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[HK 461] Pferde über 1.48m

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von Eddi, 2 Juli 2014.

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Für welchen Hengst stimmst du?

  1. Simba

    5,3%
  2. Sunshine Shadow

    23,7%
  3. Ikarus

    18,4%
  4. Give me everything tonight

    5,3%
  5. Possibility

    7,9%
  6. Jack

    5,3%
  7. Fantastic Fly

    5,3%
  8. Adrian

    21,1%
  9. Lithium

    7,9%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Eddi

    Eddi Modi

    [HK 461] Pferde über 1.48m
    [​IMG]
    Regeln:
    - Es dürfen nur Hengste teilnehmen! (Keine Stuten,Wallache oder Fohlen)
    - Jeder darf nur mit einem Hengst teilnehmen

    - Der Hengst muss größer als 1.48m sein (ab Stockmaß 1.49m)
    - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com!
    - 50 Joellen an mich (Edfriend) mit dem Grund: HK 461

    - Teilnehmerzahl ist aufgrund der großen Nachfrage offen
    - Teilnahme bis 23.07.2014 möglich
    (Abstimmung kann bei vielen Teilnehmern auch eher kommen)

    Gründe für eine Disqualifikation:
    - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht
    - man hat mit Doppelaccounts abgestimmt

    - es wurde gebettelt
    - es wurde nicht überwiesen
    - die Teilnahme ist unvollständig
    - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor

    - die Aufgaben wurden nicht erfüllt

    Aufgaben
    Die Kür darf frei ausgedacht werden, jedoch muss sie folgendes beinhalten:
    - das Einreiten am Anfang der Kür mit anschließendem Grüßen
    - alle 3 GGA auf rechter und linker Hand
    - mindestens 2 verschiedene Hufschlagfiguren außer ganze Bahn
    - Richter verabschieden am Ende der Kür

    Die Gewinnerhengste werden durch folgendes System ermittelt:
    Aussehen Körungstext / Userabstimmung
    1 Punkt für jede Stimme

    Abstammung
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil
    1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil
    -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony

    Offizielle Turniere & Wettbewerbe
    1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz
    1 Punkt für jede Schönheits Wettbewerb Schleife
    1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz
    1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz
    1 Punkt je Fohlenschau-Schleife

    Gesundheitscheck wenn vorhanden
    2 Punkte für Tierarztuntersuchung
    2 Punkte für Hufschmieduntersuchung
    Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein

    1 Punkt pro 2 Ausbildungsberichte (nur Stufenerhöhungen zählen!)
    1 Punkt für ein Bild mit Zubehör
    2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung
    Es wird nur ein Bild gewertet.

    Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte



    Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern:

    Username
    Pferdename

    Pferdebild
    Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung
    TA und HS Berichte (gespoilert)
    Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert)
    Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes

    Teilnahmen und Überweisungen
    [1] Cascar ✔
    [2] Jackie ✔
    [3] Ravenna ✔
    [4] Waldvoegelchen ✔
    [5] AliciaFarina ✔
    [6] Rasha ✔
    [7] Waldvoegelchen ✔
    [8] Sammy

    Disqualifizierungen
    ...


    Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
    Bei Fragen wendet euch an mich.
    :)
     
  2. Cascar

    Cascar Bekanntes Mitglied

    Cascar

    Simba

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    Hintergrund (c) Samarti
    ---
    [​IMG]

    Steckbrief
    [​IMG]
    Von: DaVinci
    V: Unbekannt
    M: Unbekannt


    Aus der: Lavita
    V: Summertime
    M: Lollipop
    [​IMG]
    Rasse: Hannoveraner (100%)
    Geschlecht: männlich (Hengst)
    Geburtsdatum: 04. März 2008
    Stockmaß: 1,78m
    Fellfarbe: Dunkelfuchs
    Langhaar: weiß
    Abzeichen: - keine -
    [​IMG]
    starke Hengstmanieren, liebevoll, verschmust, wild, Nervenstark
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    Simba ist ein wilder Hengst, der noch viel lernen muss. Dennoch agiert er mit Selbstsicherheit und Eifer, zeigt Lernwilligkeit. Dadurch muss man ihn oft ermahnen, nicht oberflächlich zu werden. Er liebt Herausforderungen, ist aber wegen seiner Kraft und starker Hengstmanieren nicht für den Anfänger geeignet. Simba genießt Trubel und Aufmerksamkeit und lässt sich nur sehr schwer erschrecken.

    [​IMG]
    Galopprennen: E
    Springen: L
    Dressur: M
    Western: E
    Military: A
    Distanz: E
    Fahren: -
    Eignung: Dressur & Springen
    [​IMG]
    [​IMG][​IMG][​IMG][​IMG]
    1. Platz; 180. Militaryturnier | 1. Platz; 268. Dressurturnier | 3. Platz; 265. Dressurturnier | 3. Platz; 274. Dressurturnier​
    [​IMG]
    Besitzer: Cascar
    Vorbesitzer: Wolfszeit
    VKR: Rinnaja
    Ersteller: Rinnaja
    Verkäuflich: Nein!
    Gekört/Gekrönt: Nein!
    Für die Zucht vorgesehen: Ja!
    Schmied: ?
    Hufzustand: gut; bisher nicht beschlagen
    Tierarzt: ?
    Gesundheit: gut

    Hufschmied
    [​IMG]
    Hufschmiedbericht Simba


    Heute verschlug es mich zu Cascar auf den Hof denn fünf ihrer Pferde mussten die Hufe gekürzt und teilweise auch beschlagen bekommen.Der erste den ich vor die Nase bekam, war ein schicker Dunkelfuchs mit Heller Mähne, der den Namen Simba trug. Er schien ziemlich aufgeregt zu sein und so lies ich Cascar den Hengst anbinden. "So, wie kann ich dem großen hier helfen?", fragte ich die Junge Dame und deutete auf den Hannoveraner, der neben mir scharrte. "Simba!", ermahnte sie ihn und er sah sie mit gespitzten Ohren an. "Er müsste die Hufe geschnitten bekommen und noch beschlagen werden." "Wird gemacht", sagte ich und nahm mir zu allererst den Hufkratzer um die Hufe zu säubern. Dann machte ich einen Probeschnitt und merkte das ein wenig des alten Hufhornes weg musste. Er wollte erst die Hufe wegziehen, doch ich blieb standhaft. "Nicht mit mir!", protestierte ich und raspelte dann die Hufe. In der Zwischenzeit hatte ich die Hufeisen erwärmt und klopfte sie nun nur noch zurecht, damit sie auch auf seine Hufe passten. Dann hämmerte ich noch die Nägel in die Hufe und war fertig, nachdem ich diese erst umgebogen und dann auch noch gekürzt hatte. "So der nächste kann ran."

    Tierarzt
    Tierarztbericht [10.03.2014] 22:40

    „Guten Morgen!“ begrüßte ich Cascar lächelnd, als ich aus dem Auto stieg und sie schon auf mich wartete. Mal wieder war ich auf ihrem Gestüt als Tierärztin zugegen und auch heute würden mich wieder zwei Patienten erwarten. Wir unterhielten uns erst einmal, während wir den Weg zum Stall antraten und Cascar erzählte mir allerhand Neuigkeiten. Dass war ein Vorteil am Beruf des Tierarztes, denn man kam viel herum und erfuhr so auch aus allen Ecken etwas. Während ich dann am Putzplatz meine Sachen auspackte und mich ausbreitete, holte Cascar schon einmal den ersten Patienten. Dabei handelte es sich um den Warmbluthengst Simba, welcher mir neugierig entgegenblickte, als er den Stall mit seiner Besitzerin betrat. „Na du bist aber eine Schönheit!“ lächelte ich und kraulte ihm sanft die Stirn, tatsächlich war er wirklich ein sehr besonderes Pferd dank seiner Fellfarbe. Doch genug geschwärmt, ich packte stattdessen mein Stethoskop aus und horchte erst einmal Herz und Lunge ab. Danach warf ich einen prüfenden Blick in die Augen und auf die Zähne, wo aber alles wunderbar aussah. Nun war seine Wirbelsäule an der Reihe, welche ich Wirbel für Wirbel vorsichtig abtastete, um eventuelle Auffälligkeiten zu entdecken. Als das geschafft war, waren noch die Sehnen und Gelenke an der Reihe, doch auch hier war alles wunderbar. Nun machte ich mich noch daran, zum Schluss seine Körpertemperatur zu messen, welche jedoch im Idealbereich lag und so konnte ich guten Gewissens impfen. Als Simba jedoch die Spritzen sah, war es vorbei mit seinem ruhigen Gemüt und er begann zu zappeln und versuchte sich von seinem Halfter zu befreien. Cascar wies ihn streng zurecht und hielt ihn fest, während ich flott hintereinander die vier Impfungen verabreichte. Er wurde gegen Influenza, Tetanus, Herpes und Tollwut geimpft, doch das war noch nicht alles, denn gechippt sollte Simba auch noch werden. So bereitete ich das Präparat vor und injizierte den Chip kurz darauf unter die Haut am Hals. Danach schnappte ich mir das Lesegerät und fuhr vorsichtig über die besagte Stelle, damit der Chip registriert wurde. Als das geschafft war, stand nur noch die Wurmkur an, so dass ich Simba einmal dazu zwang, sein Maul zu öffnen und flott die Wurmkur hineindrückte. Dann hatte er es auch schon geschafft und war entlassen. Ich wechselte das benutzte Besteck gegen frisches aus und wartete dann schon auf das zweite Pferd. Diesmal kam Cascar mit einer braunen Stute wieder und kurze Zeit später erfuhr ich, dass sie Cheetah hieß. Wie Cascar mir erklärte, war Simba im Vergleich zu ihr ein Sonnenschein. So begann ich äußerst vorsichtig mit der Untersuchung und horchte auch bei ihr zuerst Herz und Lunge ab. Als ich mir Augen und Zähne anschauen wollte, wehrte sie sich schon wesentlich mehr und auch beim Abtasten der Wirbelsäule hielt sie kaum still. Seufzend machte ich bei den Beinen weiter und war froh, als ich ohne einen Tritt davongekommen war. Zum Schluss kontrollierte ich auch bei ihr die Körpertemperatur ehe wir impfen konnten. Diesmal war Cascar besonders streng und das war auch von Nöten, denn sonst hätte ich der Stute niemals mit so viel Ruhe die Spritzen verabreichen können. Bei dem Chip war das nicht anders und ich war erleichtert, als das Lesegerät ihm beim dritten Mal dann doch endlich registrierte. Zum Schluss bekam sie auch noch ihre Wurmkur, wenn auch mit Widerwehr und dann hatten wir es endlich geschafft. Zufrieden packte ich meine Sachen zusammen und Cascar brachte die Stute wieder auf die Weide. Dann stellte ich noch die Impfpässe aus und machte mich auf den Weg zum nächsten Patienten.

    Trainingsberichte
    Stufenerhöhung Springen (E/A)
    Einziger Bericht | © Cascar

    Wie gesagt - der Tag war hässlich, dunkel und kalt. Das zwang mich dazu, meinen Simba in der Box zu putzen und zu satteln. Der Hengst war die Ruhe selbst und akzeptierte meine Unruhe gelassen. Ich war ihm dankbar und so überstanden wir auch den Weg zur Halle. Dort wartete mein Dad, der bereits die ersten A-Sprünge Aufbaute. Ich nahm mir noch etwas Zeit und longierte das Simba'chen; dann gurtete ich nach und saß auf. Wie immer genoss ich das Gefühl der geballten Kraft des Hengstes und das Warmreiten verlief reibungslos. Das überraschte mich - mein Pferd war so konzentriert, dass keine Zeit für Späße blieb. Ich lobte ihn, galoppierte an und absolvierte den ersten E-Parcours fehlerfrei. Ich hatte keine Bedenken wegen der Stufenerhöhung - Simba hatte Potenzial und konnte sich koordinieren, das reichte locker für A. Das bestätigte das Hüh, als wir den ersten Meter-Sprung absolvierten. Ich grinste und obwohl mein Vater mir davon abriet, wendete ich das Hotta und ließ ihn alle A-Hindernisse springen. Es war unglaublich. Simba wurde immer schneller; ich hatte Mühe, die Zügel nicht nachzugeben. Über dem Sprung wölbte er den Hals kräftig und Sprang locker, aber noch ziemlich liederlich. Ich parierte heftig atmend durch. Mein Dad tadelte mich, aber auch seine Augen leuchteten begeistert. Wie es nun aber war, musste ich den Qualifikationsparcours bestehen. Also baute mein Vater schleunigst um. Simba schwitzte, als wir die erste Hürde in den Angriff nahmen. Wie zuvor war er unglaublich schnell, beinahe hastig. Aber eben nur beinahe und so kamen wir unbeschadet und perfekt nach dem letzten Sprung auf. Bei manchen Pferden war es eben einfach, im Springen von E nach A zu kommen. Im Stall sattelte ich wieder ab, putzte und kuschelte mit dem großen Dunkelbraunen. Dann bekam er noch Futter und ich verabschiedete mich von ihm, machte das Licht aus.



    Stufenerhöhung Springen (A/L)
    Einziger Bericht | © Cascar



    Der Tag war sonnig und lauwarm. So nutzte ich dieses Wetter, um meinen dunklen Hengst zu trainieren. Jener begrüßte mich erfreut und ich begann ohne große Umschweife mit dem Putzen. Mein Hüh verzichtete auf das Stillstehen und die Säuberungsaktion wurde ein mittelmäßiger Kraftakt. Doch schließlich glänzte das Pferd und der Sattel saß fest auf seinem Rücken. Ich führte ihn nun also in die Halle und führte ihn warm, während mein Dad die Sprünge aufbaute. Ein Pferd von A nach L zu trainieren war für mich mittlerweile kein Problem mehr - auch wenn ich nicht wusste, wie das mit Simba aussah. Ich gurtete nach und saß auf. Sofort spürte ich die geballte, geladene Kraft unter mir. Während des Warmreitens zügelte ich ihn anfangs, dann verbrachten wir einige Runden auf dem Hufschlag. Im Renngalopp. Mein Vater gebot unserer Aktion schließlich Einhalt und stattdessen absolvierten wir ein ums andere Mal einen fehlerfreien Gymnastikparcours. Irgendwie stiegen wir dann auf L um. Ich hatte nicht den Eindruck, dass mein Hengst das mitbekommen hatte - ungerührt bäumte er sich wieder und wieder auf und sprang mit solcher Kraft, solcher Leichtigkeit. Ich begann zu lachen und mein Hotta schien sich ebenso zu freuen. Er hatte zweifellos ein mächtiges Potenzial. Und das würde ich aus ihm herausholen. Wir beendeten das Stufentraining - er hatte einwandfrei bestanden.

    Dann putzte ich Simba noch einmal und brachte ihn zu seinen Gefährten auf die Weide. Die Box wurde noch gemistet und jegliches Futter bereit gelegt; erst am Abend ging es wieder in den warmen Stall.

    Simba und die Körung / Musik: M83 - Outro

    Das Leben ist schön. Ich dachte diesen Satz immer, wenn ich aufgeregt war. Und heute, ausgerechnet heute, war ich so richtig hyperaktiv. Mein großer Hannoveranerhengst Simba stand neben mir und konzentrierte sich auf irgendeinen Gegenstand in der Ferne. Ich zog meine schneeweiße Reithose ein letztes Mal zurecht, dann schwang ich mich auf seinen Rücken. Von hier konnte ich den gesamten Platz überblicken... Die ganzen Reiter und Pferde, die ähnlich nervös waren wie ich... Aus der Halle ertönte mein Name und der meines Pferdes. Hastig nahm ich die Zügel auf und ritt zum Eingang. Schon dort hatte ich unserer Kür komplett vergessen, nur die Anforderungen kreisten in meinem Kopf.
    Unschlüssig ritt ich ein und stellte mich als erstes in die Mitte, grüßte die Richter. Simba konzentrierte sich schonmal auf den Hufschlag und ging direkt los. Das war zwar nicht gewollt, aber ich musste unwillkührlich grinsen. Er war schließlich auch hibbelig.
    Ich ritt mein Hüh gelassen warm, mit allen drei Gangarten und einigen Volten. Dann hielt ich bei X, die Musik erklang, Simba wölbte den Hals und es ging los. Mein Hengst lief kraftvoll und konzentriert, im Schritt gingen wir eine Runde, dann trabte ich an. Mal abgesehen davon, dass ich keinen Plan hatte, lief bisher alles super - ich spürte, wie der Dunkelfuchs einen Mitteltrab hinlegte, den ich so noch nie von ihm gespürt hatte. In diesem Zug wechselten wir durch die ganze Bahn und setzten die Kür auf der anderen Hand fort. Nach einiger Zeit galoppierte ich auch an, ritt auf den Zirkel und versammelte mein Hotta. Dann ging es wieder auf die ganze Bahn, ich wechselte durch die Halbe und ließ Simba die Zügel lang. Im völlig losgelösten Galopp drehten wir eine Runde, dann nahm ich mein Pferd wieder auf - und parierte direkt durch. Spontan bemerkte ich, dass der Schritt auf der anderen Hand fehlte, also ritt ich bei C auf den Zirkel und wechselte durch den Zirkel, worauf unsere Kür komplett war.
    Völlig außer Atem und mit roten Wangen fanden wir beide uns wieder bei X ein und verabschiedeten die Richter. Mir fiel noch ein, dass Simba ein fettes Lob verdient hatte - er bekam es.

    2126 Zeichen / zeichenzähler.de / (c) Cascar
     
  3. Jackie

    Jackie Modi für SW's und SdMW/HdMW, Reiterspiele, Berufew

    Meine Teilnahme mit Sunshine Shadow
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    Steckbrief
    Abstammung
    v. Bonito
    a.d. Little Baby
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    Exterieur
    Rasse Haflinger
    Geschlecht Hengst
    Alter 8

    Stockmaß 1.52m
    Deckhaar Fuchs
    Langhaar Weiß
    Abzeichen
    Blesse | Socke VL | Socke VR | HL | HR
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    Charakter &. Beschreibung
    Treu, sicher, ruhig

    Eine Auktion und ein wunderschöner Haflinger deren Aussehen mir nicht aus dem Kopf gehen wollte..er kam mir bekannt vor. Erst bei einem Blick in seine Papiere- die zu meinem Pech unvollständig sind- entnahm ich das er der Halbbruder eines mir sehr bekannten Hengstes war...L´ombre de la Figaro! Sofort wollte ich den Hengst mein eigen nennen und Wochen später kam er als neues Mitglied meiner Hengstgruppe zu mir.
    Nicht nur sein Aussehen ist dem des Hengstes einer guten Freundin ähnlich..Nein auch der Charakter den er Zweifelsohne auch von seiner Mutter geerbt haben muss. Aufgrund seiner Herkunft kaufte eine junge Familie ihn mit seinen etwa 2 Jahren wo er zwischen Traktoren,Katzen,Hunden und Kindern verschiedenster Altersklassen aufwuchs. Die Sommer verbrachte er nur wenige Meter weg von einer viel befahrenen Autobahn. Dies machte aus ihm einen äußerst gelassenen,aber auch gelehrigen Burschen der es seinem Reiter immer Recht machen will- ja er hat auch mal seine faulen Tage jedoch kommen diese seltener vor. Die vielen Kinder lehrten ihn stets Sanftmütig zu sein..er fasst nicht leichtfertig Vertrauen,doch lässt er einen nie im Stich.Neben Sun könnte wohl eine Bombe explodieren und er würde sich nicht erschrecken...
    ________________________________________________

    Zuchtinfos
    Gekrönt/Gekört Ja [] Nein [x]

    Nachkommen
    -

    Besitzer Jackie
    VKR sweetvelvetrose
    Verkäuflich Ja [] Nein [x]
    ________________________________________________

    Erfolge &. Qualifikationen
    Western [] Englisch [x]

    Dressur E A L M S S* S** S***
    Springen E A L M S S* S** S***
    Military E A L M S S* S** S***
    Distanz E A L M S S* S** S***
    Rennen E A L M S S* S** S***
    Western E A L M S S* S** S***
    Fahren E A L M S S* S** S***
    Farbig = Trainer
    ________________________________________________

    [​IMG][​IMG][​IMG]
    171 Distanzturnier
    177 Distanzturnier
    182. Distanzturnier
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    Ausbildungsstand
    Eingeritten Ja [x]
    Fohlen ABC Ja [x]
    Hängergewöhnung Ja []
    Hindernissgewöhnung Ja []
    Schrecktraining Ja []
    Gelassenheit Ja []
    ________________________________________________

    Körperliche Gesundheit
    gechippt [x]
    Letzte Impfung 12.09.2013
    Letzte Wurmkur 12.09.2013
    Beschwerden -

    Hufzustand
    Letztes mal Ausgeschnitten 08.07.2014
    Letztes mal Beschlagen 08.07.2014
    Beschlagen Distanzvollbeschlag
    Beschwerden -
    ________________________________________________

    PNG | Puzzel PNG | JPG
    Zum Fotoalbum (1|2|3|...)
    Hufschmiedbericht (08.07.2014)
    Hufschmiedbesuch | 6539 Zeichen | (c) Bracelet
    Es war ein warmer aber etwas schwüler Sommertag als ich gegen neuen Uhr vormittags auf Amy Flemings Gestüt ankam. Ich parkte meinen Wagen nahe des Haflingerstalles, wo ich mich um drei Pferde kümmern sollte. Da ich bereits zuvor mit der Gestütsbesitzerin gesprochen hatte wusste ich schon was mich heute erwartete.
    Gemächlich stieg ich also aus meinem Wagen und öffnete den Kofferraum. In diesem stand ein spezieller Ofen, welchen ich schon einmal einschaltete um warm zu werden. Nun nahm ich meine Lederschürze heraus und band sie mir um. In der Sekunde kam auch schon Amy Fleming auf mich zu. Sie begrüßte mich sehr freundlich und meinte, ich könnte ihr sofort folgen da die Pferde schon alle geputzt waren und bereit standen.

    Im Stall angekommen ging es erstmal in die Stallgasse, wo auch schon Sternsinger stand. Der hübsche Haflinger wirkte etwas ängstlich, also gab ich ihm zur Bestechung ein Leckerli. ,,Du brauchst keine Angst vor mir zu haben, du bekommst nur neue Hufeisen, damit du besser gehen kannst.'',sagte ich liebevoll und streichelte sanft seinen Hals.
    Er schien langsam Vertrauen in mich zu haben, weshalb ich beschloss mit der Hufkontrolle zu beginnen. Er gab mir brav sein Bein und zeigte sich auch sonst sehr kooperativ. Ms. Fleming lobte ihn dabei einige Male:,,Braver Junge.''.
    ,,Nungut. Seine Hufe sind in einem sehr guten Zustand, mir sind weder gröbere Unebenheiten noch Risse oder ähnliches aufgefallen. Trocken sind die Hufe eigentlich auch nicht und ich glaube, neue Eisen wären kein Problem, auch wenn die Alten noch in Takt wären.'',sagte ich und fügte noch hinzu:,,Allerdings würde ich diesmal tatsächlich zu Stolleneisen raten. Ich habe spezielle Hufeisen bei denen Sie die Stollen auch herausdrehen können. Wenn Sie nun ein Turnier bestreiten, dass auf Rasen stattfindet rutscht so das Pferd weitaus weniger, beziehungsweise hat das Pferd viel mehr Halt als ohne Stollen.''
    Da seine Besitzerin zustimmte machte ich mich daran die alten Hufeisen mithilfe einer speziellen Zange herunterzunehmen. Zuvor legte ich ein Handtuch unter, damit das Eisen nach herunterfallen kein Geräusch machte. ,,Sehr gut.'',sagte ich und lobte Sternsinger, da er das ganze wirklich brav mitmachte.
    Nun ging es ans Ausschneiden. Dabei entfernte ich altes Horn vom Huf. Vorallem war dies loses Sohlenhorn, welches die Pferde in groben Fällen sogar beim Gehen hindern konnte. Außerdem schnitt ich dabei den Strahl wieder in Form, was ebenfalls von Zeit zu Zeit nötig war.
    Danach ließ ich ihn seinen Huf auf einen Hufblock stellen, wo ich den Huf noch schnell in Form raspelte und ihn somit bereit für die Hufeisen machte, welche ich anschließend anfertigte. Die neuen Eisen nagelte ich dann auf seinen Huf auf und verbog die überstehenden Nägel so, dass sie nicht weiter bedeutsam waren.
    Da sich seine Besitzerin ein Lorbeerenhuföl wünschte, pinselte ich es ihm dann noch schnell auf seinen Huf. ,,Ich gebe Ihnen später noch zwei Behälter davon und das Werkzeug zum herausdrehen der Stollen.'',sagte ich dabei.
    Zum Schluss führte mir Amy Fleming ihren Hengst nocheinmal im Schritt und Trab vor, um sicherzugehen, dass alles saß. Das tat es auch und somit machten wir mit dem nächsten Pferd weiter.

    Jenes war ebenfalls ein hübscher Haflingerhengst. Dieser trug den mystischen Namen Sunshine Shadow. Im Vergleich zu Sternsinger bemerkte er mich schon sehr früh und spitzte auch schon neugierig seine Ohren in meine Richtung. Ich ging vorsichtig auf ihn zu und bot ihm ein Leckerchen, dass er allerdings mistrauisch verweigerte. Erst als seine Besitzerin es ihm sprichwörtlich vor die Nase hielt nahm er es an.
    Trotzdem beugte ich mich hinunter zu seinen Hufen und betrachete sie. ,,Die Hufe sind ebenfalls in guten Zustand. Allerdings eines der Eisen wäre beinahe abgegangen, also umso besser das wir das nun ändern werden. Da mir ansonsten eigentlich nichts gröberes auffällt können wir gleich beginnen ihn zu beschlagen. Was ich allerdings noch raten würde ist, im Sommer hier und da einmal etwas Wasser über die Hufe zu spritzen, was hilft sie vor Trockenheit zu schützen. Zumindest sagt man das.'',meinte ich lächelnd.
    Danach entfernte ich auch seine Eisen und brachte seine Hufe in eine schöne Form. Dies tat ich wie auch zuvor bei Sternsinger, mit einer Hufraspel,die sich hierfür sehr gut eignete. Der Hengst war dabei sehr brav und zog kein einziges Mal seinen Huf weg, was mir die Sache sehr leicht machte.
    Anschließend ging ich mit den alten Eisen zu meinem Wagen. Ich verglich die Größe der alten Eisen mit der, der neuen. Als ich die passenden Hufeisen gefunden hatte, erhitzte ich sie erst im Ofen. Dann nahm ich sie mit einer Zange heraus und hämmerte sie auf einem Amboss in Form. Nun brannte ich sie im Wasserbecken auf und ließ sie abkühlen. Kurz darauf ging ich auch schon wieder zurück zu Sunshine Shadow und Ms. Fleming.
    Hier nahm ich einige passende Nägel und nagelte die Eisen behutsam auf seine Hufe. Auch dabei war er total brav und ließ die gesamte Prozedur über sich ergehen.
    Zum Schluss wurde auch er mit Huföl eingepinselt und ebenfalls vorgeführt. Die Eisen saßen perfekt und nun konnte ich seine Besitzerin auch schon wieder auf die Weide entlassen.

    Das letzte Pferdchen, um welches ich mich kümern sollte war ein bezauberndes Fohlen. Die Kleine wirkte etwas verschreckt, was klar war, da sie wohl heute ihren ersten Hufschmiedtermin hatte. ,,Na du?'',sagte ich in einem liebevollen Ton und kniete mich zu Calla auf den Boden. Sie sah mich mit ihren kleinen, braunen Äugchen an und spitzte interessiert aber schüchtern ihre Öhrchen. ,,Du bist ja eine Süße.'',sagte ich lieb und gab ihr ein kleines Leckerchen, welches mit Ms. Fleming zuvor genemigt hatte. Sie nahm es vorsichtig an und ich streichelte sie eine Weile.
    Danach tippte ich vorsichtig ihr Bein an und gehorsam gab sie mir dieses auch. ,,Braav.'',lobte ich und betrachtete das kleine Hüfchen gründlich. Dies tat ich auch bei den übrigen drei Hufen. ,,Ja, wie ich mir schon gedacht habe passt hier alles tip top. Sie hat schöne Hufe, ich denke sie wird wohl ihr gesamtes Leben keine wirklichen Probleme haben. Zumindest sieht es im Moment ganz danach aus.''
    ,,So das wars auch schon.'',sagte ich und stand langsam wieder auf. Ich lobte das Stütchen und seine besitzerin brachte es wieder weg.

    Zuguterletzt gab ich Amy Fleming noch zwei Behälter Huföl und erklärte ihr, wie sie die Stollen am besten heraus und wieder hineinbekam. Danach gab ich ihr einen 'Stollenkasten' und verabschiedete mich von ihr. Dann fuhr ich auch schon wieder.

    6539 Zeichen | (c) Bracelet​
    Tierarztbericht (21.07.2014)
    Clinic Cean - Tierarztbesuch | 4496 Zeichen | (c) SopherlMacaulay
    [​IMG]
    Ergebnis:
    Sternsinger hat eine Bindehautentzündung und Sunshine Nesselfieber. Beides ist jedoch nichts schlimmes, sie werden innerhalb einer Woch wieder gesund sein.

    Stürmisch wie immer bretterte ich den Weg entlang der mich dieses mal zu meinen Patienten führen sollte. Nach meinem letzten Zusammenstoß mit einem misstrauischen Pferd dass mich auf Grund meiner sturmhaften Ader abgelehnt hatte, wurde ich sobald ich am Hof ankam langsamer und stieg gemäßigt aus meinem Auto aus. Suchend sah ich ich um. Amy hatte mir gesagt sie würde mit dem zu untersuchenden Pferd auf mich warten, da das gute Tier wohl etwas ängstlich sei. Ah, da war sie ja. Fröhlich Beethoven vor mich hinpfeifend schnappte ich mir meine Arzttasche und ging auf den Hengst und seine Besitzerin zu. Heute standen ein paar Routineuntersuchungen auf dem Programm und ich stellte mir das ganze recht unkompliziert vor. Freundlich wurde ich von Amy begrüßt und auch Sternsinger schien mir nicht abgeneigt. Er schnoberte an mir herum, wenn auch ein wenig zurückhaltend. Doch nach kurzer Zeit war der junge Haflinger zumindest soweit, dass er sich von mir untersuchen lies. Schnell war die Routineuntersuchung abgeschlossen, der Hengst schien auf den ersten Blick gesund. Flugs noch die Zähne kontrolliert – da stach mir etwas ins Auge – oder sollte ich eher sagen, Sternsinger „stach“ etwas ins Auge? Das musste ich mir näher ansehen. Verengung der Lidspalte und Schwellung der Bindehaut? Noch ein prüfender Blick – vermehrter Tränenfluss ganz klar: Eine Conjunctivitis simplex acuta! Kaum hatte ich mich an dem lateinischen Fachausdruck ergötzt, traf mich auch schon Amys zweifelnder Blick von der Seite. Ja ja, immer diese Tierärzte mit ihrem Latein-Kram. Doch ich gewann das Vertrauen meiner Kundin schnell zurück als ich ihr erklärte dass es sich um eine einfache Bindehautenzündung handelte. Genauso schnell war auch die Behandlung geklärt: Ich riet ihr dazu das Auge mit klarem Wasser auszuspülen und den Hengst ein wenig zu schonen, besser gesagt sein Auge. Das Auge sollte möglichst abgedeckt werden, mit einer dunklen Fliegenmaske, dass die Helligkeit die Bindehaut nicht weiter reizen konnte. Nach Absprache mit der Besitzerin vereinbarte ich noch einen weiteren Termin für die Impfungen. In einer Woche würde ich wiederkommen und den Hengst noch entwurmen, da es in Kombination mit der Bindehautentzündung keine so gute Idee war dem armen Kerl jetzt noch eine Impfung anzutun. Mit sachtem Klopfen auf den Hals verabschiedete ich mich von Sternsinger und wünschte ihm eine gute Besserung.

    Mein nächster Patient war Sunshine Shadow. Der Hengst kam sicher auf mich zu und blieb kurz vor mir stehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, ließ er sich von mir untersuchen. Wobei, untersuchen. Bei ihm musste ich nur einen kurzen Blick auf das goldgelbe Fell werfen um zu sehen, dass Sunny nicht ganz topfit war. Der Arme sah aus wie ein Streuselkuchen - überall Hauterhebungen, sogenannte Quaddeln. Ungewöhnlich war nur dass es ihn nicht zu jucken schien – im wahrsten Sinne des Wortes. Normalerweise juckte es die Tiere bei einer derartigen allergischen Reaktion derart, dass sie fast nicht mehr aufhören konnten sich irgendwo zu kratzen, genau wie beim Menschen. Sunshine allerdings war die Ruhe selbst. Amy gab mir die Erklärung – das Nesselfieber war gerade am abklingen. Sehr gut! Dann musste ich nicht die Kortisonspritze auspacken mit der ich schon geliebäugelt hatte – wenn Sunny keine Probleme damit hatte, dann musste ich ihn auch nicht mit schwerwiegenden Medikamenten behandeln. Gerade bei Kortison war ich sehr vorsichtig, hatte es doch einige unerfreuliche Nebenwirkungen. Keine schlimmen, jedoch - wenn die Natur schon ihr übriges getan hatte... Dann war die Wurmkur mit Sicherheit auch kein Problem. Mit der Impfung wollte ich lieber noch warten und zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal kommen, aber entwurmen konnte ich ihn schon mal. Brav nahm der Hengst das Entwurmungsmittel und verzog nur leicht das Gesicht als er die Paste schluckte. Offensichtlich schmeckte ihm das Gras am Hofrand besser, in welches er sofort seinen Kopf steckte um den Geschmack der Paste aus dem Mund zu bekommen. Lächelnd streichelte ich dem Hengst über den Rücken und warf einen letzten prüfenden Blick auf ihn. Doch, er war soweit gesund. Nur noch warten biss das Nesselfieber weg war und dann konnte ich ihn auch impfen. Danach verabschiedete mich Amy freundlich und wünschte mir eine gute Zeit bis zum nächsten Zusammentreffen.
    Trainingsberichte
    Distanz M-S | 4573 Zeichen | © jojomaus

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    Ausbildung Distanz von M auf S

    Die Ankunft
    In den nächsten 2 Wochen hatte ich einen Gast auf dem Hof, Sunshine Shadow. Ihn sollte ich in Distanz trainieren. Er gehörte Amy und bei dem Letztem Trainingsbesuch, ihres anderen Haflingerhengstes, fragte sie mich auch sogleich ob ich nicht auch Distanz trainieren würde. Ich sagte zu und besprach auch schon alles mit ihr. Das Training würde ich bei mir auf dem Hof absolvieren, da ich hier die Umgebung kannte und die Ausrittrouten perfekt an dem Können des Pferden anpassen und Variieren konnte. Die Box war schon zurecht gemacht und auch eine Koppel abgesteckt, gleich neben meiner Hengstkoppel, vorerst zur Eingewöhnung. Dann war es auch schon soweit, ich hielt in meiner Arbeit inne und lauschte dem Fahrzeug, welches auf den Hof fuhr. Ich begrüßte Amy herzlich und half ihr Sunshine aus dem Hänger zu holen. Nebenbei erkundigte ich mich nach der Fahrt hierher. Wir plauderten und brachten den Hengst in seine Box, die er während des Aufenthaltes hier beziehen würde. Zur besseren Eingewöhnung hatte ich ihm Apfel- und Karottenstücke in den Futtertrog gelegt, welche er auch gleich gierig verschlang. Ich musste darüber lachen und meinte das doch alle Haffis gleich sein würden. Im Büro besprach ich noch einmal ausführlich alles mit Amy und erfuhr so auch alles wissenswertes über den Hengst. Danach wurde es Zeit für den Abschied.

    Das Training
    Noch am gleichem Tag holte ich Sunshine Shadow aus der Box, putzen den neugierig, aufgeweckten Hengst ausgiebig, redete mit ihm, damit er sich an meiner Stimme gewöhnte und kontrollierte seine Hufe. Danach legte ich ihn den Longiergurt und einen Kappzaum an. Ich wollte ihm zum kennenlernen longieren und anschließend ein wenig freilaufen lassen. Der Hengst war gut bemuskelt und hatte laut Aussage der Besitzerin eine enorme Kondi und Ausdauer. Diese wollte ich nun einmal ein wenig herausfordern. Nach dem Aufwärmen Arbeitete ich mit ihm gleichmäßig auf beiden Händen, vorwiegend im Trab, der Abwechslung wegen aber auch in den anderen Gangarten. Seine Bewegungen waren raumgreifend, präzise und trotzten nur so von Kraft und er arbeitete willig mit. Nach dem erkenntnisreichem Training nahm ich den Longiergurt ab und ließ ihn laufen. Wir wollten uns ein wenig näher bekannt machen. Ich ließ ihn toben und forderte ihn auch zum Spielen auf. Ein schöner Ausklang zur voran gegangener Arbeit. Danach folgte er mit Willig zum Putzplatz ließ sich Nachbereiten und dann zu Koppel bringen.

    Die nächsten Tage gewöhnte er sich recht gut ein und Frech Lover wurde zu seinem besten Freund hier. Das Training gestaltete ich Abwechslungsreich und mit Ruhetagen dazwischen. Spaziergänge, Longieren und Schrecktraining sollten die Bindung zwischen uns fördern und auf den Ausritten trainierte ich Kondi und Ausdauer, sowie die Trittsicherheit. Da er im Training schon recht weit war, konnte ich von Anfang an weite, lange und auch von Gelände her anspruchsvolle Routen wagen. Puls- und Atemwerte des Hengstes notierte ich und behielt sie stehts im Auge. Auch die Gesundheit ließ ich vom Örtlichem Tierarzt nach langen Ritten überprüfen, so dass ich ihn nie überforderte. Sunshine Shadow wurde mit jedem Tag sicherer und Aufgeschlossener und liebte vor allem die ganz langen Ritte und wir steigerten uns von 70 km auf 90 km und dann auch auf 120 km. Das hatte natürlich Mehrtagesritte mit sich, doch dank der Hilfe von Jay und meinen Freunden schafften wir das ganz gut. Fremde Situationen waren für den Haflingerhengst kein Problem und er verbesserte die Fähigkeit überall sich auszuruhen und zu entspannen.

    Tag den Abschieds
    Aus zwei Wochen wurden drei, doch diese Zeit hatte sich gelohnt. Sunshine Shadow hatte sich sehr gut gemacht und ich war Stolz auf ihn. Ein wenig Herzweh hatte ich schon als ich Amy den Endgültigen Anruf zukommen ließ, dass sie ihn abholen konnte. Ihr Haflinger hatte die Meisterklasse des Distanzreitens geschafft. Sie war so begeistert das ich das sogar durchs Telefon hörte und sie wollte sich auch sofort auf den Weg machen, da die Sehnsucht doch groß geworden war. Ihr Hengst war gerade auf der Weide zusammen mit French und Brave, als Amy auf den Hof fuhr. Ich unterbrach meine Arbeit und begrüßte Amy, die überpünktlich war. Und gemeinsam holten wir Sunshine und bereiteten ihn für den Transport vor. Dann hieß es Abschied nehmen. Ich muss sagen, ich hatte sogar Tränen in den Augen, so sehr war mir der kleine ans Herz gewachsen. „Einen Fabelhaften Hengst hast du da. Viel Spaß euch beiden.“ Ich gab ihr auch all meine Aufzeichnungen zum Training mit und sah zu wie sie den Hof verließen.


    Distanz S-S* | 3492 Zeichen | © jojomaus

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    Ausbildung Distanz von S auf S*​

    Die Ankunft
    Ein bekanntes Gesicht kam die Hofeinfahrt herein gefahren. Es war Amy mit ihrem Haflingerhengst Sunshine Shadow, sie hatte mich gebeten ihren Hengst noch weiter auszubilden. Ungerne wollte sie es ihm zumuten wieder einen anderen Trainer an die Seite zu stellen und mir hatte die Arbeit mit ihm solch einen Spaß gemacht das ich nicht ablehnen konnte. Wir begrüßten einander und ich half dabei Sunshine aus dem Hänger zu holen. Wir befreiten ihn von der Transportausrüstung und ich führte ihn zum Reitplatz, damit er sich dort ein wenig Bewegen konnte und um sich wieder mit der Umgebung vertraut zu machen. Bei einer Tasse Kaffee wurde ich auf den neusten Stand von Sunshine´s Training gebracht und ich beriet meine Trainingsideen mit Amy. Danach verabschiedete sie sich von ihrem Vierbeiner und anschießend von mir und machte sich auf die Heimreise. Ich brachte den Haflingerhengst unter dessen auf die neue Weide, diese würde er sich mit French Lover teilen, die beiden kannten sich ja schon.

    Das Training
    Am nächsten Tag waren zuerst gymnastizierende Übungen auf dem Reitplatz angesagt. So konnten wir uns wieder auf einander einstellen und unsere Beziehung auffrischen. Sunshine schien mich aber wieder zu erkennen und arbeitete von Anfang an fleißig mit. Und kurz nach dem Mittag des gleichen Tages setzte ich unseren ersten Ausritt an. Ein Vierstündiger Ritt bei dem wir ein wenig kletterten und auf unebenen Gelände die Beweglichkeit und die Geschmeidigkeit verbesserten.
    Unter der Woche dann gestaltete ich das Training recht Abwechslungsreich, Longieren, Dressurarbeit auf dem Platz und zweimal die Woche ein Intervalltraining. Das bedeutet das man kurzfristig die Pulswerte des Pferdes in die Höhe treibt, zum Beispiel durch einen forcierten Galopp oder schnelles Traben bergauf, danach ritt man in einem langsamen und nicht anstrengenden Tempo, bis sich das Pferd fast erholt hat. Daraufhin erfolgt erneut ein kurzfristiger Stress und anschließendem Erholen. Man durfte dem Pferd im Schritt nur soviel Entspannung gönnen, bis es fast, aber nicht Vollständig erholt war. Das Intervalltraining betrug meist um die 60 bis 90 Minuten und man legte um die 20 Kilometer zurück, das förderte vor allem das verkürzen der Regenerationszeit, aber auch die Kondition. Sunshine war so gut wie immer gut drauf, das wechseln von Arbeit und Erholung kam ihm zugute und er war bei dem schönen Wetter so gut wie nur draußen, da unsere Weide einen Unterstand hatte. Am Wochenende gab es auch lange Ausritte mit Übernachtung im freien, alles bis ins kleinste Detail vorbereitet. Und genau das genoss der Haflingerhengst am meisten.

    Tag den Abschieds
    Viel zu schnell waren die vereinbarten Tage um. Sunshine Shadow war ein wundervoller Hengst und hat sich enorm verbessert und war fit wie ein Turnschuh. Bevor Amy auf meinem Hof eintraf, holte ich den Haffi von der Weide und gab mir besondere Mühe ihn hübsch zu machen. Dann vernahm ich auch schon das Fahrzeug von Amy und kurz danach parkte sie auch schon auf dem Hof. „Mein Gott, was hast du mit meinem Hengst gemacht?“, wurde ich auch so gleich von der überaus erstaunten Amy begrüßt. Sobald Sunshine seine Besitzerin hörte begrüßte er sie wiehernd und wurde unruhig. „Der glänzt ja wie nur selten. Hey mein Süßer, jetzt geht’s wieder nach Hause.“ Während wir den Hengst für den Transport zurecht machten erläuterte ich die Fortschritte die wir gemacht hatte und gab auch wieder meine Aufzeichnungen Amy mit. Dann hieß es Abschied nehmen.
    Die Kür - Kürmusik: Solo Dancing - Indiana
    „Alessia? Alessia!“, ruft mich Amy von fern. Schnell kontrolliere ich nochmals mein Outfit, ehe ich mich beeile, zu Amy zu kommen. „Tut mir Leid“, entschuldige ich mich, ehe ich dann eilig aufsteige und mir eine Strähne aus dem Gesicht streiche. Heute darf ich einen stolzen, hübschen Haflinger an einer Hengstkörung präsentieren, nämlich Sunshine Shadow. „Na du Hübscher“, streichle ich Shadow. Nun heisst es wohl, alles geben. Grinsend warten wir darauf, dass wir aufgerufen werden und als es dann so weit ist, wünscht mir Amy noch viel Glück. „So, dann wollen wir mal“, murmle ich und nehme nochmals tief Luft, ehe ich die Zügel aufnehme und Shadow leichte Impulse zum Antraben gebe. Es reagiert sofort und wir reiten im Arbeitstrab in die Halle ein. Hier bleiben wir dann geschlossen bei X stehen und ich begrüsse die Richter mit einem Lächeln, währendem sich Shadow neugierig umsehen. „Ja, das ganze Publikum schaut auf dich“, flüstre ich Shadow leise zu. Die Richter geben uns ein Zeichen, wir können nun beginnen. Zunächst gehen wir, den strengen Begutachtungen der Richter bewusst, im Schritt auf rechte Hand. Shadow läuft in konstanter Anlehnung am Zügel und zeigt seinen raumgreifenden Schritt. Wir reiten Schlangenlinien in vier Bogen, ehe wir dann bei C antraben. Im versammelten Trab gehen wir auf die Volte und Shadow gibt sein Bestes, was man ihm wirklich anmerkt. „Braver Junge“, lobe ich ihn kurz, ehe wir aus der Volte die Seite wechseln. Hier gehen wir wieder in den Schritt und peilen X an. Bei X angekommen, lasse ich ihn rückwärts gehen, einige Schritte zur Seite machen und schliesslich direkt aus dem Schritt angaloppieren. Diesmal auf linker Hand, bremse ich Shadow und lasse ihn kontrolliert seinen Galopp zeigen. Wir wechseln die Hand und nachdem er auch hier kontrolliert einige Zeit galoppiert ist, lasse ich ihn laufen. Shadow geniesst es und rennt, wie ein junges, verspieltes Fohlen auf der Weide. Auf meinem Gesicht bildet sich ein Grinsen, und auch einziges fröhliches Gemurmel ist aus dem Publikum zu hören. Kurz streichle ich Shadow und pariere ihn in den Trab. Im Trab verkleinern wir das Viereck, währendem im unterem Bereich der Reithallen Trabstangen hingelegt wurden. So lasse ich nun für einen Moment die Zügel locker und schaue, allein durch Bein und Gewichtshilfen, dass Shadow weiterhin versammelt läuft. Danach nehme ich die Zügel wieder auf und wir peilen die Trabstangen an. Shadow schnaubt erfreut und wir gehen mit stiller Anmut über die Trabstangen. „Braav“, lobe ich ihn erfreut, dann pariere ich ihn in den Schritt. Nun sind wir auch schon beim Ende der Schau angelangt und wir schreiten fröhlich wieder zu X. Wieder bleibt Sunshine Shadow vornehmlich geschlossen stehen und wir verabschieden uns von den Richter. Aus dem Publikum erkenne ich Amy, welche uns den erhobenen Daumen zeigt. Höchst zufrieden und stolz verlassen wir im Trab die Halle.

    medy | 2900 Zeichen geprüft mit charcounter.com
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  4. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Ravenna
    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
    Meine Teilnahme mit
    Ikarus
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    Steckbrief
    Abstammung
    v. Muskat
    a.d. Saphira

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    Exterieur
    Rasse Englisches Vollblut
    Geschlecht Hengst
    Alter 2008

    Stockmaß 1.69
    Deckhaar gray with chubary spots
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    Charakter &. Beschreibung

    Ikarus ist ein temperamentvolles Vollblut mit ordentlich Feuer unterm Hintern. Wenn er rennt lässt er sich von seinem Reiter kaum noch etwas sagen und gibt sich alle Mühe jedes Rennen zu gewinnen. Ikarus besitzt einen unglaublichen Ehrgeiz, sodass er auch oft zurückgehalten werden muss damit er sich nicht selbst überanstrengt.

    ________________________________________________


    Zuchtinfos
    Gekrönt/Gekört Ja[] Nein[x]

    Nachkommen
    -

    Besitzer vampyrin
    VKR vampyrin
    ________________________________________________


    Erfolge &. Qualifikationen
    Western[] Englisch[x]

    primäre Eignung Galopprennen

    Dressur E
    Springen E
    Military L
    Distanz E
    Rennen L
    Western E

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    2. Platz 214. Galopprennen | 3. Platz 235. Galopprennen​
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    SW 308 | BSW 318 | SW 330 | BSW 343 | SW 397
    ________________________________________________


    PNG | Puzzle PNG |

    Zum Fotoalbum (...)
    Tierarzt
    Tierarztbericht für Ikarus
    Als nächster Patient auf meiner Liste stand Ikarus, ein englisches Vollblut mit sehr interessanter Fellfärbung. Obgleich der Hengst schon sechs Jahre alt war und zweifelsohne ein Schimmel war, war er noch nicht sonderlich weit ausgeschimmelt – nur punktweise zierten weiße Haare sein Fell.
    Ich stellte schnell fest, dass Ikarus große Probleme hatte, wirklich still zu stehen: Er versuchte beim Führen immer wieder zu überholen, einmal angebunden trat er ständig von einem Bein auf das andere.
    So machte er es mir etwas schwer, seinen Gesundheitszustand zu kontrollieren, doch die Kontrolle zeigte, dass der Hengst vollkommen gesund war. Er zeigte keine Verspannungen, die schön großen Gelenke waren trocken und nicht warm.
    Dennoch war ich froh, als ich alles nachgeschaut hatte und ich nicht mehr aufpassen musste, wo meine Füße standen, damit er sich nicht den gleichen Platz für die Seinen aussuchte.
    Auch Ikarus wurde gegen Influenza, Tetanus und Herpes geimpft, sodass er fortan für jedes Turnier bereit war.
    Er ließ es erstaunlich ruhig über sich ergehen – er hampelte nicht mehr, als er ohnehin die ganze Zeit tat. Er muckte auch nicht, als ich mit der Nadel in den Muskel stach.
    Dafür war die Wurmkur offenbar für ihn der blanke Horror. Zunächst wollte er das Maul nicht aufmachen, als es dann auf war, weigerte er sich vehement, indem er den Kopf hochriss, sich die Paste in den Schlund drücken zu lassen. Doch mit etwas Fummelei gelang es mir und Ikarus kaute ungewohnt leer und schlug immer wieder mit dem Kopf, in der Hoffnung, den offenbar ekeligen Geschmack los zu werden. Natürlich gelang es ihm nicht – die Paste hatte er bereits geschluckt.
    Zu guter Letzt musste auch Ikarus noch ein paar Haare für den Gentest lassen. Eine interessante Angelegenheit, da er bei jedem Haar, das ich ausriss, leise, aber beleidigt quietschte. (c) Eowin
    Hufschmied
    12.07.2014

    Hufpflege vom Kleinen Sprung

    Mein nächster Kunde heute war Sarah Kyren und ihr Hengst Ikarus. Als ich angekommen war, ausgepackt hatte und mir meine Schürze angezogen hatte, kam Sarah mit Ikarus. Wir begrüßten uns und ich warf einen Blick auf seine Hufe. Ich stellte den ersten Huf auf den Bock und stabilisierte ihn. Mit einem flachen, spitzen Hammer und einem normalen Hammer begann ich die Nägel aufzuschlagen und zu lockern. Nun legte ich den Huf auf den Bock und zog mit einer Zange die Nägel aus dem Huf heraus und konnte schlussendlich das Eisen abnehmen. Nachdem ich bei allen vier Hufen die Eisen entfernt hatte, begann ich mit meinem Messer das Zerfallshorn abzutragen. Danach kürzte ich die Trachten und Hufwände auf Sohlenniveau und raspelte Unebenheiten und eventuelle scharfe Kanten ab. Jetzt stellte ich den Huf wieder gestreckt auf den Bock um die Mustang-Role anzufertigen. Die anderen drei Hufe waren zügig erledigt. Als Sarah mir ihren Ikarus vorführte meinte ich:" Er wird jetzt wohl erst mal keine Turniere laufen können, bis er sich an die neue Situation gewöhnt hat. Manchen macht das gar nichts, manche sind ein paar Wochen extrem empfindlich an den Hufen. Das Training sollte sich erst einmal auf Schritt und Trab beschränken, das kannst du dann langsam steigern. Falls er große Probleme beim Laufen haben sollte, solltest du über Hufschuhe nachdenken. Es kann auch sein, dass er einen Tag mal lahmen sollte, da die Hufe wieder stark durchblutet werden und ihm dadurch die Beine schmerzen können. Das geht aber alles weg, wenn er sich ausreichend bewegt und sich daran gewöhnt, dass er wieder was fühlt in den Hufen."
    Als Sarah den Vollbluthengst versorgt und ich zusammengepackt hatte, verabschiedeten wir uns und ich fuhr zu meinem nächsten Kunden.


    (1746 Zeichen; (c) Boralie)


    Trainingsberichte
    Vom Renner zum Springer | (c) Ravenna | 12.413 Zeichen

    Ich stand am Putzplatz putze in aller Ruhe Uprising um ihn ein wenig zu longieren, da pfefferte jemand plötzlich seinen Helm auf den Boden. Sowohl der junge Hengst als auch ich schracken zusammen, mein Blick folgte der Flugbahn des Helmes. Eine missmutig dreinblickende Kathi stand dort, mit Ikarus am Zügel, dessen Atem noch immer nicht wieder ganz normal war. „Huch, was ist denn mit dir los?“ fragte ich Kathi. „Ach..die letzte Rennsaison war schon weniger gut verlaufen, wir haben ihn aus den Rennen genommen. Früher war er vollkommen wild auf das Rennen, war in den ersten Reihen mit dabei. Spätestens seit letztem Jahr scheint er nur noch mit der halben Arschbacke dabei zu sein. Zudem wird er mit seinen jetzt 6 Jahren langsam zu alt, für die kürzeren Strecken, auf die Dauer ist er einfach nicht schnell genug. Die Distanz macht ihm das Laufen schwerer, da er sowieso nicht richtig dabei ist erschwert das die gesamte Situation auch noch. Heute hab ich dann einen Übungsritt zusammen mit Aiden gemacht.“ Dabei schüttelte sie etwas hoffnungslos den Kopf „Selbst dein Moon hätte ihn einholen können! Das hab ich schon oft genug auf der Weide beobachten könne, wenn die Hengste wie die Irren darüber rennen.“ Während Kathi nun begann Ikarus abzusatteln, suchte ich nach irgendwelchen tröstenden Worten konnte in meinem Inneren jedoch keine entdecken. Da erfasste Kathi wieder das Wort „Ich hab ihn damals gekauft eben, weil er eben so gern gerannt ist. Ich habe ihm dabei nur zu gern zugeschaut. Jetzt wo er nicht mehr den Spaß daran hat bringt es mir absolut nichts ihn darin zu trainieren. Andererseits kann ich ihn nicht einfach aufgeben, so lang wie er bereits bei mir ist. Ein zusätzlicher Brotvertilger – wir können das stemmen, doch auch so, fett werden braucht er nicht.“ Missmutig und vor sich hin grübelnd verrichtete jeder seine Fertigkeiten. Uprising ließ sich mittlerweile ohne weitere Probleme auf dem Platz longieren, in dem jungen Hengst erkannte ich viele Charakterzüge seines Vaters wieder, sein Vertrauen in den Menschen hatte über die Monate immer mehr zugenommen. Das Klima stellte ihn auch nicht länger vor Probleme und durch den stetigen Wind hier an der Küste hatte er auch endlich wieder eine vollere Mähne und wurde nicht länger von Ekzem gequält. Im Trab zirkelte er brav um mich herum – auf der Wiese hatte er bereits einige Töltansätze gezeigt, doch beim Training war es bisher noch nicht dazu gekommen. Sobald er eingeritten war wollte ich ihn nach Holland zu Finya und Vina bringen um ihn ordentlich einzutölten oder ihm dort sogar den Pass näher zu bringen. Ich schüttelte den Kopf das würde noch eine Weile dauern, schließlich war er erst vier und ich hatte keine Eile. Den Sommer über würde er mit den jungen Hengsten auf der Hochebene verbringen, danach würde seine Arbeit weiter gehen. Glücklich kehrte ich mit einem leicht verschwitzten Pferd zurück, legte eine Decke auf seinen Rücken während er sein Futter bekam. Zu Besuch kamen derweil Noomie und Nymeria die ich aufgeregt davon scheuchte, nicht nur die Tatsache das Noomie rossig war – auch mussten sie Uprising ja nicht das Futter nehmen.
    Am Abend leistete ich Cayden Gesellschaft als er die Unterlagen durchsah, in letzter Zeit sortierte er die einzelnen Daten der Pferde des Hofes in verschiedenen Ordnern anzulegen. Dabei gab es eine Menge Papierkram – bei dem ich schon lang nicht mehr durchschaute. Da mir das beobachten und seine Wortkargheit irgendwann auf den Keks gingen. „Ich geh mal nach Kathi schauen, die war heute etwas betrübt da Ikarus nicht länger gefallen am Rennen hat.“ Ein geistesabwesendes „mhm“ kam von Cayden als ich lächelnd aus dem Raum schritt. Den Flur entlang führte eine Treppe in einen weiteren Flur von dort gelangte man in die nächste Wohnung – die von Kathi. Wie Cayden meinte ebenfalls von Aiden, doch eigentlich hatte der junge Stallbursche eine Wohnung neben der Reithalle, oder eher in ihr. Zwar hatte Kathi mir in der Hinsicht bisher noch nichts verraten, doch fanden wir erst langsam zueinander, schließlich kannten wir uns erst seit etwa drei Monaten. Klopfend blieb ich vor der Tür stehen, die bald darauf von Kathi geöffnet wurde. Im Hintergrund erkannte ich ein Lied der Band Eluveitie, glaubte darin Omnos zu hören. „Wieder ein wenig erholt?“ Kathie winkte ab, bot mir einen Tee an „Was soll ich machen? Heulen bringt mir herzlich wenig in dem Fall. Ich habe überlegt ihn jetzt mehr in der Dressur zu fördern, aber da zeigte er bisher auch nicht die nötige Ausdauer am lernen.“ Bedächtig hörte ich zu, wenn Ikarus auf langen Strecken die Ausdauer fehlte so fiel auch die Distanz weg, Dressur war nicht seine Stärke – er hatte auch einfach nicht den nötigen Pepp in den Gängen. „Wie macht er sich denn beim Springen?“ Kathi unterbrach ihre Überlegungen kurz, dann fuhr sie fort „Seine Vorbesitzerin hat nie davon gesprochen und auch ich hab ihn bisher nicht springen sehen oder lassen.“ Da erhellte sich ihr Gesicht ein wenig, und ich zeigte ein Lächeln „Lass uns morgen die Halle ein wenig abstecken, ein paar Hindernisse aufstellen und ein paar der Pferde zusammen mit Ikarus springen lassen? Am besten Moon und Varulv, die beiden haben bereits Erfahrung und können ihm den Weg zeigen.“ Kathi stierte auf die Wanduhr – sie zeigte gerade 21 Uhr – „Ich denke da das hier unser Hof ist…könnten wir das doch jetzt machen?“ Kathi hatte ein Gedanke gefasst und soviel hatte ich bereits mitbekommen, hatte sie diesen ließ sie davon nicht zu schnell ab. Also liefen wir über den Hof, holten vom Hengstpaddock – man war ich froh das die Pferde noch nicht auf den Sommerweiden waren…denn der Weg dorthin dauerte etwa eine Viertelstunde und ehe man die gewünschten Pferde dann mal gefunden hatte konnte schon mal eine weitere halbe Stunde vergehen. Zumindest hatte mir das Cayden oft gesagt, so hatte ich beschlossen immer ein paar der Pferde hier oben zu behalten – so konnte ich faul wie ich war hin reiten um die Pferde zu holen und das andere Pferd mitnehmen. Mit Ikarus, Moon und Varulv am Strick ging es hinein in die Halle, das Licht und der Lärm beim aufbauen der Hindernisse führte auch bald Aiden zu uns der etwas verwirrt auf das Geschehen blickte, mit einem schütteln des Kopfes jedoch mit dabei war. Nach einiger Zeit hatten wir tatsächlich alles aufgestellt, die Pferde hatten sich es im Dunkeln vor der Halle beinahe gemütlich gemacht und mussten drinnen ein wenig wach gemacht werden. Mit einer Anfangshöhe von einem knappen halben Meter begannen wir also unseren Versuch. Moon und Varul taten den Anfang, Ikarus war bereits ganz heiß hinter den beiden her zu rennen als Aiden ihn vom Strick löste. In einem Affenzahn raste er auf das Hindernis zu – ich dachte schon er würde mit voller Breitseite hinein rennen ehe er seine Beine mit einer ruckartigen Bewegung beinahe bis an die Ohren nahm und über das Hindernis hinweg fegte. Wir drei sahen uns alle ein wenig belämmert an – der junge Hengst war beinahe einen Meter höher gesprungen als nötig. „Na wenn der nicht für das Springen geeignet ist…fress ich nen Besen.“ kommentierte ich die Situation. Auch die weiteren Sprünge zeigten ein solches Muster, nachdem wir alle Pferde wieder an ihren Ort gestellt hatten, gingen wir wieder ins Haus hinein. Diesmal gesellten wir uns in die gemeinsame Küche im Erdgeschoss des Hauses. „Zumindest haben wir etwas gefunden für das Ikarus geschaffen zu sein scheint. Aber ich bin so lang nicht mehr gesprungen, vor allem nicht mit einem ungeübten Pferd.“ Warf Kathi ein. Unweigerlich musste ich an die Legende der Griechen denken…Ikarus mit den Flügeln aus Harz und Federn, der zu nah an die Sonne geriet und hinab stürzte. So war es auch mit dem Pferd…im Rennen war er hoch hinaus gekommen, war tief gefallen, doch wie der Ikarus aus der Legende der nach seinem Tod zum Olymp aufgestiegen war so hatte auch der Hengst einen neuen Weg gefunden. „Was hältst du davon, wenn ich ihn trainiere?“ Kathi stieß ein leichtes quietschen aus, ihre Augen leuchteten „Würdest du?!“ „Natürlich, dafür bin ich ja auch Trainer. Am besten wir nehmen gleich das Geländespringen in Angriff, du selbst hast mal gesagt gerade im Gelände sei er eine Lebensversicherung. So haben wir ein nahezu perfektes Geländespringpferd. Gewöhnen wir ihn noch an Dinge wie Baumstämme, Wassergräben , Büsche und die Sache könnte ein ziemlich guter Plan werden, oder?“ Kathi stimmte zu umarmte mich bevor ich nach oben ging – sagte mir eine gute Nacht. Oben angekommen kuschelte ich mich zu Cayden in unser gemeinsames Bett – mein irischer Bär schlief bereits, doch das Licht brannte noch und auf seiner Brust lag ein Buch „the Daylight War“ ich hatte es bereits gelesen, doch nun hatte es Cayden in seinen Bann gezogen. Mit langsamen Bewegungen nahm ich ihm das Buch, schaltete das Licht aus und legte stattdessen meinen Kopf auf seine Brust um dann die Decke über uns zu ziehen.
    Frisch aus den Federn, geduscht und satt gefuttert befand ich mich nun mit Ikarus am Halter auf der Hofinternen Geländestrecke, die Hindernisse die ich ihm bisher gezeigt hatte waren ihm minder egal gewesen. Der Wassergraben war nicht ganz sein Fall gewesen mit Argusaugen hatte er das Wasser beobachten, ein wenig gezögert ehe er sich durch ein Leckerli überzeugen ließ hindurch zu gehen. Ich musste nur einen Weg finden, dass er später darüber hinweg gehen würde. Später würde er einen Baumstamm überwinden müssen, dahinter ein Becken voller Wasser. Bis es jedoch dahin kommen würde musste er einige Turniere bestreiten, während dieser Zeit würden wir viel mit Wasser üben um ihn daran zu erinnern. Mit ihm kehrte ich wieder zurück, setzte mich auf seinen Rücken und kehrte mit ihm in die Halle zurück. Allein waren die Hindernisse kein Problem gewesen, doch wie sah es mit einem Reiter aus? Die ersten Sprünge machten mir recht schnell klar – nope es stellte keine Probleme dar. Also machten wir für diesen Tag Schluss mit dem Training. Am Nachmittag holte ich mir den Hengst noch einmal aus dem Stall, ging diesmal direkt mit ihm auf die Strecke. Kleine Baumstämme, die zu Trabstangen auf dem Boden lagen machten den Anfang. Es folgte ein erster Sprung, den der Hengst ein wenig widerspenstig nahm. Mit einem gewissen Mut machte er sich an den Ziellauf, zögerte einen Moment ehe ich ihm die Waden energisch in den Bauch drückte und er doch noch absprang. Also zog ich im leichten Trab einen Zirkel um das Hindernis herum um noch einmal darüber hinweg zu springen. Ein zweites und auch das dritte Mal erzielten das Ergebnis – er sprang ohne weitere Probleme. Nun folgten auch die weiteren Hindernisse in der Strecke, bis auf den Wassergraben denn da galoppierte er einfach hindurch. Da es früher Abend wurde machte ich Schluss, den Wassergraben konnte ich auch noch später in Angriff nehmen. Ich erzählte Kathi beim Abendbrot von unseren Erfolgen an diesem Tag, sie schien darüber zu strahlen und dieser Fakt machte auch mich Glücklich.
    Die nächsten Tage hatte ich vor den Wassergraben mit Caydens Hilfe einige kleine Büsche gepflant, so sah es nicht nur hübscher aus, nein der Hengst nahm es auch endlich als ein Hindernis wahr. Der Wassergraben stellte nicht länger ein Problem dar, Ikarus sprang geübt über die einzelnen Hindernisse, sogar in Begleitung von Moon. Da jedoch lag eines der kleineren „Probleme“ da fühlte er sich wie in einem Rennen und raste sosehr durch den Parcours das ich es mit der Angst zu tun bekam. Da in einem Turnier jedoch keine anderen Pferde mit im „Ring“ dabei waren, gab es da nicht viel zu tun. Ansonsten musste bei Ikarus nun einfach die Routine dazu kommen, mit jedem Training ob nun mit mir, Kathi oder aber Aiden würde egal sein. Hauptsache man blieb bei der Sache, aber da machte ich mir mit Kathi gar keine Sorgen, auch sie hatten ihn bereits einmal gesprungen nachdem sie sich auf Moon mit den ersten Geländehindernissen bekannt gemacht hatte. Danach machten wir einen entspannten Ausritt, diesmal begleiteten uns die „Männer“ des Hofes. Aiden hatte sich für diesen Ritt Gwynnbleidd herausgesucht. Cayden gesellte sich auf Sturmwind hinzu, während ich mit Kathi noch einmal die Pferde tauschte, sie auf Ikarus und ich auf meinem Moon. Zusammen mit unserer Truppe liefen auch Uprising und Cap ohne Reiter mit einher – wir befanden uns auf einer Insel mit sehr wenig Betrieb. Sie folgten Moon ihrem Herdenchef beinahe überall hin und würden uns somit sicher nicht abhanden kommen…



    Kür
    „Hör auf zu jammern und schwing deinen Hintern auf Ikarus!“ ermahnte ich Kathi , die beinahe zu spät zu ihrer Prüfung kam. „Aber du kannst dich über die Farbe der Reithose aufregen?!“ witzelte Kathi zurück, stellte den Fuß in den Bügel und schwang sich auf den Rücken des eigenartig gepunkteten Hengstes. „Auf eine gelungene Kür“ feuerte ich sie an. Dann huschte ich an die Seitenbande, bewaffnet mit Fotoapparat um alles festzuhalten. Im Schritt ging es für beide auf den Platz, Ikarus war heute ein wenig fluffig unterwegs, denn auf einem Turnier oder einer Körung war er lange nicht gewesen. Bei X hielten die beiden an – die Kür hatten wir gemeinsam erarbeitet, denn ich hatte zuvor bereits mit Varulv teilgenommen. Ich beobachtete wie Kathi die Richter grüßte, die Zügel wieder richtig aufnahm und der Mittellinie bis zu ihrem Ende folgte, nach links ab bog und anschließend antrabte. Genauso wie Varulvs Spezialität nicht unbedingt die Dressur war genauso erging es auch Ikarus, doch hatten wir hierfür extra geübt. Manchmal schlurfte Ikarus eher durch die Bahn als alles andere, die Anlehnung schien ihm fremd und auch sonst war Platzarbeit überhaupt nicht seine Natur.In der Distanz konnte der englische Vollblüter um so mehr glänzen, doch auch ein knackiges Geländerrennen mit ein paar Sprüngen wieß der kräftige Hengst nicht von der Schulter.Kathi brachte Ikarus ein wenig in die Anlehnung, Ikarus zeigte auch gleich was ein Vollblüter war – hob den Schweif beiseite, blähte die Nüstern auf und ein brummendes Geräusch hallte über den Platz ganz als wolle der Hengst verkünden „Hier komme ich!“ – heute spielte er also den Angeber! Als nächstes ritten sie auf den Zirkel, der Hengst bog sich zumindest in die Wende wobei er sich allerdings ab und an aus der Anlehnung zu hebeln versuchte – ob wir das je wirklich bei ihm hinbekommen würden? Aus dem Trab angaloppiert auf die Bahn gewechselt und Ikarus zeigte wieder das er einem Geschlecht von Rennpferden entsprang. Beinahe flog er um die Bahn, den Schweif nach oben, jegliche Anlehnung vergessen und alle viere in der Luft erhaschte ich ein Bild von den beiden. An die geplante einfache Schlangenlinie war nicht länger zu denken bei diesem Tempo. Für diesen Fall hatten wir in den Ecken große Zirkel eingebaut, um Ikarus ein wenig aus dem Rasen zu bremsen, was Kathi auch mit Bravour überstand. Anschließend trabte Ikarus wieder etwas ruhiger durch die Bahn. Noch einmal kurz die Seite wechseln den Richtern so die Möglichkeit geben ihn von allen Seiten zu sehen. Anschließend folgte noch ein kurzer Galopp auf der ganzen Bahn – und in den Ecken immer wieder einen Zirkel um Tempo herauszunehmen. Dann fanden sich Pferd und Reiterin wieder bei X ein, grüßten die Richter und am langen Zügel kamen sie wieder zu mir an den Ausgang des Platzes. „Das habt ihr Klasse gemeistert!“
    (c) Ravenna | 2840 Zeichen geprüft mit lettercount.com
     
  5. AliciaFarina

    AliciaFarina #Tinkertier

    Meine Teilnahme mit Give me everything tonight
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    Steckbrief
    Hengst
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    Rasse: Hannoveraner
    Rassetyp: Warmblut
    Geburtsdatum: 2008
    Alter: 6 Jahre
    Stockmaß:1,77 m
    Fellfarbe:


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    Give me everything tonight ist ein reines Fortgeschrittenen Pferd. Er zeigt immer was er will und was nicht. Unterm Sattel ist er eine richtige Diva. Er ist sehr leichtrittig und denkt beim reiten mit. Im Umgang ist er sehr dominant aber wenn man sich einmal richtig durchgesetzt hat geht er mit einem durch dick und dünn.

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    Züchter:
    //
    Zur Zucht vorgesehen:
    Ja
    Gekört/ Gekrönt:
    Nein
    Besitzer:
    AliciaFarina
    Ersteller/Vkr:
    Monsterflosse



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    Eignung:
    Dressur, Springen
    Dressur: E A L M S S* S** S***
    Western: E A L M S S* S** S***
    Springen: E A L M S S* S** S***
    Distanz: E A L M S S* S** S***
    Military: E A L M S S* S** S***
    Fahren: E A L M S S* S** S***
    Galopp: E A L M S S* S** S***



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    2. Platz 150. Militaryturnier

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    2. Platz beim 44. Syncronspringen

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    Hufe:
    Sehr gut
    Gesundheit:
    Sehr gut
    Tierarzt:
    //
    Hufschmied:
    //
    Reitbeteiligung:
    //



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    Dressurset von Jackie
    Decke von Jackie
    Springset von Elii
    Tierartztbericht


    Clinic Caen | Chiropraxis
    Mein heutiger Tag begann Punkt acht Uhr morgens und zwar auf Alicias Gestüt. Gestern hatte sie mich angerufen und gefragt, ob ich in geraumer Zeit einen Termin frei hätte, denn ihr Hengst Give weigerte sich momentan gesattelt und geritten zu werden. Nach dem Frühstück machte ich mich direkt auf den Weg und dank Navi fand ich auch ohne große Probleme auf den Hof. Dort wartete bereits Alicia auf mich und führte mich kurz darauf in den Stall zum Putzplatz. Während ich mich dort nun ausbreitete und meine Materialien auspackte, holte Alicia ihren Hengst von der Weide.
    „Er scheint Schmerzen im Rücken zu haben, denn sobald man ihn satteln möchte, verspannt er sich vollkommen.“ erklärte sie besorgt, denn es handelte sich um ihren Liebling, welcher momentan nicht fit war. Ich nickte und untersuchte Give erst einmal allgemein. Zuerst warf ich einen Blick in Augen und Maul, doch die Schleimhäute besaßen eine gesunde Farbe. Auch die Körpertemperatur war normal und beim Abhören konnte ich nichts auffälliges entdecken. Von einem Infekt oder ähnlichen konnte die Verspannung also nicht kommen, so dass es eine Verrenkung oder ähnliches sein musste.
    Also tastete ich vorsichtig die Wirbelsäule des Hengstes ab und bekam kurz darauf fast seine Zähne zu spüren, als ich die wunde Stelle entdeckte. Es schien ihm höllisch wehzutun, so dass ich ihm direkt ein Schmerzmittel spritzte, denn die kommende Prozedur würde eventuell etwas schmerzhaft werden.
    Ich begann die umliegenden Muskeln zu massieren, um den eingeklemmten Nerv allmählich freizulegen. Nur wenn die Umgebung entspannt war, konnte sich auch der Nerv wieder befreien. Nachdem ich rundherum fertig war. Hob ich Gives Hinterbein an, zog es erst vorsichtig in Richtung Bauch und dann nach hinten heraus.
    Kurz darauf folgte ein kräftiger Ruck und Give zuckte zusammen. Danach tastete ich ihn noch einmal ab und plötzlich reagierte er bei der Stelle nicht mehr. Ich lobte ihn und ließ ihn mir dann vorführen. Auch wenn er noch etwas vorsichtig lief, war er wieder taktklar.
    Alicia ließ ich einen Futterzusatz da, welcher die Verspannungen vorbeugen sollte. Ansonsten gab es nichts wichtiges zu beachten und wir waren fertig. Ich verabschiedete mich von Pferd und Besitzer und machte mich auf den Heimweg.


    Hufschmiedbericht


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    Flink setzte ich mich ins Auto und fuhr los. Ich hatte einen Anruf von AliciaFarina erhalten, sie bräuchte dringend einen Hufschmied für ihren Hengst Give Me Everything Tonight. Ich folgte also meinem Navi und kam nach kurzer Zeit auf dem Hof an. Dort wurde ich schon von einer jungen Frau und einem hübschen Hengst erwartet. Ich stieg aus und nach einer kurzen Begrüßung fing ich direkt an, mir die Hufe anzugucken. Diese sahen eigentlich noch sehr gut aus, nur die Länge gefiel mir nicht so ganz, also hob ich den ersten Huf an und kratze diesen ordentlich aus. Der Hengst stand dabei brav still, wennauch er ein bisschen aufgeregt war. Als der Huf sauber war, nahm ich mir das Hufmesser, mit welchem ich das Horn kürzte. Die Form war noch gut, daran änderte ich nichts. Die rauen Stellen, an denen ich geschnitten hatte, feielte ich mit der Raspel glatt. Nun ließ ich den Huf runter und lobte Give Me Everything Tonight mit einem Leckerli. Zufrieden zerkaute er es, sah sich aber sofort wieder aufmerksam um. Ich widmete mich dem nächsten Huf, bei dem ich ebenfalls erst den Schmutz auskratzte. Erneut nahm ich das Hufmesser und schnitt das überschüssige Horn ab. Mit der Raspel feielte ich alles schön glatt.
    Ich wiederholte das ganze auch bei den letzten zwei Hufen, dann ließ ich mir den Hengst vortraben: Alles sah gut aus.
    AliciaFarina bedankte sich mehrfach für mein schnelles Kommen und half mir dabei, mein Werkzeug zurück ins Auto zu bringen. Wir verabschiedeten uns, anschließend machte ich mich auf den Weg zu meinem nächsten Kunden.
    © Mongofisch


    Ausbildungsberichte
    Dressur von E nach A

    Dressur von A nach L

    Military von A nach L

    Distanz von E nach A

    Kür
    Heute stellte ich Give me everything tonight auf der Hengstkörung über einem Stockmaß von 1,48m vor, Give war sehr aufgeregt und hampelte rum, da er schon lange nicht mehr auf einer Körung war. Er ist schon länger in meinem Besitz dennoch hatte ich bisher nicht genug Zeit ihn öfter vorzustellen. Ich versuchte Ihn zu beruhigen, Kurz bevor wir dran waren schaffte ich es endlich. Wir wurden aufgerufen, ich gurtete nach und stieg nach einer kurzen Diskussion mit Give, dann auf und ritt in die Halle. Give trabte ruhig an und ich ritt auf die Mittellinie. Bei X parierte ich mit Hilfe einer ganzen Parade in den Stand durch. Ich grüßte die Richter und sagte: „Ich stelle ihnen heute meinen sechs Jährigen Hannoveraner Hengst Give me everything tonight vor. Er besitzt eine sehr seltene Farbe und einen tollen, leistungsstarken Charakter, daher hoffe ich das es endlich soweit ist das er gekört wird und er seine Farbe und seinen Charakter weitervererben darf.“ daraufhin und trabte ich wieder an. Ich bog auf die Linke Hand ab. Als erstes trabte ich einen Zirkel, auf der offenen Seite strich ich die Zügel über und Give blieb wunderbar in Selbsthaltung. Dann trabte ich Ganze Bahn beim C parierte ich in den Schritt und ließ die Zügel aus der Hand kauen und nahm vor Ende der langen Seite die Zügel wieder auf. Ich trabte Give an und ließ ihn eine ganze Bahn gehen. Aus dem Trab galoppierte ich in der A Ecke an. Im Galopp ritt ich einen Mittelzirkel. Beim C parierte ich durch und wechselte anschließend durch die ganze Bahn. Auf der anderen Hand parierte ich in den Schritt durch und ritt eine Halbe Bahn im Schritt. Nach dem Schritt trabte ich an, im Trab zeigte ich auf der langen Seite eine Trabverstärkung und ließ Give schließlich an der kurzen Seite angaloppieren.. Im Galopp ritt ich die Hufschlagfigur einmal durch die Länge der Bahn geritten. Ich parierte in den Schritt durch und hielt vor den Richtern und grüßte. Dann ritt ich aus der Halle denn heute würde nach der Kür noch das Freilaufen und Freispringen stattfinden. Ich sattelte Give ab und stellte mich für unseren Auftritt vor der Halle auf. Wir wurden aufgerufen und ich führte Give rein, ich stellte ihn vor den Richtern auf und löste dann die Zügel. Give trabte schwungvoll in der Halle umher und zeigte sich von seiner besten Seite. Dann wurden die Hindernisse eröffnet und Give zeigte sein enormes Springvermögen. Give sprang alle Hindernisse in schöner Manier und hatte immer Platz zwischen seinen Beinen und den Stangen. Nachdem er alles absolviert hatte fing ich ihn wieder ein, stellte ihn zum Abschluss erneut vor die Richter und führte ihn dann aus der Halle. Draußen angekommen zog ich ihm die Trense ab und halfterte ihn auf. Dann warteten wir auf unser Ergebnis und Give graste etwas.
    2773 Zeichen gezählt beim Open Office Zähler mit Leerzeichen
    by AliciaFarina
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  6. Rasha

    Rasha Aktives Mitglied

    Rasha
    Possibility

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    Steckbrief
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    Vater: unbekannt
    Mutter: unbekannt

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    Rasse: American Quarterhorse
    Alter: 19.07.2004
    Geschlecht: Hengst
    Stockmaß: 164 cm
    Fell: Red Roan
    Abzeichen: /


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    Possibility kommt aus einer schlechten Haltung. Dort wuchs er in einer sehr kleinen Box auf und wurde von seinen Herdenmitgliedern aggressiv und brutal angegangen. Seine Haltung hat seelische und körperliche Narben an ihm hinterlassen und daher ist er im Umgang mit dem Menschen und anderen Pferden sehr ängstlich. Aufgrund seiner Erfahrungen hat er es aufgegeben, sich zu wehren und er lässt sich daher von anderen Pferden leider alles gefallen, was die Herdenhaltung erschwert, da er schnell zum Mobbingopfer wird. Er fasst nur sehr schwer Vertrauen zum Menschen. Dieses muss man sich hart und mit viel Geduld erarbeiten, doch dann ist er ein sehr arbeitswilliger und freundlicher Hengst.

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    Gekört|Gekrönt: Nein
    Nachkommen:Keine

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    Eignung:Western

    Western Klasse A
    Galopprenn Klasse E
    Fahren Klasse E
    Kutsche Klasse E
    Dressur Klasse E
    Springen Klasse E
    Military Klasse E


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    //

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    Besitzer: Rasha
    Vorbesitzer: Svartur
    Vkr (lebenslänglich)|Ersteller:
    HuskyJenny
    Reitbeteiligung: /
    Zu Verkaufen: Unverkäuflich



    Tierarztbericht
    [15.03.14 | Edfriend]
    Tierarztbericht - Clinic Caen


    Der nächste Besuch würde ein wenig größer ausfallen, weshalb ich besonders viel Zeit einplante. Diesmal ging es zu Svartur, deren Quarterhengst Possibility ich untersuchen sollte. Bei ihm stand heute das volle Programm an und so wie ich Svartur verstand, war er auch noch nicht lange in ihrem Besitz. Der Hengst strahlte eine wundervolle Ruhe aus und war ein richtig schickes Pferd. Ich machte mich erst einmal in aller Ruhe mit ihm bekannt und kraulte seine Stirn, denn immerhin sollte er mich nicht gleich von Anfang an nicht mögen. Schon da wurde deutlich, dass er sehr scheu war und ich hoffte inständig, dass sich das während der Untersuchung noch legen würde. Zu Beginn schnappte ich mir mein Stethoskop und horchte erst einmal Herz und Lunge ab, denn bei Westernpferden musste man da besonders aufmerksam sein. Danach tastete ich grob Rücken und Beine ab, jedoch würde ich später noch genauer zu seinen Knochen und Muskeln kommen. Zum Schluss kontrollierte ich noch die Körpertemperatur, ehe ich guten Gewissens impfen konnte. Possibility würde vier Spritzen bekommen und ich bat Svartur gleich von Beginn an, dass sie ihn still hielt und notfalls beruhigte. Dann zog ich die erste Impfung gegen Influenza auf, die gegen Tetanus folgte direkte darauf. Jedes Mal zuckte Possibility unweigerlich zusammen, doch er hielt still, auch wenn sein Anspannen es mir nicht leichter machte. Als er dann auch gegen Herpes und Tollwut geimpft war, hatte er den ersten Teil meines Besuches schon fast geschafft. Nun gab es nur noch die Wurmkur und dann gönnte ich ihm eine kurze Pause, während ich meine anderen Bestecke auspackte. Als erstes schaute ich mit der Leuchte nach seinem Pupillenreflex, welcher jedoch einwandfrei funktionierte. Danach bekam er in jedes Augen Tropfen hinein, welche die Pupille weiten würden, damit ich einen besseren Blick in das Innere haben konnte. Dabei suchte ich vor allem nach Trübungen oder Rötungen. Doch bei dem Hengst konnte ich nichts finden und beide Seiten sahen wunderbar aus. Zufrieden ließ ich von ihm ab und packte direkt die Maulsperre aus, mit Hilfe von Svartur brachte ich auch Possibility dazu, sein Maul zu öffnen. Nun konnte ich auch noch einen gründlichen Blick auf seine Zähne werfen. Dabei ging ich Reihe für Reihe durch und schaute mir jeden Zahn genau an. Hinten rechts besaß er einen Haken, welchen ich aber mit meiner kleinen Raspel schnell und problemlos entfernen konnte. Auch hatte dieser Haken noch keinen sonstigen Schaden angestellt, so dass ich beruhigt weiter schauen konnte. Alle seine Zähne wuchsen gesund und die Kauflächen waren auch eben, so dass ich schon mit der Untersuchung fertig war und den Hengst von der Maulsperre befreien konnte. Letzter Akt für heute war die Chiropraxis, denn Svartur wollte wirklich auf Nummer sicher gehen. Dabei ging es immer besonders um Blockaden der Wirbelsäule, so dass ich mit den Fingerspitzen gründlich Wirbel für Wirbel der Säule abtastete, vom Widerrist an bis zur Schweifrübe. Nur bei dem Lendenbereich zuckte Possibility kurz zusammen. Entschieden nahm ich sein rechtes Hinterbein und dehnte es vorsichtig in Richtung Vorderbein, ehe ich es wieder absetzte. Ein paar Minuten ließ ich vergehen, dann nahm ich es wieder auf und streckte es so weit wie möglich nach hinten. Auch diese Haltung behielt ich 30 Sekunden bei, ehe er das Bein wieder absetzen durfte. Zuletzt stellte ich mich von hinten an Possibility heran und schob mit beiden Händen seinen Po nach vorne. Zwanghaft musste er seinen Rücken aufbäumen und nach einem kurzen Zucken schienen die Blockaden verschwunden. Ich bat Svartur, ihn loszubinden und ihn mir im Schritt und Trab vorzuführen. Beides lief problemlos und zufrieden nickte ich Svartur zu, der Hengst hatte es geschafft. Nachdem ich meine Sachen zusammengepackt hatte, reichte ich ihr noch einen Flyer, in welchem einige entscheidende Übungen aufgeschrieben waren, welche sie selbst ohne Probleme durchführen konnte. Ich verabschiedete mich von ihr und machte mich wieder auf den Weg.

    Hufschmiedbericht
    [12.03.2014 | RoBabeRo]
    [SIZE=16.5pt]Hufschmiede 'Keep Smiling'[/SIZE]
    [SIZE=9pt]Ausschneiden, Hufbad & Slidingeisen[/SIZE]​
    [SIZE=8pt]2064 Zeichen | RoBabeRo[/SIZE]​



    Heute durfte ich auf Svartur Hof als Hufschmied dienen. Svartur hatte mich am Morgen telefonisch gebeten die Hufe ihres American Quarterhorses zu bearbeiten. Svarturs Hof lag im schönen Holland und bedeutete eine lange Anreise für mich. Ich machte mich gleich nach dem Telefonat auf dem Weg und kam wenige Stunden später bei Svartur an. Gleichmäßig schritt ich auf das Gelände und schaute mich suchend nach Svartur um. Nach einer Weile erblickte ich sie an dem Putzplatz und Possibility stand schon wartend daneben. "Hallo!" begrüßte ich Svartur und schleimte mich bei dem daneben stehendem Hengst gleich mit einem Leckerli ein. Der hübsche Hengst schreckte zurück und nahm das Leckerli unter größtem Misstrauen. "Er ist leider schrecklich misstrauisch und ängstlich", sagte Svartur sorgenvoll. "Wir werden schon irgendwie klarkommen", entgegnete ich lächelnd und packte mein Werkzeug aus. Ich tastete mich ganz vorsichtig an den Hengst, er hatte mich auch dauerhaft im Auge. Nur unter größten Aufwand gab er mir die Hufe, wollte sie aber gleich wieder zurückziehen. Ich musste schnell aber präzise arbeiten. Nacheinander schnitt ich die Hufe korrekt aus und korrigierte gleich mit der Raspel nach. Nachdem ich alle geschafft hatte, nahm ich mir noch die kleinen Unebenheiten vor ehe ich mit dem Hufbad anfing. Ich löste in einem stabilen Eimer verschiedene hufpflegende Substanzen mit Wasser auf und stellte seine Hufe nacheinander für wenige Minuten rein. Folgend balsamierte ich die Hufe noch mit einer festigten Hufsalbe ein und lobte den Hengst. Trotz der Angst nahm er alles mutig auf sich. Als letztes passte ich die vier Slidingeisen an seine Hufe an. Mit dem Amboss und dem Hammer bearbeitete ich sie perfekt passend ehe ich sie dem Hengst nacheinander aufnagelte. Es war eine Prozedur, da Possibility es nicht so lustig fand und mir die Hufe immer wieder entzog, sodass Svartur sie am Ende halten musste, aber nach einer halben Stunde aufnageln war es geschafft. Ich lobte Possibility und verabschiedete mich von Svartur. Zeit wieder nachhause zu fahren.





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    [Zubehör: Jackie]
    __________________​
    Die Kür
    Ein wenig unruhig rutschte ich im Westernsattel hin und her, denn so sicher war ich mir nicht, ob das wirklich eine gute Idee gewesen war. Jessica hatte sich gestern den Fußknöchel verstaucht und hatte so nun schnell einen Reiter für ihren Hengst Possibility gesucht, welcher heute bei einer Körung antrat. Ich hatte mich spontan gemeldet, da ich zu der Zeit gerade bei ihr unterwegs war. Gestern beim ersten (und letzten) Training hatte ich mich noch wohl gefühlt, inzwischen sah das ganz anders aus. Ich wollte Jessica und Possibility nicht ihre Chance zerstören, indem ich schlecht ritt.​
    Viel Zeit zum Nachdenken blieb mir jedoch nicht, denn kurze Zeit später kam aus den Lautsprechern die Durchsage, dass wir nun an der Reihe waren! Jessica tätschelte mir aufmunternd den Oberschenkel. „Das schaffst du schon!“ meinte sie lächelnd und schickte uns los. Possibility war ein toller Hengst, denn er machte einfach traumhaft mit. Im Arbeitstempo Trab ritten wir in die Halle ein und waren direkt auf den Weg zu X. Dort blieb Possibility durch eine kleine Parade geschlossen stehen und ich konnte die Richter grüßen.​
    Mein Herz schlug mir bis zum Hals, als wir wieder im Trab losritten und auf die linke Hand abbogen. Nun waren alle Augenpaare auf uns gerichtet und nur Possibility gab mir Ruhe und Sicherheit, denn souverän lief er unter mir. Auf der langen Seite ritten wir eine doppelte Schlangenlinie und gingen kurz darauf direkt auf den Zirkel. Possibility war heute noch feinfühliger als gestern und stand wunderbar an meinen Hilfen.​
    Dort parierte ich Possibility erst einmal zum Schritt durch und gab ihm noch ein wenig mehr Zügel. Ich war kein professioneller Westernreiter, hatte nur mehr oder weniger Erfahrung durch Kurse gesammelt. Aber Possibility machte es mir wirklich einfach und sprang auch sofort auf meine Galopphilfe an. Wir ritten zwei Zirkelrunden und gingen dann direkt auf die ganze Bahn. ​
    Kurz darauf wechselten wir durch die ganze Bahn und parierten kurz vorm Wechselpunkt zum Trab durch. Wir zeigten eine schicke Volte und galoppierten aus dieser wieder an. Possibility war sehr feinfühlig und so war es kein Problem, bei A zum Halt durch zuparieren und ihn rückwärts zu richten, er war eben ein richtiges Westernpferd!​
    So langsam fand auch ich Gefallen an unserem Ritt und wurde immer motivierter. Gemeinsam meisterten wir souverän die Kür und es machte beiden wirklich Spaß, denn plötzlich waren wir ein Team! Wir zeigten noch auf der rechten Hand alle Gangarten und eine schön gerittene Acht. Zuletzt ging es im schönen Lope zurück zu X und wir blieben geschlossen stehen. Mit einem breiten Grinsen verabschiedete ich mich von den Richtern und ritt im Trab wieder hinaus. ​
    Draußen wartete schon Jessica auf uns und sie schien sich sichtlich für uns zu freuen. „Das habt ihr toll gemacht!“ lobte sie uns. Für Possibility gab es direkt zwei Karotten, bevor ich ihn glücklich abritt. Auch ich war wirklich stolz auf den hübschen Kerl und wartete gespannt auf unser Ergebnis.​
    3000 Zeichen, © Gwen, geprüft auf lettercount.com
     
  7. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Meine Teilnahme mit
    Jack
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    Steckbrief
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    Von: Jacko
    m.v: Unbekannt
    v.v: Unbekannt
    Aus der: Ysun
    m.v: Mon Cherie
    v.v: Royal Champion

    Alter: 3 Jahre​
    Geburtsort: Deutschland
    Geschlecht: Hengst
    Rasse: Trakehner
    Fellfarbe: Brauner
    Stockmaß: 179 cm
    Gesundheit: Jack ist gesund.
    Besitzer: Waldvoegelchen
    Pferd erstellt von/VKR:
    niolee


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    Galopprennen Klasse: E - Einsteiger
    Western Klasse: E - Einsteiger
    Spring Klasse: L - Leicht
    Military Klasse: S* - Schwer
    Dressur Klasse: E - Einsteiger
    Distanz Klasse: E - Einsteiger


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    Sucht man ein Verlasspferd, ist man mit Jack an der richtigen Adresse. Er mag zwar oft faul sein, lässt sich aber durch nichts aus der Ruhe bringen. So ungern er auch in der Dressur geht, desto hitziger wird er beim Springen, vor allem im Gelände. Er ist sehr trittsicher und hört vollkommen auf seinen Reiter.


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    2. Platz 166. Militaryturnier
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    1. Platz 272. Springturnier​
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    1. Platz 52. Synchronspringen​
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    1. Platz 182. Militaryturnier​
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    2. Platz 183. Militaryturnier​
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    1. Platz 186. Militaryturnier​
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    2. Platz 187. Militaryturnier​
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    Gekört: Nein
    Decktaxe: //
    Nachkommen: //
    Hufschmiedbericht - Bracelet, 06.07.2014
    Hufschmied am 6.7.2014

    Es war ein schöner, sonniger Tag als ich auf Waldvoegelchens Gestüt kam. Heute sollte ich mich um zwei ihrer Pferde kümmern. Shyvana und Jack. Beide sollten neu beschlagen und zuvor untersucht werden.
    Da niemand zu sehen war stellte ich meinen Wagen erstmal vor dem Stallkomplex ab. In meinem Kofferraum schaltete ich meinen speziellen Ofen schon einmal ein und nahm meinen Werkzeugkasten heraus. Nachdem ich noch meine Lederschürze herausgenommen hatte ging ich in den Stall. An einem der Putzplätze stand bereits ein hübsches, fertig geputztes braunes Pferd. Kurz darauf kam mir auch schon Waldvoegelchen mit einer hübschen Stute entgegen. Sie begrüßte mich freundlich und meinte, ich könne bereits beginnen.

    Zuerst machte ich mich an die gefleckte Stute. Sie war wunderschön und wirkte überhaupt nicht schreckhaft. Dennoch näherte ich mich relativ langsam und gab ihr erstmal ein Leckerli, ehe ich sie sanft am Hals streichelte. ,,Braves Mädchen.'',sagte ich und lächelte.
    Dann beugte ich mich zu ihren Hufen herunter um diese zu untersuchen. ,,Ihre Hufe sind in einem sehr guten Zustand. Ich glaube, ich muss sie nicht mal ausschneiden.'',sagte ich, als ich mir auch den letzten Huf angesehen hatte. Als ich nun wieder aufstand fügte ich noch hinzu:,,Huffett oder ähnliches benötigt sie eigentlich nicht, eventuell können Sie die Hufe hier und da mit Wasser 'einschmieren' beziehungsweise jetzt, wo es warm wird, einfach mal die Beine abspritzen. Das sollte helfen, dass sie an heißen Tagen nicht austrocknen und Risse bekommen.'' ,,Sie können mich ruhig duzen.'',meinte Waldvoegelchen nett und ich gab es zurück.
    Nun ging es gleich an die Eisen, da ein Ausschneiden überhaupt nicht nötig war.
    Um die Hufe darauf vorzubereiten nahm ich zuerst einen Hufblock, auf welchen ich Shyanas Huf stellen wollte. Doch als ich die Raspel ansetzen wollte zog sie ihr Bein weg, was sie beim erneuten Versuch auch tat. Nun wiehrte sie wiederwillig und stampfte mit ihrem rechten Vorderbein auf. ,,Ruuhig.'',sagte ihre Besitzerin und versuchte die Stute zu händeln. Sie schaffte dies auch und mithilfe der Bestechung durch ein Leckerli hielt sie dann auch brav still. So konnte ich ihre Hufe in Form raspeln, damit die Eisen wie angegossen am Huf saßen.
    Danach ging ich zu meinem Wagen und holte ein Hufeisen, welches ich an Shyvanas Huf hielt. Die Größe passte, also ging ich zurück zum Wagen und gab vier Eisen in den Ofen, um sie zu erhitzen. Dabei hatte sich die Besitzerin Stolleneisen gewünscht, welche sich sehr gut für Militarywettbewerbe, sowie Springturniere im Freien eigeneten. Durch die Stollen hinderten sie die Pferde auszurutschen. Als die Eisen warm genug waren, nahm ich sie mit einer speziellen Zahnge heraus und hämmerte sie auf meinem Amboss in Form. Dann brannte ich sie auf und wartete ein wenig, bis die Eisen im Wasserbecken abkühlten. Als dies erledigt war ging ich zurück zu der Stute. Geschickt und sorgfälltig nagelte ich nun die Eisen an Shyvanas Hufe. Diesmal schnaubte sie nur ein wenig, aber stand ansonsten ganz brav da.
    Zum Schluss bog ich die Nägel um und knipste die überstehenden Enden ab. Damit war der Beschlag fertig und Waldvoegelchen führte sie mir im Schritt und Trab vor. Die junge Trakehnerstute lief einwandfrei, was mich sehr freute. Nun bekam sie noch ein Leckerchen und wurde gelobt. Anschließend durfte sie auf die Weide und ich machte mich ans nächste Pferd.

    Es handelte sich dabei um den jungen Hengst Jack. Er war ebenfalls bereits gründlich geputzt worden, somit musste ich mich darum nicht mehr kümmern. ,,Na du?'',sagte ich und ging auf ihn zu. Er ließ sich sofort streicheln und reagierte sehr gelassen. Umsoschneller konnte ich mich seinen Hufen witmen. Wie auch die von Shyvana waren sie in einwandfreiem Zustand; Sie hatten weder Risse noch sonstige grobe Abnutzungen. Auch überschüssiges Horn, welches man ansonsten beim Ausschneiden entfernte hatte er nicht. Sein Strahl war ebenfalls gut geformt und brauchte nicht bearbeitet zu werden. ,,Seine Hufe sind auch perfekt. Ich frage mich wie du das bloß machst.'',lachte ich. ,,Nunja, umso besser. Wie ich schon bei Shyvana erwähnt habe, einfach hier und da mit dem Schlauch abspritzen und sie sollten so bleiben. Ausschneiden ist bei ihm auch nicht nötig, allerdings würde ich ihm hier, bevor er Hufeisen bekäme, ein wenig den Huf zurecht feilen.'' Ich zeigte Waldvoegelchen eine kleine Unebenheit an seinem Huf, welche allerdings nicht nicht schwer zu beheben war. ,,Ist das Schlimm?'',fragte die Besitzerin. Ich antwortete, dass es ihn wohl nie gestört hätte, es aber besser für die Eisen wäre, würde man sie abraspeln.
    Dies tat ich dann auch gleich. Er war so brav, dass er den Huf von sich aus auf den Hufblock stellte, was mir meine Arbeit erheblich erleichterte. Ich raspelte ihm alle Hufe zurecht und entfernte auch die Unebenheit im Horn. ,,Soo. Sehr brav.'',sagte ich als ich fertig war und streichelte ihn. Er spitzte neugierig seine Öhrechen und beäugte mich.
    Grinsend testete ich nun noch die Größe der Eisen, ehe ich auch diese in den Ofen gab, in Form hämmerte und aufbrannte. Dann brachte ich sie zurück zu Jack und nahm vorsichtig seinen Huf und hämmerte das Eisen auf. Er betrachtete mich dabei, blieb aber ruhig, weshalb ich sehr schnell fertig war. ,,Jetzt hast du es auch hinter dir.'',sagte ich lieb und gab ihm einen halben Apfel. Diesen fraß er dankbar.
    Danach führte ihn Waldvoegelchen wie zuvor bei der Stute vor. ,,Sehr schön. Passen ja gut.'',sagte ich und seine Besitzerin brachte ihn weg.

    Als sie wieder kam gab ich ihr noch einige Werkzeuge, welche ich ihr gab um die Stollen gegebenfalls zu entfernen und wieder hereinzudrehen. ,,So kannst du sie in der Dressur gegebenfalls raus nehmen.'',meinte ich und verabschiedete mich dann bei Waldvoegelchen. Danach verließ ich das Gestüt.




    Die Kür
    Angespannt schaute ich auf meine Uhr. Ich saß schon auf Jack und wartete meinen Aufruf ab. „Wir bitten Helena Hamkierck auf Jack, einzutreten!“ ertönte es knackend im Lautsprecher. Ich atmete noch einmal tief durch, während ein Helfer mir das Tor öffnete. Jack tänzelte etwas, ich hoffte, er ließ sich nicht zu sehr von meiner Nervosität anstecken. Ich trieb ihn in das Arbeitstempo Schritt und ritt bis in die Mitte ein. Als ich die Richter grüßte, fing der Kommentator an, Jacks Stammbaum und bisherige Erfolge aufzulisten. Aus dem Stand gab ich das Kommando zum Angaloppieren, der Braune arbeitete klasse mit.
    Rose gab mir aus dem VIP-Bereich einige Handzeichen, vermutlich meinte sie, ich solle die Zügel kürzer nehmen. Genau das tat ich auch. Ich präsentierte den Hengst zunächst auf der rechten Hand, ritt eineinhalb Bahnen auf dem Hufschlag, um dann eine Kehrtvolte auszuführen. Jack fing an mit dem Kopf zu schlagen – er langweilte sich. ‚Na, das fängt ja schon gut an…‘ dachte ich.
    Trotzdem führte ich mit der Kür fort. Ich ritt eine Runde Galopp auf dem ersten Hufschlag, wechselte dann auf den zweiten und begann, einen Zirkel zu reiten. Bei X parierte ich ins Arbeitstempo Schritt und wechselte aus dem Zirkel, ritt diesen jedoch nicht komplett aus, sondern reihte mich nach einer dreiviertel Runde wieder auf dem zweiten Hufschlag ein. Immer noch schlug Jack mit dem Kopf. ‚Ich hoffe, das werten die Richter nicht zu negativ.‘ zweifelte ich. Als nächstes wechselte ich durch die halbe Bahn, ritt eine Runde und wechselte auf den dritten Hufschlag, auf dem ich seinen Trab in Schlangenlinien auf beiden Händen präsentierte.
    Anschließend machte ich mich wieder auf den Weg zu X, wo ich Jack parierte und einem Helfer zunickte. Dieser baute kurzerhand drei Sprünge auf. Als er den Platz verlassen hatte, ritt ich im Schritt einmal an den Hindernissen vorbei. Jack wurde aufmerksamer, jetzt kam seine Königsdisziplin. Ich galoppierte an und ritt in großem Bogen auf das erste Hindernis zu, das der Gute mit Leichtigkeit überflog. Dann demonstrierte ich seine Wendigkeit, die er vom Militarytraining hatte, schlug einen Haken und überquerte das nächste Hindernis. Dieser Teil war ziemlich frei, wir hatten uns dafür keinen Ablauf überlegt, also sprangen Jack und ich wie wild umher, bis ich ihn in den Schritt parierte und meinen letzten Weg zur Mitte antrat. Dort verabschiedete ich mich von den Richtern.
    Mir wurde das Tor geöffnet und direkt von begeistertem Lob von Hofmitarbeitern empfangen. „Der springt aber auch…“ und „Man sieht ihm den Spaß richtig an!“ Verschwitzt stieg ich ab, lobte Jack ausgiebig und machte ihn fertig. Anschließend sah ich den anderen Teilnehmern zu.
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  8. Sammy

    Sammy Bekanntes Mitglied

    Sammy mit
    Fantastic Fly
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    Steckbrief
    Fantastic Fly

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    Spitzname: Fly

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    ~ Abstammung ~
    Von: Baceno
    V: Brillianto
    M: Temtation Elly

    Aus der: Fanja
    V: Fine (I'm Gone)
    M: Finja


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    Rasse: Holsteiner
    Geschlecht: Hengst
    Geburtsdatum: 02. Januar 2010
    Stockmaß: 1.75 m
    Fellfarbe: Fuchs
    Kopfabzeichen: Blesse
    Beinabzeichen: v.l.: weißer Stiefel, v.r. weiße Fessel, h.l. hochweißer Stiefel, h.r. weißer Fuß

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    ~ Beschreibung & Charakter ~
    Fantastic Fly macht seinem Namen bereits jetzt alle Ehre. Der hübsche Junghengst ist ein absoluter Spring-Crack und wird es in dieser Disziplin sicherlich noch weit bringen. Da er sich auch im Gelände recht mutig und unerschrocken zeigt, ist er auch fürs Military Reiten interessant. Desweiteren hat Fly wunderschöne, schwebende Gänge - Losgelassenheit im Schritt, einen erhabenen, schwungvollen Trab und eine schöne bergauf-Galoppade.
    Auch charakterlich lässt der Junghengst an nichts zu wünschen übrig. Er besitzt ein gutes Maß Temperament, arbeitet immer fleißig mit und ist stets bemüht es seinem Reiter recht zu machen. Natürlich hat auch er zuweilen Durchhänger oder einfach schlechte Tage - dann kann Fly richtig biestig werden und braucht eine sichere Bezugsperson, die mit ihm umzugehen weiß.
    Alles in allem ist Fantastic Fly ein toller Hengst, mit perfektem Exterieur, den man sich schon einmal für später vormerken sollte!
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    Besitzer: Sammy
    Vorbesitzer: ///
    Ersteller: Sammy
    Vkr: ///

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    ~ Qualifikationen ~
    Dressur: M
    Springen: S*
    Military: S
    Fahren: E

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    ~ Schleifen ~

    3. Platz 174. Militaryturnier
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    3. Platz beim 47. Synchronspringen
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    1. Platz beim 259. Dressurturnier
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    3. Platz beim 48. Synchronspringen
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    3. Platz beim 269. Springturnier

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    2. Platz beim 57. Synchronspringen
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    2. Platz beim 276. Springturnier
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    2. Platz beim 279. Dressurturnier
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    ~ Sonstiges ~
    Zuchtfähig: Nein
    Nachkommen: ///
    Geschwister: ///
    Punktestand: 18 Punkte (HS, TA, Eltern, 8 Schleifen, 4x Trainer, B
    Tierarzt - Bericht
    Hufschmied - Bericht
    Trainingsberichte (4 Stück)






    "So mein Guter, auf geht's!", sagte ich leise zu Fantastic Fly. Der großramige Holsteinerhengst spielte angespannt mit den Ohren und drehte andauernd den Kopf, um die anderen Hengste im Auge zu behalten. Ich trieb in mit einer leichten Schenkelhilfe in den Galopp und ritt in die Halle ein. Hier fand heute die HK 457 statt. Mit weit ausgreifenden Sprüngen kamen wir die Mittellinie hinunter, bevor ich Fly bei X zum Halten durchparierte. Der Fuchs kam geschlossen zum Stehen und ich grüßte die Richter.
    Anschließend ließ ich Fly im Trab antreten und wendete kurz vor dem Hufschlag auf die linke Hand ab. Nun ritt ich an den langen Seiten im starken und an den kurzen Seiten im versammelten Trab, gleich darauf wechselte ich durch die ganze Bahn und ließ Fly dabei traversieren. Der schöne Hengst legte wie so oft seine gesamte Kraft und Anmut in seine Bewegungen und reagierte feinfühlig auf meine Hilfen. Nun wiederholten wir die Tempowechsel im Trab auch auf dieser Hand. Danach wendete ich meinen Holsteinerhengst auf den Zirkel ab und ließ ihn zur geschlossenen Zirkelseite hin im Arbeitstempo angaloppieren. Fly sprang eifrig vorwärts und schnaubte bei jedem Galoppsprung ab. Ich ritt nun Schlangenlinien durch die Bahn mit vier Bögen, wobei ich Fly jedes Mal beim Überqueren der Mittellinie einen fliegenden Wechsel machen ließ. Auf der anderen Hand wendete ich auf die Mittellinie ab und ließ Fly im Galopp bis zur Bande traversieren. Dann parierte ich den Hengst bei A erneut zum Halten durch, richtete ihn eine Pferdelänge rückwärts und ließ ihn anschließend im Schritt antreten. Während nun zwei Helfer ein paar Trabstangen in die Halle brachten, ritt ich mit Fly am langen Zügel um die Bahn, machte aus der Ecke kehrt und legte noch eine Volte ein. Kaum das die Helfer die Halle wieder verlassen hatten, trieb ich Fly in den Trab und ritt gerade auf die Trabstangen zu. Der Hengst war in seiner Springausbildung schon recht weit und außerdem so gymnastiziert, dass die Stangen kein Problem für ihn darstellten. Nun hatten wir es fast geschafft. Ich wendete Fly ein weiteres Mal auf die Mittellinie ab und wir kamen genau bei X zum Stehen. Nun holte ich tief Luft und begann zu erzählen:
    "Fantastic Fly ist ein reinrassiger, sehr vielversprechender Holsteinerhengst mit bester Abstammung. Er hat ein schönes Exterieur und besitzt taktreine, erhabene Grundgangarten.Fly's Lieblingsdisziplin ist das Springen. Hier gibt der junge Hengst immer sein bestes und ist begierig darauf, neues zu lernen. Für sein junges Alter hat Fly schon einige tolle Erfolge erziehlt und wir sind sicher, dass er es als Turnierpferd noch weit bringen kann. Doch auch Fly's Charakter lässt an nichts zu wünschen übrig: Der junge Hengst besitzt ein gesundes Maß an Temperament, arbeitet stets fleißig mit und ist bemüht, alles richtig zu machen. Alles in allem ist er ein tolles Pferd, das mit der richtigen Ausbildung noch einigen in Erinnerung bleiben wird! "
    Ich grüßte erneut die Richter und verließ die Halle.
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  9. Zaii

    Zaii Happy Floating Bubbles!

    Zaii mit
    Adrian
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    Steckbrief
    Pferdename Adrian
    Rufname ---
    Von Aroldo
    Aus der Fly
    Rasse Lusitano
    Geschlecht Hengst
    Geburtsdatum 31. Oktober 2008
    Farbe Rappschecke
    Stockmaß 155cm
    Adrian ist ein frecher, aber sehr lebensfroher Junghengst. Schon lange vor dem Einreiten zeigte er große Freude an der Dressur und wird deshalb auch zukünftig darin gefördert werden.
    Adrian versteht sich mit Artgenossen gut, auch anderen Hengsten gegenüber macht er zeitweise keine Probleme, kann aber manchmal etwas übermütig werden und fängt dann schon mal den ein oder anderen Streit an. Trotzdem sind seine Hengstmanieren unter dem Reiter und beim Arbeiten allgemein nicht stark ausgeprägt, was ihn zu einem umgänglichen Hengst macht.
    Besitzer Zaii
    Ersteller Any - Gestüt Volar Deport Caballo
    Vorkaufsrecht Any

    Eingeritten Ja
    Springen A -- Military A -- Dressur Klasse S**
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    Tierarztbesuch vom 21. Juli 2014
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    An diesen Morgen war ich schon früh um sieben unterwegs, denn heute standen so viele Termine an, dass ich mir gar nicht sicher war, ob ich die alle schaffen konnte. Als erstes ging es heute zu Zairina, denn sie wollte demnächst ihren Hengst auf einer Körung vorstellen und dafür benötigte er noch den Vet-Check. Punkt acht Uhr fuhr ich auf ihr Gestüt und sie wartete dort auch schon auf mich. Lächelnd begrüßte ich sie und folgte ihr direkt in den Stall. Während ich meine Sachen auspackte, holte Zai den hübschen Hengst aus der Box und band ihn am Putzplatz an.
    Dort machte ich mich erst einmal mit ihm bekannt und nutzte ein Bestechungsleckerli, damit er mir nicht gleich von vorneherein schlecht gesinnt war. Dann warf ich einen prüfenden Blick in Augen und Maul. Sein Pupillenreflex funktionierte einwandfrei und auch die Hornhaut sah gesund aus. Seine Zähne standen gerade und ich konnte auch keine Haken entdecken. Ebenso war seine Schleimhaut in einer gesunden Farbe gefärbt, lediglich der durchsichtige Ausfluss in seinen Nüstern fiel mir auf.
    Als ich ihn dann aber abhorchte, konnte ich keine chronischen Atemprobleme oder ähnliches erkennen. „Da verträgt jemand anscheinend nicht den Staub, der durch das Abernten der Felder momentan entsteht.“ erklärte ich Zai und sie war gleich wieder beruhigter. „Das geht wieder von alleine weg.“ meinte ich lächelnd und kontrollierte die Körpertemperatur des Hengstes. Also auch diese in Ordnung war, tastete ich ihn nur noch ab und dann hatte er den ersten, harmloseren Teil geschafft.
    Nun hieß es Impfen. Vier Spritzen gab es für den armen Kerl, denn er wurde gegen Tetanus, Herpes, Influenza und Tollwut geimpft. Zai hielt ihren Hengst vorne fest und ich beeilte mich, die Spritzen zu injizieren, bevor Adrian vollkommen aus dem Häuschen war. Zum Abschluss gab es nur noch die Wurmkur und dann hatte er es auch schon geschafft.
    „Na dann wünsche ich euch viel Spaß auf der Körung!“ meinte ich lächelnd und drückte symbolisch die Daumen.

    Edfriend
    Hufschmiedbesuch vom 08. Juli 2014
    Hufpflege vom Kleinen Sprung

    Mein nächster Termin war heute bei Zairina Morin und ihrem Hengst Adrian. Da Zairina und ich uns kannten, war ich mit Adrian schon vertraut. Als ich in ihr Gestüt hinein fuhr, an den grünen Weiden entlang und an den Ställen, konnte ich schon Zairina mit Adrian sehen. Ich parkte vor ihrem Hengststall und wir begrüßten uns. Adrian bekam auch sogleich ein Stück Karotte von mir. Nachdem ich ausgepackt und mir meine Schürze angelegt hatte, legte ich Adrian's Huf auf den Bock und stabilisierte ihn mit meinem Knie. Nun begann ich mit meinem Messer das Zerfallshorn abzuschaben und dann mit meiner Zange die Trachten und Hufwände auf Sohlenniveau zu kürzen. Als nächstes raspelte ich noch Unebenheiten und eventuelle scharfe Stellen mit einer Raspel ab, dann konnte ich auch schon die Mustang-Role anfertigen. Hierfür stellte ich den Huf gestreckt auf den Bock und raspelte die Hufwand leicht rund ab, sodass Adrian leicht abrollen konnte. Der Hengst interessierte sich recht wenig für mich, denn er döste entspannt vor sich hin.
    Nachdem ich auch die anderen drei Hufe bearbeitet hatte, klopfte ich Adrian zufrieden den Hals und meinte: "Er hat super Hufe, das kann sich sehen lassen."
    Zairina führte ihn mir noch vor, dann durfte er auch schon wieder auf seine Weide. Ich räumte währendessen mein Werkzeug und meinen Hufbock auf. Gerade als ich meine Schürze auszog, kam Zairina Morin schon wieder aus dem Stall. Wir klärten noch kurz den Preis, dann verabschiedeten wir uns und ich fuhr vom Hof.


    Boralie, Hufpflege vom Kleinen Sprung


    Trainingsberichte
    Trainingsbericht Dressur L - M, 24. Juni 2013
    Heute führte mich mein Auftrag auf den Hof von Zaii, wo ich ihren Hengst Adrian zur L Dressur Ausbilden sollte. Als mein Wagen dort zum Stehen kam, lief mir schon Zaii entgegen und empfing mich herzlich. Dann begleitete sie mich zu ihrem Hengst Adrian, der bereits am Putzplatz angebunden auf uns wartete. „Das ist er also?“, fragte ich und strich über seinen samtweichen Hals. Zaii bestätigte mich und erklärte mir das ihr Hengst im Großen und Ganzen ziemlich umgänglich war und wenig Hengstmanieren besaß. „Hoffen wir das es die Sache einfacher macht.“, grinste ich und wir begannen den Hengst zu striegeln. Nachdem wir seine Hufe geputzt, die Fesseln gereinigt und die Mähne, sowie Schweif und Schopf verlesen hatten, ging ich mit Zaii in die Sattelkammer. Dort holten. Wir einen Dressursattel, eine einfache Trense und Gamaschen. Wieder zurück bei Adrian, sattelten wir auf und legten ihm die Gamaschen an. Zu guter Letzt zogen wir ihm seine Trense über und ich nahm meinen Reithelm parat und übernahm Adrian um mit ihm in die Halle zu gehen. „Tür frei!“, rief ich und öffnete die Tür während ich mit Adrian in das Innere der Halle trat. Zaii schloss die Türe hinter uns. Dann führte ich den schicken Hengst in die Mitte der Halle und stellte mir die Steigbügel ein. Adrian kaute derzeit gemütlich auf seinem Mundstück herum. Nachdem die Steigbügel eingestellt waren, gurtete ich nach. Um die Verspannungen in seinem Bauch zu lockern, nahm ich sein Vorderbein und zog es nach vorne um ihn aus zu strecken. Gleiches machte ich beim linken Vorderbein. Nachdem Adrian abgebläht hatte, gurtete ich erneut nach und stieg schließlich auf. Ich ritt mit dem Hengst auf den zweiten Hufschlag und führte ihn im Schritt in ein paar Volten und Schlangenlinien um seinen Rücken zu lockern. Nach zehn Minuten Schritt gurtete ich nochmals nach. Der schöne Lusitano Hengst schnaubte bereits ungeduldig, aber erfreut. Ich trabte ihn an und dehnte ihn auch hier anfangs weiterhin. Dann stellte ich ihn nach Rechts, gab ihm mehr Zügel und lies ihn abkauen. Da in der M Dressur alle Gangarten versammelt oder verstärkt verlangt werden können, versammelte ich den Hengst im Trab und lies ihn auf der Ganzen Bahn die Beine Strecken. Dann wechselte ich mit ihm zum verstärktem Trab, lies ihn dabei aber langsamer werden und parierte schließlich durch zum verstärkten Schritt. Im Schritt lies ich ihn eine Volte reiten und stellte ihn eine Pferdelänge rückwärts. Adrian arbeitete eifrig mit, was man auch merkte, also konnte man schneller mehr von ihm fordern. Dann versammelte ich den Rappschecken im Schritt und lies ihn antraben. Im Arbeitstempo Trab lies ich ihn aus der Ecke angaloppieren. Wir übten den Fliegenden Galoppwechsel sowie den Außengalopp. Nachdem Adrian den dreh raus hatte parierte ich zum Arbeitstempo Trab durch und übte mit ihm Travers und Renvers Gänge sowie Traversalen. Ich lies ihn abkauen und übte mit ihm im Schritt noch einige Schrittpiouretten, was gleich auf Anhieb klappte. Ich lobte ihn ausgiebig und Zaii kam in die Halle. Ich übergab ihr Adrian und die selber testete das neu erlernte können ihres Hengstes aus. Ich fuhr derweil zum nächsten Termin.

    Saphira


    Trainingsbericht Dressur S - S*, 31. März 2014
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    „Komm Mädchen, halt dich fest und wir reiten in die Sonnee!“, trällerte Matthew so laut vor sich hin, während er über den Hof lief und den Dreck fortfegte, dass ich ihm kurzerhand eine Schelle verpasste.
    „Hör jetzt auf damit!“, ermahnte ich ihn zum gefühlt tausendsten Mal und knirschte mit den Zähnen, „dich hört man bestimmt noch in Montreal.“
    „Du sitzt hinten, und ich vorne!“, sang er weiter (ziemlich schief, um es mal gesagt zu haben) und provozierte mich so noch absichtlich, weshalb ich stöhnend den Besen auf den Boden fallen ließ und die Hände in die Seiten stemmte. „Mattheeeeew“, flötete ich leise und ging auf ihn zu, sodass ich ihm ins Gesicht sehen konnte. Erwartungsvoll sah er mich an und runzelte die Stirn. „Ja?“
    „Den Rest kannst du alleine machen“, erwiderte ich monoton, zog meine Augenbrauen genervt zusammen und machte auf dem Absatz kehrt, um in den Stall zu verschwinden.
    Doch auch hier hatte ich keine Ruhe vor ihm, denn kurze Zeit später hörte ich noch immer ein nicht weit entferntes: „Komm sag mir deinen Namen und ich werd' ihn für dich buchstabieren! Dann inhalieren, und nie verlieren!“

    „Komm, steig von deinem Ross, denn without you I am lost! Für dich lern' ich Chinesisch, mach 'nen Koch- oh, äh … Hallo!“, hörte ich Matthews Stimme und lachte leise. Ich befand mich noch immer im Stall und beschäftigte mich mit den Pferden, die ebenso genervt von Matthews Singsang zu sein schienen, wie ich es war, als wir anscheinend Besuch bekamen.
    „Elisa? Die ist daaaaaa-“, vernahm ich seine Stimme erneut, er zog das „daaa“ deutlich in die Länge und zeigte bestimmt gerade wahllos durch die Gegend, weil er keine Ahnung hatte, wo ich eigentlich steckte. Deshalb stand ich auf und begab mich zum Stalltor, woraufhin der junge Mann sofort sagte: „Im Stall!“
    Kopfschüttelnd ging ich auf Zaii zu, die völlig verwirrt und überfordert neben Matthew stand, um sie aus der Situation zu retten. Sie hatte einen Koffer neben sich stehen, zudem hörte ich ein leises Poltern aus dem Hänger, das an dem unbekannten Auto befestigt war.

    „Nach den Angaben, die ich erhalten habe, ist Adrian also M-platziert und S-fertig?“, vergewisserte ich mich und deutete auf den kurzen Abschnitt, der unter den Informationen über Adrian, den Hengst von Zaii, geschrieben worden war. Zustimmend nickte sie. „Wenn es nicht so wäre, würde es da auch nicht stehen“, entgegnete sie dann und ich grinste kurz. „Wer weiß, was du dir alles einfallen lässt. Ich frage lieber zweimal, statt dem zu glauben, was du mir schreibst. Ich weiß nicht mehr, was ich dir glauben soll und was nicht.“ Zaii schüttelte den Kopf, erwiderte mein Grinsen und fragte dann: „Gut, können wir dann anfangen?“
    „Ich würde ihm lieber erst einmal ein wenig Zeit zum Eingewöhnen geben, bevor wir mit dem Training beginnen. Wir könnten aber ausreiten, falls du unbedingt möchtest“, schlug ich vor, „dann lernt Adrian auch mal die spannende Umgebung Kanadas kennen.“
    Schnell war der Vorschlag seitens Zaii angenommen worden, und so saßen wir nur wenige Zeit später im Sattel – Zaiis in Adrians, ich in Laurencios.

    „Nein, nein, nein, nein!“, protestierte ich lautstark, musste dann aber losprusten und lachte schließlich, „Jetzt hör auf mit den Albereien, bitte.“ Mein Lachen verschwand und machte einem breiten Grinsen Platz, auch Zaii grinste mich an. Sie versuchte die ganze Zeit, mich auf die Palme zu bringen, indem sie tat, als wüsste sie nichts. Schwachsinn.
    „Okay“, stimmte sie schließlich zu, „ich höre auf.“
    Im nächsten Moment brachte sie Adrian bereits dazu, in den versammelten Trab zu wechseln. Die verschiedenen Schritttempos hatten wir schon durch. Der Mittelschritt sowie der versammelte Schritt und auch der starke Schritt bereiteten Adrian keinerlei Probleme, und so war es klar, dass wir uns diesen nicht mehr widmen mussten.
    Nach dem versammelten Schritt folgte der starke Trab und als Adrian seine Tritte verstärkte, konnte man klar sehen, dass er auch hierbei keine weitere Übung benötigte. Ebenso sah es auch im Galopp aus: Weder der Arbeitsgalopp, noch der Mittelgalopp oder der versammelte Galopp oder gar der starke Galopp mussten noch weiter geübt werden, sodass wir nur einige wenige Trainingseinheiten später mit den Hufschlagfiguren fortfuhren.

    Begonnen wurde mit einer 8 Meter-Volte im Trab, die schließlich auf den Galopp ausgeweitet wurde. Dem Hengst bereiteten die engen Wendungen kaum bis sogar gar keine Probleme, was möglicherweise auch einfach daran lag, dass er die Gangarten, Bahnfiguren und die Lektionen bereits alle kannte und gelernt hatte. Irgendwann verkleinerten wir den Durchmesser auf 6 Meter, und nach den erfolgreichen Volten wandten wir uns einer Kehrtvolte mit 8 Metern zu. Darauf folgend kam dann die Bahnfigur Aus der Ecke kehrt.
    Adrian und Zaii waren ein eingespieltes Team und es wirkte, als würden sie sich auch ohne Worte – oder in diesem Falle Hilfen – verstehen. Die leichteste Hilfegebung seitens Zaii reichte, damit Adrian ihrer Bitte nachkam.
    Auch die drei Schlangenlinien, also Schlangenlinien entlang der Mittellinie mit 3 Bögen im Trab, Schlangenlinien mit vier Bögen im Galopp mit fliegendem Galoppwechsel und die doppelte Schlangenlinie, konnten wir bald hinter uns bringen und somit war der Moment gekommen, in dem wir noch einmal die Lektionen durchgingen.

    Bei den Lektionen begannen wir mit dem Wiederholen des Haltens aus dem Trab, dem Galopp und aus der Passage, welche wir ebenfalls ziemlich zu Beginn der Trainingseinheiten wiederholt hatten. Darauffolgend kam der Außengalopp sowie der Außengalopp auf dem Zirkel und das Rückwärtsrichten, was alles noch Lektionen sind, welche nicht erst in den hohen Klassen dazukommen, sondern schon zuvor gefordert werden. Auch die Kurzkehrtwendung sowie die Kehrtwendung auf Vor- und Hinterhand forderten Zaii und ich ziemlich zu Anfang des Trainings.
    Schließlich kamen die ersten M-Lektionen an die Reihe: Traversale, Travers und Renvers. Diese gingen wir etwas länger durch, da sie auch für die Lektionen in der S-Dressur noch eine große Bedeutung haben, weil teilweise auf ihnen aufgebaut wird, beispielsweise bei den Traversalverschiebungen im Galopp, welche aber auch nicht viel Zeit beanspruchten. Daraufhin fuhren wir mit der halben und der ganzen Pirouette im versammelten Galopp fort und später kamen die fliegenden Galoppwechsel an die Reihe.
    Hierbei machte Zaii Adrian zunächst einmal mit halben Paraden aufmerksam und ihr bisheriger äußerer Schenkel wanderte an den Gurt, während der innere den Platz hinter dem Gurt einnahm. Dadurch wurde die neue innere Hüfte automatisch nach vorn geschoben und der innere Zügel gab nach, weshalb das innere Hinterbein des Rappschecken somit ordentlich genug durchspringen konnte, sodass Adrian einen Galoppwechsel durchführte. Obwohl er dies schon kannte, übten wir diese Lektion besonders gründlich, damit sie auch wirklich saß. Fliegende Galoppwechsel werden in Prüfungen ziemlich häufig gefordert, und dann sollten sie auch fehlerfrei vorgezeigt werden können.
    Nachdem wir den fliegenden Galoppwechsel mit jeweils vier, drei, zwei oder auch nur einem Galoppsprung genügend wiederholt hatten, folgte die Schaukel. Dies ist lediglich eine Bewegung, die sich Schaukel nennt, weil das Pferd hierbei abwechselnd vorwärts und rückwärts trat, was dann den Effekt einer Schaukel bewirkt, die vor- und zurückschwingt.
    Da wir die Passage bereits zum Beginn des Training geübt hatten, kam nun die letzte Lektion auf ihre Kosten: die Piaffe.
    Die Entwicklung der Piaffe entsteht aus einem immer langsamer werdenden Trab und dem Antippen der Hinterhand bei gleichzeitigem akustischen Signal. Die Vorderbeine arbeiten rhythmisch nach oben, die Oberarmlinie des Pferdes sollte in der Bewegung parallel zum Erdbogen verlaufen.
    All diese Punkte trafen bei Adrian zu, und Zaii strahlte wie ein Honigkuchenpferd, als sie an diesem Tag aus Adrians Sattel stieg. Auch sie wusste, dass dies das Ende des Trainings war – und Adrian nun auf Dressurturnieren mit S*-Niveau starten konnte.

    Samarti

    „Ruhig, ho!“, machte ich leise und gab Adrian eine Parade. Der gescheckte Hengst und ich gingen bereits seit fünf Jahren gemeinsam unseren Weg und nachdem wir auch auf, beziehungsweise unter, dem Sattel zu einem Team geworden waren und auch schon ein paar Turniere erfolgreich bestritten hatten, wollte ich es heute wagen, Adrian auf einer Hengstkörung vorzustellen.
    Ich war ein wenig nervös, wenn gleich das an der Atmosphäre lag und nicht an meinem vierbeinigen Freund. Adrian und ich hatten eine Menge trainiert und bis vor kurzem stand seine Teilnahme noch nicht sicher fest, da ich Nasenausfluss bemerkt hatte, doch nachdem ich das Okay eines Tierarztes bekommen hatte, standen wir nun vor dem Eingang des Dressurviereck und warteten darauf, dass wir einreiten durften. Adrian kaute entspannt auf seinem Gebiss herum und schien sich von seiner Umgebung nicht im Geringsten beeindrucken zu lassen. Für diese Ruhe bewunderte ich ihn, denn ich zupfte von meinem Platz im Sattel aus immer wieder an den kleinen Mähnenzöpfchen rum, als das Läuten der Glocke mich schlagartig aus meinen Gedanken riss. Hastig nahm ich die Zügel auf und machte etwas Druck mit den Schenkeln, sodass Adrian sich erst langsam in Bewegung setzte, dann aber rasch in Trab im Arbeitstempo fiel und wir so in das Viereck einritten.
    Bei X parierte ich in den Stand durch und während Adrian fleißig kaute grüßte ich die Richter durch tippen an meinen Zylinder. Nachdem die Richter sich einige Worte zugeflüstert hatten und schließlich erneut die Glocke klingeln ließen, setzten der Lusitano und ich uns wieder in Bewegung und gingen im Arbeitstrab auf die ganze Bahn. Adrian setzte eifrig einen Huf vor den anderen und trat kräftig unter, wodurch der Rücken schön durch schwang.
    Nachdem wir den Trab an der langen Seite verstärkt hatten, ließ ich Adrian bei nächster Gelegenheit durch die ganze Bahn wechseln und zeigte so den Trab auf der anderen Seite. Hier versammelte ich meinen Hengst, ehe ich auf den Zirkel ging und dort zunächst in den Schritt durchparierte, um dann nach einer Schrittrunde anzugaloppieren. Adrian reagierte sofort und schnaubte deutlich hörbar, als er vom Schritt in den Galopp wechselte. "Fein", murmelte ich, ehe ich nach zwei Zirkelrunden die Hilfen für einen fliegenden Galoppwechsel und damit auch den Zirkelwechsel gab. Exakt bei X wechselte Adrian die Hand und galoppierte anschließend schön gesetzt weiter. Nach zwei Runden auf dem oberen Zirkel parierte ich bei B in den Stand durch. Mit einer leichten Hilfe setzte Adrian sich rückwärts in Bewegung, verharrte nach vier Schritten geschlossen und trat schließlich wieder zügig voran. Langsam löste sich meine Anspannung und stattdessen stahl sich ein Strahlen in mein Gesicht. Noch vor wenigen Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der mir erzählt hätte, ich würde einmal Dressurlektionen der Klasse S reiten und nun trabte ich Adrian wieder an und leitete kurz darauf eine Piaffe ein. Der schwarz-weiße Hals war hoch aufgerichtet und die Ohren konzentriert zu mir gedreht. Adrians gesamter Körper war von einer dünnen Schweißschicht überzogen und auch bei mir bildeten sich kleine Schweißperlen auf der Stirn, als ich die Lektion beendete und abschließend noch einmal angaloppierte, um dabei im Mittelgalopp überzustreichen. Hierbei hielt Adrian Tempo und Anlehnung korrekt und ich war mehr als zufrieden, als ich zum Trab durchparierte und auf die Mittellinie abwendete, wo ich Adrian nach dem Grüßen der Richter die Zügel hingab und wir im Schritt das Viereck verließen. "Das war super", flüsterte ich.
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    Bewegung erstellt von Elii ♥
     
  10. Eowin

    Eowin Hufschmied =)

    Eowin mit​
    Lithium
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    Steckbrief:​
    Pferdename: Lithium


    von Official Legito
    Pauline x Ostid

    aus der Dark Jewel
    Liberty Changes Jewel x Dark Firestorm


    I can't hold on to me
    wonder what's wrong with me

    Lithium
    don't want to lock me up inside
    Lithium
    don't want to forget how it feels without
    Lithium
    I want to stay in love with my sorrow


    Lithium's Lied



    Basisinformationen

    Geschlecht: Hengst
    Geburtsdatum: 16.06.2011
    Fellfarbe: Rappschecke
    Gencode: Noch nicht getestet
    Rasse: Deutsches Sportpferd (Trakehner x Hannoveraner)
    Stockmaß: 1,71m

    Ersteller: Eowin
    VKR: Eowin
    Besitzer: Eowin


    Beschreibung von Lithium

    Charakter:

    Lithium ist ein ungemein sensibler Hengst. Er ist ruhig und besitzt ein ausgeglichenes Temperament – eigentlich macht er nicht einmal Lärm wenn es irgendwie vermeidbar ist. So passiert es schnell, dass man ihn auf der Weide ruft, er von hinten zu einem kommt, den Kopf auf die Schulter legt und achtsam schnaubt. Nicht selten hat man sich dabei schon beinahe zu Tode erschreckt. Doch dahinter steht niemals eine boshafte Absicht – er könnte keiner Fliege was zu Leide tun.
    Dennoch ist er nicht sonderlich selbstbewusst und sehr in sich gekehrt, sodass die größte Arbeit darin bestehen wird, seinen Charakter zu festigen.
    In fremden Situationen reagiert er sehr verschieden, beinahe unkontrollierbar. Manchmal trägt er es völlig mit Fassung, manchmal geht er durch Angst durch und wird dabei so hysterisch, dass er kaum noch zu beruhigen ist, manchmal aber geht er in die Luft wie eine Rakete und explodiert.
    Doch Lithium ist auch ein Hengst, der im überdurchschnittlichem Maße die Nähe zu seinen Herdenmitgliedern und seinen Menschen sucht. Leider wird er in der Herde häufig vertrieben und er ist so rangniedrig, dass er sich in einer Offenstall- oder Weidehaltung nicht einmal das nötige Wasser erkämpfen kann. Dementsprechend hatte er es in der Hengstherde enorm schwer, sodass wir ihn im noch sehr jungen Alter nach Hause holen mussten.

    Was ihn auszeichnet:

    Lithium ist ein unbestrittenes Ausnahmetalent.
    Dass seine Anpaarung äußerst geschickt war, zeigt sich bei ihm. Er stammt aus zwei sehr erfolgreichen, konsequent durchgezüchteten Linien und hat nun von beiden Linien das allerbeste geerbt: bei ihm greift der Heterosiseffekt. Ob sich dieses einzigartige Talent bei seinen Nachkommen zeigen wird, bleibt abzuwarten – sein Pedigree verspricht hier viel.
    Er besitzt eine unglaubliche Elastizität im Körper, sein Rücken schwingt in der Bewegung herrlich mit, während er mit der Hinterhand weit unter den Körper springt und die Vorhand weit vorgreift. Er ist genau das, was man als Ideal bezeichnen würde.
    Sein Exterieur ist korrekt. Er besitzt einen guten Halsansatz, stabile, lange Beine, einen kräftigen, breiten und tendenziell eher kurzen Rücken. Sein Kopf ist gerade mit viel Ausdruck. Kleine Nüstern und ein ehrliches Auge machen das Bild komplett. Seine leicht sichelförmigen Ohren sind stets freundlich und aufmerksam nach vorn gestellt.
    Er besitzt ein dichtes, seidiges Haarkleid und wohlgeformte, widerstandsfähige Hufe.


    Ausbildungsstand:

    Lithium ist noch weitestgehend roh und es bedarf einiger Arbeit, bis sein Charakter so weit gefestigt ist, dass er auf Körungen vorgestellt werden kann.

    Qualifikationen:

    Dressur L
    Springen A
    Military E
    Galopprennen E
    Fahren E
    Western E
    Distanz E
    Wendigkeit E


    Letzte Impfung: Dezember 2013
    nächste Impfung: Januar 2014 (Influenza, Tetanus, Herpes)

    Letzte Wurmkur: Dezember 2013
    nächste Wurmkur: März 2014

    Letzter Hufschmiedbesuch: Dezember 2013
    nächster Hufschmiedbesuch: Februar-März 2013
    Hufschmied:​
    Tierarzt:​
    Trainingsberichte:​
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    Die Ankunft
    Ich hatte schon meinen zweiten Auftrag, und der war auch nicht leicht. Meine Auftraggeberin war Eo, sie wollte das ich ihr Deutsches Sportpferd Lithium von E auf das A Niveau trainiere. Jedoch hatte der Rappschecke noch nie einen Sprung gesehen und war auch im Charackter ein wenig schwierig.
    Tag 1 Planung + Kennenlernen
    Ich war schon früh auf den Beinen und begab mich in mein Auto um zu Eo zu fahren. Es war eine unheimlich lange fahrt und ich machte ein paar Pausen zwischendrin. Jedoch kam ich dann irgendwann an einem Hof an. Ich schuate auf das Schild und hoffte das ich hier richtig war und das war ich auch. Auf mich kam eine nette junge Frau zu und schüttelte mit herzhaft die Hand. "Hallo, du musst Cooper sein?" frug sie und ich antwortete mit ja. Sie führte mich sofort über ihren Hof und zeigte mir wo alles war. Nach einiger Zeit des redens gingen wir in den Stall. Unser Weg endete bei einem großen Rappschecken mit dem namen Lithium. "Ein, sehr, außergewöhnlicher und schöner Name" sagte ich und versuchte den Hengst am Nasenbein zu streicheln, der jedoch zurückwies. "Okay, kannst du mir etwas über den großen hier erzählen?" frug ich Eo. "Na klar" antwortete sie und fing an. "Lith is eigendlich sehr ruhig und kann sich nicht wirklich mit anderen Pferden dominieren. Meine Hauptarbeit besteht darin seinen Charakter zu stärken, dass bis jetz auch gut geklappt hat, deswegen denke ich das es an der Zeit ist das er auch mal einer Herausforderung gegenüber stehen muss. In fremden Situationen weiß sogar ich nicht ihn ein zu schätzen, es kommt immer darauf an. Er wird trotzdem schnell hyserisch und nervös" sagte sie und beendete ihre Rede mit den streicheln von Lith. "Okay, ja, ich denke das wird kein wirkliches Problem sein, wenn er sich dran gewöhnt hat, dann läuft das schon" sagte ich und dann gingen wir in die Reithalle. Eo hatte ihn schon vorher geputz. Nur mit Halfter gingen wir in die Reithalle, und ließen ihn dann auch von Strick ab, sodass er frei herumlaufen durfte. Zuerst mochte er es nicht das ich mit dabei stand und traute sich nicht ganz an uns heran, irgenwann jedoch kam er und ließ sich sogar von mir am Kopf steicheln. "Na siehst du, ich tu dir doch nichts" sagte ich behutsam und ging dann aus der Reithalle raus. "Also, ich denke das ich diese Woche erstmal mit ihm ein wenig Freispringen machen werde und ihn an die Hindernisse gewöhnen. Das heißt heute ist Montag, dann komme ich Mittwoch und Freitag nochmal so um 12:00 Uhr. Dann nächste Woche werde ich ihm vertraut machen wie ich Reite, und dann die ersten Sprünge versuchen. Je nachdem wird es denke ich mal n die Zwei Wochen dauern" sagte ich und hoffte auf eine positive Antwort. Eo freute sich über die Planung und dann verabschiedeten wir uns erstmal alle voneinander. Ich stieg in das Auto und nahm mir vor einen Traininsplan zu machen, damit ich das nichtmehr vergesse.
    Tag 2 Hindernissgewöhnung
    Pünktlich um 12:00 Uhr traf ich auf Eo's Hof ein. Ich öffnete das Tor und lief hinein. Am Haupthaus traf ich dann auf Eo. "Ach Hallo" sagte sie in einem gut gelaunten Ton und freute sich über das wiedersehen. "Na, ich bin gespannt wie das heute wohl laufen wird" sagte sie und wir machten uns sofort auf den Weg zum Stall zu Lith. Dort stand er, etwas verträumt aber neugierig, warscheinlich weil er sich wunderete wieso ich nochmal hier bin. Eo öffnete die Box und putze den Hengst schnell. Dann holte sie die Trense und trense den Rappschecken. "So, heute wird viel gemacht" sagte ich zu ihm um klopfte ihm liebevoll auf den Hals. In der Reithalle angekommen lief Eo den Rapphengst warm. Dann stellten wir zusammen einen Doppelten Sprung auf. Mit großen Augen schaute Lith den Sprung schon von der ferne an und tänzelte auf der Stelle. "Na, das wird was" sagte Eo und übergab mit Lith. langsam nähere ich mich mit Lith dem Sprung, er tänzelte und buckelte, es war schwer, aber auch nicht unmöglich ihn fest zu halten. Nach jedem centimeter blieb ich stehten und beruhigte den aufgeregten Hengst, somit ließ er sich schon gut an das ansgeinflößende Hindernis heranführen. Jedoch hatte er große Angst, deswegen ließ ich auch Eo ihn an das Hindernis heranführen, so das er wusste das er keine Angst haben brauchte. Nach einer Stunde ließ er sich ohne weitere Probleme das das Hindernis gut heranführen und schnupperte sogar daran. Er erschrack jedoch vor irgendetwas unnützem und pumpte ein wenig. Eo konnte ihn dann mit einem Apfel aber wieder einigermaßen beruhigen. Wir machten eine kleine Pause, und wollten sehen ob er dann schon in der Lage wäre zu springen. In der pause aßen wir beide etwas und gaben Lith etwas zu trinken. Er war wieder einigermaßen entspannt, eige gute Vorraussetzung für weiteres Training. Eo lozte Lith dann in den Trab und ich verperrte ihm den weg nach außen, damit er nicht drumrum kam, nicht über das Hinderniss zu springen, denn auf der anderen Seite war die Bande. Er weichte beim ersten mal nach hinten aus, jedoch beim zewiten versuch flog er förmlich über den 1,00m hohen Doppelsprung. "So, ich denke das is genug für heute" sagte ich als Eo den Hengst zum stehen brachte. Sie gab mir recht und ich verabschiedete mich.
    Tag 3 Vollendung
    Wieder püunktlich um 12:00 Uhr kam ich auf Eo's Hof an. Diesmal war sie schon fertig mit Lith in der Reithalle. "Hey, ich muss dir was erzählen, ich hab mit Lith geübt und er vertraut mir jetz und springt auch ohne probleme über das Hinderniss. Würde es gehen wenn wit das heute mit dem Reiten probieren" frug sie hoffnungsvol. "Natürlich können wir das probieren" sagte ich ihr und wir fingen an. Ich stieg auf und war verwundert und fasziniert von Lithiums rythmus. Es war sehr leicht ihn zu reiten, jedoch brauchte er eine starke führung, sonst machte er was er wollte. Ich trabte an. Es waren wie verlangt, drei Doppelsprünge verteilt aufgestellt, 1.00 Meter hoch und 0.80 Meter weit auseinander stehend. Lith sprang über das erste Hindernis hervoragend, machte jedoch beim zweiten kehrt und scheute. "Stop die Zeit" sagte ich zu Eo, die an der Bande mit der Uhr stand. Ich lief zurück an unsere Anfangsposition und trabte erneut an. Dann galoppierte ich an. Wieder war der erste Sprung gut, diemal klappte auch der zweite, auch vor dem dritten Sprung hatte Lith keine probleme, jedoch riss er Stangen herunter. Ich stieg schnell an und stellte sie wieder auf. "Das machst du super" sagte ich zu dem Rapphengst der etwas nervös wurde und tänzelte. Dann passierte es, bei dem vierten Rundgang fing er an zu buckeln und ich fiel herunter. "Nix, passiert" sagte ich laut und schnell, da Eo sich sichtlich erschrack. "Beruhige lieber Lith" sagte ich verantowrtungsvoll und stellte mich erstmal hin um sicher zu gehen das wirklich bei mir alles in Ordnung war. Wir machten eine kleine Pause. Eo kam besorgt zu mir und frug mich ob wirklich nichts passiert wäre, denn klein war das Deutsche Reipferd ja nicht. "Ach, alles ok, das gibt nur ein blauen Fleck am Bein" lachte ich und bedankte mich trotzdem für das Kühlakku das Eo sofort zur stelle hatte. "Weiter machen?" frug ich dann nach einer Weile. Eo stimmte mir zu uns ich sitzte wieder auf. Irgendwie gab es mir den Anschein das es Lith etwas leid tat das ich runter gefallen war, aber das passierte ja nunmal. "Na los kleiner, zeig deiner Besitzerin was du drauf hast" sagte ich und galoppierte an. Er sprang wie ausgewechselt wunderbar über alle drei Doppelsprünge. "Noch etwas zu langsam" sagte ich und versuchte es nach fünf Minuten erneut. "Jaaaaa" schrie Eo auf, als er endlich die gemäße Zeit schaffte und ohne Probleme und Komplikationen über die Hindernisse sprang. "Na, wurde auch mal Zeit" sagte ich lachend und sitze ab um alles ein tragen zu können. "Herzlichen Glückwunsch, Lithium darf jetz offizielle an Springtunieren der Klasse A Teilnehmen" sagte ich stolz. Eo war froh das der Rappschecke es so schnell, so weit geschafft hatte und freute sich sichtlich. "Vielen dank und tschuldingung nochmal für den Sturz" sagte sie. "Ist ja kein Problem, das passiert und gehört eben dazu" sagte ich und verabschiedete mich erst von Lithium mit einem Apfel und dann letztendlich auch von Eo.
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    Ausbildung Dressur von Klasse E auf A

    Ein Dressurtraining stand heute noch auf dem Programm dazu fuhr ich zu Eowin und ihrem Hengst Lithium. Neugierig fuhr ich auf den Hof und sah mich um. Eowin erwartete mich schon und wir begrüßten einander. Nach einem kurzen Rundgang ging es auch gleich zu Lithium der gelassen in seiner Box stand und neugierig zu uns trat um zu schauen ob wir etwas für ihn hatten. Die Zeit hatte ich genutzt um Eowin einige Fragen zu stellen und ihr mitzuteilen wie ich beim Training vorging. „So dann holen wir dich mal raus und ich hoffe du zeigst dich heute von deiner besten Seite.“, sprach Eowin ihren Hengst an und ich begleitete beide zum Putzplatz. Dort übernahm ich das Putzen und satteln um mich mit dem Schecken schon einmal gut zu stellen. Anschließend ging es auch gleich zur Reithalle. Eowin begleitete uns, sie wollte sich gerne ansehen wie sich ihr Hengst heute so anstellte. Ich gurtete noch nach und steig dann in den Sattel und Lithium setzte sich umgehend in Bewegung. Schon nach einer kurzen Aufwärmrunde im Schritt suchte er die Anlehnung und ich war begeistert. Er zeigte mir seinen Arbeitswillen und ich nutze es gleich zum weiterem warm werden. Abwechselnd im Schritt und Trab führten wir Schlangenlinien, Zirkel und Volten vor, auch der Wechsel durch die Bahn und dem Zirkel probierte ich. Sensibel wie er war folgte er den leichtesten Hilfen so das ich mich Pudelwohl im Sattel fühlte. Das Stellen und Biegen musste noch geschmeidiger verlaufen und so übte ich es ein wenig intensiver. Nachdem ich damit zufriedener war ging es an die erste Lektion dem Mitteltrab. Zuerst musste ich Lithium mehr auf die Hinterhand bringen, dazu ritten wir viele Übergänge und Tempowechsel und das sicherte mir auch seine volle Aufmerksamkeit. Er wollte Arbeiten und so konnte ich es schon recht schnell wagen an der langen Seite die Hilfen für den Mitteltrab zu geben. Der Schecke ließ sich nicht lange bitte und streckte sich, trat deutlicher an und setzte größere Schritte. Das hielt ich kurz ehe ich wieder zum Arbeitstempo zurück kehrte, mit einem fettem Lob meinerseits. Das übten wir einige Male, abwechselnd auch auf der Diagonalen um ein wenig Abwechslung zu bieten. Der Hengst dankte mir durch seine gute Mitarbeit. Das gleiche übten wir auch im Galopp und hatten auch schnell Erfolg dabei.Danach kehrte ich zu den anfänglichen Übungen zurück nur das ich nun Schlangenlinien mit 4 Bögen übte und die Volten auf 10 Meter im Trab beschränkte. Ich ließ Lithium die Zügel aus der Hand kauen um zu überprüfen ob er immer noch gute an den Hilfen stand und uns eine kurze Schrittpause zu gönnen. Nach dieser vergrößerte und verkleinerte ich das Viereck, was ihm keine Probleme bereitete bevor ich mich dann an das Rückwärtsrichten probierte. Es bedarf einiger Versuche ehe es nach und nach klappte. Da ich schon den kleinsten Ansatz Rückwärts zu gehen belohnte lernte Lithium schnell was ich von ihm wollte. Nun fehlte eigentlich nur noch der einfache Galoppwechsel. Da es Pferden auf gebogenen Linien leichter fällt Paraden durchzulassen und es auch das Angaloppieren erleichtert, übten wir auf dem Zirkel Übergänge im Galopp und Schritt. Das diente der Vorbereitung und im nächstem Schritt erweiterte ich den Zirkel durch die Bahnfiguren durch den Zirkel und aus dem Zirkel wechseln. Bei jedem Wechsel wechselte ich auch die Hand. Mit einem Positivem Erlebnis beendete ich das Training. Kaum war Eowin bei mir lobte ich: „Oh er ist genial. So sensibel das er schon auf die kleinsten Regungen von mir reagiert. Mit so einem Hengst kann die Dressur nur Spaß machen. Ich wünsche euch beiden noch viel Erfolg in der A-Dressur, er ist mehr wie bereit dafür.“ Ich half noch bei der Nachbereitung ehe ich mich von beiden Verabschiedete.

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    Ausbildung Dressur von Klasse A auf L

    Was bisher geschah
    Auch für Lithium hatte ich nun einen Dauerauftrag und ich hatte in der letzten Zeit tüchtig mit ihm gearbeitet. Ein Abwechslungsreiches Training stand auf dem Programm. Longieren, um die Bewegungen zu verbessern und Muskeln aufzubauen. Schrecktraining um seine Naturelle Scheu zu überwinden und damit ich lernen konnte in unschönen Situationen mit ihm umgehen zu können. Ausreiten, damit Lithium Kondition und weiteres Vertrauen aufbaut und des Spaßes wegen. Viel Dressurarbeit auf dem Platz um die Lektionen zu vertiefen und zu verbessern, denn bisher hatte er ja nur die Grundlagen gelernt. Ich war begeistert über seine Mitarbeit und Lernbereitschaft und seinen sanften Charakter und trotz einiger schwierigen Situationen kamen wir jeden Tag besser miteinander zurecht.

    Das Training
    Meinem Gefühl nach war Lithium nun soweit die L-Dressur in angriff zu nehmen. Dazu holte ich ihn mir von der Weide. Vertraut folgte er mir zum Putzplatz und ließ sich für das Training zurecht machen. Ich kannte mittlerweile seine Wohlfühlzonen und bearbeitete sie ein wenig bevor ich Sattel und Trense anlegte. Der Hengst prustete mich an als ich ihn zur Reithalle führte. „Na Großer, du scheinst es ja heute kaum erwarten zu können, was machen zu dürfen.“ Nachdem ich uns beide gut aufgewärmt hatte war unsere erste Übung antraben aus dem Halten und Tempowechsel im Schritt und Trab. Währenddessen ritt ich Bahnfiguren der A- und L-Dressur. Lithium reagierte beim Wechsel durch die Bahn und halbe Bahn etwas verwirrt ließ sich aber dennoch darauf ein. Nach und nach aktivierte er seine Hinterhand, so dass ich mich an den Versammelten Gangarten wagte.
    Im Schritt nahm ich die Zügel sanft auf, bis ich einen steten Zügel-Maul-Kontakt hatte und trieb gleichzeitig mit den Beinen an. Lithium sollte den Rücken wölben und vermehrt unter treten. Sobald er es tat hielten wir es ein paar Schritte, bevor ich langsam wieder nach gab, für ein wenig Entspannung sorgte und wieder von vorne anfing. Mit jedem Durchgang klappte der Versammelte Schritt ein klein wenig besser. Danach erlernten und übten wir jeweils den Versammelten Trab und Galopp. Ich hatte mir den perfekten Tag für das Training der neuen Lektionen ausgesucht, denn der Rappschecke war heute super drauf, arbeitete fleißig mit und lernte schnell. Mit Lob und Schrittpausen hielt ich den Hengst bei Laune und motivierte ihn. Als nächstes ritt ich eine Volte und verkleinerte sie auf 8m. Die engere Wendung war nicht ganz so einfach und ich führte meinen Schüler langsam an diese Aufgabe heran. Doch recht schnell hatte Lithium die Sache raus und hielt sein Gleichgewicht perfekt. So konnten wir mit dem Kurzkehrt beginnen, denn diesen entwickelte ich am liebsten aus einer Volte heraus. Die Vorwärtsbewegung hielt ich auf und ließ den Rappschecken seitwärts treten. Diese Seitwärtsbewegung versuchte ich zu verstärken und eine Wendung zu entwickeln, bei der die Hinterhand einen Kreis beschrieb. Ich ging es ganz langsam an und lobte oft und nachdem der Kurzkehrt klappte machten wir eine erholsame Pause in der ich den Hengst vorwärts-abwärts dehnen ließ. Die nächste Übung waren einfache Schlangenlinien im Galopp, das sollte die Einführung zum Außengalopp werden. Lithium kannte diese Übung schon vom letztem Training und arbeitete dementsprechend mit. Ich steigerte das Ganze indem ich zuerst durch die halbe Bahn wechselte, anschließend aus dem Zirkel, dann durch die ganze Bahn und zum Schluss aus der Ecke kehrt. Die Ecken ritten wir im Außengalopp noch nicht zu sehr aus, das würden wir ein andern Mal üben. Lobend tätschelte ich meinem Großen den Hals und machte eine weitere Pause. Jetzt fehlte nur noch die Hinterhandwendung und wir hätten unseren Feierabend redlich verdient. Die Hinterhandwendung ist dem Kurzkehrt sehr ähnlich nur das sie nicht aus der Bewegung heraus geritten wird sondern aus dem Halten. Wichtig war, dass jedes Bein nacheinander abfußt und nicht auf der Stelle trat und die Hinterbeine sich nicht kreuzten. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen brachte ich es dem überaus liebenswürdigen Hengst bei. Er war heute wahrlich ein Musterschüler. „Du bist ein Goldschatz, so fleißig warst du heute.“, lächelnd lobte ich ihn noch einmal und begann dann das abreiten. Auf dem Weg zum Putzplatz rief ich Eowin freudig entgegen das Lithium die Klasse L in der Dressur erreicht hat. Erfreut gesellte sie sich zu uns und gemeinsam bereiteten wir den Rappschecken nach und brachten ihn für einen Erholsamen Feierabend auf die Koppel.

    Zubehör:​
    Beim Verladen nach der Körung:
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    Bewegung (c) Mongofisch, Halfter (c) Eowin​
    Die Körung
    Endlich wurde angesagt, dass wir an der Reihe waren.​
    Lithium war unter mir bereits nervös geworden. Obwohl er mittlerweile schon merklich ruhiger geworden war, fiel es ihm noch immer nicht leicht, mit Stresssituationen umzugehen – sein Selbstbewusstsein war noch nicht stark genug, dass er alles hinnehmen konnte. Aber wir arbeiteten daran und ich war mir sicher, dass er ein Pferd mit viel Talent war.​
    Im Trab ritt ich zu X und grüßte die Richter, dann starteten wir zu einem rechts bricht ab.​
    Zunächst stellte ich Lithium im Trab auf beiden Händen vor, mit Trabverstärkung auf der Diagonalen. Er hatte einen schönen, raumgreifenden Trab, der durch seine Nervosität nur noch weiter wurde. Er war deutlich hervorzuheben und mehr als überdurchschnittlich.
    Auch die Galopparbeit erledigte er prima, sogar der fliegende Galoppwechsel beim aus dem Zirkel wechseln war kein Problem. Er reagierte prompt und gehorsam auf meine Hilfen.​
    Als ich zum Schritt durchparierte und ihn nach einer Runde mit sanfter Hilfe in die Kehrtvolte lenkte, schnaubte er ab.​
    Stolz lobte ich ihn – ich hätte nicht gedacht, dass er in einer solchen Umgebung entspannt genug würde, um abzuschnauben. Eigentlich hatte ich eh mit einer Körung gerechnet, in der ich einen tribbelnden Hengst unter mir hatte, dessen Nervenkostüm eine gänzliche Ruine war. Aber er war wirklich erstaunlich ruhig.​
    Ich ritt erneut einige Übergänge, um aufzuzeigen, wie gut er an den Hilfen stand. Dann nahm ich auch einige Seitengänge hinzu, als ein lautes Geräusch ertönte.​
    Just blickte ich um, als ich erkannte, dass ein Kind seine Schnabeltasse die Bande hinunter geworfen hatte, als Lithium die blanke Panik ins Gemüt stieg.​
    Ich hatte keine Chance zu reagieren, als er wie ein Blitz davon schnellte, panisch atmend, die Augen weit aufgerissen, die Ohren gespitzt. Mit Mühe hielt ich mich im Sattel, als er eine scharfe Kurve nahm und begann, Haken zu schlagen.​
    Ich ergriff die Mähne, hielt mich an seinem Haar fest und spürte, wie die Panik auch mich ergriff. Im Publikum brach ein Tumult los, die Richter standen bereits und umklammerten die Bande. Niemand wusste, wie dies ausgehen würde.​
    Harsch riss ich den Hengst in eine Volte, wodurch ich ihn für einen kurzen Augenblick wieder in den Griff bekam. Mittlerweile wieder schweißgebadet ritt ich zu X, um meine Prüfung zu beenden. Tatsächlich blieb Lithium ruhig stehen, sodass ich grüßen konnte. Noch immer pumpte der Schecke so, als würde er jeden Moment einfach umkippen. Dann rannte er ohne jegliche Vorwarnung wieder los, buckelte einmal und galoppierte in Schlangenlinien.​
    Ich spürte, dass ich fiel. Einen Augenblick später kam ich hart auf dem Boden auf. Dann erlosch meine Erinnerung.​
    2696 Zeichen, geprüft auf lettercount, mit Leerzeichen, ohne Überschrift. By Eowin.​
     
  11. Eddi

    Eddi Modi

    Die Abstimmung ist da! Sie geht bis zum 26.07.2014 um 18.15 Uhr! :)
     
  12. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Da haben wir aber genug Zeit zum Abstimmen. 3 Jahre klingen fair. xD
     
    7 Person(en) gefällt das.
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