Die Nacht der Wölfe

Dieses Thema im Forum "Eigene Geschichten" wurde erstellt von Savo, 10 März 2012.

  1. Savo

    Savo Wildfire

    Soo...hier mal der Anfang, soweit ich erstmal bin^^
    würd mich sehr über Kommentare freuen und eure Meinung, ob ich weiterschreiben soll.
    Der Titel is grad so spontan eingefallen, vielleicht änder ich den nochmal xD


    Es ist lange her, als ich diesen Traum das letzte Mal hatte. Scheußliche Bilder machten sich in meinem Kopf breit. Ich sah sterbende Menschen, verwundet durch messerscharfe Reißzähne. Blut tränkte den Boden, färbte die Erde rot.
    Und dann erhob sich vor mir ein Schatten und gerade als sich ein weit geöffnetes Maul auf mich zubewegte, wachte ich schreiend auf.
    Während ich mich keuchend umsah, erkannte ich mein Schlafzimmer. Wie gewohnt stand die Kleiderschranktür offen, denn sie wollte einfach nie zubleiben.
    Verschlafen öffnete mein Kater Jazzy die Augen. Ich hatte ihn wohl durch meinen Aufschrei geweckt. Sanft streichelte ich seinen buschigen Kopf und nach einem kurzen Schnurren, schlief er wieder ein.
    Leise stand ich auf, lief ins Badezimmer und schaltete das Licht an. Ich betrachtete mich im Spiegel und blickte in mein bleiches Gesicht. Der Alptraum steckte mir noch in den Gliedern und ließ mich nicht los…
    Ansonsten war alles normal: meine braunen langen Haare lagen zerzaust auf meinen Schultern, meine grünen Augen starrten mir entgegen und der Kratzer von Jazzys Krallen war weiterhin auf meiner Wange zu sehen.
    Seufzend drehte ich den Wasserhahn auf, beugte mich hinab und klatschte mir das eiskalte Wasser ins Gesicht. Wie gut das tat.
    Lächelnd hob ich den Kopf, um erneut mein Spiegelbild zu betrachten... und erstarrte vor Schreck.
    Denn die glatte Oberfläche zeigte nicht nur mich, sondern hinter mir, mit verschränkten Armen stand jemand. Ein Mann mit schwarzen Haaren, die ihm wirr vom Kopf standen und auch einige Strähnen im Gesicht hingen.
    Langsam drehte ich mich um. Doch der Mann war keine Einbildung im Spiegel gewesen. Er stand wirklich da.
    Und er starrte mich mit strahlend gelben Augen an…
     
  2. annette9774

    annette9774 Crazyyy

    Wow das ist echt gut... willst du auch ein buch schreiben... ich würde gern mehr lesen ;)
     
  3. Itoe

    Itoe Mitglied

    Mehr mehr XD Will wissen wer dieser mann mit zersaustem Haar ist ^^
     
  4. Savo

    Savo Wildfire

    ok, der Titel passt nich mehr wirklich zu meiner Vorstellung xD
    naja, hier kommt noch ein kleiner Teil


    "Wer… Wer sind Sie? Was machen sie in meiner Wohnung?!", fragte ich ihn aufgebracht. Die letzte Frage, warum seine Augen diese Farbe hatten, verkniff ich mir fürs Erste.
    Zitternd wartete ich auf eine Antwort, doch der Mann sah mich einfach nur an. Die Angst, die in mir loderte, konnte man mir förmlich vom Gesicht ablesen.
    Und dann, nach Stunden, wie es mir vorkam, öffnete er den Mund und entblößte scharfe Eckzähne.
    "Keine Angst.", meinte er, als ich zurückwich und gegen das Waschbecken stieß, "Ich werde dir nichts tun."
    Das beruhigte mich kein bisschen.
    "Verschwinden Sie aus meiner Wohnung oder ich rufe die Polizei!", schrie ich ihn an und nahm meine Haarbürste zur Hand. Nicht die beste Waffe gegen einen trainierten Typen, aber immerhin etwas.
    Besagter Typ setzte ein schiefes Lächeln auf. Mein Verteidigungsversuch schien ihn zu amüsieren.
    "Einen Schlag mit dem Ding werde ich nicht einmal spüren.", sagte er und ich hörte den Spott in der Tonlage seiner Stimme, "Ich möchte dir wirklich nichts antun. Ich bin hier, um dich vor der Gefahr warnen, die dir bevorsteht. Bald werden die Narloni kommen und die werden dir sicher etwas antun. Verlasse morgen nicht das Haus, vermeide es, nächste Nacht zu schlafen und komm um Mitternacht bei Vollmond in die alte Kapelle am Stadtrand. Ich werde dort auf dich warten und dich in Sicherheit bringen."
    Mein Kopf schmerzte bei seinen verwirrenden Worten. Wer zum Teufel waren diese Narloni? Warum sollte ich seine Anweisungen befolgen?
    Gerade wollte ich fragen, ob er irre war, doch der Mann trat in einer fließenden Bewegung nach vorn, tippte mit zwei Fingern an meine Stirn und legte einen Arm an meinen Rücken.
    Was danach geschah, bekam ich nicht mehr mit. Ich wurde ohnmächtig und das Letzte, was ich spürte war sein warmer Arm, der mich auffing, als ich zusammenbrach.
     
  5. annette9774

    annette9774 Crazyyy

    oh, wie cool... *liebe*
     

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