[FS 275] Fohlen mit mind. 3 Abzeichen

Dieses Thema im Forum "Fohlenschau" wurde erstellt von deivi, 13 Jan. 2020.

  1. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Hier findet die 275. Fohlenschau für Fohlen mit mind. 3 Abzeichen statt

    Regeln:
    -Es dürfen nur Fohlen teilnehmen, die mindestens 3 Abzeichen haben
    -Man darf mit 2 Fohlen teilnehmen
    -Bitte den vollständigen Pferdenamen angeben
    -Es dürfen maximal 10 Teilnahmen sein
    -Stargeld von 5 Joellen pro Fohlen werden an mich (deivi) überwiesen
    -Zahlungsgrund: 275. Fohlenschau
    -Bei Betteln in jeglicher Form wird disqualifiziert
    -Der Text darf höchstens 3.000 Zeichen haben (prüfbar bei http://www.lettercount.com/ )
    -Originalbild (bitte als Bild über Text posten, Bewegungsbilder darunter oder unter den Text), Text und Link zum Steckbrief muss gegeben sein
    - Inoffizielle Hintergründe sind nicht erlaubt


    Aufgaben:
    -Führt eine selbstausgedachte Kür vor, in der euer Fohlen den Richtern ausreichend präsentiert wird


    Überwiesen haben:
    -Sosox3
    -Occulta​
     
    Zuletzt bearbeitet: 20 Jan. 2020 um 5:56 AM Uhr
    Snoopy gefällt das.
  2. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Roanoak Stables
    praesentiert
    Connery's Brownie

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    Steckbrief

    Ein Fohlen nach dem anderen wurde in die Halle gerufen und langsam begann ich nervös zu werden. Ich war lange auf keiner Fohlenschau mehr gewesen und noch länger war es her, dass ich selbst eines vorgestellt hatte. Ich schloss die Augen um in mich zu gehen. “Ihr seid als nächstes dran. Viel Erfolg!” unterbrach mich Brooke und hielt mir freundlich lächelnd den Strick von Connery’s Brownie hin. Ich nahm ihr den jungen Hengst ab und strich ihm sanft mit dem Handrücken über die Nüstern. Ich nahm den Strick etwas kürzer und ging los. Connery’s Brownie folgte brav. “Viel Glück!” rief Brooke uns nach, bevor wir zwischen den anderen Teilnehmern verschwanden. Ein rauschen tönte durch die Lautsprecher bevor die dunkle Stimme des Richters ertönte.

    “Tabea Roth mit Connery’s Brownie bitte.”
    Ich führte den jungen Hengst in die Halle und stellte ihn vor den Richtern auf. Sie bewerteten sein Exterieur und machten Notizen, bevor man mir zunickte und zu verstehen gab, dass ich ihn nun in den Gangarten vorstellen könnte. Nach einer Runde im Schritt verschnellerte ich das Tempo und Connery’s Brownie fiel in einen lockeren, schwungvollen Trab. Wie ein alter Hase blieb der Hengst entspannt und ließ sich nicht von umliegenden Geräuschquellen beeindrucken. In der Ecke der Halle wechselten wir durch die ganze Bahn um zu zeigen, dass er die Gangarten auf beiden Händen taktklar beherrschte. Nach einer weiteren Runde im Trab hielt ich den Hengst an und löste die Führleine. Ich streckte den Arm aus und Connery’s Brownie schien zu verstehen. Er drehte sich um und ging ein paar Schritte bevor er in einen raumgreifenden Galopp fiel und seine Runden zog. Er riss den Kopf hoch und stieß ein schrilles Wiehern aus was aus der Ferne beantwortet wurde. Ich warf einen unauffälligen Blick zu den Richtern, die sich wieder Notizen machten und lief dem Hengst ruhig hinterher um ihn zu mir zu holen. Es dauerte einen Moment, doch mit einem lockenden Stück Karotte konnte ich ihn dann doch einfangen. Ich kraulte lobend seinen Mähnenkamm bevor ich ihn erneut vor die Richter führte und zur Verabschiedung aufstellte. “Vielen Dank.” schallte es durch die Lautsprecher und im Trab führte ich den jungen Hengst zum Tor der Halle um diese zu verlassen. Brooke erwartete uns bereits. “Das habt ihr gut gemacht, alle beide!” lobte sie uns und begleitete uns zurück zum Anhänger. Wir blieben noch etwas, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Die Ergebnisse der Richter würden über ein Online-Portal verkündet werden.
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    2498 Zeichen, by @adoptedfox
     
  3. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    Occulta mit...
    PFS' Lyskra

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    Heute war ich mit klein Lyskra und ihrer Mutter an deren erster offizieller Fohlenschau. Die Konkurrenz war hart – ich sah bei den Transportern auf dem Parkplatz tonnenweise wunderhübscher Fohlen. Trotzdem wollten wir unser Glück versuchen, denn auch ihr Körperbau war, wie ich fand, ziemlich gut, oder zumindest das, was man unter dem dicken Winterplüsch davon noch erkannte. "Echt jetzt, du siehst aus wie ein Wookie. Ich hätte dich doch schären sollen", tadelte ich liebevoll. Ljúfa war ebenfalls wollig, aber ihr samtig glänzender Pelz sah wenigstens elegant aus, nicht so wie das gräulich-braune Zottelfell ihrer Tochter. Ich führte sie beide zur Halle, wo wir noch rasch warten mussten, bis die vorherige Teilnehmerin rauskam. Ein kalter Wind blies uns in den Rücken und zerzauste Lyskras Fohlenschweif. Ich spürte Regentropfen im Nacken und begann leicht zu zittern – hätte ich meinen Schal doch angezogen… Wir mussten länger warten als gedacht und bald darauf begann es in Strömen eine Mischung aus Eis und Wassertropfen zu regen. Wir stellten uns zwar mit den anderen Wartenden unter das Vordach der Halle, doch kalte, sturmartige Windböen wehten Wellen von Schneeregen bis zu uns. Jonas kam mit einem Schirm angerannt, wobei einige Fohlen erschrocken zurückwichen. Der Aufwand ihn zu holen hatte sich aber kaum gelohnt, denn er wurde durch den Wind nur umgebogen. Der Wintersturm wurde immer heftiger, bis die Veranstalter die Schau unterbrachen und uns alle zum Schutz in die Halle riefen. Lyskra, Ljúfa und ich waren trotzdem schon Tropfnass und durchgefrohren. Draussen wütete es weiter. Zum Glück hatten wir nicht noch ein weiteres Fohlen im Anhänger. So langsam machte ich mir sorgen, dass die Schau abgebrochen werden müsste. Doch die Richter verkleinerten kurzerhand das abgesteckte Schau-Viereck, sodass daneben alle Platz hatten, und führte die Bewertung fort. Endlich waren auch Lyskra und ich dran. Ich präsentierte die junge Isistute so gut es bei den ablenkenden Windgeräuschen und dem Prasseln des Eisregens auf das Hallendach ging. Sie war natürlich aufgeregt, aber die Anwesenheit von Mama Ljúfa beruhigte sie. Wir zeigten ihre Grundgangarten auf beide Seiten vor und stellten sie auch kurz vor den Richtern auf. Anschliessend warteten wir gespannt das Resultat ab, während Jonas und ich einen wärmenden Punsch genossen.
    2347 Zeichen mit Lz, by Occulta, geprüft mit Lettercount.com
     
  4. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

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    Phoenix Valley präsentiert

    PV Traumfee
    geführt von Eli Riley

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    Wir hatten Glück. Endlich mal. Immerhin hatten wir endlich erreichen können, dass wir unser Gestüt für eine Fohlenschau zur Verfügung stellen durften. Das bedeutete: Einen Tag viele hübsche Stuten und aufgeregte Fohlen, die alle versorgt und am besten noch in einer warmen Box untergebracht werden sollten. Nico war zur Zeit der Meinung, nun ganz dringend, ganz groß rauskommen zu müssen und dafür tat er alles. Wirklich alles.
    Auch wir hatten zwei Fohlen angemeldet. Das hatten wir tatsächlich schon tun müssen, bevor überhaupt feststand, dass die Schau auf Phoenix Valley stattfinden würde.
    Die letzten Tage war ich bereits mit den anderen Nachkommen des Gestüts unterwegs gewesen und hatte sie der Öffentlichkeit vorgestellt, nun waren auch die letzten beiden dran. Da ich heute allerdings Moderator sein würde, musste ich zumindest nicht in unserem aufgefrischten Sand versinken.
    Ich hatte bereits mehr als eine Stunde vor dem Mikrofon gesessen und Teilnehmer angekündigt und während ihrer Schau begleitet, als endlich Eli mit Traumfee an der Reihe war. Heute war seine Chance zu beweisen, dass er sich auch in der Öffentlichkeit benehmen konnte. Die Tore öffneten sich und ich verkündete: »Meine geehrten Damen und Herren, nun sehen Sie Eli Riley vom Gestüt Phoenix Valley mit Zuchtstute Grenzfee und Tochter PV Traumfee.«
    Eli hatte Grenzfee vielleicht etwas zu fest an den Zügel, ließ ihr kaum Freiraum, um nach ihrem Kind Ausschau zu halten. Ich merkte, wie nervös das die alte Stute machte. Traumfee war das jedoch egal. Sie purzelte fast in die Halle hinein, trabte wie ein wahres Showpferd im hohen Bogen neben ihrer Mutter umher und wirbelte dabei fröhlich mit dem Schweif. Sie hatte Glück gehabt, nicht vorher im Stau auf der Autobahn in einem dunklen Hänger stehen zu müssen. »PV Traumfee ist aus dem prämierten Hengst Fiebertraum, im Besitz des Gestüts Sapala.« An meinen Reden musste ich wahrlich noch etwas üben.
    Eli wechselte die Hand. Mittlerweile ließ er Grenzfee auch etwas lockerer an der Trense laufen, baute sogar ein paar einfach Bahnfiguren mit ein. Traumfee passte sich dieser Vorgabe zwar nicht perfekt an, ein paar Schlenker mit ihren langen Beinen vollbrachte sie jedoch trotzdem, was die Zuschauer zumindest zum Lächeln brachte.
    Dann heizte Eli die junge Stute noch etwas ein und sie begann brav zu galoppieren. Wendete mehrmals von alleine vor den Richtern, als wüsste sie ganz genau, dass diese es waren, die über ihre Zukunft entscheiden sollten.
    Als Riley zum Ende kam, beendete ich ihren Auftritt. »Vielen Dank für diesen Auftritt. Sie sahen PV Traumfee aus dem Fiebertraum mit Mutter Grenzfee vom Gestüt Phoenix Valley.«
    Eli verließ mit der aufgewühlten Traumfee die Halle. Als sich die Tore gerade geschlossen hatten, hörte ich noch das zarte Wiehern der Jungstute, als würde sie sich über ihre Möhre freuen, die jemand ihr hinhielt.

    2876 Zeichen | geprüft auf zeichenzähler.de
     
  5. Canyon

    Canyon Denkwerkstattbesitzerin

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    Phoenix Valley präsentiert

    Winter with Koen
    geführt von Bartholomäus du Martin

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    Puh, der Tag war fast geschafft. Mittlerweile hatte ich zu viele Pferde vorgestellt, alle hatten durchaus viel Potenzial gehabt. Die meisten Namen waren durchgestrichen und unter den verbliebenen war unter anderem Winter with Koen, der Junghengst von unserem Gestüt, aufgelistet. Er war einer der älteren und somit erst zum Schluss an der Reihe.
    »Nun begrüßen Sie bitte mit mir Bartholomäus du Martin mit Junghengst Winter with Koen«, sprach ich ins Mikrofon. Ich war froh am Ende des Tages die Funktionsweise dieses Gerätes verstanden zu haben. Koen war ein erträglicher, freundlicher Geselle, den Nico damals gekauft hatte, um der heranwachsenden Ivy Beistand zu leisten. Mittlerweile war er ganz schön gewachsen und hatte seine niedlichen blauen Fohlenaugen zu einem aufgeweckten Junghengstblick verändert. Bart würde ihn vorstellen. Vor wenigen Tagen erst war er mit mir und Cinqué unterwegs gewesen, um das mit der Fohlenschau zu üben. Er hatte es gut gemacht und wahrscheinlich würde er auch Koen wieder perfekt präsentieren.
    »Sie sehen nun zu erst den ausdrucksstarken Trab des Junghengstes«, führte ich durch die Kür von Bart und Koen. »Obwohl Koen ein reinrassiges Vollblut ist und seine Stärken im Galopp liegen, hat er einen sehr gleichmäßigen und ausgewogenen Trab.«
    Hoffentlich hatte ich nicht zu viel erzählt. Ich musste mich zurückhalten. Ich sah zu, wie Bart auch die andere Hand präsentierte, dann die Zügel löste und Koen freilaufen ließ. Das war vernünftig. Den Galopp zu zeigen war bei einem Vollblut Pflicht, aber Bart würde den Galopp des Hengstes nur einschränken.
    Und tatsächlich. Koen wusste anscheinend genau, worauf es in diesem Moment ankam. Es war fast ein Renngalopp, so hatte es denn Anschein, denn immerhin streckte sich sein seidiger Körper wie ein Stretching-Band, als er durch die Halle um Bart herum galoppierte. Nichts war von der Eleganz geblieben, er zeigte Kraft, Energie und Selbstbewusstsein in einem. Das perfekte Bild eines zukünftigen Hengstes, egal ob es für ihn in die Zucht oder ins Turnierleben gehen würde.
    Bart zögerte das Einfangen immer weiter heraus, bis das Publikum schon unruhig wurde. »Bitte applaudieren Sie für Winter with Koen, präsentiert von Bartholomäus du Martin vom Gestüt Phoenix Valley«, sagte ich, als Bart schlussendlich Koen doch einfing und mit ihm die Halle verließ.
    Die letzten Tage waren extrem anstrengend gewesen, aber ich hoffte, dass sich all der Aufwand, die Planung und die Kosten gelohnt hatten. Die Pferde durften jetzt erstmal zurück in ihr gemütliches Fohlenleben, durften den Tag auf den Weiden verbringen und am Abend im warmen Stall mit Mama kuscheln. Das hatten sie sich alle verdient. Und ich auch. Doch zu erst musste ich den heutigen Tag auch für mich zu Ende bringen. »Als nächstes begrüßen Sie…!«

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  6. Maleen

    Maleen Princess <3

    Meine Teilnahme mit
    Funkenflug di Royal Peerage

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    Ich hielt den Strick fest umschlossen in meiner rechten Hand und betrat mit Funkenflug die Halle. Ich kam mir ein wenig fehl am Platz vor. Zwischen all den jungen Fohlen, die noch zusammen mit ihren Müttern vorgestellt wurden, stand ich mit meiner Püppi. Neben mir wirkte die junge Gidranstute sogar noch größer als sie eigentlich war, trotzdem war ich irgendwie froh darüber sie alleine ohne ihre Mutter vorstellen zu können.
    Ich zupfte leicht am Strick und lief los, Funkenflug trabte an und lief freudig neben mir her. In der Nähe der Richter hielten wir an und ich stellte die kleine Stute, so gut es eben ging, in die korrekte Position, damit die Richter ihr Exterieur beurteilen konnten. Das anschließende wieder antraben weckte Funkenflug aus ihrem Energiesparmodus auf, sie warf ihre Beine weit nach vorn und schwebte beinahe neben mir her. Nach einer großen Runde im Trab hielten wir zunächst wieder an, ich lobte die kleine Fuchsstute und ließ mir von Hunter, welcher die ganze Zeit über schon an der Seite bereit stand, eine Peitsche geben. Mit einem leisen Klick löste ich den Strick vom Halfter und warf diesen anschließend hinter mir auf den Boden. Ich gab Funkenflug zu verstehen, dass sie nun frei laufen durfte und weg war sie. Sie raste nur so durch die Halle und zeigte warum ihr Name Funkenflug war, zwischendurch war immer mal wieder Zeit für einen kleinen Buckler.
    Nachdem sich Funkenflug irgendwann wieder hatte einfangen lassen, führte ich sie zufrieden aus der Halle heraus.
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