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Allerlei über Pferde&Ponys

Dieses Thema im Forum "Pferde & Ponys" wurde erstellt von Vivien, 26 Aug. 2006.

  1. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    Springreiten. Hier Infos über Springreiten


    Springreiten ist eine Disziplin des Pferdesports, bei dem Pferd und Reiter einen aus mehreren Hindernissen bestehenden Parcours in einer festgelegten Reihenfolge überwinden. Bei den Hindernissen kann es sich um Steilsprünge (Rick), Hochweitsprünge (Oxer), Gräben (Wassergraben) und Wälle handeln. Hindernisse können einzeln oder als Kombinationen mehrerer Einzelhindernisse auftreten.
    Die Abmessungen der Hindernisse betragen normalerweise bis zu 1,60 m in der Höhe und 2 m in der Tiefe. Wassergräben dürfen maximal 4,50 m weit sein. In Einzelfällen können diese Abmessungen deutlich überschritten werden (Derby, Mächtigkeitspringen).
    Für das Abwerfen von Hindernisteilen (Reißen = 4 Strafpunkte), das Stehenbleiben (Verweigern = 3 Strafpunkte) und das Überschreiten der erlaubten Zeit (= 1 Strafpunkt pro angefangene Sekunde) werden Strafpunkte vergeben. Gewonnen hat der Reiter mit der geringsten Fehlerzahl, bei Gleichheit entscheidet die kürzere Zeit oder ein Stechen über einen verkürzten Stechparcours.
    Es gibt weitere Arten von Springprüfungen. Beim Zeitspringen gewinnt der Reiter mit der schnellsten Zeit, Fehler werden mit Zeitstrafen belegt. Beim Stilspringen werden Pferd und Reiter mit einer Wertnote von 0 bis 10 beurteilt. Im Rahmen einer Springpferdeprüfung wird die Ausbildung und Eignung eines jungen Pferdes für den späteren Einsatz in Springprüfungen beurteilt. Bei Mächtigkeitsspringen wird nur ein einzelnes Hindernis überwunden, dessen Höhe nach jedem fehlerlosen Überwinden erhöht wird.
    Als Vorübung zum Springreiten dient u.a. die Stangenarbeit und Sprungreihen.
    Während junge Pferde meist noch sehr vertrauensvoll und willig über kleinere Sprünge springen, können Pferde durch eine falsche Reittechnik sehr schnell springunfreudig gemacht werden, man sagt dann, diese Pferde seien "sauer".
     
  2. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    AW: Allerlei über Pferde&Ponys

    Distanzreiten. Hier Infos über Distanzreite


    Die Vielseitigkeitsprüfung, international auch als Eventing bezeichnet, ist ein Teilbereich des Reitsports (Einzel und Mannschaftswettkämpfe), der früher Military genannt wurde, in dem Mensch und Tier an drei aufeinander folgenden Tagen Dressur, Geländeritt und Springreiten absolvieren müssen.
    Regeln in Kürze
    Begonnen wird mit einer leichten Dressur, auf die ein Geländeritt folgt. Dieser besteht aus vier Phasen mit Rennbahn, zwei Wegestrecken und Querfeldeinstrecke, Gesamtlänge etwa 20 bis 25 km, in Athen 2004 5 km. Den Abschluss bildet ein Springreiten der leichten Klasse mit bis zu 1,20 m hohen Hindernissen. Gewertet wird in allen Prüfungen nach Strafpunkten, Sieger ist der Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktzahl.
    Pro Land/NOK dürfen vier Sportler starten, deren drei beste Einzelergebnisse für die Mannschaftswertung gelten.
    Geschichte der Sportart Distanzreiten
    Die Vielseitigkeit ist, wie ihr alter Name sagt, eine "Erfindung" des Militärs und seiner damaligen Bedürfnisse. Sie entstand aus dem Ausbildungsprogramm der Kavallerie.
    Olympische Geschichte
    Bei der olympischen Premiere in Stockholm 1912 (auch mit Mannschaftswettbewerb) durften nur Offiziere teilnehmen, ab Antwerpen 1920 auch so genannte Herrenreiter. In Antwerpen gab es keine Dressur, dafür zwei Geländeritte über 20 km am ersten und 50 km am zweiten Tag. Frauen sind in die Mannschaften integriert und nahmen erstmals in Tokio 1964 teil.
    Die Vielseitigkeit ist vor allem wegen des Geländeritts, der die Pferde oft überfordert (in Berlin z.B. mussten drei Pferde nach Stürzen getötet werden), umstritten und in ihrer olympischen Existenz gefährdet. In Athen 2004 war der Geländeritt nur noch 5 km lang und ohne Hindernisse. Trotzdem musste wieder ein Pferd nach einem schweren Sturz eingeschläfert werden.
     
  3. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    AW: Allerlei über Pferde&Ponys

    Vielseitigkeitsreiten. Hier Infos über Vielseitigkeitsreiten


    Die Vielseitigkeitsprüfung, international auch als Eventing bezeichnet, ist ein Teilbereich des Reitsports (Einzel und Mannschaftswettkämpfe), der früher Military genannt wurde, in dem Mensch und Tier an drei aufeinander folgenden Tagen Dressur, Geländeritt und Springreiten absolvieren müssen.
    Regeln in Kürze:
    Begonnen wird mit einer leichten Dressur, auf die ein Geländeritt folgt. Dieser besteht aus vier Phasen mit Rennbahn, zwei Wegestrecken und Querfeldeinstrecke, Gesamtlänge etwa 20 bis 25 km, in Athen 2004 5 km. Den Abschluss bildet ein Springreiten der leichten Klasse mit bis zu 1,20 m hohen Hindernissen. Gewertet wird in allen Prüfungen nach Strafpunkten, Sieger ist der Teilnehmer mit der geringsten Strafpunktzahl.
    Pro Land/NOK dürfen vier Sportler starten, deren drei beste Einzelergebnisse für die Mannschaftswertung gelten.
    Geschichte der Sportart:
    Die Vielseitigkeit ist, wie ihr alter Name sagt, eine "Erfindung" des Militärs und seiner damaligen Bedürfnisse. Sie entstand aus dem Ausbildungsprogramm der Kavallerie.
    Olympische Geschichte:
    Bei der olympischen Premiere in Stockholm 1912 (auch mit Mannschaftswettbewerb) durften nur Offiziere teilnehmen, ab Antwerpen 1920 auch so genannte Herrenreiter. In Antwerpen gab es keine Dressur, dafür zwei Geländeritte über 20 km am ersten und 50 km am zweiten Tag. Frauen sind in die Mannschaften integriert und nahmen erstmals in Tokio 1964 teil.
    Die Vielseitigkeit ist vor allem wegen des Geländeritts, der die Pferde oft überfordert (in Berlin z.B. mussten drei Pferde nach Stürzen getötet werden), umstritten und in ihrer olympischen Existenz gefährdet. In Athen 2004 war der Geländeritt nur noch 5 km lang und ohne Hindernisse. Trotzdem musste wieder ein Pferd nach einem schweren Sturz eingeschläfert werden.
     
  4. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Dressurreiten. Hier Infos über Dressurreiten


    Dressurreiten ist eine Disziplin des Pferdesports, bei der die natürlichen Veranlagungen des Pferdes durch gymnastische Übungen gefördert und verfeinert werden. Das Dressurreiten hat zum Ziel, das Pferd mit minimalen Signalen (Hilfen) zum Ausführen der gewünschten Aufgabe (Lektion) zu veranlassen. Die dressurmäßige Ausbildung des Pferdes stellt die Grundlage jeder reiterlichen Betätigung da und findet ihre Vollendung in der Hohen Schule.
    Dressurreiten fördert und verfeinert die natürlichen Bewegungen des Pferdes und ermöglicht ihm, das Gewicht des Reiters optimal zu tragen und trägt dadurch zur Gesunderhaltung des Pferdes bei.
    Auf Turnieren werden Reiter und Pferde in Dressuraufgaben mittels einer Wertnote von 0 bis 10 bewertet. Es wird entweder eine Note für die gesamte Aufgabe oder Noten für jede einzelne Lektion vergeben. Die Prüfung werden auf einem genormten Dressurviereck Einzeln oder in kleinen Gruppen durchgeführt und von bis zu 5 Richtern Gemeinsam oder Einzeln bewertet.
    Die Dressuraufgaben bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Lektionen, die in einer bestimmten Reihenfolge oder, in einer Kür, auch mit Musikuntermalung in frei gewählter Abfolge gezeigt werden. Das Pferd bewegt sich dabei in den Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp auf geraden und gebogenen Linien (Bahnfiguren), vorwärts, seitwärts oder auch rückwärts.
    Es wird der Sitz und die Hilfengebung des Reiters und die Bewegung des Pferdes bewertet.
    Das Dressurreiten als Sport entstand Ende des 19. Jahrhunderts aus dem Vergleich zwischen Offizieren und war, wie die meisten reitsportlichen Disziplinen, Anfangs ausschließlich diesen vorbehalten. Das Reglement der seit 1912 olympischen Sportart geht auf die militärischen Anforderungen der europäischen Kavallerien zurück. Heute sind weltweit Frauen im Dressursport führend. Deutschland ist seit Jahrzehnten auch auf Grund seiner Erfolge in der Pferdezucht dominierend im Dressursport.
     
  5. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferde Futter und Pferde Vitamine Infos


    Bei der Pferdefütterung sind die individuellen Bedürfnisse eines jeden Tieres zu berücksichtigen, so haben Fohlen und Jungpferde sowie tragende und säugende Stuten einen deutlichen erhöhten Eiweißbedarf, bei Sportpferden sollte hingegen auf den Einsatz von besonders energiereichen Futtermitteln geachtet werden und bei älteren Pferden muß auf die geringere Futterverwertbarkeit Rücksicht genommen werden.
    Besondere Aufmerksamkeit verdient auch die Mineralstoffversorgung, da es hier oft zu Mangelerscheinungen kommt.
    Neben den traditionellen Futtermitteln Stroh, Heu und Hafer und der zunehmenden Verwendung von Fertigfuttermitteln kommen auch folgende Erzeugnisse zum Einsatz:
    - Luzerneheu
    - Grünmehle
    - Grassilage
    - Maissilage
    - Heulage
    - Karotten, Äpfel, Bananen
    - Trockenschnitzel
    - Mais
    - Gerste
    - Sojaextraktionsschrot
    - Pflanzenöl
    - Weizenkleie
    - Mash





    Schlüsselwörter: Originalmüsli, Spezialmüsli, Futterberechnung, Cornmüsli, Futtermittel, Pferdenahrung, Gelatine, Movicur, Grundfutter, Hippo Linol, Mineral, Gemüse, Kräuter, BiConcal, Vitemzym, Sympax, Robusan, Pferdefutter, Pferdemüsli, Kräuterfutter, Pferdeernährung, Muschelextrakt, Naturfutter, Pferdezusatzmittel, Knoblizem, spezialitäten, Mischfutter, Müslifutter, Getreidemischung, Ergaenzungsfuttermittel, Mucolyt, Seniorpferdefutter, Lamin, Reformmüsli, Pferdefütterung, Hefe, Naturgold, Islandpferdefutter, Leckerli, Westernpferdefutter, Erhaltungsfutter, Biotin, Leistungsfutter, Pferdekraftfutter, Aufbaufutter, Mineralfutter, Ernährung, Equilac Zuchtstutenfutter, Zuchtfutter, Fohlenfutter, Fohlengold, Collagen, Kollagen, Pelletfrei, Haferfrei, Ungulat, Bronchialkraeuter
     
  6. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Westernreiten. Hier Infos über Westernreiten


    Westernreiten erscheint als amerikanisierte Form des Reitens mit anglogener Begriffsbildung. Westernreiten kommt aus dem Arbeitsreiten, wie z.B. Rindertreiben, das es in ähnlichen Formen in vielen Ländern gibt ( Spanien, Brasilien, Ungarn, ...). Daher gibt es hier die Variante, die Zügel nur mit einer Hand zu halten, die andere braucht man fürs Lasso. Genauso gibt es aber Westernreiter, die die Zügel in beiden Händen halten. Beim Trab wird oft ausgesessen anstatt leichtgetrabt. Man versucht, mit den Bewegungen des Pferdes mitzugehen. Auch der Sattel und die Trense sind anders gebaut: der Sattel mit Horn und hohem hinteren Rand (cantle) bietet auch bei schnellen Wendungen eine große Sicherheit; die Zügel sind meist offen. Eine Kandare sollte auch in dieser Reitweise erst von fortgeschrittenen Reitern benutzt werden. Sie wird einhändig geritten. Oft anzutreffen sind auch gebisslose Zäumungen wie zB das Bosal, die Hackamore oder das Sidepull (= Lindel).
    Von einfachem Reiten in den Grundgangarten bis hin zur hohen Schule - im Englischen Reitstil: Dressur - ist auch beim Westernreiten eine große Bandbreite des Könnens vorhanden, beeinflusst von der Iberischen Reitweise, die als Ursprung jeder Reitkunst bezeichnet werden kann. Im Gegensatz zum Englischen Reitstil sind Westernpferde darauf trainiert, bei einem Impuls - z.B. der Hilfe zum Antraben - zu reagieren und dann ohne weitere Einwirkung des Reiters in diesem Tempo zu bleiben. Im Englischen Reitstil wird dagegen auch nach der Hilfe zum Tempowechsel weiterhin mit Schenkeln, Kreuz und Zügeln permanent eingewirkt.
    Spektakuläre Stopps ( Sliding Stop ), bei denen das Pferd mit der Hinterhand fast auf dem Boden sitzt , oder schnelle Drehungen ( Spins ) um die Hinterhand, verbunden mit rodeomäßiger Atmosphäre und Cowboykleidung, prägen das Bild vom Westernreiten. Genau wie bei anderen Reitweisen gilt es aber auch beim Westernreiten, eine solide Ausbildung zu bekommen und sein Können permanent zu verbessern. Das bedeutet, wie bei jeder anderen Reitweise auch, in erster Linie das Üben von Basiselementen und nicht das Reiten von Show-highlights, die, falsch geritten, zudem schnell den Pferden gesundheitliche Schäden zufügen können.
    Viele Westernpferde haben ähnlich angenehm zu sitzende Gangarten wie Isländer, z.B Paso Finos. Allerdings sind das nur besonders langsame und flache Varianten der 3 "normalen" Grundgangarten, nicht etwa ein Tölt oder Pass. Da das Westernreiten viele Elemente aus der Arbeit zu Pferd übernommen hat, liegt der Schwerpunkt bei allen Bewegungen darin, sowohl dem Pferd als auch dem Reiter die geforderte Übung über eine möglichst lange Zeit - im Idealfall den ganzen Tag - zu ermöglichen.
    Bekannte Pferderassen fürs Westernreiten sind Quarterhorses, Paint Horses (die gescheckte Quarterhorse-Variante), oder Appaloosas. Jedoch kann man mit fast jedem Pferd das Westernreiten trainieren. In Europa haben sich vor allem die Haflinger als Alpenquarter (augenzwinkernd liebevolle Bezeichnung unter Westernreitern) einen guten Namen im Westernsport gemacht.
     
  7. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Voltigieren. Hier Infos über Voltigieren


    Voltigieren ist das Kunstturnen auf einem an der Longe gehenden Pferd . Das Pferd läuft in den Gangarten Schritt, Trab und Galopp. Auf Turnieren läuft es aber immer im Galopp (außer bei Nachwuchsturnieren/Voltitagen).
    Dabei turnen eine bis drei Personen gleichzeitig auf und an dem Pferd. Dieses wird mit einem am Widerrist liegenden Voltigiergurt, der mit zwei Handgriffen und zwei Fußschlaufen versehen ist, einer Decke, einer Trense, eventuell Ausbindern und einer Longe versehen.
    Als Turniersport existiert das Voltigieren als Einzel-, Doppel- sowie Gruppenvoltigieren. Die Gruppen bestehen aus acht Teilnehmern und einer Ersatzperson. Das Doppel wird teilweise auch strikt als getrennt-geschlechtliches Pas de Deux ausgeschrieben. In vielen Reitvereinen sind Voltigiergruppen nur für die Vorbereitung zum Reiten und die spielerische Annäherung an das Pferd gedacht. Doch turniermäßig betrieben ist Voltigieren ein anspruchsvoller Leistungssport, der wie wenige andere Sportarten den Menschen in vielerlei Hinsicht fordert. Es geht um Gleichgewicht, Kraft, Spannung, Dehnbarkeit, Kreativität und nicht zuletzt um das gemeinsame Turnen in der Gruppe und die Sorge ums Pferd. Leider ist der Voltigiersport nicht sehr bekannt, doch gute Gruppen und Einzelvoltigierer gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern sowie den USA, Südamerika und Südafrika.
    Voltigieren beruht auf Übungen verschiedener Kavallerien, wobei hier fast ausschließlich Sprünge ausgeführt wurden, und war 1924 in Antwerpen olympisch. Dabei siegte Belgien vor Frankreich und Schweden im Mannschaftswettbewerb, während der Belgier T. Bouckaert das Einzel vor dem Franzosen Field und dem Belgier T. Finet gewann (Angabe nach olympic.org).
    Die Voltigiergruppen, die an einem Wettkampf teilnehmen, müssen Pflicht-und Kürübungen turnen. Das Voltigieren wird in die Leistungsklassen E bis A aufgeteilt. Wobei A die höchste Klasse ist, in der Meisterschaften ausgetragen werden.
    Gerade für Kinder ist das Voltigieren oft der Einstieg in der Pferdesport.
     
  8. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Polo Spiel. Pferde Spiel Polo.


    Polo ist eine Mannschaftssportart, bei der die auf einem Pferd reitenden Spieler einen 7-8 Zentimeter großen Ball mit einem Holzschläger in das gegnerische Tor schlagen müssen.
    Die Anfänge des Polosports entstanden in Zentralasien um ca. 700 v. Chr. . Angeblich wurden die Köpfe von hingerichteten Gefangenen als Ball verwendet. Durch englische Kolonialoffiziere in Indien kam Polo im 20. Jahrhundert nach Großbritannien. 1859 wurde der erste englische Polo-Club gegründet. Polo war 1900, 1908, 1920, 1924 und 1936 olympische Disziplin.
    Das Spielfeld ist 300 Yards (ca. 270 Meter) lang und 200 yd (ca. 180 m) breit, das Tor ist 8 yd (ca. 7,20 m) breit. Gespielt wird mit zwei Mannschaften mit je vier Spielern, daneben gibt es zwei berittene Schiedsrichter auf dem Feld und einen Oberschiedsrichter am Spielfeldrand. Das Spiel ist in Zeitabschnitte (sog. Chucker ) eingeteilt, die jeweils 7,5 Minuten lang sind. Ein Spiel kann zwischen vier und acht Chucker lang sein.
     
  9. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Wanderreiten. Hier Infos über Wanderreiten


    Als Wanderreiten bezeichnet man mehrtägige Wanderungen zu Pferd.
    Übernachtet wird in Zelten oder auf Pferdehöfen, die Übernachtungsmöglichkeit für Pferd und Reiter bieten. Das Gepäck wird entweder auf dem Reitpferd transportiert oder auf einem mitgeführten Packpferd. Viele Ferienregionen in Deutschland versuchen derzeit, ein Netz solcher Wanderreitstationen aufzubauen. In der Region Oberpfalz wird "Wanderreiten ohne Gepäck" auf markierten Strecken von Hof zu Hof angeboten. Das Gepäck wird mit dem Auto von Quartier zu Quartier transportiert. Wanderritte werden zunehmend auch von vielen auf Reiterferien spezialisierten Reiseveranstaltern angeboten. Dort kann man entweder mit dem eigenen Pferd an einem geführten Ritt teilnehmen oder man bekommt ein Pferd mit Ausrüstung vom Veranstalter gestellt.
    Eine extreme Form des Wanderreitens ist das "Weitreiten". Als Weitritte bezeichnet man mehr als 1.000 Meilen (1.600 Kilometer) lange Wanderritte.
     
  10. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Ringreiten. Ring-Reiten


    Ringreiten ist ein Pferdesport bei dem der Reiter einen kleinen Ring im Galopp mit einer kurzen Lanze aufspiessen muss.
    Der Ring hat einen Durchmesser von 11mm bis 32mm und wird mit einem Magneten an einem über der Bahn gespannten Band befestigt. Die Lanze hat eine Länge zwischen 50 und 160 cm.
    Ringreiten ist hauptsächlich im norddeutschen Raum und im südlichen Dänemark verbreitet.
    In vielen Orten finden jährlich Turniere mit Festumzügen statt, Gewinner wird wer die meisten Ringe sticht.
    Das Ringreiten kann auch als Mannschaftssport durchgeführt werden. In diesem Fall werden die Punkte der Mannschaftsmitglieder zum Mannschaftsergebnis zusammengezählt.
     
  11. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Reitbekleidung, Reiterbekleidung, Bekleidung zum Reiten


    Reitkleidung muss vor allem bequem und der Sache angepasst sein.
    Am Anfang reicht eine Jeans und Paar Gummistiefel, spätestens bei den Reitturnieren riskiert aber ein Reiter disqualifiziert zu werden, wenn er gegen die Kleiderordnung verstößt.
    Eine Reitkappe, Reitstiefel und eine Reithose sollte man schon besitzen wenn man regelmäßig reitet. Reithelme sind Pflicht.
     
  12. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Was ist Horsball? Wir erklären was Horse-Ball ist.


    Horse-Ball ist eine Pferdesportart und kann als eine Kombination aus Handball und Basketball zu Pferd umschrieben werden.
    Es wird von zwei Mannschaften mit je sechs Reitern gespielt, von denen immer je vier im fliegenden Wechsel gleichzeitig auf dem Spielfeld sind. Dieses ist zwischen 60 und 75 Meter lang und 20 bis 30 Meter breit. Ein Spiel geht dabei über zwei Halbzeiten á 10 Minuten mit 3 Minuten Pause zwischendurch.
    Ziel des Spieles ist es, einen mit sechs Lederschlaufen versehenen fussballgroßen Ball durch einen senkrecht hängenden Ring von 1 Meter Durchmesser zu werfen, der sich in 4 Meter Höhe befindet. Den Ball müssen sich dabei vor jedem gültigen Korbwurf mindestens 3 verschiedene Spieler der angreifenden Mannschaft ohne Unterbrechung durch den Gegner zugeworfen haben.
    Als Pferde sind grundsätzlich alle mindestens 4-jährigen zugelassen. Günstig ist dabei ein Stockmaß von 1,55 bis 1,65 Meter. Große Pferde begünstigen selbstverständlich bei einem Angriff auf den gegnerischen Korb die Galoppgeschwindigkeit, verlangen dem Spieler andererseits aber auch akrobatische Fähigkeiten bei der Ballaufnahme vom Boden ab.
    Ballaufnahme beim Horseball
    Ein auf den Boden gefallener Ball muss nämlich aufgenommen werden, ohne vom Pferd zu steigen und ohne die Gangart des Pferdes zu verlangsamen. Dies wird durch einen besonderen Sattel ermöglicht, der ein Herunterbeugen bis auf den Boden erlaubt. Die Ballaufnahme wird allerdings innerhalb eines Umkreises von 5 Metern um den Ball nur von einem Spieler gleichzeitig versucht. Besondere Prioritätsregeln legen dabei fest, welche Mannschaft ein Zugriffsrecht hat.
    Das Spiel wird von zwei Schiedsrichtern geleitet. Zum einen von dem für alle Entscheidungen ausschlaggebenden Feldschiedsrichter, der sich ebenfalls zu Pferd auf Ballhöhe bewegt, und zum anderen von einem außerhalb des Spielfeldes auf Höhe der Mittellinie sitzenden, so genannten Stuhlschiedsrichter. Letzterer hat die Aufgabe, über eine Flagge oder mittels Funkgerät Regelverstöße an den Feldschiedsrichter weiterzugeben. Darüber hinaus muss bei Turnieren auch ein Tierarzt anwesend sein.
     
  13. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferdegangart Schritt. Pferde Gang Art Schritt.


    Eine ruhige Viertaktgangart ohne Schwebephase, bei der das Pferd die Hufe in der Reihenfolge links vorne - rechts hinten - rechts vorne - links hinten setzt, wobei die Bewegungen sich ein wenig überlappen.
    Man unterscheidet Mittelschritt, versammelten und starken Schritt.
    Die beiden letzteren werden erst nach der Grundausbildung des Pferdes verlangt.
    Beim starken Schritt mit mehr Raumgriff tritt der Hinterhuf deutlich über den Abdruck des Vorderhufs hinaus, man spricht auch von Rahmenerweiterung, bei der die Schrittfrequenz nicht eiliger, aber die Schritte ausgreifender und die Nickbewegung des Pferdekopfs deutlicher werden.
    Beim versammelten Schritt soll sich die Versammlung erhöhen, nicht lediglich der Schritt verlangsamt und verkürzt werden.
    Starker und versammelter Schritt werden erst in fortgeschrittenen und höheren Dressuraufgaben verlangt.
     
  14. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferdegangart Trab. Pferde Gang Art Trab.


    Eine schnelle Zweitaktgangart, bei der jeweils das diagonale Beinpaar gemeinsam vorgeschwungen wird.
    Zwischen den beiden Takten gibt es dabei eine kurze Schwebephase.
    Ein Trab auf der Stelle, eine Übung aus der hohen Schule, wird als eine Piaffe bezeichnet, ein Trab mit einer verlängerten Schwebephase und akzentuierter gehobenen Beinen als Passage.
     
  15. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferdegangart Galopp. Pferde Gang Art Galopp


    Eine schnelle Dreitaktgangart, für den Linksgalopp ist die Bewegungsfolge rechts hinten - rechts vorne und links hinten - links vorne, dann ausgeprägte Schwebephase.
    Er kann auch spiegelbildlich als Rechtsgalopp geritten werden.
    Der Galopp kann als eine Abfolge von Sprüngen aufgefasst werden.
    Diese lange nicht gesicherte Erkenntnis wurde, durch eine Wette animiert, erstmals 1878 durch den Fotografen Eadweard Muybridge fotografisch festgehalten.
    Bei der von ihm entwickelten Aufnahmetechnik löste ein galoppierendes Pferd durch Reißleinen kurz hintereinander versetzte Kameras aus, die die verschiedenen Phasen des Galopps als Einzelbilder festhalten konnten.
    Nach neuesten Messungen ist der Galopp eigentlich eine Viertaktgangart, da links hinten und rechts vorne in der Bewegungsfolge nicht wirklich exakt gleichzeitig gesetzt werden.
    Je schneller der Galopp geritten wird, umso mehr ist der zeitliche Unterschied zwischen links hinten und rechts vorne.
    Der Unterschied ist allerdings so gering, dass er für den Reiter unbedeutend ist.
    Eine besondere Variante des Galopps ist der Rückwärtsgalopp, bei der das Pferd die gleiche Bewegungsabfolge ausführt, jedoch die Beine nach hinten setzt. Kann nur andressiert werden. Auch der Galoppwechsel a tempo kann als eine Abwandlung des Normalgalopps angesehen werden.
    Hierbei wechselt das Pferd bei jedem Galoppsprung die Galoppart vom Links- zum Rechtsgalopp und zurück.
     
  16. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferdegangart Tölt. Pferde Gang Art Toelt



    Tölt ist eine Spezial-Gangart, die für den Reiter besonders angenehm und rückenschonend ist, da es im Gegensatz zum Trab keine Sprung- bzw. Schwebephase gibt und sich der Rücken des Pferdes dabei weder aufwärts noch abwärts bewegt. Die Bewegungsfolge ist wie im Schritt, allerdings kann der Tölt im Gegensatz zum Schritt auch in hohem Tempo - dem Renntölt - geritten werden.
    Ähnlich wie etwa der Schritt ist der Tölt ein Viertakt.
    Ursprünglich hatten alle Pferde eine genetische Veranlagung für den Tölt. Töltende Pferde wurden im Mittelalter auch als "Zelter" bezeichnet.
    Für Kutschpferde war der Trab wichtiger, so dass in der Zucht der Tölt unwichtiger wurde, später sogar verpönt war.
    Erst mit der hohen Verbreitung der Islandpferde nach dem Zweiten Weltkrieg (u. a. auch durch das Engagement von Ursula Bruns, Autorin der Immenhof Geschichten) auch und gerade in Deutschland wurde der Tölt und das Gangpferdereiten wieder populärer. Es ist aber falsch, dass nur die seit gut 1000 Jahren reingezüchteten Islandpferde den Tölt beherrschen. Auch viele andere Rassen wie u. a. Peruanische Pasos und Paso Finos, Aegidienberger, American Saddlebreds, Araber-Berber und Töltende Traber können tölten.
    Es gibt spezielle Gangpferdeturniere für Islandpferde und weitere töltende Rassen.
    Beim Paso Peruano wird der Tölt auch als Paso Llano bezeichnet, beim Paso Fino als Paso.
     
  17. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Pferdegangart Pass. Pferde Gang Art Pass.


    Beim Pass handelt es sich um eine laterale Gangart; ein Zweitakt in vier Phasen, bei dem die gleichseitigen Beinpaare abwechselnd auffußen.
    Der Pass wurde in der Vergangenheit gerne bei Pferden gesehen, die unter dem Damensattel gingen, da er bequemer zu sitzen war. Dies ist beim traditionellen Reiten der heutigen Zeit völlig unerwünscht.
    Beim Gangpferdereiten hingegen gilt der Rennpass als die Königsgangart und wird nur im Renntempo über kurze Distanzen geritten.
    Hierbei entsteht eine Flugphase und das Pferd entwickelt enorme Kräfte, es scheint zu fliegen.
    Im Gegensatz zum Tölt ist der Rennpass bei wenigen Isländern genetisch fixiert.
    Wird Pass langsam geritten, spricht man vom Schweinepass, welcher als fehlerhaft angesehen wird. Dass ein Pferd Schweinepass geht, weist keineswegs darauf hin, dass es Rennpass gehen kann. Der Schweinepass ist ein Taktfehler im Tölt, der oft bei schlecht gerittenen Pferden auftritt, aber mit fachkundiger Anleitung und Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Gewichten an den Hufen, behoben werden kann.
     
  18. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

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    Rennarten. Pferde Renn Arten


    Pferderennen sind seit Jahrhunderten eine beliebte Freizeitbeschäftigung des Menschen, die lange Zeit auch sehr Prestigeträchtig war, da sich nur reiche Menschen den Luxus eines auf Rennen gezüchteten Pferdes leisten konnten. Der Rennsport nahm dabei auch erheblichen Einfluss auf die Pferdezucht. Sowohl das Englische Vollblut, als auch der Traber, verdanken ihre Zucht den Erfordernissen der Rennbahn. Außerdem verführten die Wetteinsätze bereits früh zum Einsatz unerlaubter Mittel, was dazu führte, dass im Pferderennsport die unrühmliche Erfindung des Dopings gemacht wurde.
    Folgende Pferderennen werden untereschieden:
    Flachrennen
    Beim Flachrennen führt die Rennstrecke durch hindernisfreies Gelände (meist eine spezielle Pferderennbahn), das Steigungen aufweisen kann, aber keine Sprünge erforderlich macht. Das berühmteste - und umstrittendste - Flachrennen, das nicht in einer speziellen Pferderennbahn abgehalten wird, ist das Palio von Siena . Für Bahnrennen variieren die Distanzen zwischen 1000 m (Fliegerrennen) und 4800 m (Steherrennen).
    Galopprennen
    Alle Gangarten sind erlaubt. Einziges Ziel ist es, ohne den anderen regelwidrig zu behindern, möglichst schnell vom Start zum Ziel zu gelangen. Da der Galopp die schnellste Fortbewegungsmöglichkeit des gerittenen Pferdes ist, werden diese Rennen immer im Galopp zurückgelegt.
    Trabrennen
    Es ist nur die Gangart Trab erlaubt. Diese Rennen werden in Deutschland und normalerweise nicht geritten, sondern im Sulky gefahren. Im französischen Rennsport ist auch Trabreiten üblich.
    Töltrennen
    Es ist nur die Gangart Tölt erlaubt.
    Passrennen
    Es ist nur die Gangart Pass erlaubt.
    Hindernisrennen
    Jagdrennen
    Jagdrennen führen bei einer Distanz von 3000 bis 7200 m über feste Hindernisse. Insbesondere Rennen wie das englische Grand National sind stark in Verruf gekommen, da teilweise Pferde zum Einsatz kommen, die weder von ihren Möglichkeiten noch von ihrer Kondition her auf eine Rennbahn gehören. Daraus resultiert bei festen Hindernissen ein hohes Verletzungsrisiko für Pferd und Reiter. Diese Rennen ziehen daher regelmäßigen Protest von Tierschützern nach sich. Von 1997 bis 2003 starben bei diesem Rennen fast 30 Pferde. Trotz mitlerweile verringerter Teilnehmerzahl, Notausgängen für reiterlose Pferde, und entschärften Hindernissen mussten auch 2003 noch zwei Pferde aufgrund schwerer Stürze eingeschläfert werden.
    Cross Country
    Cross Country Rennen führen, wie der Name schon sagt, quer durch ein Gelände mit all seinen natürlichen Hindernissen - Hecken, liegende Bäume, Teiche, Wälle ...
    Das wohl bekannteste und bedeutendste Cross Country in Deutschland ist das Hamburger Spring Derby.
    Hürdenrennen
    Im Gegensatz zu Jagdrennen führen Hürdenrennen über bewegliche Hindernisse, die für Pferd und Reiter erheblich geringeres Verletzungsrisiko bergen. Sie gehen über Distanzen von 2200 bis ??? m.
    Skijöring
    Das Skijöring ist ein Pferderennen bei dem kein Reiter getragen, sondern ein Skifahrer gezogen wird. Sehr bekannt ist das Skijöring-Rennen, dass alljährlich im Rahmen des Meetings von St. Moritz in der Schweiz ausgetragen wird.
    Aufgewichtsrennen
    Beim Aufgewichtsrennen werden dem Pferd abhängig von Alter, Geschlecht und bisherigem Erfolg Gewichte zugeordnet, die es beim Rennen zu tragen hat.
    Ausgleichsrennen
    Beim Ausgleichsrennen werden den Pferden vom Ausgleicher (engl. Handicapper) gemäß ihrer vorherigen Leistungen Gewichte zugeordnet, die sie im Rennen zu tragen haben, um ein möglichst homogenes Feld zu erreichen.
    Gruppenrennen
    Das Gruppenrennen (auch Grupperennen) ist eine Form des Aufgewichtsrennen, das einer internationalen Klassifizierung unterliegt. Es gibt die Gruppen I bis III. Gruppe I sind dabei die höchstwertigen Rennen. Das vom Pferd zu tragende Gewicht ergibt sich aus seinem Alter und Geschlecht, aber auch aus seinen bisherigen Erfolgen. So tragen Pferde, die zuvor schon ein Gruppe I-Rennen gewonnen haben ein höheres Gewicht als Gruppe II-Sieger u.s.w. Ein Pferd, das ein Gruppe I-Rennen in Frankreich gewonnen hat, bekommt dabei das selbe Aufgewicht, wie ein Pferd, das ein Gruppe I-Rennen in Deutschland gewonnen hat.
    Klassische Rennen
    Klassische Rennen sind Zuchtrennen für dreijährige Pferde. Dazu zählen:
    - das Derby , das wichtigste Rennen für dreijährige Pferde. Ein Derby wird in fast jedem Land der Erde ausgetragen. Namensabweichungen: USA - Kentucky Derby ; Frankreich - Prix du Jockey Club. - die 1000 Guineas, ein Meilenrennen, üblicherweise für Stuten. In Deutschland auch Henkel-Rennen genannt. - die 2000 Guineas, ein Meilenrennen, üblichweise für Hengste. In Deutschland auch Mehl-Mülhens-Rennen genannt. - die Diana, das "Stutenderby", benannt nach dem franz. Prix de Diane. Englisch "The Oaks". - das St. Leger, in der Regel der zuletzt ausgetragene Klassiker über eine Steherdistanz von etwa 3000 Meter.
    Verkaufsrennen
    Verkaufsrennen sind Hindernis- oder Flachrennen, bei denen die teilnehmenden Pferde zum Verkauf stehen. Das vom Pferd zu tragende Gewicht ergibt sich aus Alter und Geschlecht des Pferdes und aus dem so genannten Einsatzpreis, also dem Betrag, den der Besitzer des Pferdes als Mindestkaufpreis festlegt. Nach dem Rennen findet dann eine Versteigerung des Siegers statt. Wenn dem Verkäufer das Höchstgebot nicht von ausreichender Höhe ist, bietet er selbst mit und ersteigert das Pferd womöglich selbst. Man nennt dies "Rückkauf".
    Zuchtrennen
    Zuchtrennen sind Hindernis- oder Flachrennen in denen nur Hengste bzw Stuten eines Jahrgangs gegeneinander antreten.
     
  19. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    AW: Allerlei über Pferde&Ponys

    Damensattel. Infos über Damensättel, Reitsattel


    Damensättel waren für Damen vorgesehen, die ihre Beine beim Reiten nicht "unzüchtig" spreizen sollten.
    Im Damensattel liegen beide Beine auf einer Seite (normalerweise links) am Pferd. Damit war ein Reiten im Rock möglich.
    Distanzsattel. Infos über Distanzsättel. Reitsattel


    Der Distanzsattel ist für Distanzritte von 100 Kilometer und mehr ausgelegt. Er hat daher extreme Anforderungen an Gewicht und Bequemlichkeit für Pferd und Reiter zu erfüllen.
     
  20. Vivien

    Vivien Gesperrte Benutzer

    AW: Allerlei über Pferde&Ponys

    Dressursattel. Alles über Dressursättel


    Der Dressursattel ist die konsequente Entwicklung des Englischsattels. Die Auflagefläche ist klein, der Sitz des Reiters sehr tief und die Polsterung verhältnismäßig dünn, um eine optimale Hilfengebung zu gewährleisten. Das Sattelblatt ist sehr gerade geformt um ein in der Dressur erwünschtes langes Bein zu unterstützen. Für lange Ausritte ist dieser Sattel nicht mehr geeignet, da er dem Pferderücken keinen adäquaten Schutz bietet.


    Englischsattel. Englischer Reitsattel


    Der Englischsattel ist die erste Entwicklung weg vom Trachtensattel.
    Die Trachten sind bei dieser Sattelform wesentlich kleiner, was auch zu einer kleineren Kontaktfläche zum Pferderücken führt.
    Der Sinn dieser Maßnahme besteht darin, Gewichts- und Kreuzhilfen, die der Reiter gibt, besser aufs Pferd übertragen zu können.
    Diese Sättel sind nicht mehr als Arbeitssättel konzipiert, die den ganzen Tag auf dem Pferd liegen, sondern als Sportsättel, die für kurzzeitige Belastungen konstruiert sind.


    Maremmana Sattel Infos


    Der Maremmana oder Bardella ist der Sattel der Butteri, der Rinderhirten der Toskana.
    Dieser Sattel ist ein dicker Ledersattel, der mit Tierhaar befüllt ist, und sich - ist er erst einmal eingeritten - sehr gut sowohl Pferd als auch Reiter anpasst.
    Deswegen eignet sich der Maremmana Sattel nicht zur Benutzung durch mehrere Personen.
     

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