Wichtig! Dies ist ein Versuch, um die Stutenkrönungen etwas zu erneuern. Bitte bleibt geduldig und tretet in Kontakt mit mir, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Lest euch die Neuerungen gründlich durch. Gefällt euch dieses System nicht, so habt ihr immer noch die Möglichkeit, an der parallelen SK teilzunehmen Laut Wikipedia ist der Winter der kälteste der vier Jahreszeiten. Es liegt auf vielen Gebieten der Erde Schnee und mittendrin kommt der Weihnachtsmann. Zu dieser Zeit gibt es Plätzchen, einen Adventskalender, einen Tannenbaum, schöne Musik und Geschenke. Die letzten drei Tage hat uns das Wetter über Nacht jedes Mal Flocken geschenkt, die die Erde unter eine dünne Schicht Schnee gehüllt haben. Leider ist er noch sehr nass und eure Pferdehufe hinterlassen matschige Abdrücke auf dem festlich, mit Lichterkerzen geschmücktem Parkplatz. Die erste Kür startet in der morgendlichen Frische. Der Himmel ist klar und das Thermometer zeigt erträgliche 2 Grad. Es ist windstill und der Atem gefriert vor deinem Mund. Die Halle ist groß. Rote, festliche Bänder schmücken die Bande, hinter der die Zuschauer sitzen, und Scheinwerfer mit warmen Licht erhellen den weißen Sand — ein wahrer Kontrast zu dem Winter vor der Tür. Nachdem die Zuschauer Platz genommen haben und das Gemurmel und Geraschel ein Ende gefunden hat, begrüßt der hager aussehende Eric seine heutigen Gäste. Er erklärt, dass es zur Pause ein Buffet geben wird und lädt euch zu warmem Kakao und Stollen ein, der nebenan im Stall ausgeteilt werden wird. Dann gibt er einen kurzen Überblick über das Programm und lässt sich etwas später am Rand neben den Richtern nieder. Einige Sekunden herrscht Stille, dann ertönt das erste Lied, das Tor öffnet sich und herein tritt ein Reiter. Regeln: → anders als sonst, habt ihr Vorgaben, was den Hintergrund betrifft. Es gibt eine Auswahl offizieller Hintergründe, unter denen ihr euch einen aussuchen dürft. Hintergründe bei Bewegungsbildern dürfen weiterhin frei gewählt werden. Spoiler » Schneeweide » Winterlandschaft » Neuschnee » Berglandschaft » Winterweide » Tundra » Weiße Weihnacht » Schneekoppel » Winterweide » Wintertag » Schnee → Über eurem Kürtext verlinkt ihr über Youtube ein passendes Lied zum Thema dieser Krönung. Dieses Lied wird während eurer Kür gespielt und es empfiehlt sich, diese an das Lied anzupassen. - Es dürfen nur Stuten teilnehmen (Keine Hengste, Wallache oder Fohlen). - Jeder darf mit bis zu drei Stuten teilnehmen, dabei ist es egal, wem diese gehören. - Der Text darf maximal 3000 Zeichen enthalten, bitte überprüfen auf www.lettercount.com etc.! Zur Überprüfung wird die Zeichenanzahl unter den Kürtext geschrieben, zusammen mit dem Prüfsystem. - Bitte überweist 5 Joellen pro Stute an mich (Canyon) mit dem Grund: BSK 463 - Der Teilnehmerzahl ist auf höchstens 10 Pferde begrenzt. - Der Teilnahmeschluss bleibt vorerst offen und wird mindestens einen Tag vorher angekündigt, außer die maximale Teilnehmerzahl ist bereits ausgefüllt. - Ist die SK mehr als 2 Monate offen, erfolgt die Abstimmung auch ohne, dass 10 Stuten teilgenommen haben, allerdings unter der Voraussetzung, dass es mindestens 5 Teilnahmen gibt. - Hufschmied- und Tierarztberichte sind mit dem richtigen Datum zu versehen. - Bitte achtet darauf, die Teilnahmebilder bei abload.de oder ähnlichem hochzuladen, damit sie auch später im Gewinnerthema angezeigt werden. Gründe für eine Disqualifikation: - die Zeichenzahl des Textes stimmt nicht man hat mit Doppelaccounts abgestimmt - es wurde gebettelt - es wurde nicht überwiesen - die Teilnahme ist unvollständig - es liegt ein Verstoß gegen die Regeln vor - die Aufgaben wurden nicht erfüllt Aufgaben Die Kür darf frei ausgedacht werden. Je nach Ausrichtung deines Pferdes, führst du eine der folgenden Aufgaben durch: → Dressurpferde Zeige das Können deines Pferdes je nach Ausbildungsstufe in der Dressur. Baue dabei mindestens drei Bahnfiguren und drei Lektionen ein, die dein Pferd beherrscht. Ein Dressurviereck steht dir in der Halle zur Verfügung. → Springpferde Überspringe einen Parcours auf Höhe der Ausbildungsstufe des Pferdes und überwinde mindestens drei verschiedene Hindernisse. Du hast auch die Möglichkeit, dich für ein Freispringen zu entscheiden. → Westernpferde Lege je nach Spezialisierung deines Westernpferdes ein Augenmerk auf Besonderheiten dieser Reitrichtung. Kälber, Tonnen und anderes Zubehör steht dir jeder Zeit zur Verfügung. → Kutschpferde Zeige das Können deines Pferdes vor der Kutsche, dabei ist die Anzahl der Zugpferde egal. Weitere Pferde können erwähnt werden, es geht aber nur um das eine Pferde. Bestreite mit deiner Kutsche und deinem Pferd einen kleinen Hindernisparcours mit mindestens drei verschiedenen Hindernissen in mehr als einer Gangart. Ein nahegelegener Fahrplatz steht dir zur Verfügung. → Gangpferde Zeige neben den Grundgängen auch eine oder mehrere weitere Gänge deines Pferdes. Eine Pass- oder Ovalbahn steht dir zur Verfügung. → Rennpferde Zeige das Können deines Pferdes auf einer Rennbahn. Bist du bei der Stutkrönung als einziges Rennpferd vertreten, werden dir andere Rennpferde zur Seite gestellt, die mit dir das Rennen meistern. Dabei kommt es nicht darauf an, wer das Rennen gewinnt. Die Gewinnerstuten werden durch folgendes System ermittelt: Spoiler: Gewinnersystem Aussehen Körungstext / Userabstimmung 1 Punkt für jede Stimme Abstammung 1 Punkt: Für jedes vorhandene Elternteil 1 Punkt: Für jedes vorhandene Großelternteil -0,5 Punkte für Inzucht betreffend Eltern & Großeltern je Pferd/Pony Offizielle Turniere & Wettbewerbe 1 Punkt für jede Turnierschleife erster Platz 1 Punkt für jede Schönheitswettbewerbsschleife 1 Punkt für jede Turnierschleife zweiter Platz 1 Punkt für jede Turnierschleife dritter Platz 1 Punkt je Fohlenschauschleife 2 Punkte je Reiterspielschleife Gesundheitscheck wenn vorhanden 2 Punkte für Tierarztuntersuchung 2 Punkte für Hufschmieduntersuchung Die Gesundheitschecks dürfen max. 6 Monate alt sein - Zählung erfolgt ab dem Tag der Anmeldung. 1 Punkt pro Ausbildungsbericht (nur Stufenerhöhungen zählen!) 1 Punkt für ein Zubehörbild 2 Punkte für ein Bild mit Zubehör & Bewegung Es wird nur ein Zubehörbild gewertet. Mindestpunktzahl für die Gewinner: 20 Punkte Teilnahmen bitte nach folgender Reihenfolge gliedern: Spoiler: Gliederung Username verlinkter Pferdename Pferdebild Steckbrief (gespoilert) inkl. Turnierschleifen und korrekter Abstammungsverlinkung TA und HS Berichte + Datum (gespoilert) Trainingsberichte, nur die Stufenerhöhungen! (gespoilert) Kür + Zeichenzahl und Name des Prüfprogrammes Viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!
Octavia Blake aka Veija mit Magnificient Crow Steckbrief Spoiler Exterieur Name: Magnificient Crow Rufname: Crow Alter: 01.01., 3 Jahre Geschlecht: Stute Größe: 1,53m Rasse: American Quarter Horse Fellfarbe: Black (Splashed White) (EeaaSplspl) Stammbaum von: Maybe A Mistake von: Male for Pleasure aus der: Pleasure to be Always aus der: Cillin me Softly von: Sorrel for the Win aus der: Cute as Dark Charakter: Magnificent Crow, was übersetzt etwa Prachtvolle Krähe heißen könnte, ist das Ebenbild einer Krähe. Sie ist schüchtern, zurückhalten und kann blitzschnell zuschlagen, wenn etwas nicht so geht, wie sie es will. Man könnte sagen, sie ist eine kleine Diva. Nach dem sie auf der GRR eingeritten wurde, zeigte die Stute Talent in schnellen und engen Bewegungen was sie zu einem vielseitigem Pferd machen könnte. Im Laufe der Jahre wird sie sich noch entwickeln. Ihre Talente in der Reining liegen in den Sliding Stops. Bei den Spins und Roll Backs hat sie jedoch große Probleme. Zuchtinfos Gekört/Gekrönt: nein Besitzer: Veija Vorbesitzer: Zion Gezüchtet bei/Zucht: Verena O'Connor, Gips Reminder Ranch, VK Performance Horses VKR: Ally Kaufpreis: 100 Joellen Zu Verkaufen: nein Qualifikationen: eingeritten eingefahren Dressur E Springen A Military E Distanz E Galopprennen E Western Reining LK 1 Hunter Hack Erfolge: 2. Platz 395. Westernturnier, 2. Platz 400. Westernturnier, 1. Platz 372. Fahrturnier, 1. Platz 377. Fahrturnier, 1. Platz 499. Springturnier, 2. Platz 388. Fahrturnier, 1. Platz 503. Springturnier, 3. Platz 392. Fahrturnier, 1. Platz 393. Fahrturnier, 2. Platz 509. Springturnier, 3. Platz 1. Auslosung 400. Fahrturnier, 2. Platz 395. Westernturnier, 3. Platz 407. Fahrturnier, 3. Platz 412. Fahrturnier Gesundheit: Gesundheitszustand: geimpft, gechippt, entwurmt Letzter Besuch: Februar 2015 Hufschmied: Letzter Besuch: Juni 2016 Beschlag: Slidingeisen hinten, vorne Stahleisen Puzzle PNG Offizieller Hintergrund Trainingsberichte (6) Spoiler Reining LK 5 auf LK 4 Mai 2016, by Veija Woche 1 Heute hatte ich mir vorgenommen, endlich mal etwas mit Magnificient Crow zu machen, denn die talentierte Stute stand sich die Beine in den Bauch. "Hey, Octavia, magst du mir helfen?", fragte ich sie und sie kam zu mir. "Klar, was steht an?" "Nimm dir Magnificient Crow, putzen und satteln. Denk an Gamaschen und Skid Boots, bei der Trense musst du schauen, die von Goddess könnte ihr passen.", trug ich ihr auf und sie nickte, ehe sie verschwand und das Pferd für mich fertig machen ging. Ich stand derweil schon in der Halle und äpfelte diese ab, da anscheinend niemand es für nötig hielt, das zu machen. Als Octavia nun endlich in die Halle kam, hielt sie sich den Kopf. "Was ist dir denn passiert?", fragte ich sie und sie schnaubte abfällig. "Crow hat mir eine Kopfnuss verpasst.", erklärte sie mir und ich lachte. "So ist sie eben...", murmelte ich, ehe ich die Stute in Empfang nahm. "An Longe hast du auch gedacht?", fragte ich sie und sie nickte, ehe sie die Longe vom Sattelhorn abmachte und mir gab. Ich befestigte Crows Zügel am Sattelhorn, klickte die Longe in der Trense ein und schickte die Stute von mir weg. Nach einem Seitenblick zu Octavia, sah ich die Enttäuschung in ihrem Blick. "Ich würde sie dich ja longieren lassen, aber mir ist das zu gefährlich, Crow ist unberechenbar, du kennst sie ja.", meinte ich entschuldigend. Genau in diesem Moment machte die Stute ihrem Namen alle Ehre. Sie drehte ihren Hintern zu mir in die Mitte und schlug einmal nach mir aus. "Ey!", rief ich laut und knallte ihr die Peitsche auf den Hintern. Die Stute erschreckte sich und preschte im Galopp los. Zu meinem Glück hatte ich Handschuhe angezogen, weshalb mir ihr Gehampel nicht allzu viel ausmachte. Die Stute beruhigte sich nach einer Weile auch wieder, so dass ich sie wieder ordentlich trainieren konnte, ohne dass sie einen Aufstand machte. Ich holte sie zu mir zurück, entfernte die Longe und schmiss sie Octavia zusammen mit der Peitsche zu. Dann machte ich die Zügel ab, gurtete nach und schwang mich in den Sattel. Sofort nahm ich Crows Kopf auf mein linkes Knie und schickte sie in kleinen Kreisen um sich selbst. Zu erst ein paar Runden links herum, dann ein paar Runden rechts herum, ehe ich sie stehen und verstehen ließ. Erst dann trieb ich sie zum Schritt an und ritt sie an der Bande entlang. Immer wieder drehte ich sie jedoch um, und zwar mit dem Kopf in Richtung Bande. "Warum machst du das?", fragte mich Octavia, die noch immer da war und mir zu schaute- sie konnte wohl nicht genug lernen. "Das brauch ich später für die Roll Backs, damit Crow lernt, sich in immer engeren Kreisen zu drehen und die Hinterhand zu benutzen.", erklärte ich ihr und trabte Crow an. Immer wieder stoppte ich sie aus dem Trab, ehe ich angaloppierte und sie auf dem Zirkel hielt. Galoppwechsel brauchten wir in der LK 4 noch keine , weshalb ich mich vorwiegend darauf konzentrierte, sie auf einem schönen Kreis zu halten. So galoppierte ich sie etwas langsamer auf einem kleinen Zirkel, etwas schneller auf einem Großen. Zum Handwechseln parierte ich sie zum Trab durch, trabte auf den anderen Zirkel und galoppierte sie wieder an, ehe ich ihr Reaktionsvermögen testete, als ich einmal einfach "Whoa" sagte und Hilfen zum Stoppen gab. Crow haute ihre Beine in den Boden und stoppte, indem sie, so gut sie ohne Hufeisen konnte, über den Boden schlitterte. "Hast du das gesehen?!", rief ich Octavia stolz zu und lobte Crow, ehe ich abstieg und zu Octavia ging. "Rauf mit dir, dann kannst du antworten. Aber nur im Schritt trocken reiten.", erklärte ich ihr und hielt die Stute fest, so dass Octavia aufsteigen konnte. "Das sah wirklich klasse aus!", erklärte sie mir dann. "Ich hätte nie gedacht, dass die Stute Stoppen kann. Ich hatte sie immer Pleasuretalentiert eingeschätzt, aber da habe ich mich wohl getäuscht!", lachte ich. "Wenn du fertig bist, bring sie wieder in den Stall.", erklärte ich und ging ins Haus. In den folgenden Tagen übte ich mit Crow vor allem Spins und Roll Backs, doch auch Back Up blieb nicht ungeübt. Die Sliding Stops stellte ich vorerst hinten an, denn stoppen konnte sie ja. Woche 2 In der zweiten Woche stürzte ich mich vor allem auf die Spins, was wohl der Schwachpunkt der Stute waren. Sie konnte sich einfach nicht auf die Hinterhand "setzen", weshalb die Roll Backs auch einfach nicht klappen wollten. Ich übte wirklich eine ganze Woche daran, sie mit minimalen Schritten dazu zu bekommen, sich zu drehen, um die Spins hin zu bekommen. Woche 3 In der dritten Woche nahm ich den Sliding Stop wieder dazu, bei dem sie wohl auf Turnieren immer Bopnuspunkte bekommen würde. Ich telefonierte ein wenig herum, ehe ich mir sicher war, dass sie Stute so schnell wie möglich Slidingeisen bekommen musste, damit ihr das Stoppen noch einfacher fiel. Woche 4 In der vierten Woche konnte ich mit der Stute schon eine Pattern durchreiten, wobei unsere Spins noch immer gewollt und nicht gekonnt aussahen, aber für die LK 4 war das kein Problem- die Stute war ja auch noch jung und hatte noch so viel zu lernen. LK 4 fertig war sie jedoch nach einem Monat Training definitiv! Reining LK 4 - LK 3 November 2017, by Veija Bellamy Etwas unruhig trat ich von einem auf den anderen Fuß und zog im Sekundentakt die Gardine vom Fenster weg, nur um sie sogleich wieder los zu lassen und so davor zu schieben. Geschlagene 10 Minuten veranstaltete ich diese Show schon, bis ich die Warterei nicht mehr aushielt, mich umdrehte und sogleich in Octavia hineinlief. "Er kommt schon noch, es ist ein weiter Weg von Kanada bis hier her.", sagte sie zu mir und ich nickte geistesabwesend. Heute sollte Herr O'Conell kommen und ein paar Tage bleiben. Er war ein alter Freund von Verena und ein sehr guter Westerntrainer. Er schuldete Verena eine Menge, weshalb er uns hier auf dem Blakes Crow Meadow so viel unter die Arme griff und sogar keine Kosten und Mühen scheute, nach New Mexiko zu fliegen, wenn wir seine Hilfe brauchten.Und so stand ich nun hier im Wohnzimmer und wartete nervös auf sein Eintreffen. Er hatte inzwischen schon eine Viertelstunde Verspätung, doch irgendwie hatte ich mir das gedacht. Solch einflussreiche Menschen kamen des Öfteren zu spät. Gerade als ich die Hoffnung schon aufgegeben hatte, fuhr ein Jeep auf den Hof. "O, da ist er!", sagte ich freudig und stürmte zur Tür, ehe ich mich fasste und in normalem Tempo hinaus ging. Dass Caleb mir folgte, hatte ich gar nicht mitbekommen. Erst, als er sich mit verschränkten Armen neben mich stellte. "Kennst du ihn?", flüsterte ich Caleb zu und bekam ein Nicken als Antwort. "Hallo Laurence.", sagte Caleb und umarmte ihn kurz. Ich, der ihn nur unter dem Namen Mr. O'Conell kannte, kam mir bei der Begrüßung total blöd vor. "Bellamy du kannst mich aber auch ruhig Laurence nennen, wir kennen uns nun doch schon ein wenig.", sagte der Mann und schaute sich um. "Ein schönes Fleckchen Erde habt ihr hier in New Mexiko gefunden. Und warm ist es hier auch noch.", lachte er und schaute sich ein wenig um. "Lasst uns aber erstmal reingehen. In dieser Mittagshitze kann man kein Pferd trainieren.", sagte er und zusammen holten wir sein Gepäck, ehe wir ins Haus gingen. Octavia hatte im Esszimmer ein paar gekühlte Getränke vorbereitet, sodass Laurence es sich erstmal ein wenig gemütlich machen konnte. Wir setzten uns hin und tauschten Geschichten aus, ehe wir gegen sechs Uhr abends nach draußen gingen und uns die Pferde anschauten, bei denen uns Laurence helfen sollte. Zehn Pferde sollten in der Reining auf LK 4 gebracht werden, drei Pferde eingeritten, ein Pferd umgeschult auf Western, ein Pferd in der Reining auf LK 3, zwei Pferde in Hunter under Saddle und ein Pferd im Cutting. Viel zu tun also. "Zeig mir die Pferde mal alle.", befahl Laurence mir dann und wir gingen zu den Koppeln. "Die Grullodame mit der tollen Splashed Scheckung ist VK A Gun Colored Lena. Wahnsinnige Abstammung, tolles Pferd. Aber alles andere als einfach. Die Schimmelstute da hinten ist Stormborn. Noch nicht lange hier. Die helle Grullastute da mit dem Braunstich ist Snapper Little Lena. Leider schon im Fohlenalter erblindet, aber ein tolles Pferd. Die Bay Dun Stute mit dem weißen Gesicht ist Jade. Hat lange gestanden und muss nochmal antrainiert werden. Da hinten das ist Ginny my Love, Jades Tochter. Wurde bis jetzt leider nur englisch geritten, müssen wir also einmal komplett umschulen. Die Appaloosastute ist Baby Doll Melody.", erklärte ich und Laurence nickte. "Die kenn ich, Verena hatte sie damals. Wurde dann verkauft. Was wurde aus ihr?", fragte er mich. "Sie wurde vernachlässigt und wir haben sie von einem Händler zurück gekauft. Ich weiß nicht, was ihr in der Zwischenzeit passiert ist.", erklärte ich und sah dann wieder zu den Pferden. "Die Rappstute ist Magnificient Crow und die Dunolinostute ist DunIts Smart Investment. Wahnsinnig talentiertes Tier.", sagte ich und wir gingen dann weiter zu den Hengsten. "Der bunte Braunfalbe da ist VK Bella's Dun Gotta Gun. Selbst gezogen aus Bella und Spooky. Der Appaloosa ist Whinney. Auch noch recht neu hier. Der Rappschecke ist Chapter 24, den haben wir auch wieder aufgekauft. Alan's Psychedelic Breakfast ist der Rappe mit den hochweißen Beinen. Genuine Lil Cut ist der Splashed White Fuchs da hinten. Hier vorne am Zaun zu guter Letzt ist mein Lieblingspferd, Gun and Slide. Er und Candy haben ein wirklich hübsches Fohlen.", erklärte ich ihm und streichelte Blue über die Nase. "Dann lass uns mit den Pferden anfangen, die ihr einreiten wollt. Hol mir mal den Hengst in den Round Pen und mach die beiden Stuten fertig.", sagte er zu mir und ging schon mal zum Round Pen. Ich schickte Travis und Connor los, um Smartie und Stormborn zu holen, während ich mir Gotta Gun holen ging. Ich halfterte ihn auf und brachte ihn dann zu Laurence. "Ich teste einmal kurz was er schon kann.", sagte er, klickte den Strick aus dem Halfter und schickte ihn von sich weg. Er schnalzte und gab Kommandos und ich schaute ihm neugierig dabei zu. "Der kann schon einiges.", sagte Laurence irgendwann und klopfte dem verschwitzten Pferd den Hals. "Kannst ihn wegbringen, das reicht.", sagte er und klickte den Strick wieder ein. Als nächstes war Stormborn an der Reihe, die noch nicht so viel konnte wie Barbie. Sie zeigte sich oft missmutig und hatte kein Verständnis dafür, was Laurence von ihr wollte. Nie wurde sie böswillig, versuchte jedoch mehr als einmal, ihn hinters Licht zu führen und auszutricksen. "Mit der habt ihr noch einiges an Arbeit vor euch. Grundkommandos und Grundbenehmen, würde ich sagen Bellamy.", erklärte er und übergab Connor die Stute wieder, ehe er sich Smartie widmete. "Mit ihr ist noch nicht so viel gemacht worden.", gestand ich kleinlaut und erntete einen bösen Blick von Mr. O'Conell. "Wie führt ihr eure Ranch? Ihr müsst euch mehr um die jungen Pferde kümmern.", fluchte er und schickte auch die letzte Stute im Bunde von sich weg. Laurence machte ihr sofort klar, wer der Chef war und zeigte ihr, wo es lang ging. Wider Erwarten benahm die Stute sich wirklich top und verstand sogar auf Anhieb, was von ihr verlangt wurde. Als er sich einmal ruckartig vor sie stellte, stoppte sie und macht einen fast perfekten Roll Back, um in die andere Richtung zu galoppieren. "Mach nicht, dass ich sie euch abkaufe. Die hat Talent, das kann ich dir sagen.", lachte er und lies sie auf sich zukommen, um ihr den Führstrick anzulegen und sie wieder aus dem Round Pen heraus zu führen. "Mit dem Cuttingpferd müssen wir auf eine benachbarte Ranch fahren, der kann auch da ausgebildet werden.", erklärte ich Laurence dann und er nickte. "Lass uns den holen und rüber fahren." Gesagt getan. Genuine wurde fertig gemacht, verladen und in kurzer Zeit waren wir auf der benachbarten Ranch angekommen. Wir luden Gen aus, schauten bei seinem ersten Training kurz zu und fuhren dann wieder zurück zum Blakes Crow Meadow. Ich wusste, dass er dort gut aufgehoben war und konnte ihn getrost in aller frische in ein paar Wochen wieder abholen. Den Rest des Abends hatten wir noch Candy und Blue trainiert. Candy wurde von Laurence geritten während ich auf Blue saß und die Anweisungen befolgte, dir mir gegeben wurden. Alles in allem war es ein gutes Training und beide Pferde kamen in ihrer Ausbildung ein großes Stück weiter. Der nächste Morgen war mehr als stressig. Wir fingen mit Ginny my Love an und Laurence hatte alle Hände voll zu tun, sie irgendwie dazu zu bekommen, am lockeren Zügel trotzdem noch vorwärts zu gehen. Während er sich also um Ginny kümmerte, nahm ich mir die drei Pferde vor, die eingeritten werden sollten. Ich übte die Grundkommandos, brachte Storm bei, dass sie auf den Menschen achten sollte und konnte schon Pads und Sättel auf Smartie und Barbie drauf legen. Nach gut zwei Stunden kümmerten wir uns dann um die anderen Reiningpferde, was so gut wie den ganzen Tag andauerte. Am Abend waren dann wieder Candy und Blue dran. Das ging einen ganzen Monat so weiter. Zwischenzeitlich hatten wir noch Gen von der Ranch abgeholt und mit Freuden festgestellt, dass ihm das Training doch sehr geholfen hatte. Plötzlich bekam ich einen Anruf. My sweet little Secret sollte wieder abgegeben werden. Schnell hatten wir sie wieder hier auf der Ranch und nutzten sofort aus, dass Laurence noch hier war. So blieb er noch eine Woche und trainierte neben den anderen Pferden auch noch Secret, und zwar in Trail von LK 4 auf LK 3. "Habt ihr eigentlich noch Platz hier auf der Ranch?", fragte er mich an seinem letzten Abend vor der Abreise und ich überlegte kurz. "Kommt drauf an.", meinte ich fragend und schaute ihn an. "Braucht ihr noch einen Trainer?", fragte er und blickte aufmunternd zu mir herüber. "Eigentlich immer. Besonders so einen guten wie du es bist.", sagte ich und er nickte. "Ich melde mich in den nächsten Tagen nochmal. Aber euer Fleckchen Erde hier gefällt mir.", lachte er und so verbrachten wir noch einen gemütlichen Abend. Elenas Besuch bei Bellamy und Octavia PFS' Snap in Style und PFS' Stromer's Victory Bodenarbeit Gun and Slide Springtraining (Reitunterricht durch Elena) Magnificient Crow Springen E- A + Reitunterricht von Elena Dezember 2017, by Friese Der nächste Auftrag stand schon an. Dieses Mal ging es zu Bellamy und das besondere daran war, dass ich nicht nur mit einem Pferd trainieren sollte, sondern zugleich auch Reitunterricht geben sollte. Ich bot dies schließlich auch an und freute mich, dass jemand das Angebot nun in Anspruch nahm. Des Weiteren würde mein Junghengst Stormer’s Victory mit mir reisen. Bellamy und ich waren bei einem Telefonat draufgekommen, dass er ja der Halbbruder zu seinem Snap in Style war und so hatten wir beschlossen ein kleines Familientreffen zu machen. Ich freute mich schon sehr darauf und war gespannt wie die beiden Hengste aufeinander reagieren würden. Ob Pferde wussten, wenn sie miteinander verwandt waren? Ich bezweifelte es, aber wir fanden es einfach eine schöne Idee und Occu würde sich bestimmt auch über Bilder von dem Treffen freuen. Zudem konnte mein Hengst so schon Auswärtserfahrung sammeln. Ich machte ihn in der Früh fertig, den Hänger hatten wir bereits gestern schon geladen und so konnten wir schnell los. Ich band den Hengst an und klopfte ihm dann den Hals. Simon saß bereits im Auto. Er sollte mich und Vic zum Flughafen fahren und mir noch bei all den schriftlichen Sachen helfen. Nachdem wir damit fertig waren, verabschiedete ich mich von ihm und ich checkte ein. Der Flug verlief relativ reibungslos und wir kamen zur angezeigten Zeit am Flughafen in New Mexico an. Hier holte ich Bellamy ab und half mir dabei Vic aus seiner Transportbox zu holen. Wir luden ihn in seinen Hänger und er meinte, dass er jetzt schon ein paar Ähnlichkeiten mit seinem Hengst hatte. Wir fuhren zu seinem Hof und er half mir auch hier wieder dabei Vic auszuladen. Ich klopfte ihm den Hals und brachte ihn vorab in seine Box. Ich klopfte ihm ein weiteres Mal den Hals. Bellamy führte mich zur Weide und zeigte mir auf dieser Magnificient Crow. Bei ihr handelte es sich um eine hübsche dreijährige Rappstute. Gemeinsam holten wir sie nach drinnen und putzten sie. Heute würden wir mit dem Freispringen starten. Hier konnte ich das Potenzial eines Pferdes beurteilen. „ Als erstes fange ich mit freispringen an, damit ich beurteilen kann, ob ein Pferd überhaupt das Potenzial hat, auf die neue Stufe. Des Weiteren kann ich hierbei auch sehen, ob das Pferd überhaupt Lust an der ganzen Sache hat. Klar kann man ein Pferd auch trainieren, wenn es keine Lust hat, aber das ist dann für einen selbst und das Pferd nur Qual. Auf den Turnieren macht es ja auch relativ wenig Sinn, wenn das Pferd keine Lust hat“ erklärte ich ihm und er nickte. Ich würde ihm alles ganz genau erzählen, damit er es bei seinem Trainingshof auch anwenden konnte. Wir machten die Stute fertig und gingen dann in die Halle. Bellamy’s Schwester hatte bereits die Halle mit Hindernissen und der Absperrung bestückt. Wir ließen die Stute vom Strick und trieben sie ein bisschen an. Crow fiel in den Galopp und preschte auf das erste Hindernis zu. Sie war ein bisschen zu schnell dafür, deshalb sprang sie auch viel zu weit. Ich kicherte ein bisschen und schrieb mir dies jedoch trotzdem auf. Die ersten Anläufe sahen alle wirklich sehr ulkig aus, nachdem sie sich jedoch eingesprungen hatte klappte es auch. Ich klopfte ihr nach den Runden den Hals und führte sie noch ein bisschen mit Bellamy ab. „ Also Potenzial ist bestimmt da, aber das muss natürlich jetzt gefordert werden. Würde sagen wir fangen morgen mit der ersten Stunde an, okay?“ erklärte ich und wir brachten die Stute noch ein bisschen auf die Weide. Danach gingen wir mit unseren beiden Jährlingshalbbrüdern spazieren. Wir unterhielten uns über Bellamy’s Jobwechsel und was er beachten sollte. Ich war hierbei nicht so eingestellt, dass ich ihm nicht helfen würde. Es gab genug Aufträge für jeden und so könnten meine Pferde bei einer weiteren Person ins Training gehen. Und wie hieß es immer so schön? Konkurrenz belebt das Geschäft! Am nächsten Mittag stand die erste Einheit an. Wir gingen mit der Stute, nach dem Putzen und fertig machen in die Halle. Dort standen bereits die Hindernisse auf E-Höhe und Bellamy begann damit die Stute warm zureiten. „ Bellamy, du musst auf deine Fersen achten“ meinte ich und er lachte. Scheinbar war dies ein ihm bekanntes Problem. Nachdem die Stute war warm, begann wir mit einfachen Lösungsarbeiten. „Mehr mit dem Schenkel dran. Sie wird dich gleich einfach wegdrücken“ sagte ich und noch während ich es aussprach trabte die Stute einfach in eine andere Richtung wie Bellamy eigentlich wollte. „Macht nichts, das passiert mir auch manchmal.“ Gerade wenn man selbst viele Pferde hatte und sich immer wieder auf andere einstellen musste, dann dauerte das Zusammenfinden immer ein bisschen. „ Wollen wir mit den ersten Sprüngen anfangen?“ fragte ich nachdem dies einigermaßen von Statten gegangen war. Er nickte und wir besprachen wie er auf die Sprünge reiten sollte. Direkt vor dem Sprung gab ich ihm nochmal ein paar Tipps. Den ersten Sprung riss die Stute dennoch. „ Du musst dich beim ersten Mal tiefer in den Sattel setzten und die Zügel ein bisschen fester halten. Verstehst du wie ich meine? Du hast die Zügel während du auf den Sprung zu geritten bist und dann kurz vor dem Absprung einfach weggeschmissen“ meinte ich und klopfte der Stute den Hals als er an mir vorbeikam. Ich ließ ihn auf ein weiteres Hindernis zureiten. „ Du musst sie führen. Überlass nicht ihr die ganze Arbeit“ waren meine Anweisungen. Die Stute zögerte kurz und genau da sagte ich „ Schenkel dran!“ Wir trainierten noch ein bisschen. Das folgende Training würde sich abwechseln zwischen ihm und Octavia. Diese war leider noch wegen einem Turnier verhindert, aber auch sie wollte noch etwas lernen für den Ausbildungsberuf. Nach dem Training sprachen Bellamy und ich alles Positive und Negative nochmal durch. Ich erklärte ihm ein weiteres Mal wie er auf einen Sprung hinreiten musste. „ Du darfst die Wendungen nicht zu eng machen. Sie kann sonst nicht einschätzen wie sie abspringen muss und das könnte gefährlich werden. Es sollten mindestens immer drei bis vier Galoppsprünge vor dem Hindernis in der Geraden sein. Du musst währenddessen auch mehr Spannung am Pferd halten. Damit meine ich nicht unbedingt die Zügel viel kürzer nehmen, sondern einfach die Ellenbogen am Pferd lassen und angewinkelt lassen. Du hast sie oft einfach ausgestreckt vor oder über dem Sprung. Du solltest nicht unbedingt mehr Tempo aufnehmen vor einem Sprung. Wenn wir uns später ein paar Videos ansehen, dann kann ich dir zeigen was ich meine. Oftmals kommen gerade unerfahrene Pferde nicht damit klar, wenn du kurz vor dem Sprung bremst oder treibst. Viele Pferde kommen dann nicht mit der Vorderhand hinterher und könnten stolpern. Dazu kommt, dass das Hindernis dadurch oft gerissen wird“ erklärte ich ihm ausführlich. Das heutige Training war somit beendet und ich wollte noch ein bisschen mit meinem eigenen Hengst trainieren. Ich band ihn vor seiner Box an und putzte ihn dann. Damit kam er mittlerweile schon gut klar. Wir hatten es auch oft geübt. Ich ging mit ihm auf den Platz und übte dort Vorderhand- und Hinterhandwendungen an der Hand. Ich klopfte ihm den Hals. Er machte wirklich gut mit und folgte auf den Druck, welchen ich ihm gab. Er drehte die Hinterhand brav um, wenn ich leicht gegen seinen Schenkel drückte. Ich klopfte ihm nach dem Training seinen Hals und brachte ihn auf seine Gastweide. Seine Box war von einem der Stallburschen gemacht worden. Prinzipiell hätte ich dies auch alleine gemacht, aber ich sollte meinen Arm noch nicht zu stark belasten. Der Tag verstrich noch relativ schnell und abends kam Octavia wieder auf dem Hof an. Wir besprachen nochmal alles zu dritt und klärten auch, dass ich morgen die Stunde mit ihr machen würde. Hierfür würden wir jedoch nicht Crow nehmen sondern ein bereits weiter trainiertes Pferd. Ich ging noch duschen und dann ging es ins Bett. Am nächsten Morgen machte ich gemeinsam mit Bellamy Crow fertig. Wir gingen in die Halle. Dort würden wir die nächste Zeit trainieren, da das Wetter noch nicht sehr beständig war. „ Schauen wir mal, ob es heute ein bisschen besser klappt“ meinte ich und Bellamy ritt die Stute in aller Ruhe warm. Danach ging es mit dem Reitunterricht los. Ich gab ihm immer wieder Tipps und er bemühte sich sehr diese umzusetzen. Er hatte scheinbar auch noch über das Training von gestern nachgedacht, weil er versuchte das bereits gestern genannt richtig zu machen. Nachdem er ein paar Runden gesprungen war und es eigentlich relativ gut ausgesehen hatte, tauschten wir. Ich stieg auf den Rücken der Stute und ritt erst einmal alle drei Gangarten und ein paar Bahnfiguren. Sie sollte sie kurz auf mich einstellen. Als nächstes ritt ich die Rappstute auf einen Sprung zu. Ich klopfte ihr den Hals nachdem sie brav mitgemacht hatte und gut über den Sprung gezogen hatte. Wir überwandten noch ein paar Sprünge und ich lobte sie ausgiebig. Ich ritt sie am langen Zügel ab und brachte sie auf die Weide. Bis ich wieder in der Halle war, hatte Octavia Gun and Slide bereits warmgeritten. Ich klopfte ihm zur Begrüßung kurz den Hals und dann begannen wir auch schon. „ Du kennst dich ja ein bisschen besser aus. Reit erst mal und ich korrigier dich dann“ meinte ich. Gesagt, getan. Ich sah mir alles genau an und gab ihr ein paar Tipps. Sie hatte schon öfter Unterricht gehabt als ihr Bruder und so waren diese mehr Feinheiten als Grundlagen. Wir konnten das Training nach ein paar Tipps und Aufgaben beenden. Sie musste die nächsten Tage über alleine einige Sachen üben und ich würde sie mir nochmal anschauen, wenn wir das nächste Mal Unterricht hatten. Nachdem mein Auftrag für heute erledigt war, ging ich wieder zu meinem kleinen Hengst. Ich klopfte ihm den Hals und ging gemeinsam mit ihm auf den Platz. Ich übte wieder ein bisschen mit ihm. Ich wollte heute das Rückwärtsrichten nochmal verfeiner und war echt froh, dass ich meinen Hengst hatte mit zu Bellamy und Octavia nehmen können. So hatte ich endlich mal richtig Zeit für ihn. Nachdem Training putzte ich meinen kleinen Hengst nochmal und sah Bellamy und Octavia dann bei der Arbeit mit ihren anderen Pferden zu. Auch hier gab ich hin und wieder Tipps. Ich konnte das Trainer sein einfach nicht so leicht abstellen. Abends half ich Octavia noch beim Kochen und nach dem Essen ging ich duschen. Da morgen wieder ein langer Tag werden würde, würde ich heute auch nicht mehr zu lange machen. Dennoch wollte ich noch ein bisschen in meinem mitgebrachten Buch lesen. Hier wurde das Westernreiten nochmal genauer erklärt. Am nächsten Morgen traf ich mich als erstes mit Bellamy und seinem Jährling. Gemeinsam gingen wir mit unseren beiden EVBs auf den Platz und ich zeigte ihm wie ich mit dem Hengst arbeitete. Ich half ihm bei dem Rückwärtsrichten und wir lobten die beiden. Morgen wollten wir sie ein bisschen zusammen laufen lassen, die beiden hatten sich durch den Zaun schon kennengelernt. Ich brachte die beiden auf ihre Weiden und Bellamy machte in der Zwischenzeit Magnificient Crow fertig. Ich klopfte ihr den Hals als wir uns in der Halle trafen und übernahm sie dann von ihm. Ich wollte sie heute ein bisschen reiten und morgen würden wir wieder Reitunterricht machen. Ich klopfte der Stute den Hals und ritt sie in aller Ruhe warm. Danach begann ich mit dem Training. Die Hindernisse waren minimal höher als ihre gewohnten Sprunghöhen und so trieb ich sie vorsichtig, aber bestimmt über die ersten Hindernisse. Am ersten stießen ihre Füße an, aber sie merkte so, dass sie bei den weiteren die Beine einfach ein bisschen näher an den Körper ziehen musste. Dies tat sie dann auch und nachdem wir den Parcours mehrere Male gesprungen waren, ritt ich sie ab. In der Zwischenzeit ritt Octavia Gun and Slide warm. Mit ihm wollte sie heute meine gestellten Aufgaben durchgehen. Bellamy verstellte hierfür die Hindernisse und wir redeten ein bisschen. Ich übergab ihm danach Magnificient Crow und er kümmerte sich um die Rappdame. Octavia ritt nun die Sprünge, welche ich ihr gestern mit auf den Weg gegeben hatte. Hin und wieder gab ich ihr nochmal Tipps, aber heute sollte kein normaler Reitunterricht werden. Ich klopfte Gun and Slide den Hals und ging zu den Jährlingen auf die Weide. Ich sah ein bisschen zu und klopfte beiden den Hals. Ich holte meinen kleinen am Abend wieder rein und gab ihm sein Heu. Ich klopfte ihm noch ein letztes Mal den Hals und ging ins Haupthaus. Dort half ich Octavia beim Essen machen und beim Tisch decken. Als Bellamy zu uns kam, war das Essen schon fertig und wir konnten essen. Ich ging danach noch duschen und bald schon ins Bett. Die nächsten Tage verliefen auch nicht wirklich anders. Ich trainierte jeden zweiten Tag Magnificient Crow und konnte hier wirklich Fortschritte vermerken. Auch beim Unterricht mit Bellamy und Octavia ging es sehr gut voran und ich war mehr wie zufrieden mit meinen Klienten. Des Weiteren trainierten wir immer wieder mit unseren beiden Jährlingen und es würde mich wirklich traurig machen, den Hof zu verlassen, aber ich war mir sicher, dass ich mit allen in Kontakt bleiben würde und sie auch auf Turnieren wieder sehen würde. Ich freute mich hier schon sehr drauf. Ein paar Tage vor meiner Abreise ritt nur noch ich Magnificient Crow. Ich wollte nochmal ein bisschen intensiver mit der Quater Horse Stute arbeiten und sie auf das neue Level heben. Dies gelang mir auch und so konnte ich sie Bellamy und Octavia an meinem vorletzten Tag auf A-Niveau vorreiten. Ich gab ihnen danach beiden ein letztes Mal Unterricht. Octavia wieder auf Gun and Slide und Bellamy auf einem anderen Pferd. Nachdem wir damit fertig waren, ging ich eine große Runde mit Vic spazieren. Hierbei leistete mir Bellamy mit Snap in Style Gesellschaft. Dies würde mein letzter Spaziergang mit ihnen werden und so kosteten wir die ganze Zeit aus. Wieder auf dem Hof angekommen packte ich meine Sachen in den Hänger des Gestüts. Ich half Octavia am Abend wieder zu kochen und aß danach mit ihnen noch in aller Ruhe. Wir blieben noch lange sitzen und ließen den letzten Tag gemeinsam schön ausklingen. Am nächsten Morgen packte ich bereits im Morgengrauen meine Sachen und machte Vic für die Reise fertig. Er durfte vorher noch ein bisschen in der Halle laufen und sich hier seine Energie komplett rauslassen. Ich klopfte ihm danach den Hals. Nun ging es schon ans Verladen. Bellamy half mir hierbei und Octavia übergab mir noch ein kleines Carepaket für mich und meinen Hengst. Kurz darauf verabschiedete ich mich bereits herzlich von ihr und fuhr mit Bellamy zum Flughafen. Dort half er mir beim einchecken und allen weiteren Sachen. Ich war zwar auf der einen Seite traurig, aber auf der anderen auch wieder froh bald daheim zu sein. Reining LK 3 - LK 2 Juli 2018, by Veija Laurence Octavia war heute zu Besuch auf der Ranch und wollte uns bei dem Training der Pferde etwas unter die Arme greifen. Ich war darüber doch sehr froh, denn so konnten wir mit vier Pferde gemeinsam auf den Platz gehen und schon auf Turnierniveau trainieren. Ich würde heute meine Stute GRH's A Gun Colored Lena reiten, die ich schon bald zur Krönung schicken konnte, worauf die ganze Ranch unglaublich stolz war. Octavia würde Black Sue Dun It reiten, die sie auch schon am fertig machen war. Caleb würde sich Chou schnappen und Bellamy würde A Walking Honor reiten. Alle Pferde sollten in der Pleasure von der LK 5 in die LK 4 aufgestuft werden. Relativ schnell fanden wir uns also alle auf dem Platz ein. Da ich heute das Kommando über alle Reiter und Pferde übernahm, befahl ich allen, die Pferde zu erst im Schritt und lockeren Trab warm zu reiten. Auch Lena und ich ritten uns ein wenig warm. Da es hier so wahnsinnig heiß war, dauerte das auch wirklich nicht lange und wir konnten mit dem Training anfangen. Dazu rief ich wieder alle in die Mitte. "Wir reiten jetzt alle ganze Bahnen, ich gebe die Kommandos zu Richtungswechseln oder Tempowechseln. Wichtig ist, dass ihr die Pferde wirklich gerade haltet. Die sollen nicht durch die Gegend gucken und die sollen auch nicht über die Schultern einfallen.", erklärte ich alle und schickte Caleb vor. Gefolgt von Octavia, Bellamy und zum Schluss mir. "Überholt werden darf natürlich, aber rempelt keinen um.", fügte ich noch an und so gingen wir im Schritt auf der linken Hand unsere Runden. Honey und Chou waren doch recht langsam in ihrem Schritt, Sue und Lena allerdings überholten die beiden anderen Pferde, wobei Lena noch die schnellste war und ich mich so sehr schnell an der Spitze unserer kleinen Truppe wiederfand. "Traben.", gab ich die kurze Anweisung und trieb Lena zum Trab an. Trab war gar nicht ihre Gangart. Sie galoppierte für ihr Leben gerne und ich sah es schon kommen, dass wir beim Galopp gleich ein riesiges Chaos haben würden. Immer wenn ich um die Kurve ritt, schaute ich mich nach hinten um. Das, was ich sah, sah wirklich gut aus, so dass ich das Kommando zum Schritt gab. Wir ritten etwa eine halbe Runde im Schritt, ehe ich wieder zum Traben animierte und wir schließlich angaloppierten. "Halte sie alle etwas zurück, lasst sie aber noch flüssig laufen.", sagte ich und sie taten alle, was ich ihnen gesagt hatte. Lena und ich galoppierten vorne weg und überholten sogar Chou noch, die heute wohl wirklich keine Lust zu galoppieren hatte. Nach einer Weile gab ich wieder das Kommando zum Traben und schließlich zum Schritt gehen, ehe wir die Hand wechselten und auf dieser genau das Selbe machten. Dann ritten wir die Pferde trocken und brachten sie wieder auf die Koppeln. Octavia wollte uns noch weiter helfen, weshalb wir uns heute noch Easy Going, Face Down, GRH's Aquila T Mistery und Heretic Anthem vorknöpften. Auch sie alle wollten wir in der Pleasure für die LK 4 trainieren, weshalb wir das selbe machten wie eben mit den anderen Pferden. Die einen stellten sich besser darin an, die anderen eher nicht so gut. Doch alle erreichten das Niveau, welches wir für sie vorgesehen hatten. Es musste natürlich noch mehr Training folgen, doch fürs erste wollten wir es dabei belassen. Octavia verabschiedete sich wieder und so waren wir hier wieder zu dritt. Den ganzen Nachmittag über hatten die Pferde alle Pause, ehe wir am Abend nochmals die Pläne studierten und zu dem Entschluss kamen, dass wir die anderen Stuten auch noch trainieren wollten. GRH's Unbroken Magic, Honey's Aleshanee und Magnificient Crow waren als nächstes an der Reihe. Magic und Shanee wurden von mir und Bellamy geritten. Sie sollten ebenfalls in der Pleasure aufgestuft werden. Crow wurde von Caleb geritten, denn sie sollte in der Reining auf die LK 2 gebracht werden. Caleb ging deshalb auf den großen Reitplatz, Bellamy und ich fanden uns auf dem Kleinen wieder und trainierten dort unsere beiden Pferde. Beide waren noch jung und erst vor kurzem eingeritten worden, so dass wir hier auf jeden Fall mehr zu tun hatten und es würde auch nicht mit ein paar Mal reiten getan sein. Ab und zu warf ich einen Blick rüber zum großen Reitplatz, auf dem Caleb gerade mit Crow einen Sliding Stop sondergleichen hinlegte. Gleich nachdem sie standen, gab er die Hilfen zum Roll Back und Crow sprang rum. Es fiel ihr jedoch sichtlich schwer, so dass ich glaubte, dass bei der LK 2 für sie Schluss sein würde. Sie war eben doch nicht so perfekt gebaut für diese Disziplin. Doch das war auf keinen Fall schlimm, denn wir züchteten hier auf dem Blakes Crow Meadow ja Allrounder, also hätte sie auf jeden Fall auch weiterhin einen Platz hier auf der Ranch. "Lassen wir gut sein für heute, Bellamy.", erklärte ich dem jungen Mann dann und wir ritten zum Stutenstall, wo wir die beiden Pferde absattelten, ihnen ihr Kraftfutter gaben und sie dann wieder auf die Koppel brachten. "Vier Pferde fehlen noch, dann haben wir sie alle für diesen Monat.", sagte ich zu dem jungen Mann und er überlegte kurz. "Lass die heute auch noch machen, wenn wir schon dran sind.", sagte er und ich gab diese Anweisung an Caleb weiter. Er nickte und suchte sich sofort Snapper Little Lena raus, die er in der Reining von der LK 4 auf die LK 3 bringen wollte. Er hatte irgendwie einen Narren an der blinden Stute gefressen. Bellamy schnappte sich My sweet little Secret und wollte sie im Trail auf die LK 2 bringen. Ebenfalls an Caleb übergab ich Stormborn, die auch auf die LK 3 in der Reining gebracht werden sollte. Für mich blieb dann noch Striga übrig, die ich einreiten und dann in der Pleasure in die LK 4 bringen wollte. Wir hatten also in diesem Monat mehr als genug zu tun, ohne uns um die Jungpferde oder die Hengste zu kümmern. Auch blieb das Training der Zuchtpferde zur Zeit noch aus, doch in ein paar Tagen würde dies wieder aufgenommen werden. So trainierten wir jeden Morgen und jeden Abend unsere zugeteilten Pferde, halfen uns bei Problemen gegenseitig und unterstützten uns, so wie es sein sollte. Am Ende des Monats hatten wir dann alle Tiere eine Stufe weiter Reining LK 2 - LK 1 September 2018, by Veija Laurence Schon seit einigen Wochen trainierte ich mit GRH’s A Gun Colored Lena für das Turnier, was am Wochenende stattfinden sollte. Auch Magnificient Crow und Chocolate Dream wurden dafür fit gemacht. Caleb würde mir später bei Crow und Choco unter die Arme greifen, so dass ich mich voll und ganz auf Smartie konzentrieren konnte. Ich wollte heute noch einmal die Manöver durchgehen, die wir am Wochenende laufen sollten, so dass Smartie schon wusste, was auf sie zukam. Geputzt und gesattelt hatte einer der Mitarbeiter mein Pferd schon, so dass ich sie mir nur vom Putzplatz abholen musste. Ich bedankte mich bei dem Mann, der denke ich Dell war, und ging auf den kleineren Reitplatz. Auf dem Großen würde ich später Caleb beiwohnen und Choco schon für ihn warm reiten, während er Crow trainierte. Auf dem Platz gurtete ich nach, stieg auf und fing an, Smartie warm zu reiten. Die Stute stand zur Zeit voll im Training, so dass sie auf leichtes anlegen der Zügel schon die Richtung wechselte. Genau so sollte ein ausgebildetes Pferd laufen, und dass schon mit ihre jungen fast vier Jahren. Leider hatte ich sie zu spät übernommen, als dass ich sie hätte dreijährig auf der Futurity starten können. Denn dann wäre sie schon weiter ausgebildet und auch besser. Doch das sollte uns nicht stoppen, denn bald würde auch ihre Krönung anstehen und wir konnten sie offiziell zur Zucht verwenden- natürlich aber erst, wenn sie eine Weile im Sport war. Farblich war sie auf jeden Fall ein Hingucker und auch sporttechnich konnte sie sich sehen lassen. Charakterlich war sie jedoch leider nicht ganz einfach, doch wenn man wusste, wie man sie händeln musste, was das kein Problem. Gedankenverloren galoppierte ich die Stute an und hatte sie promt im Kreuzgalopp, da ich ihr nicht die richtigen Hilfen gegeben hatte. Ich parierte sie also wieder zum Trab durch, stellte sie richtig und galoppierte dann nochmal auf dem Zirkel an. An X gab ich Hilfen zu einem Fliegenden Galoppwechsel und galoppierte sie dann auf der anderen Hand auch nochmal zwei Runden, ehe ich sie wieder zum Schritt durchparierte und zum Ausgang ritt. Stoppen wollte ich sie hier nicht, denn dafür war der große Platz mit seinem Reiningboden da. Ich lenkte sie also aus dem Platz raus, drehte sie eine halbe Runde und ritt sie auf der rechten Hand wieder auf den Platz drauf. Angefangen wurden Pleasureprüfungen immer im Schritt auf der linken oder rechten Hand. Ich ging also eine Runde im Schritt, ehe ich noch einmal die lange Seite nutzte, um sie wirklich gerade zu halten. An der hinteren kurzen Seite gab ich ihr dann die Hilfen zum Trab. Aufgrund ihres Alters und ihrer Körperform konnte es Smartie nicht gelingen, super langsam zu traben. Das war jedoch nicht schlimm. Ein schnellerer Trab, bei dem das Pferd jedoch kontinuierlich seinen Takt hielt, war auch viel wert. So trabte ich etwa zwei Runden, bevor ich Smartie richtig stellte und angaloppierte. Sie war das Galoppieren auf Zirkeln gewohnt, so dass es doch noch ein wenig Arbeit war, sie gerade zu halten. Spätestens nach einer Runde wusste sie, dass wir heute keine Reiningmanöver trainieren würden, so dass sie es mir leichter machte, sie gerade zu halten. Erst dann fing ich an, sie im Galopp ein wenig zu versammeln, so dass sie nicht so schnell galoppierte. Doch auch das kannte sie von den kleineren Zirkeln, weshalb sie da keine Probleme hatte. Erst als sie locker und gelassen lief, parierte ich sie zum Trab und etwa eine halbe Runde später zum Schritt durch. Ich stoppte sie und richtete sie ein paar Meter rückwärts. Das war absolut nicht ihre Disziplin, denn sie hasste es, rückwärts zu gehen. Doch sie machte einigermaßen gut mit, so dass ich sie wieder im Schritt anritt und dann in einer kleinen Kehrtvolte die Hand wechselte. Auch hier ging ich ein wenig Schritt, trabte sie dann an und galoppierte sie schließlich. Sie machte ihren Job gut, so dass ich sie noch ein paar Runden am lockeren Zügel im Schritt abritt und sie zu Dell in den Stall brachte. Er hatte schon Choco fertig gemacht, so dass wir die Pferde einfach tauschten. “Gib ihr ruhig eine ordentliche Portion Möhren, tu sie dann erst wieder raus auf den Paddock.”, befahl ich ihm und ging zusammen mit dem Dunkelkohlfuchs auf den großen Reiningplatz. Caleb war schon fast damit fertig, Crow warm zu reiten. Er wollte noch einmal versuche, ob er sie nicht doch in die LK 1 hoch bekam. Die verpatzten Roll Backs beim letzten intensiven Training waren nicht nur Crows Schuld gewesen, so dass heute ein neuer Tag und ein neuer Versuch war. Ich nickte ihm kurz zu und ging dann mit Choco in die Mitte des Platzes. Dort gurtete ich nochmal nach, stellte die Steigbügel auf mich ein und schwang mich in den Sattel. Der Hengst war dann doch ein kleines bisschen größer als Smartie, so dass ich mich hier tatsächlich anstrengend musste, aufs Pferd zu kommen. So langsam merkte man doch, dass ich alt wurde. Nun fing ich auch an mein Pferd warm zu reiten. Caleb startete schon mit den ersten Manövern und siehe da, Crow hatte heute einen guten Tag und setzte bei den Sliding Stops gut unter. Auch klappten die Rollbacks schon viel besser, als beim letzten Training. Ich ritt derweil Choco auf großen und kleinen Zirkeln, wo ich ihm das schnelle und langsame Galoppieren näher brachte. Seine alte Besitzerin, Verena, hatte schon gute Vorarbeit geleistet. Denn ich wusste auch, dass sie dieses Pferd geliebt hatte und viel Arbeit in ihn investiert hatte. Von der Seite sprach mich Caleb an: “Kannst du Choco fertig machen? Ich würde mit Crow noch eine Runde raus gehen, die ist wieder so gestresst… würde ihr bestimmt gut tun gleich.” “Klar, kein Problem.”, antwortete ich und sah den beiden dabei zu, wie sie das Stoppen und Rückwärtsrichten übten. Auch Choco und ich übten das Rückwärtsrichten. Stoppen konnte der Hengst nicht so gut, aber das lag auch an seinem Körperbau. Für einen Tekken war er unglaublich breit gebaut, was aber auch an dem ganzen Training lag. Lange war er nicht mehr geritten worden, doch wir hatten viel Training in Muskelaufbau gelegt. So trainierten wir noch eine ganze Weile unsere Manöver, ehe ich es für heute gut sein ließ. Die nächsten Tage stand lockeres Training an und auf dem Turnier würde sich dann zeigen, was die drei Pferde drauf hatten. Hunter Hack LK 5 - LK 4 Dezember 2018, by Veija Caleb Auch Magnificient Crow und Heretic Anthem wollten Cayce und ich in der Hunter Hack auf die nächste Stufe bringen. Seit Cayce da war half er mir ständig beim Trainieren der Pferde, so dass ich viel schneller und besser voran kam. Letzte Woche hatten wir angefangen, Striga, Honey's Aleshanee, GRH's Aquila T Mistery, Unbroken Magic, A Walking Honor, Chou, Easy Going und Face Down in der Pleasure auf die LK 3 vorzubereiten. Noch allerdings nur mit Wassertrense, was sich in den nächsten Tagen ändern würde. Mit Crow und Heretic hatten wir noch nicht trainiert, heute würde unser erstes Training für diesen Monat mit ihnen sein. Wir hatten sie beide gesattelt und standen nun in der Halle, wo wir nach dem nachgurten aufstiegen und die Pferde warm ritten. Heretic zeigte sich dabei etwas besser, da sie von sich aus langsamere Bewegungen zeigte. Am Sprung jedoch musste Cayce sie ganz schon treiben. Crow dagegen war teilweise etwas zu stürmisch, zeigte auch am Sprung noch viel zu viel Go und verhaspelte sich dann davor. "Ist wohl nicht Crows Disziplin.", meinte Cayce nach dem Training zu mir. "Nein, scheint nicht so. Ich wollte nächsten Monat anfangen mit Barrel Racing mit ihr. Da kann ich sie mir besser vorstellen.", sagte ich zu ihm und er nickte. "Ja, da sehe ich sie auch eher... und sollen wir uns Magic und Easy nochmal holen heute? Die anderen Pleasurepferde können wir ja morgen dann machen.", fragte er mich und ich nickte. Zu erst brachten wir Crow und Heretic in den Stall, ehe wir uns Unbroken Magic und Easy Going holten, putzten, sattelten und dann in die Halle gingen. Wir hatten ihnen heute schon die Kandaren angezogen und wollten, testen, wie sie darauf reagierten. Ich hatte Magic unter mir, die mit der Umstellung wirklich nicht so gut klar kam. Sie war sehr auf meine Hilfen angewiesen und wenn ich die Zügel einmal hochnahm und sie das unbekannte Gebiss in ihrem Maul an den Gaumen bekam, reagierte sie mit Kopfschütteln und genervtem Schweifschlagen. "Oh oh...", sagte Cayce auf einmal, der hinter mir ritt. "Die würde ich nicht mit dem Gebiss reiten. So machst du sie dir nur sauer.", sagte er zu mir und ich hielt die Stute seufzend an. Ich schrieb Betsy kurz eine SMS. Wenig später tauchte sie in der Halle auf und wir tauschten die Trense. Jetzt hatte ich wieder die gewohnte Wassertrense auf der Stute, die sie kannte und mit der sie klar kam. "Dann müssen wir eben noch eine Weile damit arbeiten, bevor wir umsteigen.", sagte ich mehr zu mir selbst als zu den anderen und ritt wieder los. Ich ließ die Zügel nun extra viel lockerer und hielt sie mit einer Hand, damit sich Magic an die andere Zügelstellung gewöhnen konnte. Drei Wochen Training hatten die Pferde nun alle hinter sich. Bis auf Magic hatte jedes der Pferde, die wir in der Pleasure trainiert hatten, die Umstellung auf Kandare gut verarbeitet. Magic ritt ich seit zwei Tagen zwar auch damit, musste sie aber wahnsinnig fein und mit minimalen Hilfen dirigieren. Diese Stute war wirklich ein Ein-Mann-Pferd, der wusste, wir man mit ihr umzugehen hatte. Auch Magnificient Crow und Heretic Anthem machten ihren Job immer besser, obwohl für Crow mit der LK 4 in dieser Klasse Schluss sein würde. Hunter Hack lag ihr einfach nicht. Gezogen war sie sowieso für andere Sparten der Westernreiterei, weshalb wir uns diesen im nächsten Monat widmen würden. Octavias und Crows Kür mit dem Lied Let it go "Oh O ich bin so froh, dass du in letzter Sekunde noch einspringen konntest.", sagte mein Bruder Bellamy zu mir, während ich meinen blauen Mantel für die Kür anzog. "Wie hätten Caleb, Laurence oder ich in dem Kleid ausgesehen.", lachte er und ich musste mitlachen. Es gab endlich ein mal eine andere Form der Stutkrönung, weshalb nicht nur Westernelemente gezeigt werden durften, sondern man auch auf Musik ritt. Und was passte da besser, als eine Freestyle Reining? Richtig, nichts. Typisch zu dieser Jahreszeit und immer noch im Hype, hatten wir uns für das Lied "Let it go" entschieden. Passend zum Lied war ich dann auch gekleidet, nämlich in einem blauen Kleid mit einem langen, blauen Mantel darüber. Die Kapuze hatte ich über den Kopf gezogen, als ich schließlich Magnificient Crow von Caleb in Empfang nahm, der sie warm geritten hatte. Am Eingang stellte ich Crow auf und wartete, dass die Musik anfing. Als sie angefangen hatte ritt ich gerade im Schritt in die Halle und gab, als die Frau zu singen anfing, Hilfen zu vier Spins nach rechts. Nun schob ich die Kapuze vom Kopf und galoppierte Crow auf der linken Hand an. Wir galoppierten einen kleinen Zirkel, währenddessen ich die Schnur meines Umhangs löste und er hinter uns auf den Boden fiel. Als wir wieder in der Mitte der Halle angekommen waren, machten wir einen fliegenden Galoppwechsel und galoppierten auf der rechten Hand einen großen Zirkel. Genau an X und passend zu der Liedzeile "Let it go", ritten wir erneut einen fliegenden Galoppwechsel und galoppierten zwei kleinere Zirkel, ehe wir aus dem letzten ausbrachen und die lange Seite entlang galoppierten. Wir wurden immer schneller und machten einen Sliding Stop, ehe wir ein paar Schritte rückwärts richteten. Eine halbe Drehung folgte, ehe wir zur diagonalen Bandenecke galoppierten, ungefähr in der Mitte einen fliegenden Galoppwechsel machten und dann nach links abwendeten. Ein kleiner Zirkel folgte, ehe wir zusammen mit dem Refrain schneller wurden und ich die Zügel auf dem Horn ablegte, um meine Arme in die Luft zu halten. Ich nahm die Zügel wieder auf und aus dem Zirkel heraus beschleunigten wir wieder an der langen Seite der Bande, um erneut einen Sliding Stop zu zeigen, passend zu den Zeilen "Here I stand and here I stay". Als nun die Zeile "Let the storm rage on" gesungen wurde, richteten wir schnell rückwärts, wobei ich meinen Arm demonstativ zur Seite streckte. Nun folgte ein wenig aufbrausende Musik, die wir mit einem kleinen Zirkel untermalten, der so klein wurde, dass er in einigen Spins nach rechts endete. Als der Gesang wieder einsetzte, wurden unsere Spins schneller und ich streckte den Arm nach oben. Bei der zweiten Zeile des Textes stoppte ich Crow und gab sofort die Hilfen zum Rückwärtsrichten, was sie wirklich schnell und fleißig machte. Unser Manöver endete in Spins nach links und anschließendem Rückwärtsrichten. Kurz bevor der Refrain, beginnend mit "Let it go" einsetzte, hielt ich die Stute an und mit einsetzendem Gesang galoppierten wir aus dem Stand heraus nach vorne, wurden immer schneller und stoppten beim fünften "Let it go" in einer riesen Staubwolke, ehe wir wieder rücktwärts richteten. Kurzes Stoppen, dann galoppierten wir wieder an und jagten erneut die Halle entlang, ehe wir bei den Zeilen "Let the storm rage on" erneut aus einem Affenzahn heraus stoppten, ich kurz die Zügel zum Rückwärtsrichten annahm, sie dann aber aufs Sattelhorn legte und meine Arme nach oben nahm. Crow lief schön weiter rückwärts, bis die Musik zu Ende war. Dann stoppten wir und alle standen auf, um uns zu applaudieren. 3000 Zeichen ohne Leerzeichen, gezählt auf zeichenzähler.de, by Veija Zubi by Auguri
Meine Teilnahme mit Donnerschall´s Jubilee Steckbrief: Spoiler Abstammung ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Von Donnerschall Von Don Caladrio [FS1 | FS2 v: Cry for Money v: Don Pedro Aus der Marah v: Miami Blood Moon v: Yin-Yang Aus der Bolonya joleen Von // Aus der // Exterieur ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Stute 3Jahre Rasse: Trakehner End-/Stockmaß: 172cm Gewicht: xkg Fellfarbe: Rapp-schecke Interieur / Beschreibung ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Verhalten in der Box: frech,biestig Verhalten auf der Weide: Verspielt, Wild Charaktereigenschaften: selten freundlich, stürmisch, temperamentvoll, loyal, menschenbezogen, unerschrocken Vorgeschichte Charakter Weide: Jungpferdeweide Unterbringung: Weide / Box Einstreu: Stroh Futtersorte: Rau- und Saftfutter Fütterungszeiten: morgens, abends Besitzer: Elsaria VKR/Ersteller: Sadasha Qualifizierungen & Erfolge ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ ● Schleifenaufstieg ● Trainingsaufstieg ● Potential Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Qualifikation durch TB's Dressur E A L M S S* S** S*** Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S S* S** S*** Western E A L M S S* S** S*** Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Reining: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Trail: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Cutting: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Roping: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK 2 LK1 Springen E A L M S S* S** S*** Stilspringen & Zeitspringen: E A A* A** L M M* M** S S* S** S*** S**** S***** Military E A L M S S* S** S*** Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI**** Distanz E A L M S S* S** S*** Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN*** Fahren E A L M S S* S** S*** Dressurprüfung: CAI-A1 CAI-A2 CAI-A4 Ausdauerprüfung: CAI-M-A1 CAI-M-A2 CAI-M-A4 Hindernisfahren: CAI-C-A1 CAI-C-A2 CAI-CA4 Trabrennen: 800m 1000m 1600m 1760m 1900m 2100m 2300m ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Offiziell -1./ 3. Platz im 522 springtunier 2./ 3 Platz im 365 Distanz 3./ 2 Platz im 378 Military 4-/ 2 Platz im 379 Military 5./ 2 Platz im 412 Fahrtunier 6./ 3 Platz im 415 Fahrtunier 7.2 Platz im 382 Military Inoffiziell - Zuchtverband - GHP - Prüfungen - Gewinnsumme: x Verursachte Kosten: x Ausbildung und Zuchtdaten ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Trainingsplan Fohlen ABC x | Eingeritten x | Eingefahren x Abstammung: 7 Schleifen: 7 HS: 2 TA: 2 Trainer: 1 Zubehör: 1 Gesamt: 20 Fohlenausbildung (bis 2 Jahre) Anfassen ✓ | Putzen ✓ | Aufhalftern ✓ Führen x | Hufe geben x 1 = Sehr gelassen, 6 = schlechtes / unsicheres Verhalten ● Angeboren ● Antrainiert ✪ Prüfung Abgeschlossen Fremde Umgebungen: 6 5 4 3 2 1 ✪ Platz/Halle: 6 5 4 3 2 1 ✪ Hufschmied: 6 5 4 3 2 1 ✪ Tierarzt: 6 5 4 3 2 1 ✪ Wasser: 6 5 4 3 2 1 ✪ Gelände: 6 5 4 3 2 1 ✪ Straßen: 6 5 4 3 2 1 ✪ Stangenarbeit: 3 2 1 ✪ Longenarbeit: 3 2 1 ✪ Verladefromm: 3 2 1 ✪ Schrecktraining: 3 2 1 ✪ Bodenarbeit Treiben & Bremsen x | Durchparieren, Antraben/Galoppieren, Anhalten (Kommando) x Abstand zum Pferd x | Wenden & Handwechsel x | Auf Komando kommen x Freiheitsdressur / Zirzensik Rückwärts-weichen x | Liegen x | Sitzen x | Stehen x Spanischer Schritt x | Steigen x | Kompliment x ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Pferdepass Schleife Zur Zucht zugelassen: nein Eingetragene Zucht: x Züchter/Herkunft: Walvoegelchen Trächtig [] Nächste Rosse (alle 21 Tage): x Nachkommen 0/5 - Gesundheitszustand ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ Letzter Tierarztbesuch: unbekannt Chipnummer: xxx zuletzt kontrolliert [] Letzte Zahnpflege (jedes Jahr) überfällig Wurmkur (jedes Jahr) überfällig Tollwut Impfung (jedes Jahr) überfällig Tetanus Impfung (alle 2 Jahre) überfällig Influenza Impfung (alle 6 Monate) überfällig EHV-1 + EHV-4 (alle 6 Monate) überfällig Gesamteindruck: gut Aktue Krankheit/en: x Chronische Krankheit/en: x Erbkrankheit/en: x Letzter Hufschmiedbesuch: unbekannt Ausgeschnitten/Korrigiert: x Hufbeschaffenheit: x Hufkrankheit/en: x Beschlag vorne: - Beschlag hinten: - ¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯¯ PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund Hufschmied: Spoiler 13. Juli 2018 | 5693 Zeichen von sadasha Hufschmiedbericht „Du fährst schon wieder nach Deutschland?“ fragte Isaac ungläubig und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf, während ich mich in den Wagen setzte. Pitch hatte sich in seiner Transportbox schon gemütlich gemacht, denn er war jetzt groß genug um auch auf die weiteren Reisen mitzukommen ohne zu viel meiner Aufmerksamkeit zu benötigen. „Ohne Arbeit, kein Geld.“ antwortete ich kühl lächelnd. „Steht übrigens auch seit einer Woche am Brett, dass ich heute für zwei Tage weg bin.“ Isaac nickte und wünschte uns eine gute Fahrt. Als er sich wieder auf den Weg in die Stallungen machte schlug ich die Tür zu und ließ den Motor an. Am späten Abend kamen wir auf dem Gestüt Hochsetten an. Frau Winkler begrüßte mich freundlich und freute sich über Pitch, der eine kurze Streicheinheit von ihr bekam, wenngleich der Rüde die neue Umgebung viel interessanter fand. Sie bat uns ins Haus, denn heute würden wir keinem Pferd mehr die Hufe machen. Die Fahrt war auslaugend lang. Wir brauchten jetzt beide etwas für den Magen und nach einer kurzen Erkundungstour über das weitläufige Gestüt würden wir komatös ins Bett fallen. Alexandra hatte uns eines der Gästezimmer im Erdgeschoss zur Verfügung gestellt. Viel zu früh klingelte am nächsten Morgen der Wecker. Genervt nutzte ich die Snooze Funktion mit dem Ergebnis, dass ich den nächsten Weckruf einfach verschlief. Eine Stunde und eine feuchte Hundenase brauchte ich um aufzuwachen und zu bemerken, dass ich mich verschlafen hatte. Hektisch sprang ich auf und packte meine Klamotten und meine Kulturtasche, ehe ich ins Bad ging um mich für den Tag fertig zu machen. Pitch hatte ich dabei im Zimmer eingeschlossen. Als ich aus dem Bad kam traf ich auf Frau Winkler die mit einer Tasse Kaffee in der Hand gerade das Haus verlassen wollte. „In der Küche“ sie zeigte den Gang runter „stehen Tassen oben links und der Kaffee in der Kanne ist noch heiß.“ Ich nickte dankbar und brachte meine Kulturtasche zurück und ließ Pitch aus dem Zimmer, ehe ich dem Duft des Kaffees folgte. Pitch kam mit in die Küche und legte sich gegen die Küchenzeile gelehnt auf den Boden um mich beobachten zu können. „Du hast wohl Hunger?“ brummte ich und goss mir eine Tasse Kaffee ein. Nachdem ich Pitch gefüttert hatte packte ich mein Werkzeug und machte mich auf den Weg in den Stall. „Zwei Stuten und einen Hengst gibt es auszuschneiden und zu beschlagen. Wen wollen Sie zuerst?“ fragte Alexandra Winkler, die mich heimlich dabei beobachtet hatte wie ich den Arbeitsbereich aufbaute. Ich zuckte mit den Schultern. „Die Reihenfolge ist mir egal. Wer steht gerade in der Nähe?“ fragte ich. „Eyeball...“ sagte sie mehr zu sich selbst als zu mir und ging in eine der naheliegenden Boxen. Heraus holte sie einen Scheckhengst. Die Farbe war meines Wissens nach untypisch für einen Trakehner. Doch ich beschloss diesen Gedanken bei mir zu behalten. Ich ließ sie den Hengst vortraben, der bereits beschlagen war. Er war ein wenig nervös sobald er mich im Blick hatte, lief aber unauffällig gut. Ich bedankte mich bei Frau Winkler und sah mir die Hufe nach kurzer Annäherung von unten an. Sie waren von gesundem, festem Horn. Mit einer Zange holte ich die Nägel aus den Hufen und löste damit das alte Eisen. Danach schnitt ich das alte Horn weg und den Strahl frei. Mit einer Zange knipste ich die Hufwand zurück, die nun wieder hervorstand. Zuletzt raspelte ich den Rand plan. Der erste Huf war damit ausgeschnitten und für das neue Eisen vorbereitet. Ich richtete mich auf und streckte mich kurz durch, ehe ich das neue Eisen in die Hand nahm, das ich zuerst ohne etwas daran zu bearbeiten an den Huf hielt. Auf dem Amboss nahm ich mit gezielten Schlägen feine Änderungen am Aluminiumeisen vor. Immer wieder überprüfte ich die Passform, bis ich es schließlich mit ein paar Nägeln auf schlug. Auch die anderen Hufe bearbeitete ich nach diesem Prinzip. Zum Schluss pinselte ich Hufbalsam auf alle vier Hufe und brachte den Hengst der sich nachdem er sich an mich gewöhnt hatte sehr ruhig verhielt, zurück in seine Box. Als nächstes brachte mir Frau Winkler Mystical Grey, die das gleiche Programm bekam wie Eyeball vor ihr. Sie hatte von Anfang an kein Problem mit mir, aber auch sie hatte eine untypische Trakehnerfarbe. Ein interessantes Zuchtgestüt war das hier, nur leider absolut nicht meine Rasse. Als auch Mysitcal Grey ausgeschnitten und frisch beschlagen war brachte man mir Donnerschall’s Jubilee. Die Stute war noch sehr jung und sollte nun zum ersten Mal beschlagen werden. Sportbeschlag, ganz so wie die anderen Pferde hier auch. Die Arbeit mit Jubilee war anstrengend. Die Scheckstute war ungestüm und frech. Immer wieder wies ich sie zurecht immer darauf bedacht nicht zu grob zu werden. Schließlich wollte ich meine Kunden nicht verschrecken. Der Vorteil des Erstbeschlags war, dass ich nicht darauf achten musste wo die Hufnägel vorher saßen. Ich konnte einfach anschlagen, sobald das Eisen passte. Auch dieser Stute pinselte ich zuletzt Hufbalsam auf, ehe ich sie an Frau Winkler übergab, die sie zurück in die Box brachte. Währenddessen räumte ich den Arbeitsplatz auf. Pitch streckte ich ächzend und stand schließlich auf um zu mir zu kommen, sobald ich die Hände wieder frei hatte. „Braver Junge.“ lobte ich ihn, da er die ganze Zeit ruhig mit ordentlich Sicherheitsabstand auf der Stallgasse gelegen hatte. Frau Winkler und ich klärten noch alles Übrige, ehe ich Pitch wieder in seine Transportbox ließ und die Heimfahrt anstrebte. Eine ganze Stunde weniger hatte ich für die Rückfahrt gebraucht. Trotzdem war es bereits Abend, als wir zu Hause ankamen. Mein Team war jedoch noch fleißig und nutzte die kühleren Temperaturen abends um die Turnierpferde fit zu halten. Tierarzt: Spoiler Tierklinik Zur Lindenweide Gestüt Hochsetten/ Alexandra Winkler/ Boulevard Showcaster und Donnerschall´s Jubilee /HK und SK Grunduntersuchung 07.11.18 Nun fuhr ich wieder auf Gestüt Hochsetten auf den heute hatte ich 2 Patienten die für die Hengst und sowie Stut Körung vorbereitet wurden. Alexandra winkler war mächtig stolz das ihre Nachkommen endlich soweit war. Es war kalt geworden dick eingepackt parkte ich mein Auto auf dem Hof und ich wurde schon von Alex mit einem Kaffee begrüßt. Wir waren inzwischen Freunde geworden. Wir redeten noch etwas als ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte besprachen wir noch unser vorgehen. Wir beschlossen mit dem Hengst anzufangen der im umgang etwas schwieriger war. Alex holte also Boulevard Showcaster und trabte mir vor. Noch benahm sich der Hengst wunderbar. Er hatte feine gänge und mir fiel nichts besonderes auf. Dann band Alex ihn an blieb aber an seinem kopf um mich sofort unterstüzen zu können. Ich tastete den Rapphengsten ab. Der mittlerweile 5 jährige Hengst sah wunderbar aus. Ich fand nichts dann hörte ich ihn ab und auch da war alles in ordnung. nun Impfte ich ihn und sedierte ihn etwas um seine zähne zu machen. Showcaster hatte heute wohl einen guten Tag den er machte reingar nichts. Als er in den Weiden der Träume war begann ich seine zähne abzuschleifen. Dies dauerte ca 10 minuten wir waren fertig. Dann banden wir ihn in der Box an und ich trug alles in seinen Pass ein. während ich dies das machte holte Alex Donnerschall Jubilee die letzte nachkommen vom berühmten Donnerschall. Schon beim hinlaufen fiel mir auf das die Stute lahmte. Die zähne hatten wir gerade vor ein paar tagen gemacht . Ich tastete sie nun gründlichst ab auch das bein wo sie lahmte. diese fühlte sich heiß an und fand dann am kronenrand einen abzess, diesen ich aufschnitt, damit das eiter abfließen konnte. Dann hörte ich die Stute ab. Da war alles in ordnung. Ich impfte sie und verabreichte ihr ein Antibiotikum und verband das bein mit einer tinktur. Ich ließ alex beides da und sagte das sie das antibiotikum 1x täglich geben musste und die tinktur 2x täglich bis beides fertig war. an einer körung kann sie trozdem teilnehmen, den die lahmheit müssten in 2 tagen wieder weg sein. Auch bei ihr trug ich alles ein und verabschiedete mich. Training: Spoiler Trainingsbericht Springen E-A 30. September 2018 25.067 Zeichen | by Sammy Ich streckte den Kopf in den Hengsttrakt und rief nach meinem Angestellten Samuel. Gleich darauf stand ein kräftiger junger Mann mit knallrotem Kopf vor mir. "Sie haben gerufen euer Majestät?", fragte er mit einer übertriebenen Verbeugung. Ich kicherte: "Quatschkopf. Ich wollte nur wissen, ob die Box für Showcaster fertig ist. Die von Jubilee ist hergerichtet." Damit meinte ich die beiden Trainingspferde, die in Kürze hier eintreffen sollten. Sie kamen vom Gestüt Hochsetten in Deutschland und stammten beide von der Trakehnerstute Bolonya Joleen ab, die ich bereits selbst trainiert hatte. Ich war sehr gespannt darauf zu sehen, ob ihre Nachkommen ebenso schwierig unterm Sattel waren wie die stolze Stute. Während Showcaster in der Dressur in Klasse A aufsteigen sollte, würde ich Jubilee im Springen trainieren. "So gut wie fertig. Musste grade Amayyas auf die Koppel bringen, weil Brian noch mit Black Soul im Gelände ist. Und ähm... du weißt ja.", sagte Samuel mit einem schiefen Grinsen. Ich nickte. Mein Berberhengst war eigensinnig und bei meinen Angestellten nicht gerade beliebt. Dennoch sagte ich: "Ruf mich doch nächstes Mal einfach, die Boxen müssen hergerichtet sein, wenn die Trainingspferde ankommen, immerhin haben sie eine lange Reise hinter sich und es kann durchaus auch mal vorkommen, dass jemand etwas früher hier eintrifft." Samuel senkte beschämt den Kopf und verschwand wieder in der Box, um sie fertig einzustreuen. Ich dagegen ging wieder in mein Büro und las mir nochmal kurz die Infos zu den beiden Trakehnern durch, die ich schon erhalten hatte. Aus dem Augenwinkel heraus betrachtete ich die Überwachungskamera der Hofeinfahrt, damit ich die Ankunft meiner neuen Schützlinge nicht verpasste. Kurz darauf fuhr ein großer Hänger auf den Hof. Ich sprang sofort auf und lief über den Hof zum Parkplatz um Elsaria und ihre beiden Pferde in Empfang zu nehmen. "Hattet ihr eine gute Überfahrt?" fragte ich die junge Frau. Sie rollte die Augen und erwiderte: "Die beiden sind super anstrengend. Das Meer finden sie wohl weniger toll. Ich glaube, du wirst ganz schön Arbeit mit ihnen haben." "Och, das macht mir nichts. Ab und an sind schwierige Pferde eine ganz schöne Abwechslung. Ich hab ja auch so ein paar Kandidaten hier stehen...", lachte ich. Elsaria ließ die Rampe des Hängers hinunter und führte gleich darauf ihren wunderschönen Rapphengst Boulevard Showcaster hinaus. Samuel begleitete sie zu den Hengststallungen und zeigte ihr Showcaster's vorübergehendes Heim. Ich dagegen nährte mich langsam der ebenso schönen wie imposanten Scheckstute Donnerschall's Jubilee und streckte ihr meine Hand hin. Sie sah mich neugierig an und senkte schließlich den Kopf, um an meiner Hand zu schnuppern. Gleich darauf schnaubte sie und schlug mit dem Kopf. "Hm und was soll mir diese Geste jetzt sagen? Bis ich das herausgefunden habe, bringen wir dich wohl besser mal in deine Box, was?", sagte ich zu Jubilee, während ich den Führstrick löste. Die Stute sprang mehr aus dem Hänger heraus, als dass sie die Rampe hinunter ging und stand dann erst einmal stocksteif mit geblähten Nüstern auf dem Parkplatz. Ich führte sie mit einem Schnalzen an und ging mit ihr über den Hof. Anders als viele andere Neukömmlinge störte Jubilee sich nicht an dem großen Brunnen vor dem Haupthaus, sondern schien eher erpicht darauf, zu den Stallungen zu kommen. Im Stalleingang blieb sie stehen und stieß ein lautes Wiehern aus, dass mehr oder weniger Vielstimmig erwidert wurde. Die meisten meiner Pferde befanden sich nämlich um diese Zeit auf den Koppeln oder im Training. Jubilee tänzelte neben mir her zur Putzbox, wo ich sie erst einmal von Transportdecke und Gamaschen befreite, bevor ich sie in ihre Box mit angebautem Paddock entließ. Die Box neben ihr bewohnte mein deutsches Reitpferd Glammy. Die Stute war extrem umgänglich und stand schon drinnen, um Jubilee Gesellschaft zu leisten. Ich versicherte mich nochmals, dass es der Stute an nichts fehlte, dann ging ich hinüber in den Hengsttrakt um nach Showcaster zu sehen. Der große Hengst stand ebenfalls auf dem Paddock seiner Box, machte sich groß und blickte sich aufmerksam um. Langweilig wurde es mit den beiden sicherlich nicht. Elsaria drehte sich um, als sie mich kommen hörte. "Alles gut mit der Kleinen?", fragte sie. "Klar. Sie hat sich lautstark angekündigt, aber das darf sie ja.", antwortete ich grinsend. Neben Showcaster stand mein Andalusierhengst Ojos Azules. Er durfte bei den Neuankömmlingen immer Boxnachbar spielen, da er sich nicht aus der Ruhe bringen, sich aber auch nichts gefallen ließ. Er hatte schon so manchen Jungspund zur Raison gebracht. "Soll ich dich ein bisschen rumführen oder musst du gleich weiter?", fragte ich Elsaria. Sie entschied sich für einen Coffee to go und eine Führung über das Gestüt. Ich hatte im Büro eine herrliche Kaffeemaschine und daneben Thermobecher. Perfekt im Herbst und Winter. Flott ließ ich uns beiden einen Latte macciato aus der Maschine und begann meine Führung dann im Stall, bevor es hinüber zu den Koppeln ging. Vor allem meine Vielseitigkeitspferde hatten es der jungen Frau angetan, aber immerhin züchtete sie selbst Trakehner. Zum Schluss klapperten wir die verschiedenen Trainingsanlagen ab. Auf dem Springparcours legte Samuel gerade eine eindrucksvolle Runde mit meinem Jolympiasieger Levistino hin, in der Reithalle trainierte Donald mit meiner Paintstute My Golden Heart und als wir an der Rennbahn vorbeikamen, ritt uns Brian auf dem nachtschwarzen Hannoveranerhengst Black Soul entgegen. "Wie war das Training?", fragte ich, als er mit uns gleich auf war. "Hervorragend! Er ist gesprungen wie ein Reh und die Sache mit dem Wasser wird auch immer besser!", sagte Brian stolz. Ich strich Black Soul liebevoll über die Nüstern und ging dann mit Elsaria an der Fohlenkoppel vorbei zurück zum Stall. Es war nun Zeit für sie zu gehen, immerhin musste sie ihre Fähre zurück nach Deutschland erwischen. "Ich schicke dir regelmäßig Bilder und Mails mit Fortschritten der Beiden und sage dir auch rechtzeitig Bescheid, wann du sie wieder holen kannst.", versprach ich Elsaria, nachdem sie sich von Showcaster und Jubilee verabschiedet hatte. An diesem Abend holte ich die Neuankömmlinge höchstpersönlich vom Paddock, schloss die Außentüren der Boxen und legte ihnen die Stalldecken für die Nacht an. Obwohl es erst Ende September war, hatten wir hier nachts schon Temperaturen um die Null Grad. Jubilee ließ sich kurz kuscheln, bevor sie mich zum Dank dafür angiftete und bei Showcaster brauchte ich eine ganze Weile, um ihm seine Decke überzulegen. Der Hengst wich immer wieder mit der Hinterhand aus und schien sich einen Spaß mit mir zu erlauben. Irgendwie sympathisch. ~*~ Am nächsten Morgen stand schon die erste Trainingseinheit mit den beiden Trakehnern auf dem Plan. In den Sattel würde ich mich heute noch nicht schwingen, erst einmal wollte ich Jubilee und Showcaster ein wenig kennen lernen. So führte ich kurze Zeit später Showcaster über den Hof hinüber zur Longierhalle. Die Beine des Hengstes hatte ich bandagiert, außerdem hatte ich mir extra viel Zeit genommen, um ihn zu putzen. Wenn irgendwie möglich machte ich meine Pferde immer persönlich fürs Training fertig, um eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Der nachtschwarze Hengst tänzelte neben mir her und sein Atem bildete helle Wölkchen in der kühlen Morgenluft. Als wir am Brunnen vorbeikamen, wich Showcaster zur Seite aus, doch ich hatte ihn fest im Griff. In der Halle angekommen, schloss ich die Tür, erleichtert der Kälte entkommen zu sein. Ich dirigierte Showcaster auf einen großen Zirkel und ließ ihn im Schritt um mich herumgehen. Der Hengst hielt nicht allzu viel von der langsamen Gangart. Er sprang immer wieder zur Seite oder machte einen Bocksprung. Also begann ich den Wirbelwind zu beschäftigen. Ich ließ ihn immer wieder aus dem Schritt halten und wieder antreten, und wechselte schließlich zu Trab-Halten-Übergängen. Dabei gab ich die Kommandos teilweise so dicht hintereinander, dass Showcaster sich auf mich konzentrieren musste. Und arbeiten wollte er scheinbar, denn er führte die Aufgabe hervorragend aus. Ich dagegen konnte mir schon einmal ein Bild von seinen Gängen und seinem Ausbildungsstand machen, immerhin sollte ich ihn in der Dressur fortbilden. Showcaster lief leichtfüßig und gleichmäßig und wenn er sich konzentrierte, ließ er auch schon den Rücken schwingen und trat mit der Hinterhand unter. Sobald ihn jedoch etwas ablenkte, fiel er vollkommen auseinander. Als Vorbereitung auf die erste Lektion unter dem Sattel wollte ich heute schon einmal mit dem Rückwärtsrichten vom Boden aus beginnen. Ich konnte mir vorstellen, dass gerade ein solch dominantes Pferd wie Showcaster damit so seine Probleme haben würde. Ich positionierte den Hengst in der Mitte des Zirkels und stellte mich ihm gegenüber auf. Dann hob ich die Hand, in der ich das Bodenarbeitsseil hielt und sagte: "Back!". Showcaster stand mit erhobenem Kopf da und schaute mich abschätzend an. Entweder überlegte er, was ich von ihm wollte oder aber er dachte darüber nach, was er als nächstes anstellen könnte. Ich gab ihm erst gar nicht die Zeit, das herauszufinden. Wieder gab ich das Kommando, allerdings wackelte ich diesmal gleichzeitig mit dem Seil, dessen Ende an Showcaster's Knotenhalfter befestigt war. Diese Bewegung ließ ich allmählich größer werden. Das tat dem Hengst nicht weh, aber die Wackelei an seinem Halfter schien ihm auch nicht unbedingt zu gefallen. Er nahm den Kopf ein Stück höher und machte einen Schritt nach hinten, woraufhin ich ihn sofort lobte und jegliche Zappelei einstellte. Das Ganze wiederholte ich noch ein paar Mal, bis Showcaster es gar nicht erst zu den größeren Bewegungen kommen ließ, sondern ziemlich gleich nach meinem Stimmkommando und ein bisschen Seilgezuppel einen Schritt zurück machte. Ich lobte den Rappen und ließ ihn noch ein paar Runden frei laufen. Anschließend durfte er zusammen mit Ojos Azules für den Rest des Tages hinaus auf die Koppel. Nun holte ich Donnerschall's Jubilee aus ihrer Box und machte sie ebenfalls für unser erstes gemeinsames Training fertig. Mit ihr ging ich allerdings in die Halle, wo ich bereits einige Trabstangen und Cavaletti ausgelegt hatte. Zunächst jedoch stand auch für die temperamentvolle Jubilee das Aufwärmen auf dem Programm. Ich ließ die junge Stute erst im Schritt und dann im Trab auf dem Zirkel gehen. Auch Jubilee beschäftigte ich mit vielen Übergängen, um sie geschmeidig zu machen und vor allem um ihre Konzentration bei mir zu halten. Schließlich begannen wir mit der Stangenarbeit. Ich hatte eine Stangen an der langen Seite ausgelegt, andere auf dem zweiten Zirkel und wir begannen mit den Stangen, die Jubilee in gerader Linie überwinden konnte. Die Stute hatte kurz Zeit, die bunt bemalten Stangen zu beschnuppern, dann ging es auch schon los. Die erste Runde war eine mehr oder minder große Katastrophe. Jubilee schaute überall hin, nur nicht auf den Weg, der vor ihr lag und stolperte somit mehr über die Stangen, als dass sie darüberging. Auch mein unterstützendes Schnalzen half nichts. In der zweiten Runde hatte die Scheckstute jedoch offenbar dazugelernt, denn nun richtete sie ihre Aufmerksamkeit zumindest solange auf den Boden und damit auf die Stangen, bis sie die letzte überwunden hatte. Ich lobte sie und wiederholte das Ganze sogleich auf der anderen Hand. Anschließend waren die Stangen auf gebogener Linie an der Reihe. Mittlerweile hatte Jubilee erkannt, dass sie für die verlangte Aufgabe ihre Konzentration brauchte und ich hatte den Eindruck, sie hatte sogar Spaß an der Arbeit. Die Stangen auf dem Zirkel klappten tatsächlich auf Anhieb besser als die auf gerade Linie und so führte ich Jubilee schon bald auf die Cavaletti zu. Die Stute spitzte die Ohren und versuchte schneller zu werden, doch ich hielt sie zurück und wendete auf eine großzügig geschnittene Volte ab. Das machte ich von nun an jedes Mal, wenn Jubilee Anstalten machte, mir davon zu rennen. Als wir die Cavaletti schließlich das erste Mal überwunden hatten, war ich sehr zufrieden mit den Fortschritten, die Jubilee heute gemacht hatte. Wenn sie so weitermachte, würde sie sicherlich noch sehr weit kommen. Ich legte Jubilee ihre Abschwitzdecke auf und führte sie zum Trocknen ein wenig auf dem Hof spazieren. Die junge Stute sah sich aufmerksam um, wieherte ab und an herausfordernd und verlangte mir doch einige Mühe ab, sie im ruhigen Schritt neben mir zu halten. Auch Jubilee durfte den Rest des Tages natürlich auf der Weide verbringen. Sie giftete ihr Weidegenossin Glammy zwar gleich zu Beginn an, doch die ältere Stute ließ sich davon nicht im Mindesten beeindrucken und graste in aller Seelenruhe weiter, sodass auch Jubilee schließlich den schönen Kopf in das Spätsommergras sinken ließ. ~*~ Ende der Woche führte ich den gesattelten und getrensten Showcaster in die Reithalle. Heute war zwar wunderschönes Wetter, doch da sich der Hengst so leicht ablenken ließ, trainierte ich ihn lieber in der Halle. Der Dressursattel stand ihm ausgesprochen gut und ich war schon sehr gespannt darauf, mich endlich auf seinen muskulösen Rücken zu schwingen. Die ganze Woche über hatten wir vom Boden aus miteinander gearbeitet. Showcaster war ein sehr intelligentes Pferd. Mittlerweile musste ich nur noch mit dem erhobenen Zeigefinger wackeln und er ging prompt rückwärts. Auch die Vorhandwendung, die ja für Klasse A der Dressur gefordert war, hatte ich bereits vom Boden aus erarbeitet und das Schenkelweichen aus Klasse E hatten wir auch wiederholt. Ich stellte den glänzenden Rappen auf der Mittellinie auf, gurtete nach, zog die Steigbügel herunter und schwang mich auf seinen Rücken. Dank der vielen Lektionen vom Boden aus, klappte das Stillstehen mittlerweile sehr gut, auch wenn aus Showcaster wohl nie ein sehr geduldiges Pferd werden würde. Ich setzte mich im Sattel zurecht, nahm die Zügel auf und ritt den Rappen im Schritt an. Bei jedem Tritt spürte ich die kräftigen Muskeln spielen und ich spürte auch die mühsam zurückgehaltene Power, die in diesem Pferd steckte. Damit dem Trakehner nicht langweilig wurde, ritt ich Zirkel, Volten und einfache Schlangenlinien, bis ich ihn schließlich antrabte. Showcaster's Trab war genauso wie er aussah: Schwungvoll und elastisch. Es fühlte sich himmlisch an. Außerdem ließ sich der Hengst schön biegen und stellen. Zur zweiten Ecke der langen Seite hin, stellte ich Schowcaster leicht nach innen, legte den äußeren Schenkel eine Handbreit hinter den Gurt und galoppierte ihn im Arbeitstempo an. Nun hatte ich alle Hände voll zu tun, um den Hengst bei mir zu halten - er wäre nämlich durchaus gerne ein flotteres Tempo gegangen. Dennoch fühlte ich mich ein wenig wie auf einem überdimensionalen Schaukelpferd. Showcaster hatte wirklich eine sehr schöne bergauf Galoppade. Als ich ihn wieder durchparierte sträubte er sich kurz und viel dann in einen etwas holprigen Trab. Nun wurde es Zeit, mit den eigentlichen Lektionen zu beginnen. Zuerst war das Rückwärtsrichten an der Reihe. Dazu parierte ich Showcaster bei A zum halten durch, hob mich leicht aus dem Sattel, ließ die Zügel anstehen und gab das zuvor trainierte Stimmkommando "Back". Der Rappe zögerte kurz, gab dann jedoch dem leichten Druck der Zügel nach und machte einen Schritt zurück. Sofort ließ ich die Zügel locker und kraulte ihm den glänzenden Hals. Beim zweiten Versuch ließ ich die Zügel auch noch anstehen, als Showcaster schon einen Schritt zurück gemacht hatte und schließlich wich er eine Pferdelänge zurück. Nun bekam er eine kurze Schrittpause am langen Zügel, bevor wir uns dem Viereck verkleinern und vergrößern widmeten. Ich hatte festgestellt, dass man mit Showcaster wunderbar arbeiten konnte, wenn man ihn nur genug beschäftigte. Diese Klasse A-Lektion leitete ich ein, indem ich den Rappen bereits in der zweiten Ecke der kurzen Seite leicht nach außen stellte, dann mit dem äußeren Schenkel vorwärts-seitwärts trieb und die Bewegung mit dem inneren Bein abfing. Mit den Zügeln gab ich lediglich leichte Impulse. Da Showcaster das Schenkelweichen hervorragend beherrschte, sollte die Übung kein große Problem darstellen. Wir ritten im Seitwärtsgang bis zur Mittellinie, dann stellte ich Showcaster für etwa zwei Pferdelängen geradeaus und trieb ihn anschließend seitlich zurück zur Bande. Anschließend wiederholten wir die Lektion auf der anderen Hand und gingen weiter zur Vorhandwendung. Diese hatte ich mit Showcaster schon vom Boden aus erarbeitet und musste sie nun nur noch aufs Reiten übertragen. Ich wendete den Hengst auf den zweiten Hufschlag ab und parierte ihn zum Halten durch. Dann stellte ich ihn leicht in Richtung Bande, trieb mit dem äußeren Schenkel seitwärts und begrenzte mit dem inneren Schenkel. Die Zügel ließ ich dabei ganz leicht anstehen, damit Showcaster nicht vorwärts lief. Ich beendete die Übung mit einer ganzen Parade und brachte Showcaster so zum Stehen, nachdem er Tritt für Tritt 180° um seine Vorhand herumgegangen war. Anschließend lobte ich ihn ausgiebig. Nun war nur noch eine letzte Lektion übrig, die wir ebenfalls schon erarbeitet hatten: die Schritt-Galopp-Übergänge. Bei übermütigen Pferden begann ich stets mit dem Übergang vom Schritt in den Galopp, weil sie in der Regel lauffreudiger waren. Bei fauleren Pferden hielt ich es andersherum. Also ritt ich Showcaster im Schritt um die Bahn und gab ihm in die zweite Ecke der langen Seite hinein das Zeichen zum Angaloppieren. Wie erwartet reagierte Showcaster sofort und sprang mit einem gewaltigen Satz los, sodass ich gut zu tun hatte, in in einem ordentlichen Arbeitsgalopp zu bekommen. Nach einigen Anläufen klappte das aber einigermaßen und für das Feintuning blieb uns noch genug Zeit. Also versuchte ich es nun andersherum und wollte Showcaster aus dem Galopp in einen schönen Schritt durchparieren. Beim ersten Versuch wehrte sich der Hengst, indem er meine Paraden schlichtweg ignorierte. Beim zweiten Mal fiel er in einen so holprigen Stechtrab, dass ich ihn kaum Aussitzen konnte und beim dritten Mal ging er plötzlich ohne Murren Schritt. Ich war mir nicht ganz sicher, was diesen Sinneswandel ausgelöst hatte, doch nachdem es auch auf der anderen Hand klappte, beendete ich das heutige Training. Vielleicht war Showcaster auch einfach müde. Wir würden die nächsten Male gleich mit dieser Lektion beginnen, dann sah ich ja, ob ich mit meiner Theorie richtig lag. Für heute jedoch hatte Showcaster seine Sache absolut hervorragend gemacht. ~*~ Nachmittags am selben Tag führte ich Donnerschall's Jubilee auf den Springplatz. Auch die Stute würde ich heute zum ersten Mal reiten, da mir die Bodenarbeit bei ihr fast noch wichtiger gewesen war, als bei Showcaster. Ein Sturz war immer gefährlich, doch wenn Hindernisse im Spiel waren, war ich doch noch etwas vorsichtiger. Wir hatten sehr viel mit den Trabstangen und Cavaletti gearbeitet, hatten aber auch die ein oder andere Dressurlektion der Klasse E in unser Training eingebaut. Meine Reitlehrerin hatte immer gesagt: "Springen ist Dressur, nur eben mit Hindernissen." Und an diesen Spruch hielt ich mich, seit ich bei ihr angefangen hatte. Außerdem war ich mit Jubilee zwei Mal draußen im Gelände spazieren gewesen, um ihre Muskeln aufzubauen und ihre Kondition zu trainieren. Das war nun für Klasse A im Springen noch nicht so wichtig, würde aber in höheren Klassen sehr wohl relevant werden. Jubilee trug neben ihrem Springsattel, Satteldecke und mexikanischer Trense auch Gamaschen und Streichkappen, um die Beine zu schützen. Wir würden heute das erste Mal einen richtigen Parcours springen und ich war schon gespannt, wie Jubilee sich dabei anstellen würde. Noch war der Parcours auf E-Niveau, nur zwei der Sprünge besaßen A-Höhe bzw. -Weite. Das würden wir in den kommenden Tagen natürlich ausbauen. Zunächst führte ich Jubilee auf den angrenzenden Dressurplatz, um sie dort aufzuwärmen. Auf dem Springplatz würde ich dann immer noch genug damit zu tun haben, Jubilee's Konzentration bei mir zu behalten. Im Vergleich zu Showcaster ließ sich die Stute nämlich noch leichter ablenken. Als ich nachgurtete und die Steigbügel herunterließ, tänzelte Jubilee schon die ganze Zeit auf der Stelle und drehte die Hinterhand zur Seite. Also ging ich zu meiner altbewährten Methode über und führte sie bei jeder Bewegung im Kreis, um sie wieder neu aufzustellen. Als Jubilee schließlich lang genug still stand, damit ich mich in ihren Sattel schwingen konnte, ging das ganze Spielchen von vorne los, da Jubilee sofort losging, als mein Hintern den Sattel berührte. "Äh nein, so nicht meine Liebe. Ich hab ganz viel Zeit für dich, also wenn du unser Training so beginnen möchtest - okay!", sagte ich, während ich eine Volte ritt und Jubilee wieder in die Ausgangsposition stellte. Irgendwann kam Samuel an den Platz und winkte mich zu sich. Da hatte ich gerade damit begonnen, Jubilee aufzuwärmen. "Alles okay bei euch? Ich warte schon seit zehn Minuten im Parcours auf euch.", fragte er besorgt. Ich schlug mir mit der flachen Hand gegen die Stirn: "Entschuldige Samuel! Wir sind gleich da. Jubilee wollte nicht still stehen und du weißt ja, wie ich so etwas liebe." Der junge Mann schaute die Stute mitleidig an. "Du Ärmste. Mach dir nichts draus, da mussten viele deiner Leidensgenossen hier auch durch. In diesem Punkt ist sie wirklich unerbittlich." An mich gewandt sagte er grinsend: "Ich geh wieder zum Platz, wir sehen uns dann gleich!" Ich nickte und trabte Jubilee locker an. Auch die Stute hatte wirklich schöne Gänge und war toll zu sitzen. Allerdings hatte sie die nicht ganz so schöne Angewohnheit, beim Angaloppieren zu buckeln. Aber alles zu seiner Zeit. Jubilee war ja noch sehr jung und durfte ihre Flausen haben. Nachdem ich die Scheckstute auf beiden Händen im Schritt und Trab aufgewärmt und kurz abgaloppiert hatte, ritt ich im Schritt hinüber zum Springplatz. Zunächst würden wir einen einzelnen Sprung überwinden und dann ging es ans Eingemachte. Jubilee wurde sofort ein paar Zentimeter größer, als sie sah, wo es hinging und begann zur Seite zu tänzeln. Ich glich die Bewegung mit Schenkelhilfen aus und galoppierte Jubilee an, während Samuel das Gatter hinter uns schloss. Jubilee wusste gar nicht, wohin sie zuerst sehen sollte und stolperte erst einmal über ihre eigenen Füße. Ich rettete mich mit einem Griff in die Mähne und versicherte mich, dass mein Trainingspferdchen sich nicht vertreten hatte und lahmte. Nun rahmte ich sie noch deutlicher mit den Beinen ein und dirigierte sie auf den freistehenden einen Meter hohen Steilsprung zu. Die Stute spitzte die Ohren, gehorchte aber meinen Hilfen und blieb bei dem verlangten Tempo, sodass wir mit genügend Abstand über die bunt bemalten Stangen flogen. Auch als wir den Sprung von der anderen Seite aus angingen, klappte alles perfekt, sodass wir uns bald dem eigentlichen Parcours zuwenden konnten. Er bestand aus sieben Sprüngen, darunter eine zweifache Kombination. Zwei davon maßen bereits die in Klasse A üblichen 1,10 Meter. Anfangs war Jubilee sehr gut zu halten, doch dann wurde sie etwas übermütig und ich musste sie vor der zweifachen Kombination in eine Volte lenken, damit sie mir nicht voll in das zweite Hindernis hineinkrachte. Nach diesem kleinen Zwischenfall jedoch lief alles ganz hervorragend und Jubilee sprang wie ein Flummi. Nachdem wir den letzten Sprung - einen dunkelblau gestrichenen Oxer- hinter uns hatten, parierte ich Jubilee zum Schritt durch und ritt sie am langen Zügel trocken, bevor ich sie liebevoll versorgte. Der Grundstein war gelegt, nun ging es nur noch um das Verfeinern des bisher Gelernten. ~*~ Schließlich war der Tag gekommen, an dem Elsaria ihre beiden Schützlinge wieder abholte. Das Training mit Boulevard Showcaster und Donnerschall's Jubilee hatte mir sehr viel Freude bereitet und ich war gespannt darauf wieder von den beiden zu hören. Denn das die zwei mit ihrem Talent noch einiges erreichen würden, stand für mich felsenfest. Mit Showcaster hatte ich die vier Lektionen der Klasse A verfeinert und das Viereck verkleinern und vergrößern auch im Trab geübt. Mittlerweile galoppierte der schicke Hengst auch aus dem Schritt heraus kontrolliert an und das Rückwärtsrichten klappte schön flüssig. Jubilee hatte ich allmählich an die Anforderungen eines A**-Parcours herangeführt und war überzeugt davon, dass die Stute für die höheren Klassen gemacht war. Sie hatte weder mit der Kondition noch mit Höhe und Weite der Sprünge Schwierigkeiten. Einzig und allein ihr hitziges Gemüt konnte ihr zum Verhängnis werden, aber das war eine Sache an der man viel und lange arbeiten musste. Insgesamt erinnerten mich alle beide sehr an ihre talentierte Mutter Bolonya Joleen, an deren Training ich trotz der Herausforderung immer wieder gerne dachte. Ich half Elsaria beim Verladen, übergab ihr die Urkunden über den Stufenaufstieg ihrer Pferde und verabschiedete mich dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge von ihr. Vielleicht würde ich Jubilee und Showcaster ja eines Tages wieder im Training auf meinem Hof begrüßen dürfen... Die KürSong: Carol of the BellsEs war eiskalt. Hier auf dem Gestüt Hochsetten lag schon seit einer Woche eine ordentliche Schneedecke und man musste aufpassen nicht auszurutschen, wenn man über Feldwege angeradelt kommt, da diese nicht gestreut waren. Die Weiden wurden täglich auf Eisflächen überprüft, da es zu teuer käme, würde sich eines der Sport- und Zuchttiere verletzen. Eines davon war Donnerschall's Jubilee. Die bereitete Alex schon seit Wochen auf den heuten Tag vor und jetzt gerade wurde sie in den Trailer verladen. Ich durfte mitkommen und mir die Kür ansehen. Schließlich hatte ich auch den Song dazu ausgesucht. Der Springparcours war nicht sonderlich lang, deshalb musste die Länge passen. Weihnachtlich sollte es außerdem auch noch sein oder wenigstens winterlich. Als absoluter Potter-Fan suchte ich bald schon in den Wintersoundtracks aus den Filmen und entschied mich letzten Endes für "Carol of the Bells" so wie es im Film vorkommt. Das Lied steigerte sich und vermittelte den Zauber der Weihnacht. Ehe ich mich versah waren wir auf dem Veranstaltungsgelände im Süden Deutschalnds. Auch hier lag schon Schnee und alle waren in dicke Wintermäntel gehüllt. Reiter und Pferde waren teilweise sogar winterlich verkleidet für ihre Auftritte. Alex hatte sich für ein klassisches Outfit entschieden. Das einzige was an Winter erinnerte waren wohlmöglich die Lammfellbesätze an Trense, Sattel und Gamaschen ihrer Stute. Ihr Parcours war bereits aufgebaut und bestand aus sieben Sprüngen. Darunter zwei zweifache und eine dreifache Kombination, sowie ein Wassergraben. Alles nach den Anforderungen eines L-Springens. Alex und Jubilee wärmten sich in einer Nebenhalle mit den anderen auf und ich wartete ungeduldig auf ihren Aufruf. Ich hatte mir bei den Ständen auf dem Gelände, ja man konnte es schon beinahe einen privaten Weihnachtsmarkt nennen, eine Tüte geröstete Mandeln geholt die ich vor Nervosität ganz unbewusst schon fast leergeknabbert hatte. Sie waren so angenehm warm und süß und genau das Richtige bei der Kälte! Dann endlich wurde meine Freundin aufgerufen. Im leichten Galopp kam sie in die Halle und ritt eine Runde. Jubilee hatte heute einen ihrer besonders lebhaften Tage. Alex hielt sie jedoch gut in Zaum und startete nach ein paar Takten der Musik mit dem ersten Sprung. Mir bereitete jeder folgende Sprung Gänsehaut. Es passte perfekt zum stetigen Aufbäumen des Songs und besonders beim Wassergraben, den Jubilee zu Hause manchmal verweigert hatte war ich bis zum Unermesslichen gespannt. Ich fragte mich wie es in Alex wohl aussehen mochte. Ihr Gesichtsausdruck sprach für enorme Konzentration, keine Spur von Unsicherheit. Die beiden schafften den Parcours fehlerfrei! Das Publikum applaudierte und übertönte damit die letzten Takte des Liedes. Auch ich schloss mich dem Beifall an und stand auf um die zwei beim Ausreiten beobachten zu können. Draußen kam ich ihr dann entgegen, Jubilee schnaubte noch ordentlich und so trafen wir uns erst beim Hänger wieder, nachdem Alex ihre Stute ordentlich abgeritten hatte. Ich hielt Alex einen frischen gebratenen Apfel hin, nachdem sie Jubilee eingedeckt und in den Hänger gestellt hatte. "Gut gemacht!", lobte ich und umarmte sie kurz. Nun hieß es abwarten.2718 Zeichen gezählt auf charcount.com/de
sadashas Teilnahme mit Venetia Spoiler: Steckbrief Stute 17. Februar | 9 Jahre Rasse Tinker Stockmaß/Endmaß 154cm Fellfarbe Silver Dapple Tobiano Geno Ee aa ZZ ToTo ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Charaktereigenschaften Ausgeglichen, Aufmerksam, Ruhig, Faul, Nervenstark Beschreibung Mit einem typischen Tinkercharakter eignet sich die Stute auch sehr gut für Anfänger. Sie ist sehr nervenstark und ausgeglichen. Durch ihre aufmerksame und zugleich ruhige Art kann sie meistens sehr gut bestechen. Heißt neben der Stute könnte wahrscheinlich eine Bombe einschlagen und sie würde nichtmal dran denken durchzugehen. Gerade auf Turnieren kommt ihr das zuvor. Bei Ausritten ist es auch sehr entspannend, denn man muss nicht immer Angst haben, wegen was sie jetzt schon wieder durch die Decke gehen könnte. Das Einzige was man negativ werten könnte wäre, dass sie beim Arbeiten oft faul ist. Hier muss man sie antreiben und sie immer wieder motivieren. ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Trainingsplan Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen Dressur E A L M S Lektionen der Dressur: E A L LM LP M S Doma Classica: WE WA WL WM WS Alta Escuela: WE WA WL WM WS Doma Vaquera: WE WA WL WM WS Springen E A L M Show Jumping: E A* A** L M* Military E A L Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Western E A L M S Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Reining: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Trail: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Cutting: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Barrel Racing: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Pole Bending: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Roping: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 Hunter under Saddle: LK5 LK4 LK3 LK2 LK1 ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Offiziell 330. Militaryturnier 453. Westernturnier 458. Westernturnier 459. Westernturnier 464. Westernturnier 463. Westernturnier 470. Westernturnier 473. Westernturnier 478. Westernturnier 481. Westernturnier Inoffiziell keine ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Von unbekannt Aus der unbekannt ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Körpunkte Abstammung 0 Schleifen 10 HS 2 TA 2 Trainer 4 Zubehör 2 Gesamt 20 Schleife SK Eingetragene Zucht Bear Brook EC Besitzer sadasha (Hunter Crowley) VKR/Ersteller sadasha Nachkommen keine ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Letzter Tierarztbesuch 09. Januar 2019 Gesamteindruck gut Letzte Zahnpflege 09. Januar 2019 Letzte Wurmkur 09. Januar 2019 Letzte Impfung 09. Januar 2019 Letzter Hufschmiedbesuch 08. Januar 2019 Ausgeschnitten/Korrigiert 08. Januar 2019 Beschlag vorne keiner Beschlag hinten keiner ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ PNG | Puzzel PNG | Offizieller Hintergrund Spoiler: Tierarzt vom 09. Januar 2019 09. Januar 2019 | 2831 Zeichen von Calypso Rook's Bay Stables Mobiler Tierarzt | Tierarztbericht Die ganzen Feiertage waren vorüber und der Alltag kehrte wieder ein. Ich fuhr mal wieder zum Bear Brook EC zu Hunter Crowley. Wir kannten uns ja bereits und ich freute mich jedes mal wenn ich auf den Hof geordert wurde. Am Vormittag kam ich dort an und machte mich bemerkbar. Kurze Zeit darauf kam schon einer der Pfleger und holte Hunter dazu. Wir begrüßten uns und hielten einen kurzen Plausch, ehe er mir die heutige Patientin, Venetia, zeigte. Eine super süße Tinkerstute, man sah ihr ihren freundlichen Charakter sofort an. Hunter holte sie aus der Box und ich fing sogleich an sie gründlich abzutasten. Danach wurde sie von mir mit dem Stethoskop abgehört und die Herz-, und Lungenfunktion überprüft. Zwischendurch gab es immer wieder Kuscheleinheiten von mir. „So Große, jetzt impfen wir noch und dann krieg ich noch ein bisschen Blut von dir.“ doch Venetia stand immer noch wie ein altes, geduldiges Pferd da und ließ alles mit sich machen. Lediglich ein kurzes zucken fuhr durch ihren Körper, als ich die Nadel ansetzte und zustach. Das Blut abnehmen verlief auch ruhig und ich verstaute die Probe in meinem Koffer. „Gut, kannst du mit ihr draußen auf dem Hof noch im Schritt und Trab auf und ab gehen?“ ich sagte es eher beiläufig, da ich noch etwas in mein Notizbuch eintrug. Hunter band Venetia ab und gemeinsam liefen wir nach draußen. Dort drehten die beiden im Schritt und Trab ihre Runden, was etwas mühselig war denn Venetia war nicht sonderlich motiviert. Aber auch hier konnte ich nichts auffälliges feststellen an ihrem Gangbild. Nach einer kurzen Pause richtete ich alles für die Zahnbehandlung her. Stellte, mit Hunter zusammen, die Halterung auf und holte die nötigen Instrumente. Venetia guckte neugierig aber keineswegs angespannt. Ganz ruhig konnte ich ihr das Maulgatter anlegen und Hunter hielt ihren Kopf oben in der Vorrichtung. Mit einer Stirnlampe ausgerüstet sah ich mir das Gebiss genauer an. Ein paar scharfe Kanten fielen mir sofort auf, die musste ich beheben sonst würde die Stute in Zukunft noch Probleme bekommen. Ich nahm die Handraspel und fing mit der Arbeit an. Nach 20 Minuten konnte ich zufrieden die Behandlung beenden und warf nochmal einen letzten Blick darauf. Ich zeigte Hunter auch nochmal die Stellen die ich jetzt abgeschliffen hatte und befreite dann Venetia aus dem Maulgatter. Sie bekam noch viel Lob und Streicheleinheiten von mir, ehe ich meine Sachen zusammen packte und Hunter noch die Wurmkur mitgab. Ich sagte ihm auch das ich mich in einer Woche mit den Blutwerten bei ihm melden würde. Eine Woche später kamen bei mir die Ergebnisse aus dem Labor. Diese ging ich genau durch und konnte zufrieden sein. Es war keiner der Werte erhöht oder auffällig. Kurz darauf rief ich beim Bear Brook EC an und teilte die Neuigkeiten mit. Die Dokumente würde ich per Fax schicken. Spoiler: Hufschmied vom 08. Januar 2019 08. Januar 2019 | 2509 Zeichen von sadasha Hufschmiedbericht „Guten Morgen, meine Kleine.“, grüßte ich Venetia und strich ein paar Strähnen der ellenlangen Mähne auf die andere Seite um ihren Hals besser streicheln zu können. Die Tinkerstute genoss die Schmuseeinheit und senkte den Kopf. Leider musste ich irgendwann mit der Massage aufhören und sie aufhalftern und zur Schmiede führen. Es war bitterkalt und so wählten wir den Weg durch die Stallungen um nur einen Bruchteil des Weges draußen verbringen zu müssen. Venetia wäre das sicher egal gewesen, ihr Winterplüsch hielt sie immer schön warm. Ich hatte mir jedoch eine Erkältung eingefangen und mied deshalb so oft nur möglich die Kälte und den Wind. Der Schnee der letzten Tage war längst wieder geschmolzen. Geblieben war grauer Matsch, der sich im weißen Behang von Venetia festsetzte. In der Schmiede angekommen trocknete ich den Behang mit einem Handtuch und kämmte ihn kurz durch, damit der grobe Schmutz einfach herausfiel. Danach putzte ich jeden ihrer Hufe und kontrollierte dabei ihr Horn. Die Stute blieb dabei ruhig stehen und senkte abermals den Kopf. Schon bald döste sie und entlastete eines ihrer Hinterbeine. Behutsam hob ich den ersten Vorderhuf und nahm mein Hufmesser zur Hand um ihn auszuschneiden. Ich machte dafür zuerst einen Probeschnitt und löste dann in groben, immer feiner werdenden Zügen das alte Horn. Danach nahm ich ein anderes Messer mit dem ich in einem Zug die Hufwand auf die richtige Länge kürzen konnte. Bei Venetias Hufen brauchte ich dafür keine Zange, da ihr Horn recht weich war, bei diesen Wetterbedingungen. Mit einer Raspel schliff ich nun Kanten und Unebenheiten heraus, sodass Venetia gleichmäßig aufhufen konnte. Auch die anderen drei Hufe behandelte ich nach diesem Verfahren. Zu guter Letzt pinselte ich alle Hufe mit ein wenig Hufbalsam ein. „Gut gemacht, mein Mädchen.“, lobte ich die Tinkerstute und löste den Strick um sie zurück in ihre Box zu bringen. Im Anschluss räumte ich meine Schmiede auf und kehrte den Dreck und das alte Horn zusammen um es zu entsorgen. Es war immer wieder entspannend mit einem der Tinker zu arbeiten, egal in welcher Beziehung. Sie strahlten eine enorme Ruhe und Ausgeglichenheit aus, die ich sehr zu schätzen wusste. Dennoch war das ständige Bücken und Heben für meine Erkältung nicht gerade förderlich, sodass ich mich wieder ins Haus verkroch und mich mit einer Kanne Tee und ausreichend Trinkwasser vor den Kamin setzte. Den restlichen Tag arbeitete ich Papierkram ab und ließ mein Team die körperlichen Arbeiten übernehmen. Spoiler: Training 4x Spoiler: Dressur E-A | April 2017 26. April 2017 | 2630 Zeichen von Rinnaja Dressur E-A Ich hatte wenig Zeit auf hof gefunden des wegen wollte ich mir Venetia und Summer Holiday vornehmen. Ich wollte beide ein wenig in Dressur mir vornehmen damit sie weiter kamen. Sie stehen zwar noch am Anfang aber mit wenig Übung wurden sie es weit bringen. Zu erst nahm ich mir Summer Holiday ich holte sie von der Koppel um sie ein mal sehr gründlich durch zu Brüste und anschließen mit ihr in die Reithalle zu gehen um ein wenig Bodenarbeit mit ihr zu machen. Ich Kontrolliere den Sattel und den rest bevor ich mich rauf Schwung und meine erste schritt runden mit ihr Drehte. Als ich wir 5 Min unser Runden Dreht trieb ich die Stute an im Trab und machte ein paar Ruhte bahnfiguren und wieder holte sie oft damit sie es lernte und auch lernte auf meine Hilfen gut mit zu Arbeiten und anzunehmen. Später machte ich das auch mit Summer Holiday im Galopp was schwer war da sie Stute wieder in Trab viel und nicht so recht mit Arbeiten wollte. Ich machte ihr klar das es nicht so gehen wurde und nach einer weile Diskotion machte sie das was ich von ihr verlangte und lief in einen Ruhgen Galopp ein paar Bahnfiguren mit mir. Zum Schluss Ritt ich sie Natürlich ab um sie anschließen abzusatteln und sie wieder zurück zur Weide zu bringen zu den anderen bevor ich mich an die Arbeit machte mit Venetia. Sascha war so lieb und hatte die Stute mir schon Fertig gemacht so das ich gleich auch mit ihr an die Arbeit gehen konnte. Auch sie Ritt ich ein paar runden warm es war mein 2 Ritt mit ihr und ich konnte Spurte das sie eine Ruhe aber den noch faule Stute war. Ich schickte sie nach eine Runden im Schritt im Trab ich muss viele Hilfen geben damit sie auch in Trab blieb und ich einiger maßen mit ihr paar Bahnfiguren wie Schlagenline oder auf Zirkel reiten konnte im Trab. Ihr viel es schwer auf den Zrikel zu bleiben so das ich beschloss meine Arbeit erst mal nur da drauf zu Kontzentieren. Aber zum guter ende passte alles so das ich es auch im Galopp versuchen konnte mit ihr enspannt auf den Zrikel zu Reiten nicht anderes Aps Summer Holiday war auch Venetia Faul und ich muss sie stark antreiben damit sie überhaubt im Galopp ging und da auch bleiben wurde. Auch die mal passte alles mehr oder wenig sie brauchte zwar noch Übung aber auch das wurde ich die Tage mit viel Arbeit bei beiden hinbekommen. Ich Ritt sie nach einer Stunde Guter arbeit ab und lobte sie Fleißg da sie ihre arbeit echt gut gemacht hatte. Ich brachte Venetia zurück auf die weide vor abhatte ich sie noch gefutter und abgesattelt. Auf Weide lobte ich sie noch mal und schob ihr was leckeres zu bevor anfing die Reithalle und den Rest sauber zu machen. Spoiler: Dressur A-L | September 2018 15. September 2018 | 5879 Zeichen von adoptedfox von Landsberg Trainingscenter | Dressur A-L Käthe | “...und darf ich den Grund erfahren, wieso du möchtest dass ich die Stute auf meinem Hof trainiere?” fragte ich Hunter, nachdem er Venetia verladen hatte und kontrollierte, dass sie Sicherungen der Laderampe fest verschlossen waren. “Ich strukturiere etwas um und bei dir ist sie in guten Händen.” antwortete er und gab mir einen Kuss auf die Stirn. “Wenn sie länger als die gebuchten Tage bleiben soll, gib Bescheid, ja?” sagte ich leise, gab ihm einen Abschiedskuss und löste mich von ihm um in meinen Wagen zu steigen. Ich winkte Miss Clayton, die just in dem Moment, in dem ich aus dem Fenster sah, aus dem Haupthaus kam und startete dann den Wagen. Nach einer guten Stunde waren wir zuhause angekommen und Erin half mir dabei sie Stute auszuladen. Sie führte Venetia auf die kleine Weide, die an den unteren Stalltrakt grenzte, während ich den Anhänger abkoppelte und auf seinen Platz stellte. Ich parkte meinen Wagen neben dem Haus und schrieb Hunter eine kurze SMS, dass wir gut angekommen sind und begann dann, das Zubehör von Venetia vom Anhänger in den Stall zu bringen. ....ein paar Stunden später. Vorbereitung ist eben alles dachte ich und griff nach dem Halfter und dem Strick von Venetia um sie von der Weide holen zu können. Ich hatte die Putzutensilien und ihr Sattelzeug bereits hergerichtet um die verbleibenden Stunden des Tages optimal nutzen zu können. Die Stute stand entspannt im Unterstand der Weide und setzte sich mit einem Schnauben in Bewegung, als ich die Weide betrat. “Dann wollen wir mal sehen was du schon kannst.” sagte ich und kraulte der Stute die Stirn, die hinter einem dichten Schopf verborgen war. Ich legte ihr das Halfter an und führte sie in die Stallgasse, wo ich sie vor ihrer Gastbox fest band und mit einem Striegel damit begann sie zu putzen. Gründlich entfernte ich Verschmutzungen, lose Haare und Staub aus ihrem Fell und kämmte sorgfältig ihre Mähne und den Schweif, bevor ich mich daran machte die Hufe auskratzen. Während des putzens döste Venetia und ich hoffte, dass sie unter dem Sattel mehr Motivation zeigen würde, sonst würde das ein anstrengendes Training werden. Für uns beide. Ich legte der Stute den Sattel auf und zog die Schabracke glatt, bevor ich unter ihrem Bauch nach dem Sattelgurt griff und ihn locker anzog. Brav nahm die Stute das Gebiss auf und ich zog ihren Schopf unter dem Stirnriemen hervor um einen besseren Sitz des Zaums zu gewährleisten. Ich setzte mir meinen Helm auf, holte eine Gerte aus der Sattelkammer da ich das Gefühl nicht los wurde, sie gebrauchen zu können und führte Venetia auf den großen Dressurplatz hinter der Reithalle. Ich stellte die Stute mittig auf und zog die Steigbügel nach unten, um sie auf meine Länge einzustellen, bevor ich einen Fuß in den Steigbügel stellte und mich mit Schwung in den Sattel der Stute setzte. Ich sortierte die Zügel in meinen Händen und ritt ein paar Runden im Schritt und Trab um die Stute aufzuwärmen und fragte dabei gleich ein paar Hufschlagfiguren ab um die Konzentration der Stute anzuregen, die sich doch sehr bitten ließ. “Du bist ganz schön faul!” mahnte ich die Stute und trieb sie weiter vorwärts. Ich ritt ein paar Volten, wechselweise mit 10 Metern und 8 Metern Durchmesser und so langsam schien Venetia aufzuwachen, oder sie war schlichtweg genervt von meinem Treiben, doch sie begann endlich sich zu entspannen und arbeitete aktiv mit. Den Mitteltrab beherrschte Venetia fabelhaft sodass ich einen Schritt weiter ging und an der Versammlung des Pferdes arbeitete. Die Stute war kompakt gebaut und überraschte mich mit ihren raumgreifenden Gängen. Konzentriert ließ sich die Tinker-Stute in allen Gangarten und deren Erweiterungen reiten, bot die Versammlung teilweise sogar von selbst an und sprang beinahe fließend in den Gangart um, die ich verlangte. Ich lobte sie ausgiebig und versuchte mich an der Hinterhandwendung, da wir eh schon standen um einen Moment zu verschnaufen. Hunter musste das bereits mit ihr geübt hatten, denn sie bewegte sich beinahe perfekt im Halbkreis um sich selbst. “Prima!” lobte ich sie und entschied, dass wir beide genug für heute trainiert hatten und ritt sie im Schritt einige Runden trocken, bevor wir auf dem schmalen Pfad zwischen den Ställen zurück in den Hof ritten. “Wart ihr ausreiten?” fragte Erin unglaubwürdig und ging einen Schritt zur Seite, damit wir passieren konnten. “Nein, wieso?” fragte ich etwas verwirrt und hielt Venetia an um abzusteigen. “Ihr seid beide verschwitzt und zumindest du bist total rot im Gesicht.” antwortete sie und als sie meinen Blick über den Rücken von Venetia sah, begann sie zu lachen. “So anstrengend?” fragte sie lachend und ich warf einen meiner Handschuhe nach ihr. Nachdem ich Venetia abgesattelt hatte brachte ich sie in ihre Gastbox und bereitete ihr Futter vor. Die anderen Pferde standen bereits in ihren Boxen und warteten ungeduldig. Venetia konnte eine fleißige Stute sein, wenn sie wollte. Erin und ich fütterten gemeinsam die Pferde und verabschiedeten sie in die Nachtruhe. Umgezogen und geduscht lag ich eine Stunde später auf dem Sofa, auf meinen Beinen eine Pizza vom Lieferservice und schrieb Hunter, wie das Training lief. Anders als geplant, blieb Venetia eine ganze Woche bei uns und neben den regulären Trainingseinheiten, erkundeten wir auch gemeinsam das Gelände und genossen die ausgiebigen Galoppstrecken. Am Ende der Woche kam Hunter mit dem Pferdehänger vorbei um die Stute abzuholen, die ich bereits für den Transport vorbereitet hatte. Hunter zog die Augenbrauen hoch, als er sein Pferd sah. “Ich wollte schon immer einen so schönen Zopf flechten, jetzt schau nicht so!” lachte ich und führte Venetia in den Hof um mich von ihr zu verabschieden. Ich musste versprechen am Abend vorbei zu kommen, da Hunter mir zeigen wollte, was sich auf seinem Hof verändert hat und schon jetzt war ich aufgeregt, was sich getan hatte. Spoiler: Western E-A | November 2018 14. November 2018 | von Veija Blakes Crow Meadow Training | Western E-A | Trail LK 5 - LK 4 Bellamy | Kaum war meine Maschine in Albuquerque gelandet, da begrüßte mich schon Laurence mit einem ernsten Gesicht. "Hallo Laurence, dass ich dich hier treffe...", sagte ich und schüttelte ihm die Hand. "Du kannst gleich hier stehen bleiben, in dem nächsten Flugzeug sind zwei neue Auftragspferde, Venetia von Hunter Crowley von der Bear Brook EC und Injaki von Nicholas Owen von Gwynedd Stables. Die sollen wir mit rüber holen, hab den Truck dabei.", erklärte er mir und ich nickte. Also warteten wir, während wir die gehetzten und gestressten anderen Menschen am Flughafen beobachteten. "Hunter Crowley kommt mir bekannt vor, ebenso Injaki. Das Pferd ist Verena mal geritten, von Rachel.", erklärte ich dem älteren Mann und er nickte. "Ja, gehört jetzt einem Nicholas Owen, wie gesagt von Gwynedd Stables.", meinte er beiläufig und ich nickte. "Und Venetia? Ein Vollblut? Dafür ist Hunter ja bekannt. Wieso bringt er ein Vollblut zu uns?", fragte ich ihn sichtlich verwirrt, doch er schüttelte nur den Kopf. "Kein Vollblut, die trainiert er schon selbst. Eine Tinkerstute." "Und in was sollen die trainiert werden?" "Venetia im Trail von mir und Injaki in der Ranch Riding, von dir.", erklärte er mir, ehe er sich erhob und zum Fenster heraus sah. "Da sind sie, komm lass sie uns abholen." Das Aus- und Einladen aus dem Flugzeug und in den Hänger verlief ohne jegliche Probleme. Kein Wunder, die Pferde waren auch noch leicht sediert und folgten uns brav. Am Fenster des Wartebereichs hatten sich Schaulustige gesammelt. Es war immer wieder ein Erlebnis, wenn Tiere, vor allem Pferde, hier verladen wurden. Schon oft hatten wir hier mit Pferden von uns gestanden und gewartet während wir von oben mit sämtlichen Fotowerkzeugen belästigt wurden. Zum Glück hatte das die Pferde nicht weiter gestört, denn sie hatten hier unten nahe der Flugzeuge genug zu gucken gehabt. "Und wie erging es euch während meiner Abwesenheit?", fragte ich Laurence während der Autofahrt zurück zu Ranch. "Gut, ganz gut. Caleb hat einen neuen Mitarbeiter eingestellt, Cayce. Kennen sich aus Calebs Rodeozeiten, scheint ein anständiger junger Mann zu sein, packt überall mit an. Wusstest du davon?" "Ja, Caleb hatte mich darum gebeten einen neuen Rancharbeiter einzustellen, er klang ziemlich unzufrieden mit den ganzen Stallburschen, die bei uns rumlaufen." "Kann ich auch verstehen.", murrte Laurence und ich sah ihn fragend an. "Ein andermal. Wir sind da und laden lieber die Pferde aus. Hab zwei Paddocks frei gemacht, Venetia kommt in den Ersten und Injaki auf die gegenüberliegende Seite in den Dritten.", erklärte er mir und ich nickte. Wir stiegen aus, luden die Pferde aus und brachten sie auf ihre Paddocks. Sofort nahmen wir die Decken und die Transportgamaschen ab. Beide hatten ein wenig geschwitzt, weshalb wir ihnen frisch gewaschene Abschwitzdecken von uns drauflegten. "Jetzt lassen wir sie erst einmal ankommen. Anderes Klima und andere Zeitzone, die müssen fertig von der Reise sein.", sagte Laurence zu mir und ich nickte. Das kam mir ganz gelegen, denn ich musste den ganzen Papierkram aufholen, der sich während meiner Zeit in Deutschland gestapelt hatte. Am Abend ging ich noch einmal nach den beiden Neuankömmlingen schauen. Sie standen beide ganz ruhig auf ihrem Paddock und mampften das Heu, welches ein Stallbursche ihnen gebracht hatte. Ich streichelte kurz den Hals des kleinen schwarzen Hengstes, ehe ich in den Stall ging und ihnen eine kleine Portion Kraftfutter zusammenmischte. Hunter und auch Nicholas hatten mir grundlegende Anweisungen dazu per E-Mail geschickte. Mit steigendem Training würde sich jedoch die Menge des Futterst verändern, doch anfangen sollte ich genau mit dem, was die Pferde auch in ihrem Zuhause bekamen. So ging ich mit den Eimern zu den beiden Pferden und schüttete das Futter in ihre Tröge. Sofort kamen sie zum Zaun und fingen an zu fressen. Es war schon fast alle Arbeit erledigt, so dass ich nur noch schnell dabei half, eine Box auszumisten und dann ins Haus ging, wo wir alle gemeinsam zu Abend aßen, abwuschen und dann ins Bett gingen. Am nächsten Morgen brachte ich den beiden Pferden wieder ihre Portion Kraftfutter, ehe ich ein paar andere Arbeiten auf der Ranch erledigte und mir dann Injaki schnappte. Laurence würde Venetia erst am Nachmittag nehmen, so dass ich ihm bei der Stute zuschauen konnte. Nicholas hatte mir nahe gelegt, bei dem Hengst keine Sporen zu verwenden, da er sonst unausstehlich werden würde. Er war sehr fein zu reiten und ging wirklich gut an den Hilfen. In der Ranch Riding hatte er schon Erfahrung und wusste also schon, worum es ging. In der Stallgasse band ich ihn an und putzte ihn schnell über, ehe ich ihn sattelte und mit ihm in den Round Pen ging. Dort gurtete ich nach, band die Zügel am Horn fest und ließ ihn zunächst im Schritt auf beiden Seiten laufen, ehe ich ihn nach vorne schickte und ihn antraben ließ. Aus dem Trab wurde nach ein paar Runden Galopp, was ich auf der anderen Hand wiederholte. Dann schnappte ich ihn mir und ging in die Halle, dort hatte er weniger Ablenkung, als auf dem Platz, wo er die ganzen anderen Pferde sah. Wieder gurtete ich nach und stieg dann auf. Wir blieben eine ganze Weile stehen, ehe ich ihn annahm und dann schnalzte, damit er sich in Bewegung setzte. Der Hengst ging zügig nach vorne und nun wusste ich, was der Besitzer mit fein zu reiten gemeint hatte. Da ich ihn in der LK 3 mit Westernkandare reiten konnte, ließ ich die Zügel nun auch schon etwas länger durchhängen. Allein durch den Druck des Zügels an seinem Hals ging er in die gewünschte Richtung, dabei hatte ich noch kaum Gewichts- oder Schenkelhilfen gegeben. Nachdem ich ihn im Schritt ein wenig geritten hatte, hielt ich ihn an, nahm ihn vorne leicht an und nahm die Beine vom Bauch weg. Sofort ging er rückwärts und stoppte augenblicklich, als ich meine Beine wieder anlegte. "Whoaa.", sagte ich leise, denn er wollte sofort wieder nach vorne gehen. "Whoaa, bleib stehen.", sagte ich wieder und ließ nun auch die Zügel wieder locker. Sofort hörte er auf zu trippeln und blieb stehen. Bei ihm musste man auch mit viel Ruhe an die Arbeit gehen, da er eben so intelligent war und er einem die Manöver schon vorweg nehmen wollte. Ich gab die Hilfen zum Spin rechts herum, dann links herum. Das schien er auch noch zu kennen, jedoch musste er bei diesem Manöver seine Beine noch sortieren. Das würde sich aber mit der Zeit geben, denn je mehr Übung er hatte desto besser wurde er. Als letztes für heute wollte ich den normalen Trab und den verstärkten Trab abfragen. Dazu ritt ich ihn an, nahm kurz die Zügel auf und legte meine Beine an. Ich schnalzte und er trabte locker los. Als wir so eine Weile gelaufen waren, schnalzte ich ein paar Mal rhythmisch, so dass er schneller wurde und ich mich leicht nach vorne lehnte, damit ich ihm nicht so in den Rücken knallte. Direkt als ich mich wieder tief in den Sattel setzte, verlangsamte er seinen Trab und ich wechselte durch die Mitte der Bahn, um das Gleiche auch auf der anderen Hand zu machen. Auch hier stellte er sich gut an, weshalb ich ihn in den Schritt zurück holte und ein wenig abritt. Dann stieg ich ab, machte ihn im Stall wieder fertig und brachte ihn zurück in seinen Paddock. Dort sah ich, dass Venetia schon weg war und beschloss, direkt zum Platz zu gehen, denn Laurence hatte sich dort einige Stangen hingelegt und wollte mit der Stute lieber im Freien trainieren. Er saß auch schon im Sattel. "Ich dachte du wolltest erst heute Mittag?", fragte ich ihn und setzte mich auf den Zaun. "Ja, nur sagte Caleb er braucht neben Cayce noch eine dritte Hand bei den Rindern später, deshalb mache ich die Stute jetzt schon.", erklärte er mir und ich nickte. Dann schaute ich ihnen weiter zu. Laurence hatte manchmal ganz schön Mühe, die Stute nach vorne zu bekommen. Wenn alles Schnalzen und nach vorne sitzen nicht mehr half, nutzte er seine Sporen eben ein bisschen mehr, so dass die Stute sich dann doch dazu motivieren ließ, schneller zu laufen. Bei den Stangen war sie allerdings wirklich talentiert. Sie taxierte von sich aus und hob ihre Beine genau richtig, so dass sie so gut wie nie an die Stangen dran kam. Zumindest im Schritt. "Man sagt den Tinkern ja nach, dass sie faul seien. Bisher hab ich noch kein Tier gesehen, bei dem das nicht gestimmt hat.", sagte er lachend und hielt die Stute an, um sie zu loben. "Dafür sagt man aber auch, dass sie sehr nervenstark und ruhig sind.", lachte ich und Laurence nickte. "Das stimmt wohl." Dann ritt er die Stute wieder an und testete ein paar Stangenkombinationen im Trab. "Das macht die wirklich gut!", sagte er, als er an mir vorbei ritt. Ja, über die Stangen konnte die Stute wirklich richtig gut. Irgendwann hielt er sie dann an und übte das Rückwärtsrichten, was auch kein Problem war. Nur bei den 360 Grad Drehungen hatte sie Probleme, aber das würden die Beiden auch noch hinbekommen. So trainierten wir beide, manchmal jeder für sich, manchmal zusammen, die beiden Pferde die nächsten Tage ganz nach den Fortschritten der Tiere. Beide stellten sich wirklich sehr talentiert an. Venetia fiel es so langsam leichter, sich einmal um sich selbst zu drehen. Sie war zunächst sehr schwerfällig auf der Schulter gewesen, doch Laurence hatte sie vom Boden aus sehr viel weichen lassen, so dass sie sich nun wirklich anstrengte, sich zu drehen. Ein super Spin war aufgrund ihres massigen Körperbaus einfach nicht möglich, aber das verlangte ja auch niemand von ihr. Sie machte ihren Job so gut ihr Körper es ihr eben zuließ. Injaki hatte sich in seiner Zeit bei mir auch wirklich gut entwickelt. Er zeigte viel Freude an den Tempowechseln im Trab und Galopp und schien umso besser zuzuhören und feiner zu werden, je mehr Unterschiede ich abfragte. Auch das Seitwärts über die Stangen gehen hatte ich viel mit ihm geübt, da dies in einer LK 3 Pattern manchmal vorkam. Der Umstieg auf die Bit with Shanks war ihm leicht gefallen, da ich ihn vorher schon viel am lockeren Zügel geritten hatte. Das Annehmen der Zügel mit dem neuen Gebiss hatte ihn am Anfang etwas verwirrt, doch mit der Zeit hatte er sich daran gewöhnt und reagierte nun schon besser darauf. Laurence und ich hatten abgemacht, dass wir uns gegenseitig eine Pattern vorreiten wollten, damit ein Trainer von außen ein Auge auf den Ritt, das Pferd und die Hilfen haben konnte. Dabei sollte ich anfangen. In der Halle hatte ich vier Schrittstangen auf den Boden gelegt und war sie schon mit dem Hengst abgeritten, damit er sich an den Abstand gewöhnen konnte. Auch hatten wir dort das Seitwärtsgehen über eine Stange geübt, was wir gleich während der Pattern machen mussten. Als Laurence dann, ohne die Stute, in der Halle angekommen war, starteten der Hengst und ich. Wir ritten auf der linken Hand im Schritt in die Halle. Als wir auf die lange Seite abwendeten versammelte ich ihn, ehe ich ihn antrabte. Im Trab ging es in etwa bis zur Mitte der langen Seite, ehe ich ihn auf der rechten Hand angaloppierte und sofort den verstärkten Trab anfragte. Wir galoppierten an der kurzen Seite entlang, wendeten auf die lange Seite ab und kurz hinter dem Mittelmarker wandte ich ihn nach rechts ab. Sofort als wir abgewendet hatten, nahm ich ihn im Galopp zurück und wir galoppierten langsamer. Die vier auf dem Boden liegenden Stangen ließen wir links neben uns vorbeiziehen. Auf der gegenüberliegenden Seite rittn wir einen kleinen Halbkreis und galoppierten zur rechten Hallenseite zurück. Injaki passte es nicht, im Außengalopp zu gehen, so dass er vor X schon selbst umsprang und wir nun auf der linken Hand nach links abwendeten. Wir ritten an der kurzen Seite entlang und gingen an der langen Seiten in den verstärkten Trab zurück. Ich hielt auf die Stangen zu, blieb jedoch rechts neben der ersten aus dem verstärkten Trab heraus stehen. Dann war der Sidepass gefragt, also das Seitwärtsgehen über die Stange. Langsam gingen wir Schritt für Schritt nach links, blieben kurz stehen und gingen dann bis zur Hälfte wieder zurück. Dann nahm ich Injaki neu an, trieb ihn nach vorne und im Schritt überritten wir die fehlenden drei Stangen, ehe wir am Ende der Halle nach rechts abwendete und wir ein kleines Quadrat ritten, so dass vor den Stangen wieder nach rechts gingen und dort anhielten. Unsere vorletzte Aufgabe war es nun, eine 360 Grad Drehung nach links zu machen. Ich gab Injaki also die Hilfen zum Spin, was er sehr gut umsetzte. Mittlerweile wusste er ja, wo seine Beine hingehörten. Dann hielt ich ihn wieder an, nahm die Zügel auf und meine Beine vom Pferd weg, ehe wir eine Pferdelänge rückwärts gingen. Geschafft. Laurence klatschte. "Das habt ihr wirklich gut gemacht. Aber für nächsten Monat hast du was zu tun. Viel Außengalopp reiten, damit der dir nicht von selbst umspringt. Übungssache.", erklärte er und ich nickte. "Aber gut macht er seinen Job, der ist das perfekte Ranchpferd!", lachte ich und Laurence nickte. "Zwei Monate steht er noch hier, dann ist er in der LK 1. Mach was draus.", meinte er und klopfte den Hals des Hengstes. "Ich hab auf dem Platz schon den Trailparcour für Venetia aufgebaut, komm dazu, wenn Injaki wieder in seinem Paddock steht.", sagte er mir und ich nickte. Im Handumdrehen hatte ich den Hengst abgesattelt und zurück auf seinen Paddock gebracht, wo er dankend die Möhren mampfte, die ich ihm in den Futtertrog gelegt hatte. Dann ging ich zum Platz, wo ich das Stangenwirrwarr von Laurence unter die Lupe nahm. Mit Blue hatte ich mich auch schon am Trail versucht, aber so ganz wurde ich nicht schlau daraus. Ich war schon froh, dass ich mir die Ranch Riding Pattern von Injaki und mir hatte merken können, dabei hatten wir nur vier Schrittstangen gehabt. Anfangen würde Laurence seinen Trail auf der linken Seite des Platzes im Trab. Dort wendete er nach rechts ab, trabte über eine Stange, umrundete eine Pylone auf der rechten Seite, trabte wieder über eine Stange, umrundete eine Pylone auf der linken Seite, trabte erneut über eine Stange, umrundete die zweite Pylone auf der rechten Seite und ging über die letzte Trabstange. Ein ganz schönes Wirrwarr aus Stangen und Pylonen, wenn man mich fragte. Aber Venetia hatte nicht einen Gegenstand berührt, sie war schön sauber über alles drüber gelaufen. Nun ging es im Schritt geradeaus über drei Stangen. Die vierte bildete den Rand eines kleinen Vierecks, in dem die Beiden stehen blieben und eine 360 Grad Drehung nach rechts machten. Daran hatten Laurence und Venetia viel geübt, anfangs war sie ja so schwer auf der Schulter gewesen, doch jetzt drehte sie sich wirklich schön im Kreis. Sie ritten im Schritt aus dem Viereck raus und galoppierten auf der linken Hand an. Zwei Galoppstangen, eine kurze Galopphase und dann kamen wieder zwei. Auch hier taxierte Venetia wirklich schön, wenngleich Laurence sie ziemlich nach vorne treiben musste, weil sie nun doch wieder zeigte, dass sie etwas faul war. Als nächstes kam eine Übung, an der sie auch eine Weile geübt hatten, nämlich das Öffnen eines Tores. Die beiden stellten sich so neben das Tor, dass es links von ihnen war. Laurence nahm die Zügel in die rechte Hand und griff mit der linken nach dem Tor. Dann öffnete er es langsam zu sich herüber und drückte Venetia mit seinen Beinen aus dem Weg. Sie spielte mit den Ohren, hörte ihm aber wirklich gut zu und so gingen sie durch das Tor und schlossen es wieder. Jetzt standen sie rückwärts in der kurzen Seite eines Stangen L's. Er nahm die Zügel leicht an und die Beine von ihrem Bauch weg, damit sie rückwärts ging. Langsam und Schritt für Schritt. Die Schnelligkeit würde später in höheren Klassen kommen. Venetia tat sich ein wenig schwer, um die Kurve zu kommen und trat über die Stangen. Laurence korrigierte sie, indem er sie wieder einen Schritt nach vorne gehen ließ. Dann setze er neu an und als sie wieder gerade rückwärts gehen konnten, entspannte sich die Stute auch wieder. Als sie aus dem Hindernis heraus waren, wendete er sie nach links ab und trabte sie an. Jetzt kamen nochmal zwei Trabstangen, ehe er die Stute in den Schritt zurück nahm und sie dann anhielt. "Da habt ihr euch aber wirklich eine der schwierigsten Pattern für die LK 4 ausgesucht.", erklärte ich Laurence, während er auf mich zutrabte. "Von nichts kommt nichts.", lachte er und schwang sich aus dem Sattel. "Lass uns das Ganze hier aufräumen und dann mit den Besitzern telefonieren. Für diesen Monat haben die beiden Pferde ihre Klasse erreicht." Spoiler: Western A-L | Dezember 2018 06. Dezember 2018 | von Veija Blakes Crow Meadow Training | Western A-L | Trail LK 4 - LK 3 Laurence | Auch Venetia hatte einen wundervollen Job abgeliefert beim vergangenen Training, so dass ich ihr ein paar Tage Verschnaufpause gegönnt hatte. Hunter war, genauso wie Nicholas, sehr froh über den Fortschritt der Stute und fragte mich, ob ich sie bis zur LK 1 hier behalten könnte. Sein Angebot nahm ich natürlich an. Im Gegensatz zu Gangster oder den anderen Westernpferden hier war die Stute eine willkommene, gemütliche Abwechslung. Der Sturz von Smartie, meine Verletzung und der Verkauf der Stute an Caleb nagte noch immer an mir. Auch Gangster hatte ich Caleb untergeschoben, wobei ich auch schon Cayce auf dem Hengst gesehen hatte. Man merkte mir mein Alter mittlerweile doch an, ich war einfach nicht mehr dazu gemacht, die schnellen Reining- und Cuttingpferde zu reiten. Venetia riss mich aus meinen Gedanken, als sie mich anbrummelte und sichtlich eine Streicheleinheit forderte. "Ja Mädchen, mein Herz hast du schon lange erobert.", sagte ich und kraulte ihren Kopf. Dann legte ich ihr das Halfter an und führte sie in die Stallgasse, wo ich sie putzte und dann sattelte. Murphy und Dell hatten für mich die Hindernisse auf dem kleinen Reitplatz aufgebaut gehabt. Auf dem Großen trainierten schon den ganzen Tag Cayce und Caleb mit den Reiningpferden. In ihren Köpfen träumten sie bestimmt von den großen Turnieren im nächsten Jahr. Und jetzt wo Cayce da war, hatten wir noch jemanden auf der Ranch, der die Pferde in den hohen Klassen vorstellen konnte. Mit Venetia hatte ich ursprünglich vorgehabt, die selbe Pattern wie beim letzten Mal zu üben und sie dort auch einmal vorzustellen, doch das Jahr 2018 war fast zu Ende und die Pattern hatten sich für 2019 schon wieder geändert, so dass ich eine der Neuen üben und später auch reiten wollte. In der neuen Pattern musste sich Venetia im Schritt, Trab und Galopp wahnsinnig viel biegen, was auch Ziel dieses Trainingsmonats sein würde. Sie sollte weicher auf der Schulter werden, damit sie sich besser drehen konnte. Anfangen würde ich jedoch zu erst mit dem Tor. Ich ritt auf den Platz, wärmte sie kurz auf und stellte mich dann links vom Tor auf, mit der rechten Seite der Stute zum Gatter hin. Ich nahm die Zügel beide in die linke Hand. Noch würde ich sie mit einfacher Trense reiten, die nächsten Tage würde ich jedoch auf Kandare wechseln, weil sie in der LK 3 gefordert war und Venetia auch das nötige Alter hatte, eine andere Trense zu tragen. Mein rechter Arm griff zum Tor und öffnete es leicht. Dann dirigierte ich die Stute hindurch, drehte sie um und schloss das Tor wieder, ehe ich es verriegelte. Nicht perfekt, aber annehmbar. Weiter ging es mit Rückwärtsrichten. Ein paar Schritte gerade nach hinten, dann drehte ich sie langsam nach rechts und wir gingen zwischen zwei Stangen rückwärts. Gerade zwischen Stangen rückwärts gehen war definitiv ihre Stärke. Das Stangen-L war aus der neuen Pattern rausgeflogen- zum Glück für sie. Am Ende der Stangen hielt ich sie an und lobte sie ganz doll. Dann ritt ich sie raus und zur Abwechslung ein paar Schritt und Trabstangen, ehe ich die beiden Übungen von eben wiederholte, sie abritt und Schluss machte. Die nächsten Tage liefen eigentlich immer gleich ab. Ich suchte mir zwei Elemente raus und ritt sie ein, zweimal durch, machte etwas anderes und machte diese beiden dann als letzte Übung auch nochmal. So kam Abwechslung ins Training und Venetia wurde nicht langweilig. Zwei Wochen lang übte ich so weiter, ehe ich drei Elemente auf einmal machte. Das waren das Tor und das Rückwärtsrichten sowie die Trabstangen, die auf neun, zwei und vier Uhr lagen. Der zweite Part bestand wieder aus den Trabstangen aus der vorherigen Übung, es folgten Galoppstangen auf der linken Hand, die auf sieben, neun und elf Uhr lagen, ehe nochmal drei aufeinanderfolgende Trabstangen folgten. Der dritte Part bestand aus drei Schrittstangen, die schräg vor einem Stangenviereck lagen, in dem wir uns 360 Grad nach links und 360 Grad nach rechts drehen mussten, rausgehen und sechs Galoppstangen überqueren mussten. Diese lagen jeweils Paarweise mit je einem Galoppsprung auf neun, sechs und drei Uhr. Dabei wechselte ich auch immer die Richtung ab, oder ließ eine Übung aus, damit sie lernte, sich trotzdem auf mich zu konzentrieren und mir zuzuhören. Venetia fiel es noch immer schwer, leicht auf der Schulter zu sein, weshalb ich mit ihr viele Übungen zum lockern der Schultern und zum generellen Lockern des ganzen Pferdes ritt. Ein bisschen hatte ich mir da auch den Außengalopp von Bellamy und Injaki abgeschaut, denn diese Übung war auch sehr hilfreich. Ende der dritten, Anfang der vierten Woche waren wir schon eine Weile mit Kandare unterwegs. Die Umstellung war der Stute zunächst schwer gefallen, doch je mehr wir trainierten, desto mehr gewöhnte sie sich daran. Auch konnten Venetia und ich die Pattern von vorne bis hinten durchreiten und waren dabei gar nicht so schlecht. Venetias einziges Manko, neben der Schulter, aber das bekamen wir in den Griff, war ihre Faulheit. Es kostete mich manchmal ganz schön Kraft, sie vorwärts zu bekommen und sie vor dem Einschlafen auf der Stelle fern zu halten- übertrieben gesagt. Aber sie hatte mein Herz wirklich für sich gewonnen, dieser "kleine dicke" Tinker. Wir waren sogar auf einem Turnier gestartet und hatten uns wirklich wacker geschlagen. Venetia war die Ruhe selbst gewesen, hatte toll mitgemacht, bis zum Viereck, in dem wir uns drehen sollten. Sie hatte sich wunderschön gedreht, keine Frage. Das fiel ihr mittlerweile auch viel leichter. Doch sie hatte keine Lust gehabt, das Viereck zu verlassen. Ich hatte mir Zeit gelassen, sie motiviert nach vorne zu gehen doch sie wollte einfach nicht. Ich hatte sie deshalb noch einmal drehen lassen und sie aus der Bewegung heraus aus dem Viereck gehen lassen. Leider war ich dadurch "out of pattern", schloss die Prüfung also mit einem 0 Score ab, doch machte einen Korrekturritt daraus, nachdem ich den Richtern dies zu erkennen gegeben hatte. Wir ritten also nochmal zurück, nahmen die Schrittstangen, das Viereck und dieses Mal wartete ich nicht mehr so lange nach dem drehen sondern ritt sie aus der Bewegung heraus aus dem Viereck raus. Ich strich ihr kurz lobend über den Hals, galoppierte sie für das letzte Hindernis an und lobte sie ausgiebig. Die letzten Tage waren vielleicht etwas viel für die Stute gewesen und sie schien Muskelkater vom vielen Beine heben zu haben. Sie war einfach noch nicht so fit, körperlich so gefordert zu werden. Ein Tinker war eben doch anders gebaut als ein Quarter oder Paint und dementsprechend auch anders zu trainieren. Doch das wusste ich jetzt und konnte trotzdem sagen, dass das Turnier ein voller Erfolg war. Ich wusste nun genau, wie ich mit der Stute weiter vorzugehen hatte und auch, worauf wir hinarbeiten würden. Stolz war ich auf das Tier allemal! Und als wir wieder auf der Ranch angekommen waren, bekam sie von unserer kleinen Betsy eine lange Streicheleinheit und ein paar extra Möhren. Wobei ich mir sicher war, dass nicht alle davon in Venetias Futtereimer landeten, sondern Betsy die Möhren munter an alle Pferde verteilte, die auf den Paddocks standen. Aber so waren Kinder nun einmal. Die Kür Song One Christmas Night - Tommy Emmanuel Gesattelt und mit offenem Langhaar sah Venetia aus wie das Pferd aus einem kitschigen Märchenfilm. Dadurch, dass die lange Mähne meistens eingeflochten war fiel sie nun in großen Wellen an ihrem Hals herunter und lag zu einem Teil bis über den schwarzen, aufpolierten Dressursattel. Die Augen halb geschlossen ging die Hektik um sie herum einfach an ihr vorbei. Zumindest bis ich in die Zügel griff und sie zum Aufwärmbereich hatte. Wir hatten Glück, dass auf dem Gelände zwei Reithallen verfügbar waren. Die größere war die wo die Küren vorgeführt wurden. Venetia folgte mir sicheren Schrittes über die teilweise etwas eisigen Wege. Als Barhuferin machte ihr das aktuell sehr hübsche, aber wenig beliebte Winterwetter nicht viel aus. Wenigstens rutschte sie weniger umher. Ich bemerkte schon beim Führen, dass meine Stute deutlich zügiger mit mir ging, als sonst. Erst als ich im Sattel saß fiel mir ein, dass das wohl an der Kandare lag. Eine L-Dressur setzte diese voraus und so hatte ich keine andere Wahl. Wir wärmten uns in den verschiedenen Tempi auf und gingen als wir aufgerufen wurden im Schritt rüber zur Veranstaltungshalle. In der Hallenmitte grüßten wir die Richter. Gleich darauf spielte unser gewählter Kürsong an. One Christmas Night von Tommy Emmanuel war ein gelichbleibend ruhiger, wunderschön gespielter Weihnachtssong. Wir begannen mit der Kür auf der rechten Hand im versammelten Trab. Recht bald ritten wir eine der nun kleineren Volten im versammelten Galopp. Venetia war in sich geschlossen und zeigte sich besonders in den Volten sehr geschmeidig, fast schon untypisch für einen Tinker und vom Sattel aus spürte ich abermals sehr deutlich, dass meine Stute in letzter Zeit im Western-Training gewesen war. Ich parierte Venetia zum Arbeitstrab und hielt sie schließlich in der Mitte der nächsten langen Seite. Es folgte einer Hinterhandwendung aus der heraus ich Venetia ein paar Schritte rückwärts richtete und dann wieder vorwärts anritt. Mittlerweile befanden wir uns wieder im versammelten Galopp und ritten zwei Runden auf dem Zirkel, ehe wir wieder auf die ganze Bahn kamen und das Viereck hier nach der Ecke verkleinerten. Danach ritten wir Schlangenlinien durch die Bahn mit vier Bögen. Kurz vor dem Ende der Kür ließ ich Venetia die Zügel im Trab aus der Hand kauen, ehe ich die Zügel wieder aufnahm und über die Länge der Bahn zurück zur Hallenmitte und hier zum Stehen kam. Abermals grüßte ich die Richter, diesmal zum Abschied. Abermals ritt ich mit Venetia eine Hinterhandwendung und verließ dann im Trab die Halle. Meine Tinkerstute hatte heute ordentlich mitgearbeitet und hatte sich eine Belohnung reichlich verdient. Doch zuerst ritt ich sie in der kleineren Halle ab, bis sie sich abgekühlt hatte. Am Hänger sattelte ich sie ab und legte eine Abschwitzdecke über. „Gut gemacht, mein Mädchen.“, lobte ich sie und steckte ihr ein paar Karotten zu, die sie dankend annahm. Nun hieß es: Warten. 2934 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha
sadashas Teilnahme mit CHH' Classic Spring Spoiler: Steckbrief Stute 28. Juli | 5 Jahre Rasse Englisches Vollblut Stockmaß/Endmaß 163cm Fellfarbe Smoky Grulla Geno Ee aa Dd Crcr ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Charaktereigenschaften Intelligent, Unsozial, Loyal, Nervenstark, Temperamentvoll Vorgeschichte Classic Spring wurde auf dem CHH Gestüt gezogen und mit ca. einem halben Jahr abgesetzt und an Hunter Crowley (Bear Brook EC) verkauft. Beschreibung Die im Umgang ruhige Classic Spring zeigt sich nervenstark im Training und ist durch die rassebedingte Intelligenz und das angenehme Temperament ein schneller Lerner. Sie ist sehr menschenbezogen und kann mit Artgenossen nicht viel anfangen. In der Herde gerät sie schnell in Turbulenzen. ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Trainingsplan Fohlen ABC ✔ | Eingeritten ✔ | Eingefahren x Schleifenaufstieg | Trainingsaufstieg | Potential Oben = Joelle Qualifikation | Unten = Variationen Dressur E A L M Lektionen der Dressur: E A L LM LP M Springen E A L M S Show Jumping: E A* A** L M* M** S* S** S*** S**** Military E A L M S Geländestrecke: CIC/CCI* CIC/CCI** CIC/CCI*** CIC/CCI**** Eventing (British Eventing, national): BE80(T) BE90 BE100 BE100Plus Novice Intermediate Advanced Intermediate Advanced Western E A Western Pleasure: LK5 LK4 LK3 Reining: LK5 LK4 Trail: LK5 LK4 Galopprennen E A L Ausgleichsrennen|Hindernisrennen: AIV AIII | AU AM Flachrennen: 800m 1000m 1250m 1500m 1750m Distanz E A L M S Distanzritte: EL EVG1 EVG2 EVG3 EVG4 CEN* CEN** CEN*** ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Offiziell 424. Galopprennen 433. Galopprennen 438. Galopprennen 443. Galopprennen 449. Galopprennen 462. Galopprennen 465. Galopprennen 470. Galopprennen 477. Galopprennen 478. Galopprennen 385. Distanzturnier Inoffiziell keine ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Von Silberstern [1. FS | 2. FS] Aus der Classic Gold ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Körpunkte Abstammung 2 Schleifen 11 HS 2 TA 2 Trainer 2 Zubehör 1 Gesamt 20 Schleife SK Eingetragene Zucht Bear Brook EC Züchter/Herkunft Chattahoochee Hills Besitzer sadasha (Hunter Crowley) VKR/Ersteller Sosox3 Nachkommen keine ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ Letzter Tierarztbesuch 17. Februar 2019 Gesamteindruck gut Letzte Zahnpflege überfällig Letzte Wurmkur 17. Februar 2019 Letzte Impfung 17. Februar 2019 Letzter Hufschmiedbesuch 23. Februar 2019 Ausgeschnitten/Korrigiert 23. Februar 2019 Beschlag vorne keiner Beschlag hinten keiner ‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾ PNG | Puzzle PNG | Offizieller Hintergrund Fohlen PNG | Puzzel PNG Spoiler: Tierarzt vom 17. Februar 2019 17. Februar 2019 | 1124 Zeichen von Calypso Rook's Bay Stable's Mobiler Tierarzt | Tierarztbericht Hunter Crowley hatte mich mal wieder zu sich bestellt. Eine seiner Englischen Vollblut Stuten brauchte eine Vorsorgeuntersuchung. Gegen Nachmittag fuhr ich auf den Hof, wo Hunter mich sogleich empfing. Nach einem kurzen Plausch machte er sich auf den Weg um die Stute zu holen und ich holte meine ganzen Utensilien aus dem Auto. Heute war schönes Wetter, also verlegten wir die Untersuchung nach draußen auf den Putzplatz. Wie immer machte ich mich zuerst mit dem Pferd bekannt. CHH' Classic Spring war eine sehr freundliche Stute und sie machte mir nicht den Eindruck als ob es Probleme mit ihr geben könnte. Ich fing damit an sie abzutasten und abzuhören. Danach durfte sie mit Hunter ein paar Runden auf dem Hof drehen, damit ich mir ihr Gangbild genauer anschauen konnte. Hier war aber nichts auffällig. Als nächstes wurden ihre Impfungen aufgefrischt. CHH' Classic Spring war hierbei sehr ruhig und vorbildlich. Ich lobte sie viel und notierte die aufgefrischten Impfungen im Impfbuch. Zu guter Letzt kontrollierte ich noch ihre Chipnummer und gab Hunter eine neue Wurmkur. Somit verabschiedete ich mich von den beiden. Spoiler: Hufschmied vom 23. Februar 2019 23. Februar 2019 | von sadasha Hufschmiedbericht für CHH' Classic Spring und Mephisto Der Tag heute begann gut. Ich hatte mit Pitch die große Kontrollrunde gedreht und kam pünktlich zum Eintreffen der Mitarbeiter zurück. Wir frühstückten gemeinsam und gingen dann an die Arbeit. Für mich hieß das heute die Hufe zweier Pferde zu pflegen. Ich holte dazu zuerst meine Vollblutstute CHH' Classic Spring aus ihrer Box und putzte sie gründlich. Die intelligente Stute beobachtete neugierig jede meiner Bewegungen und musste jede Bürste einmal inspizieren, ehe ich ihren Körper damit berühren durfte. Nachdem sie sauber und glänzend vor mir stand räumte ich den Putzkoffer zurück in die Sattelkammer. Die Stute hatte sich für mich als erfolgreiches Galopprennpferd in ihrer Klasse erwiesen und durfte bald auf einer Zuchtzulassung vorgestellt werden. Ich hatte sie dafür bereits sowohl in der Dressur als auch im Springen ausbilden lassen. Sie kannte die Grundlagen und ließ sich ordentlich reiten, war nicht heiß oder zu übermütig. Ein angenehmes Reitpferd, das für meine Vielseitigkeitsziele unersetzbar geworden war. Ich führte sie in die Schmiede und ließ sie auch hier Alles beschnuppern, ehe ich damit begann die Hufe auszuschneiden. Ich wollte sie nicht beschlagen. Eines der wenigen Barhufer Pferde, trotz des Reitsports. Ich sah einfach keinen Bedarf bei ihr. Ich machte meine Arbeit gründlich wie immer und kraulte Classic Spring bei jedem Werkezugwechsel. Als ich mit dem Ausschneiden und korrigieren fertig war fettete ich die Hufe mit Huföl. Damit durfte sie zurück in ihre Box und ich holte mir den zweiten Kandidaten für heute. Mephisto war das Gegenteil von Classic Spring. Der Tinkerhengst war eher gemütlich veranlagt und ließ alles ohne Fragen über sich ergehen. Auch er lief Barhuf und brauchte auch heute keine Eisen. Ich band seinen Behang etwas hoch, damit ich die Hufe besser sehen konnte und begann dann damit die Hufe einen nach dem anderen auszuschneiden. Bei ihm trug ich am Ende Hufbalsam auf, da er den porösen Hufen des Tinkerhengstes bessere Pflege bringen würde. Als ich fertig war lobte ich meinen Schecken und kraulte ihn eine Weile am Mähnenansatz, sodass Mephisto den Hals langstreckte und genüsslich stöhnte. „Guter Junge.“, flüsterte ich, als ich den Strick von der Halterung löste. Folgsam trottete mir Mephisto hinterher. Als auch er wieder in seiner Box stand räumte ich die Schmiede auf. Zuerst packte ich das Werkzeug zurück an seinen vorgesehenen Platz und dann fegte ich die Überbleibsel alten Horns zusammen und warf sie fort. Da ich sowieso einmal da war überprüfte ich auch den Bestand an Eisen, Einlagen, Stollen und Nägeln und schrieb mir auf, was ich neu einkaufen musste. Erst als ich sicher war Alles erledigt zu haben verließ ich meine Schmiede, schloss sie ab und kümmerte mich wieder um den Stallaltag meines Hofes. Spoiler: Training 2x Spoiler: Dressur E-A | November 2018 30. November 2018 | 11.692 Zeichen von Sammy Hollybrook Training Stables | Dressur E-A "Na, meine Süße? Lust auf ein bisschen Arbeit?", fragte ich die Englische Vollblutstute CHH' Classic Spring liebevoll. Das Pferdchen stand nun schon mehrere Wochen auf meinem Gestüt und machte täglich Fortschritte. Die letzte Zeit war sehr arbeitsreich gewesen. Ich hatte weiter an Spring's Balance gearbeitet und ihr außerdem das Schenkelweichen beigebracht. Für den Aufstieg in Klasse A musste die junge Stute nämlich unter anderem das Viereck verkleinern und vergrößern können, wofür sicheres Schenkelweichen unabdingbar war. Ich holte Classic Spring aus ihrer Box, putzte das graue, seidige Fell der Stute und legte ihr anschließend Bandagen an. Heute stand nämlich mal wieder Bodenarbeit auf dem Programm. Ich wollte das Rückwärtsrichten erarbeiten und schon einmal die Vorhandwendung und das Viereck verkleinern und vergrößern vom Boden aus üben. Den einfachen Galoppwechsel würde ich direkt vom Sattel aus trainieren und damit hätten wir die vier neuen Lektionen für den Stufenaufstieg bereits abgedeckt. An Hufschlagfiguren wurden Zirkel, Volten, einfache Schlangenlinien, aus dem Zirkel wechseln, durch die ganze Bahn wechseln und Schlangenlinien durch die Bahn mit vier Bögen gefordert. All dies sollte dank der unzähligen Gleichgewichtsübungen kein Problem mehr für Classic Spring darstellen. Ich betrat mit der Vollblutstute den Longierzirkel, schloss die Tür hinter uns und ließ Spring erst einmal ein paar Runden frei laufen. Inzwischen hörte die Stute auch ohne Verbindungsstück - auch Bodenarbeitsseil genannt- auf meine Kommandos. Ich ließ sie im Schritt, Trab und Galopp laufen, Halten, die Hand wechseln und rief sie schließlich zu mir zurück. Das Training mit Classic Spring machte wirklich jedes Mal Spaß und die Stute lernte unfassbar schnell. Allerdings langweilte sie sich auch recht schnell, weshalb ich mir immer wieder neue Spielchen ausdenken musste, um sie bei Laune zu halten. Als Spring ordentlich aufgewärmt war, begannen wir mit dem Rückwärtsrichten. Dafür hakte ich das Bodenarbeitsseil wieder in das Halfter ein und stellte mich vor die Stute. Nun hob ich die Hand mit dem Seil und gab das Kommando "Back". Classic Spring blieb stehen und sah abwechselnd von mir zum Seil. Also wackelte ich ein wenig an dem Seil und ließ die Bewegungen ganz allmählich größer werden. Spring hob den Kopf und ging zögerlich einen Schritt zurück. Das Geruckel am Seil schien ihr nicht gerade zu gefallen. Sofort stellte ich jegliche Bewegung ein und lobte das Stütchen. Diese Prozedur wiederholten wir einige Male, bis Spring schon bei wesentlich kleineren Wellen mit dem Seil zurückging. Für den Anfang genügte mir ein Schritt rückwärts, darauf konnten wir wunderbar aufbauen. Als Zwischenübung baute ich nun ein paar Schritt-Trab und Trab-Halten-Übergänge in unser Training mit ein, dann ging es an die Vorhandwendung. Ich drehte Spring's Kopf ganz leicht in meine Richtung und blieb an ihrer Schulter stehen. Die Gerte hielt ich als Begrenzung vor die Brust der Stute, dann legte ich die Hand an ihre Flanke und übte minimalen Druck aus. Classic Spring war schon seit dem Fohlenalter gewöhnt, auf seitlichen Druck zu reagieren, das Ganze machte ich mir nun zu Nutzen. Durch die begrenzende Gerte ging Spring nicht vorwärts, also blieb ihr nur ein Schritt zur Seite. Und zwar mit der Hinterhand, auf die ja der Druck ausgeübt wurde. Sofort lobte ich die Stute und kraulte ihr den Widerrist. Wie immer legte Spring dabei den Kopf schief und verdrehte genüsslich die Augen. Die junge Stute war wirklich leicht zufrieden zu stellen. Nun wiederholte ich die Übung, hielt den Druck diesmal jedoch aufrecht, bis Spring zwei bis drei Schritte zur Seite machte. Damit sollte es für heute dann auch gut sein. Keinesfalls wollte ich das junge Vollblut überfordern. Zum Schluss wiederholte ich nur noch kurz das Schenkelweichen, wobei ich Classic Spring erst nach rechts dirigierte, sie dann kurz geradeaus laufen ließ und danach die Richtung wechselte. Vielmehr war für das Viereck verkleinern und vergrößern auch nicht erforderlich. Während der nächsten Tage arbeiteten wir weiterhin vom Boden aus an den Lektionen. Zwischendurch schwang ich mich natürlich auch in den Sattel und festigte die Grundlagen. Classic Spring arbeitete auch unter dem Sattel hervorragend mit und war sehr aufmerksam und feinfühlig, was die Reaktion auf meine Hilfen anging. Nur wenn andere Pferde mit uns in der Halle waren, wurde Spring unruhig. Sie giftete jedes Mal um sich, wenn jemand an uns vorbei ritt und konzentrierte sich auch sonst eher auf die anderen Reiter und ihre Pferde. Daran musste man natürlich definitiv noch arbeiten, aber das würde wohl seine Zeit brauchen. Hatten wir die Halle für uns, war Spring beinahe ein Engel. Inzwischen klappte das Rückwärtsrichten hervorragend. Ich brauchte nur noch das Kommando geben oder mit dem Zeigefinger wackeln und schon ging die Stute artig zurück. Wir hatten die Lektion nun auch auf die geforderte Pferdelänge ausgeweitet. So hatten wir die beste Grundlage für die Arbeit unterm Sattel geschaffen. Auch die Vorhandwendung beherrschte Classic Spring nun ziemlich sicher und das Schenkelweichen hatte sie sowieso drauf. Nun hieß es, die Lektionen aufs Reiten zu übertragen. Allerdings machte ich mir keine Sorgen, was das anging. Classic Spring hatte bisher immer sehr schnell verstanden, was ich von ihr wollte und auch die Verknüpfung von Bodenarbeit und der Arbeit unter dem Sattel fiel ihr verhältnismäßig leicht. Ich hatte bereits mit Hunter ausgemacht, dass er seine Stute Ende der Woche wieder zu sich nach Hause holen konnte, bis dahin war das Training mit Sicherheit beendet. Als unser letzter gemeinsamer Trainingstag gekommen war, ließ ich mir für die Putzprozedur noch mehr Zeit als sonst und schmuste ausgiebig mit Classic Spring. Die junge Stute hatte alle auf dem Hof verzaubert und so blickten wir alle dem morgigen Abschied mit gemischten Gefühlen entgegen. Aber so war nun einmal das Trainingsgeschäft. Als Spring's Fell glänzte, die Hufe ausgekratzt waren, die Mähne seidig über den Hals fiel und der Schweif von sämtlichen Knötchen befreit war, sattelte ich die Stute ein letztes Mal auf. Hunter würde am nächsten Tag gleich in der Früh kommen, daher würden wir dann kein Training mehr abhalten. Es wäre allerdings auch nicht nötig. Selbst das heutige Training war reine Wiederholung, da Classic Spring mittlerweile alle Anforderungen der A-Dressur erfüllte. Ich zupfte die Fleecedecke auf Spring's Rücken zurecht und führte die Stute in die Halle. Heute Nacht hatte es ordentlich geschneit und das ganze Gestüt war mit einer dicken weißen Decke überzogen. Hoffentlich hatte Hunter morgen eine gute Fahrt. In der Halle angekommen, schwang ich mich in den Sattel und zog die Decke über meine Beine. Dann ließ ich Classic Spring im Schritt antreten und ritt auf beiden Händen Zirkel, Volten, einfache Schlangenlinien und Schlangenlinien durch die ganze Bahn. Als Handwechsel bauten wir gleich die geforderten Bahnfiguren ein, nämlich das aus dem Zirkel wechseln und durch die ganze Bahn wechseln. Nachdem wir die anfängliche Schrittarbeit abgehakt hatten, hielt ich Classic Spring an der Bande an und nahm die Decke von ihrem Rücken. Dieser winzige Handlungsschritt hatte uns eine ganze Menge Zeit gekostet, da Spring es überhaupt nicht lustig fand, die bauschige Decke aus den Augenwinkeln von ihrem Rücken schweben zu sehen. Mittlerweile zuckte die Stute nur noch kurz mit den Ohren, blieb aber brav stehen. Ich strich ihr lobend über den Hals, nahm die Zügel auf und trabte Spring aus dem Halten heraus an. Die Stute legte wie immer ein ordentliches Tempo vor und es brauchte ein paar Tritte, bis ich sie soweit zurückgenommen hatte, dass sie in einem angenehmen Arbeitstrab lief. Für den Anfang der Arbeit ließ ich die Zügel etwas länger und dirigierte Classic Spring hauptsächlich durch Schenkel- und Gewichtshilfen auf den Zirkel. Das war das Schönste an der Arbeit mit jungen Pferden: Man konnte wirklich mit ganz dezenten Hilfen arbeiten, ohne dies dem Pferd erst wieder näher bringen zu müssen. Bei Spring galt dies in noch ausgeprägterem Maß, da die Stute so feinfühlig reagierte. Als wir mit der eigentlichen Arbeit begannen, nahm ich die Zügel wieder auf und ritt die "neuen" Bahnfiguren auch im Trab. Mittlerweile bog Classic Spring sich wirklich schön in die Wendungen hinein und mit Gleichgewicht hatte sie schon länger keine Probleme mehr. Anschließend parierte ich die Stute bei A zum Halten durch, hob mich leicht aus dem Sattel und ließ die Zügel anstehen. Prompt verlagerte Spring ihr Gewicht nach hinten und ging zügig, aber nicht übereilt, rückwärts. Nach etwa einer Pferdelänge ließ ich sie halten und streichelte ihren seidigen Hals. In der zweiten Ecke der kurzen Seite stellte ich die Stute sofort leicht nach außen und trieb sie vom Hufschlag weg, indem ich das innere Bein verwahrend hinter den Gurt legte und mit dem äußeren vorwärts-seitwärts trieb. Eine Pferdelänge vor E stellte ich die Vollblutstute gerade, ließ sie zwei Pferdelängen vorwärts laufen und dirigierte sie anschließend wieder zum Hufschlag, indem ich diesmal mit dem inneren Bein vorwärts-seitwärts trieb und die Bewegung mit dem äußeren Bein begrenzte. Das Ganze wiederholten wir auch auf der anderen Hand und schließlich auch im Trab. Nach der Trabrunde parierte ich Spring ein weiteres Mal zum Halten durch, diesmal jedoch auf dem zweiten Hufschlag. Nun stellte ich die junge Stute leicht nach außen, ließ die Zügel anstehen, legte den inneren Schenkel verwahrend eine Handbreit hinter den Gurt und trieb Spring mit dem äußeren Schenkel seitwärts. Dabei achtete ich darauf, dass Spring die Lektion nicht übereilt durchführte, da mir hier eine saubere Ausführung noch wichtiger war, als sonst schon. Meine Reitlehrerin früher hatte dies immer als "jeden-einzlenen -Tritt-herausreiten" bezeichnet. Selbstverständlich wiederholten wir die Lektion auch auf der linken Hand und gingen dann gleich weiter zur letzten Lektion: den Schritt-Galopp-Übergängen. Da Classic Spring gerne vorwärts lief, war der Übergang vom Schritt in den Galopp eigentlich eine reine Gleichgewichtssache gewesen. Andersherum hatte ich Spring erst einmal überzeugen müssen, direkt vom Galopp in den Schritt zu fallen. Als ich die Übergänge nun jedoch wiederholte, wechselte Classic Spring problemlos von einer in die andere Gangart. Ich ließ das Stütchen noch eine Runde im flotten Mittelgalopp drehen, dann parierte ich sie zum Schritt durch und ritt sie am langen Zügel trocken. Als ich Spring die Decke auf den Rücken legte, machte die Stute einen kleinen Hüpfer, da sie gerade aus dem Hallenfenster hinausgesehen hatte und daher abgelenkt gewesen war. Ich schaffte es gerade noch, die Decke festzuhalten und kraulte der Stute beruhigend den Hals. Das Training heute war so perfekt verlaufen, da war es fast schon gut, dass zum Schluss dieser minimale "Aussetzer" gekommen war. Nach ein paar gemütlichen Schrittrunden, rutschte ich aus dem Sattel, zog die Decke weiter nach vorn und führte Spring hinaus in die winterliche Kälte. Im Stall angekommen, befreite ich die Stute zuerst von ihrer Ausrüstung, dann putzte ich ihr inzwischen trockenes Fell nochmals kurz über und brachte sie in ihre Box. Spring rupfte Heu aus ihrer Raufe und giftete mit vollem Maul Prada an, die einen neuen Kontaktversuch gestartet hatte. Beleidigt zog sich die Scheckstute wieder zurück und ich lachte. Manche Dinge änderten sich wohl nie. Nun war ich aber sehr gespannt, was Hunter zu den Fortschritten seiner Stute sagen würde. Hoffentlich durfte ich das aufgeweckte Pferd bald wieder auf meinem Gestüt begrüßen, die Arbeit mit Classic Spring hatte einfach Spaß gemacht. Spoiler: Springen E-A | Januar 2019 24. Januar 2019 | 5818 Zeichen von honigkuchenpferd Trainingscenter Falkenhof | Springtraining E-A Ich bekam über meine Website einen Auftrag aus England. Hunter Crowley hatte ein junges englisches Vollblut, namens CHH' Classic Spring, welches die Grundlagen des Springreitens lernen sollte. Gegen 15 Uhr erwartete ich seinen Trailer auf meinem Hof. Ich hatte bereits eine Gastbox im Stutenstall vorbereitet, da hörte ich auch schon sein Gespann übers Kies rollen. Ich lief nach vorne und winkte ihn direkt vor den Stall. "Hallo Hunter, schön dich zu sehen!" Wir luden die Stute aus und ließen sie erst einmal in ihrer Box ankommen. Wir besprachen noch einmal alle Einzelheiten und dann verabschiedete sich Hunter auch schon wieder. Circa drei Wochen würde das schicke Vollblut nun in meinem Beritt sein. Nachdem ich alle Pferde versorgt hatte, wollte ich am nächsten Tag mit dem Training beginnen. Da es wie aus Eimers schüttete, baute ich in der Halle ein paar Cavalettis und Stangen auf. Wir wollten alles ganz langsam und behutsam angehen. Ich holte Classic Spring aus ihrer Box, da sie die ganze Zeit auf dem Paddock im Regen stand, war sie komplett nass. Während des Putzen stellte ich sie also unter das Solarium. Sie genoss es sichtlich, gähnte und prustete entspannt, während ich ihr die Lehmklumpen aus dem Schweif entfernte. Ich sattelte sie und ging mit ihr in die Reithalle. Erstaunt übe soviel bunte Stangen am Boden blieb die Stute im Eingang stehen. Ich musste ein wenig lachen und lockte sie dann in die Halle. Dort liefen wir gemeinsam am Boden ein paar Runden, damit sie alles in Ruhe auf sich wirken lassen konnte. Dann stieg ich auf das schmale Pferd und ritt sie warm. Dabei nahm ich immer mal wieder einige Stangen und auch ein Cavaletti. Sie machte das wirklich super. Da ich nicht wusste, wie viel sie schon konnte, galoppierte ich auch über die Stangen und Cavalettis. Ich bat meinen Stallburschen Erik, aus den Stangen kleine Steilsprünge zu machen. Wir nahmen einen Sprung von jeder Seite und beendeten das Training für heute. Die Stute muss jetzt viel verarbeiten und in zwei Tagen ging es dann weiter. Beim nächsten Training ging es auf den Platz, da das Wetter deutlich besser war. Ich baute mit Philipp einen kleinen Parcours in E-Höhe auf. Zudem legten wir einen kleinen Wassergraben dazu. Ich wollte ihn keineswegs heute schon mit einbauen, aber zum kennenlernen kann man nie früh genug anfangen. Kerstin machte mir die Stute fertig und brachte sie zum Platz, wo ich mir noch schnell den Helm anzog und aufs Pferd stieg. Wir ritten zum warm werden eine Runde ins Gelände. Die Kondition dieses Pferdes war schon super ausgebaut, durch die zahlreichen Galopprennen, an denen sie teilgenommen hatte. Wir ritten zurück und trabten noch einige Runden entspannt auf dem Platz, bevor ich sie im Galopp auf den ersten Steilsprung ritt. Sie sprang ab und flog förmlich über die folgenden Sprünge. Dabei riss sie kein einziges Mal und auch die Distanzen konnte sie schon gut einschätzen. Allerdings wurde sie wirklich oft schnell, sodass ich Probleme hatte, sie ordentlich auf den nächsten Sprung vorzubereiten. Im Großen und Ganzen war ich aber wirklich zufrieden mit ihr. Heute wollte ich mit meinem Berittpferd Classic ins Gelände gehen. Es gab eine schöne Galoppstrecke im Wald, auf der ich gerne Tempiunterschiede reiten wollte. Nachdem ich sie putzte und sattelte, stieg ich auf und legte ihr noch eine Nierendecke über. Es war mittlerweile wirklich kalt geworden, und das lies Classic mich auch merken. Kaum auf der Galoppstrecke angekommen, bockte sie ein, zweimal vor Freude, prustete und gab dann Vollgas. Was ein Gefühl, auf einem Rennpferd durch den Wald zu preschen. Dennoch wollte ich mein Trainingsziel nicht außer Acht lassen und ritt konsequente Wechsel zwischen Arbeitsgalopp und kurz gehaltenen Galoppsprüngen. Sie verstand schnell, was ich von ihr wollte. Im Parcours muss ich sie auch mal zusammen halten können, um sie gut vor den Sprung reiten zu können. Nach 45 Minuten intensivem Training war die Stute nass geschwitzt. Wir ritten entspannt zurück, bis sie trocken war. Danach stellte ich sie zu den anderen Stuten auf das Paddock. 2-einhalb Wochen waren bereits vergangen und Classic hatte tolle Fortschritte gemacht. Ich trainierte mit ihr 1-2 Mal die Woche, um sie nicht zu überlasten. An den restlichen Tagen longierte ich sie, machte ein wenig Bodenarbeit oder lies sie mit den anderen Stuten den ganzen Tag auf dem Paddock. Heute war der Tag, an dem wir zum ersten Mal einen kompletten A* Parcours reiten wollten. Kerstin und Claudia waren so lieb und bauten mit Philipp zusammen einen Parcours auf, sogar der Wassergraben wurde mit einbezogen. Ich machte derweil Classic fertig, die sich mal wieder auf dem Paddock in einem Schlammloch gewälzt hat. Ein Hoch auf warmes Wasser! Nachdem ich das Pferd gesattelt und fertig vorbereitet hatte, ritt ich zum Platz. Dort wärmte ich Classic auf. Ich bat Philipp darum, das Training zu filmen, damit ich es Hunter schicken konnte. Am Sonntag würde er sein Pferd wieder abholen. Der Parcours bestand auf drei Steilsprüngen, zwei Oxern und einem Wassergraben. Diesen kannte Classic zwar schon vom einzelnen Sprung, aber noch nicht aus dem Parcours. Da war ich super gespannt. Wir ritten auf den ersten Sprung zu und ritten den kompletten Parcours durch. Keine Stange fiel, lediglich vor einem Oxer mit Planke zögerte die Stute. Nach kurzer Diskussion sprang sie mit einem riesen Satz drüber. Ich war super zufrieden mit diesem Pferd und beendete den Beritt mit einer kurzen Runde im Gelände. Hunters Gespann rollte auf den Hof und wir begrüßten uns. Ich ging mit ihm in den Stall und berichtete Classics Fortschritte und zeigte ihm ein paar Ausschnitte. Er war sehr zufrieden und verlud seine Stute. Wir packten das Sattelzeug in die Sattelkammer des Hängers, ehe Hunter von meinem Hof fuhr. Hoffentlich durfte ich diese Stute weiter ausbilden. Die Kür Song Winter Song - Billie Marten Es war heute schon die zweite Stute, die wir vorstellen konnten. Es schneite nun nicht mehr aktiv und CHH' Classic Spring war bereit für ihre Kür. Wir hatten sie rundum mit Lammfell ausgestattet. Die Trense und die Gamaschen waren damit gepolstert und die Schabracke war damit umkettelt. Auf den Dressursattel hatten wir ein Lammfellpad gelegt. Die junge Vollblutstute hatte von sich aus ein leichtes Winterfell entwickelt und musste so nicht frieren. Dennoch hatten wir für die Zeit draußen eine leichte Decke mitgebracht. „Dann wollen wir mal.“, sagte ich mehr zu mir selbst, als zu irgendjemand anderen und schwang mich in den Sattel. Meine Stute war sofort bereit und spitzte die Ohren. Wir stellten uns vor der Halle auf und warteten auf den Einruf. Im Arbeitstrab kamen wir in die Halle und hielten in der Mitte um die Richter zu grüßen. Der Takt unseres Kürsongs „Winter Song“ wurde angespielt und sobald die Melodie begann ritt ich Classic Spring wieder an. Wir begannen im Mitteltrab auf der linken Hand und hielten auf der Hälfte der nächsten langen Seite. Ich richtete die Stute ein paar Schritte rückwärts und ritt sie dann wieder im Schritt an. Unser Lied war eher ruhig und die Kür gestaltete sich deshalb ähnlich ruhig. Dennoch zeigten wir auch Arbeits- und Mittelgalopp im Verlauf, verkleinerten einmal das Viereck und bauten mit Zirkel, Volte und Schlangenlinien ein paar abwechslungsreiche Bahnfiguren ein. Gegen Ende des Songs gab es eine Art Pause in der wir eine Kehrtwendung auf der Vorhand zeigten, aus der wir zurück zur Hallenmitte ritten. Wir verabschiedeten uns von den Richtern und verließen dann im Mittelschritt die Halle. 1652 Zeichen | gezählt mit charcount.com | von sadasha
Samantha O'Neill mit Successful Dream Steckbrief Spoiler Successful Dream -------------------------------------------------- [Engl.: "Erfolgreicher Traum"] Spitzname: Dreamy -------------------------------------------------- ~ Abstammung ~ Von: Sacramento xx V: Ehrengold VV: Solo MV: Shew O' Gold M: Khiara El Assuad VM: El Jamarico MM: Kashida El Assuad Aus der: Success Story xx V: Dreaming Dancer VV: Dancing Star MV: Carry M: Sonderfall VM: Revolution MM: Screaming -------------------------------------------------- Rasse: Englisches Vollblut Geschlecht: Stute Geburtsdatum: 05. Januar 2017 Stockmaß/Endmaß: 1,65 m Fellfarbe: Seal Brown Gencode: Ee | aat Kopfabzeichen: unregelmäßige Blesse Beinabzeichen: v.l. Stiefel, v.r. Kronrand, h.r. Socke -------------------------------------------------- ~ Beschreibung & Charakter ~ Successful Dream ist ein wunderhübsches Stutfohlen, dass neben einem nahezu perfekten Exterieur auch noch einen hervorragenden Stammbaum mitbringt. Beide Elternteile waren im Turniersport sehr erfolgreich und auch Dreamy's Großmutter Khiara ist weithin bekannt. Dreamy, wie alle das Fohlen liebevoll nennen, ist sehr temperamentvoll und wird recht schnell nervös. Außerdem ist sie eine echte Diva und versteht sich daher nicht sehr gut mit den anderen Fohlen, die ihr keineswegs gewachsen sind. Obwohl Dreamy mit Abstand die Jüngste unter den Pferdekindern ist, ist sie bereits das unangefochtene Leittier. Das einzige Fohlen, dessen Nähe Dreamy nicht nur duldet, sondern tatsächlich genießt, ist Kazumi Princess El Assuad. Die beiden Pferdekinder sind ein Herz und eine Seele und sind bereits jetzt unzertrennlich. Weiterhin ist Successful Dream sehr neugierig, aufgeschlossen und aufmerksam. Sie möchte am liebsten alles in ihrer Umgebung erkunden und entdecken. Dies macht die Arbeit mit ihr nicht unbedingt einfacher, doch in Kombination mit der großen Begabung, die das junge Fohlen bereits jetzt zeigt, macht Dreamy dennoch rasend schnelle Fortschritte. Dreamy ist ihrer Bezugsperson gegenüber auch sehr loyal, wobei sie auch gegenüber anderen Menschen kaum Scheu kennt. In mancherlei Hinsicht verhält sie sich überdurchschnittlich intelligent, während sie andererseits in so mancher Situation völlig den Kopf verliert. Alles in allem ist das junge Stütchen eines der vielversprechendesten Fohlen, das je auf Hollybrook geboren wurde und wir sind sehr gespannt, mit welchen Eigenheiten Successful Dream uns noch überraschen wird. Sicher ist wohl, dass wir Großes von ihr erwarten dürfen! -------------------------------------------------- Besitzer: Sammy Vorbesitzer: /// Ersteller: sadasha Vkr: sadasha -------------------------------------------------- ~ Qualifikationen ~ Dressur: A Springen: S Military : M Galopprennen: S -------------------------------------------------- ~ Schleifen ~ 3. Platz beim 472. Galopprennen 1. Platz beim 272. Synchronspringen 1. Platz beim 473. Galopprennen 1. Platz beim 390. Militaryturnier 3. Platz beim 391. Militaryturnier 1. Platz beim 392. Militaryturnier 3. Platz beim 540. Springturnier 1. Platz beim 278. Synchronspringen 2. Platz beim 541. Dressurturnier 3. Platz beim 542. Springturnier -------------------------------------------------- ~ Sonstiges ~ Zuchtfähig: Nein Nachkommen: /// Punkte: 20 (Eltern, Großeltern, 10 Schleifen, HS, 2x Training, TA) Tierarztbericht | von Eddi | vom 16. Juni 2019 Spoiler "Sammy!", rief ich freudig, als meine Freundin auf mich zukam. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen, doch heute war ich endlich einmal wieder auf dem Hollybrook Stud Zuchtgestüt, um drei von Sammy's Pferden durchzuchecken. Zwei der Stuten kannte ich schon seit ihrer Geburt, das dritte Pferd war mir dafür gänzlich unbekannt. Aber Sammy hatte Talent dafür, außergewöhnliche Pferde zu finden, dementsprechend war ich schon sehr gespannt auf den Neuzugang. Wir liefen über den Hof zu den Stallungen und machten am Putzplatz halt. Dort erwarteten uns die englische Vollblutstute Kazumi Princess El Assuad - eine Enkelin meiner ehemaligen Topstute Khiara El Assuad- und eine zierliche junge Frau. Ich schaute Sammy fragend an und sie stellte mir die Frau lächelnd als "Ana", die neue Trainingsreiterin vor. Scheinbar sollte sie Princess sogar bei dem bald anstehenden Stutbuchwettbewerb reiten. Wenn meine Freundin jemand auf ihr heißgeliebtes Pferd ließ, musste die junge Frau wirklich hervorragend mit Pferden umgehen können. Sammy gab Ana ein Zeichen und diese führte mir Princess im Schritt und Trab vor. So konnte ich mich davon überzeugen, dass die Stute schön gleichmäßig lief. Princess hatte sich ganz schön gemacht, seitdem ich sie das letzte Mal gesehen hatte und ich war gespannt auf die weitere Entwicklung der Stute. Auch die Beugeprobe verlief problemlos, mal davon abgesehen, dass Princess nach mir schnappte, als ich sie versehentlich am Bauch kitzelte. Sammy entschuldigte sich wortreich und ich verglich Princess in Gedanken mit ihrer recht eigenen Mutter Kagami. Scheinbar hatte die Scheckstute einiges von dem Rennwunder geerbt. Ich hörte Herz und Lunge ab, kontrollierte die Temperatur und schaute kurz in Ohren, Augen und Maul. Wie erwartet, war alles einwandfrei. Das heute war ja auch nur der Check vor der Krönung, daher hatte ich damit gerechnet, dass alles okay war. Ana brachte Princess auf die Koppel und Sammy verschwand im Stall, nur um eine Minute später mit Successful Dream wieder herauszukommen. Die braune Stute war ein richtiger Hingucker geworden und man sah ihr die Abstammung von Success Story xx deutlich an. Allerdings war Dream viel aufgedrehter als Princess, womit mir auch klar war, warum Sammy die Stute selbst ritt und nicht Princess. Successful Dream hampelte herum, trabte mit großen Schritten neben Sammy her und wieherte immer wieder herausfordernd. Sammy grinste. "Immer wenn etwas anders abläuft als sonst, ist Dreamy kaum zu halten. Ich bin wirklich gespannt, wie das auf dem Stutbuchwettbewerb wird!", erklärte sie das Verhalten der Stute. Trotz Dream's Nervosität konnte ich erkennen, dass ihre Gänge taktrein waren. Die Beugeprobe war ebenfalls negativ und die restlichen Tests ergaben auch keinen Grund zur Sorge. "Die ist auch topfit, aber das sieht man ihr auch an!", lachte ich, als Successful Dream einen spielerischen Buckler hinlegte, als Sammy sie losband. "Madame darf jetzt auf die Koppel, vielleicht wird sie da ein bisschen von ihrer überschüssigen Energie los. Heute ist ihr freier Tag und der bekommt ihr ganz offensichtlich überhaupt nicht!". "So, jetzt bin ich gespannt!", grinste ich. Natürlich hatte Sammy sich das mir unbekannte Pferd bis zum Schluss aufgehoben. "Du hast doch jetzt Leitz bei dir aufgenommen, stimmts?", fragte sie. Ich nickte. "Dann möchte ich dir jetzt seine Tochter vorstellen: Coeur de Lilith!", sagte Sammy theatralisch und führte eine wunderschöne Fuchsstute aus dem Stall. Lilith hob den feinen Kopf und schnupperte vorsichtig in meine Richtung. Ich hielt ihr die Hand hin und die auffallend schön gebaute Stute drückte sanft ihr weiches Maul dagegen. Kaum eine Sekunde später riss sie den Kopf hoch und starrte einen nahe stehenden Baum an, in dem gerade ein Vogel gelandet war. "Lilith bedeutet Windgeist. Und glaub mir, der Name passt hervorragend!", klärte mich Sammy auf. Definitiv hatte mich meine Erwartung nicht enttäuscht, Lilith war ein außergewöhnliches Pferd. Als Sammy sie mir vorführte, konnte ich nur staunen. Der Trab der Stute war der Wahnsinn. Da konnten die beiden englischen Vollblüter von gerade eben einfach nicht mithalten. Ich untersuchte Lilith in aller Ruhe und machte mich so ein wenig mit der Stute bekannt. Schließlich durfte auch die Holsteinerstute ihren freien Tag genießen und ich ging mit Sammy ins Haus, um mir eine wohlverdiente Tasse Iced Coffee zu gönnen. Ihre drei Pferde waren in einer tollen Verfassung und ich war mir sicher, dass sie alle drei mit Leichtigkeit super Wertnoten bekommen würden. Hufschmiedbericht | von Sissicat | vom 07. März 2019 Spoiler Es war bereits Nachmittag und ich war gerade dabei die Boxen auszumisten, als mein Handy klingelte. "Hufschmieder Kriegerherz, Michelle Smith spricht, Guten Tag?" Der Anrufer stellte sich als Samantha O'Neill vor und ich konnte mich sogleich an das Gestüt erinnern. Es freute mich sehr das sie mich zum zweiten Mal angerufen hatte. Ich versprach ihr natürlich sogleich das ich heute noch vorbei kommen würde und beeilte mich daher um umso schneller losfahren zu können. Als ich in meinem kleinen Truck saß ging ich im Kopf nocheinmal durch was ich heute bei den Hollybrook Stud zu tun hatte. Zwei der am Hof lebenden Rennpferde brauchten neue Eisen und außerdem mussten ihre Hufe wiedereinmal geschnitten und geraspelt werden. Nach einer ruhigen Autofahrt war ich auch schon bei meinem Kunden angekommen und wurde sogleich herzlich begrüßt. "Hallo! Schön wieder hierzusein!", lächelte ich. Da es nur ein Routine Besuch war und kein Krankes Pferd freute es mich wirklich sehr, immerhin hieß dies das ich meine Arbeit gut machte. Die Blondine die neben mir herging lachte und erzählte mir dann etwas über meine heutigen Patienten. Beide waren sie Stuten und Rennpferde, daher benötigten sie auch spezielle Aluminiumeisen. Während ich meine Gerätschaften aufbaute holte Samantha auch schon die erste der beiden Stuten. Successful Dream. Die junge Stute kam mit aufmerksam nach vorne gerichteten Ohren auf mich zu und schnupperte sogleich an meiner Kleidung. "Hey! Nur für brave Patienten!", erklärte ich als die dunkle Stute in meine Bauchtasche zwickte, in welcher sich ein paar Leckerlies befanden. Samantha lachte nur und tätschelte Dreamy's Hals. "So dann fangen wir mal an.",murmelte ich leise und begann mit meiner Arbeit. Successful Dream hielt brav still während ich ihre Hufe bearbeitete, die Tatsache das ich herumschnitt und raspelte schien die Jungstute garnicht im Geringsten zu stören. Wahrscheinlich hat mein Versprechen wegen den Leckerlies wirklich bei ihr funktioniert. Schnell waren auch die leichten Aluminumeisen an allen vier Hufen der Stute. Zufrieden tätschelte ich sie und gab ihr ein Leckerlie nachdem sie nocheinmal in meine Bauchtasche zwickte. Kuzer Zeit später stand auch schon meine zweite und heutige letzte Patientin neben mir. Die wunderhübsch gefleckte Kazumi Princess El Assuad. Wie auch ihre Vorgängerin schien sie keinerlei Angst vor mir zu haben und auch sonst schien sie die nötige Gelassenheit zu besitzen um schnell fertig zu sein. Vorsichtig hob ich ihr linkes Vorderbein und begann auch schon mit meiner Arbeit. Princess zog mir zwar ein paar mal ihr Bein weg oder stupste mich an, aber sobald Samantha begann die Jungstute zu streicheln wurde die Stute wieder ruhig. So hatte ich auch ihr schnell die Hufe ausgeschnitten, geraspelt und natürlich mit neuen Aluminiumeisen versorgt. " Heute ging es echt schnell.", stellte ich fest als ich das letzte Bein zu Boden stellte und mich wieder aufrichtete. "Ja finde ich auch. Danke übrigens das du heute noch so kurzfristig gekommen bist.",lächelte Samantha. Schnell halfen wir zusammen und räumten mein Zeug in meinen Truck und brachten natürlich Princess weg. Dannach erledigten wir noch den Papierkram und ich fuhr auch schon zurück nach Hause. Trainingsberichte | 2 Stück Spoiler Galopprennen E-A | 28. Februar 2019 Spoiler Mit vor Konzentration gerunzelter Stirn ging ich einen Stapel Bewerbungen durch. Ich hatte mich nun lange davor gedrückt, mich nach einem Ersatz für meine Angestellte und ehemalige Freundin Meg zu suchen, da ich immer noch die Hoffnung gehegt hatte, dass die junge Frau auf mein Gestüt zurückkehren würde. Nun waren die beiden vielversprechenden Jungpferde Kazumi Princess El Assuad und Successful Dream jedoch bereit für die ersten Lektionen auf der Rennbahn und dafür brauchte ich eine geeignete Reiterin. Eine der Stuten würde ich selbst reiten, doch meine anderen Trainingsreiter waren keine Jockeys und nicht erfahren genug im Umgang mit Rennpferden. Zumal sie die Stuten schon wegen ihrer Größe und ihrem Gewicht keinesfalls in richtigen Rennen reiten konnten. Beim Einreiten der Jungpferde hatte sich bestätigt, was sich im täglichen Umgang bereits angedeutet hatte. Princess war zwar nicht ganz einfach unter dem Sattel und brauchte eine konsequente und gleichzeitig sanfte Hand. Dreamy jedoch konnte zuweilen ein richtiger Teufel sein. Daher war ich bisher auch die Einzige gewesen, die auf dem Rücken der jungen Stute gesessen hatte. Seufzend widmete ich mich wieder den Bewerbungen. Es waren ein paar interessante Schreiben dabei und schließlich hatte ich mich für fünf Jockeys entschieden, die ich zum Probereiten einlud. Eine Woche später stand ich mit meinen beiden Stuten Ace of Spades und Pirate Island am Eingang der Rennbahn und erwartete die vier Bewerber. Einer der fünf Auserwählten hatte schon vor einigen Tagen ein Jobangebot bekommen und dieses angenommen. So erwartete ich nun zwei Frauen und zwei Männer, die sich im Sattel der erfahrenen Stuten beweisen sollten. Sowohl Ace als auch Island hatten ihre größten Flausen bereits abgelegt, konnten es aber nicht leiden, wenn man ihnen missverständliche oder zu grobe Hilfen gab und sperrten sich dann deutlich gegen ihren jeweiligen Reiter. Ich strich Ace gerade gedankenverloren über die weichen Nüstern, da kamen Samuel und Donald mit den Bewerbern über den Hof. Alle trugen Reitkleidung und gaben mir etwas schüchtern die Hand. Mein Gestüt war groß und genoss mittlerweile auch einen gewissen Ruf. Ich stellte mich und die beiden Stuten vor und überließ es den Bewerbern zu entscheiden, wer zuerst reiten wollte. Schließlich saßen eine zierliche Frau namens Ana und ein junger Mann Namens Phil auf den beiden Pferden und lenkten sie zur Öffnung in den Rails. Sie wärmten die Stuten auf, wobei mir auffiel, wie sanft Ana mit Ace of Spades umging. Als die beiden die Pferde angaloppierten, saß Ana ruhig im Sattel und passte sich den Bewegungen ihres Pferdes an, während Phil Island direkt vorwärts trieb und die Stute mit allzu deutlichen Hilfen in Richtung des Innenrails dirigierte. Ich schüttelte enttäuscht den Kopf, als Pirate Island den Kopf hochwarf und quer über die Bahn galoppierte. Anstatt nun etwas an seinem Reitstil zu ändern, versuchte der junge Mann seine Hilfen noch energischer durchzusetzen und ich winkte beide Reiter zu mir herüber. Samuel war sofort bei Pirate Island, griff nach den Zügeln und verlangte finster von Phil, aus dem Sattel zu steigen. Ich gab ihm die Hand und verabschiedete mich. Dieser Kandidat war für meine Pferde definitiv nicht der Richtige. Ana dagegen lobte ich für ihren schönen Ritt und bat die junge Russin zu bleiben. Die beiden anderen Bewerber machten ihre Sache zwar ganz gut, aber keiner von ihnen verschmolz so sehr mit seinem Pferd wie Ana zuvor, weshalb ich der Frau lächelnd ein Jobangebot machte, das sie zu meiner großen Freude annahm. Schon ein paar Tage später schwang ich mich auf Dreamy's Rücken und dirigierte die junge braune Stute auf die Rennbahn. Neben uns kraulte Ana den gescheckten Hals von Princess. Die junge Frau kam hervorragend mit der Stute klar und ich hatte das sichere Gefühl, eine gute Wahl getroffen zu haben. Ana war lebenslustig und offen und alle auf dem Gestüt hatten sie schon ins Herz geschlossen. Außerdem kam sie sehr gut mit Princess zurecht, weshalb wir heute das Abschlusstraining im Galopprennen abhalten wollten. Damit liefen die beiden Vollblutstuten dann offiziell in Klasse A des Galopprennens. Dreamy tänzelte nervös zur Seite und warf ihren feinen Kopf in die Luft. Die braune Stute liebte es zu rennen, während ich bei Princess manchmal das Gefühl hatte, dass sie sich langweilte. Da die beiden Stuten aber noch ganz am Anfang ihrer Rennkarriere standen, würde sich das mit der Zeit schon zeigen. Ana und ich dirigierten unsere Stütchen zu den Startboxen. Während Princess anstandslos hineinging, veranstaltete Dreamy wie immer ein wenig Theater. Es hatte mich bei beiden Stütchen viel Schweiß und auch ein paar Tränen gekostet, bis sie endlich in die Startbox gegangen waren, doch nun klappte es eigentlich sehr zuverlässig. Auch Dreamy ging nach einem letzten halbherzigen Buckler plötzlich wie ein Profi in die enge Metallbox und zuckte nicht mit der Wimper, als die Klappen geschlossen wurden. Samuel erkundigte sich wie üblich, ob wir bereit waren und als wir beide nickten, zählte er hinunter und mit einem Knall flogen die Klappen auf. Dreamy sprang mit einem rießigen Satz aus der Startbox und setzte sich vor Princess an die Rails. Die Stute hasste es, hinten zu laufen und wurde dann unkonzentriert. Hatte sie sich aber einmal an der Spitze festgesetzt, war sie kaum noch zu schlagen. Auch jetzt kamen Ana und Princess zwar bis an Dreamy's Flanke, doch weiter aufholen ließ die Stute sie nicht. Ich warf einen Blick unter dem Arm hindurch und hatte wieder einmal das Gefühl, dass Princess nicht alles gab. Die Stute schien sich nicht sonderlich anzustrengen. Ana war wohl der gleichen Meinung, da sie beschwörend auf die Scheckstute einredete. Zentimeter für Zentimeter holte Princess auf, doch da sprang Successful Dream um und legte ihren Turbo ein, wie wir ihren Endspurt liebevoll nannten. Nun hatte Princess keine Chance mehr und wir fegten über die Ziellinie. Freudig klopfte ich Successful Dream den Hals und hatte wie üblich meine Mühe, die temperamentvolle Stute durchzuparieren. Auch Princess wehrte sich gegen die langsamere Gangart, doch war sie im Gegensatz zu Dream kaum ins Schwitzen gekommen. Wir rutschten aus den leichten Trainingssätteln und lobten die Pferde. Auch wenn ich mir nicht sicher war, ob Princess' Karriere im Rennsport lag, hatten die beiden Stuten ihre Sache sehr gut gemacht und waren damit eine Stufe aufgestiegen. Vielleicht wurde Princess Ehrgeiz ja bei offiziellen Rennen geweckt, wenn sie gegen fremde Pferde laufen musste und die spannungsgeladene Atmosphäre eines Renntages einatmete. Dennoch war ich stolz auf meine beiden Goldschätze. Galopprennen A-L | 10. Juni 2019 Spoiler "Morgen ihr Lieben, ist heute nicht ein ganz wundervoller Tag?", flötete ich gut gelaunt durch den Stall, als ich durch die großen Flügeltüren trat. Es war erst fünf Uhr morgens und von den meisten meiner Angestellten erhielt ich nur leises Brummeln als Antwort. Lediglich unser Neuzugang Ana begrüßte mich ebenso überschwänglich. Die junge Frau arbeitete nun seit knapp vier Monaten auf meinem Gestüt und ich schloss sie immer mehr ins Herz. Erst vor einer Woche war sie strahlend und hüpfend in den Stall gekommen und hatte verkündet, ihr Freund hätte ihr einen Heiratsantrag gemacht. Das hatten wir natürlich erst einmal gebührend gefeiert. Bei all der Arbeit sollte der Spaß nicht zu kurz kommen, das hatte ich mir fest vorgenommen. "Ich bin so gespannt, was Princess heute auf der Bahn anstellt!", sagte Ana aufgeregt. Sie ritt die Scheckstute seit ihrem Einstieg im Training und die beiden kamen wunderbar miteinander aus. Da Kazumi Princess El Assuad auf der Bahn aber irgendwie immer zu träumen schien, hatten wir für heute ein Scheinrennen geplant. Princess und ihre Freundin Successful Dream sollten also zum ersten Mal gegen fremde Pferde laufen. Sowohl mein Gestüt als auch Princess und Dreamy's Eltern bzw. Großeltern waren ziemlich bekannt, daher waren die Reaktionen auf meine Einladung auch entsprechend positiv ausgefallen. Jeder wollte die beiden Nachwuchsstars kennen lernen, bevor es in ein offizielles Rennen ging. Nur eine Stunde später traf unsere Konkurrenz ein. Eine wunderschöne Rappstute fiel mir sofort ins Auge. Sie hatte ein tolles Exterieur und tänzelte temperamentvoll auf der Stelle. Ansonsten waren noch zwei braune Wallache und eine Fuchsstute angereist. Alle stammten von umliegenden Gestüten und sollten ihre Eigentümer eines Tages stolz machen. Die Fuchsstute hatte sogar schon zwei Rennen gewonnen. Ich war wirklich gespannt, wie sich Princess und Dream schlagen würden. Das hier sollte nämlich zeitgleich ihr Abschlusstraining für den Aufstieg in Klasse L des Galopprennens werden und auch über Princess' Zukunft entscheiden. Konnte sie sich für das Rennen nicht erwärmen, würde ich sie früher als geplant für die Vielseitigkeit ausbilden. Ich nahm Successful Dream am Zügel und führte die braune Stute aus dem Stall. Ana folgte uns mit Kazumi Princess El Assuad. Bewundernde Rufe erklangen und ich sonnte mich ein wenig darin. Immerhin stammten beide Pferde aus meinen Stuten. Da durfte man schonmal ein bisschen stolz sein. Samuel hielt Dream am Zügel, während ich mich in den leichten Trainingssattel schwang. Gleich darauf half er Ana nach oben. Ich grinste der jungen Frau zu und ritt auf Dreamy zur Rennbahn. Der Rest der Bande folgte uns auf dem Fuß. Der Reiter der Rappstute hatte Schwierigkeiten, das feurige Tier im Zaum zu halten, was postwendend Dream nervös machte. Auch Princess schlug unruhig mit dem Kopf und sprang quietschend zur Seite, als die Rappstute ihr zu Nahe kam. Auf die mussten wir während des Rennens gut achtgeben. Samuel und Donald halfen uns die Pferde in die Startbox zu verfrachten und sogar Dreamy ging ausnahmsweise mal anstandslos, ohne das übliche Theater in die Box. Ich spürte aber das Zittern der Muskeln unter ihrem Fell. Dream war ganz heiß darauf zu rennen. Das wurde sicher ein Spaß. Wir hatten leider eine Box sehr weit außen gezogen, während Princess die Box Nummer eins beziehen durfte. Direkt daneben kam die Rappstute. Samuel versicherte sich, dass bei allen alles in Ordnung war und Sekunden später flogen die Türen der Startbox auf. Dream war so versessen darauf, loszukommen, dass sie beinahe über ihre eigenen Füße stolperte und daher einen recht unsauberen Start hinlegte. Princess lief an der Spitze, ließ sich aber beinahe sofort zurückfallen. Schade, scheinbar regten auch fremde Pferde ihren Ehrgeiz nicht an. Meine braune Energiebombe dagegen hatte furchtbar schlechte Laune. Sie legte sich auf die Zügel und wollte außen am Feld vorbei. Ich beschloss, dass es überhaupt keinen Sinn hatte, gegen Dream anzukämpfen. So würde sie nur noch mehr Energie verbrauchen. Also machte ich mich so leicht wie möglich, gab die Zügel nach und ließ Dream laufen. Die junge Stute spannte sich an wie eine Sprungfeder und verlängerte ihre Galoppsprünge mit jedem Tritt. Schon waren wir am letzten Pferd des Feldes vorbei. Ich sah mich nach Princess um und bemerkte überrascht, dass sie uns auf dem Fuß folgte. Ana wirkte ebenso verwirrt wie ich. So schnell war Princess noch nie gelaufen. Wir machten weiter Boden gut und liefen schließlich Kopf an Kopf mit der Rappstute. So ging es auf die Zielgerade. Der Reiter der Rappstute gab ihr einen Klaps mit der Gerte und die Stute driftete nach außen, auf uns zu. Ich war gezwungen Dream zu verlangsamen und die Stute schüttelte verärgert den Kopf. Da war plötzlich Princess gleichauf mit uns. Ana's Gesicht war nun hochkonzentriert und sie redete beschwörend auf die Scheckstute ein. Auf der Zielgeraden sprang Successful Dream um und ließ die schweißnasse Rappstute hinter sich. Princess Kopf war etwa auf Höhe von Dream's Schulter. Doch im Gegensatz zu Dream, schien Princess kein bisschen außer Puste zu sein. Wir überquerten die Ziellinie und zügelten unsere Stuten. Ana wendete Princess und ritt sofort auf mich zu. "Es ist Dream! Sie will nicht an ihr vorbei!", platzte sie heraus und bestätigte damit, was ich befürchtet hatte. Auf dem bald anstehenden Stutbuchwettbewerb mussten Dream und Princess gegeneinander laufen und ich hoffte, dass Princess sich ihre Chance gekrönt zu werden nicht dadurch verdarb, dass sie Dream nicht überholen wollte. Für andere Rennen bestand jedoch defintiv Hoffnung. Vielleicht würde Princess ihr volles Potentail ja entfalten, wenn sie nur gegen fremde Pferde antrat. Dennoch hatten beide Stuten ihre Sache sehr gut gemacht und wir wurden mit Komplimenten überschüttet. Nur der Reiter der Rappstute schüttelte verärgert den Kopf, versorgte sein Pferd und fuhr ohne ein Abschiedswort nach Hause. Die Kür Song: Winter's Dream - Felicia Farrere "Brr, kalt!", bibberte ich, als ich mich in den Sattel meiner englischen Vollblutstute Successful Dream schwang. Wir waren gerade auf dem Gelände, auf dem heute der Stutbuchwettbewerb mit dem Thema "Winterzeit" stattfand. Da Dream ein Rennpferd war, war unsere Aufgabe ein Rennen zu bestreiten. Gegen uns antreten würde Dream's Freundin Princess und noch drei weitere Rennpferde, die ich nicht kannte. Dieser Wettbewerb war mal etwas vollkommen anderes. Wir hatten zum Beispiel winterliche Kürmusik aussuchen sollen und vor dem Rennen hatte jeder Reiter kurz Zeit sein Pferd vor den Tribünen zu präsentieren. Samuel klopfte Dream aufmunternd den Hals und ich dirigierte die Stute zur Bahn. Ana folgte uns dichtauf mit Princess und ich war froh, dass das Paar dabei war, sonst wäre Dream wesentlich nervöser gewesen. Wir stellten unsere Pferde auf und mein Lied begann zu spielen. Es war Winter's Dream. Ich ritt Successful Dream im Schritt vor die Tribünen, parierte zum Halten durch und grüßte unser Publikum. In dem Moment begann es zu schneien und sofort setzten sich Eiskristalle in Dream's Mähne fest. Ich trabte meine Stute an. Als die Sängerin die Stimme hoch, ließ ich Dreamy angaloppieren und ritt einen weiten Zirkel. Dann brach ich den Zirkel ab und ritt auf die Startboxen zu. Nun mussten wir auf die anderen Pferde warten. Ich starrte angestrengt zu den Tribünen hinüber, konnte Princess aber nur schemenhaft erkennen. Als endlich alle fünf Stuten in den Startboxen standen, strich ich Dream beruhigend über den Hals. Die junge Stute war ganz heiß darauf, zu rennen und ich ehrlich gesagt auch. Dream und ich hatten die Startbox ganz außen gezogen, aber darum machte ich mir keine Sorgen. Bisher war uns noch kein Pferd untergekommen, dass Dream schlagen konnte. Abgesehen von Princess vielleicht. Die Boxen flogen mit einem Klingeln auf und die fünf Pferde sprangen auf das Geläuf. Dream fasste sofort Fuß und setzte sich an zweiter Stelle an die Rails. Unwillig schlug die Stute mit dem Kopf, als ihr nasse Sandklumpen ins Gesicht flogen. Dream verabscheute es, nicht an der Spitze zu laufen. Ich gab nach und lenkte sie von den Rails weg, damit wir das vordere Pferd außen überholen konnten. Die Rappstute vor uns war ziemlich schnell, doch auf der Zielgeraden sprang Dream um und legte ihren Turbo ein. Aus den Augenwinkeln sah ich Princess aufholen und drückte meinem zweiten Pferd die Daumen. Dream jedoch wurde mit jedem Galoppsprung länger und schneller. Die anderen Pferde hatten keine Chance und schon rasten wir über die Ziellinie. Applaus brandete auf und unser Kürlied wurde erneut gespielt. Ich ritt Successful Dream wieder vor die Tribünen und verabschiedete mich mit einem weiteren Gruß von den Richtern. Der Ausgang des Rennens hatte zwar keinen Einfluss darauf, ob die Pferde gekrönt wurden oder nicht, aber ein Sieg konnte doch wohl hoffentlich nicht schaden, oder? So oder so, ich war unglaublich stolz auf mein Stütchen und streichelte ihr lobend den nassen Hals. [2998 Zeichen | geprüft mit lettercount.com | von Sammy]
Samantha O'Neill mit Kazumi Princess El Assuad Steckbrief Spoiler Kazumi Princess El Assuad -------------------------------------------------- [Jap./Engl.: "Prinzessin der Schönheit von Assuad"] Spitzname: Princess -------------------------------------------------- ~ Abstammung ~ Von: Mr. Raw Depression V: ? M: ? Aus der: Kagami El Assuad V: Pawaneeh VV: Cataract VVV: Shirocco xx MVV: Nushin MV: Delta Queen VMV: Solo xx MMV: Desecration Smile xx M: Khiara El Assuad VM: El Jamarico MM: Kashida El Assuad -------------------------------------------------- Rasse: Englisches Vollblut Geschlecht: Stute Geburtsdatum: 06. Januar 2017 Stockmaß/Endmaß: 1,70m Fellfarbe: Buckskin Tobiano Gencode: Ee | Aa | Crcr | nTo Kopfabzeichen: Blesse Beinabzeichen: v.l., v.r., h.l. hochweißer Stiefel, h.r. weißer Stiefel -------------------------------------------------- ~ Beschreibung & Charakter ~ Kazumi Princess El Assuad ist äußerlich ein absolutes Bilderbuchfohlen. Sie besitzt einen korrekten Körperbau, eine auffällige Fellfärbung und eine Ausstrahlung mit der man sie einfach nicht übersehen kann. Ihre Eltern, Mr. Raw Drepression und Kagami El Assuad sind beide äußerst erfolgreich im Turniersport unterwegs und haben somit einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Während der Schwerpunkt bei Kagami's Training erst einmal im Galopprennen lag, wurde Mr. Raw Depression zum Vielseitigkeitspferd ausgebildet. Daher ist zu erwarten, dass Kazumi Princess beide Talente ihrer Eltern geerbt hat und sich später einmal in diesen Sparten profilieren wird. Charakterlich vereint das wunderhübsche Stütchen die Wesenszüge seiner Eltern in sich. Das heißblütige Temperament und die Sensibilität hat sie wohl von beiden Elternteilen geerbt, ebenso wie ihre auffallend schönen Gänge, ihre Aufmerksamkeit und Intelligenz bei der Arbeit. Im Gegensatz zu ihrer Mutter zeigt Princess in vielen Situationen eine große Nervenstärke, während es andere Gelegenheiten gibt, bei denen sie sich ängstlich unter Kagami's Schweif versteckt. Ein weiterer Wesenszug, indem sie sich von ihrer Mutter unterscheidet, ist ihr Sozialverhalten. Princess braucht Pferde und Menschen um sich herum, die ihr Aufmerksamkeit schenken, wie die Luft zum Atmen. Sie verträgt es überhaupt nicht, alleine gelassen zu werden und beginnt dann mit Vorliebe damit Dinge zu zerstören (wie beispielsweise diverse Weidendecken). In der Herde ordnet sich Princess zwar nicht direkt unter, strebt aber auch nicht die Position des Leittiers an. Am besten versteht sie sich mit der eher sozial unverträglichen Successful Dream. Schon nach wenigen gemeinsamen Ausflügen auf der Koppel sind die beiden unzertrennlich. Was dagegen die Gutmütigkeit angeht kommt die kleine Schönheit bereits jetzt ganz nach ihrer Mutter. Wenn Princess etwas nicht passt, zeigt sie dies ganz genau. Dann kann es durchaus auch einmal passieren, dass das Stütchen schnappt, buckelt, davonläuft oder - wie schon erwähnt - alle möglichen Dinge in ihrer Nähe kaputt macht. Alles in allem ist Kazumi Princess ein absolut wunderschönes Charaktertier, das zwar viel Erziehung und Geduld braucht, doch sicherlich später einmal ein herausragendes Sportpferd werden wird! -------------------------------------------------- Besitzer: Sammy Vorbesitzer: / Ersteller: sadasha Vkr: sadasha -------------------------------------------------- ~ Qualifikationen ~ Dressur: A Springen: L Military: A Galopprennen: S*** -------------------------------------------------- ~ Schleifen ~ 1. Gewinnerin der [BFS 263] Mixe & Schecken 2. Platz beim 535. Dressurturnier 3. Platz beim 476. Galopprennen 2. Platz beim 478. Galopprennen 3. Platz beim 479. Galopprennen 2. Platz beim 279. Synchronspringen 1. Platz beim 280. Synchronspringen 1. Platz beim 395. Militaryturnier 3. Platz beim 480. Galopprennen 481. RE -------------------------------------------------- ~ Sonstiges ~ Zuchtfähig: Nein Nachkommen: /// Punkte: 20 (4 Eltern, 10 Schleifen, HS, 2x Training, TA) Tierarztbericht | von Eddi | vom 16. Juni 2019 Spoiler "Sammy!", rief ich freudig, als meine Freundin auf mich zukam. Wir hatten uns schon lange nicht mehr gesehen, doch heute war ich endlich einmal wieder auf dem Hollybrook Stud Zuchtgestüt, um drei von Sammy's Pferden durchzuchecken. Zwei der Stuten kannte ich schon seit ihrer Geburt, das dritte Pferd war mir dafür gänzlich unbekannt. Aber Sammy hatte Talent dafür, außergewöhnliche Pferde zu finden, dementsprechend war ich schon sehr gespannt auf den Neuzugang. Wir liefen über den Hof zu den Stallungen und machten am Putzplatz halt. Dort erwarteten uns die englische Vollblutstute Kazumi Princess El Assuad - eine Enkelin meiner ehemaligen Topstute Khiara El Assuad- und eine zierliche junge Frau. Ich schaute Sammy fragend an und sie stellte mir die Frau lächelnd als "Ana", die neue Trainingsreiterin vor. Scheinbar sollte sie Princess sogar bei dem bald anstehenden Stutbuchwettbewerb reiten. Wenn meine Freundin jemand auf ihr heißgeliebtes Pferd ließ, musste die junge Frau wirklich hervorragend mit Pferden umgehen können. Sammy gab Ana ein Zeichen und diese führte mir Princess im Schritt und Trab vor. So konnte ich mich davon überzeugen, dass die Stute schön gleichmäßig lief. Princess hatte sich ganz schön gemacht, seitdem ich sie das letzte Mal gesehen hatte und ich war gespannt auf die weitere Entwicklung der Stute. Auch die Beugeprobe verlief problemlos, mal davon abgesehen, dass Princess nach mir schnappte, als ich sie versehentlich am Bauch kitzelte. Sammy entschuldigte sich wortreich und ich verglich Princess in Gedanken mit ihrer recht eigenen Mutter Kagami. Scheinbar hatte die Scheckstute einiges von dem Rennwunder geerbt. Ich hörte Herz und Lunge ab, kontrollierte die Temperatur und schaute kurz in Ohren, Augen und Maul. Wie erwartet, war alles einwandfrei. Das heute war ja auch nur der Check vor der Krönung, daher hatte ich damit gerechnet, dass alles okay war. Ana brachte Princess auf die Koppel und Sammy verschwand im Stall, nur um eine Minute später mit Successful Dream wieder herauszukommen. Die braune Stute war ein richtiger Hingucker geworden und man sah ihr die Abstammung von Success Story xx deutlich an. Allerdings war Dream viel aufgedrehter als Princess, womit mir auch klar war, warum Sammy die Stute selbst ritt und nicht Princess. Successful Dream hampelte herum, trabte mit großen Schritten neben Sammy her und wieherte immer wieder herausfordernd. Sammy grinste. "Immer wenn etwas anders abläuft als sonst, ist Dreamy kaum zu halten. Ich bin wirklich gespannt, wie das auf dem Stutbuchwettbewerb wird!", erklärte sie das Verhalten der Stute. Trotz Dream's Nervosität konnte ich erkennen, dass ihre Gänge taktrein waren. Die Beugeprobe war ebenfalls negativ und die restlichen Tests ergaben auch keinen Grund zur Sorge. "Die ist auch topfit, aber das sieht man ihr auch an!", lachte ich, als Successful Dream einen spielerischen Buckler hinlegte, als Sammy sie losband. "Madame darf jetzt auf die Koppel, vielleicht wird sie da ein bisschen von ihrer überschüssigen Energie los. Heute ist ihr freier Tag und der bekommt ihr ganz offensichtlich überhaupt nicht!". "So, jetzt bin ich gespannt!", grinste ich. Natürlich hatte Sammy sich das mir unbekannte Pferd bis zum Schluss aufgehoben. "Du hast doch jetzt Leitz bei dir aufgenommen, stimmts?", fragte sie. Ich nickte. "Dann möchte ich dir jetzt seine Tochter vorstellen: Coeur de Lilith!", sagte Sammy theatralisch und führte eine wunderschöne Fuchsstute aus dem Stall. Lilith hob den feinen Kopf und schnupperte vorsichtig in meine Richtung. Ich hielt ihr die Hand hin und die auffallend schön gebaute Stute drückte sanft ihr weiches Maul dagegen. Kaum eine Sekunde später riss sie den Kopf hoch und starrte einen nahe stehenden Baum an, in dem gerade ein Vogel gelandet war. "Lilith bedeutet Windgeist. Und glaub mir, der Name passt hervorragend!", klärte mich Sammy auf. Definitiv hatte mich meine Erwartung nicht enttäuscht, Lilith war ein außergewöhnliches Pferd. Als Sammy sie mir vorführte, konnte ich nur staunen. Der Trab der Stute war der Wahnsinn. Da konnten die beiden englischen Vollblüter von gerade eben einfach nicht mithalten. Ich untersuchte Lilith in aller Ruhe und machte mich so ein wenig mit der Stute bekannt. Schließlich durfte auch die Holsteinerstute ihren freien Tag genießen und ich ging mit Sammy ins Haus, um mir eine wohlverdiente Tasse Iced Coffee zu gönnen. Ihre drei Pferde waren in einer tollen Verfassung und ich war mir sicher, dass sie alle drei mit Leichtigkeit super Wertnoten bekommen würden. Hufschmiedbericht | von Sissicat | vom 07. März 2019 Spoiler Es war bereits Nachmittag und ich war gerade dabei die Boxen auszumisten, als mein Handy klingelte. "Hufschmieder Kriegerherz, Michelle Smith spricht, Guten Tag?" Der Anrufer stellte sich als Samantha O'Neill vor und ich konnte mich sogleich an das Gestüt erinnern. Es freute mich sehr das sie mich zum zweiten Mal angerufen hatte. Ich versprach ihr natürlich sogleich das ich heute noch vorbei kommen würde und beeilte mich daher um umso schneller losfahren zu können. Als ich in meinem kleinen Truck saß ging ich im Kopf nocheinmal durch was ich heute bei den Hollybrook Stud zu tun hatte. Zwei der am Hof lebenden Rennpferde brauchten neue Eisen und außerdem mussten ihre Hufe wiedereinmal geschnitten und geraspelt werden. Nach einer ruhigen Autofahrt war ich auch schon bei meinem Kunden angekommen und wurde sogleich herzlich begrüßt. "Hallo! Schön wieder hierzusein!", lächelte ich. Da es nur ein Routine Besuch war und kein Krankes Pferd freute es mich wirklich sehr, immerhin hieß dies das ich meine Arbeit gut machte. Die Blondine die neben mir herging lachte und erzählte mir dann etwas über meine heutigen Patienten. Beide waren sie Stuten und Rennpferde, daher benötigten sie auch spezielle Aluminiumeisen. Während ich meine Gerätschaften aufbaute holte Samantha auch schon die erste der beiden Stuten. Successful Dream. Die junge Stute kam mit aufmerksam nach vorne gerichteten Ohren auf mich zu und schnupperte sogleich an meiner Kleidung. "Hey! Nur für brave Patienten!", erklärte ich als die dunkle Stute in meine Bauchtasche zwickte, in welcher sich ein paar Leckerlies befanden. Samantha lachte nur und tätschelte Dreamy's Hals. "So dann fangen wir mal an.",murmelte ich leise und begann mit meiner Arbeit. Successful Dream hielt brav still während ich ihre Hufe bearbeitete, die Tatsache das ich herumschnitt und raspelte schien die Jungstute garnicht im Geringsten zu stören. Wahrscheinlich hat mein Versprechen wegen den Leckerlies wirklich bei ihr funktioniert. Schnell waren auch die leichten Aluminumeisen an allen vier Hufen der Stute. Zufrieden tätschelte ich sie und gab ihr ein Leckerlie nachdem sie nocheinmal in meine Bauchtasche zwickte. Kuzer Zeit später stand auch schon meine zweite und heutige letzte Patientin neben mir. Die wunderhübsch gefleckte Kazumi Princess El Assuad. Wie auch ihre Vorgängerin schien sie keinerlei Angst vor mir zu haben und auch sonst schien sie die nötige Gelassenheit zu besitzen um schnell fertig zu sein. Vorsichtig hob ich ihr linkes Vorderbein und begann auch schon mit meiner Arbeit. Princess zog mir zwar ein paar mal ihr Bein weg oder stupste mich an, aber sobald Samantha begann die Jungstute zu streicheln wurde die Stute wieder ruhig. So hatte ich auch ihr schnell die Hufe ausgeschnitten, geraspelt und natürlich mit neuen Aluminiumeisen versorgt. " Heute ging es echt schnell.", stellte ich fest als ich das letzte Bein zu Boden stellte und mich wieder aufrichtete. "Ja finde ich auch. Danke übrigens das du heute noch so kurzfristig gekommen bist.",lächelte Samantha. Schnell halfen wir zusammen und räumten mein Zeug in meinen Truck und brachten natürlich Princess weg. Dannach erledigten wir noch den Papierkram und ich fuhr auch schon zurück nach Hause. Trainingsberichte | 2 Stück Spoiler Galopprennen E-A | 28. Februar 2019 Spoiler Mit vor Konzentration gerunzelter Stirn ging ich einen Stapel Bewerbungen durch. Ich hatte mich nun lange davor gedrückt, mich nach einem Ersatz für meine Angestellte und ehemalige Freundin Meg zu suchen, da ich immer noch die Hoffnung gehegt hatte, dass die junge Frau auf mein Gestüt zurückkehren würde. Nun waren die beiden vielversprechenden Jungpferde Kazumi Princess El Assuad und Successful Dream jedoch bereit für die ersten Lektionen auf der Rennbahn und dafür brauchte ich eine geeignete Reiterin. Eine der Stuten würde ich selbst reiten, doch meine anderen Trainingsreiter waren keine Jockeys und nicht erfahren genug im Umgang mit Rennpferden. Zumal sie die Stuten schon wegen ihrer Größe und ihrem Gewicht keinesfalls in richtigen Rennen reiten konnten. Beim Einreiten der Jungpferde hatte sich bestätigt, was sich im täglichen Umgang bereits angedeutet hatte. Princess war zwar nicht ganz einfach unter dem Sattel und brauchte eine konsequente und gleichzeitig sanfte Hand. Dreamy jedoch konnte zuweilen ein richtiger Teufel sein. Daher war ich bisher auch die Einzige gewesen, die auf dem Rücken der jungen Stute gesessen hatte. Seufzend widmete ich mich wieder den Bewerbungen. Es waren ein paar interessante Schreiben dabei und schließlich hatte ich mich für fünf Jockeys entschieden, die ich zum Probereiten einlud. Eine Woche später stand ich mit meinen beiden Stuten Ace of Spades und Pirate Island am Eingang der Rennbahn und erwartete die vier Bewerber. Einer der fünf Auserwählten hatte schon vor einigen Tagen ein Jobangebot bekommen und dieses angenommen. So erwartete ich nun zwei Frauen und zwei Männer, die sich im Sattel der erfahrenen Stuten beweisen sollten. Sowohl Ace als auch Island hatten ihre größten Flausen bereits abgelegt, konnten es aber nicht leiden, wenn man ihnen missverständliche oder zu grobe Hilfen gab und sperrten sich dann deutlich gegen ihren jeweiligen Reiter. Ich strich Ace gerade gedankenverloren über die weichen Nüstern, da kamen Samuel und Donald mit den Bewerbern über den Hof. Alle trugen Reitkleidung und gaben mir etwas schüchtern die Hand. Mein Gestüt war groß und genoss mittlerweile auch einen gewissen Ruf. Ich stellte mich und die beiden Stuten vor und überließ es den Bewerbern zu entscheiden, wer zuerst reiten wollte. Schließlich saßen eine zierliche Frau namens Ana und ein junger Mann Namens Phil auf den beiden Pferden und lenkten sie zur Öffnung in den Rails. Sie wärmten die Stuten auf, wobei mir auffiel, wie sanft Ana mit Ace of Spades umging. Als die beiden die Pferde angaloppierten, saß Ana ruhig im Sattel und passte sich den Bewegungen ihres Pferdes an, während Phil Island direkt vorwärts trieb und die Stute mit allzu deutlichen Hilfen in Richtung des Innenrails dirigierte. Ich schüttelte enttäuscht den Kopf, als Pirate Island den Kopf hochwarf und quer über die Bahn galoppierte. Anstatt nun etwas an seinem Reitstil zu ändern, versuchte der junge Mann seine Hilfen noch energischer durchzusetzen und ich winkte beide Reiter zu mir herüber. Samuel war sofort bei Pirate Island, griff nach den Zügeln und verlangte finster von Phil, aus dem Sattel zu steigen. Ich gab ihm die Hand und verabschiedete mich. Dieser Kandidat war für meine Pferde definitiv nicht der Richtige. Ana dagegen lobte ich für ihren schönen Ritt und bat die junge Russin zu bleiben. Die beiden anderen Bewerber machten ihre Sache zwar ganz gut, aber keiner von ihnen verschmolz so sehr mit seinem Pferd wie Ana zuvor, weshalb ich der Frau lächelnd ein Jobangebot machte, das sie zu meiner großen Freude annahm. Schon ein paar Tage später schwang ich mich auf Dreamy's Rücken und dirigierte die junge braune Stute auf die Rennbahn. Neben uns kraulte Ana den gescheckten Hals von Princess. Die junge Frau kam hervorragend mit der Stute klar und ich hatte das sichere Gefühl, eine gute Wahl getroffen zu haben. Ana war lebenslustig und offen und alle auf dem Gestüt hatten sie schon ins Herz geschlossen. Außerdem kam sie sehr gut mit Princess zurecht, weshalb wir heute das Abschlusstraining im Galopprennen abhalten wollten. Damit liefen die beiden Vollblutstuten dann offiziell in Klasse A des Galopprennens. Dreamy tänzelte nervös zur Seite und warf ihren feinen Kopf in die Luft. Die braune Stute liebte es zu rennen, während ich bei Princess manchmal das Gefühl hatte, dass sie sich langweilte. Da die beiden Stuten aber noch ganz am Anfang ihrer Rennkarriere standen, würde sich das mit der Zeit schon zeigen. Ana und ich dirigierten unsere Stütchen zu den Startboxen. Während Princess anstandslos hineinging, veranstaltete Dreamy wie immer ein wenig Theater. Es hatte mich bei beiden Stütchen viel Schweiß und auch ein paar Tränen gekostet, bis sie endlich in die Startbox gegangen waren, doch nun klappte es eigentlich sehr zuverlässig. Auch Dreamy ging nach einem letzten halbherzigen Buckler plötzlich wie ein Profi in die enge Metallbox und zuckte nicht mit der Wimper, als die Klappen geschlossen wurden. Samuel erkundigte sich wie üblich, ob wir bereit waren und als wir beide nickten, zählte er hinunter und mit einem Knall flogen die Klappen auf. Dreamy sprang mit einem rießigen Satz aus der Startbox und setzte sich vor Princess an die Rails. Die Stute hasste es, hinten zu laufen und wurde dann unkonzentriert. Hatte sie sich aber einmal an der Spitze festgesetzt, war sie kaum noch zu schlagen. Auch jetzt kamen Ana und Princess zwar bis an Dreamy's Flanke, doch weiter aufholen ließ die Stute sie nicht. Ich warf einen Blick unter dem Arm hindurch und hatte wieder einmal das Gefühl, dass Princess nicht alles gab. Die Stute schien sich nicht sonderlich anzustrengen. Ana war wohl der gleichen Meinung, da sie beschwörend auf die Scheckstute einredete. Zentimeter für Zentimeter holte Princess auf, doch da sprang Successful Dream um und legte ihren Turbo ein, wie wir ihren Endspurt liebevoll nannten. Nun hatte Princess keine Chance mehr und wir fegten über die Ziellinie. Freudig klopfte ich Successful Dream den Hals und hatte wie üblich meine Mühe, die temperamentvolle Stute durchzuparieren. Auch Princess wehrte sich gegen die langsamere Gangart, doch war sie im Gegensatz zu Dream kaum ins Schwitzen gekommen. Wir rutschten aus den leichten Trainingssätteln und lobten die Pferde. Auch wenn ich mir nicht sicher war, ob Princess' Karriere im Rennsport lag, hatten die beiden Stuten ihre Sache sehr gut gemacht und waren damit eine Stufe aufgestiegen. Vielleicht wurde Princess Ehrgeiz ja bei offiziellen Rennen geweckt, wenn sie gegen fremde Pferde laufen musste und die spannungsgeladene Atmosphäre eines Renntages einatmete. Dennoch war ich stolz auf meine beiden Goldschätze. Galopprennen A-L | 10. Juni 2019 Spoiler "Morgen ihr Lieben, ist heute nicht ein ganz wundervoller Tag?", flötete ich gut gelaunt durch den Stall, als ich durch die großen Flügeltüren trat. Es war erst fünf Uhr morgens und von den meisten meiner Angestellten erhielt ich nur leises Brummeln als Antwort. Lediglich unser Neuzugang Ana begrüßte mich ebenso überschwänglich. Die junge Frau arbeitete nun seit knapp vier Monaten auf meinem Gestüt und ich schloss sie immer mehr ins Herz. Erst vor einer Woche war sie strahlend und hüpfend in den Stall gekommen und hatte verkündet, ihr Freund hätte ihr einen Heiratsantrag gemacht. Das hatten wir natürlich erst einmal gebührend gefeiert. Bei all der Arbeit sollte der Spaß nicht zu kurz kommen, das hatte ich mir fest vorgenommen. "Ich bin so gespannt, was Princess heute auf der Bahn anstellt!", sagte Ana aufgeregt. Sie ritt die Scheckstute seit ihrem Einstieg im Training und die beiden kamen wunderbar miteinander aus. Da Kazumi Princess El Assuad auf der Bahn aber irgendwie immer zu träumen schien, hatten wir für heute ein Scheinrennen geplant. Princess und ihre Freundin Successful Dream sollten also zum ersten Mal gegen fremde Pferde laufen. Sowohl mein Gestüt als auch Princess und Dreamy's Eltern bzw. Großeltern waren ziemlich bekannt, daher waren die Reaktionen auf meine Einladung auch entsprechend positiv ausgefallen. Jeder wollte die beiden Nachwuchsstars kennen lernen, bevor es in ein offizielles Rennen ging. Nur eine Stunde später traf unsere Konkurrenz ein. Eine wunderschöne Rappstute fiel mir sofort ins Auge. Sie hatte ein tolles Exterieur und tänzelte temperamentvoll auf der Stelle. Ansonsten waren noch zwei braune Wallache und eine Fuchsstute angereist. Alle stammten von umliegenden Gestüten und sollten ihre Eigentümer eines Tages stolz machen. Die Fuchsstute hatte sogar schon zwei Rennen gewonnen. Ich war wirklich gespannt, wie sich Princess und Dream schlagen würden. Das hier sollte nämlich zeitgleich ihr Abschlusstraining für den Aufstieg in Klasse L des Galopprennens werden und auch über Princess' Zukunft entscheiden. Konnte sie sich für das Rennen nicht erwärmen, würde ich sie früher als geplant für die Vielseitigkeit ausbilden. Ich nahm Successful Dream am Zügel und führte die braune Stute aus dem Stall. Ana folgte uns mit Kazumi Princess El Assuad. Bewundernde Rufe erklangen und ich sonnte mich ein wenig darin. Immerhin stammten beide Pferde aus meinen Stuten. Da durfte man schonmal ein bisschen stolz sein. Samuel hielt Dream am Zügel, während ich mich in den leichten Trainingssattel schwang. Gleich darauf half er Ana nach oben. Ich grinste der jungen Frau zu und ritt auf Dreamy zur Rennbahn. Der Rest der Bande folgte uns auf dem Fuß. Der Reiter der Rappstute hatte Schwierigkeiten, das feurige Tier im Zaum zu halten, was postwendend Dream nervös machte. Auch Princess schlug unruhig mit dem Kopf und sprang quietschend zur Seite, als die Rappstute ihr zu Nahe kam. Auf die mussten wir während des Rennens gut achtgeben. Samuel und Donald halfen uns die Pferde in die Startbox zu verfrachten und sogar Dreamy ging ausnahmsweise mal anstandslos, ohne das übliche Theater in die Box. Ich spürte aber das Zittern der Muskeln unter ihrem Fell. Dream war ganz heiß darauf zu rennen. Das wurde sicher ein Spaß. Wir hatten leider eine Box sehr weit außen gezogen, während Princess die Box Nummer eins beziehen durfte. Direkt daneben kam die Rappstute. Samuel versicherte sich, dass bei allen alles in Ordnung war und Sekunden später flogen die Türen der Startbox auf. Dream war so versessen darauf, loszukommen, dass sie beinahe über ihre eigenen Füße stolperte und daher einen recht unsauberen Start hinlegte. Princess lief an der Spitze, ließ sich aber beinahe sofort zurückfallen. Schade, scheinbar regten auch fremde Pferde ihren Ehrgeiz nicht an. Meine braune Energiebombe dagegen hatte furchtbar schlechte Laune. Sie legte sich auf die Zügel und wollte außen am Feld vorbei. Ich beschloss, dass es überhaupt keinen Sinn hatte, gegen Dream anzukämpfen. So würde sie nur noch mehr Energie verbrauchen. Also machte ich mich so leicht wie möglich, gab die Zügel nach und ließ Dream laufen. Die junge Stute spannte sich an wie eine Sprungfeder und verlängerte ihre Galoppsprünge mit jedem Tritt. Schon waren wir am letzten Pferd des Feldes vorbei. Ich sah mich nach Princess um und bemerkte überrascht, dass sie uns auf dem Fuß folgte. Ana wirkte ebenso verwirrt wie ich. So schnell war Princess noch nie gelaufen. Wir machten weiter Boden gut und liefen schließlich Kopf an Kopf mit der Rappstute. So ging es auf die Zielgerade. Der Reiter der Rappstute gab ihr einen Klaps mit der Gerte und die Stute driftete nach außen, auf uns zu. Ich war gezwungen Dream zu verlangsamen und die Stute schüttelte verärgert den Kopf. Da war plötzlich Princess gleichauf mit uns. Ana's Gesicht war nun hochkonzentriert und sie redete beschwörend auf die Scheckstute ein. Auf der Zielgeraden sprang Successful Dream um und ließ die schweißnasse Rappstute hinter sich. Princess Kopf war etwa auf Höhe von Dream's Schulter. Doch im Gegensatz zu Dream, schien Princess kein bisschen außer Puste zu sein. Wir überquerten die Ziellinie und zügelten unsere Stuten. Ana wendete Princess und ritt sofort auf mich zu. "Es ist Dream! Sie will nicht an ihr vorbei!", platzte sie heraus und bestätigte damit, was ich befürchtet hatte. Auf dem bald anstehenden Stutbuchwettbewerb mussten Dream und Princess gegeneinander laufen und ich hoffte, dass Princess sich ihre Chance gekrönt zu werden nicht dadurch verdarb, dass sie Dream nicht überholen wollte. Für andere Rennen bestand jedoch defintiv Hoffnung. Vielleicht würde Princess ihr volles Potentail ja entfalten, wenn sie nur gegen fremde Pferde antrat. Dennoch hatten beide Stuten ihre Sache sehr gut gemacht und wir wurden mit Komplimenten überschüttet. Nur der Reiter der Rappstute schüttelte verärgert den Kopf, versorgte sein Pferd und fuhr ohne ein Abschiedswort nach Hause. Die Kür Song: Santa Baby - Pussycat Dolls Gespannt sah ich Dream und Sammy bei ihrer Kurzvorstellung vor. Das Lied der beiden ging völlig in Ordnung. Ich durfte gleich zu "Santa Baby" reiten. Mir war das viel zu viel Show, doch Sammy fand sie passte hervorragend zu Princess. Und Sammy war der Boss. Ich war ja schon froh, dass ich ein solch tolles Pferd wie Kazumi Princess El Assuad reiten durfte. Die junge Stute zappelte unter mir herum und wollte zu ihrer Freundin. Wir hatten jedoch Startbox Nummer eins gezogen und mussten daher mit unserer Vorstellung bis ganz zum Schluss warten. Als endlich das letzte Pferd vor uns an der Reihe war, war Princess kaum noch zu halten. Ich setzte mich tief in den Sattel und redete beruhigend auf das nervöse Pferd ein. Als unsere Musik einsetzte galoppierte ich Princess erleichtert vom Fleck weg an und ritt vor die Tribüne. Dort parierte ich die Englische Vollblutstute zum Halten durch und senkte zeitlich mit einem Schlag in der Musik Kopf und Hand zum Gruß. Princess stand nun ganz still. Sie kannte die Nummer und wusste, dass sie gleich laufen durfte. Ich ritt Princess im Trab an und ließ die Stute vor der Tribüne auf und ab laufen. Zwischenzeitlich zeigten wir sogar mal eine Traversale. Princess war nämlich auch ziemlich dressurbegabt. Das hatte sie bestimmt von ihrem Vater. Ich war dennoch heilfroh, dass ich kurz darauf in Richtung Bahn abziehen konnte. Showreiten war nicht meins. Ich mochte die Härte und Einfachheit der Rennbahn. Princess ging wie üblich anstandslos in die Startbox und wartete geduldig darauf, dass die anderen Pferde ihre Plätze bezogen. Sammy hatte mir erzählt, dass es sie viel Mühe und auch ein paar Tränen gekostet hatte, Kazumi Princess an die Startbox zu gewöhnen und ich glaubte ihr aufs Wort. Princess war ein wunderbares Pferd, aber unglaublich starrsinnig. Wenn ihr etwas nicht passte, hatte man kaum eine Chance, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Glücklicherweise rannte die Stute gerne, auch wenn ich mir heute keine Chancen auf den Sieg ausmalte. Princess überholte Dream nämlich nie. Mit einem Scheppern flogen die Klappen der Startbox auf und ich hielt mich an Princess Mähne fest. Wie hatte ich nur so träumen können! Princess lag wie meistens hinten und lief gemählich an den Rails entlang. Als sie jedoch mitbekam, dass Dream sich immer mehr von uns entfernte, legte sie ganz ohne mein Zutun an Tempo zu und ich musste nur noch dafür sorgen, dass ich die Stute so wenig wie möglich störte. Wir machten Boden gut und auf der Zielgerade befand sich Princess' Kopf auf Höhe von Dream's Schulter. Weiter würde sie nicht gehen. Lief Dream nicht mit, gewann Princess jedes Rennen mit mehreren Längen Vorsprung, doch sobald die braune Stute dabei war, ging es ihr nur darum, in ihrer Nähe zu sein. Hoffentlich legten die Richter uns das nicht negativ aus. Wir passierten die Zielgerade und ich klopfte Princess lobend den Hals. Die schöne Scheckstute hatte ihre Sache gut gemacht und ich hoffte, dieser Tag würde für uns erfolgreich enden. [2989 Zeichen | geprüft mit lettercount.com | von Sammy]
Die Abstimmung endet am 20. Juni 2019 um 22:28 Disqualifiziert wurden: Donnerschall's Jubilee Venetia CHH' Classic Spring