Gewinner des 37 KG - Puffi

Dieses Thema im Forum "Gewinner" wurde erstellt von deivi, 5 Okt. 2012.

  1. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Gewinner des 37. Kurzgeschichtenwettbewerbs ist Puffi

    Thema: Sommerliebe​

    Stammdaten der Kurzgeschichte
    Titel der Kurzgeschichte: The true Love of Summer
    Thema der Kurzgeschichte: Lynn verbringt eine Woche bei ihrem Vater den sie Jahrelang nicht gesehen hat und lernt dort die Liebe ihres Lebens kennen, die sie aber bald loslassen muss
    Verfasst am: In the Night from 30.-31. July

    Stickige Luft, unendliche Wärme und schlechte Musik. Das ist genau das was im Auto meines Vaters seit Stunden mein Leben beherrschte. Eine Woche Urlaub war angesagt, doch ich hatte absolut keine Lust. Lieber wäre ich bei meiner Mutter geblieben, aber er wollte mich ja unbedingt sehen. Ich stieß einen seufzer aus. "Alles okay Darling?" fragte mein vater und sah im Rückspiegel zu mir. "Ja, alles bestens!" sagte ich genervt und setzte meine Kopfhörer auf. Die Musik meines iPods sollte mich aus dieser Miseré retten. Es dauerte nicht lange da hielt der Wagen meines Vaters und er öffnete mir die Tür. Ich nahm die Kopfhörer ab, stieg aus dem Wagen aus und richtete meine Klamotten. Mein Vater nahm meinen Koffer und trug ihn mir die Treppe zur Wohnungstür hoch. "So. Dann haben wir ja alles. Du kannst dich hier ja etwas umsehen und dann gibt es Abendessen." sagte er und drehte sich zu mir um. "Ich bin so froh dich endlich mal wieder zu sehen!" fügte er mit sanfter Stimme hinzu und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich ließ ein kurzes Lächeln über mein Gesicht fliegen und antwortete mit einem knappen "Nein danke.". Ich nahm meinen Koffer und schleppte ihn die Treppen zu meinem Zimmer hoch. Dort schmiss ich sie auf den Boden und setzte mich aufs Bett. Ich starrte ihn minutenlang an und sah dann auf in den Spiegel der in meinem Zimmer stand. "Was soll ich machen? Mir bleibt keine andere Wahl als die Woche totzuschlagen" sagte ich zu mir selber und stand auf. Ich hievte meinen Koffer hoch auf's Bett und öffnete ihn. Ich schob den Spiegel beiseite und öffnete den Kleiderschrank. Leere. Es schien als habe er in diesem Zimmer nichts verändert nachdem Mom und Ich ausgezogen waren. Ich räumte meine Klamotten in den Kleiderschrank und schob den Koffer unters Bett. Nachdem ich auch meine Wasch- und Kosmetik Sachen in das Badezimmer geräumt hatte ging ich hinunter zu meinem Vater um ihm in der Küche zu helfen. "Na Lynn? Du scheinst ja nicht sehr begeistert darüber zu sein die nächste Woche bei deinem alten zu sein, hab ich recht?" fragte er während er die Zwiebeln schnitt. Ich nahm mir ein Messer und machte mich an die Tomaten. "Wir hatten relativ lange keinen Kontakt zueinander. Ich habe mich etwas distanziert. Ich bin nichtmehr 9 Dad..." sagte ich und schnitt die Tomaten in Hälften. "Vielleicht gibt sich das die Woche ja!" sagte er und lächelte mich an. Bis auf die Falten hatte er sich kaum verändert. Immernoch das Mut zubringende lächeln wie damals. Ich musste auch lächeln. "Mal sehen!" sagte ich und schnitt weiter die Tomaten klein. Das Abendessen verlief relativ ruhig. Hier und da fielen ein paar Fragen, ansonsten hielt mein Vater sich bedeckt. Nach dem Abendessen räumte ich noch alles in den geschirrspüler und wollte dann hoch in's Zimmer. "Gute Nacht Dad!" sagte ich und stieg Stufe für Stufe die Treppe hinauf. Hinter mir verschloss ich mein Zimmer und legte mich auf das große, weiche Bett. Es dauerte nicht lange bis ich einen tiefen Schlaf fiel.
    Am nächsten Morgen erwachte ich sehr spät. Als ich auf mein Handy sah fuhr ich vor Schreck hoch. "Halb 12?" fragte ich mich selber und stand auf um mich zu strecken. Ich hatte in meinen Klamotten geschlafen. Ich zog mich bis auf die Unterwäsche aus und ging ins Badezimmer um mich für den restlichen Tag fertig zu machen. Meine Haare trug ich wie immer offen, ein wenig Make Up und Mascara. Ich nahm mir eine dunkle Jeans aus dem schrank und ein schickes Top. Dann schlüpfte ich in meine Chucks und ging die Treppe zu meinem Vater hinunter. "Auch schon ausgeschlafen?" fragte mein vater mich grinsend. Mit einem verstohlenem lächeln schien ich ihm alle Antworten gegeben zu haben. "Hast du Lust auf einen Ausflug? In die Stadt, shoppen und ein Eis?" fragte er. Ich sah ihn verblüfft an. "Aber ich hab doch garkein Geld?" antworte ich. "Deswegen frag ich ja, geht auf meine Kosten!". Er sah mich ernst an, es schien kein Spaß zu sein. "Aber nur ein bisschen... okay?" sagte ich und sah auf den Boden. "Na komm!" er stand auf und legte den Arm um mich um mich aus der Haustür zu führen. Als wir am späten Nachmittag wieder nach hause kamen war der alte Chevy vollbepackt mit Tüten. Dankend darüber das er sie hoch in mein Zimmer trug umarmte ich ihn. Doch zuhause bleiben wollte ich nicht. "Ist es okay wenn ich nochmal an den Strand gehe?" fragte ich und sah meinen Vater fragend an. "Natürlich, wieso nicht?" sagte er und sah mich verwirrt an. Ich lächelte und verließ das Haus. Am Strand angekommen zog ich meine Schuhe aus um den Sand zwischen meinen Zehen zu spüren. Ich sah auf sas Meer hinaus und genoss so langsam die freie Zeit. Etwas rechts von mir in den Dünen schien eine Gruppe Jugendlicher zu sein. Ich versuchte sie zu ignorieren, konnte mir einen verstohlenen Blick aber nicht verkneifen. Und das war vielleicht ein Fehler. "Hey du! Komm doch her und setz dich zu uns!" rief ein Mädchen, ungefähr mein Alter von der Gruppe und stand auf. "Aber.. ich" stammelte Ich, doch schon wurde ich gepackt und zur Gruppe gezogen. "Nicht so schüchtern, wir tun dir nichts!" sagte das Mädchen lachend und strahlte mich an. "Ich bin übrigens Linda! Das sind Cindy, Mike und Viktor!" stellte sie mir die gesellige Runde vor und bat mich zu setzen. "Und wer bist du?" fragte sie mich und reichte mir eine Dose Cola. Ich lehnte sie dankend ab. "Ich ... bin Lynn, ich mache hier eine Woche Urlaub bei meinem Vater." antwortete Ich ihr und lächelte die anderen kurz an. Sie kannten mich garnicht, doch waren interessiert über alles was ich tat. Wir hatten viel zu erzählen und irgendwie begann ich Linda zu mögen. Sie war ein aufgeschlossenes, hübsches Mädchen. Erst am späten Abend kam ich nach Hause. Linda brachte mich heim, da ich sonst den heimweg nicht mehr gefunden hätte. "Gute Nacht! Hoffentlich sehen wir uns wieder!" sagte sie und umarmte mich. "Ich denke schon!" antwortete ich lächelnd und ging ins Haus. Es war dunkel. Mein vater schien schon zu schlafen. Also schlich ich mich hoch in mein Zimmer, zog mich aus und legte mich schlafen. Am nächsten morgen weckte mein vater mich für's Frühstück auf. Natürlich quetschte er mich über den vorigen Tag aus. Ich erzählte ihm wo ich war und was wir gemacht hatten. Wieso auch nicht, kann ja nicht schaden, dachte ich mir und trank meinen Kaffee. Nach dem Frühstück ging ich aus dem Haus. Ich wollte in der Altstadt etwas herumlaufen. Doch als ich die Tür hinter mir schloß bekam ich fast einen Herzinfarkt. "Oh mein Gott!" stieß ich aus und hielt mir den Mund vor Schreck zu. "Ähm, dir auch einen guten Morgen!" sagte Viktor, mit einem frechen Grinsen im Gesicht. "Wie hast du..?" fragte ich doch konnte meinen Satz nicht beenden. "dein zuhause gefunden? Linda hat es mir gestern noch erzählt. Ich dachte... ich besuche dich mal!" sagte er und hielt mir seinen Arm hin. "Darf ich sie in die Altstadt entführen?" fragte er und lächelte. "Ja... ich wollte eh grade hin!" sagte ich und henkelte mich bei ihm ein. Viktor war nett... Und irgendwie süß, das musste ich zugeben. Wir liefen zusammen durch die Altstadt, jagten Tauben und aßen am Brunnen ein Eis zusammen. Dann liefen wir zusammen zum Strand. Wir setzten uns in den Sand und schauten auf's Meer."Weißt du Lynn... ich stand heute Morgen nicht umsonst vor deiner Haustüre." begann Viktor und beendete damit seinen Satz und sah mich an. "Was soll das bedeuten?" fragte ich ihn und meidete seinem Blick. "Als du gestern Abend zu uns gestoßen bist ging es mir als... hätte ich das gsehen was ich seit langem suche und nie finden konnte." sprach er weiter. Dann machte er eine kurze Pause. "Der Tag heute mit dir war wunderschön! Und, ich weiß es muss komisch klingen nach so kurzer Zeit Lynn, aber ich glaube ich habe... mich... in dich verliebt!" sagte er, sah mich an und biss sich auf die Lippe. Ich sah ihn verblüfft an. "Was?" fragte ich ihn und sah ihn verwirrt an. "Entschuldigung..." sagter er, stand auf und war im Begriff zu gehen. Irgendwas in meinem Kopf zwang mich aufzustehen. "Viktor warte!" rief ich und rannte ihm hinterher. Er drehte sich um, hielt mich fest und zog mich an sich. Er umarmte mich und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Ich hab dich wirklich richtig gern. So verliebt wie in dich war ich noch nie!" flüsterte er und legte seinen Kopf auf meinen. Meine Arme hingen nach unten, ich wusste nich was ich machen sollte. Dann drückte er mich etwas von sich weg und sah in meine Augen. "Ich liebe dich Lynn!" sagte er und sah mich weiterhin an. Sein Blick war so herzerweichen, er konnte nicht lügen. Er strich mit seiner Hand eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Sein gesicht näherte sich meinem. Sanft berührten seine Lippen meine. Er küsste mich so leidenschaftlich wie ich noch nie vorher geküsst worden bin. Er streichelte sanft mein gesicht, seine andere Hand berührte sanft meinen Rücken. Ich fühlte mich als würde ich gleich ohnmächtig werden. Er stoppte und sah mich an. "Tut mir leid..." sagte er und umarmte mich wieder. "Schon okay..." sagte ich und umarmte ihn ebenfalls. Dann brachte mich Viktor auch schon nach Hause. Er schien verwirrt zu sein über meine reaktion. "Schlaf gut! Ich will dich morgen wieder sehen... treffen wir uns um 1 am Strand?" fragte er mich un strich über mein gesicht. "Ja!" sagte ich und musste lächeln. Er nahm mich nochmals in den Arm und gab mir einen gute Nacht Kuss. Ehe ich mich versehen konnte, lag ich auch schon wieder in meinem Bett."Hallo Kleines" begrüßte Viktor mich als ich am Strand am nächsten Morgan ankam. Er legte seinen Arm um mich und wir gingen gemeinsam am Strand entlang. "Tut mir nochmal leid wegen gestern...." sagte er und drückte mich. Ich antwortete nicht. Etwas weiter blieb Viktor stehen und legte eine Decke auf dem Sand aus, auf den wir uns setzten. Viktor zog mich eng an sich. "Weißt du... das gestern war gar nicht so schlimm, ich fand es eigentlich richtig richtig schön!" sagte ich verlegen und lächelte Viktor an. Er erwiderte mein lächeln und küsste mich. Ich genoss es. Seine Nähe, seine Wärme. Die Leidenschaft die er in jedem Kuss so liebevoll verpackte. Als wir den Kuss beendeten sah ich auf den Boden. "Hey, was ist los?" fragte er mich und hob meinen Kopf sanft an. "Wenn ich daran denke das ich morgen früh schon wieder nach hause fahre tut es mir weh. Ich würde lieber bei dir bleiben..." stammelte ich, es war mir peinlich das so auszusprechen. Viktor seufzte. "Sag das nicht so... ich will die Zeit mit dir genießen. Und... wir bleiben definitiv in Kontakt!" sagte er sanft und küsste mich auf die Stirn. Die zeit mit Viktor war wundervoll. Den ganzen tag verbrachten wir kuschelnd am Strand. Auf dem nach Hause weg sammelten wir Muscheln. Vor meinem Haus angekommen zog Viktor mich an sich. "Pass auf, ich will dir was geben!" sagte er und griff in seine Tasche. Er holte eine Kette aus seiner Tasche und sammelte sie auf seiner Handfläche. "Die... habe ich heute morgen gekauft. Sie soll dich immer an mich erinnern!" sagte er, drehte mich und bat mich meine Haare wegzunehmen. Als er die Kette verschlossen hatte drehte er mich um und küsste mich. "Viktor die ist wunderschön, ich weiß garnicht wie ich dir danken soll!" sagte ich und gab ihm einen Leidenschaftlichen Kuss. Er zog mich näher an sich und legte seine Hände auf meinen Po.
    "Ich will dich noch nicht loslassen... ich werde meinen Vater fragen ob du hier übernachten kannst okay?" sagte ich und fasste seine Hände. Ich öffnete die Tür und schob Viktor hinein. "Oh Hallo, wie kommen sie.... ach Lynn!" sagte mein vater und sah uns verdudzt an. "Hallo mister... Lynn's Vater!" sagte Viktor und war sichtbar unsicher. "Dad? Kann Viktor die Nacht hier schlafen?" fragte ich und setzte den Bettelblick auf. Mein Vater sah mich mahnend an und ich wusste genau was er meinte. "Ausnahmsweise!" sagte er. Ich schob Viktor zur Treppe und bat ihn hochzugehen. Ich rannte schnell zu meinem Vater und umarmte ihn. "Danke Dad!" sagte ich und gab ihm einen dicken Kuss auf die Wange. Er lächelte und sah mich mahnend an. "Aber bitte jugendfrei bleiben!" sagte er und zwinkerte mich an. Ich grinste und lief hoch zu Viktor. Er sah sich gerade das Zimmer an."Wirklich schön hat dein Vater das Zimmer eingerichtet!" sagte er und setzte sich auf das Bett. "Ja das finde ich auch!" sagte ich lächelnd und setzte mich neben Viktor. Er zog mich eng an sich und küsste meine Stirn.
    Am nächsten Morgen weckte mich mein Wecker auf. Viktor und Ich waren arm in arm eingeschlafen. Ich ging ins Bad und machte mich für den Abschied fertig. Viktor wachte zwischendrin ebenfalls auf und begrüßte mich mit einem zärtlichen Kuss. Er half mir beim packen meiner Sachen und trug meinen Koffer mit nach unten.
    Draußen wartete bereits mein vater auf mich. Wir packten die Sachen ins Auto und schlossen die Tür. Ich fiel Viktor um den Hals. "Ich habe dir einen Zettel in den Koffer gelegt mit meinen Kontaktdaten, ich hoffe du meldest dich bei mir süße!" flüsterte er mir zu und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Das werde ich bestimmt!" sagte ich und gab ihm einen langen abschiedskuss. Dann stieg ich zu meinem vater ins Auto. Viktor kam nochmal ans Fenster gelaufen um mir einen Kuss zu geben. Als er von mir abließ sah er zu meinem Vater, der zufällig aus dem Fenster sah. "Mister... Lynn's Vater? Danke nochmal das ich gestern die Nacht mit ihrer Tochter verbringen durfte!" sagte Viktor und reichte ihm die Hand. "Kein problem!" sagte er lächelnd, schüttelte die Hand und sah dann mich an. "Bereit?" fragte er mich. "...bereit!" sagte ich mit einem zögern und gab Viktor noch einen Kuss. Beim losfahren winkte ich Viktor nochmals, dann sank ich in meinen Sitz. "Na? Deine große Sommerliebe?" fragte mich mein Vater und konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. "Vielleicht sogar mehr, dann sehen wir uns auch öfter!" sagte ich lächelnd und sah aus dem Fenster in den Himmel. Die Woche war also doch toll zuende gegangen! dachte ich mir und sah lächelnd in den Himmel hinauf, wie die Wolken an uns vorbeischwebten, auf dem Weg zum Flughafen.

    [13997 Zeichen | Written by Puffi]​


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    Herzlichen Glückwunsch ^_^
     
    2 Person(en) gefällt das.
  2. Samanta

    Samanta Leseratte

    Herzlichen Glückwunsch =) Zum Glück hast du gewonnen ^^ ich habe eigentlich nur mitgemacht,damit das mal mit diesem Wettbewerb voran geht :D
     
  3. Morbidly

    Morbidly Neues Mitglied

    Deine Geschichte war doch auch toll :)
     

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