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[HK 496] Ponys

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Rhapsody, 2 Feb. 2018.

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Welcher Hengst bekommt deine Stimme?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 4 Mai 2018
  1. Zipje

    6,3%
  2. Don Quichoté

    25,0%
  3. Blue Dawn's Nachtfalke

    25,0%
  4. Magnus vom Störtal

    12,5%
  5. Capital

    31,3%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    [HK 495] Ponys
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Hengste teilnehmen! (Keine Stuten, Wallache oder Fohlen)
    - Jeder User darf nur mit bis zu drei Hengsten teilnehmen!
    - Der Hengst muss ein Stockmaß von bis zu 148cm haben!
    - Bei Fragen: PN an mich (Rhapsody)
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com!
    - Der Name des Pferdes muss korrekt sein! (Name auf dem Bild = Name im Album = Name bei der Anmeldung)
    - 5 Joellen an mich (Rhapsody) mit dem Grund: HK 496
    - Teilnehmerzahl ist auf 10 Pferde beschränkt!
    - Bitte nur vollständige Teilnahmen einfügen
    - Das Pferd muss unbewegt vor dem Kürtext und Steckbrief auf einem offiziellen Hintergrund ersichtlich sein (verlinken reicht nicht)
    - Zusätzlich darf ein Bewegungsbild auf einem beliebigen Hintergrund hinzugefügt werden (das Bild darf allerdings nicht vor dem Hauptbild stehen)

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt
    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor
    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, sie darf geführt oder geritten werden:
    - Betreten der Halle/des Platzes und anschließendes Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerhengste werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    (muss verlinkt sein)
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz

    1 Punkt für jede Schönheitswettbewerb-Schleife
    1 Punkt für jede Fohlenschau-Schleife
    2 Punkte für jede Reiterspiel-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte

    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename
    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes


    Teilnahmen und Überweisungen
    [1] ... ✔
    [2] ... ✔
    [3] ... ✔
    [4] ... ✔
    [5] ... ✔
    [6] ... ✔
    [7] ... ✔


    Disqualifizierungen
    ...

    Viel Erfolg!
     
    Zuletzt bearbeitet: 24 Feb. 2018
  2. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Snoopy aka. Stefanie Westside

    Meine Teilnahme mit...
    Zipje
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    Besuche ihn

    Steckbrief
    Zipje

    "Niederländisch - Wasserlauf"


    Rufname: -

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    Aus der: Unbekannt
    MM: Unbekannt
    MV: Unbekannt

    Von: Unbekannt
    VM: Unbekannt
    VV: Unbekannt



    Geburtsdatum: 01.05.2010

    Geschlecht: Hengst

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    Rasse: Niederländisches Reitpony (mit arabischen Blutanteil)
    Rassetyp: Pony

    Fellfarbe: Chestnut mit Minimal Sabino, Ee/Aa/nSb
    Abzeichen:
    Breite durchgehende Blesse | v.l. Hochweißer Fuß, v.r. Weißer Fuß | h.l. Hochweißer Fuß, h.r. Halbweißer Fuß

    Langhaar: Chestnut
    Augenfarbe: Braun
    Stockmaß: 1,45 m


    Letzte Tierarztbesuch: Unbekannt
    Letzte Hufschmiedbesuch: Unbekannt


    [​IMG]
    Charakter:
    neugierig, freundlich, schreckhaft
    Beschreibung:
    Der junge Kerl hat öfter mal seinen eigenen Kopf und meint mitten unter einem bequemen Ausritt, Hey drehen wir doch um? Weswegen man ihn immer gut
    beherrschen muss, damit er einem nicht ausbricht. Doch kaum gibt es was neues ist er sofort am Schauen, nur wenn es sich bewegt zuckt er erstmal zusammen. Auch unterm Reiten kann er sich mal eben Erschrecken, falls was aus dem Feld fliegt oder Raschelt, was sich aber mit beruhigenden Worten wieder entspannen lässt. Deswegen brauch er einen verantwortungsvollen Reiter der ihn leitet und den richtigen Weg weist. Gänge hat er auch sehr schön, vor allem sein Trab ist bequem zum Aussitzen, der Galopp ist zwar auch schön nur man muss gut aufpassen, das er nicht eben durchgeht. Doch hat man ihn einmal unter Kontrolle ist er ein fleißiges und freundliches Tierchen.

    Geschichte:
    Der Kleine kam von einem großen Reiterhof, bzw Ferienhof, wo er als Schulpferd unterwegs war bis Snoopy ihn gekauft hatte.


    Reitweise: Englisch
    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Ja

    [​IMG]
    Im Besitz seit: 24.05.2015

    Besitzer: Snoopy
    Vorbesitzer: -
    VorVorbesitzer: -


    Maler: Snoopy

    Ummaler: sweetvelvetrose

    Fohlenmaler: -
    Großmaler: -

    VKR: sweetvelvetrose



    Reitbeteiligung: -

    [​IMG]
    Zucht Platz: -
    Gekört? Nein

    Decktaxé: ---

    Nachkommen: //

    [​IMG]
    Galopprennen
    Western

    Springen: E A L M S* S** S***
    Militairy: E A L M S
    Dressur:
    E A L M S
    Distanz
    Fahren
    Gang

    Wendigkeit: E

    Rot: Training | Grün: Schleife | Blau: Beides

    [​IMG]
    [​IMG]
    99. Synchronspringen mit Occulta (3.Platz)
    334. Springturnier(2.Platz) Auslosung 2
    101. Synchronspringen (2.Platz)
    105. Synchronspringen mit Cooper (3.Platz)
    106. Synchronspringen mit Canyon (2.Platz)
    109.Synchronspringen mit Canyon (1.Platz)
    -
    348.Dressurturnier (2.Platz)
    354. Dressurturnier (3.Platz)


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    PNG normal | PNG zerstückelt | Offizieller Hintergrund
    Tierarztbericht
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    4027 Zeichen

    Nach längerer Zeit war ich mal wieder in Kanada unterwegs. Ich mochte dieses Land sehr und jetzt im Herbst erstrahlte es umso schöner. Am Nachmittag kam ich bei Stefanie Westside an, wir begrüßten uns und sie zeigte mir sogleich ihre Pferde, meine Patienten für heute. Es handelte sich hierbei nur um Routineuntersuchungen, da die vier Pferd zur Körung sollten. Stefanie bereitete mich darauf vor das es sich um eher ängstliche und schüchterne Pferde handelte und so konnte ich mich schon ein wenig auf die bevorstehende Situation einstellen. Sie stellte mir zuerst eine Vollblut Stute namens Mikado vor. Ihr Blick verriet schon einiges, sie war unsicher und wusste gar nicht wie sie mit der Situation umgehen sollte. Ich machte mich mit ihr bekannt, ließ sie schnüffeln, redete ruhig mit ihr und streichelte ihr den Hals entlang und fing so schon mit dem Abtasten an. Das ganze eher spielerisch das die Stute gar nicht merkte das die Untersuchung schon begann. Ab und zu bewegte sie sich ein paar Schritte von mir weg, aber ich gab ihr das Gefühl das alles in Ordnung war und lobte sie überschwänglich bei jeder Kleinigkeit wenn sie ruhig stand. Beim Abhören mit dem Stethoskop fand sie die Gerätschaft erst ziemlich mysteriös, ließ es aber dann über sich ergehen. Ich ließ sie mir dann im Schritt und Trab vorführen und zum Schluss wurden noch Impfungen aufgefrischt. Den kleinen Pieks fand sie natürlich gar nicht lustig und machte ein ziemliches Theater, aber da musste sie schnell durch und wurde dann umso mehr gelobt.

    Als nächstes kam ein Reitpony Hengst namens Don Quichoté. Er gefiel mir auf Anhieb sehr gut und er zeigte sich auch gleich von seiner sehr selbstbewussten Art, typisch Hengst eben. Auch mit ihm machte ich mich bekannt und ließ ihn mir zuerst im Schritt und Trab vorführen. Vom Bewegungsapparat sah alles gut aus und so machte ich mit dem Abtasten weiter. Don interessierte es wenig was ich da an ihm machte, viel mehr interessierte er sich für alles andere was um ihn herum geschah und vor allem wenn sich mal eine Stute blicken ließ. Da wieherte er und reckte und streckte sich und stellte sich zur Schau wie es nur ein Hengst konnte. Stefanie und ich mussten beide schmunzeln über sein Verhalten. Herz, Lunge usw. war schnell abgehört und eine Spritze bekam er auch noch.

    Als nächstes kam noch ein Ponyhengst. Zipje, auch einer von der eher schreckhaften Seite, näherte sich zunächst mir vorsichtig und wich dann doch vorsichtshalber wieder zurück. Man merkte schon beim Abtasten das er sofort zusammen zuckte wenn man ihn berührte, aber mit ein paar beruhigenden Worten hatten wir das gut unter Kontrolle. Ich machte alles sehr bedacht und ruhig mit ihm und zeigte ihm alles zum beschnüffeln, wie auch das Stethoskop. Es war fast so als ob er mir immer ein OK geben würde, das ich ihn jetzt damit berühren darf. Wir zwei hatten unsere Taktik gefunden und er war auch weniger gestresst. Mit viel Lob bekamen wir dann auch die Spritze rein. Bevor ich ihn entlassen konnte, durfte auch er nochmal im Schritt und Trab den Weg entlang laufen und war dann fertig für heute.

    Als letzten Patient für heute kam noch der Hengst Enjoy It With Me an die Reihe. Ein hübscher Tigerschecke und, im Gegensatz zu den anderen, sehr neugierig und interessiert an mir. Er war mit seinem Kopf ständig in meiner Nähe, stupste mich an oder knabberte an meiner Jacke. Stefanie hielt ihn zwar fest, aber sie konnte ihn nicht immer davon abhalten. Ich tastete die Wirbelsäule und die Beine ab, hörte Herz und Lungenfunktion ab und bereitete dann die Impfung vor. Als ich die Spritze ansetzte versuchte der Hengst doch tatsälich kurz nach mir zu schnappen, nicht böswillig, eher so wie wenn man eine Mücke verscheucht. Stefanie und ich lobten ihn dann ausgiebig und auch er drehte dann nochmal eine Runde. Alles war in bester Ordnung.


    Ich gab Stefanie dann noch für alle Pferde Wurmkuren mit und übergab ihr die Untersuchungsberichte das es keinerlei Befunde gab und nichts im Wege stand warum sie nicht zur Kür gehen könnten.

    Hufschmiedbericht
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    Heute war seit langem endlich mal wieder ein schöner sonniger Tag. Nachdem ein dichter Nebel am Morgen über Stunden die Sicht auf die Weiden versperrt hatte und ich nicht mehr daran geglaubt hatte, dass dieser verschwindet, strahlte nun gegen Mittag die Sonne. Von der Wärme spürte man allerdings wenig. Dick angezogen belud ich also mein Auto und machte mich anschließend auf den Weg zu unserem nächsten Kunden.
    Auf uns warteten Stefanie Westside und ihr Hengst Zipje, ein Sabino geschecktes Niederländisches Reitpony. Er benötigte neuen Beschlag, vierfach mit Stahl verstärkte Kunststoffeisen.

    Kurz nachdem ich den Hof erreichte und aus dem Auto ausstieg, würde ich von der Hofbesitzerin gleich herzlich in Empfang genommen und zu ihrem Hengst geführt. Auch Stefanie war Hufschmied und hatte aufgrund dessen schon einiges vorbereitet. Mir ersparte das somit nicht nur Zeit sondern auch das elendige auf und abbauen der Materialien.
    Ich begrüßte den etwas schreckhaften Hengst vorsichtig und besprach mit Stefanie noch ein paar Kleinigkeiten, ehe ich anfing.
    Es waren Zipjes ersten Eisen, zumindest wie ich seine Hufe einschätzen konnte, weshalb Stefanies Wahl eines Kunststoffeisen genau richtig war. Nicht nur, dass die Kunststoffeisen dafür sorgten, dass der Pferdehuf beim Auftreten gedämpft wurde - was für Erstbeschlagene sicher angenehmer - sondern auch, dass das Gefühl zum Boden weitaus besser erhalten bleiben würde, als bei einem normalen Beschlag. Weitere Vorteile waren außerdem die Leichtigkeit des Beschlages aber auch die Rutschfestigkeit auf glatten Pflastersteinen.

    Auch bei einem Kunststoffbeschlag war der Ablauf ähnlich. Zwar gab es des Weiteren die Möglichkeit zu kleben, da seine Eisen aber einen aus Stahl verstärkten Kern haben sollten, war es einfach sicherer diese ordentlich zu befestigen. Zu Beginn bockte ich seine Hufe auf den Dreifuß auf und raspelte überschüssiges Horn weg. Stefanie hatte dies scheinbar selbst regelmäßig gemacht, weshalb ich nicht viel Zeit zum korrigieren und vorbereiten brauchte. Als auch das Hufinnere sorgfältig vorbereitet war an allen vier Hufen, alle Ränder abgeknipst und gerade geraspelt, schnappte ich mir einige Vorlagen aus dem Auto und hielt sie an Zipjes Huf. Die Dritte saß am Rand soweit gut, sodass ich sie weiterhin an seinen Huf anlegte und mit einem Stift einmal den Umriss des Hufes entlang zeichnete. So auch bei den anderen drei Hufen. Anschließend nahm ich mir meinen Winkelschleifer und passte die Kunststoffeisen meiner Zeichnung an, hielt sie noch einige Male an den Huf, kontrollierte und korrigierte und passte sie letztendlich den Hufen genau an. Gerade aber das begradigen der Tragränder musste zielgenau geplant und durchgeführt werde, damit sich die Eisen bei Benutzung nicht verdrehen konnten.
    Als soweit alles passte und ordentlich saß, begann ich mit dem Beschlagen.
    Ich setzte das Eisen an und befestigte die ersten Nägel, jedoch nicht bis zum Anschlag um an Ende noch korrigieren zu können. Mit dem Hammer schlug ich einige Male seitlich gegen das Eisen bis es passgenau am Tragrand saß, dann schlug ich die Nägel ganz hinein und befestigte die Anderen.
    Als Nächstes bockte ich den Huf wieder nach vorne weg auf und zwickte die überstehenden Nägel mit einer Zange eben ab. Nun folgten die Kerben unterhalb des Nageln, in die die Spitzen am Ende eingebettet werden.
    Zu guter Letzt setzte ich den Huf erneut ein wenig tiefer auf den Huf und bog die Nägelenden in die Kerbe hinein. Mit einigen gekonnten Handgriffen schliff ich den fertigen Huf noch einmal ab und kontrollierte ein letztes Mal den beschlagenen Huf. Dasselbe tat ich nun mit den anderen Hufen, weiterhin mit einem geschulten Auge im Nacken. Da fühlte man sich gleich wieder in Azubizeiten versetzt.

    „So“ sagte ich mit einem Schnaufen und kam aus der Hocke hervor. „Schaut soweit alles gut aus“.
    Stefanie ließ ihren Blick über Zipjes Hufe schweifen und nickte. Sie führte den Hengst einige Male auf und ab, während ich sein Gangbild beobachtete. Alles wirkte normal und zufriedenstellend. Er schien nicht beeinträchtigt und schien sich tatsächlich auch gar nicht an den Eisen stören. Die Haltbarkeit dieser Eisen war die der normalen Eisen, ebenso der Gebrauch, die Pflege und ähnliches, weshalb ich Stefanie sonst nichts mehr auf dem Weg mitgeben musste. Ich fegte die Hufreste ein wenig zusammen und räumte meine Materialien wieder zurück ins Auto. „Sollte es Probleme geben... Einfach melden“ sagte ich mit einem Lächeln und machte mich nach einem kurzen Plausch auf den Weg zu meinem Gestüt
    4555 Zeichen (c) Floooh | lettercount.com

    Trainingsberichte
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    Zipje Springen E-A, Soldier Springen E-A, Diabolus Military E-A, Snow White Cassedy Dressur E-A, Chronicle's Sahara Dressur E-A

    Heute war ich auf dem Weg zu Stefanie Westside. Ich hatte eines ihrer Pferde gekauft, wofür ich ihr Training für fünf ihrer Pferde versprochen hatte. Welche Arbeit ich mir damit antat, was ich mir erst bewusst, als ich vor den Pferden stand. Zwei Tiere in Dressur, zwei in Springen und eins in Military. Zur Unterstützung hatte hatte ich mir Alexis mitgebracht, die mir bei den Dressurpferden und auch bei den Springpferden unter die Arme greifen würde. Heute fingen wir also mit Snow White Cassedy und Chronicle's Sahara. Beide Pferde wurden, nachdem wir uns dann endlich mal bei Stefanie angekündigt hatten, aus der Box geholt und am Putzplatz angebunden. Aufgrund der beschriebenen Charaktereigenschaften teilte ich Alexis Snow White zu. Ich würde mit der temperamentvolleren Sahara vorlieb nehmen, denn ich war, was temperamentvolle Pferde anging, doch etwas bewanderter als es Alexis war. Wir putzten und sattelten also die Pferde fertig, ehe wir in die Halle gingen. Wir wärmten die Pferde im Schritt, Trab und Galopp auf, ehe es an die wirkliche Arbeit ging.
    Die Übungen waren sehr einfach für mich und auch Alexis, und die Pferde kannten das Meiste davon auch schon. So zum Beispiel den Übergang vom normalen Schritt zum mittleren Schritt. Dazu nahm ich die Zügel vorne an und trieb mit den Fersen. Die Sahara trabte zu erst an, doch ich nahm sie zurück und machte das ganze so lange, bis sie im Schritt einfach schneller ging. Dann lies ich die Zügel etwas gehen und das wars auch schon. Das Selbe versuchte ich ihr im Trab und im Galopp klar zu machen, was auch sehr gut klappte. Ich sah zu Alexis rüber, doch auch sie hatte keine Probleme damit. Als nächstes übten wir das Halten aus dem Schritt und aus dem Trab. Im Trab mussten wir etwas kämpfen, doch nach einiger Zeit hatten wir auch das im Griff. Alexis mit der ruhigeren Stute brauchte ich nur aus dem Augenwinkel zu beobachten, denn es klappte alles super. Die nächste Übung war Leichttraben, bevor wir das aussitzen im Trab übten. Einmal buckelte Sahara ein wenig, weil ihr das gar nicht passte, wenn ich ihr einfach die ganze Zeit im Rücken hing. Da musste sie jetzt jedoch durch. Das Training neigte sich jetzt dem Ende zu. Ich teilte die Halle imaginär in der Mitte, so dass Alexis nun die rechte und ich die linke Hälfte hatte, denn nun ritten wir beide Zirkel, weshalb wir den Platz brauchten. Zu erst im Schritt, dann im Trab, und dann im Galopp. Zum 'durch den Zirkel wechseln' parierten wir beide jedoch wieder zum Trab durch, da Galoppwechsel in dieser Klasse noch nicht gefragt wurden. Alles klappte wie geplant, weshalb wir nun zu der letzten Übung für diese Trainingseinheit kamen. Den Schlangenlinien, welche wir erst im Schritt und dann im Trab ritten. Ich wies Alexis an ihre Stute trocken zureiten, was ich dann mit meinem Pferd auch machte.
    Fertig mit den beiden brachten wir sie wieder in den Stall und machten sie für die Box fertig, ehe wir uns Zipje und Soldier schnappten. Da Stefanie Zipje als sehr schreckhaft beschrieben hatte. "Soldier ist ja ein schicker", sagte ich zu ihr und strich dem Hengst den Schopf aus den Augen. Ruck zuck waren wir in der Halle und ein kleiner Parcours war aufgebaut. Zu erst wärmten wir die Pferde jedoch ordentlich auf, auch mit Schritt-, Trab- & Galoppstangen. Dann ging es an die Sprünge, bei denen sich die Pferde wirklich gut anstellten. Zwar stoppte Zipje einige Male vor einem der Hindernisse, ob aus Angst oder fehlendem Vertrauen seinerseits wusste ich nicht, jedoch wies ich Alexis an, Diabolus zu satteln und auch einmal hier drüber zu springen, damit ich später mit ihm ins Gelände gehen konnte. Ich übte derweil noch etwas weiter mit Zipje, so dass wir den Parcours komplett schafften, Zwar nicht fehlerlos, aber das war mir egal, denn der Hengst traute sich zu springen, dass war für den Anfang viel mehr wert, als ein fehlerloser Durchlauf. Das könnte Stefanie im weiteren Training erledigen.
    Ich brachte den Hengst in seine Box und schaute Alexis eine Weile zu, ehe sie mir den Hengst gab und wir ins Gelände gingen, während sie den Parocurs abbaute. Dort stellte sich der Hengst sehr gut an, auch wenn er mit seinem Sturkopf des öfteren an Hindernissen vorbeiziehen wollte, schafften wir es, ohne Stürze und lebend durch den Parours und wieder nach Hause zu kommen. Dort berichtete ich Stefanie von unserem Erfolg, ehe wir ihr noch Tipps für das weitere Training gaben, was besinders Zipje betraf, bevor wir uns auf den Weg nach Hause machten.

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    14.04.2017 - FrauHolle
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    Dressur E -> A
    Don Quichoté + Zipje

    Ich schnappte mir meine Jacke vom Beifahrersitz und knallte die Autotür hinter mir zu. Mein Weg führte mich auf die Kanaskins Rêver Ranch, auf der ich mich um das Dressurtraining von zwei Pferden kümmern sollte. Heute wollte ich mit den beiden Hengsten Don Quichoté und Zipje trainieren und ich freute mich schon riesig darauf, die beiden kennenzulernen. Ich schlenderte in den Zuchtstall und las mir die Boxenschilder der Pferde durch. Auf der Ranch waren wirklich viele wunderschöne Pferde zuhause. Als erstes entdeckte ich Don Quichoté, der mich neugierig beschnüffelte, als ich ihm meine Hand hinstreckte und ließ sich verschmust meine Streicheleinheiten gefallen. Ich suchte im Stall nach Zipje, den ich ein paar Boxen weiter fand. Auch er schaute mich interessiert an und ich beschloss, als erstes mit ihm zu arbeiten. Kurze Zeit später hatte ich den Hengst aus der Box geholt und ihm am Putzplatz angebunden. Ich striegelte ihn, kämmte seinen Schweif und seine Mähne und kratzte seine Hufe aus, bevor ich mir den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer holte. Ich führte Zipje auf den Reitplatz und parkte ihn neben dem Hocker, damit ich aufsteigen konnte. Ohne abzuwarten, ob ich richtig im Sattel saß, marschierte der Hengst voller Motivation los. Ich nahm die Zügel etwas auf und ritt ihn im Schritt warm. Nach dem Warmreiten kontrollierte ich noch einmal den Gurt und trabte schließlich an. Zipje viel in einen sehr gleichmäßigen und gemütlichen Trab und ich fing an, ihn mit ein paar Bahnfiguren zu biegen und zu stellen. Locker ritt ich Schlangenlinien durch die Bahn, Volten und Zirkel. Nachdem Zipke langsam lockerer und durchlässiger wurde, übten wir Schritt – Trab Übergänge, sowie das Antraben aus dem Stand. Erschrocken sprang Zipje zur Seite, als direkt vor uns ein Vogel aus dem Gebüsch flog, doch ich konnte ihn schnell beruhigen und er war sofort wieder bei der Sache. Bevor ich mit der Galopparbeit beginnen wollte, gönnte ich Zipje eine kleine Schrittpause, in der ich Seitengänge und Rückwärtsrichten mit ihm übte. Zufrieden kraulte ich ihm den Hals und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Im Mitteltrab ritt ich die lange Seite herunter und ging danach auf den Zirkel. Zur geschlossenen Zirkelseite gab ich die Galopphilfe, woraufhin Zipje wie ein Wildpferd lospreschte. Erschrocken nahm ich die Zügel etwas auf und setzte mich tief in den Sattel rein. Damit hatte ich nun, nach diesem entspannten Trab, wirklich nicht gerechnet, aber ich schaffte es, ihn wieder durchzuparieren. Viel zu schnell trabte er unter mir davon und ich versuchte, ihn ruhiger zu bekommen, indem ich den Zirkel verkleinerte. Langsam hatte ich den Hengst wieder im Griff und traute mich, ihn erneut anzugaloppieren. Ich hielt die Zügel kurz, während ich aus der Volte heraus die Galopphilfe gab. Diesmal war ich vorgewarnt und schaffte es, ihn unter Kontrolle zu behalten. Ich galoppierte ihn eine halbe Zirkelrunde, parierte durch, trabte eine halbe Runde und galoppierte in wieder an. Dieses Spiel spielte ich ziemlich lange und so langsam wurde Zipjes Energie immer weniger. Im Trab wechselte ich die Hand und galoppierte ihn auf der anderen Hand wieder an. Als er ruhig unter mir galoppierte, parierte ich ihn durch zum Trab und ließ ihn die Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden klopfte ich ihn am Hals und fing wieder an, Bahnfiguren im Trab zu reiten. Unser letzter Punkt war der einfache Galoppwechsel, an den ich mich jetzt noch machen musste. Das Angaloppieren klappte immer besser und wir drehten eine schöne Runde auf dem Zirkel. Ich wechselte den Zirkel, stelle ihn bei X um und gab die Galopphilfe für die andere Hand. Zipje sprang in den Kreuzgalopp und lief unkontrolliert durch die Halle, bis ich ihn wieder durchparierte. Ich sortierte die Zügel und versuchte es gleich noch einmal. Meine Hilfen kamen nun klarer und Zipje verstand, was ich von ihm wollte. Wir wechselten vier Mal hintereinander aus dem Zirkel und Zipje sprang jedes Mal richtig um. Zufrieden parierte ich durch und ließ die Zügel lang, damit Zipje sich strecken konnte. Am langen Zügel trabten wir noch einige Runden ganze Bahn, bevor ich zum Trockenreiten überging. Zipje war ziemlich nassgeschwitzt und auch ich konnte dringend eine Pause gebrauchen. Gemütlich ritt ich ihn trocken, stieg ab und führte ihn zurück in den Stall.
    Bevor ich mich ans nächste Pferd machen wollte, gönnte ich mir eine kurze Pause und schlenderte, mit einer Wasserflasche in der Hand, über die Ranch. Im Gegensatz zu meiner Ranch lebten hier ziemlich viele Pferde und es gab viel zu entdecken.
    Nach einer guten Stunde machte ich mich ans Training mit Don Quichoté. Der Hengst hatte meiner Meinung nach eine wunderschöne Farbe und ich war total gespannt, wie er sich unterm Reiter anstellen wird. Entspannt ließ Don Quichoté sich von mir putzen, denn er war total verschmust und genoss die Streicheleinheiten. Auch wenn ich ihn gerne noch länger geputzt hätte, mussten wir uns ans Training machen. Ich holte den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer und setzte meine Reitkappe auf den Kopf. Brav folgte Don Quichoté mir in die Reithalle, wo ich mich in den Sattel schwang. Nach dem Warmreiten ließ ich ihn antraben und versuchte, ihn mit vielen Wendungen lockerer zu kriegen. Sein Trab war wunderschön und er ließ sich sehr sensibel auf meine Hilfen ein. Neben vielen Übergängen und Tempiwechseln, übten wir das Rückwärtsrichten und das Zügel aus der Hand kauen lassen. Die Seitengänge im Schritt waren noch verbesserungsfähig, weshalb wir diese besonders in den Fokus setzten. Don Quichoté gab sich wirklich viel Mühe und hörte mir wunderbar zu. Nach einer kleinen Schrittpause machten wir uns an die Galopparbeit. Durch viele Übergänge schaffte ich mir einen ruhigen, aber fleißigen Galopp. Beim Galoppwechsel verlor ich ständig die Anlehnung, doch nachdem wir es einige Male probierten, klappte es schließlich. Ich parierte Don Quichoté durch zum Trab und gab ihm eine kurze Verschnaufpause am langen Zügel, bevor ich in die zweite Galoppphase ging. Wir trainierten das Angaloppieren aus dem Schritt, Viereck verkleinern und vergrößern, sowie Volten und Schlangenlinien. Don Quichoté war ziemlich am schnaufen, nachdem ich ihn nach der Trabphase zum Schritt durchparierte. Zufrieden kraulte ich ihn den Hals und ließ die Zügel lang. Auch ich musste mich bei so einem vielseitigen Training sehr konzentrieren und ließ erschöpft meine Beine hängen. Ich ließ ihn durch die ganze Bahn im Schritt laufen, bis er einigermaßen trocken war und führte ihn dann zurück in den Stall. Nachdem ich den Sattel und die Trense zurück in die Sattelkammer gehängt hatte, putze ich noch einmal die Sattellage über und kratzte die Hufe aus. Mit einer Karotte verabschiedete ich mich von Don Quichoté und auch für Zipje hatte ich noch eine Belohnung übrig. Das Training mit den beiden hatte wirklich super viel Spaß gemacht und ich war mir sicher, dass Don Quichoté und Zipje bald in einer A-Dressur abräumen werden.

    6.976 Zeichen (1126 Wörter)

    Die Kür

    Das leise Quietschen des Ledersattels erklang durch den Vorraum der Halle. Die blonde Reiterin atmete kurz einmal tief durch und strich eine Haarsträhne zur Seite, ehe sie die Zügel aufnahm und sich noch einmal im Sattel richtete. ,,Wir bitten nun Stefanie Westside mit Zipje in die Halle!", krächzte es aus den Lautsprechern und die Tore öffneten sich.
    Die Reiterin rappelte sich kurz auf, nahm Haltung an und gab ihren Hengst Schenkelhilfen. Dieser legte für einen Moment die Ohren an, schnaubte abfällig und ging mit kurzen Bewegungen los. Die beiden betraten nun die Halle. Bei 'X' der sogenannten Mitte der Halle, nahm sie die Zügel wieder fester auf und brachte den Sabino zum Stand. Dort gab die junge Frau, für einen Moment, alle Aufmerksamkeit den Richtern und nickte mit einer kleinen Verbeugung diesen zu. Der Gruß war kurz aber elegant gehalten. Nun wand sich die Blondine wieder ihren Hengst hinzu, gab ihm Gewichtshilfen und ließ ihn aus der Mitte durch die Halbe Bahn traben, sanft legte sich der Fuchs in die Kurven und machte kurze aber elegant geschwungen Bewegungen, brav hob er seine Beinchen und wechselte beim Hufschlag die Hand, um die rechte Seite zu präsentieren. Mit taktvollen Sprüngen wechselten sie nun durch die ganze Bahn und Zipje ließ ein kurzes Schnauben beim Hufschlag hören. Stefanie lenkte den bunten Herren nun in den Zirkel und ließ ihn Angaloppieren, bis er seine Takt gefunden hatte. Mit Ponyhaften aber weiten Galoppsprüngen bewegten sie sich im geregelten Galopp im Zirkel fort. Als die beiden wieder die Hand wechselten, strotze der junge Kerl für einen Moment vor Energie und ließ ein kleines Buckeln los. Die Menge feierte es und klatschten, ein grinsen legte sich auf den Lippen der blonden Reiterin die ihren übermütigen Kerl schnell wieder gefangen hatte. ,,Nein mein Kleiner, jetzt nicht!", flüsterte sie ihm zu und drehten die zweite Runde im Zirkel. Auf der langen Bahnseite, parierte die Reiterin ihren Hengst zum Schritt durch und drehte eine Runde durch die ganze Bahn, ehe sie die Hand wechselten und durch die halbe Bahn ritten. Hier bewegte sich der Hengst dann wieder in den Trab und die Beiden ritten eine Traversale durch die Halle. Muskulös drückte sich der Fuchs nach vorne und seine Muskeln spielten unter dem feurigen Fell verrückt und auch beim zweiten Wechsel am Hufschlag gaben die Beiden ein dynamisches Team ab. Mittlerweile waren Hindernisse aufgebaut worden und Stefanie trabte mit ihrem Hengst gerade über die Bodenstangen, ehe sie ihn angaloppieren ließ und ein 50 cm Hindernis überquerten. Einige etwas höhere Hindernisse folgten und das letzte war eine Triplebarre mit einen Stockmaß von 1,10 m.
    Nachdem es überwunden war, tätschelte Stefanie kräftig Zipjes Hals und parierte ihn wieder zum Schritt durch. Beide kehrten nun zurück zur Mitte, Stefanie verabschiedete sich bei den Richtern und ließ am langen Zügel ihren Hengst aus der Halle schreiten.

    [2926. Zeichen | Ohne Überschrift | Mit Leerzeichen | geprüft by lettercount.com & charcount.com | © by Snoopy]

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    Zuletzt bearbeitet: 8 Feb. 2018
    sadasha gefällt das.
  3. Snoopy

    Snoopy Bekanntes Mitglied

    Snoopy aka. Stefanie Westside

    Meine Teilnahme mit...
    Don Quichoté

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    Besuche ihn

    Steckbrief
    Don Quichoté



    Rufname: Don, Donni, Choti

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    Aus der: Don Jelina
    MM: Donjador
    MV: Dunalino

    Von: Don Quintus
    VM: Queen Lisbeth
    VV: Don Calisto


    Geburtsdatum: 12.12.2012
    Geschlecht: Hengst


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Rassetyp: Pony

    Fellfarbe: Dark Chestnut Tobiano, ee/aa/nTo

    Abzeichen:
    Unregelmäßige Blesse | - | -
    Langhaar: Dunkelfuchs-Weiß
    Augenfarbe: Blau
    Stockmaß: 1,48 m



    Letzte Tierarztbesuch: Unbekannt
    Letzte Hufschmiedbesuch: Unbekannt


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    Charakter:
    gesellig, selbstbewusst, sensibel, lernwillig, arbeitswillig, fleißig, verschmust
    Beschreibung:
    Don Quichoté ist ein geselliger Hengst, der gerne andere um sich hat. Er ist stets Selbstbewusst und mutig weswegen er sich gut in der Herde behauptet und mit allen Mittel einen guten Rang erkämpft. Man sollte immer bei dem Hengst mit Bedacht umgehen, da er bei sowas ziemlich sensibel ist, was auch das Reiten geht, weshalb man nicht grob werden darf, den sonst macht er komplett zu. Er ist sehr lernwillig und arbeitet immer fleißig mit und gibt immer sein bestes bei jeder Sache. Ab und zu kann er auch nur verschmust sein, wo es mal beim Putzen schnell länger dauern kann. Wenn man ihm Liebe gibt, kriegt man selbst genauso viel zurück, im allgemeinen eigentlich fast kein typischer Hengst, außer was den Rang in der Herde angeht und Stuten imponieren angeht. Man kann so gut wie nie ihm Böse sein, den er macht das beste aus dem Moment und ist ein wahres Gangtalent. Er hat einen sehr guten Schritt und trabt sehr federnd, auch im Galopp hat er einen raumgreifenden und prächtigen Gang. Das Springen gehört zu seiner Leidenschaft, den ohne das geht es nicht, weshalb er gut im Springen und Military anzusehen ist, Dressur ist auch ansehlich, zwecks seinen Gängen doch das macht ihm nicht so viel Spaß, gibt sich aber dennoch Mühe.

    Geschichte:
    Don kam durch einen Onlinekauf zu uns, Snoopy hatte sich sofort verliebt und ein Treffen zum Vorreiten ausgemacht und was passierte? Natürlich sie verliebte sich und kaufte ihn!


    Reitweise: Englisch, Western

    Eingeritten: Ja
    Eingefahren: Ja


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    Im Besitz seit: 06.03.2016

    Besitzer: Snoopy
    Vorbesitzer: -
    VorVorbesitzer: -


    Maler: sweetvelvetrose

    Ummaler: -

    Fohlenmaler: -
    Großmaler: -

    VKR: sweetvelvetrose


    Reitbeteiligung: -


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    Zucht Platz: -
    Gekört? Nein

    Decktaxé: ...

    Nachkommen: //


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    Galopprennen
    Western: E A L M
    Springen: E A L M
    Military: E A L M S S* S** S***
    Dressur:
    E A L
    Distanz
    Fahren
    Gang

    Wendigkeit: E

    Rot: Training | Grün: Schleife | Blau: Beides

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    114. Synchronspringen (2.Platz)
    116. Synchronspringen (2.Platz)
    117. Synchronspringen (2.Platz)
    -
    326. Westernturnier (2.Platz)
    327. Westernturnier (3.Platz)
    333. Westernturnier (2.Platz)
    -
    356. Dressurturnier (2.Platz)
    -
    244. Militaryturnier (3.Platz)

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    Tierarztbericht
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    4027 Zeichen

    Nach längerer Zeit war ich mal wieder in Kanada unterwegs. Ich mochte dieses Land sehr und jetzt im Herbst erstrahlte es umso schöner. Am Nachmittag kam ich bei Stefanie Westside an, wir begrüßten uns und sie zeigte mir sogleich ihre Pferde, meine Patienten für heute. Es handelte sich hierbei nur um Routineuntersuchungen, da die vier Pferd zur Körung sollten. Stefanie bereitete mich darauf vor das es sich um eher ängstliche und schüchterne Pferde handelte und so konnte ich mich schon ein wenig auf die bevorstehende Situation einstellen. Sie stellte mir zuerst eine Vollblut Stute namens Mikado vor. Ihr Blick verriet schon einiges, sie war unsicher und wusste gar nicht wie sie mit der Situation umgehen sollte. Ich machte mich mit ihr bekannt, ließ sie schnüffeln, redete ruhig mit ihr und streichelte ihr den Hals entlang und fing so schon mit dem Abtasten an. Das ganze eher spielerisch das die Stute gar nicht merkte das die Untersuchung schon begann. Ab und zu bewegte sie sich ein paar Schritte von mir weg, aber ich gab ihr das Gefühl das alles in Ordnung war und lobte sie überschwänglich bei jeder Kleinigkeit wenn sie ruhig stand. Beim Abhören mit dem Stethoskop fand sie die Gerätschaft erst ziemlich mysteriös, ließ es aber dann über sich ergehen. Ich ließ sie mir dann im Schritt und Trab vorführen und zum Schluss wurden noch Impfungen aufgefrischt. Den kleinen Pieks fand sie natürlich gar nicht lustig und machte ein ziemliches Theater, aber da musste sie schnell durch und wurde dann umso mehr gelobt.

    Als nächstes kam ein Reitpony Hengst namens Don Quichoté. Er gefiel mir auf Anhieb sehr gut und er zeigte sich auch gleich von seiner sehr selbstbewussten Art, typisch Hengst eben. Auch mit ihm machte ich mich bekannt und ließ ihn mir zuerst im Schritt und Trab vorführen. Vom Bewegungsapparat sah alles gut aus und so machte ich mit dem Abtasten weiter. Don interessierte es wenig was ich da an ihm machte, viel mehr interessierte er sich für alles andere was um ihn herum geschah und vor allem wenn sich mal eine Stute blicken ließ. Da wieherte er und reckte und streckte sich und stellte sich zur Schau wie es nur ein Hengst konnte. Stefanie und ich mussten beide schmunzeln über sein Verhalten. Herz, Lunge usw. war schnell abgehört und eine Spritze bekam er auch noch.

    Als nächstes kam noch ein Ponyhengst. Zipje, auch einer von der eher schreckhaften Seite, näherte sich zunächst mir vorsichtig und wich dann doch vorsichtshalber wieder zurück. Man merkte schon beim Abtasten das er sofort zusammen zuckte wenn man ihn berührte, aber mit ein paar beruhigenden Worten hatten wir das gut unter Kontrolle. Ich machte alles sehr bedacht und ruhig mit ihm und zeigte ihm alles zum beschnüffeln, wie auch das Stethoskop. Es war fast so als ob er mir immer ein OK geben würde, das ich ihn jetzt damit berühren darf. Wir zwei hatten unsere Taktik gefunden und er war auch weniger gestresst. Mit viel Lob bekamen wir dann auch die Spritze rein. Bevor ich ihn entlassen konnte, durfte auch er nochmal im Schritt und Trab den Weg entlang laufen und war dann fertig für heute.

    Als letzten Patient für heute kam noch der Hengst Enjoy It With Me an die Reihe. Ein hübscher Tigerschecke und, im Gegensatz zu den anderen, sehr neugierig und interessiert an mir. Er war mit seinem Kopf ständig in meiner Nähe, stupste mich an oder knabberte an meiner Jacke. Stefanie hielt ihn zwar fest, aber sie konnte ihn nicht immer davon abhalten. Ich tastete die Wirbelsäule und die Beine ab, hörte Herz und Lungenfunktion ab und bereitete dann die Impfung vor. Als ich die Spritze ansetzte versuchte der Hengst doch tatsälich kurz nach mir zu schnappen, nicht böswillig, eher so wie wenn man eine Mücke verscheucht. Stefanie und ich lobten ihn dann ausgiebig und auch er drehte dann nochmal eine Runde. Alles war in bester Ordnung.


    Ich gab Stefanie dann noch für alle Pferde Wurmkuren mit und übergab ihr die Untersuchungsberichte das es keinerlei Befunde gab und nichts im Wege stand warum sie nicht zur Kür gehen könnten.

    Hufschmiedbericht
    25.01.2018 - Floooh
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    Es war wieder ein reger Tag auf dem Hof, viele Pferde, Menschen und Autos tummelten sich auf unserem Gestüt, weshalb ich doch ganz froh war wieder ein wenig auf Achse zu sein. Nach dem letzten Besuch bei Snoopy, hatte sie mich gebeten ein weiteres mal zu kommen für zwei ihrer Hengste. Mit gepackten Köfferchen machte ich mich also schließlich auf den Weg zu ihr und ihren Pferden. Als ich ankam, warteten alle drei bereits vor der Stallung. Geputzt, gestriegelt und vorbereitet für ihre neuen Eisen. So hatte man es gern.

    Mit einem lauten freundlichen „Hallo“ stieß ich dazu und streichelte den Hengsten jeweils einige Male über den Hals. Beide wirkten sehr ausgeglichen und ruhig. Ich bereitete meine Sachen vor und begann schließlich mit dem Reitponyhengst Don Quichoté. Ein ziemlich hübscher Dunkelfuchsschecke mit angenehmer Größe und gutem Exterieur. Ich nahm seinen ersten Huf und legte ihn auf meinem Bein ab, um die Hufränder abzuschneiden. Da er Hufeisen bekommen sollte, sah ich bereits jetzt, dass die Ränder eine gute Tragfläche boten. Als Nächstes schnitt ich mit dem Hufmesser das Innere des Hufes aus, bis aus dem dunklen Horn ein feines weiß-beiges wurde. Als nun auch der Strahl wieder in Form gebracht wurde, setzte ich den Huf wieder zurück auf den Boden und nahm nun den hinteren Huf der selben Seite auf und tat auch hier dasselbe in der Reihenfolge. Die gleichmäßig abgenutzten Hufe, sprachen für ein sauberes Gangbild des Hengstes. Nachdem die rechte Seite nun fertig war, folgte dieselbe Prozedur auf der anderen Seite. Zu guter Letzt raspelte ich noch ein letztes Mal über die äußeren Hufe, damit die dem Kunststoffbeschlag eine glatte Ebene boten. Nun ging es an die Eisen. Snoopy wollte auch hier Kunststoffbeschlag, welche innen mit Stahl verstärkt waren. Diese dämpfen die Schritte des Pferdes ebenso aus, waren aber durch die Stahlverstärkung nochmal etwas belastbarer, somit aber auch schwerer. Das Pferd war dadurch aber keineswegs beeinträchtigt.


    Ich nahm mir einige Vorlagen aus dem Auto und hielt sie Don an den Huf, um zu sehen, welche am besten passte. Alle vier Hufe benötigten in etwa dieselbe. Mit einem Marker zeichnete ich die Abdrücke des Hufes auf die Vorlage und schnitt diese anschließend mit dem Schleifer zurecht. Beide Hengste standen trotz lauter Geräusche entspannt da und gähnten vor sich her.


    Der Beschlag lief ähnlich ab, wie der eines normalen Eisens. Zuerst wurden die ersten zwei Nägel in das Eisen geschlagen, jedoch nicht ganz bis zum Anschlag, um das Eisen noch ein letztes Mal zu korrigieren. Ein perfekter Sitz war nämlich die äußerste Priorität. Gesagt getan, setzte ich die Nägel an und prüfte ein letztes Mal den Sitz am Tragrand des Hufes, bevor ich die Nägel ganz hineinschlug. Es folgten vier weitere, jeweils zwei an jeder Seite. Da der Huf bombenfest saß, entschied ich mich dazu, dass weitere Nägel nicht notwendig waren. Nun wurden die Nägel bündig zur Hufwand abgeknipst und eingebettet. Als schließlich alle Hufe fertig waren, alle Eisen saßen, schliff ich mit dem Raspel ein letztes Mal über alle Hufe um alles zu glätten. Dann war der erste Kunde auch schon bedient und fertig für heute. Snoopy kontrollierte noch einmal alles mit einem geschulten Auge und lief ein paar Schritte mit Don Quichoté.


    Als Nächstes folgte ihr zweiter Hengst. Enjoy it With me, kurz Joy, war ebenfalls ein Reitponyhengst mit einer sehr außergewöhnlichen Fellfarbe. Ich war eh total vernarrt in Tigerschecken, aber Joy hatte nochmal das gewisse Etwas. Nun folgte das gesamte Spiel von vorne. Ich begann auch bei Joy mit dem Ausschneiden der einzelnen Hufe und begradigte die Hufaußenwände. Ich legte den ersten Vorderhuf auf meinem Oberschenkel ab und schnitt das alte Horn hinaus. Auch die überschüssigen Ränder des Hufes wurden abgeknipst, mit einer minimalen Schräge, damit das spätere Eisen gut aufliegen konnte. Gerade hier musste man penibel arbeiten, jedoch hatte ich durch den wachsenen Bekannheitsgrad der Kunststoffeisen inzwischen eine recht gute Übung darin und entwickelte ein gutes Gespür wie ein Huf in etwa aussehen sollte. Zur Sicherheit nahm ich mir aber immer mal wieder die Eisenvorlage hinzu und kontrollierte die Tragränder. Darauf folgend zeichnete ich wieder die Umrisse des Hufes auf die Eisen und sägte diese in Form. Wieder kontrollierte ich die Passform, solange bis ich gänzlich zufrieden war. Im Anschluss ging es ans „Nageln“ - Ein gerne benutzter Gag unter den Hufschmieden. Joy stand weiterhin ruhig da und schien sehr kooperativ zu sein. Nicht ein einziges Mal schreckte er zurück, setzte den Huf ab oder hampelte unruhig herum. Perfekt für mich, aber auch für ihn. Wieder befestigte ich das Eisen nicht ganz, korrigierte mit ein paar Hammerschlagen von der Seite und nagelte die Nägel schließlich fest hinein. Auch bei Joy reichten 6 aus. Selten gab es Fälle wo man mehr oder weniger Nägel benutzte. Weniger eher bei einer schlechten Hufbeschaffenheit, da man den Huf natürlich immer ein wenig beschädigte und logischerweise, gerade bei einer porösen Schicht mehr kaputt machen konnte, als zu helfen. Nachdem alle Nägel im Huf saßen, eingebettet und geschliffen waren folgte der nächste Huf. Auch hier verlief alles problemlos. Als auch hier die Nägel fest im Horn saßen, knipste ich die überstehenden Enden mit der Zange ab und schlug das Eisen erneut von unten gegen den Huf, damit sich die Nägel nochmal etwas tiefer gruben. Die abstehenden Enden, zwackte ich wieder ab und drückte sie mit dem Clincher in die Kerben hinein. Zu guter Letzt raspelte ich auch hier noch einmal über die Außenwand. Auch die letzten beiden Hufe gingen im Hand umdrehen. Wenige Minuten später schaute ich nochmal drüber und klatschte zufrieden in die Hände. „Alles fertig, deine neuen Schuhe stehen dir unglaublich gut, Joy“ sagte ich lächelnd und wendete mich zu Snoopy. Auch sie schien zufrieden. Jetzt mussten sie nur noch getestet werden, ob es die richtige Wahl für Don und Joy war. Aber bisher gab es keine Beschwerden. Auch meine eigenen Pferde liefen unglaublich gut mit den Kunststoffbeschlägen und wirkten zufriedener als mit dem normalen Eisenbeschlag.


    Ich verräumte meine Materialien wieder im Auto und klopfte mir die Hose ab. Nach einer freundlichen Verabschiedung, setzte ich mich in Auto und fuhr langsam die Hofeinfahrt hinunter. Die nächsten Tage oder Wochen würde sich zeigen, ob die Hengste ebenso zufrieden waren wie ich.
    6416 Zeichen | (c) Floooh

    Trainingsberichte
    14.04.2017 - FrauHolle
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    Dressur E -> A
    Don Quichoté + Zipje

    Ich schnappte mir meine Jacke vom Beifahrersitz und knallte die Autotür hinter mir zu. Mein Weg führte mich auf die Kanaskins Rêver Ranch, auf der ich mich um das Dressurtraining von zwei Pferden kümmern sollte. Heute wollte ich mit den beiden Hengsten Don Quichoté und Zipje trainieren und ich freute mich schon riesig darauf, die beiden kennenzulernen. Ich schlenderte in den Zuchtstall und las mir die Boxenschilder der Pferde durch. Auf der Ranch waren wirklich viele wunderschöne Pferde zuhause. Als erstes entdeckte ich Don Quichoté, der mich neugierig beschnüffelte, als ich ihm meine Hand hinstreckte und ließ sich verschmust meine Streicheleinheiten gefallen. Ich suchte im Stall nach Zipje, den ich ein paar Boxen weiter fand. Auch er schaute mich interessiert an und ich beschloss, als erstes mit ihm zu arbeiten. Kurze Zeit später hatte ich den Hengst aus der Box geholt und ihm am Putzplatz angebunden. Ich striegelte ihn, kämmte seinen Schweif und seine Mähne und kratzte seine Hufe aus, bevor ich mir den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer holte. Ich führte Zipje auf den Reitplatz und parkte ihn neben dem Hocker, damit ich aufsteigen konnte. Ohne abzuwarten, ob ich richtig im Sattel saß, marschierte der Hengst voller Motivation los. Ich nahm die Zügel etwas auf und ritt ihn im Schritt warm. Nach dem Warmreiten kontrollierte ich noch einmal den Gurt und trabte schließlich an. Zipje viel in einen sehr gleichmäßigen und gemütlichen Trab und ich fing an, ihn mit ein paar Bahnfiguren zu biegen und zu stellen. Locker ritt ich Schlangenlinien durch die Bahn, Volten und Zirkel. Nachdem Zipke langsam lockerer und durchlässiger wurde, übten wir Schritt – Trab Übergänge, sowie das Antraben aus dem Stand. Erschrocken sprang Zipje zur Seite, als direkt vor uns ein Vogel aus dem Gebüsch flog, doch ich konnte ihn schnell beruhigen und er war sofort wieder bei der Sache. Bevor ich mit der Galopparbeit beginnen wollte, gönnte ich Zipje eine kleine Schrittpause, in der ich Seitengänge und Rückwärtsrichten mit ihm übte. Zufrieden kraulte ich ihm den Hals und ließ mir die Zügel aus der Hand kauen. Im Mitteltrab ritt ich die lange Seite herunter und ging danach auf den Zirkel. Zur geschlossenen Zirkelseite gab ich die Galopphilfe, woraufhin Zipje wie ein Wildpferd lospreschte. Erschrocken nahm ich die Zügel etwas auf und setzte mich tief in den Sattel rein. Damit hatte ich nun, nach diesem entspannten Trab, wirklich nicht gerechnet, aber ich schaffte es, ihn wieder durchzuparieren. Viel zu schnell trabte er unter mir davon und ich versuchte, ihn ruhiger zu bekommen, indem ich den Zirkel verkleinerte. Langsam hatte ich den Hengst wieder im Griff und traute mich, ihn erneut anzugaloppieren. Ich hielt die Zügel kurz, während ich aus der Volte heraus die Galopphilfe gab. Diesmal war ich vorgewarnt und schaffte es, ihn unter Kontrolle zu behalten. Ich galoppierte ihn eine halbe Zirkelrunde, parierte durch, trabte eine halbe Runde und galoppierte in wieder an. Dieses Spiel spielte ich ziemlich lange und so langsam wurde Zipjes Energie immer weniger. Im Trab wechselte ich die Hand und galoppierte ihn auf der anderen Hand wieder an. Als er ruhig unter mir galoppierte, parierte ich ihn durch zum Trab und ließ ihn die Zügel aus der Hand kauen. Zufrieden klopfte ich ihn am Hals und fing wieder an, Bahnfiguren im Trab zu reiten. Unser letzter Punkt war der einfache Galoppwechsel, an den ich mich jetzt noch machen musste. Das Angaloppieren klappte immer besser und wir drehten eine schöne Runde auf dem Zirkel. Ich wechselte den Zirkel, stelle ihn bei X um und gab die Galopphilfe für die andere Hand. Zipje sprang in den Kreuzgalopp und lief unkontrolliert durch die Halle, bis ich ihn wieder durchparierte. Ich sortierte die Zügel und versuchte es gleich noch einmal. Meine Hilfen kamen nun klarer und Zipje verstand, was ich von ihm wollte. Wir wechselten vier Mal hintereinander aus dem Zirkel und Zipje sprang jedes Mal richtig um. Zufrieden parierte ich durch und ließ die Zügel lang, damit Zipje sich strecken konnte. Am langen Zügel trabten wir noch einige Runden ganze Bahn, bevor ich zum Trockenreiten überging. Zipje war ziemlich nassgeschwitzt und auch ich konnte dringend eine Pause gebrauchen. Gemütlich ritt ich ihn trocken, stieg ab und führte ihn zurück in den Stall.
    Bevor ich mich ans nächste Pferd machen wollte, gönnte ich mir eine kurze Pause und schlenderte, mit einer Wasserflasche in der Hand, über die Ranch. Im Gegensatz zu meiner Ranch lebten hier ziemlich viele Pferde und es gab viel zu entdecken.
    Nach einer guten Stunde machte ich mich ans Training mit Don Quichoté. Der Hengst hatte meiner Meinung nach eine wunderschöne Farbe und ich war total gespannt, wie er sich unterm Reiter anstellen wird. Entspannt ließ Don Quichoté sich von mir putzen, denn er war total verschmust und genoss die Streicheleinheiten. Auch wenn ich ihn gerne noch länger geputzt hätte, mussten wir uns ans Training machen. Ich holte den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer und setzte meine Reitkappe auf den Kopf. Brav folgte Don Quichoté mir in die Reithalle, wo ich mich in den Sattel schwang. Nach dem Warmreiten ließ ich ihn antraben und versuchte, ihn mit vielen Wendungen lockerer zu kriegen. Sein Trab war wunderschön und er ließ sich sehr sensibel auf meine Hilfen ein. Neben vielen Übergängen und Tempiwechseln, übten wir das Rückwärtsrichten und das Zügel aus der Hand kauen lassen. Die Seitengänge im Schritt waren noch verbesserungsfähig, weshalb wir diese besonders in den Fokus setzten. Don Quichoté gab sich wirklich viel Mühe und hörte mir wunderbar zu. Nach einer kleinen Schrittpause machten wir uns an die Galopparbeit. Durch viele Übergänge schaffte ich mir einen ruhigen, aber fleißigen Galopp. Beim Galoppwechsel verlor ich ständig die Anlehnung, doch nachdem wir es einige Male probierten, klappte es schließlich. Ich parierte Don Quichoté durch zum Trab und gab ihm eine kurze Verschnaufpause am langen Zügel, bevor ich in die zweite Galoppphase ging. Wir trainierten das Angaloppieren aus dem Schritt, Viereck verkleinern und vergrößern, sowie Volten und Schlangenlinien. Don Quichoté war ziemlich am schnaufen, nachdem ich ihn nach der Trabphase zum Schritt durchparierte. Zufrieden kraulte ich ihn den Hals und ließ die Zügel lang. Auch ich musste mich bei so einem vielseitigen Training sehr konzentrieren und ließ erschöpft meine Beine hängen. Ich ließ ihn durch die ganze Bahn im Schritt laufen, bis er einigermaßen trocken war und führte ihn dann zurück in den Stall. Nachdem ich den Sattel und die Trense zurück in die Sattelkammer gehängt hatte, putze ich noch einmal die Sattellage über und kratzte die Hufe aus. Mit einer Karotte verabschiedete ich mich von Don Quichoté und auch für Zipje hatte ich noch eine Belohnung übrig. Das Training mit den beiden hatte wirklich super viel Spaß gemacht und ich war mir sicher, dass Don Quichoté und Zipje bald in einer A-Dressur abräumen werden.

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    Die Kür

    Nervös tippelte die Reiterin auf der Stehmähne des Schecken herum. Langsam kam die Aufregung in ihr hoch, was den jungen Hengst aber nicht besonders beschäftigte, er war im Moment die Ruhe selbst und knabberte genüsslich auf seinen Gebiss herum. Ein Krächzen hallte nun durch den Vorraum und der Aufruf von den Beiden kam: ,,Wir bitten nun Don Quichoté und Stefanie Westside in die Halle!".
    Die Reiterin atmete nochmal tief durch und gab den jungen Schecken dann Schenkeldruck, sodass dieser im gemütlichen Schritt die Halle betrat. In der Mitte der Halle kamen Beide zum Stand und die Reiterin grüßte vorbildlich die Richter. Dann schnalzte sie leise, gab Schenkeldruck und der Dunkelfuchsschecke fiel wieder in den Schritt. Beide ritten nun auch die Ganze Bahn und wechselten nach der ersten Runde durch diese. Nun wurde die rechte und stärkere Hand des Reitponys präsentiert und sie ritten weiter gemeinsam im Schritt eine halbe Bahnrunde. Dann ritten sie auf den Zirkel, wo sich der junge Kerl federnd durch diesen bewegte. Mit hüpfenden Trabbewegungen schnaubte er laut und ließ sich folgsam versammeln, während er seinen Kopf in der Geraden hielt und zwischendurch kurz auf dem Gebiss kaute. Donni machte einen super Eindruck, den das Publikum folgte gebannt seinen Bewegungen und auch beim Handwechsel durch den Zirkel machte er ein gutes Bild. Stefanie ließ nun ihren Hengst aus den Zirkel wechseln und lenkte ihn in die Schlangenlinien, wo sie ihm kurz Schenkelhilfen gab und ihn im geregelten Galopp durch die Halle bewegen ließ. Sanft wippte seine Stehmähne im Takt seiner Bewegungen und sein muskulöser Brustkorb hebte und senkte sich langsam. Nach der dritten Kurve der Schlangenlinien wechselten die Beiden wieder die Hand und führten die linke Seite vor. Auch hier galoppierte Donni mit raumgreifenden Sprüngen durch die Schlangenlinien und präsentierte sich wieder von seiner besten Seite. Nun wurden wieder Hindernisse aufgebaut, welche bei einer Maximalhöhe von einen Meter langen und das schwierigste eine Triplebarre. Zuerst waren drei Cavalettis vor den Beiden, wo Stefanie Quichoté zum Trab durchparierte und sie dann auf das Hindernis zusteuerten. Mit drei Trabsprüngen hatte der Schecke alle überwunden und fiel nun in einen leichten Galopp, sie Stefanie ihn etwas versammelte und dann einen Steilsprung überwand. Bei der Triplebarre schnaubte Donni und legte etwas an Tempo zu, überwand schnell diese und ließ sich folgsam zum Schritt durchparieren.
    Stefanie brachte ihren Hengst bei 'X' zum Stehen und verabschiedete sich mit einer Verbeugung, ehe sie die Zügel locker ließ und ihm Schenkeldruck gab und beide im Schritt am langen Zügel die Halle verließen. Als sie draußen ankamen, tätschelte die blonde Reiterin stolz ihr Pferd und stieg mit einer schwungvollen Bewegung aus den Sattel. Nun kuschelte sie sich nochmal an ihn und war dann nur noch gespannt auf das Ergebnis.

    [2901. Zeichen | Ohne Überschrift | Mit Leerzeichen | geprüft by lettercount.com & charcount.com | © by Snoopy]


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    Rinnaja und sadasha gefällt das.
  4. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    meine Teilnahme mit
    Blue Dawn's Nachtfalke

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    Steckbrief
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    Vom: Blue Dawn's Ready for the Night

    Aus der: Falkenhofs Sommerblume


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    Rufname: Prinz, Hawk
    Geburtstag: 25.01.
    Alter: 3 Jahre
    Stockmaß: 0,75 m
    Rasse: American Miniature Horse
    Geschlecht: Hengst
    Fellfarbe: black rabicano minimal tobiano
    (Ee,aa,Toto,RbRb)
    Abzeichen: -
    Gesundheit: Sehr gut


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    ruhig, intelligent, stolz, ehrgeizig


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    Dieser kleine Hengst ist mit seinem auffälligen Abzeichen am Hals ein echter Hingucker. Prinz wird er genannt, da er feinste Blutlinien in sich trägt und sehr edel aussieht. Er st ein wahres Springtalent, da er genug Köpfchen hat um nicht zu früh Energie zu verpuffen; stattdessen springt er immer nur knapp so hoch wie er muss. Selbstverständlich ohne dabei die Stange runterzuwerfen. Ansonsten ist er sehr ruhig und abgeklärt im Umgang. Er sucht förmlich die Aufmerksamkeit seiner Zweibeiner, jedoch nicht durch ungehaltenes Betteln, sondern durch sanftes Anstupsen mit der Schnauze.


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    Besitzer: Occulta
    Ersteller: Occulta
    VKR: Occulta
    Verkäuflich: Nein


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    Gekört: Nein
    Nachkommen: -
    Decktaxe: -


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    Spring Klasse: S
    Dressur Klasse: L
    Fahren Klasse: S***

    Eignung: Show Jumping, Halter Shows


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    1. Platz 368. Fahrturnier
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    2. Platz 296. Fahrturnier
    2. Platz 328. Fahrturnier
    2. Platz 357. Fahrturnier
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    3. Platz 353. Fahrturnier
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    HS-Bericht

    TA-Bericht

    Trainingsberichte [9]
    Occulta
    Springen E-A
    Minitraining

    Seit Tagen war ich dabei, die Minis für eine grosse Show vorzubereiten, die dieses Wochenende stattfinden würde. Dabei ging es mir vor allem darum, die letzten Feinheiten hinzubekommen, denn die Grundlagen für Shows kannten sie ja eigentlich alle vom sonstigen Training. Lisa half mir dabei. Wir wanderten gemeinsam zur Weide und fingen uns Kicks-a-Lot, Tic-Tac, Papillon d’Obscurité und Lady Diva raus. Wir brachten sie zur Halle, wo ein bunter Parcours aus verschiedensten Dingen aufgebaut war. Zum einen standen Sprünge da, zum Üben fürs Show Jumping an der Hand. Ausserdem hatte Lisa die Kegel zum Fahren aufgestellt und ich hatte Stangen für Langzügeldressur bereit gemacht. Zudem waren ein grosser Ball, eine Blache und eine Holzwippe da. Diese drei besonderen Gegenstände wollte ich für’s Führtraining nutzen. Zuerst longierte ich Lady Diva etwas, bevor ich mit der Langzügeldressur anfing. Lisa begann mit Papillons Fahrtraining. Die anderen Zwei Ponys banden wir im Vorraum mit den Anbindestellen vor der Reiterstube an. Diese ‚Abstellkammer‘ wie ich sie gerne nannte war für auswärtige Reitschüler gedacht, damit sie ihre Pferde irgendwo anbinden konnten, wenn sie etwas zu erledigen hatten. Ich übte mit Diva das Anhalten und Schritt-Trab Übergänge. Auch eine Art versammeltes oder zumindest langsames Traben und Schulterherein forderte ich. Wir waren noch an den Basics, denn das top ausgebildete Country Pleasure Fahrpferd war erst bis Klasse A am Langzügel gearbeitet worden. Ich schielte zu Lisa herüber und stellte zufrieden fest, dass sie gekonnt um die Kegel kurvte und perfekt beim Buchstaben A anhalten konnte. Papillon machte zudem die tollen Bewegungen eines typischen Simple Pleasure Talents und hatte eine ausdrucksstarke Aufrichtung. Die schokofarbene Stute hatte sich wirklich zu einem ganz anderen Pferdchen gemausert, seit ich sie vor ein paar Jahren gekauft hatte. Es bereitete mir grosse Freude, die Fortschritte der Minis zu sehen. Das Herdenleben machte auch viel aus: sie waren total ausgeglichen und hatten praktisch nie ‚einen schlechten Tag‘.

    Wir tauschten nun und holten Kiwi und Tiki raus. Die beiden bekamen ein Springtraining, wobei wir aber kaum höherstellten und uns rein um die Technik kümmerten. Wir liefen die Sprünge aus verschiedenen Kurven und Wendungen an, damit sie lernten, auch mal etwas diagonal zu springen. Meistens aber liefen wir so gerade wie möglich auf den Sprung zu und liessen den Pferdchen Zeit, den richtigen Absprungpunkt zu finden. Es war hier alles eine Frage der Übung, denn viel einwirken konnten wir ja nicht. Lediglich das Tempo versuchten wir etwas anzupassen, wenn die Minis zu eifrig wurden oder zu wenig Schwung hatten. Als das Springen durch war, machten wir noch ein paar Übungen mit der Wippe und dem Ball.

    Nach fast einer halben Stunde führten wir alle vier zurück zur Weide und holten stattdessen Silhouette of a Rose, Nachtfalke und Tigrotto. Die drei kamen brav mit und Falke benahm sich, obwohl er in Begleitung zweier Stuten war. Lisa führte ihn, während ich die beiden Mädels übernommen hatte. Ich machte zuerst mit Rose Langzügelarbeit, wobei ich wiederum Übergänge, Schulterherein und Seitwärtstreten, anhalten und versammeln übte. Lisa machte mit Falke intensives Springtraining. Der junge Hengst war am Anfang das, was man ein Anti-Talent nennen würde. Er streifte fast jede Stange und beförderte sie so regelmässig zu Boden. Lisa konnte ihn einfach nicht dazu ermutigen höher zu springen. Ich glaubte nicht, dass es an der Sprungkraft lag; sondern eher daran, dass der Hengst einfach die Beine hängen liess. Irgendwann sprang er zwar immer noch sehr knapp, aber wenigstens blieben die Stangen fünfmal in Folge oben. Da beendete Lisa das Training und brachte ihn schon mal zurück, während ich noch mit Tigrotto Dressurarbeit machte. Die junge Stute zeigte sehr geschmeidige, hübsch anzusehende Gänge. Sie war zu Recht als Fohlen zweimal prämiert worden. Es reizte mich zu sehen, ob sie dieses exzellente Exterieur auch an ihre Fohlen weitergab. Nach dem Training brachte ich die beiden Stuten auch zurück und beobachtete die Minis noch eine Weile, dann ging ich den anderen Stallarbeiten nach.
    31 Juli 2016

    Occulta
    Fahren E-A

    Heute stand ein kleiner Fahrausflug mit den Minipferden an. Occulta hatte mich und Lisa beauftragt, zusammen mit Elliot gleich acht der Miniature Horses zu bewegen. Das Problem dabei war allerdings, dass wir nur zwei Sulkys besassen. Ein drittes Sulky hatte Elliot von einem befreundeten Nachbaren auftreiben können, doch das bedeutete immernoch, dass wir mindestens dreimal anschirren mussten. Seufzend zog ich mein Gefährt zur Weide runter. Wir waren jedenfalls für den Morgen gut beschäftigt. Ich hoffte nur, dass Jason und Linda mit den Offenställen aleine klar kamen. „Hey Lewis! Should I take Becks or Caress for the first round?” Ich drehte mich zu Lisa um, die gerufen hatte. “How about we take Pi and Caress first?“ „Okay.“ Ich betrat die Weide und fing mir Rumpelstielzchen raus. Nachdem ich ihn am Zaun angebunden hatte, holte ich auch gleich noch Caress für Lisa, die noch Elliots Sulky holte. Der Reitlehrer kam wenig später dazu und bereitete die Geschirre vor. Ich machte Pi ganz schick, so wie es sich gehörte: Zuerst massierte ich ihn mit dem Gummistriegel, dann kämmte ich Mähne und Schweif. Anschliessend bürstete ich den kleinen Körper gründlich durch und kratzte zum Schluss die Hüfchen aus. Ich musste dabei auf die Knie gehen, denn die Pferdchen vor mir waren ja mit ihrem knapp einem Meter Stockmass echte Zwerge. Trotzdem musste man sich vor den Miniatur-Hufen ebenso in Acht nehmen wie vor denen der Grosspferde – weh tun konnten sie nämlich ganz ordentlich, das hatte ich schon am eigenen Leib erfahren. Caress war schon ein paarmal vor der Kutsche gestanden, doch für Rumpelstielzchen war es der erste Versuch. Lisa hatte ihn sorgfältig mit den Langzügeln vorbereitet, indem sie ihm das Geschirr angezogen und ihn einen Sandsack hatte ziehen lassen. Ich verschnallte nun ebenfalls das Geschirr, sodass es ihm genau passte und nirgends zwickte. Dann führte ich den Hengst aus der Weide zum Sulky. Ich liess ihn daran schnuppern und alles in aller Ruhe anschauen. Schliesslich schob ich ihn rückwärts zwischen das Gestänge und fixierte alles. Elliot hängte einen Führstrick an der Trense ein. Ich setzte mich auf das Sulky und nahm die Zügel auf. Wir liessen Pi langsam antreten und sich an die neue Last hinter ihm gewöhnen. Elliot führte ihn dabei zur Sicherheit. Wir testeten das Anhalten und wieder loslaufen, bis Lisa und Caress ebenfalls fertig waren. Dann ging es endlich los. Wir fuhren zum Parkplatz, wo Elliot das Seil aushakte und sich sein Fahrrad schnappte. Ich hatte nämlich das Gefühl, dass Pi sich gut genug steuern liess. Wir liessen die Ponys in Richtung Dorf der Strasse folgen, Elliot strampelte auf dem Fahrrad mit. Geplant war bloss eine kleine Runde; zum Dorfrand, um die Verkehrstauglichkeit der Minis zu testen, und danach über ein paar Feldwege zurück zum Hof. Das reichte für heute vollkommen. Unterwegs trabten wir auch zweimal, Galopp blieb allerdings aus.

    Zurück auf dem Hof entliessen wir die beiden Hengstchen wieder und suchten uns die nächsten Kandidaten raus: diesmal bei den Stuten. Rapunzel, Kicks-a-Lot und Tic-Tac wurden allesamt ebenfalls auf Hochglanz gebracht und anschliessend angeschirrt. Die kleine Eisprinzessin, wie ich Kiwi gerne nannte, durfte dabei meine Wenigkeit übernehmen. Wir machten mit den dreien genau dieselbe Runde wie zuvor. Für uns Menschlein war das zwar eher langweilig, aber die Minis hatten genug Unheimliches auf dem Weg zu bestaunen. Besonders Tiki war noch sehr schreckhaft und zögerlich. Rapunzel hingegen ging zuverlässig voran und liess sich nicht gross ablenken. Kiwi behielt ihren Takt schon erstaunlich gut und begann sogar ein wenig zu bluffen als wir an einem unheimlichen Schild vorbeikamen. Sie hob dabei die Beine etwas höher als sonst. Im Trab ging sie fleissig vorwärts - wie eine Nähmaschine, wie ich gerne zu scherzen pflegte.

    Die letzte Gruppe bestand aus Tigrotto, Beck‘s Experience und Nachtfalke. Diesmal durfte ich Tigrotto anschirren. Ich war gespannt darauf, wie die Stute sich heute lenken lassen würde, denn beim letzten Mal war sie etwas stur gewesen. Als wir auf dem Feldweg trabten, kamen uns Spaziergänger mit einem Husky-Mischling entgegen. Der offenbar noch junge Hund war nicht angeleint und kam sofort bellend auf uns zugerannt, als er die Sulkys entdeckte. Die Besitzerin versuchte mehrfach, ihn zurückzurufen, doch es nützte nichts. Nachtfalke erschreckte sich und wollte die Flucht ergreifen, sodass Lisa ihn nur mit Mühe bremsen konnte. Becks und Taiga liessen sich zum Glück nicht anstecken und blieben stehen. Sie waren schon länger auf Pineforest und hatten langsam genug Erfahrung mit Hunden um zu wissen, dass Stillstehen und abwarten die beste Option war. Trotzdem stiegen wir alle zur Sicherheit rasch von den Kutschen und hielten unsere Ponys fest, nicht zuletzt, um sie vor dem übermütigen, jungen Hund zu beschützen. Die Spaziergänger hasteten zu uns und fingen ihren Hund so rasch wie möglich ein. Sie entschuldigten sich vielmals, doch ich war zugegebenermassen ziemlich sauer und entgegnete, dass Hunde hier im Park an die Leine gehörten, wenn sie nicht in jeder Situation abrufbar wären. Gerade wenn ich daran dachte, dass hier auch oft Kinder mit ihren Ponys unterwegs waren. Nach diesem Ärgernis setzten wir unsere Fahrt ohne weitere Zwischenfälle fort und kamen pünktlich vor dem Mittag auf den Hof zurück. Wir kümmerten uns nach dem abschirren gleich noch um das Raufutter für die Minis, doch natürlich gab es vorher eine Belohnung in Form von Apfelstücken.
    31 Aug. 2016

    Occulta

    Springtraining A-L

    Es war Freitag und heute stand wieder viel auf dem Plan. Zuerst wollte ich ein Spezialtraining ausserhalb der Rennbahn mit den Vollblütern machen. Es ging dabei um ein ausgezeichnetes Training für die Hinterhand und den Gehorsam: Springen. Dran kamen One Cool Cat, Framed in History, Kaythara, Cabinet of Caligari, Sumerian, Sympathy of the Devil und Rosenprinz. Sie alle (ausser Rosenprinz natürlich) waren bisher nur beim Einreiten ein paarmal über Cavaletti gesprungen, also noch völlig unerfahren. Wir hatten deshalb für den Anfang ein paar niedrige, einfach anzureitende Steilsprünge und Kreuze aufgestellt. Wir ritten in der Halle, damit die jungen Pferde durch nichts abgelenkt wurden. Doch zuerst mussten wir natürlich Putzen und Satteln. Ich holte Sympathy aus ihrer Box und begann, dass grau gesprenkelte Fell zu bürsten. Die blauen Augen der Stute musterten mich dabei immer mal wieder – vielleicht hatte ich ja ein Leckerli in der Tasche. „Nach der Arbeit, meine Süsse“, murmelte ich nach einer Weile schmunzelnd. Ich kratzte die Hufe aus und entwirrte das Langhaar, dann holte ich auch schon den Sattel. Ich sah, dass Quinn und Rosie, die heute endlich auch mal wieder bei uns mitritt, auch schon fast fertig waren. Wir führten Sympathy, Frame und Kaya zur Halle. Vor dem Aufsteigen liefen wir noch eine Weile am Boden neben den Pferden mit und plauderten miteinander, denn wir hatten es ja nicht eilig, bis die anderen auch hier waren. Frame wollte immer wieder abbiegen und zu mir kommen. „Tut mir Leid, mein Grosser, du musst heute wiedermal bei Tante Quinn bleiben“, murmelte ich liebevoll zu dem Schecken. Ich wusste, dass er am liebsten mit mir arbeitete – das zeigte er allen anderen Pflegern immer überdeutlich. Aber ich konnte in nunmal nicht 365 Tage im Jahr babysitten. Ich hatte ausser ihm noch viele andere Lieblinge, die meine Aufmerksamkeit verlangten. Wenigstens akzeptierte er Quinn als Reiterin, nachdem sie mühsam sein Vertrauen gewonnen hatte. Charly, April, Parker und Rita kamen schliesslich ebenfalls in die Halle und wir stiegen allesamt auf, um unsere Pferde einzuwärmen. Elliot gab uns schon jetzt lockernde Lektionen vor. Bei ihm wurde jede Minute des Trainings ausgenutzt. Sympathy ging fleissig vorwärts und streckte sich sofort in die Triefe, wannimmer ich sie liess. Wir drehten Volten und übten ein paar Seitengänge. Ausserdem mussten wir viele Übergänge reiten und die Pferde in den Ecken korrekt biegen. Als auch das letzte Pferd entspannt mit den Ohren wackelte und ans Gebiss trat, begannen wir mit einem Kreuz. Rita und Rosenprinz machten es allen vor, denn der buckskin farbene Hengst kannte das Springen natürlich schon vom Military her. Trotzdem war es auch für ihn etwas anderes, den begrenzten Platz in der Halle ausnützen zu müssen. Ich ritt den beiden in gesundem Abstand hinterher, damit sich meine Stute gleich anhängen konnte. Sympathy wusste gar nicht so recht, wie ihr geschah: ich trieb sie darauf zu und versuchte, einfach mitzugehen ohne sie zu behindern. Ich begrenzte sie jedoch trotzdem ausreichend seitlich, damit sie nicht ausweichen konnte. Sie hüpfte etwas zögerlich über die bunten Stangen und machte danach ein paar Galoppsprünge, dann parierte ich sie in den Trab zurück und lobte sie ausgiebig. Hinter uns folgten Charly und Caligari. Kaythara wollte zuerst vor dem Kreuz abbremsen, doch Rosie trieb sie weiter, bis sie im Schritt darüber stolperte. Sie ritt danach gleich nochmal heran und diesmal klappte es. Manchmal scheint es, als müssten sie zuerst eine unsichtbare Mauer durchbrechen, überlegte ich schmunzelnd. Auch Frame wollte zögern, doch Quinn reagierte rechtzeitig und schickte ihn vorwärts. Er nahm einen etwas unschönen Satz über das eigentlich total niedrige Hindernis, aber immerhin landete er sicher auf der anderen Seite. „Aus dir wird wohl kein Springtalent“, bemerkte ich lachend an Quinn und den Schecken gewandt, als sie zu uns stiessen, um den anderen nicht im Weg zu sein. Nachdem alle das erste Hindernis überwunden hatten, fuhren wir mit einem Steilsprung fort. Danach folgten bereits zwei Steilsprünge hintereinander. Mehr mussten die Pferde heute noch nicht leisten; das reichte Elliot und mir für’s Erste. In den folgenden Wochen würden wir sie langsam an einen kleinen Parcours gewöhnen und uns danach wieder auf die Dressur konzentrieren.

    Zum Schluss gab es noch eine kleine Überraschung, im wahrsten Sinne des Wortes. Lewis, Lisa, Jason und Linda kamen mit fünf der Miniature Horses in die Halle. Lewis übergab Nachtfalke an Elliot, der ein überraschtes Gesicht machte. „Now it’s your turn. Show them how you do it“, erklärte Lewis grinsend. Er trabte mit seinem Lieblingsmini Kicks-a-Lot ein paar Runden auf der Volte, dann führte er sie auf das erste Hindernis zu und hüpfte mit ihr darüber. „Sehr elegant, Lewis!“, kommentierte ich lachend. „Kannst du das nachmachen, Elliot?“, meinte Lisa herausfordernd, und lief mit Lady Diva from the Sky hinterher. Auch Silhouette of a Rose und Papillon d’Obscurité waren dabei. Wir sahen noch eine Weile zu und bewerteten Elliots Springstil, dann versorgten wir die Vollblüter, die das Geschehen ebenfalls interessiert beobachtet hatten. Die Minis blieben noch in der Halle für ein ernsthafteres, halbstündiges Training.
    30 Sep. 2016

    Occulta
    Fahren L-M

    Als nächstes war ein Fahrtraining geplant. Da wir mit dem geliehenen Sulky des Nachbaren immernoch nur insgesamt drei Gefährte hatten, dauerte das Training den ganzen restlichen Nachmittag. Im ersten Durchgang machten Elliot, Jonas und ich eine Spazierfahrt mit Tic Tac, Fake und Kicks-A-Lot. Fake war noch komplett roh und wurde heute zum ersten Mal richtig angeschirrt. Jonas hatte mit ihr fleissig an der Doppellonge das Fahren geübt und sie auch schon etwas Gewicht hinterherziehen lassen, aber vor dem Sulky war sie noch nie gestanden. Er liess sie zuerst ausgiebig an dem Metall Gestell schnuppern und wir führten sie ein paar Minuten lang neben Tic Tac, die bereits eingespannt war. Dann wurde es ernst; Jonas und ich schirrten Fake an und ich führte sie vorsichtig an. Da sie doch noch etwas zu aufgeregt war, bestellte ich Lewis herbei, der den Führstrick übernahm, sodass ich mich Kiwi widmen konnte. Die Fahrt dauerte nur zwanzig Minuten, damit wir Fake nicht ünberforderten. Mit Kiwi und Tiki machten wir dafür am Ende noch ein paar Gehorsamkeitsübungen. In der nächsten Dreiergruppe des Trainings waren Silhouette of a Rose, Papillon d’Obscurité und Rumpelstielzchen dran. Mit ihnen waren wir eine ganze Stunde im Dorf unterwegs, um sie weiter an den Strassenverkehr zu gewöhnen. Ausserdem versuchten wir uns an schwierigen Manövern und vielen Tempowechseln. Zuletzt trainierte Elliot noch alleine mit Nachtfalke, denn der Hengst hatte angefangen, sich in letzter Zeit etwas aufzuspielen und flegelhaft zu benehmen. „Und das obwohl noch nicht mal Frühling ist“, scherzte Elliot kopfschüttelnd. „Das ist nur eine Phase“, beruhigte ich ihn. Ich war mir dessen sicher, denn Falke war ansonsten eher ruhig und brav im Umgang. Jedenfalls war es lustig den beiden beim wegfahren zuzusehen und ich war stolz, als Falke am Ende zwar etwas verschwitzt, aber ruhig nachhause kam.
    31 Jan. 2017

    Occulta
    Dressur E-A
    für Fake xx, Kicks-A-Lot, Tic Tac, Nachtfalke, Papillon d'Obscurité und Silhouette of a Rose

    Die Sonne stand schon recht tief, als ich mich mit Lisa, Elliot, Jason und Lewis auf den Weg zu den Miniweiden machte. Wir fingen uns Nachtfalke, Kicks-A-Lot, Tic Tac, Papillon und Rose raus. Wir wollten mit ihnen noch ein wenig Langzügeldressur machen, bevor es dunkel wurde. Wir putzten die Minis direkt beim Offenstall. Ich übernahm heute Tic Tac. Eigentlich hatte ich zwar Kiwi gewollt, aber Lewis hatte mal wieder darauf bestanden, dass er mit ihr arbeiten durfte, weil sie so an ihm klebte. Ich hatte augenrollend zugestimmt – schliesslich war ich gestern mit ihr, Lily und Teddy Spazieren gegangen. Ich bürstete die lange Mähne des Miniaturponys und kratzte die kleinen Hufe aus. Dann legte ich ihr die Ausrüstung an. Da es ja nicht mehr gewitterte, konnten wir raus auf den Sandplatz. Wir waren gerade am Einwärmen, als plötzlich Jonas mit Fake daherkam. Auch sie trug Langzügelausrüstung und Jonas erklärte zwinkernd, dass er mit uns trainieren wollte. „Ich dachte du trainierst sie selber, weil sie dein ganz persönliches Pony ist? Willst du jetzt doch abkupfern kommen?“, fragte ich herausfordernd. Er konterte: „Wer sagt denn, dass ich abkupfere? Mein Pony kann sowieso schon viel mehr als eure Handtaschenpferdchen.“ „Jetzt übertreibst du aber masslos. Du hast doch mit Langzügeldressur noch gar nicht richtig angefangen.“ Er sah unschuldig die Wolken an und meinte: „Sie ist halt ein Naturtalent.“ Wir lachten und konzentrierten uns wieder auf die Ponys. Rose und Papillon hatten bereits begonnen, einander zu kraulen. Ich schickte Tiki in den Trab und übte Übergänge mit ihr. Ausserdem schön runde kleine Volten, denn manchmal kürzte sie noch eine Seite ab, wenn sie etwas Unheimliches im Gebüsch sah. Zu Rose hatten wir einfach noch einen gewaltigen Rückstand. Die silver-dapple-Stute lief bereits S Lektionen. Diese verfeinerte Lisa gerade noch. Das Piaffieren sah zum Beispiel schon richtig toll aus. Lewis machte mal wieder lieber Blödsinn und brachte Kiwi zum Abliegen, um Jonas zu beeindrucken. Dieser versuchte es mit Fake auch – und scheiterte kläglich. „Sie ist eben kein Zirkuspferd, sondern ein edles Fahrpony“, schloss er daraus. Nachtfalke hatte einmal kurz einen Aussetzer und galoppierte buckelnd los. Es gab keinen offensichtlichen Auslöser dafür; vermutlich hatte er einfach Freude oder wollte etwas Spannung abbauen. Für ihn waren die Übungen nunmal noch besonders anstrengend, weil er noch nicht so viel konnte. Ausserdem war er alleine unter so vielen Stuten – da konnte Mann sich doch nicht die ganze Zeit konzentrieren. Trotzdem sah man, dass er sich Mühe gab und fleissig war. Genauso wie Papillon, die schon nach kurzer Zeit zufrieden schäumte und stolz marschierte. Als Lisa und Rose zum Schluss noch den Spanischen Schritt übten, sahen alle begeistert zu. Seit dem letzten so intensiven Training hatte sie ihren Raumgriff enorm verbessert, sodass es jetzt richtig eindrucksvoll aussah. Und das obwohl wir seither nur jeweils kurz zwischendurch mit ihr geübt hatten. Wir machten mit den Minis noch einen kleinen Umweg auf dem Rückweg und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Dann nahmen wir ihnen die Ausrüstung ab und versorgten sie.
    31 Juli 2017

    Occulta
    Dressur am Langzügel A-L
    Silhouette of a Rose, Papillon d’Obscurité, Blue Dawn’s Nachtfalke

    Zusammen mit Lisa und Lewis schlenderte ich zu den Miniweiden; wir alle trugen einen Longiergurt und Leinen über der Schulter. „I’ll take Hawky, we men have to stick together.” “But that’s unfair, you’ve trained him all week, I think it’s my turn this time!” Lewis sah mich mit einem grandios gespielten Hundeblick an. “Occu, you sure do agree with me, don’t you?”, doppelte Lisa nach. Ich seufzte und schloss die Augen, bevor ich leise “Lisa wins” murmelte. Ich musste gleich darauf loslachen, weil Lisa ein Triumphierendes „HA!“ hören liess und Lewis beleidigt Luft ausstiess. „That’s sexist Occu, if I was a women you would have chosen me“, scherzte er. Ich rollte die Augen und begann zu summen, während er weiter jammerte. Wir betraten zusammen die Stutenweide, während Lisa zu den Minihengsten abbog (nicht ohne Lewis dabei die Zunge rauszustrecken). Die Pferdchen kamen neugierig angelaufen und ich nutzte die Gelegenheit gleich, um Rose ein kleines schwarzes Nylon Halfter überzuziehen. Lewis fing sich Papillon ein. Wir putzten die Minis gründlich, bis ihr Fell in der Sonne richtig schön glänzte. Dann zogen wir ihnen die Longiergurte an und führten sie hoch zum Dressurviereck. Zunächst legte ich das Leinenbündel ab und führte Rose noch ein wenig im Schritt auf dem Platz herum. Das machte ich immer so, damit ich auch nebenbei noch ein paar Gehorsamkeitsübungen abfragen konnte. Rose wich brav mit dem Hinterteil, wenn ich entsprechend Druck machte – bei ihr reichte dabei schon Druck in Form eines Blickes und eines Schrittes in ihre Richtung. Überhaupt reagierte sie heute sehr fein auf meine Hilfen, auch später am Langzügel. Sie schien motiviert und konzentriert, was mir zeigte, dass ihr diese Art der Arbeit Spass machen musste. Das war wohl auch einer der Gründe, warum wir mit ihr schon so weit gekommen waren. Sie beherrschte bereits S Lektionen, während Nachtfalke und Papillon noch an manchen Grundlagen feilten. Besonders Falke musste noch lernen, gleichmässig und ruhig voranzugehen. Lisa machte mit ihm daher viele Volten, um ihn beschäftigt zu halten und sein Tempo zu drosseln. Ausserdem konnte sie so auch gleich an seiner Biegung arbeiten, was mit einem kleinen Pony gar nicht so leicht war. Papillon ging deutlich konstanter und machte auch schritt-Galopp Übergänge mittlerweile besonders toll, ohne sich dabei aus der Anlehnung zu lösen. Mit ihr übte Lewis auch Schulterherein und Seitwärtsverschiebungen. Ich fing bei Rose gegen Ende der Lektion noch mit einer Viertelpirouette im Galopp an – als Einstieg zu den ganzen Pirouetten. Ich musste dabei selbst immer aufpassen, dass ich die Leinen im Griff hatte und an der richtigen Position blieb. Der Longiergurt half mir übrigens dabei, die Leinen zu kontrollieren. Manchmal übte ich auch ohne, aber wenn ich neue Figuren ausprobieren wollte, war es einfach praktisch, auch wenn es dann eher Fahren vom Boden aus entsprach. Der Effekt war ja derselbe.
    Nach einer halben Stunde Arbeit liessen wir es gut sein, denn die Ponys hatten sich gut konzentriert und mitgemacht, das wollten wir belohnen, bevor sie müde wurden. Daher liessen wir sie alle noch ein wenig austraben und brachten sie anschliessend zu den Weiden zurück. „Hawky did a nice job, huh?“, stichelte Lisa. Lewis schnaubte. “Of course, since I trained him, he can only be…” Er konnte den Satz nicht beenden, weil Lisa ihn in die Seite stupste und wir alle in Lachen ausbrachen. Rose schlug, aufgeputscht durch uns, übermütig mit dem Kopf und trabte ein paar Schritte. Es sah einfach zuckersüss aus, man konnte es unmöglich ernst nehmen.
    31 Aug. 2017

    Occulta
    Springen an der Hand L-M
    Silhouette of a Rose, Papillon d’Obscurité, Tigrotto, Snottles Peppermint, Blue Dawn’s Nachtfalke, Tic Tac, PFS’ Kicks-a-Lot

    Heute wollten wir wiedermal an der Technik im Springen an der Hand mit den Minis feilen. Dabei galt es nicht nur, die Miniature horses flinker und kräftiger zu machen, sondern auch die Technik der Führer mit der Führleine zu verbessern. Mit dabei waren heute auch Lily und Peppy, denn Lily wollte, dass das Shetty mehr Popo-Muskeln aufbaute für ihren Plan mit den Shettyrennen. Sie machte den Parcours aber vom Sattel aus, denn das machte für den Trainingseffekt bei den beiden mehr Sinn. Ich führte heute Kiwi, die bereits bei der Begrüssung frech meine Hosentasche absuchte. Natürlich setzte ich auch Grenzen, wenn sie zu aufdringlich wurde. Aber das sanfte verwuscheln mit ihrer Lippe machte mir nichts aus. Ich kraulte ihren Widerrist und nahm sie ans Halfter, dann band ich sie beim Zaun an und putzte sie durch. Wie immer musste ich auf den Boden knien, um an Bauch und Beine zu kommen. Kiwi mochte es am Bauch nicht sonderlich, tolerierte es aber, mit abgeklappten Ohren. Ich versuchte, sie nicht zu lange zu ärgern, und ging rasch wieder zu einer Stelle am Hals über, bei der sie die Lippe genüsslich spitzte und mit dem Kopf mitwippte. Auch die anderen Ponys genossen die Massagen mit den Gummistriegeln, denn der Fellwechsel machte sich bemerkbar. Elliot war als letzter fertig, weil er Tiki so lange geschrubbt hatte. „Just leave her some hair on for the winter“, rief Lewis lachend über den Zaun, als er die Flocken weissen Fells im Gras neben Tiki sah. Er selbst durfte heute wiedermal Nachtfalke führen. Lisa und er konnten es immer noch nicht sein lassen, daraus einen kleinen Konkurrenzkampf zu machen. Sie hatten, wie mir zu Ohren gekommen war, sogar einen Wochenplan ausgehandelt. Aber ich wusste, dass ich im Moment Lewis‘ eigentlichen Liebling vor mir hatte, denn Kiwi hatte ja schon seit sie ein Fohlen war eine besondere Verbindung zu ihm. Er war gewissermassen ihr Zieh-Papa. Ich beobachtete ihn manchmal, wie er die Stute mit den frechen blauen Augen in seinen Pausen kraulte, oder mit ihr spielte. Jedenfalls waren so langsam alle bereit, also verschoben wir uns in die Halle. Es machten sich nämlich schon langsam dunkle Wolken am Himmel breit und auf dem Weg meinte ich bereits ein paar Tropfen zu spüren. Kaum waren wir in der Halle angekommen, begann es dann auch tatsächlich zu schütten. Wir führten die Ponys warm und stellten nebenbei die Hindernisse auf. Lily gurtete nach und stieg auf Peppys Rücken (ich lachte, als sie auf purer Gewohnheit ein Cavaletti zu Hilfe nahm, obwohl das Pony so klein war). Jason liess unterdessen Papillon über das erste Hindernis hüpfen. Es war noch nicht hoch und die Stute hatte absolut keine Mühe. Einer nach dem anderen tat es ihm nach. Rose wollte beim ersten Versuch nicht so recht, weil Linda sie zu schräg heranführte. Dafür kamen die beiden beim zweiten Mal absolut mittig. Wir hatten unseren Spass beim Training – das war sowieso immer total lustig, mit den Minis solche Sachen zu machen. Sie sahen einfach zuckersüss aus, wenn sie mit wehender Mähne über die bunten Stangen setzten. Und manche waren sogar richtig gut darin. Besonders Falke stach wiedermal heraus, mit seiner Technik, immer nur gerade genug hoch zu springen. So konnte er Energie sparen und dadurch höher hinaus als die anderen, die mit der Zeit einfach zu flach wurden und die Beine hängen liessen. Auch Kiwi machte ihre Sache gut; sie schien das Springen im Blut zu haben. Sie hatte keine Mühe, egal von woher wir kamen. Nur manchmal sprang sie etwas seltsam über die Hindernisse, wenn sie entwas anguckte und es ihr unheimlich war. Dann warf sie doch ab und zu auch mal eine Stange runter. Tigrotto, die heute von Lisa geführt wurde, sprang, Zitat Lewis, „leichtfüssig wie ein Tiger eben“. Ich musste ihm zustimmen, nur dass ich fand, dass sie dabei auch fast wie ein grosses Springpferd aussah. Man vergass beinahe, dass sie nur die Miniatur Version davon war. Bei Peppy sah man das Shetty hingegen deutlich raus; die graue Fellkugel flitzte im Galopp durch die Halle und ihr buschiger Schweif wehte mit jedem Sprung mit. Da das Training für Führer und Ponys anstrengend war, beendeten wir es an einer sinnvollen Stelle, bevor alle zu müde wurden und die Konzentration flöten ging. Es regnete immernoch, also duckten wir unsere Köpfe und joggten zurück zur Weide, um rasch in den trockenen Offenstall zu kommen. Die Ponys wühlten zufrieden im Stroh – das Training hatte ihren Appetit angeregt. Ich bat Lewis und Elliot, nachher noch ein wenig Heu als Belohnung zu bringen.
    31 Okt. 2017

    Occulta
    Springen an der Hand M-S
    Tigrotto, Blue Dawn’s Nachtfalke, Tic Tac, PFS’ Kicks-a-Lot

    Neuen Jahr wollte ich mit Nachtfalke und Kiwi wieder an ein paar Springwettbewerben teilnehmen. Dazu mussten wir aber noch mehr üben. Tiki und Tigrotto waren ebenfalls dabei – einfach weil ihnen die Abwechslung gut tat. Ich führte Falke, während Jason Tigrotto übernahm, Lisa mit Kiwi übte und Tiki von Linda übernommen wurde. Wir putzten die Ponys wie immer sauber, denn auch wenn sie klein waren, galten für sie dieselben Regeln wie bei Grosspferden. Auch sie wollten vor der Arbeit schön sauber und gepflegt sein. Auch wenn man es beim Anblick der schlammigen Felle kaum glauben konnte. Wir verbrachten am Ende wohl mehr Zeit mit Schrubben, als mit Springen. Aber das machte nichts, denn so verbrachten wir ja auch Zeit mit ihnen. Als wir es endlich doch in die Halle schafften und ich das Ziepen meiner kalten Finger nach unzähligen Warmhalteversuchen einfach zu ignorieren begann, wurde es draussen schon dunkel. Die Halle war in angenehm warmem Licht beleuchtet, sodass mir alleine dadurch wieder etwas wärmer wurde. Und natürlich durch die Bewegung, die kurz darauf folgte. Die Minis wollten gefordert werden: gleich nach dem Aufwärmen übersprangen wir ein paar erste Hindernisse, joggten über Stangen und übten die Temporegulation mit der Stimme. Später machten wir auch einen ganzen Parcours, den wir am Ende sogar noch etwas höher stellten als gewohnt. Ich wollte testen, ob Falke mittlerweile so weit war, um auch dabei fehlerfrei zu bleiben. Die ersten paar Hindernisse übersprang er mühelos, aber beim fünften klapperte die Stange. Beim sechsten fiel sie schliesslich sogar runter. Ich gab aber nicht auf und wagte mich an den letzten und höchsten Sprung. Ich hielt Falke bis kurz davor schön ruhig und spannte ihn so. Dann schnalzte ich im entscheidenden Moment und motivierte ihn zu einem besonders kraftvollen Absprung. Es reichte tatsächlich knapp. Falke landete geschickt im Sand und ich holte ihn zu mir, um ihn ausgiebig für seine Leistung zu loben. Tigrotto war ncoh nicht so weit, aber sie hatte den Parcours in ihrer entsprechenden Höhe erfolgreich gemeistert. Und auch die anderen beiden waren beinahe Fehlerfrei geblieben – jedoch eben nur beinahe. Aber es fiel ja schliesslich kein Meister vom Himmel und die Ponys hatten noch den ganzen Winter über Zeit, um ihre Technik zu verbessern. Wir führten sie trocken und brachten sie dann zurück auf die Weide, wo sich Tiki und Tigrotto natürlich sofort wieder in den Matsch legten. 30 Nov. 2017

    [​IMG] L-M
    Langzügeldressur mit Hawk

    Blue Dawn's Nachtfalke

    Es war schon fast dunkel, als ich mich mit Trense, Langzügeln und Gurt auf den Weg zur Mini-Hengst-Weide machte. Mein Opfer war Nachtfalke, den man im Halbdunkeln nur noch als Silhouette zwischen den Bäumen erkannte. Bloss seine weissen Sprenkel standen hervor und verrieten ihn sofort. Ich begrüsste ihn mit einem ausgiebigen Halskraulen, dann zog ich ihm die Trense an und führte ihn zum Offenstall. Ich band ihn an einem der in der Wand angebrachten Ringe an und putzte ihn rasch, aber gründlich durch. Im dunkeln sah ich zwar kaum, was ich überhaupt putzte, aber mit der Hand konnte ich erfühlen, wie weich sein Fell war. Ich hätte auch das Licht des Offenstalls einschalten können, aber die Augen der Minis gewöhnten sich gerade an die Dunkelheit, und ich wollte sie nicht unnötig blenden. Falke schnaubte ein paarmal, offenbar hatte er etwas in den Nüstern. Vielleicht ein Insekt? Ich kämmte seinen Schweif und die Mähne durch, dann kratzte ich noch die Hufe aus. Ich legte ihm den Gurt an und zog ihn locker, aber fest genug an, damit er nicht verrutschte. Dann fädelte ich die Zügel durch die Ringe des Gurtes und klinkte sie an den Trensenringen ein. Falke kannte den Ablauf und lief brav im Schritt los, als ich das Kommando gab. Ich steuerte ihn zum Weidetor, liess ihn warten, öffnete es und führte ihn raus. Dann stellte ich mich wieder hinter ihn und 'fuhr' ihn zum Sandplatz. Die Luft war noch immer angenehm warm, obwohl die Sonne verschwunden war. Langsam kam aber ein frisches Lüftchen auf, also würde ich vielleicht am Ende doch noch etwas frieren. Falke lief brav die Volten, die ich ihm vorgab. Ich versuchte, ihn möglichst abwechslungsreich zu biegen und aufmerksam zu machen. Er konzentrierte sich auch richtig fleissig - so sehr, dass er Jacky nicht kommen sah, und sich kurz erschreckte. Ich streichelte die Jack-Russel Hündin und liess sie absitzen, damit sie uns nicht weiter störte. Sie sah entspannt in der Gegend herum und blieb an ihrem zugewiesenen Platz. Ich fokussierte mich wieder auf Falke und trabte ihn nun an. Wir übten verschiedene Tempo-Übergänge, mit besonderem Augenmerk auf den verstärkten Trab. Ich nahm ihn immer wieder auf, bis er ganz langsam trabte und fast in den Schritt durchfiel, aber schickte ihn gerade an der Schwelle zum Übergang wieder energisch vorwärts, sodass er Gewicht nach hinten verlagerte und vorne in der Schulter leicht wurde. Im Galopp übten wir ebenfalls Übergänge, nämlich in den Schritt und wieder zurück. Der kleine Hengst kam anschliessend auf den kleinen Volten im Galopp ganz schön ins schnaufen, also gönnte ich ihm eine Pause. Danach fragte ich noch ein paar Seitengänge und Schulterherein ab, was mit den Langzügeln gar nicht so einfach war. Aber ich war ganz zufrieden mit unseren Fortschritten und bewunderte beim Austraben lassen die Muskeln des Hengstchens. Die hatte er natürlich vor allem vom Fahren und Show Springen, aber ich war sicher, dass die versammelnde Arbeit an den Langzügeln ebenfalls einen Teil dazu beitrug. Ich wollte ihn in kürze zum zweiten mal an einer Körung vorstellen, denn beim ersten Versuch hatte es leider knapp nicht gereicht. Seither war der Hengst aber nochmal ein Stückchen erwachsener geworden und sah nicht mehr so schlaksig aus, deshalb war ich mir sicher, dass er diesmal die Zulassung bekommen würde. Ich freute mich schon jetzt darauf.
    30 Apr. 2018

    Die Kür

    Heute wollte ich Nachtfalke auf einer Körung vorstellen. Dabei hatte ich ziemlich spontan entschieden, denn die Köung war nicht weit von Zuhause und zeitlich stimmte es auch. Jedoch machte ich mir nicht allzu grosse Hoffnungen, denn insgeheim wusste ich, dass Hawk noch nicht bereit war. Mit seinen zarten drei Jahren sah er einfach noch zu 'unfertig' aus und war hinten noch etwas überbaut. Auch an Hengstigkeit fehlte es ihm noch. Daher würde er wohl heute nicht die besten Noten abräumen, aber ich wollte es dennoch versuchen. Wie sagte man so schön; "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt". Hawk stupste sanft meinen Arm an und verlangte so meine Aufmerksamkeit. Er schien überhaupt nicht aufgeregt zu sein und sah sich neugierig die anderen Pferde an, wenn ich ihn gerade nicht beachtete. Der Junghengst hatte schon als Fohlen an einigen Shows teilgenommen und war abgehärtet. Er wusste genau, dass er bloss seinen Job machen musste und danach wieder zurück nachhause durfte. Ich wollte gerade auf die Armbanduhr sehen, als der Lautsprecher die Nummer vor uns aufrief. Entschlossen lief ich zum Showbereich und hielt Hawk bereit. Dann kam die vorherige Nummer raus und wir durften anfangen. Ich führte den Hengst zuerst gerade auf die Richter zu, grüsste sie und stellte ihn dann in geübter Showmanier hin. Ich lenkte Hawk ein wenig mit der Hand ab, sodass er den Hals schön streckte und sich präsentierte. Trotzdem das gut klappte, machte ich mir Sorgen ob er nicht zu schlaksig wirkte, wenn er sich so streckte. Die Richter begutachteten sein Exterieur und machten sich ein paar Notizen, dann gaben sie das Zeichen, dass ich weitermachen durfte. Nun führte ich ihn zuerst im Schritt, dann im Trab auf beide Seiten an den Richtern vorbei. Dabei achtete ich auch darauf, dass Hawk konzentriert blieb und gehorsam mitlief, denn das sahen die Richter ebenfalls gerne. Zuletzt wurde er auf einem eingezäunten Platz freilaufen gelassen, sodass er, getrieben von ein paar Longierpeitschen, auch noch seinen Galopp zeigen konnte. Zu meiner leichten Enttäuschung kam er nicht sofort wieder auf mich zu, als ich ihn einfangen wollte - er liess sich aber problemlos 'einsammeln'. Ich führte ihn ein letztes Mal an den Richtern vorbei und grüsste zum Abschied, dann klopfte ich Hawk stolz auf den Hals und führte ihn vom Platz. Nun mussten wir nur noch das Resultat abwarten.
    2366 Zeichen mit Leerzeichen, geprüft mit Lettercount.com, Text by Occu

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    Zuletzt bearbeitet: 30 Apr. 2018
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  5. Rinnaja

    Rinnaja Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit Magnus von Störtal
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    Von Kolskeggur frá Ásmundarstöðum
    Von Hraunar frá Sauðárkróki Aus der Stjarna frá Kjarnholtum
    Aus der Mengalada vom Störtal
    Von Bör von Sporz Aus der Nanna frä Skovgard


    Hengst
    22.05.1994
    Rasse: Islandpferd
    Stockmaß: 135 cm
    Deckhaar: Dunkelbraun

    Magnus hat einen sehr wechselhaften Charakter. Zum einen ist er beim Putzen und bei der Bodenarbeit lieb und artig, zwar ein bisschen zügig, aber dennoch nicht gefährlich. Er gibt hier immer alles und hat vor eigentlich nicht Angst.
    Auf der anderen Seite hat er sich nur sehr schwer einfangen lassen oder ist komplett weggelaufen, als wir ihn bekommen haben. Dennoch war er wenn man ihn dann hatte anhänglich.
    Anfangs war er nur für Profis geeignet, da er nicht galoppieren konnte, sondern immer nur getöltet ist. Des Weiteren ist er einfach stehen geblieben, hat mit einer Runde Rodeo angefangen. Hiermit bekam er so gut wie alles dem Sattel was er wollte. Das Einzige wo er sich benahm waren Kinder, wenn sie geführt wurden.
    Zudem war er auch noch dämpfig, aber dank Medikamenten hat er damit kein Problem.
    Kurz und knapp: Er hatte seinen eigenen Kopf und so lange man ihn nicht geritten ist war er das beste Pferd der Welt. Wenn man jedoch reiten wollte, hatte man seine Boßhaftigkeit und angst in den Augen gesehen.

    Besitzer: Rinnaja
    VKR/Ersteller: Sadasha


    Schleifenaufstieg Trainingsaufstieg Potential
    Dressur E A L M S S*
    Gangreiten E A L M S S* S** S***
    1.Platz 100.Gang
    2.Platz 101.Gang
    1.Platz 102.Gang
    3.Platz 107.Gang
    2.Platz 109.Gang
    1.Platz 111.Gang
    1.Platz 117.Gang
    2.Platz 120.Gang
    1.Platz 122.Gang
    2.Platz 123.Gang
    2.Platz 127.Gang
    2.Platz 129.Gang
    2.Platz 130.Gang
    1.Platz 135.Gang
    3.Platz 136.Gang
    3.Platz 141.Gang
    3.Platz 142.Gang
    3.Platz 149.Gang
    2.Platz 170.Gang
    Schleife
    HK/SK
    Decktaxe/Leihgebühr: 220J

    Gencode: unbekannt
    Nachkommen
    0/0
    -


    Letzter Tierarztbesuch: 18.01.2017
    Letzter Hufschmiedbesuch: 15.01.2017


    Sommerfell | PNG| PNG | Puzzel PNG | JPG
    Winterfell| PNG | PNG | Puzzel PNG | JPG
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    Dressur Stufenerhöhung von E auf A 14.04.2017 von Rinnaja
    Ich wollte mir heute Magnus vornehmen und ihn ein wenig in Dressur fordern. Ich holte das Islandpferd von der Weide und Putze ihn mal gründlich durch. Langsam kam durch das Dicke Winterfell auch sein Sommerfell durch. Als ich Fertig war mit allen holte ich Sattel u Trense und ging mit ihn nach dem Fertig machen zusammen zum Reitplatz. Ich kontrollierte alles noch mal bevor mich drauf schwang. Er war es von den Vorbesitzer gewöhnt gleich los zu Tolten da dran arbeiten wir noch das er ruhig und gelassen bleibt. Nach paar Minuten diskotion mit ihn ritten wir gemütlich ein paar Bahnfiguren damit er sich auf warmen konnte. Als das getan war ritten wir los in Trab ich muss ihn Stark zurück halten da er immer wieder versuchte in Tolt zu gehen aber es klappte mit harte Konsequent. Erst Ritten wir paar Bahnfiguren wie Ganze Bahn, Durch den Zirkle welchen taten wir auch und ab und an Einfache Schlangenlinie an der langen Seite. Als er locker wurde im Trab und nicht mehr versuchen wollte zu Tolten ging wir über im Galopp und machten auch da paar bahn Figuren. Ich versuchte es so wechselhaft wie möglich alles zugestellten damit er nicht in Versuchung kam zu tolten. Aber es klappte alles wie ich wollte und nach der arten Arbeit mit ihn Ritt ich ihn auch schon wieder ab da er schön total nass war. Ich muss noch an seiner Konsequent arbeiten damit er auch langer durch halt wobei ich auch überlegt habe das es an sein rechtlich Winterfell liegen konnte. Ich ging nach gemachter Arbeit mit ihn zum Putzplatz und gab ihn Medikamente und sein Fresse um ihn anschließen wieder zurück zur Weide zu den anderen Hengsten/Wallach zu bringen. Es war ein guter Tag und er hatte die Hochstufung von E auf A super bestanden.
    @Rinnaja/1719 Zeichen

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    Dressur Stufenerhöhung von A auf L 20.05.2017 von FrauHolle
    Völlig durchnässt stürmte ich in die Stallgasse. Draußen regnete es in Strömen und ich war schon auf dem Weg vom Auto zum Stall komplett nass geworden. „Hey, du musst Denise sein?“, aus einer der Boxen lugte eine Frau hervor, „ich bin Rin, schön dass du da bist“. Rin zeigte mir die Pferde, mit denen ich heute arbeiten sollte, denn das Dressurtraining von Magnus, das Springtraining von Kirin und das Galopptraining von Der Physiker und Mystic Fantasy Dahlia stand an. Ich freute mich sehr auf den Tag mit den vier Pferden und hoffte sehr, dass es heute Nachmittag aufhörte zu regnen, denn ich wollte für das Galopptraining gerne ins Gelände.
    Zuerst schnappte ich mir den Isländerhengst Magnus von Störtal. Es war noch sehr früh am Morgen, sodass die Pferde noch in ihren Boxen standen. Vor seiner Box band ich Magnus an und fing an, ihn zu putzen. Ich kämmte seine Mähne und seinen Schweif, striegelte sein Fell, kratzte seine Hufe aus und holte schließlich den Sattel und die Trense aus der Sattelkammer. Damit der Sattel auf dem Weg zur Halle nicht nass wurde, legte ich eine Decke über den Sattel. Ich setzte meine Kapuze auf und lief mit Magnus durch den Regen bis zur Halle. Ich legte die Decke und meine Jacke auf die Bande zum Trocknen und führte Magnus zwei Runden im Schritt durch die Halle. Danach parkte ich ihn neben der Aufstiegshilfe ein und stieg auf. Artig wartete er, bis ich meine Zügel sortiert hatte. Ich ließ ihn losgehen und ritt zum Warmreiten locker ein paar Bahnfiguren im Schritt. Am Anfang ließ ich den Zügel noch etwas länger, nahm ihn allerdings immer mehr auf. Magnus war sehr flott unterwegs und ich brauchte wenig treiben. Ich hielt einige Male an, um seine Aufmerksamkeit zu testen. Nachdem ich noch einmal den Sattelgurt kontrolliert hatte, trabte ich an. Unsere ersten Runden im Trab drehten wir auf dem Zirkel, bevor ich mit Volten, Schlangenlinien und Handwechseln anfing. Ich fühlte mich von Schritt zu Schritt sicherer auf ihm und gewöhnte mich an seine Gänge. In einer kleinen Verschnaufpause übten wir die Kurzkehrtwendung, die von Mal zu Mal besser klappte. Nach einer guten halben Stunde ging ich zur Galopparbeit über. Magnus Galopp war sehr flott und ich hatte anfangs Probleme, diesen zu sitzen. Doch nach und nach gewöhnte ich mich an ihn und der Galopp wurde etwas entspannter. Ich ritt auf den Zirkel bei A, stellte ihn bei X um und wechselte auf den Zirkel bei C. Etwas unkoordiniert sprang Magnus um, doch ich hatte ihn schon kurz darauf wieder eingefangen und probierte es gleich noch einmal. Diesmal klappte es schon viel besser und ich lobte ihn zufrieden mit meiner Stimme. Ich ritt ganze Bahn und verlängerte an der langen Seite die Tritte. Kurz vor der Ecke nahm ich ihn wieder etwas auf und parierte schließlich an der kurzen Seite durch zum Trab. Bevor ich in eine Schrittpause überging, übte ich das Überstreichen im Trab. Im Schritt ließ ich die Zügel etwas länger und ließ ihn einige Male stehen. Zwischendurch übte ich immer wieder die Kurzkehrtwendung, bis ich schließlich in die zweite Galopprunde startete. Nun stand der Außengalopp auf dem Plan, den Magnus für eine L-Dressur noch beherrschen musste. Wir brauchten ein paar Anläufe, bis Magnus im Außengalopp war, denn er sprang einige Male nicht richtig an. Immer wieder ritt ich einen Übergang vom Galopp zum Trab und übte das Angaloppieren in den Außengalopp. Bei jedem Versuch klappte es besser und schließlich brauchte ich nur noch eine sehr feine Hilfe, um Magnus in den Außengalopp zu bekommen. Ein letztes Mal machte ich einen fliegenden Galoppwechsel und ging dann in die Trabarbeit über. Zufrieden kraulte ich ihm den Hals, während ich ihn die Zügel aus der Hand kauen ließ. Das erste Pferd war geschafft!
    Nun stand das Springtraining mit Kirin, einem Reitpferdhengst an. Schon länger hatte ich kein Springtraining mehr gemacht und ich freute mich riesig darauf, endlich mal wieder einen richtigen Parcours zu reiten. Ich holte Kirin von der Weide und stellte ihn an den Putzplatz. Bis jetzt zeigte er sich sehr umgänglich und trottete etwas unmotiviert hinter mir her, als ich ihn in die Halle führte. Der starke Regen hatte inzwischen aufgehört und es nieselte noch leicht. Trotzdem war der Boden noch sehr nass, weshalb ich auch mit Kirin in die Halle ging. Ich führte ihn eine Runde durch die Halle und stieg schließlich auf. Die Sprünge hatte Rin mir netterweise schon hingestellt, weshalb ich mich um den Aufbau nicht kümmern musste. Bevor ich mich an das Springen machen konnte, musste ich Kirin jedoch erst gründlich aufwärmen. Dies tat ich zuerst im Schritt am langen Zügel, danach im Trab, während ich ein paar Bahnfiguren ritt, und schließlich locker im leichten Sitz im Galopp. Kirin zeigte sich etwas faul und ich musste ziemlich treiben, doch er kam so langsam immer mehr in Schwung. Schließlich nahm ich die ersten kleinen Sprünge. Unser erster Sprung war ein kleines Kreuz, was noch nicht sehr hoch war. Wir kamen etwas zu früh an den Sprung, doch Kirin rettete die Situation und wir kamen heil auf der anderen Seite an. An den nächsten Sprung ritt ich etwas weiter ran und wir legten einen nahezu perfekten Absprung hin. Wir gewöhnten uns immer mehr aneinander und ich traute mich langsam auch an die höheren Sprünge ran. Zwischendurch parierte ich immer mal wieder durch zum Schritt oder Trab und gönnte dem Hengst eine Pause. Ich hatte immer mehr Spaß an der Sache, auch wenn wir beide schon ziemlich nassgeschwitzt waren. Ich startete eine letzte Runde. Im Kopf dachte ich mir einen Parcours aus, in dem alle Sprünge noch einmal vorkamen und ritt ihn danach fehlerfrei durch. Kirin war wirklich ein super Pferd und hatte sich toll geschlagen. Etwas kaputt vom Training ging ich zum Trockenreiten über, brachte Kirin zurück auf die Weide und machte mich ans nächste Pferd.
    Mein nächstes Pferd war Der Physiker, der zusammen mit Kirin auf der Weide stand. Nach Rins Beschreibung ist Physiker heute der härteste Fall für mich, denn er ist im Umgang nicht gerade einfach. Dies behielt ich zwar immer im Hinterkopf, entschied mich allerdings dazu, positiv an die Sache ranzugehen. Schon beim Putzen merkte ich, dass er unruhiger war als die Pferde zuvor. Ich hingegen ließ mich von ihm nicht beunruhigen und zog mein Programm durch. Der Regen hatte zum Glück aufgehört, sodass ich ohne Bedenken auf die Galoppstrecke konnte. Bevor ich mich ans Galopptraining machen wollte, ging ich zuerst auf den Platz, um Physiker aufzuwärmen und mich an ihn zu gewöhnen. Schon beim Aufsteigen lief er los, ohne dass ich richtig im Sattel saß. Ich nahm die Zügel etwas auf und sortierte im Schritt meine Bügel. Sofort fing ich an, ihn mit vielen Wendungen und Bahnfiguren zu beschäftigen. Nach der Schrittphase trabte ich an. Viel zu schnell raste Physiker los und ich musste die Zügel noch etwas aufnehmen, um ich zurückhalten zu können. Ich ritt viele Volten, um das Tempo etwas rauszunehmen, was mir allerdings nur teilweise gelang. Nach guten 20 Minuten ritt ich vom Platz herunter und lenkte den Hengst Richtung Galoppstrecke. Physiker wusste genau, was jetzt kommt und zog das Tempo an. Immer wieder versuchte er anzutraben und ich hatte Mühe, ihn zurückzuhalten. Nachdem wir ein Stück vom Hof weg waren, trabte ich ihn an. Physiker hatte Lust, so richtig Gas zu geben, das sah man ihm an, doch ich musste die Kontrolle über ihn behalten. Ich gab ihm etwas mehr Zügel und schnalzte kurz, woraufhin er sofort buckelnd lospreschte. Mein Griff in die Mähne bewahrte mich davor, in den Sand zu plumpsen. Physiker schmiss seine Beine, wie ich es noch nie bei einem Pferd gesehen hatte. Mit angelegten Ohren rannte er die Galoppstrecke entlang und ich konzentrierte mich darauf, oben zu bleiben. Das Durchparieren gestaltete sich äußerst schwierig und Physiker war völlig außer Atmen, als ich ihn endlich zum Traben bringen konnte. Auch ich brauchte dringend eine Pause, doch an Entspannung war nun nicht zu denken. Ich ging ins Leichttraben und gab immer wieder halbe Paraden, um das Tempo zu regulieren. Mit vielen Trab-Galopp Übergängen schaffte ich es, ihn einigermaßen kontrollierbar zu kriegen. Er hörte mir immer besser zu und ich hatte das erste Mal das Gefühl, irgendeine Einwirkung auf ihn zu haben. Der zweite lange Galopp lief eindeutig ruhiger ab als der erste. Ohne mich in der Mähne festzukrallen ging ich in den leichten Sitz und Physiker galoppierte zwar schnell, aber immer noch kontrollierbar die Strecke bis zum Hof zurück. Schweißgebadet kamen wir auf dem Hof an. Auf dem Reitplatz trabte ich ihn noch entspannt am langen Zügel ab und ging schließlich ins Trockenreiten über. Dieses Training hatte mir wirklich einige Nerven gekostet.
    Als letztes war Mystic Fantasy Dahlia an der Reihe. Auch mit ihr wollte ich heute Galopptraining machen. Rin hatte mir erzählt, dass auch Dahlia eine sehr wilde Stute war, allerdings nicht so schnell wie Physiker, und ich war sehr gespannt, wie ich mit ihr zurechtkommen würde. Das Warmreiten verlegte ich, genau wie mit Physiker, auf den Reitplatz. Artig wartete sie, bis ich fest im Sattel saß und wir ritten entspannt los. Bis jetzt merkte ich noch nichts von ihrer wilden Ader, doch das änderte sich, als ich zur Trabarbeit überging. Ungeduldig schlug Dahlia mit dem Kopf und ich brauchte ein bisschen Zeit, bis ich mich an sie gewöhnt hatte. Ich ritt einige Bahnfiguren und Übergänge, bis ich schließlich vom Platz ritt und mich ans Galopptraining machte. Auch Dahlia kannte diese Strecke und wusste, was ich von ihr wollte. Ich konnte sie allerdings gut zurückhalten und sie wartete geduldig, bis ich ihr das Kommando zum Antraben gab. Der Trab war im Gegensatz zu Physikers Trab sehr entspannt, wenn auch ziemlich flott. Unruhig guckte Dahlia einige Male zurück zum Hof und wieherte nach ihren Freunde, denn ihre Herde zurückzulassen fiel ihr sehr schwer. Als sie zögerte und umdrehen wollte, trieb ich sie weiter vorwärts und als ich sie schließlich angaloppierte, waren ihre Sorgen wie weggeblasen. Dahlia war sehr schnell unterwegs, doch ich hielt sie anfangs noch etwas zurück. Nachdem wir einige Zeit galoppiert waren, erhöhte ich das Tempo und gab ihr etwas mehr Zügel. Im gestreckten Galopp zogen die Bäume an uns vorbei. Dahlia hatte sichtlich Spaß an der Sache, doch auch ihre Kräfte verließen sie langsam. Ich parierte durch zum Trab und danach zum Schritt, um ihr eine Verschnaufpause zu geben. Zufrieden schnaubte die Stute ab und streckte ihren Hals nach unten. Nach einer kurzen Pause nahm ich die Zügel wieder auf und wir ritten das letzte Stück im vollen Galopp zurück zum Hof. Ich holte nochmal alles aus ihr raus und versuchte, die Geschwindigkeit so viel es ging zu erhöhen. Dahlia war völlig am Ende, als ich mit ihr auf dem Platz gute 20 Minuten Schritt ritt. Auch ich merkte jetzt meine Knochen, denn ich war ziemlich erschöpft. Das Training mit den vier Pferden hatte wirklich Spaß gemacht und ich war mir sicher, dass alle vier bald auf einem Turnier gut abscheiden werden. Nachdem ich Dahlia zurück auf die Weide gebracht hatte, verabschiedete ich mich von Rin und machte mich schließlich erschöpft und müde, aber mit einem sehr guten Gewissen, auf den Weg nach Hause.

    Die Kür
    Heute ritt ich für eine Freundin 2 Pferde auf einer Körung. Da beide am selben Ort und am Tag stattfinden nur versetzt war das ganz praktisch. Zuerst war die Hengstkörung an der Reihe. Rin war eine gute Freundin von mir, und man spürte die Liebe zu den Pferden. Sie begrüßte mich als sie mich entdeckte. Sie war mit Sascha und den Pferden schon in der Früh angekommen, da ich aber auf meinem hof noch was hatte fuhr ich etwas später an. Ich kannte die Pferde noch nicht die ich vorstellen sollte. „ Hallo Alex!“ hörte ich Rin schon von weitem rufen. Ich lächelte und winkte der jungen Dame mit ihren langen hellbraunen haaren entgegen. „ Zuerst ist Magnus von Störtal an der Reihe, ist ein Isländer! Hoffe du hast nichts dagegen!“ grinste sie. „ Ähm ob ich da drauf passe und eine gute Figur abgebe weiß ich aber nicht, und Tölt kann ich auch nicht!“ sagte ich. „ Ach das wird schon!“ meinte Rin wie immer gut gelaunt. Wir liefen zu ihrem Hänger und ich sah wie Sascha den Hengst gerade fertig machte. Der Braune stand artig da und ließ sich es gefallen. Ich streckte ihm meine Hand hin und ließ ihn schnuppern. Nachdem er mich nun kannte, stieg ich auf und ging mit ihm auf den Aufwärme Platz um ein Gefühl für ihn zu bekommen. Rin sah vom Rand zu „ Hoffentlich ist die 2te größer!“ lachte ich. Magnus war gut zu reiten. Irgendwann sah ich Rin am Rande nicht mehr, sie wird wohl mit Sascha schon in die Halle rein gegangen sein nun hörte ich wie wir aufgerufen wurden. „ Bitte Magnus von Störtal in die Halle geritten von Alexandra Weimaner!“. Das war unser Stichwort. In einem lockeren Trab ritten wir in die Halle ein. Ich fühlte mich wie ein Riese und hoffte dass es nicht so sehr komisch aussah. Bei X hielt ich den Hengst an und grüßten die Richter die uns mit Adleraugen betrachteten. Nun trabte ich den Hengst unter mir auf der linken Hand an. Wir zeigten dann seinen Trab. Es fühlte sich wie eine Nähmaschine an. Man merkte aber dass der Hengst voll konzentriert war. Ich baute eine Volte ein und galoppierte den Hengst an. Nun trieb ich ihn in einen versammelten starken Galopp und wendete die Hand auf die rechte. Dort zeigte ich ihn nochmal trab und schritt. Nun als zweite Figur ritten wir eine Traversahle. Nicht merkbar lobte ich den fremden Hengst unter mir. Magnus kaute zufrieden auf seinem Gebiss und wartete auf weitere Anweisungen. Als wir noch einen kleinen Sprung zeigten ritt ich ihn wieder zu X und verabschiedete mich von den Richtern. Im Trab verließen wir die Halle und ritt ihn draußen um den Platz noch trocken ehe ich ihn zum Hänger führte wo Sascha und Rin schon auf uns warteten. 2h später würde die Stutenkörung beginnen.
    2657 Zeichen mit Leerzeichen, geprüft mit Lettercount.com, Text by Elsaria
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    Zuletzt bearbeitet: 26 Feb. 2018
  6. Mohikanerin

    Mohikanerin Grafiker


    Mohikanerin als Bruce Earle
    mit
    Capital

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    Capital hat 19 Punkte!
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    P1 | W1 | B102
    ____________________________________



    [​IMG]
    Capital (x)
    Hengst

    Rasse: Isländer
    23.11 | 7 Jahre
    Fellfarbe: Braunfalbe Farbwechsler Splash
    Geno: Ee AA Dd nRr nSpl
    Stockmaß: 145 cm

    [​IMG]
    0 = wenig ausgeprägt 10 = stark ausgeprägt

    Sozialverhalten: 4
    Temperament: 7
    Lauffreudigkeit: 6
    Aufmerksamkeit: 3
    Nervenstärke: 8

    Eigenschaften:
    Sensibel, Menschen bezogen, Intelligent, neigt zur Unsicherheit in neuen Situationen, unerschrocken


    [​IMG]

    Unbekannt
    Unbekannt | Unbekannt
    Unbekannt | Unbekannt - Unbekannt | Unbekannt

    Unbekannt
    Unbekannt | Unbekannt
    Unbekannt | Unbekannt - Unbekannt | Unbekannt

    ____________________________________

    Diese Daten werden erst nach einer Teilnahme an einer Fohlenschau erfasst.

    Fohlenbeurteilung
    -

    Exterieur | -
    Interieur | -
    Gang | -

    Richterspruch | -
    = -
    ____________________________________

    Diese Daten werden erst nach einer erfolgreichen Teilnahme an einer Zuchtprüfung erfasst.

    Zuchtbeurteilung

    Schritt | -
    Trab | -
    Galopp | -
    Tölt | -
    Rennpass | -

    Richterspruch | -
    = -
    ____________________________________

    Nachkommen | Mutter

    Schleife
    Wettbewerb

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    Dressur A | L
    Gangreiten A | S

    Ganveranlagung: 5 Gänger, Naturtölt

    ____________________________________

    131. Gangturnier | 132. Gangturnier | 436. Dressurturnier | 134. Gangturnier | 139. Gangturnier

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    145. Gangturnier | 152. Gangturnier | 156. Gangturnier | 158. Gangturnier | 171. Gangturnier

    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]

    172. Gangturnier |

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    ____________________________________

    0 = sehr unruhig / -sicher 10 = sehr ruhig / sicher

    neue Umgebungen/Situationen: 3
    Fahrzeuge: 8
    Gelände: 6
    Straße: 6
    Wasser: 4
    Platz/Ovalbahn: 6
    Halle: 3

    Hänger: 6
    Hufschmied: 9
    Tierarzt: 7

    ____________________________________

    ● Bestanden ● Unbekannt

    Ausbildungsdaten
    Fohlen ABC ● | Einreiten ● | Einfahren ●

    Anfassen ● | Halfter ● | ruhig stehen ● | Putzen ● | Hufe geben ●
    Gebiss ● | Sattel ● | Reitergewicht ● | Longieren ohne Hilfen ● | Longieren mit Hilfen ●
    Stangenarbeit ● | Gelände ● | Führpferd ●

    Schritt
    versammelt ● | mittel ● | stark ●

    Trab
    versammelt ● | Arbeitstempo ● | mittel ● | stark ●

    Galopp
    versammelt ● | Arbeitstempo ● | mittel ● | stark ●

    Tölt
    langsam ● | Arbeitstempo ● | mittel ● | schnell ● | stark ●

    Jog ● | Lope ● | Canter ●

    ____________________________________

    Halt aus dem Schritt ● | Halt aus dem Trab ● | Schritt - Galopp - Übergang ●
    Zügel aus der Hand kauen lassen ● | Rückwärtsrichten ● | Kehrtwende auf der Vorderhand ●
    Kehrtwende auf der Hinterhand ● | Aussengalopp ● | einfacher Galoppwechsel ●
    Schulterherein ● | Traversale ● | Travers ● | fliegender Galoppwechsel ●
    Traversalverschiebung ● | Renvers ● | halbe Pirouette im versammelten Schritt ●
    Schaukel ● | Piaffe ● | Passage ●

    Höhe 80 - 90 cm ● | 90 - 100 cm ● | 110 - 120 cm ● | 120 - 130 cm ● | bis 160 cm ●
    Weite 75 - 105 cm ● | 85 - 115 cm ● | 105 - 135 cm ● | 125 - 155 cm ●

    Länge 1 - 2 km ● | 1,5 - 3 km ● | 2,4 - 3,2 km ● | 2,8 - 3,6 km ● | 3,2 - 4 km ● | 5,7 - 6,84 km ●

    800 m ● | 1000 m ● | 1500 ● | 2000 m ● | 2500 m ● | 3400 m ●

    30 km ● | 45 km ● | 60 km ● | 85 km ● | 120 km ● |160 km ●

    Spin ● | Sliding Stop ● | Roll Back ● | Speed Control ●

    Eintölten ● | Einpassen ● | Tempowechsel ● | Zügelübertreichen ●

    Zirkuslektionen
    Kompliment ● | Ja und Nein ● | Knien ● | Bergziege ● | Liegen ● | Sitzen ●
    Tanzen ● | Seitenschritte ● | Rückwärtsrichten ● | Spanischer Tritt ● |
    Spanischer Schritt ● | Steigen ● | Spanischer Trab ● | Passage ●
    Piaffe ● | Pirouette ● | Levade ● | Ballotade ● | Croupade ●
    Kapriole ● | Courbette ● | Lancade ●

    [​IMG]

    Unterbringung: Stall 1 - Box 4
    Weidezeit: 7 - 15 Uhr (8h)
    Paddockzeit: 15 - 20 Uhr (5h)
    Einstreu: Späne
    Futter: Aufbaufutter (20 Uhr)
    sonstiges: -

    ____________________________________

    Tierarzt | 23. Dezember 2017
    Influenza Ja
    Tetanus Ja
    Herpes Ja
    Zähne Kontrolliert - Inordung

    keine Beschwerden

    ____________________________________

    Hufschmied | Datum Unbekannt
    Hufeisen Ja
    Beschlag Vorne: 10er (1)
    Beschlag Hinten: 8er (1)

    keine Beschwerden

    ____________________________________

    Zur Zucht zugelassen: Nein
    Decktaxe: keine
    Wert: 560 Joellen
    Züchter: Unbekannt
    Ersteller: Mohikanerin

    ____________________________________

    PSD | Puzzel PNG | Offizieller HG
    Tagebuch | Galopp

    23. Dezember 2017 | (c) Elsaria
    1104 Zeichen | - Tierklinik zur Lindenweide

    Heute erreichte mich ein dringender Anruf. Sie hätten einen Körkanditaten im Stall und er bräuchte noch eine Grundimunisierung. Ich machte mich schnell auf den Weg und kam auf einen gepflegten Hof an. Dieser wohl Isländer hielt. Etwas ratlos stand ich zuerst am Stall ehe ein junger Mann kam « Hallo ich bin Collin sie müssen die Tierärztin sein? » sprach mich dieser an. « Ja das bin ich!» Er zeigte mir nun Capital ein wunderschöner Isländer Hengst in Maske. Bevor ich jedoch impfen konnte musste ich ihn mir vergewissern, dass es ihm auch gut geht. Den kurzen weg von der box und anbinde Platz lief capital frei und sehr gut. Ich schaute ins Maul. Das Zahnfleisch war rossig und gut befeuchtet. Seine Augen waren klar, nun horchte ich Lunge Herz und Darm Gegend ab. Als ich ungewöhnliche Darm Geräusche ausschliessen konnte zog ich insgesamt 4 spritzen auf. Herpes Influenza und eines Tetanus und Tollwut. Mit diesen 4 Spritzen war nun Capital gut geschützt und so konnte er hoffentlich erfolgreich in einer Hengstkörung sein, ich fuhr nachdem ich die Impfungen in seinem Pferdepass eintrug nachhause.

    30. November 2017 | (c) Mohikanerin
    3213 Zeichen | - Bruce
    Collin übermittelte mir, dass Capital für die Turniere vorbereitet werden soll. Der Hengst wurde schon etwas länger nicht mehr geritten, weshalb auch Beritt mit in der Zeit sein soll. Morgens mache ich mich mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Hof. Vriska wartet dort bereits auf mich und wirkt sehr gelangweilt, genauso wie ich sie kennengelernt habe. „Ich soll Capital nun etwas reiten“, erkläre ich ihr und sie nicht nur und geht den Hengst aus seiner Box holen. Nervös guckt er zu mir und schnaubt dann ab. Also alles soweit gut. Ich beobachte das Geschehen und sattle mir anschließend Capital. Vriska hat noch nie einen Sattel auf ein Pferd gemacht oder gar eine Trense ins Maul, doch das bringe ich ihr auch noch bei. Ich nehme sie mit zum Reitplatz, auf dem ich noch einmal nach Gurte und dann aufsteige. Gespannt beobachtet Vriska das Geschehen. Der Beritt beginnt mit Warmreiten, dafür reite ich erst einmal einige Runden Schritt am langen Zügel, da er wenig Bewegung hatte in der letzten Zeit. Nach einige Runden fange ich mit Bahnfiguren, Stellen und Biegen an. Etwas nervös tänzelt er vor sich hin, doch ist bei der Sache. Heute steht nur etwas Balance auf dem Plan und dann darf er zurück auf die Weide. Ich zeige Vriska wie man alles ab macht und bringen es zusammen zurück.
    Auch die nächsten Tage verlaufen ähnlich. Zwischendurch longiert Vriska den Hengst, damit er wieder mehr Ausdauer bekommt.

    Nach zwei Wochen geht das Training weiter. Capital hat bereits schon Muskeln besser aufgebaut und ist deutlich entspannter. Dazu kommt, dass er schon dehnbarer ist. Heute zeige ich Vriska wie man ein Pferd sattelt, sie hat ihn bereits geputzt und wartet auf mich. Sie hat schon den Sattel und helfe ihr, ihn auf den Rücken des Pferd zu legen. Ich zeige ihr, auf welcher Höhe die Pauschen sein müssen und wie man den Gurt fest macht. Trense machen wir anschließend auch zusammen und dann es geht zum Viereck. Erst reite ich Capital warm im Schritt und einigen Bahnfiguren.
    Heute steht der Tölt im Mittelpunkt und zunächst trabe ich ihn Einwendung, obwohl er Naturtölter ist, was ich bereits im Schritt bemerke. Er neigt dazu zu tippeln und zu schnell zu werden. Ich versuche sein Tempo auszugleichen in dem ich ihn immer wieder Anhalte und Rückwertsrichte. Capital reagiert Sensibel und Aufmerksam. Ich schiebe ihm regelmäßig ein Leckerli zu und dann geht es schon weiter.
    ___
    Vriska und ich waren die letzten Wochen sehr fleißig, sie saß schon mehrfach auf den Hengst. Die Beiden machen sich beide sehr gut und die ersten Lenkversuche haben auch schon gut geklappt. Doch jetzt ist wieder sein Wesen dran. Heute steht auf dem Plan noch mal etwas Tölt und dann war es das. Capital wird wieder warm geritten und immer interessierter steht das junge Mädchen am Zaun. Sie wirkt mittlerweile viel informierter und fragt wieso ich was mache. Ich erkläre ihr alles und zeige es direkt am Pferd, welche Wirkung es hat.
    Das heutige Training war somit für Beide sehr lehrreich und ich werde ihr einmal die Woche eine Reitstunde geben. Capital kann nun auf Turnier gehen. Der Tölt ist sehr taktklar und im Tempo gut regulierbar. Ich bin zuversichtlich, dass die beiden mal sehr erfolgreich auf Turnieren sein werden.

    31. Dezember 2017 | (c) Mohikanerin
    774 Zeichen | - Bruce
    Capital hat mit Vriska schon viel erreicht, doch heute festige ich noch etwas seinen Tölt, da er viel mehr Potential hat. Im Auftrag von Eva soll ich ihn in schweren Töltprüfungen reiten, doch dafür muss er deutlich schneller werden.

    Er steht nun für einige Wochen bei uns auf dem Hof, weil es einfacher ist für mich. Ich kann in schneller zwischen das Training anderer Pferde schieben.

    ___

    Heute hole ich ihn nach einigen Tage zur Eingewöhnung vom Paddock und sattle ihn.

    Auf der Ovalbahn reite ich ihn warm und rufe die verschiedenen Tempis ab. Capital arbeitet fleißig mit.

    ___

    Schon nach der geplanten Zeit ist er soweit und auf den schweren Prüfungen mitlaufen. Sein verstärktes Tempo ist deutlich besser geworden. Auf dem Turnier hat er auch Plätze belegt.

    ____________________________________
    23. Februar 2018 | (c) Mohikanerin
    1563 Zeichen | - Bruce

    Das erste mal Dressur und Vriska ist ersichtlich aufgeregt. Capital ist bereits gut ausgebildet, nur seine Reiterin ist sehr unsicher. Neben den Bahnfiguren spielt auch das Tempo eine wichtige Rolle. Als erstes beginnen wir damit, dass sie die Tempounterschiede lernt. Wir beginnen mit einfachen Dingen wie Zirkel, einfache Schlagenlinie und Volten, zuerst im Schritt und dann auch im Tölt. Im Schritt wärmt sie zunächst den Hengst auf und dann beginnen wir schon im Tölt. “Arbeitstempo ist schneller als langsames Tempo aber langsamer als Mitteltempo. Dabei ist wichtig, dass es das Tempo ist, in dem sich Capital wohl fühlt”, erkläre ich ihr und sie testet herum. “Sehr gut, das Tempo nun halten und geht auf den Zirkel eineinhalb Runden, aus dem Zirkel wechseln”

    Wir haben viel gemeinsam geübt, dass sie heute die Kür vorreiten kann. Einreiten im Mittelschritt auf der rechten Hand, auf die Mittellinie gehen, im Mittelpunkt halten, Gruß. Auf der rechten Hand im Mittelschritt anreiten halb herum auf der ganzen Bahn und Mitte der kurzen Seite im Arbeitstempotölt beginnen. Nach halber Runde durch die halbe Bahn wechseln, auf den Zirkel und wieder aus dem Zirkel wechseln. Zurück auf die ganze Bahn, an der nächsten langen Seite eine einfache Schlangenlinie. In der nächsten Ecke angaloppieren und nach dreiviertel wieder durchparieren in den Tölt. Im Anschluss durch die ganze Bahn wechseln und wieder Galopp. Zurück in den Schritt, auf die Mittelinie und Gruß - Prüfung beendet. “Sehr gut gemacht ihr beiden.”

    Nun können beide in der A Dressur starten.

    Dressur A - L
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    12. März 2018 | (c) Mohikanerin
    2463 Zeichen | - Bruce
    Mit Vriska bin ich heute mal wieder verabredet und heute steht Dressur auf dem Plan. Am Anbinder hat sie den Hengst bereits fertig gemacht und wir gehen zusammen in die Reithalle. Während des Warmreitens erkläre ich ihr den heutigen Ablauf und was wichtig in der Dressur ist. Wir beginnen mit einfachen Dingen wie doppelte Schlangenlinie und Volten, zuerst im Schritt und dann auch im Tölt. Vriska ist noch unsicher im Trab, weshalb wir dass erst bei anderen Reitstunden vertiefen werden.

    Die nächsten Trainings verlaufen gut und wir fangen mit anderen Figuren an. Auch Galopp auf dem Zirkel trauen sich beide zu. Es klappt super mit den Beiden.


    Enttäuscht schielt Capital aus der Box, als er sieht, dass ich komme und nicht Vriska. Da sie heute leider keine Zeit hat, trainiere ich mit dem Hengst. Wir gehen zusammen in die Reithalle, weil alle Reitplätze völlig Matschig ist. Es schneit und taut andauernd, auch die Padocks sehen leider nicht besser aus. Ich reite den Hengst warm und beginne mit dem Trab. Wir reiten alle wichtigen Bahnfiguren für die L Dressur durch und dann beende ich die Stunde.


    Die letzte Reitstunde für Vriska und Capital beginnt. Es ist mittlerweile das sechste Training. Heute möchte sie auch die Kür im Trab statt im Tölt reiten. Ich sage an und sie reitet. Dafür hat sie den Hengst in Ruhe warm geritten und dann beginnt es. “Anreiten im Schritt, auf die Mittellinie, Grüßen und im Arbeitstempo halb herum rechte Hand. Schlangenlinie durch die ganze Bahn mit drei Bögen.” Etwas unsicher taumelt Vriska herum und wechselt in den Tölt. “Bei B eine 10 Meter Volte, parieren in den Mittelschritt. Kurzkehrt rechts. Nun auf die Mittellinie und beidseitig ca. 6 Schritte zur Seite” Das ist das schwierigste für das Team. Capital kennt diese Lektion, nur Vriska ist noch nicht sehr vertieft dort drin obwohl wir genug geübt haben. “Jetzt auf die linke Hand, rückwärtsrichten und im Mittelschritt wieder los. Achte auf die Kopfhaltung des Hengstes” Schon wird es besser. “Wieder halt, Hinterhand links herum. Im Tölt halb herum. Auf den Zirkel bei A und nach eineinhalb links Galopp. Zurück in den Tölt und aus dem Zirkel wechseln - rechts galopp eineinhalb herum. Aus dem Zirkel wechseln, einfacher Galoppwechsel. Ganze Bahn im Mittelgalopp an den langen Seiten und an den kurzen Seiten Arbeitsgalopp. Bei B in Schritt, Mittellinie und Prüfung beenden” Beide haben die Kür gut beendet und können nun in der L Dressur gemeinsam starten.

    Kür
    Heute ist ein besonderer Tag, denn Capital geht endlich zur Körung! Nach der Ankunft hole ich ihn aus dem Hänger. Ich laufe mit dem interessant gefärbtem Isländerhengst zum Abreiteplatz. Capital wiehert aufgeregt und scheint nervös aufgrund der neuen Umgebung zu sein. Keiner der anderen Pferde reagiert und er gibt es auf. Anschließend tätschelte ich seinen Hals und putzte kurz drüber. Anschließend führe ich ihn auf den Reitplatz und beginne mit der Kür. Wir bleiben bei X stehen und grüßen die Richter. Er muss erst mal warm werden, deshalb biege ich ihn ein wenig und lasse ihn nachgeben; im Schritt gehen wir auf beiden Händen und wechseln anschließend durch den Zirkel. Als er dann etwas warm war trabe ich ihn an und renne neben ihm her. Sowohl auf der linken und rechten Hand präsentiere ich seine Gänge. Ich pariere ihn durch und tölte ihn dann an, indem ich den Schritt versammle, die Zügel nach oben zuppel und ein Zeichen mit der Gerte gebe. Capital springt sofort an als Naturtölter und zeigt seine Gänge auf rechter und linker Hand. Sein Tölt ist atemberaubend, doch ich habe zu tun mitzuhalten. Eine seiner besten Gangarten. Ich tölte mit ihm zum mittleren Zirkel bei X und pariere durch, dann hake ich die Longe ein und beginne mit dem Galopp. Ich schicke ihn nach außen und treibe ihn an. Schon springt er an und zeigt seinen Galopp. “Prima!”, rufe ich dem Hengst zu. Nun hole ich ihn wieder zu mir ran und wechsle die Hand. Zu guter Letzt präsentiert er seinen Galopp auf der linken Hand und als ich ihn durchpariere grüße ich erneut die Richter und führe ihn in Begleitung von Applaus vom Platz. “Sehr gut gemacht, Großer”, lobe ich ihn und tätschelte seinen Hals. Nun fahren wir wieder nach Hause und hoffe auf ein positives Ergebnis!
    1755 Zeichen mit Leerzeichen | (c) Zion 2018 | gezählt mit Zeichenzähler.de

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  7. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Es sind noch 5 Plätze frei.
     
  8. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    Die Abstimmung läuft bis zum 04.05. um 21:50 Uhr.
     
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