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Findet den Sinn

Dieses Thema im Forum "Spiele spielen" wurde erstellt von Sasii, 27 Juli 2012.

  1. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Ich mag auch nochmal Schafs Satz mitmachen :D
    Wenn man etwas versteht, dann heißt das, dass man sich eine bestimmte Situation begriffen hat und sich in die Rolle von jemanden, der diese Situation durchlebt, hineinversetzen kann. Allerdings heißt das noch lange nicht, dass man auch Verständnis für den Umgang mit der Situation hat und das alles gutheißt. Und das ist ein großer Unterschied.

    Nigolasys Satz heißt für mich, dass, wenn man an Gott glaubt, und dieser uns eben diese Sinne geschenkt hat, es keine Ausrede ist so etwas ähnliches zu sagen wie "Aber Gott will, dass ich da nicht drüber nachdenke" (Also den Verstand und die Vernunft einzusetzen)
    Mh, ich weiß nicht, was ich von dem Satz halten soll. Er ist etwas verwirrend und so..festnagelnd auf eine Position. Trotzdem interessant :)

    "Im Leben frei zu sein, bedeutet einen Tunnel graben."
     
  2. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    ..ist der Spruch zu schwer? =D
    sry für Doppelpost, lösche ich später wieder :) Aber ich kann auch gerne einen anderen Spruch posten.
     
  3. Paradise

    Paradise Hoffnungsloser Fall :)

    Oh mein Gott, dieser geniale Thread liegt hier schon ein Dreivierteljahr lang brach? Ich versuch's einfach mal.

    Ích glaube, was den Satz so schwierig macht, ist der Widerspruch zu unserer 'normalen' Vorstellung von Freiheit, die ja im bildlichen Sinn eher unendlichen Weiten entspricht als einem engen Tunnel.
    Es macht aber doch wieder Sinn, wenn man sich vor Augen führt, wie groß die Parallelen zwischen so einem Tunnel und unserem Lebensweg ist: Es ist häufig mühsam, weiterzukommen, man weiß nicht, wohin der Weg einen geführt hat, bevor man die Felswand durchbrochen hat, und kann im Grunde nur zurückschauen, was einen aber auf seinem Weg nicht weiterbringt.

    Das Leben als Tunnel zu betrachten heißt also: akzeptieren, dass es keine Sicherheit gibt, immer das richtige zu tun, und dass man seinen Weg unabhängig von den anderen gehen muss, die ebenso im Dunkeln tappen. Wenn man sich das klargemacht hat, denke ich, dass ein großer Druck von einem abfällt. Man weiß, dass man nicht auf die anderen hören muss, und kann sich entschließen, seiner Zukunft mit einer positiven Denkweise zu begegnen.
    Das ist schon ein Stück Freiheit für mich.
    Außerdem suggeriert der Vergleich vom Leben in Freiheit mit dem Graben eines Tunnels ja auch, dass man ein System untergräbt, sich also wiederum von vorgefassten Meinungen freimacht.

    Und am interessantesten finde ich mit Abstand, was der Satz eigentlich gar nicht aussagt, sondern durch die Gleichsetzung nur andeutet: Das Leben ist ein Tunnel - ist also der Tod der große Durchbruch? Das Ewige Leben dargestellt als das klassische 'Licht am Ende des Tunnels'?
    Ein toller Satz, jetzt wo ich das irgendwie schief und krumm interpretiert habe :D Ich möchte wetten, du interpretierst ihn ganz anders.

    Stoebsls Satz:
    finde ich übrigens auch klasse und finde es ein bisschen schade, dass er hier überwiegend auf einer materiellen Ebene gedeutet wurde. Klar ist es sehr gut, wenn man nicht jedem Trend hinterherrennt und sein Glück nicht vom Kontostand abhängig macht. Wichtig ist aber auch, dass man auf emotionaler Ebene so agieren kann. Man ist so viel entspannter und glücklicher, wenn man sich nicht mehr über jeden Idioten aufregt! :) Außerdem musste ich da an einen Satz von Nietzsche denken, der mir sinnverwandt erscheint:



    Kontext: Nietzsche wettert dagegen, dass man die Leidenschaften samt und sonders verdammt. Das ist für ihn ein Zeichen von Schwäche - der Mensch traut sich nicht zu, sein Temperament zu kontrollieren, und versucht es deshalb ganz auszuschalten. Das Verhalten lässt sich mit einem Suchtkranken vergleichen, der einfach kein gesundes Maß finden kann. Für ihn gibt es nur komplette Abstinenz oder den Verlust der Selbstkontrolle.
    Könnte man also das Ideal erreichen, das Stöbsls Satz uns Vorstellt, hätte man ein verhältnismäßig Normales Verhältnis zum Vergnügen (ob nun materieller oder sinnlicher Art, sei mal dahingestellt) erreicht. Man kann es genießen, ohne Angst haben zu müssen, in eine Abhängigkeit abzurutschen.

    (Tut mir leid, dass das hier jetzt plötzlich ein Pseudo-Essay geworden ist. :D)​

    So, mein Satz ist:

    Er hat mir persönlich durch eine ziemlich verwirrende Zeit geholfen und es interessiert mich brennend, ob ihr ihn genauso auslegt, wie ich ihn in dieser Situation verstanden habe. :)
     
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  4. Sasii

    Sasii Das beste an mir ist Lelo. Immer. ♥

    Endlich hat jemand den Thread hochgeholt! :D
    Ich finde deine Deutungen super interessant :)

    Oh man, deinen Satz finde ich richtig kompliziert :D Die Frage ist, was genau mit "Vorzüge eines anderen" gemeint ist.
    Mhh..Eventuell dass wenn man eben jemanden toll findet, ihn lieben soll? Glaub ich eher nicht, muss wohl irgendwie tiefgründiger sein :D Andererseits eventuell auch, dass man nicht neidisch auf andere Personen sein sollte, sondern jedem mit Liebe gegenübertreten soll. Liebe ist in dem Fall eben die einzige Rettung, um irgendwann nicht total pessimistisch zu werden.
    So denke ich könnte der Satz noch am ehesten zu verstehen sein. Würde mich aber interessieren was die anderen dazu meinen xD


    Ich habe vorerst noch keinen Spruch, darf gerne wer anders übernehmen :D
     
  5. AlfurElfe

    AlfurElfe Bekanntes Mitglied

    „Es ist unmöglich, Staub wegzublasen, ohne dass jemand zu husten anfängt.“

    (Prinz Philip Herzog von Edinburgh (*1921), Ehemann von Königin Elisabeth II., der am 10.06.1921, also heute genau vor 94 Jahren, geboren wurde.)
     
  6. Quinzel

    Quinzel Bekanntes Mitglied

    Es ist unmöglich, veraltete Themen aufzuwärmen ohne dass sich jemand darüber aufregt?

    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.
     
  7. Laraya13

    Laraya13 Laraya

    ..ich bin sehr verwirrt
     
  8. Rose1

    Rose1 Aktives Mitglied

    Ich denke es soll aussage, dass es normal ist, dass man sich ändert und das eben auch zur Entwicklung eines Charakters gehört.

    Auch das lauteste Getöse großer Ideale darf uns nicht verwirren und nicht hindern, den einen leisen Ton zu hören, auf den alles ankommt.
     
  9. bellona

    bellona Mitglied

    Ich denke es soll heißen dass man nicht immer auf die großen/bekannten achten soll, sondern auch mal auf die die sonst nicht zu viel zu sagen haben

    Es bringt nichts eine Brücke für jemanden zu bauen, der garnicht auf die andere Seite will
     

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