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Samarti

Zott Monte von Danone, DRP *

*2003, im Besitz seit dem 21. August 2015

Zott Monte von Danone, DRP *
Samarti, 21 Aug. 2015
Elii gefällt das.
    • Samarti
      Fearie Hills
      Das erste Treffen
      18. Juli 2015
      Manchmal wusste ich wirklich nicht, wie ich Gwen all das zurückgeben könnte, was sie teilweise für mich tat – oder eben herausfand.
      So abwegig war es allerdings gar nicht, dass sie an diesem Tag auf mich zugejoggt kam, in der Hand ihr, zugegebenermaßen ziemlich veraltetes, Ding von Handy, und mir schon vom Weiten ein „Elisa! Warte mal kurz!“ zurief. Vor mir kam sie schlussendlich schnaufend zum Stehen (die dreißig Meter, die sie nahezu gesprintet war, waren halt doch zu anstrengend gewesen; Kondition hatte Gwen nämlich nicht wirklich), atmete erst einmal tief durch und wedelte dann mit ihrem Handy rum.
      „Jani hat mir Fotos geschickt! Du weißt doch, Tiri, den ich für sie trainiere? Der Araberhengst?“, plapperte sie munter drauf los und ich konnte nicht anders, als nur schweigend zu nicken, wobei ich mich von ihr dann doch etwas überrumpelt fühlte.
      Gwen seufzte nur auf. „Auf jeden Fall hab ich jetzt endlich die Fotos von unserem Training. Guck mal, wie schön er da läuft!“ Jetzt war meine Freundin ganz in ihrem Element – sie zeigte mir gefühlt achtundsechzig Fotos, von denen sich etwa dreiunddreißig ziemlich ähnelten.
      „Gwen, ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber … meinst du nicht auch, dass die alle gleich aus- WOW! Ist das im Hintergrund Zott Monte? Was ist mit dem passiert?!“ Geschockt zoomte ich mit zwei Fingern in das Bild (kaum zu glauben, sie besaß sogar ein Touchhandy) und betrachtete den Reitponyhengst, der mir nicht unbekannt war, genauer. Ich hatte ihn zwar bisher größtenteils nur von Fotos und wegen seiner Nachzucht gekannt, aber auf keinem Bild hatte er so fertig ausgesehen wie auf diesem hier. Soweit ich das erkennen konnte, war sein Fell deutlich matter als sonst – selbst für solch eine helle Fellfarbe war es definitiv zu matt und struppig. Meinetwegen konnte es daran liegen, dass das Bild etwas verpixelt war – Gwens Handykamera war nicht die beste –, aber man konnte deutlich feststellen, dass das Pony schon mal bessere Tage gehabt hatte.
      Ein weiteres Mal seufzte sie laut auf, diesmal klang es aber eher verzweifelt. „Ich zeige dir hier superschöne Bilder von Tiri und du siehst sogar im hintersten Hintergrund noch Deutsche Reitponys, ich fasse es nicht.“ Sie sah kurz hoch, dann wischte sie zum nächsten Bild. „Aber ja, das ist Zott Monte. Oder sollte ich ihn 'Zottel' nennen? Momentan würde das nämlich definitiv besser passen. Jani hat ihn erst letztens zu sich geholt, der Arme war völlig fertig mit den Nerven. Genau wie Nanu Nana, die Reitponystute?“ Mit einem fragenden Blick versicherte sie sich, dass mir der Name was sagte, und ich nickte. „Die beiden und noch sechs weitere Pferde hat sie auf jeden Fall aus schlechter Haltung gerettet. War ein ewiger Kampf darum, ob sie die dort wegnehmen dürfte, aber letztendlich hat sie sich glücklicherweise durchsetzen können.“
      „Von wo?“ Völlig verwundert schüttelte ich den Kopf und fragte mich einmal mehr, wie man seine Tiere so vernachlässigen konnte. Sie gaben sich doch im Normalfall schon mit etwas Futter, Auslauf und genügend Wasser zufrieden, aber das, was man hier sah, konnte man nicht mehr als 'zufrieden' bezeichnen.
      Auf dem nächsten Bild war die bunte Reitponystute Nanu Nana dann auch zu sehen. „Aus Amerika, also von unseren lieben Nachbarn. Schrecklich, oder?“

      Das nächste Mal, als Gwen sich auf den Weg zu Janis Gestüt Faerie Hills machte, kam ich einfach mit. Ursprünglich hatte sie mich nicht dabeihaben wollen, weil sie vermutete, dass ich die ganze Zeit nur an „Zottel“ und Nanu Nana kleben würde – sie kannte meine Versessenheit, wenn es um Reitponys ging leider nur zu gut. Also hatte ich dann die Idee gehabt, mich einfach auf dem Rücksitz zu verstecken, wenn sie losfuhr. Leider wurde ich dann von ihr aber bemerkt und so kam es, dass ich ihr hoch und heilig versprechen musste, ihr mit dem Training von Tiramisu und Zanyah (der Name sagte mir zwar noch ungefähr gar nichts, aber zu meiner Verteidigung: Von Zanyah hatte Gwen nie etwas erzählt!) zu helfen und ihr unter die Arme zu greifen. Eher widerwillig stimmte ich dem Ganzen zu, bereute es aber dann nicht, als wir erst einmal auf Janis Anwesen angekommen waren.
      Während Gwen sich hier bestens auskannte, lief ich ihr einfach nur wie ein Dackel hinterher. Ich fühlte mich dann doch recht verloren, zumindest, bis wir mit dem Training von den beiden Arabern begannen. Jani hatte mir sogar ihren Araberhengst Bintu Al-Bahri zur Verfügung gestellt, damit ich Gwen und Tiramisu ins Gelände begleiten konnte.
      Der braune Hengst unter Gwen war faszinierend ehrgeizig, arbeitete fleißig mit und achtete scheinbar auf jede noch so kleine Hilfe seiner Reiterin. Die hingegen strahlte übers ganze Gesicht, als sie im lockeren Trab auf uns zukam und obwohl ihre Gesichtsfarbe eine gesunde Röte aufwies, hatte ich sie doch ewig nicht mehr so glücklich erlebt. „Ich glaube, so gut hat der auch schon ewig nicht mehr mitgearbeitet!“ Ihre Brust schien vor lauter Stolz aufs Dreifache anzuschwellen und ich konnte nicht anders, als ebenfalls zu lächeln. „Sah echt gut aus“, lobte ich die Zwei dann und schenkte Tiramisu einen anerkennenden Blick. „Klasse Kerl!“
      Langsam, aber sicher machten wir uns dann später auch wieder auf den Weg zum Gestüt und versorgten noch rasch die beiden Hengste, ehe wir mit Zanyah noch ein wenig auf den Platz gingen. Momentan trainierte Gwen die Stute in der Dressur, heute wurde allerdings nur das bereits Bekannte vertieft und so gab es für mich nicht viel zu tun, außer falls mir irgendein Fehler auffiel, den Gwen selbst nicht bemerkte. Für so was nahmen wir uns gegenseitig immer gern mit, aber auch heute hatte ich, um ehrlich zu sein, kaum etwas zu meckern.

      Es dauerte aber noch eine ganze Weile, bis wir endlich zu dem kamen, weshalb wir uns überhaupt auf den Weg gemacht hatten: Zott Monte von Danone und Nanu Nana. Gwen hatte Jani wohl bereits geflüstert, dass ich in die Rasse vernarrt war, denn auch die führte uns mit einem wissenden Grinsen zu den zwei Ponys. Sie standen beide gerade im Stall, denn gerade Zott Monte war so durch den Wind, dass er wahrscheinlich einfach mit einem Satz über den Zaun gesprungen wäre. Zur Sicherheit sollten sie also erst einmal in Reichweite bleiben und nicht 24 Stunden lang auf der Weide stehen – nur, um weiteren Unfällen vorzubeugen.
      Besonders er war derzeit beinahe unberechenbar. Zwar hieß es, er wäre sonst auch nicht sonderlich vorsichtig im Umgang, zumindest anfangs, allerdings tänzelte er gerade nur aufgeregt und sogar mit hoch erhobenem Schweif (das hatte er sich wohl in der kurzen Zeit bereits bei den Arabern abgeguckt) durch seine große Box und stand keine Sekunde still. Ständig versuchte er, schnell wegzulaufen, legte aber dann eine Vollbremsung ein und stemmte alle Viere in den Boden, als er wieder realisierte, dass er sich in einer Box befand und ihm das nichts weiter als Verletzungen bringen würde, würde er jetzt durch die Boxentür krachen.
      Auch Nanu Nana war momentan anscheinend nicht ganz sie selbst. Von Erzählungen her kannte ich sie als liebenswürdige Stute, die Menschen schnell ihr Vertrauen entgegenbrachte, davon war momentan aber kaum etwas zu erkennen. Stattdessen schreckte sie sogar kurz zurück, als ich ihr meine flache Hand hinhielt, um sie daran schnuppern zu lassen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich wagte, sich in meine Richtung zu bewegen und vorsichtig ihr sanftes Maul in meine Handfläche vergrub.
      „Ich glaube, wenn das so weitergeht, kommen mir die Tränen“, gestand ich leise und ja, ich war teilweise verdammt nah am Wasser gebaut. Vor allem jetzt bekam ich das wieder zu spüren, denn mir ging einfach gerade absolut gar nichts Anderes durch den Kopf.
      „So ging es mir auch“, stimmte Jani mir zu, „zumindest, als ich sie zum ersten Mal so gesehen habe. Inzwischen geht es einigermaßen, aber es ist trotzdem kein schöner Anblick.“
      Gwen war vollkommen ruhig und schwieg die ganze Zeit, was auch nicht oft der Fall war. Demnach schien auch ihr das Ganze ziemlich nahe zu gehen.
      Kurz sah ich hoch und deshalb zuckte meine Hand etwas, weshalb Nanu Nana ebenfalls zusammenzuckte und sich kurz zurückzog, dann aber beschnupperte sie mich weiter. „Was willst du mit den beiden denn jetzt machen?“, wollte ich dann wissen, momentan tatsächlich noch ohne den Hintergedanken, sie eventuell zu übernehmen.
      „Ich weiß es noch nicht“, gab die Frau zu und sah mich dann direkt an. „Wenn du magst, kannst du dich aber gern hin und wieder um sie kümmern, solange sie hier stehen. Gwen kann dir ja alles zeigen, die kennt sich hier schließlich aus. Und ich bin mir sicher, ein bisschen Bewegung und vor allem wieder Vertrauensaufbau könnte beiden nicht schaden.“
      Es brauchte nicht viel mehr als einen Handschlag, um Jani zuzusagen. Und um ehrlich zu sein, war ich ziemlich froh darüber, mit den zwei Ponys arbeiten zu können, denn so gab es für mich endlich mal wieder etwas Neues zu tun.
    • Samarti
      Fearie Hills
      Vertretung
      02. August 2015 - von Ranjit
      Noch etwas müde stieg ich aus dem Auto und schaute mich erst mal aus dem Hof um. Ich sollte mich um ein paar Pferde von sweetvelvetrose kümmern, da sie keine Zeit hatte. Nun machte ich mich auf den Weg zum Stall. Dort betrat ich die Sattelkammer und schaute mich um, bis ich den Spind von Girlie fand. Ich nahm dort Halfter, Führstrick und Putzbox heraus und machte mich auf die Suche nach ihrer Box. Als ich die Box gefunden hatte, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat diese. Ich begrüßte die Stute und legte ihr anschließend das Halfter an. Nachdem ich auch den Führstrick daran befestigt hatte, führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Nun öffnete ich die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, die Stute zu putzen. Als ihr Fell sauber war, legte ich die Bürsten wieder zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Zum Schluss kratzte ich noch ihre Hufe aus und mistete die Box der Stute. Anschließend brachte ich sie auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die Sachen von Jade mit. An ihrer Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich legte ihr das Halfter an, befestigte den Führstrick daran und führte sie aus der Box heraus. Nachdem ich sie angebunden hatte, putzte ich die Stute, mistete ihre Box und brachte sie zu der anderen Stute auf die Weide. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm anschließend die von Caresse mit. Ich machte mich auf den Weg zu der Box, in der die Stute stand und stellte die Putzbox davor ab. Nachdem ich die Boxentür geöffnet hatte, betrat ich die Box und begrüßte die Stute, ehe ich ihr das Halfter anlegte. Nun befestigte ich den Führstrick am Halfter und führte die Stute aus der Box heraus und band sie davor an. Ich öffnete die Putzbox, nahm Striegel und Kardätsche heraus und fing an, die Stute zu putzen. Als ihr Langhaar und auch ihre Hufe sauber waren, räumte ich ihre Sachen auf, mistete die Box aus und brachte sie auf die Weide. Als ich die Sachen von Keep the Faith aus der Sattelkammer geholt hatte ging ich zu ihrer Box. Nachdem ich die Stute aus der Box geholt und davor angebunden hatte, putzte ich die Stute, brachte sie auf die Weide und mistete ihre Box aus. Ich räumte noch ihre Sachen auf und nahm die von Kajano mit. An seiner Box angekommen, stellte ich die Putzbox ab und öffnete die Boxentür. Ich betrat die Box und begrüßte den Hengst, ehe ich ihm sein Halfter anlegte und den Führstrick daran befestigte. Nun führte ich ihn aus der Box heraus und band ihn davor an. Als sein Fell sauber war, entwirrte ich sein Langhaar und kratzte ihm die Hufe aus. Nun band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide und mistete anschließend seine Box. Ich räumte noch seine Sachen auf. Anschließend nahm ich die von Slush mit. Als ich den Hengst aus seiner Box geholt hatte, band ich ihn an und öffnete die Putzbox. Nachdem ich Striegel und Kardätsche herausgenommen hatte, fing ich an ihn zu putzen. Er genoss es richtig. Als das Fell sauber war, legte ich die beiden Bürsten zurück und nahm die Mähnenbürste heraus. Nachdem auch sein Langhaar erledigt war, kratzte ich ihm noch seine Hufe aus. Anschließend brachte ich ihn auf die Weide, mistete seine Box aus und räumte seine Sachen auf. Nun waren nur noch zwei Pferde an der Reihe. Ich fegte noch die Stallgasse und machte mich dann auf den Weg zum Gaststall. Aus der Sattelkammer holte ich die Sachen von Zott Monte von Danone. Als ich ihn aus der Box geholt hatte, band ich ihn davor an und fing an ihn zu putzen. Nachdem ich damit fertig war, kämmte ich noch sein Langhaar und kratzte seine Hufe aus. Anschließend band ich ihn los und brachte ihn auf die Weide. Ich mistete noch seine Box aus und räumte seine Sachen auf. Jetzt war nur noch Nanunana dran. Ich nahm ihre Sachen aus der Sattelkammer mit und machte mich auf den Weg zu ihrer Box. Dort stellte ich die Putzbox ab, öffnete die Boxentür und betrat die Box. Ich begrüßte die Stute, legte ihr das Halfter an und befestigte den Führstrick daran. Nun führte ich die Stute aus der Box heraus und band sie an. Als ich sie fertig geputzt hatte, band ich sie los und brachte sie auf die Weide. Nachdem ich auch ihre Box gemistet und ihre Sachen aufgeräumt hatte, fegte ich die Stallgasse und fuhr nach Hause.
    • Samarti
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      Die verschreckten Neuen
      21. August 2015
      folgt
    • Eddi
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      Tierarztbesuch
      14. September 2015
      "Ach, klar kann ich jetzt sofort vorbeikommen! Ich hab ja sonst nichts anderes zu tun!", murrte ich ins Telefon, doch Elisa überhörte den Unterton einfach und bedankte sich herzlich bei mir, ehe sie noch ein "Bis in einer halben Stunde" hinzufügte. Na danke auch. Ich hatte es immerhin ihr (!) zu verdanken, dass mein Telefon eigentlich nur noch in der Mittagspause still war und auch nur, weil ich es dann ausschaltete. Momentan gingen viel zu viele Aufträge ein und das alles nur wegen der Jolympia. War natürlich schön, zu sehen, wie viele Pferdebesitzer wieder aus ihren dunklen Löchern gekrochen kamen, anstrengend war es aber auch.
      Und neben dem Jolympia-Stress sollte ich nun auch noch bei meiner liebsten Elisa vorbeischauen und das am liebsten sofort. Warum? Wegen Capriciasso und seinem hengstigen Dickkopf. Vor zwei Monaten war er aus guter Laune mal über den Zaun der Stuten gesprungen und hatte Hall of Fame eine kleine Freude gemacht. Zu dem Zeitpunkt hatte ich Elisa jedoch leider nicht weiterhelfen können, denn es war noch zu früh, um was zu sagen. Tja, das war es jetzt nicht mehr. Die zwei Monate waren seit gestern ziemlich genau rum und wahrscheinlich hatte Elisa sich das auch in ihren Kalender geschrieben.
      Deshalb ging es heute nach Townsend Acres, um zu schauen, ob ihre Palominostute bald etwas runder werden würde. Ich hatte alle nötigen Sachen in der mobilen Apotheke im Auto, dementsprechend benötigte ich als Vorbereitung nur noch einmal einen kräftigen Schluck Cappuccino und dann ging es los. Natürlich würde ich zu spät kommen, aber das lag ausnahmsweise mal nicht an mir, sondern an der Tatsache, dass der Weg zu Elisa einfach nicht in einer halben Stunde zu schaffen war, vorhalten würde ich mir das wahrscheinlich dann trotzdem lassen dürfen.
      Auf Townsend Acres verkniff ich mir dann deshalb nur mühsam das "Hab ichs doch gesagt" als Elisa statt einem Hallo mit Vorwürfen auf mich zu kam. "Auch schön, dich zu sehen!", meinte ich gespielt lächelnd und umarmte sie so doll, dass ich ihr das Wort abschnitt. Dann schob ich sie vor mir in den Stall, damit sie mir Fame zeigen konnte. Die Stute stand bereits am Putzplatz und ich bereitete alles für die Tupferprobe vor. Elisa stand daneben und runzelte die Stirn.
      "Und wie läuft das so ab? Muss Fame jetzt auch auf einen Teststreifen pinkeln? Weil ich weiß nicht, ob sie das auf Kom-" - "Boah Elisa! Lass mich einfach machen!" - Oke oke."

      Zum dritten Mal erklärte ich Elisa nun, dass sie das Ergebnis erst heute Abend erhalten würde, wenn ich die Probe im Labor untersucht haben würde. Inzwischen war sie kurz davor, sich bockend in eine Ecke zu verkriechen. Das hätte sie wohl auch getan, wenn sie dann nicht doch noch was von mir gewollt hätte. "Duuuu? Ich habe da noch zwei Pfeeeerde...die müssten mal untersucht werden", meinte sie zögerlich und ehe ich antworten konnte war sie weg und kam mit einem bunten Schecken wieder und schon plapperte sie mich mit seiner Leidensgeschichte voll.
      "Vernachlässigt, misshandelt, abgemagert, fast tot", mit jeder Sekunde wurde die Erzählung dramatischer. Ich kontrollierte derweil, ob der Hengst Zott Monte von Danone unter irgendwelchen akuten Krankheiten litt, indem ich einen Blick in Augen und Maul warf und ihn dann abhörte. Auf den ersten Blick fand ich nichts, außer einen zotteligen, ausgehungerten Kerl, der direkt mal geimpft und entwurmt werden müsste. Ach und zum Hufschmied sollte er auch.
      Während ich die ersten Impfungen aufzog, erklärte ich Elisa, was sie bei der Fütterung beachten sollte, damit der Hengst kontinuierlich und gesund wieder zunahm ohne eine Kolik zu erleiden. Aufmerksam hörte sie zu und da ihr das von Pina schon bekannt vorkam, verstand sie auch alles auf Anhieb. Zottel, so war sein Spitzname, war danach zumindest gegen Influenza, Herpes, Tetanus und Tollwut geimpft. Meine Aufzählung der Impfungen kommentierte Elisa nur mit einem "Ih", wahrscheinlich stellte sie sich die Krankheiten gerade bildlich vor.
      Nach den Impfungen drückte ich Zottel noch die Wurmkur ins Maul und auch wenn er sie nur schluckte, weil es anders nicht ging, lobte ich ihn ausgiebig dafür. Elisa knuddelte ihn noch ein bisschen, ehe er zurück in die Box durfte und auch schon Nanu Nana vor mir stand. Eine Stute, die auch Elisas vollständige Aufmerksamkeit erhielt. "Übertreibs nicht, Überfürsorge ist auch nicht gut", meinte ich grinsend und schob Elisa vom Kopf der Stute weg, damit ich endlich mit der Untersuchung beginnen konnte. Wieder ein Blick in Augen und Maul und dann hörte ich Nana ab.
      Dafür, dass beide Pferde aus schlechter Haltung stammten, waren sie in einer sehr guten Grundverfassung, hieß, die beiden hatten ein starkes Immunsystem und einen eisernen Willen. Elisas Brust schwillte vor Stolz auch direkt an, als ich ihr das sagte. "Sie gehören dir doch erst seit einem Monat", brachte ich sie knapp wieder auf den Boden der Tatsachen, während ich auch Nana nun noch impfte und entwurmte.
      "Fertig!", meinte ich zufrieden und packte meine Sachen zusammen. Mit Elisa an meinem Jackenzipfel, machte ich mich auf den Weg zum Auto. Ich durfte mir bestimmt noch gefühlte hundert Mal anhören, dass ich mich schnell mit der Laboruntersuchung beeilen sollte und ich versprach, das direkt als erstes zu machen, wenn ich zu Hause wäre.

      Da ich Streit und Stress vermeiden wollte, ging ich auch meinem Versprechen nach und nahm die Tupferprobe zu Hause direkt unter die Lupe. Anfangs überlegte ich, was wohl für Elisa schlimmer wäre, denn ein kleiner Witz hätte das Gespräch am Telefon witziger gemacht, ich erahnte aber, dass Elisa mit beiden Ergebnissen so oder so nicht glücklich geworden wäre, also war das auch egal.
      "Hallo liebste Elisa! Ich hab-" - "Hast du endlich die Ergebnisse? Nun sag schon! Los!" - "Ja, wenn du mich ausreden lassen würdest wüsstest du, dass Fame leider nicht zur Kugel mutieren wird." - "Heißt das etwa...?" - "Ja, sie ist nicht trächtig." - "Oh."
      Luftsprünge machte Elisa bei dem Ergebnis nicht, denn ein kleines süßes Fohlen hätte ihr vermutlich auch sehr gefallen. Aber ein bisschen war sie auch erleichtert, na ja, zumindest ein ganz kleines bisschen.
    • Gwen
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      Elena
      27. September 2015
      Entsetzt starrte ich Elisa an, als sie mir eiskalt die Chipstüte aus den Händen riss. Erbost schleuderte ich alle fünf Sofakissen nach ihr. Traf aber kein einziges Mal. „Gwenny, der Film ist seit einer Stunde vorbei. Eine Stunde!“, sie betonte das eine noch extra stark und ich hatte das Gefühl, es würde nachhallen – das war aber nur Elena, die in der Küche hockte und versuchte, den Code von Elisas Kühlschrank zu knacken.
      Ja, Elisa hatte eine Kindersicherung anbringen lassen und bisher hielt die Elena auch erfolgreich von weiteren Diebstählen ab. Und da sich Elena eher weniger Daten merken konnte, hatte sie auch keinen Schimmer, was man probieren könnte. Selbst Elisas Geburtstag bekam sie nicht immer sofort auf die Reihe. Zum Glück wusste sie, wann sie selbst Geburtstag hatte, zumindest glaubten wir das.
      Elisa verstaute die Chipstüte im Schrank und während sie versuchte, mich vom Sofa zu ziehen (ich weigerte mich rigoros), klaute Elena tatsächlich meine Chipstüte! „EY! Die haben ich mir hart erkämpft!“, fluchte ich, sprang auf und flog erst einmal über die Sofalehne. Während ich wie ein Käfer auf dem Boden lag, schwankte ich noch zwischen „Ich heul jetzt los“ und „Ich bin tapfer und kämpfe mit Elena“. Ich wollte mich gerade für ersteres entscheiden, als Elisa uns mal wieder hoch zu Ross zwang.
      Elena war sofort dabei, denn sie wollte unbedingt Adona reiten. Das gab sie mit einem „Ich nehm Adona! ADONA! MEINS!“, bekannt und rannte uns voraus. Elisas zog mich hinter sich her, denn ich hatte so gar keine Lust das Haus zu verlassen. „Sogar die Sonne scheint!“, ermunterte mich Elisa und deutete zum Himmel. Haha. Grau war er und diesen Schein von Sonne konnte man nicht als Sonnenschein zählen (Wortspiel!).
      Ich wurde auf Kronjuwel gesetzt. Noch so ein Pferd, was Elisa am liebsten nie selber ritt. „Warum hast du ihn überhaupt?“, fragte ich, während ich den Buckskin putzte und sattelte. „Prinzip“, meinte Elisa und als ich sie verwirrt anschaute, folgte wieder ein „DRP…Townsend Acres…Wohlfühlen…Cressi…Muss…Auch“-Vortrag. Elisa zwang sich auf ihr Joghurtpferd. Zott Monte von Danone. Auch so ein Kandidat, der nur wegen seiner Rasse aufgenommen wurden war. Ach und weil er gekört war natürlich.
      Zu dritt ging es also los. Ich hatte aber darauf bestanden, dass ich zwei meiner liebsten Pferde mitnehmen durfte. Also machten wir einen Abstecher zu meinem kleinen Hof, wo ich Avenger als Handpferd einpackte und Foxy, wie einen Hund nebenherlaufen ließ. Elena konnte sich noch nicht wirklich entscheiden, ob sie ihn süß fand oder nervend.
      Avenger und Kronjuwel verstanden sich gar nicht. Also eher: Avenger verstand sich nicht mit Kronjuwel, während es dem Reitponyhengst eigentlich vollkommen egal war, was der rundliche Fuchs neben ihm trieb. Aber auch das musste Avenger lernen und nachdem er eine Weile ignoriert worden war, wurde er auch endlich ruhiger und ging uns nicht mehr so auf den Keks.
      Elena war heute ein wahrer Sonnenschein. Glücklich saß sie auf Adona und grinste die ganze Zeit über. Warum wussten aber weder Elisa noch ich. Elisa kämpfte sich stattdessen mit Zottel ab, beziehungsweise regte sie sich über seine Mähne auf, die gefiel ihr nämlich gar nicht.
      „Aber warum hast du dann- ach egal“, murmelte ich nur und ritt schweigend weiter. So kamen wir auch wieder wohlbehalten bei Elisa an. Na ja, nicht alle. Foxy war entschwunden und nachdem ich Kronjuwel Matthew in die Hände gedrückt hatte (ich habe Danke und Entschuldigung gesagt!), machte ich mich auf die Suche nach dem Pony. Das stand unter einem Apfelbaum und fraß sich langsam aber sicher noch fetter.
      Als ich wieder auf Townsend Acres war, war keine Spur mehr von den beiden E’s zu sehen. Vorsichtig lugte ich ins Wohnhaus hinein und sprang dann gleich zurück, doch Elisa hatte mich schon gesichtet. „GWEN! Hilf mir!“, ich schwankte noch ein bisschen, was für mich potenziell klüger war, betrat dann aber doch das Haus.
      Elena hatte den Code rausgefunden, deshalb grinste sie auch schon die ganze Zeit so blöd. Ich half Elisa, die Kühlschranktür zuzupressen und Elena auf die andere Seite der Küche zu scheuchen. Als die Situation ein wenig entspannter wurde, musste ich doch fragen: „Was war denn der Code?“
      Elena grinste nur blöd und kicherte. „Cressis Geburtsjahr.“
    • Gwen
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      Ausritt zu dritt
      30. Oktober 2015
      „Wir haben uns hier versammelt…“ – oha, das wurde langsam zu einem Running Gag und trotzdem begann Elisa bevorzugt jedes unserer Treffen genau mit diesem Satz. Dementsprechend hatte sich Elena schon ein Schild gebastelt, auf dem „UNLUSTIG“ stand und dieses hatte sie auch heute mit und hielt es gerade in die Höhe. Dazu schrie sie ein: „Wir protestieren, auf allen vieren!“
      Ich hatte versucht sie darauf aufmerksam zu machen, dass sie aber nur auf zwei Beinen stand, dann hatte sie mir eine mit dem Schild runtergehauen und ich war still gewesen. So konnte man Konflikte natürlich auch lösen… Elisa hatte uns zu sich geschleppt, weil sie der Meinung war, dass wir dringend mal wieder einen gemeinsamen Ausritt machen mussten. Das machten wir nämlich äußerst selten und dementsprechend wurde es laut ihr dringend mal wieder Zeit. Elena und ich waren sofort dabei.
      „Ich nehme Sackhaar!“ – „Und ich Tentakel!“ und schon rannten Elena und ich in Richtung Hengstweide und ließen Elisa auf ihrem Hof stehen. Ich konnte noch ein „Ihr sollt nicht immer ihre Namen verunstalten“ vernehmen, aber wen interessierte so etwas, wenn man sich das süßeste Pony greifen konnte, was es gab. Elena schien mit ihrem Porzellanschecken mindestens genauso zufrieden zu sein.
      Da wir super tolle Freundinnen waren (Jojo kann das bezeugen!) brachten wir Elisa Zottel mit. Mit Zuchtnamen hieß er Zott Monte von Danone, was ich – nun ja – ein bisschen lachhaft fand. Da war sein Spitzname schon wesentlich würdiger. Elisa dankte uns knapp mit einem „Ihr seid blöd“ und dann machten wir uns auch schon daran, die drei Hengste ordentlich zu putzen und dann zu satteln.
      Theoretisch hatten Elena und ich noch nie auf den beiden DRPs gesessen, aber wir vertrauten da auf unsere Reitkünste (Elena vertraute da nicht nur drauf, sie wusste es) und dementsprechend konnte nicht viel schiefgehen und so machten wir uns auf den Weg zu einem herrlichen Herbstausritt.
      Vorher parkten wir unsere Pferde aber noch einmal vor dem Reitplatz, wo Matthew gerade mit Jungspund Unbriddle trainierte. „Er heißt Dajun!“, knurrte Elisa, die anscheinend Gedanken lesen konnte oder nur an meinem blöden Grinsen erkannte, was ich mir mal wieder dachte. Die schlechte Laune bekam direkt Matthew ab, der von einer Sekunde auf die andere plötzlich miserabel longierte, hinter der Bewegung des Pferdes war und viel zu viel mit Dajun redete. Mal ganz davon abgesehen, dass er den jungen Hengst ja gar nicht fördern würde!
      Irgendwie schafften es Elena und ich, Elisa von dem Reitplatzzaun loszureißen uns aufs Pferd zu packen, damit wir endlich von Townsend Acres verschwinden konnten und unseren gemütlichen Ausritt fortsetzen konnten.
      Wir waren noch keine ganzen zehn Minuten vom Gestüt entfernt, da fitzelte Elena an ihrer Jackentasche herum. Ein paar Sekunden später holte sie zwei Schokoriegel heraus und während Elisa und ich noch verwirrt aus der Wäsche schauten, knurrte sie uns schon an und ritt davon, um ihre Schokoriegel ganz für sich alleine zu haben. "Ich hoffe es waren Snickers…“, murmelte Elisa, die ihr ein wenig verwirrt nachstarrte. Das war eben Elena, total typisch.
      Wir holten sie irgendwann im Verlaufe des Ritts wieder ein und machten sie darauf aufmerksam, dass ihr Mund schokoladenvermiert war. Grummelnd wischte sie es ab und lud uns dann zu einem Wettrennen ein. Dazu sagten wir natürlich nicht nein, sondern jagten verhältnismäßig ungestüm über eine der herrlichen Wiesen hinweg. „Also ehrlich, ich verstehe nicht, was alle immer mit ihren Stoppelfeldern haben…“, meinte Elisa und schüttelte den Kopf. „Braucht man!“, philosophierte Elena mit erhobenen Zeigefinger, was wir schweigend zur Kenntnis nahmen.
      Wieder auf Townsend Acres angekommen, planten wir schon unser Vesper für den Nachmittag und gerieten erneut in eine Diskussion, wann Vesper überhaupt stattfand. Aber die Tatsache, dass Jojo gerade per Skype anrief, brachte uns dazu, die Pferde in Matthews Obhut zu geben und eilend in Richtung Haus zu rennen.
    • Samarti
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      Vom Babyhai und dem Tentakelschatz
      30. November 2015
      „Long Island Iced Tea haut aber mega rein. Die Jungs kommen da bestimmt immer noch nicht drüber hinweg“, erzählte ich Jojo diesmal beim Skypen und sie zog (weil sie es so gut konnte) eine Augenbraue hoch.
      „Der haut nicht rein.“
      „Ja, doch.“
      „Also mich hat der nicht umgehauen.“
      „Reinhauen! Nicht umhauen.“
      „Bei mir hat der auch nicht reingehauen.“
      „Doch, schon. Also das war bei denen wohl krass.“
      Stille. Dann wechselte ich das Thema. „Aber der Person, die meinen Killercocktail so genannt hat, bin ich immer noch böse.“
      „Wieso? Das war ich.“
      „Ja, wegen des Fehlers im Namen.“
      „Weil es 'Iced Tea' heißt?“
      „Nein, weil es 'Long Island Ice Tea' heißt. Nicht 'Long Island Icetea'.“
      „Jetzt wirst du aber pingelig.“ Eine Diskussion mit Pro- und Kontra-Argumenten, warum ich denn pingelig wäre (oder eben nicht) entstand und so schweiften wir immer weiter vom Thema ab.

      Nachdem ich mich mit Jojo darauf geeinigt hatte, dass ich es ein bisschen war, aber die anderen auch, wurde es irgendwann Zeit, sich zu verabschieden. Natürlich platzten Gwen und Elena in dem Moment in den Raum und laberten Jojo voll, sodass ich dieser einen entschuldigenden Blick schenkte und die zwei gackernden Hühnchen aufscheuchte. „Wir müssen noch mit den Pferden raus, also beruhigt euch!“
      Schmollend ließen die beiden sich von mir aus dem Haus schmeißen und zum Stall schicken. Elena setzte ich auf Never look back, Gwen bekam Raunchy's Limited zugeteilt. Und ich? Ich schnappte mir Ocean Water und nahm Valentine's Vendetta als Handpferd mit, damit die junge Fuchsstute auch mal wieder etwas Bewegung bekam.
      Dank des Schnees drehten wir keine sonderlich große Runde – hatten uns aber trotzdem allesamt auf dem Kieker. Oder zumindest hatten Elena und Gwen mich auf dem Kieker, weil ich sie von Jojo getrennt hatte. Genau das war auch der Grund, weshalb ich ständig Schneebälle in den Rücken, ins Gesicht oder an so ziemlich jede andere Stelle meines Körpers bekam. Dass es mir irgendwann eiskalt den Rücken herunterlief, war dann wohl auch vollkommen nachvollziehbar.

      Als wir wieder auf dem Townsend Acres ankamen, war es schon fast wieder dunkel. Die Dämmerung setzte gerade ein (es war noch nicht mal fünf!) und so hatten wir es recht eilig damit, die Pferde wieder in den Stall zu bringen und uns selbst ins warme Haus zu schaffen. Vielleicht schlief Jojo noch nicht. Die Zeitverschiebung hatte ich noch immer nicht ganz drauf, aber in Deutschland sollte es wohl auch noch nicht Mitternacht sein.
      „Wie geht es eigentlich meinem Babyshark?“, wollte Elena wissen und stopfte sich eine weitere Handvoll Popcorn in den Mund, während sie den Film, der gerade auf dem Fernsehbildschirm abgespielt wurde, mit den Augen verfolgte. Jojo hatten wir tatsächlich auch an Bord – aber per Skype.
      „Der heißt Shakoor.“
      „Nein, Babyshark.“
      „Geh doch gucken.“
      „Später.“
      Kopfschüttelnd widmete ich mich wieder dem Geschehen auf dem TV.

      Um Mitternacht waren wir alle mehr als fertig. Jojo war schon lange schlafen gegangen, wir drei hingegen lagen noch immer auf dem Sofa und kuschelten uns in die Decken. „Ich will nur noch schlafen“, nuschelte ich, doch Gwen hatte ganz andere Pläne.
      „Elena nimmt Rapsoul, ich Dark Memories und Elisa Cardillac!“
      „Wieso?“, fragten Elena und ich zeitgleich und betrachteten Gwen kritisch.
      „Mitternachtsausritt!“
      „Yaaaaay …“ Sonderlich begeistert sahen wir beide nicht aus, aber als Gwen uns so niedlich anstrahlte, konnten wir nicht anders, als Ja zu sagen.

      Zott Monte von Danone verfolgte uns mit seinem Blick skeptisch, als wir durch die Stallgasse schlürften. Auch Burnin' Unbridled Dreams und Capriciasso sahen nicht so aus, als wären sie von der Störung sonderlich angetan. Tenacious schlief einfach weiter, auch, als Gwen vor seiner Box stand und laut „Tentakelschatz!“ rief.
      Und die drei Vierbeiner, die mit uns ins Gelände sollten? Die starrten mehr als mürrisch Löcher in die Luft, aber sie waren anscheinend zu müde, um irgendwas zu realisieren.
      Und so schliefen wir fast zu sechst auf dem Ritt ein, aber hey, das war schon okay.
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  • Album:
    3 - Pferde im Ruhestand
    Hochgeladen von:
    Samarti
    Datum:
    21 Aug. 2015
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  • Rufname: Monti, Zottel
    geboren: Juni 2003


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    Rasse: Deutsches Reitpony
    Geschlecht: Hengst
    Farbe: Buckskin Tobiano
    Stockmaß: 147 cm

    Beschreibung:

    Zott Monte von Danone ist ein zu Beginn sehr schwieriger Hengst. Er lebte bis vor kurzem noch bei seinem Züchter. Er hat eine top Farbe, aber der Züchter sagte, dass sein Charakter nicht dem Zuchtziel entspräche. Er beschrieb ihn als unberechenbar, wild und stur und bedauerte es, den Hengst abgeben zu müssen, weil Farbe und GGA mehr als überdurchschnittlich sind.
    Unter dem Sattel kommt leider auch eher sein Charakter, als seine tollen Gänge durch. Er geht oft durch und beißt sich fest. Nach anderen Pferden tritt der Hengst grundsätzlich. Bei Stuten wird er sehr hengstig und lässt sich dann erst gar nicht reiten. Kein Anfängerpferd, auch im Umgang nicht! Monti schnappt oft und droht einem auch gerne mal mit dem Hinterhuf. Es bedarf viel Zeit für Geduld und Bodenarbeit, um aus dem scheinbar bösartigen Pony wieder das Gute hervorzubringen. Diese Zeit fehlte dem Züchter wohl und nur deshalb konnte sich Monte zu dem Wildhengst entwickeln, der er heute ist.

    Besitzer: Samarti
    Ersteller: sweetvelvetrose

    Dressur E - Springen E

    HK 421

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    Offizieller Hintergrund