Ausbildungsberufe

Dieses Thema im Forum "Talk Café" wurde erstellt von Waldvoegelchen, 3 März 2018.

  1. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    Hey,
    wer meinen Blogeintrag gelesen hat, weiß vermutlich, worauf ich hinaus will.

    Ich möchte mir von allen Seiten ein bisschen Inspiration holen. Was kennt ihr für Ausbildungsberufe? Nennt gerne sowohl Bekanntere als auch welche, die einem nicht sofort in den Sinn kommen. Duale Ausbildungen könnt ihr auch gerne nennen.
    Wenn ihr es wisst, könnt ihr auch ein Bruttogehalt dazuschreiben. Davon hängt meine Entscheidung allerdings nicht ab. Für andere Leute, die den Beitrag lesen, könnte das allerdings interessant sein. :)

    Und falls euch was speziell für mich einfällt, eine grobe Übersicht, was ich toll finde und was weniger:
    Supi: Kreatives, Medien, Marketing, Tiere, Menschen, Lebensmittel, Abwechslung, Handwerkliches
    Doof: Verwaltung, Eintönigkeit, nur Außendienst

    Ja, ich weiß, dass ich spät bin, aber die Entscheidung hab ich nunmal erst jetzt getroffen. :D
     
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  2. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin. Ein Beruf mit Menschen, in meinem Fall Menschen mit Behinderung und es ist super! Allerdings muss man Gklück mit der Einrichtung haben :) Auch die Schule ist denke ich entscheidend. Woher kommst du?
    In der Ausbildung gibt's unterschiede.. starke unterschiede was gehälter angeht, weil es oft nur eine schulische Ausbildung ist. In meinem Fall eine praxisintegrierte. Sprich 19,5 std schule und die andere hälfte Arbeit. Geht 3 Jahre und staatlich anerkannt.
    Gehälter im 1. Jahr in meiner Klasse gehen von 150-1500 €
    Man kann in sehr vielen Bereichen arbeiten... Eingliederungshilfen, Kindergärten, Schulen, Werkstätte (WfbM), Psychiatrie, Behinderteneinrichtungen und und und.. alles was in die Richtung geht.
    späteres Einkommen ist sehr unterschiedlich. Je nach Schichten, Einsatzstelle und co
    Die meisten Einrichtungen arbeiten mit Schichtdienst, früh und spät, ausgelernt selten auch Nachtwachen(meisten gibt es da aber extra posten), Wochenende auch oft also jedes 2.
    Bei uns auch, allerdings auch gerade in der Ausbildung sehr viel frei und die tage am Wochenende bekommen wir natürlich dafür darauf die Woche frei unter der Woche.
    Gehalt ja wie gesagt unterschiedlich... Da man aber auch in dem Beruf oft an Feiertagen Wochenenden und gerade im Spätdienst nach einer gewissen Uhrzeit arbeitet gibt's zuschläge. Die werden nicht selten mit über 100 Prozent ausgezahlt.. :) Bei uns leider nicht aber eine bekannte bekommt gerne mal 800 euro zuschläge. Man muss sich halt genau informieren wo und was man machen möchte :)
    Es ist aber sehr abwechslungsreich und macht unglaublich viel Spaß :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 März 2018
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  3. Zion

    Zion Bekanntes Mitglied

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  4. Westichan

    Westichan Ich putze hier nur. :D

    Du hast zwar geschrieben das Verwaltung nichts für dich ist, aber meiner ist auch nur so "ähnlich" stammt aber aus der Gleichen Schiene. Ich bin in einer Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten. An sich ist es schon eine immer wiederkehrende Arbeit, allerdings mit immer unterschiedlichen Fällen und Schicksalen. Wenn man sich für Recht interessiert ein guter Beruf um darauf aufzubauen z.B. die Weiterbildung mittels Studium "Rechtspflege". :)
     
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  5. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    @Floooh Sowas habe ich bisher gar nicht in Betracht gezogen, aber es klingt interessant. Ich denke, dass ist ein Beruf, für den man richtig mit Herzblut dabei sein muss. Ich werde mich mal über alle Tätigkeitsfelder informieren und schaue, ob davon was für mich in Frage kommt. :) Und ich komme aus HH/SH.

    @Zion Da hatte ich tatsächlich schon einen Account un habe den Test jetzt nochmal wiederholt. Kommt mal wieder nur Schwachsinn raus bei mir. Kauffrau für Groß- und Außenhandel wird mir andauernd vorgeschlagen. Das habe ich für mich fast komplett ausgeschlossen, außer das Qualitätsmanagement. :D

    @Westichan Mein Cousin studiert Jura, die Inhalte sind leider überhaupt nichts für mich. Auch, wenn sie in der Ausbildung natürlich weniger genau behandelt werden, es bleibt Recht. Trotzdem danke für den Vorschlag. :)
     
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  6. Calypso

    Calypso Shirkan ♥ Ich vermisse dich^^

    Also ich bin jetzt seit 6 Jahren ausgelernt und habe es nie bereut Kinderpflegerin zu werden. Vielleicht mache ich in ein paar Jahren noch weiter zum Erzieher oder mache nochmal eine Ausbildung auch in die Heilerziehungspflege Richtung oder Logopädie oä. Aufjedenfall ist es ein sehr abwechslungsreicher aber auch anstrengender Beruf (ok anstrengend ist so ziemlich alles). Die Ausbildung zum Kinderpfleger dauert 2 Jahre. Wenn man weiter zum Erzieher macht kommen nochmal 3 Jahre drauf (1 Jahr davon ist das Anerkennungsjahr). Meine Ausbildung war zum größten Teil schulisch und man hatte für das Schuljahr aber einen festen Platz in einer Einrichtung (Kindergarten, Krippe, Hort). Dort waren wir aber immer nur 1x die Woche und mussten eben, in der Schule gelernte, Angebote und Aktionen durchführen und wurden auch von unserer Anleitung bewertet usw. In meinem Fall habe ich leider zu wenig Praxis mitbekommen, da man viel öfter in der Schule war (und ich bin ehrlich, das meiste wie man es in der Schule lernt, wird im Beruf nicht so gehandhabt). Und in den ganzen Jahren wo ich jetzt schon arbeite habe ich selbst auch viele Auzubis mit begleitet und gesehen das selbst in einem Bundesland (bei mir Bayern) richtig krasse Unterschiede sind von Schule zu Schule....das finde ich ehrlich gesagt etwas blöd, aber nun gut. Was den Lohn angeht werde ich dich jetzt vermutlich etwas schocken....ich habe nichts bekommen während der Ausbildung. Man hätte Bafög beantragen können aber das wurde mir nicht gestattet. (bin ich im Nachhinein froh sonst müsste ich es jetzt zurück zahlen). Jetzt mittlerweile bekomme ich als Kinderpflegerin rund 1.600 € netto, aber auch das kommt wirklich auf die Gegend an. Ich arbeite jetzt im Großraum München und da sind die Lebenshaltungskosten natürlich auch höher und somit verdient man auch mehr. Als ich meine Ausbildung gemacht habe habe ich im nördlichsten Teil Bayerns gelebt und dort haben Erzieher (die ja nochmal länger gelernt haben) 1.400 € netto verdient. Also man sieht schon Unterschiede.

    Aber an sich ist der Beruf wirklich sehr schön, natürlich gibt es Tage wo man mit den Nerven am Ende ist und die kleinen Monster können einen auch richtig auf Trab halten, aber es ist soooo schön sie die paar Jahre auf ihrem Weg zu begleiten und zu prägen. Ich bin jetzt im Kindergarten (also Kinder von 3 - 6 Jahren) aber auch Krippe (1 - 3 Jahre) oder Hort (ab 6 Jahre) sind sehr interessant! Man organisiert Feste, macht Elternarbeit, kann kreativ sein, musizieren, Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Bürokram gehört leider auch dazu =D und was ich mit am wichtigsten finde ist, das man Teamfähig ist! Das habe ich die Jahre auch immer wieder gesehen (da ich leider viele Erzieher Wechsel hatte wegen Krankheit oder Schwangerschaft usw) man muss sich wirklich mit seinen Kollegen innerhalb der Gruppe gut verstehen. Man kann sich nicht aus dem Weg gehen wie vielleicht in einem Großraumbüro, man ist fast länger mit diesen Kollegen am Tag zusammen als mit seiner eigenen Familie. Und auch die Kinder brauchen natürlich diesen Zusammenhalt, an einem Strang ziehen und das Gefühl wie in einer kleinen Familie zu sein. Natürlich gibt es auch die Schattenseiten. Es gibt oft nicht so schöne Situationen die man mitkriegt oder Konflikte mit Eltern und das was mich am meisten mit belastet, das wir immer noch als "Dienstleister" betitelt werden. Leider sehen viele nicht WAS wir eigentlich den ganzen Tag machen (und dazu gehören nicht Kaffee trinken und nur spielen).
    Ich könnte gerade ewig so weiter schreiben :) also du merkst schon mir gefällt mein Beruf schon sehr und ich kann ihn nur jedem empfehlen der sozial eingestellt ist, mit großen und kleinen Menschen arbeiten will und einfach ein fröhliches, liebevolles Wesen besitzt.♥
     
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  7. Floooh

    Floooh Bekanntes Mitglied

    Und man kann sich natürlich in etliche Richtungen weiterbilden... Motopädie, Jugendhilfe etc.
    Ich zB möchte nach meiner Ausbildung zur Uni und Sonderpädagogik studieren :) also dann richtuntg Lehramt. Muss man natürlich gucken wie viel Lust man hat nochmal in die Schule zu gehen. Bei uns liegt ein Einstiegsgehalt bei 1500€ mein Anleiter verdient aber wohl über 2000€ ohne Zuschüsse. Das variiert aber auch extrem stark von den einzelnen Einrichtungen.
    Bei uns ist natürlich die Pflege ein großes Thema (muss es aber je nach Arbeit nicht) sprich von Grundpflege bis Behandlungspflege. Da ist nicht jeder für zu haben :D ich kann aber aus Erfahrung sagen, dass es absolut okay ist... dachte immer ich kann sowas nicht, aber doch :D geht gut
     
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  8. Findu

    Findu Minimodi Synchronspringen

    Immer diese Vorurteile gegen die Verwaltung. Ich arbeite in der Gemeinde als Verwaltungsfachangestellt im Bauamt und liebe meinen Job. Hab auch direkt nach der Ausbildung einen 2 Jahres-Vertrag bekommen, hab danach gewechselt und habe nun einen unbefristeten Arbeitsvertrag... Schaut euch den Beruf doch erst mal genauer an, bevor ihr ihn von vorneherein ausschließt.

    P.S. Verdien nach 3 Jahren Berufserfahrung rund 2600 Euro brutto und habe jetzt die Chance eine Fortbildung zu machen und damit gleich mal 3 Gehaltsklassen zu steigen.
     
  9. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    @Findu Das ist ja toll, dass der Beruf was für dich ist. Aber das heißt doch nicht, dass andere sich dort wohl fühlen. :D Das einzige, was in der Verwaltung für mich momentan in Frage käme, wäre das Standesamt, weil man nicht ausschließlich verwalterischen Tätigkeiten nachgeht. Ich muss diesen Beruf schließlich voraussichtlich mein Leben lang machen. Und ich habe für mich gemerkt, dass mein späterer Beruf einen kreativen (damit meine ich nicht ausschließlich Kunst, sondern auch kreative Denkansätze o.Ä.) oder einen menschlichen Aspekt beinhalten muss, sonst bin ich totunglücklich. Ich will mich nicht von Wochenende zu Wochenende hangeln, sondern gern zur Arbeit gehen. Und das wäre bei sehr vielen Verwaltungsberufen für mich leider nicht der Fall.

    Edit: Das soll übrigens keinesfalls böse klingen. Ich freue mich für jeden, der das Richtige für sich gefunden hat. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 März 2018
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  10. Nuray

    Nuray Verrückt nach Pferde und Jedward

    Also ich arbeite und habe eine Ausbildung zur KPH ( Krankenpflegehelferin ) , sie unterstützen die Fachkräfte und können vielseitig eingesetzt werden. Ich bin in der stationären Altenpflege tätig. Hatte vorher auch einmal die Altenpflegefachkraft ein Jahr lang begonnen , aber ich musste abbrechen da ich gemobbt wurde in meinen alten Betrieb wo ich die Ausbildung gestartet hatte . Mir wurde z.b gesagt ich wäre nicht geeignet für die Pflege ... Da dachte ich mir ich laufe auf dieser Schiene erstmal besser als Helferin ... gesagt getan .
    Ich bin so froh das ich den Weg eingeschlagen habe , in meiner 2 Jährigem Ausbildung als KPH musste ich unter andern in der stationären Pflege , ambulanten Pflege und im Krankenhaus arbeiten bzw mein Praktikum machen. Vom schulischen ist es zu schaffen. Im letzten Jahr muss man sich dann entscheiden in welche Richtung man geht bzw die Prüfung macht. Ich habe mich für die stationäre Pflege entschieden und die Prüfung erfolgreich absolviert. Und wurde zudem auch gleich vom Betrieb übernommen. Es ist schon hart oft am Wochenende arbeiten zu gehen , aber man bekommt so viel Dankbarkeit der Menschen sodass das alles entschädigt. Und mit den richtigen Kollegen macht es einfach nur Spaß. Als Praktikantin musste ich immer von 6.30 bis 15.00 Uhr Arbeiten .. jetzt als Angestellte von 6.30 - 13.00 Uhr. Man kann aber nie sagen das man zeitig raus kommt weil man in einen sozialen Beruf arbeitet. Die Tätigkeit ist abwechslungsreich und interessant man trifft immer neue Menschen und ich zum Beispiel wurde in der Zeit auch viel Selbstbewusster und trau mir jetzt mehr zu als zuvor. Aufgaben sind: die tägliche Grundpflege ( Körperpflege ) der Fachkraft helfen zum Beispiel bei der Wundversorgung. , Lagerung , Nahrung reichen , Begleitend zu Ärzten etc. mit fahren. , Vitalwerte ermitteln.
    Es gibt auch viele Weiterbildungen und Fortbildungsmöglichkeiten.

    Also alles in allen ist es ein sehr abwechslungsreicher lehrreicher Beruf wo man auch manchmal an seine Grenzen gerät und diese überwinden muss, und ich empfehle ihn allen die es sich vorstellen können in der Pflege zu arbeiten. Und vielleicht auch weiter aufzusteigen.
     
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  11. Eddi

    Eddi Jolly Happy Feet!

    Hm, das klingt jetzt vielleicht so Standard, aber Erzieherin im Kindergarten? Ich kenne mich da jetzt mit dem Weg nicht genau aus, dächte man macht erst Sozialassistent und dann die Ausbildung zum Erzieher. Ich kann halt nur von meinen Erfahrungen sprechen, die ich während meines Studiums sammeln durfte. Da war ich nämlich für das sechsmonatige Praktikum in einem Waldorfkindergarten und ich habe es geliebt :D Helfe dort immer noch ab und an aus und jetzt wo ich meinen Bachelorabschluss habe, fange ich dort eventuell auch als Springerin an. Also wie man sieht, hat mich das halbe Jahr doch sehr positiv geprägt.
    Ich war in einer sehr kleinen Einrichtung, die nur zwei große Gruppen (3 Jahre bis Schuleintritt) und eine kleine (1-3 Jahre) hatte. Dementsprechend überschaubar waren Kinder, Kollegen und Eltern - das hat das Ganze aber auch so schön familiär gemacht und mir hat insbesondere eben die Waldorfpädagogik gefallen. Kreativ ist man dort ja auf jeden Fall, beginnt ja schon alleine bei den jährlich anstehenden Festen. Dann fand ich persönlich auch die Vorschule sehr spannend (die ist bei Waldorf auch sehr anders aufgebaut, aber sehr schön). Also ich glaube beinahe Abwechslung ist da doch gut gegeben, wiederum ist die aber eben auch gepaart mit doch recht festen Arbeitszeiten.
    Meine Freundin arbeitet aktuell für 3 Monate in einer normalen Kindertageseinrichtung und ist trotz wesentlich größerer Größe und anderer Art der Einrichtung auch sehr begeistert davon. Und so blöd es klingt, irgendwie findet man dein "Supi" da alles in irgendeiner Form wieder :D Man verdient auch ganz gut, so wie ich das mitbekommen habe. Ich würde es jetzt schlichtweg als normales Gehalt einstufen. Man hat ja aber auch zum Beispiel die Möglichkeit für Fortbildungen (ich kanns dir nicht genau sagen, aber in der einen Gruppe hatte die eine noch eine Zusatzausbildung für Heilpädagogik? War eben entscheidend für die Integrationsplätze) und ggf. auch Aufstiegsmöglichkeiten in Richtung Leitung. Da hat man dann zwar zum Teil Verwaltung, aber ja doch noch arg auf Kollegen und die Einrichtung bezogen.
     
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  12. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    @Eddi Bei uns verdient man in Kindertagesstätten leider nur einen Hungerlohn. Mein Partner wollte das ursprünglich machen, weil er sehr kinderlieb ist, aber von dem Gehalt kann man hier schlicht und einfach kaum leben, wenn man nicht auf alles verzichten möchte. Und das ist für mich leider auch nichts. Ich sollte vielleicht oben noch genauer schreiben, was ich suche, aber ich möcht ja möglichst breite Vorschläge bekommen. :D Ich mag Kinder sehr gerne, aber nicht mehrere Kinder auf einmal jeden Tag, die alle kreischen und schreien, das würde mich auf Dauer stressen.

    @Nuray Ach, vor schulischen Sachen hab ich keine Angst, das Studium würde ich auch schaffen, aber ich will mich da nicht mehr durchquälen. :D Aber auch Pflege ist für mich leider nichts. :/ Und selbst wenn, hätte ich zu viel Angst, dass ich das nach 20 Jahren nicht mehr machen kann, weil das ja doch ein sehr körperlicher Beruf ist.

    Tut mir Leid, dass ich so nörgelich klinge. :D Wie schon oben erwähnt, freut es mich für alle, die ihren Beruf gefunden haben und damit glücklich sind. :) Und genau den Beruf suche ich auch, ich finde, wenn man mit etwas mehr als die Hälfte des Tages verbringt und das viele Jahre lang machen möchte, darf man schon wählerisch sein. Ich werde auch nochmal zum Arbeitsamt gehen, wobei ich vermute, dass die mir Ähnliches vorschlagen. Aber man weiß nie, vielleicht finde ich ja noch was Tolles. :)
     
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  13. Eddi

    Eddi Jolly Happy Feet!

    Mist, das hatte ich schon beinahe geahnt mit dem Gehalt :(

    Ach Quatsch! Bei sowas soll man auch ruhig nörgelig sein :D Du sollst ja schließlich das finden, was du willst und was zu dir passt. Und ich hoffe, das gelingt dir auch! (Für mich wäre zum Beispiel Verwaltung auch gar nichts und die hab ich bereits hautnah durch meinen Freund miterlebt und auch Kindergarten könnte ich mir nicht auf Dauer vorstellen :D)
     
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  14. Sosox3

    Sosox3 Bekanntes Mitglied

    Also ich lerne momentan den Beruf des Zahntechnikers und muss sagen, dass mir das bis auf ein Lernfeld echt gut von der Hand geht. Es ist in meinen Augen auch kreativ, vom Löffel herstellen über die Zahnaufstellung und das Herstellen von Keramik oder Edelmetallkronen. Du hast zum einen Bio in dem Beruf, Chemie, den Kontakt mit Menschen (Patienten, die ins Labor kommen, oder wenn man in die Praxis der Zahnärzte muss). Ich find den Beruf toll, man braucht halt einen Ausgleichssport, weil man in dem Beruf sehr viel sitzt. :)
     
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  15. Waldvoegelchen

    Waldvoegelchen Lebendiges Wasser.

    @Sosox3 Das Sitzproblem hat man heutzutage ja leider in fast jedem Beruf. In vielen Büros werden inzwischen ja auch diese Steharbeitsplätze eingeführt, die man hoch und runterfahren kann. Auf jeden Fall auch danke für deinen Vorschlag. :)
     
  16. Ravenna

    Ravenna I walk her path...

    Ich bin in den letzten Zügen meiner Ausbildung zur Mediengestalterin Print und Digital. In der Schule lern ich etwas zu Print. Auf der Arbeit geht es bei mir ausschließlich um Digitales - Webdesign. Ich finde den Beruf nach wie vor toll. Allerdings liegt es an meiner Firma das er mir zur Zeit einfach madig gemacht wird. Es geht nur noch im Schnelligkeit, in 15 Tagen muss die Webseite fertig sein. Das ist Stress. Aber in Medienberufen muss man das abkönnen, denn nichts verändert sich so schnell wie Design und stuff. Generell mach ich das ja mit und gern, aber meine Firma ist da einfach nicht das beste xD
    Bin froh die Ausbildung zu beenden...und dann wird sich zeigen was ich anschließend damit mache - der Vorteil ist eben das ich damit die Möglichkeit habe mich breit zu bewerben. Momentan sucht sogar Loesdau nach einem Mediengestalter :,D
     
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  17. adoptedfox

    adoptedfox Bekanntes Mitglied

    Und genau im Bereich Berufs- und Ausbildungssuche muss man nörgeln und wählerisch sein! Es besteht immer die Möglichkeit eine Umschulung oder zweite Ausbildung zu machen aber den Beruf den man lernt, muss man ein Leben lang ausführen und da muss man etwas finden was einem gefällt und zusagt. :)

    Ich z.B. bin gelernte Lageristin und habe seit meiner Ausbildung den Beruf gemieden. Meine Eltern sagten mir damals "Lieber eine Lehre als keine." und das war mein größter Fehler. Aber aus Fehlern lernt man und ich schlage mich bisher ganz gut als "ungelernte". (Überlege aber auch zu einer zweiten Ausbildung)
     
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