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[FS 245] Schecken und Tinker

Dieses Thema im Forum "Archiv" wurde erstellt von deivi, 21 Nov. 2015.

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Welches Fohlen soll gewinnen?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 2 Feb. 2016
  1. tc Miss Moneypenny

    5,6%
  2. Dajeen

    33,3%
  3. Bambina

    11,1%
  4. Light up Hell

    11,1%
  5. EBS Velvedere

    11,1%
  6. Motte

    5,6%
  7. Porcelain Doll

    5,6%
  8. Findus II

    0 Stimme(n)
    0,0%
  9. VK Aquila T Mistery

    16,7%
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Hier findet die 245. Fohlenschau für Schecken und Tinker statt


    Regeln:
    -Es dürfen nur Fohlen teilnehmen, die gescheckt oder von der Rasse Tinker sind
    -Man darf mit 2 Fohlen teilnehmen
    -Bitte den vollständigen Pferdenamen angeben
    -Es dürfen maximal 10 Teilnahmen sein
    -Stargeld von 5 Joellen pro Fohlen werden an mich (deivi) überwiesen
    -Zahlungsgrund: 245. Fohlenschau
    -Bei Betteln in jeglicher Form wird disqualifiziert
    -Der Text darf höchstens 3.000 Zeichen haben (prüfbar bei http://www.lettercount.com/ )
    -Originalbild (bitte als Bild über Text posten, Bewegungsbilder darunter oder unter den Text), Text und Link zum Steckbrief muss gegeben sein
    - Inoffizielle Hintergründe sind nicht erlaubt


    Aufgaben:
    -Führt eine selbstausgedachte Kür vor, in der euer Fohlen den Richtern ausreichend präsentiert wird


    Überwiesen haben:
    -Occulta
    -Elii
    -Bracelet
    -Cooper
    -Sevannie
    -kira(2x)
    -Jackie
    -Veija​
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 Jan. 2016
    Sevannie gefällt das.
  2. Occulta

    Occulta Schattenpferd

    Meine Teilnahme mit...
    tc Miss Moneypenny

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    Miss Moneypenny und ich waren heute auf dem Weg zu unserer dritten Fohlenschau. Die kleine Stute war bereits einmal erfolgreich an einer Show gewesen, war aber bei der zweiten zu viel herumgaloppiert, sodass sie nicht anständig bewertet werden konnte. Ich hatte sie wieder sorgfältig herausgeputzt: die Mähne war regelmässig geflochten und das Schweifchen glänzte, überhaupt schimmerte ihr mittlerweile graubraunes Fell und die Hufe waren gepflegt und geölt. Sie trug ein braunes Lederhalfter mit goldenen Schnallen. Wir waren rechtzeitig da und warteten geduldig, bis wir in die Halle durften. Draussen regnete es leider, doch wir konnten unter einem kleinen Vordach warten. Auch die anderen Teilnehmer drängten sich darunter, sodass die Fohlen relativ nahe aneinander kamen. Penny schnupperte vorsichtig an einem der anderen Stutfohlen, bis dieses unterwürfig zu kauen anfing, da es noch etwas jünger als mein Stütchen war. Nun durften wir in die Halle. Ich grüsste die Richter und stellte Penny kurz vor: "Miss Moneypenny ist eine junge Vollblutstute mit hervorragender Abstammung. Ihr Vater Chiccory ist ein toller Farbvererber, der ausserdem ein Sohn des bekannten Ehrengold ist, und ihre Mutter Manchester's Memory ein erfolgreiches Rennpferd aus Irland." Dann positionierte ich sie für die Exterieur Bewertung. Anschliessend führte ich sie im Schritt geradeaus und auf ein paar Volten, dasselbe auf die andere Seite. Als nächstes joggte ich, sodass sie traben musste. Sie machte brav mit und zeigte wiederum auf beide Seiten ihre federnden Gänge, ohne zu drängeln oder zu ziehen. Ich hatte aber auch nach dem Fehlversuch vermehrt trainiert, um sicherzustellen, dass diesmal alles klappte. Durch die ausgezeichnete Vollblutabstammung hatte Penny eine kräftige Hinterhand und einen geraden Rücken, was natürlich gut bei den Richtern ankam. Der Hals der Stute war zwar noch etwas dünn, doch das war der momentanen Wachstumsphase zu verdanken. Auch im Galopp führte ich sie vor, dazu musste ich sie jedoch kurz frei laufen lassen. Zu meiner Überraschung blieb sie ruhig und zeigte ihre geschmeidigen Galoppsprünge. Ein paar Freudenbuckler gab es dann doch, als jemand von der Tribüne aus ein Foto machte. Schliesslich verabschiedete ich mich und verliess zufrieden die Halle, um draussen gespannt auf das Resultat zu warten.
    2'327 Zeichen, mit Leerzeichen, geprüft mit Lettercount.com, Text by Occu

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    Cooper gefällt das.
  3. Elii

    Elii #ELeCtRâ-GiiÂdÂ

    Meine Teilnahme mit Dajeen

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    Steckbrief

    Mit schwitzigen Händen packte ich Dajeens Strick noch einmal fester. Der Teilnehmer vor uns hatte seine Kür gerade vollendet, also waren wir an der Reihe. Die letzten Tage durfte ich mit Dajeen schon üben, doch das machte meine Hände unter den weißen Handschuhen nicht weniger rutschig und feucht. Doch es gab kein Zurück mehr: ein letzter Blick über die Schulter, ein letztes geflüstertes „Das schaffst du!“ von Elena, Dajeens Besitzerin, dann zupfte ich leicht an Dajeens Strick und wir betraten die Bahn.
    Kaum war der Sand unter unseren Füßen merkte ich, dass Dajeens Gedanken nicht bei mir waren. Unauffällig versuchte ich, ihre Aufmerksamkeit wiederzuerlangen, während wir uns vor die Richter aufstellten und ich die Männer mit Melone und grimmigen Gesichtern. Man sah hoffentlich nicht, wie mein Lächeln ein wenig gequält aussah, aber wenigstens war der Jährling neben mir ruhig. Das änderte sich jedoch schnell, als wir mit der eigentlichen Kür begonnen; im Trab ging es auf die linke Hand, dort dann gleich auf den Mittelzirkel. Anstatt in einem Tempo zu traben, beschleunigte und bremste die Porzellanscheckstute wie sie mochte. Ich betete einfach, dass die Richter das als jugendlichen Elan interpretieren würden und uns nicht zu sehr in Grund und Boden schmettern würden. Als wir beide wieder zum Schritt durchparierten, atmete ich gleichzeitig tief ein und aus und ging dann mit dem Jährling eine große Kehrvolte. Auf der rechten Hand trabten wir dann wieder an, doch diesmal schien es, als wäre Dajeen wirklich bei der Sache. Mit gespitzten Ohren folgte sie mir in einem gleichmäßigen Tempo, zeigte auch, wie schön sie stehen bleiben konnte. Im Schritt ging es letztendlich noch einmal an den Richtern vorbei, dann begann der wirklich aufregende Teil der Kür: mit etwas wackligen Händen hakte ich Dajeens Strick aus dem Ring am Halfter und schnalzte leise mit der Zunge. Es dauerte eine Milisekunde, dann jagte der Scheckjährling mit großen Galoppsprüngen durch die Bahn. Ab und zu verfiel sie in einen schnellen Stechtrab, doch mit einer kleinen Aufforderung meinerseits sprang sie sofort wieder mit ihren langen Beinen an (dafür beneidete ich sie wirklich!).
    Nach ein paar Minuten stieß ich einen kleinen Pfiff aus und Dajeen, die sofort die Ohren spitzte und in den Schritt durchparierte, kam mir entgegen. Als der Strick wieder eingehängt war, machte ich mich zusammen mit der nun schwer schnaubenden Stute vor die Richter, um mich von ihnen und ihren grimmigen Mienen zu verabschieden, dann verließen Dajeen und ich unter aufbrausendem Applaus die Bahn.

    [2573 Zeihen mit Leerzeichen; lettercount. com; von Lanie]
     
  4. Bracelet

    Bracelet Trakehner :D

    Meine Teilnahme mit Bambina

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    Steckbrief

    ,,Na los mein Mädchen.'',flüsterte ich meiner hübschen Scheckstute Bambina ins Ohr und streichelte ihr noch einmal liebevoll über die Ganasche. Dann nahm ich den hellblauen Strick ihres Halfters ordentlich in meine Hand und lief mit ihr durch die Schleuse, welche in die Halle führte.
    Drinnen angekommen befanden wir uns in einer für meine Bambi ungewohnten Umgebung wieder: Lautsprecher, Scheinwerfer, Menschenmassen und viel flatterndes, glänzendes oder anderweitig gruselig wirkendes Zeug für Pferdchen. Doch Bambina zeigte sich gewohnt gelassen; trabte vertrauensvoll neben mir her. So ging es eine Runde im Kreis. Dann lief ich mit ihr zu einer vorbereiteten Absperrung, welche einen Bereich mit einem Hindernis abgrenzte. Hier ließ ich mein Stutfohlen vom Halfter. Sie handelte intuitiv richtig und lief freudig auf die rot-weißen Stangen zu. Wie gewohnt sprang sie ohne zu zögern darüber.
    Dann galoppierte sie auf der anderen Seite hinaus und trabte, als sie mich wieder sah, wieder zu mir. Ich streichelte sie kurz. ,,Braaves Mädchen.'',sagte ich lächelnd und ließ sie noch einmal springen.
    Danach nahm ich sie wieder an den Führstrick und zeigte eine Runde von ihrem hübschen Schritt, der von Monat zu Monat besser wurde, auch wenn sie eigentlich abstammungsmäßig sehr springorientiert war.
    Diese Hürde wiederum gemeistert ließ ich Bambina wieder vom Strick und sie durfte sich unter den neugierigen Augen des Publikums und der Richter die Halle ansehen. Zuerst blieb sie noch bei mir stehen. Dann allerdings zeigte sie sich bewegungsfreudig und trabte mit ihren kleinen weißen Beinchen durch über den sandigen Hallenboden. Dann stand sie vor der Absperrung zum Richtertisch, als würde sie es ahnen wer sie hier bewertet, und legte ihr kleines Köpfchen schief. ,,Wiiiieh?'' Ich hörte einige Lacher und musste selbst schmunzeln. Sie war wirklich ein entzückendes Fohlen.
    Nachdem sie noch etwas herumgetrabt und galoppiert war sprang sie von sich aus noch einmal über das aufgebaute Hindernis. Diesmal eindrucksvoll hoch. Danach machte sie einen kleinen Babybuckler. Kurz danach bekam ich dann das Zeichen Bambi wieder einzufangen und die Halle zu verlassen, was ich anschließend auch tat.
    Zum Schluss grüßte ich die Richter und die Zuschauer. Ich grinste über beide Ohren. Der Stolz schien mir wie ins Gesicht geschrieben: Es war einfach toll, wie mein Schecki das hier gerade gemeistert hatte. Diese Ruhe; die hätte wohl niemand erwartet.
    Glücklich verließ ich dann mit ihr die Halle und lobte sie ausgiebig.
    2517 Zeichen / geprüft mit lettercount.com / geschrieben von Bracelet
     
  5. Cooper

    Cooper Boo

    Cooper Chattahoochee mit
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    Kaum war Light up Hell bei uns auf Chattahoochee Hill's abgekommen ging es für ihn schon auf eine Fohlenschau. Natürlich schauten wir erst danach ob er sich richtig eingelebt hatte und für den kommenden Stress ausgelegt war. Light war aber ein relativ robustes Fohlen und ihm machte viel Trubel nicht so viel aus wie andere Fohlen. Da es eine sehr spontane Entscheidung war ging es auch sofort los. Simon und einige Mitarbeiter packten alles Sachen zusammen die wir für Ligh brauchten. Und ich war damit beschäftigt die Transportbox soweit vor zu bereiten und natürlich auch unsere Sachen zu packen. Kurz darauf ging es los.
    Auf dem Gelände angekommen wurden wir zu unserem Platz geleitet, wo auch eine einladende Box für Ligh war. Es wurden alle Vorbereitungen getroffen, Ligh versorgt und herausgeputzt und dann hatten wir noch Luft um uns alle ein wenig zu entspannen. Diese Zeit verbrachte ich bei Ligh und streichelte ihn. "Wir schaffen das schon. Ich weiß das wir uns grade erst kennen aber ich weiß was in dir steckt" und knetete sanft sein Ohr, was ihm sehr gefiel und dann ging es los. Nachdem wir aufgerufen wurden liefen wir in die Arena. Es gab einen leisen Applaus. Zuerst grüßte ich mit Ligh die Richter, dann präsentierte ich ihn von allen Seiten. Der kleine Vollblüter hatte heute das Halfter vom neuen Chattahoochee Hill's Set an, was wir neu bekommen hatten und sah darin sehr gut aus. "Light up Hell ist das Fohlen von Sympathy of the Devil und Gleam of Light. Dass er so eine tolle Farbe aus den beiden entstanden ist war reiner Zufall aber sichtlich nett anzusehen. An sich ist Light up Hell sehr willens und leistungsstark und lern viel in kürzester Zeit. Zudem ist er physisch aber auch psychisch robust". Nach der Vorstellung führte ich noch alle Grundgangarten vor und ließ ihn einige Runden frei laufen, was gut klappte. Dennoch merkte man seinen übereifer daran dass er öfters über seine eigenen, noch etwas unkontrollierten, Beine stolperte. Als ich ihn dann wieder am Stick hatte verabschiedete ich die Richter und das Publikum und liefen im schnellen trab aus der Arena.
    2104 Zeichen | geprüft mit Lettercount.com | by Cooper

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  6. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Mache hier bald die Abstimmung
     
    Bracelet gefällt das.
  7. Sevannie

    Sevannie Great things never came from comfort zones.

    Joyce McConnor mit EBS Velvedere
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    *besuche sie*

    Die Kür:

    Heute stellte ich EBS Velvedere bei der Fohlenschau für Trakehner und Holsteiner vor. Ich wartete zusammen mit Velvedere vor der Halle und putzte sie noch einmal schnell über bevor wir zusammen auf gerufen wurden. Als wir aufgerufen wurden tauschte ich noch schnell das Halfter gegen einen rein weißes Halfter,welches nur für solche Anlässe bestimmt war, aus und führte Velvedere in die Halle. Ich hielt bei Punkt X an und grüßte die Richter,mit einem Lächelna uf den Lippen. Es war die erste Kür für die kleine Stute. Daher war sie noch recht nervös. Sie tänzelte aber wir hatten ja zum Glück die Mutter dabei die nun,wie verlangt. Später dazu kam. Ich machte das Strich von Velvedere's Halfter ab und nahm die Zügel von der Trense von Valentine's Ke Zee Bonanza. Die Stute lief brav neben mir als ich auf dem unterem Zirkel lang lief. Hier und da fetzte das junge Fohlen an mir vorbei oder blieb auch mal stehen doch sie zeigte von sich aus so wundervolle Gänge. Ein kleiner Traum. Sie war aber auch eine schöne. Ich wechselte die Hand und rannte mittlerweile damit auch die junge Stute neben mir angaloppierte und Velvedere galoppierte vorbei,buckelte mal hier mal da ehe ich sie abbremste und laut sowie quitschig wieherte. Sie war wirklich ein lebensfrohes Fohlen zwar erst ein halbes Jahr alt aber gut. Ganz ohne Mami ging es ja noch nicht. Ich lobte kurz Bonanza ehe ich dann mit ihr in den Schritt fiel. Brav trabte Velvedere neben her und kniff ihre Mutter mal hier mal da locker in das Bein. Ich schmunzelte. Letztendlich lief sie dann auch im Schritt. Kunststücke konnte ich mit Velvedere noch nicht einüben aber ich konnte noch was über sie sagen,so war es bei mir ja auch eingeplant. So lief ich dann wieder zu X. Velvedere galoppierte schreckartig nochmals etwas herum ehe sie einen wunderschönen Trab zeigte. Ich lächelte nur. ,,Veldere stammt aus der Zucht von Joyful und Chequi,diese Zcuht trägt den Namen Emerald Breeding Stud. Der Vater der kleinen Stute heißt Darym. Ist ebenfalls ein Holsteiner-Pinto-MIx. Sowie Ka Zee. Die kleine zeigt,wie ich finde,wunderschöne Gänge. Und hat auch einen wundervollen Charakter. Ich hab mich schon in diese kleine Stute verliebt,ich hoffe sie auch!'',schmunzelte ich und sah zu der Stute. Meine Freundin kam und nahm mir Bonanza ab,ehe ich klein Velvedere einfing. Ich gab ihr ein Leckerli,welches sie hastig kaute und genoss. Ich lobte sie und lief mit ihr im Schritt hinaus.
    [2432 Zeichen mit Leerzeichen / geprüft by lettercount.com / Text by AliciaFarina & Sevannie]​
     
  8. kira

    kira Ponys an die Macht!!

    Kira Esenbeck mit
    Motte
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    Die Präsentation
    Mit vollem Hänger war ich dieses mal angereist, denn ich hatte direkt vor zwei Fohlen auf dieser Fohlenschau vorzustellen. Lars würde mir dabei helfen, denn unglücklicherweise lagen die Vorstellungen meiner beiden AMH Stutfohlen direkt hintereinander. Somit hatte ich mich entschieden, dass ich Motte begleiten würde. Mein Freund würde das andere Fohlen vorstellen. Kann auch nicht schaden, wenn er das mal macht. Motte stand etwas unruhig neben mir, denn auch wenn sie schon eine Schlife erfogreich nach Hause gebracht hatte, war sie immernoch bei so vielen Pferden und Menschen leicht zu ängstigen. Ich wiederstand dem Drang das arme Fohlen auf den Arm zu nehmen, was Gewichtstechnisch kein Problem gewesen wäre. Lars tauchte mit Dolly auf und sgleich entspannte sich Motte und hatte nur noch Augen für ihre Spielgefährtin, welche sie keck zwickte. Quitschend hüpften sie neben Lars und mir, soweit die Stricke es zu ließen, hin und her. Einige finstere Blicke trafen uns, ich vesuchte Mottes Aufmerksamkit zu erlangen, damit die beiden nicht so einen Tumult machten, aber dazu war kaum Zeit, denn schon war sie an der Reihe. Vom vorangegangenen Spiel noch abgelenkt, hüpfte das Fohlen neben mir in die Halle und zeigte sich dieses mal fröhlich und gar nicht veränstigt wie noch einige Augenblicke zuvor. Ich grüßte die Richter, als das anfängliche Klatschen des Publikums erloschen war. Motte war etwas ruhiger geworden, denn das Tosen vieler Hände ging nicht ohne Folgen an ihr vorbei. Dennoch knabberte sie verspielt, wie es ihre Art war, am Strick, während ich sie Aufstellte. Zu den Richtern natürlich offen blieb das Fohlen lange genug stehen, als dass sie ordentlich bewertet werden konnte. Danach präsentierte ich ihren Schritt und Trab am Strick auf beiden Händen. Führen ließ sich das anhängliche Fohlen problem los. Als ich sie vom Strick los machte um ihren Galopp zu präsentieren stand sie erst etwas verloren vor mir und auf scheuchende Armbewegungen meinerseits schlug sie nur unruhig mit dem Kopf und verdrehte die Augen, bewegte sich aber nicht vom Fleck. War ja mal wieder klar.. kleines Angsthäschen.. Also nahm ich sie seuftzend wieder an den Strick, die prüfenden Blicke der Richter auf mir. Zu meinem Glück fiel das Miniatur Horse schon bei langsamen Laufen meinerseits in den Galopp, sodass ich ohne größere Anstrengung auch diesen auf beiden Händen präsentieren konnt. Als ich das Zeichen der Richter vernahm, ging ich wieder in ein geruhsameres Tempo und verabschiedete mich von diesen.
    Text © Kira | 2515 Zeichen mit Leerzeichen | gerüft auf lettercount.com

    Lars Rudolph mit
    Porcelain Doll
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    Die Präsentation
    "Viel Erfolg, Lars!", raunte ich meinem Freund zu, welcher mit Porcelain Doll, ebenfalls ein AMH Stütchen, nun dran war. Während die Richter sich grade noch auf den nächsten Starter, meine Dolly mit Lars, vorbereiteten, hatte ich grade genügend Zeit mir einen Platz auf der Tribüne zu suchen. Mit samt meines eben vorgestellten Fohlens ließ ich mich auf einen Sitz in den vorderen Reihen nieder. Denn Zeit sie noch weg zu bringen hatte ich nicht und alleine wollte ich sie sowie so nicht lassen. Hoffentlich schmeißt uns nur niemand raus. Lars betrat grade die Halle und das Publikum klatschte zur Begrüßung. Ich nahm Motte auf meinen Schoß, welche sich sofort wie ein kleiner ängstlicher Hund einkuschelte. Um mich herum sah ich einige Intressierte und auch amüsierte Gesichter, selber musste ich auch schmunzeln. Ich konzentrierte mich wieder auf Lars, denn dashalb saß ich ja hier und nicht um mit meinem Mini-Pony Fohlen zu kuscheln. Er schien etwas nervös, wa mich erstaunte war er doch sonst die Ruhe weg und selbstbewusst wie sonstwas. Aber öffentlich Auftritte mag er nicht oder Rampenlicht.. Dolly neben ihm schien das wenig zu intressieren, stolzierte sie doch erobenen Schweifchens neben ihm her. Das Fohlen hatte daheim auch schon eine Schleife hängen, welche sie problemlos ergattert hatte. Im gegensatz zu Motte und auch zu ihrem Vorführer Lars. Der grüßte nun die Richter und versuchte dann Dolly aufzustellen. Da die Stute dies inzwischen problemlos konnte gelang es ihm auch relativ schnell, als er mit schnipsen der Finger ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein für uns Zuschauer kaum merkliches Zeichen und es kam wieder bewegung in die beiden. Dolly war ein wundervoll proportional wachsendes Fohlen, bisher hatte sie noch zu keiner Zeit merkwürdig wie manch andere Fohlen ausgesehen. Im lockeren Schritt setzte Dolly ihren Weg neben Lars fort, welhcer nun auch etwas gelassener wirkte. Als sie bei mir vorbei kamen schenkte ich ihm ein Lächeln. Er lächelte zurück, was aber in einen erstaunten und dann amüsierten Gesichtsausdruck wechselte, als er Motte entdeckte. Das Fohlen war mittlerweile auf meinem Schoß eingenickt. Lars riss sich sichtlich wieder los schien aber nun voller Elan zu sein, präsentierte problem los noch den Schritt auf der anderen Hand und den federnden Trab auf beiden. Zum Galopp nahm auch er den Strick ab, so hatte wir vorher den Ablauf besprochen, und brachte Dolly leicht mir einem schnalzen in Bewegung. Übermütig preschte diese zur anderen Hallenseite, kam dort mit kurzen Kaninchengehoppel zum Stehen, schnaubte und galoppierte mit wehender Fahne zurück. Nach einigen Runden hatten die Richter genug gesehen und Lars fing das Fohlen mit einem Leckerlie ein. Als er sich verabschiedete und Richtung Ausgang ging, stand auch ich auf und verließ die Halle, um ihn zu dieser gelungenen Vorstellung zu beglückwünschen. Motte behielt ich im Arm, war sie doch grade so schön ruhig und ich mochte es auch das kleine Fohlen im Arm zu halten.
    Text © Kira | 2984 Zeichen mit Leerzeichen | gerüft auf lettercount.com
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Jan. 2016
  9. Jackie

    Jackie Modi für SW's und SdMW/HdMW, Reiterspiele, Berufew

    Meine Teilnahme mit ...
    Findus II

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    Die Fohlenschau

    "Komm Findus ! Na los ! Deine Mami ist doch auch dabei !", Kathrine rüttelte am Strick, völlig fertig mit den Nerven, aber das kleine sture Fohlen stemmte die Beine in den Sand mit der Absicht keinen Schritt weiter gehen zu wollen. "Victor helf mir doch mal bitte !", sie flehte ihren Mann an, welcher mit verschränkten Armen das Unglück beäugte. "Hm." grummelnd gab er dem Fohlen einen Klaps auf den Hintern, Findus trat spontan aus und hüpfte seiner Mutti entgegen. Die Stute knabberte ihr Fohlen liebevoll an, ehe Kathrine es vom Strick befreite. Nun joggte Kathrine über den sandigen Platz, verziert mit Blumen und Girlanden. An ihrer Rechten lief die Mutter des kleinen Scheckens. Findus sprang völlig euphorisch neben seiner Mutter und schoss auf einmal im Affenzahn an Kathrin vorbei. Am liebsten wäre sie im Erdboden versunken und hätte sich diese peinliche Situation erspart, aber nun war es nicht mehr möglich den Platz zu verlassen, die versuchte das Fohlen einzuholen, welches seine Manieren über den ganzen Platz auslebte. Einige Männer, welche an den Zäunen und Absperrungen standen versuchten das wildgewordene Mischlingsfohlen wieder einzufangen. Vergeblich, Findus war außer Rand und Band. "Ist das ihr Fohlen ?", sprach ein Mann Victor an. "Ehm..Kann man so sagen", es war ihm peinlich - warum konnte Findus denn keine Manieren haben ? Andere Fohlen trabten völlig gelassen neben ihrer Mutter her, er hier sah aus als hätte man ihn Pfeffer in den Hintern gestreut. Zu guter letzt wieherte Findus lauthals über den Platz, seine Mutter antwortete - der kleine trabte zufrieden zurück. Kathrine's Gesicht war purpurrot angelaufen, sie hatte sich den Tag vollkommen anders vorgestellt. "Bitte laufen sie doch noch eine Runde", sprach jemand aus der Jury mit einem geduldigen freundlichen Lächeln. Kathrine nickte und joggte erneut den Hufschlag entlang. Nun lief Findus auch neben seiner Mutter her, etwas entspannt mit erhobenen Schweif. Seine Vorderbeine tänzelten über den Boden, sein Kopf nach vorne gestreckt. Nun konnte das Publikum seine Tracht bewundern. Vor Beginn der Schau musste jeder Besitzer wenige Sätze über sein Fohlen schreiben und abgeben. Diese wurden nun vorgelesen: "Findus ist ein sehr lebhaftes Mischlingsfohlen. Er stammt aus einer älteren, bekannten Zucht und ist zum größten Teil ein Irish Daught. Er lernt wirklich schnell und springt über jeden Baumstamm den er sehen kann, wir schätzen, dass Findus später ein gutes Springpferd abgeben wird. Findus ist zwar nicht das perfekte Zuchtfohlen, aber wir glauben dass sein Potential vererbbar ist. Wir würden ihn später anderen Zuchten zur Verfügung stellen." Nachdem die Stimme aus dem Lautsprecher verstummte, konnte Kathrine endlich vom Platz joggen, Victor fing das Fohlen schnell ab um den Strick wieder am Halfter zu befestigen. Nun hatte Kathrine endlich Zeit tief auszuatmen "So, jetzt heißt es nur noch warten", die Frau zitterte richtig - Victor blieb jedoch gelassen und ergänzte: "Und Daumen drücken"
    3000 Zeichen | © Jackie | geprüft bei lettercount.com
     
  10. Veija

    Veija Bekanntes Mitglied

    Meine Teilnahme mit VK Aquila T Mistery

    [​IMG]

    Die Fohlenschau

    „And the next entry is number 9. VK Aquila T Mistery and Veija. Entry number 10 get ready please“, dröhnte die laute Stimme des Lautsprechers durch die wahsinnig große Reithalle. „Wir sind dran, Aquila“, sagte ich lächelnd und kraulte der kleinen Stute den Kopf. Diese schnaubte leise ab. Ich schnalzte einmal und ging im zügigen Schritt durch das offengehaltene Tor bis in die Mitte. Dort stoppten wir Beide auf gleicher Höhe und ich zog meinen neuen, cremfarbenen Westernhut vom Kopf, um die Richter zu grüßen. Diese saßen genau vor uns. Vorsichtig setzte ich den Hut wieder auf meinen Kopf. Aquila schnaubte erneut kurz. Es wurde langweilig hier so zu stehen und es gab so viel zu schauen. Kurz schnalzte ich und wir Beide trabten an. Aquila lief in kurzen Trabschritten neben mir her und ging jede Kurve perfekt mit, die ich machte. Wieder am Punkt X angekommen, sagte ich leise „Whoa“ zu ihr und sofort stoppte das brave Mädchen. Langsam und vorsichtig stellte ich mich vor die Nase der Stute und nahm den Führstrick in die linke Hand. Mein Blick ging nach rechts und ich stand mit der linken Hand zu der Stute genau vor ihrer Nase. Dann bewegte ich mich langsam um sie herum. Natürlich wusste Aquila was sie tun sollte. Sie blieb mit den Hinterbeinen stehen und folgte mit den Vorderbeinen langsam meiner Bewegung. Sozusagen ein Fohlenspin. Als wir wieder genau so standen wie vorher, lobte ich sie kurz mit einem „Brav“, ehe wir das Ganze auf der anderen Hand ausführten. Es klappte genauso gut, wie wir es geübt hatten. Freudig lächelte ich die Stute an, ehe ich mir wieder mit dem Gesicht vor sie stellte. Nun ging es ans Rückwärtsrichten. „Whoa, whoa,whoa,whoa..“, lautete meine leisen und nur für ihre Ohren bestimmten Worte, auf die sie langsam rückwärts ging. Diese Stute war so wahnsinnig talentiert, dass es einem schon fast Angst machen konnte. Nein, keine Angst. Ich konnte froh sein, dieses talentierte Pferd in meinem Stall stehen zu haben. Erneut lächelte ich, ehe ich stehen blieb und sie daraufhin auch. Nur minimal musste ich ihre Stellung korrigieren, ehe ich mich wieder links neben sie stellte und einmal durchatmete. Fast geschafft- nur noch die 4 Zirkel und dann haben wir es. Ich lief los und Aquila trabte neben mir her. Zwei kleine Zirkel trabten wir auf der linken Hand, ehe ich wie in einer Acht am Punkt X nach rechts lief und wir zwei kleine Zirkel auf der rechten Hand machten. Wieder in der Mitte angekommen, stoppten wir beide mit einem beinahe lautlosen „Whoa“ von mir und so drehten wir uns zu den Richtern hin. Ich nahm erneut meinen Hut vom Kopf und verabschiedete mich somit. Aquila und ich trabten unter lautem Beifall aus der Halle.
    2716 Zeichen mit Leerzeichen, by Veija
     
  11. deivi

    deivi Don't drink and daif Staff

    Abstimmung ist da.
    Sie endet nach 3 Tagen
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

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