Eigenes Pferd? Was meint ihr?

Dieses Thema im Forum "Reiten" wurde erstellt von Islandpony, 1 Nov. 2014.

  1. Eddi

    Eddi Jolly Happy Feet!

    Kommt mir bekannt vor :D
     
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  2. Sunnyyy

    Sunnyyy Küken (°

    Naja, was heißt viel Zeit :D Ich schreib immer zwei in einer Woche und da ist dann ein Tag zwischen xD Nur vor den mündlichen habe ich viel Zeit.


    Du glückliche :D Das klappt bei mir zumindest in Mathe eher nciht so :D
     
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  3. Julie

    Julie Bekanntes Mitglied

    Hast dus schön...Ich hatte alle in einer Woche :D
     
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  4. Sunnyyy

    Sunnyyy Küken (°

    Noch schlimmer... so gehts manchen in meinem Jahrgang auch...
     
  5. LaBimbam

    LaBimbam Bekanntes Mitglied

    Man kann kaum pauschalisieren, wann ein eigenes Pferd angebracht ist. Aber es hängt sehr viel von den Eltern ab.
    Das wichtigste ist einfach, dass die Eltern dahinter stehen. Ist das der Fall, dann ist das Alter des Kindes egal. Ist das Kind noch jung, ist es wichtig, dass es kein MUSS ist.
    Ich z.B. hatte immer ein eigenes Pony. Natürlich hat mich keiner gefragt ob ich es haben will und da es immer da war, entstand der Wunsch nach dem Pferd auch nicht wirklich. Ich hatte Freude dran, auch gerne Phasen wo ich jeden Tag tüddelte- aber auch Phasen wo ich eben tagelang gar nicht zum Pony ging.
    Und das hat niemandem geschadet. Dem Pony ging es ja trotzdem gut. Es hatte alles was es brauchte.
    Natürlich liegt es dann auch in der Verantwortung der Eltern dort ein geeignetes Pony zu beschaffen. Meine ersten beiden Ponys waren beides Shettys, die bei mir eben ihren Lebensabend verbrachten. Die waren zufrieden damit den Tag auf der Weide zu verbringen und ab und zu mal nen Zwerg zu verarschen.
    Trotzdem hat es mir in dem Alter schon unheimlich viel gebracht.
    Und ähnlich werde ich es auch mit meinen Kindern machen, sofern ich das Grundstück dafür habe.

    Stehen die Eltern eben nicht hinter einem, ist es natürlich wichtig dass man absolut unabhängig ist und das Ganze selbstständig wuppen kann.
    Da finde ich dann die Zeit nach der Ausbildung ein angebrachter Zeitpunkt. Ein 400€-Job neben der Schule kann zwar das Pferd finanzieren, aber wenn man im Studium/Ausbildung davon auch noch leben soll wirds schwierig.
    Ebenso finde ich es relativ wichtig, dass man immer die Möglichkeit haben sollte, einen Kredit zu bekommen um halt auch für ne teure OP aufkommen zu können.

    Andererseits ist es aber auch kein Drama, das Pferd nach der Schule halt zu verkaufen, wenn man merkt, dass es mit der Ausbildung und dem Studium nicht funktioniert.
    Schließlich hat es das Pferd nicht nur bei einem selber gut ;)
     
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  6. BlackPrincess29

    BlackPrincess29 Neues Mitglied

    Ich würde sagen dass es weniger aufs Alter ankommt als auf die Tatsache wie gut man reiten kann und ob man dann auch wirklich sich bis zu seinem Lebensende mit dem Pferd beschäftigt. Ich habe es schon oft miterlebt,dass bereits Kinder anfangen zu reiten, sich unbedingt ein eigenes Pferd wünschen,eines bekommen und im Alter von 13 bis 17 Jahren kommen andere Interessen und das Pferd ist möglicherweise abgeschrieben. Außerdem bin ich der Meinung, dass man sich erst ein eige es Pferd kaufen sollte,wenn man die Erfahrung hat. Oft kauft man sich nämlich kein Schulpferd, die natürlich gewohnt sind "brav" zu sein (zumind. Sollte es so sein) sondern zu allem Übel vielleicht noch ein sehr junges Pferd. Wenn man da kei e Erfahrung hat, kann das böse enden.

    Ich bin jetzt fast 17 und ich reite seit über 11 Jahre . Ich denke jetzt langsam auch daran mir ein eigenes nach meiner Matura (für die Deutschen=Abitur) zu kaufen
     
  7. Gaitano

    Gaitano When nothing goes right, go left!

    Kleine Bemerkung nebenbei, die "braven" Schulpferde werden im Normalfall nicht, oder nur sehr wiederwillig abgegeben. Denn das sind ja die guten, die quasi das Geld rein bringen. ;)
    Die meisten Schulpferde, die man "nachgeschmissen" und als "brav" angepriesen bekommt, haben irgend ein Problem, was sie für den Unterricht untauglich macht.
     
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  8. BlackPrincess29

    BlackPrincess29 Neues Mitglied

    schon klar. Ist aber auch nicht immer der Fall. Deshalb sage ich ja, dass man dann oft kein Ex-Schulpferd hat sondern eben ein Pferd, dass vielleicht nicht so einfach ist.

    Bestes Beispiel mein Bruder meinte, er muss auf einem Pferd( das so gut trainiert war, dass es beim ausatmen anhielt etc.), reiten lernen. Als er dann auf einem "normalen" Pferd saß, das etwas schwieriger war, flog er nach 10 Minuten ^^
     
  9. Pepe

    Pepe Pepe

    Um das Thema mal wieder aufzugreifen :ph34r:

    Für mich ist die Frage eines eigenen Pferdes nicht das notwendige Wissen oder die benötigte Erfahrung; wenn es danach gehen würde, müsste ich ja schon längst ein tolles Pferd in einem Stall stehen haben :D

    Besonders nach dem Abitur war ein eigenes Pferd das letzte, woran ich gedachte habe. Ich war orientierungslos, wusste nicht, was ich beruflich machen will und vor allem auch wo. Wo da noch ein Pferd unterbringen?
    Ich persönlich würde es auch nicht akzeptieren, wenn mir z.B. meine Eltern finanziell und zeitlich helfen müssten, die haben ihre eigenen Sorgen und Probleme. Schließlich ist es mein Hobby und ich habe mir das ganz alleine ausgesucht.
    Klar steht auf meiner Liste auch mal ein eigenes Pferd, allerdings erst im vollberuflichen Job (sofern ich dann überhaupt noch täglich die Zeit finde), um dem Tier besonders finanziell ein gerechtes Leben zu bieten und nicht ständig Abstriche zu machen, weil ich von meinen 800€ im Monat auch etwas essen möchte...
     
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  10. Julie

    Julie Bekanntes Mitglied

    Ich sehs auch so wie Pepe. Klar, in jungen Jahren braucht man Unterstützung der Eltern. Aber, man sollte vorrausdenken, ob man, wenn man erwachsen ist, dann noch Zeit findet für sein Pferd (auf die Dauer, niemand reißt einem den Kopf ab, wenn das Tier ein Jahr Weidepause hat, weil man halt grad nicht die Zeit hat sich mit ihm zu beschäftigen) und es komplett selbst finanzieren kann, ohne am Hungertuch zu nagen. Der Traum vom eigenen Pferd bestand bei mir auch seit ich ca. 10 war. Kleinmädchentraum wie bei vielen Anderen eben auch :D Gut, ich hätte wohl die Möglichkeit gehabt, dass mir meine Eltern eins finanzieren. Doch ich persönlich war absolut planlos, was ich mit meinem Leben nach der Schule anfangen möchte. Und wenn ich das für mich selbst noch nicht mal wusste, wie sollte ich da ein Pferd einbringen in meine Planung. Also hab ich gewartet, bis alles niet- und nagelfest ist. Ich habe meinen Lebensmittelpunkt gefunden und auch sonst passt jetzt alles. Also konnte ich zum planen anfangen. Der Stall wurde renoviert und der Gaul zog ein :) Ich finanziere mir alles selber, sei es Umbauarbeiten, Neuanschaffungen rund um den Stall und eben alles rund ums Pferd. Auch die Arbeit mache ich grundsätzlich komplett alleine, sofern ich es kann. Ca. zweimal die Woche hilft mir meine Einstellerin. Ich habe mir auch vorab Menschen gesucht, die ich im Krankheitsfall (wie jetzt gerade) oder auch wenn ich auf Urlaub bin, fragen kann, ob sie den Stall in der Zeit machen könnten. Hab geguckt, dass das mehrere sind, damit man sich da schön abwechseln kann und nicht einer da ne ganze Woche meine Arbeit machen muss. Das waren halt bei mir alles Dinge, die ich vorab klären musste, da ich sonst aufgeschmissen wäre.
    Für Arbeiten die ich selbst nicht machen kann, hab ich auch Leute die ich fragen kann ob sie mir da aushelfen. Ich hab da Gott sei Dank sehr liebe Nachbarn bzw meine Eltern, die mir da eigentlich immer helfen, wenns um größere Projekte geht oder um etwas, was ich schlicht und einfach nicht machen kann.
    Hätte ich im Voraus nicht gewusst, dass ich da jemanden hinter mir habe, hätte ich mir kein Pferd geholt. Wurscht obs finanziell und zeitlich gegangen wäre.
    Denn ohne Hilfe gehts bei mir einfach nicht. Ich kann gewisse Dinge einfach nicht machen (Traktor fahren zB, wobei sich da eh jemand schon einbildet das das geändert werden muss :D).
    Gut ist auch nochmal was anderes, weil die Pferde bei mir zuhause in kompletter Eigenregie stehen und in keinem Einstellbetrieb.
     
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  11. Annaxiii

    Annaxiii Neues Mitglied

    Also...meiner Meinung nach hast du im Grunde genommen Recht,aber es kommt darauf an wie die Eltern im Bezug auf Pferde stehen.Ich habe mein erstes eigenes Pferd mit 3 bekommen.Man kann meinen ,dass es übertrieben ist,aber meiner Mutter gehört ein Springstall und außerdem bin ich schon mit 16 Monaten auf einem Pferd gesessen.Inzwischen gehören mir 3 Pferde.(2ÖWBs und ein Shetty)Wenn Eltern aber nichts mit Pferden zu tun haben,sollte man sich erst wenn man Erwachsen ist ein Pferd kaufen .(Frühestens mit 18)Der Faktor Geld ist das geringste Problem.Meiner Meinung nach ist die Zeit das größte Problem.Wenn man ein eigenes Pferd hat,lebt man mit Zeitdruck.Das untersxhätzen viele.Danach kommt noch das Wissen.Eine RB ist ganz anders als ein eigenes Pferd.Viele werden es nicht glauben,aber es ist so.Daher bin ich der Meinung das Mitte 20 win guter Zeitpunkt für den Kauf eines Pferdes ist ;-)
     
  12. Elsaria

    Elsaria Liebe die welt und die welt liebt dich xD oder so

    Falsch Geld ist das größere übel als zeit. Stallmiete. Tierarzt hufschmied Sattler ectr.

    Du kannst nicht davon ausgehen das jeder Eltern hat dem ein stall gehört...
     
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  13. Cascar

    Cascar ∞ SchafZähmer und PapageienZüchter ∞

    Oh fein. Da kann ich ja auch noch was dazu sagen. Ist dann womöglich aber eher eine neue Frage dazu, die auf Antworten hofft … :D

    Also ich reite jetzt seit ungefähr 12 Jahren und mit 11 wollte ich natürlich gerne mein eigenes Pferd. Bekommen habe ich keins, stattdessen hat mein Stiefvater eine Art Wette mit mir abgeschlossen - wenn ich mein Abitur mit 1.0 oder besser abschließe, bekomme ich ein Pferd und erbezahlt die ersten zwei Jahre die Unterhaltskosten. Damals schien das alles noch sooo eine lange Zeit und ich war ganz ungeduldig usw.
    Auf jeden Fall ist die Zeit trotzdem vergangen und jetzt mache ich im nächsten Frühjahr Abitur. Die Chancen auf 1.0 … sind ziemlich realistisch, muss ich sagen, aber mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das Pferd dann auch will.

    Folgendermaßen: Heute fühle ich mich zwar, als könnte ich die Verantwortung für das Pferd übernehmen (von meinem Können und meinen Erfahrungswerten; früher habe ich mir das zeitweise nicht zugetraut), ich bin mir aber nicht sicher, ob ich in Zukunft so viel Zeit und Geld habe, um dem Pferd gerecht zu werden. Ich meine - klar habe ich nach der Schule erstmal frei, aber im Studium werde ich teilweise noch weniger Zeit haben, als jetzt neben der Schule. Und danach habe ich einen Beruf, bestimmt mal eine Familie usw. Also ist für ein Pferd auf absehbare Zeit in meinem Leben wohl kein Platz.
    Andererseits merke ich immer wieder, dass es mich zu Pferden hinzieht. Besonders wenn ich weniger zu tun habe und lange Zeit keine Pferdeluft mehr geschnuppert habe, zieht es mich zu den vierbeinigen Gesellen und ich habe wirklich das Gefühl, dass es langfristig ohne Pferd nicht geht. Und klar, es gibt Reiterhöfe (in meiner Umgebung zwar gerade schwierig, aber ja) und Reitbeteiligungen (für die man 18 sein muss, das kommt also vielleicht mal), aber ein eigenes Pferd ist eben - wie gesagt - noch etwas anderes.
    So. Und jetzt denke ich häufig mal über diese Thematik nach. Denn ich bin auch der Meinung, dass man nur keine Zeit für etwas hat, solange man sie sich nicht nimmt. Und ich würde es bestimmt nicht bereuen, mir ein Pferd angeschafft zu haben; das Problem ist, dass zu dieser Anschaffung immer zwei gehören und in diesem Fall und im Voraus mache ich mir da in erster Linie Gedanken um das Tier.

    Insofern - wie steht es bei euch mit Erfahrungswerten? (Kleiner Exkurs. :D)
     
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  14. Elii

    Elii #ELeCtRâ-GiiÂdÂ


    Und wer zahlt nach den zwei Jahren? Wenn du studierst, hast du da noch keinen Job.
    Rücklagen sollten vorhanden, die laufenden Kosten genau berechnet und man sollte sich auch klar sein, dass man dann nicht mal eben in den Urlaub kann und sich auch sonst sehr einschränken muss.

    Warte doch einfach, bis du einen sicheren Job hast und das Pferd selbst unterhalten kannst. Dann weißt du auch sicher, ob du genügend Zeit und Lust für 25-30 Pferdejahre hast.
    Ein Pferd zu wollen ist eines, 7 Tage die Woche im Stall zu sein, auch wenn man mal nicht reiten kann, was komplett anderes.

    Mit einer RB kann man auch glücklich werden, vor allem weil man nicht die komplette Verantwortung hat und auch mal frei machen darf :)
     
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  15. Cascar

    Cascar ∞ SchafZähmer und PapageienZüchter ∞

    Ja, genau darum geht es. Danke. :)
     
  16. Eddi

    Eddi Jolly Happy Feet!

    Da stimme ich Elii zu. Gerade in jungen Jahren hat man dann genügend mit dem Studium und der Zukunft zu tun, eventuell sowieso schon hier und da mit den Finanzen zu kämpfen, wenn es doch einmal doof läuft. Ein Pferd ist da schon eine ziemliche Investition und da sollte schon ein festes Einkommen vorhanden sein, was über deinen normalen Eigenbedarf hinaus geht.
    Ich meine klar, es gibt bestimmt genug Leute, die auch mit wenig Geld ein eigenes Pferd haben. Aber die stecken dann auch im Privatleben vieles zurück und auch für das Pferd ist dann eventuell nicht immer das nötige Kleingeld da. Hufschmied, Tierarzt, Sattler... Dann vertritt sich das Pferd mal auf der Weide, bekommt nen Tritt von einem anderen Pferd ab - alles so kleine Dinge, die aber meistens genau dann passieren, wenn man sie nicht gebrauchen kann.

    Ich glaube auch, dass für dich da eine Reitbeteiligung vielleicht sinniger wäre. Da hast du nicht die volle Verantwortung, aber hast trotzdem die Nähe zu Pferden und falls doch mal was schief läuft oder sich deine Lage ändert, hast du kein Lebenwesen an dir hängen, für das du nicht sorgen kannst. Ist ja auch alles so die Frage, wo du dann vielleicht studieren möchtest, was du machen möchtest, wie viel Zeit das benötigt. Mit 1,0 steht dir ja nun viel offen :)
    Habe zum Beispiel eine Freundin im Stall, die ist 20 und hat ihr eigenes Pferd, macht deshalb aber auch eine Ausbildung und viel Geld und Zeit fließt in das Pferd. Wiederum hat sie aber teilweise durch ihren Beruf kaum die Zeit, um mal mehr als 1-2mal die Woche in den Stall zu kommen, aber das Geld braucht sie natürlich.

    Deine Gedanken klingen auch ein bisschen danach, dass du lieber erst einmal den Rest deiner Zukunft regeln würdest, damit du weißt, in welche Richtung du gehen möchtest, ehe du so ein großes Projekt angehst und ich denke, das ist auch gar nicht so falsch gedacht. Vielleicht auch zu sagen, man lässt das alles erstmal anlaufen und schaut dann, wie es mit Zeit und Geld aussieht, vielleicht entwickelt es sich ja bei dir auch so, dass ein Pferd dann sehr wohl gut dazu passt :p :D
     
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