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Muemmi

Zingara | Friese | Stute

In Rente seit: März 2017

Zingara | Friese | Stute
Muemmi, 3 Apr. 2016
    • Muemmi
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      Im Besitz von Angy | Jahr 2009

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      „ Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas? Die Pffferde , sind weg? wie weg?.... Aufgelöst in luft? Das kann nicht sein!..................... Ich komme sofort!". Ich bekam den anruf von meiner Mutter, es war gerade die Pause zwischen der ersten und der 2 stunde. Sie teilte mir mit, das alle meine Pferde verschwunden waren, weidezäune waren zerstört, die Ställe und die wertvollen Zuchttiere waren auch weg. Ich konnte es kaum glauben. Darek, der stalljunge hatte breite, Reifenspuren gefunden auf der wiese, das hinwies das da ein schwerer transporter gestanden haben musste. Ich wusste nicht wie sie so schnell meine pferde rauben konnten, denn kurz bevor ich ging waren alle da. Ich räumte alles zusammen, und da kam mister Forsch, er liebte Sambertino, er schaute mich an und fragte „ Was machst du?". ich endgegenete ihm „ Ich muss heim, alle pferde wurden gestohlen, auch sambertino!" sagte ich. Der lerher war sichtlich schockiert, er bewunderte mich, weil ich zucht, und schule gut hin bekam. Ich durfte also gehen, ich bemerkte das man mir wieder mal die Farahdreifen aufgeschlitzt haben. „ Blöde kinder aye!" schnauzte ich. Ich hatte nicht weit ne halbe stunde fußmarsch. Ich rannte die straße hinauf, Tränen rannen mir durch die augen. Mama hatte schon die Polizei gerufen, sie gabelten mich auf. ich konnte mitfahren. Ich rannte durch den hof, und ich konnte es kaum glauben. „ Nein, Cavana, sambertino, cadoc, dream, stacato, wild, bengelchen , hin, Azeeeeem, ihti, may, ary tryinty, ayra, cham , saddy, ara, faraj, let, don , caraz, shakira, fleck, Balav, Blackstar, Paulina, amalia, Cry, el allah abu, sirius black, aluuuu, para, Fanta, skippyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!" schrie ich, alle waren weg. Ich konnte kaum fassen. „ Wir werden alles tun, alle wohlbehalten zurückzuholen.!" versicherten mir die Polizisten. Ich schaute meine mutter an. „ Was ist, wenn sie meinen schäzen was tun wollen? sie metzgern? oder an anderen züchter verkaufen?! wieso?!" ich zitterte, ich hatte angst. Ich konnte es fast immer noch nicht glauben. Ich konnte nicht mehr und brach zusammen, meine schäze, mein ein und alles wurde einfach so verschleppt, ob es ihnen gut ging? ich wusste es nicht. Mama versuchte mich zu trösten. Am Nachmittag kam meine beste freundin zu mir. „ Es ist wahr!" stammelte ich nur noch. „ Was?!" fragte sie. " Sie sind weg….. einfach so.... geklaut, was ist wenn ich sie nicht wieder haben kann? dann will ich nicht mehr leben!" sagte ich zu meiner Freundin. sie sah mich ungläubig an. „ Wer ist weg?!" fragte sie. „ Meine pferde!2 brachte ich heraus und fing wieder an zu heulen. Sie nahm mich in den arm. und tröstete mich jetzt hieß es zu warten. (c) Angy

      Lisas Unfall
      Die Box von Scarpati war sauberlich gemistet, er war auch nicht da, lisa wollte heute mit ihm ausreiten.
      Ich lächelte, lisa mochte wohl sehr Scarpati. Scar war auch ein hübscher.
      Nichts ahnend ging ich weiter zu zingara, die friesenstute. Ich holte sie heraus und mistete ihre Box aus.
      Während ich sie striegelte, bemerkte ich das jemand scar zu mir führte. es waren Polizisten. Ich hörte sofort auf und ging dann zu den Polizisten. " Grüß gott!" sagte ich. Ich bemusterte Scar, skeptisch. " Ist das Ihr Pferd?!" fragte einer der Polizisten mich. " Ja, das ist Scarpati ein geköhrter Hackney hengst!" sagte ich und wollte ihn zu mir nehmen. " Moment mal, seine Papiere bitte!" sagte der, ich lies mir die papiere von scar bringen. " Was ist den passiert!?" wollte ich wissen. " Sie hatte einen unfall, sie liegt im krankenhaus!" gab mir der polizist zur kenntis und gab mir dmeinen hengsten und gingen wieder. Ich war schokiert, ich striegtelte scar noch mals über und zingara und brachte sie beide auf die weide, einer hengst andere stuten und fuhr sofort zu lisa ins krankenhaus. (c) Angy

      Pflegebericht für alle meine Pferde
      Nun heute ging ich wieder zu meinen PFerden.
      Ich holte jedes einzeln heraus.
      Fing sie an zu striegeln und mistete die boxen aus
      das war anstregend bei 39 pferden.
      Dann ging ich und lies sie alle auf der weide
      und musste auch schon wieder gehen.
      (c) Angy

      Meine Pferde
      1. Samaii 2. Brooklyn 3. Honey Dreams 4. Sambertino 5. Scarapti 6. Zingara 7. Finish 8. Misses Foxi 9. Tigerwood 10. Mahagonie
      11. Samanta 12. Belive me 13. Stacato 14. Cavana 15. Wild lady Roxanne 16. Bengelchen 17. Ithilien 18. Azeem 19. Mayflower 20. Arya
      21. Chameur 22. Saddy 23. Ara 24. Faraj 25. Let me Be 26. Don Pedro 27. Shakira 28. Fleck 29. balvadur 30. Black Star 31. Paulina
      32. Amalia 33. Crying dram 34. Cadoc´s Rohdiamant 35. Par Exelence 36. Herbstsonne 37. Tintenherz 38. Pimky 39. Mümmel

      Endlich fand ich wieder einwenig zeit um mich um meine Tiere zu kümmern. Ich hatte genau 39 Pferde, davon waren 32 Pferde prämiert oder geköhrt. Das rief nach einer erfolgreichen Zucht. Ich war gerade dabei mich um Samaii, mein geköhrtes Fohlen, ja geköhrt, klingt komisch, aber wenn ein Fohlen 2 mal an einer Fohlenshau gewonnen hat ist es geköhrt. Das konnten selbst meinen Freundinnen nicht glauben. Doch sie fanden samaii süß. Ich ging zu ihm hin und und halfterte den kleinen auf, ich striegelte ihn sauber, und longierte ihn. Dann mistete ich seine box aus und brachte ihn wieder rein. Dann ging ich zu Brooklyn. Der kleine Tinkerhengst, döste in seiner box, auch ihn striegelte ihn sauber, und bewegte ihn in der halle.
      Dann mistete ich seine boxen aus.
      Dann holte ich den geköhrten Vater von Samaii heraus, Sambertino war anmutig schön und elegant. Er lief brav neben mir die Stallgasse entlang. Dann striegelte ich auch meinen Hengsten, der vollkommen ausgebildet war. Ich sattelte ihn dann auf und ging mit ihm in die halle, dort ritt ich mit ihm Dressur, dann brachte ich ihn in die inzwischene gemistete box rein.
      Ich wunderte mich warum diese schon sauber war. Doch ich brauchte nicht lange bis ich heraus fand das einige meiner Freundinnen mir halfen. Ich war ihnen sehr dankbar. Scarapti
      Zingara Finish Misses Foxi Tigerwood Mahagonie Samanta Belive me Stacato Cavana Wild lady Roxanne Bengelchen Ithilien Azeem Mayflower Arya Chameur Saddy Ara Faraj Let me Be Don Pedro Shakira Fleck balvadur Black Star Paulina Amalia Crying dram Cadoc´s Rohdiamant Par Exelence Herbstsonne Tintenherz Pimky Mümmel, bald bewegt gefüttert und gemistet. Dann konnte ich endlich wieder chilln. (c) Angy
    • Muemmi
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      Im Besitz von Salera | Jahr 2009 - 2010

      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde:
      Barockpinto- und Tinkerzucht:

      Heute morgen klingelte mein Wecker schon sehr früh. Ich zog mich rasch an und sprang kurz unter die Dusche. Nach ca einer halben Stunde war ich fertig. Ich zog mir meine Dicke Jacke an, da es noch sehr kalt draußen war. Ich schnappte mir mein Fahrad und radelte los. Der rauhreif umhüllte noch sanft alle Gräser während ich über die Feldwege zu meinem Gestüt fuhr. Alles war noch still und auch der nebel war dicht und kühl. Auf dem Hof angekommen machte ich mich auf den Weg zu meine Pferden.
      Als erstes betrat ich die Hengstweide. Ich öffnete das Tor und ging hinauf. Der Nebel hatte sich noch etwas über die wiesen gelgt, weshalb ich einige meiner Lieblinge nur verschwommen wahrnahm. Dann bemerkte mich mein kleiner Diamond. Der stolze Hengst kam auf mich zugaloppiert, dicht gefolgt von Xenolas. Beide bremsden kurz vor mir ab. Die 2 stolzen Hengste waren mein ein und alles und meine heimlichen lieblinge. Xenolas war der ältere von den beiden, doch sie verstanden sich brächtig. Richtige Kumpels waren sie. Ich streichelte Diamond sanft über die Stirn. Dann begann ich mich an seinen Hals zu schmiegen und ihn zu kraueln.
      Xenolas stuppste mich von der Seite an um mir zu zeigen, das er auch Aufmerksamkeit wollte. Ich krauelte ihn an der Brust und unter seinem Bauch. Doert mochte er es am liebsten. Ich streichelte die Köpfe beider Hengste, woraufhin Diamond sofort die Augen schloss und es genoss. Dann kamen auch schon Dagoras und Baradur im gemächlichen Schritt an. Ich begrüßte die beiden Herzlich. Sie hatten so ein wundervolles wesen meine beiden Tinker. Ich krauelte und liebkoste die beiden zur Begrüßung.
      Dann ging ich wieder zu Diamond und schwang mich auf seinen Rücken. Anschließend ritten wir gemütlich zum Offenstall. Neben mir lief Xenolas und hinter und Dagoras und Baradur. Beim offenstall angekommen sah ich nun auch meine beiden letzten Hengste. Slater lag draußen und schlief. Finish stand noch ganz verschlafen im offenstall und dösde vor sich hin. Als ich abstieg und die beiden mich bemerkten, erwachte Finish schlagartig und wieherte mir leise zum Gruß. Dann gab ich allen in ihre Krippen ihre Ration Kraftfutter. Und noch für jeden eine Karotte und nen Apfel. Nun, wo alle beschäftigt waren, ging ich nach nebenan, nahm mir die Forke und machte ersteinmal den Offenstall grade. Dann holte ich Heu von nebenan und gab jedem einen großen Haufen davor. Als ich alles fertig hatte, verabschiedete ich mich von meinen kleinen und verleiß ihre Weide.
      Nun ging ich einige hundert meter weiter zu der Weide meiner Zuchtstuten. Ich war noch nicht ganz dort, da standen bereits Twilight, Zingara, Ivi und Shatifa am Gatter. Ich ging hinauf und wurde von Twilight stürmisch begrüßt. Sie stuppste mich leicht mit der Nase an und wieherte sanft. Dann begrüßte ich alle 4 und streichelte sie. Ich hatte noch ein paar Leckerchen in der Tasche und gab jeder Stute eines. Dann machte ich mich auf Richtung Offenstall. Dort standen Black Star und Paulina die genüsslich grasden. Amalia schlief noch friedlich im weichen Stroh des Offenstalls und Crying dream stand daneben. Als ich beim Offenstall angekommen war, kamen allle Stuten an. Ich begrüßte die kleinen noch einmal, bevor ich ihnen ihr Kraftfutter gab. Auch den ihnen gab ich jeder eine Karotte und einen Apfel. Anschließend gab ich jeder eine große Portion Heu.
      Anschließend krauelte ich jede nocheinmal und verließ dann ihre Weide.

      Quarter und Paint Horsezucht und meine Warmblutzuchtpferde:

      Nun machte ich mich auf den Weg zu meinen prämierten Westernpferden und den edlen Warmblütern Ich ging zuerst zu den Hengsten. Gigolo und Nacota, meine beiden Paint und Quarter Horses standenn erwartungsvoll am Tor und wieherten mir entgegen. Kurz darauf kamen auch schon lautstark Pevelin und Sun Dreamer angaloppiert. Ich schloss die Hengste ind die Arme und liebkoste sie. Einem nach dem anderen krauelte und streichelte ich. Auch ein Leckerchen war für jeden noch dabei. Dann machten wir uns im Gänsemarsch auf Richtung Offenstall. Da kam auch schon mein Großer angetrabt. Anduin stellte sich vor mich, grummelte mir sanft zu und ich streichelte ihn über seinen muskulösen Hals. Dann gingen wir weiter. Auf dem Weg stieß auchnoch mein Araberhengst Nightmare zu uns. Am Offenstall angekommen ging jeder Hengst routinemäßig zu seiner Krippe. Ich gab ihnen nach einander etwas Müsli und Hafer obendrauf. Dann machte ich noch den offenstall eben und streute etwas frisches Stroh darüber. Ich wusste nämlich, dass Anduin wieder so rumgewühlt hatte!^^
      Dann gab cih jedem eine große Portion Heu zum knabbern und streichelte alle nocheinmal. Dann verließ ich ihre weide und ging hinüber zu den Stuten.
      Dort warteten bereits Masura, Epona und Elanor auf mich. Ich legte meinen Kopf an Masuras Hals und konnte ihren Herzschlag hören. Ich streichelte und krauelte die kleine QH-Srtute. Dann ging ich zu Epona und Elanor. Beide legten mir ihren Kopf in die Arme und ich streichelte ihnen sanft über die Stirn. Dann ging ich auch bei ihnen zum Offenstall. Alle 3 Stuten folgten mir im Gänsemarsch. Apocalyptica stand noch im Offenstall und dösde. Ich gab nun allen ihr Kraftfutter, welches sie genussvoll verschlagen. Elanor fraß immer zuerst den Apfel, weil sie den am liebsten mochte. Dann gab ich allen noch heu, befor ich ihre Weide verließ.

      Meine Pony- und Kleinpferdezucht:
      Nun ging ich als erstes zu meiner kleinen Welsh A stute Vanity. Sie war so ein liebes und herzliches Pony. Deshalb stand sie auch zusammen mit meinen Fohlen auf der Weide. Hier war sie sozusagen die Amme für die kleinen Racker. Ich krauelte und streichelte Vanity zur Begrüßung. Dann gab ich ihr etwas Kraftfutter aus der Schale. Sie durfte davon ja nicht so viel. Dann brachte ich ihr noch etwa heu und verließ die Weide.
      Dankerous Kind, mein Hackney Pony Hengst stand mit bei ein paar meiner Stallpferde. Ich liebkoste den kleinen aufgeschlossenen Hengst. Dann gab ich ihm noch ein Leckerchen und gab auch ihm seine Kraftfutterration, sowie einen großen Haufen Heu. Dann streichelte ich den kleinen noch ein letzres mal, befor ich auch seine Weide verließ und wieder nach Hause fuhr. (c) Salera


      Pflegebericht für Dangerous Kind, Sun Dreamer, Zingara, Baradur, Black Star, Crying Dream, Finish, My Nightsky, Ivi`s Pleasure Lady, Dagoras und Twilight Princess

      Heute Morgen fuhr ich schon früh mit meinem Fahrrad zum Reiterhof um mich um meine Pferdchen zu kümmern. Ich kam nach ca 20 min an und fuhr die lange Einfahrt zu den Weiden hinauf. Dort besuchte ich als erstes meine Stuten. Zingara, Black Star und Crying Dream standen bereits erwartungsvoll am Weidetor und wieherten mir entgegen. Ich ging hinauf und war sofort von meinen Stuten umringt, die meine Aufmerksamkeit forderten. Ich kraulte erst Black Star und streichelte ihr dabei sanft über die Stirn. Sie genoss die Streicheleinheiten sichtlich! Anschließend wand ich mich meiner geliebten Zingara zu, die ich an ihren Liblingsstellen krauelte. Dann kam Crying Dream dazwischen, die auch von mir gestreichelt werden wollte. Ich kraulte auch sie, bis sie wieder völlig zufrieden war. Anschließend setzte ich mich Richtung Offenstall in Bewegung, worauf die 4 nur gewartet hatten. Zingara und Crying Dream liefen mir hinter her und Black Star riss einen Freudensprung und galoppierte an mir vorbei Richtung Offenstall. Dort wartete sie auf mich. Ich ging zu den Futtertonnen und gab jeder von ihnen ihre individuelle Portion Kraftfutter. Zingara bekam noch etwas mehr Karotten, da sie weniger Kraftfutter erhielt. Dann schnappte ich mir die Forke und schüttelte eine große Portion Heu auf für die drei. ich machte den Offenstall der 3 noch gerade, bevor ich die Weide verließ um auch noch die anderen zu versorgen.
      Ich ging 20 m weiter zu meiner nächsten Weide, wo meine Lieblinge Sun Dreamer, Baradur und Dagoras standen. Sie waren mitten auf der Weide und bemerkten mich erst gar nicht. Dann hob Dreamer den Kopf und wieherte inbrünstig um mich zu begrüßen. Dadurch wurden dann auch die anderen auf mich aufmerksam und mit einem Satz galoppierten alle meine 3 Hengste auf mich zu. Der Boden bebte und ich hob beide Hände um sie abzubremsen. Da standen nun alle 3 um mich herum. Ohren gespitzt und auf meine Reaktion wartend. Baradur und Sun Dreamer fingen an zu stänkern, wo ich jedoch gleich dazwischen ging. Ich viel Dreamer um den Hals und kuschelte mit meinem kleinen Süßen. Dieser grummelte und ich schloss die Augen, während ich seinen Herzschlag spüren konnte. Dann ging ich zu Baradur und kraulte auch ihn. Er konnte sich gar nicht wieder einkriegen, so gut muss es gewesen sein! Dann schwang ich mich anschließend auf den Rücken von meinem geliebten Tinkerhengst Dagoras. Ich saß auf seinem Rücken und setzte mich mit ihm in Bewegung. Im Gänsemarsch gingen wir zum Offenstall. Sun Dreamer und Baradur folgten mir. Dort sprang ich von Dagoras`s Rücken herunter und machte die Kraftfutter Portionen für meine schon ungeduldig wartenden Hengste fertig. Alle bekamen Kraftfutter und Dagoras überwiegend Karotten, da er mir sonst zu dick wird der kleine
      Nachdem ich jedem seinen Haufen Heu zurechtgemacht hatte, streichelte ich jedem nocheinmal über den Rücken und verließ dann ihre Weide.
      Nun machte ich mich auf den Weg zu der auf der anderen Seite des Hofes liegende Weide von Finish und Dangerous Kind. Die 2 Hengste standen im Offenstall und bemerkten mich nicht. Ich ging leise zum Offenstall und schaute um die Ecke. Finish lag noch im Stroh und schlief. Dangerous Kind grummelte als er mich sah und auch Finish Wieherte verschlafen bevor er aufstand. Ich tat allen ihr Kraftfutter in die Krippen und häufte ihre Heuration daneben. Dann kraulte und streichelte ich meine kleinen, bevor ich zur letzten Weide ging.
      Nun ging ich zu der Weide wo My Nightsky, Ivi`s Pleasures Lady und Twilight Princess standen. Zu meiner Überraschung lagen alle 3 noch auf der Weide. Sie sahen mich, woraufhin Ivi aufsprang und mir entgegen buckelte. Ich begrüßte sie und ging zu meinen anderen noch verschlafenen Stuten. Da erhob sich auch Twilight und ich streichelte ihr sanft über die Stirn. Zu Nightsky ging ich hin und konnte noch im liegen mit ihr knuddeln, woraufhin sie noch ganz verschlafen die Augen schloss. Dann machte ich mich auf zum Offenstall um den 3 Süßen Futter zu geben. Beim Offenstall angekommen warteten Ivi und Twilight bereits auf ihr Futter und auch Nightsky, die sich bereits aufgerappelt hatte kam gemütlich angelaufen. Als alle fraßen gab ich jedem seine Portion Heu und machte noch die Box gerade bevor ich ging. (c) Salera


      Pflegebericht für alle meine Zuchtstuten
      Heute klingelte mich mein Wecker um 7 Uhr aus den Federn. Ich stand auf und machte mich fertig. Nachdem ich mir noch schnell ein Brot geschmiert hatte, packte ich noch 2 Säcke Karotten in den Kofferraum meines Wagens bevor ich losfuhr. Nach ca. 5 min war ich auf unserem Hof angekommen. Ich parkte meinen Wagen, stieg aus und lud noch schnell die beiden Säcke aus dem Kofferraum. Ich holte mir eine kleine Schubkarre, lud beide auf und machte mich auf den Weg zu meinen Stuten. Bei der ersten Weide angekommen stellte ich die Schubkarre ab, öffnete den ersten Sack und holte mir 3 Hände voll Karotten heraus, die ich mir in die Jacke stopfte. Meine beiden Friesenstuten Zingara und Amalia standen bereits wartend am Tor. Ich machte den Strom auf und ging hinauf. Beide begrüßten mich durch leichtes grummeln. Dann streichelte ich Zingara sanft über die Stirn. Ihr Fell glänzte in der Morgensonne. Nun holte ich noch eine Karotte aus der Tasche, brach sie durch und gab sie den beiden Stuten. Genüsslich kaute Amalia darauf herum^^ Als Sweet Love das hörte, kam sie im gestreckten Trab auf uns zu und drängelte die anderen beiden Stuten zur Seite. Meine phlegmatische Tinkerstute schaute mit gespitzten Ohren auf meine Tasche. Erst kraulte ich sie zur begrüßung und dann gab ich auch ihr eine Karotte. Nun machte ich mich auf den Weg zum Offenstall. Gefolgt von meinen 3 Stuten. Dort angekommen öffnete ich die Seitentür und ging hinein. Ich machte die Rationen für die 3 fertig, während mir Sweet Love an der Hose rumzubbelte. Dann tat ich jeder ihr Kraftfutter in die Krippen und entleerte meine Taschen. Jeder bekam noch eine große Handvoll Karotten drüber. Nun schnappte ich mir die Forke von nebenan und lockerte den Mist ein wenig auf. Machte die Box so grade wie möglich und holte dann noch eine Lage Stroh, die ich sorgfältig verteilte. Anschließend ging ich noch um die Ecke und holte eine Rippe Heu. Ich schüttelte es auf und machte 3 Haufen davon für meine Stuten. Zingara war bereits fertig und stürzte sich aufs Heu. Dann streichelte ich alle 3 noch einmal und sah nach dem rechten. Alles war zum Glück in Ordnung. Schmatzend nahmen die 3 kaum Notiz von mir als ich ging. Nur Amalia wieherte mir leise hinterher. So verließ ich ihre Weide und ging 20 m weiter zu der wo meine 3 Stuten Paulina, Black Star und Crying Dream standen.
      Alle 3 waren noch mitten auf der Weide und hatten mich nicht bemerkt. Paulina schlief sogar noch. Ich schob die Schubkarre vor mir her, stellte sie dann ab undstopfte mir wieder die Taschen voll mit Karotten. Dann ging ich auf die Weide zu meinen Stuten. Erst kam Black Star mir entgegen. Ihre silberne Mähne wehte geschmeidig im Wind. Ich blieb stehen und ließ die Stute zu mir kommen. Dann hielt sie inne und ich streichelte sie über Hals, Brust und Rücken. Nun ging ich weiter und auch Crying Dream gesellte sich zu uns. Ich begrüßte sie beim gehen zum Offenstall. Dann erhob sich auch Paulina und folgte uns in 10 m Abstand zum Offenstall. Dort angekommen ging ich durch eine kleine Seitentür nach nebenan und holte die Kraftfutterpotionen in 3 kleinen Schalen heraus. Dann füllte ich sie in die jeweiligen Krippen und tat noch eine ordentliche Portion Karotten darüber. Schmatzend machten sie meine 3 Stuten gierig über das Futter her. Währenddessen konnte ich den Offenstall gerade machen und etwas einstreuen, bevor ich genügend Heu holte und aufschüttelte. Anschließend knuddelte ich noch ein wenig mit Paulina und Black Star. Bevor ich ging streichelte ich Crying Dream noch über die Kruppe und verließ anschließend die Weide meiner Stuten. Ich schnappte mir wieder die Schubkarre und ging weiter.
      Auf der nächsten Weide warteten bereits meine 3 Barockpintostuten auf mich. My Nightsky und Twilight Princess warteten mit gespitzten Ohren dicht gedrängt am Tor auf mich. Ich ging hinauf und wurde herzlich begrüßt durch leichtes Stupsen und gegrummel. Dann kam Ivi`s Pleasure Lady von hinten und drängelte sich dazwischen. Twilight gefiel das gar nicht und sie legte die Ohren an. Pleasure biss sie daraufhin in die Schulte. Doch bevor es zu einer großen Kabbelei kam, ging ich dazwischen. Ich trieb die beiden streitenden Stuten etwas auseinander. Dann gingen wir zum Offenstall. Ich achtete immer darauf, dass Ivi links und Twilight rechts von mir ging. Dort angekommen tat ich allen schon mal einiges an Karotten rein, damit der erste Futterneid schonmal abklingen konnte. Dann bekam noch jeder sein Kraftfutter und ich streichelte alle ausgiebig. Dann schaute ich noch nach den rechten und holte mir anschließend die Forke von nebenan. Dann machte ich die große Box grade, streute etwas frisches Stroh darüber und holte dann eine große Lage Heu von nebenan. Das Heu sah super aus. Richtig schön grün und saftig. Nachdem ich 3 Haufen gemacht hatte klopfte ich Twilight noch etwas und machte mich dann auf zum Ausgang.
      Dann ging ich zur Weide meiner nächsten 3 Stuten. Mittlerweile war der eine Sack Karotten schon leer und ich musste den zweiten anbrechen. Masura und Epona standen bereits wartend am Tor und begrüßten mich. Sie fixierten beide die Schubkarre mit Karotten und dann gab ich beiden auch sogleich eine. Während meine Stuten schmatzten ging ich auf die Weide und begrüßte sie. Ich kraulte und streichelte die beiden sanft, als Elanor dazu kam. Auch sie begrüßte ich mit Streicheleinheiten und einer großen Karotte. Dann machte ich mich auf den Weg zum Offenstall und alle 3 Stuten folgten mir. Epona startete durch und überholte mich. Sie lief bereits zum Offenstall vor und wollte die Erste sein, während Masura und Elanor dicht hinter mir blieben. Angekommen drückte ich Epona etwas zur Seite und ging nach nebenan um die Kraftfutterrationen für meine beiden Stuten zu holen. Ich tat alles in die entsprechenden Krippen und noch eine Extraportion Karotten obendrauf^^ Dann machte ich ihre Box noch gründlich grade und lockerte das Stroh auf. Ich musste nur geringfügig übersteuern, da alles sehr sauber war. Dann holte ich mit der Forke von nebenan noch eine große Lage Heu und verteilte sie großzügig auf 3 Haufen für meine Lieblinge. Dann sah ich noch bei allen dreien nach dem Rechten, streichelte sie und machte mich auf Richtung Ausgang. Nun ging ich zur weide meiner letzten beiden Stuten.
      Dort stand meine kleine Stute Vanity. Meine kleine Welsh A Stute begrüßte mich mit einem hohen Wiehern. Ich betrat ihre Weide und hockte mich hin. Dann streichelte ich die Ponystute ausgiebig. Ich kraulte Vanity am Hals und hinter den Ohren. Dann gab ich ihr noch eine Karotte und machte mich mit Vanity im Schlepptau auf zu ihrem Offenstall. Dort holte ich auch ihnen eine Handvoll Kraftfutter für sie, denn nicht dass die beiden zu dick würden^^ Dafür bekam Vanity umso mehr Karotten von mir. Als sie fraß machte ich ihre Box gerade. Einstreuen brauchte ich heute nicht, denn die kleine Stute machte in diesem für ihre Verhältnisse ziemlich großen Offenstall nicht viel Dreck. Ich ebnete das Stroh lediglich und lockerte alles auf. Dann holte ich Heu von nebenan und machte 1 Haufen fertig. Anschließend knuddelte ich noch ausgiebig mit Vanity. Dann verließ ich ihre Weide. Schnappte mir die Schubkarre und fuhr zur Einfahrt zurück. Dort packte ich die Restlichen Karotten wieder in den Kofferraum und machte mich auf den Heimweg. (c) Salera


      Pflegebericht für alle meine Zuchtpferde

      Ich stand heute bereits sehr früh auf um mich um meine geliebten Pferdchen zu kümmern. Nachdem ich mich angezogen und gefrühstückt hatte setzte ich mich in mein Auto und fuhr los. Heute hatte ich einiges zu tun.
      Als ich nach 20 min. bei unserem Hof ankam stieg ich aus und machte mich auf den Weg zu meinen Weiden. Ich stapfte durch den Schnee und kam sogleich an der Weide meiner ersten 4 Hengste an. Elasso und Latoan standen bereits ungeduldig am Zaun und grummelten mir entgegen. Ich betrat ihre Weide und schmuste erst einmal mit den beiden. Mein neuer QH-Hengst Elasso legte mir sanft seinen Kopf in die Arme und kuschelte. Dann kam auch Latoan und wollte gekrault werden. Ich betüddelte die beiden Hengste bis ich merkte, dass sich da noch jemand ankündigte. Mein geliebter Blood Diamond hatte mich mittlerweile auch bemerkt und kam stolz auf mich zu.
      Ich streichelte meinem Hengst sanft über die Stirn und schmiegte mich fest an seinen Hals. Ich konnte den sanften Atem meines Hengstes spüren. Dann machte ich mich auf den Weg zum Offenstall, wo auch Branagorn wartete. Ich begrüßte den mächtigen Hengst und machte mich dann an die Arbeit. Nebenan stand eine Schubkarre, die ich mir schnappte, sowie eine Mistforke. Dann schloss ich den unteren Teil der Offenstalltüren, so dass meine Hengste hineinschauen konnten. Schubkarre für Schubkarre holte ich den schweren Mist aus der großen Box. Es war sehr viel drin, denn aufgrund des Frostwetters, hatte ich schon lange nichtmehr misten können.
      Nach einer ganzen weile war ich endlich fertig. Ich stellte die Schubkarre bei Seite und holte mir mehrere Rippen frisches Stroh. Großzügig streute ich ein, denn meine Hengste sollte bei diesen Temperaturen auch nicht frieren. Nachdem ich alles wieder schön gerade und sauber hatte leiß ich meine 4 Hübschen wieder hinein. Sie untersuchten sofort ihre box. Alle stöberten im Stroh herum und Latoan musste selbstverständlich erst einmal markieren^^
      Dann tat ich allen noch etwas Heu und ein paar Karotten hin, bevor ich mir die Schubkarre und Forke schnappte und zur nächsten Weide stapfte.
      Hier kam ich zu meiner Stutenherde. 4 meiner süßen waren auf dieser Weide zu Hause. Sie bemerkten mich mit der nicht ganz leisen Schubkarre und kamen sofort auf mich zugaloppiert. Als erstes waren Arya und Sweet Love bei mir am Tor. Ich betrat ihre Weide und begrüßte die beiden Stuten ausgiebig. Ich streichelte Arya sanft über die Stirn und Sweet Love kraulte ich genüsslich unterm Bauch. Mit etwas Verspätung aufgrund ihrer kürzeren Beine(^^) standen auch Nemesis und Vanity vor mir. Die beiden kleinen Ponystuten wieherten hoch und freuten sich über meinen Besuch. Ich kniete mich herunter und streichelte die beiden Süßen. Nemesis kraulte ich unter ihrer dichten Mähne, was sie sehr genoss. Und auch Vanity wollte gekrault werden. Ich massierte ihrer Flanke und ihren Bauch. Dann erhob ich mich wieder und machte mich auf den Weg zum Offenstall. Alle Stuten marschierten brav hinter mir her, nur Vanity der kleine Wirbelwind rauschte im vollen Galopp an mir vorbei Richtung Offenstall. Dort angekommen musste ich die Kleine erst einmal wieder herausschieben, weil sie sich nicht von fleck bewegen wollte. Ich stellte also die Schubkarre ab und begann mit der Arbeit. Viele Forkenhiebe und volle Schubkarren später war ich endlich fertig. Ich streute auch diese große Box großzügig ein und fegte noch etwas die Spinnenweben von der Wand. Dann ließ ich die Stuten herein und gab ihnen noch etwas Heu. Ich verabschiedete mich mit noch ein paar Streicheleinheiten und machte mich mit der Schubkarre und Forke wieder auf den Weg zur nächsten Weide.
      Nun kam ich zu der Weide, wo meine 3 Ponyhengste und mein schweres Warmblut Anduin standen. Während Anduin mit seiner Nase noch mitten auf der Weide im Schnee suchte, standen Cavallino, Isidorn und Memmen bereits erwartungsvoll am Tor und wieherten mir entgegen. Ich ging hinauf und beugte mich herunter. Meine beiden Falabellahengste kuschelten sich an mich heran und schlossen die Augen, als ich sie sanft kraulte. Dann war auch Memmen an der Reihe. Ich kraulte den süßen ausgiebig und amchte mich dann samt Schubkarre auf den Weg. Nun machte ich mich auch an diese Box. Nach ca. einer halben Stunde war ich endlich fertig. Sacht stellte ich die Forke zur Seite und machte noch den Boden etwas sauber. Dann streute ich alles ordentlich ein, um die Kleinen vor der Kälte zu schützen und verteilte dann noch mehrere Haufen Heu. Ich tat jedem noch ein paar Karotten in die Krippe und öffnete dann die Tür. Mittlerweile hatte auch Anduin hierher gefunden und stürzte sich auf die Karotten ich tätschelte den dicken und verließ ihre Weide anschließend wieder.
      Nun ging ich einen schmalen Weg entlang bis ich zu einer kleinen Weide kam. Dort standen bereits meine 4 Stuten und wieherten sehnsüchtig. Ich gin auf die Weide, woraufhin ich von Zingara und Amalia angestupst wurde^^ ich grinste und streichelte die beiden ausgiebig. Dann drängelten sich auch schon Paulina und Black Star vor. Sie wollten schließlich auch gekrault werden. Ich begrüßte auch die beiden Stuten und griff nun wieder nach meiner Schubkarre. Als ich beim Offenstall ankam machte ich mich gleich an die Arbeit. Trotz dicker Handschuhe hatte ich bereits Schwielen an den Händen. Forke um Forke verfrachtete ich den Mist nach draußen, bis alles leer war. Dann holte ich noch den letzten Rest mit der Bollenforke heraus und streute anschließend dick ein. Als ich alles grade hatte holte ich noch etwas Heu. Amalia polterte bereits ungeduldig gegen die Tür. Als ich die 4 hineinließ stürzten sie sich sofort auf das Heu. Ich gab allen noch eine Karotte und ein paar Streicheleinheiten bevor ich ging.
      Nun machte ich mich auf zu meiner nächsten Stutenweide. Sie lag direkt gegenüber und die 4 hatten meine Aktivität auf der anderen Seite längst bemerkt. Mit gespitzten Ohren standen Epona und Shatifa bereits am Tor. Ich ging auf die Weide uns streichelte die Beiden. Dann legte ich meine Arme um Eponas Hals und knuddelte mit ihr. Währenddessen stupste mich My Nightsky von links an und wollte ebenfalls Zuwendung. Ich streichelte ihr sanft über die Stirn und machte mich nun auch hier auf zum Offenstall. Als wir liefen holte plötzlich Crying Dream auf und ich kraulte auch sei kurz bevor wir weitergingen. Alle 4 Stuten folgten mir. Dann machte ich mich ans ausmisten. Diese Box dauerte besonders lange, denn die 4 hatten sehr viel Mist darin. Nachdem ich alles schön sauber hatte streute ich noch sehr großzügig ein.
      Anschließend verteilte ich noch Heu und Karotten, bevor ich die 4 hineinließ und zur nächten Weide stapfte.
      Es fing an zu schneien und die Sicht wurde schlechter. Ich erkannte Baradur und Finish am Tor vor mir. Dagoras und Slaters Secret hingegen waren nur schemenhaft zu erkennen. Ich betrat die Weide und kraulte meine leicht verschneiten Hengste^^
      Baradur war schon ganz eingepudert vom leichten Schnee. Finish schüttelte sich einmal kräftig und schleuderte das Meiste herunter. Ich streichelte beide und ging dann zu den Schemenhaften Gestalten, die je näher ich kam immer deutlicher wurden. Dann kraulte ich auch Dagoras und Slater. Die beiden waren heute sehr verschmust^^ Ich holte die Schubkarre und ging zum Offenstall. Ziemlich verschneit klopfte ich mich erst einmal und begann dann mit der Arbeit. Der Mist war sehr schwer und mir taten die Arme weh, doch ich machte immer weiter. Anschließend fegte ich noch die Wände ab und streute gut ein. Nun legte ich noch mehrere Haufen Heu zurecht und verteilte einige Karotten, bevor ich die 4 Hengste wieder hineinließ. Ich verabschiedete mich und ging zur nächsten Weide…. Ich musste mich beeilen, da der Schnee immer mehr wurde.
      Ich stapfte also zu der nächsten Weide, wo 4 meiner Stuten standen. Ivi`s Pleasure Lady, Twilight Princess, Masura und Elanor. Twiligt und Elanor kamen schnurstracks auf mich zu aus dem dichten Schnee. Ich kraulte die beiden ausgiebig. Und auch Masura und Ivi liebkoste ich sanft. Dann ging ich zum Offenstall und machte mich ans Ausmisten. Als ich alles leer hatte streute ich wieder alles dick ein und ließ die 4 Stuten herein. Ich verteilte Heu und Karotten und machte mich auf zur nächsten Weide wo 3 meiner Hengste standen.
      Sun Dreamer und Pevelin grummelten mir bereits entgegen. Ich ging hinauf und beide Hengste stupste mich erwartungsvoll an. Ich streichelte Su dreamer sanft über die Stirn und kraulte Pevelin sacht. Dann kam auch Black Nichtmare of Fairitale angaloppiert. Kurz vor mir kam er zum Stehen. Ich streichelte auch ihn und ging dann zum Offenstall. Eine Schubkarre nach der anderen holte ich heraus bis die Box komplett leer war. Dann streute ich ein und verteilte noch eine Ordentliche Portion Heu sowie ein paar Karotten bevor ich die Hengste wieder hereinließ. Ich streichelte Nightmare noch einmal über die Kruppe bevor ich zu letzten Weide ging. Hier standen meine großen Lieblinge Soul of Diamond, Darius, Xenolas und Gigolo. Darius und Diamond begrüßten mich mit lautem Wiehern. Ich ging hinauf und kraulte die beiden ausgiebig. Darius fiel ich um den Hals und schob meine kalten Hände unter seine warme Winterdecke um mich zu wärmen. Ich spürte den Schnee auf meinem Gesicht und lauschte dem sanften Atem meines Hengstes. Dann kraulte ich auch Xenolas^^
      Nun kamen auch Gigolo angetrabt, den ich auch sehr begrüßte^^ ich schnappte mir die Schubkarre und stapfte zum Offenstall. Ich beeilte mich mit dem Ausmisten und war nach dieser Box fix und fertig. Mir tat alles weh und ich war total kaputt. Doch es hatte Spaß gemacht. Dann streute ich ein und verteilte Heu bevor ich die 4 Hengste wieder hereinließ und mich auf den Heimweg machte. (c) Salera
    • Muemmi
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      Im Besitz von Yessenja/Delilah | Jahr 2010

      Pflegebericht für Zingara
      Nachdem ich mich schon um Crying Dream gekümmert hatte, holte ich nun Zingaras Halfter aus der Sattelkammer. Dann ging ich auf die Weide und holte die Stute. Sie ging brav neben mir her und ließ sich auch auf dem Putzplatz anbinden. Ich machte mich auf den Weg in die Sattelkammer, um ihren Putzkasten zu holen. Dann kam ich wieder zu ihr zurück und fing an, sie zu putzen. Schon bald war sie eingedöst. Doch als sie sauber war, ging ich mit ihr auf den Reitplatz. Dort ging ich zuerst einmal einige Runden Schritt mit ihr, um sie gründlich aufzuwärmen. Dann machte ich ihr das Halfter und den Strick ab und sie rannte los. Sie machte einige übermütige Bocksprünge und buckelte ein wenig, doch sie hatte sich auch schnell wieder bruhigt. Dann lief sie noch ein wenig herum, trabte und schnaubte einmal herzhaft. Dann ließ sie sich in den Sand fallen und wälzte sich. Ich holte einen Striegel und eine Wurzelbürste, machte ihr das Halfter wieder an und putzte ihr schwarzes Fell noch einmal ordentlich. Dann führte ich sie in ihre Box, gab ihr frisches Wasser und Heu und verabschiedete mich für heute von ihr. (c) moehrchen94

      Besuch bei Yessenja auf dem Hof, Pflege ihrer Pferde
      Der Wecker klingelte. Nichts findend, griff ich ins leere und suchte dort verzweifelt nach dem Wecker. Nichts zu finden. Ich warf den Kopf wütend ins Kissen und schaltete die Taschenlampe meines Handy's an. Der Wecker stand vllt. 1 Zentimeter von der Stelle entfernt, in der ich sinnlos umher grabschte. Ich nahm ihn, drehte ihn um, stellte ihn aus und sicherte ihn wieder auf dem Platz, wo er eigentlich hingehörte.
      Um nicht wieder einzuschlafen, stand ich auf und schlurfte ins Bad, wo ich mich für den Tag fertig machte.
      Heute war viel zu tun. Ich wusch mich, putzte meine Zähne und glättete meine Haare, um sie danach in einem Zopf zu bändigen.
      Zuletzt ging ich wieder in mein Zimmer zurück und zog mich an. Ich entschied mich für eine einfache Reiterjeans, eine Karobluse und drunter ein weißes T-Shirt. Dazu meine neuen Reitstiefel. Wenn ich erwischt wurde, wie ich mit diesen durch die Wohnung laufe, bin ich so gut wie tot.
      Ich sammelte in meiner Tasche noch schnell alles zusammen was ich brauchen sollte, dann stiefelte ich runter in die Küche, wo ich den Toast in den Toaster steckte. Den Rucksack schmiss ich in die Ecke, und ging dann raus in den Stall.
      Ich öffnete das große Tor, ging hinein und begrüßte Nikon. Ich öffnete sein Fenster hinaus auf die Weide, und ging dann in die Sattelkammer, um meine Reithandschuhe zu holen, falls ich eines der Pferde bewegen sollte.
      Dann ging ich wieder aus dem Stall in unsere Wohnung, wo ich mir den Toast schnappte, ihn mit Käse belegte, dann meine Tasche nahm, zum Auto ging und sie hineinlegte. Ich setzte mich an meinen Platz, steckte den Schlüssel ins Zündschloss und fuhr kurz darauf davon, den Käsetoast essend.
      Keine virtel Stunde Autofahrt, kam ich auf Yess' Hof an.
      Ich parkte auf dem Kiesweg, stieg aus, nahm den Rucksack, schloß das Auto ab und ging gen Stall.
      Auf den Weiden befanden sich keine Pferde. Zumindest noch nicht.
      Ich stellte meinen Rucksack in die Sattelkammer, die sich gleich am Eingang des Hofes befand, und ging dann die Stallgasse entlang.
      Arrow Access, Brauny, Feenstaub, Anuschka, Cuck, Anyone, Bahri, Claryl, Rebellious Points und Autumn Leaves standen hier in dem Stalltrakt. Ich wollte mich sogleich an die Arbeit machen, suchte mir eine Schubkarre, Mistgabel und Schaufel und stellte sie neben den Heu und Strohballen ab. Dann ging ich zu jedem Pferd und holte es aus der Box, um es auf eine der Weiden zu bringen. Die Hengste auf eine, die Stuten auf eine getrennte, natürlich.
      Als sich alle auf der Weide befanden begann ich damit die Boxen nacheinander auszumisten. Immer wenn die Schubkarre voll war, brachte ich sie zum Misthaufen um sie auszuleeren. Danach ging ich zu den Strohballen. Ich öffnete einen, nahm mir 2-3 Reihen weg und schob sie dann vor mir her, auf dem Weg zu den Boxen. Ich hielt an der ersten an, tat eine Portion Stroh in die Box, schüttelte es ordentlich auf und ging dann auf zur nächsten Box, wo ich dieselbe Prozedur vollzog.
      Als alle Boxen des Stalltraktes sauber eingestreut waren, nahm ich immer 1 Heubüschel und tat es in den Boxen in die Heuraufen.
      Zuletzt tat ich in jede der Boxen noch etwas Futter. Dann ging ich zurück zu den Weiden um die Pferde wieder hineinzuholen.
      Als die Pferde nacheinander in ihre Boxen einfanden, verschloss ich diese wieder und machte mich dann auf den Weg in die Stallboxen der Zuchtpferde.
      In ihm standen mehr Pferde, das sah ich schon als ich die Tür in den Stalltrakt der Zuchtpferde öffnete.
      Cavallino, Stirb nicht vor mir, Leslie, Crying Dream, Black Star, Amalia, Zingara, Memmen, Xenolas, Twilight Princess, Mr Nightsky, Finish, Maifee, Money for Nothing, Wild Sirit, Laura, Cry for Moon, Silmarillon, Mounty, Tigerwood, Lover, Bonito, Rokko, Calimera, Don Rico, Sketch, Quinetha, Missisippi, Bucks, Greta Garbe, Klaus, Skinner, Starlight Express II, Caraz, Avero, Carina del Delta, Marzipan, Honey Dreams, Linda, Shiran und Saphira of Eragon fanden hier ihr Zuhause in den Boxen des Stalles. Auch hier tat ich es gleich wie im Stall, ich brachte alle Pferde ordnungsgemäß auf die Weiden, mistete aus, streute frisch ein, verteilte das Heu...
      Nur beim Futter musste ich aufpassen, da die Zuchtpferde anderes Futter bekamen, als die normalen Stallpferde. Ich ging also in die Futterkammer und mischte das Futter nach Plan zusammen. Jede Box bekam etwas davon, zudem, einen Apfel. Als alle Boxen fertig waren, lief ich mit dem Besen die Stallgasse entlang und fegte sie sauber, damit alles ordentlich war. Dann begann ich die Pferde wieder hineinzuholen. Ich schloß Calimera's Box, und räumte dann alles weg. Die Schubkarre in den Schuppen, die Besen in die Sattelkammer und die Mistgabel stellte ich an die Wand, von welcher ich sie hatte.
      Dann ging ich vor an die Stalltafel um zu sehen, welches der Pferde bewegt werden sollte, oder noch bewegung brauchten.
      Als erstes wollte ich mich mit Arrow beschäftigen. Ich lief also wieder in den Stall, ging zu seiner Box, öffnete sie und ging hinein.
      Arrow schaute misstrauig, und schob sein Maul in meine Richtung. Meine Hand näherte sich vorsichtig seinem Maul, und ließ ihn daran schnuppern. Es dauerte nicht lang, da war es ihm förmlich egal, das ich mich in seiner Box befand. Ich nahm sein Halfter und zog es ihm über den Kopf. Danach hängte ich den Strick an das Halfter.
      Ich öffnete die Boxentür ganz und führte Arrow aus der Box, und band ihn davor wieder an. Dann ging ich in die Sattelkammer und holte mir einen Striegel und eine Bürste.
      Ich ging zu Arrow zurück, der mittlerweile freudig am Führstrick knabberte. Ich begann sein Fell zu striegeln. Nachdem Arrow endlich sauber war, ging ich einen Hufkratzer und einen Mähnenkamm holen. Ich kratzte seine Hufe aus, und kämmte danach seine Mähne. Aus dem Schweif sammelte ich die einzelnen Strohhalme heraus und fuhr mit den Fingern nochmals durch, um eventuelle Verfitzungen zu entfernen. Als er sauber vor mir stand brachte ich das Putzzeug zurück in die Sattelkammer und holte eine Longe. Dann ging ich zu Arrow zurück, band ihn von der Box los und führte ihn hinaus auf den Platz. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Ich öffnete das Tor zum Platz, führte Arrow hinauf und schloß das Tor wieder hinter uns.
      Ich nahm den Strick ab und hielt Arrow am Halfter fest, um die Longe zu befestigen. Dann führte ich Arrow zur Mitte des Platzes und ließ ihn im Schritt warmlaufen. Nach 10 Minuten änderte ich die Hand, und schnalzte mit der Zunge sodass er in einen leichten Trab fiel. Arrow trabte freudig vor sich hin, es schien ihm zu gefallen sich zu bewegen, die Umgebung interessierte ihn. Nach einer Weile ließ ich ihn wieder im Schritt gehen. Wieder nach 10 Minuten hielt ich Arrow, ging zu ihm und nahm die Longe ab, das er sich frei bewegen und austoben konnte. Ich wollte Arrow kurz alleine lassen, um hinauf in den Stall zu gehen und den nächsten Kandidat zu holen. Anfangs dachte ich es wäre sinnlos, 2 Reitplätze zu haben, doch nun stellte sich heraus das es eine gute Anschaffung sein sollte.
      Da Arrow auf dem einen Platz war, zog ich das Tor zu diesem Zu, und ging zum anderen Platz um das Tor zu öffnen. So konnte Arrow sich auf seinem Platz austoben während ich auf dem anderen mit einem Pferd trainieren konnte. Und da Arrow sich frei bewegen konnte, blieb es ihm überlassen was er tat.
      Ich ging also wieder zurück in den Stallund sah mir die Listen an, welche Pferde heute noch im Unterricht gehen würden, und welche für heute kein Training eingeplant hatten. Claryl stand als einzigster als frei eingetragen. Ich setzte in der Liste hinter seinem Namen ein 'X' und schrieb meinen Namen dahinter, als Zeichen das er bewegt werden würde. Ich ging in den Stall und suchte Claryl. "Oh mein Gott na du bist ja ein Brocken!" sagte ich als ich vor ihrer Box stand. Claryl war ein Kaltblut, zwar ein relativ junges, doch ihr Alter schien sie durch ihre Größe wettzumachen.
      Ich öffnete seine Boxentür und trat langsam hinein. Ich war bisher nur Nikon gewöhnt, und der ist ja nun kein so großes Tier wie das was gerade vor mir stand.
      Ich bot ihm meine Hand mit einem Leckerlie darauf an, sozusagen als willkommensgeschenk. Dankbar nahm er es mit seinen zarten Lippen aus meiner Handfläche und zerkaute es. Ich nutzte den Moment und streichelte seine Stirn und fuhr mit meinen Fingern durch seinen Schopf. Claryl schien ein friedlicher Hengst zu sein, oder ich hatte einfach nur einen guten Tag bei ihm erwischt.
      Ich klopfte kurz seinen Hals und nahm dann das Halfter von der Boxentüre um es dem gemütlichem Hengst überzuziehen. Ich schloss das Halfter, befestigte den Strick und führte ihn hinaus vor seine Box, um ihn festzubinden. Als er gesichert vor mir stand ging ich ans Ende des Stalles um das Radio einzuschalten. Das putzen von Claryl könnte etwas länger dauern, zudem er ja auch gesattelt werden musste. Nachdem ich es eingeschaltet hatte ging ich in die Sattelkammer um einen der Putzkästen, die den Reitern zur verfügung standen, zu nehmen, und bei der Box von Claryl abzustellen.
      Ich öffnete ihn und nahm einen Striegel und eine Bürste heraus, um den Dreck und Staub aus Claryl's Fell zu entfernen. In langen, jedoch gründlichen Zügen ging ich über sein Fell, das nach und ach anfing richtig zu glänzen im licht der sonne, die durch die Boxenfenster einfiel. Als Claryl's Fell sauber war nahm ich eine Ziegenhaarbürste aus der Putzbox und ging damit nochmal über sein Fell, um es richtig zum glänzen zu bringen. Danach tat ich die Bürste wieder in den Kasten und nahm einen Mähnenkamm, um Claryl's Beinbehang du kämmen, damit er ordentlich aussah.
      Nachdem der Behang fertig war, kämmte ich die Mähne gleich mit. Ich hing einige Zeit an der Mähne, da sie lang und etwas störrisch war. Als ich sie fertig hatte ging ich zum Putzkasten um einen Hufkratzer zu holen. Als ich ihn gefunden hatte ging ich zu Claryl zurück und kümmerte mich um seine Hufe. Nachdem diese sauber waren, ging ich in die Sattelkammer und holte Bandagen. Sein Behang musste nicht gleich wieder verfitzen und dreckig werden, da sollten Bandagen helfen sie sauber zu halten.
      Ich suchte mir 4 rote heraus und ging dann zurück zu dem Hengst, um sie ihn anzubringen. Als alle 4 Beine eingebunden waren, ging ich nochmals in die Sattelkammer um seinen Sattel und seine Trense zu holen. Ich suchte den Platz und nahm dann den Sattel und die Trense, und hängte sie an den haken an der Box. Dann nahm ich den Sattel und legte ihn Clary'l auf den Rücken. Ich zog ihn zurecht, glättete die Satteldecke und zog dann den Gurt an. Ich würde ihn, wenn ich auf Claryl saß, nochmal richtig festziehen, doch das hatte noch etwas Zeit.
      Ich langte zur Trense und legte die Zügel über Claryls Hals. Dann öffnete ich sein Halfter, zog es von seinem Kopf, schob ihm das Gebiss ins Maul und zog ihm die Trense über. Dann verschloss ich alle Schnallen und nahm die Zügel von seinem hals. Fertig, auf zum Platz! Ich führte Claryl aus dem Stall hinaus und lief mit ihm den Weg zu den Reitplätzen. Arrow trabte am Gitter entlang und stieß ein kurzes wiehern aus. Claryl zuckte nur kurz mit dem Ohr. Am Tor angekommen öffnete ich es, führte Claryl auf den Platz, und verschloss das Tor dann hinter mir.
      Ich führte sie auf die Mutte des Platzes, zog die Steigbügel auf meine Länge, nahm die Zügel in die Hand und schwang mich in den Sattel. Es gelang erst beim 3 Versuch, und als ich oben saß war mir etwas mulmig zumute, was sich aber schnell legte. Ich nahm mein bein hoch und zog den Sattelgurt nochmal nach. Dann setzte ich mich wieder, stellte die Füße in die Steigbügel, nahm die Zügel auf, gab Claryl kurz druck und schon lief sie los. Sie hatte einen gemütlichen Schritt. Ich lies sie einige Runden warmlaufen, wobei ich eher mich warmritt, da ich nicht wollte, das sie mich schneller vom Rücken fegte als es Nikon je geschafft hätte. Dann nahm ich die Zügel etwas mehr auf und gab Claryl kurzen Schenkeldruck, sodass sie in den TRab fiel. Das traben schien ihr zu gefallen. Ich ging mit ihr in den Zirkeln und klapperte noch einige Bahnfiguren ab. Dann ließ ich sie locker im Maul und sie konnte sich lang machen. Gemütlich trabte sie durch die Bahn.
      Nach einer von mir geschätzten halben Stunde packte mich die Neugier, mit ihr zu galoppieren. Ich nahm die Zügel wieder auf und verstärkte den Schenkeldruck. Claryl schüttelte kurz den Kopf und riss an den Zügeln, doch danach fiel sie in einen Galopp. Ich nahm die Zügel etwas mehr zu mir, da sie schon sehr energisch am Zügel ging. Wie galoppierten noch ein paar Runden über den Platz, danach wollte ich die Sache beenden, und parierte sie wieder durch in den Schritt, um sie trockenzureiten.
      Nach etwa 5 Minuten stieg ich ab, nahm die Zügel über den Hals wieder an mich und führte Claryl vom Platz hoch zu den Stallungen. Dort hakte ich den Strick des Halfters in die Trense ein, und öffnete den Sattelgurt. Ich nahm Claryl den Sattel ab und brachte ihn in die Sattelkammer. Dann ging ich wieder zu ihr zurück, nahm ihr die Bandagen ab, rollte sie wieder ordentlich auf und legte sie neben die Box. Ich nahm den Strick ab, führte Claryl in ihre Box und nahm ihr dort die Trense ab. Ich verabschiedete mich von ihr, ging aus der Box, verschloss diese, und ging dann an ein Waschbecken um das Gebiss sauber zu waschen. Als es sauber war brachte ich es in die Sattelkammer, zusammen mit den Bandagen. Dann lief ich nochmals zu den Plätzen um Arrow einzusammeln. Ich hob die Longe vom Boden auf, öffnete das Tor, schnappte mir Arrow und brachte ihn hoch in seine Box. Er schien richtig knülle zu sein, sobald er in seiner Box war fraß und trank er etwas. Ich brachte die Longe noch in die Sattelkammer, bevor ich mich von allen Pferden verabschiedete, und kurze zeit darauf vom Hof fuhr.
      (c) Puffi

      Tierarzt, Hufschmied und Pflegebericht für meine RB
      Als ich heute an Yessenjas Gestüt vorbeifuhr, sah ich ein großes Schild mit dem Aufdruck "Suche Pfleger/Reitbeteiligungen" Ein rascher Richtungswechsel des Autos in die Einfahrt hinein, verriet, dass ich mir dies einmal näher anschauen wollte. Nach kurzer Zeit, hatte ich schon mit Yessenja selbst gesprochen und mich als Reitbeteiligung für ihre beinden Pferde "Linda" und "Zingara" eintragen lassen. Voller Elan ging ich wieder zu meinem Auto und holte den Putzkasten hinaus. Ich hatte eigentlich vor, ein wenig spazieren zu fahren, doch diese Gelegenheit ließ ich mir nicht nehmen. Ich liebte es einfach unter Pferden zu sein und mich um sie zu kümmern. In den Stallungen war ich voll und ganz in meinem Element. Kurz stattete ich erst Linda einen Besuch ab und kam dann zu Zingara....
      Guter Dinge stellte ich meinen Putzkasten vor ihrer Box ab und schloss ihn auf. Dann zog ich los, um Zingaras Halfter zu holen und nahm in einem auch gleich ihren Sattel mit, den ich auf den nahe stehenden Sattelbock legte und die Trense, welche ich ebenfalls daranhängte. Mit dem Halfter in der Hand schob ich vorsichtig Zingaras Boxentür auf und schlüpfte hinein. Als mir die hübsche Friesenstute ihren Kopf zuwendete sprach ich sanft auf sie ein und streckte ihr die Hand endgegen, in der ich ein Leckerli bereithielt. Dieses nahm mir die freundliche Stute dann auch vorsichtig mit ihren Lippen aus der Hand und zermalmte es kurz darauf genüsslich. Nachdem sie fertig war und schon dabei war, mich nach weiteren Leckereien zu durchschnüffeln, streifte ich ihr behutsam das Halfter über den Kopf und kam mit ihr aus der Box getreten.
      Folgsam ging die Stute, die ich am Halfter hielt neben mir auf die Stallgasse und ließ sich ohne Probleme anbinden. Rasch entschwand ich schon wieder, um die Schubkarre und die Mistgabel herbeizuholen und die Box auszumisten. Während Zingara mir neugierig dabei zuschaute, wie ich das alte Stroh auf die Schubkarre lud, war ich recht schnell dabei die beladene Schubkarre auf den Misthaufen zu fahren. Danach holte ich mir frisches Stroh und verteilte es schön gleichmäßig wieder in der Box. Als Zingaras Box dann auch wieder rein war, brachte ich Schubkarre mitsamt Mistgabel wieder an Ort und Stelle und überprüfte die Selbsttränke. Diese war sauber und ohne Makel, sodass ich mich dem Futtertrog zuwenden konnte. Diesen säuberte ich gründlich, bis er wieder wie neu aussah. Somit hatte ich meine Arbeit in der Box recht schnell hinter mich gelassen und war bereit Zingara zu striegeln. Mit Gummistriegel und Bürste bewaffnet wendete ich mich Zingara zu, hielt ihr beides kurz zum beschnuppern hin und fing an, ihr den Dreck vom Fell zu bürsten.
      In kreisenden Bewegungen löste ich sämtlichen groben Dreck mit dem Gummistriegel, anschließend bürstete ich ihn mit der weichen Bürste vom Pferdefell herab. Nachdem Zingaras rabenschwarzes Fell wieder umwerfend glänzte, legte ich Gummistriegel und Bürste weg. Mit dem Mähnenkamm, den ich mir danach nahm, stellte ich mich vor Zingara, die mich mit ihren schönen Augen musterte. Ich nahm mir behutsam ihren Schopf und kämmte ihn so lange durch, bis alle Knötchen und jeglicher Schmutz gelöst waren. Kurz darauf machte ich mich an ihre schöne, wellige Mähne. Es verging einige Zeit, bis ich mich auch hier mit einem guten Ergebnis abwenden konnte. Schon bald legte ich den Mähnenkamm zurück in den Putzkasten und stellte mich seitlich an Zingaras Hinterteil. Mit einer geübten Handbewegung nahm ich mir den Schweif von der Seite und begann ihn zu verlesen.
      Hier verstrich die meiste Zeit, die ich beim Putzen von Zingara benötigte. Natürlich war mir die Pflege der Pferde am wichtigsten und somit nahm ich mir auch immer so viel Zeit, wie benötigt wurde. Mit dem Hufkratzer, den ich später aus der Putzbox fischte, kratzte ich den Dreck aus den Hufen und wedelte sie nachher ab. Es war nicht schwer gewesen die Hufe schnell zu säubern, da sich nicht ein Steinchen festgetreten hatte. Ich bearbeitete ihren Behang noch, damit auch dieser wieder schön sauber war und ging ihr noch mit dem Schwamm durch das Gesicht. Nachdem ich der hübschen Stute auch noch Huffett aufgetragen hatte, packte ich alle Sachen wieder zusammen und stellte meinen Putzkasten solange in Zingaras Spint. Kurz fegte ich noch den entstandenen Dreck von der Stallgasse und nahm mir die Trense vom Sattelbock. „So meine Gute" meinte ich noch zu ihr, „an einem so schönen Tag wie heute muss man doch einfach nach draußen, nichtwahr?" sagte ich freudig, während ich sie sattelte. Schließlich packte ich mir auch noch die Trense und legte ihr die Trense an. Brav nahm sie das Gebiss an und fing auch schon an zu kauen. Mit den Zügeln in der Hand, gingen wir die Stallgasse entlang, bis wir hinaustraten in den schönen Tag. Rasch gurtete ich noch einmal nach und stieg gekonnt auf. „Also dann" sagte ich noch und schon schlugen wir den Weg zum Außenplatz ein. Als wir auch schon dort angekommen waren, hielt ich sie noch einmal an, überprüfte ein letztes mal den Sattelgurt und stellte mir die Steigbügel passend ein. Dann gab ich ihr die Trabhilfe und wir schwebten über den Platz.
      Zuerst machte ich einige Runden im ausgeglichenen Arbeitstrab, schließlich verlängerte ich ihre Schritte aber dann an der nächsten langen Seite. Was war das für ein Gefühl! Friesen waren meine Lieblingspferde und jeder einzelne von ihnen verzauberte mich vollkommen. Ich entschied mich ein wenig mit ihr zu galoppieren, gab die Hilfe und schwang an. Sofort reagierte Zingara, indem sie auch hier ohne zu Zögern in einen flüssigen Galopp überging. Ich genoss den Wind, der die Mähne der Stute und meine Haare zum flattern brachte. Die Sonne war angenehm warm, es war nicht zu heiß und der Himmel war wolkenlos.
      Es bereitete anscheinend nicht nur mir große Freude einmal ausgelassen daherzustürmen. Nein, auch Zingara sah man die Freude an diesen Momenten in den Augen und an ihrem gesamten Ausdruck an. Wir vollführten ein paar Übungen, ritten sämtliche Bahnfiguren und am Ende ließ ich Zingara noch ein wenig im Schritt laufen und ließ die Zügel lang, sodass sie ihren Hals schön strecken konnte. Als ich sehr zufrieden wieder von ihr abstieg und sie dann auch gleich in die Stallgasse führte, entschied ich mich, sie einmal komplett durchzuchecken was Hufe und Gesundheit angingen. Sie hatte minimal geschwitzt und ich brachte sie für kurze Zeit wieder in ihre Box hinein. Nachdem ich die Trense gesäubert und sie im Nachinein mit dem Sattel in Zingaras Spint zurückgebracht hatte, lief ich zurück zu meinem Wagen. Dort jolte ich ein kleines Köfferchen heraus und schonwar ich wieder auf dem Weg zu Zingara. Ich holte sie ein weiteres Mal heraus und schloss das Köfferchen auf.
      Zuerst hörte ich ihr Herz ab. Der Puls war normal und ich fuhr fort. Behutsam tastete ich ihren gesamten Körper ab und schaute nach Verletzungen oder Schwellungen. Die Stute hatte nichts dergleichen aufzuweisen und beruhigt kam ich an ihren Kopf heran. Ihre Augen glänzten und ihre Reflexe waren schnell, also auch hier kein Mangel an etwas. Auch ihre Zähne kontrollierte ich. Hier gab es ebenfalls nichts auszusetzen und somit holte ich eine Spritze aus meinem Koffer. Ich wollte ihr alle nötigen Impfstoffe injizieren, die sie vor gefährlichen Krankheiten bewahren sollten. Ich verabreichte ihr die Impfungen gegen: Influenza, Tetanus, Herpes, Tollwut und Pilz. Desweiteren gab ichr eine Wurmkur. Dies war relativ schnell getan, da die Rappstute sehr gut erzogen war und nicht den kleinsten Protest gegen die Nadeln oder andere Vorhaben einzulegen. Solche "Patienten" hatte ich einfach gerne. Vielleicht verstanden manche auch, dass man ihnen mit solchen Untersuchungen helfen wollte. Nicht lange schwelgte ich in Gedanken, sodass ich mich auch schon an die Hufe gab.
      Hier schien ich ebenfalls nicht viel Arbeit zu haben. Die Hufe waren gepflegt. Ich nahm mir den Hufkratzer und kratzte noch einmal den beim Reiten entstandenen Dreck aus den Hufen. Dann wedelte ich diese mit der anderen Seite ab. Nachdem dies getan war, kontrollierte ich zuerst das Horn. Auch den in der Mitte liegenden Strahl nahm ich genauer unter die Lupe. Beides war jedoch vollkommen in Ordnung und alle vier Hufe waren rundum gesund. Das einzige, was ich zu tun hatte, war das Horn der Hufe ein wenig zurecht zu schneiden, damit es sich weder verwuchs, noch zu lang wurde. Mit einigen geübten Handgriffen lag diese Arbeit hinter mir und ich schaute mir das Bild der Stute noch einmal genau an. Ihre Muskeln und ihr Knochenbau waren hervorragend ausgebildet, ihre Augen waren wach, ihr Fell glänzte, alle Anzeichen deuteten auf ein gerngesundes und fittes Pferd hin. Zufrieden mit meiner Arbeit, schnappte ich mir den Koffer wieder und brchte ihn zurück in das Auto. Nachdem ich wieder in die Stallgasse trat und mich Zingara mit aufmerksamen Blicken verfolgte, schritt ich auf sie zu, machte sie vom Strick los und führte sie in ihre Box zurück, in der ich ihr das Halfter dann auch auszog. Nachdem sie ihre Mähne einmal kräftig ausgeschüttelt hatte und herzhaft geschnaubt hatte, war sie schon wieder dabei, mich nach Leckerlis zu durchstöbern. Lachend steckte ich ihr eine Möhre zu, die sie gerne annahm. Ich klopfte ihr den Hals und beschäftigte mich noch ein wenig damit, sie zu streicheln und ihr ein paar sanfte Worte zuzureden. Ich war unheimlich glücklich, dass Zingara und ich uns auf Anhieb verstanden hatten und ich hoffte auch weiterhin noch sehr viele schöne Stunden mit ihr zu erleben. Träumend dachte ich an ein paar tolle Ausritte, die ich mit ihr unternehmen könnte, oder auch Turniere, die wir zusammen gewinnen könnten. Ich riss mich aus meinen Träumen, verabschiedete mich liebevoll von Zingara und trat aus der Box. Ich schob die Boxentür zu und machte mich nun auf den Weg zu Linda. Insgeheim hoffte ich natürlich, dass auch mit Linda alles so blendend verlaufen würde, wie mit Zingara. Immernoch gut gelaunt nahm ich die Putzbox aus Zingaras Spint und schlenderte durch die Stallgasse zu Lindas Box... (c) Blackfire

      Pflegebericht für meine RB Zingara
      Juli

      Heute kam ich wieder gut gelaunt zu meinen beiden Reitbeteiligungen bei Delilah. Zum einen war das die hübsche Stute Linda und zum anderen auch die stolze Friesenstute Zingara. Beide mochte ich unheimlich gern und ich freute mich, über jede freie Minute, die ich mit den beiden verbringen konnte. Als ich mit meinem Auto auf dem Hof parkte, schnappte ich mir den Putzkasten von der Rückbank und machte mich schon kurz darauf auf den Weg in die Stallgasse.
      Ich nahm mir vor, erst zu Zingara zu gehen und mich danach ausgiebig um Linda zu kümmern. Nachdem ich den Putzkasten vor Zingaras Box platziert hatte, kam ich vorsichtig zu der schwarzen Stute in die Box. Mit offenem und aufmerksamen Blick, schaute sie mich an und kam näher. Ich gab ihr eine Möhre und zog ihr das Halfter an. Während ich freundlich mit ihr sprach, führte ich sie auf die Stallgasse, wo ich sie auch gleich anband. Ich entschied mich erst ihre Box auf Vordermann zu bringen und holte mir Mistgabel und Schubkarre. Rasch hatte ich das ganze dreckige Heu auf der Schubkarre, die ich einige Male auf den Misthaufen fahren musste. Nachdem ich die Box mit Wasser abgespritzt hatte, machte ich mit dem Futtertrog weiter. Da ich die Box erst trocknen lassen musste, konnte ich also den Trog blitze blank putze und danach auch die Selbsttränke kontrollieren und schrubben. Etwas später jedoch war die Box schon wieder trocken und ich streute neues Stroh ein. Ich brachte Schubkarre und Mistgabel wieder an Ort und Stelle zurück und widmete mich daraufhin auch voll und ganz Zingara zu. Mit Gummistriegel und Büste bewaffnet, fing ich an, ihr Fell von sämtlichen Staub und Dreck zu befreien. Zingara senkte dierekt ihren Kopf, schnaubte einmal entspannt aus, winkelte ihr linkes Hinterbein an und begann zu dösen. Als ich die eine Seite glänzend gestriegelt hatte, machte ich mich an sie andere Seite, die ich ebenfalls auf Hochglanz "polierte". Ich legte die beiden Sachen wieder in die Putzbox und nahm mir den Mähnenkamm herraus. Damit kam die wallende und voluminöse Mähne an die Reihe. Vorsichtig kämmte ich Strähne für Strähne des Schwarzen Langhaars durch, bis weder Dreck, noch Knötchen zu finden waren. Den Schweif nahm ich mir zur Seite und verlas ihn gründlich. Als ich dann den Mähnenkamm wieder in die Putzbox gelegt hatte, machte ich mir an dem Behang zu schaffen. Auch ihn befreite ich vom Dreck. Mit dem Hufkratzer löste ich am Ende noch Steinchen und Schmutz aus den Hufen und wedelte jeden der vier schweren Pferdehufe noch einmal ab. Die Arbeit war getan. Nun wusch ich Zingara nur noch einmal mit einem feuchten Schwamm durchs Gesicht und säuberte die Nüstern. Dann legte ich alle Sachen wieder zurück und stellte den Putzkasten fürnachher schonmal vor Lindas Box. Ich kam mit dem Sattel und der Trense, die ich aus Zingaras Spint geholt hatte wieder und legte den Sattel vorsichtig auf den Pferderücken. Brav ließ sich die Friesenstute den Sattelgurt festziehen und ich konnte schnell mit der Trense weitermachen. Nachdem ich Zingara das Halfter abgenommen hatte, hielt ich ihr das Gebiss vor, welches sie ohne zu zögern aufnahm und streifte ihr die Riemen hinter die Ohren. Passend schnallte ich alles fest und zog mir den Helm an. Da heute schönes Wetter war, entschied ich mich für einen Ausritt zu einem kleinen Fluss. Dort war es schön ruhig und es war der perfekte Ort, um tief durchzuatmen. Draußen stieg ich über die Aufstieghilfe auf und gab Zingara die Fersen. Willig ging sie in ihren großen, edlen Schritten los und wir hatten schnell das Tor des Hofes erreicht. Hier hielt ich noch einmal, um nachzugurten. Die Steigbügel waren perfekt eingestellt und es konnte richtig losgehen. Aus dem Stand heraus in den Schritt und schließlich dann auch dierekt in den Trab. Wieder wunderte ich mich über diesen schwebenden Gang, der für Friesen sehr typisch war. Es fühlte sich immer ganz anders an, aber es war ein tolles Gefühl. Nach einer Weile, ritten wir von den Wiesen über in ein kleines Waldstück. Hier hörte man die Vögel zwitschern und es schien die Sonne durch die grünen Blätter der Bäume. Plötzlich lief uns ein Eichhörnchen über den Weg. Beruhigt stellte ich fest, dass dies Zingara jedoch wenig zu interessieren schien und wir ritten in aller Seelenruhe weiter. Als wir das kleine Wäldchen hinter uns gelassen hatten, kamen wir auf weite, üppige Grasflche und man hörte einen kleinen Bach plätschern. Ich schlug den Weg des Bachs ein und gab Zingara die galopphilfe. Sofort reagierte sie darauf und legte einen Zahn zu. Im arbeitstempo galoppierten wir neben dem Bach her, der sich immer weiter verbreiterte. Da er die ungewöhnliche Eigenschaft hatte, auf Sand zu fließen, da auch neben dem Bach recht viel Sand war, entschied ich mich schließlich, Zingara etwas zur Seite zu lenken. Sie galoppierte nun mit mir durch das glasklare Wasser. Ihre Ohren spielten, wobei sie immer ein Ohr auf mich gerichtet hielt und mir so ihre Aufmerksamkeit vermittelte. Nach einer ganzen Weile war der Bach zum Fluss herangewachsen und ich sah ein Stück weiter eine gute Rastmöglichkeit. Ich verlagerte mein Gewicht und ließ Zingara in den Trab fallen, bis ich sie schließlich auch etwas später zum Schritt durchparrierte und nachher ganz zum stehen brachte. Ich ließ die Zügel lang und Zingara konnte sich schön strecken. Ein weilchen ritten wir erneut im Schritt und genossen zusammen die Landschaft und die Aussicht. Später jedoch, wendete ich Zingara schließlich und ließ sie aus dem Schritt in den Galopp übergehen. Wieder gab ich ihr die Zügel frei und die Stute ging in einen ungehaltenen Renngalopp. Da ich jedoch damit gerechnet hatte und ihr dies auch zuließ, war es einfach nur toll. Auf einmal machte Zingara ein paar Buckler. Alle Pferde taten dies gerne, wenn man sie so galoppieren ließ. Gekonnt saß ich sie tief im Sattel aus und erfreute mich daran, den Spaß der Stute zu beobachten. Ich nahm für den Rückweg jedoch einen Weg, der komplett über die Wiesen gng und so kam auch der Hof von Delilah schnell wieder in Sciht. Ich parrierte Zingara wieder zum Trab durch und danach ließ ich sie im Schritt gehen. So lief sie noch ein wenig trocken. Als wir ein Weilchen gebraucht hatten, um dann vor der Stallgasse zu halten, stieg ich ab und führte die schöne Stute wieder hinein. Drinnen band ich sie noch einmal fest, nahm ihr den Sattel ab, den ich zurück in ihren Spint brachte und kratzte ihre Hufe noch einmal aus. Ich entschied mich, sie nächstes mal Tierärztlich und im Hufschmiedbereich durchzuchecken. Als ich sie dannin ihre saubere Box führte und dann auch die Trense abnahm, schubberte sie sich erstmal kräftig an mir. Ich lobte sie, gab ihr ein Leckerli und klopfte ihr den Hals. Nachdem ich sie noch eine ganze Zeit lang gestreichelt hatte, verabschiedete ich mich liebevoll von ihr und verließ die Box. Ich ging das Gebiss auswaschen, brachte die Trense wieder weg, gab Zingara noch ihre Futterration in den Trog und machte mich auf den Weg zu Linda. (c) Blackfire

      Decksaison bei den Barockpferden 17.08.

      "Holla, sind das viele." sagte sich Fleur, als sie ihre barocken Zuchtpferde besuchen ging. Sie hatte sie alle auf eine Weide zusammengeführt, Hengste sowohl Stuten. Die Hengste hatten ihre Stuten, die sie decken gefunden und Unfälle passierten daher nur selten. Außerdem sind Barocke Mixe auf diesem Gestüt kein Problem, da es keinen Mix gäbe, der nicht ein reinrassiges Pferd ergeben würde. Fleur freute sich bereits auf die Nachzucht. Drei Stuten würden am heutigen Tage mit Sicherheit gedeckt werden. Kaum hatte die junge Frau diesen Gedanken vollendet sah sie auch schon ihren Barockpintohengst Lauriston, wie er um Kalinka umherschlich, sehr interessiert und einige Minuten später hatte er seinen Dienst auch schon getan. Auch Balduin, der braune Friesenhengst deckte heute, Amalia war die Glückliche. Finish, der graue Barockpintohengst deckte nach ein paar Stunden zum ersten Mal eine Stute, was Fleur besonders freute. Er hatte My Nightsky gedeckt, was ein wunderbares Fohlen versprach. Auch Wild Spirit und Silmarillon, so wie Sohl of Diamond und Slater deckten je eine Stute. Stirb nicht vor Mir, Black Star, Honey Dreams und Zingara deckten sie. Die sieben heute gedeckten Stuten stellten sich nach ein paar Wochen als trächtig heraus. In den letzen Wochen hatten die Hengste auch Melisande von Lusigna, Samara, Crying Dream, Twilight Princess, Linda und Saphira of Dragon gedeckt. Alle barocken Stuten waren somit tragend, wobei bei den zuletzt gedeckten Stuten der Gatte nicht genau bekannt war, das würde sich dann herausstellen, wenn die Fohlen auf die Welt kommen. Dies war die Decksaison für dieses Jahr, eine erfolgreiche kann man jetzt schon sagen. Der einzige Zuchtteil, wo wirklich jede Stute tragend war dieses Jahr. Zufrieden mit ihren barocken Schätzen, notierte sich Fleur die voraussichtlichen Geburtsdaten für jede einzelne Stute. (c) Delilah

      Pflegebericht für meine RB Zingara
      August
      Rasch kam ich auch schon zu Zingaras Box. Freundlich begrüßte ich die Friesenstute, bevor ich mit einem Halfter in ihre Box geschlüpft kam. Auch wenn ich heute nicht allzuviel machen konnte, da es bereits begonnen hatte zu schütten, wie aus Eimern, nahm ich mir das Beste vor. Ich holte sie aus der Box und band sie am Strick in der Stallgasse an. Mit der Mistgabel und deer Schubkarre kam ich vor ihrer Box zum stehen und machte mich an die Arbeit. Es brauchte nie sehr viel Zeit in Anspruch das dreckige Stroh aus den Boxen zu holen und sie auszu spritzen. Die Bewegungen waren so einstudiert und liefen fast mechanisch ab. Einige Male musste ich auch den Dreck aus Zingaras Box zum Misthaufen karren, ehe ich die Schubkarre wegstellen konnte. Während die Box trocknete, säuberte ich den Futtertrog, die Selbsttränke und hing ein neues Heunetz in die Box. Schnell war der Boden wieder trocken und ich streute auch schon das neue Stroh ein. Sie Box von Zingara war nun wieder sauber und frisch. Alle dafür verwendeten Sachen stellte ich zurück an Ort und Stelle und machte mich daran, sie Rappstute zu striegeln. Mit dem Gummistriegel und der weichen Bürste, begann ich ih Fell zu putzen. Sie war nicht sehr dreckig, soch immer kam ein enig Staub vom Fell hinab. Entspannt senkte Zingara ihren Kopf, schloss die Augen halb und fing an zu dösen. Mich freute es immer wieder, wenn Pferde diese Prozedur genossen und sich dabei pudelwohl fühlten. Nachdem das Fell glänzte, kramte ich den Mähnenkamm aus dem Putzkasten und begnn die lange, wellige und für Friesen typische Mähne zu kämmen. Da dies jedoch regelmößig gemacht wurde, war sie immer gepflegt und nie richtig verfilzt oder gar verknotet und schmutzig. ich liebte es, durch das schwarze Langhaar zu fahren und hatte auch dies ziemlich schnell hinter mir gelassen. Den Schweif zu verlesen, war schon ein wenig Zeitaufwendiger. Strähne für strähne entwirrte ich den ebenso schönen Schweif und brauchte eine ganze Weile, ehe ich damit endgültig fertig war. Schließlich bearbeitete ich den Behang, damit auch dieser schön gepflegt war und begann danach, Zingaras Hufe zu säubern. Mit dem Hufkratzer in der Hand, hob ich immer einen der vier Pferdebeine an und räumte den Huf aus. Nachdem alle Pferdehufe endlich sauber waren, konnte ich die Putzbox wieder in mein Auto bringen, Zingara satteln und auch trensen. zusammen gingen wir dann das kleine Stück durch den strömenden Regen zur Halle und waren froh wieder im Trockenen angelangt zu sein. Ich siteg in den Sattel und ritt Zingara eine Weile lang im Schritt. So hatte ich Zeit, auch mit ihr einmal alle Bahnfiguren durchzugehen. Als plötzlich ein Donnerschlag ertönte, riss die schwarze Stute ihren Kopf hoch, blieb aber trotzdem relativ ruhig. Ich redete ihr zu und klopfte sie. Ihre Ohren gingen abwechselnd nach vorne und zu mir. Ich gab ihr das Zeichen zum antraben und es ging los. Nach ein paar einfachen Handwechseln, versuchte ich meinen Sitz noch ein wenig zu verbessern. Alles klappte einfach toll. Ich galoppierte sie schließlich auch an und drehte einige Runden mit ihr. Nachdem eine ganze Weile vergangen war, parrierte ich sie durch und ritt noch ein wenig im Schritt. Es war ein unangenehmer und lauter Sturm aufgekommen und das Gewitter schien sich schnell auf uns zuzubewegen. Ich wollte kein Risiko eingehen und stieg heute etwas früher ab. Da viele Pferde bei Gewitter äußerst sensibel reagierten und auch sehr schreckhaft waren, ließ ich es also für heute bleiben. Das einzige Problem, was wir nun noch hatten, war wieder zurück zum Stallkomplex zu gelangen. Ich wollte erst abwarten, doch anstatt sich der Regen und das Unwetter verzog, schien es immer schlimmer zu werden. Rasch eilte ich mit Zingara am Zügel von der einen Seite des Hofes zur anderen. Im Trab nebeneinander waren wir relativ schnell und unversehrt ans Ziel gekommen. Ich war froh und band die Rappstute ersteinmal in der Stallgasse an. Behutsam nahm ich ihren Sattel wieder vom Rücken. Kurz darauf führte ich die Stute wieder in ihre Box und nahm ihr die Trense ab. Mit ein paar liebevollen Worten und einem Leckerli verabschiedete ich mich. Ich wusch die Trense ab, schaute noch einmal nach, ob Zingara alles hatte, was sie brauchte und konnte wohlgesinnt wieder nach Hause fahren. (c) Blackfire


      Pflegebericht für meine RB Zingara
      September
      Nachdem ich Linda vollkommen versorgt hatte, kam ich mit einem Strick wieder zur Weide. Auch Zingara hatte ich schnell im Visier. Langsam kam ich über die Weide geschlendert und rief die Friesenstute. Zingara hob ihren Kopf und ließ vom Grasen ab. Anders jedoch als Linda, die sich nicht besonders von mir beeindrucken lassen hat, kam Zingara
      mit gespitzten Ohren auf mich zugetrabt. Ich freute mich über die Reaktion der hübschen Rappstute und kam ihr mit einem Leckerli entgegen. Brav ließ sie sich aufhalftern, während sie die Leckerei zermalmte. Neben mir ließ sich Zingara dann auch von der Weide führen und im Stall anbinden. Auch hier hatte ich vorher schon ihre Box gereinigt, Futtertrog und Selbsttränke gesäubert, ein neues Heunetz reingehängt, die Futterration eingeschüttet und die Box neu eingestreut.
      Voller Elan langte ich zur Putzbox und fischte Gummistriegel und Bürste heraus. Bei Zingara schien der Fellwechsel noch ein wenig zu dauern, was mir auch ganz recht kam. Immer wieder ging ich kreisend über das rabenschwarze Fell und streifte die Bürsten dann aneinander aus. Es brauchte nicht lnge, um Zingaras Fell wieder zu neuem Glanz zu verhelfen. Während ich die Sachen wieder zurück in den Putzkasten legte, kramte ich mit der anderen Hand schon den Mähnenkamm heraus. Ich machte mich an die mühsame Arbeit, die wallende, lange und bezaubernde Mähne der Stute zu entknoten und von sämtlichem Schmutz zu befreien. Die Mähne von Zingara zu pflegen nahm einiges mehr an Zeit in anspruch, als die Mähne von Linda zu pflegen. Doch ich tat es ja gerne für meine Reitbeteiligungen. Außerdem liebte ich jede Beschäftigung, die auch nur mit Pferden zu tun hatte. Klar, es gibt schönere und weniger schöne Arbeit mit Pferden. In Gedanken schwelgend durchkämmte ich Mähne und anschließend Schweif wie mechanisch. Die Handbewegungen liefen ohne pausen, geübt und gekonnt. Somit war dann auch die Zeit gekommen, an der ich mich dann an Zingaras Hufe machen konnte. Sie waren alle vier nicht besonders dreckig und am Ende konnte ich dann in Ruhe Satteln und Trensen. Ich band sie ab und trat mit ihr hinaus in die frische Luft. Dieses Mal, wollte ich einen kleinen Ausritt mit der hübschen Rappstute machen. Der würde uns beiden sicher gut tun. Nachdem ich noch einmal nachgegurtet hatte, ließ ich die Steigbügel hinab und stieg mit Schwung auf. Sanft setzte ich mich in den Sattel und nahm die Zügel auf. Ich drückte meine Schenkel an den warmen Pferdebauch und Zingara begann im Schritt über den Hof zu gehen. Mit gewölbtem Hals und atemberaubenden Schritten, bewegten wir uns fort. Friesen berauschten mich einfach wieder und wieder. Ich klopfte die Stute kurz und baute ein wenig mehr Druck auf. Promt fiel Zingara in einen fließenden Trab mit raumgreifenden Bewegungen. Es dauerte nicht lange und wir hatten den Hof verlassen. Ich schlug den Weg zum kleinen Wäldchen ein. In flottem Trab näherten wir uns den Bäumen. Es dauerte nicht lange, ehe wir hinter der ersten kurve verschwunden waren. Eine ganze Zeit lang blieb ich mit Zingara im Trab. Dann entschied ich mich für einen schnellen Galopp über die Felder, die auf den Wald folgten. "Los meine Gute" flüsterte ich der Stute zu und gab die Glopphilfe. Sie sprang an und ich trieb weiter. Wir endeten in einem richtig schnellen Galopp über stock und Stein der Felder. Ein unerwarteter Sprung ... oder eher gesagt "Hüpfer" ließ mich kurz das Gleichgewicht verlieren. Schnell gewann ich es jedoch zurück und scheute mich verwundert nach hinten um. Natürlich... ich hatte den Mini-Bach ja total vergessen, der sich durch die weiten Felder zog. Froh über Zingaras Handeln klopfte ich sie und schlug nun wieder die Richtung zum Stall ein. Wir waren eine ganze Weise lang galoppiert, so dauerte es entsprechend länger wieder zurück zu gelangen. Ich parrierte Zingara wieder in den Trab druch, als der große Stallkomplex in Sicht kam. "Das hast du fein gemacht" lobte ich die noch einmal. Letzendlich ließ ich sie in den Schritt übergehen, sodass ich sie in einem noch ein wenig trocken reiten konnte. Wir kreuzten das Tor und kamen auf den großen Hof. Ich stieg links herum ab und führte Zingara zurück in den Stall. Dort band ich sie wieder vor der Box an. Mit dem Sattel und der Trense, die ich der Stute schon abgenommen hatte, gint ich in Die Sattelkammer, wusch die Trense ab und verstaute alles wieder in Zingaras Spint. Auch ihr kratzte ich am Ende noch einmal gründlich die Hufe aus, bevor ich sie wieder zurück in die Box brachte. Ich gab auch Zingara ein Leckerli. Eine Möhre, die die Stute dankbar annahm und genussvoll zermalmte. Ich klopfte die Stute, streichelte sie noch ein wenig und verabschiedete mich zum Schluss. Zufrieden nahm ich meinen Putzkoffer, stieg wieder in mein Auto und fuhr vom Hof. (c) Blackfire

      Besuch bei Delilah
      Heute fuhr ich zu meiner Zuchtpartnerin, bzw sie züchtet ich fertige zubehör an. Denn ich hatte ihr versprochen mich um ihre Pferde zu kümmern. Ich wusste das viel Arbeit auf mich wartete. Ich war schon um 5 uhr morgens da, und begann gleich mit dem Füttern. Als ich mit dem heuwagen vorbeifuhr hörte ich hin und da wiehern oder gebrummel der hungrigen geschöpfe. Als ich nun alle mit ihrer Ration heu und hafer gefüttert hatte, genehmigte ich mir noch einen schnellen Kaffee bevor ich alle auf ihren Paddocken rausschmies. Die alte Kafeemaschine erledigte mühsam und qualvoll ihren Job. „ Ne neue Kaffeemaschine wär nicht schlecht Delilah!“ summte ich leise und nahm die Tasse mit voll dem köstlichkeit und nahm den Schluck. Die Heiße brühe wandert direkt durch die speißeröhre in den magen und hinterlässt einen warmen atem. Ich sah nach draußen wo sich der nebel langsam zurückzog. Nun stellte ich die leere Kaffeetasse ab und ging nach drausen um erstmal sämtliche Pferde auf die Weide zu entlassen, damit ich ihre boxen machen konnte. nach geschlagenen 1 einhalb stunden fing ich mit lauter musik an die Boxen auszumisten. Als ich dies alles hatte fegte ich den gang und den hof sauber und verräumte alles wieder. Dann entschloss ich mich dazu mich für ein Paar der Pferde zu bewegen. Also ging ich auf die Koppel zuerst holte ich I´m Ounderground. Die stute folgte mir willig. ich putzte sie und sattelte und trenste sie auf, dann ging ich auf den Reitplatz. Dort übten wir einige Dressuraufgaben wie schenkelweichen, Traversahle, Piaffe und Co. Groundi so wie ich sie nannte arbeitete mit. Nach einer stunde beendete ich das Training und entlies sie wieder auf die weide. Nun holte ich mir Wiliam Turner. Ein eifersüchtiger und hinterlistiger hengst aber ein wunderschöner dazu. Ich machte den hengsten fertig und machte mich ohne Sattel auf einen Ausrittes mit langen zügeln. William hatte wirklich weiche gänge und heute scheint er wirklich gut drauf zu sein.
      Nach einer weile, lies ich ihn wieder auf die koppel und holte mir Orca die Rappstute von Delilah. Die Barockpintostute sah mich anmutig an. Ich zog ihr langsam den Halfter auf und führte sie auf den Reitplatz denn ich wollte sie nur etwas ablongieren. Denn ich war fertig mit ihr und brachte sie auch noch auf die weide. Die Restlichen Pferde fraßen und tollten auf der weide rum. (c) Angy
    • Muemmi
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      Im Besitz von Husky/Kirbeeh | Jahr 2010 - 2016

      Vertretung bei Husky
      Ich stöberte gerade durch einige Pferdeforen im Internet, da stieß ich auf eine Internetanzeige, die mein Interesse erweckte. "Hallo, da ich die nächsten Wochen keine Zeit habe, suche ich eine nette Person, die sich verantwortungsvoll um meine 42 Pferde kümmern kann." Darunter eine Telefonnummer, die mir irgendwie bekannt vorkam. Weil ich die nächsten Wochen nichts zu tun hatte, beschloss ich, mich mal zu melden und rief dort an. Als HuskyJenny ans Telefon ging, musste ich lachen. Hatte ich mich also doch nicht getäuscht!Husky und ich kannten uns flüchtig, weswegen sie erfreut war, dass ich mich meldete. Wir besprachen alles weitere und damit war die Sache klar gemacht: Ich war vorerst für ihre vierbeinigen Lieblinge zuständig, und weil ich heute sowieso nichts mehr vor hatte, machte ich mich gleich mal auf den Weg auf die schöne Anlage der jungen Frau.Im Stallgebäude traf ich zwei Pferde an, Knocked Down und Husky, zwei hübsche Araber. Beide waren sehr liebe Gesellen und waren zufrieden, wenn sie jeweils auf ein großes Paddock in der Sonne durften, so hatte Husky es mir jedenfalls erklärt. Ich kümmerte mich also erst um die beiden Stallpferde und führte sie nacheinander auf zwei benachbarte Ausläufe, wo die beiden sich ein wenig die Beine vertreten konnten.Zufällig fiel mein Blick von hier aus zu den Weiden, weshalb ich beschloss, mich nun um die Pferde zu kümmern, die ganztags auf der Koppel standen. Gemütlich schlenderte ich dort hin und wurde sofort von Talmih, einer ziemlich freundlichen Scheckstute begrüßt. Fröhlich streichelte ich ihr über die Nase und schaute mich weiter auf der Koppel um. Aloha from Hell beäugte mich mit schelmischem Glanz in den Augen und schien ztu überlegen, welchen Spaß er sich wohl mit mir erlauben konnte. Bevor dies jedoch geschehen konnte, schnappte ich mir Miss Seventeen, um sie zu putzen und anschließend ein wenig Bodenarbeit mit der schönen Saddlebred Stute zu machen. Sie benahm sich sehr gut, trotz ihres jungen Alters, sodass wir schnell fertig waren und ich mit der Arbeit fort fahren konnte. Husky hatte mich davor gewarnt, dass viele der Weidepferde eher schwierig waren, doch mit Ptroblempferden kannte ich mich ja aus. I can feel your Heartbeat war eine sehr hinterhältige Stute, doch ich nahm mich in Acht und passte gut auf, weshalb es kaum Probleme hab, während ich sie putzte und anschließend longierte. Nach der Schimmelstute widmete ich mich dem stolzen Friesen Exorzismus. Trotz seiner Schönheit konnte ich ihn nicht wirklich als angenehm empfinden, da er alles andere als freundlich war und versuchte, mich mit allen Mitteln zu ärgern. Ich versuchte, mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, gab jedoch schließlich auf und beendete die Arbeit mit ihm, die eigentlich nur aus halbwegs ordentlichem Putzen bestanden hatte, um ihn wieder zu entlassen. Zufrieden über seinen Triumph trottete er davon und gesellte sich zu Halluzination, mit dem er ein spielerisches Kämpfchen startete. Ich schaute kurz zu und machte dann weiter im Programm. Für heute hatte ich noch einen Kandidaten auf der Liste, dann wollte ich hier im Stall übernachten und morgen weiterarbeiten. Ursprünglich hatte ich geplant, Eisenmann zu reiten, doch auch er schien keine Lust auf mich zu haben und warf mir nur ein paar arrogante Blicke zu, deshalb schnappte ich mir lieber Vintage Gold, die sich ausnahmsweise mal als sehr angenehm war und mir die Arbeit leicht machte, sodass ich sie sogar dressurmäßig ritt und richtig Spaß daran hatte. Als ich die schöne Warmblutstute auf die Koppel zurück gebracht hatte, kam der schwarz gescheckte Playboy zu mir getrabt. Er schien ziemlich verschmust zu sein, denn zärtlich rieb er seinen Kopf an mir und genoss es richtig, dass ich ihm einige Streicheleinheiten schenkte. Nach einer kurzen Schmuserunde machte ich mich dann auf ins Gästehaus, wo ich übernachtete.
      Am nächsten Tag ging es dann früh wieder raus, heute war der zweite Teil der Weidepferde dran, und vielleicht sogar noch ein oder zwei der Zuchtpferde. Obwohl Husky Meine Fäden als misstrauisch und auch nicht so leicht beschrieben hatte, schien sie heute einen sehr guten Tag zu haben. Die Roanfarbene ließ sich brav einfangen und benahm sich auch mehr oder weniger gut, als ich mit ihr einen Spaziergang machte, auch, wenn sie vielleicht etwas zu schnell unterwegs war. Nach Meine Fäden kümmerte ich mich um Bin ich dein Fluch, die sich als ziemlich heimtückisch herausstellte. Sie versuchte ständig, mich beim Putzen in den Po oder sonst wo hin zu kneifen, aber ich wich ihr geschickt aus. Schließlich schien sie die Fellmassage auch ziemlich zu genießen, zumindest gab sie ihre Boshaftigkeiten am Ende auf. Nach der Pflege der Araberstute fing ich Horror Kid ein und machte mit ihr einen kleinen Ausritt ins Grüne. Anfänglich versuchte auch sie mich zu piesacken, und mich mit Bucklern loszuwerden, als sie aber merkte, dass sie mich nicht runter bekam, wurde sie ruhiger und der Spazierritt nahm entspannte Züge für uns beide an. Nachher führte ich sie wieder zu ihren Artgenossen auf die Wiese. Ich fing währenddessen Glanzstück ein, wobei mich Blümchen, eine sehr ängstliche und nicht zu unterschätzende Araberstute, mit missmutigem Blick beobachtete. Glanzstück war eine kleine Diva, doch bis auf ihre Sensibilität und ein wenig Eingebildetheit, war sie sehr ruhig und auch mit ihr machte das Dressurtraining Spaß. Nach der Falbstute hatte ich mich um alle Weidepferde gekümmert. Da es noch nicht allzu spät war, marschierte ich noch zu dem Trakt des Gehöfts, wo sich die wertvollen Zuchtpferde befanden. Weil ich Lust auf etwas gemütliches hatte, widmete ich mich jetzt den beiden Kaltblütern, Tigra und Rayon de Solei. Beide waren Shire Horses, was für meine geringe Körpergröße eine kleine Herausforderung darstellte. Weil die beiden Schimmel jedoch sehr brav waren, schaffte ich es mit eine Stuhl schließlich doch, beide zu putzen. Dann brachte ich sie gemeinsam in die Halle, wo sie sich zu zweit etwas austoben durften. Während die Kolosse übermütig durch die Halle preschten und bewiesen, dass sie trotz Kaltblut auch sehr temperamentvoll waren, schaute ich fasziniert zu. Nachdem Rayon und Tigra ihren Bewegungsdrang gestillt hatten, führte ich zurück in ihren Stall. Auch heute war die Zeit wieder wie im Fluge vergangen, und es begann schon zu dämmern, weshalb ich mich erstmal zurück zog und die weitere Arbeit auf morgen verschob.
      Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht begann nur ein neuer pferdiger Tag auf der Anlage von HuskyJenny. Auf meinem Plan hatte ich jetzt als nächstes die Zuchtponies des Gestüts der jungen Frau. Da es nur fünf an der Zahl waren, konnte ich möglicherweise sogar noch mit den Vollblütern anfangen, wenn alles klappte. Zuerst widmete ich mich Alufolie, dem kleinen American Miniatur Horse, welches mich fröhlich wiehernd begrüßte und scheinbar höchst erfreut war, als ich sie für einen Spaziergang aus der Box holte. Flüchtig putzte ich die schöne Stute und machte mich mit ihr auf den Weg. Sie zeigte sich sehr gehorsam, aber legte auch ein ordentliches Maß an Temperament an den Tag, sodass mir keineswegs langweilig wurde. Anschließend wollte ich mit Dancer in the Moonlight trainieren. Er war ein sehr gehorsamer Hengst, testete zwar wie weit er gehen konnte, benahm sich jedoch super gut, nachdem ich ihn etwas zur Ordnung gerufen hatte. Nach dem Braunen kümmerte ich mich nun um die Jungstute Star's Diamond. Sie war erst vier und noch ziemlich verspielt. Das deutsche Reitpony schien sehr gerne neue Dinge kennenzulernen, aus diesem Grund ließ ich sie in der Halle ein bisschen frei Springen, natürlich nur mit niedrigen, sicheren Hindernissen. Man merkte, dass Diamond viel Spaß an der Sache hatte, ich musste sie nicht mal dazu bitten, die Sprünge zu überwinden. Nach der jungen Stute kam nun deren Mutter Star zum Zuge. Sie war schon zwölf, hinterließ jedoch einen ganz anderen Eindruck bei mir. Ich longierte die Gute und hatte Mühe, die Longe in der Hand zu behalten, so aufgeweckt und übermütig sprang die Braune umher. Nachdem sie ruhiger wurde und zufrieden vorwärts abwärts lief, durfte sie wieder zurück in ihre Box und ich kümmerte mich noch um Herbsttraum, das letzte der gekörten und gekrönten Ponies. Die Welsh B Stute hatte einen klasse Charakter, welche das Springtraining, welches ich mit ihr machte, zu einem sehr schönen Ritt machte. Aus Erfahrung wusste ich, dass mit vollblütige Pferde nicht so sehr zusprachen. Ich entschied mich also, einen Teil der blütigen Zuchtpferde auf die Koppel zu entlassen, damit sie ihren für gewöhnlich hohen Bewegungsdrang ausgiebig ausleben konnten. Da Teasie und Muh! Western geritten waren, gehörten sie schonmal zu den Kandidaten, die ihre Freiheit auf der Koppel genießen durften, damit kannte ich mich nämlich kein bisschen aus. Auch Silberpfeil und Albaran ox durften mit nach draußen. Das Fohlen war nämlich noch etwas jung für die Arbeit, und der Fuchshengst schien ziemlich wild und aufgeregt. Nacheinander brachte ich die Vollblüter auf die Weide, wo sie sich sofort in den Galopp setzten und freudig buckelnd davon sprengten. Ich schaute den möchtegern Rennpferden eine Weile zu, ehe ich mich wieder in den Stall begab und mich nun Saddy annahm. Die Scheckstute war etwas zickig, ansonsten jedoch relativ brav. Das typische Arabertemperament zeigte sich natürlich, doch nach einigen Galopprunden auf dem Dressurplatz legte sich das Feurige und wir konnten toll gemeinsam arbeiten. Anschließend war Mikke an der Reihe. Husky hatte mir erzählt, dass die Fuchsstute ziemlich stur sein konnte. Deswegen entschied ich mich für Bodenarbeit, um ihr zu zeigen, dass sie sich manchmal einfach unterordnen musste. Anfänglich dachte ich, die hübsche, aber auch ziemlich launische Stute würde nie aufgeben, doch letztendlich ergab sie sich und die Übungen schienen ihre Wirkung zu zeigen. Zuletzt war sie wirklich lammfromm, sodass ich sie stolz in ihre Box zurück brachte und mich als letztes für heute noch Khadir, dem wundervollen Schimmelhengst. Mit ihm unternahm ich einen relaxten Abendausritt, der wirklich traumhaft schön war. Zum einen, weil wir in den Sonnenuntergang ritten, zum anderen, wiel Khadir unglaublich rittig und feinfühlig war. Dies war ein grandioser Abschluss für den dritten Tag bei Husky, und später fiel ich todmüde ins Bett.
      Am nächsten Morgen schlief ich etwas aus, ehe ich mich zu den zuchtfähigen Warmblütern begab, welche zwölf an der Zahl waren. Ich begann damit, Sir Lancelot, Laurencio und Soldiers Pride auf die Koppel zu bringen. Heute war Stutentag angesagt! Die drei Friesenstuten Amalia, Black Star und Zingara verwöhnte ich mit ausgiebigen Pflegeeinheiten, was sie sichtlich genossen und sich auch mal schön entspannten. Nach der Schönheitskur für die schwarzen Perlen, machte ich mit Yanetha weiter. Auch diese fühlte sich pudelwohl, und schien sich auch in ihrer Rolle als Diva bestätigt zu fühlen, denn bei der anschließenden Longenarbeit zeigte sie sich ziemlich faul und unmotiviert. Schließlich beendete ich das Longieren und brachte dannach Cassablanca und Schokolade in die Halle, wo ich sie rennen ließ. Freudig spielten die Stuten Rodeopferd und zeigten, wie ganggewaltig sie waren, typische Saddlebreds eben. Nachdem sich beide ausgetobt hatten, machte ich mit der faulpelzigen und ziemlich schreckhaften Draugsa weiter. Sie mobilisierte ich mit einer Art Schrecktraining, doch es schien nicht viel zu bringen, denn letztendlich hatten wir beide die Nerven verloren, Draugsa hatte sich nicht mehr gerührt und ich hatte Kopf schüttelnd, aber dennoch lachend aufgegeben. Hatte ich ahnen können, dass ein L aus Stangen gerne 1,61 m große Warmblutstuten auffraß?! Als letztes von Huskys Pferden ritt ich jetzt Season's Princess, mit der ich einen schönen Abschluss erlebte. Wir ritten aus, ganz gemütlich, zwischen durch aber auch mal rasant, und die Braune benahm sich einfach wundervoll. Nach der Arbeit machte ich einen Rundgang über den Hof und rief mir die letzten tage nochmal in Erinnerung. Ich hatte einiges erlebt, Spaß gehabt und mich manchmal auch geärgert, aber trotzdem war es eine klasse Zeit gewesen. Ich tippte Husky eine SMS, dass alles erledigt war, dann winkte ich symbolisch nochmal dem Hof und machte mich auf den Heimweg. (c) by Chequi

      Besuch bei Husky
      Heute besuchte ich Husky. Ich fuhr sofort los zu ihr um rechtzeitig fertig zu werden. Angekommen lief ich in den Stall zu ihr wo die ganzen Pferde schon auf husky warteten. Mann merkte ihnen sichtlich an wie enttäuscht sie waren als ich hinein kam. Zunächst ging ich zu einem Araber der mir sofort ins Auge stach ; Husky. Ich holte die Stute aus ihrer Box und putze sie. Dann Sattelte ich und führte auf den Platz. Nachdem ich sie warm-geritten hatte trabte ich über einige Stangen und sprang über ein kleines Kreuz. Zum Schluss ritt ich noch trocken und versorgte sie. Als Belohnung durfte sie noch auf die Weide. Nun kam Knocked Down an die reihe. Ich schrubbte das dicke Fell des Hengstes und legte ihm das Longierzeug auf den Rücken. Nun gingen wir in die Halle und ich lies ihn 6 Minuten Schritt laufen. Dann band ich ihn aus und trabte ihn an. Er reagierte auf jede Stimmhilfe und nach 25 Minuten Arbeit versorgte ich auch ihn , stellte ihn auf die Weide und verräumte das Zeug des Arabers. Nun holte ich Schachfigur und führte sie zunächst erstmal in die Halle. Dort schnappte ich mir eine Peitsche und trieb ihn vorwärts. Er imponierte und lies seine Hengst Manieren Spielen. Der Hengst genieste den anschließenden Weidegang und lies sich schön Sonnen.
      Nun war die nächste Araberstute dran. Blümchen hieß sie und ich puzte die braune Stute. Dann kam der Sattel drauf und ab geht die Post! Wir gingen auf den Platz und ich ritt sie warm. Anschließend folgten einige Dressur Lektionen und ich richtete sie wieder ab. Wir waren schließlich schon 1 Stunde in der Bahn. Vintage Gold und Glanzstück Durften heute ihren gesamten Tag auf der Weide verbringen. Sie freuten sich sichtlich . Nun holte ich Horror Kid und longierte den wunderschönen Araber etwa 15 Minuten am Halfter. Bin ich dein Fluch war heute nicht sehr motiviert. Als ich die Stute im gelände Reiten wollte wehrte sie sich bei jeder Kreuzung weiter zu gehen. Ich gab es auf und ritt zurück. Miss Seventeen dagegen war voller Lebensfreude. Sie wollte gar nicht mehr aufhören zu Galoppieren als ich sie auf dem Platz ritt. Schließlich durfte sie den Rest der Tage in der milden Herbstsonne verbringen. Ich lief zu Meine Fäden , der schon ungeduldig mit den Hufen scharrte und darauf wartete aufmerksamkeit zu bekommen. "So großer" , murmelte ich leise in ihre Ohren. Sie schnaubte als ich sie puzte und Sattelte fast die ganze Zeit aus. Nun eine halbe Stunde im Schritt im Gelände und schon war die Stute ficks und alle. Aloha from Hell stand ruhig in seiner Box , was mich wunderte. Als er jedoch auf die Weide durfte rannte er freudig neben mir her. Ebenfalls Talmih und Eismann die auch einen freien Tag hatten. Als nächstes war Halluzination an der Reihe. Ich ging mit ihm nur Spazieren da er etwas müde aus sah. Dagegen war Exorzismus heute einer der aufgewecktesten , als er jedoch ablongiert war lief er erschöpft auf die Wiese! I can feel your Heartbeat musste heute etwas mehr schaffen! Ich Baute mir einen kleinen Springpacour auf und sprang ihn einige male ab. Kruzifix Longierte ich , was ihn nicht sehr erschöpfte. Possibility ritt ich heute im Westernstill. Rayon de Solei und Tigra durften ebenfalls einen freien Tag geniesen! Es wurde kühl und dunkel darum musste ich mich beeielen. Husky hatte viele wunderschöne Saddelbreds die ich alle nach und nach in der Halle freilaufen lies nachdem ich sie gepuzt hatte. Zuerst Laurencio dann Sir Lancelot,Fine Frenzy,Season's Princess,Schokolade,Draugsa,Casablanc und zu guter lezt Yanetha. Es sind seit dem 5 Stunden vergangen und wir hatten Punkt 7 Uhr. Soldiers Pride longierte ich im Flutlicht was eigentlich ein sehr schönes Bild war. Ich holte jezte Black Star und puzte schnell über ihn drüber. Schnell den Sattel drauf und ab in die Halle! Ich ritt ihn warm und fing an zu traben. Galoppieren wollte ich ihm ersparen also hörte ich nach einer halben Stunde mit der Arbeit auf um ihn abzurichten und zu behlonen. Amalia,Zingara und King of Darkness lies ich in die Halle zum wälzen . Währendesen holte ich Chramisa zum Longieren aus der Box. Ich hatte noch einiges zu tuen und es war schon sehr spät. Also schnell über Khadir,Teasie und meine altes Pferd arsil gepuzt und ab zum Reiten! Als sie fertig waren holte ich Mikke und longierte sie noch. Albaran ox und Muh! ritt ich jeweils noch eine halbe stunde .Saddy und Albaran ox mussten ihren Tag heute in der Box verbringen da es sich nicht mehr lohnte sie auf die Weide zu bringen. Nun nur noch ihre Ponys versorgen ! Als erster war Herbsttraum dran denn ich ritt. Star durfte zusammen mit Star's Diamond in die Halle. Dancer in the Moonlight,Alufolie,little Jim und Shalom hatten heute einen steh Tag. Ich mistete noch alle Boxen aus und die anderen Pferde kamen von der Weide rein. Nun noch allen Heu und Kraftfutter geben und ab nachause ins warme! (c) niniana

      Pflegebericht
      Da Husky zu mir meinte das sie nun für einige Tage weg sei und mich fragte ob ich nicht vielleicht mich um ihre Pferde kümmern könnte in der Zeit,willigte ich natürlich ein. Da ich eine abenteuerlustige Person war,fragte ich meine Zuchtpartnerin Hummingbird ob sie nicht auf unsere Pferde in der Zeit aufpassen könnte und auch sie willigte ein. Da wir ja nun unsere Zucht umgestellt hatten hatte sie nur noch zwei Tiere bei sich im Stall und diese konnte sie über die Tage auch bei mir unterstellen. Ich schnappte das Zelt sowie Schlafsack und die Kühltruhe,noch einige Sachen die ich brauchte. Ich hatte nämlich mit Husky abgemacht das ich auf einer der Weiden zelten konnte,ich sollte mir nur ein Stückchen abzäunen,damit mich die Pferde nicht noch um trampelten wenn ich sie über die Nacht draußen ließ bei gutem Wetter. Und wenn es stürmen würde könnte ich ja auch im Stall auf dem Heuboden oder so schlafen. Es würde auf jedenfall toll werden. Auch wenn ich von manchen Rassen keine Ahnung hatte. Ich hoffe sie hatte meist nur Dressur oder Spring Pferde. Käme mir zu guten. Dann könnte ich sie etwas fördern,mit Western oder Distanz/Rennen,konnte ich kaum was anfangen... Kaum war ich da,dank dem alten Pick Up,lud ich die Sachen erstmals aus. Mit Husky zusammen begannen wir erstmals das ganze etwas abzustecken auf einer Weide,die der Stuten,den Hengsten traute ich nicht so. ,,Gut.. ich muss nun auch..'',murmelte sie und lächelte. ,,Okay. Keine Angst deinen Pferdchen wird’s gut gehen...'',versprach ich und sie verschwand. Ich lächelte und sah mich auf der Weide um,entschied mich als erstes für eine wunderschöne Quarter Horse Stute. Ein falbe,wenn ich mich nicht irrte. Ich lief zu der Stute und streichelte sie sanft. ,,Na du kleine.'',lächelte ich und sie suchte mich etwas nach Leckerlis ab. ,,Du die kriegst du nachher erst,erst etwas dafür tun!'',kicherte ich leise. Ich holte den Strick,das Halfter hatte Husky anscheinend bei jedem Pferd angelassen. Sanft zuppelte ich am Strick und die verschmuste Stute folgte,kaute dabei noch etwas Gras. ,,Nun komm.kleine Schönheit!'',lächelte ich und schloss das Weidentor hinter mir,ehe ich mit ihr zusammen zum Putzplatz ging,dort band ich sie an. Als ich in die Sattelkammer ging,zu dem Spind an dem ein Foto von ihr hing lächelte ich. Sie und ein Fohlen. Neugierig betrachtete ich das Bild. Also war sie eine gekrönte Stute. Als ich den Schrank öffnete fand ich eine kleine Aufgaben Liste. Diese war anscheinend an mich und einige Futterinfos. Schmunzelnd musterte ich nochmals kurz das Bild,ehe ich dann den Putzkasten,samt Sattel und Trense schnappte. Auch die Bandagen versuchte ich noch mit zu erwischen und lief dann wieder zu Soldiers Pride. Wusste nun ihren Namen. Und er passte zu ihr. Ich hängte den Sattel an der Halterung auf,die Trense ebenfalls ehe ich dann den Putzkasten schnappte und sie begann zu putzen. Immer wieder versuchte die kleine einen Schmuse-Start,worauf ich mich ab und an einließ. Einfach Süß. Als ich sie fertig geputzt hatte suchte ich auf der Hengstweide. Dort angekommen suchte ich nach einem Roan Quater Horse. Wollte,wie auf der Aufgaben-Liste,den als Handpferd mitnehmen. Da Soldiers Pride wohl gekrönt war,war dieser wohl schon gekört und beide sollten sich vielleicht schon kennen lernen oder so. Naja konnte mir egal sein,solange er brav als Handpferd war. Ich holte den Hengst mit bedacht von der Weide und schloss auch hier wieder richtig das Tor. Als ich mit dem Hengst,namens Possibility, zu Soldiers Pride kam,lächelte ich als die beiden sich schon gegenseitig zu wieherten. Ich hatte auch Possibility schnell geputzt,sattelte,bandagierte und trenste dann Soldiers Pride. Dem Hengst bandagierte ich auch und zog auch ihm die Trense an,da ich so auch etwas mehr Kontrolle über ihn hatte. Mit bedacht machte ich vorsichtig die Trense am Sattel fest,als ich aufstieg und gurtete dann nochmals nach. ,,Hui..'',grinste ich und lobte die Stute. ,,So dann wollen wir mal,oder meine Hübschen?'',schmunzelte ich und nahm die Zügel vom Hengst in die Hand und auch die von Soldiers Pride. Ich schnalze leise und sie ging im Schritt los,ich lächelte und hielt den Hengst immer schön neben mir. Als wir im Feld ankamen blickte ich mich um und ließ beide etwas lockerer,beide nahmen schnaubend die Köpfe hinunter. Als wir gut schon zehn Minuten unterwegs waren,begann ich mit beiden etwas zu trabend. Achtete immer darauf das der Hengst nicht hinter uns landete,denn etwas Angst bekam ich dann doch schon. Leise seufze ich kurz und sah auf ein Stoppelfeld. ,,Auf auf,treues Ross.'',murmelte ich belustigt und trieb sie vorsichtig in den Galopp. Der Hengst war glücklicherweise nicht schneller,oder er gab sich einfach Mühe langsamer zu sein,eines von beidem. Schmunzelnd parierte ich durch und lief mit den beiden dann auch schon wieder zurück,waren schon gut mehr als eine Stunde hier draußen,wie die Zeit doch verflog. Als ich auf dem Hof mit den beiden wieder ankam. Immer wieder wenn ich den Hengst streicheln wollte,wich er aus. ,,Hey..'',murmelte ich und trenste ihn sanft ab,ehe ich ihn dann auf halfterte,was wie vorhin auch eine kleine Prozedur wurde.. Als ich die beiden später wieder auf die Weide brachte,beobachtete ich nur wie der Hengst,Possibility,sich von den anderen eher abwandte,wohin die Stute einfach zu den anderen Stuten auf den Weiden trabte mit einem lautem Wiehern. Zwei Hengste sah ich noch etwas rangeln,was mich schmunzeln ließ,da es nur spielend aussah. Naja damit hatte ich die ersten beiden schon fertig gemacht. So nun kamen die nächsten. Leise seufze ich. Klar waren es viele Pferde,so schnappte ich mir die ersten,wie Laurencio und Sir Lancelot. Die beiden holte ich als nächstes von der Weide,einzelnd verstand sich. Als Laurencio so stürmisch von der Weide preschte zog er mich nur hinter her. Etwas sauer zuppelte ich am Strick. ,,Laurencio!'',zischte ich etwas wütend und band ihn dann an. Junghengst,eindeutig. Ich putze ihn,ehe ich dann den Zettel aus seinem Spind schnappte,dort drauf Freispringen stand. Rasch war in der Halle alles her gerichtet. So schnappte ich mir noch Laurencio,trenste ihn und lief mit ihm zur halle,machte dort die Zügel ab und der Hengst preschte erstmals los. ,,Ruhig..'',murmelte ich und er besann sich nach einiger Zeit. Ich schmunzelte und lockte ihn über die Hindernisse,welche er mit Freude nahm. Nach kurzer Zeit jedoch hatte er schon keine Lust mehr,so machte ich die Zügel wieder an seine Trense und brachte ihn zum Putzplatz. Dort tauschte ich die Trense gegen das Halfter. Ich wusch das Gebiss noch rasch,brachte Putzbox und Trense weg,ehe ich dann den Hengst auch wieder auf die Weide brachte. Als nächstes nahm ich Sir Lancelot. Husky hatte viele gekörte Pferde. Da sie auch nichts an seinem Spind hatte,putze ich Lancelot einfach nur und brachte den kleinen Rebell schon wieder auf die Weide. Mit dem zu reiten,dafür hätte ich keinen Nerv. Der war ja bald schlimmer als der Friese,den ich letztens mal für Husky bewegen sollte. Ich blickte dem Saddlebred hinter her,als er so einfach weg fegte,wieder zu Laurencio. Nun schnappte ich mir den nächsten Saddlebred Fine Frenzy. Ich lächelt als dieses wunderschöne Tier nun am Putzplatz stand. Rasch holte ich von ihr den Putzkasten. Kurz schmuste ich nur mit ihr,ehe ich sie begann zu putzen. Sie war auch eine gekrönte Stute. Mensch wenn die Hälfte meiner Pferde mal gekrönt wäre... Dann wäre meine Zucht auch besser am Laufen,aber gut das würde sicherlich noch kommen. Auch bei ihr stand nichts,was ich hätte mit ihr machen sollen,also gönnte ich auch hier nur eine kleine Schmuse oder Putzstunde. Was keine Stunde war,aber ich putze sie gründlich,wie jedes Pferd. Leise brummelte sie und genoss es sichtlich. Ich lächelte und gab ihr ein Leckerli,ehe ich sie auch wieder auf die Weide entließ. Mit dem 6. Pferd,dies war Season's Princess,machte ich auch etwas Freispringen,die Hindernisse standen ja noch,was praktisch war und ich würde sie auch erst heute Abend weg räumen. Und nach dem ganzen entließ ich auch sie wieder auf die Weide. Die restlichen vier Saddlebreds die auf dieser Weiden standen,welche da waren: Schockolade,Draugsa,Casablanca und Yanetha,putze ich auch nur und ließ sie dann wieder auf die Weide. Die meisten Pferde wurden eh nur etwas geputzt denn der Tag war nicht sonderlich lang,nicht wahr? Es war ja nun schon gut zwei Uhr. Als nächstes kam mein kleiner Albtraum: Exorzismus. Dem Pferd vordem ich viel mehr als Respekt hatte. ,,Na du..'',murmelte ich leise und streichelte ihn,solange bis er nach meiner Hand schnappte. ,,hast dich seit dem letzten Mal wohl nicht verändert..'',murmelte ich leise und schluckte. ,,Nur ein bisschen putzen,mehr nicht.'',murmelte ich und wollte ihn führen,doch er stemmte die Beine in den Boden und weigerte sie. ,,Leckerli? Du bekommst ganz viele.'',versprach ich. Ich weiß nicht ob er einfach nur Hunger auf Leckerlis hatte oder sonst was doch er kam mit. Schnell hatte ich ihn fest gebunden,gab ihm schonmals ein Leckerli und begann dann mit Vorsicht zu putzen. Immer wieder hob er plötzlich seine Hinterhand oder legte die Ohren an war mich verunsicherte,doch als das dann vorbei war gab ich ihm noch einige Leckerlis ehe ich ihn auch auf die Weide ließ. Die nächsten drei Friesen,Zingara,Amalia und Black Star,putze ich ebenfalls nur und ließ sie dann wieder auf die Weide. So nun war diese Weide fast geschafft,nur noch eine Stute,Chramisa. Auch mit dieser Stute machte ich noch etwas Freispringen,bemerkte dabei das die Stute sehr distanziert war.. Also anstatt weiter was mit ihr zu machen kam auch sie wieder auf die Weide. So der erste Tag war nun rum,leider Gottes. Aber morgen hatte ich ja auch noch Zeit für den ganzen Rest. Am Abend holte ich alle rein und fütterte sie,ehe ich mich dann auch schlafen legte.
      Am nächsten Morgen wachte ich früh auf und machte mich etwas frisch. Husky hatte mir ihren Haustür Schlüssel da gelassen das ich wenigstens das Bad nutzten konnte,aber selbst das mochte mir nicht so ganz gefallen aber gut. Als ich fertig war trat ich in den Stall ein,die Pferde die ich gestern fertig gemacht hatte kamen heute nur auf die Weide. Heute kamen fünfzehn andere Pferde dran. Darunter meist nur Araber,was ich toll fand. Anfangen tat ich mit Playboy,naja so hieß er früher mal nun heißt er Schachfigur. Ich holte ihn aus seiner Box und band ihn an,schnell war er geputzt und gesattelt. Ich lief mit ihm zum Reitplatz und ging einige Dressurlektionen und Aufgaben durch. Die er super meisterte und er war auch richtig bei der Arbeit dabei. Ich lobte ihn und schmunzelte. Ich ritt mit ihm vom Platz und dann Richtung Wald,wo ich ihn dann im Schritt Abritt. Als ich wieder kam,stieg ich rasch ab,lobte ihn,gab ihm ein Leckerli und schmunzelte,ehe ich ihn dann auf die Weide ließ. Ich wusch das Gebiss der Trense und brachte seine Sachen weg,ehe ich de nächste Putzbox schonmals holte,die von Blümchen. Die gute Stute putze ich wie alle anderen und baute dann wieder die Sprünge in der Halle auf,dort ließ ich sie etwas Freispringen,ehe ich sie auf die Wieder entließ. Auch ihre Sachen brachte ich wieder weg. Die nächsten fünf Pferde,die da waren: Goldstück,Horro Kid,Miss Seventeen,Bin ich dein Fluch und Meine Fäden,putze ich nur wieder und brachte sie dann auf die Weide. Das kleine Fohlen,namens Aloha from Hell, Ich putze den Bengel rasch,ehe er in der Weide toben durfte. Mit Freude warf er jeden Hinderniss um und sprang dann er drüber. Naja.. Auch gut. Ich brachte das rebellische Fohlen weg auf die Koppel und richtete die Hindernisse wieder,ehe ich mich ans nächste Pferd machte. Als nächstes war Vintage Gold dran. Ich putze auch sie gründlichst,ehe ich sie den Longiergurt auf den Rücken legte und ihn fest machte. Ich trenste sie und schnappte die Ausbinder,nahm mir dann die Longe und hakte sie bei der Trense ein,ehe ich mit ihr los ging auf den Reitplatz,sie dort longierte. Nach zehn Minuten aufwärmen machte ich die Ausbinder rein,stellte sie ein,so das sie mit dem Kopf nicht hinter der Senkrechten war,eher entspannt,ehe ich sie traben und galoppieren ließ,auch etwas über zwei Stangen. Als dies auch wieder rum war,war Vintage Gold mehr als erschöpft und so ließ ich sie auf die Weide wo sie sich erstmals ausgiebig wälzte. Die zwei nächsten Tiere,nochmals zwei Araber,putzte ich auch nur wieder,diese waren Eisenmann und Talmih. Zwei wunderschöne Tiere,das musste ich zugeben und wirklich edel,wie es die Rasse versprach. Ich beobachtete sie eine Zeitlang auf der Weide,diese eleganten Gänge,aber gut ich sollte mich wieder an die Arbeit machen! Als nächstes kam ein Hannoveraner. Wunderschönes Tier,wäre Klasse für die Zucht. Doch viel wollte ich mit ihm auch nicht machen,putze ihn nur etwas,ehe ich zur Führanlage sah. Ich schmunzelte und führte ihn hin,machte sein Halfter ab und stellte es auf ein gutes Schritttempo,ehe ich das Tor schloss,die Maschine los ging und Halluzination brav mitlief. Den nächsten Araber,brachte ich nach dem Putzen in die nächste Kabine der Führanlage,nahm dann auch gleich Halluzination mit und brachte ihn auf die Koppel,damit er sich dort noch etwas bewegen konnte. Naja. Nach zehn Minuten holte ich die vorhin schon... wütende Stute hinaus. Getan hatte ich ihr doch nichts,mit einer langen Prozedur hatte ich es dann geschafft das Tier auf die Weide zu bekommen. Bei der Friesenstute war es nicht anders,die putze ich etwas in Eile,nicht so gründlich wie die anderen ehe auch sie auf die Weide kam. ,,Blöden Zicken.'',murmelte ich leise,etwas sauer und machte erstmals eine kleine Pause. Possibility stellte ich nur wieder auf die Weide,er war ja gestern schon dran gewesen. Als nächstes war Husky dran. Die Araberstute war wenigstens eine die freundlich und liebevoll war. Was mich wirklich freute. Schnell hatte ich sie geputzt und ging dann nochmals eine kleine Runde mit ihr spazieren. Heute Abend würde schon Husky wieder kommen. Nach gut einer halben Stunde in der wunderschönen Natur spazierend kamen wir auf den Hof wieder an und auch sie ließ ich wieder auf die Koppel. Und nun kam ein wunderschöner Hengst,namens Knocked Down. Ihn putze ich ebenfalls gründlich ehe er in die Führanlage kam und dort für zehn Minuten ging,ehe ich dann ihn auf die Weide ließ und er dort sofort los preschte. Als nächstes waren zwei Kaltblüter dran. Einmal Tigra und einmal Rayon de Solei. Beide putze ich und brachte sie zusammen in die Führanlage. Und nach gut zwanzig Minuten durften die beiden dann auch wieder auf die Weide. Nur noch fünfzehn Pferde. Gut die ersten sieben putze ich nur noch,immerhin musste ich noch die Boxen misten. Diese sieben waren: Herbsttraum,Star,Star's Diamond,Dancer in the Moonlight,Alufolie,Little Jim und Shalom. Alle waren eigentlich recht brav,nur ab und an gab es kleine Zickerreien. Die nächsten acht putze ich und brachte jeden in die Führanlage für gut dreißig Minuten dannach kamen diese acht,Muh!,Saddy,Silberstern,Mikke,Albaran ox,Khadir,Teasie und Arsil, noch auf die Weide. Rasch mistete ich noch jede Box,ehe dann auch Huksy wieder kam. Wir streuten zusammen alle Boxen ein,brachten die Pferde rein und fütterten sie dann,ehe ich mein Zelt abbaute und mich dann auch wieder weg machte. (c) Sevannie

      Pflegebericht

      Ein kalter Regnerischer Tag hütete das Gestüt. Weiterhin setzte sich nicht viel in Bewegung, meine Abwesenheit war zu spüren, nach langer Zeit kehrte ich zu meinen Pferden zurück. Ich war immer noch taub in den Beinen, aber froh wieder da zu sein. Meine Eltern und eine gute Freundin, sowie ihr Freund haben solange Stellung gehalten, jedoch sind die nun auch wieder fort. Ich war wieder ganz allein hier. Zuvor war ich weg, ich hab in einem anderen Bundesland etwas studiert, kam aber wieder, und möchte nun einen anderen Weg einschlagen, denn die Sehnsucht meiner Pferde war größer als der Beruf den ich immer haben wollte. Der Regen verblasste und ich matschte mit meinen Boots durch den aufgeweichten Boden. Nur auf der Weide sah ich sie herumdösen. Mir fiel gleich Meine Fäden auf, deren Langhaar mal wieder gepflegt werden sollte. Außerdem sah ich Schachfigur, Blümchen, Glanzstück, Horror kid, Miss Seventeen, Aloha from Hell, Vintage Gold, Talmih, Eisenmann, vor allem aber Halluzination, Heartbeat, Kruzifix und Possibility. In einer langen Tortur begrüßte ich mehr oder weniger all diese Pferde, herzlich, mit Futter. Nichts war ihnen lieber als Essen, also bekam es mir nicht anders, einen Eimer voll auf den Boden zu verteilen, verteilt auf 3 Weideflächen wo die genüsslich umhervielen.
      Diary Entry 1
      Liebes Tagebuch
      Heute habe ich mich entschlossen was in dich hineinzuschreiben. Das Buch was mir meine Mutter vor ihrem Tod schenkte. Immer noch lese ich ihre Einträge mit voller Motivation, sie hat fast jeden Tag ihres Lebens in dich verewigt. Heute war einer der anstrengendsten Tage überhaupt, zu gleich ein sehr schöner. Ich hab wieder die Freude am Reiten und an meine Pferde. Gefühlte 10 Jahre sind vergangen, ich habe mein Gestüt so gut wie aufgegeben, nun bin ich froh wieder hier zu sein. Bis zum Abend hin kümmerte ich mich um sie wie noch nie, ich werde ihre Namen nie vergessen. Tigra, Rayon de Solei, Herbsttraum, Star, Star’s Diamond, Dancer in the Moonlight, Alufolie, little Jim, Shalom, Muh!, Saddy, Silberstern, Mikke, Albaran ox, Kadir, Teasie, Arsil, Soldiers Pride, Laurencio, Sir Lancelot, Fine Frenzy, Season’s Princess, Draugsa, Casablanca, Yanetha, Exorzismus, Black Star, Amalia, Zingara und Chramisa. Diese Namen werden mir nie aus dem Kopf gehen, hoffe ich.
      Nun war es Zeit sich um die anderen zwei zu kümmern, ziemlich allein stehen sie immer abseits des ganzen Gestüts, aber bedacht; Husky und Knocked down. Eigentlich könnte ich sie auch einfach auf dem Gestüt rumlaufen lassen, denn sie haben sich sehr verändert. Fremd kommen sie mir vor, mein Handy klingelte, es war Max, er käme vorbei um mir zu helfen, nur wobei?
      Nach geschätzten dreißig Minuten kam er wirklich an, er hatte Reiterstiefel an, er sah wirklich gut aus. Es hat sich Zuviel verändert während ich weg war. Ich begrüßte ihn mit einer Umarmung, er wirbelte mich durch die Luft. Was wir heute vorhaben, hatte ich ihn gefragt. Er sagte ich habe genug getan, wir sollten uns eine Auszeit gönnen, und ich sollte wieder unters Pferd. Er sattelte Possibility, die beiden passten wirklich gut zusammen, und ich… ich schnappte mir Albaron ox. Ich vergriff mich in den Zügeln, so ungewohnt der stielvolle Gang.
      Diary Entry 2
      Liebes Tagebuch
      Er war wirklich fantastisch, endlich wieder ein Pferd unter mir, es war zwar ein bisschen Chaotisch doch ich bin froh auch ihn wieder bei mir zu haben. Er hilft mir wo er kann sagte er mir, er schaute mir auch heute zu tief in die Augen, er kann reiten wie ein Weltstar. Ich weiß noch wie ich ihn früher immer bemäkelt habe. Reiten kann man nicht verlernen? Tja, da habe ich mich wohl etwas Getäuscht, alles in allem war das ein toller Tag.(c) Kirbeeh

      Pflegebericht
      HuskyJenny bat mich dann doch nochmal nach ihren anderen Pferden zusehen.Also fuhr ich nochmal zu ihren Pferden,da ich nicht genau wusste was ich mit den Pferden machen sollte stellte ich sie alle nacheinander auf die Wiese,zuerst nahm ich mir Soliders Pride und Laurencio an die Seiten und ging mit ihnen zur Wiese,ich ließ sie beide Laufen,danach holte ich Sir Lancelot und Fine Frenzy aus der Box und ging ebenfalls mit ihnen zur Wiese und ließ sie laufen.Dann kamen Season's Princess und Draugsa dran und schmiss sie auch auf die Wiese,am Tor angekommen liefen sie sofort zu den anderen.Casablanca und Yanetha liefen neben mir dann fing Yanetha an zu Tippeln,sie wollte schnell zur Wiese als wir da waren rannten die beiden wie die Irren über die Wiese.Exorzismus und Black Star waren dagegen ganz anders sie schlichen nur so neben mir her und als ich sie losmachte gingen sie auch genauso langsam los zu den anderen.Amalia und Zingarn stellte ich in den Paddock.Chramisa ritt ich dann noch zwei Stunden Dressur,dann stellte ich sie auch noch auf die Wiese,danach mistete ich alle Ställe aus und streute sie wieder ein danach holte ich alle rein.Als das alles Fertig war ging ich kaputt geschlagen zum Wagen und fuhr nachhause,als ich dann geduscht hatte war ich total kaputt und schlief ein. (c) mimosi

      Pflegebericht für alle Pferde
      Der Tag hat so friedlich begonnen. Ich wachte auf nachdem ich feststellte das meine Heizung kalt geworden ist und sich meine decke verdreht hatte. Mühevoll zog ich mir meine Socken über und zog mir etwas armes an. Der November ist gekommen kalte Nächte traten hervor und als ich kurz aus dem Fenster schaute bildete sich eine kleine Atemwolke vor meinem Gesicht. Ich schloss das Fenster wieder schnell und machte mir einen Kaffee warm. Ich wollte keine zeit vergeuden schaute in dem Hof hinein wo die Pferde standen und begab mich schleppend die Treppen runterzugehen. Ich zog eine dickere Jacke an und etwas beschmutzte jedoch warme Stiefel. Bepackt mit all möglichem Zeug begab ich mich in die Winterstallungen, etwas weiter Abseits vom Hof. Dort standen Tigra und Rayon de Solei, da ich in letzter Zeit zu viele Pferde hatte, habe ich Angestellte eingestellt, die mir dabei halfen die Pferde zu pflegen. Die Boxen der Shire Horse waren jeweils sauber gepflegt und ich lobte den Stallburschen für seine Gelungene Arbeit. Der Rundgang führte mich weiter zu den ebenfalls gekörten Pferden. Nacheinander wurden die Saddlebreds Sir lancelote, Fine Frenzy, Laurencio, Draugsa, Casablanca, Yanetha und Season's Princess gebürstet und hinausgetragen. Soldiers Pride übernahm ich zunächst, bürstete ihr Fell kratzte ihre Hufen aus und entknotete ihr Langhaar. Etwas unbeholfen stand ich mit Exorzismus da der sich ungeduldig hin und herbewegte, letztendlich waren auch die Friesen Black Star, Amalia und Zingara fertig. Chramisa wurde soeben auf die Weide zusammen mit Calucci Aerith geführt. Mir blieben also noch Raufbold und Silcenc Dream, um Puppenspieler und Kinderlachen hat sich eine Freundin bereitgestellt. Silenc Ist erst vor kurzem auf unseren Hof gekommen und sich an ihn zu nähern war nicht das leichteste, jedoch ist seine Haltung sehr verschreckend zurückhaltend und er ist relativ gelassen. Ich hoffte das er sich schnell um die Umgebung gewöhnen würde. Etwas Gereizt schüttete ich das Heu in die Boxen da ich noch eine ganze Herde vor mir hatte. Ohne Zeit u verlieren ging ich eine Weide weiter wo die Stuten Saddy, Teasie und Mikke standen. Ich mistete einige Pferdeäpfel auf und somit war dort die Arbeit vorerst getan. In den Ställen standen die Hengste Muh! ,Silberstern, Albaran ox, Khadir und Arsil. Hier war noch nichts getan und so wurde ich gezwungen zwei Boxen komplett auszuräumen, und einige teilweise zu säubern. Ich warf zu jeder Box einige Leckeries hinein und füllte das Wasser neu auf. Es war nach 3 Uhr und einige Reitbeteiligungen waren eingetroffen. Die so nett waren wir etwas bei den Ponys zu helfen, ich übernahm Douglas, Dancer in the Moonlight und Herbstraum, während sich die Kinder an Alufolie, Shalom, Zauberfee, Little Jim, Star's Diamond, Spotted Dream und Star vergriefen. Ich erklärte ihnen was sie machen mussten, was es für Bürsten gab und worauf man achten sollte. Die Zeit ging schneller als mir in dem Moment lieb war und ich genoss die Zeit mit den Kindern ihnen etwas beizubringen. Zudem haben sie mir sehr bei der Arbeit geholfen. Da nach Zugabe gerufen wurde habe ich mich dazu entschieden etwas größere Pferde ranzunehmen. Schachfigur, Husky, Blümchen, Knocked Down Glanzstück und Horror Kid. Wir pflegten sie Sorgfältig und sie blieben alle ruhig stehen. Es fing an zu regnen also brachten wir sie in die Boxen, beziehungsweise führten einige auf die Weide wo sie sich austoben konnten. Verteilt standen nun auf den Weiden außerdem noch Meine Fäden, Bin ich dein Fluch, Miss Seventeen, Vintage Gold, Talmih und Kruzifix. Ich habe den Kindern erlaubt sie mit Leckerlies wie Äpfeln zu pflegen, und hab die Verantwortung weiter. Ich musste mich noch um wenige Pferde kümmern nachdem ich den Abend beenden durfte. Es war kurz vor 6 und es war schon sehr Dunkel, die Straßenlichter gingen an. Ich ging zu den Pfleglich gehaltenen Fohlenboxen, wo nebeneinander Awake and Lifeless und Aloha from Hell stand. Aloha leckte an einem Salzstein und konnte nicht ruhig halten. Beide sind ziemlich groß geworden, die Zeit vergeht wie im Flug. Da sie gestern Auslauf hatten ging ich weiter zu Halluzination und I can feel your Heartbeat. Ich bürstete beide leicht in der Box um den gröbsten Schmutz zu entfernen und füllte die Box mit Stroh. Kruzifix wurde gerade zusammen mit Possibility geritten. Ich wollte Cadence heute selber reiten da ich auf eine Stunde Dressur hatte. Sie war fertig und stand bereitgestellt, ich musste nur noch die Trense anlegen und setzte mich auf sie. In der Halle war es sehr frisch... Ich war fertig mit dem Reiten und war positiv von ihr überrascht sie hat sich mit der Zeit wirklich verbessert. Ich führte sie zurück in die Boxen und kratzte ihre Hufen aus. Ich ging zu Insane, es war nach 8 Uhr er jedoch zappelte wie verrückt in der Box und ich war etwas angetrieben ihn ebenfalls zu Reiten. Die Hindernisse standen noch und so begab ich mich zu Insane in die Box. Ich betrachtete sein glänzendes Fell und führte in hinaus. Ich putzte ihn und machte ihn fertig. Ich habe eine neue Trense benutzt und hoffe das er sich an sie gewöhnen würde, passen tut sie jedoch zum Glück. Wir ritten in die Halle hinein die inzwischen wie leergefegt war. Es standen einige Hindernisse die wir Mühelos überquerten. Es war ein anstrengender Tag und morgen würde der Tag sich wiederholen, ich ging noch vor 10 Uhr ins Bett und stellte mir den Wecker recht früh.(c) Kirbeeh
    • Muemmi
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      Im Besitz von Husky/Kirbeeh | Jahr 2010 - 2016

      Umzug nach Spanien | Teil 1

      Es fing an mit einem stressigen Morgen, ich stand auf schaltete das Radio an und zog mir warme Sachen an, schaltete die Kaffeemaschine an und setzte mich auf die Couch um einige Papiere zu beobachten. Es war nun halb sieben in der Früh, um sieben Uhr sollten die Männer kommen. Überall stapelten sich Kisten und ich war froh noch einen Kaffee genießen zu können. Ich werde nicht alles mit holen, dachte ich mir, denn die Pferde hier müssen noch versorgt werden da sie bisher nirgends hinkommen konnten. Es war und ist immer noch eine schwere Entscheidung wen ich mit holen werde und von wem ich mich verabschieden werde. Ich trank den Kaffee aus und schaute auf mein Handy; ein Unbekannter Anruf. Ich hatte nicht den drang zurückzurufen und schaute aus dem Fenster, wo ein Riesiger Laster in das Grundstück hineinfuhr. Ich stolperte die Treppen hinunter und zog mir eine Jacke über und schlüpfte in meine Stiefelletten. Langsam ging ich zum Laster hinüber wo ein Mann geduldig auf mich wartete. „Hallo, danke das ihr so früh hier seid“, begann ich. „Kein Problem. So, wo fangen wir denn an?“, fragte mich der Mann, er trug ein blaues Hemd und hatte einen leichten Stoppelbart und dunkelgrüne Augen. „Eh... Also die Sachen sind alle markiert beziehungsweise schon in Kisten einsortiert, mein Bruder wird ihnen dabei helfen, solange mach ich anderweitige Arbeit.“, sagte ich mich einem leichten grinsen, welches der Mann erwidert hatte und begann mich zu den Ställen. Emperador, Lisonjera und Emperador standen dort und müssten mitgenommen werden. Sie schienen noch nichts zu ahnen und kauerten genüsslich an dem Heu herum. Alle Pferde die ich nach Spanien mitnehmen würde wurden schon vom Tierarzt untersucht und durften mit, alles war geklärt, trotz allem hatte ich meine Bedenken, es war eine lange Reise. Wir müssen durch Frankreich fahren und dann nach ungefähr dreizehn Stunden Autofahrt in El Papiol ankommen, natürlich wird das wohl länger als nur dreizehn Stunden dauern, denn wir wollen den Pferden keinen großen Stress bereiten und einige Pausen mit einarbeiten. Etwas in Gedanken versetzt verabschiedete ich mich von den dreien und ging rüber zur Weide wo ich Cadence, Insane und Halluzination begutachtete. Ich war mir hier jedoch noch nicht sicher ob ich nicht noch welche mit holen würde, es tut schon weh sich von den Pferden zu verabschieden. Ich schaute über die Weide und ging anschließend wieder. Ich habe mich entschieden meine Zucht auf Barockpferde zu spezialisieren, beziehungsweise auf Lusitanos, Andalusier und Friesen. Jedoch wollte ich noch einige Privatpferde haben, einfach weil ich diese Pferde zu sehr liebe um sie wegzugeben. Unter anderem währen das Douglas, Albaran ox, Soldiers Pride und Sir Lancelote. Beim Gedanken so viele Pferde hier zu lassen kamen mir etwas die Tränen, andererseits habe ich diese Entscheidung gefällt, habe lange darüber nachgedacht. Währen dessen sind die Männer gut am Werk und tragen gerade einen Tisch in den Laster hinein. Ich schaute Traurig über die Weiden, sah die großen Shire Horses, die große Vielfalt aller Rassen. Ich hing sehr stark an ihnen, jetzt gibt es kein zurück mehr. Während ich mich lange Gedanken machte, mir Sorgen machte und an die Zukunft in Spanien dachte, riss mich der schrecklich peinliche Klingelton von meinem Handy aus den Träumen. Ich starrte auf das Display, Unbekannter Anrufer. Ich war nicht wirklich heiß drauf abzunehmen, drückte daher auf Ablehnen und entfernte mich vom Zaun und ging rüber zum Laster. „Ich helf' mal mit“ sagte ich etwas kleinlaut und ging in das Haus hinein. Der Geruch von Kaffee ging über das ganze Haus. Derweil waren anderthalb Stunden vergangen, so fragte ich die Jungs ob sie nicht eine Pause haben wollten. Anschließend saßen wir im Wohnzimmer auf einigen Kisten und ich machte den Kaffee, ich hatte einige Tassen aus der Kiste herausgefischt. „Schmeckt Klasse, Dankeschön“, hörte ich Reihenweise und ich nickte nur mit einem leichten grinsen. Der Mann vorhin, der mit den dunkelgrünen Augen, er schaute mich die ganze Zeit an. Es viel mir schwer seinen Blick zu erwidern, und immer als dies Geschah musste ich peinlich grinsen. Nun war es neun Uhr und ich lehnte mich gegen die Küchentheke, als erneut mein Handy klingelte. Dieser Klingelton war schrecklich, allerdings fingen alle an zu lachen und etwas beschämt drückte ich auf den Ablehnen Knopf. Ich mochte diesen Klingelton und würde ihn nicht ändern wollen. Wer könnte das nur sein der mich andauernd erreichen wollte. Etwas besorgte schaute ich auf mein Handy nachdem ich es wegsteckte. „Wieso gehst du nicht dran?“ fragte dieser ziemlich gutaussehende Mann der mich mit seinem Blick gefesselt hatte. „Ich weiß nicht wer das ist oder sein könnte...“ etwas lächerlich hörte sich das schon an, aber ich hasse es, wenn man in Ungewissheit Telefoniert. „Hast du Angst?“ der Mann fing heftig an zu lachen und ich starrte ihn böse an. Ja, irgendwie hatte er Recht. Ich seufzte und legte mein Handy ab. Es stand noch soviel herum, zu viel. Ich ging hoch in mein Zimmer, mitten auf der Treppe hörte ich wieder mein Handy klingeln, welches aber Abrupt stoppte, ich schaute hinunter und rannte wieder ins Wohnzimmer. „Hallo... Hier ist Mike... Die Frage ist wer sind sie..“ Ich hörte aufmerksam zu und setzte mich neben Mike, so hieß er anscheinend. Er funkelte mich mit seinen grünen Augen an während ich ihn fragen musterte. „Wer ist da?!“ „Irgendein David.“ Etwas sprachlos saß ich da und wusste zunächst nicht was ich tun sollte, doch schnell drückte mir Mike mein Handy ans Ohr und begann wieder mit der Arbeit, verabschiedete sich mit einem Augenzwinkern und ging hinaus. „Ehm... Hey!“ stotterte ich leicht in mein Handy rein. „Was gibt’s?“ fragte ich, doch das einzige was er erwiderte, war. „Wer ist Mike?!“ Ich grinste in mich hinein, beantwortete seine Frage jedoch nicht. Er wiederholte diese Frage andauernd, anschließend hatte er angeboten beim Umzug mitzuhelfen, ich nahm die Hilfe dankend an, und nach einer Halben Stunde stand er auf dem Hof herum und schaute sich um. Ich kenne David schon lange, 4 Jahre ungefähr. Damals waren wir so was wie zwei verliebte. Und vor nicht allzu langer Zeit trafen wir uns wieder, zusammen mit Samarti, er war dort Trainer, und Gehilfe, so etwas in der Richtung jedenfalls. Es war komisch, diese Begegnung hatte etwas magisches. Und nun, wo ich ihn dastehen sehe... Allerdings habe ich meine Gefühle für ihn schon länger abgelegt. Etwas mulmig im Bauch begab ich mich nach draußen, vergaß meine Jacke und kehrte nochmal zurück um mir die Jacke anzuziehen. Ich sah das er immer näher kam und ich lächelte ihn an. Wir begrüßten und mit einer Umarmung und wir begannen ein Gespräch zu halten. Wie ich es handhaben werde, den ganzen Umzug. Es war viel zu machen. Wir redeten und redeten, über alles mögliche, was die letzten Jahre so passiert ist. Es tat gut, unheimlich gut. Wir gingen den Plan durch, heute werden wir - also ich und David, da er sich dazu bereit erklärte – alle Pferde pflegen und versorgen die hier bleiben. Am nächsten morgen machen wir dann alle Anhänger klar und fahren nach Spanien. Ich freute mich, sehr sogar. Wir hatten nun den ganzen Nachmittag Zeit hier aufzuräumen. Wir fingen im Stall an, dort stand Husky und Burnin' Awake and Lifeless, die werden hier bleiben. Während David sich an Husky ran machte kümmerte ich mich um das Fohlen. Ich putzte ihn und füllte seine Box neu ein, sowie das Wasser dort. Zum Schluss gab ich ihm noch einige Leckerlies mit in die Box hinein. David wurde ungefähr Rechtzeitig fertig, derweil erzählte er mir von seiner Ausbildung als Pferdeausbilder. Als ich ihn kennen gelernt hatte, hatte er noch Fußball gespielt, was er aber immer noch drauf hätte, meinte er zumindest. Zusammen watschelten wir rüber zur Weide, dort begab ich mich zunächst zu Schachfigur, Meine Fäden, Aloha from Hell und Heartbeat. David beschäftige sich derweil mit Glanzstück, Blümchen, Talmih und Possibility. Schachfigur war schon lange bei mir, ich habe ihn nun gute fünf Jahre hier auf dem Gestüt, sowie meine Fäden immer mein kleiner Schatz war. Ich hatte schöne Erinnerungen mit ihnen. Zunächst mussten wir sie mit einem Halfter mitnehmen und dann banden wir sie alle draußen an. Wir putzen sie, striegelten sie, und ich konnte mir eine kleine Träne nicht verkneifen. David sah dies, er achtete sehr auf mich. Er kam auf mich zu und umarmte mich. Ich erwiderte diese Umarmung, er drückte mich fest an sich. Ich öffnete meine Augen und schaute auf seine braunen, starken behaarten Armen. Ich atmete seinen Duft ein, wie ich diesen vergessen hatte. Er ließ nicht los. Lange Zeit standen wir ineinander, ich spürte seinen Herzschlag. Meine Arme fingen an Wehzutun und ich ließ locker, er merkte dies und tat das gleiche. Wir starrten uns an, verlegend drehte ich mich weg und griff eine Bürste und das Fell von Heartbeat zu säubern. Die etwas zickige Stute lies dies aber gut ergehen. Genau wie mit Aloha from Hell, dies wunderte mich sehr, er war inzwischen erwachsen geworden, er ist nicht mehr so böse wie früher. David war fertig, ich auch. Zusammen brachten wir die Pferde wieder zurück auf die Weide. Mit Putzzeug und Leckereien bewaffnet gingen wir zu den Ponys, hier verabschieden wir uns von Herbstraum, Star, Dancer in the Moonlight, Alufolie, little Jim, Shalom, Spotte Dreams und Kronjuwel. Ja, Douglas wird unser einziges Pony in Spanien sein. Währen wir mühsam begannen die Pferde nacheinander zu putzen begann David ein Gespräch zu beginnen. „Du Jenny. Würde es dir was ausmachen, wenn ich mitkommen würde? Also, ich meine ob ich dich begleiten dürfte...“ etwas fragend schaute ich ihn an, was meinte er damit? „Ehm, willst du wirklich 12 Stunden hin und herfahren?“ ich lachte kurz und schaute zu ihm rüber, er jedoch lachte kein bisschen. „Nein damit meinte ich. Du weißt doch, ich komm eigentlich aus Spanien und so weiter. Ich habe vor einigen Jahren schon überlegt umzuziehen, also zurück nach Spanien eigentlich Tuilla, aber...“ Ich schaute ihn erstaunt an, wartete, doch es kam nichts mehr aus seinem Mund. „Also... wenn du möchtest kannst du eine Weile auf meinem Gestüt leben, bis du halt ein Wohnsitz für dich gefunden hast...“ Sagte ich etwas kleinlaut, habe ich das gerade wirklich gesagt? Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, doch sein leuchten in den Augen ließ alle meine Sorgen verschwinden. „Dein Ernst?!“ ich nickte, er umfiel mich mit einer deftigen Umarmung und flüsterte mir ein Danke ins Ohr. Ich war nicht sicher ob ich jetzt lachen sollte oder nicht, aber es würde bestimmt schön werden. Dann wäre ich nicht ganz alleine, und hätte eine große Hilfe an meiner Seite. Je länger ich darüber nachdachte, desto mehr gefiel mir die Vorstellung. Nachdem wir auch damit fertig waren, die Ponys von Dreck zu befreien, kam mir der Mann von vorhin, Mike entgegen. Je näher ich ihn betrachtete desto Attraktiver fand ich ihn. Ich setzte ein lächeln auf und wartete was er zu berichten hatte. „Ja. Also wir sind jetzt erst mal fertig mit der Arbeit hier. Sättel und das ganze andere Zeug holen wir dann Morgen. Morgen früh fahren wir dann los.“ Er drückte mir seine Hand hin um sich zu verabschieden. „Danke, na also dann bis morgen früh“ grinste ich, er ging und ich spürte einen kleinen Zettel der an meiner Hand klebte. Ich drehte mich weg und schaute auf meine Hand. Was sollte das? Ich öffnete den Zettel, schaute zu Mike, die mit einem Auto wegfuhren und wieder auf den Zettel. Ich öffnete ihn langsam, ohne zu bemerken dass David hinter mit stand. Mike 01805 4646. Ich kicherte, David jedoch sah ziemlich sauer aus. „Okay, wer ist Mike?!“ „Das war doch der Mann eben.“ sagte ich Trocken. Mit verschränkten Armen stand er da. Wieso wollte er alles wissen? „Der ist der Typ der... Na ja, er ist der Umzugshelfer. Ich kenne ihn gar nicht“ „Wieso hat er dir dann seine Nummer gegeben?!“ „Vielleicht findet er mich hübsch“ Sagte ich kleinlaut und musste kichern. „Na los, lass die anderen Pferde pflegen, will heute noch fertig werden.“ Er nickte und als wir die Pferde wieder zurückbringen wollte, fragte er mich wieso ich nicht ans Handy gegangen bin als er versucht hatte mich anzurufen. Ich erklärte das ich Angst hatte beziehungsweise es nicht mag wenn mich Leute anrufen die ich nicht gespeichert hatte, dass Mike dann ran gegangen wäre da ich mein Handy liegen lassen hab und so weiter. Etwas mürrisch trotteten wir zur nächsten Weide, wo meine Vollblüter standen. Es war bereits sieben Uhr, wir pflegten Muh!, Saddy, Silberstern, Mike, Khadir, Teasie und Arsil auf der Weide. Ja wir mussten alle selbstständig pflegen, da ich meine Stallburschen und Helfer bereits gekündigt hatte. Es war um einiges Anstrengender als ich dachte, zum Glück waren sie nur etwas staubig und weniger verschlammt. Auch Laurencio, Fine Frency, Season's Princess, Draugsa, Casablanca, Yanetha, Puppenspieler, Aerith und Silenc Dream, sowie meine zwei Shire Horses Tigra und Rayon de Solei haben lange gedauert. Wir haben es so ausgemacht, er kratzt die Hufen aus, er Striegelt, und ich Bürste das Fell nochmal gründlich und Kämme das Langhaar durch. Anschließend war ich doch sehr, sehr dankbar das David hier aufgekreuzt ist, wir waren ein gutes Team. Mit ihm ging die Zeit schnell vorbei, und ehe wir es sahen, war es schon zehn Uhr. Und wir waren fertig. Erschöpft ließen wir uns in meinem Haus unter, der fast völlig Leerstand. Das einzige was noch hier war, war die Kaffeemaschine und mein Bett. Ich führte ihn ins Haus hinein. Wir haben noch etwas geredet, haben gelacht, bis in die Nacht hinein. „Wir müssten mal schlafen, morgen ist ein langer Anstrengender Tag.“ Sagte ich Vorsichtig und schaute ihm Tief in die Augen. „Danke. Danke für alles, wirklich, du warst mir heute mehr als nur eine große Hilfe...“ Sagte ich als wir beide an der Tür standen. „Bis morgen früh dann“ Sagte er und hielt mir die Hand hin. „Warte, nicht dein Ernst oder“ Ich lachte laut als ich den Zettel in meiner Hand entdeckte. „Bis morgen dann“, sagte er und lächelte mir Herzhaft zu. Ich lehnte mich mit verschränkten Armen gegen die Säule und sah ihm hinterher, bis er ganz verschwunden war. Es war spät am Abend, fast zu spät. Ich legte mich auf mein Bett, schaute auf meine Koffer, dann wieder auf den Zettel, mit dem ich in der Hand einschlief.
      Am nächsten morgen schaute ich verdutzt auf mein Handy, ich habe 4 Wecker übersprungen und bin erst jetzt, um halb 7 aufgewacht. Ich hatte immer viele Wecker gestellt, da ich zu feste und zulange schlafe, ich habe meinen Schlafrhythmus ausgeschaltet und könnte den Tag durchschlafen, vor allem da ich letzte Nacht relativ spät schlafen gegangen war. Total in Eile stand ich auf und rutschte über den Linoleum Boden schnell ins Badezimmer. Ich hatte eigentlich keine Zeit mich fertig zu machen, verschmockt wollte ich allerdings auch nicht auftauchen. Also schmierte ich mir sachte den Eyeliner auf und etwas Wimperntusche und stürmte anschließend raus. Es war schon alles am Gange, viele Pferde wurden schon verkauft, fast alle sind verschwunden. Heute wollten wir uns auf die Pferde konzentrieren die wir verladen müssten. Auch Erstaunlicherweise nahmen wir zwei neue Pferde an, Fury und Ehrengold. Fury hatte eine außergewöhnliche Dressurbegabung und Ehrengold war ein erfolgreiches Rennpferd, welches ich außerdem als Privatpferd nutzen werde. Heute war der Achte März, Frauentag; dachte ich und schaute hinaus. Die Möbel waren nun alle ausgeräumt, der Laster würde jetzt losfahren, nach Spanien. Ich freute mich wirklich, trotzdem machte mir der lange Transport einige Sorgen. David wollte mitkommen, ob er das Ernst meinte würde sich heute herausstellen. Es wäre merkwürdig, aber ich würde nicht sagen das es falsch wäre, auch wenn ich ihn lange Zeit nicht gesehen habe. Ich lehnte mich gegen die Mauer und schaute mein altes Gestütshaus an. Es würde mir fehlen, dachte ich mir. Die Zeit hier war sehr schön, viele Erinnerungen stecken hier fest. Der Typ, der mir seine Handynummer anzetteln wollte kam auf mich zu, wie war noch gleich sein Name? Als er anfing zu sprechen, fiel es mir wieder ein – Mike. Er war wirklich sehr attraktiv, vor allem vom nahen. Eine Sache die ich nicht Verstand war, wieso hatte er mir seine Handynummer gegeben, wenn ich sowieso nach Spanien ziehen würde? Wir redeten eine Weile, die Zeit verging schnell, er erklärte mir nebensächlich das die Nummer für Notfälle wäre, und er direkt nach Spanien fahren würde, würde mir etwas fehlen – na klar. Trotzdem schmeichelte es mich sehr, es war angenehm mit ihm zu reden, ich hatte lange kein so Intensives Gespräch mehr, außer mit David. Als der Name in meinem Gedächtnis fiel wurde das Gespräch zwischen mir und Mike immer erzwingender für mich, er jedoch hörte gar nicht auf zu reden, kam mir immer Näher, körperlich und auch innerlich. Wir saßen auf den Treppen, er hockte vor mir und wir starrten uns gegenseitig an, ich konnte seine Augen genau betrachten, die leuchteten sehr hell als er immer zu mir hochschaute, die Sonne war stark, und das früh am Morgen, allgemein war es ein schönes Wetter. „Du Mike, ich muss mich langsam um die Pferde kümmern, tut mir Leid, aber die müssen heute noch hier weg“,sagte ich mit einem grinsen und ohne zu Fragen folgte er mir. Auf David warten würde keinen Sinn mehr machen, er würde zu spät oder gar nicht kommen, beides war mir recht, irgendwie war ich sauer auf ihn. Etwas stur ging ich in den Stall hinein und schaute auf meine Notizblätter, wo alle Pferde aufgelistet waren. „Ja, ich hab keine Ahnung wie wir das machen sollen“ lachte ich etwas unsicher. „Kennst du dich mit Pferden aus?“ fragte ich Mike, der jedoch hysterisch mit einem Kopfschütteln verneinte. Ich seufzte und grinste ihn an. Emperador und Negresco würden auf jedenfall in einen Transporter kommen... Fury könnte auch hinein. Ich grübelte und entschied mich dann noch für Ehrengold, die vier würden in einen Transporter kommen. Der zweite wäre dann Lisonjera, Cadence, Chramisa und Flame. Blümchen mit Zingara, Amalia und Black Star, Exorzismus mit Everland's Calucci, Raufbold und Kinderlachen. Ich musste wieder überlegen. Ich skizzierte alle Möglichkeiten auf das Notizheft. Soldiers Pride war als Stute noch übrig, mit Insane, Douglas und Albaran ox sollte das kein Problem sein, dachte ich mir. Gut dann wären nur noch Pichon, Suger, Lucero und Chronos übrig, es geht perfekt auf, dachte ich mir und grinste in mich hinein. Derweil saß Mike gelangweilt dar und schaute mich stark an, er wendete seinen Blick nicht von mir und ich fühlte mich dabei etwas unwohl und drehte mich lachend zur Seite. Etwas unerwartet umarmte er mich von hinten, um klemmte meinen zierlichen Körper mit seinen festen Armen, die sich jedoch so weich und angenehm anfühlten. Ich fühlte seinen leichten Atem an meinem Nacken, Gänsehaut bildete sich über meinen gesamten Körper. Umarmungen von hinten waren wirklich schön. „Und schon fertig?“ flüsterte er mir ins Ohr und ich drehte mich langsam zu ihm und nahm etwas Abstand von seinem Gesicht, er sah wirklich gut aus, aber ich kannte ich kaum. Ich zeigte ihm die Zeichnung, er schaute fragend drauf, als könnte er damit nichts anfangen. Ich grinste ihn an und ging hinaus. Die Transporter wurden nun eingefahren, zumindest einer war jetzt da. Und darin David. Total verwundert stand ich da und begutachtete ihn, wie er aus dem Auto stieg. Zuerst dachte ich er wäre aus dem Transporter ausgestiegen, sein Auto parkte jedoch knapp dahinter. Er hatte ein breites lächeln aufgesetzt. Ein lächeln, was einen selber direkt zum lachen erzwingt. Schon von weitem sah ich seine funkelnden braunen Augen. Es war ein komisches Gefühl, sollte ich mich jetzt freuen oder sauer sein das er zu spät ist? Wobei er eigentlich ja nicht zu spät ist, ich war kurz davor die Pferde einzuladen. Als er greif nahe vor mir stand wurde er langsamer und schaute mir über den Rücken, dort, wo Mike stand. Er umarmte mich feste, drückte mich an sich ran, etwas ruckartig und schnell kam das ganze und ich musste erstmals meine Hände ordnen, bis ich bemerkte das ich ihm fast an dem Gesäß gefasst habe umkam mich ein unwohles Gefühl, angrenzend an Peinlichkeit. Ich kletterte mit meinen Fingern seinen Rücken hoch um ihn dort zu Packen und anschließend um die Umarmung zu erwidern. Ich lag unter Zeitdruck, das machte ich David auch klar, zeigte ihm die Zeichnung und wir machten und auf die Pferde zu transportieren. Ich hatte davor einige Pferde untersuchen lassen, um sicherzustellen dass sie für den Transport gesund sind. Wir mussten uns wirklich beeilen, zunächst kümmerten wir uns um die Stuten, ich hatte jeweils zwei gepackt und er auch. Nach kleinem zögern der Stuten standen sie auch im Transporter drinnen. Das gleiche wiederholten wir auch mit allen anderen Pferden, die jedoch etwas mehr Terror gemacht haben. Etwas genervt stand ich da und schaute Exorzismus an, der einfach nicht hineinwollte. Ich seufzte, und solange ich Exorzismus überreden wollte hineinzugehen, war David schon fleißig dabei die anderen zu verfrachten. Eine Ewigkeit verging, Wasser müsste hineingeschüttet werden, Essen, dies das. Etwas gestresst rannte ich um die Gegend. Ich war eben dabei etwas Heu zu holen, als ich sah das Exorzismus freiwillig mit David mitging. Meine Kieferladen fielen hinunter und ich schaute David geschockt an. „Schätzchen, du bist zu gestresst, komm mal runter.“ Sagte er als er auf mich zukam, und mir das Heu abnahm. Schätzchen, was soll das denn jetzt bitte heißen, versucht er mich jetzt zu provozieren? Vielleicht hatte er Recht, ich sollte wirklich mal etwas runterkommen. Stunden vergangen, Pferde verladet, Möbelwagen bereits losgefahren. Mike beobachtete uns währenddessen die ganze Zeit, er wollte uns helfen, konnte mit Pferden allerdings nicht wirklich viel anfangen, immerhin war er eine kleine Hilfe. „Ich hab kein Bock mehr“ jaulte ich böse. „Tja der Transport wird das beste haha. Nein, wird ganz normal und ruhig verlaufen, du könntest im Auto sogar etwas schlafen, nur weißt du ja selber das wir eine kleine Pausen machen müssten.“ beruhigte David mich. „Ja ja“ sagte ich ironisch genervt, lächelte ihn aber groß an. Ich schaute mich um, Mike war immer noch da. Irgendwie verwunderte mich das, er könnte schon längst Zuhause sein, die Möbel hatte er schon in der früh verladen. Inzwischen war es Vierzehn Uhr, und wir würden jeden Moment losfahren. Anstatt mich aber dafür vorzubereiten ging ich nochmal in meinem Gestüt herum, in meinem Gestütshaus, die Weiden entlang, die Boxen. Es war so schön hier. Ich werde das hier sehr vermissen. Ich setzte mich nieder und eine kleine Träne floss mir über die Wange. Ich wollte zwar nicht weinen, aber verhindern konnte ich es trotzdem nicht. Der Blick war wunderschön, dieser Geruch. Die Gegend war mir in den letzten 5 Jahren so vertraut gewesen, ich habe hier so viele neue nette Leute kennen gelernt. Ich atmete noch einmal den Geruch tief ein, als ich Schritte hörte. Mike kam mit schnellen Schritten auf mich zu „Hey, die anderen wollen jetzt losfahren, willst du nicht mit?“ er lächelte mich herzlich an, er war wirklich ein netter Mensch. Ich nickte und ging neben ihm her. Wieder standen wir auf dem Parkplatz und ich schaute zu Mike hinauf. „Jetzt heißt es wohl Abschied nehmen...“ Ich kannte ihn zwei Tage, trotzdem fühlte ich den kleinen Trennungsschmerz. Zunächst nickte er, was aber zu einem langsamen Kopfschütteln wurde. „Nein“ sagte er ernst. Ich schaute ihn fragend an. Was war den jetzt los – dachte ich. „Ich erklär's dir in der Pause.“ Ich sah nur noch wie er zu einem der Autos in den Beifahrersitz stieg. Ich brachte nur ein hörbares 'Häh' heraus und sah zu David, der mich an meinem Arm packte und zu seinem Auto drängte. Ich stieg ein, schnallte mich an, was David ebenfalls tat. Ich drückte auf irgendwelche Knöpfe in seinem Armaturenbrett bis ich Musik fand. Er hörte ausschließlich spanische Musik, was mir nach einer Stunde Autofahrt jedoch tierisch auf den Senkel ging. Im Radio lief auf nur Schrott dachte ich mir, und genau für so etwas hab ich mitgedacht und eine CD gebrannt, mit wirklich guter Musik, zumindest Musik die mir gefällt, und bei anderen Leuten eigentlich auch relativ gut ankommen. Der Bass ließ das Auto vibrieren, ich liebe das Gefühl, dachte ich mir nur und lehnte mich nach hinten. Als ich meine Augen wieder öffnete, nachdem ich kurz gedöst habe wegen der schön ruhigen Musik schaute ich David an, der angestrengt der Straße folgte. Ich begutachtete sein gesamtes Gesicht, seine Gesichtszüge waren sehr Maskulin, er hatte einen leichten Bart, schön gegelte Dunkelbraune, fast Schwarze Haare. Eine schöne gebräunte Hautfarbe und diese Augen... sie ließen mich jedes mal dahinschmelzen. David war schon attraktive, sehr sogar. Immer wieder faszinierte er mich, er war makellos. Das lange Anstarren was ich an ihm vollübt hatte, machte ihn Aufmerksam auf mich. Wir waren auf der Autobahn, ein langer Augenkontakt würde nicht kommen, doch dieser kleine Augenblick, wo er mir tief in die Augen geschaut hatte, auch nur für den Bruchteil einer Sekunde... Es war wunderschön. Ein Gefühl ist in mir hochgekommen, beschreiben würde ich ihn als kleinen Schock, wie wenn du im Schlaf träumst du fällst oder stolperst irgendwo hinunter. So würde ich das Gefühl beschreiben. Es war nicht unangenehm, keineswegs, ich genoss es sogar. Ich konnte meine Augen nicht von ihm wenden, ich musterte seinen Gesamten Körper, was er anhatte, wie er atmete, wie oft er blinzelte. Bis ich anschließend eindöste. Ungefähr Acht Stunden Autofahrt haben wir nun hinter uns gelassen. Ich wurde wach als wir Lyon überquert hatten, wir machten in Grenoble die Pause. Die Pause würde ungefähr zwei Stunden dauern, den Part danach würde ich fahren, weswegen ich die Autofahrt jetzt erst mal geschlafen habe. Wir hatten viele Helfer dabei, wir ließen sie die Arbeit mit den Pferden machen, helften jedoch hier und da noch mit, die Pferde durften am Waldrand grasen und bekamen etwas Auslauf. Ich legte mich wieder Müde ins Auto um etwas Schlaf zu bekommen, auch David döste vor sich hin. Ein hupen rüttelte uns beide Wach, genervt schaute ich hinaus, es sah so aus als müssten wir bald wieder losfahren. Da ich ziemlich kritisch mit meinen Pferden war, wachte ich stets über die Gesundheit der Pferde. Bei der Menge ist es jedoch recht schwer einen Überblick zu behalten, also stieg ich zunächst erstmals aus dem Auto und schwankte stehend. Als ich wieder etwas zu mir kam und ich mir zutraute zu gehen, machte ich eine kleine Rundtour. Jeder der Pferde schien das Gras zu genießen, wie lange wir eben eingenickt waren weiß ich nicht, David schläft jedenfalls noch. Ich sah wie Chronos bereits wieder in den Transporter gebracht wird, und schnell schnappte ich mir einen der Stuten um bei dem anderen Transportwagen mitzuhelfen. Mir war noch ganz schwindelig vom schlafen eben. Ich zog meine Blicke über alle Pferde die nun Verladen wurden, es gab einige Unklarheiten wer in welche Box kommen sollte, zum Glück hatte ich meine Aufzeichnungen noch dabei und konnte strikte Anweisungen geben. Das ganze verlief recht stressig, jedoch war das ziemlich schnell geschafft, ich glaube keiner der Leute hatte mehr großen Bock noch irgendwie viel zu machen und würden sich freuen endlich da zu sein. Ich schielte zu dem PKW wo ich eben mit David saß, der aber immer noch auf dem Armaturenbrett am schlafen schien. So langsam aber sicher wurde ich immer wacher und etwas nervös wurde ich von Mike's blicken, die ich immer stets von meinem Blickwinkel beobachtete. Als ich dann sah das er näher kam bekam ich leichte Panik und wusste momentan nicht wie ich handeln sollte. Das war immer so wenn ich müde bin. „Hey, na wie geht’s? Endlich erledigt, nicht wahr? Ich bin Hundemüde, aber du siehst ja richtig... ehm bekifft aus?“ sagte er und fiel in verlegenes Gelächter. „Ha ha“ lachte ich ironisch und grinste ihn offen an. „Dabei bin ich jetzt relativ wach geworden, ich freue mich auf die Autofahrt“ sagte ich und schaute direkt in seine Augen. „Also ich leg mich darein schlafen oder so ich kann nicht mehr“ „Ja, David ruht sich auch schon 'ne Weile aus... na ja, ich mach mich dann mal zum Auto, wir sehen uns dann schätze ich mal.“ Er nickte mir zu und unsere Wegen schieden sich. Ich rückte zum Beifahrersitz und schob David etwas zur Seite sodass ich zu dem Gangknüppel kam. Da ich wohl die einzigste war, die den Weg kannte, musste ich fortfahren. Das Navigationsgerät war in dem Fall nicht sehr Hilfreich, wäre ich danach gefahren wären wir sonst wo gelandet. Das Karten studieren hatte sich also gelohnt. Ich war komischer Weise ganz gut gelaunt, die Sonne ging langsam unter und auf der Autobahn sah man viele kleine Glühwürmchen die ein Rennen bestreiten, also Autos. Ich pulte meine CD aus dem Beifahrerfach heraus und steckte sie in die CD Anlage, wo ich gleich ganz Laut stellte. Somit war David dann auch wach, und er war wirklich sauer das ich ihn aus seinem Schlaf geholt habe, aber sonst könnte ich nicht wach bleiben. Die Boxen dröhnten und das Fahrerlebnis wurde immer intensiver. David immer angepisster. Jedenfalls konnte ich mich nun besser auf wieder wach bleiben und die Straße konzentrieren. Nebenbei erzählte mir David von seinen Träumen, wo ich mit einem Ohr zuhörte und verständnisvoll nickte, so wie ich es immer tat wenn es mal nicht anders ging. Meine Hände schwitzten am Lenkrad, es war sehr warm hier, auch Nachts. Zwei weitere Stunden waren vergangen und meine Augen gaben die Kraft auf, sie waren trocken und schwer, ich konnte sie kaum noch aufhalten. Im Gegensatz zu David der die ganze Zeit geschlafen hat. An einer Raststätte wechselten wir die Plätze und auf einem Reisekissen machte ich es mir Gemütlich. Zwei Stunden Schlaf... dachte ich mir. Mir wurde nach einiger Zeit übel, als ich die Augen geschlossen hatte, und bemerkte wie hysterisch David nach mir packte. Ich bemerkte das das Auto langsam stehen blieb, David wusste nicht wohin. Daraufhin musste ich wieder das Steuer übernehmen, und es ging wieder ab auf die Autobahn, die Karte war zwar auf Spanien, da ich meine Verloren hatte, aber David konnte gut Spanisch und ich hatte die Karte wirklich gut studiert, ich wollte mich auf keinen Fall verlaufen. Ich war sehr gespannt auf das Gestüt, es war bereits renoviert sodass wir direkt einziehen und uns einleben konnten, nur die Möbel mussten nur noch aufgestellt werden. Wir waren fast da, wir hatten die Französische Grenze überschritten und steuerten direkt nach Katalonien. Nicht mehr lange und wir wären angekommen. Wäre der Verkehr nicht so nervig. Das Grundstück lag etwas abseits, nähe eines Waldes in einer etwas höher liegenden Gegend. Anschließend, nach aufregenden vierzig Minuten sind wir endlich angekommen. Ich war sehr aufgeregt, wollte das Gestüt so schnell wie möglich besichtigen. Ich hoffte auch das die Pferde ihren Platz hier finden würden, beziehungsweise dass sie sich wohlfühlen, aber ein zurück gäbe es sowieso nicht, auch für mich wäre das eine Gewaltige Umstellung, ich muss Spanisch lernen und so weiter, ich habe das Grundwissen bereits für die Sprache, meine Aussprache ist grässlich, aber es sollte für den Anfang reichen. Am Gestütstor stand bereits der Markler, der mir den Schlüssel nun übergeben würde. Ich öffnete die Autotür, wechselte einige Worte mit dem alten Mann und fuhr weiter, nachdem er das Tor geöffnet und sich verabschiedet hatte. (c) Kirbeeh

      Haras Equitador Teil 2
      Regnerischer Tag in der Provinz Katalonien. Inzwischen haben wir uns gut eingelebt, leben nun seit einem halben Jahr auf dem Gestüt. Alles hat seinen Platz gefunden. Das Wetter war immer schön angenehm, langsam neigt es sich zur Winterzeit. Allerdings war von der Kälte kaum etwas zu spüren. Leider hatte ich in letzter Zeit ziemlich viel um die Ohren, die Zucht sollte längst stehen, doch die Umbauten des Grundstückes waren enorm. Alles im Spanischen Stil, eine Finca als Gestüt sozusagen. Vor allem gefielen mir die neuen Boxen. Heute ging alles ums pflegen. Ich habe die Pferde in drei Rassen unterteilt, anschließend zusätzlich meine Freizeitpferde. Ich begann mit den Andalusiern. Ich führe Cadence als erstes aus der Box hinaus und ließ sie dort stehen. Sie machte keine Faxen und wisch mir kaum von der Seite. Ich bemühte mich das Stroh ordentlich zu wechseln. Anschließend füllte ich noch Wasser auf, Futter gab es später. Danach kamen Emperador, Negresco und Lisonjera. Alle drei vor kurzem Gekört wurden, worauf ich richtig stolz bin. Darauf folgten Suger, Lucero, Fury, Ezio und Marismeño. Araña und Inquestador waren ziemliche Frischlinge auf dem Hof, daher habe ich mich bei denen ziemlich viel Zeit gelassen. Beide hatten schon einige Turniergewinne, allerdings waren sie trotzdem noch die unerfahrensten. Ich musste sie getrennt halten, wegen der Geschlechtertrennung. Also musste ich einen kleinen Weg hinter mir legen, nachdem ich Araña bereits bepflegt habe. Inquestador war ein richtig temperamentvoller Hengst. Er ist kohlrabenschwarz und schimmerte aus allen Ecken seines Körpers. Er ist noch nicht lange bei uns, es ist auch schwer sich mit ihm in Verbindung zu setzen, sprich sein Vertrauen zu gewinnen. Ich legte ihm ein weißes Halfter an und führte ihn aus der Box raus. Es ging relativ schnell und ich bewegte ihn langsam wieder hinein. Das Gebäude der Lusitanos war am nähsten so trottete ich vor mich hin. David kam mir entgegen. Ja, er lebte inzwischen hier, eine Liebesromanze hat es allerdings nicht gegeben. Er ist sozusagen jetzt mein kleiner Helfer, mit Pferden kann er jetzt auch endlich was anfangen. Ich ging zu den Stuten, er zu den Hengsten. Na ja, nach Flame und Chramisa ging ich anschließend zu David um nachzusehen. Chronos und Calucci waren schon fertig und er war gerade bei Raufbold dran. Ich ging zu Pichon um da zu helfen, und anschließend zu King of Darkness. Letzendlich sind wir bei Gaviao stehen geblieben. Er ist ziemlich gewachsen das halbe Jahr das er schon hier ist. Wir teilten uns erneut auf, diesmal ging er zu Exorzismus, ich wollte ihm auch etwas Spaß gönnen. Zingara, Amalia und Black Star ließen sich leicht händigen. Die Boxen waren schnell fertig, so blieben nur noch acht. Nach nochmals einer Stunde hatten Ochrasy, Ehrengold, Insane, Heartbeat, Blümchen, Douglas, Albaran und Soldiers Pride ebenfalls eine schön ausgeräumte Box. Für heute wollte ich eigentlich nicht noch mehr machen. Allerdings hat mich David doch noch überreden können heute auszureiten. Das Wetter war eigentlich ganz angenehm, ich hatte einen dünnen Pullover an und eine lange Hose mit hässlich Verdreckten Stiefeln, die ich erst mal auswechselte. Ich wusste direkt das ich Inquestador reiten wollte, und David nahm Marismeño. Wir putzten und sattelten sie. Langsam gingen wir die Steigung hoch an den Waldrand. Umgeben von Bäumen fingen wir an das Tempo zu erhöhen und mit voller Freude rasten die zwei Andalusierhengste los. Ich hatte uns ein kleines Picknick gemacht, Sandwichs und Obst. An einer Lichtung machten wir rast und ließen die Pferde essen, währenddessen wir uns auf den Boden schmissen und genüsslich aßen. Als es langsam dunkel wurde stiegen wir wieder auf die Pferde für einen Rückweg. Als wir ankamen stellten wir sie wieder in die Boxen. Das wars für mich, dachte ich, und begab mich in meine kleine Hütte nieder. (c) Kirbeeh


      Dressur E - A

      Einen Tag nach der Ankunft, ausgeruht nach einer kurzen Nacht im Gästezimmer, sollte es auch schon losgehen. Ehrlich gesagt konnte ich es fast nicht erwarten nach der langen Flugreise, dem Einchecken und alles andere, dass ich endlich zu den Pferden komme. „Valentina?“, erklingt auch schon Jennys Stimme, Frühstücken ist angesagt. Ich warf noch einen kurzen Blick in den mit goldenen Schnörkeln verzierten Spiegel, ehe ich aus meinem (jedenfalls vorübergehenden) Badezimmer ging und die Treppe hinabstieg. Der Tisch war schon gedeckt und Jenny wartet ungeduldig auf mich. „Guten Morgen“, begrüsste ich sie, verwunderlich kein bisschen Müde. Sie erwiderte die Begrüssung und so strichen wir unsere Brötchen, währendem sie mir den Tagesplan erklärte. „Ich denke, du fängst mal mit den Friesen an?“ „Okay, gerne. Hoffentlich weiss ich noch, wo was liegt“, hatte ich meine Befürchtungen. „Wird schon gehen“, grinste sie mich an.
      Nachdem ich zum Friesentrakt rüberging, stach mir gerade Exorzismos ins Auge. „Hallo Hübscher“, begrüsste ich ihn murmelnd, entschied dann aber lieber mit der Stute Amalia anzufangen. Ich holte die Liebe aus ihrer Box und richtete sie her, schwang den ungewohnten schweren Sattel auf ihren Rücken und trenste sie auf. Amalia legte nur kurz die Ohren an, als ich den Gurt anzog, ansonsten war sie brav wie ein Lamm. „Soo, dann wollen wir mal“ Zusammen eilten wir zum grossem Dressurplatz, auf welchem wir nun arbeiten würden. Amalia war noch ein Neuling in der Dressur, Jenny meinte jedoch, dass sie Potential hätte. „Das wollen wir ja mal sehen, na“, grinste ich sie an und kraulte sie nochmals kurz, ehe ich mich auf ihren hohen Rücken schwang. „Feines Mädchen“, lobte ich sie und gurtete nochmals nach. Danach liess ich sie zehn Minuten Schritt laufen, gewohnte mich an ihren schaukelnden Gang und ritt Volten. Die Dame reagierte auf feine Hilfe, jedoch war sie auch nicht zu sensibel. Nun nahm ich die Zügel auf und trabte an. Ihr Trab war weich und flüssig, ein richtiges Sofa. Trotzdem ritt ich zunächst leicht. Zusammen im Trab fingen wir an diverse Übungen zu machen, damit sie sich lockerte und sich auch richtig bog. Nach einigen Minuten und vielen Biegungen trabte sie locker und entspannt und schnaubte immer wieder ab. Ich lobte sie wieder kurz, ehe wir in den Schritt fallen. Ich versammelte sie im Schritt und verstärkte auch ihren Schritt. Die Grosse machte alles toll mit, nur bei den Schlangenlinien hatten wir einige Kommunikationsprobleme. Die gute Amalia war nicht gleicher Meinung wie ich, aber das hatten wir schnell. „Freches Mädchen“, grinse ich. Auch den Mitteltrab beherrschte die Hübsche gut und so liess ich sie nach einigen weiteren Minuten wieder Schritt am langen Zügel laufen. „Ganz gut gemacht“, lobe ich sie und klopfe leicht ihren Hals. Gerade plante ich, welchen Friesen ich als nächstes nehmen sollte, da kam mir Jenny mit einem weiteren Pferd entgegen, gesattelt und getrenst. „Dachte, du könntest eine kleine Hilfe brauchen“, grinste sie mich an. Baff und zufrieden dankte ich ihr: „Oha, danke! Ist ja n Luxus hier“ „Ach, und aufgewärmt ist der auch schon“, zwinkerte sie mir kurz zu, bevor sie mir Amalias Zügeln aus den Händen riss und mit ihr wegmarschieren wollte. „Ehhh, moment, wer ist denn der Hübsche hier?“, fragte ich sie noch verwirrt und deutete auf den anderen Friesen, der mir Jenny zurecht gemacht hatte. Über die Schultern hinweg sagte sie „Ist eine Sie, Black Star und war schon auf A Turniere“ Dann war sie wieder ganz weg. „Na hallo Grosse“, begrüsste ich Star zunächst und kraulte sie, dann schwang ich mich wieder in den Sattel. Da sie schon aufgewärmt war, konnten wir gleich mit der Arbeit beginnen. Da der Schritt von A zu L in der Dressur ziemlich gross war, hatten wir viel zu tun. So also behoben wir einige Unsicherheiten bei den Gangarten und wagten uns dann an den versammelten Trab und Galopp. Beim Galopp lief alles sauber, nur beim Trab hatten wir ein wenig miteinander zu kämpfen. Auf engeren Volten gelang es mir dann, dass sie einwilligte und einen schön versammelten Trab vorzeigte. Wieder lobte ich sie, dann wollte ich testen wie gut sie die Hinterhandwendung beherrschte. Dazu ritten wir zu X, ich nahm die Zügel kürzer und gab Star die dementsprechenden Beinhilfen. Zunächst trat sie auch mit den Vorderbeinen ein wenig auf die Seite, nachdem wir es aber mehrmals geübt haben, lief es wie geschmiert. „Braves Mädchen“, lobte ich sie Stolz. Mehr und mehr entstand in mir eine Sympathie für Friesen, die beiden Damen waren bis jetzt einfach Spitze. Ich ritt mit Star noch einige Bahnfiguren, ehe wir Schluss machten und ich die Hübsche versorgte.
      Nach dem Mittagessen war nochmals Reiten angesagt – und zwar nochmals einen Friesen weiterausbilden. Jenny hatte mir geraten, mit Zingara fortzufahren. So also führte ich die Hübsche aus ihrer schicken Box und richtete sie her, sodass ihr schwarzes Fell immer mehr zum Vorschein kam. „Mhhmm“, murmelte ich, „bis jetzt bist du ja noch ne Brave, mal schauen wie du dich unter dem Sattel zeigst! Wusstest du eigentlich, dass dein Namen Zigeunerin auf Italienisch heisst? Siehst jedenfalls nicht so aus“ Das Reden – man versteht eher Selbstgespräche darunter aber was solls sein – mit den Pferden hatte ich mir vor langer Zeit angewöhnt. Ich kann einfach nicht minutenlang stumm neben einem Lebewesen sein, meistens plappere ich die armen Tiere immer mit bedeutungslosen Zeug voll. Nachdem ich jedenfalls Zingara gesattelt und getrenst hatte, ging ich wieder mal auf den Reitplatz. Huch was für eine Überraschung. Nachdem ich der Friesenstute nochmals kurz ins Ohr geflüstert hatte, dass sie sich benehmen sollte, schwang ich mich sachte in den Sattel und lobte sie. Wieder war zunächst das Warmreiten dran – damit es ihr aber nicht zu langweilig wurde, baute ich viele Bahnfiguren ein und lobte sie immer wieder. Nach einiger Zeit gab ich ihr die Hilfen zum antraben und sie fiel in einen schaukligen Trab – einen zunächst ziemlich unruhigen Trab. „Hee, langsam Mädchen“, grinste ich und bremste sie ab, sodass wir wieder im normalen Tempo unterwegs waren. Ihr Trab war ziemlich schwungvoll und die gesamte Kraft kam bei ihr aus der Hinterhand, ohne dass ich viel machen musste. „Wow“, schluckte ich trocken. Diese Stute war ja der Knaller. Ich ging mit ihr auf die Volte und wechselte dann aus der Volte die Hand um zu testen, ob sie auf der anderen Hand genauso gut lief. Was sie auch tat. Ich tätschelte ihr den Hals und lobte sie, dann parierte ich sie wieder in den Schritt und verlangte von ihr den Arbeitsschritt. Sie schritt wirklich energisch voran und man merkte ihr an, dass ihr die ganze Arbeit Spass machte. „Gutes Mädchen“, lobte ich sie. Wir peilten X an und parierten durch, dann testete ich, ob sie die Hinterhand – sowie die Vorderhandwendung beherrschte. Beides lief wie am Schnürchen und so trieb ich sie wieder auf den Hufschlag. Wir trabten an, Zingara zeigte sich super vorbildlich und so war es auch nichts schweres, einige Runden im Mitteltrab zu bleiben. Sie war vollkommen losgelassen und kaute auf dem Gebiss und lief in einer perfekten Versammlung. „Du bist ja n totales Dressurpferd, was“, redete ich mit ihr, währendem ich ihren Hals tätschelte und aus den Steigbügel ging. Dieser Tag war wirklich ziemlich anstrengend gewesen, so würden dann also auch die nächsten Tage sein. „Mhm Hübsche, morgen repetieren wir das Ganze nochmals, damit wirklich alles sitzt“ Gedankenverloren liess ich sie noch einige Runden im Schritt am langem Zügel laufen, ehe wir dann auch Schluss machten und ich abstieg. „Zingara, du bist echt ganz ne tolle“, flüsterte ich ihr noch zu, währendem ich den Sattelgurt ein, zwei Löcher löste. Ich schwang die Zügel über ihren Kopf und wollte sie wieder zurückbringen, als die Haustür aufsprang, Jenny aus dem Haus geeilt kam und mir heftig winkte – was wohl heisst, dass ich kurz warten sollte. Ich blieb mit einem Grinsen stehen und Zingara sah sich gelangweilt um, auch sie war müde von der Arbeit. „Du kannst Zingara zu den anderen auf die Weide bringen, in der Zwischenzeit bereite ich mal das Abendessen vor, okay?“ „Alles klar“, antwortete ich ihr und machte mich dann auf den Weg zu der grossen Weide, wo auch die anderen gigantischen Pferden grasten. „Na du, Feierabend, mhhm“, verabschiedete ich mich von Zingara mit einem Lächeln, rieb ihr noch kurz über die Stirn und schaute ihr zu wie sie zu den anderen auf die Weide speedete und sich sofort wälzte. Grinsend wandte ich mich ab und trug ihren schicken, aber schweren Sattel in die Sattelkammer. „Und, wie hat dir den Tag gefallen?“, fragte mich Jenny, währendem bei uns die Gabeln auf den Tellern klapperten. „Sehr gut, vorallem mit Zingara zu arbeiten war hammer“, antwortete ich ihr noch mit halbvollem Munde. Jenny nickte und erkundigte sich noch, was wir alles so geübt haben, ehe sie mir riet, früh ins Bett zu gehen. „Morgen muss ich, respektive wir, früh aufstehen. Ich wollte noch ein Verkaufspferd ansehen, dass für mich in Frage kommen würde und da dachte ich, dass du vielleicht mitkommen wolltest? Ich meine, guten Rat kann man immer gebrauchen“ „Oh, gerne!“, antwortete ich ihr überrascht und nahm damit das frühe Aufstehen in Kauf. „Super! Dann kannst du die Pferde ja noch am Nachmittag dann trainieren“, grinste sie mich an. Ich nickte bedächtig und wandte mich dann wieder dem leckeren Essen zu. Morgen würde ich also erst am Nachmittag wieder in den Sattel steigen und das neu gelernte festigen, wenn es wieder so ein Erfolg wie heute wird, konnte ich mich glücklich schätzen. Langsam schlich sich ein Lächeln auf mein Gesicht – diese lange Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt! (c) medy

      Haras Equitador III
      Heftige Böen wüteten über das schöne Catalonien und riss einige Bäume mit sich. Ziemlich unüblich für die eigentlich schöne und warme Provinz. Die Äste klapperten gegen die Rollläden und die Betonwand, als ich mich endlich aufrappelte um aufzustehen. Glücklicherweise war es nicht allzu früh und so rollte ich mich um fünf Uhr aus dem Bett. Ich musste die Pferde reinbringen die noch auf der Weide standen, realisierte ich viel zu früh und schlüpfte in meine verfranzten Lieblingspantoffeln und suchte mir was annehmbares zum anziehen an. Ich entschied mich für meinen Schlafanzug, da ich mir ohnehin eine Jacke anziehen würde und blickte kurz in den Spiegel. Ich machte mich frisch, spritzte mir Wasser ins Gesicht, danach schminkte ich mich dezent um riesige Augenringe zu überdecken und kämmte meine wilden Haare zurecht. Ich starrte verwirrt auf den dunkelbraunen hölzernen Küchenboden als ich an meinem Kaffee, der gar nicht mehr nach Kaffee schmeckte, nippte. Noch in träumen vertieft weckte mich eine vertraute tiefe Stimme. David stolzierte munter in die Küche hinein und schenkte mir sein Colgate lächeln. Ich grinste zurück. Inzwischen waren wir ein Jahr in Spanien, es war wunderschön hier. Ich vermisse das alte Leben in Deutschland zwar, allerdings erwartet mich hier ein langes aufregendes Leben. Spanisch hab ich auch gelernt, so halb. Ich besuchte jeden zweiten Tag den Deutsch-Spanisch Unterricht um hier besser klarzukommen. Allerdings bin ich der totale Sprachmuffel und durch meine Aussprache verstand mich sowieso keiner, also kämpfte ich mich grundsätzlich mit meinem Englisch durch. Auch wenn David mich anspornte wie sonst keiner, es war schwer. Heute war wieder einer dieser tollen Spanischkurs Tagen. Es war immer ein gemischtes Gefühl wenn ich in den Raum eintrete. Immer um Punkt neun Uhr trafen wir uns alle und begannen erst mal zu erzählen was wir den Tag alles gemacht haben. Ich sag dann einfach das ich Kaffee getrunken habe und fertig, bekannt war zwar das ich ein Gestüt hatte, aber durch meine Kaffee Geschichten haben sie wohl den Anschein das ich Personal habe der die ganze Arbeit macht. Schön wärs, aber ganz ohne mich geht’s auch nicht. Zum Glück habe ich David, denn die Stallburschen verstehen kein Wort Deutsch. Um Halb sechs machte ich mich schließlich auf den Weg nach draußen, das Wetter wurde kaum schlimmer, aber auch nicht besser. Ich öffnete die Haustür und bekam den Sturm erst mal richtig mit. Ich liebe stürme, aber nicht die Arbeit die damit verbunden war, in Deutschland waren sie recht häufiger, wobei ich das nach einem Jahr Aufenthalt hier kaum beurteilen kann. Die Haare klatschten mir in mein Gesicht hin und her, ich kehrte um um mir meine Haare festzubinden. Derweil wartete David auf mich. Rasch kam ich die Treppe schmiegte mich an David vorbei, aus der Haustür raus. „Das übliche, nur diesmal müssen die Pferde auf den Weiden in die Boxen.“ sagte ich und bekam nur ein stumpfes nicken. Unterteilt sind die Weiden Grundsätzlich in Geschlechtern, da wir nicht unerwarteten Nachwuchs wollen. Ich begab mich auf die zweite Weide, da ich David auf die erste dirigiert habe. Hier standen Blümchen, Soldiers Pride, Heartbeat, und Your Possibe Past. Es war eine recht kleine Weide, allerdings mit einem Weidehüttchen wo sich alle hineindrängten. Der Sturm hatte einige Baumfetzen herumgewirbelt, wirklich schlimm war es allerdings nicht. Trotzdem sollte ich mich etwas beeilen denn ich wusste nicht wie das noch ausarten würde. Nach einem kleinem Ausflug ins nächstgelegene Hüttchen packte ich mir vier Halfter und Stricks. Ich öffnete das Weidentor, betritt die Wiese und schloss das Tor zunächst. Dann ging ich auf die vier zu die sich zusammenknüllten und pickte mir eine nach der anderen heraus. Sie waren alle relativ aufgedreht und nervös, was ich nur dem Wetter zuordnen kann. Ich humpelte die Hügel der Wiese zum Tor entlang, es hat wohl auch etwas geregnet, realisierte ich und führte alle aus dem Tor hinaus, welches ich anschließend wieder verschloss. Ich führte sie mehrere Meter herum zu ihren Boxen. Dort platzierte ich sie zunächst und begab mich auf die anderen Weiden. Währenddessen hatte David seine Arbeit ebenfalls erledigt und hatte Albaran ox, Douglas, Insane, Ehrengold, Ochrasy und April Snow zu ihren Boxen geführt. Er kam auf mich zu. „Danke“ sagte ich und fuhr fort:“So die Friesen sollten jetzt auch kein Problem sein, die sind alle noch auf der Weide, wegen den anderen unterhalten wir uns gleich, ich schnappe mir wieder die Stuten.“
      Die Weide war nicht weit von der wo ich eben war, David allerdings musste mit dem Anhänger wegfahren um Exorzismus und Modjo abzuholen, sie waren ziemlich temperamentvolle Hengste und sollten die Damenwelt hier nicht in Chaos versetzen. Von der ferne sah ich Black Star, Amelia und Zingara herumtrabem. Anscheinend genossen sie die kleinen Böen. Mit etwas schnellerem Schritt ging ich auf sie zu und befestigte sie um sie zu ihren Boxen zu führen. Ich führte eine nach den anderen in ihre zugehörigen Boxen und verschloss sie sorgfältig. In den Gängen hörte sich der Sturm noch gefährlicher an, als er eigentlich war. Damit sollten die Friesen allesamt gesichert sein. Die Stallangestellten sollten jeden Augenblick kommen, es wartet eine Menge Arbeit auf sie. Aber die Spanier arbeiten gerne für den Lohn. Als ich rausging sah ich David im Auto, hintendran der Anhänger mit zwei wohl gebauten Friesen. David war also auch fertig, wie schnell der das alles schafft. Anscheinend trödelte ich zu viel, dachte ich und sah auf die Uhr. Es war schon bald neun Uhr, ich hatte noch eine Stunde um den Rest der Pferde hineinzuverfrachten. Schnell ging ich meine imaginäre Liste durch. Von den Lusitanos waren King of Darkness, Pichon, Flame, Chronos, Gaviao und Ariabolo noch auf der Weide, während Chramisa, Calucci, Raudbold und Kinderlachen schon stationiert waren. Es waren zuviele, also musste ich mit David teilen. „Wir müssen jetzt teilen“ ich sah ihn genervt an, ich hatte keine Lust mehr, gleich noch zum Spanischkurs. „Also du wieder Hengste, ich Stuten?“ Er nickte. „Ich hol dann Flame mit erstmals, und kümmere mich dann noch um Chronos und Ariabolo.“ Wir machten uns auf den Weg, und erst mal musste ich Flame mit mir nehmen da sie die einzige Stute war, zusammen mit den anderen Hengsten wollte ich sie auch nicht führen. Es ging alles schneller als Gedacht, so waren alle Lusitanos auch in den Boxen. Die Zeit drängte und ich musste los. Ich ging in das Haus zurück, suchte mir die Materialien zusammen und verabschiedete mich von David. „So ich muss jetzt los zum Kurs. Von den Andalusiern sind Emperador, Negresco, Suger, Lucero, Ezio, Fury, Marismeño und Inquestador in den Boxen, also alle Hengste. Cadence, Lisonjera, Araña und Echo sollten eigentlich kein Problem für dich sein. Falls doch, die Stallhelfer sollten jeden Augenblick kommen, da kannst du die ja Fragen. So ich bin in einer halben Stunde wieder da.“ Ich umarmte ihn und machte mich auf zu meinem Motorrad und auf dem Weg zur Schule. Ich fühlte den Seitenwind beim fahren was ziemlich ungemütlich war. Angekommen zog ich den Helm aus und ging zum Haupteingang der Schule. Es war eine gewöhnliche Schule für Kinder. Ich suchte den Raum und klopfte. Das Gesicht des Lehrers kam mir entgegen, mit seinem super heißem Akzent begrüßte er mich. Ola Ola. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Sprache. Ich war die einzige erwachsene in dem Kurs, unangenehm war es nicht wirklich, nur verwunderlich. Hier sitzen viele Deutsche Kinder, dessen Eltern sich entschieden haben hier hin zuziehen um ihrem Job nachzukommen. Das hätten meine Kinder sein können. Heute lernten wir eine weitere Zeitform und mehr Vokabeln. Aber zunächst, erst einmal schön erzählen was wir so gemacht haben. Ja also ich bin durch peitschende Äste aufgewacht und musste erst mal drei dutzend Pferde woanderhinschleppen. Dachte ich, als ich allerdings an der Reihe war, war es wie ein Mantra, welches ich täglich aufsagte. „Ich bin heute aufgestanden. Dann habe ich meine Zähne geputzt. Dann habe ich Kaffee getrunken.“ Diesen Satz konnte ich in und auswendig. Der Lehrer hatte wohl nichts dagegen und kicherte nur verlegen und schaute nach unten. Sein Deutsch war äußerst Charmant, mit dem Spanischem Unterton, es macht Spaß ihm zuzuhören. Er ist ein lustiger zuvorkommender Mensch und es ist wirklich niedlich wie er mit seinen jüngeren Schülern umgeht. Als die Stunde zuende war, die Kinder raus stürmten und ich gemütlich die Sachen zusammenpackte, kam der Lehrer mir entgegen. Erst fing er an etwas Spanisches zu plappern, ich konnte nur einige Wörter heraushören wie 'Essen'. Das wars auch. Fragend schaute ich ihn an, das einzige was ich zurückbekam war ein lächeln. Er kam mir ungemütlich nahe, dann ging er wieder zu seinem Pult. „Ob sie mal Zeit haben, ich würde sie gerne zum Essen einladen.“ Oh. Ich dachte zuerst er wollte Essen von mir weil er so hungrig wäre. Etwas mit dem Lehrer anfangen, nein. Verdutzt schaute ich ihn an. „Na ja, wissen sie, ich habe nicht oft Zeit, und nur sehr wenig, ich weiß nicht ob wir uns da einigen könnten.“ sagte ich mit nervöser Stimme. Es war eine komische Situation da ich nie etwas anderes in ihm gesehen habe. „Ich würde sie gerne näher kennen lernen.“ sagte er selbstsicher. Wooh, dachte ich mir. Er ist schon attraktiv, aber irgendwie habe ich keine Zeit für einen Freund, selbst für einfache Freunde bleibt die Zeit zu knapp. Ich habe wenig Freizeit, und wenn ich welche habe dann benutze ich sie um etwas zu malen, oder um zu spielen. „Ich würde gerne... aber wie gesagt ich finde wirklich schwer Zeit.“ Ich hoffe das sollte ihm jetzt bewusst sein, das ich absolut keine Zeit habe. „Wie wärs mit morgen um 21:00 Uhr?“ Ich hab doch gesagt ich habe keine Zeit. Jedenfalls morgens und mittags. Und Nachmittags, Abends eigentlich schon aber na ja. Warum eigentlich nicht. „Ok.“ War das einzige was ich rausbrachte. „Ich hole sie ab.“ Wie jetzt, der weiß doch gar nicht wo ich wohne. Anscheinend schon, denn sonst hätte er mich jetzt gefragt. Seufzend ging ich aus der Tür heraus und schaute ihn noch ein letztes mal an. So jetzt kann ich mich wieder meiner Arbeit widmen. Ich hoffe David hat es mit dem Pferden hingekriegt. Ich stieg auf mein Motorrad und bretterte los. Angekommen sah ich ein bevölkertes Grundstück. Mehrere Autos waren aufeinander gereiht, Autos von den Stallhilfen. Die hatten nun einiges zu tun, sie mussten nun so gut wie alle Stallboxen ausmisten. Ich ging durch die Gänge in den Ställen und beobachtete sie. Sie schuften zwar viel, aber auch für einen guten Lohn, daher pass ich gut auf das sie ihre Arbeit gut machen. Nach einer Kontrolle aller Boxen nahm ich mir eine Schubkarre und platzierte einen Sack mit Essen für die Pferde drauf. Wieder ging ich Reihum und portionierte den einzelnen Pferden ihre Mahlzeiten. (c) Kirbeeh

      Pflegebericht
      Unerwarteter Weise hatte mich ein Anruf von Jenny erreicht und sie hatte gefragt, ob ich ihr helfen könnte. Natürlich hatte ich ihr zugestimmt und war nun auf dem Weg zu ihr. Am Stall angekommen sah ich, dass die Pferde bereits auf der Weide waren. Jenny kam auf mich zu und fragte mich dann „ Kannst du mir vielleicht gleich beim ausmisten helfen?“ Ich bejahte dies natürlich und lief mit ihr dann in den Stall. Dort waren nur noch Echo und Suger. Ich holte die zwei aus ihrem Boxen und lobte die beiden. Ich kannte sie bereits, da sie auf meinem Hof gestanden hatten. Als erstes brachte ich Echo auf die Weide der Stuten und dann Suger zu den anderen Hengsten. Ich ging wieder in den Stall und half dann Jenny beim ausmisten der vielen Boxen. Danach richteten wir gemeinsam das Futter her und fegten den Stall. Ich ging neben ihr raus und meinte dann zu ihr „ Darf ich vielleicht meine alten Pferde reiten?“ Jenny fand diese Idee sehr gut und meinte sie wieder ein paar andere in der Zeit reiten. Ich holte als erstes Lucero und ging dann mit Jenny rein. Sie hatte sich Raufbold geholt und ich konnte gar nicht aufhören ihn zu bewundern. Ich lobte Lucero nochmal und band ihn dann vor seiner Box an. Gemeinsam mit Jenny ging ich in die Putzkammer und holte seine Putzbox aus dem Schrank. Jenny tat es mir mit Raufbolds Kiste gleich. Ich putzte den Hengst und machte ihn dann für das Reiten fertig. Jenny und ich gingen gemeinsam auf den Platz und ritten dort die beiden Hengste nebeneinander warm. Danach begannen wir beide mit ihnen zu arbeiten. Die Hengste machten beide sehr gut mit und wir ritten sie ab. Die zwei durften schließlich in ihre Box und schlugen sich dort die Bäuche voll. Gemeinsam gingen wir wieder nach draußen und dort holten wir Pichon und Kinderlachen. Jenny hatte die beiden Putzboxen bereits hergerichtet und wir konnten so gleich loslegen. „ Wollen wir eine Runde ins Gelände gehen?“ fragte sie mich und ich nickte knapp. Ich freute mich bereits auf das Gebiet um den Hof herum. Ich mochte Spanien sehr und es war nicht, dass erste Mal das ich hier war. Im Gedanken machte ich Pichon fertig und wir gingen raus. Ich stieg auf den Rappen und wartete dann auf Jenny. Diese stieg auf ihren Hengst und wir ritten los. Kinderlachen schnaubte tief ab und Pichon tat es ihm gleich. Das Gelände war wirklich sehr hübsch und Jenny hatte es gut so ein großes Gebiet zu besitzen. „ Dein Hof und die Umgebung sind wirklich wundervoll“ meinte ich dann und sie bedanke sich dafür. Während unserem Ausritt unterhielten wir uns viel über die Pferde und ihre zukünftige Zucht und meine Zucht. Die beiden Hengste kamen nach dem Ausritt auch wieder in den Stall und fraßen auch. Wir besprachen unseren restlichen Tagesplan und machten aus, dass ich Suger und Echo auf jeden Fall noch bewegen würde. Jenny würde noch Calucci und Ehrengold reiten. Ich holte also Echo und Calucci rein während sie unser Zubehör herrichtete. Wir machten die Pferde fertig und gingen dann wieder auf den Platz. Als erstes ritten wir die beiden warm und übten dann diverse Dressurübungen. Nach dem Training durften auch sie in ihre Boxen und Suger und Ehrengold standen auf der Liste. Mittlerweile fing es bereits zu dämmern an und so entschlossen wir uns in die Halle zu gehen und nur noch leichte Sachen zu üben. Die beiden machten sehr gut mit und durften dann auch in die Boxen. Nachdem wir alles aufgeräumt hatten, holten wir Arana, Inquestador, Marsimeno und Fury von der Weide in den Stall. Jenny war mir sichtlich dankbar, dass ich ihr dabei auch noch half, denn es würde immer dunkler. Ezio Auditore de Firenze, Negresco, Cadence und Emperador folgten den Pferden die bereits im Stall waren. Die Weiden hatten sich bereits gut geleert doch einiges hatten wir noch vor und uns so beeilten wir uns die restlichen Pferde reinzuholen. Müde setzten wir uns danach nach draußen und tranken noch kurz etwas. „Danke, dass du mir geholten hast“ meinte sie dann zu mir und ich erklärte ihr, dass ich ihr immer wieder helfen würde und es mir sehr Spaß gemacht hatte. Gemeinsam gingen wir auf meinen Wagen zu und sprachen noch ein bisschen. Dann fuhr ich heim und ging noch duschen. Ich schaute mir noch einen Film an mit Simon, dem Bruder meiner Freundin. (c) Friese


    • Muemmi
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 06. September 2016 | 5129 Zeichen​

      Seit dem letzten Bericht sind folgende Pferde auf der Gnadenweide bzw. haben das Gestüt Naundorf verlassen:

      Narnia, Darkwood´s Storm Dancing Feather, Small Joker likes Dun,
      Firewalker, Oline, Inka Dakaprio, Awolnation, Efeumond,
      Reebook, Coda, Admiral´s Valentin, Armani, Miami´s Blue Boy,
      Apfelblüte, Tringle, La Luna

      ---------------------------------------------------------

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Fleming, Amber, Caja, Dante, Aquentino, Reykja, Checkpoint, Mon Amie, Thor, Taciturn

      Hauptstall der Zucht
      Aeastas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Leona, Primadonna, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, La Luna, Sweet Poison
      Neu hinzugekommen

      Die große Trauerweide in der Mitte des Hofplatzes färbte sich ganz langsam in ein herbstliches Braun und auch die anderen Bäume verloren schon langsam ihr sommersattes Grün. Auf dem Gestüt hatte sich über die letzten Monate viel getan, viele Pferde haben uns verlassen und einige sind auf die Gnadenweide für ihren Lebensabend gewechselt. Auch einige Fohlen hatten ihren Weg dorthin gefunden, denn ich würde bald mit meinen Turnierpferden abreisen und nach England ziehen. Das Naundorfer Gestüt mit den Welshponys würde mit den Gnadenweidenpferden weiterhin in Naundorf bestehen bleiben und unter Isabellas Leitung, einer jungen Züchterin, die ich über die letzten Marktverkäufe kennen gelernt und dann für mich eingestellt hatte, laufen. Ich wollte mich jetzt vorranging darum bemühen, mir meinen Lebenstraum zu erfüllen und hatte mit den erwirtschafteten Gewinnen ein kleineres Landhaus südwestlich von London gepachtet. Das alte Landhaus erinnerte mich an Jane Austens Longbourn und sollte mit einem schönen Garten und einigen Stallungen für Gäste und Urlauber eingerichtet werden. Der richtige Name fehlte mir noch für das Anwesen, aber es sollte der Ausgangspunkt für eine internationale Karriere werden. Vorrangig hatte ich dafür Dante, Fleming, Aquentino und Reykja im Visier, aber vor allem sollte Amber jetzt richtig durchstarten. Die mittlerweile 7-jährige Cremellostute war mein ganzer Stolz und ich hoffte, mit ihr in England den richten Start zu finden. Doch bis es soweit war, würde es noch eine Weile dauern, die Geschäfte liefen gut, aber es gab noch den ein oder anderen Papierkram und noch ein paar Verkäufe, die getätigt werden mussten. Auch die Ausbildung der Pferde durfte nicht vernachlässigt werden. All das schwirrte mir durch den Kopf, als ich nach dem kurzen Frühstück mit Idefix, der mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommen war, in den Welshstall hinüber ging und fütterte. Occani war als Fohlen kurz auf meinem Hof gewesen, jetzt kam sie von der Käuferin zurück und stand schon einige Wochen bei den Welshpferden. Sie sollte mit ihrer guten Abstammung die Runde komplett machen. Mit ihr auf der Weide standen Seidenfell, Nikita, Teutonia, Zimtmond, Leona, Primadonna, Lara und Luna, bis letztere an ihre neue Besitzerin ging. Bei den Hengsten waren nur noch Miro, Bow, Poison und Landwein übrig. Alle Ponys waren in einem sehr guten Zustand und erfreuten sich bester Gesundheit. Die ungekörten Mädels bespaßten derzeit die letzten Ferienkinder mit ihren Familien und die Hengste deckten auf anderen Höfen private Stuten. So spielten die Welshis einen guten Teil des Hofgeldes ein, auch wenn die Zucht noch weiter brach lag. Als ich fertig war, lief ich hinüber zu meinen alten Zuchtpferden, die ebenfalls auf dem Gestüt bleiben sollten. Sie hatten sich hier ihren Stammkundenbaum aufgebaut und waren sehr beliebt, derzeit trug Seana ein Fohlen für Eddi. Ihre Bekanntheit wollte ich aber nicht mit ihnen selbst, sondern über meine Turnierpferde international machen, weswegen ich sie auch wegen der Kapazität in Deutschland ließ. Auch hier waren drei bekannte alte Hasen zurück gekommen. Aestas Amor und Ehrengold, zwei Rennpferde, die viel geleistet hatten und bei der alten Besitzerin leider nicht mehr die Liebe und Zuwendung erhielten, die sie verdienten. Finanziell sah es auf dem Hof wohl nicht mehr so gut aus, weswegen die beiden rechtzeitig zu mir kamen und nun wieder in vollem Glanze da standen. Ehrengold war ebenfalls ein beliebter Deckhengst geworden und sorgte nicht nur auf meinem Gestüt für süße, langbeinige Babys. Neben den beiden hatte auch die wunderschöne Friesenstute Zingara ihren Weg zurück zu mir gefunden, die ich vor Jahren sehr lange besessen hatte. Auch sie musste aufgepeppelt werden und hatte leider einige Verhaltensschäden mitgenommen. Sie traute außer mir noch keinem anderen wirklich, machte sich aber von Tag zu Tag besser. Da sie wohl nicht mehr geritten werden konnte, zog ich aus ihr recht schnell ein Fohlen, Thor von Thorontos, der mit auf die Reise nach England gehen sollte. Und dann waren da die üblichen Verdächtigen: Ravi, Seana, Säufer, Toffifee, der dicke Butch, Sweety, Polarfuchs, Rasputin, Lacura, Weyganda und Red Diamond. Alle waren ausnahmslos gesund und mampften ihren Hafer und ihr Müsli, während ich die Stallungen mistete und die Gasse kehrte. Als auch hier die Arbeit getan war, ging es für mich hinüber zu den Pferden, deren Papiere ich für die Abreise im nächsten Frühjahr herrichtete. Amber und Fleming sollten mir noch im Herbst folgen, insgesamt sollten mitgehen neben den bereits genannten auch noch die süße Taciturn, die ich so ins Herz geschlossen hatte, dass ich sie unbedingt auf dem englischen Hof haben wollte, sowie Checkpoint, Mon Amie und Caja. Checkpoint hatte die Tage etwas Probleme mit dem Heustaub und durfte deswegen den ganzen Tag auf die Koppel, die ich ihm extra anders abgesteckt hatte, ansonsten war auch hier soweit alles in bester Ordnung. Nach meiner Hofrunde musste ich allerdings wieder zurück ins Büro. Erst Abends, wenn alles erledigt war, wollte ich noch mit Amber Springen und Reki Dressur üben.​
    • Muemmi
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      Großer Pflegebericht für alle Pferde des Gestütes Naundorf
      © Muemmi | 22. Januar 2017 | 12971 Zeichen

      Neubau für die Turnierpferde des Gestütes
      Lillifee, Bifröst, Skadi, Medivh, Reykja, Aquentino, Possy Pleasure Mainstream, Webster, Davina, Oak´s Lake Mountain, Mon Amie, Amber, Caja, Checkpoint, Meilenstein, Thor, Taciturn, Heros

      Hauptstall der Zucht
      Starlight Express II, Zarin, Elanor, Augen auf! Ich komme, Fleming, Dante, Aestas Amor, Zingara, Ehrengold, Ravallo, Seana, Red Diamond II, Weyganda, Lacura, Polarfuchs, Rasputin, Trink auf´s Leben, Little Sweetness, Butch, Tainted Love Toffifee

      Westflügel der Naundorfer Welshzucht
      Occani, Seidenfell, Orchidee´s Nikita, Prima Teutonia, Zimtmond´s Haselnuss, Love me Lara, Miro, Landwein´s Erdbeerpflücker, Take a Bow, Sweet Poison
      (Pferde sind seit Herbst 2016 offiziell im Besitz von kira)

      Dave´s Bewerbung

      Der Himmel war dunkel und das Schneegestöber zuckerte die ganze Landschaft innerhalb von Minuten noch weiter ein, als eh schon. Wir hatten heute morgen erst geräumt, aber es lag jetzt schon am frühen Nachmittag 5cm frischer Schnee und das, obwohl die Naundorfgegend nicht wirklich für solches Wetter bekannt ist. Idefix war die letzten Wochen nicht mehr aus dem Haupthaus gekommen, der Kleine war mittlerweile alt geworden und folgte mir mit seinen 12 Jahren nicht mehr wirklich überall hin. Ich war ziemlich traurig, als mir die Tierärztin beim letzten Besuch riet, ihn zu schonen und nicht mehr unbeaufsichtigt über den Hof rennen zu lassen, da er mittlerweile immer schlechter sah und hörte. Und zusätzlich kamen jetzt die kalten Temperaturen, die seine Gesundheit stark forderten. So beschränkten sich unsere gemeinsamen Stunden immer mehr auf den Abend, in denen er sich zu mir ins Bett kuschelte und neben mir schlafen durfte. Ich wischte mir bei den Gedanken die feuchten Augen, räumte den Rest des Schnees auf die Seite und klopfte mir die Stiefel ab, bevor ich in die Stallungen ging. Es hatte sich in den letzten Wochen einiges getan, ich hatte ganz spontan die Leitung der Fahrturniere übernommen, obwohl ich davon am allerwenigsten Ahnung hatte. Das Sportzentrum richtete sie seit sieben Wochen unter der Leitung eines Freundes von Tom, meinem Bereiter in der hohen Dressur, aus. Aber der hatte mir nach der Auswertung bekannt gegeben, dass er das schon ab nächster Woche nicht mehr machen würde. Noch ein Punkt, der mich in die Mangel nahm. Sofort schrieb ich die Stelle offiziell aus, denn auch Mia, Susan und Leo waren in anderen Disziplinen ausgebildet. „Naja, dann können wir auch offiziell Fahren ausbilden!“ „Falls jemand die Vollzeitstelle so schnell antritt!“ meinte ich zu Leo, der ganz begeistert vom Fahren war. Wir hatten auch darüber gesprochen, ihn neben der Military auch dort ausbilden zu lassen. Ich war wirklich stolz auf meine beiden Azubis, die sich hier schon wie zu Hause fühlten und wirklich verlässlich waren. Ich konnte allen alles anvertrauen und war wirklich glücklich, dass sich Naundorf so entwickelt hatte. Die Pläne, nach England zu gehen, hatten sich immer mehr auf Eis gelegt, obwohl die Welsh-Pferde schon verkauft waren. Kira hatte sie schon vor Wochen auf dem Papier erworben, dennoch standen sie bis zum Frühjahr noch hier auf dem SPZ. Ich ging deswegen so oft ich noch konnte hinüber und streichelte der hübschen Scheckenstute Nikita, der hellen Seidenfell und der munteren Teutonia über die süßen Köpfe. Ich wurde ihnen einfach nicht mehr gerecht und hatte mich entschieden, die Zucht im Ganzen abzugeben. Das umfasste damit auch Haselnuss, Occani, Lara, Miro, Erdbeere, Bow und den talentierten Poison. Lediglich Lillifee, ein Stutfohlen aus der Lara würde bei mir bleiben. Sie stand derzeit mit Taciturn und Bifröst in einer Box. Letzterer war erst vor kurzem unerwartet zurück auf meinen Hof gekommen. Ich fütterte die Stuten, mistete den abgetrennten Offenstall und füllte die Heuraufen. Den Hengsten gab ich ebenfalls mehr Heu zu fressen, damit sie es warm hatten und streute frisch ein. Gerade als ich mit dem Kehren fertig war, klingelte mein Handy. Auf der anderen Seite der Leitung eine tiefe Männerstimme, zwar jung aber erfahren und sehr sympathisch. Ich konnte gar nicht sagen, wie froh ich war, als es um die ausgeschriebene Stelle ging. Er hatte sie von einem Bekannten Tom´s erfahren, der ebenfalls seine ehemaligen Arbeitskollegen über unsere Situation unterrichtet hatte. Er würde noch heute nach Naundorf für ein Gespräch kommen, sofern das so zeitig möglich wäre. Ich sagte sofort zu und machte ein Treffen für den späten Nachmittag aus. Immer noch ziemlich platt steckte ich das Handy wieder ein, lief weiter zu Taciturns Box und gab auch ihr und den beiden Babys zu fressen. Bifröst war langsam etwas aufmüpfig, ich musste ihn also bald trennen oder legen lassen. „Das entscheide ich beim nächsten Mal!“ flüsterte ich und strich ihm über die kurze Mähne. Ich bürstete Taciturns dicke Mähne, flocht sie im Zopf zusammen und kratzte ihr die Hufe aus. Sie hatte ebenfalls wöchentlich Starts bei den Fahrturnieren und bezauberte mich immer wieder aufs Neue, weswegen ich ihr genauso viel Aufmerksamkeit zukommen ließ, wie meinen Sportlern. Sie war auch eine der Einzigen, die mit mir kuschelte und immer wenn ich mich nicht gut fühlte, kam ich zu ihr und den beiden Zwergen. Sie würde immer die gute Seele von Naundorf bleiben. Nach einer halben Stunde strich ich ihr nochmal durch den Schopf, verließ die Box und lief hinüber ins Haupthaus. „Mia! Rate mal, wer uns heute Nachmittag besuchen kommt!“ rief ich meiner Vertreterin und besten Freundin zu. Sie konnte es auch nicht glauben, stieß Tom sofort darauf an, der vom Dressurtraining mit Reykja und Webster kam und war genauso glücklich wie ich. „Na, hoffentlich passt der dann auch hier rein!“ meinte Willi, der ebenfalls ins Haupthaus gekommen war und sich gerade den Schnee abklopfte. Mit Leo und Susan aßen wir dann zusammen zu Mittag, ich knuddelte ein wenig mit Idefix, bevor ich mich als Letzte fertig machte für den Kontrollgang. Susan, meine zweite Azubi jetzt im zweiten Lehrjahr, begleitete mich auf die Koppeln. Alle Hengste waren heute draußen, da es durch den Schneefall nicht so kalt war wie sonst. Fleming und Dante, meine zwei jüngsten Körsieger lieferten sich am Zaun ein Wettrennen, als sie uns kommen sahen und scheuchten den Rest der Gruppe mit Amor, Ehrengold, Red Diamond, Socke, Flemings Vater Ravallo, Rasputin, Weyganda, Checkpoint, Polarfuchs, Säufer, Butch und Zarin auf. Zarin war der Einzige, der nur hochsah, kurz mittrabte und sich dann zurück zum Heu verzog. „Den holen wir nach unserer Kontrolle rein, ich möchte ihn langsam an die Koppel und die Anstrengung gewöhnen. Ich bin mir da noch nicht so sicher.“ Susan nickte und stieg mit mir durch den Zaun. Der Berberfuchs war deutlich schlanker, als ich ihn von meinem Verkauf viele Jahre zuvor in Erinnerung hatte. Er war seit zwei Wochen auf meinem Hof und machte sich gut, aber war wie Starlight Express, der ebenfalls vor vielen Jahren vom Gestüt Ammersee aus verkauft wurde, ein Pflegefall geworden. Verwahrlost und hungernd hatte ich die beiden aufgenommen und aufgepeppelt. Der anfängliche Eindruck war aber schlimmer als befürchtet, auch der seelische Schaden schien sich jetzt schon langsam abzubauen. Der Shettyhengst war für die große Gruppe zu klein, weswegen er einen großen eigenen Paddock besaß und bei Thor, meinem Friesenfohlen stand. Susan und ich liefen die Sportlerweide ab, kontrollierten die Zäune, die Leitungen und die Wassertröge. Brav folgte der Berber Susan, als diese ihn mit Möhren und Äpfeln zu sich brachte und ihm den Führstrick anlegte. „Ich werde mich um die Fohlen kümmern, wenn ich eh schon rüber gehe!“ meinte sie und ich nickte. Gemeint war neben Thor auch die hübsche Meilenstein, die jetzt schon Susans Liebling war. Ich ließ sie diese so oft es ging mitversorgen und sie dankte es mir, indem sie auch ihre anderen Pflichten ernst nahm. Willi fuhr den Misthaufen gerade zusammen, als ich um den Trakt lief und mich zu den Stuten aufmachte. Skadi war im Schnee schwer zu erkennen und löste sich erst kurz vor ihrem Stop bei mir aus ihrem Umfeld. „Nana, was bist du heute schnell unterwegs!“ Ich klopfte ihr den Hals und drückte Zingaras Nase auf die Seite, die wie Yin und Yang immer an Skadi hing. „Meine zwei schönen Friesen...“ murmelte ich, Zingara immer noch suchend nach Leckerchen ihre Nüstern an meinen Taschen. „Jetzt lass das doch mal!“ lachte ich und ging ohne zu Zögern durch das Grüppchen, zu dem sich Mainstream, Seana und Davina gesellt hatten. Mon Amie, Lake, Amber, Caja, Sweety und Augen auf standen paarweise oder vereinzelt über die Weide verteilt und suchten unter der Decke aus Schnee und Eis etwas Gras. Reykja war wohl wie Webster von Tom im Stall gelassen worden, nachdem er mit ihnen trainiert hatte. Da fiel mir Elanor ein, eine weitere Scheckenstute, die Seana sehr ähnlich sah. Ich blickte mich nach ihr um und sah sie dann doch neben Amber stehen. Auf die hatte ich es abgesehen und holte mir Halfter und Strick, nachdem auch auf der Stutenweide alles in Ordnung war. Etwas zögerlich folgte sie mir in den Stall, unentschieden, ob sie lieber bei ihren Freundinnen auf der Weide in der Kälte bleiben wollte oder ob sie mit mir im Warmen arbeiten wollte. Durch das Hufgeklapper rief ich den letzten Vierbeiner auf meinem Hof auf den Plan. Tainted Love Toffifee, mein einziger gekrönter Quarterhengst auf dem SPZ stand in seiner Box und wartete auf seine neue Besitzerin. Auch er würde uns noch heute verlassen, weswegen ich ihn geputzt und hergerichtet in seiner Box gelassen hatte. Er sah neugierig über die Türe und beobachtete mich dabei, wie ich Amber von Schnee und Dreck befreite und sie anschließend sattelte und trenste. Ich wollte mit ihr regelmäßig trainieren und forderte sie immer wieder in der größeren Halle, die wir über die Wintermonate fürs Springtraining eingerichtet hatten. Nach ungefähr einer Stunde ritt ich sie ab und sah auf die Uhr. Das Treffen! Ich war knapp dran, führte Amber zurück in die Stallungen und kam an unserer Hoflichtung vorbei. Zwischen den Ästen der Hecken sah ich ein fremdes Auto parken, ein schwarzer, älterer Geländewagen. Ich hatte noch 10 Minuten, sattelte Amber ab und warf ihr die Abschwitzdecke über. Gerade als ich den Sattel in die Kammer gebracht hatte und zurück kam, stand ein Mann bei ihr, streichelte ihr den Hals und sah sie sich genau an. Ich hielt inne, betrachtete die Szene kurz und trat dann auf die beiden zu. „Kann ich Ihnen helfen?“ Lächelnd trat ich neben ihn, legte den Kopf schief – und erstarrte. Er lächelte ebenfalls, als er mich mit seinen hellen blauen Augen ansah und mir die Hand hinstreckte. „Sie müssen Frau Goeke sein, mein Name ist Lange, wir haben vorhin telefoniert.“ Seine Stimme passte so gar nicht zu ihm, er machte auf mich einen gemischten Eindruck – wahnsinnig jung und wahnsinnig erfahren zugleich und das, obwohl er ungefähr 10 Jahre älter war als ich. Nun wieder bei Sinnen, ergriff ich seine Hand. „Ja, bin ich, aber nenn mich Luisa. Wir duzen uns hier alle auf dem Hof.“ meinte ich. „Dave.“ er lächelte immer noch. „Hübsche Stute. Deine?“ „Ja, ich bilde hier die Springer aus. Tom ist für Dressur zuständig und bildet die Azubis Susan und Leo aus, die im Springen gehen, Leo vertieft in Military. Mia macht derzeit schwerpunktmäßig Distanz, hat aber auch die Zulassung in Dressur, was eher ihr Steckenpferd ist. Leider fehlt uns jetzt jemand fürs Fahren.“ Ich lächle wieder. „Und da komme ich ins Spiel?“ fragt er und lächelt zurück. „Richtig. Wenn du mich Amber noch schnell weg bringen lässt, dann zeige ich dir den Hof und du kannst mir mal ein wenig erzählen, was du bis jetzt so gemacht hast.“ Er nickt und ich führte meine Warmblutstute den Gang hinunter, bevor wir eine kurze Runde über das SPZ drehen und dann ins Haupthaus einkehren. Mia ist ebenso erstaunt und wirft mir eine eindeutige Geste zu, als sie Dave begrüßt und dann zum Stalldienst der Hengste hinüber geht. Wir betreten die Küche, in deren Ecke sich Idefix eingerollt hat. Er knurrt kurz, als er den Mann sieht. „Alles gut Idefix, braver Hund.“ meine ich, kraule ihn kurz hinter den Ohren und biete Dave etwas zu trinken an. „Unser Hofhund. Ist allerdings schon sehr alt, begleitet mich seit er ein Welpe war. Er sieht nur nicht mehr so gut, weswegen er jetzt die Küche hütet.“ Dave nickt nur stumm, nimmt die heiße Tasse Kaffee dankend an und berichtet mir, dass er seit längerem eine feste Stelle als Trainer sucht. „Hauptsächlich bin ich ebenfalls im Military unterwegs, ich würde als einzige Prämisse meine Hengste Medivh und Heros mitbringen wollen. Allerdings war mein Vater viel im Fahrsport tätig, weswegen meine Ausbildung dort fast besser ist.“ „Wegen den Pferden wäre das kein Problem, das SPZ hat genug Platz und auch Möglichkeiten, falls du sie weiter ausbilden möchtest. Es wäre nur recht schnell die Organisation der Fahrturniere zu stemmen.“ Er freute sich sichtlich, anscheinend hatte er bis jetzt Probleme mit diesem Wunsch. Ich sprach mit ihm die Details durch und bot ihm eine Probezeit von zwei Wochen an, die Dave glücklicherweise sofort annahm. Sollte sich die Zusammenarbeit danach als gut herausstellen, würde der Vertrag dauerhaft gültig. Ich gab ihm die Papiere mit, vereinbarte den ersten Arbeitstag für übermorgen und verabschiedete mich von ihm. Als sein Auto den Hof verließ, kam Mia zurück, stupste mich an und lachte. „Luisa, wenn du den nicht nimmst...“ „Hab ich schon, hat die Papiere mitgenommen!“ unterbrach ich sie und zwinkerte. „Endlich mal ein heißer Typ auf dem Hof!“ „Das hab ich gehört!“ Willi warf uns einen gespielt bösen Blick vom Traktor zu, von dem er gerade abstieg und das Hallentor schloß. Mia und ich lachten laut, nahmen Willi in den Arm und gingen zusammen ins Haupthaus zurück.​
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    Sportzentrum Naundorf - Gnadenweide
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    Muemmi
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    3 Apr. 2016
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  • Zingara

    Loriano x Zauberfee
    unbekannt x unbekannt| unbekannt x unbekannt
    Geburtsdatum: 01.11.1999
    Zucht: Privatzucht Ammersee (Muemmi)

    Gekört/Gekrönt: Ja

    Geschlecht: Stute
    Rasse: Friese
    Stockmaß: 1,63 m
    Fellfarbe: Rappe
    Abzeichen: keine

    Besitzer: Muemmi
    Ersteller: Muemmi
    VKR: Muemmi

    Charakter: verlässlich, lieb, ruhig, zuverlässig
    Gesundheit: Sehr gut

    Eignung: Dressur (Barock), Fahren
    Ausbildung: Bodenarbeit, Eingeritten
    Galopp: E
    Dressur: E
    Springen: E
    Military: E
    Western: E
    Distanz: E
    Fahren: E

    Erfolge:
    ---

    Nachkommen:

    Bilder:
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