Cinnamelle

Dieses Thema im Forum "Carmague Pferde" wurde erstellt von Forti, 5 Mai 2007.

  1. Forti

    Forti irritieridi?

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    Name: Cinnamelle
    Mutter: Cinnamon
    Vater: Mellerquo
    Alter: 5 Jahre
    Rasse: Camaerquepony
    Stockmaß: 1.43
    Farbe: Falbschimmel
    Charakter: Neugierig und vorsichtig, leicht zu evrschrecken, zurückgezogen, freundlich, etwas zickig
    Rang: Einzelgängerin
    Gesundheit: fit bis auf Trächtigkeit (kaum fortgeschritten)
     
  2. Forti

    Forti irritieridi?

    AW: Cinnamelle

    Wir waren umgezogen. Meine Eltern hatten ein Haus gekauft. Und hier gab es nichts, wirklich nichts. Naja, zumindest nicht für mich ohne fahrbaren Untersatz. Fürs Fahrrad war die Stadt zu weit weg und im Dorf lebten nicht mal andere in meinem Alter. Es gab nichts, nade, njet. Nur Landschaft. Ach so atemberaubende Landschaft. Dass ich damit nichts anfangen konnte, interessierte keinen. "Mal doch", hatte meine Mutter gesagt. Haha. Sehr lustig. Ich habe nicht genug Grau-, Braun, Mattgrün-, Dunkelgrün- und Blautöne, um die Tristesse dieser Gegend einzufangen. "Dann misch halt." Nein. Da geht zu viel Farbe verlohren. Das ist die Landschaft mir nicht wert.
    Aber ich schweife ab. wovon? Vom Nichts. Wirklich nichts. Kein wirklicher Wald, nur Baumgruppen, keine Steppe, nur grasbewachsene Ebenen, aber mehr als alles andere gibt es hier im Nichts Sumpf und Moor. Selbst ohne Regen ist man nach einem langen Spaziergang nass. Und wovon? von der elenden Luftfeuchtigkeit.
    "Such dir doch ein paar neue Freunde", aht mein Vater gesagt. Haha. Und wo? Im Dorf ist niemand. Außerdem wär ich eh nur die Neue. Also? Was dann? Die Bäume? Die Grashalme? Die Frösche? Das kann doch nicht sein ernst sein.
    Und jetzt sitz ich hier und schiebe Frust. die beiden interessiert es nicht, weil ich ja anscheinend soooo fasziniert von der ach so atemberaubenden Landschaft bin. Haha. Wenn ihr wüsstet.

    Man kann nichts tun, wie gesagt. Das Dorf bietet das nötigste: ein Tante-Emma-Laden, ein Becker, ein Metzger. ende. Die Stadt ist zu weit. Da wäre ich zu lang unterwegs mim Rad, meine Eltern weigern sich, mich zu fahren ("du kommst aus der Großstadt, jetzt genieß doch mal das Landleben") und ich habe keinen Führerschein. Noch nicht mal in Aussicht. Was tue ich also? Ich male. Und was? Pferde. Aus dem Hof, zu hause, wo wir herkommen. Ich vermisse sie. Hier gibt es ja nur Westernhöfe in der Umgebung und die, wie könnte es anders sein, zu weit weg, als dass ich alleine hindürfte.
    Im Dorf hab ich aufgeschnappt, es wären gezähmte Wildpferde. Klar. Träumt weiter. Die Pferde beziehungsweise Ponys, was es viel eher trifft, sind genauso in Gefangenschaft geboren wie die auf meinem Hof zu hause, wette ich.
    Allerdings kann ich auch nicht nur malen. Was bleibt also? Spazieren gehen. Oder Nass-werden-gehen, wie ich es nenne. Und genau das werde ich jetzt auch tun. Nass-werden-gehen. Das passt. Depressiever Ausdruck für depriomierenden Ausflug. Wie könnte es im Nichts anders sein? Das heir ist Langeweile pur. Purer geht gar nicht.
    Also stösle ich meinen Mp3-Player ein - zum Glück hält der die Nässe aus - und mache mich auf dem Weg. Zu welcher Baumgruppe? Nordnordost. Da war ich zwar schon, aber egal. Meine Güte, bald kann ich die Bäume hier mit Vornamen ansprechen ohne sie zu sehen. Wie meine Freunde daheim, haha.
    Weiter und weiter stapfe ich durch den sumpf. Höre mein Großstadt-Ge-Utzutz, wie sie es im Dorf nennen.

    Es dauert eine Weile bis ich sie sehe. Wahrscheinlich haben sie mich schon seit langem bemerkt und ich bin total baff, als ich sie sehe. Denn sie könnten der Beweis sein, dass die Ponys in den Westernschulen doch wildpferde sind. Sie sind schön. Fast ausschließlich Schimmel. Aber die Herde in der Senke ist nicht so interessant. Die Stute, die auf der Anhöhe mir gegenüber, auf der anderen Seite der Senke steht, ist es, was mich fasziniert. sie steht völlig unbeweglich. Kein Erdbeben scheint sie dazu bringen zu können, sich zu bewegen. hin und wieder werden Mähne und Schweif von einem Windhauch erfasst. Das Fell ist gelblich, ob normal oder vor Dreck ist kaum zu sagen, und verilzt. Ihren Kopf hält sie in den Wind, was ihr einen wilden ausdruck verleiht. Mir ist klar: gehe ich um die Herde herum, geht auch sie. Und sie ist schneller, natürlich. Es bleibt also nur, zu warten. also zupfe ich meine Jacke so zurecht, dass ich mich draufsetzen kann, und lasse mich nieder. Ich ziehe die Kniehe unters Kinn und drehe die Musik wesentlich leiser. Uann schlinge ich die Arme um die Beine, lege das Kinn auf die Kniehe und warte.
     
  3. Forti

    Forti irritieridi?

    AW: Cinnamelle

    Ein Lied lief ab, ein nächstes und noch mehr. Fast eine Viertelstunde saß ich so da und wartete. Dann drehte sie ihren Kopf in meine Richtung, sah mich an, als wöllte sie sagen "Na und? Dann sitzt du da halt. Mir egal." und ging.
    Wie ich mich fühlte, kann ich gar nicht wirklich sagen. Enttäuscht? Wütend? Zufrieden? Ein seltsamer Mix aus allem.
    Jetzt, da ich hier sitze, an meinem Schreibtisch und auf der Papierunterlage kritzle, sind es nicht nur die üblichen Schnörkel, verzierte Wörter, Songtexte, Mäuse, Hunde, sondern auch die Stute. Ich versuche, sie einzufangen. Ihr Selbstgebusstsein, ihre Unantastbarkeit. Sie gefällt mir. Viel zu sehr. Würde sie jemand gehören, wöllte ich sie haben. aber sie ist wild, frei. Wie sie war? Bzw wer sie war? Ihr Fell war wie Zimt. Von der Farbe. Zumindest vermute ich das. Der ganze Dreck, man konnte es kaum erkennen.
    Es ist schon seltsam: Man will etwas haben, weil es einem gefällt und sobald man es hat, verliert es seinen Reiz. Aber sie könnte man nicht besitzen. Selbst wer sie einfinge und anbünde und eine Besitzeruhrkunde hätte, sie würde ihm nicht gehören. Absolute Gewissheit fällt leicht, aber ist oft schwer zu befreifen. Denn etwas wissen und es befreifen, sind zwei Paar Schuh...
    Ich setzte mich noch eine Weile an den PC und suchte noch ein paar Infos über wildlebende Pferde.
    Über dieser Lektüre, die ich mir ausgedruckt und mit ins Bett genommen hatte, schlief ich ein udn träumte - wer hätts gedacht? - von der Stute
     
  4. Frauke

    Frauke Neues Mitglied

    vooles Pferd was du da hast
     
  5. Rain

    Rain ~Saving People, Hunting Things, The Family Busines

    Hübsches Tier und was mir am besten gefällt Cinna is die Mutter *totlach*
     
  6. Obi-Wan

    Obi-Wan Giorraíonn beirt bóthar.

    ich wusste gar ned das ich ein Kind hab XD schon gar end das es ein pferd is *rofl*

    achja hübsches Pferdi xD
     
  7. Lady44

    Lady44 Neues Mitglied

    @Cinna:

    Das ist das Kind von Jessi & Chris! :p
     
  8. CAMARGUE95

    CAMARGUE95 Neues Mitglied

    süßes ponyy
     
  9. Rhapsody

    Rhapsody 'uck oo 'ank

    find ich wirklich hübsch, das Pony!
     
  10. siso

    siso voll verrücktes Hühnchen^^

    cooles Pferdchen!
     
  11. Paty

    Paty Aktives Mitglied

    hübsch
     
  12. Knuddel

    Knuddel Neues Mitglied

    supaa süss =)
     
  13. Lele10

    Lele10 Neues Mitglied

    Süüüüß! Und eine so hübsche Farbe!
     

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