegen ein Futter mit höherer Energiedichte zu geben. Luzerne, Öle und mehr Saftfutter. Ich würde da einfach mal schauen auf was er anspringt, weil rein gesundheitlich schließt nichts darauf das er nicht frisst.“ erklärte ich und hoffte ihnen ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben. Ich gab ihnen dann noch eine Wurmkur und die Röntgenbilder in einem Umschlag und verabschiedete mich von ihnen. Im Großen und Ganzen konnte man also sagen das alles sehr positiv verlaufen war und Free Willy eine glückliche und gesunde Zukunft vor sich hat.

    Hufschmiedbericht vom Dezember 2017
    Big Bear Farrier
    Dezember 2017, by ceres
    Zwei Tage vor Weihnachten machte ich mich abermals auf den Weg auf die Tyrifjord Ranch. Das Radio schmetterte ein Weihnachtslied nach dem anderen und der Schneesturm wollte nicht aufhören. Auch ich sang und das lautstark, das Auto war mein Reich, während davor die Welt unterzugehen drohte. Meine vier Kandidaten für „Wer hat die schönsten Hufe?“, warteten bereits geputzt und pedikürfertig vor dem Hauptstallgebäude. Daneben stehend sehe ich einen jungen Mann, dem Aussehen nach Afrikaner, mit einer dicken Wollmütze auf dem Kopf.
    „Vuyo“, sagte er, nachdem ich aus dem Auto ausgestiegen war und reichte mir die Hand. Ich wusste nicht, ob das sein Vorname oder Nachname war, entschied mich jedoch dafür, ihm meinen Vornamen anzuvertrauen. „Xavier“, sagte ich und ergriff seine Hand.
    „Das sind die vier Pferde“, meinte er und zeigte auf die Pferde.
    „So weit, so offensichtlich.“ murmelte ich. „Deine?“
    „Nein, nur die rechte.“ Er deutete auf eines der kleinen Ponys neben den beiden größeren Pferden. „Die anderen vertrete ich nur.“
    „Warmblut, Wildpferd, Reitpony, Isländer“, sagte ich und deutete auf die Pferde. „Ich mag Abwechslung bei meinem Job.“ Vuyo lachte, ich schob meine Brille ein Stück nach oben und machte mich an die Arbeit. Bereits am Telefon wurde mir mitgeteilt, dass es um bahrhufer ging, die nur eine Standardkontrolle brauchen würden. Drei hatten außergewöhnliche Farben, der vierte war ein heller Fuchs, doch ich entschied mich für das Pferd, dessen Hufe die meiste Hilfe brauchen würden.
    „Der ist neu“, verteidigte sich Vuyo gleich. „Der kommt aus der Rettung, deswegen sieht der so aus.“
    „Kein Problem, den bekommen wir auch wieder auf Vordermann.“ Vuyo führte mir den Hengst, der Free Willy hieß, vor und ich machte mich an die Arbeit. Abgesehen von den viel zu langen und teilweise bereits brüchigen Hufen, hatten sie eine gute Grundstruktur mit einem gesunden Fußbett. Eine Hufpflege war längst überfällig jedoch noch nicht zu spät. Ich entfernte den zu langen Huf und brachte ihn wieder in eine angebrachte Form.
    „Der sieht gleich ganz anders aus“, sagte Vuyo und bestaunte die Veränderung von Willys Hufen. „Und ich dachte schon, dass die nicht mehr zu retten sind.“ Als nächstes brachte Vuyo mir seine kleine Stute Nayela. Vuyo war nicht groß und doch stellte ich mir die beiden nur schwerlich miteinander vor. Er ging jedoch so zärtlich und liebevoll mit ihr um, dass es im Nachhinein ausgeschlossen war, dass die beiden nicht zusammen gehörten. Eben nur auf eine andere Weise. Auch Nayela ließ ich von Vuyo vorführen. Ihre Hufe waren um einiges besser gepflegt, sodass die Korrektur schneller ging. „Bei ihr könntest du mal Eisen in Betracht ziehen, sie hat sehr kleine Hufe und der Boden ist hier im Winter nicht besonders weich.“ Vuyo nahm den Vorschlag an, ging jedoch nicht weiter darauf ein. Nach den Feinarbeiten entließ ich auch Nayela und Vuyo brachte mir den Mustang Raised from Hell, die, wie er stolz erzählte, vor kurzem noch nicht reitbar gewesen ist und nun erfolgreich Turniere ging. Sie hatte eine hübsche Färbung und auch wenn ich bei ihr aufgrund ihrer Vorgeschichte langsamer und behutsamer an die Arbeit ging, benahm sie sich sehr gut. Die Hufe waren nach kürzester Zeit ausgeschnitten und gepfeilt und das letzte Pferd durfte vor mir drehten.
    „Das ist Dynur fra Frelsi, auch erst seit Kurzem unter dem Sattel, jedoch so erfolgreich in der Gangreiterei, dass sein Besitzer jetzt schon die Körung versuchen möchte“, erklärte Vuyo.
    „Na dann gebe ich mir mal besonders viel Mühe, damit seine Chancen vielleicht noch steigen“, sagte ich und machte mich an die Arbeit. Mittlerweile waren meine Hände eingefroren und auch Vuyo stand stocksteif neben dem Kopf des Isländers, in seiner zur Faust geballten Hand den Strick. Dynur hatte genau die richtigen Hufe für ein Pony seiner Gattung, belastungsfähig und hart. Ich kürzte ihm vor allem die inneren Seiten der Vorderhufe und nahm an den Hinterhufen etwas mehr weg, dann war ich auch mit ihm zufrieden und brachte ihn eigenständig zurück in seine Box. Vuyo bedankte sich bei mir und ich gab ihm die Rechnung. Dann stieg ich wieder in meinen orangenen Transporter, drehte das Radio auf und hörte mir zum fünften Mal am heutigen Tag „Last Christmas“ an.

    Trainingsberichte (2)
    Sandringham Manor Training
    Springen E- A
    März 2018, by Rhapsory
    Anfang März war die ominöse weiße Tafel vor Esthers Büro wieder aufgetaucht – eine große Tabelle, mit den Namen der Jocks, den zu trainierenden Pferden und welcher Senior Trainer für einen zuständig war. Bernie fühlte sich davon erst ein bisschen erschlagen. Letztes Jahr war sie noch nicht im Trainingsbetrieb aktiv gewesen, und deswegen hatte sich auch keiner dafür zuständig gefühlt, ihr das System zu erklären.

    Weil Cat die Beste war, hatte sie sich Bernie angenommen, ihr – mal wieder – alles fünfmal erklärt. Den Trainingsplan für das ihr anvertraute Pferd hatte sie bei Frank abgeholt und hielt ihn jetzt, an einem verregneten Morgen um halb sieben, in der Hand. Das Trainingspferd hatte sie schon ein bisschen kennenlernen dürfen, und um ehrlich zu sein: das hatte ihr nicht viel Mut gemacht.

    Der Holsteiner hörte auf den Namen Free Willy. Als Bernie den Namen zum ersten Mal gehört hatte, hatte sie sich einen massigen Rappschecken vorgestellt, der ein bisschen wie eine wandelnde Zeitbombe war – der Orca unter den Pferden eben. Was dann daher kam war ein junger Holsteinerhengst, wenig bemuskelt, dafür aber mit einem Dickkopf, von dem sich die Ponys auf dem Gestüt einiges abschauen konnten.

    Ein paar Tage hatte der Hengst zum Einleben bekommen. Relativ schnell hatte er sich mit der Situation abgefunden und stolzierte jetzt über den Paddock, als gehörte ihm der Laden. Von Bernie hielt er bis jetzt noch nicht viel, und auch Frank durfte das ein oder andere Mal erleben, dass er stur wie ein Bock sein konnte.

    Die ersten Trainingstage wurden also damit verbracht, zu gucken, wie der Hengst am besten mitarbeitete. Mit ein bisschen Geschick konzentrierte er sich bei der Longenarbeit und, nachdem er ein paar Mal darüber stolperte, lief er auch ganz ordentlich über die Trabstangen.

    An diesem Märzmorgen sollte Bernie sich dann zum ersten Mal auf den Hengst setzen und, unter Franks Aufsicht, moderate Stangenarbeit machen. Mit einem Kribbeln im Bauch putzte sie den Schecken, legte ihm Gamaschen und Streichkappen an und führte ihn schließlich vom C-Stall über den gesamten Hof zum Springplatz.

    Ihre Regenjacke fand Free Willy extrem gruselig und schnorchelte sie an. Die Büsche, die im Wind raschelten, ebenso. Bernie war nur froh, dass er ihr nicht in die Tasche springen wollte, und blieb an jeder gruseligen Stelle mit dem Hengst stehen, sodass er schnorcheln und sehen konnte, dass ein heller Kieselstein nicht das Ende der Welt bedeutete.

    Das graue Fell war durch den Regen schon fast schwarz, als die beiden dann endlich am Springplatz ankamen. Frank zog demonstrativ den Ärmel von seinem linken Handgelenk zurück und sah auf seine Armbanduhr. „An der Pünktlichkeit arbeiten wir noch,“ entgegnete Bernie, bevor der Trainer etwas sagen konnte. Schnell gurtete sie nach, schwang sich in den Sattel und machte daran, den Hengst aufzuwärmen.

    Es schien, als wäre Free Willy sofort motivierter, als er die Stangen auf dem Boden sah. Er spielte mit den Ohren und zog jedes Mal an, als Bernie ihn auch nur in die Nähe der Stangen lenkte. Mit dementsprechendem Elan flog er dann auch das erste Mal über die Trabstangen. Bernie saß deshalb das nächste Mal tief in den Sattel ein, schnalzte leicht mit der Zunge und gab eine halbe Parade – mit mäßigem Erfolg: Free Willy guckte also erstmal auf den Boden, bevor er dann aber doch ohne viel Rhythmus und Grazie darüber polterte.

    „Mehr,“ kam die Anweisung von Frank.

    Bernie hatte zum Glück keine Zeit, um zu antworten – das wäre vielleicht ein bisschen schnippisch rausgekommen. Stattdessen versuchte sie es nochmal, nahm den Hengst nochmal zusätzlich zurück und siehe da – es war nicht perfekt, aber Free Willy jagte nicht mehr komplett kopflos über die gestreiften Stangen.

    Seinen Sturkopf hatte er heute anscheinend in der Box gelassen; nachdem er verstanden hatte, was Bernie von ihm wollte, lieferte Free Willy das dann auch ab. Nach einer halben Stunde fing Frank deswegen schon an, ein paar Hindernisse aufzustellen. Ein kleines Kreuz, einen etwas höheren Rick und eine zweifache Kombination. Bernie versuchte ihr Glück währenddessen im Galopp – Free Willy hatte ein bisschen Beinsalat und kam mehr schlecht als recht über die Galoppstangen, aber auch das wurde von Mal zu Mal besser.

    Bevor es über die Hindernisse ging, gönnte Frank sowohl dem Pferd als auch der Reiterin eine kleine Verschnaufpause. Immerhin war der Hengst noch nicht lange wieder im Training und Überanstrengung sollte auf jeden Fall vermieden werden. Auf Franks Handzeichen ließ Bernie den Schecken dann wieder antraben und schließlich auch angaloppieren. Wieder zog der Hengst an, als er auf das erste Hindernis zusteuerte, reagierte aber auf die erste halbe Parade seiner Reiterin und setzte geschmeidig über die buntbemalten Stangen. Auch den Rick nahm er mit Leichtigkeit – ein bisschen überrascht von der Höhe, aber er fing sich und konzentrierte sich lieber auf die Kombination. Zwischen den zwei Hindernissen lagen zwei Galoppsprünge, sollte Free Willy also kopflos durchstarten, war wenig Zeit zum Reagieren. Bernie saß also gleich tief ein und gab eine halbe Parade. Ruhig nahm der Hengst das erste Hindernis und ohne mit der Wimper zu zucken auch das zweite. Frank ordnete noch zwei weitere Wiederholungen an, dann war Schluss für heute.

    In den nächsten Tagen arbeitete Bernie vor allem an der Konzentration des Hengstes, mit Stangenarbeit und kleinen Bodenarbeitsübungen. Erst eineinhalb Wochen später wurden die Hindernisse langsam Zentimeter für Zentimeter höher. A*-Höhe war schnell erreicht – sobald die Stangen aber auf einem Meter waren, haute Free Willy den Stopper rein.

    Beim ersten Mal kugelte Bernie um ein Haar selbst über das Hindernis. Sie hatte sich schon auf den Sprung vorbereitet und gemäß dem Trägheitsgesetz hätte sie den Rick auch gut alleine nehmen können. Aber Free Willy stand, und trotz der intensiven Arbeit die letzten Wochen war Bernie immer noch nicht ganz auf ihn eingestellt. Erst mit einem lauten Zungenschnalzen bekam sie ihn wieder vorwärts, ließ ihn eine große Volte traben und wollte es dann gleich nochmal probieren.

    Gleiches Ergebnis, nur war sie dieses Mal darauf gefasst und blieb fest im Sattel. Ein dritter Versuch brachte das gleiche Ergebnis, und Frank schien das zu reichen. „Geh lieber nochmal über die Kombination und dann machen wir Schluss,“ riet er Bernie und fing an, das Hindernis abzubauen.

    Free Willy bekam einen Tag Pause, dann ließ Frank ihn freispringen. Bernie hatte gerade eine Session mit Dark Royale hinter sich und sah deswegen nur den Schluss, aber die Hindernisse waren eine gute A**-Höhe und Free Willy flog darüber, als hätte er nie was anderes getan. Als Frank Bernie an der Bande der Reithalle entdeckte, holte er den Hengst zu sich.

    „Also blockiere ich?“ fragte Bernie zaghaft. Das letzte, was sie wollte, war, die Ausbildung eines Pferdes zu verhindern.

    Frank überlegte kurz, dann schüttelte er den Kopf. „Wir werden’s sehen, aber bis jetzt sah es mehr aus, als hätte er dicht gemacht. Wir probieren’s morgen einfach nochmal.“

    Bernie nickte, und kurz darauf hatte sie auch schon Free Willys Strick in der Hand. „Spaziergang, damit er runterkommt,“ ordnete Frank an.

    Am Tag darauf waren auf dem Springplatz Hindernisse von einem Meter aufgebaut. Im ruhigen Galopp steuerten Free Willy und Bernie auf den ersten Rick zu. Bernie legte die Schenkel an, ließ beide Zügel stehen und, sobald sie ein erstes Zögern bei dem Hengst unter sich spürte, schnalzte sie einmal laut mit der Zunge. Free Willy blieb nichts anderes übrig, als zu springen, und auch, wenn der Rhythmus etwas daneben war und der Stil von Reiter und Pferd ganz und gar nicht turnierfähig war – sie waren drüber. Auch die fünf Zentimter mehr, die in der Klasse A** gefordert waren, waren schließlich kein Problem mehr, und je öfter Free Willy über die Hindernisse sprang, desto runder wurde er über dem Sprung. Die Grundlagen waren gefestigt, und auch die Feinarbeit war getan. In ein paar Tagen würde Free Willy dann zurück nach New Mexico fliegen – und insgeheim hoffte Bernie, den Hengst nochmal irgendwann auf dem ein oder anderen Turnier zu sehen.

    DVTS Training
    Springen A-L
    April 2018, by Bracelet
    Ausnahmsweise ging es für mich im April auch mal weg vom DVTS in Schweden ins weit entfernte Albuquerque. Genau genommen auf die Blakes Racing Stables von Octavia Blake. Hier sollte ich einen Holsteinerhengst namens Free Willy trainieren.
    Als ich ankam wurde ich von Octavia Blake herzlich begrüßt, auf der Farm umhergeführt und in alles wichtige eingewiesen. Dann musste sie auch schon wieder los. Es schien derzeit unfassbar viel zu tun zu sein und da für mich alles klar war machte ich mich auch am ersten Tag gleich mit Willy, wie er liebevoll genannt wurde, vertraut. Ich nutzte die Möglichkeit ihn im Umgang kennen zulernen und putzte ihn ausgiebig ehe ich ihn sattelte und auftrenste. Anschließend ging es für uns aufs Viereck, wo ich ihn dressurmäßig ein bisschen arbeitete. Obwohl er mich immer wieder mal testete war ich fest davon überzeugt, dass wir gut miteinander zurechtkommen würden.
    Darum ging es am nächsten Tag gleich ans Springen. Ein paar Trabstangen, E- und A-Hindernisse sollten es werden. Ich hatte ein paar mit Vorlegestangen ausgestattet, andere so aufgestellt, dass man sogar einen kleinen Parcours mit ihnen reiten konnte.
    Die Trabstangen klappten gut. Er hob vorbildlich die Beine und eckte nicht bei einer einzigen Stange an. Auch bei den Sprüngen mit den Vorlegestangen ließ er sich nicht beirren und hörte noch brav auf meine Hilfen. Es war mir von Anfang an klar, dass so einiges an Potential in ihm steckte und er ebenso viel Spaß in dieser Disziplin hatte wie auch ich ihn hatte. Wie ich es mir jedoch schon gedacht hatte wurde er bei höheren Sprüngen und zu zunehmender Stunde schwieriger. Bereits beim ersten Hindernis ohne Stange am Boden wollte er lospreschen. Ich versuchte ihn mit allen mir zu Verfügung standenden Hilfen aufzunehmen. Erfolglos. Deshalb wendete ich ihn ab und parierte ihn zu Trab durch. So ging es nun einige Male: Zu auf den Sprung und davor ganz wo anders hin oder eine kleine Volte davor - kein Sprung. Erst als er gar nicht mehr damit rechnete ließ ich ihn gerade aus drüber hoppeln. Das ganze Prozedere wiederholte ich die folgenden Tage bis ich dazu nahm, dass er vor dem Sprung immer mal wieder zwei oder drei Meter davor stehen bleiben musste. Aus Schritt, Trab und selbst aus dem Galopp, was ihm besonders schwer fiel. Nicht nur weil er doch eigentlich den Sprung bezwingen wollte sondern auch weil er dressurmäßig zu dem Zeitpunkt noch nicht allzu weit ausgebildet war und die Übung doch recht anspruchsvoll für ihn war.
    In der darauffolgenden Woche erhöhte ich die Sprünge immer ein wenig und ritt Parcours. Wenn er zu schnell wurde wurde wieder abgewandt oder stehen geblieben, auch wenn er noch so klar seinen Unmut darüber kundtat. Langsam aber doch begriff er, dass er bei mir so nicht weiter kam und es klappte immer besser mit Ruhe oder zumindest gemäßigtem Tempo über die Sprünge zu kommen.
    In Woche 3 hatte er das losrennen vor dem Sprung und auch das extreme Überspringen deutlich zurückgeschraubt. Deswegen begann ich hier mit richtigen L-Hindernissen zu arbeiten, was für Willy kein Problem darstellte. Er hatte das Potential und seine Technik wurde immer besser, weshalb er kaum eine Stange abwarf.
    In der letzten Woche des Monats übte ich viel L-Parcoursspringen mit Willy. Ebenso ritt ich die Sprünge nicht mehr nur in der Mitte an sondern auch mal weiter rechts oder links und auch Sprünge, die aus einem schrägen und nicht mehr geraden Winkel geritten wurden machte Willy immer besser. Er lernte ein Auge für die Distanz und Höhe zu bekommen und sich seine Kraft viel besser einzuteilen. Er sprang allmählich nur noch so hoch wie er musste und stattdessen ein wenig größer, über den Rücken, wenn es der Sprung erforderte.
    Am Ende meiner Zeit auf der Farm zeigte ich Octavia noch wie er sich nun anstellte und gab ihr Tipps im Umgang mit ihrem Hengst im Parcours. Anschließend verabschiedete ich mich auch schon wieder und trat die Heimreise zurück nach Schweden an.

    Die Kür
    Ein weiteres Mal besuchte ich zusammen mit meiner besten Freundin eine Hengstkörung ohne selbst daran teilzunehmen. Wir fanden es immer sehr spannend zu sehen womit die anderen Züchter aufwarteten und was für tolle Pferde es nun entweder auf dem Markt oder für die Zucht gab. In diesem zweiten Fall war es natürlich besonders interessant für mich, da ich die Beschäler für meine Stuten immer sehr sorgsam aussuchte. Am neugierigsten waren wir diesmal auf die Programmnummer Sieben; einen Holsteinerhengst, der, wenn er hielt was er versprach, möglicherweise sogar einmal für eine der eigenen Stuten meiner Freundin in Betracht käme. Natürlich unter der Voraussetzung, dass die Besitzer diesen für Externe anbieten würde.
    Als der bunt gefärbte Hengst dann unter der Reiterin in die Halle eintrabte waren wir sofort von seiner Schönheit begeistert. ,,Wir sehen nun Free Willy, vorgestellt von Octavia Blake!'',dröhnte es dabei aus den Lautsprechern. Dann legten die beiden eine sehr schöne Haltparade aufs sandige Parkett und die Reiterin grüßte die Richter.
    Es folgte eine wunderschöne, klassische Melodie und das Reiterpaar, auf das nun alle Augen gerichtet waren, versetzte sich in Bewegung. Im Trab ging es auf die rechte Hand. Der Holsteiner zeigte sich dabei von seiner besten Seite; in einer schönen, feinen Anlehnung, mit viel Raumgriff und Ausdruck. In den Ecken bog die Reiterin den Hengst schön um ihr inneres Bein und er schien geschmeidig nachzugeben. Als nächstes wechselten die Beiden durch die ganze Bahn, wobei sie ein korrektes Tritte verlängern präsentierten. am Ende der Diagonale nahm die Reiterin das Pferd deutlich zurück und zeigte anschließend einen gut gerittenen Zirkel, bei dem sie ihn die Zügel aus der Hand kauen ließ. Dabei streckte er sich wie man es wollte schön in die Tiefe. Nachdem sie die Zügel wieder aufgenommen hatte ging sie wieder ganze Bahn. Dabei richtete sie ihr Pferd schön gerade. In der nächsten Ecke jedoch erschrak sich der hübsche Schecke anscheinend vor irgendetwas im Raum der Zuschauertribüne und sprang zur Seite weg. Die Reiterin korrigierte ihn und wollte ihn zurück auf den Hufschlag reiten, doch lief er dann drei Schritte Rückwärts und setze sich kurz auf die Hinterbeine und setze zu etwas ähnlichem wie einem Steigen an, woraufhin abgewendet wurde. Er ließ sich daraufhin wieder einfangen und zum Schritt durchparieren. So wechselten die beiden durch die halbe Bahn. Nachdem sie auch auf der anderen Hand bis kurz nach der kurzen Seite einen schönen Schritt präsentiert hatten ging es an den Galopp. Dieser gefiel mir persönlich auch seehr gut; und das auf beiden Händen auf denen er präsentiert wurde.
    Anschließend folgte noch eine kleine Springvorführung des Hengstes, der in dieser Sparte sein Talent zu haben schien. Dieses Potential war auch deutlich zu erkennen! Ich und meine Freundin waren absolut begeistert und sie schien schon im Kopf zu haben wieviel sie für einen Decksprung bezahlen könnte.
    Am Ende grüßte die Reiterin erneut.
    3000 Zeichen mit Leerzeichen, gezählt auf zeichenzähler.de, by Bracelet

    [​IMG]
     
    Rhapsody, Any, Bracelet und 3 anderen gefällt das.
  6. Any

    Any Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit
    Collido


    [​IMG]

    [​IMG]
    Pferdedaten:

    Rasse: poln.Warmblut
    Fellfarbe: Schimmel
    Alter: 3 jähring
    Abzeichen: /
    Geburtsdatum: 23.04.2015
    Stockmaß: 178 cm
    Geschlecht: Hengst

    Charakter:

    Collido ist ein recht ruhiger und genügsamer Hengst, der kaum Hengstmanieren hat. Er ist leicht im Umgang zu händeln und sehr rittig. Sein Hauptpotential liegt im Springen, wobei er auch sehr schöne raumgreifende Gänge bestitzt. Währen der Rosse ist er händelbar, interessiert sich nur beim "aufgeforderten" Deckakt für die Stute und ist ansonsten einfach nur ein Schmusebär. Bockt nicht, steigt nicht und ist von kleinen Kindern gut händelbar.

    Besitzerdaten:

    Besitzer: Any
    Züchter/Maler: Any
    Vorkaufsrecht: Any
    Verkauf: unverkäuflich


    Abstammung:

    Vater: Unbekannt
    VV: Unbekannt
    VM: Unbekannt

    Mutter: Unbekannt
    MV: Unbekannt
    MM: Unbekannt


    Qualifikationen:

    Galopprennen Klasse: E
    Western Klasse: E
    Spring Klasse: E
    Military Klasse: E
    Dressur Klasse: E
    Distanz Klasse: E
    Fahren Klasse: E

    Gekört: Nein.
    Eingefahren: Ja
    Eingeritten: Ja

    Tierarztbericht 04.07.2018

    Tierklinik zur Lindenweide Tierarztbericht für Collido

    Heute (04.07.2018) fuhr ich zu einer neuen Kundin, um ihren Schimmelhengst namens Collido zu untersuchen.
    Er sollte an einer Körung teilnehmen und dafür sollte er komplett gesund sein.
    Meine Fahrt zum Reithof an der Eiche dauerte ca. 25 Minuten und ich wischte mir, trotz vorhandener Klimaanlage die Schweißperlen von der Stirn, mein Auto Thermometer zeigte 32 °C .
    Auf dem Parkplatz angekommen, stieg ich aus, öffnete den Kofferraum und nahm meinen Koffer in die Hand. Ich lief zum Büro um mich anzumelden. Die Mitarbeiterin des Hofs beschrieb mir den Weg zum Hengststall und das dort bereits Collido mit seiner Besitzerin wartet. Dort angekommen begrüßten wir uns und Any erzählte mir was über ihren Hengst, bei der Unterhaltung schaute ich mir Collido oberflächlich an, auf den ersten Blick sah ich ein wohlgenährtes und gut proportioniertes Pferd.
    Nachdem ich die ganzen Infos über den Impfstatus und nicht möglichen Vorerkrankungen bekommen hatte, bat ich Any darum ihren Hengst zu sichern.

    Ich öffnete vorsichtig sein Maul um die Schneidezähne zu sehen, laut Bericht von Any wurden seine Zähne erst vor kurzem gemacht. Seine Zähne hatten eine gute Stellung und auch vom Wachstum war alles im grünen Bereich.
    Als nächstes kamen die Augen und Ohren dran, er mochte es nicht besonders an den Ohren angeschaut zu werden, aber das erlebe ich täglich bei meiner Arbeit.
    Alles war in bester Ordnung. Ich untersuchte und tastete den Hengst weiter ab und konnte keine Auffälligkeiten erkennen, somit zog ich die Spritze mit dem Impfstoff auf und tastete nach der geeigneten Einspritzstelle.
    Collido ließ alles brav über sich ergehen, war aber sichtlich begeistert als die Behandlung zu Ende war.
    Any und ich unterhielten uns noch, ich schreib mir ein paar Sachen auf und verabschiedete mich von Collido und seiner Besitzerin.

    Auf dem Weg zu meinem Auto, verabschiedete ich noch die an mir vorbeigehenden Reiter, stieg in mein Auto und fuhr zu meinem nächsten Patienten.

    - 1957 Zeichen - Bericht von Dr. Joicy Mc Fleur -




    Trainingsbericht - Dressur E-A
    [​IMG]
    von Landsberg Trainingscenter | Dressurtraining Stufe E - A | Collido | 4707 Zeichen
    Erin | Für meinen heutigen Auftrag führte mich mein Weg wieder nach Deutschland, besser gesagt nach Oberbayern. Bereits gestern hatte ich mir über ein Onlineportal einen Mietwagen gebucht um Verspätungen, wie bei meinem letzten Besuch in Deutschland, zu vermeiden. Ich holte meine Reisetasche vom Gepäckband und ging zum Schalter der Autovermietung um meinen Mietwagen entgegen zu nehmen. Als auch die letzten Formalitäten geklärt waren stieg ich ein und machte mich auf den Weg zu meiner Auftraggeberin. Nach zirka zwei Stunden erreichte ich mein Ziel - den Reiterhof an der Eiche. Das hiesige Gelände lag im Grünen und bereits jetzt herrschte reges Treiben. “Hi, du musst Erin sein, oder?” fragte mich eine junge Frau die geradewegs auf mich zu kam und über das ganze Gesicht strahlte. “Ja. Die Anlage ist echt…. wow. Wo finde ich denn Collido?” fragte ich sie und sah mich um. “Komm, ich bring dich zu seiner Box.” bot sie mir an und ich folgte ihr über den Hof in einen kleinen Stalltrakt in dem sich nur Hengste befanden. Collido war der ruhigste. Ich begrüßte den großen Schimmel und griff nach dem Halfter, welches an seiner Boxentür hing, damit ich ihn zum Putzplatz bringen konnte. Bevor ich mit dem putzen begann ging ich in die Sattelkammer und nahm seinen Sattel und die Trense direkt mit. In langen Zügel striegelte ich sein helles Fell und entfernte mit den Fingern das Stroh aus seinem Schweif, bevor ich ihn und seine sportlich gehaltene Mähne kämmte. Nachdem ich seine Hufe ausgekratzt hatte räumte die Putzutensilien zurück in die Putzbox und legte den Sattel mit Schwung auf den Rücken des Hengstes. Ich zog die Satteldecke glatt und kontrollierte den Sitz des Sattels, bevor ich unter dem Bauch des Hengstes nach dem Gurt griff und ihn locker anzog. Zum trensen öffnete ich das Halfter und zog es auf den Hals von Collido, damit er mir nicht entwischen konnte. Brav nahm er das Gebiss auf und ließ sich auftrensen. Ich zog seinen Schopf unter dem Stirnriemen hervor und setzte mir meinen Helm auf, damit wir mit dem Training beginnen konnten. Ich führte ihn zum Dressurplatz und sah, dass dort gerade jemand trainierte. “Bleib ruhig! Ich muss nur noch den Platz aufräumen.” rief das Mädchen mir zu und beugte sich gerade runter, um eine der Trabstangen anzuheben. “Lass die ruhig liegen, die brauche ich auch gleich.” rief ich ihr zu und kam ebenfalls auf den Platz. Um ihr zu helfen hielt ich ihr Pferd fest, während sie dessen Hinterlassenschaften aufsammelte. Sie bedankte sich bei mir und ich zog die Steigbügel nach unten um mich mit Schwung in den Sattel des großen Hengstes zu setzen. Seine Besitzerin hat mich darauf hingewiesen, dass er oft auf der Vorderhand verharrt und daran wollte ich mit Hilfe der Stangen arbeiten. Um den Hengst aufzuwärmen ritt ich ein paar Bahnfiguren Runden im lockeren Schritt und Trab. Collido zeigte sich konzentriert und arbeitswillig und so begann ich mit dem Training. Ich behielt mir den Hengst im Trab und ritt ihn über die Trabstangen. Beim ersten Versuch trat er auf 1-2 Stangen auf, doch bereits beim zweiten Anlauf funktionierte es besser und er trabte großrahmiger über die Stangen hinweg. Ich klopfte lobend seinen Hals und wechselte durch die halbe Bahn auf die linke Hand um die Übung zu wiederholen. “Klasse!” lobte ich ihn und übte nun Übergänge, die ebenfalls eine Aktivierung der Hinterhand zur Folge hatten. So parierte ich den Hengst zum Halt durch, richtete ihn rückwärts und trabte aus dem Stand wieder an. Eine aktive Hinterhand war für den Mitteltrab besonders wichtig, da diese nach vorn schob und die Schritte des Pferdes großrahmiger machte. Man merkte, dass der Hengst fleißig trainiert wurde. Er war konzentriert bei der Sache, reagierte äußerst fein auf die Hilfen die ich ihm gab und lernte schnell. So waren auch die geforderten Bahnfiguren kein Problem für ihn und den Arbeitsgalopp, der in der A-Dressur gefordert wurde, hatte er sofort drauf. Zufrieden klopfte ich seinen Hals und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Collido war auf einem guten Stand und konnte problemlos bei einer Dressurprüfung der Stufe A teilnehmen. Ich ritt den Hengst einige Runden trocken, bevor ich abstieg, den Gurt lockerte und ihn zum Putzplatz führte wo ich ihn absattelte und mit dem Schlauch seine Beine abspritzte um sie zu kühlen. Seine Besitzerin, die gleichzeitig auch die Inhaberin des Reiterhofs war, kam dazu und wir tauschten uns über das Training aus. “Er ist Klasse! Halte mich auf dem laufenden wie er sich bei seiner ersten Prüfung macht!” sagte ich und verabschiedete mich von ihr. Ich brachte den Hengst noch auf die Weide, bevor ich den Putzplatz aufräumte und zu meinem Mietwagen ging um mich auf den Heimweg zu machen.


    Die Kür

    Heute war ich mit meinem jungen Schimmelhengst Collido auf seiner ersten Hengstkörung. Ich ritt mit ihm zum Abreiteplatz, wo sein dickes Nervenkostüm zum vorschein kam. Auf dem Abreiteplatz waren viele weitere Pferde und es war ein ziemliches durcheinander für alle beteiligten. Als Er schön warm geritten war, gesellte ich mich mit Collido zusammen zu meinen Freunden und wartete auf unseren Namen. „Wir sehen nun Free Willy, vorgestellt von Octavia Blake, in Vorbereitung Starnummer 8“ ertönte es in den Lautsprechern in unserer Nähe. „Starnummer 8, das sind doch wir“ murmelte ich vor mich hin und schaute noch mal auf mein Handy mit der Anmeldeemail. „Sehr geehrte Any, Sie und ihr poln.Warmbluthengst Collido haben die Startnummer 8“ stand in der Email. Ich nahm die Zügel von Collido in die Hand und ging mit meinen Freunden zum Prüfungsplatz. Dort trennten uns unsere Wege und ich stieg auf den ruhigen Schimmel, tätschelte ihm den Hals und wartete auf das Signal aus den Lautsprechern. „Herzlichen Dank für die Vorstellung von Free Willy, nun kommt Collido, ein 3 jähriger reinweißer Schimmelwallach, vorgestellt von seiner Reiterin Any“. Der gescheckte Hengst ritt mit seiner Reiterin an uns vorbei und es störte Collido nicht ein bisschen. Wir ritten im Arbeitstrab ein und parierten vor dem Richterhäuschen zum stehen durch. Ich nahm die Zügel in eine Hand und mit der anderen Hand streckte ich meinen Arm nach unten für die Begrüßung. Die Glocke ertönte und so nahm ich die Zügel wieder auf und lenkte den Hengst auf die linke Hand. An der ersten langen Seite zeigten wir einen schönen Arbeitstab in ordentlicher Anlehnung. Collido schnaubte unter mir genüsslich ab. Als wir bei bei H angekommen waren, wendete ich den jungen Hengst ab und drückte die Schenkel an seinen Bauch. Seine Tritte verlängerten sich und bei F angekommen parierte ich ihn zum Schritt durch. Auf der nächsten langen Seite lies ich die Zügel aus der Hand kauen und trieb ihn vorwärts. Er ließ den Hals schön nach vorne gleiten und schnaubte brav ab. Ich nahm die Zügel wieder auf und galoppierte ihn bei M an. Ich lenkte ihn auf den unteren Zirkel und bei der zweiten Runde wechselte ich aus dem Zirkel, um so auch auf der linken Hand galoppiert wird. Wir galoppierten auf der langen Seite und ich parierte ihn bei M zum Schritt durch. Wir ritten eine runde im Schritt auf der linken Hand auf dem Zirkel und ritten dann an der langen Seite bis zu C. Bei C wendete ich ihn ab und ritt auf die Richter zu. Kurz vor dem Häuschen angekommen, parierte ich ihn durch zum Stehen und verabschiedete mich von den Richtern. Damit war die Prüfung beendet und ich klopfte Collido den Hals. Mein braver braver Schimmel.

    > 2693 Zeichen / geschrieben von Any / geprüft mit lettercount.com <


    Beim Spanischen Gruß:
    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Juli 2018
    Findu und Veija gefällt das.
  7. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Es sind noch 5 Plätze frei.
    Wer noch teilnehmen möchte, hat bis zum 16. Juli Zeit, dies zu tun.
     
  8. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Meine Teilnahme mit Sir Lancelot II
    [​IMG]
    Steckbrief:
    EXTERIEUR


    Geschlecht : Hengst

    Alter 9

    Rasse Shire horse

    Stockmaß/Endmaß 2,00m

    Fellfarbe Silver Brownschecke


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ABSTAMMUNG



    Von unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt


    Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt

    Von unbekannt Aus der unbekannt | Von unbekannt Aus der unbekannt



    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«




    INTERIEUR



    Charakter

    Mutig, lieb, schmusig


    Beschreibung
    Sir Lancelot ist mutig, wacker und tapfer, er würde alles für sein Besitzer tun. Er ist anmutig, und prachtvoll, er gibt alles was er hat und ist stehts gut gelaunt.
    -folgt-
    Disziplinen

    Dressur -

    Springen A

    Military -

    Western: a

    Galopprennen -

    Distanz -

    Fahren -

    Gangreiten -



    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ERFOLGE

    2. Platz im Westerntunier 421
    [​IMG]
    1.Platz im 232 Syncronspringen
    [​IMG]
    3. Platz im 233 Syncronspringen
    [​IMG]
    2.Platz im 235 Syncronspringen
    [​IMG]
    1.Platz im 237 Syncronspringen
    [​IMG]
    2. Platz im 238 Syncron
    [​IMG]
    3.platz 247 Syncron¨springen

    [​IMG]
    3. Platz 246 im Syncronspringen
    [​IMG]
    2. Platz im 245 Syncronspringen
    [​IMG]
    3.platz im 243 Syncronspringen
    [​IMG]
    1.Platz im 250 Syncronspringen
    [​IMG]





    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    ZUCHT- & BESITZDATEN


    Körpunkte

    Abstammung 0

    Schleifen11

    HS 2

    TA 0

    Trainer 0

    Zubehör 2

    Gesamt 15


    Schleife

    HK/SK



    Züchter unbk,

    BesitzerJayden Buck

    VKR x

    Ersteller: Flair


    Nachkommen

    keine


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«



    GESUNDHEIT



    Letzter Tierarztbesuch unbekannt

    Letzter Hufschmiedbesuch unbekannt


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
    Tierarzt:
    Tierarztbericht für Sir Lancelott II - Erneuter Besuch auf dem Clair high Stud

    Heute erwartete mich mal wieder ein Auftrag im Ausland. Für mich hieß es nun, nach Skegness zu reisen um dort für meinen Kunden Jayden Buck einen seiner Shire Horses zu untersuchen. Bereits am Telefon hatte ich erfahren, dass der schöne Silver Brownschecke, welchen ich von meinem letzten Besuch auf dem Clair high Stud noch vom Sehen kannte, auf seine Körung vorbereitet wurde.

    Ich freute mich immer Auftraggeber in aller Welt als Kunden zu bekommen, da ich so meine Leidenschaft und die Reiselust vereinen konnte. Der Flug und die Fahrt zum Gestüt verliefen ereignislos und ohne weitere Zwischenfälle. Als ich auf dem Gestüt ankam, suchte ich als erstes Jayden. Als ich ihn fand, erkundigt ich mich nach den Neuigkeiten und nach der Entwicklung seiner Tiere. Zufrieden nahm ich zur Kenntnis, dass sich alle Tiere unter der Obhut des Clair high Stud positiv weiter entwickelten. Nun bat ich Mister Buck mich zu meinem Patienten zu führen. Wir hielten vor einer Box in der sich der 200 cm große Hengst befand und sich neugierig seinen Besuchern entgegen streckte. Mister Buck streichelte dem Hengst sanft über den Kopf und nahm dann das Halfter vom Harken und zog den dem prachtvollen Tier über den Schädel. Als der Strick eingehängt war, öffnete ich die Boxentür, sodass Mister Buck mit Sir Lancelot II aus der Box treten konnte.


    Zuerst einmal führten wir den Hengst auf den Hof, da ich dort das Exterieur besser bewerten konnte. Nach und nach umrandete ich Sir Lancelot II und notierte mir stichwortartig das Erscheinungsbild. Anschließend tastete ich den kompletten Körper ab und schaute mir dann die Gliedmaßen und den Kopf genauer an. Augen, Ohren und Nüstern sowie die Schleimhäute im Maul waren alle in einem sehr guten Zustand. Auch dies notierte ich mir. Ich fuhr mit der Handinnenseite die beiden Zahnreihen ab und konnte keine Kanten oder Entzündungen an den Zähnen und am Zahnfleisch ertasten. Als nächstes nahm ich mir mein Stethoskop und hörte mir zuerst die Lungengeräusche und dann die Verdauung an. Beide Male waren nur die regulär üblichen Geräusche zu vernehmen. Abschließend schaute ich mir die Hufe an und sah, dass diese gerade frisch bearbeitet worden sind. Dann bat ich Jayden Buck um den Pass des Scheckhengstes um mir die Impfstände anzusehen. Diese waren bisher regelmäßig und in Vollständigkeit erfolgt. Ich informierte den Pferdebesitzer darüber, dass in einigen Wochen die Impfung fällig sei und führte noch eine Beugeprobe durch. Auch diese war unauffällig, so dass ich mein Zeug zusammen räumte, die Notizen einsteckte und mich vom Hengst und seinem Besitzer verabschiedete. Bereits auf dem Flug nach Hause nahm ich mir die Notizen und verfasste den umfassenden Bericht für meine Unterlagen und sandte diesen gemeinsam mit dem Gesundheitszeugnis per Mail an Jayden Buck zu.

    Nun war der Hengst vollumfänglich für die Körung bereit - zumindest aus veterinärtechnischer Sicht.

    Zeichen: 2909 (Ohne Überschrift)

    Hufschmied:
    [​IMG]
    08. Juli 2018
    Hufschmiedbericht

    „Was machst du, Hunter?“ fragte Käthe, die ich angerufen hatte um einfach mal wieder ihre Stimme zu hören, da wir uns lange nicht mehr gesehen hatten. Währenddessen packte ich mein Zeug in den Wagen, was wohl am anderen Ende der Leitung zu hören war. „Ich fahre in ein paar Minuten los, nach Skegness.“ erklärte ich. Käthe stockte und so ergänzte ich: „Für einen Auftrag. Heute Abend bin ich wieder zu Hause.“ Erleichtert atmete sie aus, wünschte mir eine gute Fahrt und ließ mich versprechen vorsichtig zu sein, ehe wir auflegten. Die Fahrt nach Skegness lief wie erwartet reibungslos. Wie immer war der Verkehr recht hoch, sodass ich für die Strecke gut fünf Stunden brauchte. Der Rückweg ließ sich beinahe doppelt so schnell bewältigen. Auf dem hübschen Gestüt am Strand wurde ich bereits erwartet. Freudig begrüßte man mich und auf dem Weg zum Innenhof plauderten wir über unsere Forstschritte mit den Kaltblütern. Sir Lancelott II war nun so gut wie fertig für seine Zulassungsprüfung. Deshalb und auch weil seine Beschlagsperiode es verlangte sollte er heute einmal runderneuert werden. Der Scheckhengst beobachtete mich dabei, wie ich die meinen Arbeitsbereich aufbaute, ehe mich dem anmutigen Tier widmete. „Na du.“ grüßte ich und streckte ihm den Apfel hin, den ich eigentlich als Proviant für mich dabei hatte. Er nahm den Schmaus freudig an und ließ sich ruhig von mir streicheln. Behutsam strich ich über die Schulter am Vorderbein runter und sah mir den ersten Huf von unten an. Die Eisen saßen schon recht locker, was die Arbeit für mich etwas leichter machte. Ich ließ ihn einmal vortraben und begann dann damit die alten Eisen von den Hufen zu lösen. Nacheinander schnitt ich das alte Horn von den Hufen und arbeitete schließlich den Strahl eines jeden heraus. Mit der Raspel feilte ich Ecken und Kanten rund und stellte sicher, dass auch die Hufwände wirklich plan lagen. Erst jetzt bearbeitete ich die neuen Eisen, die in Spezialübergröße gefertigt wurden. Eins nach dem anderen passte ich an die vier Hufe an und schlug sie schließlich mit ein paar Kupfernägeln auf. Noch einmal ließ ich Sir Lancelott II vortraben. Er lief gut, ich musste keine weiteren Korrekturen vornehmen. Aus eigener Erfahrung jedoch wusste ich, dass die großen Hufe recht anfällig waren. In Absprache mit dem Besitzer trug ich Hufbalsam auf die Hufe auf und verabschiedete den hübschen Schecken dann in seine Box, ehe ich meinen Arbeitsplatz wieder aufräumte. Alles wieder verstaubt und den Putzplatz sauber, reichte ich auch dem Besitzer der Clair Stud Highs die Hand. Es tat mir etwas leid so kurz angebunden zu sein, doch da ich heute Abend noch zu Hause ankommen wollte bevor Käthe schlief, musste ich mich wieder auf den Weg machen.
    Die Kür
    Auf der hiesigen Hengstkörung traf ich auch einen alten Bekannten wieder: Sir Lancelott II, der Shire-Scheckhengst wurde hier vorgestellt und das Paar hatte soeben die Halle betreten und stand nun an Punkt X um die Richter zu grüßen. Die Musik spielte noch recht leise eine leichte aber taktvolle Geigenmelodie. Die beiden begannen auf der linken Hand und stellten hier zuerst den raumgreifenden Schritt des Riesen vor. Erst an der nächsten langen Seite und mit dem Aufbäumen der Stimmung des Hintergrundliedes trabten sie an. Lancelott stand gut am Zügel und arbeitete äußerst konzentriert. Ich konnte ihn mir gut als Zugpferd vorstellen, so kräftig wie er aus der Hinterhand schob. Auch im Galopp strotzte der Hengst nur so vor Kraft. Nach ein paar Runden im Galopp auf dem Zirkel wechselte das Paar die Hand auf den gegenüberliegenden Zirkel. Nun stellten sie im Rahmen dieser harmonischen Darbietung auch auf dieser Hand die drei Gangarten vor. Erst als die Grundgangarten auf beiden Händen ausgiebig vorgestellt wurden, sammelten sie sich wieder in der Hallenmitte. Das war das Ende dieser Vorstellung. Sie verabschiedeten sich in Dressurmanier von den Richtern und trabten schließlich aus der Halle. Ich nickte anerkennend und schloss mich dem begeisterten Applaus an.
    1275 Zeichen mit Leerzeichen
    [​IMG]
     
    Rhapsody und Bunnylein gefällt das.
  9. ceres

    ceres Aktives Mitglied

    Teilnahme mit Vaughn
    geritten von Paulette Lavoie

    [​IMG]

    Steckbrief
    Vaughn
    *2011 | ♂
    ________________________________________________________________________
    Schwarzbraun | 164cm
    American Saddlebred

    ________________________________________________________________________

    Qualifikationen
    ________________________________________________________________________


    Eingeritten | ☒
    Eingefahren | ☒

    Western L | L
    Distanz A | S
    Fahren M | S**
    Gang M | S***

    ________________________________________________________________________

    Erfolge
    ________________________________________________________________________

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    451. DT | 338. MT | 456. ST | 340. MT | 406. GR | 153. GT

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    419. WT | 154. GT | 157. GT | 221. SS | 464. DT | 362. FT

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    426. WT | 162. GT | 164. GT | 478. ST | 370. FT | 384. FT

    [​IMG]
    346. DT

    ________________________________________________________________________

    Abstammung
    ________________________________________________________________________


    Von:
    Von: | Aus der:

    Aus der:
    Von: | Aus der:

    ________________________________________________________________________

    Zucht
    ________________________________________________________________________


    Schleife
    [Thema]

    Zur Zucht zugelassen ☑ |
    Gencode:
    Eingetragene Zucht:

    Nachkommen
    -
    ________________________________________________________________________

    „Paulette Lavoie auf Vaughn mit der Nummer sieben“, ertönte es aus dem Lautsprecher und Paulette betrat die Halle, unter ihr Vaughn, ein wahres Prachtexemplar. Vaughn hatte trotz der Sommerhitze Muskeln aufgebaut, das zollte meinen Respekt. Ich war nur hier, um den Plan meiner Freundin und mir zu unterstützen, ein Fohlen von wahren Gewinnern zu ziehen, sonst interessierte mich das hier nicht im geringsten. Das zumindest bildete ich mir ein. Bei X hielt Paulette an, grüßte feierlich, wenn auch etwas überschwänglich die Richter und begann ihre Kür im Trab, linke Hand. Dann gleich über in einen Zirkel, zwei Runden den Zirkel im Trab, dann angaloppieren und den Zirkel auf gleicher Hand verlassen. Genauso, wie wir es Tag für Tag, trotz der Hitze und den gelegentlichen Regenschauern geübt hatten. Eine Runde Galopp, dann ein Wechsel durch die ganze Bahn und ein einfacher Galoppwechsel, sofort wieder der Zirkel und dann ein durchparieren zum Schritt. Paulette wechselte aus dem Zirkel und zeigte den aufgerichteten Schritt auf der rechten Hand des jungen Hengstes. Dann ging es in die Schlangenlinien über, mit deren Hilfe sie wieder die Hand wechselte und noch einmal den starken Trab auf der linke Hand präsentierte. Passend zum Ende der Kürmusik, trat sie wieder an den Mittelpunkt der Halle, ließ ihre Hand nach unten gleiten und verließ die Halle. Na dann stand wohl unserem Fohlen von den zwei prächtigsten Pferden der Moderne nichts mehr im Wege.
    1459 Zeichen, gezählt auf lettercount.com, von ceres
     
    Rhapsody und Flair gefällt das.
  10. ceres

    ceres Aktives Mitglied

    meine Teilnahme mit HGT's Massacre Boy
    geritten von Carter Winterbottom

    [​IMG]

    Steckbrief
    HGT's
    Massacre Boy
    27.09.2010 | ♂
    ________________________________________________________________________

    Rappe | 172cm
    Englisches Vollblut

    Boy ist das perfekte Rennpferd. Er ist dominant, was für einen starken Kampfgeist sorgt und sein Temperament gibt ihm eine grenzenlose Energie, wie man sie nur selten sieht. Durch seine Neugierde kann er sehr schnell lernen und ist somit auch für andere Sportarten geeignet. Doch sollte man immer damit rechnen, dass er tut, wonach ihm gerade beliebt.

    ________________________________________________________________________

    Qualifikationen

    ________________________________________________________________________


    Eingeritten | ☒
    Eingefahren | ☒

    Galopprennen S | S
    Military E | L
    Springen E | A
    Dressur A | L

    ________________________________________________________________________

    Erfolge
    ________________________________________________________________________

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    346. GR | 425. WT | 326. DT | 426. WT

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    478. DT | 335. DT | 228. SS | 239. SS |
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    240. SS | 242. SS | 497. ST | 501. ST

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    244. SS | 247. SS | 248. SS | 249. SS


    ________________________________________________________________________

    Abstammung

    ________________________________________________________________________


    Von: Muskat
    Aus der: Ace of Spades

    ________________________________________________________________________

    Zucht
    ________________________________________________________________________


    Schleife
    [Thema]

    Zur Zucht zugelassen ☑ |
    Gencode: EE aa
    Eingetragene Zucht: Hofgut Tannenheide (HGT)

    Nachkommen
    -

    ________________________________________________________________________

    Training (3)
    Galopprennen E - A
    unbekannt, © Sunnyyy
    Nun war es soweit und Massacre wurde für die nächste Stufe Rennen traininert. Wir gingen täglich auf die Rennbahn und erhöhten die Strecke Stück für Stück. Außerdem versuchte ich immer noch etwas mehr Tempo aus ihm heraus zu holen. Sein eiserner Wille half ihm dabei und er versuchte immer mehr zu geben. Am Ende hatten wir die notwendige Strecke erreicht und versuchten nur noch die bisherigen Zeiten zu knacken, damit er besten auf die nächsten Rennen vorbereitet war. Und tatsächlich, am Ende war er rekordverdächtig schnell und hatte richtig Blut geleckt. Man merkte, wie sehr ihm das Training Spaß machte.
    __________________________________________

    Galopprennen A - L
    unbekannt, © Veija
    Nachdem sich Massacre Boy ein wenig bei uns eingelegt hatte, war es auch an der Zeit, dass er mit ins Training kam. Lächelnd sattelte ich den jungen Hengst und ritt ihn ein wenig auf dem Platz warm, ehe es zur Rennbahn ging. Ich hatte mir Aaron geschnappt, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Er half mir auch Boy in die Startbox zu bekommen, was länger dauerte als gedacht. Er schien wohl panische Angst davor zu haben, weshalb Aaron sich Gipsy holen ging- er war mit der Einzige, der den Wallach reiten durfte, und ihn neben Massacre in die Box stellte. Dieser schien sich sofort mit dem Wallach anzufreunden und ging nun etwas zögernd in die Startbox. Ich lobte ihn für sein Verhalten und als die Türen sich öffneten, sah ich Gipsy auch nach vorne preschen. Aaron, der nicht damit gerechnet hatte, hielt sich krampfhaft am Sattelhorn fest, damit er nicht im hohen Bogen vom Pferd fiel. Lachend schüttelte ich den Kopf. Gipsy hatte schon so oft Trackpony bei den Rennen gespielt, da wollte er wohl auch einmal eines mitlaufen. Leider konnte er natürlich nicht gegen das Englische Vollblut mithalten, so dass wir bestimmt 20 Pferdelängen vor ihm und Aaron ins Ziel preschten. "Er ist einfach losgerannt!", sagte Aaron atemlos, als er neben mich geritten kam. "Kein Problem Aaron, wenigstens bist du nicht runtergeflogen!", sagte ich scherzend und stieg dann ab. Aaron tata es mir gleich und so brachten wir die Pferde wieder in den Stall.
    __________________________________________

    Galopprennen L - M
    unbekannt, © Veija
    Arbeit, Arbeit, Arbeit, dachte ich mir als ich die Stallgasse entlang schlurfte. Im Schlepptau hatte ich Drag me to Hell, Augen auf! Ich komme, Sacramento und My lovely Horror Kid. Mento und Horror mussten beide von E nach A gebrachte werden, Hell von A auf L und Abby von M auf S. Da ich das Ganze natürlich nicht alleine meistern konnte, hatte ich mir fleißige Bienchen gesucht, die mich unterstützen wollten. Aliena, Aaron und Alexis. Aaron kam auf Horror, Aliena auf Mento, Alexis auf Hell und ich ritt Abby.
    Nachdem wir sie nun alle gründlich geputzt und gesattelt hatten, ging es in die Halle, wo wir sie zunächst einmal gut warm ritten, bevor wir mit den Lektionen anfangen wollten. Um die Pferde zu lockern, ritten wir alle Lektionen aus der E Klasse, darunter zB Zirkel, Mittelzirkel, Aufmarschieren, Schlangenlinien und und und...
    Weiter ging es für alle mit den A Lektionen, wobei ich Abby nicht viel mitmachen ließ, da sie gleich noch genug zu tun hatte. So wurden Volten, Mitteltrab, Mittelgalopp, fließende Übergänge, Viereck verkleinern & vergrößern und Kehrtwendungen geübt. Somit waren Horror und Mento auch schon fertig, so dass sie wieder in den Stall konnten. Übrig blieben Aliena auf Hell und ich auf Abby. Aaron blickte der Stute betrübt nach, so war es doch eigentlich seine Stute, die aber voll im Training stand und zur Zeit nicht von ihm geritten werden konnte.
    Aliena übte derweil mit Hell Außengalopp, versammelter Trab & Galopp, Kehrtwendungen, Kurzkehrtwendung, einfache Galoppwechsel und doppelte Schlangenlinien. Hell verstand alles recht schnell, so dass ich mich weiter um Abby kümmern konnte. Die Lektionen der Klasse M beherrschte sie schon wunderbar, was daran lag, dass sie sehr intelligent war. Was wir jetzt noch üben mussten war jedoch alles andere als einfach: Schulterherein, Traversale, Travers, Traversalverschiebungen im Trab und Galopp, Renvers, fliegender Galoppwechsel, Schaukel, Pirouette, Piaffe und Passage. Abby kämpfte sich ziemlich ab, um alles auf die Reihe zu bekommen, hatte es am Ende jedoch geschafft, sich alles zu merken! Die Dressurturnier konnten kommen!
    Nun waren I've got the moves like Jagger und Faster an der Reihe. Beide mussten im Springen von A auf L gebracht werden. Da ich mir Aaron zur Hilfe geholt hatte ging das auch recht schnell, weshalb wir uns nun unseren Galoppern widmen konnten. Hier waren es Zuckerschock und Deadly Ambition die von A auf L gebracht werden mussten, Massacre Boy, der von L auf M gebracht werden musste und Nyanda, Seattle Slew und Priamos Ruffia Kincsem, die von M auf S gebracht werden mussten. Wir hatten bei keinem der Pferde Probleme, außer bei Pria, die wieder nach vorne preschen wollte wie von der Tarantel gestochen. Ich seufzte auf ihrem Rücken und versuchte sie zurück zu halten, gab es jedoch irgendwann auf. Wenn sie sich kein Bein während eines Rennen brachs, war sie die geborene Gewinnerin.

    Paulette ließ sich neben mir nieder. Sie hatte ihre Körung erfolgreich hinter sich, nur auf die Ergebnisse warteten wir noch. Aber noch jemand anderes hatte sich dafür entschlossen, sein Pferd vorzureiten. Das Pferd, dass ich als trockenen Alkoholiker kennengelernt hatte: Massacre Boy. „Der hält seinen Kopf in seine Tränke, um sich abzukühlen“, erzähle ich Paulette und wir müssen lachen. Leider ist der Hengst genauso anziehend wie sein verdammter Reiter und dieser ist auch noch der Sohn des Gestütsbesitzers. „Hast du den diesen Sommer einmal zu Pferd gesehen?“, fragt mich Paulette und ich schüttle den Kopf. Das würde ich auch gerne können, ohne Training zur Kür zugelassen zu werden.
    „Carter Winterbottom auf HGT‘s Massacre Boy mit der Nummer 8“, sagte die Stimme aus dem Lautsprecher und das hübsche Vollblut mit dem noch hübscheren Jungen betrat die Halle. Zum Glück hatte er seinen Helm tief ins Gesicht gezogen, sodass Paulette nicht die ganze Zeit seufzen musste. Die Musik begann und er ritt, als hätte er noch nie etwas anderes getan. Zu X, nach dem Grüßen im Trab auf die linke Hand und nach einem Wechsel durch die ganze Bahn viel er in den eleganten Galopp. Dann ging er auf den Zirkel, wechselte den Zirkel und galoppierte auch auf der anderen Hand. Wieder ganze Bahn, dann trab und eine einfach Schlangenlinie an der langen Seite. Zum Schluss folgte noch der Schritt. Er machte aus der Ecke kehrt und als er wieder bei A war, bevor er auf die Mittellinie ab und hielt wieder bei X. Fast hektisch verabschiedete er sich von den Richtern und ritt aus der Halle. Ich sah noch, wie er vom Pferd absprang und die Zügel einem seiner Helfer in die Hand drückte.
    „So ein arroganter Kerl“, sagte Paulette und ich konnte nur nicken.
    1746 Zeichen, gezählt auf lettercount.com, von ceres
     
    Veija, Rhapsody und sadasha gefällt das.
  11. sadasha

    sadasha Bekanntes Mitglied

    sadashas Teilnahme mit
    Sacred Assault
    [​IMG]
    [​IMG]
    Hengst
    12. Juni | 5 Jahre
    Rasse Trakehner
    Stockmaß/Endmaß 179cm
    Fellfarbe Rappe
    Geno EE aa W20

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    [​IMG]

    Charaktereigenschaften
    verspielt, temperamentvoll, klug

    Beschreibung
    Entsprechend seiner Abstammung ist Sacred Assault ein Sportpferd durch und durch. Er zeigt viel Vermögen am Sprung und hat zugleich Spaß an Dressuraufgaben. Er liebt es nachzudenken und fordert nicht nur körperliche Auslastung. Im Umgang ist der Trakehner typisch Hengst. Bei rossigen Stuten in seiner Nähe wird er unruhig und Freunde unter Hengsten sucht er sich aus. Mit seinem Vater verträgt sich Sacred Assault leider absolut nicht.Gegenüber Menschen weiß der Rappe sich stets zu benehmen und präsentiert sich immer von seiner besten Seite. Mit viel Feuer ist er kein Pferd für Anfänger.

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    [​IMG]

    Trainingsplan
    Eingeritten ✔ | Eingefahren x

    Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen

    Dressur E A L M S

    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S


    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S****

    Military E A L M S

    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****


    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    [​IMG]

    Offiziell
    235. Synchronspringen
    237. Synchronspringen
    238. Synchronspringen
    243. Synchronspringen
    245. Synchronspringen
    361. Militaryturnier
    246. Synchronspringen
    247. Synchronspringen
    364. Militaryturnier
    250. Synchronspringen

    Inoffiziell

    keine

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«


    [​IMG]
    Von Sankt Pauli

    Aus der Bolonya Joleen

    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    [​IMG]

    Körpunkte
    Abstammung 2
    Schleifen 10
    HS 2
    TA 2
    Trainer 1
    Zubehör 2
    Gesamt 19


    Schleife
    HK

    Eingetragene Zucht Caenheide
    Züchter/Herkunft Gestüt zur Lindenweide (Elsaria)
    Besitzer sadasha (Franziska Ziegler)
    VKR/Ersteller sadasha


    Nachkommen
    keine


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    [​IMG]
    Letzter Tierarztbesuch 13. Juli 2018
    Gesamteindruck gut


    Letzte Zahnpflege 13. Juli 2018
    Letzte Wurmkur 13. Juli 2018
    Letzte Impfung 13. Juli 2018


    Letzter Hufschmiedbesuch 13. Juli 2018
    Ausgeschnitten/Korrigiert 13. Juli 2018


    Beschlag vorne Sportbeschlag
    Beschlag hinten Sportbeschlag


    »⊱ —————————————— ⚜ —————————————— ⊰«

    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund

    Tierklinik zur Lindenweide
    Erneuter Besuch bei Familie Ziegler

    Kaum war ich zuhause angekommen erreichte mich frau Ziegler, bei ihr ich heute Morgen gewesen war. Sie hatte den Hengst vergessen und wollte unbedingt noch an der Hengstkörung teilnehmen und bat mich so schnell wie möglich zu kommen, also entschloss ich heute etwas an Überstunden zu nehmen und fuhr nachdem ich meinen Arztkoffer gepackt hatte zu Familie Ziegler. Als ich endlich ankam, war Sacred Assault schon bereit. Er war ein nachkommen von meiner Stute Bolonya Joleen. Ich bat Franziska ihn mir vorzutraben, seine Gänge waren klar. Nun machte ich die Beugeprobe und auch nach dieser Probe konnte ich nichts feststellen. Nun ging es an der genaueren Untersuchung und bat Franziska den Hengst zu sichern. Ich kannte seine Mutter gut genug und weiß nicht was er so von ihr geerbt bekommen hatte. Der Stattliche Hengst hatte sich wirklich gut gemacht. Er war inzwischen 5 Jahre alt und gut in Form. Sein Maul war vollkommen in Ordnung und auch Augen und Ohren waren sehr gut. Nun tastete ich den Rappen ab und hörte seine Lungen herz und Darm Gegend ab. Nun konnte ich die Zähne machen, da hatte ich aber nicht viel zu machen, nachdem bekam er die wurmkur. Assault war brav zu guter Letzt bekommt er noch die Impfung. Auch da benahm sich der Hengst vorbildlich und ich war stolz das so ein Hengst aus meiner Zucht stammt. Nun trug ich alles in seinen Pass ein und verabschiedete mich von Franziska und fuhr nachhause.
    [​IMG]
    13. Juli 2018 | 3190 Zeichen von sadasha

    Hufschmiedbericht

    Da ich gerade sowieso in Deutschland unterwegs war fuhr ich noch zum Gestüt Caenheide, das wie der Kunde zuvor drei Pferde zu beschlagen hatte und spontan angerufen hatte ob und wann ich denn Zeit hätte. Wie der Zufall es wollte passte es den Zieglers auch, wenn ich gleich vorbeikommen würde. Ich hielt also in einer Straßenmulde um mein Navi neu einzustellen und fuhr dann ein ganzes Stück zurück bis ich im niederrheinischen Gebiet das Gestüt Caenheide fand. Etwas distanziert begrüßte mich Frau Ziegler, was mich irritierte. Schließlich kannten wir uns bereits und es war meines Wissens nach nichts vorgefallen was unsere Beziehung beeinträchtigt haben könnte. Ihr entging mein Stirnrunzeln und sie brachte mich gleich in die Stallungen der Stuten. „Yuno läuft etwas lahm. Wenn sie neu beschlagen wird, sollte das beachtet werden.“ Ich nickte stumm und ließ mir die Fuchsstute zeigen. Sie lief tatsächlich lahm, vermutlich vorne. Verbunden mit ein paar Streicheleinheiten sah ich mir jeden ihrer Hufe und jedes der Beine an um einen möglichen Grund für ihr verändertes Laufen zu finden. Ich fand am rechten Vorderhuf eine recht oberflächliche Verletzung die gerade noch im vorderen Drittel des Hufs lag. Sobald ich sie berührte zog die Stute den Huf weg, kam jedoch nicht weit weil ich dagegen hielt. Franziska Ziegler stand besorgt daneben. „Kannst du das ohne Tierarzt behandeln?“ fragte sie und klang nun endlich weniger distanziert, sondern eher sensibel und vorsichtig. Ich ließ Yuno den Huf absetzen und ging zurück zu Franziska. „Nein. Sie wird Antibiotika brauchen und die kann ich ihr nicht geben.“ Franziska nickte und suchte die Nummer ihres Tierarztes. Zu ihrem Glück bot dieser an in etwa einer Stunde vorbei zu kommen. In der Zwischenzeit beschlug ich May Bee neu, der es blendend ging. Der Tierarzt war bereits da und hatte sich Yuno angesehen, als ich mit May Bee fertig war. Wir besprachen die Vorgehensweise und behandelten Yunos Verletzung dann nach bestem Wissen und Gewissen. Schließlich hatte ich auch bei ihr alle Hufe ausgeschnitten und frisch beschlagen. Die Wunde am Vorderhuf wurde gesäubert und desinfiziert. Alles weitere besprach der Tierarzt von der Lindenweide, der auch der Tierarzt meiner Pferde war mit Franziska Ziegler selbst. Ich ging nun dazu über Vakany neu zu beschlagen. Die ungewöhnliche Scheckstute war mir bereits auf Turnieren aufgefallen. Sie ließ die Beschlagsprozedur geduldig über sich ergehen, ehe ich sie zurück in ihre Box brachte. Gerade als ich dachte ich sie fertig fiel Franziska noch ein Pferd ein, das ich beschlagen könnte. Sacred Assault, ein Rapphengst mit ungewöhnlich lauten Abzeichen und blauen Augen sollte erstmals beschlagen werden. Wie gewöhnlich schnitt ich seine Hufe zuerst aus und passte dann die Sporteisen an jeden einzelnen an, ehe ich sie mit ein paar Nägeln aufschlug. „Vielen Dank, Hunter.“ sagte Franziska und wirkte furchtbar erschöpft. „Yuno wird schon wieder, das ist keine schlimme Verletzung.“ tröstete ich sie und lächelte aufmunternd. Sie lachte sarkastisch. „Dein Wort in Gottes Ohr.“ gab sie zurück und nahm mich in eine kurze Umarmung zum Abschied, ehe ich Pitch einsammelte und wieder heim fuhr.
    [​IMG]
    14. Juli 2018 | 5945 Zeichen von adoptedfox
    von Landsberg Trainingscenter | Springtraining Stufe E - A

    Erin | Aufgeregt saß ich im Taxi auf dem Weg nach Caenheide, wo meine Auftraggeberin Frau Ziegler wahrscheinlich schon auf mich wartete. Der Flieger von England nach Deutschland landete zwar pünktlich, mein vorübergehender Chauffeur jedoch fuhr geradewegs in den Berufsverkehr und das kostete Zeit und Nerven. Als wir den Hof, der im Naturschutzgebiet lag, erreichten bezahlte ich den Mann, der sich abermals entschuldigte, nahm meinen Koffer und ging zum Hauptgebäude. “Frau Ziegler? Es tut mir so Leid - mein Fahrer ist geradewegs in den Berufsverkehr gefahren…” entschuldigte ich mich bei der Frau die mir die Tür geöffnet hatte. Sie lächelte beschwichtigend und bot mir an, mir das Gelände zu zeigen bevor ich mit dem Training beginnen würde. Dankend nahm ich an und folgte ihr. Caenheide hatte einiges zu bieten, sowohl für Pferde als auch für den Reiter. Frau Ziegler ging in eine der Stallungen und stellte mir meinen heutigen Trainingspartner vor, Sacred Assault. “Bisher haben wir ihn natürlich regelmäßig zum Freispringen eingetragen, sind kleine Sprungkombinationen mit etwa 70-80cm Höhe geritten und haben Stangenarbeit ins Training mit eingebaut. Die Grundlage hat der Große also.” erklärte sie und kraulte dem großen Rapphengst den Mähnenkamm. Ich nickte. “Dann wird das heutige Training für ihn ein… wie sagt man in Deutschland? A Cinch?” Fragend sah Frau Ziegler mich an. “Sie meinen ein Kinderspiel? Ja, das wird es sicher!” stimmte sie mir zu und lachte. Bevor sie ging und mich mit dem Hengst alleine ließ, zeigte sie mir noch die Sattelkammer und den Sattel. Ich nahm seine Putzbox direkt mit und begann den Hengst gründlich zu putzen, nachdem ich ihn aus seiner Box in die Stallgasse geführt- und angebunden hatte. Anders, als ich es von den Pferden zuhause gewohnt war, war der Hengst ungeduldig und bewegte sich immerzu. Ich zeigte mich geduldig und begann mit ihm zu reden, um ihn bei Laune zu halten. Als ich den Hengst fertig geputzt hatte sammelte ich die Putzutensilien zusammen und brachte die Putzbox zurück in die Sattelkammer, wo ich mir ein paar Springgamaschen- und Streichkappen suchte zum Schutz der Beine. Ich wurde in einem Spind fündig und suchte die passende Größe für den Trakehner heraus, bevor ich zu ihm zurück ging und ihm die Gamaschen anlegte. “Gleich kannst du dich verausgaben.” sagte ich und holte auch den Sattel und die Trense. Draußen war es mild und der Himmel zugezogen. Ich setzte meinen Helm auf und führte den Hengst zum Springplatz, wo bereits ein paar Hindernisse verschiedener Größen aufgebaut waren. Sacred Assault stieß ein grelles Wiehern aus und bekam von einer der Weiden auch eine Antwort. Ich zog die Steigbügel nach unten und stellte sie auf meine Länge ein, bevor ich in den Zwiesel griff und mich mit Schwung in den Sattel setzte. Mit 179cm Stockmaß war der Hengst sogar größer als mein eigenes Pferd. Im Schritt ritt ich ein paar Runden auf der ganzen Bahn und trabte dann an um den Hengst aufzuwärmen. Nachdem er damit begann auf dem Gebiss zu kauen hielt ich ihn für einen Moment und gurtete nach um mit dem Training beginnen zu können. Sacred Assault war sofort bei der Sache als ich ihn angaloppierte und an den Hindernissen vorbei ritt. Ich hielt eine konstante Verbindung zum Pferdemaul und taxierte dann das erste Hindernis. Es war ein einfaches Rick mit etwa 80 Zentimeter Höhe und somit optimal um den Hengst auf weitere Sprünge vorzubereiten. Während ich das nächste Hindernis taxierte zog der Hengst das Tempo an und ich stieß ein “Wuhu!” aus. Im Sprung gab ich dem Hengst die Zügel vor, damit er sich entsprechend aufwölben konnte. Die Bascule war beim Springen überaus wichtig, da ein Pferd, welches den Kopf hoch trägt und die Wirbelsäule nicht wölbt, die Beine nicht hoch genug anheben konnte. Sacred Assault meisterte sowohl die Kombinationen, als auch den Tripplebarren, dessen Stangen Frau Ziegler während des Trainings auf eine angemessene Höhe legte. “Das Rick da hinten liegt auf 1.10m.” rief Frau Ziegler mir zu und deutete auf das grün/weiß gestreifte Hindernis. Ich nickte und wechselte durch den Zirkel um das Hindernis anzureiten. Ich hielt den Hengst etwas zurück und zählte die Galoppsprünge vor dem Absprung mit. Wir überwunden das Hindernis fehlerfrei. Ich galoppierte noch zwei Runden auf dem Zirkel bevor ich den Hengst in den Trab parierte und auf der Bahn ritt. “Er legt ordentlich an Tempo drauf sobald er an den Sprung geht. Das kann gut und schlecht sein. Euer Trainer soll beim nächsten Mal darauf achten!” rief ich Frau Ziegler zu die sich Notizen zu machen schien. Auf ihrer Höhe parierte ich durch und hielt den Hengst neben ihr an, der ordentlich geschwitzt hatte und klopfte lobend seinen Hals. “Ich meine Dominik trainiert häufig auf Zeit, aber da muss ich mit ihm sprechen.” sagte sie und ich nickte. “Er soll die nächsten Einheiten in einem kontrollierten, gleichbleibenden Tempo reiten. Wenn er vor den Hindernissen unkontrolliert anzieht und mit den Beinen durcheinander kommt, springt er falsch ab.” erklärte ich und ließ mir von Sacred Assault die Zügel aus der Hand kauen. “Danke. Wenn sie das Training beenden bringen sie ihn bitte wieder in seine Box, ein Pfleger wird ihn dann auf eine der Weiden bringen.” sagte sie und verabschiedete sich von mir. Ich ritt den Hengst noch ein paar Runden auf dem Platz trocken, bevor ich abstieg, den Gurt lockerte und ihn zurück in die Stallanlage führte in der sich seine Box befand. Ich brachte ihn in seine Box und nahm ihm dort die Gamaschen, den Sattel und die Trense ab und prüfte ob sich jemand im Stall befand, bevor ich ihm ein Lakritz-Leckerchen anbot. Der Hengst nahm es zwischen seine Lippen und zerkaute es genüsslich. Ich verabschiedete mich von dem großen Rappen und brachte alles in die Sattelkammer. Da mein Rückflug erst in ein paar Stunden geplant war, entschloss ich mich noch etwas die Gegend zu erkunden. Wer weiß, wann ich das nächste Mal in Deutschland sein würde?

    Die Kür
    Endlich war Sacred Assault weit genug in seiner Karriere vorangeschritten, dass wir ihn heute auf einer der Hengstkörungen vorstellen konnten. Unser springbegeisterter Rappe würde auch an diesem Tag zeigen was er kann und Leon saß bereits im Sattel und wärmte sich mit ihm auf. Nachdem das Paar aufgerufen wurde betraten sie im flotten Trab die Halle. Gleich grüßte Leon die Richter und galoppierte Sacred Assault schließlich an. In der Halle waren eine Hand voll Sprünge aufgebaut. Das war Nichts im Vergleich zu dem, was die zwei bei uns zu Hause oder auf Turnieren leisteten mussten. Leon stellte den Hengst jedoch vor dem Parcours erst einmal in allen drei Grundgangarten und auf beiden Händen vor. So bekamen die Richter einen ersten Eindruck. Dann begann er die Hindernisse zu nehmen. Er hatte dafür einen L Parcours abgewandelt, da mehr Sprünge schlichtweg nicht gefragt waren bei den springbegabten Hengsten. Teile der Halle waren für eine Freisprunggasse abgesteckt, da es auch Pferde gab die ungeritten vorgestellt wurden. Sacred Assault schien heute besonders gut mitzuarbeiten. Leon machte einen entspannten Eindruck und die beiden flogen über die wenigen Hindernisse als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Am Ende der Vorstellungen verabschiedete sich Leon von den Richtern. Er lobte Sacred Assault ausgiebig, noch bevor er die Halle verlassen hatte. Draußen angekommen ritt er den Rappen noch ordentlich ab, was mir Gelegenheit gab von der Tribüne zu kommen und sie abzufangen, ehe sie in Richtung Hängerstellplatz verschwanden.
    1545 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha

    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Juli 2018
    adoptedfox und Veija gefällt das.
  12. Muemmi

    Muemmi go vegan!

    Meine Teilnahme mit Medivh

    [​IMG]

    Abstammung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Von Midnight Dancer
    Von Moniet Aus der Facility

    Von Mephisto Aus der Quiney | Von Kincsem Aus der Feingold

    Aus der Pretoria
    Von Tejano Aus der Phienna

    Von Tonic Aus der Ariane | Von Allegro Aus der Pepita


    Exterieur
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Hengst
    18.04.2011 | 6 Jahre

    Rasse: Holsteiner
    Stockmaß/Endmaß: 174cm
    Gewicht: 590kg
    Fellfarbe: Schimmel
    Geno: x


    Interieur + Beschreibung
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Verhalten in der Box: Gelangweilt
    Verhalten auf der Weide: Neutral


    Charaktereigenschaften:

    Mutig, Zielstrebig, Verlässlich, Lernwillig, Sensibel, Treu, Ehrgeizig

    Medivh ist das zweite Privatpferd von Dave und kam mit ihm auf den Hof des Gestüts Naundorf.
    Er geht hauptsächlich im Military, ist ein exzellenter Springer und ein Verlasspferd ohne Gleichen.
    Manchmal scheint er schreckhaft und zögerlich, doch unter einem erfahrenen Reiter wie Dave nimmt Medivh jede Hürde ohne Widerrede.
    Allein sein schnelles Gelangweiltsein und damit erfinderische Zerstörungswut,
    wie sein doch sensibles, leicht nachtragendes Wesen sprechen nicht immer ganz so für ihn.

    Mitte August 2017 stürzte Medivh bei einem Militaryturnier mit seinem Reiter Dave und brach sich dabei die linke Augenhöhle.
    Dabei waren die Verletzungen so schwer, dass das Auge nicht gerettet werden konnte,
    weshalb er seitdem linksseitig blind ist.


    Weide: Hengstweide
    Unterbringung: Box/Weide

    Einstreu: Sägespäne
    Futtersorte: Kraftfutter, Saftfutter, Heu
    Fütterungszeiten: morgens und abends


    Besitzer: Muemmi
    VKR/Ersteller: Zambi


    Qualifizierungen + Erfolge
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's

    Dressur E A L M S
    Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S

    Doma Classica: WE WA WL WM WS
    Alta Escuela: WE WA WL WM WS
    Doma Vaquera: WE WA WL WM WS

    Springen E A L M S
    Show Jumping: E A* A** L M* M** S*

    Military E A L M S
    Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI****
    Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate Advanced Intermediate Advanced

    Distanz E A L M S
    Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN***

    Fahren E A L M S S* S** S***

    Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4
    Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4
    Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4
    Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m

    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Offiziell
    293. Militaryturnier | 295. Militaryturnier | 307. Fahrturnier | 191. Synchronspringen | 320. Fahrturnier | 195. Synchronspringen | 330. Fahrturnier
    200. Synchronspringen | 432. Springturnier | 201. Synchronspringen | 324. Militaryturnier | 202. Synchronspringen | 334. Fahrturnier | 326. Militaryturnier
    366. Fahrturnier | 437. Springturnier | 438. Springturnier

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    [​IMG][​IMG][​IMG]

    Inoffiziell
    -


    Ausbildung + Zuchtdaten
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Trainingsplan
    Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren ✔

    Abstammung: 0
    Schleifen: 17
    HS: 0
    TA: 0
    Trainer: 0
    Zubehör: 2
    Gesamt: 19


    Springpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Hindernisgewöhnung ✔ | Stangenarbeit ✔ | Gelassenheitstraining ✔

    Dressurpferdeausbildung (ab 3 Jahre)
    Einreiten ✔ | Stangenarbeit ✔| Gelassenheitstraining ✔

    1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten
    ● Angeboren
    Antrainiert Prüfung Abgeschlossen


    Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1
    Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪
    Hufschmied: 6 5 4 3 2 1
    Tierarzt: 6 5 4 3 2 1
    Wasser: 6 5 4 3 2 1
    Gelände: 6 5 4 3 2 1
    Straßen: 6 5 4 3 2 1

    Stangenarbeit: 3 2 1 ✪
    Longenarbeit: 3 2 1 ✪
    Verladefromm: 3 2 1 ✪

    Schrecktraining: 3 2 1

    Bodenarbeit
    Treiben + Bremsen ✔ | Rückwärtsrichten ✔ | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Halten ✔
    Abstand halten ✔ | Wenden + Handwechsel ✔ | Abruf ✔

    Freiheitsdressur / Zirzensik
    Kompliment x | Knien x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x
    Rückwärtsrichten ✔ | Spanischer Schritt ✔ | Spanischer Trab x
    Passage x | Piaffe x | Seitengänge ✔ | Traversalen x | Fliegender Wechsel ✔ | Pirouette x
    Steigen (undefiniert) x | Levade x | Pesade x | Ballotade x | Croupade x
    Kapriole x | Courbette x | Lancade x


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Pferdepass

    Schleife

    HK/SK

    Zur Zucht zugelassen: nein
    Eingetragene Zucht: x
    Züchter/Herkunft: x

    Nachkommen
    0


    Gesundheitszustand
    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    Letzter Tierarztbesuch: August 2017

    Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) Februar 2017

    Wurmkur (jedes Jahr) Juni 2017
    Tollwut Impfung (jedes Jahr) Juni 2017
    Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) Dezember 2016
    Influenza Impfung
    (alle 6 Monate) August 2017
    EHV-1 + EHV-4 (alle 6 Monate) August 2017


    Gesamteindruck: sehr gut
    Aktue Krankheit/en: keine
    Chronische Krankheit/en: keine
    Erbkrankheit/en: keine


    Letzter Hufschmiedbesuch: überfällig!
    Ausgeschnitten/Korrigiert: Ausgeschnitten
    Hufbeschaffenheit: sehr gut
    Hufkrankheit/en: keine

    Beschlag vorne: Springeisen
    Beschlag hinten: Barfuss


    ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯
    PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund
    Blinde Version:
    PNG | Puzzle PNG | Offizieller Hintergrund

    Die Kür

    Nachdem es jetzt mit Medivh und mir endlich wieder aufwärtsging, hatte ich Luisa am Wochenende vorgeschlagen, ihn doch noch bei der aktuellen Hengstkörung zu melden. Irgendwie war ich wahnsinnig aufgeregt, denn es würde unser erstes Turnier seit dem Unfall sein, auch wenn ich ihn nur rein dressurmäßig vorstellen würde. Es hatte am Anfang lange gedauert, bis er mir gegenüber wieder zutraulich wurde, aber das hatten wir jetzt endlich hinter uns gelassen. So ging er brav aus dem Hänger, ließ sich auf dem Turniergelände putzen und satteln und in die Halle führen. Wir grüßten die Richter und dann schwang ich mich auf den Rücken des weißen Hengstes. Sein blindes Auge sorgte bei einigen Zuschauern für bedauernde Blicke, aber ich war stolz auf meinen hübschen Hengst. Er hatte sich so gut erholt, dass ich darauf gar nicht mehr achtete. Jetzt war die Prüfung dran. Und darauf konzentrierten wir uns. Sie war eine Standartaufgabe mit allen GGA auf der rechten und linken Hand. Auf der rechten war Medivh sicherer, weil sein Kopf mit der blinden Seite ja zur Bande zeigte. Anders herum sah er oft nicht, was passierte. Aber mit dem Üben der letzten Wochen bekam er mehr und mehr Sicherheit und so war die HK kein Problem für uns. Wir zeigten Schritt, Trab und Galopp, auch ein paar Bahnfiguren und Wendungen. Am Ende verabschiedeten wir uns von den Richtern und ritten im Schritt am langen Zügel hinaus aus der Halle.

    (c) Muemmi | 1418 Zeichen | lettercount.com

    [​IMG]
     
    Any und Veija gefällt das.
  13. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Die Abstimmung ist eröffnet!

    Bis zum 19.07. um 20:30 Uhr dürft ihr eure Stimme abgeben.
     
    Eddi und Muemmi gefällt das.
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen