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Die Flucht

Dieses Thema im Forum "Eigene Geschichten" wurde erstellt von Wölfin, 28 Juli 2007.

  1. Wölfin

    Wölfin Final Fantasy - Advent Children

    Dies ist eine von mir geschriebene Geschichte über die Flucht der jungen Druidin Dajana aus dem Geisterlande. Die Allianz ist die Fraktion der Menschen, Nachtelfen, Draenei, Gnome und Zerge, die Horde die Fraktion der Tauren, Blutelfen, Trolle, Untoten und Orks. Hier ist die Allianz die "gute Seite". Die Horde eroberte Geisterlande und versperrte nun den Weg zu den Östlichen Pestländern. Die besten Krieger, Druiden, Paladine usw. wurden gewählt und durch ein Portal dorthin geschickt. Eigentlich sollten sie zu den östlichen Pestländern, aber nun müssen sie erstmal eine gefährliche Flucht von einem Portal zu dem nächsten schaffen.

    Ich schreibe verschiedene Geschichten über Fluchten. Manche sterben, manche überleben. Natürlich kommt immer irgendwas spannendes hinzu und vielleicht gelingt es der Allianz irgendwann, die Horde zu besiegen und Geisterlande wieder zu einem friedlichen Land zu machen.

    Morgen kommt der Prolog und ein paar Karpitel, immer weiter bis zum Ende von "Die Flucht 1".
     
  2. Wölfin

    Wölfin Final Fantasy - Advent Children

    Prolog

    ,,Wir können es schaffen! Irgendjemand muss es doch schaffen können, durch dieses verfluchte Geisterlande zu kommen! Es ist doch noch nicht mal schwierig, zu dem anderen Portal zu kommen.´´ sagte Nodun, ein Draenei der zu den Verteidigern von den östlichen Königsreichen gehörte, wütend. An dem Tisch, an dem er sitzt, sind auch noch Nachtelf Keelin, Zwerg Thorgrim und Mensch Bayard. Keelin seufzt laut und fährt sich mit seiner Hand über seine langen Haare. ,,Wenn wir weiter streiten wird das nix. Wir brauchen noch bessere Krieger, Druiden oder Magier. Vielleicht auch Hexenmeister. Priester klappen nicht. Sollen sie etwa die Hordler heilen?´´ Bei dem letzten Satz grinst er kurz. Nodun steht so schnell auf, das der Stuhl, auf dem er saß, umkippte und das harte Holz gegen seine Kniekehlen fällt. Fluchend dreht der Draenei sich um, stellt den Stuhl wieder hin und verlässt den Raum. Bayard, Keelin und Thorgrim sahen ihm kopfschüttelnd hinterher. ,,Es gab letztens eine Prüfung. Die zwei Druiden Kajarn und Trohje sollen gut gewesen sein. Lassen wir die Lichtmagie entscheiden.´´ sagte Bayard. Alle nickten und sie verließen den Raum. Als sie das Schloss im Nordhaintal verlassen, hören sie eine Verkäuferin aufschreien. Die zwei Schlosswachen rennen zu ihr und sehen sich um. Die Verkäuferin ist tot, aber nirgendwo ist etwas gefährliches zu sehen. Bis auf die scheuen Wölfe, aber die würden nie jemanden ohne Grund angreifen. Plötzlich rennt ein Taure mit perfekter Rüstung hinter einem Baum hervor. In seiner Hand ist ein riesiger Streitkolben. Bayard, Keelin und Thorgrim ziehen sofort ihre Schwerter. Zu ihrem Erstaunen hebt der Taure die Hände und lacht einmal. Über seinen Händen wirbeln blaue Blitze, und plötzlich ist er fort. ,,Ein Schamane mit so einer Rüstnug?´´ knurrte Bayard. Keelin und Thorgrim mussten grinsen. Bayard achtete IMMER auf Waffen und Rüstung. Sogar ein Krieger mit perfekter Ausbildung aber keinen guten Waffen und keiner guten Rüstung würde für ihn ein billiger Anfänger sein. ,,Die zwei Druiden sind in Goldhain. Nehmen wir die Pferde?´´ fragte Keelin. Bayard und Thorgrim nickten. Schon bald saßen sie auf ihren Reittieren. Thorgrim auf einem schnellen Rappen, Keelin auf einer kastanienbraunen Stute und Bayard auf einem weißen Schlachtross. Sie trabten den Weg durch den Wald bis nach Goldhain entlang. Dort banden sie die Pferde an einem Anbindebalken neben dem Gasthaus "Zur Höhle des Löwen" an und betraten das Gasthaus. Sofort fielen ihnen zwei laut lachende Druiden auf. Vor ihnen standen Gläser mit einer Flüssigkeit, die ekelhaft roch. Eine Nachtelfin mit langen, silberweißen Haaren saß direkt am nächsten Tisch und beobachtete sie.
    ,,Sind sie Kajarn und Trohje?´´ fragte Keelin.
    Die Druiden nickten und standen auf.
    Bayard sagte: ,,Wir werden Lichtmagie entscheiden lassen, wer in Geisterlande kämpfen soll. Bis zu den östlichen Pestländern.´´
    Die Druiden nickten wieder. Keelin holte eine blaue Kugel aus seinem Beutel. Gelbe, schwarze und weiße Blitzen zuckten in ihr herum. Thorgrim murmelte leise einen magischen Spruch. Die letzten Worte waren: ,,...Dem ausdauerndsten, stärksten und besten von allen treffen.´´
    Ein schwarzer Blitz sprang aus der Kugel. Er blieb eine Weile in der Luft stehen, dann umkreiste er die zwei Druiden und alle anderen. Und das, was jetzt kam, war völlig unerwartet : Er traf den, nein, die, die zu den östlichen Pestländern sollte: Die Nachtelfin, die die ganze Zeit alles beobachtet hatte. Mit einem Schrei sprang sie auf und hielt sich schützend die Hände vors Gesicht. ,,Welche Ausbildung haben sie?´´ fragte Thorgrim.
    Die Nachtelfen schluckte und sagte: ,,Ich bin Dajana, eine Druidin aus Darnassus.´´
    Keelin sagte ohne Punkt und Komma: ,,Herzlichen Glückwunsch, sie werden von dem Geisterlande Portal bis zu dem Portal der östlichen Pestländer reisen.´´

    Kapitel 1 folgt
     
  3. Wölfin

    Wölfin Final Fantasy - Advent Children

    Kapitel 1


    Dajana schluckte, als sie vor sich ein Portal sah.
    ,,Tretet ruhig ein, Dajana.´´ sagte der Magier, der das Portal hervorgerufen hatte.
    Dajana zögerte lange. Dann ging sie ein paar Schritte vor.
    ,,Viel Glück´´ sagten Bayard, Thorgrim, Keelin und Nodun.
    Dajana nickte. Dann betrat sie das Portal. Die Gegend um sie herum verschwomm in Schwärze. Vor sich sah sie einen Weg. Sie rannte ihn entlang - dann war sie da. Das Portal hatte sie nach Geisterlande geführt. Man hörte Waffen klirren, Elfen und Menschen aufschreien und fliehende fluchen.
    ,,Iell Naneth´´ flüsterte Dajana. Das war elfisch und bedeutete soviel wie "Oh mein Gott". Die junge Druidin nahm Katzengestalt an. Schon waren 5 Hordler bei ihr. Fluchend rannte Dajana einem Pferd, auf dem eine Blutelfe - eine Feindin - saß zwischen den Beinen hindurch. Sie biss der Blutelfe kurz in den Rücken, dann rannte sie weiter. Vor lauter Hordlern und Allianzlern sah sie nix mehr. Sie spürte Blut und Stoff im Mund, ausserdem taten ihre Beine jetzt schon weh. Also nahm sie wieder Elfengestalt an und beschwor ihr Reittier, einen zulianischen Tiger. Mit ihm kam sie schneller voran, sie schaffte es sogar, ein paar Hordler umzurennen. Doch dann schmiss ein verfluchter Troll sie von ihrem zulianischen Tiger, der verschwand, damit sie ihn irgendwann wieder beschwören konnte. Dajana zog ihren Stab zur Verteidigung und verwendete dann oft die Attacken "Mondfeuer", "Zorn" und "Wucherwurzeln". Bei "Zorn" wurde er durch einen Lichtstrahl verletzt, bei "Mondfeuer" traf ihn eine Feuersäule und bei "Wucherwurzeln" wurde er von riesigen Wurzeln festgehalten. Ajana versetzte ihm noch einen Stoß mit dem Stab auf seinen riesigen Schädel, dann starb der Hordler endlich. Doch schon waren andere Hordler zur Stelle. ,,Lasst mich verdammt noch mal in Ruhe!´´ fluchte Dajana, obwohl sie wusste, das die Hordler Orcisch sprachen. Dajana kannte nur ein orcisches Wort: "Kek". Das hieß sowas wie "Lustig" oder so und soll bedeuten das man etwas lustig fand. Bei den Elfen heißt es "Lae". ein viel schöneres Wort... Dajana hob das eine Bein und trat nach hinten, damit der Taure hinter ihr weggeschleudert wurde - eine schlanke Elfe gegen einen riesigen Tauren... Er schien nix zu merken. Lachend zog er sie am Bein hoch und zog seinen Streitkolben. Ein Untoter lachte dämlich und stolperte. Sofort waren ein paar Allianzler über ihm und töteten ihn. Dajana musste grinsen. Der Taure zeigte mit dem Schwert auf ihre Kehle. Schluckend probierte Dajana, sich zu wehren.

    Fortsetzung folgt
     

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