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Die Naturwelt

Dieses Thema im Forum "Eigene Geschichten" wurde erstellt von Vivien, 30 Dez. 2006.

  1. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    Hier poste ich mal mein erstes richtiges Buch. Ist noch nicht fertig. Es heißt "Die Naturwelt" :

    Die Naturwelt Vivien Weidemann

    1980 wurde eine neue Welt "geboren". Ein Astronaut entdeckte sie 1985 in der nähe des Mondes. Die Welt war riesig, größer als unsere Welt, größer als die Sonne. Der Astronaut, er trug den Namen Jim, betrat den Planeten. Es gab Wind, Licht und sogar Sauerstoff auf dieser Welt. Man konnte wunderbar hier leben. Anstatt kalte Erde wuchs Gras auf dem Boden, lang und saftig. Pflanzen von unglaublicher Form umringten einige Flüsse und Seen. Jim sah nach oben. Sterne und Mond waren sichtbar, keine Sonne weit und breit. Aber wieso gab es hier Licht? Natürlich! Der Mond beleuchtete diese Welt. Die Pflanzen brachten Sauerstoff und die Seen genug Trinkwasser. Obst an den Bäumen und andere, unbekannte Nahrung brachte einem Essen. Hier konnte man leben. Aber die Natur war so schön, das Jim hier kein Haus bauen wollte. Da sah er Höhlen. Die Welt war bewohnt! Er betrat eine Höhle. ,,Ist da wer?´´ rief er. Die Worte hallten durch die Höhle. Ein Echo wiederholte alles. Dann merkte Jim, das die Bewohner der Welt doch nicht ihre Sprache kannten. Wie dumm konnte er sein! ,,Und was ist wenn die Bewohner hier gefährlich sind?´´ sagte er. ,,Jetzt rede ich schon mit mir selber!´´ wütend ging Jim tiefer in die Höhle. Plötzlich ein fiepen. Unsicher trat Jim zurück. Ein fuchsähnliches, kleines, hellbraunes Fellknäuel sprang vor ihn und stieß wieder dieses fiepen aus. Jim duckte sich und strich über das weiche, glänzende Fell des kleinen Fuchses. Als er die Höhle verlassen wollte, lief der Fuchs ihm nach. ,,Ich sollte dir und deiner Spezies einen Namen geben.´´ sagte Jim und überlegte. ,,Ich nenne ech... Foxdogs. Fuchshunde. Ja, das passt. Du bist ein richtig niedlicher kleiner Foxdog. Du kriegst einen speziellen Namen. Du heißt... Remmy!´´ Remmy jaulte fröhlich auf und juchzte. ,,Na komm, Remmy. Ich nehme dich mit.´´ als er jedoch von der Welt weg wollte, sah er seine Rakete auf dem Boden und seine Partner waren weg. Die Rakete : Kaputt. Ein Kamelähnliches Pferd fraß das Metall. ,,Die Spezie heißt "Metalliks!"´´ rief Jim. ,,Muss ich etwa hier bleiben?´´ Remmy lief um ihn herum. Da kam Jim eine Idee. ,,Das Metallik nehmen wir als Reittier mit!´´ er ging zu dem Metallik und bastelte ein Zaumzeug und einen Sattel aus Wurzeln, Blättern, einem Stück Harz als Kleber und ein bisschen Wolle, die an einem Baum klebte. Das Tier ließ sich tatsächlich reiten! ,,Ich nenne dieses Metallik "Rakete". Immerhin hat es meine Rakete aufgefressen!´´ sagte Jim und lachte. Remmy sprang auch auf den Rücken von Rakete. Fiepsend schmiegte es sich an Jim. ,,Na, soll ich hierbleiben?´´ fragte Jim. ,,Mir bleibt wohl nix anderes übrig.´´ Remmy sah Jim aus treuen Augen an, und das Kamel-Pferd "Rakete" ging in eine etwas schnellere Gangart. Beide spürten wohl seine Trauer. Aus Wolle vom - von Jim benanntem - Wollaree-Baum machte Jim sich einen Sack. Mit einer Wurzel als Schnur und Harz als Kleber bekam er sogar einen Verschluss hin. Er nahm ein Glas aus der kaputten richtigen Rakete und füllte es mit einem selbstgemixtem Getränk aus Honig von einem unbekanntem Insekt und ein wenig frischem Wasser aus einem farbenfrohen See. 3 Gläser davon kamen in den Sack. Dann noch 5 Früchte. Sie waren rund ohne Kerne, von aussen lila-blau-rot gefleckt und von innen orange-gelb gemischt. Giftig war die Frucht nicht. Dann kamen noch ein paar Wurzeln als Schnüre hinein. Vielleicht gebrauchte er sie irgendwann mal. Harz kam auch dazu. Dann machten sie sich auf. In der Nacht ruhten sie in einer Höhle. Jim trat hinaus, es war Mitternacht. Er sah in die Sterne. ,,Kein Stern würde meine Freunde je übertreffen können.´´ murmelte er. Remmy kam zu ihm und fiepste. ,,Remmy... du bist auch eines meiner Familienmitglieder. Genauso wie Rakete.´´ dies sagte er gefühlsvoll. Remmy wurde fröhlich und wedelte mit dem buschigem, langem Schwanz. Plötzlich knurrte etwas... Remmy?
    Remmy war es nicht gewesen. Ein Schatten huschte an der Felswand vorbei. Diesmal zwei verschiedene Knurrarten hintereinander. Mehrere... Raubtiere? 4 Knurrarten. 6 Brüllarten. 8 Knurrarten, 8 Brüllarten. 8 Tiere. Ein schwarzes Fell wurde kurz sichtbar. 2 Augenpaare blickten durch die Nacht. Ein langes Schnurrhaar strich Jim über die Gänsehaut. ,,Remmy, ganz ruhig bleiben´´ flüsterte er. Remmy blieb ruhig. Er kennt die Tiere wahrscheinlich dachte Jim. Dann sah er sie : schwarze Panther mit Säbelzähnen blickten ihn an. 7 von den 8 griffen ihn an. Der achte biss plötzlich einem in den Nacken und half Jim, zu überleben. Er hatte die längsten Säbelzähne und das schwarzeste Fell. Alle Panther ergriffen die Flucht. Der achte Panther blieb bei Jim. Er bekam Wasser von Jim und dazu den Namen "The invincible". Das hieß "Der Unbesiegbare". ,,Invincible, Remmy, Rakete, Futter!´´ rief Jim. Invincible bekam Fleisch. Rakete Früchte und Remmy ein komisches, braunes Dingsda. Jim selber aß eine Frucht aus seinem Proviant und trank Wasser. Alle andren Tiere bekamen auch Wasser. ,,Wie bist du hierhergekommen´´ sprach plötzlich Invincible. ,,Du kannst reden?´´ fragte Jim und stutzte. ,,Ja, das ist ein Problem und das andere bist du. Du stirbst hier, so bald Remmy, Rakete und ich tot sind. Denn alleine schafft es niemand durch die Nacht!´´ knurrte Invincible. ,,Aber Remmy, Rakete und du sind nicht die einzigen Tiere hier.´´ sage Jim. ,,Ich bin einzigbar. Mich gibts nur einmal!´´ fiepste da Remmy. ,,Ihr könnt alle reden?´´ fragte Jim und staunte. ,,Ja klar können wir das, Kleiner...´´ sagte Rakete. ,,Oder nicht?´´ Jim holte die Wurzeln. ,,Ich habe eine Idee!´´ sagte er. Er baute eine Art Spinnennetz vor die Höhle. Hoch hinaus grub er einen Tunnel als Ausgang. Den Tunnel verdeckte er mit einem Stein. Eine Pflanze, die Licht brachte, wuchs an den Wänden, und in der Nacht, als sie zu ging, konnte man in Ruhe schlafen, da sie dann nur blasses Licht brachte. Der Wind strich sanft über die langen Gräser und der Duft von Kraut stieg Jim am nächstem Morgen in die Nase. Er hatte wunderbar schlafen können, denn in der Höhle wuchs unglaublich warmes und weiches Gras. Invincible lief grade durch den Ausgang wieder rein. ,,Ich habe gejagt´´ sagte er. ,,Für alle.´´ Er zeigte ein Stück Fleisch und verteilte es an Remmy, ihn und Jim. ,,Für dich´´ sagte er und gab Rakete ein Bündel Kräuter. Alle bedankten sich und aßen. ,,Ich habe noch genug Wasser für alle´´ sagte Jim und verteilte Wasser an alle und an sich. Nach dem ordentlichem Frühstück gingen alle hinaus. Am Tag war es hier nicht gefährlich.
    Jim zog den Reisverschluss seiner Jacke hoch, denn es war kühl. Licht schien, die Sterne und der Mond waren mit Nebel bedeckt. Das Licht war blass und leichter Regen tröpfelte. Groll! Was war das? Groll! Wieder dieses Geräusch. Plötzlich schlug genau vor ihnen ein dicker Blitz in das Gras. Dieses brannte und fackelte ab. Ein schwarzes Häufchen Staub blieb übrig. Jim füllte den Staub in sein Glas. Vielleicht brauchte er den Staub irgendwann mal. Der Regen wurde stärker und der Nebel bedeckte den Mond so, das es aussah als wäre es mitten in der Nacht. Die Bäume sahen dunkel aus und ab und zu hörte man Geräusche. Rascheln von Pflanzen und rote Augen kamen oft. Jim sah Invincible an. Dieser lief gelassen hinter Remmy her. Jim sattelte und trenste Rakete auf und stieg auf sie. ,,Los, Rakete, lass uns Feuerholz holen.´´ Rakete machte eine Bewegung und lief galoppähnlich vorwärts. Invincible und Remmy liefen mit ausgreifenden "Sprüngen" hinterher. Ein Baum war wegen des Wetters wohl umgekippt, ein Blitz hatte eingeschlagen. Sofort machte Jim sich an die Arbeit und hackte Holz von dem Baum weg. Große und dicke Streifen. Er band sie mit Wurzeln geübt zusammen und hing zwei Bündel Holz über den Sattel. Da er Rakete nicht überlasten wollte, führte er sie jetzt. ,,Ist das zu schwer oder geht es?´´ fragte Jim Rakete. ,,Es geht schon...´´ stöhnte Rakete. Jim half ein wenig. In der Höhle sattelte und trenste Jim Rakete ab und zündete das Feuerholz an. Asl Feuerhilfe riss er seine Zeitung aus seiner Rakete in Streifen und schmiss die langen Fetzen hinein. Sie wärmten sich alle auf. Remmy fiepste. ,,Was denn?´´ fragte Jim. ,,Ich habe Angst vor Donner´´ flüsterte Remmy angstvoll. Seine Augen blickten sorgvoll nach oben. Invincible sagte: ,,Remmy hat früher immer seine Spaziergänge im Regen gehabt. Einmal wurde er von eine mBaum der umgefallen ist fast erschlagen. Die Gewitter hier sind schlimm und gefährlich.´´ Jim sah nun auch ein wenig Angstfunken in den Augen von Invincible. Er selber bekam auch Angst. Nur Rakete nicht. Sie war groß und ihr Fell dick. Sie konnte sich nicht verletzen! Die glückliche... Es wurde Nacht und das Lagerfeuer wurde immer kleiner. Die Leuchtpflanzen an den Wänden hatten sich den ganzen Tag lang nicht gezeigt und auch jetzt nicht. ,,Wir gehen besser schlafen.´´ sagte Jim und genau in diesem Moment erlosch das Feuer. Am nächstem Morgen war das Wetter auch nicht besser, aber die Leuchtpflanzen erleuchteten das Haus. Einige schienen nur blass. Jim goss alle und wusch sie. Wie seine eigenen kleinen Gartenpflanzen. Plötzlich bedankte sich eine Pflanze. ,,Hier kann wohl alles reden...´´ murmelte Jim ironisch. ,,Na klar!´´ sagten die Pflanzen. Jim verdrehte die Augen und sattelte Rakete. Die Trense ließ er aus.
    Sie ritten los, Remmy blieb in der Höhle und Invincible blieb bei ihm. Sie mussten alleine reiten. Aber Rakete war ja da. Sie fand einen Baum und gleich einen zweiten. 4 Ladungen Feuerholz brachten sie an. 1 Ladung verbrauchten sie, die anderen lagerten sie neben dem Proviantssack. Jim verteilte das letzte Essen und das letzte Wasser. ,,Wir haben nix mehr.´´ sagte er. Am nächstem Morgen schien die Sonne. ,,Wir sollten das Wetter nutzen und neuen Proviant und Feuerholz für den Notfall holen.´´ schlug Invincible vor. ,,Gute Idee!´´ meinte Jim und alle ritten los. Erst holten sie 2 Ladungen Feuerholz, die Rakete trug. Dann kamen 20 neue Früchte in den Sack und 5 Gläser wurden mit Wasser gefüllt. Wurzeln wurden gepflückt und in den Sack aufgereiht, und das Harzglas wurde aufgefüllt. Außerdem legten sie zwei spitze Steine, ein Stück Baumrinde und Moosähnliches Gras in den Sack. Mit dem Moos stopften sie Ecken voll. Eine Ecke für Invincible, eine für Remmy, eine für Rakete und eine für Jim. Nun war alles noch weicher. Alles lagerten sie. Dann gingen sie nochmals los. Auf dieser Welt war viel Arbeit, aber es machte Spaß, sich mal sozusagen "In die Steinzeit" teleportiert zu haben. Sie machten 2 neue Säcke, weil der andere schon voll war und füllten 10 weitere Gläser mit Wasser, holten noch mehr Wurzeln, Steine, Mossgras (als auffüllung), Früchte, Fleisch und Stöcke. Die Stöcke konnten sie sicher auch noch gebrauchen. Als sie zurück waren, fing es an zu nieseln. ,,Wir müssen uns beeilen.´´ sagte Invincible. ,,Wieso? Wir haben genug.´´ sagte Jim. ,,Genug? Wir brauchen etwas für Notfälle. Ich bin einmal fast verhungert, weil es 3 Wochen lang gedonnert und geregnet hat!´´ knurrte Invincible. ,,Und vorallem ist es dann sicherer!´´ meinte Remmy. Auch Rakete nickte. Also gingen sie nochmal los und machten 5 Säcke neu. Neuer Harz, Steine, Feuerholz, Früchte, Wasser, Stöcke, Moosgras und Wurzeln wurden gesammelt.
    In der Höhle aßen und tranken sie. Dann fing das Gewitter auch schon an und die Pflanzen versteckten sich. Ein Lagerfeuer wurde gebaut und am Abend machten sie Früchte und das Wasser heiß, damit ihnen nicht zu kalt wurde. Das Moosgras war hart geworden, also schmissen sie es ins Feuer und stopften neues in die Ecken. Remmy war schon eingeschlafen, da hörten sie ein fiepsen. Remmy war es nicht! Ein leoparden-gefärbtes Wiesel kam durch die Wurzeln gequetscht. Es sah harmlos aus. ,,Darf ich hierbleiben? Ich habe auch was mitgebracht.´´ das Wiesel zeigte kräftige Wurzeln, große Steine und saftige Früchte. ,,Na klar!´´ sagte Jim. Nur Invincible knurrte. Alle legten sich hin, da kroch das Wiesel aus seiner Ecke und bleckte die Zähne. Invincible schielte zu ihm, doch es merkte es nicht und riss das Maul auf, um Remmy zu zerfleischen. Invincible riss knurrend sein Maul auf, da war das Wiesel schon verschwunden und allen ging es gut. Knurrend schlief Invincible ein. Am nächstem morgen fragte Jim: ,,Wo ist das nette Wiesel?´´ ,, Weg, es wollte Remmy töten.´´ sagte Invincible. ,,Kann es sein das du neidisch bist?´´ Jim runzelte die Stirn. Invincible schüttelte den Kopf. ,,Aber wenn ihr so denkt... Auf nimmerwiedersehen!´´ rief er aus und lief weg. Jim blieb frustriert stehen, Remmy war es gewohnt, alleine zu sein, also machte er einfach die Beutel auf. Jeder bekam Essen. Nur noch 3 waren nun da. Jim, Remmy und Rakete. Die Sonne schien wieder, aber dunkle Wolken zogen an. Rakete wurde gesattelt und alle gingen los. 1 Ladung Feuerholz, 3 Steine, 2 Stöcke, 5 Wurzeln und 3 Früchte. Dazu noch 1 Blattbeutel Wasser. Die Gläser waren ausgegangen, also hatte Jim aus Blättern Beutel gebastelt, in die man Wasser füllen konnte. Remmy half fleißig mit. Sie hatten sich getrennt, um mehr einzusammeln. Jim brachte sein Zeug in die Proviantecke. Remmy brachte 5 große Steine, 5 Blattbeutel Wasser, 6 starke Wurzeln und 3 Früchte mit. Die Früchte waren diesmal andere. Sie hatten Bananenform, waren rot-orange von aussen und weiß-besh von innen. Die drei Früchte wurden alle zum Mittagessen weggeputzt. Jeder hatte ein einhalb Früchte bekommen, dazu bekam jeder einen Blattbeutel Wasser. Invincible war weg. Nur noch Jim, Remmy und Rakete. Bald würde es donnern, also liefen sie nochmal los und trennten sich wieder. Diesmal ging auch Rakete alleine. Rakete brachte am Ende 10 Ladungen Feuerholz mit, Remmy 20 Wurzeln und Jim 5 von diesem Bananafrüchten. Sie aßen alle zusammen 3 Früchte und tranken je 1 Beutel aus. Dann wurde das Licht blasser und die Lichtpflanzen schlossen sich langsam, also schmiss Jim den Feuerstein auf das Holz, das sofort in Flammen aufging. Die Zeit verbrachten sie, indem sie in einem Krug die Nahrung und die anderen Sachen wuschen.
    In der Nacht war es totenstill. Nur ab und zu hörte man den Wind durch die Lücken der Höhle schweifen oder das Moosgras, das hart war, knackte. Jim wechselte das Moosgras aus und legte es zu dem Lagerfeuer, dann schlief er ein. Am nächstem Morgen reckte Remmy sich und ging zu den Beuteln. ,,AAAAAAAH!´´ schrie Remmy aufgeregt. ,,Unser Proviant ist weg! Alles weg, auch die Blattbeutel und die Säcke sind ganz zerrissen!´´ Jim sah erschrocken auf den Proviantplatz. ,,Na dann los, es ist gutes Wetter!´´ sagte er dann. Rakete wurde gesattelt, dann ging es los. Sie machten 10 neue, stabilere Säcke, indem sie mehr Harz und kräftigere Wurzeln benutzten. Die Blattbeutel wurden nun mit Harz stabiler gemacht, so das man von aussen nicht auf Blatt sondern auf getrockneten Harz packte. Dann füllten sie alles. In die Blattbeutel kam diesmal was besseres. 5 wurden mit normalem Wasser gefüllt. 5 wurden mit Honig gemixt mit Wasser gefüllt. Die letzten 5 wurden mit einer weißen Flüssigkeit die an Blättern war gefüllt. In die Säcke füllten sie die größesten und spitzesten und auch noch die kräftigsten, also stabilesten, Steine. Dann noch große, dicke Stöcke, die sie nicht durchbrechen konnten. Jim durchsuchte seine alte Rakete, die kaputt war. Sie fanden zwei Zeitungen und ein Comic. Diese Sachen rissen sie in Streifen, stopften sie in eine Plastiktüte und steckten sie in die Beutel. Dann fanden sie zwei Äpfel, die sie holten, und noch 1 Glas, das mit Limo gefüllt war. Das Leder der Sitze rissen sie ab und daraus machte Jim sich eine neue Jacke. Er fand auch eine Jeans, die er eingepackt hatte. Das Metall in der Rakete schmolzen sie ein und füllten es in Kisten. Weitere Früchte, Obst und Fische fanden sie auch noch, dazu viel Trinken. Sie entdeckten dabei viele Tiere. Diese Spezie bekam dann einen Rassennamen. Krugs, Jenars, Folras... Alle möglichen Namen wurden verbraucht. Remmy riss auf einmal mit seinem Maul an etwas. ,,Remmy?´´ fragte Jim. Da zog Remmy schon ein Amulett heraus. Es war golden, und in der Mitte befand sich ein roter Rubin. ,,Was ist das?´´ fragte Jim. ,,Das ist der Rubin des Feuers. Er bringt dir die Kraft des Feuers, du wirst sie brauchen. Aber nehme dich in Acht. Es gibt auch den Mosaacht der Natur, den Saphir des Wassers und den Stein der Geister. Wenn du ihnen begegnest, wende deine Kraft gut ein. Hast du alle gefunden, kannst du nach Hause.´´ Nach hause... Jim traf der Schlag. Er nahm den Rubin des Feuers, ein Kribbeln ging durch seinen Körper. ,,Wende deine Magie gut an.´´ beendete Remmy seine Geschichte und ging zur Höhle. Jim sah in den Himmel. Ein schwarzes Etwas zischte dort weg. ,,Jim?´´ fragte Remmy. ,,Ich komme, Remmy.´´ sagte Jim. Hatte er sich das nur eingebildet? Wenn nein, was war das? War es Gefahr oder Frieden? Ach was, das habe ich mir eingebildet! Quatsch, Gefahr! Nie im Leben! dachte Jim. In der Höhle wechselten sie das Moosgras aus, dann schliefen sie.
    Am nächstem Morgen wachte Jim früh auf. Remmy stand am Spinnennetz und starrte nach draussen. Jim sah seine Augen nicht. ,,Remmy?´´ fragte er besorgt. Remmy drehte sich um. Seine Augen waren blutrot. Er fauchte. Seine Augen bekamen wieder die normale Farbe. ,,Jim, lauf weg... Jemand ist in meinem Geist und will dich töten!´´ dann wurden seine Augen wieder rot. ,,Remmy!´´ schrie Jim. Rakete stieß einen Laut aus und raste zu Jim. Dieser sprang auf und sie galoppierten weg. Remmy wurde immer schneller. Rakete raste schneller und schneller. Ihre Beine griffen weit aus. Jim erschien alles in Zeitlupe. Remmy wollte ihn töten! Aber nein, ein anderer Geist wollte Remmy töten! Warte mal... Gestern... das schwarze Etwas... Der Stein der Geister! Davon hatte Remmy ihm erzählt. Wenn du ihnen begegnest, wende deine Kraft gut ein... Die Worte schallten Jim durch den Kopf. Dann sagte er: ,,Rakete, stopp!´´ Rakete sah ihn an, dann seufzte sie. Sie stand still. Jim sprang ab. ,,Zeig dich, Geist! Zeig dich, sei nicht so feige!´´ lockte Jim. ,,Ich bin hier, mitten in dem Geist deines kleinen Freundes... Und ich kann alle töten, Remmy und dich!´´ zischte etwas. Armer Remmy! ,,Komm da raus, du feiger Bettlaken!´´ rief Jim. Der Rubin an seinem Hals leuchtete. Dann fiel Remmy zu Boden und ein graues Stück Nebel kam zum Vorschein. Remmy seufzte und sah auf, dann fiel sein Kopf schlaff zu Boden. Rote Augen blitzten in dem Nebel herum. ,,Stirb!´´ rief der Geist und raste auf Jim zu. Dieser schloss die Augen, konzentrierte sich. Dann öffnete er die Augen und sah den Geist starr an. ,,Sag "Fré Kaltajê", Jim...´´ wisperte Remmy schwach. Der Geist riss die Augen auf. ,,Fré Kaltajê!´´ rief Jim. Aus seiner Hand schossen Feuerbälle. Sie verschwanden im Geist. Ein Augenpaar verblasste. ,,Jerka!´´ schrie der Geist. Jim sah einen Wirbel. ,,Zertô!´´ ertönte eine Stimme und der Geist löste sich in Luft auf. Ein weißer Schneewolf tauchte auf. ,,Wer bist du?´´ fragte Jim. ,,Ich bin Zey.´´ sagte die Wölfin. ,,Eine Wölfin, versteht sich.´´ fügte sie dazu. ,,Hallo Zey.´´ sagte Jim. Remmy stand auf. ,,Wie hast du das gemacht?´´ fragte Remmy. ,,Noch nie was von Magie gehört?´´ fragte Zey knurrend und wollte weglaufen. ,,Warte!´´ rief Jim. Zey blieb stehen und ohne sich umzudrehen fragte sie:,,Ja?´´ ,,Du... Danke.´´ sagte Jim. Zey lächelte. Dann drehte sie sich um. ,,Ich kann ja mit euch kommen!´´ rief sie. ,,Okay, danke! Dann haben wir wieder eine, denn Invincible ist weg!´´ Bei dem Namen "Invincible" knurrte Zey. ,,Nicht diesen Namen!´´ fauchte sie. ,,Warum nicht?´´ stotterte Jim. ,,Invincible hat den Stein der Geister einem schwarzem Tier gegeben, dieses liegt grade tot vor dir!´´ Zey sagte: ,,Fortó Na karé Al daso!´´ und ein Stein viel auf den Boden. ,,Hier, der Stein der Geister.´´ sagte sie. Jim nahm ihn. Nur noch der Mosaacht und den Saphir! Dann... dann würde er hier alles verraten und Remmy, Rakete, Zey und Invincible und alle anderen Tiere hier würden sterben oder im Zoo landen. Nein, Jim blieb hier. Für immer.
    Jim dachte lange über seine Überlegung nach. Was, wenn er einfach nix verriet, aber trotzdem zurückkehrte? Grübelnd wechselte er das Moosgras aus und machte ein Lagerfeuer. Denn es donnerte. Grelle Blitze ließen krachend Bäume umstoßen. Jim spießte zwei Früchte auf zwei Stöcke und gab eine Frucht Remmy. Beide hielten die Früchte in die Flammen. Die Stöcke waren nass und konnten nicht brennen. Die Früchte schmeckten vorzüglich, Jim kauerte aber nur drauf rum und schluckte es hinunter. ,,Jim, was ist los mit dir?´´ fragte Remmy besorgt. ,,Nix nix, ich denke nur nach.´´ sagte Jim und beschloss, sich mehr um Remmy zu kümmern. ,,Hier, willst du eines von dem Honig-Wasser Gemisch?´´ fragte Jim und reichte Remmy einen Harz-Blatt-Beutel mit Honig-Wasser Mix. ,,Ja, danke!´´ sagte Remmy und nahm den Beutel in die Zähne, stellte ihn vor sich ab und steckte sein Maul in die Flüssigkeit. Wenig später hob er den Kopf wieder und Wasser tropfte von seinem Maul auf den Boden. Den Blattbeutel zerriss er, denn der Harz bröckelte schon ab und der Beutel war nun nur noch als Feuerholz zu gebrauchen. Die einzelnden Stücke schmiss er ins Feuer. Ein knacken, dann wurde das Feuer größer. ,,Soll ich dir mehr Machtwörter beibringen?´´ fragte Remmy und setzte sich Schweifwedelnd hin. ,,Gerne!´´ sagte Jim und spitzte die Ohren. ,,Mit Fré Kaltajê wirfst du Feuerbälle, das hast du ja schonmal gemacht... Mit Al´kojot razêptár lässt du Flammen um dich erscheinen, die dich schützen.´´ Remmy machte kurz Pause. ,,Dann kann nur noch der Saphir des Wassers dich bekämpfen. Er wird dir über sein, egal was du tust. Also ist in diesem Wege Flucht der beste Weg. Allerdings wirst du den Saphir dann nie kriegen und du wirst nie wieder in deine Heimat zurückkehren kö...´´ weiter kam er nicht. ,,Ich gehe nicht zurück!´´ rief Jim mitten in Remmys Erzählung hinein. ,,Ich bleibe hier.´´
    Es wurde langsam Nacht. Ein kühler Wind pfeifte durch die Wurzeln. Das Lagerfeuer war aus, nur noch Rauch stieg auf. Remmy, Jim und Rakete schliefen bereits. Da bekam Jim einen merkwürdigen Traum. Jim auf einer Straße. Alle 4 Magie-Steine in seinem Besitz. Die Straße ist stark befahren. Da sieht er Remmy. Remmy in einem engem Käfig in einem Zoo gequetscht. Rakete wird als Reittier verwendet und hetzt sich mit Kindern auf ihren Rücken ab. Invincible liegt tot am Straßenrand. Zey sieht Jim an. ,,Alles deine Schuld, Jim!´´ schrie sie ihn an. Dann rannte sie auf ihn los. Sie riss ihr Maul auf. Schweißgebaden wachte Jim auf. Er schrie. Zey wachte auf. ,,Jim... wegen dir bin ich aufgewacht... Deine Schuld, wenn ich morgen nicht richtig wach bin!´´ Deine Schuld, Jim, nur deine Schuld... Jim zuckte zusammen. Dann sah er auf den Stein der Geister. Zornig schmiss er ihn gegen die Wand. Er zersplitterte. ,,Jetzt richtest du kein Unheil mehr an!´´ wütete Jim. Er sah auf die Splitter. Nun konnte er nie wieder Heim. Tränen stiegen ihm in die Augen. Dann schoss der ganze Traum durch ihn. ,,Besser so!´´ schrie er schrill. ,,Jim, leise bitte....´´ sagte Remmy traumertrunken. Jim sah Remmy vor sich, in einem engen Käfig. ,,Okay, Remmy...´´ flüsterte er und legte sich hin. Er wünschte sich in sein Bett, nach Hause, er wünschte, er hätte das alles nicht erlebt. Dann wäre er jetzt zu Hause bei seinen Freunden. Zu Hause... Bei meinen Freunden? Remmy, Rakete und alle anderen hier sind doch auch meine Freunde! dachte Jim. Dann schlief er wieder ein. Remmys buschiger Schwanz wedelte hin und her. Denn aus Jims Stimme konnte er seine Gedanken herrauslesen. Hoffentlich scheint morgen die Sonne... dachte Remmy. Jim hat den Stein der Geister zerdeppert... dachte nun Rakete. Alle schliefen leise und ruhig ein. Und alle hatten eine traumlose Nacht, Zey, Rakete, Jim und Remmy.

    fortsetzung folgt
     
  2. Ninia

    Ninia Neues Mitglied

    AW: Die Naturwelt

    gefällt mir!! :)
     
  3. Steffi

    Steffi Time to make a Move!

    AW: Die Naturwelt

    Wow! Da hast du dir aber ganz schön Mühe gegeben!!! *respekt*

    PS: gefällt mir auch!
     

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