Eigene Texte

Dieses Thema im Forum "Literatur" wurde erstellt von life, 24 Aug. 2012.

  1. life

    life Neues Mitglied

    Hallo liebe Joellis!

    Hier werde ich auf die Dauer einige meiner selbst geschriebenen Texte, Gedichte etc. reinschreiben.
    Ich schreibe oft, viel und sehr sehr gerne. Vielleicht kann ich dadurch ja auch welche von euch animieren zu schreiben anzufangen. Kommentare könnt ihr gerne darlassen, aber bitte keine Zitate, Diskussionen oder gar Streits in diesem Thema. Meine Texte sind alle komplett selbst geschrieben und deshalb bitte ich euch: ich bin nicht perfekt, doch für mich sind meine Texte etwas besonderes und hinter jedem steckt ein einzelner Gedanke, den ich versuche einzufange und darzuschreiben.
    Auf jedem meiner Texte liegt mein Copyright, also bitte nicht weiterverwenden, weiterveröffentlichen etc. Wenn ihr meine Texte für etwas haben wollt, oder selbst zu einem Thema von mir einen Text möchtet, fragt mich einfach, ich bin dabei eigentlich immer sehr offen und reiße keinem den Kopf ab- außerdem kostet Fragen nichts.
    Noch etwas, ich schreibe meine Texte aus bestem Wissen und mit bestem Gewissen. Sie spiegeln meine MEinungen und Erfahrungen wieder oder erzählen, was ich beobachte. Es sind längst nicht immer Tatsachen, sondern oft Gedankengänge meinerseits.

    Eure life
     
  2. life

    life Neues Mitglied

    Wege des Lebens


    Wir gehen am Strand entlang
    gemeinsam den Weg des Lebens bestreitend.

    Dann schauen wir zurück,
    sehen die Spuren,
    deine und meine,
    wie sie übereinander und nebeneinnander laufen.
    Doch plötzlich fehlt eine Spur.
    "Wo bist du da gewesen?
    Es waren schwere Zeiten!"
    "Ich habe dich getragen
    über alles hinweg,
    durch alle hindurch,
    zu allem hin,
    weil du mir wichtig bist!"

    "Danke!"


    © life
     
  3. Xion

    Xion Neues Mitglied

    Ist das Gedicht nicht von Morbidlys Thread?
     
  4. life

    life Neues Mitglied

    Das Schicksal oder wir selbst.

    Die Frage um das Schicksal, das Gut und Böse


    Letzten Sommer war es, als ich anfing nachzudenken. Also nachgedacht habe ich eigentlich immer schon, doch da fing ich an richtig nachzudenken. Nachzudenken, was alles in meinem Leben schon passiert ist, Schönes und weniger Schönes, schreckliches und fantastisches, wie immer wieder das Schicksal das Ruder meines Lebens auf seinem Meer herumgerissen hat und ich von der Woge des Glücks in unendliche Trauer oder vom Hass auf jemanden in nicht zu zügelnde Wut gestürzt bin.
    Ich denke das Schicksal ist wie das Wetter im April, es macht, was es will, ist mal gut, mal böse drauf und, hat seine guten und schlechten Tagen, die schönen und nicht so schönen Seiten. Immer wieder stehen wir dem Schicksal gegenüber und entscheiden wir nicht doch letztlich selbst, was uns wiederfährt? Sind wir nicht diejenigen, die alles zerstören müssen nur aus Hass oder Eifersucht? Sind wir nicht das schlechte in der Welt? Sind wir das Schicksal und begegnen an jedem Tag einem Stückchen davon?
    Doch wenn wir das Schicksal sind, sind wir dann nicht nur zerstörerisch und ungezügelt, sondern auch glückbringend und wichtig für die menschliche Psyche? Können wir so gut sein und anderen Menschen Helfen? Können wir das Gute in der Welt sein?
    Ich denke es kommt ganz auf uns an, ob wir das Schicksal selbst in die Hand nehmen und bestimmen, oder ob wir uns leiten, hin und herreißen lassen, stürzen und wieder hochgerissen werden. So will das doch eigentlich niemand und doch fühlt es sich oft so richtig an.
    Wie viele Menschen gibt es nicht, die so oft sagen ‚Das Schicksal hat mir wieder eins ausgewischt’ Diese Menschen haben sich leiten lassen, nicht selbst bestimmt, sie glauben an das Schicksal, an gut und böse, doch hat nicht alles Böse auch seine guten Seiten und nicht alles Gute auch seine bösen. Ist Gut und Böse immer gleich Gut und Böse oder ist es vielleicht anders herum? Wie kann ich wissen, was richtig und was falsch ist? Die Antwort darauf lautet: Gar nicht! Du musst es Ausprobieren und begegnest so dem ‚Schicksal’, dem Herr über das Leben, dir selbst!

    © life
     
  5. life

    life Neues Mitglied

    Leben

    Leben
    Erleben
    Verleben
    Vorleben
    Durchleben
    Mitleben
    Überleben
    Ausleben
    Ableben.

    Gelebt haben?

    © life
     
  6. life

    life Neues Mitglied

    Untitled

    Weg. Einfach nicht mehr da, ganz plötzlich.
    Eine seltsame leere "füllt" jetzt den Raum,
    der keiner mehr ist. Leere kann nicht füllen,
    also fehlt einfach etwas.
    Manchmal merkt man es erst garnicht,
    weil wir im Alltagsstress drohen unterzugehen,
    doch dann in der stillen Minute merken wir,
    dass etwas nicht stimmt.
    Zuerst wissen wir nicht, was es ist,
    doch dann spürt man es. Das Loch,
    die Leere. Eine Kleinigkeit ist anders
    oder fehlt und reißt damit eine Laufmasche,
    die sich zu einem immer
    erwachsenden Loch sich auftut.
    Der leere Raum bleibt leer.
    Nichts kann ihn mehr füllen und
    so schließen wir ihn andächtig,
    damit nichts Unwürdiges ihn füllen kann,
    sondern man ihn in guter
    Erinnerung behält und hofft,
    dass das, was einst die Leere füllte,
    zurückkehrt und un Einlaß bittet.

    © life
     
  7. life

    life Neues Mitglied

    Weltfrieden

    Wenn die Welt zu Ende geht, weil der Mensch es endlich geschafft hat sie zu Grunde zu richten, gehen nur wir. Die Welt wird allzeit existent sein, auch wenn wir lange nicht mehr sind. Erst dann wird Weltfrieden weilen, da hat die Welt ihren Frieden gefunden.
    Die Sonne wird weiter auf- und untergehen und niemand wird ihr beiwohnen, nur die einsame Seele der Welt, ihr Herz, das unablässig schlägt, um die Wunden zu heilen, die der Mensch gerissen hat.
    Wir wissen nicht, wie lange es noch dauert, bis die Welt ihren Frieden findet und das ist auch gut so, doch eines ist gewiss: Weltfrieden ist der Untergang der Menschheit, denn der Mensch ist nicht friedfähig.

    © life
     
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